Japan
Ishikawa

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35 travelers at this place:

  • Day43

    Letzter Tag in Kanazawa bevor es dann wieder nach Tokyo gehen soll. Wir starteten den Tag früh, da wir bereits am Mittag zurück nach Tokyo wollten. Dort erwartete uns ein Treffen mit Antoine, ein kanadischer Reisebegleiter aus China, der in Tokyo lebt und arbeitet sowie eine Show im Robot Restaurant (wir wollten noch einmal etwas abgefahrenes machen und Nr. 1 war eigentlich Mario Kart Tour durch Tokyo, aber das war seit Monaten ausgebucht und man benötigt einen ins japanische übersetzten Führerschein; macht das deutsche Konsulat). Aber erst einmal Kanazawa. Wir nahmen uns - nach den Empfehlungen vom Vortag - den sog. Ninja-Tempel vor. Dieser hat seinen Namen nicht von den Spionen und Attentätern im feudalen Japan, sondern von seinen unzähligen Geheimgängen, Falltüren, Verstecken und Geheimnissen. Owen vom Vortag erzählte uns, dass wir recht früh dort sein sollten, da der Andrang recht hoch sei. Gesagt getan, waren wir auch 30 Minuten vor Öffnung dort und konnten tatsächlich noch eine Reservierung für die erste Tour um 9:30 Uhr bekommen (als wir den Tempel später verließen, war draußen der Andrang echt riesig). Nachdem wir gestern mal wieder Glück mit dem Wetter hatten, gab es in der Nacht einen Sturm und am heutigen Tag viel Regen. Es war auch echt frisch, was die Japaner aber nicht weiter zu stören schien, sodass diese noch nicht einmal eine Jacke trugen. Fun Fact am Rande: Die Regenschirme sind hier durchsichtig, da man dadurch mehr sieht und mehr Rücksicht auf die Menschen um einen herum nehmen kann. Es hieß nun ab in den Tempel, wo wir - natürlich - auch hier wieder unsere Schuhe ausziehen mussten. Drinnen mussten wir dann mit den anderen Besuchern vor einem Schrein knien und warten. Die komplette Führung ist auf japanisch, aber man bekommt ein Notizbuch, in dem zu den einzelnen Stationen dann etwas auf Deutsch geschrieben steht. Nachdem das Intro von 2-3 Minuten abgeschlossen wurde, liefen wir unserem Guide hinterher durch das Haus. So durften wir die versteckten Treppen, die versteckten Türen und die Fallen einmal selbst bestaunen. Auch den Harakiri Raum, in dem sich die Befehlshaber nach einer verlorenen Schlacht selbst das Schwert in den Bauch stießen, durften wir uns anschauen. Dies wird auch der einzige Raum sein, der 4 Bambusmatten enthält (wie bereits erwähnt, ist das Wort 4 und „Tod“ identisch). Ehrlich gesagt, war der Besuch im Tempel insgesamt echt super cool. Leider durften im ganzen Gebäude keine Fotos gemacht werden. Wir waren jedoch beeindruckend mit welchen kleinen Tricks hier potentielle Angreifer in die Irre geführt werden konnten und man sich verstecken konnte. Es gab versteckte Gebetsräume, versteckte Fluchtmöglichkeiten und Schattenwände, an denen man ankommende Angreifer erspähen konnte. Der Besuch dauerte nur knapp 30 Minuten hat sich aber wirklich gelohnt. Uns hat es total gefallen. Zurück im Apartment schnappten wir unsere Taschen und fuhren zum Bahnhof, wo wir den Zug nach Tokyo nahmen. Falls ihr Euch fragt, was wir während der Reisezeiten unternehmen: Wir schauen aus dem Fenster, schauen Netflix (Stranger Things 2 haben wir dann jetzt durch oder spielen Point and Click Adventure wie Thimbleweed Park auf dem iPad). Zurück in Tokyo fuhren wir zum Hotel und bekamen dort unser Upgrade und schliefen in der King Suite (ehrlicherweise hatte die Rezeptionistin eher Angst das Bett im normalen Doppelzimmer wäre zu kurz. Nachdem wir uns frisch machten, gingen wir los und schauten uns noch einmal Asakusa und das angrenzende Akihabara. Gegen 19 Uhr waren wir in Shinjuku mit Antoine zum Essen verabredet. Shinjuku ist eine Art Shibuyu light und ist ebenfalls ein Shopping-Paradies (um es mit Antoine’s Worten zu sagen, dass shoppen wird er am meisten vermissen, wenn er zurück nach Kanada geht, da kann Kanada und die USA nicht mithalten; kann Chris bestätigen und Steffi war völlig begeistert), Ausgeh-Viertel und begeistert mit bunter Reklame und tollen Restaurants. Mit Antoine gingen wir dann Sushi Essen vom Karussell. Das wird ein wenig anders serviert als bei uns, d. h. das Wasabi befindet sich bereits im Sushi. Dazu gibt es grünen Tee for Free. Wir bestellten dazu Sake. Antoine erzählte uns auch wie Sushi in richtig guten Sushi-Restaurants gegessen wird. Dort gibt es das Sushi individuell einzeln portioniert an den Platz und wird mit den Händen gegessen. Aber auch das Karussell-Sushi war wirklich gut und die Atmosphäre im kleinen Laden war wirklich toll, da wir um die Sushi-Köche herumsaßen und diese laufend neue Teller auf das Band legten. Platz war für maximal 12 Leute. Nachdem uns Antoine eingeladen hat, gingen wir ein wenig durch Shinjuku und machten ein wenig Window-Shopping (für mehr reichte die Zeit nicht). Nachdem sich dann auch Antoine’s japanische Frau dazugesellte, tranken wir woanders noch einen Sake und die beiden luden uns zu einer anderen Spezialität ein. Er wollte uns zunächst nicht verraten, was es ist. Aber es schmeckte vortrefflich. Es handelte sich um rohes Pferdefleisch, welches mit Sojasosse und Zwiebeln sowie Knoblauch und Ingwer gegessen wird. Wir hatten echt eine tolle Zeit mit den beiden. Anschließend brachten die beiden uns noch ins Kibuki-cho, welches das Rotlichtviertel der Stadt ist und sich auch die Yakuza rumtreiben. Dort war nämlich unsere Robot Show. Nachdem wir die Tickets holten und uns sogar noch das Upgrade für die erste Reihe gönnten, ging es dann auch schon rein. Alles war bunt und blinkte munter vor sich hin. Es waren keine Japaner mehr hier (außer diejenigen, die zur Show gehörten). Anhand des Dialekts scheint es sich vor allem um US-Amerikaner zu handeln. Wir bekamen unser Popcorn und unsere inkludierten Drinks und nahmen in der ersten Reihe Platz. Wir bekamen Sicherheitshinweise auf keinem Fall aufzustehen, da es gefährlich sei und die erste Pause nach 15 Minuten erfolgt. Und los ging es... wir sahen Tänzerinnen und Tänzer in Videospiel-Outfits, die eine Art Kampfchoreografie mit Trommeln auf Robotern ausführten... es ist wirklich hart zu beschreiben, da alles nur bunt und laut war. Reizüberflutung pur und damit das Klischee bedient, was man von Japan hat. Daher haben wir auch den ersten Akt nicht so ganz verstanden. Der zweite Akt handelte von einem Krieg zwischen einem leicht bekleideten Naturvolk und der bösen Roboterinvasoren. Auch hier war es bunt: es gab Laser, Knall- und Feuereffekte und es traten nacheinander Naturvolkmonster gegen Robotermonster gegeneinander an. Es wirkte wie ein japanisches Videospiel auf LSD. Immerhin fiel es hier leicht die Übersicht zu behalten. Die Roboteranführer wurden gefressen und gaben am Ende auf. Das drachenliebende Naturvolk hatte gesiegt. Im dritten Akt gab King Robota mit seinem Kumpanen sein bestes. Es war eine Tanzeinlage, die von drei Robotern und mehreren mit Neonröhren behangenen Tänzern aufgeführt wurde. Schwerpunkt war hierbei die Musik von Michael Jackson. Nun dann der letzte Akt, der das Gesamtkunstwerk komplementierte. Hierbei gab es eine Art Roboterkarneval, bei der - wie im ersten Akt - leicht bekleidete Tänzerinnen zu Salsa, indischer Musik, Videospielmusik und japanischen Pop auf ihren Robotern tanzten. Derweil wurde die Musik lautstark aufgedreht und man wusste gar nicht, was man sich anschauen soll. Dann war es vorbei und wir waren uns nicht sicher, ob das jetzt gut oder schlecht war und ob man es jemanden ernsthaft empfehlen könne. Irgendwie dachte man, dass sei der größte Mist, den wir je gesehen haben und andererseits musste man doch irgendwie (manchmal beschämend) interessiert zuschauen. Im Prinzip bedient der Veranstalter sich jedoch den gängigen Japan-Klischees, was die Besucher überwiegend begeistert hat. Mit dem Taxi ging es dann ins Hotel, da die bevölkerungsreichste Stadt der Welt am Wochenende (und in der Woche auch) den öffentlichen Nahverkehr einfach mal Nachts abschaltet (offiziell damit die Leute sich nicht zu sehr betrinken, inoffiziell wegen der starken Taxi-Lobby). Dann ging es ins Bett, wo wir trotz Reizüberflutung schnell einschlafen konnten.Read more

  • Day42

    Samurais, Gärten und Onsen in Kanazawa

    November 10, 2017 in Japan

    Die Sonne begrüßte uns gleich am frühen Morgen in Kanazawa, wo wir in unserem japanischen Zimmer auf den Futons aufwachten. Auch hier hatten wir wieder ein mit Bambusmatten ausgelegtes Zimmer. Da die Zahl 4 identisch mit dem Wort „Tod“ ist, findet man jedoch nie 4 Bambusmatten in einem Zimmer (hierzu morgen noch mehr). Es waren angenehme 18 Grad mit Sonnenschein und wir entschieden uns dafür den Tag ruhig zu beginnen. Wir folgten den Weg durch die Stadt und gingen zunächst in das unweit entfernte Nagamachi, welches als Samurai Viertel in Kanazawa bekannt ist. Hier finden sich viele Häuser, die man als Villen bezeichnen kann. Die meisten davon sind jedoch renoviert worden, da nach der Abschaffung des feudalen Systems viele dieser Häuser zerstörten wurden. Die Samurai sind am ehesten mit unseren Rittern vergleichbar und die Villen waren eigene kleine Fürstentümern mit Gärten, Stallungen und Leibeigenen. Schwer bewaffnet zogen sie in ihre Schlacht und dienten ihrem Shogun, sofern sie nicht verstoßen wurden und zum Ronin wurden. Bekannt sind die Samurai auch für ihre rituellen Selbstmorde bei Versagen oder Erfüllung bestimmter Aufgaben. Ehre war ihnen scheinbar sehr wichtig und Anerkennung gleichermassen. Und so besuchten wir einige dieser Häuser und durften einen der drei schönsten Gärten Japans in einer dieser Villen bestaunen. Das Haus war - wie bereits gewohnt - mit Bambusmatten ausgelegt und wie beinahe überall waren daher die Schuhe auszuziehen. Das Haus selbst war kaum mit Möbeln versehen, vielmehr fand man jedoch einen Schrein, ein Teezimmer und ein Arbeitszimmer, welches wohl größtenteils der Kunst vorbehalten war. Die Wände bestanden aus Schiebetüren, deren Papieroberfläche bemalt war. Das Haus enthielt verschiedene kleine und sehr schöne Übergänge zu den einzelnen Passagen. Der Garten war wirklich wunderschön und klein, enthielt einen Wasserfall, Gehflächen aus Granit sowie verschiedene Zierpflanzen und Elemente. Im Haus selbst fand man noch ein Ausstellungszimmer mit Waffen, Münzen und Briefen der Zeit im 15-16. Jahrhundert. Darin fanden sich auch Briefe aus dem Hofstaat des Shoguns, bei denen er sich für gewonnene Schlachten und abgetrennte Köpfe, die ihm mitgebracht wurden, bedankte. Wie gesagt die Anerkennung war den Samurai auch wichtig. Im Samurai House trafen wir dann auch einen Argentinier und einen Deutschen, mit denen wir Japan Tipps austauschen konnten. Diese empfahlen uns den sog. Ninja Temple in Kanazawa zu besuchen, was wir aber heute nicht mehr schaffen sollten (den hatten wir auch bereits auf der Liste). Als nächstes ging es dann zum Oechi Fischmarkt, wo die Fischer den hier üblichen Fang bis zum frühen Nachmittag verkaufen und nebenan das frische Sushi und Sashimi zubereitet wird. In Kanazawa üblich ist die sog Snow Crab, die eine örtliche Spezialität ist und daher sehr gern gegessen wird. Ebenfalls auffällig ist in Kanazawa, dass die Preise hier überall ein wenig höher sind als in den bisher besuchten Teilen Japans. Dies soll an der frische der Produkte liegen, zudem seien Japaner bereit für gute Produkte auch mehr auszugeben. Nach einem Rundgang über den Fischmarkt, der neben den Snow Crabs auch Tintenfische, Tunfische, Sardellen (so sahen sie jedenfalls aus) und andere Fische enthielt, ging es dann erstmal eine Waffel essen. Da wir spät frühstückten, stand uns noch nicht der Sinn nach Fisch. Nach unserer Waffelpause (mit Matcha und süßen Bohnenpüree) liefen wir nach Kazuemachi. Kazuemachi ist eines der alten Geisha Districts in Kanazawa, in welchem noch heute Meikos und Geishas ihr Handwerk ausüben. Das Viertel bestach durch seine schönen zweigeschossigen Holzbauten sowie den tollen Restaurants und Establishments. Auch hat man dort die Möglichkeit einen Abend mit einer Geisha oder Meiko zu verbringen (sogar in Englischer Sprache). Entgegen den teilweise üblichen westlichen Vorstellungen handelt es sich bei einer Meiko oder Geisha jedoch nicht um „japanische Prostituierte“, sondern um Unterhaltungskünstler, die für die Gäste singen, tanzen, sie unterhalten und mit ihnen Spielen (verschiedene Kartenspiele). Diesen Service lassen sich die Meikos und Geishas teuer bezahlen (bis zu 150€ die Stunde). Auch das Rangverhältnis ist hierbei von Bedeutung, da man als Meiko erster Stufe startet und erst nach und nach die Leiter bis zur Geisha erklimmt. Nachdem wir das - wirklich nicht große - Viertel durchstreiften und von den uns entgegenkommenden Schulkindern mit einem „Konichiwa“ oder „Hello“ begrüßt wurden, war unser neues Ziel die alte Festungsanlage von Kanazawa mit dem dazugehörigen Schloss. Diese war noch wesentlich größer als diejenige in Kyoto und hatte ein sehr weitläufiges Gelände. Auffällig war aber auch hier der Burggraben und die weiteren Tore sowie der innere Burggraben. Chris nutzte die Zeit auch, um sich einmal die Gebäude von innen anzuschauen. Steffi nutzte die Zeit für eine Pause auf dem weitläufigen Burggelände. Während das Schloss von außen noch sehr altertümlich aussah, war es von innen bereits renoviert und neu verkleidet. Es gab jedoch verschiedene Ausstellungen, welche die Bauart zeigten und die Zusammensetzung des Materials. Hauptbestandteil sämtlicher Elemente war jedoch Holz. Die Balken folgen einem Stecksystem, welches man auch von Kinderspielzeug bei uns kennt. Über die Holzbalken und Holzwände wurde dann ein Putz gezogen und dann von außen noch einmal verkleidet. Das Schloss selbst bot jedoch nicht viel mehr, als diese Informationen und einen Blick von den zwei Aussichtstürmen. Nachdem Chris zurück war, machten wir einen weiteren Spaziergang über das Gelände und gingen anschließend zum Kenrokuen Garten, der sich unweit des Schlosses befindet. Dieser Garten gilt mit Recht als einer der schönsten Japans. Den Aufwand dahinter konnten wir aus erster Hand erfahren, indem wir die vielen Gartenkräfte sahen, die jedes Stück Moos, jeden Strauch und jeden Baum sorgfältig pflegten. Den Garten selbst gibt es bereits seit mehreren Hundert Jahren. Bei dem Spaziergang durch den Park konnten wir auch eine Malerin bestaunen, die gerade ein Bild mittels Aquarellfarben zeichnete. Auffällig war auch, dass die Äste der Fichten an langen Baumstämmen befestigt waren, sodass der Wachstum der Pflanzen gelenkt werden kann und auch der Schnee die Äste im Winter nicht runterdrückt (mit diesen Arbeiten beginnt man ab 1.10). Im Prinzip hatten wir damit unsere Planung erfüllt und machten uns sodann auf dem Weg zurück zum Apartment. Unterwegs trafen wir noch Owen, einen US-Amerikaner, der mit einer Japanerin verheiratet ist. Er erzählte uns ein wenig über sich seine Arbeiten als Fotograf und Englischlehrer, seine Familie und das Leben in Japan. Für ihn ist Japan der perfekte Ort um seine Kinder großzuziehen. Insgesamt kann er sich auch keinen besseren Ort vorstellen. Leider kann er aber mit dem japanischen Essen nicht soviel anfangen. Interessant waren hier auch seine Erfahrungen kultureller Art. So philosophierten wir mit ihm über die Unterschiede zwischen unserem schuldbasierten System und dem schambasierten System, welches in Japan besonders ausgeprägt ist (und auch dazu führte, dass man sich als Befehlshaber nach verlorenen Schlachten auch mal das Schwert in den Bauch stiess). Demzufolge gebe es auch hier Verbrechen, jedoch ist die Aufklärung relativ fix, da aufgrund diesen Systems auf die Frage: „Waren Sie es?“ nicht mit „Weisen Sie mir das erstmal nach?“, sondern mit „Ja“ (inklusive betretenen Schweigens) geantwortet wird. Wir dankten Owen für das nette Gespräch und gingen am Museum für moderne Kunst vorbei zurück zu unserem Apartment. Für den Abend haben wir uns dann einen Ausflug ins Onsen (naja kein Richtiges, da nicht an einer Thermalquelle) vorgenommen. Es handelt sich dabei um eine Art japanisches Spa, welches strengen Regeln unterliegt. Dort angekommen, hieß es erst einmal Schuhe ausziehen (wie eigentlich überall). Nachdem wir das Ticket gelöst haben, mussten wir uns trennen, da streng nach Männern und Frauen getrennt wird. Wir verabredeten uns in 1,5 Stunden wieder zu treffen. In der Umkleide angekommen, wird sich komplett entkleidet und man hat zwei Handtücher (bzw. muss sich zwei mitbringen): ein grosses und ein kleines Handtuch. Da wir nicht so richtig wussten, was uns erwartet, machten wir einfach alles nach. Bevor es in die Sauna, das Dampfbad oder den verschiedenen Bädern geht, muss man sich jedoch gründlich reinigen. Und mit gründlich ist gemeint, dass man sich ca. 10 Minuten auf einen Hocker setzt und jeden Quadratzentimeter des Körpers einseift und mit dem kleinen Handtuch gründlich abschruppt. Dieses Ritual wollte gefühlt irgendwie nicht so richtig aufhören und zog sich ewig hin. Anschließend konnte man die Sauna, das Dampfbad oder die verschiedenen Becken besuchen, die verschiedene Hitzegerade und Wasserzusammensetzungen hatten (eines der Becken hatte z. B. ein kribbeln auf der Hand erzeugt). Nachdem man Sauna, Dampfbad und Becken besuchte wurde sich schließlich noch einmal ausgiebig gewaschen, was ebenfalls gute 5-10 Minuten in Anspruch nahmen. Eine simple Dusche tut es hier nicht. Nach den 90 Minuten trafen wir uns und gingen zurück ins Apartment.Read more

  • Day12

    Um 8:00 sitzt man im Schatten und schwitzt schon wieder. Wie schön war es in den Bergen.

    Da uns der Fußweg bei der Hitze zu weit ist fahren wir in das Zentrum und parken an einem Institut für Irgendwas!?! Von hier aus ist es nicht soweit zu der Burg mit riesigem Garten. Schon wieder ne Burg und ein Garten ... das denkt sich Noah auch.

    Madl würde lieber ne Stadtrundfahrt im klimatisierten Auto machen. Naja... wir springen dann mal von Schatten zu Schatten durch den Ort.

    Als Belohnung gibt's einen Besuch bei einem deutschen Bäcker. Das einzige was deutsch war, waren wir und deren Tüten mit deutscher Fahne drauf. Dafür war der Kuchen so lecker, dass wir uns den Bauch voll geschlagen haben und Noah sich sogar noch was mit genommen hat.

    Zurück zum Auto haben wir erstmal überlegt wo es hingehen soll, da wir nicht wissen ob wir nach Kyoto kommen. Wir haben mal unseren Camper-Vermieter angeschrieben, mal schauen was der sagt. Fahren dann schon mal langsam in die Richtung.

    Wenn wir in Deutschland ein Müll- und Abgasproblem haben, was hat dann Japan? Hier werden Autos generell nicht ausgemacht, auch wenn keiner drinnen ist... könnte ja warm werden. Auch wenn die Abends auf nem Parkplatz stehen und drinnen schlafen: Die Kiste läuft die ganze Nacht.

    Ich hatte für Noah ne Packung Kekse gekauft. Immer alles schön in einer Tüte was de kaufst. "Ich will keine" sagen, is nicht. Die Kekse waren dann in einer Verpackung die zusätzlich verpackt war und in dieser waren dann alle 8 Kekse auch nochmal einzeln verpackt. Und so ist das mit fast allem. Was wir hier an Müll wegwerfen *kopfschüttel*
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  • Day11

    Boah die Hitze schlägt am frühen Morgen zu.

    Heute geht es nach Kanazawa. Zu erst muss Frühstück im nächsten Supermarkt organisiert werden. Gegessen wird auf einem Waldweg bzw. im Dschungel, wo Schilder stehen, auf denen vor Bären gewarnt wird. Wir hatten jedenfalls Blaubeeren ;o)

    Es geht wieder durch lange Tunnel zig Brücken nach Kanazawa. Eine Großstadt, die eine Burganlage, einen der schönsten japanischen Gärten, Tempel und unendlich viele Geschäfte hat.

    Geparkt wird etwas vom Zentrum entfernt, was zwar gut für die Reisekasse ist (parken ist nämlich verdammt teuer in ner Stadt) , aber wir sind bei der Hitze schnell kaputt und Noah hat nach kurzer Zeit auch keine Lust zum laufen. Mit der Aussicht auf einen Fußball ging es dann wieder.

    Sind zu dem japanischen Garten gelaufen, was sich echt gelohnt hat. Jetzt weiß ich, was ich aus unserem Garten mache, muss dazu aber bestimmt 150 Jahre alt werden um das zu schaffen.

    Auf dem Rückweg sind wir an einer deutschen Bäckerei vorbei gekommen. Da es aber schon zu spät war, haben wir den Besuch auf Morgen verschoben.

    Zurück am Auto hab ich mit Noah noch Fußball in einem Park gespielt. Bloß gut dass es so schön warm ist. Ach ja, er trägt jetzt nicht mehr sein deutsches Fußball-Trikot, sondern das von Japan. Wird darauf hin oft angesprochen und wir erklären, dass dieses Mal die japanische Mannschaft doch ein bisschen besser war.

    An unserem Nachtplatz haben wir heute Blick auf's Meer. Uns interessiert aber eher ein Gartenschlauch den wir umfunktionieren und als Dusche nutzen ... kalt aber schöön
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  • Day235

    Kanazawa

    November 3, 2017 in Japan

    I spent a long weekend couchsurfing in Kanazawa. On a sunny Friday (culture day) I visited Kenroku-en and Ishigura (love rabbit) shrine. The rainy Saturday I spent in the 21st Century Museum of art, then walked to Omicho-Market, where I met a friend for lunch. Later the rain stopped a bit and I could walk around Higashi-Chaya-District and finally the castle park. Sunday it was sunny again, so I could enjoy Ninja-dera and Casa Samurai, before I took the bus back to Nagoya from Kanazawa station. I feel like, I’ve seen all of Kanazawa now :) So nice city!!Read more

  • Day13

    Nagano to Kanazawa

    September 4, 2017 in Japan

    It's a long drive to Kanazawa today. Firstly the route takes me west to Hakuba, which is a popular ski resort, although quiet at this time of year. The first photo is of an Open Garden area there.
    The route then takes me north through Otari to Itoigawa on the Toyama Bay coast. Quite spectacular views of both mountains and coastline. I have video only of this.
    From here it's west past Toyoma to Kanazawa. Lots of traffic, some congestion and not much scenery. I take a photo of a Honda S660 roadster (for you Joe) which looks pretty cool.
    I reach Kanazawa and pass my hotel on the left. I strain my eyes looking for hotel parking but there are workmen outside the hotel so I park in a street lot. Around $7AUD for the day, which is much better than hotel rates. I move my car to the hotel tower park the next day. Basically my car goes into a lift which goes up and dispatches my car somewhere on a higher floor. Problematic if you want to grab anything out of the car later! When you ask for your car, the process is reversed and the car rotates on a carousel in the lift. So you can drive it out directly without reversing.
    Anyway I check into my room at Hotel Mystays. It's a double SMOKING room of an impressive size (last 2 photos) but the cigarette smell is overwhelming on first entry. A/C helps but the smell is in the pillowcase and towels. That's the only downside as the hotel has a small gym and a free laundry. I use both of course.
    It also offers room service so I order a grilled pork on rice and lettuce meal for around 8AUD. Very filling! This hotel is better at catering to international tourists than the others I've stayed at. Highly recommended as long as you book a non-smoking room!
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  • Day14

    Kenrokuen Garden

    September 5, 2017 in Japan

    Kanazawa was spared Allied bombing during WWII as it contained no military targets. It was the 2nd largest city in Japan (after Kyoto) to have that distinction.
    Kenrokuen Garden is one of the top 3 gardens in the country and has been designated as a national site of special scenic beauty. There are tourist buses that run clockwise and anti-clockwise around Kanazawa's cultural precinct so access is pretty easy. I spent close to an hour walking around the garden. It also offers panoramic views of the city. More catfish spotted, thankfully they're not the same size as those in South America (as seen on River Monsters, if you've never seen it do yourself a favour!)Read more

  • Day14

    Kanazawa Castle Park

    September 5, 2017 in Japan

    So across the road from Kenrokuen Garden is the Castle Park. They offer a 30 minute guided English tour, which today is conducted for my benefit by Atsuko. She grew up in Kanazawa and studied Mathematics 20 years ago at the University when it was located in the Castle Park. Prior to then it was also used as army barracks. These days the Castle Park is heritage listed.
    So the Maeda family used to be the 2nd richest family in Japan after the Shogun himself. They built the castle in 1583 with elaborate defenses and considerable weaponry, but it was never attacked. Unfortunately parts of the castle were destroyed by fire in the past but some buildings have been reconstructed. The Ishikawamon Gate is the main gate and a highlight of the castle.
    Atsuko leaves me near the Gyokusenin-maru Garden. Originally it was attached to a villa built by the 3rd lord for the widow of the 2nd lord. The villa is long gone but the garden still remains.
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  • Day9

    Oggi brutto tempo. Abbiamo visto il tempio ninja pieno di trappole e trabocchetti, talmente segreti da non poter essere fotografati, la casa del samurai e il giardino da passeggiata più grande del Giappone.
    E poi super cena in un ristorante in una struttura tradizionale giapponese dove probabilmente siamo stati i primi occidentali..

  • Day11

    Tanabata

    July 8, 2016 in Japan

    Took this picture before we left Tokyo of the decorations up for Tanabata. Many towns celebrate it in August for some reason unknown to me. We are long gone from Tokyo. And now in Kanazawa. I'm spending tonight trying to figure out transferring photos from my camera while I recover from food poisoning. I think the clam rice onigiri on the train from Machida to Matsumoto did me in. I am starting to feel a little better after nearly 48 hours. Missed out on the Hida beef in Takayama and will skip the fresh seafood tonight.😞 (That's the suspect onigiri on the far right.)Read more

You might also know this place by the following names:

Ishikawa-ken, Ishikawa, 石川県, 이시카와 현

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