A 24-day adventure by G'schtnAusmPeruanergarten
  • Day24

    München Airport die 2te

    October 3 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Mit wenig Schlaf in München gelandet. Jetzt nochmal 3 Stunden warten, dann gehts zurück nach Hamburg.

    Wie Julia die Wartezeit überbrückt hat, seht ihr in den Fotos.

  • Day23

    Montreal Airport

    October 2 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir waren schon relativ nah an Deutschland mit St. John’s, aber leider gab es von dort aus keinen Flug. Daher ging es erstmal wieder weiter weg von DE und zwar nach Montreal mit Air Canada und dem Airbus A220. Dort haben wir 6 Stunden Aufenthalt. Puh, was macht man damit, fragt ihr euch. Einfache Antwort: Es ist American Football Sunday. Also ab ins 6 Pints am Airport und Platz vorm Fernseher genommen.

    Um zu der Bar zu kommen, muss man im Flughafen durch einen Tunnel gehen, um ins nächste Gebäude zu kommen. Wir haben einen Mitarbeiter am Flughafen gefragt, wo genau der Tunnel ist, der sagte, dass er solch einen Tunnel nicht kennt und ihn daher nicht geben kann. Es war ein Chinese. Der kannte sich hier wohl nicht so gut aus.

    Wir fanden den Tunnel dann auf eigene Faust und gingen durch. Selbst ist der Touri.

    Um 20:50 Uhr geht der Flug nach München. Über Nacht. Hoffen wir mal, dass wir etwas schlafen können.
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  • Day22

    Signal Hill, Quidi Vidi & Cape Spear

    October 1 in Canada ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Hafen von St. John‘s war sehr wichtig im zweiten Weltkrieg. Immerhin der östlichste von Nordamerika. Ohne vorher mehr darüber zu wissen sind wir am Samstag nach dem Frühstück losgewandert. Es ging von der Unterkunft zum Terry Fox Memorial, durch die Battery zum Northhead Trail zum Signal Hill. Highlights am laufenden Band.

    Terry Fox ist schon früh an Krebs erkrankt und dann mit einem Bein und einer Prothese monatelang jeden Tag einen Marathon gerannt um spenden zu sammeln. Gestartet ist er am Hafen von St John’s. Nicht für sich sondern für die Forschung allgemein. Richtig guter Mann. Bis Thunder Bay ist er gekommen. Dann kam der Krebs zurück und er ist viel zu früh gestorben (mit 23).

    So einen Trail bräuchte man in jeder deutschen Stadt: ca 3km, ordentlich Höhenmeter, top Aussichten auf das Meer und die Stadt. Herrlich.

    Nach einigen Minuten auf dem Top ging es dann über einen weiteren Trail zur Quidi Vidi Bucht. Ebenfalls schön. Dort wurde durch Zufall die Brauerei entdeckt, die eine perfekte Terrasse plus Livemusik bereithielt, und dessen Produkte wir auch schon aus Bonavista kannten.

    Entlang des Sees ging es zurück zur Unterkunft. David hat dann noch einen Zwischenstopp am Cape Spear, dem östlichen Punkt des nordamerikanischen Kontinents gemacht und abends ging es noch einmal in die Stadt.

    Das „Get Stuffed“ war deutlich besser als der Name vermuten ließ. Es gab Jakobsmuscheln für Julia und Lachs für David. Herrlich.

    Nach einem Abendspaziergang war es dann auch schon so weit. Ein letztes Mal ins Bett in Kanada. Morgen früh gehts zum Airport.
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  • Day21

    St. John’s

    September 30 in Canada ⋅ ☀️ 13 °C

    Abends in St. John’s angekommen fuhren wir erst einmal zu unserer Unterkunft “The Roses Heritage Inn”. Der Verkehr in St. Johns ist übersichtlich, aber die Straßen sind ein auf und ab von der Steigung. Die eine Straße ist der “Blind Hill” - verständlich, denn man sieht nicht wirklich wo man hinfährt. Langsames Rantasten an Straßen funktioniert hier gut und alle sind sehr entspannt beim Fahren (das wird ein Kulturschock, wenn man wieder in DE ist). Die Unterkunft war fix gefunden und wir gingen in unser Zimmer. Die Unterkunft im Viktorianischen Stil hat einen historischen Flair und ist mit Antiquitäten und Kunstwerken aus der Region ausgestattet.

    Um den Abend bei etwas Livemusik und regionalem Getränk ausklingen zu lassen, gingen wir zu Fuß los in die George Street. In der Straße findet man alle Pubs der Stadt. Wir entschieden uns für den “Green Sleeves Pub” zahlten 5 Dollar für Live Entertainment und bestellten uns lokales IPA. Der Sänger mit Akustikgitarre war ziemlich gut und hat viele Musikwünsche umgesetzt. Entsprechend war eine gute Stimmung und bei Zombie von The Cranberries war nur noch der Pub zu hören. Da es so laut war haben wir uns eher mit Beobachten beschäftigt, und das war ein Fest. Wer auf Pirsch war und wer eher auffallend umhersprang war schnell zu identifizieren. Schließlich war auch Freitagabend, da ging noch was.

    Wir sind irgendwann zu Fuß am Wasser entlang wieder zur Unterkunft und haben uns in unser kuscheliges Bett gemuggelt.
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  • Day21

    Bonavista

    September 30 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    In Bonavista kamen wir mit dem Sonnenuntergang an unserer Unterkunft an. Diese nennt sich Russelltown Inn und hat uns vollkommen überzeugt. Was für ein schönes Zimmer, Liebe zum Detail, ein komfortables Bett, alles super!

    Bevor wir jedoch den Zimmer Schlüssel hatten, lernten wir Saxon und ihren Mann aus Manitoba kennen. Die Beiden hatten grad in St Johns geheiratet und kannten tatsächlich die einzigen Menschen aus Manitoba die wir kennen: Saxon ist die Cousine von Liam, dem Keyboarder von den Brothers Landreth. Sie gab uns dann auch noch einen Tipp für ein gutes Restaurant.

    Dort gingen wir auch hin, in das neu eröffnete „Dungeon‘s Distillery“. Hier hat der kanadische Wirt David nach vielen Jahren auf der ganzen Welt nun sein Zuhause zurück in seiner Heimat gefunden und brennt Schnapps (zumindest wenn das mit der Anmeldung klappt). Bis dahin gibt es erstmal gutes Bier, gute Drinks und gutes Essen.
    Noch bevor wir die Vorspeise hatten waren Saxon und ihr Mann auch da und wir saßen beisammen. David hat ordentlich Tipps gegeben was man in Neufundland so machen kann. Müssen wohl nochmal wieder kommen mit mehr Zeit.

    Auf dem Rückweg, auch zu Fuß, sind wir dann so richtig nass geworden. Regen ohne Ende, die Schuhe waren selbst am nächsten Morgen noch nass. Musste ja irgendwann mal passieren, wenn man an der Ostküste direkt am Atlantik ist.

    Am nächsten Morgen haben wir es dann das erste Mal nach 5 Jahren getan, und das auch noch gemeinsam: die erste Tasse Kaffee seit der Weltreise. Schwarz und aus Bonavista. Großartig.

    Zu Fuß ging es dann runter zum Hafen um das „Matthew Replica“ anzusehen. Dieses ist 1997 von Queen Elisabeth II eingeweiht worden, nachdem es ausschließlich von Neufundländern (den Menschen, nicht den Hunden) anlässlich des 500sten Jubiläums der Entdeckung der Insel bzw. des Kontinents gebaut wurde. Statt Gold und Gewürzen fanden sie damals den Cod, den Kabeljau und wurden reich. Die Engländer waren damit zurück auf der Sonnenseite.
    Diejenigen die sich damals auf die gefährliche Reise im Namen des englischen Königs wagten waren übrigens 2 Italiener und ein Haufen Gefangene. Spannende Geschichte. Jack Cabot war jedenfalls eigentlich Giacomo Cabotto. Aber hey, high five England, well done.

    Was sie dort auch verstanden hatten, war es einen vernünftigen Giftshop zu betreiben: alles handgemacht statt China-Müll. Top.

    Anschließend fuhren wir zum Lighthouse und zu dem Dungeon Nationalpark (der auch der Kneipe den Namen gab). Alles echt schön, herrlich anders, atlantisch eben. Und wirklich überall nur furchtbar nette Menschen. We like.
    Das eine Bild vom Dungeon ist ein Julia-Suchbild.

    Danach auf ins Auto, entlang der 235 an der Küste. Um nach Trinity zu kommen bogen wir ab, ein kleines Schild sagte uns noch „Gravel Road“, aber mit diesen Potholes hatten auch wir nicht gerechnet. Don’t be gentle, it’s a rental. Der Ford Escape hat es gepackt und nach 17 Kilometer Buckelpiste waren wir in Trinity an der Küste.

    Hier gab es Cod, eine Suppe und einen schönen Ausblick. Kellnerin Sharon war nett und wollte unbedingt mal die Schweiz sehen, war aber bisher nur einmal in Ottawa, falsche Richtung.
    Für Julia gab es dann noch Schokolade selbstgemacht im Laden nebenan und David hat etwas aufs Wasser geguckt. Schon war die schöne Zeit auf der großen Halbinsel vorbei und es ging zurück in die Hauptstadt.
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  • Day20

    St John‘s Airport

    September 29 in Canada ⋅ ☁️ 15 °C

    Wenn man eine gute Zeit hat, vergeht die Zeit einfach zu schnell. Und so mussten wir uns heute früh schon wieder auf den Weg machen zum Halifax Airport. Wir sprangen mit Tess, Mike und Charly gemeinsam ins Auto. Sie fuhren uns zum Flughafen (mal wieder eine zweistündige Fahrt von Port Joli aus) und wir erzählten über Gott und die Welt. Entsprechend fix ging die Fahrt vorüber.

    Am Flughafen angekommen ging es ziemlich fix mit der Kofferaufgabe von David und dem Security-Check. Wir waren am Gate 2E, wo die Propellermaschinen starten, denn solch eine sollte uns heute nach Neufundland bringen. 1:45 Stunden Flug in einer alten Bombardier Dash 8. Die Maschine sah von innen echt abgerockt aus, aber sie flog. In St. John’s angekommen holten wir Davids Koffer vom Band und der Mietwagen war auch fix organisiert. Wie einfach und schnell es doch ist Domestic zu fliegen.

    Unsere nächste Station liegt 300 Kilometer nördlich: Bonavista. Klingt nach Social Club, ist aber eher ein Fischerort auf einer Halbinsel von Neufundland. Also erstmal 3 Stunden ins Auto und fahren.
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  • Day19

    Port Joli

    September 28 in Canada ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Tag begann für die Familie um 5:30 Uhr. Da der Sohn Zac so früh arbeiten muss und Tess dann auch wach ist und mit ihm gemeinsam Essen macht. Da wir direkt im Wohnzimmer schliefen, waren wir dann eigentlich auch wach. Es gab dann ein gemeinsames Frühstück mit Tess und Mike gegen 8 Uhr, bevor letzterer in den Laden musste, den die beiden mit verschiedenen lokalen Künstlern betreiben.

    Tess, David und Julia blieben im Haus und erzählten viel, spielten nebenbei mit dem Hund Charly, streichelten Sam und gingen gemeinsam an den Strand. Der ist fussläufig in 3 Minuten erreichbar. Ziemlich cool. Charly ging am Strand richtig ab und rannte was das Zeug hält und hat Möwen gejagt. Sehr süß zu beobachten. Danach war er hundemüde.

    Wir sind dann am Nachmittag ins Auto und mot Tess zu Mike in deren Laden gefahren, da wir den Laden noch nie gesehen haben, aber schon viel davon gehört hatten. The Quarter Deck ist ein Laden in dem lokale Künstler ihre selbst hergestellten Produkte verkaufen. Man findet dort fast alles: Von der Gesichtscreme über Schmuck bis hin zu selbstgemalten Bildern.

    Mike schloss am späten Nachmittag den Laden ab und wir fuhren gemeinsam mit dem Auto zu „Concrete Creations (Cosby’s Garden Centre)“. Das ist einerseits ein echt großes Gartencenter (das meiste draußen) und ein riesiger Wald/Gartenbereich in dem ausgefallene und tropische Pflanzen sind und übergroße selbstgemachte Skulpturen aus Beton geformt vom Besitzer Iwan Cosby. Das ergab einen Erlebniswald in dem an jeder Ecke etwas neues zu entdecken war. Total cool.

    Danach trafen wir uns mit dem Sohn Zac zum gemeinsamen Abendessen im Quarterdeck Restaurant. Dort waren wir schon vor 5 Jahren, da es damals eine Empfehlung von Tess und Mike war, wo er ihr den Heiratsantrag machte. Dort gibt es leckere Fischgerichte und einen tollen Ausblick auf den Atlantik mit schönem Sonnenuntergang. Wir haben es uns alle ordentlich schmecken lassen und sind dann satt und müde nach Hause.
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  • Day18

    Halifax Airport

    September 27 in Canada ⋅ 🌧 17 °C

    Vom Calgary Airport in Alberta ging es nun über 3 Zeitzonen nach Halifax, Nova Scotia. Nun sind es nur noch 5 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland. Das wird dem Jetlag helfen. Am
    Flughafen angekommen (5 Stunden Flug innerhalb eines Landes!) wurden wir von Tess, Mike und Charly empfangen. Unsere Freunde, die wir (dank Covid) vor 5 Jahren das letzte Mal gesehen haben. Damals gab es Charly, den Maltipoo noch nicht. Ein 17 Monate alter süßer kleiner Flauschball. Damals gab es noch den wunderbaren Oliver, den Therapiehund, den wir sehr ins Herz geschlossen hatten, der leider letztes Jahr verstorben ist.

    In Halifax am Flughafen können Freunde und Familie im Domestic Bereich einfach direkt bei den Kofferbändern stehen und einen direkt begrüßen. Wie ungewöhnlich cool. So warteten wir gemeinsam auf Davids Koffer.

    Dann sprangen wir gemeinsam ins Auto und machten uns auf den Weg zu Tess und Mikes Haus. Eine 2 Stunden Fahrt nach Port Joli. Das Wetter war bewölkt und regnerisch und es wurde bei der Fahrt nur noch mehr. Aber wir unterhielten uns sehr gut und berichteten ausführlich was in den letzten 5 Jahren alles passiert ist. Kurzer Stop zur Stärkung bei Subway (was tatsächlich ganz gut war) und weiter ging die Fahrt.

    Angekommen im Haus, kam es uns vor als wären wir nur Wochen nicht hier gewesen. Neu dazu kam Sam, der große graue Kater und der Sohn Zac, der aktuell auch hier wohnt. Ansonsten war vieles wie damals und wir fühlten uns gleich wieder sehr wohl. Wir bekamen im Wohnzimmer ein Schlafplatz eingerichtet, erzählten noch etwas und gingen dann zu Bett.
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  • Day17

    Calgary International Airport

    September 26 in Canada ⋅ ⛅ 23 °C

    Abends in Calgary angekommen - unser Offline Navi ist beim Wandern echt super, aber in der Stadt macht es uns wahnsinnig - brachten wir erstmal unsere Sachen in unser Hotel, das direkt um die Ecke vom Airport lag. Aber dann musste ja auch noch das Auto weg. Also zack direkt wieder los und die senfgelbe Kutsche zum Airport Dropoff gebracht. Die Rückgabe ging reibungslos: in 35 Minuten waren wir wieder zurück im Hotel. Hier gibt es nämlich einen Airport-Shuttel für die Hotelgäste um die Ecke. Auf dem Hotelzimmer gab es dann noch etwas American Football bevor wir die Augen zu machen, da am nächsten Morgen um 6 Uhr der Wecker klingeln sollte.

    Anbei Fotos von unserem unübersehbaren Kia. Er hat trotz des gewöhnungsbedürftigen Aussehens auf den letzten 2.250 Kilometern einen guten Job gemacht. Und ein Foto vom Blick aus dem Hotelzimmer vom Sonnenaufgang.
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