Erkundungstour 🛵🐒🐱🍫⛰️
17–18 janv., Philippines ⋅ ☁️ 27 °C
Heute stand zu allererst zusammenpacken 🎒 und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. 🤨 WARUM❓❓ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.
Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. 🫨🙄🤦🏻♂️ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu 💯 % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? 🙅♂️🤦🏻♂️
Wieder einen halben Tag 📅 weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller 🛵 (5€ pro Tag) geschwungen. Helme ⛑️ auf und ab auf die Straße. 🦹♂️💪
Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. 💁🏼♂️🤗
Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann 👴 zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ 😂😜🤷🏼♂️
Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden ⛪️ und niedlichen Stränden 🏖️ gehalten. -> Sehenswert ja ✅ / niedlich nein 🚫 Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. 😅😇
Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. 😉😵💫 Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. 🥘🤢
Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. 🏝️ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer 🫰 und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.
Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern 🔁 einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt 🏨 angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! 💁🏼♂️🙅♂️
Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde 🎲 wurde der Tag beendet. 🌓 👋🏼
Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. 🛵🤩 Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück 🥞 und das Wetter spielt auch mit! ☀️
Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. 🍫 ⛰️
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Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.
Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.
Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
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Die 85 Kilometer Strecke 🏘️ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3️⃣ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern 🌾 und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. 🏞️
Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. 🌲 Ein dichter Wald, der sich über 2️⃣ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. 🌳
Wenig später erreichen wir den Parkplatz 🅿️ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen 🎫 und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van 🚐 uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. 📸
Weitere 70 Stufen 🪜 trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. 🤩🏞️
Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter 🚁 ein paar Runden drehen konnte. 👏🏻
Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle 🚐 wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. 🛵 💨
Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. 🙄🫣 Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. 🙄
Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung 🧭 dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. 💨🫡💨
Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. 💪 Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket 🎟️ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. 😵💫🙅♂️🤨 Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. 😇
Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. 🫥🫣 Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. 🤷🏼♂️
Ein Check der Öffnungszeiten 📲 ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. 🛵 Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg 🏃🏻♀️ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. ☺️👀
Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. 🥰
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Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.
Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.
Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.
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Nachdem die üblichen Bilder 📸 und ein bisschen Filmmaterial 🎥 im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. ⏮️ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. 😕 Der Weg war mittlerweile im Dunst 🌫️ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen 🗑️ 🔥 entsteht. 😷
Nach knapp 2️⃣0️⃣0️⃣ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen 🥘 im Hotel angekommen. 👋🏼En savoir plus
Siquijor - wo alles begann… 🫶💭🏁🌍
19–21 janv., Philippines ⋅ ☀️ 31 °C
Klingeling ⏰ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. 🛌 Es heißt mal wieder die Rucksäcke 🎒 packen.
Selbst einen Fahrer buchen 📲 hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. ☎️ Nach 🔟 Minuten warten, werden wir vom TukTuk 🛺 eingesammelt.
Die gerade aufgehende Sonne ☀️ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. 🥶 Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. ⚓️ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn ⛵️ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. 🥹🫶
Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. ⛴️ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. 🤨🤷🏼♂️
Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. 🥹🤩 Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. 💪
Wir renten direkt am Hafen einen Roller 🛵 für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! 🫰🫡 Die 2️⃣0️⃣ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. 🤗🤩
Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden 🔍 und auf die Suche nach etwas Essbaren. 🤤 Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum 🌴 am Strand werkeln. 🤔
Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen 🪙 herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. 📐📏 Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. 🤩
Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel 🏨 in Cebu liegen gelassen 🙄 und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. 😏 Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. 👍🏼
Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3️⃣0️⃣ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! 💍🫶❤️
Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen 😴 haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2️⃣ Tagen hier. 😂🤪
Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang 🌅 angeschaut, die Happy Hour 🍻 einschließlich einer halben Stunde Free Drinks 🍹 ausgenutzt und Jenga gespielt. 🧱Diesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! 🏆🥇😅
Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke 🎤 in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste 🎶 präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss 🤣) während wir ein wenig das Tanzbein 💃🏻 geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. 🥱
An den folgenden zwei Tagen 📅 haben wir die Insel umrundet 🛵 und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3️⃣ Jahren. 😵💫🫣
Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand 🏖️ verbracht. Nicht in der Karte 🗺️vermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. 🏝️
Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. 🌊 🌴 Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.
Mindestens genauso schön 🤩 und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
„Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag 📅 besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen 🌴 und glasklarem Wasser. 💦 😍😌
Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien👙 🙅♂️ Körper, bruzeln in der Sonne ☀️ und genießen unser Leben. 😜😎
Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. 😋
Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. 🎁 🥳 Der Nachtisch 🍮 und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. 🙏🏽 Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. 🤭
Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet 🤫😉, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. 🌙💤🛌En savoir plus
Ankunft El Nido 🚕 ⛴️ ✈️ 🚌
22–23 janv., Philippines ⋅ 🌬 28 °C
Heute stand schon wieder die Weiterreise an. Mit erneut unvergesslichen Momenten 🫶verlassen wir schweren Herzens ❤️ diese tolle Insel. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. 👋🏼 🫡
Den Plan über „Dumaguette“ und „Moalboal“ zurück nach Cebu zu reisen, haben wir aufgrund der Erfahrungsberichte von Gisa und Robin gecancelt. 🙅♂️🤷🏼♂️ Stattdessen wählen wir den einfachen und schnelleren Weg, mit der (fast) Direktfähre. ⛴️
Wie meist an solchen Tagen, hatten wir nicht viel Schlaf 😴, da der Tag früh begann. ⏰
Das morgendliche Teergetränk ☕️ gab es noch in der Unterkunft, das Frühstück haben wir unterwegs in einer Bakery besorgt. 🥧🧁
Am Pier ⚓️ angekommen, haben wir den Roller 🛵 zurück gegeben und uns zum Check In begeben. Diesmal wurden die Rucksäcke 🎒 nicht gewogen, aber vermessen. 🧐 Wir befanden uns in der kleinsten Kategorie und mussten nur 70 Cent pro Person zahlen. 😅🤣
Anschließend ging es bei ordentlichem Seegang 🌊 🤮 in 2,5 Stunden nach Taglibaran. Nach einem Aufenthalt von 3️⃣0️⃣
Minuten legte die Fähre wieder ab und brachte uns innerhalb von weiteren 2,5 Stunden zurück nach Cebu City. ⛴️
Per Grab ging es in das selbe Hotel wie vor zwei Wochen. 🏨 Mit einem „Welcome back“ wurden wir herzlich empfangen. Unsere Daten 📉 waren bereits erfasst, sodass mit der Übergabe der Hausschuhe und des Bademantels 🛁 der Check In abgeschlossen war.
Wir haben noch den Fortschritt der angrenzenden Baustelle 🚧 inspiziert, eine Kleinigkeit gegessen und am Pool entspannt. 😎
Tag 2️⃣ der Weiterreise beginnt wie immer mit Kaffee und Frühstück. ☕️ 🍳 Anschließend ging es zum 🔟 Kilometer entfernen Flughafen, wofür wir eine Stunde gebraucht haben. 🫣😵💫 Zu unserem Glück 🍀 hatte der Flug Verspätung, sodass wir ohne Sprinteinheiten 🏃🏽♂️ das Gate entspannt erreicht haben.
Gegen 13:30 Uhr sind wir abgehoben 🛫 und bereits 60 Minuten später wieder gelandet. 🛬 Unser bestellter 9€ Shuttle für 15:00 Uhr empfing uns schon 👮♂️ und lotste uns zum Bus. 🚐
Die Euphorie, das wir vorzeitig los fahren wurde uns allerdings schnell genommen. Wir fuhren lediglich 5️⃣ Minuten zum Shuttleoffice. 🧑💻 Nach längerem warten war uns die Ungeduld anscheinend anzusehen 🤨und der Herr informierte uns darüber, dass wir auf einen verspäteten Flug warten. 😩
So ganz glauben wollten wir das nicht und recherchierten selbst. 📲 Nach Rückfrage bei dem Herren zur genauen Flugnummer, stellten wir fest, das der Flieger ✈️ bereits vor mehreren Stunden gelandet ist. 🤔
Da es bereits schon 16:00 Uhr war, fragten wir erneut nach. Komischerweise hatte er auf einmal Probleme Englisch zu verstehen… 😏😡 Weitere 3️⃣0️⃣ Minuten später hielt ein anderer Van 🚐 und setzte 5 Personen ab, die sich nun bei uns rein quetschten.
Anscheinend war unser Shuttle 🚌 nur halb gebucht und deren späterer Shuttle auch, sodass die Van Mafia daraus eine Fahrt gemacht hat. Einschließlich der beiden Notsitze 💺 standen 12 Plätze zur Verfügung, welche nun alle belegt waren. 😵💫 Zudem wurde uns die minimale Beinfreiheit und der übrige Platz im „Gang“ durch sämtlichen Gepäck 🧳 genommen.
Gegen 16:45 Uhr sind wir dann endlich los gefahren um nach 30 Minuten die erste Pause zu machen, weil einige Herrschaften im Bus bereits jetzt auf Toilette mussten. 😩🚾
Schlaglöcher 🕳️ und Bodenwellen gehörten anscheinend zum Freundeskreis des Fahrers und ließen uns jedesmal die Knie am Vordersitz anschlagen. 🤕
Nach weiteren 🚾 Pausen und einem Stopp in einem typischen Touri-Restaurant 🥘 sind wir nach knapp 6️⃣ Stunden um 22:30 Uhr in El Nido angekommen. Das völlig überteuerte Tricycle 🛺🫰haben wir uns gespart und sind stattdessen 20 Minuten zur Unterkunft 🏨 gelaufen. Die Zuwegung sowie der Nachtpreis von über 60€, hat uns heute wirklich den letzten Nerv geraubt. 🙄😵💫
Leider hatte alles ringsherum schon geschlossen, wodurch wir nicht nur schlecht gelaunt, sondern auch hungrig ins Bett gehüpft sind. 🛌 🥱 😴En savoir plus
El Nido Town 🌆🏝️⛰️
24–25 janv., Philippines ⋅ ☀️ 30 °C
Nach einer kurzen Nacht, gab es Frühstück mit extra Schirmchen. 🙄 🌂 Leider sind wir nicht satt geworden und mussten ein zweites Mal bestellen. Bei den Preisen 🫰hätten wir dafür eigentlich Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen müssen. 💁🏼♂️🤷🏼♂️
Leider existieren neben den zerfallenen Gebäuden, hauptsächlich Instagramfähige Cafés und Restaurants. 👗 📸 🙄 Genauso hatten wir uns El Nido nicht vorgestellt. 🫣
Nach dem Essen folgte das Abholen des Rollers. Unsere Vermieterin hat uns einen organisiert, den wir jetzt am Supermarkt abholen sollen. 🤔 Alles etwas kurios, aber es stand jemand mit zwei Helmen und einer Maschine da. 🫡 Für 7€ pro Tag, nicht der günstigste aber erschwinglich. 😜
Vom Roller 🛵 aus, haben wir uns etwas „El Nido Town“ angeschaut. 👀 Sonderlich viele Straßen gibt es nicht, der Strand ist vor Booten 🚤 kaum zu erkennen und die feierwütigen Touristen machen schon früh morgens Ihrem Namen alle Ehre. 🍺🤮🤨
Nach entsprechend kurzer Zeit, haben wir unser Ziel auf etwas außerhalb von der „Innenstadt“ verlegt. 🏘️ Es ist bedeutend ruhiger, noch etwas ursprünglicher und es gibt wunderschöne Strände. 🏖️
Stehts mit Gisa und Robin in Kontakt 📲, haben wir uns für den frühen Nachmittag am „Lio Beach“ verabredet. Die Beiden sind schon seit 2️⃣ Tagen hier und konnten bereits die besten Spots auskundschaften. 🔍 Mit dem „Lio Beach“ haben sie uns nicht zu viel versprochen… 🤩
Ein kilometerlanger, sauberer Sandstrand mit glasklarem Wasser und Blick auf eine wunderschönen Bergkulisse. ⛰️ 🌊 Die zahlreichen Palmen 🌴 spenden genügend Schatten und der spätere Sonnenuntergang 🌅 war ebenfalls wunderschön. 😎☺️
Wir haben uns an Palme 🌴 2.356 getroffen, unser Zeltlager aufgeschlagen und mal wieder direkt los gequasselt. 🗣️🗯️ Schließlich hatten wir uns auch ein paar Tage nicht gesehen. 😅
Nach den Erzählungen Ihrer gestrigen Bootstour, war für uns ganz schnell klar, den für morgen geplante Ausflug sparen wir uns. 🫣 Die Wörter „teuer, schlecht organisiert und überfüllt“ kamen einfach zu oft vor und hinzu kommen die zerkratzten Knie und Schienbeine. 🤕🚑🙅♂️
Den Nachmittag über haben wir Kinder im Wasser ein bisschen Ball 🎾 gespielt, während Mama Lena die ehrenvolle Aufgabe der Aufsicht hatte. 🚸👀😜 Während die Sonne ☀️ unsere Haut braun (oder rot 😬) färbte, wurden gemeinsam die mitgebrachten Mangosterne 🥭 vertilgt und der Sonnenuntergang 🌅 herbeigerufen.
Nach einem kleinen Wettrennen 🏁 mit den Rollern 🪖 🛵 💨, trennten sich unsere Wege vorerst an der nächsten Kreuzung. 🚦
Frisch geduscht 🚿🧼 waren wir später zusammen Abendessen. 🥘 Wir entschieden uns für einen localen Foodcourt. 🍗🐟🍤Leider war das nicht die beste Wahl… Lange Wartezeiten und unfreundliches Personal
gehörten hier zur Tagesordnung! 📋
Das erste Essen ließen wir zurück gehen, da es nichts mit dem Bestellten zu tun hatte. 🙄Nachdem dann endlich das richtige Gericht gebracht wurde, warteten wir weitere 20 Minuten auf den bestellten Reis. 🍚 Die zweite Runde Getränke, haben wir bis heute nicht bekommen. Wichtig sind dann aber, die 5% Servicegebühr auf der Rechnung. 🧾 💵
Dennoch sind wir satt geworden 🫃und konnten unsere Shopping Mission 🛍️ beginnen. Gesucht wurden jeweils ein T-Shirt für die Männer und eine Sonnenbrille 🕶️ für Gisa. 💪 Daraus wurde natürlich eine lustige Abendveranstaltung mit zahlreichen Fotos 📸 und unzähligen Verhandlungsgesprächen. 🙅♂️
Aufgrund mangelnder Schönheit und falscher Größen, gab es keine Shirts 🎽, aber wenigstens eine günstige Sonnenbrille. 😎
Nach dem schlendern durch die „Schinkenstrasse“ von El Nido, wurde der Abend 🌓 gemeinsam mit 4️⃣ Italienern, beim Karaoke 🎤 beendet. 🥳
Der nächste Morgen ☀️ beginnt mit etwas weniger Stimme, dafür mit einem guten günstigen Frühstück beim Bäcker. 👩🍳 🥪
Da es uns hier im Ort überhaupt nicht gefällt, schwingen wir uns direkt auf den Roller um ein paar Strände außerhalb zu begutachten. 🔍
Wir düsen in Richtung Süden 🧭 bis die Zivilisation ein Ende hat und halten Ausschau nach kleinen Abbiegungen zum Meer. 🌊 Bis auf eine paar kleinere Privatwege ist nichts für uns geeignet, sodass wir gezwungen sind, wieder umzudrehen. ↩️
Auf dem Rückweg ⏪ machen wir halt am „Las Cabanas Beach“, dem „Vanilla Beach“ sowie an einigen Viewpoints entlang der Straße. 📸 Nach dem Mittag 🍔 ging es für uns gestärkt in Richtung Norden. 🧭
Leider bot sich hier das gleiche Szenario. Aus der landschaftlich schönen Holperpiste, wurde nach dem letzten Häuschen eine mehrspurige Schnellstraße 🛣️ ohne Möglichkeit ans Meer zu kommen. 🙄🫣
Wir nahmen also den letztmöglichen Weg durch ein kleines Waldstück zum „Dalimatan Beach“. Der grenzt an den gestern besuchten „Lio Beach“, ist allerdings nochmal bedeutend leerer. Bis auf ein paar lokale Fischer, waren wir ganz allein. 😍😍😍
Naja nicht ganz allein… Unsere Freunde, die Sandmücken 🦟, hatten sich hier ebenfalls ausgebreitet. Leider bemerkten wir das erst am Abend, als die Andenken 🔴 anfingen zu jucken. 😫😫
Nach dem Sonnenuntergang 🌅 ging es zurück nach El Nido. Die Rollerabgabe 🛵 erfolgte zur vereinbarten Zeit an der selber Stelle. 🏪 Zum Abschluss gab es ein unfassbar leckeres Massaman Curry 🍛 beim nahegelegenen Thailänder. 🤤
Morgen geht es für uns (zum Glück 😬) schon weiter. Paradies wir kommen! 🤩🌴😍En savoir plus
Port Barton - Chicken Fight 🥘🏝️🐓🥷
26–28 janv., Philippines ⋅ ☁️ 29 °C
Heute ging es wieder früh aus den Federn. ⏰ Wir verlassen unser Hinterhof Apartment und machen uns zu Fuß 🦶 in Richtung 🧭 Busbahnhof. Der Van 🚐 war natürlich maßlos überfüllt, sodass das Gepäck 🧳 kurzfristig auf das Dach weichen musste.
Mit einer halben Stunde Verspätung 🕞verlassen wir El Nido und machen uns auf den Weg ins Paradies - Port Barton wir kommen! 🤩☀️🌴
Ohne einen Stopp, erreichen wir 4️⃣ Stunden später und mit einer prallgefüllten Blase 😬 den Busbahnhof 🚌 in Port Barton. Den 15 Minuten Marsch zur Unterkunft 🏨 legen wir ebenfalls zu Fuß zurück. Es gibt lediglich eine Hauptstraße 🏘️ durch den Ort, die halb/ halb aus Beton und losem Geröll besteht. Verlaufen werden wir uns jedenfalls nicht! 😅
Der Vibe dieses kleinen Ortes holt uns auf dem Weg direkt wieder ein. 😎 Es hat sich augenscheinlich auch nicht sehr viel verändert, was wir innerlich sooo sehr gehofft hatten. 😊 Es fühlt sich an, als wären wir nie weg gewesen – nur etwas sonnenverbrannter und mit mehr Reisegeschichten im Gepäck. 🥰
Zum einchecken ist es zu früh, also geben wir unser Gepäck 🧳 ab und genießen ein erstes Mittagessen am Strand bevor wir uns anschließend mit Gisa und Robin am Strand treffen. 🏝️ Nach einem kurzen Plausch lassen wir die beiden in der Sonne ☀️ bruzeln und beziehen unser 40€ Doppelzimmer. Ein kurzer Powernapp 😴 beschert uns neue Kraft 💪 und erneut ein starkes Hungergefühl, das wir gemeinsam auf dem örtlichen Nachtmarkt stillen wollen. 🥘 🤤
Wir bestellen Chicken, Thunfisch 🍣 und Bauchspeck 🥓 frisch vom Grill und sitzen gebürtig auf Plastikstühlen. Gepart mit zwei Portionen Reis 🍚 und Gemüse 🌽 haben wir uns mal wieder maßlos überfressen. 😬🫃 Um die nächsten gemeinsamen Tage zu planen, ziehen wir weiter zur einzigen Apotheke im Ort. 🤔
Medikamente 💊 benötigen wir keine, aber die Getränke sind hier tatsächlich am günstigsten. 😅🤷🏼♂️ Für einen geselligen Abend, stehen außerdem bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. 💺 Hier geht man abends nicht in eine Bar, sondern zur Apotheke. 😂😇
Für den kommenden Tag 📆 haben Robin und Gisa lediglich einen Tauchgang gebucht, währenddessen wir die Sandkörner am Strand zählen. 😎 Danach steht ein Programmpunkt an, bei dem die Begeisterung der Männer, nicht ganz synchron mit den der Mädels verläuft -> ein traditioneller Chicken‑Fight, etwas außerhalb des Ortes. 🐓🥷🏻🤩
Gisa fühlt sich nicht gut, sodass wir uns zu dritt auf den Weg 🦶 machen. Die überteuerten TukTuk Fahrer 🛺 lehnen wir ab und erreichen nach etwa 2️⃣0️⃣ Minuten Fußweg das „Stadion“, ein zusammengeschusterter Holzverschlag 🪵 mit einer sandigen Fläche in der Mitte.
Wir zahlen einen kleinen Eintritt 🎫 und stehen plötzlich mitten im Geschehen. Niemand weiß so recht, wo er zuerst hinschauen 👁️ soll – oder ob man das überhaupt möchte. 🤨😳
Es ist ein einziges Geschrei. 🤬 Die Menschen brüllen ihre Wetten durcheinander auf einer Sprache, die für uns nicht definierbar ist. 🗣️Im Hintergrund veranstalten die übrigen Hühner 🐓 ein akustisches Chaos, das irgendwo zwischen Konzert 🎶 und kollektivem Nervenzusammenbruch liegt. 🤯
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Die Hahnenkämpfe – lokal Sabong genannt – sind auf den Philippinen eine tief verwurzelte, meist legale Tradition. Vor allem auf dem Land gelten sie fast als Nationalsport. Die Kämpfe finden in lizenzierten Arenen statt, in denen Hähne mit rasiermesserscharfen Stahlklingen gegeneinander antreten.
Der Kampf basiert auf dem natürlichen Aggressionstrieb der Hähne, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Gewettet wird fast immer. Ein Hahn unterliegt, wenn er nicht mehr kämpft, schwer verletzt ist oder stirbt.
In nahezu allen Staaten der westlichen Welt sind Hahnenkämpfe aus Gründen des Tierschutzes oder wegen Wettverboten untersagt. Ausnahmen sind einige Länder Zentral- und Südamerikas und die Philippinen.
Ein Kampf beginnt mit dem Einsetzen der Hähne in die Arena. Bei professionellen Kämpfen stehen vier Personen bereit: je ein Betreuer pro Hahn sowie ein Schiedsrichter und sein Assistent. Bei Dorfkämpfen ist der Betreuer meist auch der Besitzer des Hahns.
Durch die Enge der Arena wird die natürliche Angriffsdistanz bewusst unterschritten – der Kampf beginnt meist von selbst. Falls nicht, wird mit zusätzlicher Provokation nachgeholfen.
In vielen Regionen kommen künstliche Sporen zum Einsatz. Dafür werden den Hähnen früh ihre natürlichen Sporen amputiert. Die auf den Philippinen verwendeten langen, messerscharfen Klingen sorgen dafür, dass die Kämpfe meist kurz, brutal und sehr blutig sind.
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Wir selbst bekommen keinen richtigen Durchblick 🤓 durch das Gewusel. Vielleicht liegt es auch daran, dass in sehr kurzer Zeit einfach viel zu viel passiert – fürs Auge, fürs Ohr und fürs emotionale Wohlbefinden. 🫣
Die Arena ist so voll, dass irgendwann sogar die selbstgebaute Tribüne 🪵 unter dem Gewicht der Menschen nachgibt und teilweise einstürzt. 🏚️ Ein sehr deutliches Zeichen für uns, den Standort zu wechseln.
Auf dem Gelände außerhalb der Arena 🏟️, befindet sich unter anderem die „Krankenstation“ 🤕 für die Gewinner‑Hühner. Dort wird genäht, geflickt und desinfiziert – effizienter als in mancher Notaufnahme. 🏥
Direkt dahinter: die „Verliererstation“. 🙁 Falls nötig, wird den Hühnern dort das letzte Leid genommen, bevor sie gekocht, gerupft und ausgenommen werden. 🍗 Dem abgehangenen Verlierer‑Huhn wird eine Nummer 🔢 zugeordnet. Am Ende des Tages geht es an den Besitzer des jeweiligen Gewinner‑Huhns 🏁 über. Nachhaltig auf seine eigene Art. 😬🤷🏼♂️
Irgendwann haben wir genug gesehen und treten den Rückweg ⏮️ an. Zum Glück sind die Menschen freundlich – wir werden auf der Ladefläche eines Pickups 🛻 mitgenommen. Philippinischer Uber, nur mit mehr Wind 💨 im Gesicht. 😊
Robin verabschiedet sich, um sich um die kränkelnde Gisa 🤒 zu kümmern. Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang 🌅 an, machen Bekanntschaften mit vielen zuckersüßen Hunden 🐕 und fallen nach einem Tag voller neuer, teils schwer verdaulicher Eindrücke, erschöpft ins Bett. 😴 🥱
Durch dem nächtlichen Stromausfall 🪫, wachen wir etwas verschwitzt auf. 🥵 Den morgendlichen Kaffee ☕️ schlürfen wir geschützt auf unserer Terrasse, während der Regen auf das Vordach prasselt. 🤨☔️ Ja, auch im Paradies regnet es mal. 🌧️
Wir nutzen die Zeit für ein paar organisatorische Dinge am Laptop. 🧑💻 Pünktlich mit dem nachlassen des Regens, meldet sich Robin, das es Gisa schlechter geht 🤒 und wir die geplante Geburstagsparty 🥳 für Gisa leider verschieben müssen. 🙁
Den spontan freien Nachmittag, verbringen wir, bei mittlerweile wieder bestem Wetter, entspannt 😎 am Strand. 🏖️ Das abendliche Ritual „HSA“ - Happy Hour / Sonnenuntergang / Abendessen - führen wir ordnungsgemäß bei Livemusik aus. 🍹🌅 🥘
Anschließend entscheiden wir uns, ein Apothekenbier 🍺 zu besorgen und bei einem Überraschungsbesuch, Gisa zumindest ihr Geschenk pünktlich zum Geburtstag 🎁 zu überreichen. 🎈🎂
Eine Runde Kniffel 🎲 hat den entspannten Tag für uns beendet. 🥇👋🏼 🥱En savoir plus
Port Barton - Inselhopping 🥳🎂🛥️ 🗾
29–30 janv., Philippines ⋅ 🌬 29 °C
Heute Morgen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass es Gisa schon besser geht. 👏🏻 Der für morgen geplanten Bootstour, steht nun nichts mehr im Weg, außer sie überhaupt erstmal zu buchen. 😬🤭
Mittlerweile kränkelt auch Lena etwas. 🤧 Die nicht regulierbare Klimaanlage (wenn Strom da ist) führte zu einer laufenden Nase 👃 und einem nicht überhörbarem Reizhusten. 🎧 Wir lassen den Tag also entspannt angehen und kümmern uns nach dem Frühstück vorerst um ein geeignetes Angebot für unsere Bootstour. 📋
Leider erweist sich das als relativ schwierig, da es mindestens 20 verschiedene Anbieter gibt. 🚣🏼 Jeder hat andere Preise bzw. ist mehr oder weniger in den Kosten 💲 enthalten. Es heißt also richtig vergleichen, verhandeln und Nummern austauschen. 🙄📲
Nach gefühlt 50.000 Schritten, gönnen wir unseren Füßen 🦶 eine Ruhephase und legen uns an den Strand. 🏝️ Wir wollten es ja heute auch ruhig angehen lassen. 😅😜🤭
Am Abend treffen wir uns mit Gisa und Robin, um die zusammengestellte PowerPoint Präsentation auszuwerten. 😅 Natürlich haben wir keinen Beamer oder Polylux zur Hand, sondern haben es klassisch auf ein Stück Papier geschrieben. 📜 😜
Nach eifrigem wegstreichen, bleiben am Ende zwei Anbieter übrig. Einen davon erreichen wir nicht 📵 und den anderen laden wir kurzerhand auf ein Happy Hour Bier 🍻 ein. Robin übernimmt das Verhandlungsgespräch auf Denglisch. 🗣️🗯️Der erhoffte Trumpf, das Gisa morgen Geburtstag hätte, zieht leider nicht. 😬🤭Dennoch erzielt er einen guten Preis, mit dem wir und der Skipper „Jayson“ leben können. 👏🏻🔝
Noch vor dem bestellten Abendessen 🥘 verabschiedet sich Robin in Richtung Toilette. 🚻 Nachdem 2️⃣0️⃣ Minuten später das Essen kommt, aber Robin noch nicht zurück ist, machen wir uns ein wenig Sorgen. 🤨🧐 Gerade auf dem Weg nach ihm zu schauen, taucht er schweißgebadet auf. 🥵 Sein beschämender Blick verät, das etwas passiert sein muss. 🤔 Seine anschließende Geschichte ließ uns alle herzlich lachen und den Hunger vergessen. 😂😂
Die Toilette 🚽 war bereits verstopft, als er die Nasszelle betritt. Leider merkte er es erst, als die Blase geleert war und die Spülung 💦 betätigt wurde. Die lief zudem länger als erwartet und brachte „das Fass zum überlaufen“. 😵💫🫨
Der Versuch es irgendwie mit der angebrachten Schlauchbrause 🚿zu reinigen, scheiterte und so verschloss er die Nasszelle von außen 🔐 und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Unangenehm hoch 10, war Bescheid sagen für Ihn keine Option. 🫥🤫
Das plötzlich auftretende Geräusch eines Kärchers 🔊💥und die übergezogenen Handschuhe 🧤 der Angestellten, verriet uns kurze Zeit später, das es wohl nicht unentdeckt geblieben war. 🫣😬😅
Wir orderten die Rechnung 🧾 und machten uns auf den Heimweg. Den restlichen Abend verbrachten wir (mal wieder) ohne Strom 🪫und Wasser 🚿 auf unserer Terrasse. Dank der Notfallbeleuchtung und unserer Kopflampen 🔦 stand der Kniffelrevanche 🎲 für gestern, nichts im Weg. 😴 🌙
Der nächste Morgen startete wieder ungewöhnlich früh. ⏰ Die kalte Dusche 🚿 und ein Instant Kaffee ☕️ halfen richtig wach zu werden. Gefrühstückt wird nur eine Banane 🍌 für mehr ist leider keine Zeit. Handtuch, Schnorchel und Wasser 🤿 landen im Beutel 👝 und 5️⃣ Minuten später stehen wir schon am Treffpunkt zur Bootsfahrt. 🤩🤩
Statt einer klassischen Bootstour mit gefühlt 20 Menschen 🧑🧑🧒🧒🧑🧑🧒🧒🧑🧑🧒🧒 und exakt 0️⃣ persönlichem Freiraum, entscheiden wir uns für ein privates Boot. Wir bestimmen die Stopps 🛑 selbst und starten früher als der Rest der Touristen – mit dem klaren Ziel, einige Orte noch für uns allein zu haben. 🤩
Zu unserer Überraschung, werden wir direkt mit einem „Happy Birthday“ Ständchen vom Skipper begrüßt. 😂 Aus der Sache kommen wir wohl nicht mehr raus, Gisa hat also heute offiziell Geburtstag. 🤭🫣
Es ist bereits 08:00 Uhr, wir krabbeln auf unser Boot und legen ab. Erster Stopp: „Starfish Island“. 🏝️⭐️ Eine kleine Sandbank mitten im Meer, auf der sich unzählige Seesterne tummeln sollen.
Nachdem gemeinsam gesucht und gefunden wurde ⭐️ 🔍 geht es weiter zum „Twin Reef“ 🪸, an dem wir schnorcheln 🤿 gehen.
Lena bleibt an Bord und bewacht gemeinsam mit dem Captain das Boot. ⚓️ Auch wenn sie auf Fiji 🇫🇯 das Duell gegen das Meer 🌊 gewonnen hatte, zählt schnorcheln 🤿 weiterhin nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten. 😬
Wir konnten uns währenddessen einige bunte Fische und Korallen 🐠 🐟 ansehen. Mittendrin wurden wir sogar von einer Schildkröte 🐢 überrascht. 🤩🤩 Nach 4️⃣0️⃣
Minuten im Wasser geht es zurück auf das Boot 🚤 und weiter auf eine eine kleine Fischerinsel. Touristen verirren sich hier selten hin. Außer wir. Unser Auftrag: Frischen Fisch für das Mittagessen 🥗 besorgen. Gesagt, getan. Der Fisch ist schnell gekauft, der Deal besiegelt. 🤝🎣
Anschließend steuern wir „Exotic Island“ an. Während wir entspannt am Strand liegen, wird unser Mittagessen 🥘 vorbereitet. Aufgetischt wird der zuvor gekaufte Fisch, dazu Hähnchen, Schwein, Reis, Nudeln 🐖 🍚 🍜 und Unmengen an Früchten. 🍌🥥🍍Wir essen soviel, das wir uns fragen, ob Aufstehen wirklich noch notwendig ist. 🫃😅🫃
Satt, glücklich und leicht bewegungseingeschränkt geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: „Paradies Island“. 🏁Eine Insel, die wir bereits vor 3️⃣ Jahren besucht haben – und die ihrem Namen immer noch alle Ehre macht. 🏝️🤩
Wir lachen 😆 viel, plantschen im Wasser 💦, genießen unsere gemeinsame Zeit 🧑🧑🧒🧒 und denken uns mehrfach, wie perfekt dieser Tag eigentlich gerade ist. 🙏🏽🤗 Einer von diesen Tagen, die man am liebsten konservieren würde.
Zum Abschluss steuern wir noch „Cagsalay Island“ an. 🗾 Auch hier legen wir an, suchen uns ein schattiges Plätzchen🌴 am „Long Beach“ und denken uns erneut: Eigentlich ist das Leben gerade ziemlich gut zu uns. 💭 🥰
Schließlich bringt uns das Boot 🛥️ zurück nach Port Barton. Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Pünktlich zur Happy Hour 🍻 finden wir uns in einer Bar ein – und zu Ehren von Gisas verspäteten Geburtstag 🎂 wird kurzerhand die Live-Band 🎤🎶 aktiviert. Gemeinsam mit allen Gästen trillern wir ein lautes „Happy Birthday“ und genießen den kostenlosen Geburtstags Cocktail.🍹 🥳🤩
Zum Abendessen geht es in eine nahegelegene Pizzeria. 🍕 Auch hier wird Gisa nicht verschont… Das komplette Lokal, inklusive Personal singt erneut „Happy Birthday“. 👏🏻🎤
Nach Absprache mit dem Chef, schmeiße ich mir meine neue Arbeitskleidung drüber und darf den Geburtstagsgruß aus der Küche, persönlich an den Tisch servieren. 🍰 🕯️ 😅 Auch wenn der Geburtstag offiziell schon vorbei ist – dieser Tag wird Ihr definitiv in Erinnerung bleiben. 🫶
Nach einem rundum perfekten Tag 📆 trennen sich anschliessend unsere Wege. Gut gebräunt ☀️ 😎, glücklich und erschöpft fallen wir ins Bett. 🛌 🥱 😴En savoir plus
Port Barton - Bootsrennen 🚤 🏁☔️💆😎
31 janv.–2 févr., Philippines ⋅ ☁️ 28 °C
Nach dem üblichen Prozess des Aufstehens, Kaffee ☕️ trinken und frühstücken 🍳 ging es heute endlich mal wieder zur Wäscherei. 🤩Für 2,50€ durften wir unsere knapp 5 Kilo Sonnencreme - Klamotten abgeben und dürfen sie morgen wieder abholen. ⚖️
Seit gestern wird in Port Barton ein Bootsrennen 🚤 der ganz besonderen Art veranstaltet. Unzählige Teams aus dem ganzen Land, bringen ihre Schnellboote mit, um sich zu duellieren. 🤺
Die Boote sind eine Mischung aus „zu schade für den Sperrmüll“ und „wenn es fährt, fährt es“. 😆 Selbst zusammengeschraubte Meisterwerke der Improvisationskunst. Viel PS und noch mehr Lärm. 🔊💪 Und wenn der Motor mal zickt? Kein Problem. Der Fahrer ist gleichzeitig der Mechaniker. 🧰 Wo ein Wille ist, ist auch ein Schraubenschlüssel. 🔧
Die Teams kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, haben lange Wege hinter sich – und mindestens genauso viel Ehrgeiz im Gepäck. Im Schlepptau natürlich die jeweiligen Familien 🧑🧑🧒🧒, Freunde und teilweise riesige Fangruppen. 🏴☠️ 🥳
Im Meer ist ein kleiner Parcours abgesteckt, der einmal umfahren werden muss. Wer zuerst an der letzten Boje 🛟 vorbeifährt, hat das Rennen gewonnen. 🍾 🥇 Das ganze Spektakel geht über zwei Tage, es werden unzählige Rennen veranstaltet bis am Ende ein Viertel-, Halb- und Finale stattfindet.
Da wir gestern unsere Inselhopping Tour hatten, konnten wir die Qualifikationen nicht sehen. 😣 Um so gespannter sind wir aber auf den heutigen Tag. 📅
Treffpunkt mit Robin und Gisa war also 10:00 Uhr am Strand. 🏝️ Als erstes wurde uns ein T-Shirt 🎽 als kleines Geschenk und Andenken an die gemeinsame Zeit überreicht. 🤩
Die Stimmung ist irgendwo zwischen Dorffest, Motorsport-Event und leichtem Ausnahmezustand. 🥳 Zwischen den ganzen jubelnden Menschen, haben wir etwas weiter hinten und nach oben versetzt, noch ein geselliges Plätzchen gefunden. 🪑
Am Strand wird bereits gewettet, gerufen, diskutiert. Es erinnert uns ein bisschen an den Hahnenkampf – nur mit mehr Benzin und weniger Federn. 🪶 😅 Geldscheine 💴 werden geschwenkt, Zahlen in die Luft gebrüllt, keiner versteht irgendwas – außer vielleicht die, die es verstehen müssen.
Dann beginnt das Spektakel, das jeweilige Boot wird noch einmal geprüft. Zur Sicherheit wird eine Rettungsweste 🦺 angelegt und der Fahrradhelm ⛑️ positioniert. 😅🫣 Nach dem Start der Motoren, versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. 💥🎧
Leider verstehen wir nicht ganz welches Team gerade antritt und um welche Platzierung es sich handelt. 🤨 Für einen ereignisreichen Tag, wird das aber auch nicht benötigt. 😉
Dank der verschiedenfarbigen Fahrradhelme 🟥 🔷 🟨entwickeln wir unser ganz eigenes Wettsystem. Kein Geld, keine Besitztümer – maximal die nächste Runde Bier. 🍻 😆 Die jeweils gesetzte Farbe wird energisch angefeuert, als hinge das gesamtes Reisebudget davon ab. 💰 Leider gibt es immer einen Verlierer, aber das Bier schmeckt trotzdem. ☺️😉
Die Zeit ⏰ vergeht wieder mal viel zu schnell, sodass Robin und Gisa eigentlich zu ihrem gebuchten Transport nach Puerto Princessa 🚐 müssen. Gisa schnappt sich das Telefon 📱 und verschiebt kurzerhand den Van von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr. 👏🏻 Mehr Zeit. Mehr Lachen. Mehr Bier. Mehr „Weißt du noch…?“-Momente…. 🫶
Doch irgendwann kommt er, der Moment, den man nicht weiter nach hinten schieben kann. 😩☹️ Ein weiterer unfassbar lustiger Tag endet abrupt. 🏁 Wir begleiten die beiden zum Busbahnhof in Port Barton und überlegen ernsthaft, wie wir den Van 🚐 fahruntüchtig machen können. 🤔💭
Ein letztes Mal knuddeln. 🫂🫂 Kleine Tränchen, große Versprechen. „Wir sehen uns.“ „Ganz bald.“ „Safe.“ Der Fahrer schaut irgendwann dezent genervt – Abschiede scheinen nicht in seinem Zeitplan vorgesehen zu sein. 🙄🙄
Und dann fahren Sie los. Wir winken wie verrückt 👋🏼 und versuchen mit einer „Hütchenblockade“ den Van doch noch aufzuhalten… 🚧 Leider ohne Erfolg. 🥹
Eins ist klar: Ohne die beiden wäre unsere Reise durch die Philippinen niemals so prägend, so leicht und so unfassbar lustig gewesen. 😆 😇😂 Wir haben zwei Herzensmenschen gefunden. Solche, die man nicht sucht – aber für immer behält. Und während die beiden weiter durch Asien reisen, reisen wir in Gedanken einfach mit. 🤳🏻
Und ein fixes Wiedersehen in Deutschland steht bereits, Schützenfest im Mai. Sollte der Kontakt über 1️⃣0️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ Kilometer, unterschiedliche Zeitzonen 🌍 und wechselnde WLAN-Qualitäten halten – sehen wir uns dort wieder. Zwischen Festzelt, Bier und Blasmusik. 🥳🪩👯
Für uns geht es nun zurück in die Unterkunft. 🏨 Ein kleines Schläfchen, als Ersatz für das frühe Aufstehen. 😴 Auf dem Weg zum Abendessen quatschten wir ununterbrochen über die letzten Wochen, sortieren wiederholt unsere Erinnerungen 💭 und treffen immer wieder auf die selbe Frage: „Wie schnell ging das bitte vorbei?“ 🤨😩😶🌫️
Den Abend, verbringen wir gebührend mit unserem Lieblingswürfelspiel 🎲 unter freiem Himmel. 🌌 Anschließend fallen wir müde ins Bett. 🛌
Mit dem gestrigen Abschied der Beiden, beginnt auch langsam unserer. Noch 2️⃣ Tage bleiben uns im Paradies, bis wir nicht nur diesen Ort, sondern kurz darauf auch (vorerst) unsere Reise um die Welt 🌎 verabschieden müssen. 😰😥😓
Die Philippinen sind für uns das letzte Kapitel 📖 von Freiheit. Die salzige Haut, der Sand zwischen den Zehen 🏝️ und die atemberaubenden Sonnenuntergänge 🌅 fehlen uns jetzt schon. Etwas über 1️⃣4️⃣ Monate pures Glück, Lebensfreude und unendliche Weiten – und das Gefühl, dass alles möglich ist.
Wir saugen diese letzten Tage auf, wie ein Schwamm. 🧽 Die FlipFlops 🩴 werden nochmal auf Herz und Nieren geprüft 🏃🏻♀️ und die Badehose 🩳 dient ab sofort als Hauptbekleidung. Wir erkunden wiederholt jede Gasse und verbringen Stunden am Strand. 🏝️ Kein Sonnenstrahl wird verschwendet, kein Sonnenuntergang 🌅 verpasst.
Wir gönnen uns an beiden Tagen ausgiebige Massagen 💆♀️ 💆🏻♂️(8,50€/ Stunde), beobachten 👀 das Treiben in Port Barton, trinken zu viel kaltes Bier 🍻 und versuchen, jeden Moment ganz bewusst zu speichern. 💭 Für später, für graue Tage, für Deutschland…
Bereit, nach Hause zu fahren? Ehrlich gesagt: NEIN ‼️‼️‼️ In unseren Köpfen laufen Dauerschleifen. „Wie behalten wir dieses Gefühl?“ „Wie verhindern wir, dass uns der Alltag wieder verschluckt?“ „Wie bauen wir uns ein Leben auf, dass sich wenigstens ein kleines bisschen nach barfuß und salzig anfühlt?“ 🤔
Natürlich wissen wir, dass es weitergehen muss. 🤷🏼♂️😮💨 Arbeiten, Geld verdienen, Alltag und Termine. Vielleicht werden wir auch wieder Socken 🧦 tragen und feste Schuhe 🥾anziehen müssen. Aber wir nehmen etwas mit, das größer ist, als ein Rückflugticket. 🎟️
Wir haben gelernt, wie wenig man eigentlich braucht. Wie reich man sich fühlen kann, ohne viel zu besitzen. Wie wertvoll Begegnungen und Spar-Highfives sind. 🤭
Und dass Freiheit kein Ort – sondern ein Gefühl ist. ♥️🥹
Noch ist es aber nicht ganz vorbei. Morgen geht es erstmal weiter nach Manila, ihr hört von uns. 😊👋🏼En savoir plus

VoyageurDie Zeit ging so unfassbar schnell vorbei 😱, aber auch wir freuen uns, wenn ihr wieder zu Hause seid bzw. in der Nähe❤ Die Frage ist.... Wer schreibt dann Berichte ?😱😓Das gehört jetzt zu meinem festen Ritual, wenn ich Antonio ins Bett bringe! Da müssen wir uns noch ne gute Alternative überlegen 😂😂❤

VoyageurUNFASSBAR schnell!!!! Als hättet ihr unserer gestern verabschiedet. 😥😕 #Spoiler: Ein paar Berichte kommen die nächsten Wochen noch. 🤭 Aber danach müssen wir tatsächlich darüber nachdenken. 💭 😅😅
Manila - Singapur - Bahrain 🚐 ✈️ 🌆 👋🏼
3–5 févr., Singapour ⋅ ⛅ 30 °C
Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß 🦶 und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee ☕️ zu uns nehmen. 🙃 Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. 🧳 Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker ⏰ ungewöhnlich früh. 😴
Unsere Klamotten 👖und sonstige Utensilien 🤿 sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall 🪫, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. 🙄
Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. 🔦 Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. 💪
Während des Packens 🧳 bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr 👴 war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel 🔑 vor seiner Tür. 🚪😬
Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. 👁️ 💡 Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte 💳 oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. 😉 Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. 🔓🚪
Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. 😜👀 Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. 🎒
Nach einem 15 Minuten Fußmarsch 🦶 kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. 😁 Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… 😂🤔💭
Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ 👋🏼 und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. 🚐 Knapp 4️⃣ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… 😵💫🙄 Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. 😴📖
Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab 🚕 zur Unterkunft. Die 3️⃣ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2️⃣0️⃣ Minuten zurück. 😵😅 Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. 😇😉
Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. 🏪😍 Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches 🥪 und überteuerte Snacks,
waren wir offiziell im 7/11 Entzug. 🫠
Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3️⃣ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1️⃣4️⃣ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. 🪦
Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! 😊 🤩
Nach einer unfassbar heißen Dusche 🚿, trinken wir unser letztes Bier 🍺 bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. ☕️ Mister Grab 🚕 brachte uns wieder zurück ⏮️ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.
Das Protokoll 📋 - Einchecken 🎫, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck ⚖️ 🎒 und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. 😕 Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch 🛫 und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur 🇸🇬 beobachten. 🛬
Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp 🙅♂️bewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. 👀 Ganze 7️⃣ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. 🤩🤩🤩 Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. 😅🤭
Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. ✔️ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. 🎸📍 Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ 🌻 und der „Butterfly Garden“ 🦋 bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. 🥊🏊♂️🧗♂️🤸 Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. 😉
Per Flughafen Zug 🚃 ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall 🛍️ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse 🌴 stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. 😳😳
——— 💡
Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. 😏
——— 💡
Für die letzten 3️⃣ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. 📲 Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. 😊☺️
Entspannte Sitze 💺, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. 🤣 Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. 🫃 Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! 🫠😋
Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. 🤭🫢 Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. 😜💪
Fast pünktlich ⏰ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain 🇧🇭 zu machen.
Der Flieger ✈️ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . 😴 Es hieß also Decke ordern, Film 🎥 aussuchen, lang machen und den Flug genießen. 😌
Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen 🥘 , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. 🤣 Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck 🍴 serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. 🤔
Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain 🇧🇭 wiederholt zwischen gelandet. 🛬 Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. 🤷🏼♂️ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. ✈️
Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. 🍿 Meckern auf hohem Niveau. 💁🏼♂️🤫 Wenigstens das Essen 🍱 war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. 🌪️ 🙅♂️
Knapp 3️⃣ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. 🚨 Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. 😬 Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. 👍🏼 Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… 🤦🏻♂️
Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug ✈️ zum Glück fortgesetzt werden. 😴 Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher 🔊 gebracht.
Der Kapitän 👨✈️ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ ‼️‼️‼️
Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. 😔☹️
Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. ❄️ 📆En savoir plus
Deutschland 3.0 🫣🇩🇪
5–15 févr., Allemagne ⋅ ☁️ 0 °C
Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… 😬🫣
Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen 🌧️, grauem Himmel und Februarkälte 🥶, die man nach sechs Monaten Tropensonne ☀️ eigentlich nicht gebrauchen kann.
Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen 🩳 an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. 💪🤣
Nach der ewig dauernden Passkontrolle 🛂 geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1️⃣ Stunde auf unsere Rucksäcke 🎒warten müssen, stand auf keinem Zettel. 🙄
Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons 🎈und „Welcome Back“-Schildern 🪧, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen 😭, Blumen 🌺 und lange Umarmungen. 🫂
Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. 📲 Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland 🇩🇪 willkommen zu heißen. 🎉🙏🏽
Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase 👃 wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. 🫶🫂
Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung 🧭 Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen 📆 aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. 💪 Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE 🚄, der uns in Richtung Heimat bringt.
Erstaunlicherweise sitzen wir 3️⃣0️⃣ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. 💺 Die Züge 🚂 sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. 🫢
Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht 😁 auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. ☺️☺️
Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. 😊😉 Sechs Monate ohne
persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. 😬
Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande 🪅 an der Eingangstür. Im Haus 🏡 ist ebenfalls dekoriert 🎈und noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. 🥳 Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. 😊
Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an 🥂 und sofort beginnt das wilde Erzählen. 🗣️ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6️⃣ Monate in ein paar Stunden zu packen 🫨, obwohl nach 48 Stunden Rückreise ✈️ die Müdigkeit 😴 langsam spürbar wird.
Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg 🚀 und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen 🥘 und ein paar kalten Getränken. 🥤 Vielen Dank für die tolle Überraschung. ❤️
Am nächsten Tag 📆 nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. 🏡 Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. 😕
Die 4️⃣- stündige Heimfahrt 🚗 verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8️⃣ Monate vor uns. 💭
Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut 🎒 wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen 🫂, einem Wilkommens Drink 🍹 und vorbereitetem Abendessen. 🥘 Vielen Dank für den tollen Empfang. ❤️
Mit dabei natürlich auch Meggi 🐈, die sichtbar ein paar Extrakilos ⚖️ zugelegt hat. 😬 Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. 🤣 Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend 🌓 besuchen wir noch Freunde und den neuen 4️⃣ Monate alten Familienzuwachs. 👶
Die Trauerfeier am nächsten Tag 📆 bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.
Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. 🍱 👯♂️ Wir gehen im Schnee ❄️ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. 🏟️🏈 Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke 🎒 vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. 🧐
Wir haben noch etwas Zeit ⏰, bis das Arbeitsleben 👨💻 wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen ✈️ und das graue Wetter ☁️motiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.
Zwischen Gesprächen, Spaziergängen 🚶und Gedankenspielen 💭, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. 🧩
Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. 😥👋🏼 Nach nur einer Woche in Deutschland 🇩🇪 hissen wir erneut die Segel. 💪 Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. 🫶🌎 🗺️En savoir plus
Roadtrip 3.0 📖🚐❄️
16 février, Allemagne ⋅ ☁️ -3 °C
Nach ein paar Tagen Deutschland, geht es nun wieder los. Auf in unser letztes Kapitel der Freiheit. 😇💪
Wir haben uns gegen einen 15 Stunden Flug ✈️ nach Taiwan 🇹🇼 entschieden und mieten uns stattdessen ein fahrendes Wohnzimmer. 🛣️🚐
Die letzten Roadtrips haben uns unfassbar begeistert. Einfach anzuhalten, zu essen und zu schlafen, wo man möchte. Unabhängig von allem zu sein… Genau das, wollen wir in unserem letzten Kapitel noch einmal erleben. 🤩🤩
Der Süden war uns wettermässig etwas zu wechselhaft ☀️🌧️, also soll es in den Norden 🧭 gehen. Die Richtung hatten wir auch schon mehrmals auf dem Schirm, aber irgendwie ging es dann doch immer ins Warme. 😅🤷🏼♂️ Für uns also ein völlig neues und unbekanntes Terrain. 🔎🕵🏻♂️
Wir haben uns mit ein paar Camperfirmen auseinandergesetzt und unsere groben Pläne ❄️ geschildert. 📋 Einige haben uns abgesagt, andere ein Angebot geschickt. 📲 Tatsächlich war auch ein preislich attraktives Angebot dabei, was per Telefon ☎️ nochmal nachverhandelt wurde. 😏 Wir haben spontan zugestimmt und heute war es dann endlich so weit! 🙏🏽🤩
Der Camper steht, die Richtung auch… Winterschuhe statt FlipFlops 🩴, Skihose statt kurzer Hose… 🩳 Alles andere ergibt sich! 😎
Pünktlich zu Beginn der Reise, hat es über Nacht geschneit. ❄️ Bereits 09:00 Uhr konnten wir „Nilson“ abholen. 🚐 Das Winter-Räumkommando 🦺🧂hatte um die Zeit natürlich wieder „wichtigeres zu tun“, sodass sich die Fahrt zur Vermietstattion, eher wie eine Schlittschuhfahrt ⛸️ anfühlte.
Nach 3️⃣0️⃣ Minuten war die Übergabe erledigt und der Schlüssel 🔑 in unseren Händen. Nach der Rückfahrt nach Weimar, wurde das Fahrzeug 🚐 noch dem ein oder anderen „präsentiert“, bevor es an das Einräumen ging.
Vorbereitet war schon alles, es musste „nur noch“ aus dem 5. Stock heruntergetragen ⬇️ und eingeladen werden. 🙄🫨😶🌫️
Das erste Mal wieder Reisen, ohne Gewichtsbeschränkung… ⚖️ Das haben wir definitiv ausgenutzt. 😅😅 Nach dem Erledigen der letzten Einkäufe, sollte es eigentlich los gehen. 💪
Die Ölstandsanzeige hatte allerdings andere Pläne mit uns und meldete sich mit „Max. Motorölstand überschritten“. 🤔 Kannten wir so auch noch nicht, also wurde zum Telefon 📞 gegriffen. Leider erreichten uns damit keine guten Nachrichten, denn wir sollten umgehend zur Station zurück kommen. 🙄
Eine Stunde 🕖 und zwei Kaffee ☕️ später, war das Problem vom Werkstattmeister gelöst und wir konnten endlich los fahren. 💨Gegen 18:00 Uhr hieß es also -> Next Stop Rostock! ⚓️
Auf der Fahrt klappte alles, kein Stau, keine nervigen Autofahrer, kein schlechtes Wetter. Perfekter Beginn, wenn „Nilson“ nicht so unheimlichen Durst hätte. 🫢⛽️⛽️ Nach ein paar kleineren Pausen, erreichten wir gegen 23:30 Uhr dann endlich das Hafengelände. Wir haben uns entschieden direkt dort zu schlafen, so sind wir morgen früh direkt am Ort des Geschehens. 😉⛴️
Wir haben unser Wohn-, Schlaf- und Badezimmer noch etwas gemütlich eingerichtet 🕯️🪅 und mit Hilfe von Panzertape 🩹und Kabelbindern 🪢 das ein oder andere befestigt. 😌💡
Anschließend gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen 🌭und sich auf die erste Nacht vorbereitet. 😴 🛌En savoir plus
Reiseland Nr. 2️⃣0️⃣ - Hej Schweden 🇸🇪🫎☃️
17–18 févr., Suède ⋅ ☁️ -10 °C
Nach der zweiten ruhigen Nacht ging es wieder ungewohnt früh raus. Bereits 06:00 Uhr klingelte der Wecker. ⏰
Sich morgens zu zweit auf engem Raum zu organisieren 💆♀️ ist wieder etwas ungewohnt, aber keinesfalls unmöglich. 😉💪 Nach dem Frisch machen 💇♀️ 🚿, einem Kaffee ☕️ und den Tagesrucksack mit Wertsachen und Snacks füllen, beginnt der Tag.
Wir bezahlen 4€ für unseren Stellplatz und begeben uns schnellstmöglich 💨 zum Check In am Fährterminal. Dieser soll wohl in 1️⃣0️⃣ Minuten schließen. 🫨🤨 Ja, unser zeitliches Management funktioniert auch nach einer Woche Deutschland noch nicht so richtig. 😅😜
Dem Herren am Schalter erklären wir unser Anliegen auf Englisch, worauf er sehr verwirrt schaut. 😵💫😵💫 Verständlich, wir stehen seit 2️⃣ Minuten im Raum, unterhalten uns auf Deutsch und sprechen ihn dann auf Englisch an. 😅🤦🏻 Da käme ich mir auch etwas dumm vor. 🤭
Die Sprachbarriere war schnell gebrochen und er erklärt uns ganz entspannt (auf Deutsch), dass wir hier falsch sind. 🙄🙄 Wir müssten in Richtung 🧭 Fähranleger, an der nächsten Schranke wäre dann ein Check In Automaten. 🎟️
Glücklicherweise war es auch so. 😌 Kurze Zeit später standen wir in Linie 14 und warteten mit 2️⃣ weiteren Fahrzeugen 🚗 und unzähligen LKW‘s 🚛 auf das Go 👋🏼 der Mitarbeiter. 🚧 Die Rampe nach oben, den Camper parken, abschließen und den Weg ins Innere des Stahlkolosses 🚢 finden, waren die nächsten Schritte. 🕵🏻♂️💪
An Deck 5️⃣ von 7️⃣ haben wir es uns gemütlich gemacht. Füße hoch, ein wenig zudecken und den Blick 👁️ aus dem überdimensionierten Fenster genießen. 😌 Während gerade die Sonne am Horizont aufging gab es Wiener, Knacker und Brötchen zum Frühstück. 🍳
Nach gut 2️⃣ Stunden Entspannung haben wir uns auf den Weg gemacht, das Schiff etwas zu erkunden. Außer einem Duty Free Shop 🛍️, einem Bistro, vielen Kabinen 🛏️ und den Rettungsbooten 🛟, gab es nicht so viel zu entdecken. 🔍
Festgestellt haben wir allerdings, dass es auf Deck 6️⃣ bedeutend wärmer ist, wo wir dann auch die restliche Zeit ⏰ verbracht haben. Auf der Liste 📋 stand ganz weit oben, unsere Route zu planen und den heutigen Schlafort festzulegen. 🧑💻 Dafür haben wir tatsächlich auch bis zur letzten Minute gebraucht. 🫨
Nach 6,5 Stunden entspannter Überfahrt ⛴️erreichen wir gegen 14:00 Uhr Trelleborg, die Stadt liegt in unserem Land Nummer 2️⃣0️⃣ -> Schweden. 🇸🇪 🤩
Der Van 🚐 war schnell gefunden, ist heil geblieben und so verlassen wir als erster die Fähre. Nach unserer aktuellen Routenplanung, lassen wir Malmö links liegen und düsen 💨 heute noch die ersten 350 km Richtung Norden. ⬆️
Die Straßenverhältnisse sind erstaunlich gut, gestoppt wird nur für einen Snack und zum Tanken ⛽️. Vier Stunden später erreichen wir das Städtchen „Jönköpping“.
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Jönköping ist eine Stadt im Nordwesten der historischen schwedischen Provinz Småland. Sie ist Hauptort der Provinz Jönköpings län und der Gemeinde Jönköping, welche knapp 150.000 Einwohner zählt.
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Lena hat uns einen kostenloser Stellplatz 🅿️ direkt am „Jönköpings Stadspark“ herausgesucht. Der Trip kann nicht besser beginnen, wir haben einen wundervollen Blick auf die Stadt 🌆 und den angrenzenden Vätternsee. 🌊 Wir machen uns einen gemütlichen ersten Abend im Van und gehen früh schlafen. 😴
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Der Vättern ist ein Süßwassersee und wird vom Motala ström in die Ostsee entwässert.
Mit einer Fläche von 1886 km² ist der See der zweitgrößte See Schwedens, sowie der elftgrößte See in Europa. Im Norden ist er durchschnittlich 25 Meter, im Süden mehr als 100 Meter tief.
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Der nächste Morgen empfängt und mit zarten -10 Grad. 🥶 Im Auto ist es kuschelig warm und draußen strahlend blauer Himmel und Sonne. ☀️ Genau so hatten wir uns das vorgestellt. 🤩
Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang 🏃🏽 durch den riesigen Park. Es gibt Viewpoints, ein Stadion 🏟️ (Stadsparksvallen) und ein Wildgehege zu bestaunen. Neben den Enten 🦆, Ziegen 🐐 und Dammhirschen 🦌 , die im Park verteilt sind, gab es natürlich auch Alpakas. 🦙 Ihr könnt euch vorstellen, wie wir den halben Tag verbracht haben. 😅😅🤭🤭
Auch sonst findet man hier viel Natur. 🌳 In der gesamten Gemeinde Jönköping liegen 2️⃣8️⃣ Naturschutzgebiete und über 250 km Wanderwege. 🥾 Im Winter leider nur bedingt geöffnet. Nach einer Aufwärmpause im Camper mit Tee 🍵 und Keksen 🍪, ging es den Berg hinab in das Stadtzentrum. 🌆
Bei bestem Wetter ☀️ haben wir uns u.a. die Kirche „Sofiakyrkan“ ⛪️ und die weiterführende Schule „Per Brahe Secondary School“ angeschaut, sind über den zugefrorenen See „Munksjön“ geschlittert ⛸️ und waren am Hafen. ⚓️
Auf dem Rückweg sollte es eigentlich noch in das „Tändsticksmuseet“ (Streichholzmuseum) 🔥 gehen, das hatte aber leider schon zu. 😕
Etwas niedergeschlagen ging es zurück zu Nilson. Die 2️⃣0️⃣ Minuten bergauf haben uns zumindest wieder ordentlich aufgewärmt, sodass direkt der Sonnenuntergang 🌅 noch geschaut werden konnte. 🤩
Nach dem Abendessen 🥘 und einer heißen Dusche 🚿 wurden die Lichterketten und Kerzen 🕯️ aktiviert - Wohlfühlstimmung hoch 🔟. Währenddessen lief unsere Serie, bis die Äuglein immer kleiner wurden. 📺
Wir hoffen auf eine weitere entspannte Nacht in unserem rollenden Wohnzimmer. 🌙 😴En savoir plus
Weiter Richtung Norden 🧭🛣️
19–20 févr., Suède ⋅ ☁️ -19 °C
Die Hoffnung nach einer entspannten Nacht, blieb leider auf der Strecke. 🤨 Gegen 1:30 Uhr merke ich, wie die Kälte unter die Bettdecke kroch. 🥶 Im Halbschlaf und mit der Kopflampe 🔦 bewaffnet, ging ich auf Spurensuche. 🕵️
Der Übeltäter war schnell gefunden. 💪Die Aufbaubatterie (dient u.a. zur Versorgung des Wohnraumes) zeigt 0️⃣ % an. Dadurch läuft der Ventilator der Heizung nicht an und bringt somit auch keine Wärme ins Fahrzeug. 🙄 Währenddessen sinkt die Temperatur minütlich. Wir sind quasi dabei Tiefkühlware zu werden. 🥶
Ich versuche Lena zu wecken, die aber lieber meint sich wieder umzudrehen. 😴 Deckenentzug und ein paar Schüttler später, erbarmt sie sich doch aufzustehen. Da unser Stellplatz keine Lademöglichkeit 🔋 bietet und wir nicht mehr sonderlich viel Sprit im Tank haben, gibt es nur eine Option -> Wir müssen umziehen und zwar sofort! ⏳🚨
Die Handschläge sitzen, jeder hat seine Aufgabe. 💪 Nach dem die letzten herumfliegenden Gegenstände 🍾🍶🎲sicher verstaut wurden, sind wir abfahrtbereit für die nächtliche Irrfahrt. 🌃
Zum Glück dauert die Expedition „Finde den Strom“ nur knapp 1️⃣5️⃣ Minuten. Lena ist wieder voll bei mir und navigiert uns über ihr Handy 📲 zum nächsten Stellplatz. 🔝
Nachdem wir am Stecker 🔌 hängen, wird das Nötigste wieder ausgeräumt, die Heizung 🌡️ auf Funktion überprüft und wieder ins Bett geschlüpft. 🥱
Am nächsten Morgen ☀️ fühlen wir uns trotzdem, als hätten wir die Nacht durchgefeiert. 🥳 Eine spontane Umzugsaktion 📦 🚐 halb zwei morgens, gehört definitiv nicht zu unseren Lieblings - Freizeitaktivitäten. 😵💫
Nach einem ausgedehnten Frühstück 🍳 und einer extra großen Portion Kaffee ☕️ machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden.
🧭 Zuvor soll allerdings noch der Grauwassertank geleert werden. 🧽🍴
Wir fahren über die Entleerstation, Schieber auf und leer laufen lassen. 💦 So zumindest die Theorie. 💡 Die Praxis funktionierte nur bis zur Positionierung. Trotz Beheizung, ist der Schieber eingefroren und lässt sich nicht öffnen. Meine Laune sinkt ähnlich den Temperaturen, in den minus Bereich. 😡 ➖
Für lange Überlegungen haben wir keine Zeit, es ist bereits Mittag. 🕛 Wir bewegen Nilson also erstmal auf die Straße. 🛣️ Es geht entlang des wunderschönen Vättern, der ruhig neben uns liegt, während wir innerlich noch versuchen, in diesem Tag 📅 anzukommen. 😤
Lena befragt das Internet 🛜 nach sinnvollen Informationen zu eingefroren Tanks. Die Antworten besagen ganz klar - fahren fahren fahren. Die Abwärme des Motors regelt das Problem. 🤨🤔
Gut also, das wir für die nächsten Tage sowieso „Fahrtage“ eingeplant haben. Das bedeutet, dass wir Strecke machen wollen. Es gibt nur die Richtung Norden 🧭, aber vorerst kein besonderes Ziel - einfach Kilometer sammeln. 1️⃣ 2️⃣ 3️⃣
Ein paar Stunden später, meldet sich unser knurrender Magen. 🤤 Wir nutzen die Chance, um einen weiteren Punkt auf unserer Liste 📋abzuhaken. Ein Besuch unseren schwedischen Lieblingsladen IKEA steht an. 🤩🤩
Diesen Laden zu betreten, ohne etwas zu kaufen ist theoretisch möglich, praktisch aber reine Fantasie. Irgendetwas landet doch immer im Wagen. 🛒 🫣 Bevor also eine Blumenvase 🏺 oder Kerzen 🕯️im Beutel laden, nutzen wir jede mögliche Abkürzung der bekannten Wegführung 🪧 und landen schneller als geplant am eigentlichen Ziel 🏁 - dem IKEA Restaurant.
Wir gönnen uns selbstverständlich Köttbullar mit Kartoffelbrei und Mischgemüse. 🤤🤤 Die jeweils 1️⃣2️⃣ runden Bällchen mit Beilage kosten 8€ und lassen uns direkt ins Fresskoma verfallen. 🫃
Anschließend geht es wieder auf den Highway E4. Insgesamt spulen wir an diesem Tag 6️⃣0️⃣0️⃣ Kilometer ab. Nach 7️⃣ Stunden im Auto 🚐 beschließen wir, dass unser Durchhaltevermögen für heute ausreichend unter Beweis gestellt wurde. Der Tank konnte zwischendurch auch geleert werden, danke Internet. 🛜 🙏🏽 🤭
Wir suchen uns einen Schlafplatz in einem niedlichen verschneiten Dorf, etwas abseits des Trubels. ☺️ Nach 2️⃣0️⃣ Minuten Waldweg fahren, stellen wir fest, dass es wohl etwas zu abgelegen ist - der Stellplatz ist nämlich nicht geräumt. ❄️ 😬 Und so landen wir etwas später spontan auf einem Rastplatz am „Ångersjöns See“ in „Enånger“.
Zwischen einigen LKWs finden wir eine kleine Lücke für uns und unseren Gefährten. 🚐
Es schneit ununterbrochen und das Thermometer 🌡️ zeigt mittlerweile -17 Grad an. 🥶 Der Abend verläuft angenehm ruhig, die Nacht eher weniger. Wiederholt werde ich nachts wach und muss gegen 2:30 Uhr nach draußen. Die Batterie 🔋hat noch Saft, aber das Gas ist leer. Andere Ursache, gleiches Problem - wir haben keine Heizung. 😵💫😬
Die Flasche war zwar schnell gewechselt, aber die Finger ✋ kaum noch zu spüren. Heizung auf Volllast und für ein paar Stunden wieder ins Bett kuscheln. 🤗
Am Morgen darauf starten wir bei -19 Grad in den Tag. ⛄️ Frühstücken, abwaschen, fertig machen und zusammen räumen. Der tägliche Ablauf wird Tag für Tag besser. 💪 Gegen 09:00 Uhr sind wir bereits wieder auf der Bahn. 🏠
Auch heute haben wir kein festes Ziel. 🏁 Wir fahren und fahren und fahren…. Überqueren währenddessen eine der längsten Hängebrücken 🌉 der Welt (Höga Kustenbron / 1.867m) und sind begeistert von dem eingefrorenen „Dockstafjärden“. Angehalten wird nur zum tanken ⛽️, Toilettengang 🚻 und Kaffee-/ Essenspause. 🥘 Dieses Konzept funktioniert erstaunlich gut. 🔝
Besonders die Stops an Tankstellen, sind für mich beneidenswert. 😕😖 Hier kommen die Leute nicht mit Autos, Fahrrädern oder zu Fuß vorbei, sondern nahezu alle mit einem Schneemobil. 🤩🤩 Verschiedene Farben, lauter Auspuff 💥, mit oder ohne Kinderschlitten dran… Die Dinger sind der absolute Wahnsinn. 😍 Straßen werden übrigens auch nicht benötigt, man fährt einfach querfeldein. 🤷🏼♂️
Nach einbrechender Dunkelheit, weiteren 7️⃣ Stunden und nochmals rund 600 Kilometern, erreichen wir den Ort „Byske“. Der (noch) ruhige kostenlose Stellplatz 🅿️ befindet sich direkt an der „Byske Church“. ⛪️ Neben einen weiteren Camper reihen wir uns ein und machen alles für die Nacht fertig. ✔️ Die Batterie hat ausreichend Strom, das Gas ist voll, nichts steht einer entspannten Nacht im Weg. 🌙
Doch gegen 22:00 Uhr verwandelt sich der Rundkurs um die Kirche zu einer Art inoffizielles Dorf-Drift-Festival. 🚗 💨 Die Jungs haben anscheinend zu oft Fast and the Furios geschaut 📺 und testen jetzt ihre heckangetrieben Fahrzeuge auf Herz und Nieren. Filmtitel: „Welches Auto rutscht besser an parkenden Fahrzeugen vorbei, ohne sie zu berühren“. 🙄🫨
Unserem Stellplatznachbar Sven versucht mit den 12-jährigen zu sprechen, allerdings mit mäßigen Erfolg. Die sehen es eher als Provokation 🤬 und verkürzen den Abstand zwischen Ihren und unseren Fahrzeugen. Da wir vernünftig (und klar in der Unterzahl 😅) sind, streichen wir die Segel und weichen erneut auf einen nahegelegen Rastplatz 🅿️ aus.
Dort treffen wir überraschend auch auf unsere ehemaligen Stellplatz-Nachbarn. 😇 Auch sie hatten spontan das Bedürfnis, nach mehr Ruhe. Wir kommen ins Gespräch 🗣️ und werden kurzerhand in ihren Camper 🚐 eingeladen. Die beiden (Tanja und Sven) sind für drei Wochen unterwegs und haben ebenfalls Norwegen 🇳🇴 als Ziel.
Wir verbringen noch einige sehr unterhaltsame Stunden zusammen. 🤣😂 Gesprächsthemen gibt es genügend und Sven hat auch ausreichend Getränke an Board. 🍻 Gegen 01:00 Uhr verabschieden wir uns schließlich und wechseln zurück in unser Wohnmobil. 🔁🚐
Wir kuscheln uns ins Bett 🛌 und hoffen, dass diese Nacht ohne weitere Vorkommnisse verläuft. 😴🌓En savoir plus
Die nördlichste Stadt Schwedens - Kiruna
21 février, Suède ⋅ ☀️ -21 °C
Guten Morgen ☀️ vom Rastplatz. 👋🏼 Wir sind früh auf den Beinen, heute steht wieder eine lange Fahrt an. Der Kater 🐈⬛ blieb zum Glück aus, sodass wir ohne Snooze Taste gegen 7:30 Uhr das kuschlige Bett verlassen. ⏰ 😊
Nachdem alles ordnungsgemäß verstaut wurde und die Toilette 🚻 geleert war, haben wir uns noch von Tanja und Sven verabschiedet. 👋🏼 Anschließend ging es mit Nilson wieder auf den schneebedeckten Asphalt. ❄️ 🚐
Heute haben wir tatsächlich ein festes Ziel 🏁 -> die Stadt „Kiruna“. 🏙️
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Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, die Gemeinde zählt rund 22.500 Einwohner.
Die Stadt entstand als Siedlung für das gleichnamige Eisenerzbergwerk. Damit die unter der Stadt liegenden Vorkommen abgebaut werden können, wird sie bis 2040 komplett um fünf Kilometer nach Osten verlegt.
Laut Angaben des schwedischen Energie- und Wirtschaftsministeriums liegen unter Kiruna auch 1,7 bis 2 Millionen Tonnen seltene Erden, was den Fund zu Europas größten bekannten Vorkommen an seltenen Erden macht.
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Die Fahrt auf der E4 verläuft ruhig, bis auf vereiste Straßen, viel zu schnelle LKW‘s 🚛 und meterhoher Schnee, gibt es nichts zu beanstanden. 😅🤭 Nach einer Weile verlassen wir die Fernverkehrsstraße 🛣️ und biegen auf die Landstraße E45 🆎. 💪
Ab hier heißt es unberührte Natur und traumhafte Kulisse. 🏞️ Die Straßen sind kaum noch erkennbar und hin und wieder tauchen kleine verschneite Dörfchen auf. Die Bäume 🌲 sind mit Puderzucker überzogen und wirken wie gemalt. 🤩 Wenn jetzt noch der Weihnachtsmann 🎅🏻 auftaucht, sind wir komplett im Winter-Wonderland angekommen - Herzlich Willkommen in Schwedisch Lappland!! 😍😇
Wir schleichen über die Straßen 🐌 und erreichen nach kurzer Zeit den Polarkreis, der sich übrigens jährlich, um 1️⃣4️⃣ Meter verschiebt. 😏 Das wohl üblichen Getränk Vargtass (schwedischer Schnaps aus Wodka mit Preiselbeersaft) gab es für uns zwar nicht, dafür ein paar schöne Bilder mit dem Helikopter. 😉🚁
Bei -20 Grad geht es ein paar Kilometer weiter, wo wir mitten im Weihnachtsmann Land eine kleine Mittagspause 🥘 einlegen. Nach der Stärkung, inklusive wundervollem Blick, geht es auf die letzte Etappe des Tages. 🚐 💪 Lange dauert die Fahrt allerdings nicht, bis wir erneut anhalten. 🫢
Grund dafür, sind Frau Rentier und Herr Elch 🫎, die sich kurz nacheinander am Straßenrand zeigen. 🤩 Lena ist so fasziniert und überglücklich, das sie kaum noch sprechen kann, während ich versuche, den Wagen irgendwie am Rand zu parken. 🅿️
Ein paar Schritte 🏃🏽 zurück, finden wir sie halb im Schnee ❄️ versunken. Ohne Scheu bewundern wir uns gegenseitig und fotografieren natürlich was das Zeug hält. 📸
Nach einiger Zeit der Beobachtung 👀 , führe ich Lena, die sich immer noch in Schockstarre befindet, zurück zum Auto. 😅🤓 Schliesslich haben wir heute ein Ziel. 🏁💪
Nach 430km und 7,5 Stunden Fahrt, erreichen wir bei -21 Grad 🥶 und unfassbar viel Schnee das Städtchen „Kiruna“. Wir organisieren uns einen schönen Platz im „Camp Ripan“. Für 35€ pro Nacht 🌓 sind Stellplatz, Strom, Küche, WC/ Dusche und Sauna enthalten. 🔌 🚾 👨🏻🍳
Außerdem gibt es ein großes Restaurant,🫰 eine schicke Bar, einen Rodelberg 🛷, eine Eis-Kletterwand 🧊 und im Sommer eine Poollandschaft.
Die Annehmlichkeiten sind für uns gerade perfekt, da der Tank schon wieder eingefroren🥶 ist und somit die private Dusche 🚿 nicht nutzbar ist. 😬🫥
Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Pesto. 🍝 Während ich den Abwasch erledige, kümmert sich Lena um die morgige Tagesplanung. Obwohl es schon spät ist, kann sie meinen Wunsch noch organisieren.😉🤩
Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben 🕯️ und über die heutigen Tierbeobachtungen philosophieren, piept Lenas Handy. 📲 Laut Benachrichtigung, könnten bei klarem Himmel 🌌 jetzt die Nordlichter gesehen werden. 🚨😲
Mit dem Blick aus dem Fenster 🪟 fing Lena direkt wieder an zu kreischen. 🗣️🗯️🤣 Kein Elch, kein Rentier, sondern grüne Streifen am Himmel. 🥹 Tatsächlich stand das ganz weit oben auf unserer ToDo-Liste 📋 und jetzt passiert es.
Total unvorbereitet haben wir uns dick eingepackt 🧣🧤🧥, schnell das Stativ 🔭 in Betrieb genommen und sind nach draußen. Da waren sie also, die bekannten „leuchtenden Streifen“ am Himmel. 🌌 🌠 Wir haben beide einfach nur regungslos in den Himmel gestarrt und waren total beeindruckt. 🤩🔮
Irgendwann machten sich die zweistelligen Minusgrade 🥶 doch bemerkbar und wir zogen uns wieder in den Van 🚐 zurück. Nach dem Auswerten der 50.000 Bilder 📸 ging es mit vielen neuen Eindrücken ins Bett. 😴 🛌En savoir plus
Abenteuer Kiruna ❄️☃️🛷
22 février, Suède ⋅ ☀️ -19 °C
Eine weitere entspannte Nacht liegt hinter uns. 😌 Aufgrund der Aufregung, war ich heute schon besonders früh wach. ⏰ 😬
Lena konnte bei knapp 30 Grad Innentemperatur 😅🥵 noch ein bisschen schlummern, 😴 während ich den ersten Kaffee geschlürft und das Frühstück vorbereitet habe. ☕️ 🍳
Draußen sind es -19 Grad 🧊, es ist strahlend blauer Himmel und die Sonne lacht uns an. Perfekt für unser heutiges Vorhaben. 😉😍
Wir ziehen so ziemlich alles an, was wir dabei haben. 🧤🧥🧣 Glücklicherweise ist der Abholpunkt zur gebuchten Tour, direkt an der Rezeption von unserem Campingplatz. 🏕️ Der Weg ist also nicht weit, pünktlich 10:50 Uhr stehen wir bereit. 💪
Der Minivan fährt vor, wir werden freundlich begrüßt und warten noch auf 4️⃣ weitere Damen mittleren Alters. 😬😜 Nachdem wir vollzählig sind, fahren wir 1️⃣5️⃣ Minuten zum eigentlichen Ereignis. Wobei die Fahrt schon ein Ereignis war, der junge Fahrer hatte sichtlich Spaß, uns seinen Heckantrieb 💨 auf den vereisten Straßen ❄️ zu präsentieren. 🤣
Angekommen am Ort des Geschehens, war Lena direkt verschwunden. 🤦🏻♂️👻 Grund dafür waren die ca. 250 Hunde, welche in verschiedenen Gehegen 🌳 nach Streicheleinheiten bettelten. 🐕 ✋
Nach mehrmaligem Rufen, kam sie zurück zur Gruppe und wir konnten endlich mit dem Tag 📅 beginnen. 😅 Zuerst hieß es viel zu große Anzüge überwerfen sowie Stiefel, Handschuhe und Helme anziehen. ⛑️ 🧤 🥾
Anschliessend ging es wieder raus zur kurzen Einweisung der motorisierten Gefährten. 🛷 🤩 Hebel und Schalter wurden erklärt, sowie die „Tether Cords“ (Sicherheitsleine) am Handgelenk angebracht. Tatsächlich gab es währenddessen eine Dame, die fragte was „Brake“ bedeutet und wofür man es nutzt. 😳🤨🧐 Alle fanden es anfangs witzig und dachten es sei Spaß, weil sie vielleicht gerne schnell fährt… Aber Nein, es war ihr voller Ernst. 😧🤨🤦🏻♂️
Nachdem das Thema ausreichend mit Händen und Füßen dargestellt wurde, konnte es endlich los gehen. 💨 Der Guide ganz vorn, wir dahinter und die letzten beiden Schneemobile wurden von den Damen besetzt.
Nach ein paar Metern, der erste Stopp an einer engen Straße… Schlittenhund - Gespanne haben anscheinend Vorfahrt. 😅🫢 Nachdem die Hunde 🐕 durch waren, konnten wir auch los. Eingewöhnen und üben auf vereisten Straßen war die erste Herausforderung. ❄️🥶💪
Anschließend folgten zugefrorene Flüsse und Seen sowie verschneite Wälder 🌳 die wir über- bzw. durchquerten. Leider mussten wir öfters auf die Damen warten, was weder wir, noch der Guide lustig fanden. 🙄 Er erklärte uns währenddessen immer einiges über die umliegenden Gebiete oder beantwortete meine Fragen zu den Schneemobilen. 😉🤭
Nach ungefähr 1️⃣ Stunde sind wir an einer kleinen Hütte 🛖 mitten im Wald 🌳 angekommen. Der Kamin war an 🔥 und für uns wurde eine kleine Stärkung sowie heiße Getränke vorbereitet. 🥪 🫖 Lena hatte stattdessen wiedermal nur, die ebenfalls angekommenden, Schlittenhunde im Auge. 🐕 👁️
Nach dem Essen und einem Plausch am Kamin, ging es raus aus den Pantoffeln 🩰 und wieder rein in die winterfeste Kleidung. 👢🧥 Aufsitzen, Motor starten 💥🔊 und weiter durch den Wald. 🌳
Auf dem nächsten See konnten wir dann auch die bis zu 26.000€ Maschinen mal bis auf 90 km/h (max. 130 km/h) ausfahren und ein bisschen „driften“. 💨😍 Das hat so unfassbar viel Spaß gemacht. Zumindest habe ich so empfunden, Lena war da eher zurückhaltend. 😅😅 Die Hände werden bei -19 Grad übrigens auch nicht kalt, die Griffe sind nämlich beheizt. 😜🥵
Nach insgesamt knapp 3️⃣ Stunden, ging es über einen kleinen engen Waldweg leider wieder zurück zum Startpunkt. 😕😖 Die Sachen wurden wieder abgegeben, Lena hat sich von den Hunden 🐕👋🏼 verabschiedet und der anfängliche Fahrer, brachte uns zurück zum Camp. ⏮️
Für 135€ pro Person, war es eine wahnsinnige und Adrenalin geladene Erfahrung. 🤩🤩 Das Fahren der Schneemobile macht riesigen Spaß und zusätzlich hat man noch eine atemberaubende Landschaft um sich! 🏞️😍
Zurück am Van 🚐 wurde der Innenraum ein wenig aufgeräumt und sauber gemacht. 🧽 Anschließend ging es auf einem kleinen Spaziergang 🏃🏽 durch das verschneite Örtchen zum einkaufen. 🛒 Währenddessen wurde von mir noch der Kondensatablauf der ein oder anderen Wärmepumpe, als „nicht funktionstüchtig“ eingestuft. 🧐⚠️😅
Auf dem Rückweg konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang 🌅 beobachten, bevor zum Abendessen der Rost angeschmissen wurde. 🤤😋 Nach den leckeren Bratwürsten mit „Grill“ Kartoffeln 🥔 ging es noch in die örtliche Sauna. 🧖♂️🥵
Der rundum perfekter Tag endete klassisch mit ein paar Runden Kniffel 🎲 bei Kerzenschein. 🕯️☺️En savoir plus
Reiseland 2️⃣1️⃣ - Norwegen 🇳🇴
23 février, Norvège ⋅ ☀️ -3 °C
Nach dem gestrigen Adventure Erlebnis, stand heute mal wieder ein „Fahrtag“ an. 🚐 🛣️
Nach dem morgendlichen Ritual 🍳 ☕️ hieß es zusammen räumen und alles gegen scharfe Kurven, unvorhergesehene Huckel und Schlaglöcher sichern. 😅🤭
Der Plan für heute -> Über die E10 soll es durch „Abisko“ bis zur Grenze 🛂 nach Norwegen 🇳🇴 gehen und von dort über die spätere E6 durch „Bjerkvik“ in Richtung Lofoten. 🏁
Kaum auf der Schnellstraße 🛣️, stehen wir schon wieder auf einem Parkplatz am See. 🅿️
Nicht irgendein See, sonder der „Torneträsk“. Er hat ist 70 km lang, bis zu 168 m tief und hat eine Fläche von 330 km². Somit ist er der sechstgrößte See in Schweden. 🇸🇪
Wir spazieren 🏃🏽 eine Weile über die dicke Schneeschicht und beobachten fragend die Familie, welche bei -20 Grad mitten auf dem See zeltet. ⛺️🤔 Die Frau sucht Brennholz, der Mann geht seinem Eisangel-Hobby 🎣 nach und die Kinder liegen ganz entspannt auf dem Schnee, als wären sie bei +30 grad am Strand. 🤷🏼♂️🏖️
Dem freundlichen „Hej“ zufolge, geht es ihnen zumindest gut. 😇 Wir winken 👋🏼 zurück und können unsere Fahrt 🚗 beruhigt fortsetzen. ▶️
Nach ein paar Kilometern folgt der zweite Halt. ✋ Bedingt durch Lenas kreischen, diesmal eher unfreiwillig. 🤣 Eine Gruppe Rentiere stand am Straßenrand, die natürlich von Nahen betrachtet und fotografiert werden musste. 📸 ☺️ Ohne Handschuhe 🧤 und Mütze, merkt man die mittlerweile -24 Grad allerdings sehr deutlich. 😏💁🏼♂️🤷🏼♂️
Der Stopp viel also entsprechend kurz aus und weiter ging es geradeaus auf der E10. Vorbei an weiteren Seen, endlosen schneebedeckten Wäldern 🌳 und kilometerhohen Bergen. 🏔️ 🏞️
Nachdem wir wieder aufgetaut und die nächsten Kilometer 1️⃣2️⃣3️⃣ gefahren sind, erlebten wir die nächste Zwangspause. ⏸️ Ein kunterbunt blinkendes Auto 🚨 blockierte die Fahrbahn, während der Fahrer wild mit einer Fahne wedelte. 🚧🦺 „Wegen Lavinengefahr, sei die Straße gesperrt“! 🔐 🫨
In der Hoffnung, das es bald weitergeht, schlossen wir uns den bereits wartenden Autos an und reihten uns ein. 🚗 🚗 🚗 Eine andere Möglichkeit blieb uns auch nicht, da dies die einzigste Straße zur Grenze ist. 🙄 🛂
Während des Wartens konnten wir einen Helikopter 🚁 beobachten, der an einem langen Seil einen Sprengkörper 💥befestigt hatte. An verschiedenen Stellen entlang des Berges, ließ er das das Seil 🪢 herrunter und zündete den „Sprengkopf“, was jedesmal einen furchteinflössenden Knall auslöste. 💣
Durch die Detonation wurde die jeweilige Lawine ausgelöst und schoss den Berg 🏔️ hinunter. 💨 ⬇️ Das Räumfahrzeug beseitigte anschließend die Schneemassen ❄️ von der Straße und der angrenzenden Bahnstrecke. 🚂
Nach knapp 1️⃣ Stunde bei -26 Grad, wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. 🚐 ▶️ Kurz vor der norwegischen Grenze auf 1.000 m Höhe, haben wir unsere Vorräte an Speisen und Getränken nochmal aufgefüllt. 😏💰
Sogar der bekannte „Surströmming“ landete (für kurze Zeit) im Wagen. 🛒 🤮 Der Preis von umgerechnet 12 € gegenüber dem „Geschmack“ überwog dann doch und wir haben ihn im Regal zurück gelassen. 😅💁🏼♂️
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Surströmming ist eine schwedische Fischspeise, die durch Milchsäuregärung konserviert wird. Er riecht intensiv faulig und stinkend, schmeckt aber entgegen dem Namen nicht sauer.
Wegen dem extremen Geruchs, ist es eine Herausforderung den fermentierten Hering zu essen.
Er wird traditionell nicht pur, sondern auf dünnem Fladenbrot (Tunnbröd) mit Kartoffeln, Zwiebeln und Schmand serviert, um den Geschmack abzumildern. Die Delikatesse öffnet man am besten draußen oder unter Wasser.
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Der Grenzübertritt verlief problemlos und ohne jegliche Kontrolle. 🚔 Wir krochen 🐌 die letzten Kilometer auf der E10 den Berg hinab, bis wir die E6 erreichten. 🛣️ Die brachte uns u.a. durch „Bjerkvik“ und schlussendlich bis auf die Lofoten. 🏁
Obwohl die Strecke entlang verschiedener Fjorde führte, war es aufgrund der eingesetzten Dunkelheit 🌓 recht unspektakulär. 😬🫥 Nach einer Woche Schweden und 2.850km erreichen wir nun nach 8 Stunden unser heutiges Ziel „Svolvaer“.
Der erste Platz am Fährhafen ⛴️ hat uns nicht sonderlich gefallen, der zweite mitten in der Stadt war nicht geräumt und so ging es wieder 🔟 Minuten zurück an einen See. Die Onlinebuchung hat Lena erledigt, während ich Nilson für die Nacht vorbereitet habe. 🔌
Kurz vor dem schlummern 😴 summte wiederholt Lenas Handy -> Nordlichter Alarm. 🚨 Besser vorbereitet als beim ersten Mal, waren wir bereits nach kurzer Zeit draußen und trauten unseren Augen nicht. 😲 Viel heller und klarer 🔆 als zuvor, tanzten die leuchtenden Streifen am Himmel. 🤩🌌
Erneut, ein toller Abschluss des Tages. ☺️👋🏼En savoir plus
Sakrisøy - Å i - Nusfjord
24–25 févr., Norvège ⋅ 🌬 2 °C
Bevor es heute weiter über die Lofoten geht, haben wir eine Mission zu erledigen - Gasflasche füllen. 🤨🙄
Die kalten Temperaturen der letzten Tage, weisen auf einen immensen Gasverbrauch hin. Hauptsächlich die Heizung hat in den letzten 7 Tagen 2️⃣2️⃣ kg Gas verschlungen. 😱 Das würde im Sommer wahrscheinlich für ein halbes Jahr reichen. 🫣
Eine 1️⃣1️⃣ Kilogramm Gasfüllung kostet hier zwischen 40 & 50 Euro. 💶 Das müssten wir, bei aktuellem Verbrauch, alle 3-4 Tage machen. 😲🫨
Da unsere Aufbaubatterie 🪫 bei den Minusgraden einen weg bekommen hat, müssen wir nun eh öfters an den Landstrom, als gedacht. 🔌 Um dann wenigstens den Gasverbrauch zu senken, haben wir ein Elektrofachgeschäft aufgesucht und uns mit einem elektrischen Heizlüfter ausgestattet. 😏
Anschließend ging es endlich in Richtung dem kleinen Örtchen „Nusfjord“. Unterwegs wurde halt am schönen „Rørvikstranda“ (Strand) 🏖️ gemacht. Braun geworden sind wir leider nicht und die Wassertemperatur ist zum Baden auch nicht geeignet. 😬 Im Sommer sicherlich etwas schöner, als bei aktuellem Schneefall. 😅😜
Der Weg führte uns weiter über die beeindruckende 840 m lange ↔️ „Gimsoystraumenbrua“ (Brücke). 🌉 Den dort befindlichen Scenic Bridge Viewpoint nutzen wir für einen weiteren Halt. ⏹️✋
Weiter entlang der Küste 🌊 ging es bis zum Nappstraumtunnel. Dieser ist aktuell halbstündig für den Verkehr gesperrt. 🚧 Da der Tunnel beidseitig befahren wird, mussten wir 1️⃣ Stunde warten, bis wir an der Reihe waren. 🙄
Der morgendliche Shoppingtrip 🛍️, die Straßenverhältnisse und die ungeplanten Stopps, nahmen doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. 😶🌫️🫣 Wir lassen „Nusfjord“ also vorerst links liegen und suchen uns zum übernachten, ein Plätzchen in der Nähe. 🌓
Genauer gesagt in „Flakstad“, direkt am „Skagsanden Beach“. 😍 Auch hier ist das Wetter ungeeignet zum sonnen ☀️ und baden 🏊, dafür perfekt für einen ausgiebigen
Strandspaziergang. ☺️
Nach dem Abendessen und einer heißen Dusche 🚿 haben wir erneut das Glück, die Nordlichter zu beobachten. 👀 Immer wieder ein unrealer Gänsehautmoment. 🤩🤩
Die vorhandene Sauna mit Blick über das Meer 🌊 ist uns für knapp 20€ pro Person etwas zu teuer 🫰, stattdessen machen wir es uns im Camper gemütlich und genießen den Abend. 🎲😊
Die Nacht fällt ungewollt SEHR kurz aus. Gegen 02:00 Uhr werden wir vom Wind geweckt. Nicht nur die Lautstärke der Windböen 💨 sondern das durchschütteln des Vans 🚐, waren entscheidend für das Aufstehen.
Ein Blick aus dem Fenster 🪟 verriet, das wir mitten in einem extremen Sturm stehen. 🌪️ Die übrigen 3️⃣ Camper hatten bereits umgeparkt und sich in Richtung der kommenden Böen gestellt 🅿️, was wir natürlich ebenfalls taten. Die Angriffsfläche war nun zwar geringer, durchgeschüttelt wurden wir trotzdem permanent, sodass an Schlaf nicht mehr zu denken war. 💭
Mit der aufgehenden Sonne ☀️ wurden die Ausmaße sichtbar. 🔎 Schirme, Bänke und Tische lagen am Strand verteilt. Straßen, Wege und Parkplätze waren nicht mehr vorhanden, da sie von meterhohem Schnee ❄️ bedeckt waren. 😱 Es dauert allerdings nicht lange, bis die ersten Traktoren 🚜 kamen, um die Straßen zu räumen und den ein oder anderen Camper herrauszuziehen. 🪢🍀
Trotz der immer noch heftigen Sturmböen, trieb es uns für einen kleinen Spaziergang nochmal an den Strand. 🏖️ Mit dabei waren diesmal auch Gisa & Robin per FaceTime 📲, die gerade bei 35 Grad in Malaysia 🇲🇾 beim Abendessen saßen. 🫶🥘
Nachdem wir zurück bei Nilson 🚐 waren, wurde wieder alles festgezurrt und die einstündige Fahrt nach „Å“ konnte beginnen. 💪 Auf dem Weg haben wir uns mehrmals die abgehangen Fischüberreste (Stockfisch) an den Holzgestellen angeschaut. 👀 Der Geruch, schon beim Öffnen der Fahrzeugtüren, war einzigartig. 😉🤢
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Norwegischer Stockfisch (Tørrfisk) ist eine jahrhundertealte Delikatesse aus luftgetrocknetem Kabeljau, die hauptsächlich in Nordnorwegen/auf den Lofoten von Februar bis Mai hergestellt wird.
Ganze Fische werden paarweise an Schwanzflossen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stokk) im Freien getrocknet.
Durch Wind und Sonne konserviert, ist der ungesalzene Fisch extrem eiweißreich, lange haltbar und ein wichtiger Exportartikel.
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Nach der geruchsintensiven Erfahrung 🐠 haben wir uns auf der kleinen Insel „Sakrisøy“ etwas umgesehen, bevor wir in „Å“ angekommen sind. 🏁 Der Parkplatz 🅿️ war schnell gefunden und der Anfang der geplanten Wanderroute auch. 🥾
Leider war der Weg nur die ersten 500 m geräumt, sodass wir gezwungen waren, umzudrehen. 🙄 ⏮️ Auch alle anderen dort befindlichen Wege, rund um den „Ågvatnet“, waren nicht zugänglich. Restaurants und Shops im Ort waren ebenfalls geschlossen, sodass es für uns ein kurzer Besuch in „Å“ war. 🙁🤷🏼♂️
Das Wetter spielte leider auch überhaupt nicht mit. Neben dem starken Wind 💨 kam nun auch noch Schnee -/ Regen ☔️ 🌧️ hinzu.
Die nächste Möglichkeit nutzen wir um einen kleinen Snack zum Mittag 🥪 zu besorgen und uns einen weiteren Plan zu machen. 💭
Wir entschieden uns noch „Nusfjord“ zu besuchen. Nach knapp 1️⃣ Stunde bogen wir auf die Nebenstraße in Richtung dem Küstenort ab. ➡️ Die Straße war so verweht, das wir uns allerdings schon nach wenigen Metern festfuhren. 🙅♂️ Wind und Schnee hatten heute absolut kein Erbarmen! 😵💫🫥
Wir waren wiederholt gezwungen umzudrehen ⏮️ und entschieden uns auch direkt wieder bis nach „Svolvaer“ zu fahren, in der Hoffnung dort sei das Wetter ruhiger. 🙏🏽
Wir waren froh als wir an unserem bekannten Stellplatz am See ankamen und konnten dort tatsächlich auch ein sehr ruhige Nacht verbringen. 🤗🛌😴En savoir plus
Nach Nusfjord & Henningsvaer in Richtung
26 février, Norvège ⋅ ☁️ 2 °C
Nach einer ruhigen Nacht, wurden wir heute wieder von der Sonne geweckt. 🤗☀️ Das Wetter zeigt beste Voraussetzung für einen erneuten Versuch, nach „Nusfjord“ zu gelangen. 💪
Den morgendlichen Abwasch 🧽 übernahm heute Lena, während ich mit dem Helikopter 🚁 eine Runde gedreht bin. 🎮 Anschließend wurde gemeinsam die Abfahrtsliste 📋abgehakt ☑️ und es ging zurück auf die Straße.
Bevor wir nach „Nusfjord“ fahren, wollen wir vorher der 500 Seelengemeinde „Henningsvaer“ 🏡 einen Besuch abstatten. Das malerisches Fischerdorf 🎣 ist u.a. bekannt für seine Lage auf mehreren kleine Inseln 🗾 und dem „Inselsportplatz“. ⚽️ 🥅 Die Bevölkerung lebt traditionell vom Fischfang, insbesondere vom Stockfisch.
Das Meiste der halbstündigen Anfahrtsstrecke, kannten wir bereits von den letzten Tagen. 📅 Lediglich die letzten Kilometer, abseits der Hauptstraße sind neu für uns. Die kleine enge Straße 🏘️ führt entlang der Küste 🏔️ und lässt uns nach jeder Kurve, erneut über die tolle Landschaft staunen. 😮 🤩
Über eine Brücke 🌉 landen wir schlussendlich in „Henningsvaer“. Wir nutzen direkt die erste Abstellmöglichkeit für Nilson 🅿️ und machen uns zu Fuß 🦶 auf dem Weg.
Wir spazieren 🚶♂️ entspannt durch das niedliche Örtchen, schauen uns u.a. die Gallerie 🖼️ und den Hafen ⚓️ sowie den Stockfisch 🐟 und den verschneiten Sportplatz an. ❄️ ⚽️
Bis auf 1️⃣ Restaurant, 1️⃣ Souvenirladen und 1️⃣ kleiner Supermarkt, hat kaum etwas geöffnet… 🔐 Trotz ein paar anderen Touristen, wirkt es leider alles total verlassen und ausgestorben. ☹️😶🌫️
Nach 1,5 Stunden war der Rundgang beendet und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Knapp 2️⃣ Stunden später erreichten wir „Nusfjord“. 🤩 Gemäß den unzähligen Spuren 🛞 im Straßengraben, haben es gestern wohl auch noch andere Leute versucht, hierher zu gelangen. 😬😵💫
Auch wenn die Sonne schon wieder hinter den Wolken ⛅️ verschwunden war, war die Straße heute einigermaßen geräumt und gut befahrbar. Mit „Nusfjord“ allerdings erlebten wir das nächste verlassene Fischerdorf. ☹️ Wir haben viel hierüber gehört 👂 und uns auch mega auf den Besuch gefreut….
Leider war aber auch hier nahezu keine Menschenseele anzutreffen. 👻 Sämtliche Gebäude waren verschlossen 🔐 und irgendwie fehlte von Anfang an der Vibe. Nach den ersten Metern Ortserkundung, folgte die nächste Überraschung. 😮
Um zum Ortskern, den kleine Hafen ⚓️ und das Freilichtmuseum zu kommen, musste ein kleines Häuschen 🏚️ passiert werden. 🪧 Der Herr erwartete uns schon und bat um eine „Eintrittsgebühr“ von knapp 15€ pro Person. 😳💰 Auf Nachfrage, bestätigte der Herr, dass der Ort nur besichtigt werden kann, wenn die Gebühr entrichtet wird. 😤🤯😱
Dankend lehnten wir ab und versuchten uns nichts anmerken zu lassen, wie stinksauer wir waren. 🤬🤬 Auf dem Rückweg zum Auto, bogen wir nochmal auf einen kleine Anhöhe ab, um wenigstens ein paar Bilder mit dem Helikopter 🚁 zu machen. 📸 Niedlich sieht es ja aus, aber 30€ Eintritt, um mir 50 Häuschen anzuschauen… 🫣🫣
Enttäuscht ging es zurück zum Auto 🚐, um uns auf den Heimweg zu machen. Lena suchte währenddessen nach Schlafplätzen, was sich sehr sehr schwierig gestaltet. 📲 Freie Plätze sind nahezu alle nicht geräumt ❄️ und kostenpflichtige Campingplätze sind im Winter größtenteils geschlossen 🏕️ 🙄
Zur Verfügung stand für uns lediglich der „Windparkplatz“ von vor 2️⃣ Tagen oder der Stellplatz in „Svolvaer“, den wir bereits zweimal nutzten. Wir entschieden uns für „Svolvaer“, da wir morgen eh in die Richtung 🧭 wollen, auch wenn das heute nochmal mindestens 2-3 Stunden fahren bedeutet. 🤷🏼♂️
Die Rückfahrt zog sich wie Kaugummi 🤥 und hinzu kam, dass wir den Zeitslot ⏰ an der Tunnelsperrung 🚧 verpasst haben und wieder zusätzlich fast 1️⃣ Stunde warten mussten.
Froh endlich in „Svolvaer“ angekommen zu sein, wurde noch geduscht, Abendbrot 🥘 gegessen und ein Plan für die nächsten Tage 📅 geschmiedet. 🧑💻 😴En savoir plus
Norwegen - Schweden - Norwegen 🇳🇴🇸🇪🇳🇴
27 févr.–1 mars, Norvège ⋅ ☀️ -3 °C
Bei dem gestrigen planen der nächsten Tage, haben wir uns entschieden die Lofoten 🗾wieder zu verlassen und uns auf, in Richtung 🧭 Süden zu machen.
Leider haben wir in den 6️⃣ Tagen hier oben, gar nicht so viel erlebt, wie Anfangs gedacht. 😬🤔 Natürlich ist die Landschaft wirklich atemraubend. Die schneebedeckten Berge, die glasklaren Fjorde und die verschneiten Dörfchen sind jeden Tag aufs Neue schön anzusehen. 🤩🤩
Dagegen spricht (verständlicherweise) aber auch, dass sämtliche Wanderrouten, Viewpoints und abgelegene Straßen nicht passierbar sind. 🚧🙅♂️ Ringsherum ist wenig los, vieles ist geschlossen und wirkt verlassen, was unsere Tagesplanung leider absolut einschränkt. 👻 🤨🤷🏼♂️
Natürlich wird trotzdem ausgiebig gefrühstückt 🍳, bevor es wieder auf den Asphalt geht. 💨 In etwas über 3️⃣ Stunden, sollen die 200 km bis nach „Bjerkvik“ zu schaffen sein. 💪 Das Navigationsystem 📲 enttäuscht uns nicht und so erreichen wir nach dem Mittag den herausgesuchten Stellplatz. 🅿️
Bevor wir online buchen, steht eine Platzbegehung an. 🏃🏻♀️ Der „Platz“ gleicht eher einer Baustelle 🏗️ und liegt auf einer Anhöhe, mit Blick auf den Fjord. 👀 Schon beim Versuch des Aussteigens, reißt es die Tür 🚪 auf und das Haare kämmen war für umsonst. 🪮😅🫣
Ausblick ✅
Stellplatz & Preis 🚫
Wetter 🚫
Wir sind uns schnell einig, dass wir weiterfahren. 🚐 Preis-Leistung (40€/ Nacht) steht in keinem Verhältnis und die geplante Erkundung des Ortes 🦶würde aufgrund des Wetters sowieso ins „Wasser fallen“. 🙄 Außer irgendwelcher Rastplätze, sind die nächstmöglichen Stellplätze 🅿️ weitere 1-2 Stunden entfernt.
Beim inspizieren der Karte 🗺️, fällt uns auf, das die Grenze nach Schweden nur 3️⃣0️⃣ Minuten entfernt ist. 💡🤔 Wir müssen noch einkaufen und bekanntlich ist in Schweden alles bedeutend günstiger. 💰 Zudem ist der Tag noch jung und selbst mit dem „Umweg“ würden wir eine Menge Geld sparen. 🤭
Statt geradeaus, biegen wir also spontan links 🔙 ab und fahren über den Bergkamm 🏔️ zurück nach Schweden. 🇸🇪 Direkt nach der Grenze, besuchen wir unseren Stammladen und decken uns mit Lebensmitteln 🍅🥒🥯🥖und Getränken 🧃 ein. Nilson hat ebenfalls Durst, was gleich mit erledigt wird. ⛽️
Anschließend sitzen wir wieder im Auto und stellen uns nun die Frage in welche Richtung wir abbiegen…!? 💭 🤔
Links nach Norwegen 🇳🇴 oder
Rechts nach Schweden 🇸🇪
Nilson 🚐 entscheidet sich an der Kreuzung für links. Die Entfernungen ↔️ zu den jeweiligen Plätzen 🅿️ sind zwar die selben, Schweden allerdings überwiegt mit günstigeren Preisen und schöneren Landschaften -> Gute Entscheidung Nilson! 😅✅
Wir besuchen also kurzfristig wieder das „Camp Ripan“ in Kiruna. ⛺️ Wir kennen uns aus, haben den selben Stellplatz bekommen und können sofort den Abend genießen. 😌 Lena verzaubert uns zum Abendessen 🥘 mit Kartoffelbrei, Schweinefilet und Pilzen. 🍄 Es war so lecker, das nicht mal ein Bild gemacht werden konnte. 🙅♂️ 📸🤣
Da wir mittlerweile wieder Temperaturen im Minusbereich 🥶 haben, bleibt der Abwassertank geöffnet und läuft in einen Eimer. 🪣 Man lernt eben dazu. 😂
Am nächsten Tag haben wir spontan um eine Nacht verlängert und uns mal gar nichts vorgenommen. 🙏🏽 Wir frühstücken, genießen die Zeit in der Sonne ☀️, Rätseln 🔍 ein wenig und schmeißen zum Abend wiederholt den Rost an. 🔥🌭 Nach dem Abwasch 🧼 besuchen wir die kostenfreie Sauna und fallen trotzdem geschafft ins Bett. 🛌
Nach dem notwendigen Tag der völligen Entspannung, steht heute erneut ein Fahrmarathon an. 🛣️😵💫 Natürlich wollen wir uns auf dem Weg in den Süden, Norwegen noch genauer anschauen. 👀
Über eine kleinen Schwenker ↪️ durch Schweden, soll es etwas südlicher wieder über die Grenze 🛂 gehen. Somit steht auch das Ziel für heute fest. 💪🏁
Unzählige Rentiere 🫎 begleiten unseren Weg durch die Seenlandschaft von Schweden. Wir fahren oftmals abseits der Autobahnen und genießen hier nochmal ein richtiges Winter-Wonderland. 🧊❄️☃️
Wir machen mehrmalige Stops und spazieren 🚶 entlang an Flüssen, überqueren zugeschneite Brücken 🌉 und bestaunen die kleinen niedlichen Kirchen, welche in jedem Örtchen stehen. ⛪️ Der Verkehr hält sich auch in Grenzen, sodass das Fahren entspannt 😎 ist und selbst Fotoshootings 📸 mitten auf der Straße auch kein Problem sind. 🤣🤭
Im letzten Ort vor der Grenze (Jäkkvik) zu Norwegen, wird nochmals ein Supermarkt aufgesucht um auch für die nächste Tage 📆 ausreichend Proviant zu haben. 🛒 🛍️ Der Tag neigt sich dem Ende 🌓 jetzt heißt es wieder Stellplätze abklappern. 🙄
Der erste liegt direkt an der Straße, zwei weitere etwas abseits im Waldgebiet. 🌳 Wir fahren nacheinander zu den Campgrounds, allerdings ohne Erfolg. 🙅♂️ Geschlossen oder „ausgebucht“…. Wobei „ausgebucht“ eher „Es ist nach Feierabend und wir haben keine Lust mehr Gäste anzunehmen“ entspricht. 🫥🫥
Kurz darauf überqueren wir die Grenze und befinden uns wieder in Norwegen. 🇳🇴 🤭Gegen 21:30 Uhr und nach über 600 km, erreichen wir in „Nordnes“ die vierte und letzte Möglichkeit, im Umkreis von 1️⃣ Stunde. Per Telefon ☎️ können wir zum Glück den Inhaber kontaktieren und bekommen freie Platzwahl. 🍀😮💨
Kein Abendessen, keine Serie, kein Spieleabend. 🚫🥘 📺 🎲 Heute wird nur noch geschlafen. 😴😴😴En savoir plus
Über Mo i Rana & Røra nach Atna 🏔️🏞️🛣️
2–3 mars, Norvège ⋅ ☁️ 5 °C
Nach einer angenehmen Nacht, sind wir bereits früh auf den Beinen. ⏰ Heute heißt es erneut fahren, fahren, fahren… 💨 🚐 🫣
Nach der morgendlichen Teedosis ☕️ wurde der Stellplatz bezahlt, Müll 🚮 und Abwasser entsorgt. Gerne hätten wir heute auch mal in dem am Campingplatz befindlichen Restaurant gefrühstückt (haben nämlich gestern die Brötchen vergessen 🙃), aber für knapp 20€ pro Person, war es uns das nicht wert. 🫰🤑
Trotz angebotenem „Brötchenservice“, hatte der Herr weder Brötchen 🍞 noch Brot 🥖 im Sortiment und so ging es heute ohne Frühstück los. 🛣️ 🤷🏼♂️
Den ersten Stopp legten wir im 13 km² großen „Semska-Stødi“ Naturschutzgebiet ein. 🏞️ Als wir auf rund 500m Höhe ankamen, legte sich gerade ein Nebelteppich ☁️ über die Straße, Berge und Felder, während die Sonne ☀️ versuchte, sich durch zu kämpfen. 🤩🤩 Ein sehr schönes Naturschauspiel, was nun auf zahlreichen Fotos zu sehen ist. 📸🤣
Im nächst größeren Ort „Mo i Rana“ angekommen, gab es endlich die lang ersehnte Stärkung 🍱 für uns. Gleichzeitig konnte Pfand 💸 abgegeben und Nilson‘s Durst gestillt werden. ⛽️
Hier entdeckten wir auch unerwartet einen 7/11 Markt. 😍 Natürlich mussten wir den Shop direkt inspizieren, waren aber von der „Innenarchitektur“ und dem Sortiment etwas enttäuscht. 😢
Nach dem Videoanruf 📲 mit unseren dato malaysischen Freunden, die ebenfalls gerade vor einem 7/11 Markt saßen 🍻, ging es für uns (ohne Tiger Bier) weiter durch Norwegen. 🇳🇴
Über das Städchen Mosjøen 🏙️, ging es immer weiter durch das Landesinnere. 🚐 Auch diese Etappe wird immer wieder von kleineren Elchen begleitet. 🫎 Je südlicher wir kommen, geht der Schnee allmählich in Regen über. ☔️ 🙄 Nach erneut 600km und 8 Stunden Fahrt, erreichen wir „Røra“ bzw. die Gemeinde „Inderøy“.
Miss Stellplatz 2026 🎀 sucht uns ein nettes Plätzchen direkt am Trondheimfjord 🌊 heraus. Die Onlinebuchung 📲 und der Zugang 🎫 sind kein Problem, dafür schüttet es mittlerweile aus Eimern. 🪣 Der Nachmittag/ Abend wurde entsprechend im, anstatt vor dem Camper verbracht. 🎲 😵💫☹️
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Der Trondheimfjord liegt im westlichen Mittelnorwegen und ist mit 130 Kilometer Länge, der drittlängste Fjord Norwegens.
Die namensgebende Stadt Trondheim liegt an diesem Fjord, der an seiner tiefsten Stelle 617 Meter tief ist.
Die größten Inseln im Fjord sind Ytterøy und Tautra. In Verdal baut die Werft Aker Verdal große Förderplattformen für Erdöl und Erdgas. In Rissa wiederum baut eine Werft Kreuzfahrtschiffe, so etwa das Luxusapartmentkreuzfahrtschiff „The World“.
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„The World“ ist das erste als Privatresidenz ausgestattete Seeschiff. Die Bewohner leben an Bord, während das Schiff die Weltmeere befährt und sich in den Häfen meist zwei bis drei Tage aufhält.
The World fährt unter der Flagge der Bahamas und ist 196 Meter lang, hat zwölf Decks und eine Maximalgeschwindigkeit von 18,5 Knoten.
Das Schiff hat 165 Appartements, welche im Eigentum der Bewohner stehen oder gemietet werden können. Es stehen darunter Studios/ Appartements von 27 m² bis 360 m² zur Verfügung.
Die Appartements sind komfortabel eingerichtet und haben Küche, bis zu drei Bäder und mehrere Schlafzimmer.
Der Kaufpreis einer z.b. 130-m²-Wohnung beträgt zwischen 600.000 und 13,5 Millionen US-$ und die jährlichen Unterhaltskosten inklusive Verpflegung belaufen sich auf bis zu 300.000 US-$.
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Die letztere Information 💡 mit den Appartements, welche auf dem Kreuzfahrtschiff 🚢 käuflich erworben werden können, fand ich super interessant und wollte sie euch nicht vorenthalten. 😂🤷🏼♂️
Der nächste Morgen begrüßt uns wieder mit besserem Wetter. ☀️ Motivation genug zum aufstehen, aber nicht zum fahren. 😢 Für wandern 🥾 bleibt leider keine Zeit, heute steht die letzte längere Etappe 🚐 auf dem Programm. 💪
Entgegengesetzt zu uns, ist der Kollege Nilson bereits startklar… irgendwann müssen auch wir wieder unten ankommen. 🛬 🫣
Entlang des Fjordes nehmen wir die E6 Richtung Trondheim. Ein paar Straßensperrungen 🚧 zwingen uns jedoch einen vereisten Umweg über Stock und Stein 🌳 🪨 um den See Jonsvatnet zu machen. Wieder auf der Schnellstraße, lassen wir Trondheim links liegen und versuchen weiter Strecke 1️⃣2️⃣3️⃣ zu machen.
Sonderlich sehenswert ist mittlerweile auch nichts mehr, sodass die Fahrt unspektakulär und nicht erwähnenswert nach 6️⃣ Stunden im Örtchen „Atna“ endet. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz 🏕️ einer deutschen 🇩🇪 Dame.
Einen Rabatt gibt es leider nicht, dafür wieder einen schönen Sonnenuntergang 🌅 und ein leckeres Abendessen (Cordon Bleu/ Mischgemüse / Knödel) von Lena. 🥘 🤤
Während des Abwaschs klopft es an der Tür 🚪 und wir bekommen Besuch von einem älteren Herren. Begrüßt werden wir mit: „Neudietendorf grüßt Erfurt“… 😂🤣🤷🏼♂️
Er berichtet uns von seinen Reiseplänen… So z.b. das er allein unterwegs ist, in seinem Kleinwagen schläft und 87 Jahre alt ist. 👴😳 Uns werden Bilder 🖼️ aus den Sommermonaten gezeigt und ausführlich erläutert, wie schön der Süden Norwegens ist. 🫡
Wir hören (natürlich) ganz gespannt zu und bedanken uns für seine fachliche Expertise. 😁😜🙏🏽 Somit endete auch unser dritter „Fahrabend“. 😴🌙En savoir plus
Wir erreichen Oslo 🌃🏬🏫
4–6 mars, Norvège ⋅ ☀️ 8 °C
Nach den letzten drei längeren Fahrtagen, geht es heute etwas ruhiger zu. 😌 Das Navigationsgerät schafft die 270km in 4️⃣ Stunden.
Die Landschaft ändert sich minütlich. Der Schnee wird weniger, die Temperaturen steigen und zum ersten Mal seit Ewigkeiten, ist kein Minus mehr vor der Zahl zu sehen. 😌
Der Tank taut vollständig auf und noch erstaunlicher, auch unsere Batterie 🪫 scheint sich langsam zu erholen und hält länger als 6️⃣ Stunden. 🤣
Das Versprechen des Navis wird gehalten und so erreichen wir am frühen Nachmittag die Stadt Oslo. 💪
Mit knapp 730.000 Einwohner, ist sie die größte Stadt, die wir im Norden bisher besucht haben. Die Auswahl der Stellplätze hält sich auch hier in Grenzen. Wir landen für 43€ pro Nacht in unmittelbarer Stadtnähe, auf dem „Topcamp Bogstad“ Platz. 🅿️
Moderne Sanitäranlagen 🚻, riesige Stellplätze mit Strom und Wasser, Küche 🍴 und Grillplätze 🔥 sowie ein Supermarkt 🏪gehören zu den wichtigsten Ausstattungen. Den Nachmittag verbringen wir mit der Erkundung 🔍 der näheren Umgebung und dem genießen der Sonnenstrahlen. ☀️
Mit Beginn der Dämmerung 🌓 wird erneut der Rost angeheizt. Unser mitgebrachtes Grillgut ist zwar bereits aufgebraucht, aber das norwegische Grillangebot, liefert uns frische Scampis 🍤, gefälschte Bratwürste 🌭 und leckeren Grillkäse. 😋 🧀
Nach dem bekanntlichen Fresskoma 🫃, planen wir den morgigen Tag 🗺️ 🌆 und machen es uns bei einer Serie 📺 gemütlich. 🍵 🕯️
Der nächste Morgen beginnt natürlich mit einem ausgiebigen Frühstück. 🥞 Besonders gespannt, bin ich auf den empfohlen „Brunost“ - süßlicher, brauner Käse. 🧀 🤔 Den konnten wir gestern endlich besorgen und wird heute probiert. 🫡
Optisch nicht sonderlich ansprechend und irgendwie ungewohnt, aber dafür sehr sehr lecker. 🤤 So zumindest mein Empfinden, Lena ist in beiden Punkten nicht sehr begeistert. 🤨🤷🏼♂️ Da lebt sie aber eh ganz nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ 🤣🤣
Satt geworden sind wir natürlich trotzdem beide. 😇 Abwaschen, norwegisches Stadtoutfit 🧥🧣 🕶️ anlegen und ab zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bus 🚌 fährt ebenfalls direkt vor der Tür. 🚪 Die Fahrkarten sind online buchbar und kosten uns zusammen 8,20€.
1️⃣5️⃣ Minuten Busfahrt 🚌 und 5️⃣ Minuten Tramfahrt 🚊 später, befinden wir uns schon an der „Sentralstasjon“ im Herzen der Metropole. 🏙️ Das Wetter könnte nicht besser sein und motiviert uns zusätzlich die geplante Route 🔁 zu Fuß 🦶 zu bewältigen.
Natürlich beginnt die Sightseeingtour am wichtigsten Punkt - dem Hard Rock Café. 🎸📌 Nachdem der Pin in der Tasche ist, begutachten wir den direkt davor befindlichen „Tigeren på Jernbanetorget“. 🐯
Der Weg führt uns weiter durch belebte Shoppingstraßen 🛍️, an der „Domkirke“ 💒 vorbei zum Universitätsgelände. 🧑🎓 Auch in Oslo gibt es zahlreiche 7/11 Märkte, die zwar ein besseres Sortiment aufweisen, natürlich aber nicht an die asiatischen herankommen. 🤣 Kein klassisches Sandwich 🥪, keine -30 Grad Klimaanlage und keine „Hello Welcome“ Beschallung. 🔊 🎵 😜
Der nächste Punkt auf unsere Liste 📋 war das königliche Schloss „Det kongelige slott“ 🏯, das „Konzerthus“ 🎶 und die „Akershud festning“. 🏰🤺
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Die Festung Akershus ist eine historisch bedeutende Anlage im Herzen der norwegischen Hauptstadt.
Sie liegt auf der Halbinsel Akersneset direkt am Ufer des Oslofjords und prägt seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt.
In ihrer langen Geschichte wurde sie neunmal belagert und während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen besetzt. Außerdem diente sie lange Zeit als gefürchtetes Landesgefängnis.
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Die Promenade entlang des Wassers, begann für uns am Hafen 🛟 und endete am „Operahuset Oslo“. 💃🏻🕺🏻 Auf Lammfell sitzend, gönnten wir uns ein Kaltgetränk 🍺 - wobei Glühwein besser gepasst hätte - und beobachteten die völlig verrückten Saunagänger 🥶 mit anschließendem Sprung in das 2 Grad kalte Wasser. 💦 😶🌫️🫣
Leider hatte ich schon wieder meine Badehose 🩳 nicht dabei, ansonsten hätte ich mich natürlich dazugesellt. Vor allem beim Sprung ins Wasser. 😮💨🤭😜
Eine kleinen Snack 🍱 später, saßen wir schon wieder in den Öffis, auf dem Weg zum Van. ⏮️ 🚐 Somit geht ein schöner und sehenswerter Tag 📆 für uns zu Ende, bevor morgen wieder Pflichtprogramm auf dem Zettel steht. 🛣️ 🙄En savoir plus
Karlstad & Göteborg 🌭🌆🧭
6–8 mars, Suède ⋅ ☁️ 10 °C
Nach dem sonnigen und „warmen“ Tag ☀️gestern, haben wir heute das komplette Gegenteil. Grau, diesig und ungemütlich. 😶🌫️
Unsere Zeit in Oslo 🏙️ neigt sich dem Ende zu und wir merken - Es tut richtig gut, mal länger an einem Ort zu bleiben und die Stadt auf einen wirken zu lassen. 😇 Leider passiert das bei einem festgelegten Zeitplan, nicht allzuoft. 😕
Nach ein paar Tagen ohne Plan haben wir nun wieder einen -> Wir fahren über Göteborg nach Trelleborg, um die Fähre ⛴️ zurück nach Deutschland 🇩🇪 zu nehmen. Nilson ist genauso abfahrbereit, wie wir auch. 💪
Nach den ersten zurück gelegten Kilometern 🚐 und dem intensiven nachdenken der vergangen Zeit ⏰ stellen wir mit bösem Erwachen fest, rechnerisch sind wir irgendwie 2️⃣ Tage zu früh an der Fähre. ⚠️ 🤦🏻♂️🤦🏻♀️ -> Planungsfehler Deluxe 🚨
Die plötzlich gewonnene Zeit schenkt uns Möglichkeiten, die wir eigentlich gar nicht brauchen… 🤔 Also werfen wir einen Blick aufs Navi und überlegen, wie wir die verbleibenden Tage 📆 sinnvoll einfügen könnten. 🧐💭
Wir führen eine strukturierte Pro & Contra Debatte 👨⚖️ und verkürzen somit gleichzeitig die nicht sonderlich aufregende Fahrt. 🤣
Noch einmal ins Landesinnere von Norwegen fahren? -> Nein das lohnt sich nicht und macht keinen Sinn. Zurück nach Oslo? -> Nein, dafür sind wir schon zu weit gefahren. Früher mit der Fähre fahren? -> Schwachsinn, die Fähre ist gebucht. 💭💭💭
Übrig bleibt, zurück nach Schweden 🇸🇪 – aber natürlich nicht über die gleiche Strecke, wie zu Beginn. Dieses Mal fällt unsere Wahl auf den Vänernsee (größte See Schwedens), statt auf den schon bekannten Vätternsee. 😏
Als Zwischenstopp wählen wir Karlstad, was ca. 170km und 3️⃣ Stunden von Oslo entfernt liegt.
Zuerst geht’s über die norwegisch-schwedische Grenze. 🛂 Nach unserem mittlerweile vierten Grenzübertritt, werden wir tatsächlich auch angehalten und befragt.❓ Da wir nichts zu verheimlichen haben, beantworten wir die Fragen ohne darüber nachzudenken. 🤭
Dabei lächeln 😆 und freundlich zu bleiben, hilft den Übergang zum Smalltalk zu vereinfachen. 😜 Wir quatschen über unsere Reise 🧳 bis hinter uns ein weiteres Auto parkt und wir abrupt weiterfahren „müssen“.
Welcome Back in Schweden. 👏🏻 🇸🇪 Mit dem Grenzübertritt bessert sich die Landschaft, das Wetter und natürlich die Laune! ☺️😊
Der knurrende Magen übertönt mittlerweile schon das Radio 📻, sodass wir unseren Mittagsstopp erneut in einem Ikea verbringen. Köttbullar, ihr seid unser Highlight! 🤩 In Schweden schmecken die gleich doppelt so authentisch, als in Deutschland. 🇩🇪 Wer hätte gedacht, dass Fleischbällchen so glücklich machen können? 🤣🤭
(Sehr) Satt und zufrieden 🫃 fahren wir weiter zum kostenlosen Mariebergsskogen-Parkplatz 🅿️ direkt am „Klarälven See“ in Karlstad. Möglich mit und ohne Strom, wir entscheiden uns für eine Nacht ohne Strom. 🫨Schließlich wollen wir wissen, wie lange Nilsons Batterie 🔋unter Plusgraden noch durchhält. 😮💨
Am nächsten Morgen klingelt der Wecker ⏰ um 8 Uhr – und gleichzeitig verabschiedet sich die Batterie von ihren letzten 2%… 🪫
R.I.P., alte Freundin. Für uns zum Glück gerade kein Problem, es ist hell und die Außentemperaturen verlangen aktuelle keine Heizung.
Nach dem Frühstück und der obligatorischer Koffein-Dosis ☕️ geht es vor der Weiterfahrt eine ausgiebige Runde spazieren. 🚶 Knapp 2️⃣ Stunden führt uns der Weg um den „Klarälven See“. Das Wetter ist mal wieder so miserabel 🌧️, das wir froh sind zurück im Fahrerhaus zu sitzen. 🚐 💺
Ein Großteil der kommenden 3️⃣0️⃣0️⃣ km führen uns entlang des „Vänernsees“ weiter Richtung Göteborg. Nach 4️⃣ Stunden erreichen wir unseren Stellplatz, nahe der 650.000 Einwohner 🧑🧑🧒🧒🧑🧑🧒🧒 Gemeinde -> Göteborg.
Der weit und breit einzige geöffnete Campingplatz 🏕️ erbarmt sich und vermietet uns einen Platz für die nächsten beiden Nächte. 🙏🏽 🌓 Zwar stehen wir nicht sonderlich idyllisch 🏞️ zwischen den ganzen Mietwohnwagen, dafür haben wir unsere Ruhe und für 30€ gibt es auch wieder zahlreiche Annehmlichkeiten 🧑🏼🍳🚻 🛝 die alle für super befunden werden. 🔝
Am Abend kochen 🥘 wir und bereiten mit Scrabble 🀄️ unser Gehirn so langsam wieder für den „normalen“ Alltag vor. 🧑💻🤣
Für den nächsten Tag ist erneut Sightseeing angesagt. 🌆 🗺️ Die Sonne verabschiedet sich und tauscht blitzartig mit grauem Himmel und Regen. 🌧️ Die Lust, sich draußen zu bewegen, hält sich stark in Grenzen. Den ganzen Tag im Camper verbringen, wollen wir aber auch nicht.
Also rein in die Klamotten und ab in die Stadt. 💪 Die ersten Meter legen wir noch zu Fuß zurück, bis wir in die Tram 🚊 steigen. Die bringt uns für 3,45€ pro Person, in knapp 2️⃣0️⃣ Minuten in die Innenstadt von Göteborg.
Ganz klassisch mit dem Stadtplan 📂 in der Hand, drehen wir unsere Runde. 🔄 Erster Stopp: Trädgårdsföreningen mit einem botanischem Garten und Palmenhaus. 🌷 🌴
Wir erwarten einen Regenbogen 🌈 aus Blumen und meterhohen Palmen. 🤩 Die Palmen gab es tatsächlich, die Blumen schon lange nicht mehr. Das Außengelände war ein überdimensionaler Blumenfriedhof. 🪦Alles ist abgestorben. Irgendwie traurig, aber auch schon wieder lustig anzusehen.
Wir schlendern weiter durch die Innenstadt, vorbei am Kulturhaus und Theater, bis wir am Hafen ⚓️ landen wo sich auch die Oper 💃🏻 befindet. Bei den Wetterbedingungen, leider alles nicht sehr schön anzuschauen. 😕
Wer sich übrigens wundert, weshalb in Göteborg die Fußgängerzone frei von Schnee und Eis ist… -> hier werden unter dem Belag Rohrschlangen verlegt, die ähnlich wie eine Fußbodenheizung, die Gehwege „beheizen“. 💡😮💨
Nach der Bauüberwachung ging es weiter zum Fischmarkt. 🐠 Unsere Hoffnung auf einen lebhaften Markt 🥳 mit frischem Fisch 🎣 und Fressbuden wurde leider nicht erfüllt. Stattdessen haben wir eine geschlossen Halle vorgefunden, die mit Schickimicki-Restaurants 🌂 gefüllt ist. Nicht unsere Kleiderordnung 👗 und auch nicht Budgettauglich. 💰🫰
Zurück in der Innenstadt haben wir noch das Hard Rock Café abgehakt ☑️, das Rathaus und die Stadtkirche ⛪️ besucht. Zum krönenden Abschluss, gab es noch einen Döner 🥙 auf schwedische Art. 🤤
Pappsatt 🫃 und mit dem Wunsch nach einer Couch 🛋️ 😴 , sollte es per Bahn 🚊 zurück zum Stellplatz gehen. Leider mussten wir uns damit gedulden. Aufgrund einer gerade begonnen Demonstration 🪧, war nämlich der ganze Verkehr lahm gelegt. 🫨
Wir beobachten das perfekt getimte Spektakel 👀 und hoffen auf Abkürzungen 🚦oder sintflutartigen Regen ☔️, sodass es ein vorzeitiges Ende hat und die Bahnen 🚃 endlich wieder fahren können. Nichts davon ist eingetreten… 1️⃣ Stunde dauerte es, bis die letzte schreiende Person mit hochgehaltenem Schild 🪧 vorbei war und der Verkehr wieder anrollt. 🙄🙄
Uns hat Göteborg recht gut gefallen, wobei es bei Sonnenschein ☀️ und blauem Himmel, sicherlich noch schöner ist. ☺️😉 Zurück auf dem Stellplatz 🅿️ genießen wir noch den ruhigen Abend und realisieren langsam, das dies unser letzter „längerer“ Aufenthalt war. 😕
Für die letzte Nacht 🌓 in Schweden, geht es morgen zurück nach Trelleborg. ⏮️ Danach endet unsere 15-monatige Freiheit. 🪁🆓🎟️😶🌫️🫣En savoir plus











































































































































































































































































































































































































































































































































Voyageur
🐒 Die sehen ein kleines bisschen gruselig aus 😂😂😳
VoyageurEcht Wahnsinn, was ihr alles mit dem Roller abgefahren habt.....da hat euch sicher der Hintern gebrummt😅😱🤣