Vietnam
Tỉnh Lâm Đồng

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159 travelers at this place:

  • Day37

    Da Lat 2 - Lang Biang Mountain

    March 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Für heute hatte ich mich mit einer Schweizerin und einer Französin zum Wandern verabredet. Die Schweizerin habe ich bereits in Hue kennengelernt.
    Es war zwar etwas schwierig am Morgen herauszufinden welcher Local-Bus die 12 km zum Fuß des Berges fährt aber dank einer hilfsbereiten Ladenbesitzerin haben wir es geschafft. Ein Taxi wollten wir nicht nehmen, da der Bus gerade einmal 60 Cent kostet.
    Die Wanderung kann man natürlich auch mit einem Guide machen und es gibt auch die Möglichkeit sich mit einem Jeep zu einem der Gipfel fahren zu lassen aber da der Weg nicht schwer zu finden ist, haben wir die Wanderung auf eigene Faust gemacht.
    Für den Aufstieg haben wir gute zwei Stunden benötigt, hatten aber ehrlich gesagt schon nach 45 Minuten keine Puste mehr, denn es ging die ganze Zeit relativ steil bergauf durch einen Pinienwald - ohne das mal ein Flachstück kam.
    Nach ca. 50 Minuten wurde es dann glücklicherweise etwas flacher - aber nicht lange. Das letzte Stück wurde dann nochmal sehr steil aber wir haben es geschafft und konnten einen tollen Ausblick auf Da Lat und das Umland genießen, mit den zahlreichen Erdbeer- und Kaffeeplantagen.
    Für den Abstieg haben wir auch zwei Stunden benötigt und mussten uns dabei ganz schön konzentrieren.
    Unten angekommen haben die Beine dann ziemlich gezittert.
    Die Gesamtstrecke betrug nur 9 km aber durch die Steigung kam es mir viel mehr vor.
    Beim anschließenden (späten) Mittagessen haben wir nicht schlecht geguckt, als wir gesehen haben, dass in dem kleinen Ort nicht nur die Hunde frei rum laufen (wie überall in Vietnam), sondern auch die Pferde.
    Zurück in Da Lat bin ich dann noch etwas durch die Stadt geschlendert und habe mir ein Viertel angesehen, in dem ich gestern noch nicht war. Dabei habe ich den "Eiffelturm" von Da Lat entdeckt... der französische Einfluss ist hier halt allgegenwärtig. Außerdem bin ich wieder an unzähligen Karaoke-Bars vorbei gelaufen. Karaoke ist in Vietnam unheimlich beliebt. Anfangs dachte ich noch die Bars sind für die Touristen aber da habe ich mich getäuscht. Viele Vietnamesen singen auch zu Hause Karaoke, was man vorallem an den Wochenenden beobachten kann. Sie singen leidenschaftlich und laut :-)
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  • Day38

    Da Lat 3 - Teil 3

    March 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Vorletzte Station unserer Tour war der Besuch des Chicken Village. In dem Dorf lebt eine Minderheit, mit malysischen Wurzeln. In dem Dorf laufen die Dinge etwas anderes als im Rest von Vietnam. Hier haben die Mütter in der Familie das sagen und die Mädchen entscheiden, wen sie heiraten wollen. Auch die Mitgift und die Kosten der Hochzeit trägt die Familie der Braut.
    Der Name des Dorfes beruht auf einer Legende, nach der ein Mädchen bei dem Versuch, ein außergewöhnliches Huhn für die Mitgift zu finden, gestorben ist. Heute gibt es in dem Dorf nicht mehr oder weniger Hühner als anderswo. Es ist ist aber auffällig, dass die Häuser hier fast alle noch aus Holz sind und die Bewohner des Dorfes haben aufgrund der malysischen Herkunft eine dunklere Haut.
    Zum Abschluss sind wir dann zum Paradise Lake gefahren, um uns dort den Sonnenuntergang anzuschauen. Wir sind aber leider nur ein paar Minuten geblieben, da sich ein Unwetter angekündigt hat. (Dadurch waren die Lichtverhältnisse sehr interessant.)
    Kaum saßen wir auf den Motorrollern, fing es auch schon an zu regnen - der erste Regen in diesem Jahr.
    Wir sind klitschnass im Hostel angekommen und wurden gleich mit warmem Tee versorgt.
    Alles in allem wieder ein super Tag.
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  • Day38

    Da Lat 3 - Teil 1

    March 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Gemeinsam mit einer Kanadierin und zwei Mitarbeitern vom Hostel habe ich heute via Motorroller eine Sightseeing-Tour in das Umland von Da Lat gemacht.
    Die Hostel-Mitarbeiter waren unsere Fahrer und Guides zugleich. Es war ein richtig genialer Tagesausflug.
    Vom Hostel aus sind wir zuerst ins nahe gelegene Blumendorf gefahren und haben uns etwas auf der Blumen-Farm umgesehen.
    Anschliesend ging es die Bergstraße hoch, Ausblick genießen und dann ins nächste Tal zur Kaffeeplantage.
    Aufgrund der klimatischen Bedingungen können hier im Hochland neben Robusta-Kaffee auch Arabica und Mokka angebaut werden. Vietnam ist übrigens zweitgrößter Kaffee-Exporteur.
    Auf der Kaffeeplantage gibt es auch den bekannten Wiesel-Kaffee. (Die Wiesel fressen die Kaffeebohnen und scheiden sie wieder aus. Im Zuge der Verdauung verändern die Verdauungsenzyme das Aroma des Kaffees.)
    Da ich keinen Kaffee trinke, kann ich zum Geschmack nichts sagen aber ich fand die Wiesel sehr niedlich.😊
    Von der Kaffeeplantage ging es mit den Motorrollern weiter durch die wunderschöne Berglandschaft zu einer Grillenfarm. Die Grillen werden dort gezüchtet, um aus ihnen Medizin herstzustellen (Traditionelle chinesische Medizin) und zum Verkauf an Restaurants. Für uns stand natürlich auch ein Teller mit gerösteten Grillen und selbstgebrannter Reiswein bereit. Und ja... Ich habe beides probiert.
    Der Reiswein war überhaupt nicht mein Ding (was für eine Überraschung 😉) aber von den Grillen war ich positiv überrascht. Die haben gar nicht schlecht geschmeckt, ein bisschen nach Erdnuss und der traditionellen chinesischen Medizin zu Folge sind sie wirklich gesund.
    Nach diesem kleinen Snack sind wir weiter gefahren zu einer Seidenfabrik, wo wir uns angesehen haben, wie aus den Cocoons der Seidenraube die Seide hergestellt wird. Hier konnte man die gerösteten Raupen probieren und unsere Guides haben uns tatsächlich überredet. Die Raupen haben mir aber nicht so gut geschmeckt wie die Grillen.
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  • Day36

    Da Lat 1

    March 4 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit etwas Verspätung ist der Bus heute Morgen kurz vor 9 Uhr in Da Lat angekommen. Ich bin ziemlich zerknautscht und übermüdet ausgestiegen und habe mit auf den Weg zu meinem Hostel gemacht. Das war eigentlich gar nicht so weit weg aber durch die hügelige Landschaft hat es sich doch ganz schön gezogen.
    Da ich noch nicht einchecken konnte habe ich nur meinen Backpack abgestellt und bin los, um die Stadt zu erkunden.
    Da Lat gefällt mir wirklich gut. Ich habe den Eindruck, dass das die bisher ruhigste Stadt in Vietnam ist. Durch die Lage im Hochland auf 1500 m ist das Klima auch total angenehm und aufgrund des französischen Einflusses wirkt die Stadt auch verhältnismäßig westlich.
    Mein erstes Ziel heute war das "Crazy House". Vor ca. anderthalb Jahren hatte ich darüber mal einen Bericht gesehen und wollte mir das Haus deshalb unbedingt mal selbst anschauen. Das "Crazy House" besteht im Grunde aus mehreren Gebäuden und nirgends gibt es rechte Winkel und Kanten. Die Räume erinnern an Höhlen und alles ist durch verschlungene Gänge miteinander verbunden. Teilweise führen einen die Gänge über die Dächer und von dort hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt.
    Entworfen wurde das Haus von Dang Viet Nga, der Tochter des zweiten vietnamesischen Präsidenten. Das Haus ist wie ein überdimensionales Klettergerüst, in dem man sogar übernachten kann. Neben den Gästezimmern beherbergt das "Crazy House" noch ein Café und eine Kunstgalerie.
    Ich fand es total genial nur leider kann man auf den Bildern wahrscheinlich gar nicht erkennen, wie verrückt es da aussieht.
    Vom "Crazy House" bin ich quer durch die Stadt zum Truc Lam Tempel gelaufen, der sich etwas außerhalb auf einem Berg befindet.
    Leider waren am Nachmittag nicht alle Bereiche der Tempelanlage für die Besucher zugänglich, da die Mönche eine Zeremonie abgehalten haben aber es ist eine sehr schöne und weitläufige Anlage.
    Schon am Eingang der Tempelanlage bin ich einer Vietnamesin über den Weg gelaufen, die mich breit angrinste. Ein paar Minuten später tauchte sie wieder neben mir auf und hatte ihr Handy gezückt. Sie wollte unbedingt ein Foto mit mir machen. (Das kannte ich ja schon von den Chinesen während meines Bali-Urlaubs.) Also haben wir ein Foto gemacht und ich wollte weiter gehen aber nix da. Sie hat sich so ein Loch in den Bauch gefreut und wollte gleich ein paar mehr Bilder machen... Total niedlich.
    Am Ausgang der Anlage bin ich dann noch mit anderen Vietnamesen ins Gespräch gekommen, die hier in Da Lat Urlaub machen und wie sich herausgestellt hat, konnte die Frau Deutsch sprechen, dann sie hat einen Teil ihres Studiums in Dresden absolviert - schon verrückt.
    Ich merke immer wieder, wie zugänglich und freundlich die Vietnamesen sind, vorallem auch die Kinder, die winken immer schon von Weitem.

    Nachdem ich den Hinweg zum Tempel etwas falsch eingeschätzt hatte und da schon einige Kilometer zurück gelegt hatte, habe ich mich gefreut, dass es von der Tempelanlage eine Seilbahn Richtung Stadt gibt. Von der Seilbahn aus hatte ich auch nochmal einen schönen Blick auf Da Lat.
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  • Day38

    Da Lat 3 - Teil 2

    March 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach der Seidenfabrik besuchten wir die Linh An Pagode, wo auch der große, weiße "Happy Buddha" steht. Die Buddha-Statue hat auffällig große Ohren bzw. lange Ohrläppchen und der Legende zu Folge ist das ein Zeichen für ein glückliches Leben. Menschen mit großen Ohren sind also sehr glücklich 😁.
    Vor dem Mittagessen sind wir noch zum Elephant Waterfall gefahren. Den Namen hat der Wasserfall, weil die Elefanten oft an den Fluss kommen bzw. gekommen sind.
    Durch eine kleine Höhle kann man sogar "hinter" den Wasserfall gehen und wird dabei ziemlich nass.
    Nach einem leckeren Mittagessen haben wir uns den Nachtisch direkt vom Feld geholt, als wir an einer Obst-Plantage vorbei gekommen sind, auf der die Passions-Frucht angebaut wird.
    Danach ging es weiter zum Pongour-Wasserfall, dem größten Wasserfall in der Gegend. Da aktuell Trockenzeit ist, führt der Wasserfall nur wenig Wasser aber in der Regenzeit erstreckt sich der Wasserfall über die gesamte Breite der Felswand und dann ist auch das Flussbett, in dem ich stand, voller Wasser.
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  • Day12

    Canyoning

    April 13, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 7 °C

    My second day in Dalat was an exhausting one. The day's plans were canyoning. Having not really known what to expect, it was certainly an experience.

    Our team leaders were called Jerry, Sun and Nam and certainly made the trip. There were plenty of wild activities throughout the course of the day, these included abseiling down waterfalls and into waterfalls as well as cliff jumping and trekking along the rivers path. There was one activity called the washing machine in which you abseiled down a rock face and then dropped into a waterfall which took you under for 2/3 seconds then brought you up. My heart was certainly in my mouth through those very long seconds. The power of the water was incredible and I now understand how dangerous currents can be. However I came out safe and alive which was the main thing.

    If you want something that gives you an adrenaline rush this couldn't be more ideal. After finishing the trip with a 20 minute hike up hill it's safe to say I was absolutely exhausted. My dinner that evening could probably have been shared between 4 people I was that hungry. Needless to say I slept very well that night.
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  • Day160

    Elephant Waterfalls

    November 11, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    The last waterfalls for today were the elephant waterfalls and they were as amazing as the Pongour Waterfalls just with a lot more water. Absolutely great!

    Die nächsten und letzten Wasserfälle für heute waren die Elephant Waterfalls. Such die waren wirklich beeindruckend und definitiv eins der Highlights von unserer Vietnam Tour bisher.Read more

  • Day11

    Dalat

    April 12, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Having enjoyed myself so much in Mui Ne it was sad to be leaving. The bus journey to Dalat was a bumpy one, however the scenery was incredible. I travelled there with a girl called Aurelie who is doing an internship in Dalat and was in Mui Ne for a break. Having got on really well, we agreed to meet up again in Hanoi as we are meant to be there around the same time.

    Exhausted, I arrived at my hostel. It was a lovely family feel and every evening they do 'family dinner' which invites everyone in the hostel to eat together. The food was the best I've had in Vietnam and was so sociable. To end the night we headed to the Maze Bar which was a crazy place full of tunnels and stairs. It really lived up to the name, being impossible to find your way back out again.

    The next day in Dalat was a touristy one. I joined up with a girl I had met in Mui Ne called Fiona and got on well with. We decided to explore the city along with another girl called Leena who was in her hostel as well. The day was filled with a trip to the local market, a walk around the lake which was spectacular. We then decided to head to one of the waterfalls. The hike up there was one I will not forget. We even got the local bus to and from the waterfall and felt like real tourists as well as feeling extremely proud we got there and back. On the way back, we stopped off at the Crazy House which was fascinating and cleverly created. It was full of crazy passages, tunnels and a breathtaking view over Dalat. Very tired and hungry we made our way back to the hostel in time for another family dinner which we all demolished.

    Having had a busy few evenings previously, we decided it was time for a movie night so settled on watching How to lose a guy in 10 days. After 22,668 steps I'm hoping sleep will come very easy tonight.
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  • Day12

    Ben Tre Cat Tien

    December 24, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 32 °C

    Während des sehr schnellen Boxenstopps, haben wir das nächste Ziel auserkoren, Cat Tien. Der Weg dorthin ist mir grandiosen Seafood gesäumt und natürlich Weihnachtskitsch. Wir haben unzählige Krippen gesehen, Nachbarschaften bzw.Straßenzüge bauen diese in ihren Vierteln gemeinsam auf. In der Lodge angekommen wurden wir mit einen größeren Zimmer als gebucht beschenkt, dass Bett ist fantastisch und die Geräusche des Waldes sind großes Kino.Read more

  • Day181

    Da Lat

    January 28 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    4. Tagesetappe von Quy Nhon nach Nha Trang, 215 km bei Sonne. Es war die längste Etappe und führte an der Küste entlang bis Nha Trang. Es erwartete uns ein vor allem bei Russen beliebter Touristenort. Hier verbrachten wir einen Tag und erkundeten die Gegend. Besonders beeindruckend war auch hier wieder die Küste sowie einige Sehenswürdigkeiten. Ich ging endlich nach 6 Monaten mal wieder zum Friseur. Davor hat mir Caro mit unserer Mini–Schere die Haare geschnitten.
    5. Tagesetappe von Nha Trang nach Da Lat, 140km bei Sonne und Wolken. Nach unserem Tag in Nha Trang folgten wir wieder einer Passstraße ins Inland. Von der Küste bis nach Da Lat mussten wir rund 1.500 Höhenmeter überwinden und uns dann in der Stadt selbst durch ein ziemliches Gewirr von kleinen Straßen kämpfen um unsere Unterkunft zu finden. Hauptgrund für unseren Abstecher nach Da Lat waren die guten Renzensionen für Motorrad-Tagestouren ins Umland und so hatten wir für heute eine Tour gebucht.
    Um 8:30 Uhr holte uns unser Guide ab und zu unserer Überraschung waren wir auch heute wieder die einzigen bei der Tour. Die Liste der Stationen, die wir über den Tag ansteuern wollten war lang und wir starteten recht entspannt an einem Aussichtspunkt mit gutem Blick über die Stadt. So erfuhren wir gleich zu Anfang, dass Da Lat vor allem für seine Blumen bekannt ist und tatsächlich sieht man ringsum Gewächshäuser und Felder wo alle möglichen Sorten von Blumen wachsen. Die größte Firma gehört übrigens nach Angaben unseres Guides Sao einem Holländer. Weiter ging es zum Lake Tuyen Lam, einem Stausee der als Wasserreservoir dient und über dem die Tuc Lam Zen Pagode steht. Diese ist sehr prunkvoll und edel ausgestattet mit Buddha-Statuen aus Marmor und Gold und wird als Meditationszentrum genutzt. Des Weiteren werden die schönsten Orchideen und Lilien genommen um sie den Göttern darzureichen und so finden sich neben den Altären wahre Blumengebilde. Von hier aus folgten wir der Straße am Seeufer und bogen dann ab in ein Seitental um nochmal einen schönen Blick auf die Landschaft zu bekommen. Rund um den Stausee haben sich viele teure Resorts angesiedelt, die vor allem den gutbetuchten Touristen und gestressten Städtern aus Ho-Chi-Minh und Hanoi Erholung bieten. Außerhalb der Stadt ist das Landschaftsbild vor allem durch Wald und Plantagen gekennzeichnet. Neben den Blumen werden Gemüse, Kaffee und Pfeffer angebaut. Während in der Region um Hoi An der Kaffee noch geblüht hat, wurde er hier schon geerntet und zum trocknen am Straßenrand ausgebreitet. Auf dem Weg zum Pongour-Wasserfall machten wir halt im Chicken-Minorties Village und wurden über die Namensgebung aufgeklärt. Vor langer Zeit lebten hier zwei der über 50 verschiedenen Stämme, die als ethnische Minderheiten zählen. Eines Tages verliebte sich ein Mädchen des einen Stammes in einen Jungen des anderen Stammes und wie es die Sitten wollten durften sie nicht heiraten. Ein Orakel fand jedoch einen Ausweg und besagte, dass eine Heirat möglich ist, wenn das Brautpaar einen Hahn mit neun Sporen finden könne. Also zog das Mädchen los in den Dschungel um einen solchen Hahn zu finden. Als sie jedoch nicht zurück kehrte, folgte ihr der Junge um sie zu finden, aber beide verschwanden für immer im Dschungel. Zu Ihrem Gedenken wurde ein Denkmal, ein übergroßer Hahn mit neun Sporen, errichtet. Wie in jedem Gebirge gibt es auch hier Wasserfälle die besichtigt werden können und für uns waren zwei vorgesehen. Der Pongour-Wasserfall floss insgesamt recht breit und ergoss sich circa 10-15m in die Tiefe. Die Breite ließ ihn imposant wirken, auch wenn er durch die Trockenzeit nicht sehr viel Wasser führte. Wohingegen der Elephant-Wasserfall, den wir am Nachmittag besuchten, seinen Namen hat, wissen wir nicht. Hier waren jedoch die großen Brocken Basalt-Gestein, die im Flussbett unterhalb des Wasserfalls lagen, sehr beeindruckend. Vor der Mittagspause machten wir noch Halt an einer Pilz-Farm. Hier werden, in Zelten, geschützt vor der Sonne, in hängenden Kulturen Pilze gezüchtet. Dabei wird als Träger eine Mischung aus Sägespänen, Zucker, Wasser und anderen Stoffen verwendet. Dieses Gemisch wird in circa 30cm große Plastikwülste gefüllt und in jede Packung kommt eine Manjok-Wurzel. Diese Wülste werden übereinander aufgehängt und es beginnt ein Reifeprozess. Nach einer gewissen Zeit werden die Wülste an einigen Stellen aufgeschnitten und die Pilze sprießen hervor. Ab jetzt werden sie noch für einige Tage gewässert, bevor sie geerntet werden können. Die Pilze können dann frisch verzehrt, oder in der Sonne getrocknet werden, um sie länger haltbar zu machen.
    Nach der Mittagspause, die wir am liebsten in der Hängematte beendet hätten, ging es straff weiter und wir besichtigten eine Pfefferplantage. Pfeffer ist eine Rankepflanze die bis zu 12 Jahre Ertrag bringt. Einmal im Jahr kann man die Körner ernten die an kleinen Stauden hängen, nachdem sie ihre Farbe von grün auf gelblich-rot geändert haben. Man kann sie frisch essen oder aber 2 Tage in der Sonne trocknen, um sie länger haltbar zu machen. Wir durften ein frisches Pfefferkorn probieren und können sagen, dass diese um Welten intensiver schmecken, als getrockneter Pfeffer. Mit der Schärfe auf der Zunge fuhren wir weiter in eine Seidenfabrik. Hier konnten wir die ganze Entstehung der Seide nachverfolgen. Von den Raupen, die Maulbeer-Blätter fressen über die Kokons die gekocht werden um die Raupen abzutöten, bevor die Kokons abgewickelt werden bis hin zum Weben eines Stoffmusters. Das übernehmen hier ziemlich alte, automatische Webstühle, die das
    Muster über Lochkarten vorgegeben bekommen. Interessant zu sehen, aber insgesamt ganz schön klapprig. 1 Kilo Seidenkokons können die Bauern für 7US$ verkaufen, 1 Kilo Seidenfaden wird dann für 100US$ weiterverkauft. Den nächsten Halt machten wir bei einer „Cricket-Farm“ und hierbei handelte es sich nicht um das Feldspiel sondern um kleine Insekten, die wir als Grillen kennen. Diese werden hier nicht zum Spaß 12-15 Wochen lang gezüchtet, sondern gelten hier zu Lande als Delikatesse und werden von der Farm in die teuersten Restaurants im Land verschickt. Unser Guide bat uns mit seinem Motto „You Never try - you Never know“ (wenn du’s nicht probierst - wirst du nicht wissen ob’s Dir schmeckt) an einen Tisch und ich ließ mich trotz ausgemachter Abneigung breitschlagen ein paar mit Zitronengras gegrillte Grillen 🦗 mit Chili-Dip zu probieren. Als Belohnung (oder zur Ermutigung?) bekamen wir dazu noch ein paar Shots Reis-Wein gereicht. Die Bezeichnung ist etwas irreführend, denn der Reis-Wein wird gebrannt und hat am Ende so 30-35 Vol-% Alkoholgehalt. Die Grillen waren bekömmlich, knusprig und hatten nur einen leichten Eigengeschmack. Unser vorletzter Stopp war eine Kaffee-Plantage. Hier wird Arabica-, Robusta- und Moka-Kaffee angebaut. Je nach Sorte dauert es 3-5 Jahre bis sie zum ersten Mal Früchte tragen und 20-40 Jahre bis sie dafür zu alt werden. Auf dieser Farm wird noch ein weiterer spezieller Kaffee hergestellt - und zwar der Wiesel-Kaffee. Dabei werden die frischen Kaffeebohnen Wieseln zum Fressen gegeben. Diese verdauen dann die Schale der Kaffeebohnen und nutzen dafür ein spezielles Enzym was der ausgeschiedenen Bohne und dem Kaffee dann ein besonderes Aroma verleiht. Dieses Verfahren hat seinen Preis und auch wenn eine Tasse mit rund 3€ durchaus im europäischen Rahmen liegt, ist sie doch 4x so teuer wie herkömmlicher Kaffee. Wir probierten trotzdem eine Tasse, aber mussten feststellen das der Geschmack zwar anders, aber für uns nicht umwerfend war. Wir genossen noch für einen Moment die Nachmittagssonne bevor wir die letzte Station für heute anfuhren. Langsam aber sicher war unsere Aufnahmefähigkeit für Fakten erreicht. Zum Abschluss machten wir noch einen kurzen Abstecher in ein Gewächshaus am Rand von Da Lat und schauten uns die Blumen aus der Nähe an. Hier wuchsen vor allem Gerberas und Rosen, die alle 5 Tage geerntet werden und dann per Kühl-Transport ins ganze Land verschickt werden.
    Nach rund 10 Stunden Programm kamen wir ziemlich kaputt im Hotel an und brauchten erstmal eine kleine Pause, bevor wir anfangen konnten die Erlebnisse des Tages zu ordnen und aufzuschreiben.
    Konrad
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You might also know this place by the following names:

Tỉnh Lâm Đồng, Tinh Lam GJong

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