Laos
Houaphan

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4 travelers at this place:

  • Day52

    Vieng Xai

    March 27, 2017 in Laos

    Vieng Xai ist nur ein kleines und verschlafenes, aber wunderschönes Dorf im Norden von Laos. Die Gegend ist einfach traumhaft: Grüne Wiesen, Reisfelder und Bananenbäume, umgeben von riesigen Felsen mit hunderten von Höhlen. während der Zeit des Indochinakrieges waren mehr als 200 dieser Höhlen bewohnt. Sie dienten der Pathet Lao (die kommunistische Bewegung) als Schutz vor den unzähligen Bomben, die die Amerikaner im Minutentakt über Laos abwarfen. Laos ist bis heute das am stärksten bombardierte Land der Welt, gemessen an der Anzahl der Einwohner. Pro Kopf zählte man zwei Tonnen Sprengstoff.
    In einem Zeitraum von neun Jahren flogen die US-Streitkräfte 580.000 Einsätze und warfen 270 Millionen Streubomben über Laos ab (im Schnitt alle acht Minuten), davon rund 30% Blindgänger.
    Bis zu 75 Millionen dieser Blindgänger schlummern noch heute im Boden. Fast die Hälfte aller weltweiten Streubombenopfer stammen von dort. Pro Jahr kommen durchschnittlich 50 neue Opfer hinzu.
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  • Day370

    Richtung Laos

    January 3, 2017 in Laos

    Der letzte Tag in Vietnam hat uns nochmal alles abverlangt. Nach einer schönen Fahrt aus dem Nationalpark geht es auf gerade fertiggestelltem Asphalt den Fluss Ma entlang. Nicht schön aber flott. Bei Quan Hoa biegen wir auf die DT520 nach Hien Kiet um eine empfohlene schöne Nebenstrecke zu fahren. Doch was folgt sind 40 km Baustelle, kurz unterbrochen von festgefahrener Lehmstrecke. Andrea ist total fertig.
    Zur Entschädigung gibt es danach noch 30km Bergstraße durch den Bambuswald und 20km cruisen auf der QL217 - ausgebaut mit europäischem Geld und deutscher Technik. Den Abend verbringen wir in dem etwas trostlosen Grenzort Na Meo, da die Grenze schon geschlossen hat.
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  • Day371

    Einreise nach Laos

    January 4, 2017 in Laos

    Irgendwie kommen wir nicht aus den Federn. Es war wohl doch ein wenig anstrengend am Tag zuvor.
    "Keine Hektik" denken wir, denn die Grenze ist ja nur 1 km entfernt. Also gehen wir erstmal frühstücken - wie immer eine leckere Pho Bo. Dann schmieren wir die Kette ausgiebig, denn gestern hat sich schon etwas Dreck angesetzt. Dann geht es zur Grenze. Die vietnamesischen Beamten sind gut gelaunt und die Papiere schnell gestempelt. Nur der Zollbeamte will aus heiterem Himmel 200000 Dong pro Moped für die Ausfuhr der Mopeds. Davon haben wir noch nie gehört. Michael fragt nach dem Aushang oder Papier, wo diese Zollgebühr aufgelistet ist. Der Zollbeamte insistiert auf die Zahlung, Michael wartet ab und schüttelt den Kopf. Das Problem ist, das bald Mittagspause ist - schlechte Karten für Michael. Nach 5 langen Minuten einigen wir uns auf die Hälfte, zahlen und können passieren.
    Am laotischen Grenzposten kommt die böse Überraschung: Mittagspause. Die Grenzbeamten hatten wohl heute schon früher Hunger und haben um 11 dichtgemacht. Michaels miese Aura reicht weit nach Laos hinein, aber es hilft nichts, kein Beamter weit und breit zu sehen. Einheimische ignorieren die Absenz der Grenzer, aber wir brauchen ja die offiziellen Stempel.
    Michael schleicht eine halbe Stunde wie ein Tiger um die Grenzschranke herum und sucht ein Opfer. Aber er findet keines. Wir sind im Niemandsland zwischen Vietnam und Laos eingesperrt. Michael fügt sich letztendlich in sein Schicksal und liest ein Buch.
    Zwei Stunden später kommen die Grenzer satt, ausgeruht und gut gelaunt zum Dienst. Die Visagebühren würden etwas aufgerundet, Michael zahlt lächelnd. Die Stimmung ist wieder besser.
    Nach einem kleinen Grundkurs deutsch - laotisch mit dem Grenzbeamten dürfen wir die Mopeds über die Grenze schieben. Der Schlagbaum wird nur für Autos geöffnet.
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  • Day371

    Erste Eindrücke von in Laos

    January 4, 2017 in Laos

    Wir fahren die holprige Strasse Nr. 6 nach Westen. Es ist schönes Wetter, daher fühlt es sich gar nicht schlimm an. Da wir erst so spät über die Grenze gekommen sind müssen wir die Besichtigung der Pathet Lao Höhlen ausfallen lassen. Die Fotostopps kosten aber viel Zeit , so dass wir es wieder erst mit Einbruch der Dunkelheit an unser Tagesziel schaffen.
    Die ersten Eindrücke:
    In Laos gibt es viel weniger Verkehr auf der Straße - überraschenderweise mehr Autos aber viel weniger Roller und Mopeds.
    Es geht sehr entspannt zu - beim Überholen wird nicht gedrängelt und kaum gehupt. Der entgegenkommende Laster fährt meist rechts und zwingt uns nur selten auf den Grünstreifen (oder eher Lehmstrecke) neben der Straße.
    Die Einwohner sind mindestens genauso freundlich und aber etwas zurückhaltend. Die Bergeinwohner scheinen etwas offener und kleiden sich ganz ähnlich wie in Vietnam. Für sie scheint die Grenze eher eine willkürliche Trennung.
    Die Nudelsuppe ist nicht so gut, aber dafür gibt Larb - eine Art Fleischsalat mit Chili - supergut. Auch als Fischvariante lecker.
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  • Day372

    Höhlen der Pathet Lao

    January 5, 2017 in Laos

    Der Wetterbericht bestätigt unsere Empfindung: Kalt und regnerisch.
    Wir entschließen uns die Höhlen der Pathet Lao anzuschauen - das ist wenigstens wetterunabhängig.
    Fast zumindest - denn selbst die kurze die Anfahrt ist nass, dreckig und kalt.
    Die Höhlen sind Kaserne und natürlich das Politbüro. Allerdings wiederholt es sich etwas, nach der fünften Höhle kennt man die Infrastruktur: Kontrollpunkt, Schlafräume, Küche, Luftschutzbunker mit russischer Technik.
    Am Abend ist wieder kuscheln angesagt. Bei der Nachricht über die Temperatur in Deutschland müssen wir unser Kälteempfinden relativieren: 12 Grad Celsius sind besser als Frost - zumindest beim Mopedfahren.
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You might also know this place by the following names:

Houaphan, 후아판 주, ຫົວພັນ

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