Russia
Irkut

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Travelers at this place
    • Day 59

      Von Irkutsk in die Mongolei

      October 14, 2019 in Russia ⋅ ⛅ 7 °C

      Eine 5-stündige Fahrt mit dem Minibus bringt uns zurück nach Irkutsk. Hier verbringen wir einen Tag hauptsächlich am Fluss Angara. Dieser ist der einzige Abfluss vom Baikalsee und fließt durch das Paris Sibiriens, wie Irkutsk auch genannt wird.
      Und tatsächlich spüren wir an diesem warmen herbstlichen Tag den Flair dieser sibirischen Stadt.
      Neben den schönen Uferanlagen, gibt es schöne alte Häuser, viele Kneipen und große Märkte. Durch die Nähe zum Baikalsee ist Irkutsk touristischer als die meisten anderen sibirischen Städte und es gibt große vornehme Hotels.
      Am frühen Morgen verlassen wir unser wenig ansehnliches in einem der vielen Hochhäuser untergebrachtes Hostel und gehen zum direkt neben dem Fluß gelegenen Bahnhof um den Zug in die Mongolei zu erreichen.
      Die Strecke führt über viele Kilometer am Baikalsee entlang und wir können den beeindruckenden See mit den weißen Bergen im Hintergrund nochmal ausgiebig bewundern.
      Die Fahrt dauert bis zur nächsten Früh, wo wir in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, aussteigen.
      Im modern wirkenden Zug, wird das Teewasser dennoch mit einem Holzfeuer erwärmt, das einmal sogar einen Rauchmelder auslöst.
      An der Grenze wird von den Zollbeamten der halbe Zug und unserer Gepäckstücke auseinandergenommen um blinde Passagiere oder Schmuggelware zu finden.
      Der Monat in Russland hat uns viele neue Eindrücke und Erkenntnisse über das riesige Land beschert.
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    • Day 19

      Stadtspaziergang Irkutsk

      January 14, 2020 in Russia ⋅ ⛅ -17 °C

      Heute haben wir einen Stadtspaziergang gemacht, der von unserem Hostel empfohlen wurde. Eine grüne Linie leitet einen durch die Stadt an geschichtlich relevanten Orten vorbei. Trotz dicker Schicht Klamotten - zwei Paar Handschuhe (Katharina hat nur ein Paar, weil sie total krass ist), Mütze, zwei Schals (Katharina hat nur einen, weil sie total krass ist), Skihose und Merino Unterwäsche (Katharina hat ganz viele Lagen, weil die Krassheit irgendwo ein Ende hat)- mussten wir nach zwei Stunden eine Aufwärmpause in einer Bäckerei machen. Heute war es gefühlt am kältesten mit - 20°C wobei es auch windiger war als in den letzten Tagen. Neben den historischen Orten haben wir viele Eisskulpturen sowie Eisrutschen entdeckt, die wir natürlich gleich ausprobieren mussten 😉

      Nach dem Spaziergang haben wir noch ein Museum über die lokale Geschichte besucht. Zu unserer Überraschung gab es eine Sonderausstellung über die Geschichte der Russland-Deutschen in Russland. Die Schautafeln waren dabei in Russisch und Deutsch beschrieben :-)
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    • Day 12

      Stadtbummel mit Ludmilla

      May 30, 2017 in Russia ⋅ ☁️ 16 °C

      Bevor am Abend kilometermässig die Königsetappe meiner Reise, die 52 Stunden dauernde Fahrt nach Jekaterinburg, am Fusse des Urals, quer durch drei Zeitzonen starten würde, stand heute nun noch der Besuch der Stadt Irkutsk an, wo wir vor zwei Tagen, von der Mongolei her kommend, eingetroffen waren.

      Ludmilla, eine 50-jährige Deutschlehrerin aus Irkutsk wollte mich dabei begleiten und holte mich dazu am Morgen vor dem Gasthaus in Listwijanka ab, wo wir die zwei Tage nächtigten. Auf dem Weg in die Stadt wollte sie mir als Kontrast zum Stadtleben erst noch aufzeigen, wie die in der Landwirtschaft tätige Mehrheit der Bevölkerung in dieser fordernden Landschaft Sibiriens (über-)lebt. Jetzt, Ende Mai, nachdem es letzte Woche nochmals einigen Schnee gageben hatte, können die Felder erst langsam bestellt werden, und rein statistisch ist der Sommer, wo die Nahrungsmittel für den harten Winter eingeholt werden müssen, in 69 Tagen bereits wieder vorbei. Es war beeindruckend zu sehen, welch raffinierte Techniken und Verhaltensweisen sich die Menschen in den abgeschiedenen Dörfern über die Jahrhunderte aneigneten hatten, um der unwirtlichen Natur in der langen, sehr kalten Jahreszeit zu trotzen.

      Irkutsk dagegen entwickelte sich nach dem Erlangen des Stadtrechts um 1600 schnell zu einer blühenden Handelsstadt und zum "Tor Russlands nach Asien", wo die Handelsbeziehungen mit der Mongolei und China intensiv gepflegt wurden. Ebenso treffend ist auch die zweite, weit verbreitete Bezeichnung "Paris von Sibirien", wie ich auf dem Stadtbummel rasch feststellen konnte, begegneten uns doch immer wieder wunderschöne Gebäude, erstellt in unerschiedlichsten, aus der ganzen Welt mitgebrachten und teilweise adaptierten Baustilen. Und Ludmilla wusste zu jedem Gebäude, allen Plätzen oder Statuen eine spannende Anekdote zu erzählen. Sie schwärmte unüberhörbar von ihrem Sibirien und träumte laut von einem Europa von Lissabon bis Vladivostok, als wir etwas über die politische Situation in Russland zu plaudern begannen.

      Ludmilla wuchs zu Zeiten des Kommunismus in Irkutsk auf, eignete sich ihr Deutsch dann in der ehemaligen DDR an, wurde Lehrerin, trat aber nie der Einheitspartei bei. Sie sei dankbar, dass sie heute ihren starken, christlich orthodoxen Glauben praktizieren dürfe, was ja zu Zeiten der Sowjetunion verboten war. Als Zeitzeugnis zeigte sie mir eine wunderschöne, mit eindrücklichen Ikonen und aufgemalten Märtyerbildern verzierte orthodoxe Kirche, die im Kommunismus fast ein Jahrhundert lang in eine Bäckerei umfunktioniert worden war. Und was denkt Ludmilla über Putin? "Wissen Sie Herr Guido, Russland mit seinen über 250 so verschiedenen Völkern braucht eine starke Hand an der Spitze, um das Land zusammen zu halten", entgegnete sie auf meine mit einem wohl leicht kritischen Unterton belegte Frage.

      Ich hätte noch stundenlang mit dieser von Wissen sprudelnden Frau reden und durch die faszinierende Stadt flanieren können, aber Züge warten ja bekanntlich nicht, und so begleitete sie mich noch zum Bahnsteig wo mein Zug schon bereit stand, um Punkt 18:22 Irkutsk zu verlassen.
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    • Day 20

      Irkutsk

      July 26, 2017 in Russia ⋅ ☀️ 23 °C

      Ankunft Irkutsk: Das mit dem Flugzeug hatten wir uns irgendwie spektakulärer vorgestellt - Inlandsflug mit einer Airline von der noch nie jemand was gehört hat, dazu muss dann auch eine alte Propellermaschine gehören, die aussieht als ob sie beim Start auseinander fällt. Weit gefehlt, es war leider (fast) wie die vielen vergangen Donnerstagabende auf dem Heimflug...

      Die späte Ankunft hatte dafür noch eine kleine Überraschung parat: zu dem aufdringlichen "Taxi?" Fragen am Gepäckband gehörte beim günstigsten Angebot neben dem älteren Herrn ein Wagen dazu, beide hatten wohl bereits vor 30 Jahren schon lange ihre besten Tage weit hinter sich gelassen.

      Irkutsk stellte sich jedenfalls als schön entschleunigte Stadt heraus. Dazu noch ein schönerer Anblick als die letzten beiden Destinationen, auch wenn die obligatorische zubetonierte Uferpromenade nicht fehlen durfte ;-)

      Ein Glücksgriff war das Hostel in der zweiten Nacht, das nicht nur eine sehr gute Unterkunft bot sondern auch super nette Angestellte hatte, die uns mit allen Mitteln halfen die nächste Woche zu planen: Vermeidung der extremen Tourimassen (die asiatischen Reisegruppen hatten wir fast schon vermisst...), Routenplanung mit Ausflügen und 3-Tages-Wanderung und Buchung der Berghütte auf der nur Russisch gesprochen wird.
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    • Day 9

      Burjaten und ein Schamane

      June 1, 2019 in Russia ⋅ 🌙 8 °C

      In einem Völkerkundemuseum wurde uns die Lebensweise der Burjaten erklärt. Danach haben wir von einem Schamanen den Reisesegen bekommen.

      Das typische Mittagessen haben wir in einer Jurte serviert bekommen und ein paar der Bräuche gelernt.

      Am Abend war die Gruppe wieder zusammen essen, was wirklich immer wieder Spaß macht! Wir haben es echt gut getroffen!

      Nach einem Feuerwerk zum Stadtfest heißt es packen, morgen geht es um 7 zum Zug und weiter in die Mongolei...
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    • Day 8

      Irkutsk

      May 31, 2019 in Russia ⋅ ☀️ 24 °C

      Die sibirische Hauptstadt Irkutsk stand heute auf dem Programm: Stadtrundfahrt und Besichtigungen. Wir waren in den Markthallen, haben viele der schönen aber überwiegend verfallenen Holzhäuser gesehen und uns in die Geschichte der Dekabristen vertieft.

      Den Abend haben wir an der Hotelbar mit dem einem oder anderen Wodka verbracht....das wird sich morgen sicher rächen 😎
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    • Day 42

      Irkutsk, Stadtrundfahrt

      June 17, 2018 in Russia ⋅ ⛅ 15 °C

      Heute lernen wir die Stadt Irkutsk kennen, 700tsd Einwohner und da Sie so weit von allen anderen großen Städten weg sind, behaupten Sie am Mittelpunkt der Welt zu wohnen.

      Sie haben 69 Tage Sommer, d.h. die Durchschnittliche Temperatur ist über 15 Grad.

      Nach dem Zusammenbruch der UdSSR war keine Arbeit mehr da und keine Waren, da haben die Chinesen ihr Waren angeboten. Inzwischen haben sie eigene Waren hergestellt und Verkaufen diese.

      Es soll eine Gasleitung nach China gebaut werden und die Rohre werden in Irkutsk hergestellt.

      Überall werden die Straßen und Häuser repariert.

      Aber als erstes geht es zum ältesten Steingebäude der Stadt: Die Erlöserkirche
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    • Day 26

      The Mighty Lake Baikal

      October 8, 2016 in Russia ⋅ ⛅ 4 °C

      This morning we woke to our last day on the train from Moscow to Irkutsk. The view out the window was decidedly frosty - the temperature was -7C, and the smell in the cabin was as bad as a men's changing room after a big sports match. Safe to say that our new Russian cabin mate, had done horrible things to the olifactory stew that comes from inhabiting the same poorly ventilated cabin, for four, nearly five days.

      After the episode the night before, we did the adult thing and made as much noise as humanly possible when vacating the cabin, to assist our favourite Russian cabin mate in continuing his sleep. There may also have been some repeated bumps of his bed, and some bright lights used to illuminate the room, just to let him know that we cared, we were thinking of him, and were to sad to be leaving him.

      On arrival at Irkutsk, the travelling party of about fifteen from the 2nd Class carriage, consisting of us, three Dutch, three French, four English, one Irish, and one Polish. We exchanged details, and departed company, perhaps for the last time. Regardless of whether we see our travelling mates again, the conversations and shared experiences on the train, will certainly be held in the memory, for a very long time indeed. Though perhaps not the most diverse travelling party you would ever hope to find, it was the epitomy of the EU. People from across the continent, with different views and values, not always agreeing, but always respecting any other point of view.

      After the brief 15 minute walk from the train station to our hotel, we were able to check-in really early, at just after 9:00 am, and even got to have a buffet breakfast at the hotel. The breakfast certainly helped to wake us up, as the last night on the train, we had not slept well at all. And then having filled our bellies, we walked across town to the bus station, to try and get to Listvyanka, a small, lakeside resort town, on the shores of Lake Baikal.

      Arriving at the station, it was clear that we would be waiting a long time for the next scheduled bus to Listvyanka, so we headed across the road to the minibus station to try our luck there. Minibuses operate as kind of public transport in Russia, where the city services are not as frequent, or rapid, or just don't leave at all. Minibuses will park up in set points around the city, with their destination advertised on the front windscreen. If the minibus is going where you want to go, you jump on, and when the driver decided he has enough fares on the bus, then you start the journey. You might wait five minutes or half an hour before you go, but the journey is generally much quicker than by city bus, as there are no scheduled stops other than at the very end. If you are a local though, you can always get the driver to stop whereever you need on the way to let you off, provided there is no detour from the main route.

      Travelling by minibus is something akin to a rollercoaster ride. There are only two known types of speed change - race car acceleration, or emergency brake. Everything in between is for other people. Minibus drivers are also very good at conserving the fuel consumption of their vehicles, by draughting behind vehicles in front. Two metres of space between car bumpers appears to be the generally accepted, best distance. This is relatvely easy when travelling at 10kph, but when doing 140kph down a hill in a minibus, it takes the skills of a fighter pilot,.

      After a minibus trip to Listvyanka, that didn't impress Courtney very much which was evident by the paleness in her knuckles, we made it to the lake. To look at the size of the boats on the water, the size of the trawler fleet, and the inability to see the other coast line of the lake, it feels far more like you are the seaside. The lake is enormous, and the water stretches all the way to the horizon, in most directions, when we stood on the shore. In summer time, Listvyanka, is supposed to be an absolutely humming tourist trap, but in the cold of autumn, it was much more managable, though I pity the person coming to the town to indulge in anything other than fishing trips on the lake, and hikes through the surrounding hills, and along the lake shore.

      Having explored everything there was to explore in a matter of half an hour, we reparied to a Georgian restaraunt for some lunch. It came in the form of large dumplings, that you were supposed to eat by hand, by grabbing the pinched pastry, and then biting into the ball of filling, trying as you did, to suck all the juices that might fall out, into your mouth. It was messy, but it was tasty, though Courtney might not agree, as anything without the strongest of flavours is often seen as bland by her.

      Following lunch, it was time to head back to Irkutsk, on another minibus. The trip back from more exciting than the trip to LIstvyanka, and consisted of multiple overtaking moves on blind corners, blind crests of hills, and with limited sapce in front of on-coming traffic. Through all of this though, the locals on the minibus didn't bat an eyelid, so we tried as best we could to look like this experience wasn't scaring us. And despite the less than stellar adherence to traffic rules by our minibus drivers, there were many others on the road, that were considerably morefast an loose with their interpretations.

      The walk back from the minibus stop to the hotel was through the middle of town, and took about twenty minutes at most. It gave us an opportunity to see what was there, and get a better feel for the city. The high street, if it can be called that, was very busy on what was a Saturday afternoon, but doesn't look like it has changed much since the fall of the Soviet era. The fruit and vegetable market is always interesting to have a look at, though it was sad to see so many old Russian ladies there, selling what meagre items they could grow in their little vegetable patches. Sellling a couple of courgettes and a handful of carrots, is just not going to make you rich.

      By the time we made it back to the hotel, we couldn't be bothered leaving again, so ate at one of the hotel's restaurants. The menu specialised in Siberian and Baikal region dishes, which all looked pretty decent to the eye of an omnivore. For vegetarians, options were very limited, though not non-existent.

      And then it was time for an early night's sleep.
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    You might also know this place by the following names:

    Irkut, Иркут

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