Japan
Higashiyama

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11 travelers at this place

  • Day12

    Affen, Sonnenuntergang und Okonomiyaki

    January 29, 2020 in Japan ⋅ ⛅ 9 °C

    Nach dem Einchecken ist vor der weiteren Erkundungstour.
    Da es mittlerweile schon später Nachmittag war und laut Google sogar zwei Aussichtsplattformen nur ca. 2 km vom Hotel entfernt waren, machte ich mich auf den Weg.
    Memo an mich selbst: Traue Googlemaps in Japan nicht mehr.
    Katastrophe.
    Den Weg den Google aufzeigte gibt es nicht mehr.
    Also wanderte ich entlang einer Bergstraße ohne Fußgängerweg zur Aussichtsplattform.
    Dann sah ich einen Waldweg der eventuell eine Abkürzung hätte sein können.
    Eine Abkürzung war es zwar aber dafür ähnelte der Weg eher einem Hiking Trip durch einen Mischwald als ein gemütlicher Spaziergang.
    Oben angekommen war die Sicht aber grandios.
    Auf der Suche nach dem zweiten Aussichtspunkt stellte ich fest, dass der Weg gesperrt ist.
    Also wieder off the Track und ab in den Wald.
    Dazu muss gesagt werden, dass der Weg wirklich ein hiking Track ist. Aber bei Dunkelheit, allein und nur mit einer Handy-Taschenlampen-App bewaffnet : nicht so geil.
    Außerdem war es für die Stimmung nicht viel besser das vor "aggressiven Affenfamilien" gewarnt wurden und die Krähen über mir kreischten.
    Da kann man schonmal paranoid werden.
    Also wieder zurück über Stock und Stein zur Straße und den gleichen Weg wieder runter.
    Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich mir nicht gedacht hätte: "ach die andere Seite des Berges kennst du noch gar nicht. Geh doch lieber darunter."
    Gesagt getan also die andere Bergseite runter.
    Mit noch weniger Licht und ohne Fußgängerweg.
    Google dachte sich, es sei eine gute Idee mich als Fußgänger über eine Autobahnauffahrt zu führen.
    Ich bog ab und ging über einen nicht beleuchteten Friedhof hinunter zu einer viel befahrenen Straße und dann wieder in die Stadt.
    Puh...
    Nach dem Trip hab ich mir was zu essen verdient.
    Also ab ins "Kamehameha" ein Okonomiyaki "Grill" der auch eine vegane Variante im Angebot hat.
    Sollte jemand den ich kenne in Zukunft in Kyoto sein und nicht ins "Kamehameha" gehen, Dem Tret ich so in den Arsch weil er echt was verpasst.
    Mega kleiner Laden in einer Nebengasse mit Plätzen direkt am "Grill".
    Das Okonomiyaki wird direkt vor dir frisch zubereitet und allein das ist mega cool.
    Der Geschmack haut dich komplett um.
    Mit Abstand das beste was ich bisher in Japan gegessen habe.
    Gottseidank hab ich ein japanisches Kochbuch in dem auch ein Rezept für Okonomiyaki drin ist. Das kann es ruhig öfters geben.
    Jetzt ziehe ich mich gesättigt und ziemlich platt ins Hotel zurück und Chill noch etwas in der Lobby.
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  • Day14

    Kyoto, Onsen und Nachtleben

    July 12, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer schönen ruhigen Nacht auf zum nächsten Bäcker - Frühstück holen. Und siehe da, der konnte mehr deutsch wie die letztens bei der deutschen Bäckerei. Lecker war es bei ihm auch noch. Es gab z.B. Walnussbrötchen.

    Heute geht's direkt nach Kyoto. Den Übergang in die Stadt hat man nicht gemerkt, weil hier alles so aneinander gebaut ist.

    Erstes Ziel war ein Tempel mit hunderten dieser roten Tore, die an jedem Schrein oder Tempel stehen. Bloß, dass diese an einem über 4 km langen Weg durch Wald und über Berg dicht an dicht standen. Der Menschen-Auflauf war auch dementsprechend groß, wie überall in der Stadt.

    Nächstes Ziel war der goldene Tempel. (Der Leser dieser Einträge muss denken, dass wir total erleuchtet wieder kommen. Aber hier gibt es tausende und wir halten "nur" bei den schönsten an.)

    Zurück zum goldenen Tempel. Der ist wie man sich denken kann aus Gold (mit Plattgold bedeckt) und steht wie die meisten anderen auch in einem schönen jap. Garten. Hier waren gefühlt noch mehr Menschen.

    Auf dem Parkplatz sprach uns eine Gruppe jap. Leute an, ob wir einmal Grünen Tee kosten und sagen würden ob der süß oder bitter schmeckt. Die erste Probe war eindeutig bitter, so wie man ihn kennt. Bei der zweiten Probe dürfte dann ja süß raus kommen... Eindeutiges Ergebnis: Er schmeckt bitter und nach Fisch! Okay, dass hatten sie noch nicht auf der Liste. Noch etwas gequatscht und nach nem Foto für die hiesige Zeitung konnten wir dann weiter.

    Nächstes Ziel: Bambus-Wald. Da wächst Bambus riesig groß mit dicken Stämmen als Wald. Sieht schon beeindruckend aus, aber nicht hier. Haben wir in der freien Natur schon besser gesehen. Dafür hat der Parkplatz ein Vermögen gekostet. Jedoch entschädigt die daneben befindliche Gartenanlagen in kleinen Innenhöfen etwas.

    Jetzt wird es langsam dunkel und wir fahren noch in einen Onsen, mal wieder richtig baden. Diesmal mit Sauna bei 34 Grad draußen. Aber schön war es.

    Wenn ich mal mit meinem jap. Garten fertig bin, baue ich noch einen Onsen ;o)

    Frisch und sauber, fahren wir noch ins Nachtleben von Kyoto. In dem Stadtviertel Gion bieten Geishas ihre künstlerischen Dienste auch heute noch an, jedoch nicht für die Allgemeinheit. Hier muss man Beziehungen haben, um die Darbietungen ansehen zu können. Haben wir nicht, also begnügen wir uns mit dem Anblick einiger weniger, die wohl auf dem Weg zur Arbeit waren. Die alten Häuserfassaden des Viertels waren gut erhalten und sahen Nachts beleuchtet richtig schön aus. Auch die umliegenden Tempel waren toll beleuchtet, da glänzt das ganze verarbeitete Gold in den Augen.

    Heute schlafen wir am Kyoto-Lookout auf einem Berg mitten in der Stadt.
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  • Day8

    Inari Shrine

    April 15, 2019 in Japan ⋅ 🌬 14 °C

    Der Inari Schrein ist einer der bekanntesten Schreine in ganz Japan - deswegen sind wir in der Nacht hin gegangen. Wir haben nicht allzu viele Fotos gemacht, aber es waren mehrere Gebäude, mit einem Aufstieg voller Tori-Gates, und einer unglaublichen Aussicht - unsere Freunde haben viele Fotos gemacht, hoffentlich finden sich da noch welche!Read more

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