Montenegro
Bar

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65 travelers at this place
  • Day61

    Eigentlich Albanien

    June 27 in Montenegro ⋅ ☀️ 29 °C

    Eine Frau und ihr erwachsener Sohn sitzen auf lila Plastikstühlen am Straßenrand. Sie winkt uns zu als wir zögerlich am gegenüberliegenden Guesthouse vorbeifahren. Eine Erfrischung wäre schon nicht schlecht. Also schnell den Rückwärtsgang eingelegt und ausgestiegen. Die Frau, schätzungsweise Mitte 60, gibt uns zur Begrüßung die Hand, meine lässt sie gar nicht mehr los und bringt uns zum Restaurant. Ich fühle mich fast wie ein kleines Kind, was seine Oma besucht. Sie bringt verschiedene Weine und Honig, Olivenöle und Sirup. In einer Mischung aus omilicher Fürsorge, hektischer Bestimmtheit und sympathischem Lächeln reicht sie uns eins nach dem anderen zum Probieren. Mit Händen, Füßen und einem Englisch-Montenegrienisch-Mix erzählt sie uns wie sie die Produkte herstellt. Als wir kurz vorm Zuckerschock stehen, bringt sie uns noch selbstgebackenen Kuchen. "Gratis.", sagt sie. Nach dieser überraschenden, etwas überfordernden aber auch sehr herzlichen Begegnung setzten wir unseren Weg entlang des Skuritasees fort. Die Aussicht vom Berg über den riesigen See ist mal wieder unfassbar schön und so schlängeln wir uns von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt bis wir Ostros erreichen. Nach all dem Süßen brauchen wir was Herzhaftes und halten an der Straße bei einem einfachen Restaurant. Neben uns am Tisch sitzen zwei Männer und trinken Bier. Sie sprechen uns an. Wollen wissen woher wir kommen, warum wir einen Fiat und keinen Mercedes fahren, ob ich Jans erste Frau bin, wie alt wir sind und wie viele Kinder wir haben. Der Mann mit Sonnenuntergangstattoo auf dem Oberarm war als Seemann auf den Meeren dieser Welt unterwegs, war auch im Hamburger Hafen und lebte lange Zeit in Amerika. Jetzt ist er für den Ruhestand in sein Heimatdorf zurückgekehrt. "Das hier ist eigentlich Albanien, nur mit montenegrienischer Regierung.", erklärt er uns. Wir fragen ihn, ob er sich also als Albaner fühlt. Er bejaht dies: "Alle hier in dieser Region sind Albaner und Muslime." Er will wissen, ob wir Christen sind. "Wir waren hier auch Christen bis die Osmanen vor 500 Jahren kamen. Da wurden wir Muslime. Am Ende sind wir alle Brüder." Als er geht, gibt er uns noch einen Tipp zu einem Weg runter zum See. Wir folgen diesem und springen ins erfrischende Wasser.

    Nach unserer Abkühlung spazieren wir durch das Dorf. Wir gelangen in eine Sackgasse und drehen um.
    "Hat uns jemand gerufen?"
    "Ne, wir sind nicht gemeint."
    "Da ruft doch schon wieder einer!"
    Wir sehen hinter uns einen Mann auf uns zukommen. Er ist uns vom Ende der Sackgasse hinterhergelaufen, möchte wissen wo wir herkommen und was wir so machen. Er erklärt, dass das hier eigentlich Albanien ist, gibt uns Tipps was wir uns so angucken können, erzählt uns ein bisschen über die Geschichte des Dorfs und die alten Bäume, die hier stehen. Als wir zurück zu Bert laufen, grüßen uns die vorbeifahrenden Autofahrer. Entweder sind wir die einzigen Touristen, die sich jemals hierher verirrt haben oder die Menschen sind hier einfach nur verdammt freundlich. Da wir auf den Weg einigen ausländischen Kennzeichnen begegnet sind, ist es wohl das Letztere.

    Damit verlassen wir eigentlich Albanien wieder und fahren an die Küste, wo wir uns das erste Mal auf dieser Reise festfahren. Im Sand. Am Strand. Ja, hätte man wissen können, dass das nichts wird. Wir wollten es trotzdem probieren. Zum Glück kamen wir recht schnell mit ein paar Holzbrettern wieder zurück auf den rettenden festen Untergrund. Bert ist halt nur Camper und Amphibienfahrzeug, kein Wüstenjeep. M.
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    Katrin Friedrich

    Ich denke eine Frau reicht erstmal!!😁😁

    6/29/21Reply

    Ein schöner alter Baum. [Silke]

    6/30/21Reply
     
  • Day22

    Ab in den Süden

    June 5 in Montenegro ⋅ ⛅ 23 °C

    Über Budva und Bar ging’s heute zur letzten Station in Montenegro. Wollte eigentlich noch 2-3 Tage hier bleiben aber muss sagen bis auf den schönen Strand hat mich die Umgebung hier jetz nicht grad vom Hocker gerissen, zudem sind die Besitzer von dem Platz hier jetz nicht grad überfreundlich und wlan geht auch nicht😅 auch wenn der Platz selbst echt schön is wird’s vermutlich doch schon morgen weiter nach Albanien gehen 🤷🏽‍♀️😊Read more

  • Day9

    Montenegro Partytime

    August 27 in Montenegro ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Bar geht's über wunderschöne Pässe zur Party-Location im Nationalpark Skutarisee.
    Montenegro ist von der Landschaft her wahnsinnig beeindruckend und ein Highlight der Reise.
    Mit den Serpentinen ziehen sich die 100km aber ganz schön.

    Am nächsten Morgen merkt man allen die Strapazen der Reise an.
    Leider mussten wir eine unserer Wasserpistolen an die Security abgeben (Die hatte viel Spaß damit).
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    Bernd Teufel

    Genießt jeden Moment, bei uns kalt und Regen..

     
  • Day14

    Сутоморе

    September 6 in Montenegro ⋅ ☀️ 26 °C

    Поехали из Колашина на побережье на поезде. Остановились в Сутоморе на денёк, чтобы на следующие сутки отправиться в Будву и встретится с Тёмой и Машей!

    Оказалось, в Сутоморе много сербов из-за близкого расположения города к железной дороге

    Гуляли, ели, купались, целовались
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  • Day9

    MNE - schwarze Berge / Skadar See

    August 27 in Montenegro ⋅ 🌙 22 °C

    Spektsuläre Panoramasreasse durch die Berge und hoch über dem sehr grossen Skadar See.

    Sehr lange Fahrt - später im dunkeln- auf einspuriger Bergstrasse mit Gegenverkehr im schmerzfreien Balkan-Style zum Zielpunkt (war auch gut, die Dunkelheit hat den Nervenkitzel insbesondere bei Gegenverkehr etwas abgemildert).

    Zusammenzreffen aller Rallye-Teams.

    Heute Morgen starkes Gewitter - Aufbruch bei Regen
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  • Day8

    Albanien nach Montenegro

    September 6, 2019 in Montenegro ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir fahren über die Berge durch Albanien (Berat die Stadt der tausend Fenster durfte nicht fehlen) bis nach Montenegro. Schmale und sehr steile Strassen sind hier teils Standard aber unser Büssli schafft das locker. Die Einreise Zeit von 40 Min mussten wir in Kauf nehmen da jeder bei der Einreise inkl Auto registriert und hier wieder ausgebucht wird. Nach langem suchen finden wir am Abend einen Campingplatz in der Nähe von Bar fast am Meer.Read more

  • Day17

    Vetrek vanuit Bar

    September 25, 2019 in Montenegro ⋅ ⛅ 20 °C

    De weervoorspelling was zonnig, weer cijfer 9. Klopte totaal niet. Wachten tot de regenbui over is. Het weer in Montenegro is in de laatste dagen echt wispelturig.

    Foto 4: spaakbreuk in het achterwiel. Ondanks met 1 spaak minder geen slag in de wiel. We kunnen verder.Read more

  • Jun3

    Durres Albania to Bar Montenegro

    June 3 in Montenegro ⋅ ☀️ 21 °C

    Durres Albania to Bar Montenegro. So the lack of sleep continues. A stop in Montenegro was necessitated due to the 0 wind encountered crossing from Italy and from Albania resulting in GypsyDjango running on fumes not fuel. Mooring in a bay as it was too dark to enter the harbor at 4am when we arrived, we collapsed for a two hour nap. Waking up we were surprised to find the policía demanding we follow them in to give us a 200 euro fine for the two hours before reporting in. Disheartened we paid, put in diesel and off we went on the last leg to Croatia. As we entered Croatian territory the tears were pouring and the relief immense.

    I had such fond memories of Montenegro and will not let this experience distract me.
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  • Day195

    Star struck

    May 10, 2019 in Montenegro ⋅ ☀️ 18 °C

    I went to Stari Bar hoping for a drink but instead found the original city of Bar. 4 km outside the current Bar, at the foot of Mount Rumija, on top of Lundža Hill , lie the ruins of old Stari Bar.
    Destroyed by the occupying Romans in the 3rd C, it was rebuilt by the Venetians, the Serbians, the Hungarians and the Ottoman Empire. The Montenegrans took it back from the Turks in 1877 by smashing the aquaduct supplying the city. (As you can see, it looks pretty vulnerable.)
    The 1979 earthquake further jumbled the ruins of the 240 buildings that used to fill the site.
    I paid my 1 Euro to walk around looking at individual remaining walls belonging to the old stone houses, fort, churches, a Turkish bath, town gates and the clock tower. There’s also the aqueduct which seems to be in better condition than anything else.
    Gradually the place is being rebuilt, or should I say reconstructed as the evidence suggests a healthy appreciation of the tourist income and the desire for Disneyland. The walk from the carpark to the entrance is lined with knick-knack stalls and restaurants, (but no bars,) - as it must have been during its working life so many years ago.
    Incidently, Montenegrans are amongst the tallest people in the world - yes, even taller than the Dutch. So much so that they are disproportionally represented on American basketball teams, where one stands 6ft 11" in his socks. Certainly many of the males I saw where well over 6ft.
    There again, that might be just a tall story.
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    Tony Hammond

    Some interesting views bar none....

    5/27/19Reply
     

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Bar, Бар