Peru
Miraflores

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213 travelers at this place:

  • Day51

    Ica / Paracas / Lima

    December 11 in Peru

    Guten Morgen an meinem letzten Tag in Südamerika,

    ich habe seit Cusco noch einen Abstecher in Ica und Paracas gemacht und bin jetzt in Lima. Mein Tempo habe ich deutlich herunter gefahren, da dies eingebaute und ungeplante Endstationen waren, die aber
    auch wieder einfach unglaublich sind. Man kann hier wirklich an jeden x beliebigen Ort fahren und findet immer wieder etwas, dass man vorher noch nie gesehen hat und unglaublich ist. 😳

    Von Ica aus habe ich einen Tagesausflug zur Halbinsel Paracas ins Naturschutzgebiet gebucht. Dort ging es dann zu den Balestas Inseln mit dem Boot. Man sagt hier, sie sind die Galapagos Insel für „Arme“ oder kleines Geld. Ich habe keinen Vergleich zum Original, daher kann ich das nicht bestätigen. 😅

    Tausende verschiedene Vogelarten, Pinguine und Seelöwen haben hier ihr unberührtes Zuhause. Die Inseln dürfen nicht betreten werden, allerdings fahren die Tourboote nah an die Inseln heran, so dass wir die Seelöwen direkt neben dem Boot sehen konnten. Auf dem Weg dorthin führt die Bootsfahrt vorbei am "Candelabro", einem riesigen, in den Sand geritzten Dreizack, der höchstwahrscheinlich zu den Linien von Nazca gehört, die nur ca. 1,5h entfernt von Paracas mit dem Flugzeug überflogen werden können. Es gibt über 1.500 dieser Scharrbilder mitten in der Wüste in Nazca und Palpa hier in Peru. Man kann dort auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von etwa zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Walen sehen. 🤭

    Da ich bereits am Candelabro vorbei gefahren bin und der Flug sehr teuer ist, bin ich dort aber nicht hin. Bis heute sind die Linien noch ein Mysterium und nicht richtig geklärt. Forscher gehen aber davon aus, dass sie in Ritualen im Hinblick auf Wasser und Fruchtbarkeit entstanden sind. Die Entstehungszeit der ältesten Nazca Linien liegt bei 800 v. Chr. und 600 n. Chr. Unglaublich oder? Am Candelabro kam es mir wie einfache Linien im Sand/Felsrücken vor, ich konnte kaum glauben, dass diese Linien schon mehr als 2.000 Jahre dort sind. 😳

    Danach ging es in den weitläufigen Nationalpark Paracas. Wir machten unterwegs mehrere Stopps. Einmal um die Steilküste, das Meer und die Überreste der „La Catedral“ zu sehen, welche beim Erdbeben 2007 zerstört wurde. Geendet hat die Tour dann in einem kleinen Fischerdorf, indem wir dann noch etwas gegessen haben bevor es auf den Rückweg ging.

    Ich habe mich dann noch auf den Weg nach Huacachina gemacht. Das ist eine Oase, die mitten in der Wüste liegt. Man kann dort Sandboarding machen und Buggy Touren buchen mit denen man durch die Wüste donnert. Ich habe mich vom Busfahrer dort raus schmeißen lassen und keine Tour gebucht, da ich Sandboarding schon kannte. 🤗

    Dort war es so unglaublich schön. Ich konnte es kaum glauben. Mitten im Nichts eine Oase mit Wasser, drum herum nur Sand, Sand und noch mehr Sand. Auf dem letzten Bild, ganz oben auf der Düne könnt ihr kleine Punkte sehen, das sind Menschen.
    Ich hoffe das zeigt die Größenverhältnisse mal wieder ein wenig. Die Dünen sind bis zu 100 Meter hoch und gehören damit zu den größten des Landes. In dem kleinen Ort an der Oase leben nur ca. 100 Einwohner, die täglich von ca. 1.000 Touristen besucht werden. Das fällt vor Ort aber kaum auf, da sich diese in der Wüste tummeln und man hat unten an der Oase wirklich Ruhe und wenige Menschen.☀️🏝

    Die Oase mit etwa 25 mm Niederschlag im Jahr wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte. Wegen des durch den Tourismus gestiegenen Wasserverbrauches fiel der See 1988 trocken. Daraufhin wurden Rohrleitungen verlegt, über die zusätzliches Wasser aus Ica zugeführt wird. Ich habe dort bei einem großen Eisbecher den Anblick genossen und bin dann später mit dem Taxi zurück zum Hostel.

    Am nächsten Tag ging es dann nach Lima mit dem Bus. Ich habe Lima allerdings aktuell nur zur Entspannung genutzt. Bisher konnte sogar die Tour, bei denen ich mit Seelöwen schwimmen kann, mich nicht reizen. 😅 Ich bin in den vielen Outlets shoppen gewesen und war beim Friseur, was allerdings nicht die beste Idee war, da mir meine Haare jetzt viel zu hell sind und die Blondierung es auch ganz schön in sich hatte. 🤦🏽‍♀️
    Evtl. mache ich mich heute Abend zum Abschluss noch zur Wasershow in Lima auf. Bisher bin ich aber wirklich einfach platt von den vielen Eindrücken, Touren und der Geschwindigkeit.

    Ich habe auch dieses Mal nicht alles geschafft, der Amazonas ist mir wieder verwehrt geblieben und Kolumbien musste ich auch streichen. Aber das sind genug Gründe um zurück zu kommen. 💪🏼
    Kuba und die Bahamas waren aber auch fest in meiner Planung und ich bin so froh, dass ich ab Samstag endlich mein eigenes Zimmer habe und mich niemand mehr aus dem Schlaf reist, da er/sie spät anreist, früh abreist oder auf Touren muss oder vom Feiern kommt. Dann fängt der Urlaub an und das Reisen endet. Etwas mehr Zeit an jedem Ort, endlich Strand und das Meer, lesen, lange schlafen juhuuu. ❤️

    Ihr hört von mir mit den nächsten Eindrücken aus Kuba. 😎

    Bis dahin euch erstmal eine schöne Vorweihnachtszeit mit hoffentlich nicht allzu viel Stress. ☃️❄️✨

    Liebe Grüße,
    Angi
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  • Day56

    Lima (Peru)

    November 16 in Peru

    Lima, eine weitere Großstadt auf meiner Reise durch Südamerika. 7 Mio. Einwohner, dafür aber direkt am Meer gelegen und somit gleich tausend mal schöner als viele andere Hauptstädte hier.

    Von Unterhaltungen mit anderen Backpackern hab ich recht schnell raus gefunden, dass man keinesfalls in Lima Downtown sondern in Miraflores übernachten soll: zum Einen, weil diese Viertel am Meer liegen und die schönsten sein sollen, und zum Anderen aus Sicherheitsgründen, da leider nicht ganz Peru so freundlich und wunderschön ist, wie das was ich die letzten Wochen von diesen tollen Land kennen gelernt habe. Und es stimmt: Miraflores ist einfach sehr schön! Direkt am Meer gelegen mit vielen netten Bars, Restaurants, Hostels und Parks hat man gar nicht zwingend das Gefühl in einer solchen Metropole zu sein, was ich persönlich mag :)

    Zusätzlich hatte ich das Glück hier 2 von 3 Nächten alleine in meinem 6-Mann-Zimmer schlafen zu dürfen 😴

    Mich hat es jeden Tag ans Meer nach Miraflores oder Baranco gezogen und so bin ich hier wieder sehr viel gewandert. Bei einer Free Walking Tour am zweiten Tag hab ich auch 2 nette holländische Mädels kennen gelernt, die ebenso wie ich 4 Monate reisen: eine hatte allerdings hatte Lima als ersten Stop und die andere Lima als letzten Stop ihrer Reise...ich hingegen habe heute genau Halbzeit und ich möchte so gerne die Zeit anhalten 😍

    Lima war schöner als erwartet und so verschiede mich heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Peru: atemberaubendes Land, das mich sicher nicht zum letzten Mal gesehen hat ❤
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  • Day2

    Lima

    October 9 in Peru

    Nach einem langen Nachtflug können wir zum ersten Mal Lima erkunden. Dank vieler neuer Eindrücke, der salzigen Meeresbrise und leckerem Essen ist von Müdigkeit noch keine Spur :) Erster Sonnenbrand: ✅

  • Day45

    Nach 14 Stunden Flug mit Zwischenstopp in Mexiko City sind wir in Lima, Perú angekommen. An Schlaf war nicht zu denken aber wir haben ein schönes Airbnb mit Dachterasse, sodass wir das nachholen können.
    Der erste Stopp ist für mich der Barbershop, die größte Herausforderung dieser Reise. 😊 Nachdem ich seit 10 Jahren dem besten Friseur in München vertraue, ist es für mich eine Tortur zu einem neuen zu gehen. Aber, der Neue macht es nicht schlecht und nach unfassbaren 90 Minuten bin ich draußen, inklusive Bart trimmen.
    Am Abend geht's dann zum Punto Azul, einem schicken Fischrestaurant. Es gibt, was sonst, das Nationalgericht Ceviche sowie ein grandioses Fischrisotto.
    Für den nächsten Tag haben wir uns entschieden, eine Tour mit einer Einheimischen durch das "richtige" Lima zu machen. Katherin macht es toll und bringt uns in Gegenden wo wir nie alleine hingekommen wären. Schon alleine die öffentlichen Busse zu nehmen ist eine Sache der Unmöglichkeit als Tourist.
    Die Straßen sind voller Menschen, voller bunter Shops. Wir sehen so viel von der Stadt und probieren bestes Streetfood. Katherin hat uns geraten in den meisten Gegenden das Handy lieber in der Tasche zu behalten, sodass es leider nicht zuviele Fotos gibt. Aber ich verspreche euch, es ist eine tolle und aufregende Stadt.
    Am späten nachmittags gehen wir dann nochmal in unsere sichere touristische Gegend in Miraflores. Nachdem ich bei unserer letzten Wanderung sehr unzufrieden mit meiner Regenjacke war, entscheide ich mich eine neue zu kaufen. Wir gehen in die schönste Mall die wir je gesehen haben (sie ist zur Hälfte offen mit Blick auf's Meer) und shoppen. Da gerade Black Friday war, gibt's ordentlich Prozente und ich freue mich auf eine neue Jacke und ein Baselayer da es jetzt bald ins Hochgebirge geht.
    Nach dem Einkaufen gibt's noch Pisco Sour mit Ausblick sowie die nächste Spezialität aus Peru, Lomo Saltado. Einfach grandios, die peruanische Küche...
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  • Day67

    Lorem ipsum Lima Post

    March 24 in Peru

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    Das verstehen jetzt wahrscheinlich nur die Polygrafen, Medienschaffenden und sonst ganz Schlaue. Aber egal, Hauptsache die Reiseroute ist dokumentiert. Hasta.
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  • Day74

    Das Dschungel-Abenteuer gut überstanden, geniessen wir die warme, wasserreiche und moskitofreie Dusche in Lima. Wir haben sogar einen ganzen Tag Zeit, uns die Stadt anzusehen, bevor es mit Speed-Traveling weitergeht. Wie üblich folgen wir einer Free-Walking-Tour, mit der kleinen Besonderheit, dass diese um 11:00 mit Frei-Bier startet. Wie geil ist das denn? Dachten wir. Kaum am Tresen steht denn auch schon das Frei-Bier da, 1dl. In einem 3dl Glas. Wat?! Also doch kein Frei-Rausch. War ja klar. Muss wohl eine Art Probiererli bzw Probierbierli sein. Zugegebenermassen ziemlich lecker. Ich bestelle mir also ein „Kleines“ und freue mich auf ein volles Glas. Und was kommt? Wieder 1dl! Stellt sich heraus, das Mittlere sind 2dl und ein „Grosses“ 3dl. Kosten? Sechs Stutz für eine Stange! In Peru. Zur Mittagszeit. Krass! Erinnert mich irgendwie an einen City-Trip zu sechst nach Oslo. Vor etwa 20 Jahren. Jede Runde Bier kostete astronomische hundert Stutz! Wir waren natürlich trotzdem knallvoll. „Was ihr möged heusche, möge mir no lang zahle“ war das Motto. Damals.

    Als weitere kleine Retrospektive verdient Viva Air Peru, Südamerikas Kack-Airline #1, eine weitere Erwähnung. Dass zusammen Reisende nicht zusammen sitzen, hat bei den Kack-Affen ja bekanntlich System. Sitzplatzbuchungen und -umbuchungen sind natürlich möglich - und kosten. Wer also sicher zusammensitzen will, kann sich das gerne kaufen. Alle anderen warten bis das Boarding abgeschlossen ist, um dann kurz vor Take-Off noch hektisch die Plätze zu tauschen. Ich wollte zwar nicht bei Sue sitzen, aber definitiv weg vom Mittelsitz auf einen mit deutlich mehr Bein- und Ellenbogenfreiheit. Und siehe da, der Fensterplatz beim Notausgang war noch frei und in guter Sprint-Distanz. Kaum habe ich meine Beine gestreckt, attackiert mich auch schon eine giftige Stewardess von wegen Boardingcard und Sitzplatznummer. Überfreundlich und warmherzig erkläre ich der doofen Sau, dass ich selbstverständlich nicht diesen Platz gebucht hätte, dieser aber ja ganz offensichtlich nicht besetzt wäre und sich soeben zwei Drittel der Passagiere irgendwie umgesetzt hätten. Ihr schien das egal, sie mochte mich aus mir unerfindlichen Gründen offensichtlich einfach nicht. So erklärte sie mir (in gutem Englisch), dass die Plätze am Notausgang nur für Personen wären, die Spanisch sprechen. Wat?! Ich geb dir gleich Spanisch! Ausserdem gleiche ich Enrique Iglesias wie kaum ein Zweiter. Finde ich. Der gleiche verlogene Quatsch wie mit den Handy-inkompatiblen Ticket-Scannern. Die Frage ob eine allfällige und natürlich gebührenpflichtige Sitzplatzbuchung via Internet ebenfalls meine Sprachkenntnisse in Frage gestellt hätte, bleibt erwartungsgemäss unbeantwortet. Wohl in erster Linie weil ich diese nicht laut gestellt, sondern mich brav zu Sue gesetzt habe, nachdem sie den kleinen verbalen Schlagabtausch mitverfolgt und mich eindringlich zu sich gebeten hat. So kam aufgrund meines vernünftigen Handelns auch bei diesem Flug niemand ernsthaft zu Schaden. Aber eines ist klar, diese Airline gehört zwangsliquidiert und gespendet!

    Und so verlassen wir Lima bereits wieder, um von Piura aus per Nachtbus Guayaquil in Ecuador zu erreichen.
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  • Day223

    Seven down, five to go

    May 2, 2017 in Peru

    Oh nee, het einde komt al in zicht. Gelukkig valt dat nog wel mee, want we hebben nog zoveel te zien en te doen in de komende 5 maanden. Onze plannen zijn om in de komende maanden nog verder Peru, Ecuador (incl. Galapagos eilanden), Colombia, Suriname en de omgeving van Rio de Janeiro te bezoeken. Alleen moeten we nu wel voor het eerst een soort van planning gaan maken. Gelukkig wordt het ons wel een beetje gemakkelijk gemaakt, want Bolivia, Peru en Ecuador lijken veel van hetzelfde te hebben. Zo hebben we bewust gekozen om de jungle al in Bolivia te bekijken en hierdoor gaan we dit niet nog eens doen in Peru of Ecuador. Ondanks dat de Andes echt super mooi is, is hij ook super groot en hoog. Vooral de hoogte geeft meer kans op kouder weer en we hebben allebei ook wel last van de hoogte. Zo ligt Ellen op dit moment een beetje ziekjes in bed. We zullen de komende tijd dan ook alleen de echte highlights in de Andes gaan bezoeken. Dit allemaal om er voor te zorgen dat we het doel om het rondje compleet te maken, kunnen gaan halen. Maar je hoort ons ook niet klagen als het niet gelukt is, want dan staan er heel veel mooie avonturen voor in de plaats.

    Vaak krijgen we de laatste tijd de vraag of het nog niet verveelt al het reizen. Het eerste antwoord is gelijk NEE! Want als je iemand de vraag stelt of hij werken of vakantie leuker vindt dan ligt het antwoord wel voor de hand. Nu willen we helemaal niet verwend overkomen, maar dat zijn we stiekem toch wel, alleen zijn er wel een aantal situaties die beginnen te vervelen. Veel grote steden hier lijken best wel op elkaar met een groot centraal plein met een fontein en kerk of kathedraal, met een heel toeristisch gedeelte en gelukkig ook minder toeristische gedeeltes of mensen die je iets willen verkopen, omdat je toerist bent. Dus we zijn een beetje grote stedenmoe. We vinden het veel leuker om, zoals waar we nu zitten, een van de weinige toeristen te zijn en echt met de lokale bevolking te leven. De tas in- en uitpakken begint ook wel een beetje te vervelen, maar gelukkig betekent dit altijd weer dat we op pad gaan naar een nieuwe bestemming. Absoluut allemaal geen wereldproblemen en dus gaat het nog steeds goed met ons:-).

    Wat gelukkig nog steeds niet verveelt, is het samen zijn. Dat we niet meer vol nieuwe gespreksstof zitten is misschien wel logisch. Daarom boeken we af en toe ook wel eens losse bedden om goed te kunnen slapen en om elkaar te kunnen vertellen hoe de nacht was:). Mochten er trouwens nieuwtjes zijn vanuit Nederland dan hebben we elkaar ook weer wat te vertellen, dus kom maar door. Nee, het gaat nog steeds heel goed samen. We hebben gelukkig vooral veel lol om de situaties die we hier tegenkomen. Zo is het normaal dat vrouwen al lopend borstvoeding geven, zijn er mannetjes of vrouwtjes op straat te vinden waar je je brief kan laten schrijven op een oude typemachine of geeft iemand midden op de markt rekenles over vermenigvuldigen aan voorbijgangers. Ook schrikken we van auto's die wel hun richtingaanwijzer gebruiken in het verkeer, maar dat is vast verkeerd dus wachten nog maar even met oversteken. We hopen dan ook dat er in de komende maanden nog veel meer gekke situaties zich voordoen!!!
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  • Day24

    Prima Klima in Lima?

    January 24 in Peru

    Das etwas einfältige Wortspiel musste sein. Die Antwort darauf lautet natürlich: nein!

    Von Barranca nach Lima sind es nur knapp 200 km, und zunächst geht es an der pazifischen Küste entlang. Die Straße schlängelt sich 100 Meter über dem Meer an Riesendünen entlang, die nochmals weitere 100 Höhenmeter hochsteigen. Wir hält das eigentlich? Apropos Konstruktionfragen (Bomben-Überleitung): Foto drei zeigt German engineering by Bert - Felix' in die Jahre gekommene GoPro Hero2 hat mittlerweile ihren Platz unten am Windshield gefunden und sorgt etwa 1 Stunde lang für Bilder (alle 60 Sekunden, dann ist die Batterie alle). Morgen putze ich dann auch die Linse ... Bild 4 passt nicht ganz in die Reihe, es ist vom Vorabend, aber der Pazifik bildet die Klammer, und Katrin macht sich davor hervorragend. Aber jetzt kommt es: Ratet einmal, welcher wasserscheue Solinger da gestern gebadet hat ...

    Allerdings wird es bei diesem einem Mal bleiben, denn das Wasser sieht zwar warm aus, ist es jedoch nicht. Im Grunde hätte ich früher Verdacht schöpfen müssen, denn weit und breit ist außer ein paar Kormoranen niemand am Strand zu finden. Eine schöne, dunstige, aber eben auch trügerische Abendstimmung. Hätte ich vorher Wikipedia gelesen, wäre mir klar gewesen, dass der Humboldt-Strom für diese Kälte sorgt und hier insgesamt das Klima stark beeinflußt. Auch Lima gehört zwar in die Tropen, aber so richtig heiß wird es in der peruanischen Hauptstadt nicht. Dafür ist es ordentlich stickig, denn über 7 Mio. Einwohner sind schlichtweg zu viel für diesen Fleck, und sie leben auf engstem Raum: doppelt so viele Menschen pro qkm wie in Berlin. Und alle wollen irgendetwas fahren. Davon ein paar Impression in den Bildern, und das geht 40 km lang bis ins Zentrum so. Das komplette Gegenprogramm zum gestrigen Fahrtag, zu dem es noch zwei Bilder im Nachgang gibt: Das erste zeigt die gestern erwähnte kleine Unterredung zwischen Will und mir zu Beginn es Schneeteils (logischer Inhalt: weiter oder umdrehen?), im zweiten testet Bernd den etwas tieferen Schotter neben der Fahrbahn, seine Teneré verweigert aber ein positives Testergebnis.

    Damit Euch nicht langweilig wird, abschließend noch ein kleines Mitmachspiel: Mit Lima ist der Name Pizarro doppelt verbunden. Masterfrage: Welche beiden Pizarros meine ich, wie lauten ihre Vornamen und was waren/sind die beiden von Beruf?
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  • Day12

    Lima

    September 19, 2017 in Peru

    Buenos días aus Lima! Hier ist noch Winter und deshalb ziemlich frisch (um 17 Grad), aber das soll uns mal nicht stören. Wir sind wieder in einer tollen Airbnb Unterkunft im edlen Stadtteil Miraflores, bei Carmen, die uns sehr viel Interessantes von Peru erzählt und uns täglich ein super Frühstück serviert! Heute haben wir eine Food-Tour mit unserem Guide Daniel gemacht, der uns viele Leckereien gezeigt hat. viele verschiedene Sorten Bananen, das Nationalgericht Ceviche (In Limettensaft gegarter Fisch) - für Isi mit Avocado statt Fisch - ein Obst, das wie Blauschimmelkäse schmeckt, aber gegen Krebs helfen soll und und und... Lima ist auf jeden Fall kulinarisch sehr empfehlenswert und nach New York wesentlich schonender für den Geldbeutel ;)
    Die Küste in Lima ist trotz des schlechten Wetters sehr beeindruckend! Überall sieht man Surfer und über einem kreisen die Paraglider durch die Lüfte! Wir erkunden die Weltstadt noch ein paar Tage bevor es für uns dann Richtung Norden weiter geht.
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Miraflores

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