Montenegro
Virpazar

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Travelers at this place
    • Day12

      Schlechtes Wetter in Virpazar 🌧

      May 2, 2022 in Montenegro ⋅ 🌧 14 °C

      Es geht doch erst morgen zum See. Das Wetter ist eher so naja 🌧

      Das war wohl nicht so clever von uns die Wäsche aufzuhängen. Wir sind einfach von weiteren sonnigen Tagen ausgegangen ☀️
      Konsequenz: um 2 Uhr nachts aufstehen und die Wäsche abhängen 😁 naja man lernt ja bekanntlich aus Fehlern..
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      Traveler

      …. tja, vielleicht dann doch nicht brav die vollen Tellerchen der letzten Tage leergegessen 🤔??

      5/2/22Reply
       
    • Day34

      Montenegro - Gefühlsachterbahn

      May 8, 2022 in Montenegro ⋅ ⛅ 16 °C

      Montenegro gilt ja vielerorts als Geheimtipp. So manche Reportage versprach auf jeden Fall tolle Landschaften und großartige Natur. Und ja, das stimmt. Anders als in Kroatien sind die Berge hier von üppigen Grün bedeckt und noch höher. Immer wenn man das Land aus einer Panoramasicht betrachten kann, zum Beispiel von einem Pass, Gipfel, Ufer oder Wasser ist man beeindruckt. Hier kommen einem Assoziazionen zu den Anden, Thailand oder Vietnam in den Sinn. Die Bucht von Kotor beispielsweise. Die beeindruckende Geographie kann man eigentlich nur aus der Höhe richtig erfassen. Das Gleiche gilt für den Skardarskosee. Und dank unseres robusten Autos kann man auch den noch so abenteuerlichsten Pass fahren und die Aussichten genießen. Die Abbrüche in den uralten Straßenbelägen darf man da nicht so ernst nehmen, sie werden das Auto schon tragen :-). Das rede ich Agnes immer ein, damit wenigstens zwischen uns die Balance bleibt ;-).
      Ja, und dann bleibt neben den Panoramasichten noch die alltägliche Realität. Die Bucht von Kotor bietet noch gut gepflegte Campingplätze, nicht wie an der kroatischen Küste, aber voll ok. Spätestens am Skardarskosee hies uns der Balkan willkommen, wie ich ihn erwartet hatte. Google sagt 5 Sterne, wir sagen: alle Rezessionen gekauft :-). Nach 4 Anläufen nächtigten wir auf einem weiteren in Google angepriesenem Campingplatz. Wir waren die einzigen Gäste im Vorgarten einer netten Familie. Zur Familie gehörten 4 Hunde ersten Grades plus weitere 3-5 die gerne dazugehören wollten, aber nicht durften, was die Hunde stündlich neu ausfochten. Und wir nun mittendrin im Getümmel mit unserer Elli :-). Ich weiß noch nicht genau, wie das hier mit den Hunden läuft, sie haben aber einen höllen Respekt vor Menschen. Woher der kommt? Ich will es garnicht wissen, es gibt uns aber erstmal das Gefühl, Elli im Zweifel beschützen zu können. Und Elli? Für Sie sind alle Hunde gleich, sie scheint den Dreh raus zu haben und lässt sich nicht beeindrucken. Hoffentlich bleibt das so.
      Die Nacht auf dem Campingplatz war nass und unsere Markise spendete uns abends wertvollen Regenschutz, der dann nachts vom Alfahund der Mäute verteidigt wurde. Jeder Eindringling wurde in einer wilden Keilerlei wieder auf seinen Platz im Nassen verjagt und Elli hat gelegentlich aus erhabener Höhe des Dachzeltes zum Beifall gebellt. Willkommen auf dem Balkan :-).
      Nicht falsch verstehen, der Balkan hat viel mehr Facetten als ich es hier beschreiben kann. Es war für uns einfach erstmal prägend und besonders.
      Morgen gehts weiter nach Albanien, dass sicher nicht weniger Aufregung verspricht. Aber spätestens in Griechenland werden wir mal länger Pause machen, also Urlaub ;-). So ein bisschen sind wir inzwischen reif für ein paar Sorglostage, ohne Suche nach Unterkünften, Wegen und sonstigen Entscheidungen des Reisealltags.
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      Traveler

      😍😍😍

      5/8/22Reply
      Traveler

      Ich war letztes Jahr im September in Montenegro und fand es wunderschön! Auch nach dem Sommer ein sehr grünes Land. Eine Bucht in jeder Ecke und beeindruckende Aussichten entlang der Strassen. Habe mich an Jurassic Park erinnert gefühlt 🦖

      5/9/22Reply
      Traveler

      Das ist ein klasse Vergleich 🌳🌿🌲🪱!

      5/9/22Reply
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    • Day35

      Montenegro, was es noch zu berichten gib

      May 9, 2022 in Montenegro ⋅ ⛅ 14 °C

      Die schwarzen ( negro) Berge (monte). Die Natur ist in diesem kleinen Land, das so groß ist wie Thüringen, so vielfältig und wunderschön. Wir haben nur einen kleinen Teil gesehen, was wir bedauern. Aber wir sind etwas zu früh im Jahr hier und die Berge im Nordosten (Durmitor NP und Taraschlucht) liegen bei bis zu 2.500m und haben noch kühles Wetter und letzte Schneereste.
      Die berühmte Bucht von Kotor, die als südlichster Fjord Europas bezeichnet wird, hat uns erst bei der Weiterfahrt beeindruckt, als wir den Blick von oben auf die Bucht hatten. Es ist dort sehr touristisch, 1-2 Kreuzfahrtschiffe liegen täglich vor Kotor und diese vielen Menschen sind dann in der engen Bucht unterwegs. Nachdem wir die alte Hauptstadt Centinje (heute ist es Podgorica) passiert hatten und mal wieder über eine sehr schmale Serpentinenstraße 😉 Richtung Skadarsko See fuhren, tat sich eine traumhaft schöne Flusslandschaft auf. Dieses Mal ist es die Farbe grün, die uns für dieses Land in Erinnerung bleibt. Im Kleinen auch sehr sehr bunt bei allen Blumen am Wegesrand. Im einzigen an der kleinen Straße gelegenen Café trafen wir passenderweise das Drehteam von der WDR Sendung „Wunderschön“ und hätten uns mit ihnen noch ewig unterhalten können. Die Ausstrahlung ist Ende Oktober und wir wurden sogar in einem „Schwenk“ festgehalten 🤭.
      Der eigentliche Plan war, auf dem See Kajak zu fahren. Da hätte Elli allerdings nicht gut Platz gehabt und auch nur dann, wenn sie nicht rumgezappelt hätte. Also haben wir uns gestern in aller Frühe vom Bruder unseres Vermieters über den See schippern lassen. Es war eine tolle Stimmung - friedlich, weit, nur das Tuckern des Bootsmotors zu hören. Pelikane waren zu sehen mit ihrer beeindruckenden Größe.
      Am Nachmittag wurde Elli geschoren, denn die Wetterfrösche sagen tatsächlich richtig warme Temperaturen voraus 😃. Nach einer kleinen Wanderung war der Tag beendet, wir haben die Albanienkarte ausgeklappt und Pläne geschmiedet. Do videnja Crna Gora!
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      Traveler

      Wunderschöne beeindruckende Landschaft - ein Augenschmaus 🤩

      5/9/22Reply
      Traveler

      Sind das eine wilde Papageienblumen und Orchideen- sagenhaft schöne Aufnahmen 🎬 👍…

      5/9/22Reply
      Traveler

      Traumhaft schön 🥰

      5/12/22Reply
       
    • Day86

      Unverhofft kommt oft

      June 25, 2022 in Montenegro ⋅ ⛅ 31 °C

      Mal schnell in den See hüpfen war der Plan und etwas Boot fahren. Also ging es mit dem Zug nach Virpazar. Dort beim Kamp LAD mein Zelt aufgestellt und 10 Tage geblieben. 😅 Einmal Boot gefahren für 6 Stunden, ein Tag in Bar und Stari Bar. Einen Tag mit Nadja und Milena (die Campbesitzerinnen) zu einer Quelle Wasser holen und einmal mit ihnen zu einem Fluss zum Schwimmen gefahren. Und zum Schwimmen im See bin ich auch noch gekommen. Es war einfach schön die Leute kommen und wieder gehen zu sehen, tolle Leute kennen zu lernen und einfach die Seele baumeln lassen. Nebenher noch zwei Katzenbabies gefunden und etwas aufgepeppt.

      The plan was to jump into the lake and go boating. So I went to Virpazar by train. I set up my tent there at Kamp LAD and stayed for 10 days. 😅 Went on a boat once for 6 hours, made a day trip to Bar and Stari Bar. One day with Nadja and Milena (the camp owners) I went to get water from a spring and once I went with them to a river to swim. And I also came to swim in the lake. It was just nice to see people come and go, meet great people and just relax. Also found two kittens and spiced them up a bit.
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      Wow, almost like you skipped to Vietnam .... great ideas repeat themselves ... kind of like in Croatia finding different things and expressions that were parallel around the same time in Norway 🇳🇴 😄 [Nia]

      7/1/22Reply

      ❤️ [Nia]

      7/1/22Reply

      + [Nia]

      7/1/22Reply
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    • Day21

      Perfekte Idylle

      May 12, 2022 in Montenegro ⋅ ☀️ 24 °C

      Dem Internet bleibt nichts verborgen. Ohne das WWW hätten wir Camp Podkray nicht gefunden. Und mit dem WWW wird es nicht lange Geheimtipp bleiben. Gleichwie: Für heute ist es unser Schlafplatz in perfekter Idylle.
      Nachtrag. Wenn Ihr auch einmal hierher fahrt, nehmt nicht die vermeintliche Abkürzung, es sei denn, Ihr habt ein Amphibienfahrzeug. Folgt auch nicht der gelegentlich angezeigten Google-Alternative mit gestricheltem Ende, es sei denn, Ihr seid geübte Kletterer. Und mit dem VW-Navi findet Ihr es sowieso nicht. 😀
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      Traveler

      Ein Träumchen 😍

      5/13/22Reply
       
    • Day4

      Virpazar am Skutarisee

      May 28, 2022 in Montenegro ⋅ ☁️ 24 °C

      Eine Wasserfläche so groß wie der Bodensee, be­ständi­ger­ Wind bei strahlendem Sonnenschein - und kein ein­zi­ges Boot, Surfbrett oder sonstiges Wasserfahrzeug! Der Skadar-See (Skadarsko Jezero), den sich­ Montenegro und Albanien im Ver­hält­nis 2:1 teilen, ist tatsächlich noch ein­ unentdecktes Paradies.

      Der je nach Jahreszeit und Nie­der­schlag 370 bis 550 km² große See ist trotz der bei­den­ in der Nähe liegenden Groß­städ­te Podgorica und Skoder (Al­ba­nien) ein völlig in­tak­tes Ökosystem mit enormer Artenvielfalt: Wahr­schein­lich nirgendwo in Eu­ro­pa tum­meln sich mehr Vogel- und Fischarten auf und unter der Was­ser­ober­flä­che als­ hier. Or­nithologen zählen bislang 264 (zän­ki­sche Vertreter der Wissenschaft be­stehen auf 227 - vielleicht sollte ich selbst mal nachzählen) verschiedene geflügelte Spe­zies, da­run­ter auch Euro­pas nördlichste Kolonie Pelikane. 40 Fischarten kom­men im See vor, ein deutliches In­diz für seine makellose Trink­wasserqualität. Ge­währleistet wird dieser hohe Standard durch zahl­reiche unter­irdische Zuflüsse aus den um­lie­gen­den Ge­birgen, ohne die der durch­schnittlich nur 4 bis 6 m tiefe See im Som­mer stark auf­h­eizen und unweiger­lich umkippen würde. Beim sehr emp­feh­lens­werten, aber ei­gentlich nur in Murići und Skje wirklich mach­baren Bad im an­ge­nehm war­men Was­ser kann man an vielen Stellen die kal­ten Quellen (sog. oči, wörtl. „Augen“ - Ka­näle im löchrigen Karstgestein) deut­lich spüren.

      Die tiefste Stelle, ebenfalls in diesem Ber­eich, misst 92 m und ist der ergie­big­ste Spot für die Fischer am See. Die biologische und landschaftliche Einzig­ar­tig­keit des Skadar-Sees ist seit 1983 mit dem Prädikat „Nationalpark“ unter be­sonderen Schutz gestellt.

      Trotzdem spricht wenig dafür, dass sich das ruhige Leben in den kom­men­den Jah­ren beschleunigen wird. In den Ver­marktungsstrategien der Touris­mus­planer spielt der See nur in Sonn­tags­reden eine Rolle, echte Ambitionen sind am einsamen Süd­ufer - das sum­p­fi­ge Nordufer liegt auf albanischem Ho­heits­ge­biet - nur im Ansatz aus­zu­machen. Die wenigen hier ansässigen Menschen leben entweder von der Land­wirtschaft oder, beinahe ebenso tra­ditio­nell, vom Schmuggel mit dem al­bani­schen Nachbarn - über den See führt eine der bedeut­samsten Routen des illegalen Im­ports von, nun ja, Prob­lemgütern. Der Schnell­bootverkehr in Neumondnächten soll bemerkenswert sein ...

      Entstanden ist der See, der in deutsch­sprachigen Publikationen oft auch als „Sku­tari-See“ geführt wird (wo­mit die Ein­heimischen gar nichts an­fangen kön­nen), nach der derzeit gän­gigsten Theorie etwa um das Jahr 1000, als sich ein Sumpf­gebiet um die Bojana zu einer zusammenhängenden Was­ser­flä­che auswuchs. Eine al­ter­na­tive The­orie geht davon aus, dass tek­to­nische Ver­schie­bungen hier eine Mee­resbucht iso­liert haben. Angeblich stehen auf dem Grund des Sees sogar noch Ge­bäu­de aus der Zeit vor der Flu­tung, und wie es sich für versunkene Städte ge­hört, soll ge­le­gent­lich das Läuten des Kirch­turms zu hören sein ... Wie dem auch sei - fest steht, dass der Skadar-See ein sehr junges Gewässer ist (unter den na­tür­li­chen­ gro­ßen Süß­was­ser­re­ser­voirs Euro­pas ist es wahrscheinlich so­gar das jüngste), und fest steht auch, dass spätes­tens 1233 genügend Wasser da war, um von einem See zu spre­chen. In diesem Jahr nämlich errichteten die Herrscher des Tieflandes, die re­gie­ren­de Ne­manja-Dynastie des früh­ser­bi­schen Zeta-Staates, am süd­west­li­chen­ Ufer bei Vran­jina das Kloster Sv. Nikola und machten es zum Bischofssitz der neu ge­grün­de­ten Diözese. Das war der Auf­takt für eine ganze Serie von Klos­ter­bau­ten um den Skadar-See, ins­ge­samt neun Anlagen wurden im Ver­lauf des Mit­tel­alters auf die kleinen Inseln am Süd­ufer oder an die Steilhänge da­rü­ber gesetzt. In An­leh­nung an das Klos­ter­en­semble auf dem heiligen Berg in Grie­chenland wird der See des­wegen auch das „Athos der Zeta“ genannt. Nur wenige der meist sehr klei­nen Klös­ter sind erhalten geblieben, denn der See lag oft auf der Haupt­kampflinie im Dau­erkonflikt mit den Türken. In der Zeit der türkischen Besetzung er­losch dann das monastische Leben vollends, erst nach der Gründung des Staats Montenegro 1878 kehrten die Mön­che und Nonnen an manche Orte zurück.
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      Traveler

      🥰

      5/29/22Reply
      Traveler

      Fynni findet ihn so süß

      5/29/22Reply
      Maria Uhlig

      Emil 🐧wäre fast dageblieben...bei den ganzen Vögeln :-)

      5/29/22Reply
       
    • Day47

      Cat and Mouse Game

      October 12, 2016 in Montenegro ⋅ 🌙 9 °C

      Deutsche Version auf: www.cyclingfornepal.com

      My anticipation was great. Finally I went to a country which I had not visited yet... Montenegro. After I had passed the border without problems, the road led directly to the city Herceg-Novi at the sea. Instead of talking the busy coastal road, I cycled up a lonely mountain road, whereupon a descent to the sea followed. The detour was really worth it. A great view and a fun descent. After coming down, I was completely exhausted. Luckily there was a campsite where I pitched my tent.

      After a two day break I took a ferry to the other side of the river. I came into conversation with a travel group from Scotland and made advertising for the donation project.

      Then I went some kilometers along the coast, past hotels and tourist places. In the afternoon I made a swivel in the direction of Lake Jezero. But I should not be able to see them until the next day, because there were almost 800 m of climbing before me. Just in time for the dusk, I arrived at the pass and found a plateau 100 meters further, which was perfect to spend the night. The place was very special. I had a great 360 degree view of the mountains and the sea.

      In the meantime, it is getting dark very early. But I am usually so K.O., which I immediately fall asleep as soon as I lie down. After the meal I shoot a few photos and then go to sleep. So also this evening. After a short time, however, I heard sounds as if something were sneaking around my tent. I figured it was a Capricorn, and I was talking wildly to scare the animal. But the sounds did not stop. Armed with my torch, I crawled out of the tent and peered a fox. But he did not let himself be distracted by my lighthouse and looked at me in amazement. To scare him, I threw a stone next to him (not at him). A little later, however, he reappeared. The cat and mouse game had begun. But unfortunately I was in the case the cat. I threw at least 5-6 stones, but the fox always appeared again. Then he even tried to steal my sweaty bikeshorts. At the last moment I threw a stone and he let off the pant. Tormented, I grabbed all my stuff into the tent and went to sleep, with the hope that the next day air will be still in the tires.

      Fortunately, my bike remained undisturbed, so I started the next morning towards Jezero Lake. From there, a hilly road led along the lake to Albania. The lake with its many small islands is definitely a must-see, if one travels to Montenegro.

      In the late afternoon, I crossed the border to Albania and noticed after crossing, that some things are quite different here. But more to that in the next entry.

      Ride on.

      Janosch
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      Great views, Great trip. All the best!

      10/13/16Reply
      Traveler

      Sieht mega aus!

      10/14/16Reply
      Colette Farda

      WOW😎😎😎😎

      10/16/16Reply
       
    • Day7

      Tag 7

      August 16, 2022 in Montenegro ⋅ ⛅ 28 °C

      Ab heute fuhren wir abseits der Touristenstraßen. Kaum Gegenverkehr, viele kleine Dörfer und atemberaubende Landschaftsbilder. Nach 230 km machten wir am Straßenrand halt. Ohne Internetverbindung mussten wir entweder morgens ein Etappenziel + Unterkunft buchen oder wir machten uns spontan auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wir fanden zufällig ein kleines Apartment, wir hatten WLAN und bekamen von der Familien ein leckeres Abendessen.Read more

    • Day95

      Skadar Nationalpark

      August 29, 2022 in Montenegro ⋅ ☁️ 30 °C

      Wir mussten bereits an Tag 1 feststellen, dass die Straßenverhältnisse in Montenegro leider nicht die besten waren. So ging es für uns recht steile Serpentinen rauf und runter.
      Als wir unseren 1. Campingplatz verließen ging es nach nur wenigen Kilometern serpentinenartig steil bergauf. Geschätzt waren es ca. 10 % Steigung. 😓
      Mitten auf einer Steigung machte der Motor plötzlich schlapp. Wir reden hier von einer einspurigen Straße mit dem ein oder andere Schlagloch. 🥲
      Christoph versuchte mehrmals den Wagen neuzustarten. Vergeblich. Also rollte er die Straße wieder rückwärts runter. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, kam hinter uns ein Auto. Ein niederländischen Pärchen, unsere Nachbarn vom Campingplatz.
      Nun stand Christoph halb auf der Straße und halb im Gebüsch (bei 10 % Steigung) damit die Niederländer vorbei konnten. Auf unserer Höhe hielt das Pärchen an und fragte ob alles okay sei.
      Ich verneinte und faselte was von ADAC, Motor kaputt usw.
      Darauf antwortete der Niederländer mit: ,,Oh good luck!" Good luck, am Arsch! 🤝🏻
      Zum Glück kam uns der Gedanke, dass vermutlich nicht genug Sprit im Umlauf ist und bei der Schräglage auch nicht genug am Motor ankommt. Wir waren bestens vorbereitet und hatten einen 5 l Ersatzkanister dabei. Also schnell nachgefüllt und alle Daumen gedrückt.
      Beim 3. Startversuch lief der Motor wieder wie geschmiert. Zugegeben wir waren die ersten hundert Meter alles andere als entspannt. 😨
      Als wir dann die Hauptstraße erreichten, konnten wir aufatmen.
      Wir mussten schnell noch was einkaufen und natürlich tanken bevor es zum nächsten Stellplatz ging.
      Und um ehrlich zu sein, die Städte sind einfach unfassbar hässlich. An der Schnellstraße reihen sich die Supermärkte und überall liegt Müll. Die Geschäfte sehen von außen richtig herunter gekommen aus. Schnell packten wir unsere Lebensmittel ein und fuhren weiter. Richtung Natur.
      Wir kamen zu einem kleinen wirklich super schönen Campingplatz. Sehr alternativ gehalten mit groß angelegten Blumen- und Gemüsebeet.
      Eine Eselweide grenzte direkt an unseren Stellplatz. Außerdem hörte man hin und wieder die Glocke einer Kuh, die in der Nähe graste. Sehr idyllisch und absolut kein Vergleich zur Stadt. 🐄🌻🌿
      Wir befanden uns ganz in der Nähe, des größten Süßwassersees des Balkans. Nämlich am Skadarsko jezero. Grob gesagt gehört 2/3 zu Montenegro und 1/3 zu Albanien. Wobei leider nur der Teil von Montenegro zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
      Mit den Rädern sind wir zum See gefahren um eine Bootstour zu buchen. Wir entschieden uns für eine 3,5 h Fahrt. Geworben wird natürlich auch mit all der Vogelvielfalt die hier die Seelandschaft besiedelt. 🦢🦅🐦
      Btw. hieß unser Anbieter "Kingfisher", auf deutsch ist das der "Eisvogel". Diese unglaublich hübschen Vögel gibt es hier nämlich auch ! Tatsächlich hatten wir wenige Tage zuvor einen Eisvogel in Kroatien beobachten können.
      Naja, es ging mit 12 Leuten im Boot mittags um 12 Uhr los. Nach nur wenigen Metern auf dem Wasser war man umgeben von Natur pur.
      Eine unglaubliche Weite an Wasser, teils mit Seerosen bedeckt, teils ragten alte Bäume aus dem See auf denen sich Kormorane trocken sonnten (Das sind die braunen Vögel welche ihre Flügel aufspannen). Und rundherum Berge die wie Fjorde in Norwegen aussehen.
      Unser Bootsfahrer war vlt. 25 und sein Kollege der die Beschreibungen auf Englisch machte max. 20 Jahre alt. Die 2 haben das ganze auch echt gut gemacht. Allerdings hätten wir uns mehr 'Birdwatching' gewünscht.
      Ich glaube ich hab auf die anderen Gäste etwas übertrieben gewirkt, da ich die einzige mit Fernglas um den Hals war.
      Unsere Guides haben jedenfalls noch NIE einen Eisvogel gesehen. Entschuldigung?! 🧐 Eure Firma heißt 'Kingfisher'. Da war der Reiz umso größer einen dieser ach so seltenen Vögel zu finden. Und siehe da! Christoph hat einen gesehen. 🤗 Leider war das Boot zu schnell und ich konnte den Vogel nicht mehr sehen.
      Dafür haben wir einige andere Vögel gesehen. Wie z.B. den Rallenreiher oder den Haubentaucher. Es gab einen Stop auf einer kleinen Insel mit einem kleinen Kloster. Innerhalb des Klosters durften keine Fotos gemacht werden, aber die Gemälde und Verzierungen waren sehr gut erhalten und sahen noch ziemlich original aus.
      Außerdem gab es eine Terrasse mit Aussicht über den Nationalpark. Wahnsinn!
      Ich glaube man kann heraushören wie begeistert wir von dieser Seelandschaft waren. Es gab sogar noch die Möglichkeit vom Boot aus, für eine Erfrischung in den See zu hüpfen. Zusammen mit einem 10 jährigen Mädchen aus Frankreich waren wir die Einzigen die diese Chance wahrgenommen haben. Bei der Kulisse, war's quasi ein Muss.
      Glücklich und zufrieden sind wir an diesem Tag bei Grillenzirpen eingeschlafen.
      Ach, ich wollte euch Christoph's Aufnahme von der Schlange die einen Frosch gejagt hat nicht vorenthalten. Das war übrigens auch auf unserem Campingplatz. 😆
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    • Day21

      Stimmung am Boden

      September 25, 2022 in Montenegro ⋅ ☁️ 20 °C

      Weiter geht die Reise Richtung Skutarisee. Hier fahren wir Fahrrad in der Natur und sind erneut entsetzt von all dem Müll. Zusätzlich verlässt uns noch das Glück mit dem Wetter. Es soll Regen geben. Und zwar VIEL!!!! In der Nacht bricht unsere Markise zusammen und die Stimmung ist am Boden.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Virpazar

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