New Zealand
Rotorua District

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468 travelers at this place:

  • Day67

    Whakarewarewatangaoteopetauawahiao

    September 30 in New Zealand

    Kia Ora (= Hallo)
    Heute morgen roch ich als erstes nach dem Aufwachen Eiergeruch. Die ganze Stadt riecht danach!! Ich hatte einen kleinen Kater, als um 8 Uhr mein Wecker klingelte, weil ich um 10 Uhr aus dem Hostel auschecken und um 11 Uhr in Whakarewarewatangaoteopetauawahaio sein musste. Das ist der volle Name eines Maoridorfes neben Rotorua. Die Maoris sind die Ureinwohner Neuseelands. Ich hatte gestern ein Ticket gekauft, nach viel hin und her überlegen, um mehr über ihre Kultur und Sagen zu erfahren. Ich war mir nicht sicher, ob ich ein Ticket kaufen soll, weil ich es komisch fand, ein Dorf zu besichtigen, in dem die Leute leben und jeden Tag laufen die Touris da durch. Jetzt bin ich aber doch super froh, dass ich die Tour gemacht hab. Erst gab es eine kurze Show in der eine Familie traditionelle Kleidung trug und Tänze und Gesänge vorführte. Unter anderem den berühmten Haka, den auch die All Blacks (neuseeländische Rugby Mannschaft) vor Spielen tanzen. Echt ein bisschen angsteinflößend, weil sie jeden Muskel des Körpers dabei anspannen, vor allem auch die Gesichtsmuskeln.
    Danach gab es eine Tour mit Guide. Mikaere war unser super lustiger Guide. Er selber wurde in dem Dorf geboren und lebt seitdem dort mit seiner ganzen Familie. Er erklärte uns alles. Das war echt interessant: ZB. sagte er, dass das Dorf quasi das Wohnzimmer der Bewohner ist und die Häuser nur die Schlafzimmer. Da überall im Dorf Hot Pools und heiße Steine anzufinden sind, ist dies die Küche der Bewohner. Auf den heißen Steinen sind Holzboxen aufgebaut, um die Wärme darin zu sichern. In diese. Boxen wird gekocht. Genauso kochen sie in den bis zu 100 Grad heißen natürlichen Hot Pools. Richtig verrückt! Der Boden war wirklich überall angenehm warm, sodass man schön warme Füße hatte. Und die Seen dämpften so dolle, dass meine Brille nonstop beschlagen war und alle nach 3 Minuten nasse Haare und überall kleine Wassertropfen hängen hatten.
    Mikaere erzählte auch noch, dass sein Maori-Stamm im Gebiet Rotorua viel Land besitzt, was sie an die Stadt vermieten. Als Beispiel nannte er Mc Donalds. Die Filiale steht auf ihrem Land und muss viel Miete zahlen. Das Geld das sie aus den ganzen Mieten herausbekommen nutzen sie, um zB. kosten für die Bildung der Kinder des Stammes zu zahlen oder wenn jemand eine Brille braucht oder so etwas. Es wird also gespart und alle Angehörigen des Maori-Stammes profitieren davon. So, ein paar Fakten von den Vielen, die ich heute erhalten habe. Am Ende bedankte er sich, dass wir in ihr Dorf gekommen sind und sagte wie wichtig es für sei, Menschen von ihrer Kultur zu berichten und sie so am Leben zu erhalten. Also fühlte ich mich doch nicht mehr so doof dabei :D

    Danach fuhr ich nach Mount Manganui, dem nächsten Ziel meiner Reise. Auf dem Weg machte ich einen Stopp im Okere Reserve und spazierte dort herum, um mehrere Wasserfälle und eine in einen Felsen gehauene Höhle anzuschauen.

    Nach einer Stunde kam ich in Mount Manganui an. Hier ist es wieder komplett anders. Strand, Palmen, Surfgeschäfte. Ein richtiger Urlaubsort. Ich gönnte mir ein dickes Eis und probierte die typisch neuseeländische Sort Hokey-Pokey. Wie Vanilleeis mit dicken karamellisierten bunten Zuckerstücken drinnen. Biisschen zu süß..
    Danach ging ich ins Hostel. Grad hab ich noch mit ein paar Leuten Karten gespielt und erfahren, dass letzte Nacht die Uhr umgestellt wurde?! Kein Wunder, dass ich heute morgen so unglaublich fertig und müde war! Mir wurde eine Stunde Schlaf gestohlen und ich hab’s nichtmal gemerkt! Jetzt sind es 11 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland.
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  • Day66

    Thermal Highway von Taupo nach Rotorua

    September 29 in New Zealand

    Heute war ein ereignisreicher Tag. Ich bin heute morgen früh nach dem Frühstück aufgebrochen und zum Wai-O-Tapu Thermal Wonderland zu fahren.
    Auf dem Weg wurde ein unangenehmer Geruch immer stärker: Eier-Furz! :D
    Um 10 Uhr musste ich da sein, um Lady Knoxx zu beobachten, einen Geysir, der jeden Tag um 10.15 Uhr ausbricht. Nicht von alleine. Die Leute kippen umweltfreundliche Seife in den Krater, die den Geysir zum spucken bringt. Die Lady spuckt eine 15 Meter hohe, nach Eier-Furz stinkende Seifenfontaine. Das war schon cool zu sehen.

    Danach lief ich durch den Thermalpark und schaute mir die andere Geysire und Hotpools an. Ich fühlte nich ein bisschen wie in einer anderen (stinkenden) Welt. Die Seen hatten unterschiedliche Temperaturen - bis zu 100 Grad - und Farben, von Orange bis Neongrün. Echt verrückt! Aber dieser Geruch war so penetrant!! Ein Mädchen lief an der Hand ihrer Mutter und sagte traurig: „I can‘t handle this smell anymore!“ :D Ich dachte das Gleiche. Jedes Mal wenn der Wind die falsche Richtung blies, stand man in warmen Eierdampf! Bah widerlich.
    Als letztes schaute ich mir dort noch einen Mudpool an. Kochender blubbernder Matsch. Der Matsch machte ein lustiges und irgendwie beruhigendes ploppendes und blubberndes Geräusch.

    Danach setzte ich meine Fahrt nach Rotorua fort. Unterwegs hielt ich noch an einem Hotriver, in dem viele Leute badeten und unter kleinen warmen Wasserfällen saßen und fuhr dann den Rest der Strecke.
    In Rotorua fuhr ich zum Redwood Forest. Dort machte ich einen einstündigen Spaziergang durch den wunderschönen Wald. Hier wurden einst (ich weiß die Jahreszahl nicht mehr) von Einwanderern mehr als 700 verschiedene Baumarten gepflanzt, um zu testen welche sie am besten abholzen können. Also änderte der Wald ständig seine Bebaumung :D Erst lief ich zwischen riesigen Tannen, mit dicken kerzengeraden Stämmen herum. Danach war der Boden mit Farnen bedeckt und Palmen ragten in den Himmel. Das erinnerte mich ein bisschen an den Abel Tasman Wald. Es war echt schön dort spazieren zu gehen und es war so schön ruhig. Außer dem Vogelzwitschern und dem Wind in den Bamkronen hörte man nichts.

    Nach meinem Spaziergang richtete ich mich im Hostel ein, machte mir etwas zu essen und traf Apolline, Richard, J-B und noch einen Franzosen, an dessen Namen ich mich grad nicht erinnere und wir saßen zusammen und gingen später noch in einen Pub mit Live Musik.
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  • Day54

    Rotorua

    October 30, 2016 in New Zealand

    We have hed a great few days in Rotorua. We went ta a Moari village whar we learnt aboot dir way o life. We also went a farm show, zorbing, lugeing and soaked in geo thermal pools.
    Da geo thermal pools ir amazing! In da village dey use dem ta cook as dir dat hot! Dir tonnes o dem troo oot Rotorua, you can see steam rising all aroond.

  • Day215

    Rotorua

    April 9, 2017 in New Zealand

    We spent today inhaling the smell of sulphur and soaking up a bit of Maori culture. We visited Whakarewarewa, a Maori village on the outskirts of Rotorua, that is still home to a couple of dozen Maori families today. The village is all built around a highly geothermally active area, with fumaroles, bubbling mud and geysers dotted around! It doesn't seem like the safest of places to build a community but there are definitely some advantages. The geothermal hot water is used for bathing, homes effectively have natural (and free) underfloor heating and the hot water pools and underground chambers are used for cooking food. We got to eat some corn-on-the-cob that had been cooked in one of the pools - tasty. We also saw a Maori cultural performance, including a traditional welcome song, dancing and of course, a haka (traditional pre-war display, designed to scare away the enemy), and also had a tour of the village by one of its residents. It was all pretty touristy but I think a bit less so than some of the other tours on offer, as at least this one is still a living, working village.

    Afterwards we went for lunch. I am not usually one for visiting the same restaurant twice when we're travelling but we all enjoyed the Japanese meal so much last night that we couldn't resist returning today! We enjoyed a great sushi platter, all prepared right in front of us by the chef. Solana ate prawn and rice, so it seems she has deemed marine crustaceans not to be animals! Then we went to Kuirau Park near the town centre, a natural park with yet more geothermal pools and fumaroles, including some foot baths where you can soak your feet after a walk around the park. There were quite a few areas that looked like they had recently been cordoned off - it looks like there are new steaming vents opening up quite regularly here. Once again there was a kids play park, which Solana loved, but which was situated right next to one of the cordoned off areas - I'm not sure health & safety has gone as wild in NZ as it has in Britain!
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  • Day214

    Our 10th anniversary

    April 8, 2017 in New Zealand

    Today Laura and I celebrated our 10th anniversary together. Solana joined in the celebrations too, including making us a card and randomly saying "Happy Anniversary" to us throughout the day. We spent most of the day doing volcanic/geothermal activities, so the Earth moved for us on our anniversary! This morning in Taupo we went to some natural hot river pools - free for anyone to access and just at the side of the mighty Waikato river (1st photo). They were fantastic - geothermal hot water runs into the river, so it is like pools of hot bathwater but you can swim directly from them into the freezing cold river to cool off - a special place. After that we went up to Aratiatia Dam, a dam on the same river, that is opened every few hours - we timed our visit for one of these openings and it was quite an impressive sight, seeing thousands of litres of water rushing through to make white water rapids and many new pools in the river beyond the dam (2nd photo). Unfortunately, Solana and I had a fall when we were scrambling down to the viewpoint - it was minor but I now have 2 scraped knees, like a 4-year-old, and a ripped pair of trousers! We had a picnic lunch and then did a walk in the "Craters of the Moon" geothermal area (photos #3 & #4), where we saw many fumaroles (steam vents) and bubbling mud pools - it did look like an other-worldly place... We called into the honey centre on our way out of Taupo and got to see bees in their hives and learn some interesting facts - my favourite of which was that it would only take about 30g of honey to fuel a bee to fly all the way around the world!

    We drove on towards Rotorua, an area famed for its geothermal activity. On the way we visited Wai-O-Tapu, another volcanic area, with some pretty big and impressive sights. There, we saw some larger bubbling mud pools (5th photo), rocks and pools coloured in many different colours and shades by the minerals, more fumaroles (some only a couple of feet from the walkway!). Our favourite was the "Champagne Pools", so-called because of the many bubbles of carbon dioxide they contain (you can see the water actually fizzing), with amazingly striking colours around the edges of the pools (last photo). We arrived in Rotorua around teatime and immediately noticed that what people say about the whole place stinking of sulphur is entirely true! We went out for a delicious Japanese meal for dinner, then finished our celebrations by opening and enjoying the bottle of pink Pelorus fizz that we bought at the Cloudy Bay winery. Our motel room here also has a pool outside the bathroom that you can fill with geothermically heated water - so we made use of that too. It is a bit odd - you climb into it out of the bathroom window(!) but all 3 of us fitted into it easily and it was great to have our own private hot pool.

    Here's to many more adventures during the next 10 years and beyond...
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  • Day78

    Rotorua

    November 21, 2017 in New Zealand

    'Rotte Rua' was eens iets helemaal anders. Geen mooie fauna en flora, want alles in dit geothermisch gebied is dood door de vulkanische activiteit en de hele stad stinkt naar rotte eierscheten. Toch waren we aangenaam verrast. In één van de parken zagen we voor het eerst in ons leven een geiser afgaan, en sommige van de thermische bronnen waren enorm kleurrijk door de mineralen die ze bevatten. We zagen er ook pruttelende modderbaden en stomende meren en Miel nam een dipje bij een hete waterval. Precies een natuurlijk bubbelbad!Read more

  • Day87

    Ein gewisser Duft begleitete uns über die vergangenen Tage - Schwefel, egal wo man hingeht! Überall dampft es und man kann nicht leugnen, dass wir mitten im Vulkangebiet sind.
    Im Thermal Wonderland haben wir einen aktiven Geysir gesehen, der mit etwas Unterstützung auf einmal los sprudelte. Überall blubbert es, qualmt es und riecht auch dementsprechend... aber einfach beeindruckend!
    Heute waren wir noch zu Gast in einem Maori-Dorf, natürlich auch mitten in einem Thermalgebiet. Die Maoris nutzen die heißen Quellen (mit bis zu 180 Grad) zum Kochen oder auch zum Baden. Zum Abschluss haben wir noch den eindrucksvollen Haka-Dance gesehen. Jetzt wissen wir, wie wir in Zukunft unsere Feinde einschüchtern werden!😛Read more

  • Day31

    Kaituna River

    December 28, 2016 in New Zealand

    Nach unserem gestrigen, entspannten Tag am Strand stand heute ein bisschen Action auf dem Plan: es ging zum Raften.
    In einer großen Gruppe (auf 6er Rafts aufgeteilt) ging es gut 2h den Fluss entlang. Dabei wurden auch die Okere Falls befahren, mit 7m Höhe die höchsten, kommerziell genutzen Rafting-Wasserfälle.
    Das hat mega viel Spaß gemacht und unfreiwillig ist auch niemand über Bord gegangen 😉 zwischendurch durften wir nämlich aussteigen und kleinere Wasserfälle "hinabschwimmen" 😂😁Read more

  • Day5

    Rotorua

    February 5, 2017 in New Zealand

    Rotorua ligt op een vulkanische breuklijn in een onherbergzaam landschap met gloeiend hete bronnen, borrelende modderpoelen en bulderende geisers, die heet water uitbraken in de naar rotte eieren stinkende lucht. Vanwege dit laatste wordt Rotorua ook wel stinkville (stinkstad) genoemd. Rotorua is gesticht door de Maori's en geldt als het centrum van de Maori cultuur. In Rotorua zijn ook warme bronnen waar een heilzaam bad kan worden genomen. Tot slot is er nog Fat Dog, een eetcafé waar Leo mij heeft getrakteerd op een verjaardagsmaaltijd. Op de foto's ons hotel en ons feestmaal bij Fat Dog.Read more

  • Day59

    Zorben, 7-Meter und keine Sterne

    November 27, 2017 in New Zealand

    Heute sollten drei Punkte auf dem Programm stehen. Zunächst ging es nach einem guten Schlaf dann Zorben. Falls sich darunter niemand etwas vorstellen kann, gibt’s nachfolgend ne kurze Erklärung. Beim Zorbing wird man in eine Kugel gesteckt, die mit Wasser gefüllt wird. Anschliessend geht es alleine, zu zweit oder zu dritt einen Abhang runter. Es gibt verschiedene Strecken die man ausprobieren kann. Wir entschieden uns dann zuerst für ein gemeinsames runterrollen der Kugel. Hierfür mussten wir unsere Badeklamotten anziehen (da es morgens war auch noch das Surfshirt) und warteten auf den Fahrer, der uns den Berg hochbringt. Glücklicherweise war es nicht sonderlich voll und wir kamen schnell dran. Der Fahrer und Zorb-Schubser (d. h. derjenige, der der Kugel den nötigen Stoß gibt) war ein freundlicher US-Amerikaner, der mit seiner deutschen Frau seit zwei Jahren reist und vorher noch nicht einmal einen Reisepass hatte. Oben hieß es dann mit dem Kopf voran in die Kugel. Erst Chris, dann Steffi. Und damit war es mit unserer Mitwirkung auch schon getan. Wir rutschten in der Kugel den Abhang runter und Steffi kam aus dem Schreien auch gar nicht mehr raus. Es hatte uns dann soviel Spaß gemacht, dass wir uns dann noch für zwei einzelne Fahrten entschieden haben. Während wir uns dann unten im Whirlpool aufwärmen konnten, sahen wir dann die weiteren Kugeln den Berg hinabrollen. Nachdem wir wieder abgeholt wurden, entschied sich Steffi für die schnellste Strecke und Chris sich für die, bei der man am meisten durchgeschüttelt wird. Während Steffi die ganze Zeit schrie und sich über die Geschwindigkeit und die kurzen Höcker auf der Strecke freute, fühlte Chris sich wie in dem inneren einer Waschmaschine. Wir hatten dabei aber echt eine Menge Spaß. Nachdem wir uns dann wieder im Whirlpool aufgewärmt hatten, zogen wir uns an und es sollte dann weitergehen. Wir hatten ein paar Stunden später einen Termin für Wildwasserrafting und noch ein bisschen Zeit, sodass wir nach Rotorua gefahren sind (was auf Maori soviel wie der zweite See heisst, da man ihn als zweites entdeckt hat). Dort aßen wir zu Mittag, Steffi kaufte sich einen Badeanzug und dann ging es auch schon weiter. Beim Wildwasserrafting hatten wir dann auch noch ein wenig Zeit uns einzustimmen und auszuruhen. Nach einem kurzen Briefing von Manu zur Ausrüstung und zur Strecke, welche den größten kommerziell für Rafting genutzten Wasserfall der Welt beinhaltet (7 Meter), zogen wir uns die Schwimmwesten, Taucherschuhe und Helme an und es ging los. Wir hatten schon ein wenig Respekt vor dem 7 Meter-Fall und wohl auch zu Recht, da es drei Möglichkeiten gibt, die vorkommen können. Nummer 1: Das Boot taucht ab und alle sind drin, Nummer 2: Das Boot taucht ab und einer/einige fehlen und Nummer 3: Das Boot taucht ab und dreht sich und keiner sitzt mehr drin. Demzufolge war immer gutes Festhalten angesagt. Am Fluss angekommen, wurde noch ein Maori Gebet gesprochen und dann durften wir den Fluss offiziell betreten. Da wir nur zu zweit waren, wurden wir mit zwei Italienerinnen, die aufgrund des Gewichts hinten saßen, einer Finnin, die mit Steffi in der Mitte saß und einer Amerikanerin, die mit Chris vorne sass, zusammengestellt. Unser Guide war Batman (kein Witz), der extrem witzig und einen Hang zum übertreiben hatte. Zwischendurch haben wir und dann immer wieder gegenseitig angefeuert und uns Mut gemacht. Und dann ging es auch los. Die ersten Fälle von 1-3 Metern liefen bereits problemlos ab. Und wir hatten wirklich eine Menge Spaß. Dann nach 30 Minuten kam dann das Monster. 7 Meter sollte es in die Tiefe gehen. Wir waren das letzte Boot. Bereits vor uns haben sich zwei aus einem Boot ins Wasser gelegt (wie sich herausstellte zwei Deutsche), die danach meinten, dass es auch viel zu gefährlich wäre und es in Europa wohl nicht zulässig wäre (was wir aber für leicht übertrieben gehalten haben). Unser Boot machte einen guten Job und wie blieben alle drin, auf den nachfolgenden Fotos, die wir uns anschauten, stach Chris aus der Menge heraus, da er sich als einziger auch gar nicht duckte und mutig den Sturz ins Auge schaute. Nachdem wir es wirklich gut machten und weder Besatzung noch Paddel verloren, wurde Batman auch mutiger und zeigte uns ein paar Tricks. So surften wir auf einer Welle, zwei Besatzungsmitglieder setzten sich beim nächsten Fall nach vorne über das Boot hinaus und Steffi hatte die Ehre bei einer Surfaktion ganz vorne zu sitzen und richtig nass zu werden. Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr raus und dann hatten wir auch schon das Rafting nach knapp 2 Stunden überstanden, hätten aber auch gerne noch weitermachen können. Am späten Nachmittag kamen wir dann auch wieder am Campervan an und hatten dann Abends auch noch einen Termin für Stargazing in einem Sternenobservatorium in Rotorua. Glücklicherweise hatte sich das Wetter zwischendurch auch schon ein wenig gebessert und es wurde langsam blauer Himmel. In der Zwischenzeit fuhren wir dann nach Rotorua in die Eat Street und aßen dort zum Abendbrot (nach ein paar Tagen hatten wir echt keinen Bock mehr auf Dosenessen). Leider bekamen wir dann auch einen Anruf, dass das Stargazing doch nicht stattfindet und daher machten wir uns nach dem Essen und einem wunderbaren Eis (krass verrückte Sorten) auch auf dem Weg Richtung Waitomo, um auf halben Strecke auf einem freien Campingplatz an einem See zu schlafen. Da wir heute hauptsächlich Videos gemacht haben, müssen wir die extrahierten Fotos mal später nachreichen. Morgen steht dann in Waitomo nur 5 Stunden Blackwater Rafting an, d. h. Abseiling, Höhlenklettern und Höhlenschwimmen mit tausenden von leuchtenden Glühwürmchen, die die Höhle wie den Nachthimmel erstrahlen lassen (so jedenfalls erzählten es alle, mit denen wir sprachen).Read more

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Rotorua District

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