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Sabbatical 2025/2026

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    🇹🇭 บ้านบางเนียง, Thailand

    Back in the Nature- Khao Sok & Khao Lak

    6. marts, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Die Anreise nach Khao Sok fühlte sich fast wie eine kleine Expedition an. Einen ganzen Tag war ich unterwegs: zuerst mit der Fähre zurück aufs Festland, dann weiter mit dem Bus durch immer grünere Landschaften. Kilometer um Kilometer zogen Palmen, Berge und kleine Dörfer am Fenster vorbei.

    🚤 Auf dem Wasser im Dschungel

    Am nächsten Morgen startete direkt ein Abenteuer im Cheow Lan Lake – dem riesigen Stausee im Nationalpark.

    Mit einem Longtailboot glitten wir über das Wasser. Überall ragten bizarre Kalksteinfelsen aus dem türkisfarbenen See, als hätte jemand riesige grüne Inseln mitten in die Landschaft gesetzt. Der Wind wehte über das Wasser, der Motor brummte gleichmäßig, und um uns herum lag diese unglaubliche Ruhe.

    Das Ziel war ein schwimmendes Haus – mitten auf dem See auf den wir auch übernachten. Die Atmosphäre war unglaublich entspannt: schwimmen im warmen Wasser, von der Terrasse direkt in den See springen, in der Sonne trocknen und einfach nur den Blick über die Landschaft schweifen. Das Wasser schimmerte in verschiedensten Blau- und Grüntönen, und die steilen Felsen spiegelten sich darin.

    Am Abend ging es noch einmal hinaus auf eine kleine Bootssafari. Langsam fuhren wir über den See und hielten Ausschau nach Tieren im Dschungel – mit etwas Glück kann man hier Affen, Vögel oder andere Bewohner des Waldes entdecken. Die Stimmung war ruhig und wir konnten ein paar Affen erspähen

    🐘 Ein besonderer Morgen

    Am nächsten Morgen mussten wir früh, um 06:30 Uhr - leider nicht ganz so meine aufstehzeit 🙈 – aufstehen und die nächste Dschungelsafari per Boot stand auf den Plan.Und tatsächlich hatten wir Glück: Während der Bootsfahrt am Morgen sahen wir sogar einen Elefanten am Ufer.

    Nach den Frühstück besuchten wir noch die Diamond Cave. In der kühlen Höhle hingen Tropfsteine von der Decke, Fledermäuse schliefen über unseren Köpfen, und das Licht unserer Lampen ließ die Wände glitzern. Nach der Höhle ging es zurück zum Pier – zurück an Land und langsam wieder zurück in die Zivilisation.

    🌅 Weiter nach Khao Lak

    Am Nachmittag nahm ich den Bus weiter nach Khao Lak. Nach dem dichten Dschungel fühlte sich das Meer plötzlich wieder weit und offen an.

    Am Abend ging ich noch zum Strand und schaute mir den Sonnenuntergang an. Die Sonne sank langsam ins Meer, während die Wellen ruhig an den Strand rollten – ein stiller, friedlicher Abschluss des Tages.



    🌊 Ein langer Spaziergang am Meer

    Der nächste Tag begann ganz entspannt. Ich machte eine lange Strandwanderung – kilometerweit am Wasser entlang. Der Strand schien kein Ende zu haben, und es war erstaunlich ruhig. Nur das Geräusch der Wellen, gelegentlich ein paar Fischerboote in der Ferne.

    Doch am Nachmittag änderte sich die Stimmung. Dunkle Wolken zogen auf und schließlich begann es heftig zu regnen. Tropischer Regen – warm, intensiv, fast wie eine Dusche vom Himmel.

    So endete der Tag: nass, aber irgendwie glücklich, mit dem Gefühl, wieder einmal eine ganz andere Seite Thailands erlebt zu haben – vom wilden Dschungelsee bis zum endlosen Strand. 🌧️🌊🌿
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  • Krabi & Inseln der Andamanensee

    24. feb.–2. mar., Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Unsere Tage in der Andamanensee fühlten sich an wie eine kleine Reise durch verschiedene Welten – jede Insel mit eigener Stimmung.

    🏝️ Koh Lanta – Ankommen und Durchatmen

    Koh Lanta war unser sanfter Start. Am Abend saßen wir am Strand und sahen zu, wie die Sonne langsam im Meer versank. Der Himmel färbte sich orange, rosa, dann violett.

    Ein Highlight war der Ausflug mit dem Longtailboot. Dieses typische Knattern des Motors, das Wasser, das gegen den Bug spritzt – und dann diese kleinen, fast unwirklichen Inseln, die aus dem Meer ragen.
    Wir hielten zum Schnorcheln, tauchten ein in eine andere Welt: Korallen unter uns, bunte Fische überall und Sonnenstrahlen, die durchs Wasser tanzten.

    🏝️ Koh Jum – Die leise Insel

    Koh Jum war anders. Noch ruhiger. Fast verschlafen.

    Am ersten Tag verbrachten wir einfach Stunden am Strand. Kaum Menschen, nur das Rauschen der Wellen und ab und zu ein Longtailboot in der Ferne.

    Am zweiten Tag erkundeten wir die Insel mit dem Roller. Kleine Straßen, manchmal holprig, führten durch Palmenhaine und vorbei an einfachen Häusern.

    🏝️ Koh Phi Phi – Laut, lebendig, intensiv

    Und dann: Koh Phi Phi.
    Ein kompletter Kontrast.

    Schon beim Ankommen spürten wir den anderen Vibe. Mehr Menschen, Musik, Energie. Eine echte Partyinsel. Und doch wunderschön.

    Der Aufstieg zum Viewpoint war schweißtreibend – aber der Blick von oben war jede Stufe wert. Zwei Buchten, die sich wie eine Sanduhr um die Insel legen, türkisblaues Wasser in allen Schattierungen.

    Am Strand erlebten wir Ebbe und Flut ganz bewusst – wie sich das Meer zurückzog und später wieder alles verschluckte. Abends saßen wir im Sand und sahen einer Feuershow zu. Flammen wirbelten durch die Dunkelheit, Musik im Hintergrund, das Meer rauschte weiter – als würde es sich nicht beeindrucken lassen.

    Wir schauten sogar bei einem Muay-Thai-Kampf zu – Schweiß, Trommeln, Jubel.

    Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Jule, die von Phuket wieder nach Hause flog.

    Danach schlenderte ich noch durch die Gassen, vorbei an kleinen Läden, Bars und Cafés. Noch einmal zum Strand. Noch einmal hoch zum Viewpoint – diesmal zum Sonnenuntergang.

    Am folgenden Tag nahm ich nochmal an einer Bootstour mit dem Longtailboot teil.
    Das Ziel: der berühmte Maya Bay- bekannt aus dem Film The Beach. Eingebettet zwischen hohen Kalksteinfelsen, fast unwirklich schön, außerdem gab es in der Bucht viele Babyhaie zu sehen. Dazu weitere Stopps zum Schnorcheln – klares Wasser, schimmernde Fischschwärme.
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  • Bangkok

    23. februar, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Bangkok fühlt sich an wie ein Auftakt mit Ansage. Laut, bunt, warm – und voller Vorfreude. Vor allem, weil ich hier Juliane getroffen habe. Zwei Wochen gemeinsame Zeit in Thailand liegen vor uns

    Gleichzeitig war es auch ein Wiedersehen mit der Stadt selbst – 2018 war ich schon einmal hier.

    Unser erster Tag begann auf dem Wasser: eine Klongbootstour durch die Kanäle von Bangkok. Zwischen einfachen Holzhäusern auf Stelzen, Tempeln und kleinen Anlegestellen zeigte sich die Stadt von einer ganz anderen Seite – ruhiger, fast dörflich.

    Der große Buddha thronte ruhig und würdevoll über allem, während um uns herum das Leben weiterfloss. Am Floating Market mischten sich bunte Boote, Obst, Garküchen und Stimmengewirr – touristisch, ja, aber trotzdem eindrücklich.

    Später ging es nach Dragontown und weiter nach Chinatown. Enge Gassen, rote Lampions, goldene Schriftzeichen, Essensstände an jeder Ecke. Bangkok kann einfach nicht leise.

    Abends dann Nightmarket – Lichterketten, Musik, Essensgerüche, ein bisschen Chaos. Dort haben wir uns mit Alex getroffen, einem Bekannten aus Erfurt. Verrückt, wie klein die Welt manchmal ist. Zwischen Nutella Roti und Mango Sticky Rice wurde wie immer viel gelacht und erzählt. Ein perfekter erster Tag.

    Früh am Morgen fuhren wir zum Railway Market in Maeklong. Ein Markt direkt auf den Gleisen – bis der Zug kommt. Und wenn er kommt, geht alles ganz schnell: Markisen werden eingeklappt, Waren zur Seite geschoben, und wenige Minuten später rollt der Zug mitten durch den Markt. Kaum vorbei, ist alles wieder aufgebaut. Faszinierend und irgendwie absurd.

    Weiter ging es zum Amphawa Floating Market. Hier war es entspannter als am Vortag. Mehr Einheimische, weniger Trubel. Wir saßen am Wasser, beobachteten die Boote und ließen uns treiben.

    Zurück in Bangkok machten wir einen Abstecher zur Khaosan Road – Backpacker-Vibes, Musik, bunte Kleidung, Straßenbars. Und später zogen wir weiter und spazierten am Fluss entlang.

    Am nächsten Tag ging ich noch ins medizinische Museum und wir fuhren etwas mit der Fähre rum und dann heißt es Abschied nehmen von Bangkok – zumindest vorerst. Es geht weiter nach Krabi.
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  • Penang- Mischung aus Stadt & Natur

    16. februar, Malaysia ⋅ 🌧 27 °C

    Penang hat mich ruhig-feierlich und zugleich lebendig empfangen. In Georgetown war aufgrund des chinesischen Neujahrs vieles geschlossen, und überall hingen rote Laternen und Dekorationen. Ab und zu war das Knallen von Feuerwerk zu hören – eher wie ein Hintergrundrauschen, das daran erinnerte, dass die Stadt im Feiertagsmodus war.

    Trotzdem hatte Georgetown einen ganz eigenen Charme. Die Altstadt mit ihren Gebäuden im Kolonialstil wirkte zeitlos: verblasste Farben, hohe Fenster, alte Fassaden mit Geschichte. Besonders gefallen hat mir die viele Streetart – kleine, liebevolle Kunstwerke an Mauern und Hausecken, die der Stadt Charakter geben. Auch kulinarisch war Penang ein Highlight: selbst an den Feiertagen habe ich richtig tolle Restaurants entdeckt.

    Später ging es weiter nach Beluk Bahang. Ein kleines Dorf bei Batu Ferringhi (einer bekannten Strandstadt in Penang). Das Guesthouse dort war etwas in die Jahre gekommen, aber genau das machte es gemütlich. Es war einer dieser Orte, an denen man schnell mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt – ganz ohne Mühe. Fahrräder standen zur Verfügung, alles war unkompliziert und entspannt.

    Von dort aus habe ich den Nationalpark Penang erkundet. Die Dschungelwanderung zur Turtle Beach war intensiv – feucht, grün, lebendig. Überall Geräusche, Bewegung, Natur pur. Anschließend die Bootsüberfahrt zum Monkey Beach, ein schöner Kontrast zum dichten Dschungel. Die Dschungelwanderung war voller Begegnungen: Affen am Wegesrand, Otter am Wasser, kleine Geckos – und sogar Warane, die doch sehr sehr groß waren und mir die ein oder andere respektvolle Begegnung verschaffte.

    Am Abend bin ich noch einmal nach Batu Ferringhi gefahren, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Meeresluft, ruhige Stimmung, ein sanfter Übergang vom Erleben zum Nachspüren. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Georgetown. Dort bestieg ich den den Penang Hill mit einen traumhaften Ausblick und ein paar Schweißperlen 😅

    Penang fühlte sich an wie eine ausgewogene Mischung aus Stadt und Natur, Bewegung und Ruhe, Begegnungen und Rückzug. Kein Ort, der sich aufdrängt – sondern einer, der sich langsam entfaltet. 🌿
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  • Sanur- die letzte Station in Indonesien

    14.–15. feb., Indonesien ⋅ ☁️ 29 °C

    Sanur empfängt uns nach der turbulenten Bootsfahrt ruhig. Noch bevor sich Müdigkeit breitmacht, schwingen wir uns auf die Fahrräder und fahren am Strand entlang. Das Licht wird weicher, der Himmel färbt sich langsam warm. Boote liegen still im Wasser und es herrscht ein reges Treiben an der Promenade.

    Wir schlurfen unsere frischen Kokosnüssen am Strand und kaufen noch die letzten Souvenirs – kleine Erinnerungen zum Mitnehmen. Zum Abschluss gönnen wir uns dann noch eine balinesische Massage 💆‍♀️ Dann geht es nach einen kleinen Regenschauer und Dinner auch schon in unser Homestay.

    Am Morgen genießen wir noch eine Yogastunde in einer wunderschönen Shala am Strand und dann geht’s mit dem Taxi zum Flughafen. Mario fliegt zurück nach Hause. Ich fliege weiter – nach Malaysia.

    Sanur war kein Höhepunkt, sondern ein Ausklang.
    Bewegung am Strand. Kokosnussgeschmack. Abschied. Und dann: weitergehen. 🌏✨
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  • Nusa Penida- Weite, Meer und Regen

    13.–15. feb., Indonesien ⋅ 🌧 27 °C

    Nusa Penida fühlt sich rauer an als Bali. Weniger glatt, weniger angepasst. Die Straßen sind holprig, die Landschaft weit, die Küste dramatisch.

    Mit dem Roller fahren wir über die Insel, vorbei an Klippen, kleinen Dörfern und immer wieder an Punkten, an denen wir zum schauen einfach anhalten. Unser Ziel war der Diamond Beach, aber da es wieder stark regnete drehten wir um, da die Straßen und die Sicht nicht die beste war. Wir hielten an einer tollen Strandbar und kamen mit den holländischen Besitzer ins Gespräch. Er empfohl uns zum Schnorcheln zurück zu kommen, da wohl ein wunderschönes Korallenriff mit vielen Schildkröten davor im Meer lag. Da es spät war fuhren wir erstmal in unser zu Hause.

    Am nächsten Morgen ging es wieder auf eine Bootstour zum Schnorcheln. Unter der Wasseroberfläche eröffnet sich eine andere Welt: bunte Fische, lebendige Korallen – und dann noch die gigantischen Mantarochen. Groß, ruhig, majestätisch gleiten sie unter mir vorbei. Ich halte den Atem an.

    Später fuhren wir noch ein wenig mit den Roller durch die Gegend und abends nutzen wir die HappyHour der Strandbars 🍹🍸

    Am nächsten Morgen fuhren wir zum Strand der uns empfohlen wurde um Schildkröten 🐢 zu finden. Das Wasser ist klar, die Welt noch leise. Dann zieht plötzlich der Himmel zu. Regen setzt ein, stärker als erwartet. Die Oberfläche des Meeres verändert sich, Tropfen tanzen darauf. Wir brechen früher ab als geplant. Ein bisschen enttäuschend, da die Unterwasserwelt so wunderschön war und wir noch keine Schildis gefunden haben. Am Nachmittag setzten wir auch schon wieder mit den Schnellboot nach Bali über.

    Nusa Penida war Freiheit auf zwei Rädern, Tiefe unter Wasser und Ruhe am Meer.
    Mantarochen, Korallen, Regen – alles Teil derselben Geschichte.

    Vielleicht war es genau diese Mischung aus Weite und Unberechenbarkeit, die diesen Ort so ehrlich gemacht hat. 🌊✨ Ich werde auf jeden Fall wiederkommen 😀
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  • Ubud- Regen, Räucherstäbchen & Kokosnuss

    11. februar, Indonesien ⋅ 🌧 29 °C

    Ubud fühlt sich an wie ein ständiges Dazwischen. Zwischen Spiritualität und Tourismus, zwischen Stille und Motorrollerlärm, zwischen Sonne und – natürlich - Regen.

    Wir schlenderten durch die Straßen, vorbei an kleinen Läden, Tempelchen, Räucherstäbchen, die vor Hauseingängen brennen. Und dann, wie inzwischen fast schon ritualisiert: ein plötzlicher Regenschauer. Menschen flüchten unter Vordächer, Verkäufer decken ihre Waren ab, und wir stehen einfach da und schauen zu und trinken ein kühles Getränk dabei. Der Regen gehört inzwischen dazu. Er überrascht nicht mehr – er begleitet

    🧘‍♀️ Stille im Yoga Barn

    Am Abend gingen wir ins Yoga Barn.
    Barfuß über Holzböden, gedämpftes Licht, leise Stimmen. Die Meditation beginnt ruhig, fast unspektakulär. Der Tag setzt sich langsam. Gedanken kommen, gehen. Der Regen trommelt irgendwo auf ein Dach. Für einen Moment fühlt sich alles sehr weit an – obwohl wir mitten in der Stadt sind.

    ✋ Ein Blick in die Hand

    Der Besuch bei einem Palmreader stand für mich auf dem Programm. Meine Hand liegt geöffnet vor ihm, Linien werden betrachtet, gedeutet. Worte über Wege, Entscheidungen, Potenziale.

    Ich weiß nicht, was ich glauben soll – aber ich höre aufmerksam zu. Vielleicht geht es weniger um Vorhersagen, mehr um Spiegel. Um das, was man selbst zwischen den Linien erkennen möchte.

    🎶 Kirtan und Kokosnuss

    Am Abend besuchte ich noch einen Kirtan- Abend. Gemeinsames Singen, wiederkehrende Melodien, Stimmen, die sich tragen. Es entsteht eine besondere Energie im Raum zwischen allen– verbindend, weich, fast zeitlos. Ich singe leise mit, lasse mich hineinziehen in diesen Rhythmus und dann endete der Tag auch schon.

    Am Morgen checkten wir aus unseren Homestay aus und besuchten noch einen kleinen Kokosnuss-Shop. Eine riesige, frische Kokosnuss in der Hand. Später Kokoseis – kühl, süß, tropisch- und weiter ging die Reise mit dem Auto und anschließend mit der Fähre nach Nusa Penida.

    Spirituelle Suche und cremiges Eis schließen sich offenbar nicht aus.

    Ubud war ein Ort der Gegensätze: laut und still, spirituell und geschäftig, regennass und warm.

    Zwischen Meditation, Gesang und Straßenleben entsteht kein großes Aha-Erlebnis – sondern eher ein sanftes Gefühl von Verbundenheit- Mit allem, was gerade da ist.
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  • Lovina & Munduk

    8.–11. feb., Indonesien ⋅ 🌧 25 °C

    Im Anschluss fahren wir mit der Fähre nach Bali und anschließend mit den Bus nach Lovina.
    Lovina empfängt uns leiser als andere Orte auf Bali.
    Das Meer liegt ruhig da, der Strand dunkel, fast unscheinbar. Alles wirkt entschleunigt.Heute stand nur noch ein ausgiebiges Abendessen auf dem Programm und dann fielen wir erschöpft ins Bett.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Roller über die Berge Richtung Munduk. Die Straße windet sich durch Nebel, Regen prasselt auf Helm und Jacke. Wir hielten an Wasserfällen, unser Weg kreuzte die Twin Lakes, diese lagen mystisch unter tief hängenden Wolken, fast verborgen. Auf den Kaffeefarmen riecht es nach feuchter Erde, nach Pflanzen, nach frischem Regen. Alles ist satt, grün, lebendig und der Kaffee ist super lecker. Dann ging es weiter mit dem Roller zu den Holy Springs baden und im Anschluss wieder zurück nach Lovina.

    Am frühen Morgen buchten wir uns ein kleines Boot hinaus aufs Meer. Die Sonne kämpft sich langsam durch Wolken, und plötzlich sind sie da: Delfine. Sie tauchen auf, verschwinden wieder, bewegen sich spielerisch durch das Wasser. Kein Spektakel, eher ein stilles Staunen. Später schnorchelten wir noch eine Runde am Riff und fuhren weiter nach Munduk.

    Munduk ist noch ein Geheimtipp in Bali und eher noch wenig touristisch. Wir hatten ein Homestay direkt am Reisfeld. In Munduk angekommen starteten wir direkt los zur Dschungelwanderung von Wasserfall zu Wasserfall, vorbei an Kaffeefarmen und vielen für uns unbekannten Früchten. Die Dunkelheit brach schneller über uns hinein als gedacht und wieder mal half uns eine Indonesierin lebendig aus den Dschungel zu kommen. 😅 Die Gastfreundschaft ist einfach unglaublich in ganz Indonesien. ❤️

    Am nächsten Tag hatten wir noch etwas ganz besonderes vor, wir nahmen an einer balinesischen Reinigungszeremonie teil. Dies war wirklich unbeschreiblich schön und etwas ganz anderes. Diese Momenten werden wir für immer in Erinnerung behalten.
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  • Vulkantour (Bromo & Ijen)

    5.–8. feb., Indonesien ⋅ 🌧 17 °C

    Nun reisten wir wieder mit den Zug weiter nach Malang von hier aus startete unsere Vulkantour.

    Malang fühlt sich an wie ein sanfter Auftakt.
    Blaue Häuser, bunte Fassaden, kleine Gassen, Dazwischen die Altstadt mit ihren alten Kolonialgebäuden, breiten Straßen und großen Bäumen – fast schon europäisch.

    Wir gehen langsam, beobachten, nehmen wahr. Malang ist kein Ort, der sich aufdrängt. Er wirkt geerdet. Vielleicht genau deshalb passt er so gut vor das, was kommt: zwei Nächte, zwei Vulkane, zwei Aufbrüche im Dunkeln.

    Die Tour startet zum Mount Bromo um Mitternacht.
    Der Wecker reißt uns aus dem Schlaf, der Jeep aus der Komfortzone. Dunkelheit, Kälte, Erwartung.

    Als erstes sind wir zu einen Aussichtspunkt zum Sonnenaufgang gefahren, von hier aus war es noch ca. eine Stunde Aufstieg: und wir sahen nichts als Wolken. Kein Horizont, keine Farben, nur ein dichtes Grau. Wir warteten. Stunde um Stunde in der Kälte 🥶, die Stimmung schwankt zwischen Hoffnung und Resignation. Es klarte schlussendlich nur ein bisschen auf und dann fuhren wir weiter zum Krater des Mount Bromo. Wir gingen den Krater hinauf durch eine karge Landschaft und wieder nur Nebel 🙈 Gegen acht Uhr, passiert es leise. Die Wolken reißen auf. Erst zaghaft, dann großzügig. Plötzlich liegt die Landschaft da – die weite Ascheebene, der rauchende Krater, die scharf gezeichneten Konturen der Vulkane.
    Kein perfekter Postkartenmoment. Aber einer, der Geduld lehrt 🙃😀

    Weiter ging es nach einen Frühstück 6 Stunden mit einen sehr unbequemen Bus. Mitten in der Nacht starteten wir nun zum Mount Ijen- wieder Dunkelheit und Müdigkeit. Erstmal erhielten wir einen Kaffee 🙏🏻 und unsere Ausrüstung (eine Stirnlampe, eine Gasmaske, eine Schutzbrille für die Augen und ein Wasser) und los ging der 1,5 stündige Aufstieg zum Kraterrand. Oben angekommen ging es eine weitere Stunde hinab in den Krater durch beißende Gase. Menschen vor und hinter mir, Stirnlampen schneiden Lichtkegel in die Schwärze. Gasmaske auf, Schutzbrille über die Augen. Minenarbeiter kamen uns entgegen mit 100kg Schwefel auf den Rücken und ohne Schutzausrüstung (dies ist einer der gefährlichsten Jobs der Welt). Der Geruch von Schwefel ist allgegenwärtig. Es fühlt sich gefährlich an. Unten angekommen sahen wir den ätzenden Kratersee und das blaue Feuer 🔥. War es die Mühe wert?! Der Weg zurück nach oben kostet Kraft- nicht nur aufgrund der Dunkelheit und der Gase sondern hauptsächlich aufgrund der Menschen die uns entgegen kamen.

    Und dann – oben – beginnt der Himmel sich zu färben. Ein weiches Orange breitet sich aus. Der Blick vom Vulkan in den erwachenden Tag ist weit und klar. Als hätte die Nacht alles Überflüssige herausgefiltert. Der Ausblick auf die Landschaft und den Krater ist atemberaubend schön 🥰

    Zusammenfassend:

    Malang war Farbe.
    Bromo war Geduld.
    Ijen war Intensität.

    Zwei Nächte ohne viel Schlaf, zwei Aufstiege im Dunkeln – und immer wieder dieser Moment, in dem Licht alles verändert.

    Vielleicht sind genau das die schönsten Reisen: die, bei denen man erst durch Nebel und Gas gehen muss, um klar zu sehen. 🌋✨
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  • Java (Jakarta & Yogyakarta)

    31. jan.–6. feb., Indonesien ⋅ ☁️ 15 °C

    Nun ging es weiter nach Java - diese Insel bereise ich nicht allein denn ich bekam Besuch von Mario.

    Die Stadt Jakarta wirkte groß, laut und sehr belebt. Verkehr, Menschenmengen und ein hohes Tempo prägten die Stadt. Jakarta zeigte sich als Metropole, in der viele Lebensrealitäten gleichzeitig leben. Für und stand hier vor allem das Ankommen in Java im Vordergrund, als wir durch die Altstadt von Jakarta schlenderten hielten uns viele Schüler an und wollten uns befragen und Bilder mit uns machen- das war im ersten Moment seltsam. Wir ließen den Tag ausklingen mit einen besonderen Essen - den Le Petit Chef- den kleinsten Küchenchef der Welt. Dies war ein kleines Eventessen- jeder Gang war aus einen anderen Land und wurde durch kleine Animationen auf den Teller vorgestellt. Das war sehr lecker :) Danach ging es mit den Nachtzug nach Yogyakarta. Wir kamen früh um 05:00 Uhr bei Regen in Yogyakarta an und frühstückten erstmal.

    Die Stadt wirkte überschaubarer, kulturell geprägt und deutlich ruhiger. Yogyakarta gilt als kulturelles Zentrum Javas, was sich im Stadtbild, im Umgang der Menschen und im Alltag widerspiegelte. Von Yogyakarta aus besuchten wir bedeutende historische Stätten wie Borobudur und Prambanan, die einen tiefen Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte der Region boten, zudem fuhren wir zum Aktivisten Vulkan auf der Welt, den Merapi (den wir aufgrund des Wetters nur kurz sahen. Ausserdem trafen wir noch Eileen, eine Bekannte aus München, die uns ab und an begleitete 🙂 Danke dafür 🙏🏻

    Auch das Stadtleben in Yogyakarta selbst war geprägt von Kunsthandwerk, kleinen Cafés und einer spürbaren Verbundenheit mit Tradition. Leider war ich ein Tag krank, sodass ich nur einen Bruchteil von Yogyakarta entdecken konnte.

    Der Wechsel von Jakarta nach Yogyakarta machte die Vielfalt Indonesiens jedoch für uns nochmal deutlich: zwischen urbaner Dichte und kultureller Tiefe, zwischen Geschwindigkeit und Ruhe. Yogyakarta bot einen ausgewogenen Einstieg in das Land und ergänzte meine Reise um eine weitere, deutlich andere Perspektive.
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  • Yin Yoga Ausbildung in Uluwatu

    25.–30. jan., Indonesien ⋅ ☁️ 30 °C

    Die fünftägige Yin-Yoga-Ausbildung bei Salty Prana in Uluwatu war ein bewusster und strukturierter Abschnitt der Reise. Nach vielen Eindrücken auf der Reise fand ich hier einen Ort für Entschleunigung und Konzentration.

    Salty Prana zeichnet sich durch eine ruhige, klare Atmosphäre aus, die das Lernen unterstützte. Die Ausbildung bestand aus täglichen Yin-Yoga-Einheiten sowie theoretischen Inhalten zu funktionaler Anatomie, Faszien, Meridianlehre und der Wirkung der einzelnen Asanas. Die langen Haltezeiten der Positionen machten deutlich, wie stark Yin Yoga auf das Nervensystem wirkt und wie sehr diese Praxis auf Wahrnehmung und Geduld ausgerichtet ist.

    Die Gruppe war divers und wir hatten stets einen interkulturellen, offenen Austausch miteinander. Die Ausbildung endete mit einer Prüfung und einer sehr schönen Abschlusszeremonie.
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  • Sidemen

    24. januar, Indonesien ⋅ ☁️ 30 °C

    In Sidemen habe ich mir einen Roller ausgeliehen und bin einfach losgefahren – diese Art von Freiheit, die sich sofort richtig anfühlt. Mein erster Stopp war der Tempel (Pura Bekasih). Dieser ist der Älteste in Bali und wird auch als Muttertempel bezeichnet.

    Danach ging es gemütlich weiter zum Gemblenk- Wasserfall mit den ein oder anderen Zwischenstopp. Allein der Weg dorthin war schon ein Erlebnis: sattes Grün, tropische Geräusche, diese feuchte, lebendige Luft. Ich kam relativ spät am Wasserfall an und war ganz allein dort. Der Wasserfall war wunderschön und bot die Möglichkeit sich in den natürlichen Pools abzukühlen. Später bin ich auf den Weg zurück durch die Reisfelder gefahren. Dieses sanfte Grün, die Weite, das langsame Leben – Sidemen fühlt sich wunderbar an.

    Am nächsten Morgen habe ich noch einen Spaziergang durch die Reisfelder gemacht und bei meinen eigenen silbernen Ring gefertigt. Etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, so konzentriert und ruhig, hatte etwas sehr Meditatives, außerdem war es sehr spannend 🙂

    Dann hieß es Abschied nehmen von Sidemen. Es ging weiter nach Uluwatu. In den nächsten Tagen beginnt dort meine Yogatrainer-Ausbildung.🌿🧘‍♀️
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  • Flores

    20. januar, Indonesien ⋅ 🌧 27 °C

    Meine Reise nach Flores führte mich von Seoul über Bali weiter auf die Insel Flores. Der Hauptgrund für den Aufenthalt war eine geplante mehrtägige Bootstour durch den Komodo-Nationalpark, auf die ich mich sehr gefreut hatte.

    Aufgrund der aktuellen Wetterlage und eines zuvor geschehenen Unfalls hatte die Regierung jedoch bereits seit mehreren Tagen alle Ausflugsboote in den Nationalpark aus Sicherheitsgründen gestoppt. Leider waren auch andere Aktivitäten vor Ort wetterbedingt nur eingeschränkt möglich, sodass sich schnell zeigte, dass sich die ursprünglichen Pläne nicht umsetzen ließen.

    Die Zeit auf Flores verlief daher ruhiger als erwartet. Ich verbrachte viel Zeit im Hostel, tauschte mich mit anderen Reisenden aus und passte mich dem langsamen Rhythmus der Tage an. Auch wenn eine gewisse Enttäuschung blieb, hatte diese ungeplante Pause ihren eigenen Charakter.

    Da sich an der Situation nichts änderte, entschied ich mich schließlich für eine frühere Rückreise nach Bali. Flores verbinde ich rückblickend weniger mit Erlebnissen als mit der Erfahrung, Reisepläne loszulassen und anzunehmen, was die Umstände zulassen – und mit dem Gedanken, eines Tages für den Komodo-Nationalpark zurückzukehren.
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  • Hwacheon Sancheoneo Ice Festival

    16. januar, Sydkorea ⋅ ⛅ -2 °C

    Es gibt einige Winterfestivals in Südkorea und deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich bemerkte das eins der bekanntesten genau in meiner Reisezeit stattfindet.

    Das Hwacheon Sancheoneo Ice Festival findet jährlich im Winter in Hwacheon (2 Stunden von Seoul entfernt) statt und nutzt den zugefrorenen Fluss als Veranstaltungsfläche. Beim Besuch herrschten winterliche Bedingungen, die Temperaturen waren jedoch für die Zeit gar nicht so kalt, wie ich es erwartet habe. .

    Wir starteten mit den ICE-Tube-Fahren, bei dem wir auf aufblasbaren Reifen eine vereiste Rutschbahn hinunterfuhren..

    Das Eisangeln stellt einen zentralen Bestandteil des Festivals (sancheoneo=Forelle) dar. Auf dem gefrorenen Fluss sind zahlreiche Angelstellen (Löcher) eingerichtet, die Angel haben wir vor Ort bekommen und tatsächlich habe ich einen Fisch gefangen (hätte ihn am liebsten aber gleich wieder reingeworfen 🙈).. Die gefangenen Forellen werden dann direkt auf dem Festivalgelände frisch zubereitet und verzehrt.

    Es gab eine Vielzahl weiterer Aktivitäten, wie Eisminigolf, Eisfussball, eine Art Eishockey, Schlittschuhlaufen. Schlittfahren etc.
    Außerdem gab es Unterhaltung durch Bands und südkoreanischen Tanzeinlagen, etwas ganz besondere war noch der Wettbewerb zum Hand - Fischfangen (viele Koreaner in einen Becken, die versuchen mit den Händen Fische zu fangen😅)

    Danach waren wir noch in der wohl größten Eisskulpturenhalle der Welt- sehr kalt und sehr beeindruckend 🙂
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  • Gyeongju- Ein Einblick in die Geschichte

    12. januar, Sydkorea ⋅ ☀️ 4 °C

    Gyeongju ist geprägt von seiner Rolle als ehemalige Hauptstadt des Silla-Reiches. Historische Stätten sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und wirken selbstverständlich in den Alltag integriert.

    Am ersten Tag erkundete ich das Stadtgebiet. Ich besuchte die großen Grabhügel im Tumuli-Park, die weitläufig angelegt sind und einen guten Überblick über die Bedeutung der Stadt in der Vergangenheit geben. In der Nähe liegt das Cheomseongdae-Observatorium, eines der ältesten astronomischen Bauwerke Ostasiens, das sich gut in einen kurzen Spaziergang integrieren lässt.

    Am Abend ging ich zum Donggung-Palast mit dem Wolji-Teich. Die Anlage ist abends beleuchtet, und die Spiegelungen der Gebäude im Wasser prägen das Bild des Ortes. Der Rundgang ist übersichtlich und bildet einen ruhigen Abschluss des Tages. Die Stadt fühlt sich wie ein großes Freilichtmuseum an.

    Am nächsten Tag fuhr ich aus der Stadt heraus zum Bulguksa-Tempel. Die Anlage ist klar strukturiert und gut erhalten. Die Steinpagoden und Terrassen geben einen guten Eindruck buddhistischer Architektur aus der Silla-Zeit. Anschließend besuchte ich verbunden mit einer kleinen Wanderung durch den Wald die Seokguram-Grotte, die sich oberhalb des Tempels in den Bergen befindet.

    Gyeongju lässt sich gut in zwei Tagen erschließen. Die Kombination aus Stadtbesichtigungen und Ausflügen zu den Tempelanlagen bietet einen ausgewogenen Einblick in Geschichte und Landschaft der Region.
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  • Andong- Masken, Fluss & Geschichte

    9. januar, Sydkorea ⋅ ☀️ 5 °C

    Nach einer langen Reise mit den Bus von Sokcho bin ich in Andong angekommen.

    Es gab viele Häuser im traditionellen Hanok-Stil. Ich machte erstmal einen ausgiebigen Erkundungsgang durch ein sehr buntes Viertel mit viel Streetart, der Einkaufsstraße und ein Spazierweg entlang des Flusses zu einer wohl bekannten Brücke (die nachts wunderschön beleuchtet war). Andong ist in Korea für die traditionellen Masken bekannt. Jedes Jahr findet hier auch ein großes sehr bekanntes Maskenfestival statt- ich war an den Festplatz und schaute mir die Statuen mit den Masken an um einen Eindruck zu bekommen, wie es wohl in Andong zugeht beim Maskenfestival, wenn alles voller Menschen ist.

    Zum Abend hin probierte ich noch das Andong Jjimdak – warm, kräftig, sättigend und sehr sehr viel 😅 Ein bodenständiges Essen, das gut zu diesem Ort passte. Kein Schnickschnack, nur Geschmack und Substanz.

    Nach Andong mit nur einem Tag Erkundungstour kann ich das Fazit fassen- kein Ort der großen Highlights, sondern einer der leisen Eindrücke. Einer, der nicht beeindrucken wollte, sondern einfach da war :)
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  • Sokcho- zwischen Ankommen und Aufbrechen

    8. januar, Sydkorea ⋅ ☀️ 0 °C

    Ich kam am Nachmittag in Sokcho an. Das Licht war bereits weicher, das Meer ruhiger, als hätte die Stadt beschlossen, mich nicht zu überfordern 😅 Nach den letzten Stationen meiner Reise fühlte sich Sokcho wie ein Übergang an – kein Ziel, sondern ein Ort zum Einpendeln.

    Mein erster Weg führte mich in die Stadt und zum Fischmarkt. Zwischen den Ständen lagen Berge aus Eis, Fische mit schimmernden Schuppen, Körbe voller Muscheln und Algen und überall Behälter voller Krebse (aktuell ist die Saison). Es roch intensiv nach Meer, nach Arbeit, nach Alltag. Die Verkäufer:innen riefen, lachten, verhandelten – ein lebendiger Kontrast zur stillen Weite des Ozeans nur wenige Schritte entfernt. Ich aß was mir in den Sinn kam, Frisches, direkt vor Ort und natürlich ein kleines Dessert zum Abschluss. Nichts Besonderes, aber genau richtig.

    Am nächsten Morgen zog es mich dann mit einer Busfahrt in den Seoraksan-Nationalpark. Mit jedem Schritt weg wurde die Luft klarer, die Geräusche leiser. Der Weg führte durch Wald, über Steine, vorbei an gefrorenen Wasserläufen. Die Berge wirkten präsent, aber nicht fordernd.

    Beim Wandern wurde mein Kopf leerer. Gedanken lösten sich, ohne sie bewusst loszulassen. Es war dieses einfache Gehen, Schritt für Schritt, das Ordnung schuf. Oben angekommen, mit Blick in die Landschaft, stellte sich kein großes Gefühl ein – nur Ruhe und das reichte vollkommen aus.

    Sokcho war für mich ein Ort des sanften Übergangs. Erst Ankommen, dann Aufbrechen. Meer und Berge, Bewegung und Stillstand. Ein Ort, der nichts festhält, sondern weiterträgt.
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  • Shanghai

    29. december 2025, Kina ⋅ ☁️ 10 °C

    Shanghai bildete den Abschluss meiner Reise durch China. Die Stadt wirkt international, schnell und sehr modern. Hochhäuser, breite Straßen und eine dichte Infrastruktur mit vielen Cafés & Restaurants prägen das Stadtbild und vermitteln das Gefühl einer globalen Metropole.

    Ich besuchte den Jin-Mao-Tower und hatte von dort einen weiten Blick über die Stadt. Die Dimensionen Shanghais werden aus der Höhe besonders deutlich und unterstreichen den Charakter der Stadt als wirtschaftliches und architektonisches Zentrum.

    Ein Spaziergang führte mich zum North Bund, von wo aus sich ein ruhigerer, aber dennoch eindrucksvoller Blick auf die Skyline von Pudong bot. Entlang des Bund selbst zeigte sich die historische Seite der Stadt mit kolonial geprägten Gebäuden, während gegenüber die modernen Wolkenkratzer dominieren.

    Den Jahreswechsel lies ich tagsüber im Longshuan Tempel und mit einen gemütlichen Spaziergang durch die französische Konzession ausklingen und feierte abends in einer Rooftop-Bar am Bund mit einer Truppe Mädels. Der Blick auf die beleuchtete Skyline bei Nacht machte den Abend zu einem besonderen Abschluss des Jahres und passte gut zu Shanghais urbanem Charakter.

    Zum Abschluss meines Aufenthalts an meinen Geburtstag besuchte ich die Wasserstadt Zhujiajiao. Kanäle, Brücken und traditionelle Häuser boten einen deutlichen Kontrast zur Großstadt. Der Ausflug wirkte entschleunigend und bildete einen ruhigen Gegenpol zum schnellen Tempo Shanghais.

    Shanghai zeigte mir eine weitere Facette Chinas: modern, global und stark auf Zukunft ausgerichtet, zugleich aber mit sichtbaren historischen und kulturellen Ebenen.
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  • Nationalpark Zhangjiajie

    29. december 2025, Kina ⋅ ☁️ 9 °C

    Ich hatte mir für den Nationalpark eine 2-Tagestour organisiert- da es durch die sprachlichen Barrieren und vielen Areale recht kompliziert sein kann, soviel wie möglich zu sehen. Das Wetter war an beiden Tagen traumhaft schön und wir waren eine bunt gemischte Truppe was die Ausflüge sehr amüsant machten. Am ersten Tag besuchten wir die bekannte Glasbrücke. Die Konstruktion spannt sich über eine tiefe Schlucht und ermöglicht einen direkten Blick nach unten, hier kann man auf allen möglichen Arten den Weg nach unten begehen (Bungee Jump, Ziplin, laufen, Fahrstuhl) und dort hatten wir noch eine kurze Bootsfahrt.
    Anschließend ging es mit den Bus weiter zum Tianmen Mountain. Besonders prägend war der Zugang zur großen Höhle hier gingen wir die berühmten 999 Stufen. Der Aufstieg gilt als glücksbringend, wenn man die Stufen vollständig begeht. Die Kombination aus Höhe, Bewegung und Landschaft machte diesen Abschnitt körperlich fordernd, aber sehr eindrucksvoll. Weiter nach oben gingen dann nur noch sehr sehr sehr viele Rolltreppen (ich glaube es waren insgesamt 13 Stück :))

    Der zweite Tag war dem Zhangjiajie Nationalpark gewidmet. Die markanten Felsformationen, die als Avatar Mountains bekannt sind, prägen das Landschaftsbild. Die senkrecht aufragenden Sandsteinsäulen wirken besonders aus der Distanz beeindruckend und erklären, warum diese Region als Inspiration für den Film Avatar diente. Der Nationalpark ist sehr groß und somit war es eine Mischung aus wandern und der Fahrt mit ShuttleBussen, um weitere Bereiche der Tianmen Mountains, die sich durch weite Ausblicke, bewaldete Flächen und große Höhenunterschiede auszeichnen zu besuchen. Der Nationalpark vermittelte ein starkes Gefühl von Weite und Natur und bildete einen deutlichen Kontrast zu den Großstädten. Besonders witzig, aber auch mit Abstand zu genießen :/, waren die Affen - die wild auf Essen sind.
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  • Chongqing

    25.–26. dec. 2025, Kina ⋅ ☁️ 12 °C

    Ich kam am späten Nachmittag in Chongqing an. Die Stadt ist besonders für ihre nächtlichen Ausblicke bekannt, deshalb machte ich mich nach dem Einchecken direkt auf den Weg in die Innenstadt. Schon in den ersten Stunden wurde deutlich, wie groß und komplex Chongqing ist.

    Chongqing ist flächenmäßig etwa so groß wie Österreich und ist mit über 30 Millionen Einwohnern ziemlich überwältigend. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Jangtsekiang und Jialing-Fluss und ist geprägt von Bergen, Höhenunterschieden und einer stark vertikalen Bauweise.

    Am Abend besuchte ich die Hongya Cave, einen der bekanntesten Orte der Stadt bei Nacht. Die beleuchteten Gebäude, die sich an den Hang schmiegen, boten einen eindrucksvollen ersten Eindruck. Danach ging es weiter zur Qiansimen Bridge, von der aus sich ein weiter Blick auf die Skyline eröffnete. Entlang der Jiangbei Road herrschte reger Betrieb, und der Night Market zeigte Chongqing als lebendige, laute und sehr urbane Metropole.

    Am nächsten Tag schlief ich zunächst aus :) Anschließend besuchte ich nach einem ausgiebigen Spaziergang und Frühstück durch Shibata (Altstadt) den Chaotianmen Place, wo die Flüsse zusammenlaufen und die Dimensionen der Stadt besonders sichtbar wird.

    Ein weiterer Stopp war die Liziba Station, bei der eine Metro durch ein Wohnhaus fährt – ein bekanntes Beispiel für die ungewöhnliche und funktionale Stadtplanung Chongqings. Danach ging es zum Testbed (Kunstareal) und dann weiter mit vielen Treppen in den Eling Park, von dem aus sich bei einem Spaziergang ein weiter Blick über die Stadt bot.

    Besonders eindrucksvoll war der Kuixing Tower: Ein Ort, an dem man sich plötzlich im 22. Stock befindet, obwohl man scheinbar ebenerdig unterwegs ist. Diese Verschiebung von Ebenen ist typisch für Chongqing.

    Ergänzt wurde der Tag durch einen Besuch von Raffles City sowie den besonders schönen Luong-Tempel in der Stadt.

    Anschließend machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof, um zu meinem nächsten Reiseziel weiterzufahren.
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  • Himalaya & EBC

    22. december 2025 ⋅ ☁️ -1 °C

    Heute war ein ganz besonderer Tag! Die Reise zum Mount Everest Basecamp (EBC) stand auf den Programm. Die Fahrt führte uns durch weite Hochlandlandschaften, zunehmend geprägt von Bergen, karger Vegetation und großen Distanzen.

    Mit jeder Stunde wurde deutlicher, dass sich die Umgebung grundlegend von den zuvor besuchten Regionen unterschied. Die ersten Blicke auf den Himalaya waren unglaublich 😍😍 Die Höhe war spürbar und hat uns alle vor körperliche und zum Teil auch mentale Herausforderungen gebracht. Bewegungen erfolgten stets langsam und kontrolliert. Ich versuchte größtenteils ohne Sauerstoff auszukommen.

    Aber es hat sich gelohnt im EBC angekommen haben wir erst einmal die höchste Monastry der Welt besucht und haben uns dann vollkommen den unglaublich mächtigen Ausblick zum Mount Everest hingegeben und hatten viel Spaß dabei.

    Übrigens der Mount Everest ist mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt und gilt als einziger weiblicher Berg über den 8000ern :)
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