Spain
Telde

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Travelers at this place
    • Day 10

      Auf zum Vulkan

      October 9, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

      Heute wollen wir zum Vulkan 🌋 (Caldera) „Bandama“ und ihn auch innen durchwandern. Aber keine Angst, seine aktive Zeit ist schon lange her 😎

      Die Nacht in dem Hostel war ganz gut. Hin und wieder störten einige Lkws, aber insgesamt recht ruhig. Auch in dem Hostel selbst. Nachdem wir aufgestanden waren und uns frisch und reisefertig gemacht haben, gingen wir zum frühstücken ich die Bar, wo wir gestern Abend zuvor gegessen hatten - „Mc Floppy“. Dort gab es frische Churros mit Chocolate und Café. Die waren extrem lecker 😋. Danach gingen wir durch die Stadt „Teror“ und schauten uns noch einmal die Balkonstrasse und Basilika an. Wir hofften, dass der von der Basilika außerhalb liegende Kreuzgang (in einem extra Gebäude) heute zugänglich war. Aber leider nicht. Nur durch ein Gatter konnten wir hinein schauen 👀

      Dann gingen wir zum Busbahnhof. Sehr pünktlich fuhr der Bus dann auch ab. Die 32 Minuten Fahrzeit kam mir allerdings „spanisch“ vor, denn die Strecke ging entlang der vielen Schluchten und sogar über die Berge. Die Fahrt kostete für uns beide 3,10€ und es waren nur noch 5 andere Fahrgäste dabei. Immer wieder hielt der Bus an und ließ einen nach den anderen aussteigen, so dass nur noch wir übrig blieben. Mit dem Blick auf die Uhr fiel uns auf, dass wir die Haltestelle in „Utiaca“ (ich nenne es Uticaca 😊) nicht zu der erwarteten Zeit erreichen. Also wie wissen, welche Haltestelle wir denn nun aussteigen müssen? Freund Google half uns weiter.

      Wir erreichten die Haltestelle und stiegen in prächtigem Sonnenschein aus. Zuerst cremten wir uns an der Haltestelle ein, damit wir nicht wie Krebse 🦀 aus dem Kochtopf nach der Schlucht aussehen. Ein kurzes Stück an der Straße entlang und dann in einen kleinen Weg eingebogen. Dort dem Weg folgend, kamen wir in die Schlucht. Es war schon vorher zu erkennen, dass diese auch landwirtschaftlich genutzt wird. Sehr hoher Schilf und in der Mitte der Weg. Das war schon beeindruckend. So ging es ca. eine halbe Stunde, ehe sich der Schilf zurück zog und Sträucher und Kakteen 🌵 den Wegesrand säumten. Ein Stück ging es immer wieder selbst in dem ausgetrockneten Flussbett entlang. Was bedeutet, dass man über die Steine gehen musste. Immer schön auf den Weg achten, lautete die Devise. Sonst könnte man schnell umknicken und sich verletzen. Damit wäre die Reise dann beendet.

      Wir gingen durch teilweise recht gemeinem Gestrüpp. Gemein deshalb, weil sie uns die Beine aufkratzten. Eine alte kleine Fabrikruine könnten wir noch begutachten und stellten fest, das Vögel ganz schön viel 💩 können - gemessen an dem sich auftürmenden Haufen. Weiter die Schlucht entlang kamen wir an einem Haus vorbei. Was mit Strom, Telefon und Wasser versorgt wurde. Aber keine Straße weit und breit. Da fragt man sich doch, warum steht das hier und wie kommen die Besitzer mit dem Auto dort hin?! Ein wenig später dann, zum Ende dieser Schlucht, kam dann das Highlight- ein Drachenbaum. Seine Wurzeln krallten sich in den felsigen Grund. Der Baum stand genau am Abhang und trotzdem stand er noch. Recht groß und stolz stand er so da und schon der Gravitation zu trotzen. Dann kamen wir zum Ende oder Anfang der Schlucht, je nach dem wie man es sehen möchte. An eine kleinen asphaltierten Straßen gingen wir nach „Santa Brígida“ (ich nannte es heilige Brigitte 😊). In dem recht ruhigen Ort schauten wir uns die Kirche mit dem Altar an und nahmen in einer Bar zwei Getränke zu uns und genossen die verdiente Pause.

      Ein wenig weiter durch die Stadt und verließen sie auf einen kleinen Feldweg, welcher von der Straße abging. Bald näherten wir uns wieder einem mächtigen Schilfwald und sahen den Weg nicht mehr. Nur dank GPS fanden wir ihn und in Verlauf des Weges, musste. Wir immer wieder auf GPS zurück greifen, denn ein Weg war beileibe nicht zu erkennen. Und so kamen wir dann scheinbar auch an eine Stelle, wo wir dann mitten im Privatbesitz standen. Das Auto des Besitzers war nicht weit weg und ebenso wenig sein Hund - der schon zu hören war. Was machen? Wir entschieden uns für die Variante, irgendwie zur Route zurück zu kommen und mussten an einem Hang entlang klettern, um dann durch den Zaun des Grundstückes zu kriechen. Wir haben es geschafft.

      Nach einer Weile kamen wir wieder zur Hauptstraße und kurz darauf verließen wir diese erneut auf einem kleinen Weg. In uns stieg etwas Angst auf, ob wir wieder so eine Tortur erleben werden. Dem war aber nicht so. Denn wir gingen durch prächtige Palmen-Alleen und erreichten dann unser Hotel das „Badama-Golf-Hotel“. An einem Golfplatz gelegen. In mir stiegen schon Gedanken auf, im Hotel selbst eine versnobte Gesellschaft anzutreffen. Wir sahen dicke männliche Spanier Caddy fahren, die am Fahren mehr Spaß zu haben schienen, als am Golfspiel selbst. Wie kleine Tuk Tuks auf grüner Wiese, huschten sie daher. Wir gingen zu unserem Hotel und wurden von einer sehr netten Frau an der Rezeption begrüßt. Das Hotel und der Golfclub lagen als getrennte Einheiten beieinander und so gab es keine versnobten Hotelgäste.

      Wir gingen kurz auf das Zimmer, legten die Rucksäcke ab und machten uns auf den Weg in die Caldera. Wer runter geht, muss irgendwann wieder hoch. Als wenn wir heute nicht schon genügt bergauf und bergab gegangen wären, mussten wir auch noch in den Krater steigen. Aber es lohnte sich. Nicht nur wegen der Ruhe, vor allem wegen der Natur. Viele Nistplätze von Vögeln in den Felsspalten, das poröse leichte Gestein und die Pflanzen waren toll anzusehen. Auf dem Rückweg sahen wir uns an Schautafeln die Entstehungsgeschichte von der „Bandama-Caldera“ an. Eigentlich wollten wir danach in ein nahes Restaurant gehen. Aber es war geschlossen und wir dachten, dass es, wie in Spanien manchmal üblich, erst gegen 19:00 Uhr aufmachen würde. So gingen wir zurück zum Hotel. Aber schon unterwegs gingen wir die morgige Etappe durch. So wollten wir morgen früh am Kraterrand entlang gehen. Leider habe ich Höhenangst und so kamen wir auf die Idee, mal ein kleines Stück vom Weg auf den Krater auszuprobieren. Dann könnte ich entscheiden, ob ich den Weg morgen gehen werde oder nicht. Also gingen wir zum Krater und folgten der Beschreibung für den Rundweg.

      Ein mulmiges Gefühl in der Magengegend machte sich bei mir bei dem Anblick des Weges schon aus der Ferne breit. Dazu kam noch eine Beklemmung, welche sich auf mein atmen legte. Trotzdem oder erst recht, folgte ich dem Weg. Links ging es steil runter in die Caldera und rechts ging es steil runter ins Tal. Was blieb war ein stellenweise 1,50m breiter Grat, auf dem der Weg entlang führte. Ich konzentrierte mich auf dem Weg, was man eh machen musste, da dieser teilweise durch den losen Bimsstein bzw. feiner staubiger alter Asche bedeckt war und das Gehen dadurch erschwert wurde. Aber trotzdem konnte ich auch die Ausblicke genießen. Der Weg war anstrengend, weil es auch bergauf und bergab ging. Wir kamen an der Straße oberhalb des vorher erwähnten Restaurant an und hofften nun, dass es geöffnet hatte. Denn weit und breit gab es keinen Supermarkt, Bar oder Restaurant. Aber es war zu. So gingen wir zurück zum Hotel und die nette Frau an der Rezeption sagte uns, dass dieses Restaurant montags geschlossen habe - so wie viele andere Lokalitäten in Spanien ebenso. Als Spanienfans hätten wir das wissen müssen. Aber bei langen Wanderungen vergisst man oft die Wochentage, so wie bei dieser.

      Erschöpft gingen wir in unser Zimmer, nahmen eine heisse Dusche und aßen unsere Proviantreste auf und sind sogar auch satt geworden. Es war ein anstrengender, aber auch wieder ein sehr schöner Tag.
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    • Day 100

      Sushi-Workshop

      April 16, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

      Hier mal ein kleiner Einblick in unsere Abendgestaltung. Um das Crewleben zu versüßen, werden regelmäßig Sportkurse wie Jumping oder Spinning angeboten. Aber auch an kulinarischen Verkostungen oder Workshops kann man teilnehmen. Tip top! Da lass ich mir nix entgehen und zu Hause wird jedes Rezept direkt ausprobiert. 🙂Read more

    • Day 1

      Transfer to the vessel

      December 16, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

      Nachdem wir noch auf eine Gruppe Jungs aus der Crew gewartet hatten, sind wir jetzt auf dem Weg zum Hafen. Es ist soo sommerlich warm und überall stehen Palmen und es ist einfach herrlich hier 😍 🌴 this is so weird! Heute morgen könnten wir fast nicht losfliegen wegen Schneesturm und jetzt bin ich im Sommerparadies! ✨Read more

    • Day 13

      Wind und Wellen

      August 16, 2021 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

      Am dritten und letzten Tag mit unserem Clio klapperten wir die Ostküste und deren Sehenswürdigkeiten ab. Nur leider war der Wind und Wellengang sehr stark, so stark, dass wir nur zu einer auch wirklich hinkamen: El Bufadero.
      Wie bei einem Lagerfeuer beobachtet man die blauen Flammen, eine Meditation für sich.
      Am Ufer entdeckten wir viel Meersalz und nahmen es einfach mit, um uns daraus ein Peeling zu machen.
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    • Day 6

      Ausflug über die Insel 🏞🏔🧭🏜 I

      November 9, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

      Erster Halt 🚏auf unserem Ausflug war der Pico de Bandama. Hier am Rande der Caldera des Vulkans 🌋 hatte man einen tollen Blick über Las Palmas und in den Krater. Nach ca 20 Minuten ging es weiter.....

    • Day 13

      El Bufadero

      November 17, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

      El Bufadero to formacja skalna, która wygląda jak "płuca oceanu". Obserwując ma się wrażenie, jakby ocean naprawdę oddychał. Hektolitry wody najpierw zalewają olbrzymi lej, po czym są wypychane na powierznię. Siła oceanu w całej okazałości.Read more

    • Day 13

      Playa de La Garita

      November 17, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

      Piękna plaża z czarnym piaskiem i promenadą wiodąca na wybrzeżem, aż do el Bufadero. Nogi już bolą od chodzenia, ale napewno było warto. Na koniec wycieczki zatrzymaliśmy się w lokalnym pubie.

    • Day 135

      Die Weihnachtserledigungen

      December 22, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

      Auch dieses Jahr blieb es uns nicht erspart ein paar Sachen für Weihnachten zu besorgen, wie zum Beispiel Wasser und Gas.
      Das dass mit dem Wasser hier nicht so leicht werden könnte wussten wir ja, aber dass es so schwer wird... 🙄
      Gefühlt sind wir die ganze Insel abgefahren, vorbei an dem größten Krater der Insel (ok zugegeben der Weg hat sich aufjedenfall gelohnt), bis wir dann fast auf dem höchsten Punkt der Insel endlich Wasser fanden 🙈.
      In Zukunft werden wir aber wohl auf die Tankstellen zurückgreifen müssen, diesen Weg nach oben wollen wir dann doch nicht jeden dritten Tag machen 😅.
      Wasser also erledigt nun zum Gas...
      Auch hier stellte es sich heraus dass das ebenfalls schwieriger wird als gedacht. Normalerweise kann man hier das Gas an jeder Tankstelle besorgen, nur kann hier keiner unsere deutsche Flasche befüllen, unsere tollen Fülladapter haben wiedermal nichts gebracht. Nach langer Recherche kamen wir dann darauf in die Zentrale zu fahren um sie dort zu befüllen. Endlich, sie machen es aber erst morgen früh.
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    • Day 3

      El Bufadro de Garita

      November 23, 2021 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

      Auf unserem Rückweg aus den Bergen haben wir noch einen Zwischenstopp eingelegt. In der Nähe von Telde im Nordosten Gran Canarias liegt die kleine Ortschaft La Garita, hier spielt sich immer bei Flut und nur bei anlaufenden Wassers ein wirklich beeindruckendes Naturschauspiel ab. 

      Wenn sich hier bei Flut in La Garita das Meer durch die vorgelagerten Felsen drückt, könnte man glauben dass eine riesige Dampfmaschine eingeschaltet wurde. Drusch den gewaltigen Druck des Meeres schießt das Wasser mit ohrenbetäubendem Lärm durch die Felsspalten meterhoch in die Höhe. 

      Diese Naturschauspiele gibt es Weltweit, aber nur einmal auf Gran Canaria in der kleinen Ortschaft EL Garita in der Nähe von Telde. Der Name EL Bufadero leitet sich von „Bufar“ ab, das in spanischer Übersetzung „fauchen“ heißt. Somit verdankt dieses Naturschauspiel seinen Name EL Bufadero.

      Leider waren wir nicht zur Flut dort, aber trotzdem war es faszinierend gewesen. So war es möglich gewesen zwischen den Basalten durch zu klettern.
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    • Day 6

      Gran Canaria - Bandama

      April 2, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

      After breakfast and sunrise over the harbour, we went to grab our stuff from the room to head out...but I spectacularly stacked it down the last few steps of a flight of stairs and limped back rather sorry-looking! But we strapped on our walking boots and headed into Las Palmas for what turned out to be an increasingly underwhelming start to the day. The town is very, very touristy and the bus station was closed, which we'd planned to use to get to Bandama. The car rental company had no cars available so we resigned ourselves to a walk up the nearby hill. We happened by another car rental place and chanced it...and were lucky.

      So, we grabbed a little Citreon C3 and headed up the Gran Canaria mountains to the caldera Bandama. The windy mountain roads and overcast skies made for a slow start but the views from the top were beautiful. Heading further up the mountain, the roads looked just as winding...!
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    You might also know this place by the following names:

    Telde

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