United States
Yosemite Village

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143 travelers at this place

  • Day38

    Hiking in the Valley

    October 15, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    We woke up after a cosy night under the stars. Luckily, there were no bears (we got an instruction from the park ranger that all food has to get stored in the bear boxes provided) and no law enforcement ranger who came to tell us that we actually had to STAND in the line and not SLEEP.
    We got our campsite assigned and decided to use some other muscles for the next two days. So today, we hiked Upper Yosemite Falls trail which starts right behind our camp. We stopped counting the turns going up, there were just too many. But when we got to the top, we were surprised by some nice pools and great views of the valley and Half Dome. At this time of the year, there is almost no water in the falls, so the hike was more about the views rather than the waterfalls - still very pretty. We climbed a little higher to Yosemite Point before descending again to the camp and taking a "shower" in the river. Back at the camp, we met a Swedish couple who are experienced bike tourers, so we exchanged some bike touring advice.
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  • Day39

    Hiking in Yosemite - part II

    October 16, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    As we hiked up the North side of Yosemite Valley, we decided to go for a trail on the South side today. We chose "4-mile-trail" which led to Glacier Point which offered stunning views over pretty much most of the valley.
    To go down to the valley again, we picked Panorama trail. This one had great views on Half Dome and passed Emerald Lake and 3 waterfalls on the way. All in all, we hiked over 20km with an elevation gain of 1500m on our second day off. Our leg muscles are totally sore and hurt even on a straight path. No idea how we should get back on the bicycles and climb passes tomorrow 😕
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  • Day40

    3000

    October 17, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Leaving Yosemite was actually hard as the road pass El Capitan again, this time very close by. Obviously, we had to stop for pictures of the impressive wall and those crazy climbers in it.
    Out of the valley, we started climbing up - and passed 3000km, at a perfect spot with El Cap in the background.
    Again, we had some really great experience with the people here. First, we had to go uphill through a long tunnel. A car stayed behind us all the time (going about 8km/h) in order to protect us from speeding cars coming from behind. Second, when looking for a campspot, Maggie stopped and invited us over to her place for the night. So we could cook dinner in a kitchen, have a hot shower and sleep on the porch under the stars. So grateful to meet all the amazing people in this country!
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  • Day4

    Mit dem Auto zum Yosemite Nationalpark

    May 18, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Anmerkung: Bericht zum Yosemite Nationalpark weiter unten, falls man nur diesen lesen will.

    Heute habe ich morgens ein Auto bei Hertz ausgeliehen. Ich habe einen fast komplett neuen Kia bekommen, natürlich Automatik, denn in den USA sind Schalter schon immer sehr selten gewesen.
    Die erste Fahrt auf in Amerika war nicht so anstrengend wie gedacht. Es gibt ein paar Unterschiede in den USA zu Deutschland, unter anderem sind die Ampeln auf der anderen Seite der Kreuzung, Stopp ist auch immer wirklich Stopp und beim All Way Stopp fährt der, der zuerst angehalten hat auch zuerst weiter. Da alle recht entspannt fahren, funktioniert das auch.

    Straßen:
    Auf den bis zu 8 spurigen Interstate Straßen, sind meist zwischen 55 und 70 Meilen pro Stunde erlaubt, obwohl wirklich alle immer schneller fahren. An das man rechts überholt wird, muss man sich erstmal gewöhnen. Auch bei den Interstates gibt es keine Abfahrten, sondern die ganz rechte Spur wird einfach zur Ausfahrt und auf der 2. Rechten Spur kann man oft auch mit abbiegen. Aber all das ist wirklich nicht so schlimm wie es sich anhört, denn die Fahrer fahren definitiv entspannter als auf der Autobahn in Deutschland und das rechts Überholen sorgt dafür, dass nicht jeder beim Überholen links fahren muss.

    Einkaufen:
    Zum Einkaufen bin ich zu einem Walmart gefahren, obwohl der Laden zwar alles hat, gibt es trotzdem nicht so viel Vielfalt bei manchen Dingen wie in Deutschland. Z.B. Säfte, Bier, Kekse usw. hat es gar nicht so viele verschiedene. Auch gibt es wirklich viel Ungesundes, von künstlichen Säften bis massig Weizen Mehl Backwaren.
    An der Kasse packt der Kassierer die Waren gleich in die Tasche. Auch hier keine Eile, obwohl recht viele anstehen.

    Typisches / Allgemeines:
    Auf den Highway 140 zum Yosemite kam dann erstmal die landschaftliche Vielfalt von Kalifornien zur Geltung. Riesige Weiden, die alle mit leicht gelben Grass bedeckt sind und die Berge mit riesigen Felsen. Alles typisch amerikanisch, mit vielen Pickups, Muscle-Cars und einfach alles groß. Den V8 Sound der Motoren kann man hier häufig hören. Benzin ist relativ billig, obwohl Kalifornien mit Preisen von 3,70 $ pro Gallone, also ca. 88 Cent pro Liter teuer ist, im Vergleich zu manch anderen Staat. Also ist es nur verständlich, dass der Spritverbrauch den Amerikanern egal ist. Mein Auto kommt auf fast 45 MPG, also 5,6 Liter/100 km.
    Im Radio kam sogar ein Bericht über die Klimapolitik von Deutschland. Unter anderem wurde klargestellt, dass die ehemalige Klimakanzlerin nichts unternimmt gegen Kohleenergie und der Autoindustrie, weshalb auch die Jugend mit Fridays for Future demonstriert. Kalifornien gehört zu den Staaten, die am meisten gegen den Klimawandel tun. Es gibt hier auch viele Teslas und Prius, sowie Windräder.

    Yosemite:
    Der Nationalpark zählt mit zu einem der ersten Nationalparks, die die Natur schützen, der Welt. Bekannt ist er vor allem durch die großen Wasserfälle, darunter der 5. größte der Welt (größte von USA), dem Half-Dome mit seiner glatten Felsspitze, El Captain mit seiner steilen Wand und den Wäldern im Park.
    Ich bin erst zum Tunnel View gefahren, einen Aussichtspunkt, bei dem man das ganze Tal sehen kann und anschließend ins Tal gefahren. Leider ist das Wetter nicht sehr gut gerade und es hatte recht viel geregnet, allerdings hatte ich glücklich und als ich etwas gewandert bin, hat es aufgehört.

    Ich bin zu dem großen Yosemite Wasserfall gelaufen. Der Wasserfall ist wirklich eindrucksvoll und kann auf Bildern nicht richtig zur Geltung kommen. Ich war ja schon in der Schweiz bei Lauterbrunnen und Reichenbach bei großen Wasserfällen, aber dieser ist einfach doppelt so groß. Eigentlich besteht der Wasserfall aus 3 Wasserfällen, aber der obere ist alleine schon 400 m hoch, insgesamt 730 Meter.

    Nicht nur die Bäume sind viel größer als in Europa, sondern auch die Rehe, die 2 m neben den Wegen komplett frei herumlaufen und anscheinend keine Angst haben. Auch soll es viele Schwarzbären hier geben, weshalb dieser auch auf dem Wappen von Kalifornien sind. Ich habe noch keinen gesehen.

    Auf der Fahrt zum Hostel in der Nähe des Parks war der Regen kurzzeitig zu Schnee geworden, da der Highway 120 kurz auf 2000 m führt. Allerdings ist glücklicherweise nichts auf der Straße geblieben.

    Gefahrene Strecke: 265 Meilen (ca. 426 km)
    Gelaufene Strecke: ca. 8 km
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  • Day3

    Yosemite lac mirror et yosemite falls.

    May 7, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 5 °C

    Levés tôt. On prend le petit dej. Et la on vois un loup a 20 m qui trotine tranquille en nous regardant. Incroyable.
    Après quoi je suis malade comme un chien pendant plus de deux heures puis j'arrive à me rétablir assez et me motiver pour faire une petite rando pour aller voir la chutte de yosemite.
    Comme je commence à me rétablir et que la première rando c'est bien passé on enchaînê sur la rando du lac mirror. La rando est très jolie et le lac aussi.
    Comme on est super motivé pour trouver des ours on continue après le lac sur la boucle de Creek falls.
    Pas d'ours mais des biches qui se laissent photographier. On fait le retour de l autre côté de la rivière et du lac avec des points de vue intéressants.
    Et la au retour UN OURS.... Il est est la . Houpi
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  • Day14

    Yosemite NP 3. Tag

    May 30, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    So nun liegen wir in Mariposa im warmen Hotelzimmer, sind vollgefressen vom 1850er Lokal und völlig am Ende. Wir haben wieder einen langen anstrengenden Tag hinter uns und die Beine sind extrem kaputt und bringen uns nur noch humpelnd von A nach B. Ob wir unfit sind oder es anstrengend war, muss jeder für sich entscheiden. Aber starten wir mal am heutigen Morgen.
    Nach einer etwas weniger kalten, aber immer noch kalten Nacht absolvierten wir unsere Morgenroutine und checkten aus.
    Jetzt fällt mir auch ein, dass ich das Foto vom Zelt vergessen habe. Gebt einfach "half dome village tent" bei google in die Bildersuche ein und dann seht ihr die Unterkunft, nur so neu wie dort war unser Zelt nicht.
    Nachdem wir fertig waren fuhren wir mit unserem Auto zum Trailstart des Upper Yosemite Fall Trail. Dieser fing auch gleich richtig böse steil an und wollte einfach nicht enden und weil das Hochlaufen nicht lang genug ging, änderte er zwischendrin die Richtung und ging nochmal bergab. Diese Meter mussten wir natürlich wieder nach oben, ist ja klar. Irgendwann kamen Donnergeräusche und wir schauten in den Himmel, aber der war strahlend blau. Also konnte das nur das untere Ende des Upper Yosemite Fall sein. Es war ohrenbetäubend und wiedermal ziemlich kraftvoll. Zwischenzeitlich wurde es auch wieder nass, aber nicht so doll wie gestern.
    Und dann ging es nochmal richtig bergauf, denn das Ziel war der Beginn des Wasserfalls. Nach einiger Zeit erreichten wir diesen und gingen zum Overlook. Hier konnte man den Anfang des Wasserfalls und die Wassermassen betrachten.
    Etwas weiter oberhalb auf einer Art Plattform machten wir erst einmal Pause. Wir hatten uns wieder Stullen geschmiert und Riegel mitgenommen.
    Da uns das Bergauflaufen noch nicht genug war, gingen wir nochmal 1,6 km zum Yosemite Point. Dieser lag auf 2125 Meter und somit fast 1000 Meter über unserem Startpunkt.
    Der Blick über das Tal war mal wieder traumhaft. Allgemein ist das Yosemite Valley schon echt schön, macht aber allein nur 2% vom gesamten Nationalpark aus!
    Nach etlichen Fotos machten wir uns auf den Weg zurück und der hatte es nochmal in sich. War es bergauf für die Oberschenkel, Po und die Kondition anstrengend, ging es bergab extrem auf die Knie und alle Bänder im Bein. Außerdem war es anstrengend die Konzentration zu halten, um nicht hinzufallen, denn eben war der Weg nicht. Nach einer halben Ewigkeit und ein paar "Ausrutschern" erreichten wir aber unser Auto und unsere Beine taten extrem weh, aber wir haben es geschafft und waren wieder stolz auf uns.

    Ingesamt war der Trail ca. 14 km lang, man ging ca.1500 hm hoch und runter und aktuell habe ich fast 37.000 Schritte getätigt. Also wiedermal ein höchst aktiver Tag. 💪

    Nun verlassen wir die Berge und fahren morgen wieder an den Pazifik, wodurch unsere letzte Etappe beginnt.
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  • Day13

    Yosemite Valley NP, California

    August 8, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Yosemite ist riesig und ein Tag (wie für viele Orte unserer Rundreise) einfach zu kurz! Es gibt zwar Shuttle-Busse, aber man muss trotz allem viel mit dem Auto machen. Bei der Ausfahrt am Abend kam es dann auch zeitweise zu Stau. Jährlich 3 Millionen Besucher zieht der NP an. Dementsprechend voll war es auch. Aber immerhin angenehme Temperaturen von bis zu 30 Grad C am Tag.

    Wir sind zuerst mit dem Auto auf den südlich des Valleys gelegenen Aussichtspunkt Glacier Point gefahren. Eine atemberaubende Aussicht in Höhe von 2200m auf das Valley und die gegenüber liegenden Yosemite Falls, den Half Dome, Vernal Fall.

    Dann ging es runter ins Valley, wo wir noch ein paar kurze Wanderungen zu den Bridalveil Falls, Vernal Falls und zu den Yosemite Falls gemacht. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei.

    Wildlife war nur spärlich vorhanden: Squirrels, Rehe, Hirsche, aber keine Schwarzbären, die hier auch recht häufig vorkommen sollen.

    Morgen geht's dann schon wieder weiter nach San Francisco. Da geht die Temperatur dann wohl noch mal auf max. 20 Grad C herunter.
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  • Day28

    Dolina Yosemite

    August 14, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Po godzinie jazdy z Glacier Point dotarlismy w serce doliny Yosemite. Swietnie zorganizowane kempingi, z pomyslem poprowadzony ruch drogowy i dobra baza sklepow, restauracji, pralni i sanitariatow. Wszystko w tak urokliwym otoczeniu! Miejsce idealne. Po raz pierwszy pozalowalismy ze mamy tu tylko jeden dzien. Popoludniowy odpoczynek zakonczylismy w krystalicznie czystym strumieniu.Read more

  • Day500

    Yosemite Nationalpark

    June 20, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    In den vergangenen Wochen haben uns andere Reisende immer wieder vom Yosemite NP erzählt und kamen aus dem schwärmen gar nicht mehr raus - die Vorfreude war also riesig. Das Beste zum Schluss sozusagen. Wir fuhren gegen Mittag am Westeingang in das Yosemite Valley ein und tuckerten gleich zum Campground durch, mit der Hoffung noch einen Platz zu ergattern. Vorausbuchen bringt übrigens nicht, ausser man macht es 3-4 Monate vorher. Täglich werden noch einige Plätze im sogenannten „3 pm sale“ vergeben, vorausgesetzt man hat sich in der Warteliste eingetragen. 10 Plätze waren zu vergeben, wir waren Nummer 32 auf der Liste.🙈 Naja für einmal kein Glück
    (Das gleiche Spiel war übrigens auch am kommende Tag nicht fruchtend, obwohl wir uns bereits um 8 Uhr morgens einschrieben).

    Nichtsdestotrotz genossen wir den angebrochenen Tag im Valley und besuchten einige Wasserfälle (es gibt viele). Zum übernachten fuhren wir bis vor den Parkeingang und stellten uns an den Strassenrand neben die anderen Camper, welche auch kein Platzglück hatten. Tag 2 begann früh, wie gesagt mit dem Einschreiben auf der Warteliste. Danach montierten wir die Wanderschuhe und liefen einige leichte Trails ab.
    Der Nationpark ist bekannt für seine Granitfelsen, welche das Valley umgeben, die vielen Wasserfälle sowie die Mammutbäume im Süden. Kletterer lieben den Park und bei genauem Hinschauen sieht man sie sogar als winziger Punkt in der massiven Wand hängen.

    Einen Tag später wollten wir das Valley
    auch noch von oben sehen und machten uns darum auf den Weg zum höchsten Aussichtspunkt, dem Glacier Point. Der Rundumblick von diesem Punkt ist echt atemberaubend, wir lassen wieder einmal die Bilder sprechen.
    Auf dem Weg zum Südeingang gab es nochmals einige grosse Bäume, Mammutbäume, zu entdecken. Ging leicht, man kann sie nicht übersehen.😂 Anschliessend ging es weiter südwärts, die letzten zwei Nationalparks wollten auch noch entdeckt werden.

    Was wir sonst noch gesehen haben im Yosemite? Tausende von Menschen und lange Warteschlangen... wir wollen uns gar nicht vorstellen, was hier während der Haupsaison los ist.🤔
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  • Day7

    Yosemite Valley bzw. Fail

    July 13, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Unser erster „richtiger“ Tag in Mariposa (der Ort unmittelbar vor dem Westeingang zum Yosemite) begann total entspannt mit einem Frühstück auf der süßen kleinen Terrasse unseres Hotels „River Rock Inn“. Die Besitzerin kümmert sich total lieb um die Gäste und sie konnte uns noch ein paar Tipps zum Reinfahren in den Yosemite mit auf den Weg geben. Solche Hotels haben einen solchen Charme, ganz anders als die „Massenabfertigung“ in den großen Hotelketten. Genau nach unserem Geschmack und total gemütlich!

    Nach dem Frühstück machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Yosemite. Mariposa liegt zwar ca. 45 Autominuten vom eigentlichen Parkeingang entfernt, aber wir würden immer wieder dort „absteigen“. Zum Einen sind die Hotels und Lodges direkt im Nationalpark völlig überteuert, teilweise kaum bezahlbar; zum Anderen ist Mariposa ein absolut sehenswertes Örtchen! Es hat eine ziemlich alte Geschichte - beispielsweise ist die Zeitung „Mariposa Gazette“ die älteste in ganz Kalifornien. Und vor allem abends findet man an jeder Ecke kleine Restaurants in typischer „Holz-Western“-Verkleidung toll beleuchtet und wie aus einem Film.

    Leider gestaltete sich das Reinfahren in den Yosemite als absolute Katastrophe 😅 Unser Plan war, erst einmal einen Parkplatz im Yosemite Valley zu bekommen. Dort ist quasi der zentralste Punkt, von dem aus die Shuttle Busse zu den unterschiedlichen Aussichtspunkten fahren. Man hätte auch von Mariposa aus mit dem Bus reinfahren können, das hätte uns aber wieder 16$ pro Person gekostet. Und da wir schon den Visitor Pass für den Yosemite hatten (kostet 35$ pro Auto für 7 Tage, also echt erschwinglich), wollten wir lieber das Auto nehmen. Außerdem kommt man zum höchsten Aussichtspunkt, dem „Glacier Point“ auch nicht mit den Shuttle Bussen, da die Straßen zu eng und kurvig sind.

    Wir hatten damit gerechnet, dass es im Yosemite Valley an den Parkplätzen voll werden würde, aber mit solchen Automassen hatten wir nicht gerechnet. Zwei Stunden sind wir herumgefahren, um einen Parkplatz zu finden. Als wir dann einen hatten, merkten wir aber, dass der viel zu weit draußen war, um zu Fuß das Valley zu erreichen. Man hätte die ganze Zeit an der Hauptstraße entlanglaufen müssen. Das war nicht unsere Vorstellung vom Nationalpark 👎🏻😕
    Also sind wir wohl oder übel doch wieder ins Auto gestiegen und in Richtung „Tunnel View“ gefahren: ein erster Highlight-Aussichtspunkt, an dem man den Berg „El Capitan“ sowie den „Half Dome“ bestaunen kann. Der Name „Tunnel View“ kommt daher, weil man durch einen Tunnel fährt und beim Herausfahren dann einen solchen Ausblick hat. Man kann dort auch parken, aber insbesondere heute - ein Samstag in den Ferien- war es doch ziemlich voll.

    Allerdings wurde es dann noch voller, als wir vom Tunnel View aus in Richtung „Glacier Point“ fuhren (nach der ernüchternden Parkplatzsuche unten im Tal entschlossen wir einfach, erst einmal die Aussichtspunkte mit dem Auto zu erkunden). Es ging ziemlich hoch hinaus, Kurven über Kurven, enge Straßen und steile Abhänge ohne irgendwelche Leitplanken etc. Für Juli (diesmal als Beifahrerin) eine ziemliche Herausforderung, da es heute deutlich höher war als gestern beim Hindurchfahren des Parks 😅😬 Am Glacier Point erwartete uns ein Riesenstau an den Parkplätzen. Unsere Stimmung war nicht die beste, weil der ganze „Nationalpark“-Charme irgendwie dadurch verloren ging, dass sich Massen an Autos dort durchdrängeln und die Luft verpesten, inklusive unserem Wagen. Wie die Ameisen an einem Strang. Das muss in solch einem Natur-Reservat wirklich nicht sein und passt so gar nicht. Die Shuttle Bus-Systeme sind hier aber leider nicht so super organisiert wie am Grand Canyon, daher nehmen so viele das Auto. Einmal, um an die hohen Aussichtspunkte zu kommen, und vermutlich auch aus Bequemlichkeit. Wir selbst haben auch ein schlechtes Gewissen, nicht einfach den Bus genommen zu haben. Der „Glacier Point“ hat sich als einer der weltberühmtesten Aussichtspunkte zwar wirklich gelohnt, aber es war so überfüllt, dass man es gar nicht richtig genießen konnte. Der Weg vom Tunnel View zum Glacier Point dauert übrigens auch wieder 40 Minuten. Der Yosemite ist mit seinen 1200 Quadrat-Meilen (haben wir so gelesen) eben einfach riesig!

    Nach ca. 1 Stunde haben wir uns auf den Weg nach unten, wieder Richtung „Tunnel View“ gemacht, um dort den Sonnenuntergang zu genießen - und natürlich zu fotografieren 😋
    Der Weg runter war - vor allem für Juli - genauso abenteuerlich wie der Weg hinauf 😅
    Nach einem eher enttäuschenden ersten Tag im Yosemite wurden wir dann aber noch mit einer atemberaubenden Begegnung belohnt: Wir haben einen Bären (vermutlich ein Braunbär) in freier Wildbahn gesehen 😍 Er sprang direkt vor unserem Auto rechts aus dem Wald und überquerte schnell die Straße, um auf der anderen Seite wieder in die Wälder zu verschwinden. Zum Glück dürfen die Autos im gesamten Park kaum schneller als 35 mph fahren, sodass wir schnell genug abbremsen konnten. Wir waren so erschrocken und geflashed, dass wir in dieser kurzen Zeit natürlich kein Foto von dem Bären gemacht haben. Er war auch einfach viel zu schnell. Mit dieser Begegnung hätten wir wirklich niemals gerechnet, da es immer heißt, dass man die Bären hier wirklich fast nie zu Gesicht bekommt ☺️.

    Unser letzter Stopp war dann der Tunnel View zum Sonnenuntergang. Juli fand ihn super schön - Ich war eher enttäuscht von den Fotos, da die Sonne nicht so die Berge anstrahlte, wie er vermutet hatte. Der View war trotzdem der Hammer! 😄
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Yosemite Village

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