Indonesia
Penina

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Travelers at this place
    • Day 138

      Nusa Penida: Crystal Bay & Pandan Beach

      November 7, 2019 in Indonesia ⋅ ☀️ 31 °C

      🇬🇧🇮🇩
      After four days in Ubud, we are now on the island of Nusa Penida. Early this morning we took the speedboat from Bali to Nusa Penida. The ride just took 35 minutes and was super calm. We had to enter and exit the boat by walking through “shallow” water - adventures 😂. Our hotel on Nusa Penida is cute and located close to Crystal Bay Beach - we took a 2.7 kilometer walk to the famous bay. It was quite busy but beautiful.
      Later in the afternoon Vany, Matthias and me went for a little adventure to find the next smaller close by bay “Pandan Beach”. It took us 15-20 minutes to hike up many steps, across the rocky coast and down again to the absolutely stunning bay. We took photos and went for a swim before returning to the others.

      🇩🇪
      Nach vier Tagen in Ubud sind wir heute früh mit dem Schnellboot auf die Insel Nusa Penida gefahren. Die Fahrt dauerte nur 35 Minuten und war echt angenehm. Wir mussten das Boot durch "flaches" Wasser betreten und wieder verlassen - nasses Abenteuer 😂. Unser Hotel auf Nusa Penida ist echt süß und liegt in der Nähe vom Crystal Bay Beach. Wir sind 2,7 Kilometer zur berühmten Bucht gelaufen. Es war ziemlich voll, aber schön.
      Später am Nachmittag gingen Vany, Matthias und ich auf ein kleines Abenteuer, um de nächstgelegene Bucht "Pandan Beach" zu finden. Wir brauchten 15-20 Minuten. Wir mussten viele Stufen über die felsige Küste hinauf und wieder hinunter steigen, bis wir in die absolut atemberaubende Bucht gelangten. Wir machten Fotos und nahmen eine Abkühlung im klaren Wasser bevor wir zu den anderen zurückkehrten.
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    • Day 43

      Nusa Penida

      August 16, 2022 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C

      Zunächst war Bali nur ein kleiner Zwischenstopp, vom Hafen Padang Bai ging es nach einer kurzen Verschnaufpause direkt auf die nächste Fähre nach Nusa Penida. Steilküsten in allen möglichen Ausprägungen und Schnorchelspots so weit dass Auge reicht. 😎
      Als wir die Fähre verließen und ein paar Minuten mit unserem Gepäck durch die Kleinstadt am Hafen von Nusa Penida liefen, auf der Suche nach einem Roller zum Mieten, sprach uns ein Bewohner an, ob wir nicht einen von seinen Rollern mieten wollen. Erst kam uns das komisch vor, aber dann willigten wir ein, da er so wirkte, als würde er das öfter machen. Sehr interessant dabei war, dass er nichts von uns weiß, außer wo unsere Unterkunft ist und uns einfach seinen Roller gegeben hat. Ein paar Bedenken hatten wir auf dem Weg zur Unterkunft mit dem Roller samt unseren jeweils 2 Rucksäcken (das sah bestimmt herlich aus) schon. "Was ist wenn die einfach Nachts mit dem Zweitschlüssel kommen und den Roller wieder mitnehmen und behaupten wir haben uns den klauen lassen!?" Bisher ist der jedenfalls noch da. Mal schauen wie die Rückgabe abläuft. 😅
      Am 2. Tag auf der Insel haben wir einen wunderschönen Schnorchelspot gefunden - ist hier immer sehr einfach. Das ist meistens da wo viele Boote stehen, um einen Haufen Schnorchler hin zu kippen. Wir mussten erstmal den Hang runter klettern um dann vom schwarzen Strand aus in die Unterwasserwelt zu tauchen. Es gab wieder super viele verschiedene Fische, wahrscheinlich weil manche Schnorcheltouren die Fische füttern. Vor allem haben uns die riesigen Korallen beeindruckt. So groß und bunt haben wir die noch nicht gesehen. Wunderschön. Wir hoffen sehr das bleibt auch so denn es gibt ja immer so Idioten, die meinen sie müssten die Korallen anfassen, etwas mitnehmen oder Schildkröten hochheben. Auch hier natürlich wieder. 🙄
      Am Nachmittag haben wir den "Broken Beach" besucht. Das ist ein sehr bekannter Ort hier auf der Insel und dadurch auch ziemlich stark besucht. Gelohnt hat es sich aber trotzdem. Die gewaltigen Wassermassen, die an die Steilküste klatschen und eine Brücke geformt haben, waren echt atemberaubend. Die Bilder mit der Drohne sind leider nicht so gut geworden, da der starke Wind dort die Drohne immer weg getragen hat, wenn man etwas höher geflogen ist.
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    • Day 70

      22. Logbucheintrag - Nusa Penida

      October 12, 2022 in Indonesia ⋅ ☁️ 25 °C

      Liebes Reisetagebuch,
      nach den ersten, doch recht ernüchternden, Erfahrungen in Urban Bali, musste ein anderes Basecamp her. Also auf zum Hafen und das Speedboat für die Überfahrt zur Nachbarinsel Nusa Penida gechartert. Auch der fehlende Bootssteg konnte mich nicht von meinen Vorhaben abhalten. Die Ausrüstung auf den Rücken und in Badeshorts ging es hinein in die Wellen.
      30 Minuten später hieß es "Land in Sicht" und wir landeten in Nusa an. Um der Mittagssonne zu entgehen, versteckte ich mich in einem Warung (Indonesisches kleines Lokal), dort gab es Nasi Goreng (gebratener Reis) und einen sehr sehr trockenen Fisch.

      Einheimische berichteten mir von einem gewaltigen T-Rex, der ins Meer gestürzt ist und dort nun eine gewaltige Naturlandschaft bildet. Diesen Berichten musste ich natürlich nachgehen. Die Bergauf-Bergab Fahrt dorthin war holprig, matschig und steinig. Die Menschenmassen und Instagram-Models behinderten Vorort leider etwas meine Aussicht, also packte ich kurzer Hand meine Drohne aus um mir den liegenden einstigen Alpha-Prädator von Oben zu betrachten.
      Am Hals des T-Rex erstreckt sich der prächtiger Kelingking Beach, diesen zu erreichen ist allerdings nur den abenteuerlichsten aller Abenteurer vorbehalten - oder den Affen. Also ideal für mich! Kletternd ging es beschwerliche 45 Minuten lang abwärts, mal mit Geländer und mal mussten Wurzeln dafür herhalten. Beim Abstieg traf ich auch Siggi, der sich sonnte. Bei 33 Grad sehnte ich mich eher nach der kühlenden See. Die Abkühlung dauerte jedoch genau 2 Wellen. Denn nachdem die zweite Welle mich herumgewirbelt hat und meinen Kopf ein paar Meter im Sand herum geschoben hat, war mir klar, dass diese Naturgewalt zu stark ist um sie auf die leichte Schulter zu nehmen.
      Einer bemerkte das etwas zu spät und wurde von den Wellen hinausgezogen. Zum Glück waren ein paar wirklich gute Schwimmer anwesend und hatten rechtzeitig auf seine Hilferufe reagiert und verhinderten so Schlimmeres.
      In der 4-5 Sekunde vom Video kann man sehen wie die Wellen einen Menschen einfach „verschlucken“ können.
      Die beinahe Tragödie bewegte mich zur Rückkehr und so ging es kletternd wieder nach oben und zurück zum Basecamp.
      Am Abend durfte ich noch an einer Balinesischen Hochzeit teilhaben.

      Gado Gado (Kartoffel-Karotten-Salat) und Kaffee bilden eine stabile Grundlage um den Tag zu starten. Das heutige Expeditionsziel ist der Broken Beach. Die Felsdecke stürze rundlich ein und offenbarte einen für Menschen recht schwer zugänglichen Strand. Lediglich von oben konnte ich den naturbelassenen Strand bewundern. Einige Meter vom Strand entfernt entdeckte ich sogar meine ersten, in freier Natur schwimmenden, Meeresschildkröten. Ein wahrlich wunderschöner Moment. Ich konnte für einige Zeit die Menschen um mich herum ausblenden, die anstanden um sich vor diesem Panorama fotografieren zu lassen.
      Ich verabschiedete mich von den Schildkröten und fuhr weiter zum Diamond Beach. Eines muss man dieser Insel lassen, sie versteht es ihre natürliche Schönheit zu präsentieren. Um zum Strand selbst zu kommen ging es wiedermal die Klippen hinab. Aber im Vergleich zum Kelingking Beach wirkt dieser wie die Begehung einer Treppe. Anscheinend möchte die See mich heute nicht haben, denn die Wellen waren, wie schon zuvor, viel zu stark um darin zu baden.
      Mit lediglich nassen Füßen ging es, nach einer Jackfruit-Pause, zurück.

      Ok, ich muss die Schildkröten wieder sehen. Auf zur Tauchbasis. Aber das ist ein anderes Abenteuer.

      Fortsetzung Folgt…
      euer Adventure Bob
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    • Nusa Penida

      August 23, 2023 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

      Nusa Penida hat uns sehr beeindruckt 😍
      Drei Tage lang haben wir die Highlights der Insel mit dem Roller erkundet: den „T-Rex Felsen“ am Kelingking Beach, Salzwasserbecken wie das Angel‘s Billabong und den Diamond Beach. Von oben konnte man sogar Manta Rochen im Wasser sehen 🤗
      In einem unterirdischen Tempel haben wir außerdem einen Einblick in die hinduistische Religion erhalten. Auf dem Rückweg musste Paul uns allerdings waghalsig mit einem Stock vor einem Affenangriff bewahren 🙈
      Besonders faszinierend waren allgemein die Rollerfahrten durch die vielfältige Landschaft und die traumhaften Strände, zu denen man die Klippen hinabsteigen musste. 🪨🌊☀️
      Der Suwehan Beach, an dem wir fast alleine waren, hat uns besonders gut gefallen!
      Übernachtet haben wir in einer Villa in den Bergen, in der Paul zufällig eine Studienkollegin getroffen hat und wir uns sehr gut mit einem netten Paar aus Österreich verstanden haben. Mit ihnen haben wir einige der Spots zusammen erkundet und das eine oder andere Bintang getrunken 🍻
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    • Day 48

      Auf einsamer Insel sitzen gelassen (2)

      September 21, 2019 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

      Ein letztes Mal konnten wir unseren morgendlichen Pancake auf Gili Gede genießen, ehe wir dann mit einem Speedboot auf unsere nächste auserkorene Insel, Nusa Penida, welche zu Bali gehört, fuhren. Ohne uns große Gedanken zu machen, legten wir uns für die knappe Stunde Fahrt auf das obere Sonnendeck und ließen uns quasi die Sonne auf den Bauch scheinen. ^^ Doch die Entspannung hielt nicht lang an. Während Hanne anfangs noch alle paar Sekunden eine leichte feuchte Briese der Wellen abbekam, schlug dies kurz darauf in eine salzige Ganzkörperdusche um! Denn das Speedboot fährt auch bei hohem Wellengang seine konstante Geschwindigkeit und da ist es egal, ob die oberen Passagiere beinahe schwimmen oder nicht. Somit krabbelten wir spontan auf die linke Seite des Decks und knoteten unsere Rucksäcke an die Reling aus Angst, sie könnten beim dem Geschaukel über Bord rollen. Und das war genau die richtige Entscheidung, denn als wir uns nach 2min umdrehten, um zu gucken, ob alles noch da war, waren unsere Sitzkissen, die zuvor blau waren, dunkelblau und triefend nass. Mensch, so haben wir uns unsere Bootstour nicht vorgestellt. Aber was soll's, wir lagen kichernd und nass bis auf die Unterwäsche an Bord und warteten auf die nächste salzige Duschpartie. :P Eine Stunde später kamen wir am Hafen Nusa Penidas an, gingen tropfend von Bord und machten uns auf die Suche nach einem Taxi zu unserer Unterkunft. Doch irgendwie war jedermann der Meinung, uns abzocken zu wollen, weswegen wir dann genervt die 2km selbst zu Fuß liefen. (Ja, 2km klingen nach einem Katzensprung, aber bei 35°C in der Mittagssonne und bergauf macht das nun wirklich keinen Spaß! Und man darf auch die 25kg Gepäck nicht vergessen...)
      Völlig fertig und mit einem ordentlichen Sonnenbrand erreichten wir unser neues Zimmer, genossen zum ersten Mal eine wirklich kalte Dusche und genehmigten uns danach überbackene Nachos und eine Smoothiebowl im Restaurant um die Ecke. Danach ging es uns schon wieder besser und wir schwangen uns auf unseren frisch ausgeliehenen Roller und düsten die 13km in Richtung Crystal Bay, um den bevorstehenden Sonnenuntergang zu genießen. Nach knapp 30 minütiger Fahrt erreichten wir den Strand, warfen uns in den Sand und genossen den Ausblick, der jedoch ein wenig von den weiteren 200 Touristen gestört wurde. Sowas waren wir von unseren einsamen Inselchen schon gar nicht mehr gewöhnt, welch Luxusproblem. ^^ Nachdem die Sonne dann eher unspektakulär hinter den Wolken verschwand, machten wir uns schnell wieder auf zu unserem Roller, denn wir wollten nicht mit all den anderen Touris zur gleichen Zeit wieder zurückfahren. Leider hatten wir nur ein Problem, denn unser kleiner mickriger Roller schaffte es doch tatsächlich nicht, uns beide bergauf zu fahren. Wir bleiben also mitten auf dem Berg stehen und hatten schon Angst, gleich wieder rückwärts runter zu rollern. Von hinten hupten uns die Autos an und andere Rollerfahrer überholten uns bereits grinsend. Somit bleib nichts Anderes übrig, als dass Hanne absteigen musste, ich alleine den Berg hinauf fuhr und sie hochstapfen musste. Manno man, sowas konnte auch mal wieder nur uns passieren. :D Doch nach dieser Hürde rollten wir dann auch wieder zu zweit auf dem Roller in Richtung Unterkunft und schlemmten abends mal wieder Burger und Pasta, da es nun leider keinen hausgemachten Kartoffelbrei mehr gab.
      Die Nacht fiel mal wieder etwas kurz aus, da unser Hotel wohl nebenbei auch noch einen exotische Zoohandlung war, denn ab 5 Uhr morgens waren die unterschiedlichsten Hühner und Papagein zu hören. Meine Güte, da bin ich gerade die Gebetsschreier losgeworden und dann sowas. Hilfe!!! Hanne schlief natürlich wieder wie ein Stein und ich starrte die Decke an und hatte das Bedürfnis, ein paar Vögel zu grillen. -.-
      Unausgeschlafen holte uns dann gegen 11 Uhr unser Taxi ab und fuhr uns in den Westen der Insel, wo wir die nächsten zwei Nächte verbrachten. Zu meiner Erleichterung konnte mir Google Maps keine Moschee im Umkreis von 10km anzeigen und der Besitzer schien auch nicht von Zweitberuf Vogeldressierer zu sein. ^^ Nach einem kurzen Matratzentest von ca. 2h konnten wir uns dann endlich dazu aufraffen, uns auf einen Roller zu setzten und loszuknattern. Wir machten uns auf in Richtung des Keliking Beaches, jedoch stellten wir nach nur 5min Fahrt entsetzt fest, dass Asphalt hier wohl noch nicht erfunden wurde. Es ging steil bergauf und bergab, jedoch auf losem Geröll und sandigen Untergrund. Es war keine Seltenheit, wenn am Straßenrand wer stand bzw. lag und sich frisch die Knie oder Ellenbogen aufgeschlagen hatte. Zum Glück hatte ich ja einen Medizinstudenten an Bord, der auch mal eben großzügig Verbände verteilte. Manno man, eigentlich hätte uns das ein Zeichen sein sollen, aber wir fuhren dennoch in Schrittgeschwindigkeit weiter und ich wich, so gut es eben ging, jeglichen Schlaglöchern aus. Zu unserem Glück hatten wir diesmal wohl einen Turboroller, denn Hanne musste diesmal nur an drei wirklich steilen Stellen absteigen und laufen, ansonsten schaffte er uns mühelos die katastrophalen Straßen bergauf. :D Irgendwann verwandelten sich dann die Schuttwege in Sandwege und wir kamen endlich am berühmten und wohl bekanntesten Strand der Insel an. Allerdings, weil er eben so eine Touriattraktion war, hielten wir uns dort nicht lange auf, da uns ein paar Fotos genügten und die Menschenmassen eher nervten. Zudem trennten uns von dem paradiesischen Strand noch so ungefähr 500 Höhenmeter und auf die konnten wir bei der Hitze gut verzichten. Deshalb packten wir unsere Papaya und Mango aus und zückten das gute Schweizer Taschemasser, um uns eine kleine Obstpause zu genehmigen. Doch plötzlich sprang wer auf den Tisch und krallte sich erst die ausgefüllten Papayaschalen und kurz darauf auch die angegorene Mango. Affen! Mal wieder. ^^ Die hauten schneller mit unseren Obstresten ab, als wir gucken konnten. Na gut, so entsorgt sich der Müll hat quasi von selbst. Wir wussten anfangs eh nicht, wohin mit all den verteilten Papayakernen. :D
      Also sattelten wir wieder auf und fuhren zu unserem nächsten Ziel, dem Angel Billabong, einem natürlichen Infinitypool in den Klippen.
      Nach knapp 20min kamen wir dort an und kletterten mit unseren Wanderschuhen, also um ehrlich zu sein unseren Flip Flops ^^, die felsigen Wege hinunter. Im Pool angekommen, staksten wir immer noch in unseren Flip Flops über die scharfkantigen Felsen und versuchten, nicht auf den unzähligen schwarzen Nacktschnecken auszurutschen, was uns auch sehr gut gelungen ist. :D
      Der Badespaß war dann aber auch nach knapp 20min beendet, da die Sonne anfing, langsam unterzugehen und ich wollte um alles in der Welt vermeiden, im Dunkeln Schlaglöchern ausweichen zu müssen. Also hieß es wieder rauf auf unseren Roller und die 14km, die quälend langsam im Schritttempo zu bewältigen waren, in Richtung Unterkunft holpern. Zwar kamen wir im Dunkeln an, da sich die Rückfahrt doch mehr zog als gedacht, aber glücklicherweise ohne jegliche Schürf- und oder Platzwunden. Den einzigen Kratzer habe ich am Schienbein kassiert, weil ich beim Absteigen vom Roller natürlich irgendwo hängen bleiben musste. Typisch. :D
      Nach einem leckeren Abendessen fielen wir dann todmüde um und konnten den Muskelkater bereits erahnen, der uns am nächsten Morgen wohl erwarten würde.
      By the way: Muskelkater, weil man sich so festhalten und verkrampfen musste auf dem Roller.
      Natürlich trafen unsere Befürchtungen bezüglich des Muskelkaters zu und wir beschlossen deswegen spontan, uns mal wieder einen faulen Hängematten-Gammel-Strandtag zu gönnen. :P Ausgeschlafen ging es dann also gegen Mittag zum Gamat Bay, einem abgelegenen Strand, der ein Geheimtipp unter Tauchern und Schnorchlern ist. Wir führen also mal wieder die uns bereits bekannten Sandwege auf dem Roller entlang, um dann festzustellen, dass Hannes Navigierkünste versagt hatten, mal wieder, und wir am völlig falschen Ende der Bucht waren. Naja, zum Glück war der Tank ja noch halbvoll und wir konnten den ganzen Weg nochmal zurückfahren und diesmal dann auch richtig abbiegen. Manno man, da hat der Beifahrer eine Aufgabe und nicht einmal die schafft er. :D (Hab dich trotzdem lieb :* )
      Als wir am "Parkplatz" ankamen, der gelinde gesagt nur ein Sandhaufen am Wegesrand war, wurde uns bewusst, warum der Strand so geheim ist. Weil man nämlich noch gute 250 Höhenmeter zu überwinden hatte, ehe man in der Bucht ankam. Na super, wir waren selbstverständlich total begeistert und hoch motiviert, bei der Hitze bergab in unseren Flip Flops zu wandern. Doch die Anstrengung hatte sich gelohnt, denn wir waren neben einem Mann, der Kokosnüsse verkaufte, die einzigen am Strand. Jetzt mussten wir uns nur noch zwei Bäume suchen und danach die nächsten Stunden die Seele baumeln lassen. :) Nach kurzem Hin und Her hatten wir unser Plätzchen gefunden, schnürten alles fest und hingen nun tatsächlich beinahe im Meer. Man musste also aufpassen, wenn man aus der Matte wollte, dass man nicht gleich von der nächsten Welle erwischt wurde. Aber wer kann immerhin schon behaupten, dass er nicht nur Meerblick zu seiner Linken hatte, sondern auch zu seiner Rechten und unter sich ? :P
      Mal wieder gingen die 5h viel zu schnell rum und am liebsten wären wir in unseren Höngematten geblieben, denn es graute uns ein wenig vor dem schweißtreibenden Weg bergauf. Trotzdem rafften wir uns nach ein paar Minuten des mentalen Vorbereitens auf und krackselten bergauf. Selbstverständlich mal wieder in unseren "Wanderschuhen". ^^ Zum Glück stand auch noch der Roller am Straßenrand und nach ein paar schwermütigen Versuchen, ihn bergauf zu wenden, rollten wir zurück zum Hotel. Doch wie hätte es anders sein sollen, irgendwas geht immer schief. In diesem Fall funktioniert unser Licht auf einmal nicht mehr und das genau zu dem Zeitpunkt, wo die Dämmerung einsetzte. Aber hey, wir haben schon andere Situationen gemeistert #Kenterkahn, da sollte man sich schon zu helfen wissen. Also zückte Hanne die Handytaschenlampe und leuchtete mir über die Schulter den Weg, vorbei an allen Straßenlöchern. ^^
      (Kommentar Hanne: Soviel zu "Das erzählen wir lieber nicht unseren Muddis... :D)
      Und wer hätte es gedacht, aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert und ohne jegliche Schäden überstanden. Am Abend blieb uns also nichts Anderes mehr übrig, als mal wieder in einem Restaurant einzukehren und unsere Fähre für den nächsten Tag zu buchen.
      Am Samstag ging es dann nach einem erholsamen Ausschlafen und dem typischen Bananenpancake zum Frühstück daran, mal wieder all sein Hab und Gut im Backpack zu verstauen und auf das Taxi zu warten, welches einen zum Hafen fährt. Zu unserer Überraschung war dies das erste Taxi, was mal pünktlich war und uns nicht für mindestens 30min warten ließ. Sachen soll's geben. ^^
      Überpünktlich kamen wir am Hafen an und warteten, bis das Speedboot endlich eintraf. Diesmal gab es zum Glück kein Sonnendeck, somit war die Chance relativ hoch, trocken zu bleiben. Aber eben auch nur relativ hoch. Denn es gibt immer wieder Leute, die schlauer sind als Andere und die Fenster vollständig schließen, und dann gibt solche Personen, wie die drei Reihen vor uns, die ihr Fenster offen lassen und bei einer großen Welle sich wundern, warum denn das ganze Wasser reinspritzt. Natürlich wurden auch noch die 4 Reihen hinter ihnen nass, inklusive uns, und Hanne rief ein wenig genervt "Sag mal, mach doch mal deinen Schlitz zu, du Olle!"
      Dennoch bleiben wir trockener als beim letzten Mal und kamen nach 40min Fahrt in Sanur auf Bali an. Erneut wurde die Backpacks aufgesattelt, nachdem diese ein wenig grob mit mindestens 2 weiteren auf den Schultern der Bootscrew an Land getragen und in de Sand geworfen wurden. Wir durften dann vom Boot durchs schenkelhohe Wasser stapfen un waren froh, kurze Hosen angehabt zu haben, denn sonst wären wir noch nasser an Land gegangen. ^^ Eine halbe Stunde später trafen wir in der neuen Unterkunft ein, hüpften völlig verschwitzt vom Rucksack tragen unter die Dusche und dann gab es nur noch eins, was wir tun wollten: Shoppen!!
      Wir durchstöberten die angrenzende Boutique, probierten fast jedes 3. Kleidungsstück an, liefen dann zurück zur Strandmeile, um dort alle Lädchen abklappern zu können. Doch zuerst siegte der Hunger und ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich auf der Speisekarte Lasagne entdeckte. :D Knapp 1h später liefen wir dann mit vollen Bäuchen die Strandpromenade entlang und mussten zu unserer Enttäuschung feststellen, dass alle Läden bereits geschlossen hatten, da es bereits nach 18 Uhr war. Na toll. Der einzige noch geöffnete kleine Laden war ein Schmuckladen, bei dem wir uns so richtig austobten, um unseren Frust über alle weiteren geschlossenen Läden zu vergessen. Mit einer Brosche und vier Armbändern liefen wir kurz darauf zurück und fragten bei unserer Vermieterin nach, wo man hier denn um die "späte" Zeit (19 Uhr) denn noch shoppen gehen könnte. Sie empfohl uns eine Mall und knapp 5min später saßen wir mal wieder im Taxi auf dem Weg dorthin. "Mall" ist wohl eine leichte Übertreibung gewesen, aber dennoch hatte der riesige Laden alles, was man auch nur ansatzweise brauchen könnte. Es gab einen riesigen Supermarkt, eine Drogerieabteilung, einen Bereich für Klamotten und dann noch so ziemlich alles an Zubehör, was von Seifen bis hin zu Bratpfannen reichte. :D
      Überglücklich durchstöberten wir jede Ecke und fanden sogar Schwarzbrot und Frischkäse in diesem Supermarkt. Der Abend war gerettet! Auch eine Melone schaffte es in unseren Beutel und mit dem 3kg Einkauf traten wir den Heimweg an. Wir liefen entlang der Hauptstraße und hielten gefühlt alle 5m an, um in den Touriständen stöbern zu können. Das Resultat des Abends war, dass wir noch drei Paar Ohrringe gekauft haben und ungefähr 40 Postkarten, wovon ich noch 22 am selben Tag schreiben musste, denn am nächsten Tag ging ja schon der nächste Flug und bis dahin müssen die Karten eingeworfen sein. Das wird eine lange Nacht, eine sehr sehr lange.
      Mit einer Frischkäsestulle machte ich es mir auf dem Bett bequem und schrieb los. Und schrieb und schrieb und schrieb. Schließlich war es 3 Uhr morgens, ich konnte maximal noch 4,5h schlafen und meine Hand hatte mittlerweile vom Stift hatten die Schnauze voll. Somit mussten die letzten 5 Postkarten wohl beim Frühstück geschrieben werden. ^^
      Pünktlich klingelte unser Wecker und ich machte mich voller Tatendrang daran, die letzten Karte zu schreiben, während Hanne liebevoll den Frischkäse auf dem Bett verteilte. Nebenbei wurde also gefrühstückt und auf umständliche Art Melone gelöffelt, bis wir mal wieder völlig im Zeitstress waren, weil mal wieder nur die Hälfte gepackt war und wir aber in 10min im Taxi sitzen wollten. Typisch Urlauber. Mit knapp 20min Verspätung schafften wir uns und unsere Rucksäcke dann doch endlich ins Taxi und düsten ab zum Flughafen, denn es sollte nun noch für 1 Woche nach Malaysia gehen, um ein wenig die Großstadtluft zu schnuppern, ehe es uns mit unsere Eltern in den Dschungel Sumatras verschleppt. ^^
      Mal wieder haben wir uns völlig umsonst abgemüht, denn wie wir mittlerweile festgestellt hatten, reicht eine Stunde vor Abflug echt aus. Ist zwar ein wenig riskant, aber bis jetzt ist noch nie was schiefgegangen. :P
      Somit klapperten wir mal wieder alle Duty Free Shops ab und warteten auf das Boarding. Und wer hätte es gedacht, wir saßen zum ersten Mal pünktlich in der Maschine und keine drei Stunden später sollten wir in Kuala Lumpur landen. :)

      Doch das ist ein anderes Kapitel, also bleibt dran, denn JuJo erkundet nun die malaysischen Großstädte!

      P.S. Sollten meine Postkarten nicht ankommen, dann liegt es vermutlich daran, dass ich die eine Hälfte einer indonesischen Supermarktverkäuferin in die Hand gedrückt habe, damit sie sie einwerfen kann, weil wir bereits in dem abgetrennten Flughafenbereich ohne Briefkasten waren und die andere Hälfte wurde mit malaysischen Briefmarken versehen und in Kuala Lumpur erst eingeworfen.
      Also bleibt gespannt, Post ist unterwegs. (Sollte sie ankommen ^^)
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    • Day 12

      Crystal Bay

      June 4 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

      Sur la route du retour, nous avons fait une pause à Crystal Bay pour boire une Bintang bien fraîche. Nous sommes ensuite retournés au logement pour notre dernière soirée.
      Petit arrêt sur la route pour capturer le coucher de soleil 😍Read more

    • Day 139

      Sunset at Crystal Bay

      November 8, 2019 in Indonesia ⋅ 🌙 30 °C

      🇮🇩🇬🇧
      For the last evening on Nusa Penida we decided to drive to Crystal Bay for sunset before going for a nice dinner. The sunset was soooo beautiful and the dinner tasty and fun!

      🇩🇪
      Für den letzen Abend auf Nusa Penida haben wir uns entschieden, den Sonnenuntergang am Crystal Bay zu gucken und dann essen zu gehen. Der Sonnenuntergang war Mega schön und unser Abendessen lecker und lustig!
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    • Day 13

      Schnorchelglück 🤿🍀

      July 23, 2022 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

      Heute klingelte unser Wecker um 6:15 Uhr und draußen war es noch ein bisschen dunkel 🙈
      Etwas unkoordiniert packten wir unsere Tasche, aßen den kalten gebratenen Reis, den wir gestern im Restaurant „to take away“ bestellten, und standen pünktlich 7 Uhr am Tore unserer Unterkunft, wo man bereits auf uns watete.
      Nach einem kurzen Fußmarsch über Stock und über Stein 🪨 erreichten wir unser Boot am Strand, ein traditionelles Jukung,
      Zusammen mit der dänischen Familie stachen wir bei Sonnenaufgang in See 🌊

      Bereits während der Fahrt konnten wir uns an die Wassertemperatur gewöhnen, denn das Meer war unruhig und das Wasser spritze vom Kiel direkt in unsere Gesichter ☔️

      Captain des Bootes war ein ziemlich alter Mann, der zwar sein Boot gut im Griff hatte, jedoch keinen Brocken Englisch sprach, wodurch der genaue Tourablauf eine Überraschung blieb - quasi ein bisschen wie Topfschlagen oder blinde Kuh 🤣👍🏼

      Er fuhr uns zielsicher vorbei an der Nachbarinsel Ceningan in eine Bucht bei Nusa Penida, die durch meterhohe, schroffe Felswände gekennzeichnet war. ⛰

      Plötzlich stoppte er den Motor und rief „Manta! Manta!“ Das war unser Zeichen und so sprangen wir mit Tauchermaske 🤿 und Kamera 📷 ins Meer. Das Bild, welches sich unter Wasser bot, war atemberaubend:
      Nachdem wir ein paar Meter schwammen, tauchte ER plötzlich auf: ein riesiger schwarzer Manta Rochen mit einem riesigen Maul.
      Für uns war das ein beeindruckender Moment, der uns inne halten ließ.

      Schnell merkten wir, dass er das Maul nur soweit aufgerissen hatte, um so viel wie möglich des anscheinend leckeren & leuchtenden Planktons einzusaugen #vorwerk

      Nachdem wir eine Weile im Wasser waren, kamen plötzlich riesige Wellen 🌊 und wir beschlossen wieder in Richtung Boot zu schwimmen - das war einfacher gedacht als getan 🥵
      Wir versuchten den Captain durch Winken 👋🏼 zu bitten uns entgegenzukommen, jedoch verstand er nicht mal Zeichensprache und entgegnete uns „Manta! Manta!“ und zeigte auf die Stelle, an der der Manta gerade schwamm 🤦🏻‍♀️🤦🏼‍♂️
      Glücklicherweise schafften wir es alle 5 das Boot aus eigener Kraft zu erreichen 🏊‍♀️🏊🏼🏊🏻‍♂️🏊‍♀️🏊🏻‍♂️

      Die nächsten Schnorchelspots waren herzschonender 😅 und so konnten wir entspannt schnorcheln, jedoch blieb es immernoch eine Überraschung wonach wir Ausschau halten sollten. Auf die Frage hin, ob wir Schildkröten 🐢 sehen werden, antwortete uns der Kapitän etwas, das wir mit „wenn wir viel Glück haben, können wir vielleicht Schildkröten sehen“ interpretierten 😄😄😄

      Wir sahen viele Fische, große und kleine, bunte und schwarze, welche mit kurzer Nase und welche mit langer 🤥, welche ohne Zähne und welche mit Zähnen 🙀🙀🙀

      Nach 3 Stunden kehrten wir wieder an Land zurück, zufrieden, jedoch ganz schön k.o.
      Da kam die Dusche und das 2. Frühstück in unserer Unterkunft gerade richtig.

      Danach waren wir wieder auf dem Roller unterwegs und haben uns Pläne für die nächsten Tage geschmiedet, waren ein paar Besorgungen machen, Essen und fuhren zum Sunset-Point um dem bewölkten Sonnenuntergang zu frönen 🤤

      Dann rollerten wir in der Dunkelheit zurück, über Stock und Stein, in unsere Unterkunft.

      Uns gefällt es hier so gut, die Menschen sind unheimlich nett und wir müssen hier keine Angst haben.
      In Lombok zum Beispiel wären wir im Dunkeln nicht mehr um die Ecke gegangen, durften den Roller nur auf überwachten Parkplätzen abstellen, wurden nachts von der Moschee 🕌 geweckt. Hier ist alles anders und entspannt 🙏🏼😇 Wir haben nochmal um 2 Tage verlängert ✅

      Wir lassen die Eindrücke des Tages bei einem kalten Cider und der Revanche im Uno ausklingen 😜

      Liebe Grüße gehen raus an alle Manta-Fahrer 🤣
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    • Day 18

      Auf dem Weg zum Mantapoint

      September 26, 2023 in Indonesia ⋅ ⛅ 25 °C

      Wir haben uns unter anderem für eine schöne Zeit auf Nusa Lembongan entschieden, da wir wissen, dass gerade Mola Mola Saison ist.
      Marc hat noch nie einen Mola Mola oder Mondfisch oder auch Sonnenfisch genannt unter Wasser gesehen.

      https://pro-fishing.de/blog/der-mondfisch-mola-…

      Vor fünf Jahren auf Nusa Penida waren wir zu früh für dir Mola Molas, haben aber an der Manta Putzer Station jede Menge Mantas gesehen.
      Gerne möchten wir heute auch wieder Mantas sehen.
      Also geht es heute früh um 07.30 Uhr auf zum Mantapoint. Ich darf als einzige Schnorchlerin mit den Tauchern mit.
      https://www.scubacenterasia.com/diving/dive-sites/
      Wir fahren an der Küste von den drei Nusa Inseln (Lembongan, Ceningan und Penida) vorbei. Die schöne Küste von Nusa Penida liegt noch leicht im Morgennebel und auch der Mantapoint. Das hat schon etwas leicht Mystisches.
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    • Day 55

      Tiefseetaucher

      January 26 in Indonesia ⋅ 🌧 29 °C

      Heute wagen wir es und gehen mit den Kids schnorcheln. In der Nacht hat es so heftig gewittert, dass ich mich morgens frage, wie windig und wellig es wohl ist. Beim Frühstück dann aber die Erleichterung: Das Meer sieht ruhig aus.

      Dann werden wir vom Schnorchelguide abgeholt und es geht aufs Boot. Der Einstieg ist natürlich an der Yellow Bridge. Hier stelle ich auch fest, dass ich Vomex vergessen habe. Egal, denn auch hier absolut ruhiges Wasser, keine einzige Welle.

      Aber - das habt ihr euch sicherlich schon gedacht: Der Schein trügt. Denn kaum haben wir die Insel umrundet, nimmt der Wind zu und das Meer zeigt sich von seiner unangenehmeren Seite, wenn man im Boot sitzt. Wind und Strömung geben ihr Bestes und die Wellen lassen unser kleines Boot so einige Male laut aufs Wasser knallen.

      Während ich Elli, die natürlich Angst hat, beruhige, fühle ich mich selbst ganz schön unwohl und wünschte wir hätten alle Schwimmwesten an.

      Endlich kommen wir am Manta Point an. Unser Schnorchelguide sagt uns, dass er zwar glaubt, dass heute keine Mantarochen da sind, aber wir sollen es einfach mal versuchen.

      Während ich versuche, mich umzuziehen fühlt sich der Wellengang im stehenden Boot zunehmend heftiger an. Ich brauche ewig. Als ich endlich soweit bin, höre ich dass Toni, die sich von den Kindern als erstes getraut hat, wieder raus will. Kurz danach wird klar. Hier gibt es nichts zu sehen außer 20 Meter Wasser unter einem. Wenn es so weit runtergeht, wird mir aber auch immer ganz anders. Alle wieder aufs Boot und weiter geht's zur Christal Bay.

      Die Fahrt dort hin ist nicht weniger schlimm als die zum Manta Point. Langsam nimmt die Übelkeit überhand. Zum Glück ist es nicht weit. Endlich springen wir alle - bis auf Toni, die leider am Manta Point Angst bekommen hat - ins Wasser. Ich freue mich so, dass es hier was zu sehen gibt und Elli inzwischen mit Wasser keine Probleme mehr hat. Sie mag zwar keine Schnorchel, aber Luftanhalten reicht auch, um die Unterwasserwelt zu beobachten.

      Die Freude wehrt nicht lang, denn ich merke, wie mir immer schlechter wird. Und gehe lieber zurück aufs Boot. Der Guide gibt mir irgendein ätherisches Öl, was wohl gegen Seekrankheit hilft. Das soll ich mir hinter die Ohren schmieren und unter die Nase halten.

      Der nächste und letzte Spot ist die Gamat Bay. Hier sind die Wellen noch mal heftiger und keines der Kinder will mehr ins Wasser. Ich auch nicht. Ich muss mich so hart konzentrieren, mich nicht zu übergeben. Olli bleibt auch lieber auf dem Boot und kümmert sich um Elli, der inzwischen auch kotzübel ist.

      Kurz bevor wir wieder abfahren, rettet Marie noch einen Schnorchler von einer anderen Grupppe. Er schwamm orientierungslos und hilfesuchend durchs Wasser. Dieses Boot hatte auch noch einen anderen Schnorchler verloren, den es an den Strand getrieben hat. Die Strömung war aber auch echt heftig.

      Randnotiz: Die Wasseroberfläche sieht so krass aus, wenn es so heftige Strömungen gibt, wie zwischen den beiden Inseln Nusa Ceningan und Nusa Penida. Ein bisschen wir kochendes Wasser.
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    You might also know this place by the following names:

    Penina

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