Germany
Ramsau b.Berchtesgaden

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Travelers at this place
    • Day 3

      Hirschbichel

      June 24 in Austria ⋅ ☁️ 20 °C

      Im ehemaligen Zollwachhaus an der Grenze zwischen Bayern und dem Salzburger Land befindet sich der Alpengasthof Hirschbichl. Von Anfang Mai bis Mitte Oktober hat der Gasthof geöffnet, jeweils Dienstag ist Ruhetag. Im benachbarten Bergheim stehen insgesamt 47 Betten zur Verfügung, die mit Frühstück oder Halbpension, aber auch als Selbstversorger gemietet werden können.

      Erstmals wurde der Weg über den Hirschbichlpass im Jahre 14 vor Christus in einem Atlas dieser Zeit erwähnt. Ab 1240 wurde der Pass dann ausgebaut, um das Salz der Salzbergwerke am Dürrnberg bei Hallein über Berchtesgaden und den Hirschbichl in den Pinzgau zu transportieren. Mit Pferdefuhrwerken befuhren die Salzsäumner den steilen Pass. Aber nicht nur im Salzhandel des 17. Jahrhundert war dergrenzüberschreitende Hirschbichl-Pass ein strategisch wichtiger Punkt, sondern auch im 2. Weltkrieg.

      Der heutige Hirschbichl ist jedoch weniger den Salzsäumern, sondern vielmehr den Salzschmugglern zu verdanken, die im 16. Jahrhundert ihre Blüte erlebten. Der Hirschbichl wurde damals heiß umkämpft. Um das beschlagnamte Salz lagern zu können, mussten die Grenzer größere Gebäude anstelle ihrer kleinen Wachhütten bauen. 1759 erlaubte man dann schließlich erstmals den Bau von massiven Befestigungen zum Schutz und außerdem den Ausschank von Bier. So wurde aus dem Grenzübergang eine Raststation.

      Anfang des 19. Jahrhunderts kam es zwischen Bayern und Frankreich zu erbitterten Kämpfen um den Verkehrsknotenpunkt Hirschbichl. Nach der vollkommenen Zerstörung der Grenzanlagen, ging der Hirschbichl schließlich in den Besitz der Familie Kofler über, die Vorfahren der heutigen Eigentümer des Ensemble: Familie Hohenwarter. 1849 baut der Hirschbichlwirt auf eigene Kosten die Kapelle, die mit ihrer einzigartigen Lourdesgrotte auch heute noch zu bewundern ist und in der jedes Jahr ein Gottesdienst für die Almleute der umliegenden Almen stattfindet.
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    • Day 5

      5. Tag Die Watzmann-Überschreitung

      July 7, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

      Wie jeden Tag war auch diese Hütte frühmorgens um 6 Uhr bereits in hellem Aufruhr. Viele machten sich nach dem Frühstück auf dem Weg zum Hockeck, dem ersten von drei Gipfeln der Überschreitung. So taten wir es gleich. Das Hocheck war noch recht einfach zu erreichen. Ein normaler Wanderweg führt hinauf. Von da aus wurde es schwieriger und einige legten ihre Klettersteigsets an. Wie beim Saalfeldner Höhenweg begann es rauf und runter zu gehen, an Seilen entlang, rückwärts eine Wand hinunter oder mit großen Schritten über teils ausgesetzte Stellen. Nur diesmal hatte ich den großen Vorteil, mit Dirk und Ralf zwei erfahrene Bergwanderer dabei zu haben, die mich mit Tipps und Hilfestellungen durch den Watzmann-“Klettergarten“ leiteten. An der Mittelspitze konnte man das Wetter und die Aussicht gut genießen. Der Königssee schimmerte türkis im Tal. Zu lang hielten wir uns nicht auf. Bis zur Südspitze gab es noch das ein oder andere Hindernis, auf das wir trafen. Die letzte Überwindung kam dann auch kurz vor dem Gipfel. Ein schmaler Pfad, an dem es rechts wie links einen schönen Blick einige hundert Meter hinab gab, ausgesetzt hoch zehn. Nicht kompliziert oder anstrengend, vom Kopf einfach anspruchsvoll. Nach dem nächsten Bergauf-Stück war dann die Südspitze erreicht, insgesamt 6 Stunden waren wir hierfür unterwegs. Hier wurde noch die Zeit genommen, etwas zu Essen und den perfekten Winkel für das Beweisphoto zu finden. Wichtig war das Gipfelkreuz, am besten mit der Mittelspitze drauf. Jetzt folgte der eigentlich anstrengende Teil. Wie in allen Berichten zu lesen, kommt die schwierigste Passage erst zum Schluss. Nicht auf der Gratwanderung, sondern hinab ins Wimbachgries passieren die meisten Unfälle. Nicht, dass es besonders gefährlich zu gehen ist. Es sind einfach die Umstände nach einer stundenlangen Überschreitung mit einigen zeitraubenden Kletterstellen und Seilsicherungen wieder ins Tal zurückzufinden. Und obwohl man viele Berichte liest und man sich bereits darauf einstellt, ist es eine Hausnummer wieder mit beiden Beinen auf der Ebene zu stehen. Die Sonne knallte während der ganzen Zeit nur so auf den Abstieg in Südwesthanglage, das ein Winzer sicher einen guten Platz für seinen Wein dort hätte. Zwischendurch wurde es dann besser mit der Wegbeschaffenheit, bis es kurz darauf wirklich bis zum Schluss zum Wegkreuz Watzmann-Südspitze, Wimbachgries wieder mit Sicherungen und leichten, dennoch zeitraubenden Kletterpassagen weiter ging. Nach vier Stunden Abstieg und insgesamt 10 Stunden, die wir vom Watzmannhaus zum Abzweig Watzmann-Südspitze, Wimbachgries brauchten, war der Körper ausgezehrt. Dirk verlangte nach einer Pause im Schatten. Ralf verabschiedete sich dann von uns, er musste ins Tal zurück. Es war ein starkes Stück, gemeinsam diese Überschreitung gemacht zu haben. Dirk und ich erholten uns noch etwas im Schatten, wie eine Hand voll weiterer Wanderer, die an diesem Tag vom Berg hinab kamen. Wenn es einen Plan gab, sah er vor um 19:20 Uhr in Berchtesgaden am Bahnhof zu sein, damit ich den letzten Zug von München nach Ingolstadt erwische. Es war 17:20 Uhr und die Wimbachbrücke, das wusste ich noch vom Vortag, war 2,5 Stunden entfernt. Also wieder nachgerechnet und meine Mathekenntnisse reichten aus zu erkennen, dass es zeitlich wieder nicht herausgeht. Dirk kam, das glaube ich, entgegen. Er wollte ebenfalls zur Brücke, um von dort aus mit seinem Auto weiterzufahren. Nach der anstrengenden Überschreitung war er froh, im Tal gelandet zu sein. So machten wir uns auf zur Wimbachgrieshütte, um über unsere Optionen nachzudenken. Glücklicherweise war die erste Option bereits ein Treffer. Auf Nachfrage waren noch Schlafplätze frei und wir entschieden uns für diesen Abend in der Hütte zu bleiben. Das war wieder ganz bairisch, gemütlich. Einige Leute kannte man vom Watzmannhaus oder direkt von der Überschreitung. Zum Essen gab es Speckknödel und Gulasch, zu verlockend war der Gedanke, schnell an wertvolle Kalorien zu kommen. Zum Nachtisch dann ein großes Stück Johannisbeere-Streuselkuchen, einer der besten Kuchen, die ich je gegessen hatte. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass nach so einem Tag alles gut schmeckt, was sättigt. Alt wurden wir an diesem Tag nicht und so regenerierten wir, um am nächsten Tag den doch recht einfachen Weg zum Parkplatz im Tal mit gestärkten Kräften zu gehen.Read more

    • Day 4

      4. Tag Lange Tour zum Watzmannhaus

      July 6, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

      Der gestrige Abend nahm nur schwer ein Ende. Zu schön war die Einlage und zu gemütlich das Beinandersitzen in der urigen Wirtsstube.
      Dennoch war es wieder recht früh, zum Aufstehen geworden. Es gab keine Möglichkeit, nach dem Wetter zu schauen (Seit dem Riemannhaus gab es kein Empfang mehr). So versicherte mir der Wirt, dass es an diesem Tag keinen Regen geben würde. „Das ist ja optimal für eine Watzmannüberschreitung“ dachte ich. Bei dieser ist gutes Wetter unbedingt erforderlich.
      Die Watzmannüberscheitung ist eine der schwierigsten Gratwanderungen auf deutschem Boden. Schon bei der Planung der Tour war es ein Schlüsselelement, was ich schwer einzuordnen wusste. Durch Zufall konnte ich eine Hütte nicht buchen, die für die Tour und den Tag besser gelegen wäre. Stattdessen fand ich im Watzmannhaus (von Ingolstädter Haus aus gesehen auf der anderen Seite des Watzmanngrates) eine Möglichkeit für die Übernachtung. Anfänglich war es klar, dass ich diese Überschreitung machen wollte. Dann las ich viele Berichte von der Überschreitung und hab mich abgefunden, es erst einmal lieber sein zu lassen und etwas Einfacheres zu probieren. Die Angelegenheit änderte sich nur wieder, als die zwei Einheimischen mir den Saalfeldner Höhenweg empfahlen. Jetzt fühlte ich mich bereit für diese Überschreitung.
      Mit Anette und ihrer Freundin ging es gemeinsam die ersten Kilometer bis zum Hundstodgatterl. Ein mittelschweres Stück zum Wandern. Sie trafen oben eine weitere Bekannte und ich verabschiedete mich, denn ich hatte noch viel vor mir und stand ein wenig unter Zeitdruck. Auf dem Weg zum Abzweig Watzmann-Südspitze, Wimbachgries traf ich Wanderer, denen ich erzählte, was mein heutiges Ziel war und sie meinten nur, dass es schon ein sehr langer Weg sei. Ich ging kurz in mich und versicherte ihnen, am Wegkreuz nochmal zu überlegen, ob es wirklich sinnvoll wäre. Die Zeit und die Kilometer zogen sich. Nach vier Stunden und einigen Höhenmetern und mit leichter Beinmüdigkeit stand ich endlich am Abzweig zur Südspitze. Das Schild gab als Empfehlung 10 Stunden für den Weg zum Watzmannhaus an. 10 Stunden plus 12:25 Uhr war viel zu spät ankommen. Mir war klar, im Dunkeln mag ich auf keinen Fall da oben sein und es kamen mir glücklicherweise Zufälle entgegen, die mich in dieser Entscheidung bestärkten.
      Noch vom Hundstodgatterl aus einen fantastischen Blick auf die Südspitze gehabt, die sich wie eine stumpfe Pfeilspitze aus der Erde erhebt, zog es im Laufe des Tages zu und der Gipfel war in Wolken gehüllt. Zudem begann es zu tröpfeln. Schön, wenn die Anzeichen immer so klar im Leben wären.
      An diesem Punkt verabschiedete ich mich allerdings auch innerlich von der Überschreitung und habe bereits an das Aufgeben der Tour nachgedacht, da es wieder zurück ins Tal und zur Zivilisation ging. Am nächstgelegenen Ort, der Wimbachgrieshütte schaute ich nach einem Busfahrplan für einen Bus, der mich nach Berchtesgaden bringen würde, wo ich zumindest Geld abheben und evtl. mit dem Zug nach Hause fahren könnte. Auf dem langen Weg hinab (~2,5 Std.) über diesmal gut ausgebaute Wege erreichte ich dann eine Ortschaft. Es war Ramsau. Mit Vodafone gab es immer noch keinen Handyempfang, jedoch die Möglichkeit über das offene WLAN das Wetter zu checken und es war nicht nur gutes, sondern bestes Wetter für den nächsten Tag gemeldet. Sofort fokussierte ich mich wieder auf den Watzmann, der jetzt wieder ein Stück näher zu mir rückte und die Gedanken Heimfahrt waren Geschichte. Am Aufstieg zum Watzmannhaus lernte ich Dirk aus dem Kraichgau kennen, der ebenfalls die Überschreitung vorhatte. Später stieß noch Ralf aus dem Taubertal dazu. Alleine waren wir zum Berg gekommen und zu dritt haben wir eine Gemeinschaft gebildet, die die Erstüberschreitung für alle drei beinhaltete.
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    • Day 2

      Zum Schluss gab Petrus alles 🌨️💨🥶

      June 23, 2023 in Austria ⋅ ☁️ 10 °C

      Eine halbe Stunde vor der Ingolstädter Hütte wird es richtig ungemütlich. Es ist saukalt, es regnet in Strömen und es setzt ein starker Wind ein. Wir haben immer noch die kurzen Hosen, leichten Regenjacken und Rucksacküberzieher an.
      Wir frieren, haben vor Kälte kein Gefühl in den Fingern, die Hosen und die Beine sind klitschnass. Doch ans Umziehen ist nicht zu denken. Die warmen trocken Klamotten würden sofort nass werden. Im Steinernen Meer gibt es keine Unterstellmöglichkeit. Bis zur Hütte ist es ja nicht mehr weit. Wir müssen es durchziehen.
      15min vor Zieleinlauf taucht ganz kurz aus einer Nebelbank die Hütte auf. So nah und doch so fern… 😫
      Eine vor uns gehende Gruppe verläuft sich kurz im Nebel, da man zum Teil noch nicht mal die Markierungsstöcke sieht. Doch mein Mann hat den richtigen Riecher und lotst uns sicher auf den richtigen Weg. Auf den letzten Metern beißt man die Zähne zusammen und stapft nur noch durch Schnee. Hinter der letzten Biegung ist sie endlich da!
      Um 12:15Uhr kommen wir an. Erst einmal im außenliegenden Trockenraum mit den anderen Wanderern umziehen und uns trockenlegen. Dann ganz schnell durch die Kälte in die Hütte.
      Die Ingolstädter Hütte ist ein Traum. Auf 2119m gelegen, modern aber gemütlich. Von der riesengroßen Terrasse hätte man sicherlich einen fantastischen Rundblick. Doch den versperren uns leider die Wolken.
      Der Hüttenwirt hat in zwei Stuben die Öfen angeschmissen. Wir wärmen uns erst einmal mit Lumumba und Kaiserschmarren auf. Ich schwöre, dass ist der beste Kaiserschmarren den ich jeeee in meinem Leben hatte. ✌🏻
      Danach beziehen wir unser Lager für heute. Es ist geräumig. Wir sind mit 6 anderen Männern untergebracht, bekommen aber sogar ein Doppelbett. 😊👍🏻 Andreas meint, ich werde die Kerle in Grund und Boden schnarchen. Pah! Glaube ich nicht! 😬
      Anschließend 3min für 4€ duschen. Es ist herrlich! Diesmal gibt es auch für mich eine Weicheierdusche. Ich muss auf Temperatur kommen. 🥶
      Gut aufgewärmt geht es wieder in die Stube. Ein wenig an den Aufzeichnungen arbeiten. Die nächste Etappe planen und sich das ein oder andere Kaltgetränk schmecken lassen 😅.
      Um 22:00Uhr geht es wieder in die Betten.
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    • Day 3

      Should I stay or should I go?

      June 24, 2023 in Austria ⋅ ☁️ 5 °C

      Etappe 3: Ingolstädter Haus - Maria Alm; 6:15h Gehzeit; 15,2km;
      340hm hoch, 1650hm runter.
      Wir haben wieder sehr gut in unserem Lager geschlafen. Geschnarcht wurde abwechselnd. Aber nicht weiter störend. Den Ohrstöpseln sei Dank! 😅
      Das Frühstück ist für Hüttenverhältnisse phänomenal. Ein richtiges kleines Buffet 😍.
      Es hat die ganze Nacht weiter gestürmt. Leider regnet es immer noch. Der Wind hat Gott sei Dank nachgelassen. Laut dem Hüttenwirt soll es ab 11Uhr aufhören zu regnen. Wir überlegen ob wir noch abwarten oder uns in das Mistwetter hinaus wagen sollen.
      Irgendwie lassen wir uns von der allgemeinen Aufbruchstimmung mitreißen und stehen um 9Uhr in Ponchos vor der Hütte. 5min später hört es auf zu regnen. Das alte Spiel. Ponchos aus. Regenjacken an.
      Auf den ersten Etappenhälfte liegt auch hier noch recht viel Schnee. Zum Teil ist es etwas steil.
      Nach ca. 15min treffen wir auf 3 Mädels. Eine davon ist völlig in Tränen aufgelöst. Sie hat Angst im steilen Schneefeld abzurutschen. Nichts geht mehr. Wir überholen, sehen hinter uns, dass sie wieder kehrt machen. Es war definitiv eine gute Idee. Wenn das Mädel wüsste was noch alles kommen wird, hätte sie wahrscheinlich mit dem Hubschrauber rausgeholt werden müsste.
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    • Day 6

      6. Tag Zurück nach Ramsau

      July 8, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

      Mit Rainer gings nach ausgiebigem Frühstück zurück zum Parkplatz und anschließend hat er mir einen großen Gefallen getan und auf seinem Heimweg ins Kraichgau einen Schlenker über Ingolstadt zu machen. Danke dafür.Read more

    • Day 3

      Kämmerlingalm

      August 22, 2022 in Austria ⋅ ☁️ 15 °C

      Die Kammerlingalm liegt hoch über dem österreichischen Saalachtal an den Hängen des 2448 Meter hohen Kammerlinghorns. Der prächtige Ausblick auf die österreichische Bergwelt begeistert genauso wie der Rückblick auf die Mühlsturzhörner. Die Alm wird von 11 bayerischen und österreichischen Almbauern bewirtschaftet. {Bild 1]

      Plan des Tages war der (schwierige) Aufstieg zum Karlkopf, unterhalb des Kämmerlinghorn. Nach der Forststraße [Bild 2] erreichen wir die schön gelegene – private – Kammerlingalm und folgen der Beschilderung links über Weide bergauf [Bild 4]. Hier muss man etwas vorsichtig sein, den eigentlich gut markierten Weg zu finden. Tendenziell eher von den Kammerlingalmen aus gesehen ab der oberen Hütte rechts halten. Der Weg verläuft recht steil über die Weiden bergauf, bietet aber schon jetzt wunderbare Fernblicke.

      Unser Problem: Ein Hund gleicht in seinem Verhalten einem Raubtier und stellt deswegen sowohl für die Mutterkühe als auch für die Stiere eine Gefahr für die Herde und besonders natürlich für die Jungtiere dar. Außer­dem können Kühe nicht sehr gut auf Entfernung sehen und reagieren mehr auf Bewegung. Im Zweifelsfall gehen sie also erst einmal in Richtung der potenziellen Bedrohung los. Das ist bei Mutterkühen ein impusives Verhalten, der sogenannte Schutzinstinkt. Unbedingte Vorsicht ist geboten, wenn die Rinder anfangen, Sie und Ihren Hund zu fixieren und den Kopf zu heben und zu senken. Dabei gehen die Tiere in die Knie und schnauben laut. So versuchen sie intensiver zu riechen, weil sie ja relativ schlecht sehen. Einzelne Rinder gehen dann meist langsame Schritte in ihre Richtung, bevor sie dann loslaufen.

      ...und als die ersten (Jung-)Stiere uns fixierten und langsam in unsere Richtung kamen, hatte der stolze Berghund Charlie Angst. Ohren angelegt, Pirschgang, unaufmerksam, am Berg unter mir (was gar nicht geht!) mehr Leine fordernd... Wir haben die Wanderung abgebrochen, weil die Herde am Waldrand nicht "weiträumig" umgehen konnten. War auch so eine 15 km Tour über die Almen, nur ohne Gipfel. Und Charlie war selig: Man muss keine Angst aushalten. Es gibt immer eine Alternative! - Und natürlich: Kuhtraining!
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    • Day 3

      Die Berghundprüfung

      August 22, 2022 in Austria ⋅ ☁️ 14 °C

      So sieht ein stolzer Bergbegleiter nach bestandener Prüfung aus [Bild 1]. Endlich geht es los, der große Tag. Erste Übung hängende Leine [Bild 2]... Wie groß und weit ist alles auf der Alm? Übung: Sehen und Nase nicht auf der Erde [Bild 3]. Jetzt geht es in's Gelände: Immer, bei Auf- und Abstieg, oberhalb des Bergpartners, fester Tritt, beste Spur für den Weg vorschlagen, "Bergschuhe" ausfahren [Bild 4], freudig mitmachen [Bild 5].Read more

    • Day 100

      Ich liebe Klamms - Wimbachklamm

      July 30, 2022 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

      Was soll man zu diesen Bildern sagen einfach fantastisch die Nacht vorher hat es unheimlich geregnet von daher war besonders viel Wasser in der Klamm. Danach haben wir hübsch Minigolf gespielt John hat wie immer gewonnenRead more

    • Day 13

      Ramsau bei Berchtesgaden, Germany

      April 6, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

      We left Konigssee after our boat ride on the lake to make our way to our next stop, Mittenwald. We did stop for a scenic break on the way at a small town in the Bavarian Alps, Ramsau bei Berchtesgaden. It is the site of an iconic photograph for this region and a well known photo op stop.

      St. Sebastians is a Catholic Church set in the green hills with a stunning mountain backdrop and turquoise stream bubbling along in the foreground. A very picturesque view and one that is often photographed. Not only did we take the expected photo, we also took a stroll to the church itself and wandered through it’s cemetery. I do love how every town memorialises their loved ones in different ways and I find the headstones and the artistry of them so interesting. Much more unique than our cemeteries at home with their uniformed vibe. Another thing that often surprises me is their use of skeletons for signs and headstones. It is what it is and there is no hiding from that here. The most surprising use of a skeleton imagery is the comic like image over the entrance of the cemetery - it just looked so out of place with the history of the church and it’s surrounding grounds.

      The other thing we noticed is how much care is taken with the cemetery and how many were decorated for Easter, had been freshly planted and maintained. There is a real respect for those that have passed. It was a lovely place to stop and reflect.
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    You might also know this place by the following names:

    Ramsau b.Berchtesgaden

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