Guatemala
Volcán de Acatenango

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

58 travelers at this place

  • Day112

    8.11.1 Acatenango (hike)

    December 13, 2018 in Guatemala ⋅ ☀️ 15 °C

    Because it was so awesome and beautiful, I will make two posts about the volcano hike on Acatenango.

    The story is, that at the end of November the volcano Fuego (fire) erupted. As a matter of fact, Acatenango’s peak and the one of Fuego are more or less 2 km apart, which makes Acatenango a perfect spot for hobby photographers, nature-fanatics or people simply looking for a wonderful view.

    Besides the medium difficulty (my opinion) of hiking to the basecamp, which was the worst I have ever been to, the biggest challenges are the cold up there (really really cold) and the 1 hour hike at 4 am in the morning from the basecamp to the peak of the volcano. The last 200 m are mainly 5 mm grained dirt; Meaning you take one step upwards and slide two downwards. Really exhausting to get to the 3900 m high peak.

    Nevertheless, it is worth it because the sunrise is beautiful. And the other volcano (Fuego) as well ... stay tuned for the second post!
    Read more

  • Day113

    8.11.3 Acatenango (daylight)

    December 14, 2018 in Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    After the terrible night we had been rewarded with a almost completely clear sky and an beautiful view of the area.

    Just the 2 hours downhill hike ahead of us and an 1 h ride home to the hostel; very ready to sleep!Read more

  • Day9

    Acatenango

    January 3, 2020 in Guatemala ⋅ ⛅ 19 °C

    Quanto maior o "sofrimento" maior a recompensa.

    Acordar às 4h da manhã com menos de zero graus, para subir um caminho de areia, a pique, durante uma hora e meia, so pode ter um motivo muito forte... Vesti toda a roupa que trouxe e ainda tinha mais umas calças alugadas na mochila com receio de não aguentar o frio no cimo do vulcão Acatenango. De frontal na cabeça, fizemos essa subida duríssima. A cada passo dado deslisavamos uns centímetros para baixo.

    Ao chegar ao culme, a 3976m de altitude, um vento gelado congelava-nos os dedos. A sensação térmica deve ser aproximadamente - 10°. Arranjamos um cantinho atrás de uma rocha para ficarmos protegidos do vento, com vista privilegiada para o nascer do sol e o Fuego. O mais difícil é escolher entre o vulcão ou o nascer do sol para não perder nenhum momento. As cores são incríveis, todo o esforço foi recompensado.

    A descida da primeira parte do vulcão até ao acampamento é super divertida, é a mesma sensação que descer uma duna gigante a correr. O que subimos numa hora e meia descemos em 20 minutos. O regresso até ao ponto de partida demorou duas horas e na sua maioria foi feito a correr porque é muito mais fácil do que estar sempre a travar.
    Read more

  • Day8

    Fuego

    January 2, 2020 in Guatemala ⋅ ⛅ 17 °C

    As 7h30 da manhã estávamos na agência Wicho & Charlie, com uma mochila, na qual tivemos que pôr 4 litros de água, o almoço, o pequeno almoço do dia seguinte, alguns snacks, casacos, gorro, luvas, gola, frontal e trekking poles.

    Tínhamos 4 a 5h de subida ao vulcão Acatenango até chegar ao acampamento para passar a noite com vista directa para o vulcão Fuego ainda ativo. A subida é muito acentuada, escorregadia e muitas vezes arenosa, para além do peso que temos nas costas, sem os trekking poles seria quase impossível.

    Chegamos ao acampamento às 3h da tarde. Estávamos a 3500m de atitude. Supostamente tínhamos a possibilidade de fazer outro trekking de 3h para ver o pôr do sol numa das laterais do Fuego e vermos as explosões de mais perto. Mas levantou-se um vento forte, as temperaturas desceram abaixo dos 5°, as nuvens tiraram a visibilidade e os guias abortaram o percurso.

    Ao pôr do sol, as nuvens desceram e o Fuego ficou mais ativo, dando um espectáculo de explosões de lava, que depois escorria pelas laterais do vulcão, acompanhado cada explosão com um estrondo que até nos fez acordar durante a noite.

    No horizonte conseguimos ver o vulcão Pacaya a dar também o seu espectáculo de explosões. Uma experiência que ficará gravado na minha memória até porque as nossas câmaras não conseguem captar estes momentos.
    Read more

  • Day44

    Volcan Acatenango, Guatemala

    September 24, 2018 in Guatemala ⋅ 🌧 14 °C

    Bueno!

    Gut ausgeschlafen, kräftig gefrühstückt :-) und die Rucksäcke gepackt. Wir haben uns gedacht für diese Tour einen englisch sprechenden Bergführer bei einer Agentur zu organisieren, der uns zum Gipfel führen soll. Für schlappe 225 Quetzales (25€) inkl. Mittag- und Abendessen sowie einem Frühstück, warmer Kleidung und einem bereits aufgestellten Zelt. Und dann sollen wir sogar noch um 8:00 Uhr unweit unserer Unterkunft abgeholt werden. Ein Spott-Preis!

    Wir hätten es uns ja denken können! Um 9:00 Uhr hocken wir noch immer am Treffpunkt und rechnen eigentlich schon damit samt unseres Gepäcks wieder "Heim" zu gehen. Doch dann hält um fast halb 10 doch ein Kleinbus, voll mit einer Horde junger Israelis, die ebenfalls mit einem Guide zum Vulkan wollen. Der Busfahrer, für Guatemalteken überraschend unhöflich, und angeblich der Chef der Agentur, fährt uns erst mal in einen Nachbarort, damit wir uns alle warme Second-Hand-Jacken aussuchen können.

    Soweit so gut, am Fuße des Acatenangos angekommen, werden wir als einzige an einem Straßenrand buchstäblich rausgeworfen! "Ihr Zwei..., aussteigen! Und das ist euer Guide!"...?
    Vor uns steht ein 64 jähriger spanisch sprechender Bergführer, Yippee! Nach Arianes erfolgloser Diskussion mit dem "freundlichen" Busfahrer fährt dieser mit seinen Israelis weiter.

    Nachdem wir uns noch einmal sortiert haben, ziehen wir drei, Ariane, Marco und Prudensio (unser Guide) los. Wir stellen nach kurzer Zeit fest, dass es doch besser kaum gehen kann: 1. Wir sind nur zu Dritt (ohne die Horde), 2. Prudensio ist top fit (besser als wir ;-) und 3. auch noch guatemaltekisch freundlich. Während des Aufstieges erklärt er uns, wie er früher aus den Gräsern am Wegesrand Dächer gedeckt hat, oder dass der Lavasand, auf dem wir wandern vom noch aktiven Nachbarvulkan, El Fuego kommt! Vorbei an Wiesen und Äckern, durch Wald und steil über Lavasand erreichen wir nach wenigen Stunden das Lager für die Nacht.

    Während wir unser optisch recht desulates Zelt, welches man mit Planen doppelt und dreifach abgedeckt hatte, bestaunen, macht unser Guide das Feuer und kocht für uns eine heiße Schokolade...!
    ... Siehe da, die Israelis kommen auch irgendwann an und mit den Israelis der Regen. Es schüttet über Stunden wie aus Eimern. Was uns die Laune aber nicht verdirbt. Wir sitzen am warmen Feuer unter einem trockenen Verschlag und kochen unsere Pasta, während sich die 9 Israelis im Kollektiv gegen 18:00h im Großraumzelt und nach einem Joint für die Partynacht fit schlafen. Deren Guide ist der 23-jährige Sohn unseres Guides, der ebenfalls total nett ist. Er erzählt, dass das mit den israelischen Gruppen immer so ist. Sie übernachten in Antigua in einem israelischen Hostel. Von dort bekommen sie auch ihr Essenspaket, das mit einem Pferd ins Lager gebracht wurde. Im Lager sind die dann eher für sich und interessieren sich kaum für andere - so haben wir es such erfahren. Nachdem die Israelis gegen 20:00 Uhr so langsam aus den Federn kommen, krabbeln wir in unser Zelt, denn um 3:30 soll es los zum Gipfel gehen.

    Um 1 Uhr werden wir wach. Es ist sternklare Nacht und draußen grollt und donnert es!..? Wir krabbeln aus den Schlafsäcken und glauben unseren Augen kaum. Nur etwa einen Kilometer entfernt sind wir Zeugen von Eruptionen des Nachbarvulkans El Fuego. Er speit leuchtend rote Lava und Aschewolken aus seinem Krater. Nicht viel, aber sehr, sehr beeindruckend! Ein unglaubliches Bild, denn von hier aus ist in der Ferne auch der Vulkan Pacaya zu sehen, der ebenfalls pausenlos Magmafontainen in den Himmel schleudert. Nur leider ist es hier auf 3.400m Höhe bitter kalt und so verschlägt es uns nach kurzer Zeit doch wieder in den Schlafsack. An Schlafen ist übrigens nicht zu denken, da wir bis 2 Uhr durch ein pausenloses Gekröle auf israelisch unterhalten werden und die Damen der Schöpfung auch noch unüberhörbar neben unser Zelt p....n.

    3:30 Uhr, der Wecker klingelt. Wir sind schon auf den Beinen und sind diesmal fasziniert vom wolkenfreien Ausblick auf das Lichtermeer von Antigua und Guatemala City. El Fuego hingegen ist still geworden. Bevor wir aufbrechen machen wir das Feuer wieder fit für einen Kaffee ;-) Was wir erst später erfahren: Der englischsprachige Guide der Israelis wird beim Weckversuch selbiger aus dem Großraumzelt verbannt. Von den Israelis war keiner auf dem Gipfel!

    Wir hingegen waren rechtzeitig vor Sonnenaufgang gegen 6 Uhr am Gipfelkrater. Unvergesslich! Welch ein Blick auf das Lichtermeer der Städte, die Vulkane El Fuego, El Agua, El Pacaya (der weiterhin fleißig Lava speit!), weitere 4 Vulkane, den Blick bis zum Atitlan-See und natürlich den Sonnenaufgang!

    Nur eines macht einen längeren Aufenthalt hier oben unmöglich: Die Temperaturen liegen weit unter Null und es stürmt ohne Ende...! Wir müssen uns ständig in den Windschatten im Krater zurück ziehen. Unser Guide scheint auch noch echt miserabele Kleidung zu haben. Er hüpft hin und her und verzieht sich in eine Schutzhütte im Krater. Wir treten den Rückzug an...

    Nachdem wir Prudensio sagen, dass wir den Weg zum Lager alleine finden und er ruhig vorgehen kann, läuft er urplötzlich, wie von einer Tarantel gestochen und mit beeindruckender Akrobatik den Hang hinunter, "... der muss echt gefroren haben!"

    Einige hundert Meter unterhalb des Gipfels sitzen wir nun in der von der Morgensonne angewärmten alten Lavasand in Hang und genießen den unvergesslichen Start in den Tag...

    Es ist unser letzter Tag in Guatemala :-)

    Saludos
    Ariane und Marco
    Read more

  • Day199

    Volcán Acatenango

    October 6, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute war unser erster Hochzeitstag! Wir machten uns für eine Tour fertig, auf die wir uns schon länger gefreut haben: den Aufstieg auf den Vulkan Acatenango. Wir wurden mit kleiner Verspätung am Hostel abgeholt, dann machten wir Halt an einer kleinen Halle, wo wir erstmal mit Handschuhen, Mützen und dicken Jacken sowie unserem Mittag- und Abendessen und Frühstück ausgestattet wurden.

    Dann wurden wir zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren. Außer uns waren zwei Argentinier dabei und zwei Guides. Der erste Anstieg hatte es gleich in sich, die Sonne war noch heiß und es ging steil auf sandigem Boden nach oben. Sobald wir im Dschungel unterwegs waren, wurde es wesentlich einfacher dank Schatten und dem ein oder anderen Regenschauer.

    Der Acatenango ist knapp 4000 Meter hoch und liegt neben dem aktiven Vulkan Fuego. Nach guten vier Stunden Aufstieg bekamen wir den Fuego zum ersten Mal zu Gesicht und waren überwältigt: in genau diesem Moment spuckte er eine riesige Aschewolke aus! Wir waren völlig hin und weg, zum ersten Mal haben wir einen Vulkan ausbrechen gesehen. Begeistert liefen wir die letzten Meter bis ins Basecamp. Dort konnten wir nicht mehr die Augen vom spuckenden Fuego lassen.

    Nachmittags legten wir uns ein bisschen hin, in einem mit Plastikplanen überzogenen Holzgestell lagen Schlafsäcke für uns bereit. Als wir wieder aufstanden erwartete uns das absolute Highlight, ein wunderschöner Sonnenuntergang hinter dem immer wieder spuckenden Vulkan. Auch den Vulkan Agua konnten wir in einige Entfernung aus den Wolken ragen sehen. Als es dunkel wurde sahen wir zum ersten Mal die glühenden Brocken, die der Fuego ausspuckte. Immer wieder katapultierte er glühendes Material in die Luft, und man konnte sogar hören, wie die Steine auf dem Boden aufschlugen.

    Zum Abendessen gab es Nudeln, die über dem Lagerfeuer warm gemacht wurden. Wir saßen da, wärmten uns und beobachteten den grollenden Vulkan. Ein tolles Erlebnis! Mittlerweile war es sehr kalt geworden mit Temperaturen nur knapp über Null. Deshalb zogen wir uns bald in die Schlafsäcke zurück.

    Am nächsten Morgen sollte eigentlich um 4 Uhr der Aufstieg auf den Gipfel des Acatenango beginnen. Unsere Guides beschlossen jedoch, ohne uns auch nur zu informieren, dass es zu gefährlich wäre hochzugehen, weil es nachts geregnet hat. Wir haben das mal so hingenommen und weitergeschlafen, schließlich waren wir vom Spektakel am Abend schon äußerst beeindruckt! Der Sonnenaufgang mit dem Blick vom Gipfel ins Tal auf die anderen Vulkane soll jedoch auch ein Highlight sein.

    Sauer wurden wir erst, als wir auf dem Weg zurück nach unten von anderen hörten, dass sie oben waren und dort mindestens 50 Leute waren. Also waren fast alle Tourgruppen hochgegangen, von wegen zu gefährlich. Wir haben sogar mit anderen Guides gesprochen, die uns ganz ungläubig angeschaut haben als wir ihnen von unseren Guides erzählten. Tja, da hatten die wohl keinen Bock hochzulaufen und wollten lieber ausschlafen! Als wir sie drauf ansprachen meinten sie nur, dass jeder Guide das Risiko selbst einschätzt und sie es zu gefährlich fanden. Was will man da machen, begeistert sind wir nicht ...

    Der Abstieg ging schnell. Auch wenn wir Dank fauler Guides nicht bis auf den Gipfel gegangen sind war es ein tolles Erlebnis, sicherlich eines der atemberaubendsten der ganzen Reise, wenn nicht gar unseres Lebens! So viel hatten wir nicht erwartet als wir die Tour gebucht haben.
    Read more

  • Day857

    Acatenango Besteigung

    November 23, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 12 °C

    Mehrmals muss ich mich kneifen, um meinen eigenen Augen zu trauen. Nach 4-stündiger, sehr steiler Besteigung des Acatenango Vulkans, kann ich ihn sehen. Den Rauch der aus dem noch aktiven Vulkan El Fuego in den klaren, blauen Himmel geschossen wird.

    Bei herrlichstem Sonnenschein sitzen wir vor unseren Zelten am Basecamp und bewundern diese Naturgewalt. Und dann geht die Sonne unter. Spektakulär sagt sie in vielen Rot und Pinktönen Bis morgen.

    Mit ihr geht die Wärme und wir hüllen uns in unsere Schichten. Da merkt man die Höhe von fast 4.000 Metern. Aber alles ist vergessen als El Fuego seine Show beginnt. Der Himmel ist immer noch klar und die vorherigen Rauchschwaden werden vor dem dunklen Himmel rote Feuersäulen und weite Lavaflüsse. Untermalt von einem lauten Grummeln und Scheppern kann ich meine Augen kaum abwenden. Sehe ich gerade echt und wahrhaftig einen Vulkan ausbrechen? Das kenn ich bisher nur aus Dinosaurierbüchern und Steinzeitgeschichten.

    Und immer noch stört keine Wolke. Die Sterne reihen sich dazu und mit der Milchstraße über unseren Köpfen essen wir am Lagerfeuer zu Abend.

    Aber an Schlaf ist fast nicht zu denken. Auch als ich, schön warm eingemummelt, bereits in meinem Schlafsack liege, verleitet mich jedes Donnergeräusch dazu, meinen Kopf wieder aus dem Zelt zu stecken und der Feuergewalt zuzusehen. Enttäuscht wurde ich dabei nie. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen finde ich dann aber doch etwas Schlaf, bevor es um 4 Uhr morgens dann das letzte Stück hinauf zum Gipfel geht. Schließlich möchten wir uns den Sonnenaufgang aus der absoluten Pool-Position ansehen.
    Read more

  • Day8

    Abenteuer Acatenango I

    December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit fünf Amis und einem Italiener wurde die morgendliche Fahrt zum Fuße des Vulkans Acatenango (auf ca. 2500 m ü. M.) sehr amüsant. Dort angekommen, warteten schon andere Reisende, die später mit uns wanderten. Wir füllten unsere ausgeliehenen Rucksäcke mit einem Lunchpaket, einer Wolldecke, dicken Klamotten und ausreichend Wasser. Es waren über 20°C, sodass uns die dicke Kleidung fast etwas albern vorkam. Jedoch wussten wir, dass wir in der Nacht um jedes Kleidungsstück dankbar sein würden. So nahmen wir alles mit, was in den Rucksack passte. Unter anderem nahm ich meine dicke Winterjacke mit, die ich nun schon seit drei Monaten nutzlos in meinem Rucksack mitschleppe. Nach einem kurzen Briefing ging es auch schon die ersten Meter bergaufwärts. Nach einer halben Stunde stoppten wir für eine zehnminütige Pause. In diesem Rhythmus erklommen wir Meter um Meter des 3976m hohen Vulkans. Für mich waren die Pausen etwas viel, da wir jedes mal stoppten, wenn ich mich gerade eingelaufen hatte. Jedoch waren sie wichtig, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Nach zwei Stunden machten wir eine längere Mittagspause und stärkten uns mit unseren mitgebrachten Lunchpaketen. Anschließend ging es für weitere drei Stunden aufwärts über die schlängeligen Pfade, durch wild wachsende Wälder, bis hin zur steinigen Vulkanlandschaft. Meine Beine wurden mit jedem Schritt müder, während meine Lunge die dünne Luft in sich aufsaugte. Wir kämpften uns alle hoch, bis uns hinter einer Kurve der Vulkan Fuego mit einem tiefen Grummeln und einer dunklen Rauchwolke empfing. Wir hatten es fast geschafft. Nur noch einige hundert Meter bis wir am Camp ankamen. Das Camp befand sich auf einer Höhe von 3500 m. Von dort aus hatten wir eine perfekte Sicht auf den Fuego, der alle 10min mit einem lauten Donnern Asche und Steine aus seinem Krater in die Luft schleuderte. Es ist schwer die richtigen Worte für dieses Naturschauspiel zu finden. Es war mehr als beeindruckend! Langsam verschwand die Sonne in den Wolken, sodass der Fuego mit jedem Ausbruch in einem leuchtenden Rot erschien. Am Himmel zeigten sich die ersten Sterne und die Kälte brach herein. Wir wussten uns mit einem gemütlichen Lagerfeuer, den dicken Klamotten und einem warmen Abendessen zu helfen. Später wurden wir noch mit einer heißen Schokolade und Marshmallows überrascht. Ein wenig Gesang, nette Gespräche und der stetige Blick auf den Vulkan ließen uns einen unvergesslichen Abend verbringen. Die Nacht war dann weniger schön. Mein Schlafsack ließ sich nicht richtig zumachen, sodass ich mich auf eine eisige Nacht einstellen musste.Read more

  • Day312

    Vulkan Acatenango bei Nacht

    December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Schon in Nicaragua erzählte man uns, dass es in Guatemala den "Volcán de Fuego" einen der aktivsten Vulkane der Welt gibt. 2018 ist er das letzte mal richtig ausgebrochen und hat sogar ein ganzes Dorf unter sich begraben. 😯
    Und mit einem mühsamen Aufstieg auf den Nachbarvulkan Acatenango kann man dem Fuego sogar richtig nah kommen.
    Das klang für uns nach einem ordentlichen Abenteuer.
    Von Antigua konnten wir die zwei Vulkane und manchmal sogar den aufsteigenden Rauch vom Fuego schon sehen.
    Mit dem Bus fuhren wir erstmal 2 Stunden bis auf 2070m. Von da an ging es nur noch zu Fuß auf den Acatenango.
    Und zwar 5 Stunden steil bergauf, denn bis zum Camp wo unsere Zelte standen mussten wir 1500 Höhenmeter zurücklegen.
    Im Camp angekommen war die Freude groß aber nicht nur weil wir es geschafft hatten, sondern weil die Sonne gerade am untergehen war und wir einen unglaublichen Blick zum Fuego hatten. Ca. aller 5 min schoss Asche und glühende Brocken aus seinem Krater die man vorallem im dunklen gut gesehen hat, wenn sie die steile Felswand herunter rauschten. Ausserdem konnten wir gut Sternschnuppen zählen, denn der Himmel war komplett klar und die kleinen Städte am Fuße des Vulkans sahen aus als würde man aus dem Weltall herunter schauen. Nachts wurde man immer mal in unserem Zelt 🏕 aus dem Schlaf gerissen, wenn es wieder knallte aber das war nicht schlimm, denn um 3 Uhr war die Nacht für uns eh vorbei, denn die letzten 400 Höhenmeter mussten noch bis zum Sonnenaufgang zurückgelegt werden.
    Aber das war kein normaler Weg sondern reine Asche und ein Schritt vorwärts hieß einen halben wieder zurück.
    Nach 1 1/2 Stunden Aufstieg befanden wir uns auf 4000meter Höhe und uns wurde Eiseskälte, ein 360° Rundumblick, ein unglaublicher Sonnenaufgang und ein speiender Vulkan🌋 geboten. Man wusste nicht wo man zuerst hin schauen sollte. Nach 20 minuten waren Füße und Hände taub und wir traten den Rückweg an.
    Im Camp gab es noch ein kleines Frühstück und dann hieß es wieder bis ganz runter. Dieses mal keine 5 sondern nur 2 1/2 Stunden, es ging ja auch nur bergab. Unten angekommen zitterten uns die Beine und Muskelkater 🐈war vorprogrammiert für die nächsten 3 Tage aber eines ist klar dieses Erlebnis ist bei uns unter den absoluten Highlights.

    Ps: an alle treuen Follower, Freunde und Familien ein Gesundes Neues Jahr 2020🎆🍀und vielen Dank für eure Treue!!!
    Read more

You might also know this place by the following names:

Volcán de Acatenango, Volcan de Acatenango

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now