Greece
Corfu

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Travelers at this place
  • Day2

    1. Etappe: Von Kavos nach Agios Georgios

    June 13 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Um nicht gänzlich von den Mücken ausgelutscht zu werden, hatten wir unser Terassenfenster geschlossen und wegen der Wärme die Klimaanlage angeschaltet. Allerdings war diese so laut, dass wir mit Ohrstöpsel schlafen mussten. Aber die Kissen und die Matratzen waren super und so haben wir auch gut schlafen können.

    Eigentlich wollten wir in unserem Hotel auch frühstücken. Allerdings gab es das erst gegen 09:30 Uhr - was uns etwas zu spät war. Denn die heutige Etappe war mit 30km nicht nur die erste, sondern auch die längste. Je näher der Trip nach Korfu rückte, sahen wir auf die Temperaturen und die lagen bei 31 Grad. Das wird ein „Höllenritt“ solch eine lange Wanderung bei diesen Temperaturen zu machen.

    Wir suchten uns also eine andere Taverne, welche auch Frühstück anbot. Die wo wir gestern Abend gut gegessen haben, bot gegen 08:30 Uhr Frühstück an und genau da gingen wir wieder hin. Leider hatte diese nicht geöffnet und Olaf fragte nach. Zu „gegebener Zeit“ wird geöffnet - aha. Kurz überlegt gingen wir dann los zum Anfang vom „Korfu-Trail“ - der abgekürzt „CT“ hieß und auf gelben Schild erkennbar war. Später gab es dann nur noch gelbe Markierungen und Form von Klecksen, Steifen, Punkten oder eben dieses CT. Gleich am ersten Schild fuhr eine Radfahrerin vorbei und rief „Beautifull“ und meinte sicherlich nicht uns, sondern den nun vor uns liegenden Weg.

    Was uns zuerst auffiel, waren die vielen Schmetterlinge und Zikaden. Wie eine Welle am Meer, rauschten die Zikadengesänge heran und verebbten wieder. Ein tolles akustisches Schauspiel. Wir gingen durch dichte Olivenhaine und eines fiel uns hier auch auf. Die Olivenbäume waren sehr hoch gewachsen und nicht so in die Breite wie man sie kennt. Nach einer Weile lichtete sich der Weg und bot links einen spektakulären Blick auf die Küste mit dem wunderbar blauen Meer. Was für ein toller Anblick und uns entwich ein staunendes „oh“. Kurz danach kamen wir zu einer Klosterruine. Wir beide mögen ja solche „lost places“ sehr gerne und stellen uns dabei vor, wie der Ort früher ausgesehen haben mag.

    Von der Klosterruine Weg führte der Weg wieder durch dichte Olivenhaine und uns kam es vor, als wären wir im Dschungel so dicht schien er uns stellenweise zu sein. An einer Stelle gab es auch eine kleine Kletterpassage mit einem Seil. Oben angekommen trafen wir auf eine Straße und man konnte sich entscheiden. Entweder oberhalb der Küste auf dem Steilhang entlang zu gehen, oder unterhalb am Strand. Wir entschieden uns für den Strand und dieser war einfach herrlich. Anders können wir es nicht beschreiben. Fast keine Menschen, wunderbarerer Sand und kristallklares blaues Wasser. Es war nahezu perfekt und so konnten wir nicht anders, obwohl wir uns gerade mit Sonnenschutzmittel eingecremt hatten, ein Bad zu nehmen. Da die Temperatur schon entsprechend war, hatten wir eine herrliche Erfrischung. Wir ließen uns trocknen und gingen dann am Strand weiter.

    An einer Stelle ragte die Abbruchkante einer Straße in Richtung Strand. Hier verließen wir die Küste und stiegen aufwärts mit atemberaubenden Ausblicken auf die Landschaft und das Meer. Ach wie ist die Natur doch schön und so zerbrechlich. Beim Aufstieg kamen wir richtig ins schwitzen, wobei einige Spinnen, die ihr Netz quer über den Weg gespannt hatten, uns immer wieder im Gesicht überraschten. Manche von ihnen waren sehr groß und kräftig.

    Wir kamen an einer gerade im alten Stil gebauten Kirche vorbei, durchquerten das Dorf „Spartera“ mit seinen Cafés an dem Kanal und gingen weiter durch urbane Landschaften auf der Straße. Das war eine Abwechslung zu der vorherigen Landschaft. Dann erreichten wir „Lefkimmi“ mit seinen 3800 Einwohner und somit zweitgrößten Ort auf Korfu. Trotzdem war es ein verhältnismäßig ruhiger Ort und da wir sehr erschöpft waren und dringend eine längere Pause brauchten, gingen wir hier in ein Café und tranken jeder zwei Bier - man tat das gut. Frisch gestärkt gingen wir weiter. Offiziell beginnt hier die zweite Etappe von Korfu-Trail. Die hängen wir aber einfach an unsere erste dran.

    Wir gingen wieder durch dichte Olivenhaine, aber es gab leider auch lange Strecken ohne Schatten. Und die Hitze machte uns ganz schön zu schaffen. Wir legten mehrere Pausen in immer kürzere Etappen ein und verbrauchten uns ganzes Wasser - es waren für jeden 2 Liter gewesen. Wir erreichten erneut die Küste über einen Steilhang. Vorher gab es wieder phantastische Ausblicke auf das Meer. Wir gingen etwas am Strand entlang, aber da wir mittlerweile doch sehr erschöpft waren und das Gehen am Strand sehr anstrengend ist, gingen wir parallel auf einer Straße entlang. Wir erreichten. „Agios Georgios“ mit dem Beinamen „Argirades“. Der Ort hat deswegen eine Beinamen, weil es bereits einen Ort mit diesem Namen gibt. Hier gingen wir sogleich zu unserer Unterkunft, checkten ein, duschten und gingen Essen.

    Es war ein herrlicher Einstieg in den Korfu-Trail mit unglaublich schönen Ausblicken und Momenten. Durch die Hitze jedoch, kamen wir schnell an unsere körperlichen Grenzen.
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    Love the Forest

    Toll, die ausführliche Beschreibung! Ich kann alles vor mir sehen! Ich glaube, ich muss auch mal wieder nach Korfu!

    Katrin Geppert

    Danke, dass ich euch in Gedanken wieder begleiten darf! Ich bin aber froh, dass ich von den Spinnen und Mücken verschont bleibe. Ich hoffe, ihr konntet heute frühstücken. Viel Spaß

    Olaf Brandenburg

    Es freut uns sehr, dass ihr uns in Gedanken begleitet und euch unsere Berichte gefallen 🤗😘

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  • Day4

    3. Etappe - Vouniatades nach Pelekas

    June 15 in Greece ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Unterkunft war herrlich und bestens ausgestattet. Dank der vielen Geschenke, hatten wir auch morgens gut zu essen. Den Rotwein haben wir nicht geschafft, er war doch zu mächtig für uns. Nach dem Frühstück gingen wir durch den sehr kleinen Ort „Vouniatades“ und bedauerten es etwas, am Abend zuvor nicht noch zur hiesigen Kirche gegangen zu sein. So gingen wir unterhalb und etwas von ihr entfernt vorbei. Der heutige Tag versprach mit 32 Grad und Sonne pur sehr heiss zu werden und da wir auch noch 26 km mit zwei mächtigen Aufstiegen vor uns hatten, gingen wir zügig weiter. Es war 09:00 Uhr morgens und schon 26 Grad - da kamen wir schon ins schwitzen.

    Teilweise gingen wir auf Pisten aus Beton, dann wieder Schotter und Sand. Es wechselte ständig der Untergrund auf dem Weg durch Olivenhaine. Das spendete uns Schatten und manchmal blies ein laues Lüftchen. Wir sahen viele blühende Pflanzen, an den sich allerlei Insekten labten. Auch Schmetterling in den verschiedensten Formen und Farben waren wieder unsere Begleiter. Nach ca. 5km erreichten wir „Stroggili“. Hier kauften wir uns Wasser, welches wir später am ca. 2000 Jahre alten Olivenbaum des Ortes in unsere Wasserflaschen umfüllten. Wir fühlen uns bei solch alten Bäumen immer sehr wohl und haben viel Respekt und Ehrfurcht vor den teils mächtigen Bäumen. Eine Hinweistafel beim Baum erklärte, wie das Alter der Olivenbäume berechnet wird und wo die ältesten dieser Art stehen. Wirklich sehr beeindruckend diese alten Bäume.

    Ab hier ging es dann schon stetig aufwärts, was auch immer wieder atemberaubende Ausblicke in die Umgebung mit sich brachte. Leider machte uns hier auch schon die Hitze sehr zu schaffen und so legten wir öfter im Schatten eine kurze Stehpause ein. Wir passierten mitten im Olivenhain eine alte Kirche und kamen durch das kleine Örtchen „Komianata“. Wenig später kam das Örtchen „Dafnata“ Hier stand noch eine alte rote Telefonzelle - ohne Funktion versteht sich. Die weiße Kirche des Ortes hob sich durch den blauen Himmel perfekt ab und der Blick auf „Kerkyra“ Korfu-Stadt, war wunderschön. Wir folgten der wenig befahrenen Straße weiter durch „Loukata“, bis wir hinter einer weiteren Kirche des Ortes eine Markierung sahen. Es war die typische Markierung vom Korfu-Trail. Jedoch gab es scheinbar ab hier zwei Möglichkeiten. Links den von uns anhand der Original Route geplanten Verlauf und recht, eine Alternative. Das checkten wir sogleich und uns fiel auf, dass wir dadurch den heutigen extremen Aufstieg vermeiden konnten. Alles was wir bei diesen Temperaturen an Aufstiegen vermeiden können, machten wir auch und so gingen wir die Alternative Route - offiziell aber auch zum Korfu-Trail gehörend.

    Dieser Weg führte durch schattige Wälder bergab und kam ebenfalls an einer Kirche im Wald wieder an einer Straße heraus. Wir erreichten „Agii Deka“, wo uns sogleich eine Hundemutter und ihr Junges freudig begrüßten. Ach war das schön, so süße Hunde zu streicheln und die waren so freundlich und freuten sich richtig, ihre Nase an uns zu drücken. Leider konnten wir sie nicht mitnehmen und mit leicht traurigen Blicken verließen wir sie wieder. Hinter der nächsten Kurve nahmen wir die erste Taverne „Aretis Place“. Hier haben wir uns gleich wohl gefühlt und wurden von der freundlichen Besitzerin gebeten, Gast sein. Und so war es dann auch. Wir tranken Bier, frisch gepressten Orangensaft und jeder von uns ein Pita (ohne Gyros). Ein schöner Aufenthalt in freundlicher Atmosphäre. Frisch gestärkt zogen wir weiter und gingen zunächst quer durch den Ort durch die hübschen Gässchen an der Kirche vorbei.

    Es wechselte zwischen Schatten und Sonne - letztere hatte kein Erbarmen mit uns und brannte ohne Unterlass. Wir erreichten das Örtchen „Kamara“ mit einem typischen Dorfplatz. Weiter und weiter - nur um endlich an- und der Hitze zu entkommen. Wir machten kaum noch Fotos und fühlten uns zunehmend erschöpft. Hinter „Sinarades“ und noch 30 Minuten bis zum Ziel der heutigen Etappe, legten wir im Schatten von Olivenbäumen eine längere Pause ein. Dann hieß es „… weiter, wir sind gleich da…“ und so war es dann auch. Der Ort „Pelekas“ war unser Ziel und lag - wie war es zu erwarten - etwas erhöht und das brachte uns erneut zum schwitzen. Im Ortszentrum sollten wir beim Minimarkt „Agnes“ nach unserer Unterkunft fragen. Wir bekamen je eine Bier spendiert und ruhten uns kurz im Schatten der Bäume beim Minimarkt etwas aus. Dann schloss der Mann hinter der Kasse die Tür vom Minimarkt und führte uns ca. 50m zur Unterkunft. Wir bedankten uns und er auch.

    Nach der notwendigen Dusche und Ausruhzeit, gingen wir zum „Kaiser-Thron“ - ein Aussichtspunkt, der nach dem deutschen Kaiser Wilhelm benannt wurde. Er hatte hier eine Sommerresidenz und ließ sich oft hinauf auf den Berg bringen, um die unvergleichliche Aussicht zu genießen. Die Sonnenuntergänge sollen spektakulär sein, wir jedoch waren dafür etwas zu früh da.

    Wir gingen essen, Souvenirs und Wasser kaufen.
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    Doris Budnick

    Wunderschön und Fellnasen trefft ihr auch immer wieder. Bei der Hitze passt auf, dass ihr nicht als Dörrobst nach Hause kommt 😂😂😂

    Olaf Brandenburg

    Ja die Begegnungen mit den Fellnasen sind immer besonders schön für uns 🥰

    Love the Forest

    Vielen Dank für die wunderschönen Fotos und die anschaulichen Beschreibungen!

    Guido Meyer

    Gern und danke, dass du an unserer Wanderung teil nimmst 😊

     
  • Day117

    Entschleunigen auf Korfu (Gastbeitrag)

    June 3 in Greece ⋅ ☀️ 36 °C

    Der folgende Gast-Beitrag wurde von Paul verfasst. Da er eine besondere Beziehung zu Korfu hat, wollte er hier gern texten und Fotos/Videos machen:

    Über 2 Monate sind Nastasia und ich nun gemeinsam unterwegs - eine Zeit in der wir beide stets voller Vorfreude auf die jeweils nächste Station der Reise waren. Meist haben wir 2 oder maximal 3 Nächte an einem Ort verbracht, bevor wir den Motor des BAM-Mobils wieder zum Schnurren brachten. Nun, nach einer wunderbaren und ereignisreichen Woche mit Linda, haben Nasti und ich, mal wieder zeitgleich, das gleiche Gefühl. Es ist an der Zeit für ein bisschen Entschleunigung. Ein paar Tage mal einen Gang runterschalten, weniger sehen/ entdecken und stattdessen einfach mal nichts tun und die vielen Erlebnisse sacken lassen. Gesagt, getan. Was immer mal als Idee im Raum stand, dann wieder von uns verworfen wurde, wird schließlich doch realisiert. Wir verlassen das albanische Festland, lassen schweren Herzens das heiß geliebte BAM-Mobil zurück und fahren zum Entschleunigen auf die griechische Insel Korfu. Natürlich mit einer Speed-Fähre, die mit gefühlten 100 km/h über das Meer ballert. 🤦🏼‍♂️😄

    Warum wir genau diese Insel für unseren 'Kurz-Urlaub' ausgewählt haben? Naja, vor längerer Zeit hatte meine Oma einen griechischen Freund namens Niko. Die Beziehung ist zwar schon lange vorbei, aber wir hatten damals (1997 und 1999) eine richtig gute Zeit auf Korfu und Niko und ich haben uns immer gut verstanden. Grund genug, dem 80-jährigen Mann (unangekündigt) einen Überraschungsbesuch abzustatten. 🤪

    Auf Korfu angekommen suchen wir uns erstmal einen Scooter-Verleih. Im Büro der Firma 'Everywhere' verhandeln wir mit Helen, einer albanischen Angestellten, deren Stimmlage man eigentlich nur 10 Minuten aushalten kann. Von Rollern versteht sie leider gar nichts, macht uns aber einen "guten Preis". Nach einer Stunde sitzen wir schließlich auf einem kleinen, weißen Feuerstuhl und tuckern, nun wirklich passend zur geplanten Entschleunigung, ziemlich gemächlich über die Insel. Bald ist die West-Seite der Insel und dann auch unser Ziel erreicht, die 'Villa Armer Mann' (das Haus heißt wirklich so).

    Gespannt auf das Wiedersehen mit Niko rollen wir die letzten Meter bis zum Eingangstor. Während ich über beide Backen wie ein Honigkuchenpferd grinse, scheint die Freude bei Niko irgendwo festzuklemmen. Zwar meine ich kurz so etwas wie ein Lächeln erkannt zu haben, ein bisschen scheint der Gute aber von der Überraschung überfordert. 😬 Unsere Hoffnung in der Villa Armer Mann nächtigen zu dürfen, erfüllt sich letztlich doch und wir beschließen unserem grimmigen Gastgeber etwas Zeit zum Auftauen zu geben.

    In den folgenden 4 Tagen beschränken wir unsere Aktivitäten auf ein bisschen Inselerkundung mit dem Roller (wobei wir einen fast 1000-jährigen Olivenbaum sehen), vor allem aber auf Liegen, Baden und Sein am Strand. Vermutlich das Beste was wir bei konstanten 36 Grad auf dieser Insel machen können.

    Durch Zufall entdecken wir direkt am zweiten Tag eine absolute Traumbucht. Der 'Gyali Beach' trägt seinen Namen aufgrund seines glasklaren Wassers, welches uns beim Schnorcheln sehr weit gucken lässt.

    Der ziemlich steile Weg zum Strand sorgt dafür, dass nur wenige Touristen den Weg zu dieser Perle auf sich nehmen. Aber es lohnt sich. Das türkisblaue Wasser
    wird von steilen und grün bewachsenen Felswänden umarmt, welche mit ihren Ausbuchtungen den ein oder anderen Schattenplatz kreieren. Ein paar Felsformationen im Wasser bieten unterschiedliche Kletter- und Sprungmöglichkeiten. Die kleinen, abgerundeten Kiessteine sorgen für allerbesten Liegekomfort.

    Es gibt sicher noch viele andere tolle Strände auf der Insel, aber dieser hat uns gleich am zweiten Tag so verzaubert, dass wir ihn ein weiteres Mal besucht haben. Ein bisschen passend zu unserem Vorhaben. Einfach mal sein, genießen und nicht immer wieder neue "Highlights" suchen.

    Die Abende kochen wir selbst, essen Tzatziki und wunderbare Oliven und laden natürlich unseren Gastgeber ein. Der lehnt zwar jedes Mal ab, lässt sich aber in den folgenden Tagen auf den ein oder anderen Smalltalk ein, was ich als Fortschritt und Erfolg werte. 🤷🏼‍♂️

    Am letzten Tag wollen wir dann doch noch ein bisschen was entdecken und schlendern bei 35 Grad durch die Altstadt von Korfu Stadt. Die alten Gässchen und die vielen mit Blumen dekorierten Häuschen versprühen ein tolles, romantisches Flair. Eine Stadt in der man sicher auch mehr Zeit verbringen könnte. Wir essen leckeres Eis, kaufen ein paar Souvenire und lassen unseren kleinen Kurz-Urlaub am Stadtstrand Revue passieren. Wir fühlen uns beide erholt und verspüren wieder Lust aufs Weiterreisen. Die Akkus sind geladen und wir freuen uns auf das BAM-Mobil und die nächsten Stationen.
    Ab zur Speedy-Fähre, zurück ins lieb gewonnene Albanien!
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    Urlaub im Urlaub, wenn das kein Luxusproblem ist, wir gönnen es Euch vom Herzen , das es nur dieses Eine ist und dann noch der chice Verflossene von der Oma, herrlich! Hab sofort an Antony Quinn als Alexis Sorbas gedacht, wir hoffen, daß Ihr Sirtaki getanzt habt, wunderschöne Fotos! Bleibt behütet und passt gut auf Euch auf, l.G. [G.]

    linda.rns

    💕

    Mario Wendorf

    😍

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  • Day32

    Fata morgana

    May 15 in Greece ⋅ 🌙 22 °C

    Man schläft erstaunlich gut in der gemütlichen Nussschale „Fata morgana“. Zum Frühstück mischt Lucas griechisches Joghurt mit Honig. Zusammen mit Seppi fahren wir rüber zur Burg um ihm ne Runde Gassi zu ermöglichen. Für mich gehts weiter durch die venezianische Alrtstadt in das vegane Restaurant. Das beste auf meiner bisherigen Reise. Musste sogar ne Bewertung hinterlassen.Read more

  • Day31

    Schiffe

    May 14 in Greece ⋅ ⛅ 22 °C

    Nacht im Wildcamping war trotz Regens sehr gut. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden komme ich per Zufall bei einer Ruinenstadt vorbei. Ich ging den kurzen Rundgang und bestaunte die historischen Mauern. Schade dass die Beschreibungen nicht sehr ausführlich waren. In Igoumenitsa entschied ich, spontan die Fähre nach Corfu zu nehmen. Dort ermöglicht mir Lucas das erste mal in einem Boot schlafen zu können. Ich helfe ihm beim streamen seinem online Kochkurs.Read more

    Theres Kaufmann

    Sommerlich prächtig!!!

    5/15/22Reply
    Fabio vareni

    Lieber Adrian, schön dass wir Deine Erlebnisse mitverfolgen können. Beim Lesen packt mich die Reiselust. Weiterhin viel Spass und ganz viele positive Erlebnisse. LG Fabio

    5/15/22Reply
    Adrian Kaufmann

    Danke ☺️

    5/15/22Reply
     
  • Day40

    Eindrücke Korfus

    September 7, 2021 in Greece ⋅ ☁️ 22 °C

    Da ich heut auf Jeeptour war und keinen Beifahrer hatte, hält sich die Bildauswahl diesmal etwas in Grenzen. Grundsätzlich ging es aber von einem Olivenbaumwald zum Nächsten. 😉

    Als Autofahrer ist auf dieser Insel jedoch Geduld gefragt - ich sag nur 7 min 30 Sek. für eine Ampelschaltung! 😖Read more

  • Day7

    Impressionen aus der Altstadt Kérkiras

    September 28, 2021 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Es ist ein absolutes Shopping Erlebnis durch die Altstadt zu schlendern, denn neben den üblichen Touristen Shops gibt es hier auch echt "Made in Greece" Geschäfte: Lederwaren, Olivenholz Arbeiten, Bekleidung aus Leinen, Schmuckgeschäfte und anderes Handwerkliches. Hierher werden wir bestimmt ein 2. Mal fahren.
    Mittags essen wir eine Kleinigkeit und zwei griechische Musiker sorgen für die dazu gehörende Stimmung.

    Corona ist hier natürlich nicht verschwunden, Maskenpflicht herrscht durchgehend in allen Geschäften und Lokalen. Dennoch empfinden wir schon fast so etwas wie die alte Normalität.

    Nach einigen Kilometern durch die Altstadt kehren wir bei schwülen 28 Grad nachmittags dann doch gerne wieder ins Hotel, bzw. Zum Abkühlen erst einmal an den Strand des Hotels zurück.
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    Franz-josef Seibert

    Ich habe mich eben eine Stunde mit euren tollen Bildern und Kommentaren beschäftigt. Einfach Spiele

    9/28/21Reply
    SigiSea

    freut uns!

    9/28/21Reply
    Franz-josef Seibert

    einfach Spitze

    9/28/21Reply
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  • Day14

    Kerkyra

    June 25 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Ein letztes Mal Frühstück auf dem Balkon und den Blick auf das Meer genossen. Dann nahmen wir unsere Rucksäcke, verabschiedeten uns innerlich von der Unterkunft und gingen auf der Straße am Strand entlang zu meiner Family. Als wir ankamen waren sie noch am Packen und als alles im Auto war, fuhren wir nach „Kerkyra“ - der „Hauptstadt“ von Korfu.

    Wir parkten gegen 12:30 Uhr am Hafen, unweit unserer letzten Unterkunft dem Hotel „City Marina“ - wer denkt sich eigentlich immer solche Namen aus? Einchecken konnten wir erst ab 15:00, aber unsere Rucksäcke konnten wir zumindest schon in der Lobby lassen. Danach gingen wir durch die Altstadt und es war mit 35 Grad sehr warm. Wir aßen und tranken etwas in einem Straßencafé und zogen dann durch die unangenehm aufgeheizte Stadt. Die Festung sahen wir uns nicht zusammen an, das war zu heiss mit den Aufstiegen. Wir gingen beizeiten zurück in unser Hotel. Meine Schwester und ihr Bruder boten wir unsere Dusche im Zimmer an. Nachdem sie sich frisch gemacht hatten, mussten sie auch schon los um ihr Auto abzugeben. Wir verabschiedeten uns und wünschten ihnen eine gute und sichere Abreise und Flug nach Hause.

    Im Hotelzimmer genossen wir die Klimaanlage und gingen gegen 18:30 Uhr erneut in die Hitze zur Festung. Der Eintritt kostete 6€ und gingen sogleich zum Aussichtspunkt hoch und waren begeistert vom Rundblick und Aussicht auf die Stadt. Ein wenig noch durch die Festung geschlendert, die bei untergehenden Sonne in eine herrliche Stimmung tauchte. In der Altstadt schlenderten wir erneut durch die Gassen und aßen Pita, dann ins Hotel und auf dem Hoteldach den Ausblick bei Sonnenuntergang auf den Hafen und die anderer venezianische Festung - auch Neue Festung genannt - genossen. Dann geduscht und zu einem Cocktail nochmals in die Altstadt gegangen und damit einen wunderbaren Urlaub abgeschlossen.
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    Katrin Grüttner

    Ein schöner Abschluss 😊🇬🇷

    Frank B.

    Kerkyra ist schon sehr schön und auch ein bisschen anstrengend.

    Frank B.

    In der einen Straße, mit den Läden, haben Nicole und ich vor 2 Jahren Seifen gekauft….ohne Ende, der hatte auch nur Seife, glaube ich 🤔

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  • Day6

    Pausen-Chill-Bade-Tag

    June 17 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Was haben wir heute denn erlebt?

    Wir wollten den Tag so nehmen wie er kommt und was sich so ergibt. Nichts planen - alles einfach nur so daher laufen lassen. So waren wir nach dem Aufstehen im Hotel frühstücken. Danach schlenderten wir an der viel befahrenen Straße in Richtung Hafen. Auf dem Weg dorthin erwähnte Olaf, dass er gerne einmal zu diesem berühmten „Paradise-Beach“ möchte. Da dort keine Straße oder Weg hinführt, kommt man nur mit einem Boot an den wohl „schönsten Strand Korfu‘s“. Plötzlich kamen wir an einer Info vorbei, wo Bootsfahrten angeboten wurden. Für 20€ p.P. werden einem 3 „Caves“ und 5 „Beaches“ geboten. Sollte man an einem der Strände einen Zwischenstopp einlegen und später abgeholt werden wollen, kämen 5€ p.P. noch einmal dazu. Das klang gut und so sollte es sein. Wir gingen in den Info-Shop und erkundigten uns. Alles was wir wollten war machbar und wir konnten auch gleich in 20 Minuten zu der Tour. Cool. Wir bezahlten und gingen zum Hafen, wo wir die Ticket erhielten. Dann noch 15 Minuten an der „Mainstation“ warten und der Käpt‘n fuhr mit uns aufs Meer. Es waren noch zwei andere Pärchen dabei.

    Wir bekamen die erste Höhle zu sehen und eine kurze Erklärung dazu. Irgendwas mit Poseidon und wie klar das Wasser hier sei und ein großer Fischschwarm war dort zu sehen. Dann weiter zur nächsten kleinen Höhle und hier war was mit Delfinen und den griechischen Göttern. Ebenso ein Seemöwenpaar - welches gerade brütete und wir haben sogar noch die zwei schon recht großen Küken von unten gesehen. Die nächste Höhle war - ähm … hohl. Ein paar Bergziegen standen da herum. Dan kamen die Strände. Der „Paradise-Strand“ war wegen Steinschlaggefahr leider geschlossen. Was private Schipper (Touristen) nicht hinderte trotz vorheriger Warnung dort zu pausieren. Er wollte hier wegen der hohen möglichen Strafen nicht halt machen. Der Strand daneben war dann unser. Hier ließen wir uns für zwei Stunden wieder und der „Käpt‘n würde uns dort am mittleren Felsen in Wasser“ dann wieder abholen.

    Wir sprangen barfuß vom Boot in den Kiesstrand. Dann gingen wir weiter nach rechts, weil da keiner lag und wir niemanden mit unseren nackten „Adonis-Körpern“ stören wollten. Eben schnell die Handtücher ausgelegt und von den Klamotten befreit und ab in das kristallklare und azurblaue Wasser. Das war so herrlich und erfrischend und vor allem so klar und blau - der reine Wahnsinn. Immer wieder staunten wir über die Klarheit und die Bläue. Gleich am Strand aber im Wasser, war ein großer Kalkstein. Auf diesen konnten wir uns setzen und die Umgebung betrachten. Viele kamen hier mit ihren gemieteten Boot her, sprangen kurz ins Wasser und fuhren weiter. Auch wir hielten uns zweimal in Wasser auf und schon waren die zwei Stunden wieder um. Dann mussten wir zu dem „mittleren Felsen“, aber unser Käptn holte uns schon vorher ab und fuhr sehr nah mit dem Boot an den Steand, dass es ein leichtes war einzusteigen. Und dann ging es zurück. Herrlich so eine Bootsfahrt.

    Am Hafen schauten wir wehmütig zurück und es gab einen kurzen Moment des Bedauerns, dass wir nicht 4 Stunden dort geblieben sind. Dann gingen wir weiter zum Kloster von „Paleokastritsa“. Auf dem Weg nach oben, kauften wir an einem Stand Kirschen 🍒 und Aprikosen. Das Kloster war noch geschlossen, aber es öffnete bald und entsprechend viele Menschen warteten davor. Auf uns wirkte das in etwa so, als wenn die alle keine Zeit haben sich etwas anzusehen, das dann schnell sehen wollen um dann zur nächsten Attraktion mit dem Bus gefahren zu werden. So gingen wir zuerst noch zu einem Aussichtspunkt mit einem Kreuz in der Nähe und hatten eine wirklich tolle Aussicht auf das blaue Meer und die Landschaft mit der Küste - ein WOW entquoll unseren Mündern. Außerdem hatte man eine tolle Aussicht auf eine kleine vorgelagerte Felseninsel, welche der Legende nach ein von Poseidon versteinertes Schiff von Odysseus gewesen sein soll. Natürlich gab es auch wieder Tiere unterwegs. Diesmal waren es 4 Esel in einer Gruppe.

    Im Kloster kannten wir schon alles vom letzten Mal 2020 und haben uns nicht lange aufgehalten, da es total voll war. Außerhalb gab es noch ein Shop, wo wir Souvenirs kauften. Dann ging es zur „Grotte“. Denn die war beim letzten Mal geschlossen. Der Weg quer durch die lang gezogene Stadt an der Straße ist nicht schön - wirklich nicht. Die vielen Autos nerven, die Hitze nervt und das es keinen richtigen Weg für Fußgänger gab. „La Grotta“ erreicht man über viele Stufen hinunter zum Meer und es handelt sich um eine in der Felswand hineingebauten Grotte mit chilliger Bar und einer felsigen Badestelle. In der „Grotte“ war es sehr voll. Viele Besucher die dort auch baden waren. Bedauerlich, denn hier wollten wir in chilliger Atmo einen Cocktail schlürfen. Dann eben ein andermal. Also zurück ins Hotel, geduscht und dann ins „Gran Aladino“ - unserem Lieblings-Restaurant auf ganz Korfu und wieder lecker vegan gegessen 😋.

    Nach dem wundervollen Essen gingen wir ins Hotel zurück und tranken zum Abschluss dieses entspannten Tages einen Retsina. Morgen geht unsere Tour über die Festung „Angelokastro“ nach „Agios Georgios“, wo wir uns wieder mit meiner Familie treffen. Darauf freue ich mich auch schon.
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    Frank B.

    Klar, La Grotta ist zu dieser Zeit bestimmt mega voll

    Guido Meyer

    Ja - das war sie 😊

    Frank B.

    Ich denke noch gerne an Spiros Taverne, gegenüber der Vanilla Studios. Jeden Morgen die gleiche Musik 🙄

    Guido Meyer

    😂😂😂

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  • Day5

    4. Etappe - Pelekas nach Paleokastritsa

    June 16 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Gleich am Morgen gegen 07:00 Uhr ging Olaf nach nebenan zu dem dortigen kleinen Bäcker. Der Verkäuferin - wohl auch gleich die Bäckerin - haben wir am Abend zuvor bei unserem Besuch bei ihr gesagt, dass wir morgens vorbei kommen werden. Eigentlich wollte Olaf nur ein Brot kaufen (mit Sesam - lecker 🤤), aber dann brachte er noch frische Spinatküchlein, ein Hefestück mit Erdbeeren und für mich eins mit Schokolade. Insbesondere diese Spinatküchlein waren der Hammer - Mega - extremly lecker.

    Nachdem wir uns überzeugt haben, dass nichts von unserer Anwesenheit in der Wohnung erkennbar gewesen ist, gingen wir los. An der WAHNSINNS Bäckerei vorbei, der „Kaiserthron“ war nicht zu sehen. Wir verließen den Ort „Pelekas“ auf einem sehr aufgeschütteten Weg immer abwärts und Richtung Nudistenstrand „Myrtiotissa“. Auf dem Weg dahin, hatten wir uns schon zweimal verlaufen, da die Wegführung nicht ganz eindeutig bzw. die Markierung nicht erkennbar war. Hier trafen wir unterwegs auf eine recht große und für uns mächtige Schlange. Welche schnell vor uns geflüchtet ist. Anhand der Musterung (Zickzack) könnte es die Horn- oder Sandotter gewesen sein. Wohl eine der giftigsten Schlangen Europas und tatsächlich hier auf Korfu lebend. Sie greifen aber wohl nur an, wenn sie sich bedroht fühlen bzw. nicht rechtzeitig flüchten können und diese konnte noch rechtzeitig flüchten 😅. Es war ein Schotterweg, der dann oberhalb vom Strand vorbei führte und immer wieder Ausblicke auf das azurblaue und glasklare Meer bot. Atemberaubend. Wir folgten dann dem Betonweg zum Kloster „Myrtiotissa“. Ein stiller Ort mit einem scheuen Pfau 🦚 im Innenhof und herrlichen Aussichten. Das Kloster an sich war geschlossen und wenn es geöffnet hat, könnte man wohl hier das „beste Olivenöl“ von ausgezeichneter Qualität kaufen. Was hatten wir doch für ein Glück. Hehe

    Unterhalb des Klosters führte der Korfu-Trail dann zuerst eben, später stark ansteigend hinauf. Unterwegs legten wir erneut mehrere Pausen ein und waren bereits um 09:45 Uhr derart durchgeschwitzt, das die nasse Kleidung nach dem Absetzen der Rucksäcke am Körper klebte. An sich schön kalt, aber trotzdem unangenehm. Wir trockneten etwas und es ging weiter aufwärts und aufwärts und aufwärts. Die Sonne brannte auf dem doch fast schattenlosen Weg ohne Gnade. Dann endlich der Zenit mit zwei Sendemasten. Hier ging es dann wieder abwärts und teilweise durch dichtes Gestrüpp mit fetten Spinnen 🕷 im Weg hängend. Trotzdem waren einige Wegstrecken durch die Olivenhaine wieder extrem schön.

    Wir erreichten „Vatos“ und kauften uns im dortigen Minimarkt jeder eine kalte Cola—Zero und tranken sie auf den beschaulichen Dorfplatz. Hier gab es auch wieder einen großen Kasten mit vielen Briefkästen. Dadurch muss der Postbote nicht durch die vielen kleinen Gassen irren - das haben wir in unserem Reiseführer gelesen. Als wir danach weitergingen, haben wir uns erneut kurz verlaufen und mussten ein Stück zurück. Das war bereits das dritte mal und es war noch nicht einmal Mittag 🤪 Mal schauen war der Tag dazu noch bereit hält. Wir verließen „Vatos“ und schwubs, haben wir uns wieder verlaufen. Oh man. Ob wir jemals ankommen werden wenn das so weiter geht?

    Wir kamen auf eine Ebene und hatten den Eindruck, dass es so auch in Deutschland am Bodensee aussehen könnte. Allerdings trafen wir hier mitten auf den Weg auf eine Schildkröte und beobachteten sie eine Weile. Wenig später trafen wir erneut auf eine Schildkröte, die noch schnell versuchte ins Gebüsch zu kommen. Schon verblüffend wie sich die Vegetation hier mit unserer in Deutschland ähnelte.

    Wir kamen auf eine große Straße. An einem Strommast war eine Markierung nach links. Unsere Navigation mit Komoot sagte uns aber, dass der Korfu-Trail über die Straße in den Olivenhain führte. Es gab da auch Wegähnliche Spuren und so gingen wir dort entlang. Nach einer Weile kamen wir an einem Pferd und einer Kuh vorbei und dann ging es nicht mehr weiter. So mussten wir umdrehen und zurück gehen - zum 5. mal heute.

    Kurz vor „Giannades“ machten wir bei der Taverne „Tristrsto“ eine Rast. Die ältere Frau, die uns bediente verstand statt „Beer“, dass wir „Ginger Beer“ haben wollten. Egal. Neben dem Bier tranken wir auch das noch aus. Herrlich erfrischend. Dann ging es weiter nach „Giannades“. Ein kleines ruhiges Örtchen mit einer Panoramaterrasse und kauften uns jeder ein erfrischendes Wassereis.

    Wir folgten den Markierungen, welche eigentlich gut erkennbar waren. Wir wussten, dass es hinter „Giannades“ erneut einen steilen und längeren Aufstieg gibt. Es war heiss und hin und wieder gab es durch die Olivenhaine Schatten. Manchmal sogar wehte ein leicht kühlendes Lüftchen und uns entstieg ein „AH und OH“ vor Entzückung und Wohltat. Wir erreichten mit viel Schweiß und Pausen den höchsten Punkt und kamen später nach „Liapades“. Hier gönnten wir uns erneut ein Eis und folgten dann dem Weg, den wir 2020 schon einmal mit Freunden und meiner Familie gegangen sind. Am Strand von „Lipades“ sind wir damals durch das Restaurant „Rokamare“ gegangen, um auf den Weg zu kommen. Heute hielt uns ein Kellner davon ab und zeigte uns den eigentlichen Weg. Am Ende des Strandes war ein Holzstück an den großen Felsen gelegt. Darüber mussten wir dann auf den Felsen oberhalb entlang wandeln und dann ins Gebüsch nach oben. Dadurch kamen wir oberhalb, aber noch seitlich am „Rokamare“ an. Wir stiegen die felsigen Stufen nach oben, hangelten uns später am Seil einer Holzleiter hoch und waren dann kurz vor „Paleokastritsa“.

    Es kamen Erinnerungen auf, wie wir damals alles hier entlang gegangen sind. Teils aufgeregt wegen das erste mal auf Korfu und teils etwas angestrengt wegen der erschwert begehbaren Umgebung. So erreichten wir die Hauptstraße von „Paleokastritsa“. Wir überquerten die Straße und gingen ein Stück erneut aufwärts am Campingplatz vorbei. Auch dieses Teilstück kannten Olaf und ich schon. Oben auf der Straße, ging es alsbald wieder von ihr ab in einen Mischwald aus Kiefern und Oliven. Ein interessanter Duft. Hier verliefen wir uns erneut (das 6. mal heute) und da wir nun schon ziemlich erschöpft waren, war das sehr unerfreulich. Trotzdem marschierten wir zurück und folgten dem Weg, der plötzlich an einer großen Baustelle endete. Wir waren kurzzeitig etwas verwirrt, jedoch hat uns die Erschöpfung dazu gebracht, diese Baustelle einfach zu durchqueren. Kurz darauf verließen wir den Korfu-Trail, da wir in „Paleokastritsa“ übernachten wollten.

    Dann ging alles ganz schnell. Hier war das Hotel „Paleo Inn“ und wir checkten ein. Im Zimmer die Klimaanlage angemacht, geduscht und etwas geschlafen. Erfrischt und erholt gingen wir dann zu unserem Lieblings-Restaurant- dem „Gran Aladino“. Hier waren wir auch 2020 und es hat uns deswegen so gut gefallen, weil es auch viele vegetarische und sogar vegane Gerichte angeboten hatte. Es war wieder richtig lecker - für morgen haben wir auch reserviert. Dann gingen wir noch etwas Retsina, Kürbiskerne und Pistazien kaufen. Das genössen wir zum Sonnenuntergang auf unserem wunderbaren Balkon mit Meerblick vom Hotelzimmer.

    Ein schöner und erfüllter Tag ging zu Ende. Wir waren glücklich
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    Katrin Grüttner

    Hallo Ihr Zwei, na da bin ich ja schon geflasht von der wunderschönen Natur, Eurer Beschreibung der Reise und gratuliere Euch schon zur Gewichtsabnahme..:)

    Katrin Grüttner

    ich wäre gerne dabei... denn ich liebe Griechenland und Korfu wird dann wohl mein nächstes Reiseziel.

    Love the Forest

    Es sieht aus, als wenn die Schildkröte voll am grinsen ist 😂

    7 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Dimos Corfu, Corfu, Κέρκυρα

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