Namibia
Erongo

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126 travelers at this place:

  • Day46

    Nebliges Swakopmund

    March 22 in Namibia ⋅ 🌙 14 °C

    Swakopmund ist ein weiterer seltsamer Ort in Namibia. Ein Küstenferienort mit einem Sammelsurium an Architektur - alte Kolonialhäuser, moderne Ferienhäuser, sterile Hotels, Schwarzwald-Fachwerk, dazu breite, staubige Straßen (gern auch wieder mit deutschen Namen) und der tosende Atlantik. Direkt dahinter beginnt die Wüste. Dank des kalten Meeres herrscht hier fast ständiger Nebel, nach der Hitze von Sossusvlei ein etwas abrupter Temperatursturz.

    Auf unserem Campingplatz treffen wir sehr zur Freude von Lilli und Pelle einige deutsche Familien mit gleichaltrigen Kindern. Das kam gerade zur rechten Zeit. Nach der Einsamkeit der letzten Tage haben die beiden sich vermehrt beschwert, wie langweilig es doch nur mit den Eltern sei...und so sind die beiden sofort auf der großen Wiese in der Mitte des Campingplatzes mit einer ganzen Kinderschar zugange. Darunter die Sprösslinge einer Familie aus Norderstedt, die bereits seit 3 Jahren auf Weltreise ist, sich mit Online-Ratgebern finanziert und wo schon der 11-jährige Sohn mit einem eigenen Web-Shop sein Taschengeld verdient (Remmy und mir fällt bisher leider nicht ein, wie wir unsere Jobs digitalisieren könnten 😕😆, deswegen müssen wir wohl doch Ende April zurückkommen...) und eine nette Familie mit Hund, die für die GIZ in Windhoek arbeitet und übers Wochenende mit ihrem alten Bulli ans Meer gefahren ist.
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  • Day46

    Auf der Suche nach Geckos und Chamäleons

    March 22 in Namibia ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein großer Renner hier in Swakopmund sind die Living Desert Touren, die einem die Wüste, ihre Vegetation und ihre kleinen Bewohner wie Käfer, Spinnen und Geckos näher bringen. Danach sieht man die Dünen noch mal mit ganz anderen Augen. Und nachdem wir jetzt ja schon einige Tage im Sand verbracht haben, war das sehr lehrreich für uns. Wir haben kleine, bunte Geckos ausgegraben, die sich mit ihren Schwimmhäuten in Sekundenschnelle wieder im Sand vergraben können, haben beobachtet, wie ein Chamäleon mit seiner sehr langen Zunge Würmer isst und daraufhin gleich seine Farbe ändert, weil es glücklich ist mit vollem Magen, die Kinder durften eine Blindschleiche halten, dank unserer rasanten Fahrerin Laeticia sind wir auch das erste mal im Sand stecken geblieben und mussten alle mitgraben und anschieben. Und die Kinder konnten die Dünen runter springen und rollen.Read more

  • Day45

    Von Sossusvlei nach Swakopmund

    March 21 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Worte "Einsamkeit" und "Kargheit" haben wir in den letzten Berichten vielleicht schon etwas überstrapaziert - aber auch die heutige 350km-Fahrt von Sossusvlei nach Swakopmund kann man nicht anders treffend beschreiben. Hinzu kamen noch beeindruckende Berge und Schluchten, was leider in Kombination mit der doch sehr holprigen Schotterpiste dazu geführt hat, dass beiden Kindern schlecht wurde. Glücklicherweise tauchte da am Horizont etwas auf, was sich die Kinder schon seit Tagen gewünscht hatten: eine Fata Morgana. Es war zwar nicht eine ganze Oase mit Palmen, wie vielleicht erhofft, aber doch ganz imposante Seen, die sich da in der flirrenden Hitze angeblich auf der Straße oder im Sand vor uns auftaten. Sofort war die Übelkeit vergessen und es wurde voller Begeisterung über dieses Naturschauspiel gestaunt.Read more

  • Day43

    In der Wüste ist es kalt!

    March 15 in Namibia ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich friere! In Afrika! Und dabei bin ich doch am Rande der Namib-Wüste!

    Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hätte stutzig werden können, als ich auf der Fahrt zu meiner Unterkunft eine Reiterin in Langarmshirt und Weste beobachte. Schüttel aber nur innerlich den Kopf, wie man sich bloß bei den Temperaturen so dick anziehen kann.
    Ich werde schnell eines Besseren belehrt. In Walvis Bay an der Küste liegen die Durchschnittstemperaturen lediglich zwischen 13 und 19 Grad. Hört sich erstmal nicht wenig an, aber begleitet wird das durch einen starken kalten Wind von der See her kommend. Dieser bringt auch meist Wolken mit und sorgt für graues, diesiges Wetter, was die Trostlosigkeit noch untermalt. Das erste Mal seit sechs Wochen krame ich Pulli und Schal aus den Untiefen meines Koffers hervor.
    Im Hostel empfängt mich ein brummiger älterere Herr. Ich teile mir das Vier-Bett-Zimmer mit einer Portugisien. Neben uns wohnt noch ein Inder, der im Hafen arbeitet. Wir drei sind die einzigen Gäste.

    Überhaupt ist Walvis Bay eine trostlose, durch die umliegenden Minen geprägte Industriestadt. Ich bin enttäuscht, hatte mir erhofft, mal wieder nett durch ein Städtchen bummeln zu können, aber das kann ich hier vergessen. Nun gut, ich organisiere mir für den nächsten morgen einen Fahrer, der mich zur Düne 7 bringen wird, laut namibischen Angaben mit 383 Metern die höchste Düne der Welt. Diese Aussage ist aber umstritten. Abends esse ich zum ersten Mal alleine in einem Restaurant zu abend und laufe (!) bei Dunkelheit (!!) den Weg nach Hause zurück. Ein kleines Stück Freiheit.

    Peter, mein Fahrer, ist ein dickbäuchiger Rentner, der vor drei Jahren aus Windhoek an die Küste gezogen ist. Er bringt mich zur Düne und wartet auf mich, während ich mich daran mache, die Sandmassen zu besteigen. Der Aufstieg ist mühsam, bei jedem Schritt versinkt man tief im Sand, es ist steil und ich muss mehrmals eine Pause einlegen, um wieder Luft zu holen. Außer mir ist nur noch eine Schulklasse in weiter Entfernung da und so habe ich nach geschafftem Aufstieg die Aussicht ganz für mich allein.

    Leider ist somit aber auch niemand da, der mal ein Foto von mir machen könnte und so muss ich kreativ werden. Ich baue aus meinem Rucksack und meiner Jacke ein kleines Podest, rechne mir ungefähr aus, wo die Kamera hinschaut, stelle den Selbstauslöser ein und renne dann hektisch die Düne rauf und runter. Die ersten Male ist nur ein Bein oder mein Kopf zu sehen, aber ein paar Bilder sind dann doch dabei raus gekommen. Nur war ich dann so durchgeschwitzt und sandig, dass ich mich lieber mit dem Rücken zur Kamera positioniert habe...

    Nachmittags mache ich noch einen Spaziergang durch die Lagune, um die Flamingos zu sehen. Ich beschließe, nicht in Walvis Bay zu bleiben sondern ins benachbarte Swakopmund zu fahren. Dort startet am Montag der Elephanttrail und laut Reiseführer sowie den Aussagen der Einheimischen ist es die bessere Alternative. Und so bin ich nun in Swakopmund im Hostel und nicht mehr allein! Hier ist wieder Leben in der Bude und ich treffe andere Reisende. Unter anderem Richard und Wolfgang, zwei Herren im frühen Rentenalter, die seit vier Monaten mit dem Motorrad durch Afrika fahren. Die beiden sind in ulkiges Gespann und können viele Geschichten erzählen.

    Am Montag starte ich dann mit einer Gruppe von Freiwilligen zu dem zweiwöchigen Elefantenprojekt. Wir sind so freiwillig, wir zahlen sogar noch unsere eigene Arbeit 😉 Für etwa 1.000 Euro dürfen wir in der ersten Woche Mauern um Wasserbrunnen der Einheimischen bauen, um sie vor Zerstörung durch Elefanten zu schützen. In der zweiten Woche - der Tracking Woche - begeben wir uns dann auf die Spuren der Wüstenelefanten, folgen ihnen auf ihren Routen und sammeln Daten.
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  • Day280

    Meteorit und Baobab Tree

    November 12, 2018 in Namibia ⋅ ⛅ 35 °C

    Die abenteuerlichen Safaritage im Etosha hinterliessen Müdigkeitserscheinungen bei uns (auch wir werden älter🙄). In Tsumeb fanden wir mit der Kupferquelle den wohl schönsten und zugleich günstigsten Camping in Namibia. Wir beschlossen zwei Nächte zu bleiben und einfach den grünen Rasen (sonst gab es immer nur Sand) und den riesigen Swimmingpool zu geniessen.

    Weiter ging es, erholt und ausgeruht, über Umwege nach Grootfontein. Unterwegs machten wir zuerst einen Halt beim grössten je auf die Welt gestossenen Meteoriten. Der Hoba Meteorit wiegt fast 60 Tonnen und besteht zu 82% aus Eisen, 16% Nickel und 1% Kobalt - das andere eine Prozent ist wohl Dreck.🤷‍♂ Nur seines massiven Gewichtes ist es zu verdanken, dass er noch in Namibia liegt. Anscheinend wollte ein New Yorker Museum den Meteorit kaufen und in die Staaten überführen, der war allerdings zu schwer für den Transport.

    Nach dem Meteoriten ging es eine gute Autostunde weiter zum Baobab Tree. Dieser gilt als der grösste Baum Namibia‘s und ist, genau so wie der Hoba Meteorit, ein nationales Monument. Der Baobab Tree ist der einizige seiner Art in der Umgebung - irgendwie witzig, dass sich ein einziger Baum hierher verirrt hat. Der Umfang seines Stammes beträgt um die 25 Meter, wir Menschen sehen dagegen echt klein aus. Anscheinend dienten die Bäume früher als Häuser, Post Office oder sogar als Gefängnis.

    Nun sind wir wieder in Windhoek angekommen, wo wir morgen unser Auto zurückgeben und nach Kapstadt weiterfliegen.
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  • Day21

    Living Desert

    May 17, 2017 in Namibia ⋅ 🌙 15 °C

    Heute ging es mit Guide in die Namib-Wüste Swakopmunds um Landschaft und Tierwesen zu erkunden.
    Wenn wir Wüsten und ihre Dünenlandschaften beschreiben, hört sich das eher nach einem riesigen, leblosen Sandkasten an. Umso interessanter waren die Geschichten, die uns unser Guide über die Vielfalt von kleinen Tieren erzählen konnte, die sich der Wüste angepasst haben. Nach intensiver Spurensuche gelang es ihm auch die "Little Five Animals" - Gecko, Lizard, Sidewinder Snake, Dancing Spider, Chameleon - aus dem Sand zu wühlen 😄
    Abends gab es zur Begeisterung der Mädels für Ludi und mich den delikaten Swakopmunder Crayfish zu futtern, der anschließend ausgiebig unter die Lupe genommen wurde 😄
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  • Day20

    Swakopmund

    May 16, 2017 in Namibia ⋅ 🌙 15 °C

    7 Stunden Autofahrt über Stein, Kies und Sand? Hört sich im ersten Moment nach wenig Spaß an. In Namibia sieht das jedoch ganz anders aus!

    Gestartet sind wir frühs im Damaraland, wo es die allerschönsten Sonnenuntergänge zu sehen gibt. Man darf gespannt sein, ob sich diese Meinung auf unserer Reise noch einmal ändern wird 🤔
    Auf der Fahrt hatten wir (wieder einmal) das Glück auf unserer Seite und könnten einen seltenen Wüstenelefanten dabei beobachten, wie er gemütlich vor uns die Straße überquerte. Wo gibt es sowas denn noch?
    Eine weitere Besonderheit Namibias sind die Einwohner, die einem selbst am entlegensten Ort freundlich zuwinken 👋🏿
    Bei unserer Fahrt durchquerten wir zudem die unterschiedlichsten, wunderschönen Landschaften, die einem doch sehr unwirklich erscheinen.
    An der Skeleton Coast angekommen, fuhren wir noch einige Stellen an, an denen Schiffswracks an der Küste zu finden sind. Bevor es abends in Swakopmund allerbestes Seafood zu essen gab, stand noch ein Highlight auf dem Tagesprogramm. Vor allem meine 3 Mitreisenden konnten sich für die Seal Colony in Cape Cross begeistern. Tausende stinkende, rülpsende und prügelnde Robben waren definitiv einen Besuch wert! 😄
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  • Day16

    Swakopmund

    November 30, 2018 in Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Quad fahren in der Wüste, Sandboarding und endlich Meer

  • Day10

    Quad biking - Naukluft National Park

    September 6, 2017 in Namibia ⋅ ☁️ 59 °F

    Two hour trip out to the dunes again, this time on 250cc quad bikes. They were super fun racing through the amazing dunes, flat out through the fantastic wave shapes and drifting loose corners. James got an official warning for power sliding too much, but still continued when the guide was out of sight! Great fun with some of the guys off the truck.Read more

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Erongo

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