Myanmar
Rakhine State

Here you’ll find travel reports about Rakhine State. Discover travel destinations in Myanmar of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

14 travelers at this place:

  • Day263

    Zuhause bei den Chin

    April 8 in Myanmar

    Ich habe einen Guide gefunden, der mich noch ein wenig weiter raus bringt. Lung Lee ist Chin und wohnt mit seiner Famile in einer kleinen Bambushütte in einem Dorf, 2 Stunden den Fluss rauf.

    Er wird mich die nächsten 2 Tage herumführen und ich werde bei seiner Famile schlafen.

    Die Chin gehören entweder dem Buddhismus, dem Christentum oder der alten eigenen Religion, dem Animalism, an. Hierbei werden tierische Opfer dargebracht, um z.B. Krankheiten zu heilen.
    Welches Tier geopfert wird, entscheidet der Animal Spirit. Ein berufener Mensch, der die Fähigkeit hat den Kontakt aufzunehmen und zu verstehen.

    Lung Lee wohnt mit seiner Frau und seinem 1 jährigen Sohn bei seiner Mutter. "Ich habe Glück, dass ich der Jüngste bin. Ich darf mich um meine Eltern kümmern, bei meiner Mutter wohnen." - Das ist eine wirklich schöne Art zu Denken, finde ich!

    Die Familie wohnt sehr einfach. Ein kleines Bambushaus, geschlafen wird auf dem Boden, kein Strom (kleines PV Pannel für Licht), das Wasser wird mehrmals täglich vom Fluss geholt und gekocht wird überm offenen Feuer.
    Daran bin ich mittlerweile schon gewöhnt.
    Leider gibt es aber auch keine Toilette!

    Muss man mal, hockt man sich hinter den Baum. Dieser Platz ist gleichzeitig der Schweinestall & die Schweine sorgen auch dafür, dass "nix liegen bleibt". Lung Lee erzählt mir dann auch lachend, dass man manchmal die Schweine verjagen muss, da diese nicht warten wollen bis man ganz fertig ist 😅.

    Jeder hier kaut rund um die Uhr Betelnüsse und so lachen mich alle mit dunkelrot verfärbten Zähnen an.

    Die Kinder sind fasziniert wenn sie mich sehen, aber den ganz Kleinen ist mein andersartiges Aussehen nicht ganz geheuer sie fangen an zu weinen oder verstecken sich.

    Das Essen ist auch gewöhnungsbedürftig. Natürlich wird alles mit Flusswasser zubereitet und spärlich gespült. Nicht weiter schlimm für mich, aber leider benutzen sie zum würzen ganz häufig eine Fischpaste, die das beste Gemüse in ein schwer zu genießendes Gericht verwandelt. Oft geht dann nur Luft anhalten und schnell kauen.

    Der Fluss ist auch das Badezimmer. Bevor es Abendessen gab, ging es mit Seife bewaffnet, aber in voller Montur in den Fluss. Positiver Nebeneffekt, nicht nur ich bin ein bisschen sauberer, meine Kleidung ist es auch 😉.

    Den Abend lassen wir dann noch ausklingen, indem wir zwei Dosen warmes Bier an der Bude zusammen trinken und über das Leben und Glück philosophieren. Natürlich hat Lung Lee zuerst seine Frau und seine Mutter um Erlaubnis fragen müssen 😊.
    Read more

  • Day264

    Es trug sich zu, dass die Chin Frauen die schönsten im Königreich waren und der König sie zur Frau nehmen wollte. Aber da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Um Ihren Frauen die Schönheit zu nehmen und sie somit vor dem König zu schützen, fingen die Chin an die Gesichter der Frauen zu tätowieren. Dies war der Beginn dieser Jahrtausende alten Tradition.

    Tätowiert werden die Mädchen bereits mit 9 Jahren. Die Haut ist noch nicht so dick und die Prozedur damit "weniger" schmerzvoll. Jeder Stamm hat sein eigenes Muster. Ich bin bei den Leizo. Das Spinnenmuster soll die Stammeszusammengehörigkeit symbolisieren. Geheiratet wird nur innerhalb des Stammes.

    Der König wollte die Chin nach der Tätowierung tatsächlich nicht mehr. Aber für die Männer des Stammes wurden die Frauen dadurch noch schöner. Wer kein Tatoo hatte, konnte sich eine Hochzeit direkt abschminken & die kleinen Mädchen freuten sich auf den Tag ihres Tatoos, auf dem Tag an dem sie schön wurden.

    Mittlerweile ist das Gesichtstatoo staatlich verboten. Wer es trotzdem macht, darf die Schule nicht besuchen. Dieses fruchtet häufig und konnte die anfängliche Ermordung der Tätowierer und der tätowierten Frauen zum Glück als Druckmittel des Staates ablösen.

    Und so treffe auch ich nur über 60jährige Frauen mit dem Tatoo im Gesicht an.
    Lediglich rund um Mindat gibt es einige Frauen, die lieber auf Bildung, als auf das Tatoo verzichten möchten.
    Read more

  • Day261

    Mrauk U

    April 6 in Myanmar

    Nach einer sehr langen, rumpeligen und anstrengenden Busfahrt, verabschieded mich der Busfahrer, indem er mir eine Flasche Wasser in den Nacken kippt 😅. Ja, das buddhistische Neujahr, auch Wasserfest genannt, kommt langsam näher und jede "Taufe" bedeutet viel Glück.

    Mrauk U (1430) ist wenig touristisch und so hab ich mein günstiges 6-Bettzimmer ganz für mich allein 😊. Und auch die meisten Tempel kann ich ganz für mich genießen. Welch ein Luxus!

    Mrauk U bedeutet übersetzt Affen-Ei, was in arakanesischer Sprache eine Bezeichnung für „Kartoffel“ war.
    Read more

  • Day262

    Zwischen Nebelschwaden

    April 7 in Myanmar

    werden langsam die Tempel sichtbar. Der Nachthimmel wird von einem schönen Sonnenaufgang verdrängt und für mich startet ein toller Tag.

    Heute habe ich mir einen Scooter ausgeliehen und werde, zusammen mit Etienne aus Kanada, die umliegenden Dörfer erkunden.

    Schon im ersten Dorf, in dem wir halt machen, spielen die Leute verrückt. Ruck Zuck führen wir eine ganze Karawane Kinder an & als wir Süßes für alle an der Bude holen, gehen sogar kleine Boxereien los 🙈. Nix wie weiter!

    Wir halten an einem kleinen Kloster, werden von den Mönchen bewirtet und sind die ersten Ausländer, die hier jemals Hallo gesagt haben.

    In einem Rohingya Dorf (wir wussten beide nicht, dass die Rohingya auch hier vertreten sind), kauen wir Betelnüsse mit dem Dorfobers und beim Tempel werden wir von einer Schulklasse wie Popstars hofiert.

    Ganzschön viel Action für einen Tag!
    Read more

  • Day18

    Ngapali Beach - a little paradise

    October 22, 2016 in Myanmar

    Zu Ngapali Beach kann ich wirklich nur sagen, es war mein kleines Paradies...auch wenn die 3 Tage mein Tagesbudget voll und ganz gesprengt haben, war es jeden Cent wert. Allein schon das gute Essen - der "Mini" Redsnapper von dem eine ganze Familie hätte essen können oder das Coconut Seafood Curry bei dem mit jetzt noch das Wasser im Mund zusammen läuft 😊

    Unser "Hotel" war direkt am Meer, eine bessere Lage gibt es hier nicht und wir wurden morgens durch das Meeresrauschen (das so laut war, dass es eigentlich schon kein Rauschen mehr ist) geweckt. Der Blick von Balkon hat alle anderen Mankos des Zimmers wieder wet gemacht, das Badezimmer hatte beispielsweise nur einen Vorhang und wir bekamen ein paar Mitbewohnern kostenlos dazu (eine Ratte, Fledermäuse,...) Ich musste feststellen Männer sind in solchen Situationen echt die größeren Memmen 😜
    Mein Moskitozelt ist hier tatsächlich auch das erste mal zum Einsatz gekommen - vielen Dank noch mal für das praktische Geschenk!!!! Ich erzähl aber besser nicht, wie lange ich gebraucht habe, um es wieder richtig zusammen zu legen...es wäre sicher ein sehr lustiges Video geworden, hätte man mich und meinen Gesichtsausdruck dabei gefilmt 😜

    In Nagplai Beach ging es wirklich das erste Mal auf meiner Reise nur darum nichts zu tun und ein paar Tage Sonne, Stand und Meer zu genießen. Und wie es dann manchmal so kommt, hatte ich den lustigsten Abend...alles was es dazu gebraucht hat, war ein sehr offener, schwuler Italiener und ein Mutter Tochter-Gespann aus Aachen - unsere Badesession nach reichlich Myanmar Rum und Gin Tonies (ich bin mir nicht sicher, ob es ein Schreibfehler auf der Karte war oder ob sie das Getränk einfach hier so nennen) in 30 Grad warmen Wasser mit leuchtendem Plankton, werde ich sicher nicht so schnell vergessen. Ich glaub unser Foto sagt alles...sieht irgendwie aus wie ein Saunaclub 😂🙈
    Read more

  • Day79

    Ngapali Beach

    November 14, 2016 in Myanmar

    Der schönste Strand den ich kenne, weißer Sand, Palmen und endlos blaues Wasser.
    Die Bustour zurück nach Yangon war abenteuerlich. 13 Stunden über "Feldwege", Serpentinen rauf und wieder runter, nur Einheimische, aber wir sind wohlbehalten angekommen.

  • Day24

    Golden Fish, Ngapali, Myanmar

    November 22, 2016 in Myanmar

    Heute Nachmittag hat uns am Strand ein Fischer seinen frischen Fang vor die Nase gehalten.
    Genau diesen Fang werden wir jetzt in seinem Lokal probieren (200 Meter von unserem Hotel entfernt). Es gibt Thunfisch und Barracuda, dazu Avocadosalat (mit gerösteten Knoblauch-Scheiben), Pfannkuchen mit Honig und tropische Bananen. Alles sehr lecker und absolut frisch.

  • Day17

    Im Paradies

    December 5, 2017 in Myanmar

    Endlich können wir heute mal ausschlafen, denn wir werden erst um 9:15 für die Fahrt zum Flughafen abgeholt . Und was passiert? Günter und ich wachen schon um 5:00 auf 😟 wir lesen noch ein bisschen und lassen uns dann beim Frühstück viel Zeit. Danach quälen wir uns durch den Verkehr Yangons. Mit kleiner Verspätung heben wir ab Richtung Ngapali Beach. Jetzt soll der entspannte Teil unseres Urlaubs anfangen 😀🌴
    Am Flughafen Thandwe werden wir schon vom Fahrer unseres Resorts erwartet und nach kurzer Fahrt kommen wir in unserem kleinen privaten Paradies an. Wir haben ein kleines Häuschen mit Meerblick und eigenem kleinen Pool, zum Strand sind es nur ein paar Schritte. Alles ist üppig eingewachsen und es gibt daher viele lauschige Plätzchen. Jetzt entspannen wir erst mal in unserer Privatsphäre bevor wir später alles weitere erkunden.
    Ich bin wohl im Paradies angekommen 🌴🍸🏝
    Read more

  • Day25

    Ngapali Beach, Ngapali, Myanmar

    November 23, 2016 in Myanmar

    Ein fauler Tag, an dem wir den acht Kilometer langen Stand entlang gehen und schauen, was es zu entdecken gibt:
    - Eine grosse Gruppe Taiwanern, die hier auch im Urlaub sind und morgens gemeinsam Gymnastik am Strand machen. Und die natürlich alle Fotos mit zwei grossen Europäern haben wollen.
    - Verkäuferinnen aller Art, von Schmuck über frische Früchte bis zu Getränken. Sie sind alle freundlich und nicht aufdringlich und für ein nettes Gespräch zu haben.
    - Jede Mange Wellen und noch viel mehr Sand.
    - Krebse in allen Grössen, die aber viel zu schnell in ihren Löchern im Sand verschwunden sind als dass wir sie fotografieren könnten.
    - Zahlreiche einfache Buden am Strand, wo wir frische Kokusnüsse und Fische bekommen. Und wo andere Touristen ihren selbst gefangenen Fisch zubereiten lassen.
    - Einige Bootsbesitzer, die uns zu einem Ausflug mit schnorcheln und fischen zur nahegelegenen Insel überreden wollen.
    - Ein paar wenige Hotels, die uns mit ihren Liegen zum Ausruhen locken. In einem der Hotels holen wir uns zwei Handtücher und kapern zwei Liegen. Auch hier gefällt es uns.
    - Ein spazierengehender Mönch.
    Dazwischen gehen wir immer mal wieder schwimmen im Meer.
    Uns ist noch gar nicht langweilig. Im Gegenteil. Ich merke, dass die Erholung kommt und ich wieder richtig Lust habe, was Neues zu entdecken. Und sei es nur, was für Früchte die Frauen am Strand verkaufen. Urlaub tut gut.
    Read more

  • Day25

    Pleaseant View Isle Restaurant, Ngapali

    November 23, 2016 in Myanmar

    Eigentlich wollten wir hier gar nicht her, sondern suchten ein anderes Restaurant. Aber die beiden Jungs haben uns zu ihrer Gondel gelockt und zur Insel übergesetzt.
    Hier gefällt es uns, hier blieben wir zum Essen. Und das hat sich gelohnt. Einmalige Atmosphäre
    Mitten im Meer auf einer Insel, die nur aus diesem Restaurant besteht und dann frischen Fisch.
    Die Heimfahrt mit dem Tuktuk ist zugig, vergeht aber wir im Flug.Read more

You might also know this place by the following names:

Rakhine State, État d'Arakan, ရခိုင်, Rakhinestaten

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now