Indonesia
Tanjung Seganing

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26 travelers at this place:

  • Day48

    Auf einsamer Insel sitzen gelassen (2)

    September 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein letztes Mal konnten wir unseren morgendlichen Pancake auf Gili Gede genießen, ehe wir dann mit einem Speedboot auf unsere nächste auserkorene Insel, Nusa Penida, welche zu Bali gehört, fuhren. Ohne uns große Gedanken zu machen, legten wir uns für die knappe Stunde Fahrt auf das obere Sonnendeck und ließen uns quasi die Sonne auf den Bauch scheinen. ^^ Doch die Entspannung hielt nicht lang an. Während Hanne anfangs noch alle paar Sekunden eine leichte feuchte Briese der Wellen abbekam, schlug dies kurz darauf in eine salzige Ganzkörperdusche um! Denn das Speedboot fährt auch bei hohem Wellengang seine konstante Geschwindigkeit und da ist es egal, ob die oberen Passagiere beinahe schwimmen oder nicht. Somit krabbelten wir spontan auf die linke Seite des Decks und knoteten unsere Rucksäcke an die Reling aus Angst, sie könnten beim dem Geschaukel über Bord rollen. Und das war genau die richtige Entscheidung, denn als wir uns nach 2min umdrehten, um zu gucken, ob alles noch da war, waren unsere Sitzkissen, die zuvor blau waren, dunkelblau und triefend nass. Mensch, so haben wir uns unsere Bootstour nicht vorgestellt. Aber was soll's, wir lagen kichernd und nass bis auf die Unterwäsche an Bord und warteten auf die nächste salzige Duschpartie. :P Eine Stunde später kamen wir am Hafen Nusa Penidas an, gingen tropfend von Bord und machten uns auf die Suche nach einem Taxi zu unserer Unterkunft. Doch irgendwie war jedermann der Meinung, uns abzocken zu wollen, weswegen wir dann genervt die 2km selbst zu Fuß liefen. (Ja, 2km klingen nach einem Katzensprung, aber bei 35°C in der Mittagssonne und bergauf macht das nun wirklich keinen Spaß! Und man darf auch die 25kg Gepäck nicht vergessen...)
    Völlig fertig und mit einem ordentlichen Sonnenbrand erreichten wir unser neues Zimmer, genossen zum ersten Mal eine wirklich kalte Dusche und genehmigten uns danach überbackene Nachos und eine Smoothiebowl im Restaurant um die Ecke. Danach ging es uns schon wieder besser und wir schwangen uns auf unseren frisch ausgeliehenen Roller und düsten die 13km in Richtung Crystal Bay, um den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. Nach knapp 30 minütiger Fahrt erreichten wir den Strand, warfen uns in den Sand und genossen den Ausblick, der jedoch ein wenig von den weiteren 200 Touristen gestört wurde. Sowas waren wir von unseren einsamen Inselchen schon gar nicht mehr gewöhnt, welch Luxusproblem. ^^ Nachdem die Sonne dann eher unspektakulär hinter den Wolken verschwand, machten wir uns schnell wieder auf zu unserem Roller, denn wir wollten nicht mit all den anderen Touris zur gleichen Zeit wieder zurückfahren. Leider hatten wir nur ein Problem, denn unser kleiner mickriger Roller schaffte es doch tatsächlich nicht, uns beide bergauf zu fahren. Wir bleiben also mitten auf dem Berg stehen und hatten schon Angst, gleich wieder rückwärts runter zu rollern. Von hinten hupten uns die Autos an und andere Rollerfahrer überholten uns bereits grinsend. Somit bleib nichts Anderes übrig, als dass Hanne absteigen musste, ich alleine den Berg hinauf fuhr und sie hochstapfen musste. Manno man, sowas konnte auch mal wieder nur uns passieren. :D Doch nach dieser Hürde rollten wir dann auch wieder zu zweit auf dem Roller in Richtung Unterkunft und schlemmten abends mal wieder Burger und Pasta, da es nun leider keinen hausgemachten Kartoffelbrei mehr gab.
    Die Nacht fiel mal wieder etwas kurz aus, da unser Hotel wohl nebenbei auch noch einen exotische Zoohandlung war, denn ab 5 Uhr morgens waren die unterschiedlichsten Hühner und Papagein zu hören. Meine Güte, da bin ich gerade die Gebetsschreier losgeworden und dann sowas. Hilfe!!! Hanne schlief natürlich wieder wie ein Stein und ich starrte die Decke an und hatte das Bedürfnis, ein paar Vögel zu grillen. -.-
    Unausgeschlafen holte uns dann gegen 11 Uhr unser Taxi ab und fuhr uns in den Westen der Insel, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten. Zu meiner Erleichterung konnte mir Google Maps keine Moschee im Umkreis von 10km anzeigen und der Besitzer schien auch nicht von Zweitberuf Vogeldressierer zu sein. ^^ Nach einem kurzen Matratzentest von ca. 2h konnten wir uns dann endlich dazu aufraffen, uns auf einen Roller zu setzten und loszuknattern. Wir machten uns auf in Richtung des Keliking Beaches, jedoch stellten wir nach nur 5min Fahrt entsetzt fest, dass Asphalt hier wohl noch nicht erfunden wurde. Es ging steil bergauf und bergab, jedoch auf losem Geröll und sandigen Untergrund. Es war keine Seltenheit, wenn am Straßenrand wer stand bzw. lag und sich frisch die Knie oder Ellenbogen aufgeschlagen hatte. Zum Glück hatte ich ja einen Medizinstudenten an Bord, der auch mal eben großzügig Verbände verteilte. Manno man, eigentlich hätte uns das ein Zeichen sein sollen, aber wir fuhren dennoch in Schrittgeschwindigkeit weiter und ich wich, so gut es eben ging, jeglichen Schlaglöchern aus. Zu unserem Glück hatten wir diesmal wohl einen Turboroller, denn Hanne musste diesmal nur an drei wirklich steilen Stellen absteigen und laufen, ansonsten schaffte er uns mühelos die katastrophalen Straßen bergauf. :D Irgendwann verwandelten sich dann die Schuttwege in Sandwege und wir kamen endlich am berühmten und wohl bekanntesten Strand der Insel an. Allerdings, weil er eben so eine Touriattraktion war, hielten wir uns dort nicht lange auf, da uns ein paar Fotos genügten und die Menschenmassen eher nervten. Zudem trennten uns von dem paradiesischen Strand noch so ungefähr 500 Höhenmeter und auf die konnten wir bei der Hitze gut verzichten. Deshalb packten wir unsere Papaya und Mango aus und zückten das gute Schweizer Taschemasser, um uns eine kleine Obstpause zu genehmigen. Doch plötzlich sprang wer auf den Tisch und krallte sich erst die ausgefüllten Papayaschalen und kurz darauf auch die angegorene Mango. Affen! Mal wieder. ^^ Die hauten schneller mit unseren Obstresten ab, als wir gucken konnten. Na gut, so entsorgt sich der Müll hat quasi von selbst. Wir wussten anfangs eh nicht, wohin mit all den verteilten Papayakernen. :D
    Also sattelten wir wieder auf und fuhren zu unserem nächsten Ziel, dem Angel Billabong, einem natürlichen Infinitypool in den Klippen.
    Nach knapp 20min kamen wir dort an und kletterten mit unseren Wanderschuhen, also um ehrlich zu sein unseren Flip Flops ^^, die felsigen Wege hinunter. Im Pool angekommen, staksten wir immer noch in unseren Flip Flops über die scharfkantigen Felsen und versuchten, nicht auf den unzähligen schwarzen Nacktschnecken auszurutschen, was uns auch sehr gut gelungen ist. :D
    Der Badespaß war dann aber auch nach knapp 20min beendet, da die Sonne anfing, langsam unterzugehen und ich wollte um alles in der Welt vermeiden, im Dunkeln Schlaglöchern ausweichen zu müssen. Also hieß es wieder rauf auf unseren Roller und die 14km, die quälend langsam im Schritttempo zu bewältigen waren, in Richtung Unterkunft holpern. Zwar kamen wir im Dunkeln an, da sich die Rückfahrt doch mehr zog als gedacht, aber glücklicherweise ohne jegliche Schürf- und oder Platzwunden. Den einzigen Kratzer habe ich am Schienbein kassiert, weil ich beim Absteigen vom Roller natürlich irgendwo hängen bleiben musste. Typisch. :D
    Nach einem leckeren Abendessen fielen wir dann todmüde um und konnten den Muskelkater bereits erahnen, der uns am nächsten Morgen wohl erwarten würde.
    By the way: Muskelkater, weil man sich so festhalten und verkrampfen musste auf dem Roller.
    Natürlich trafen unsere Befürchtungen bezüglich des Muskelkaters zu und wir beschlossen deswegen spontan, uns mal wieder einen faulen Hängematten-Gammel-Strandtag zu gönnen. :P Ausgeschlafen ging es dann also gegen Mittag zum Gamat Bay, einem abgelegenen Strand, der ein Geheimtipp unter Tauchern und Schnorchlern ist. Wir führen also mal wieder die uns bereits bekannten Sandwege auf dem Roller entlang, um dann festzustellen, dass Hannes Navigierkünste versagt hatten, mal wieder, und wir am völlig falschen Ende der Bucht waren. Naja, zum Glück war der Tank ja noch halbvoll und wir konnten den ganzen Weg nochmal zurückfahren und diesmal dann auch richtig abbiegen. Manno man, da hat der Beifahrer eine Aufgabe und nicht einmal die schafft er. :D (Hab dich trotzdem lieb :* )
    Als wir am "Parkplatz" ankamen, der gelinde gesagt nur ein Sandhaufen am Wegesrand war, wurde uns bewusst, warum der Strand so geheim ist. Weil man nämlich noch gute 250 Höhenmeter zu überwinden hatte, ehe man in der Bucht ankam. Na super, wir waren selbstverständlich total begeistert und hoch motiviert, bei der Hitze bergab in unseren Flip Flops zu wandern. Doch die Anstrengung hatte sich gelohnt, denn wir waren neben einem Mann, der Kokosnüsse verkaufte, die einzigen am Strand. Jetzt mussten wir uns nur noch zwei Bäume suchen und danach die nächsten Stunden die Seele baumeln lassen. :) Nach kurzem Hin und Her hatten wir unser Plätzchen gefunden, schnürten alles fest und hingen nun tatsächlich beinahe im Meer. Man musste also aufpassen, wenn man aus der Matte wollte, dass man nicht gleich von der nächsten Welle erwischt wurde. Aber wer kann immerhin schon behaupten, dass er nicht nur Meerblick zu seiner Linken hatte, sondern auch zu seiner Rechten und unter sich ? :P
    Mal wieder gingen die 5h viel zu schnell rum und am liebsten wären wir in unseren Höngematten geblieben, denn es graute uns ein wenig vor dem schweißtreibenden Weg bergauf. Trotzdem rafften wir uns nach ein paar Minuten des mentalen Vorbereitens auf und krackselten bergauf. Selbstverständlich mal wieder in unseren "Wanderschuhen". ^^ Zum Glück stand auch noch der Roller am Straßenrand und nach ein paar schwermütigen Versuchen, ihn bergauf zu wenden, rollten wir zurück zum Hotel. Doch wie hätte es anders sein sollen, irgendwas geht immer schief. In diesem Fall funktioniert unser Licht auf einmal nicht mehr und das genau zu dem Zeitpunkt, wo die Dämmerung einsetzte. Aber hey, wir haben schon andere Situationen gemeistert #Kenterkahn, da sollte man sich schon zu helfen wissen. Also zückte Hanne die Handytaschenlampe und leuchtete mir über die Schulter den Weg, vorbei an allen Straßenlöchern. ^^
    (Kommentar Hanne: Soviel zu "Das erzählen wir lieber nicht unseren Muddis... :D)
    Und wer hätte es gedacht, aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert und ohne jegliche Schäden überstanden. Am Abend blieb uns also nichts Anderes mehr übrig, als mal wieder in einem Restaurant einzukehren und unsere Fähre für den nächsten Tag zu buchen.
    Am Samstag ging es dann nach einem erholsamen Ausschlafen und dem typischen Bananenpancake zum Frühstück daran, mal wieder all sein Hab und Gut im Backpack zu verstauen und auf das Taxi zu warten, welches einen zum Hafen fährt. Zu unserer Überraschung war dies das erste Taxi, was mal pünktlich war und uns nicht für mindestens 30min warten ließ. Sachen soll's geben. ^^
    Überpünktlich kamen wir am Hafen an und warteten, bis das Speedboot endlich eintraf. Diesmal gab es zum Glück kein Sonnendeck, somit war die Chance relativ hoch, trocken zu bleiben. Aber eben auch nur relativ hoch. Denn es gibt immer wieder Leute, die schlauer sind als Andere und die Fenster vollständig schließen, und dann gibt solche Personen, wie die drei Reihen vor uns, die ihr Fenster offen lassen und bei einer großen Welle sich wundern, warum denn das ganze Wasser reinspritzt. Natürlich wurden auch noch die 4 Reihen hinter ihnen nass, inklusive uns, und Hanne rief ein wenig genervt "Sag mal, mach doch mal deinen Schlitz zu, du Olle!"
    Dennoch bleiben wir trockener als beim letzten Mal und kamen nach 40min Fahrt in Sanur auf Bali an. Erneut wurde die Backpacks aufgesattelt, nachdem diese ein wenig grob mit mindestens 2 weiteren auf den Schultern der Bootscrew an Land getragen und in de Sand geworfen wurden. Wir durften dann vom Boot durchs schenkelhohe Wasser stapfen un waren froh, kurze Hosen angehabt zu haben, denn sonst wären wir noch nasser an Land gegangen. ^^ Eine halbe Stunde später trafen wir in der neuen Unterkunft ein, hüpften völlig verschwitzt vom Rucksack tragen unter die Dusche und dann gab es nur noch eins, was wir tun wollten: Shoppen!!
    Wir durchstöberten die angrenzende Boutique, probierten fast jedes 3. Kleidungsstück an, liefen dann zurück zur Strandmeile, um dort alle Lädchen abklappern zu können. Doch zuerst siegte der Hunger und ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich auf der Speisekarte Lasagne entdeckte. :D Knapp 1h später liefen wir dann mit vollen Bäuchen die Strandpromenade entlang und mussten zu unserer Enttäuschung feststellen, dass alle Läden bereits geschlossen hatten, da es bereits nach 18 Uhr war. Na toll. Der einzige noch geöffnete kleine Laden war ein Schmuckladen, bei dem wir uns so richtig austobten, um unseren Frust über alle weiteren geschlossenen Läden zu vergessen. Mit einer Brosche und vier Armbändern liefen wir kurz darauf zurück und fragten bei unserer Vermieterin nach, wo man hier denn um die "späte" Zeit (19 Uhr) denn noch shoppen gehen könnte. Sie empfohl uns eine Mall und knapp 5min später saßen wir mal wieder im Taxi auf dem Weg dorthin. "Mall" ist wohl eine leichte Übertreibung gewesen, aber dennoch hatte der riesige Laden alles, was man auch nur ansatzweise brauchen könnte. Es gab einen riesigen Supermarkt, eine Drogerieabteilung, einen Bereich für Klamotten und dann noch so ziemlich alles an Zubehör, was von Seifen bis hin zu Bratpfannen reichte. :D
    Überglücklich durchstöberten wir jede Ecke und fanden sogar Schwarzbrot und Frischkäse in diesem Supermarkt. Der Abend war gerettet! Auch eine Melone schaffte es in unseren Beutel und mit dem 3kg Einkauf traten wir den Heimweg an. Wir liefen entlang der Hauptstraße und hielten gefühlt alle 5m an, um in den Touriständen stöbern zu können. Das Resultat des Abends war, dass wir noch drei Paar Ohrringe gekauft haben und ungefähr 40 Postkarten, wovon ich noch 22 am selben Tag schreiben musste, denn am nächsten Tag ging ja schon der nächste Flug und bis dahin müssen die Karten eingeworfen sein. Das wird eine lange Nacht, eine sehr sehr lange.
    Mit einer Frischkäsestulle machte ich es mir auf dem Bett bequem und schrieb los. Und schrieb und schrieb und schrieb. Schließlich war es 3 Uhr morgens, ich konnte maximal noch 4,5h schlafen und meine Hand hatte mittlerweile vom Stift hatten die Schnauze voll. Somit mussten die letzten 5 Postkarten wohl beim Frühstück geschrieben werden. ^^
    Pünktlich klingelte unser Wecker und ich machte mich voller Tatendrang daran, die letzten Karte zu schreiben, während Hanne liebevoll den Frischkäse auf dem Bett verteilte. Nebenbei wurde also gefrühstückt und auf umständliche Art Melone gelöffelt, bis wir mal wieder völlig im Zeitstress waren, weil mal wieder nur die Hälfte gepackt war und wir aber in 10min im Taxi sitzen wollten. Typisch Urlauber. Mit knapp 20min Verspätung schafften wir uns und unsere Rucksäcke dann doch endlich ins Taxi und düsten ab zum Flughafen, denn es sollte nun noch für 1 Woche nach Malaysia gehen, um ein wenig die Großstadtluft zu schnuppern, ehe es uns mit unsere Eltern in den Dschungel Sumatras verschleppt. ^^
    Mal wieder haben wir uns völlig umsonst abgemüht, denn wie wir mittlerweile festgestellt hatten, reicht eine Stunde vor Abflug echt aus. Ist zwar ein wenig riskant, aber bis jetzt ist noch nie was schiefgegangen. :P
    Somit klapperten wir mal wieder alle Duty Free Shops ab und warteten auf das Boarding. Und wer hätte es gedacht, wir saßen zum ersten Mal pünktlich in der Maschine und keine drei Stunden später sollten wir in Kuala Lumpur landen. :)

    Doch das ist ein anderes Kapitel, also bleibt dran, denn JuJo erkundet nun die malaysischen Großstädte!

    P.S. Sollten meine Postkarten nicht ankommen, dann liegt es vermutlich daran, dass ich die eine Hälfte einer indonesischen Supermarktverkäuferin in die Hand gedrückt habe, damit sie sie einwerfen kann, weil wir bereits in dem abgetrennten Flughafenbereich ohne Briefkasten waren und die andere Hälfte wurde mit malaysischen Briefmarken versehen und in Kuala Lumpur erst eingeworfen.
    Also bleibt gespannt, Post ist unterwegs. (Sollte sie ankommen ^^)
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  • Day3

    3. Tag, 2. Stopp: Angel's Billabong

    June 1 in Indonesia ⋅ 🌬 29 °C

    Der Weg zum nächsten Stopp war sehr langsam und anstrengend, da sie Straßen unglaublich kaputt und schmal waren!

    Als wir ankamen, begutachtete ich den Angel's Billabong! Es war eine Küste, mehr nicht. Ich erzählte ein wenig mit den Mädels und wir warteten auf Hanne und Joyce in einer Bar, wo ich einen Mango Juice trank.

    Nachdem wir uns wiedergefunden haben, gingen wir zurück zum Auto und fuhren die Gravel Road zurück zur richtigen Straße. Zuvor hielten wir noch in einem Restaurant zum Lunch an.
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  • Day220

    Ein Traum ging in Erfüllung...

    June 4, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Mantapoint..... machte seinem Namen alle Ehre...😊😀😊 Ich schnorchelte mit recht vielen anderen Schnorchlern so vor mich hin und beobachtete einen recht großen Koran-Kaiserfisch, verschiedene Doktor-und Lippfische, sah verschiedenste Quallen um mich rum, ein paar Blau leuchtende Einzeller....und dann kam er....auf meiner Höhe, direkt auf mich zu...schwebte er majestätisch durch das Wasser mit einem Minimum an Bewegungen....ein ca. vier Meter großer Mantarochen....und zeigte sich in voller Schönheit....ich sah ihn von vorne, von der Seite und von oben als er hinab schwamm....ein Traum von mir ging in Erfüllung....😍😍😍😊 Und wie ich noch ganz ehrfurchtsvoll und aufgeregt dem Manta hinterher starrte, fing ich an, mich etwas über mich selbst zu ärgern...Wieso hatte ich nicht Marc's alte Unterwasserkamera die TG1 📷mitgenommen...Das wären bestimmt coole Fotos geworden. Nun hoffte ich inständig, dass Marc beim Tauchen auch einen Manta sah. Kaum gedacht, kam da schon der nächste große Manta und ich sah Marc unter mir, wie er anfing zu fotografieren....so cool.😘...und immer wieder kamen Mantas zwischen zwei und vier Meter Größe daher geschwebt...teilweise so dicht an mir vorbei, dass ich meine Arme ganz dicht an den Körper zog, um sie nicht zu berühren....insgesamt waren es vier Mantas, die mindestens acht Mal um mich herum gleiteten. Was für ein unglaubliches und unvergeßliches Erlebnis. Zurück auf dem Boot bekamen Marc und ich ein breites Grinsen nicht mehr aus unserem Gesicht.😊😊😊😍😍😍
    Unser zweiter Stopp war denn Crystal Bay, eine Bucht mit kristallklarem Wasser...man schaut rein und sieht schon die Korallen. Wen wundert's, dass ich da gleich hineinspringen mußte....und auf die Suche nach einem Mola Mola ging. Mir offenbarte sich eine fantastische und bunte Korallenwelt, ich beobachtete eine wunderschöne Hawksbill-Schildkröte, wie sie an der Koralle knabberte, sah viele bunte verschiedene Fische....aber keinen Mola Mola...😔...Schade, aber man kann auch nicht alles haben....es ist ja auch keine Saison.
    Nach einem leckeren Lunch ging es zum dritten Point. Viele schöne Korallen und Fische gab es dort....kaum hast du sie gesehen, warst du auch schon vorbei...so stark war die Strömung...gegenan zu schwimmen...zwecklos.
    Marc konnte auf diesem Drifttauchgang deswegen auch keine Bilder schießen und erzählte, dass sie in ca. 45 Minuten vier Kilometer gedriftet sind.😲
    Zurück, waren wir dann nur noch gespannt, wie die Bilder geworden sind....Das war heute wieder mal ein unglaublich schöner Tag.😍😊👌👍
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  • Day221

    Broken Beach,Angel Billabong,Cliff View

    June 5, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Den Westen der Insel 🏝wollten wir uns heute ansehen...und dafür hatten wir zwei Optionen. Entweder mit dem Motorroller 🛵für 75.000 IDR Miete für einen Tag oder mit dem Auto🚘🚗 mit einem Guide für 600.000 IDR. Für den Roller 🛵 sprach eindeutig der Preis, gegen ihn die von verschiedenen Blogern und Einheimischen beschriebenen "Straßen"verhältnisse und dass unsere SIM Karte hier nicht funktioniert, um mit Maps die Wege zu finden. Während ich gerade im Begriff war, mich klar für die Autotour zu entscheiden, kam Marc mit einer Überraschung...er hatte denn schon mal einen Roller🛵 gemietet. Hhhmmmm....na mal sehen, wie das wird ....auch wenn ich mit einer gewissen Grundskepsis an unser Nusa Penida Roller-Abenteuer ran ging, war ich doch froh, dass Marc ein sicherer und geübter Fahrer ist und ich hatte volles Vertrauen in ihn. Wir fuhren zunächst eine gut ausgebaute Straße entlang in Richtung Hafen. Weit kamen wir nicht, da wir eine Turtle Conservation Station🐢 sahen, die wir uns natürlich ansehen mussten. Unser erstes Ziel der Natursightseeing auf Nusa Penida sollten Angels Billabong und Broken Beach sein, wurden sie aber nicht...stattdessen landeten wir im Tembeling Forest ...auf einem sehr sehr holprigen schmalen Schotterweg. Da wir schon mal hier waren gingen wir am extrem dichten Wald, der in eine Schlucht hineinwuchs, den Berg und die 300 Treppenstufen hinunter zum Naturpool und zum felsigen Strand....und danach auch wieder hoch...auch wenn der Wald Schatten spendete, waren wir nach den ganzen recht hohen Treppenstufen und ca. 400 Höhenmeter klatschnass....keuch...schwitz😓...und nun noch die staubige Schotterpiste mit dem Roller wieder hoch...🙄😯
    Auf der Suche nach unserem eigentlich ersten Ziel, brauchten wir zwischendurch noch in einem kleinen Dorf eine Lunchpause, um dann gestärkt wieder den falschen Weg zu nehmen...🙄🙄🙄...das fraß Benzin und so versuchten wir an einer Mini-Tankstelle zu tanken....einen ganzen Liter gab es dort noch für uns...Benzin war ausverkauft...Also auf zur nächsten Möglichkeit an einem kleinen Dorfshop. Dort gab es auch jemanden der etwas Englisch konnte, den wir nach dem Weg fragten. Der junge Mann bot uns an, uns vorauszufahren und den Weg zu zeigen....zuerst zum Karang Dawa View Point und danach zum Angel Billabong und zum Broken Beach für 100.000 IDR. Da wir heute noch etwas zu sehen bekommen wollten, nahmen wir das Angebot an. Ca. 25 Minuten über Schotterwege gespickt mit Schlaglöchern hoch und runter....😯...wenn Bloger, die mindestens 25 Jahre jünger und leichter waren und zum Teil allein auf dem Roller fuhren, die Wege als schwierig empfanden...fand ich unsere Fahrt gar nicht mehr lustig. Mir tat nur noch alles weh. Den Schmerz vergaß ich aber sehr schnell am grandiosen Aussichtspunkt....😍😀...einfach nur Wow.
    https://www.loveandcompass.de/nusa-penida-bali-straende-sehenswuerdigkeiten/
    Weiter ging es zum nächsten Highlight. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Weg noch schlechter werden könnte...tat er aber...das machte keinen Spaß mehr...und obwohl ich nicht wirklich launisch bin, sank meine Laune gegen Null....Grund dafür, meine Knie, mein Rücken und ganz besonders mein Hintern ließen mich sehr stark fühlen, dass es sie gibt...Das Lächeln kam aber sehr schnell zurück, als Marc mich einfach an die Hand nahm und mit mir die Treppen zum Angel Billabong runter stieg...ein superschöner Anblick...😍🏞 Wir wissen jetzt auch, aus welchem Grund mittags viel mehr Touristen hier sind als nachmittags....das Wasser leuchtet im Sonnenlicht noch mehr in Grün- und Türkistönen und sieht noch magischer und schöner aus, als wenn am Nachmittag der Schatten der Felsen auf das Wasser fällt....genau wie am Broken Beach. Schön und beeindruckend war es trotzdem. Das war für heute unser letzter Stopp und wir fuhren dem roten Sonnenuntergang 🌄🌅 entgegen, ein letztes Mal mehr als eine Stunde auf sehr gewöhnungsbedürftiger Schlaglochpiste, zu unserer Unterkunft zurück. Abends waren wir uns im Klaren, das nächste Mal nehmen wir bestimmte Informationen nicht auf die leichte Schulter und stimmen uns vorher besser ab.😊😊😊
    https://www.off-the-path.com/de/nusa-penida/
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  • Day20

    Scooter trip auf Nusa Penida

    May 30, 2018 in Indonesia ⋅ 🌙 23 °C

    Nach unserem improvisierten Frühstück liehen wir uns einen Roller und machten uns auf Erkundungstour. Anfangs war noch alles gut was die Straßenverhältnisse angeht, doch das änderte sich ganz schnell! Meine Güte das kann man ja nicht Straße nennen. Da passt eher der Begriff Wege! Vorallem auf einem Roller bin ich noch nie solche Wege/Straßen gefahren und ich bin schon einiges mit einem Roller gefahren! Durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 5 bis maximal 10 km/h, bei einer höheren Geschwindigkeiten wären wir sonst noch abgeflogen. Ganz rasch taten uns auch unsere allerwertesten weh wie noch was. Die schönste Freude war dann immer wenn Kalina mich zwischendurch wissen ließ das es noch 8, 5, 3 oder was weiß ich wie viele Kilometer wären bis zum Ziel! NICHT!!!
    Wir kamen trotzdem an all unseren Zielen wohlbehalten an, das kann ich schon vorwegnehmen. Jedoch wirklich mit schmerzenden Hintern und durchgeschüttelt bis zum geht nicht mehr! Erster Anlaufpunkt war broken beach und Angels Billabong! Nach einer guten Stunde und ganzen 17 zurückgelegten Kilometern kamen wir endlich an! Auch wenn es ein Horrorritt war lohnte er sich definitiv, denn was wir vorfanden war wirklich bilderbuchmäßig. Ich meine natürlich waren auch andere vor Ort die das Fotografieren vorerst wieder zu einer Qual oder besser zu einem Kampf machten. Aber wir hatten durch sie auch unseren Spaß. Angels Billabong ist eine Art Gorge/Grotte die etwas über dem Meeresspiegel liegt. Die Wellen erreichen sie natürlich trotzdem und so ist sie mit Wasser aufgefüllt und sieht einfach gigantisch aus aber seht selbst!
    Natürlich gab es wieder einige die meinten dort schwimmen gehen zu müssen, was wie wir später herraus fanden verboten war, aber wie schon erwähnt bekamen wir wenigstens etwas zu lachen, sofern man schadenfroh ist! Denn anfangs kamen nur ganz leicht Wellen und frischen Wasser herrein gespült vom Ozean, doch plötzlich kam eine ordentliche Welle angeschwemmt und zog allen einmal ordentlich die Beine weg, manchen nicht nur die Beine! Es wurden alle wie in einem Film aber sowas von weggespült, herrliches Bild! Natürlich gibt es auch immer die unbelehrbaren die es trotzdem nochmal Versuchen müssen. Aber iwie hatte das Meer heute scheinbar etwas gegen Besucher denn sie schickte weitere heftige Wellen in die schmale Fellsgrube! Nachdem wir hier dann irgendwann ein paar tolle Bilder bekommen haben und genügend gelacht hatten hieß es ca 5 Minuten laufen zum broken Beach. Genau zwischen den beiden Fotopunkten konnte man noch an die Klippen aufsteigen von wo man den für Taucher und Schnorchler bekannten Manta Point sehen konnte. Mit etwas Glück kann man hier wunderbar Mantas spotten, aber das Meer war heute zu raff. Trotzdem eine tolle Aussicht gewesen. Dann ging es noch die paar Schritte weiter zum broken beach. Weshalb er broken beach heißt kann ich euch leider nicht erklären, hab's nicht gegoogelt und eine plausible Erklärung gibt es für mich nicht. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt ist es eine Art Bucht die ihr Wasser durch ein riesen Loch Richtung Meer bekommt, welches oben geschlossen ist und somit eine Art Brücke bildet über die man auch laufen kann. Das Wasser ist ebenso wie am Angels Billabong glasklar und es gibt ein sagenhaftes Bild ab.
    Nachdem wir unsere Bilder gemacht hatten und den Ausblick genossen haben ging es wieder auf den Roller. Auch wenn wir über eine Stunde Pause für unsere Hintern hatten taten diese sofort wieder weh sobald wir auch nur 5 Minuten gefahren sind. An diesen "Schmerz" mussten wir uns für heute leider gewöhnen, aber wir sagten beide schon das die kommenden Tage kein Roller unter unseren Hintern kommen wird. Als nächstes gab kalina den kelingking Beach ins Navi ein. Leider sagte es wieder 9km und 30minuten Fahrzeit an, wir wussten also was uns erwarten wird. Wir könnten uns zwischenzeitlich jedoch glücklich schätzen, denn was einfach sonderbar und ebenso unerklärlich für mich ist, manchmal kommt dann plötzlich für ein paar hundert Meter oder gar 2/3 Kilometer astreiner Asphalt. So hatten wir wenigstens 3 der 9 Kilometer keine todesholprige Strecke mit Löchern in denen man eine Katze verstecken könnte. Aber auch hier muss man sagen das es sich gelohnt hat. Der Ausblick war auch hier einfach atemberaubend und unvergleichlich. Auch hier verbrachten wir einige Zeit mit Bilder schießen und Aussicht genießen. Das Wetter spielte auch super mit und so hatten wir strahlend blauen Himmel, jedoch ging immer ein gutes Lüftchen was es nicht zu heiß wirken ließ! Den Weg zum Beach nach unten taten wir uns nicht an, auch wenn es traumhaft aussah. Als letztes ging es nun an die Crystal bay, welche für wunderbares schnorcheln bekannt ist und sie hat definitiv gehalten was sie versprach!
    Aber am angenehmsten war die Fahrt dort hin, denn fast die komplette Strecke war geteert! Angekommen und erstmal Sonnencreme drauf, nicht das wir uns noch verbruzeln, leicht gerötet waren wir schon vom Rollerfahren etc. Dann hieß es Schnorchel auf und ab ins Meer. Das war vielleicht eine herrliche Abkühlung. Die Unterwasserwelt war wirklich toll, sehr viele bunte Korallen und noch mehr bunte Fischies! Sind dann ein Stückchen weiter hinaus wo wir Glück hatten und Kalina eine Schildkröte gesichtet hätte. Waren insgesamt eine knappe Stunde im Wasser ehe wir uns wieder auf den Weg nach draußen machten und uns noch etwas in die Sonne legten. Kurz nach 4 packten wir dann unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg zurück zur Unterkunft. Nach dem Duschen ging es direkt zum Abendessen, der Magen knurrte. Doch heute gestaltete es sich nochmal schwieriger etwas zu finden als es gestern schon war. Nach einer Weile fanden wir jedoch ein Warung. Das Essen war in Ordnung, aber vorallem hatten wir was im Bauch!
    Da es noch so früh war machten wir uns erneut einen Film an und gingen dann recht früh schlafen!
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  • Day22

    Nusa Penida

    September 18, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Penida was ook mooi om te zien, een stuk groter dan de andere twee eilanden maar veel dunner bevolkt. We navigeren naar Crystal Bay, een bekend strandje en redelijk goed te bereiken. Vanaf dat strand klommen we een heuvel over en kwamen we uit op een mooie baai met ons eigen privé strand! Heerlijk genieten daar, chillen en in de golven zwemmen. Toen we weer bij onze scooter waren vertrokken we naar Angel's Billabong, we kwamen al snel op kleine wegen met gaten en kuilen en uiteindelijk reden we op gravel en zand. Een flink avontuur om er eindelijk te komen maar het was wel de moeite waard. Een prachtige rotsbrug over het water en een ronde baai waar de golven flink tekeer gingen. Net daar rechts van gelegen lag een soort natuurlijke infinity pool met super helder water. Helaas was het toen weer tijd om te gaan, we hobbelen weer terug naar de haven waar we afgezet waren en pakten de lokale ferry terug die toevallig net vertrok. Dit kleine schuitje zette ons af bij de yellow bridge, en daar stond het hotel personeel al om ons achterop de scooter terug te brengen. Die avond echt top gegeten, mooie afsluiting voor Nusa. De volgende dag reizen we weer terug naar Bali waar onze scooters staan, vanaf de haven Sanur rijden we dan naar Canggu.Read more

  • Day60

    Schnorcheln mit den Mantas

    October 30, 2018 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    2. Tag auf Nusa Penida ist zum Schnorcheln mit den Mantas reserviert, wodurch wir heute die To-do-Liste auf Bali von Ralf vervollständigen. Aufgrund des niedrigen Wasserspiegels starten wir dieses mal 2h später. Angekommen an der Manta Bay weit und breit kein Manta zu sehen. Also fahren wir weiter zum Broken Beach und siehe da... die Mantas. Ziemlich cool, da dieses mal größere Mantas da sind und wir zudem unter der Steinbrücke des Broken Beachs schnorcheln.

    Auf Nusa Penida mieten wir uns wieder eine Roller und fahren zum Kelingking Beach. Die Stimmung ist am Boden bei der Hitze und der Qualität der Roller. Letztendlich sind wir froh am Schnellboot nach Bali zu sitzen.

    Bevor wir auf Nusa Penida aussteigen gehts im Anschluss gehts noch zur Crystal Bay und zur Wall, jedoch bei weitem nicht so cool wie der erste Schnorchelgang.
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Tanjung Seganing

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