Letzte Nacht in Marokko
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Unsere letzte Nacht in Marokko verbringen wir in Tetouan. Nach einer super Fahrt der Küste entlang, erreichen wir unser Hotel in dieser tollen Stadt. Ruhiger als in Marrakesch, geniessen wir noch einRead more
Unsere letzte Nacht in Marokko verbringen wir in Tetouan. Nach einer super Fahrt der Küste entlang, erreichen wir unser Hotel in dieser tollen Stadt. Ruhiger als in Marrakesch, geniessen wir noch ein letztes mal das Markttreiben in den spektakulären Suks.Read more
Wow wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt sind wir schon 100 Tage unterwegs. Irgendwie kommt es mir gar nicht so lange vor.
Von Tetouan sind wir ins 15 km entfernte Martil ans Meer gefahren. Das Wetter soll in den nächsten Tagen schön sein und wir wollen die Sonne genießen.
Hier in Martil stehen wir direkt am Strand auf einem größeren Parkplatz inder ersten Reihe 😀
Bei unserem Strand Spaziergang konnten wir reichlich Muscheln sammeln.Read more
Mein Blick zurück auf 100 Tage Marokko ist geprägt von der beeindruckenden und vielerorts noch lebendigen (Berber-)Kultur. Bodenständige, selbstbewusste und in sich ruhende Menschen mit herzlicher Offenheit, grosszügiger Gastfreundschaft und unerschütterlicher Zuversicht: "ma ken muschkil", macht nichts - wir finden schon eine Lösung. Und alles wird sich fügen, "inshallah".
Besonders deutlich formuliert es Zaïd in seinem Museum der Source Lalla Mimouna: "weisst Du, wenn ihr meine Bücher und Kalligraphien anschaut und nichts davon kauft, so macht das gar nichts. Dafür erzählt ihr mitunter weiter von mir und vielleicht kommt irgendwann mal der Freund eines Freundes von euch und kauft gleich mehrere Stücke auf einmal."
Es ist derselbe Zaïd, der nach dem heftigen Unwetter von Mitte Februar in Gummistiefeln und Pelerine in den Trümmern seines Museumsgartens steht und sagt: "weisst Du, ich mache einfach weiter. Ich putze das alles in den nächsten Wochen und dann beginnen wir wieder aufzubauen. Was mir passiert ist, ist ja eigentlich gar nichts im Vergleich zu den Erdbebenopfern in der Türkei und Syrien oder im Vergleich zu meinem Schulfreund, der schwer krank und unter großen Schmerzen in Casablanca in der Klinik liegt" - sagt der über Siebzigjährige und schaufelt weiter.
Oder Tuda, die sich freut wie ein Kind, dass ich nach 16 Jahren noch an sie gedacht und sie mit Hilfe eines Fotos im hintersten Dadès-Tal gesucht und schließlich gefunden hatte. (2007 war ich alleine und mit dem Fahrrad in den südlichen Flanken des hohen Atlas unterwegs, als ich am Velo einen Platten einfing. Tuda kam gerade schwer beladen aus den Oasengärten hochgestiegen und hieß mich mitzukommen, ihr Nachbar könne das schon flicken. Dann gab es erstmal eine deftige Tajine zum Zmittag - und nachher reparierte Ikhlaf den Schlauch.) Die Fotos von damals hatten sich in meiner Erinnerung eingebrannt und so habe ich ein paar Tage zuvor unseren Sohn gebeten, mir ein paar Seiten aus jenem Fotobuch zu schicken.
Mit Tudas Foto von damals fragte ich mich durch, bis der junge Mann am Strassenrand lächelnd erklärte: "das ist meine Mutter, komm mit!"
Dann etwa Hafid: der Betreiber der Ecolodge Tamaount oberhalb von Demnate lässt die Camper kostenfrei auf seinem Parkplatz stehen, bietet Dusche und WC und selbst den Stromanschluss ganz selbstverständlich an, interessiert sich für seine Gäste und organisiert für jedes Problem eine praktische Lösung. Das französische Paar mit ihrer 12-jährigen Tochter und dem Traum, den afrikanischen Kontinent zu umrunden, quartiert er kurzerhand in einem leeren Hotelzimmer ein, denn um im unisolierten Camion auf dem Boden zu schlafen sei's jetzt zu kalt. Aufgebrochen mit einem ausgedienten Firmen-Kleintransporter haben die sich vorgenommen, den Camion unterwegs auszubauen. Hafid organisiert kurzerhand eine Equipe junger Schreiner-Handwerker aus dem Dorf und das Abenteuer beginnt. "Die können das", ist Hafid überzeugt und wenn dies auch das erste Mal sei, so möglicherweise nicht das letzte Mal. Er wittert bereits das neue Geschäftsfeld: Wohn-Camions im Berber-Style, mit marrokanischen Dekors und in echtem Holzhandwerk.
Der junge Coiffeur im Dorf hat seinen Salon (in der Garage des Hauses) vor zwei Jahren und just während der Corona-Einschränkungen eröffnet, alles schlicht und einfach, sauber und geschmackvoll. Er schnippelt während mehr als einer Stunde geduldig und akkurat an meinen Haaren und am Bart, verpasst diesem unperfekten Kopf einen perfekten Haarschnitt und verlangt am Ende 30 Dirham (keine 3.50 in CHF). Ich gebe ihm 50 und er steckt es emotionsfrei dankend ein. Ja, auch das ist gesunder Berber-Stolz: keine überschwängliche oder unterwürfige Knickser vor der "Großzügigkeit" eines Europäers, denn jeder gibt was er kann. Und mein Trinkgeld ermöglicht ihm, wieder grosszügig zu sein bei jenem, der weniger geben kann.
Geld ist nur Geld; wahre Werte und menschliche Würde sind davon unabhängig.
Wie oft wurden wir eingeladen zum Tee, zum Essen, zum Freitags-Couscous - aus purer Gastfreundschaft, aus Freude an der Begegnung und aus Interesse an uns und unserer Geschichte. Zeit dazu hat man allemal und Begegnungen sind das Tor zur Welt - für sie wie für uns.
Das Leben ist ein Geben und Nehmen - oder umgekehrt.
So einfach könnte es sein, wenn wir statt der Profitmaximierungs- und Konkurrenz-Logik wieder zurückfinden könnten zu einer grosszügig vertrauenden und schenkenden Haltung. Die Berber machen es uns vor.
(Eine "Etude" dazu aus unseren Kurz-Ferien bei Ilona und Dieter auf La Gomera: Ilona bringt eine Flasche Weisswein zum Tapas-Znacht in unserem kurzzeitigen Appartement - und macht uns damit die erste Freude. Da wir zwei Tage später zur Überbrückung in ihrem Arbeitszimmer eine Nacht verbringen, bringen wir die (noch nicht angebrochene) Flasche Weisswein mit - und machen ihnen eine kleine Freude. Und als wir zwei Tage später auf ihrer Terrasse sitzen und den Wein gemeinsam genießen, freuen wir uns alle vier zum dritten Mal.)
Gibt es denn auch eine kritische Wahrnehmung zu unserer Marokko-Reise? Ja, das ist die Sorge darüber, dass dieses Land in zu kurzer Zeit mit zuviel chinesischer Massenware und unendlichen Plastik-Mengen überschwemmt wurde. Die Menschen wie auch die Infrastrukturen waren überhaupt nicht darauf vorbereitet und so ist das Müll-Problem allgegenwärtig. Auch dieses Land braucht Zeit, die "Segnungen des wirtschaftlichen Fortschritts" in den Griff zu kriegen, (wieder) ein sorgendes Bewusstsein zu entwickeln, entsprechende Strukturen (Abfall-Entsorgung, Abwasser-Reinigung etc.) aufzubauen und wieder vermehrt in nachhaltigen Kreisläufen zu produzieren. Bleibt zu hoffen, dass diese Gesellschaften nicht alle Fehler der modernen Welt wiederholen müssen.Read more
Unsere prägendsten Eindrücke nach 100 Tagen in Marokko sind zweifellos die zahlreichen Begegnungen mit fröhlichen, offenen, herzlichen Menschen, die trotz ihrer teils sehr einfachen Lebensbedingungen uns stets ein "marhaba - willkommen" und "bienvenu au maroc" schenken. Wie oft hören wir auch "ma maison est ta maison", mein Haus sei dein Haus, fühl Dich wie zuhause, fühl Dich hier wohl.
Deshalb liegt es nahe, unseren Bericht entlang der Begegnungen mit vielen wunderbaren Menschen und ihren Geschichten aufzubauen.
Und da ist es zuerst Zaïd Abbou in Tinejdad, bei dem ich diese Kachel mit dem Khalil-Gibran-Zitat erstehen konnte: "Die Erde ist meine Heimat - die Menschheit ist meine Familie." Dieses Zitat, das nebst vielen anderen tiefgründigen Gedanken seinen Garten der Worte ziert, spricht mir aus dem Herzen.
.... Sein Lebenswerk Musée Source Lalla Mimouna
.... Seine stoische Lebenshaltung angesichts des katastrophalen Unwetters Mitte Februar 2023
.... Sein mit über siebzig Jahren ungebrochener Lebensmut und seine Schaffenskraft
Touda Bamou in Boumerdoul, einem der hintersten Dörfer in der Dadès-Schlucht. Und ihr Nachbar, Ikhlaf (le fou, der Künstler) mein Veloflicker von damals.
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Abdessalam und Fatima mit ihren Kindern in Agdz im oberen Draa-Tal
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Die Grossmutter und Eltern von Fatima, ihre Geschwister mit ihren Familien, die alle als grosse Sippe immer noch extrem einfach und naturverbunden in Bouskour halbnomadisch leben, in einem entlegenen Tal im Jebel Saghro.
Die berührende Begegnung mit der Grossmutter, gemeinsam unter einer warmen Decke am Boden sitzend den Silvesterabend verbringen. Ebenso berührend als mir Fatima's Schwägerin die Hände mit Henna bemalt; dabei die aufmerksamen und leuchtenden Augen der Mädchen, die jede Bewegung mitverfolgen.
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Said in Agdz mit dem Camping à la ferme Tanssift
Bei ihm konnten wir am Weihnachtstag eine wunderbare Tajine zusammen mit der Familie von Abdessalam geniessen.
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Hassan, der mit seiner Familie in der Oase Tighmert bei Guelmim einen kleinen familiären Stellplatz betreibt
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Moulay Hafid, der rührige Berber, der mit Wiederaufforstungsprojekten im Auftrag des marrokanischen Staates ("des Königs") sein Geld verdient hat und jetzt in Imi-n-Ifri, an der Nordflanke des hohen Atlas die Ecolodge Tamaount und ein Riad-Hotel betreibt, ein Museum der Berber-Kultur aufbaut.
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Ein spontanes intensives Gespräch mit Thami über Marokko und ihre Bewohner mit ihren Lebensbedingungen. Entstanden aus einem "ça va...oui ça va" am Strassenrand.
Lhacen Liboub, der junge Tüftler mit der Polsterer-Werkstatt im Oasen-Dorf Taghajijt / der Schreiber Elhafed Akourim
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Renatas Besuch bei der Coiffeuse, im Hamam und im Schönheitsstudio in Tiznit (und beim Silberschmied)
In Taznakt in einer Teppichkooperative mit zwei Weberinnen eine Reihe Teppich geknüpft.
Mit Hafida den Freitags-Couscous vorbereitet
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Die Agate-Farm von Joachim und Saïda bei Aguelmous, dem deutschen alt-68er, der seit über 30 Jahren in Marokko lebt und mittlerweile ein versierter und in der Fachszene geschätzter Achat-Sammler, -Schleifer und Mineraloge ist. Überdies Ein herzlicher, interessanter Gastgeber auf seinem Bauernhof-Stellplatz und ein mittlerweile über 70jähriger biodynamischer Gärtner mit Sorgfalt und Hingabe.
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Besondere Plätze und Orte:
Asilah - das Küstenstädtchen eignet sich ideal zur Akklimatisation
Moulay Bousselham - der Fischerort an der Lagune, in dem auch die Kühe für das örtliche Bauamt "arbeiten" (Verkehrsinseln abgrasen und Müllcontainer umkippen/leeren)
El Jadida - die cité portugaise und der Konflikt mit dem Verkäufer, der über sein eigenes Verkaufsverhalten stolpert
Oualidia - der marokkanische Ferienort in weiter Lagunenlandschaft, der die Austern-Liebhaber anzieht
Safi - die Töpferstadt am Meer, die heute mit Industrieanlagen, Phosphatfabrik und einem grossen chinesischen Hafen auffällt
Essaouira - die malerische und sympathische Stadt am Meer, einst portugiesische Gründung und noch heute der wohl europäischste Ort Marokkos
Sidi Kaouki - das Surferparadies
Tiznit - das Tor zur Sahara und die Stadt der Silberschmiede
Die Küstenstrasse von Tiznit via Mirleft und Legzihra-Beach bis Sidi-Ifni; hier ist für manche der schönste Sonntags-Souk in Marokko
Auf kleinen meist neu asphaltierten Strässchen durch weitläufige und einsamen Gegenden in Richtung Wüste: Guelmim - Tighmert - Taghajijt - Icht - Akka - Tata. Camping Hyat in Tata und die Geschichte von "Gisela on the road".
Von Tata durch fantastisch karge Landschaft zur überraschend auftauchenden Oase Tissint, dann weiter nach Foum Zguid und via Bou Azzer nach Agdz.
Skoura - die 40kmPiste nach Bouskour und die Kasbah Ameridil
Dadès-Schlucht - die Affenpfoten-Felsen, die Serpentinen-Strasse, die fruchtbare rote Erde, die Gärten am Fluss und die monumentale Schlucht- und Felsen-Landschaft
Todhra-Schlucht - die enge Schlucht mit den gelben Felswänden, die üppig grünen Oasengärten von Tinghir
Merzouga und Khamilia - die Sandkasten-Landschaft am Erg Chebbi und die Gnaoua-Musik
Camp Serdrar - die einsame Fahrt durch die Hamada-Steinwüste via Alnif, Tazzarine, Nkob und schließlich wieder zurück nach Agdz im Draa-Tal
Igherm im Anti-Atlas - die Fahrt via Bou Azzer zumTeppichweber-Zentrum Taznakth, dann via die Safranstadt Taliouine auf die Höhen des Anti-Atlas.
Tafraoute - das Freisteher-Paradies im rotfelsigen Hochtal, mit seinen bunten Steinen und der einzigartigen Berber-Atmosphäre. Grosser Souk und Zentrum der Babouches-Herstellung.
Die wunderschöne Strasse R105 nach Ait Baha und in den Souss-Massa-Nationalpark im Großraum Agadir.
Taroudannt - die älteste Hauptstadt mit der 7km-Stadtmauer, lebendig und authentisch. Ein Zentrum der Handwerkskünste, sympathisch und ganz normal marokkanisch
Tiout - Kasbah, Souk und üppig grüne Oasengärten. Noch funktionierende Dorfstruktur am Nordhang des Anti-Atlas.
Tizi-n-Test und Tinmel - Passübergang Richtung Marrakesch und die älteste Moschee Marokkos
Anima-Garden am Eingang zum Ourika-Tal / Übernachten am Fluss bei Ait Ourir
Demnate und die Naturbrücke von Imi-n-Ifri / die Dinosaurierspuren im M'Goun-Geopark / der Stausee von Bin-el-Ouidane / die Fahrt über den mittleren Atlas nach Aguelmous
Meknes und Fès, die Königsstädte
Chefchaouen, die blaue Stadt in den Rif-Bergen
Oued Laou, der beschauliche Fischerort an der Nordküste mit seinem erholsamen Blau und Grün, den urigen Fischkneipen - und dem für uns schönsten, vielfältigsten und gemütlichsten Wochen-Souk Marokkos.
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Besondere Begegnungen mit anderen Reisenden:
Die Tarp-Familie in Asilah
Peter und Gisela am Legzihra-Beach
Das französische Radler-Pärchen auf dem Weg nach Südafrika in Sidi-Ifni
Der Westschweizer Gérard mit seinem Royal-Enfield-Motorrad auf Wüstentour, Mittagspause in Tissint
Beat und Christine aus Wangen an der Aare, bei Said in Agdz
Beat und Anke aus Speicher AR, in Tafraoute
Sven und Françoise aus Amriswil bzw Appenzell bzw Schweden, am Camping le Jardin in Taroudant
Julian und Anne aus D-Ansbach beim Freisteher-Platz am Fluss in Ait Ourir
Délphine und Benoit mit der 12-jährigen Lisa in der Ecolodge Tamaount, mit ihrem im Ausbau befindlichen Camion und der Idee, den afrikanischen Kontinent komplett zu umrunden.
Audrey, Stéphane und Pauline am spontanen 65er-Geburri-Essen in der Ecolodge Tamaount
Christoph Adams, Ecolodge Tamaount
Silke und Tim aus D-Karlsruhe auf der Achat-Farm
Tanja und Jürg (pepita-unterwegs.ch) zum Zmittag in Fès
Marcel und Jacqueline aus Ostermundigen (rtwheeled.com), am Stellplatz in Oued Laou.
Der Zufall will es, dass hier am Freitag auch Stéphane und Audrey mit Pauline eintrudeln und am Samstag noch Tanja und Jürg. Ein schönes gemeinsames Abrunden.Read more
Nach einer doch sehr ruhigen Nacht auf dem Parkplatz am Stadtrand nehmen wir uns heute ein Taxi um nach oben in die Stadt zu kommen.
Tetouan, genannt die weiße Taube, ist berberischen Ursprungs.
Die Stadt besteht aus der alten Medina, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, und dem Viertel Ensanche Español, das als das beste Kolonialviertel Marokkos gilt.
Die Medina, ist ein Labyrinth aus Straßen, Gassen, kleinen Plätzen, Winkeln, Türen und Fenstern und in drei Zonen unterteilt: andalusische, jüdische und berberische.
Sie ist fast vollständig von einem Wall umgeben und der höchste Teil wird von der Kasbah von Adive, einer ehemaligen spanischen Militärkaserne, dominiert. Leider konnten wir die Kasbah nicht besuchen. Sie ist zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Das Hauptelement der Medina sind die Stadtmauern aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, die die Stadt umgeben. Die Mauer kann durch 7 Eingänge: Bab El Oqla, Bab Saaida (in Richtung Osten), Bab Mqabare und Bab Sefli (in Richtung Norden), Bab Nouader (in Richtung Westen), BaBab Remouz (in Richtung Süden) betreten werden.Read more
Gestern haben wir Vera und Jens verabschiedet, sie haben sich Richtung Tanger aufgemacht, ihre Fähre geht am Mittwoch. Wir fahren heute nach 3 sehr schönen Tagen weiter nach Tetouan.
Erstmal fahren wir zum Carrefour um unsere Vorräte aufzufüllen.
Am Nachmittag machen wir einen ersten Ausflug in die Stadt. Wir lassen uns durch die Gassen ohne festes Ziel treiben.Read more
Es ist Abend und wir sind mit Spacy südlich von Tétouan auf einer Erhöhung mit Meersicht für die Nacht eingenistet. Wir lesen, recherchieren im Internet und schreiben den heutigen Blogbeitrag.
Wie soll ich meinen Blog beginnen? Mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen? Es ist eine Schande - und für uns völlig unverständlich - dass ein alter Mann mit seinen vielen sexuellen Verfehlungen, seiner kriminellen Vergangenheit und seinem autokratischen Verhalten die Geschicke der Weltmacht USA lenken wird! Zugegeben, auch die Alternative hat leider nicht überzeugt. Was bringt uns wohl die Zukunft?
Die Gegenwart führte uns heute Vormittag in die Medina (Altstadt) von Tétouan, die seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und eine der Schönsten in Marokko sein soll! Wir haben noch keine Vergleichsmöglichkeiten, da sie unsere Erste ist!😉
Die Reiseführer warnen vor sogenannten "Schleppern", die als Stadtführer ihre Dienste anbieten. Trotzdem lassen wir uns für 5 Euro auf Abdul ein und lassen uns von ihm eine gute Stunde lang durch die engen Gassen der Medina führen. Natürlich besuchen wir auch "seine" Shops, die Teppiche, Lederwaren, Öle u.a.m. anbieten, wo er bei einem Kauf eine Provision erhalten würde!😉 Tja, da war er bei uns an die Falschen geraten! 😅
Um die Mittagszeit ist es noch ziemlich ruhig in der Medina. viele Shops haben ihre Läden noch geschlossen. Das ändert sich im Verlauf des Nachmittags. Ein Gewusel überall! Wir schlendern ohne Begleitung langsam durch die vielen Gassen mit Kunsthandwerkern, Verkaufsläden, Secondhandauslage, Garstuben etc. Unterschiedliche Duftnoten überall und immer wieder zuvorkommende Menschen, die uns den Weg weisen. Eindrücklich, jedoch igendwann haben wir genug gewuselt! 🤣
Wir ziehen gemütlich eine gute halbe Stunde der Küste entlang Richtung Süden weiter und fahren am Ziel eine steile Naturstrasse zu unserem Nachtplatz hoch!Read more
Traveler Ach, eure Bilder machen mich seeeeeeehr gluschtig auf mehr arabisch/afrikanische Kultur. Wunderschöne Bilder der Medina und der div Shops! Weiterhin gute Fahrt!
Ce matin nous prenons le temps de découvrir Tétouan en dégustant un petit déjeuner copieux et en sillonnant les dédales de la médina.
Considérée comme la ville la plus andalouse du Maroc, nous remarquons que l’influence espagnole est très présente. Les marocains préfèrent nous parler espagnol plutôt que français. Les quartiers de Tétouan appartiennent à trois types de styles architecturaux différents : le style andalou (la Medina), le style espagnol du début et du milieu du XXe siècle et le style d'après l'indépendance. Nous parcourons les ruelles de la Médina et sommes charmés pas les étales en tout genre : épices, fruits et légumes, artisanat, etc.
Nous prenons ensuite les vélos pour 30km, la journée est plus courte mais tout de même intense avec encore du dénivelé. Le vent et la pluie nous rendent visite également ce qui ne facilite pas le voyage.
Nous arrivons à Aouchtame Bni Said en fin d’après-midi, cela nous laisse le temps de nous reposer avant d’attaquer la journée de demain.Read more
Traveler Super vous découvrez des nouveaux paysages une autre culture Amelie peut parler espagnol
Vanmorgen al om 09.00 uur vertrokken. Gisteravond appte Eva of ik mee wilde naar Tétouan, ze had in haar reisgids van Marokko gelezen dat dat zeer de moeite waard was.
Allereerst een prachtige rit door een bewolkt Rifgebergte waar iedereen nog leek te slapen.
Na een rit van zo'n 2 uur parkeerden we op een parkeerplaats beneden in Tétouan. We moesten nog 30 minuten omhoog lopen om in de oude medina te komen maar dat was alleszins de moeite waard. We waren de enige toeristen voor zover we konden zien.
Nog even wat info: de medina van Tétouan ontwikkelde zich op de steile hellingen van de Jebel Dersa. In de islamitische periode was het vanaf de 8e eeuw van bijzonder belang, omdat het diende als verbindingspunt tussen Marokko en Andalusië. Na de herovering werd de stad herbouwd door vluchtelingen uit deze regio die door de Spanjaarden waren verdreven. Dit wordt goed geïllustreerd door de kunst en architectuur die een duidelijke Andalusische invloed onthullen. Het is een van de kleinste Marokkaanse medina's, maar onbetwist de meest complete en de meeste gebouwen zijn onaangetast gebleven door latere invloeden van buitenaf.
De medina van Tétouan is omgeven door een historische muur van ongeveer 5 km lang en toegankelijk via zeven poorten. De historische stad Tétouan is een echte synthese van de Marokkaanse en Andalusische culturen.
We hebben de hele dag in het stadje doorgebracht, heel veel gelopen en genoten van de lekkere dingen die je in de smalle straatjes in de kleine winkeltjes kunt kopen.
Een hele fijne laatste dag van deze schitterende reis!!!Read more
Von Gibraltar ging es mit der Fähre rüber auf den afrikanischen Kontinent, diesmal m i t Theo 😃.
Wir sind nach Ceuta übergesetzt, einer spanischen Enklave an der marokkanischen Mittelmeerküste.
Bei der Einreise von Ceuta nach Marokko wurden wir tatsächlich gefilzt. Die marokkanischen Grenzbeamten haben uns rausgewunken und den Wagen durchsucht. Auch das Dachzelt mussten wir aufmachen.
Die Ginflasche und die Palette Bierdosen interessierten aber wenig. Sie waren nur daran interessiert, ob wir eine Drohne an Bord hatten. Die Einfuhr ist nämlich strengstens verboten.
Auf der Fahrt nach Süden haben wir uns erst mal eine Tajine inkl. Stövchen gekauft. Die wollten wir abends gleich ausprobieren. Dazu kam es allerdings nicht: Auf dem Campingplatz angekommen wollten wir uns beim Platzwart anmelden. In der Hütte saßen ein paar Männer beim Essen. Wir kamen natürlich ins Gespräch, und sie forderten und auf, ein wenig mitzuessen. Aus "ein wenig" wurde ein leckeres Mahl aus Tajine, Couscous und Honigmelone. Und bezahlen durften wir absolut nichts! Das Essen hat dann auch locker 1 Stunde gedauert.
Marokkanische Gastfreundschaft eben!Read more
You might also know this place by the following names:
Tetouan, إقليم تطوان