New Zealand
Waimoau Stream

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88 travelers at this place:

  • Day21

    Cape Reinga

    January 25, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es dann zum (fast) nördlichsten Punk Neuseelands. Ich kam am Tapotupotu Campingplatz direkt am Strand an und lief von dort aus zum Cape.

    Zwei kleine Berge gab es dabei zu überwinden zwischen denen wiederum ein Strand lag.
    Ein sehr schöner aber auch sehr anstrengender Marsch.

    Das Cape selbst war beeindruckend. Man sah förmlich die Tasmansee und den Pazifik wie sie aufeinander trafen und die Strömungen gegeneinander kämpfen.

    Für die Maori liegt in diesem Ort eine große Spiritualität, treten doch die Seelen ihrer verstorbenen hier die letzte große Reise an.
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  • Day29

    Cape Reinga

    December 8, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Cape Reinga ist beeindruckend! Aber wie gesagt, nur wegen dem Cape dahin zu fahren, lohnt sich nicht. Am Cape Reinga treffen zwei Ozeane aufeinander treffen (Tasman Sea und pazifischer Ozean) und dieser Ort wird in der Maori Kultur sehr groß geschrieben. Die Atmosphäre ist traumhaft. Seid früh genug dran, um dem Tourismus zu entfliehen. Ich war nun an den nördlichsten und südlichsten Punkten beider Inseln ✌️😊Read more

  • Day194

    Meeresumarmung

    July 9, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Russell ist ein kleines, niedliches Hafenstädtchen und erinnert mich ein wenig an Warnemünde. Süße aber teure Restaurants haben Tische am Ufer gedeckt und gut gekleidete Menschen spazieren die Promenade entlang.
    Wir schlendern hier am Abend noch durch die Gassen und kaufen teure, berühmte Pralinen (die von einer Argentinierin aus Schweizer Schokolade in Neuseeland hergestellt werden), um den Abschiedsschmerz von der Farm zu überwinden.
    Den Sonnenuntergang sehen wir auf der kurzen Autofähre von Russell nach Paihia. Hier übernachten wir am Ufer eines Meeresarmes und besuchen gleich am Sonntagmorgen den Farmmarkt von Kerikeri. Wenn wir hier leben würden, wären wir wahrscheinlich jedes Wochenende auf diesen Märkten, hörten dem Treiben der Menschen zu und lauschten der schönen Hintergrund-Live-Musik. Bei Sonnenschein ist dies der beste Ort für den längsten Kaffee des Wochenendes - oder zwei, leckeres Brot und andere Schmankerl.
    Man möchte glauben, die Stadt Kerikeri hat ihren Namen von den dutzenden Hähnen, die wir am Parkplatz der Wanderung zu den Regenbogenfällen treffen. Woher der Name tatsächlich kommt, ließ sich bisher nicht herausfinden.
    Nach den Wasserfällen entscheiden wir uns, noch einmal zur “Bay of Islands” nach Paihia zurück zu kehren. Eine Wanderung, die uns von hier über die Fähre nach Russell führen soll, fällt flach, weil dieses kleine Städtchen tatsächlich circa 70NZD fürs Parken verlangt. Also setzen wir im Charly über und wandern von Russell aus auf den Mount Tapeka, um die wunderbare Aussicht auf viele der 144 kleinen Inseln der Bucht und das kleine Denkmalhäusschen an dem Punkt, den James Cook hier als erstes betrat, zu genießen. Auf dem Weg hinab machen wir wieder eine dieser kurzen Bekanntschaften, die wir so an den Kiwis lieben. Uns völlig fremd, kommen wir mit einem Mann ins Gespräch, deren Sohn und Enkel gerade im Wasser paddeln. Wir reden über unsere Reise und sein Leben in diesem Paradies hier. Wir bekommen ein paar wertvolle einheimische Insidertipps und freuen uns über diese wiederholten kleinen Begegnungen mit den netten Menschen dieses Landes.
    Nach einem Eis am Hafen schlendern wir noch am Strand und durch Mangroven, setzen zurück nach Paihia über und führen unseren Weg gen Norden fort.
    Eine Wanderung zur Abenddämmerung steht heute noch auf unserem Plan. Es ist eine der verstecktesten und schönsten Kurzwanderungen des Landes, denn nach steilen 30 Kletterminuten auf den St.Paul’s Rock erreichen wir eine wahnsinnige 360 Grad Aussicht über die Whangaroa Bucht, Austernfarmen und das Festland. Die Sicht hier beeindruckt uns noch viel mehr als die auf die von den Kiwis so geliebten “Bay of Islands”. Wir schließen heute unsere Augen zwischen dem “Coca-Cola”-See (der sich heute nicht in der typischen Farbe zeigt) und dem Rauschen des Meeres.
    Die kommenden Tage verbringen wir im höchsten Norden des Landes. Die Fahrt wird von weiter Natur und vielen wilden weißen Lilien gesäumt.
    Das Kap Reinga ist zwar nicht ganz der nördlichste Punkt des Landes, jedoch der nördlichste noch zugängliche Ort. Zudem trifft hier das Wasser der Tasmansee auf den Pazifik. Tatsächlich wird das an einer Linie durch sich gegenseitig peitschende Wellen sichtbar. Irgendwie hätten wir nicht damit gerechnet, dass zwischen den Wassermassen die Meere so trennbar und Grenzen so sichtbar sind, war dies alles doch eh mal ein einziger Ozean.
    Für die Maori treffen hier das männliche und das weibliche Prinzip aufeinander und verkörpern durch ihre Verschmelzung die Entstehung von Leben - wir finden dies einen schönen, romantischen Gedanken. Am Kap befindet sich auch der heilige Ort, an dem die Seelenwanderung nach dem Tod stattfindet, um für immer „nach Hause“ zurück zu kehren. Die mystische Stimmung liegt hier irgendwie in der Luft, obwohl die Lautstärke mancher Besucher selbst uns respektlos erscheint.
    Eine Tageswanderung auf dem “Twilight-Loop“ stellt sich als herausragende Überraschung dar. Über eine weite grüne Weide gelangen wir durch Küstenwald auf hügelige Sanddünen. Wir wandern hinauf und hinab bis zu einem verlassenen breiten Strand, müssen hier wieder einmal nackten Fußes die Flut durchwaten, um auf der anderen Seite durch rot gefärbte Sand- und Lehmwege an eine schroffe Steilküste und noch mehr Strand und pure Zweisamkeit zu gelangen.
    Am nördlichsten Campingplatz des Landes parken wir heute unser Zuhause. Wieder einmal stehe ich in der Nacht auf, um die Milchstraße zu sehen. In den frühen Morgenstunden, wenn der Mond unter gegangen ist, ist das am eindrucksvollsten. Ich ziehe Seb mit aus dem Bett vor lauter Freude, weil ich eine Sternschnuppe sehe. Er schaut aus der Tür heraus und sieht sofort auch eine. Wir machen die Kamera bereit und schauen erneut in den Himmel. In den wenigen Minuten der Vorbereitung hat sich tatsächlich alles zugezogen. Eine dicke Wolkendecke bedeckt die leuchtenden Himmelspunkte ... - also schnell wieder ab ins Kuschelbett.
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  • Day165

    Cape Reinga - Der hohe Norden

    June 14, 2017 in New Zealand ⋅ 🌙 22 °C

    Heute Morgen waren wir zum Wachwerden erst einmal mit Davids Schwester Bella auf einen FaceTime Call verabredet. Aus ein bisschen schnacken und lachen wurden schnell 2,5 Stunden. Dann knurrte uns der Magen vor Hunger und Bella war müde und musste ins Bett. Also Schlafen für Bella, Frühstück für uns.

    Es gab Porridge, Tamarillos (Baumtomate) und Kiwis sowie den super leckeren selbst gemachten Joghurt von Kathryn. Oben drauf etwas Ahornsirup. Wir haben es uns wieder ordentlich schmecken lassen. Lecker.

    Dann haben wir uns mal wieder ordentlich verquatscht mit Gerard, Kathryn und ihrem Sohn Casey und sind erst gegen 13 Uhr los. Die drei sind einfach total unterhaltsam und haben auch schon sehr viel erlebt, sodass man endlos weiter reden könnte. Aber der hohe Norden hat nach uns verlangt.

    Es ging den State Highway 10 hoch durch schöne, grüne Natur bestehend aus hobbitmäßigen Hügeln, Wäldern und Blick auf das Meer mit kleinen Städtchen. Wir können uns echt jeden Tag über die tolle Natur freuen. Es ist einfach zu schön.

    Cape Reinga liegt an der schmalen Nordküste der Nordinsel. Dort steht nicht nur ein schöner weißer Leuchtturm, sondern dort treffen auch der Pazifik und die Tasmanische See aufeinander. Das sieht vielleicht verrückt aus im Wasser. Man kann genau die "Grenze" der Gewässer erkennen, da sie mit ihren Strömungen aufeinander prallen und die Wellen knallhart aufeinander treffen. Aufgrund des super starken Windes dort, war es gar nicht so einfach an einem Fleck stehen zu bleiben und sich das Wasser-Spektakel mitsamt der unglaublich schönen und so friedlichen Natur anzuschauen. Wir waren beide super glücklich dort zu stehen und diesen Punkt auf unserer Liste gesehen zu haben. Es ist wohl einer der magischsten Orte, die wir bisher erlebt haben. Und das geile ist: Wir beide waren komplett alleine dort. Der Ort und das Gefühl gehörte in diesem Moment nur uns. Unbeschreiblich.

    Dadurch, dass wir nun an diesem Punkt angekommen waren, wurde uns nochmal bewusst, dass Neuseeland sich für uns dem Ende zuneigt. Denn der Norden hier war unsere letzte Station und die letzten Tage - und zwar genau noch 3 - sind gezählt. Da wird man doch etwas wehmütig, weil es eine so schöne und intensive Zeit in diesem wundervollen Land am anderen Ende der Welt war.

    Aber genug der Sentimentalität, noch ist nicht Schluss. Nach diesem tollen Platz, ging es noch weiter zum Tapotupotu Bay, um den Sonnenuntergang und etwas Strand zu genießen. Ein toller Abschluss für den Tag.

    Dann ging es in der Dämmerung nach Ngataki, 40 Kilometer weiter zu unserem heutigen AirBnB. Ein schönes kleines Haus, indem wir ein schnuckeliges kleines Schlafzimmer und sogar ein eigenes Bad haben. Hier scheint der Hund begraben, denn es gibt nur wenige Häuser und die nächste Stadt ist einige Kilometer entfernt. Genau das Richtige für diese schöne Landschaft. Wir fühlen uns hier sehr wohl und fragen uns berechtigter Weise: Was braucht man mehr?
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  • Day188

    Ankunft von Melli und Cape Reinga

    February 12, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ -9 °C

    Am Sonntag morgen um 6 Uhr haben wir Melli am Flughafen abgeholt und die Fahrt ging los Richtung Norden Neuseelands.
    Da das Wetter schlecht gemeldet war und wir keine Lust auf Auckland im Regen hatten, entschieden wir uns schon ein wenig weiter zu fahren. Erstes Ziel waren eine Art Hot pools um ein wenig zu entspannen. Nach dem wir aber nach einer langen Fahrt dort endlich ankamen fanden wir an der geschlossen Tür ein Schild : wegen Überflutung geschlossen! Schon der erste Reinfall unserer Reise. Naja was will man machen. Dann fuhren wir weiter um in unsere heutige Unterkunft einzuchecken, der Haka lodge in Paihia. Da wir erst um 14 Uhr einchecken konnten und wir alle ein wenig müde waren schliefen oder chillten wir ein wenig im Hostel mit Blick auf das Meer. Außer einem kurzen Einkauf und einem kleinen Stadtbummel hatten wir heute auch nichts mehr vor.

    Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Cape Reinga Leuchtturm, dem nördlichsten Punkt Neuseeland. Eine schöne Fahrt bis dahin, tolle Landschaft und Aussichten. Vom Parkplatz aus gibt es dann einen kleinen Track bis zum Leuchtturm. Wir kamen grad noch rechtzeitig um schöne Bilder zu machen, denn dann verdeckte uns eine graue Wolkendecke die schöne Aussicht. Der nächste Stop waren dann die Giant Sand Dunes. Erst ist noch alles grün um einen herum, dann läuft man durch einen kleinen Fluss und dann sieht man nur noch Sand. Echt erstaunlich die Natur. Da wir uns vor ein paar Tages ein Bodyboard gekauft haben, dachten wir uns super dann können wir das board gleich für das sandboarden hier nehmen, mussten dann aber leider feststellen das unser board eine andere Unterfläche hat wie die Sandboards. Aber zwei deutsche nette Mädels haben uns angeboten ihr board zu benutzen. Und so bin ich gleich mal eine Runde Sandgeboardet, sau lustig😁 der 90 Miles Beach durfte natürlich auf dem Weg auch nicht ausgelassen werden. Mit dem Auto konnten wir direkt bis vor auf den Sand fahren. Nach ein paar schönen Bildern ging es den ganzen Weg wieder zurück ans Hostel. War ein schöner Tag, nur leider haben wir die Sonne hinter den Wolken die sich ab und zu mal blicken lassen hat ein wenig unterschätzt und uns einen Sonnenbrand geholt🙈
    Den nächsten Tag hatten wir eigentlich mit einer 6 stündigen Segeltour geplant, diese wurde uns aber leider wegem zu schlechtem Wetter abgesagt. Sehr schade! Das war eines der Touren auf die wir uns richtig freuten. Aber das Wetter kann man nunmal leider nicht ändern. Und so verbrachten wir den Tag im Hostel mit Musik hören, lesen, PC Arbeit, reden und chillen.
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  • Day175

    Cape Reinga

    March 19, 2017 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    Von Paiha aus ging es dann weiter nach Cape Reinga. Vorher hielten wir noch kurz in der Stadt und als wir weiterfahren wollten, sprang der Wagen nicht mehr an. Sonderlich viele Gründe dafür kann es bei einem Neuwagen nicht geben, und schnell stellte sich heraus dass die Batterie alle war. Das kam uns sehr merkwürdig vor, doch nach einem Telefonat mit der Autovermietung mussten wir uns auf die Suche nach jemandem machen, der uns Starthilfe geben konnte, denn den Abschleppdienst hätten wir in dem Fall selbst bezahlen müssen. Wie es der Zufall so wollte, fragten uns zwei Damen ob alles in Ordnung sei und ob sie helfen können, und da sie auch noch Kabel dabei hatten, war das Problem dann zum Glück auch gelöst. Danach fuhren wir schnell weiter, da wir uns am Cape mit Tobi treffen wollten, und jetzt ein gutes Stück hinter dem Zeitplan zurück waren. Die Fahrt zum nördlichsten Punkt Neuseelands wurde zunehmend einsamer und nach 4 Stunden fahrt waren wir dann endlich da. Als wir Tobi kontaktierten um zu fragen wo er denn sei erfuhren wir dass auch er eine autopanne hatte und so 2 Stunden hinter uns war. Kann man passieren. So warteten wir auf dem Campingplatz und dann traf Toni endlich mit seiner Reisegefährtin ein. Die Freude über das Wiedersehen war groß und wir hatten viel zu erzählen. Der Tag neigte sich allerdings schon dem Ende zu und so verschoben wir den tatsächlich Besuch des Capes auf den nächsten morgen. Nach Wizard ging es für uns dann ins Bett.
    Am nächsten morgen ging es dann los und wir sahen uns das Cape an, wo zwei Ozeane aufeinandertreffen. Ein durchaus beeindruckender Anblick und so machten wir uns dann auch frohen Mutes auf den Weg zu unserer nächsten Station!
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  • Day168

    Northland

    March 29, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Nachdem wir uns nun ein Auto gemietet haben kann die Reise hier starten. Zuerst ging es in den Norden der Nordinsel zum Cape Reinga. Auf dem Weg dorthin haben wir noch mitten im Nirgendwo eine Nacht gecampt und ich hab mir mal ein Bierchen gegönnt, sogar ein Deutsches ... hier gibt's nämlich Krombacher, allerdings zum völlig überhöhten Preis. Aber ich hab noch trotzdem gefreut mal wieder eins zu naschen ;) ... oh gott, das klingt ja als wär ich Alkoholiker.
    Naja zumindest haben wir hier den Norden erkundigt und an traumhaften Plätzen gecampt, direkt in einer Nicht und das Meer lag und zu den Füßen. Etwas baden waren wir auch und haben gegen die Wellen gekämpft, haben nur immer wieder verloren ;)
    Am nördlichsten Punkt waren wir damit und nur 18029km von London und 11222km von Vancouver entfernt.
    Am Ende haben wir über den Meer die Sonne untergehen und am nächsten Tag wieder aufgehen gesehen. Ein Traum sag ich euch, mal ganz zu schweigen vom unglaublichen Sternenhimmel hier.
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  • Day33

    Cape Reinga

    March 12, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute spät losgekommen, da wir eigentlich nur die Küstenseite (Ost zu West, ca. 80km)) wechseln mussten. Sind dann aber erstmal nach Norden abgebogen (Mangonui) um pünktlich um 12h zum Mittagstisch ( Fish w/o Chips) einzukehren.
    Wir haben uns dann doch noch entschieden die gut 100Km an die Nordspitze nach Cap Reinga zu fahren und es hat sich gelohnt. Tolle Aussichten und angenehmes Wetter. Etwas weiter südlich haben wir noch die Sanddünen mitgenommen und sind dann wieder Retour um auf dem Rückweg am 90 Miles Beach mit dem Auto an den Strand (Ahipara) zu fahren.
    Die weitere Fahrt bis zum Hotel in Omapere hat sich dann doch etwas hingezogen (tiefes Outback in Maori Regionen mit vielen Gravelroads und verschlugenen Wegen) so dass wir erst um 21h (und somit im dunkeln) im Hotel waren.
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  • Day83

    Labour Day- Cape Reinga :)

    October 26, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Dieses Wochenende ist Labour Day und deshalb haben wir am Montag frei. Es geht für uns 5 Mädels wie für schätzungsweise 90% aller AuPairs an den nördlichsten Punkt Neuseelands. Sarah, Frauke, Julia, Smilla und ich treffen uns also Freitag am späten Nachmittag, gehen einkaufen und fahren bis in das Strandhaus von Sarahs Gastfamilie. Sarah und ich waren vor einigen Wochen schonmal da um und nun ist es also wie nach Hause kommen. Wir lassen das Wochenende abends dann langsam mit Nudeln, Schokolade und Kartenspielen einklingen bevor es vergleichsweise früh ins Bett geht.

    Samstag sind wir dann schon kurz nach Sonnenaufgang wieder auf den Beinen denn uns steht eine 5 Stunden Autofahrt bevor. Wir fahren an der Westküste hoch bis zum „Tane Mahuta“, dem größte Kauri-Baum des Landes. Er ist der bereits etwa 2.000 Jahre alt, 18 Meter hoch und hat 4,4 Metern Durchmesser. Ein Ranger/Freiwilliger/Maori der in Warnweste neben dem Baum steht erzählt uns eine Maori-Legende über die ewige Liebe zwischen dem „Herr des Waldes“ und den Herrschern des Meeres- den Walen. Nach diesem kleinen Zwischenstopp geht es auf eine Fähre und am Meer entlang bis zum Cape Reinga. Ich wollte eigentlich vor allem zum Cape um den nördlichsten Punkt mal gesehen zu haben aber ich hätte nicht erwartet wie schön es da dann tatsächlich sein würde. Das Wasser ist blau, die Wellenkämme perfekt weiß und die Strände die verlassen unter uns liegen könnten jederzeit Werbung für die Karibik machen. Wir genießen die Sonne, schauen in den Leuchtturm, gucken wie der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander treffen und machen Fotos. Dann geht es weiter zur Te Paki Sand Düne. Wir klemmen uns Fraukes Surfboard unter den Arm, leihen uns noch zwei zusätzliche und machen uns an den Anstieg. Wir klettern die Dünen hoch bis wir das Meer sehen können und sausen auf den Boards wieder runter. Das wiederholen wir bis es dunkel wird und wir die Boards wieder abgeben müssen und wir machen uns an den letzten anstrengenden Aufstieg. Erschöpft aber glücklich kommen wir oben an und schauen uns den Sonnenuntergang an bis es kalt wird. Also machen wir uns auf zu unserem AirBnB, bangen kurz um unser Auto weil es komische Geräusche von sich gibt und kommen aber wohlbehalten schon im Dunkeln in unserem kleinen Cottage an.

    Sonntagmorgen schaut unser super nette ältere Vermieterin bei uns vorbei um uns Frühstück zu bringen und bietet uns gleichzeitig an, dass wir hinterher gerne nochmal zu ihr kommen können, da sie einige Avocados über hat. In Erwartung eines Avocado-Baumes gehen wir zu ihr rüber und entdecken das wir auf einer Avocado-Farm mit über 2000 Bäumen gelandet sind. Die Früchte die von selbst auf den Boden gefallen sind, dürfen nicht verkauft werden und so erklären unsere Vermieter uns alles, was es über Avocados zu wissen gibt und geben uns eine ganze Tüte mit sehr reifen für den Tag und weniger reifen für die nächsten Wochen mit. Ein bisschen später als geplant aber gut gelaunt geht es dann los wieder Richtung Süden. Wir fahren zum berühmten 90-Miles-Beach, der ehrlich gesagt ein wenig enttäuschend ist. Da unsere Vermieter uns mehrmals erzählt haben, dass dort schon Busse im Sand versunken sind trauen wir uns nicht mit unserem kleinen Auto am Strand lang zufahren und fahren nach einem kleinen Strandspaziergang weiter. Wir schauen uns zwei Wasserfälle an und halten dann in Pahia, einem kleinen Ort in der Bay of Islands. Wir gucken uns den Hafen und die zugegebenermaßen sehr kleine Innenstadt an, picknicken am Strand und spazieren am Meer entlang. Abends geht es dann wieder bis nach Mangawhai ins Ferienhaus wo wir den Abend mit Reispfanne, Eis und noch mehr Gesellschaftsspielen gemütlich ausklingen lassen.

    Auch den Montag gehen wir entspannt an. Wir schlafen mal wieder länger als bis 7 Uhr, frühstücken mit Blick aufs Meer und machen uns dann auf den Weg an den Strand. Wir liegen in der Sonne, spielen noch mehr Karten und kühlen uns im Meer ab. Wieder im Strandhaus dürfen wir mit einem der kleinen Squads von Sarahs Hostdad durch den riesigen Garten fahren und machen uns dann schließlich wieder auf nach Auckland. Wir kommen überraschend gut und staufrei wieder zuhause an und freuen uns, dass wir anders als alle anderen erst die West- und dann die Ostküste gemacht haben,so auch den Touristenmagnet Cape Reinga am Samstag gesehen haben und die Menschenmassen vermeiden konnten :)
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  • Day108

    Cape Reinga

    July 19, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    We woke to the sound of the waves crashing on the beach and to the most incredible view over the sea. This place is amazing! After breakfast we had a walk along the beach before making our way to Cape Reinga, the most northerly point on New Zealand. Simon was also going to let me drive the van today so I was extra excited.

    Cape Reinga is a particularly special place for Māori people ad they consider this the place that their soul comes when they die before it departs to the spirit world. When we arrived we parked up and walked down to the Lighthouse which sits on the end of the peninsula. Here the Tasman Sea meets the Pacific Sea and you can see the wave crash together which is pretty cool. To the right of the lighthouse we could see an 800 year old pohutukawa tree of which the Māori people believe the souls slide down its roots. It was an amazing place and great to see out over the 'end of the world'. As Cape Reinga is a sacred site you are not allowed to eat or drink there so we started heading back South and stopped off at Tapotupoto by the beach for lunch.

    We then continued the long journey back down South. You get such amazing views when you are driving around New Zealand that you really don't mind the long drives. To break the journey up we were spending the night near Opononi in a very cheap campsite. Due to a rather long stop at Mc Donalds to steal their wifi so we could update the blog (as we hadn't updated anything since Fiji) we arrived at the camping spot in the dark. We were however greeted by a very friendly (and possibly drunk) Ozzie called Nash. He helped us park the van as people had been getting stuck and then gave us some fish (I have no idea what kind) that he caught that day which was very sweet. Simon was extremely pleased as it added some meat to what would have otherwise been a veggie dinner of pasta and pesto.

    When clearing up from dinner disaster struck when we discovered that the sink wasn't draining! After an hour of moving the van and taking everything apart we gave up and went to sleep, deciding to call the rental company in the morning.
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