Erkundungstour ๐ต๐๐ฑ๐ซโฐ๏ธ
17โ18 Jan, Filipina โ
โ๏ธ 27 ยฐC
Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐คจ WARUMโโ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.
Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐ซจ๐๐คฆ๐ปโ๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐
โ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Wieder einen halben Tag ๐
weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐ฆนโ๏ธ๐ช
Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐๐ผโ๏ธ๐ค
Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐๐๐คท๐ผโ๏ธ
Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โช๏ธ und niedlichen Stränden ๐๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โ
/ niedlich nein ๐ซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐
๐
Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐๐ต๐ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐ฅ๐คข
Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐ซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.
Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐ einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐จ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐๐ผโ๏ธ๐
โ๏ธ
Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ฒ wurde der Tag beendet. ๐ ๐๐ผ
Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐ต๐คฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐ฅ und das Wetter spielt auch mit! โ๏ธ
Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐ซ โฐ๏ธ
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Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.
Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.
Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
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Die 85 Kilometer Strecke ๐๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐พ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐๏ธ
Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ณ
Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐
ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐ uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐ธ
Weitere 70 Stufen ๐ช trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐คฉ๐๏ธ
Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐ ein paar Runden drehen konnte. ๐๐ป
Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐ wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐ต ๐จ
Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐๐ซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐
Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐งญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐จ๐ซก๐จ
Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐ต๐ซ๐
โ๏ธ๐คจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐
Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐ซฅ๐ซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐คท๐ผโ๏ธ
Ein Check der Öffnungszeiten ๐ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐๐ปโ๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โบ๏ธ๐
Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐ฅฐ
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Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.
Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.
Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.
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Nachdem die üblichen Bilder ๐ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐ Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐๏ธ ๐ฅ entsteht. ๐ท
Nach knapp 2๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐ฅ im Hotel angekommen. ๐๐ผBaca selengkapnya
Siquijor - wo alles begannโฆ ๐ซถ๐ญ๐๐
19โ21 Jan, Filipina โ
โ๏ธ 31 ยฐC
Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ packen.
Selbst einen Fahrer buchen ๐ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ๏ธ Nach ๐ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐บ eingesammelt.
Die gerade aufgehende Sonne โ๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐ฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โ๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐ฅน๐ซถ
Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ
Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐ฅน๐คฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐ช
Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐ซฐ๐ซก Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐ค๐คฉ
Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐ und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐คค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ด am Strand werkeln. ๐ค
Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐ช herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐๐ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐คฉ
Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐จ in Cebu liegen gelassen ๐ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐๐ผ
Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐๐ซถโค๏ธ
Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโฃ Tagen hier. ๐๐คช
Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐
angeschaut, die Happy Hour ๐ป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐น ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐งฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐๐ฅ๐
Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐คฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐๐ป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐ฅฑ
An den folgenden zwei Tagen ๐
haben wir die Insel umrundet ๐ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโฃ Jahren. ๐ต๐ซ๐ซฃ
Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐๏ธ
Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ ๐ด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.
Mindestens genauso schön ๐คฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
„Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐
besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ด und glasklarem Wasser. ๐ฆ ๐๐
Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐ ๐
โ๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ๏ธ und genießen unser Leben. ๐๐
Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐
Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ ๐ฅณ Der Nachtisch ๐ฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐๐ฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐คญ
Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐คซ๐, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐๐ค๐Baca selengkapnya
Ankunft El Nido ๐ โด๏ธ โ๏ธ ๐
22โ23 Jan, Filipina โ
๐ฌ 28 ยฐC
Heute stand schon wieder die Weiterreise an. Mit erneut unvergesslichen Momenten ๐ซถverlassen wir schweren Herzens โค๏ธ diese tolle Insel. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐๐ผ ๐ซก
Den Plan über „Dumaguette“ und „Moalboal“ zurück nach Cebu zu reisen, haben wir aufgrund der Erfahrungsberichte von Gisa und Robin gecancelt. ๐
โ๏ธ๐คท๐ผโ๏ธ Stattdessen wählen wir den einfachen und schnelleren Weg, mit der (fast) Direktfähre. โด๏ธ
Wie meist an solchen Tagen, hatten wir nicht viel Schlaf ๐ด, da der Tag früh begann. โฐ
Das morgendliche Teergetränk โ๏ธ gab es noch in der Unterkunft, das Frühstück haben wir unterwegs in einer Bakery besorgt. ๐ฅง๐ง
Am Pier โ๏ธ angekommen, haben wir den Roller ๐ต zurück gegeben und uns zum Check In begeben. Diesmal wurden die Rucksäcke ๐ nicht gewogen, aber vermessen. ๐ง Wir befanden uns in der kleinsten Kategorie und mussten nur 70 Cent pro Person zahlen. ๐
๐คฃ
Anschließend ging es bei ordentlichem Seegang ๐ ๐คฎ in 2,5 Stunden nach Taglibaran. Nach einem Aufenthalt von 3๏ธโฃ0๏ธโฃ
Minuten legte die Fähre wieder ab und brachte uns innerhalb von weiteren 2,5 Stunden zurück nach Cebu City. โด๏ธ
Per Grab ging es in das selbe Hotel wie vor zwei Wochen. ๐จ Mit einem „Welcome back“ wurden wir herzlich empfangen. Unsere Daten ๐ waren bereits erfasst, sodass mit der Übergabe der Hausschuhe und des Bademantels ๐ der Check In abgeschlossen war.
Wir haben noch den Fortschritt der angrenzenden Baustelle ๐ง inspiziert, eine Kleinigkeit gegessen und am Pool entspannt. ๐
Tag 2๏ธโฃ der Weiterreise beginnt wie immer mit Kaffee und Frühstück. โ๏ธ ๐ณ Anschließend ging es zum ๐ Kilometer entfernen Flughafen, wofür wir eine Stunde gebraucht haben. ๐ซฃ๐ต๐ซ Zu unserem Glück ๐ hatte der Flug Verspätung, sodass wir ohne Sprinteinheiten ๐๐ฝโ๏ธ das Gate entspannt erreicht haben.
Gegen 13:30 Uhr sind wir abgehoben ๐ซ und bereits 60 Minuten später wieder gelandet. ๐ฌ Unser bestellter 9€ Shuttle für 15:00 Uhr empfing uns schon ๐ฎโ๏ธ und lotste uns zum Bus. ๐
Die Euphorie, das wir vorzeitig los fahren wurde uns allerdings schnell genommen. Wir fuhren lediglich 5๏ธโฃ Minuten zum Shuttleoffice. ๐ง๐ป Nach längerem warten war uns die Ungeduld anscheinend anzusehen ๐คจund der Herr informierte uns darüber, dass wir auf einen verspäteten Flug warten. ๐ฉ
So ganz glauben wollten wir das nicht und recherchierten selbst. ๐ฒ Nach Rückfrage bei dem Herren zur genauen Flugnummer, stellten wir fest, das der Flieger โ๏ธ bereits vor mehreren Stunden gelandet ist. ๐ค
Da es bereits schon 16:00 Uhr war, fragten wir erneut nach. Komischerweise hatte er auf einmal Probleme Englisch zu verstehen… ๐๐ก Weitere 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später hielt ein anderer Van ๐ und setzte 5 Personen ab, die sich nun bei uns rein quetschten.
Anscheinend war unser Shuttle ๐ nur halb gebucht und deren späterer Shuttle auch, sodass die Van Mafia daraus eine Fahrt gemacht hat. Einschließlich der beiden Notsitze ๐บ standen 12 Plätze zur Verfügung, welche nun alle belegt waren. ๐ต๐ซ Zudem wurde uns die minimale Beinfreiheit und der übrige Platz im „Gang“ durch sämtlichen Gepäck ๐งณ genommen.
Gegen 16:45 Uhr sind wir dann endlich los gefahren um nach 30 Minuten die erste Pause zu machen, weil einige Herrschaften im Bus bereits jetzt auf Toilette mussten. ๐ฉ๐พ
Schlaglöcher ๐ณ๏ธ und Bodenwellen gehörten anscheinend zum Freundeskreis des Fahrers und ließen uns jedesmal die Knie am Vordersitz anschlagen. ๐ค
Nach weiteren ๐พ Pausen und einem Stopp in einem typischen Touri-Restaurant ๐ฅ sind wir nach knapp 6๏ธโฃ Stunden um 22:30 Uhr in El Nido angekommen. Das völlig überteuerte Tricycle ๐บ๐ซฐhaben wir uns gespart und sind stattdessen 20 Minuten zur Unterkunft ๐จ gelaufen. Die Zuwegung sowie der Nachtpreis von über 60€, hat uns heute wirklich den letzten Nerv geraubt. ๐๐ต๐ซ
Leider hatte alles ringsherum schon geschlossen, wodurch wir nicht nur schlecht gelaunt, sondern auch hungrig ins Bett gehüpft sind. ๐ ๐ฅฑ ๐ดBaca selengkapnya
El Nido Town ๐๐๏ธโฐ๏ธ
24โ25 Jan, Filipina โ
โ๏ธ 30 ยฐC
Nach einer kurzen Nacht, gab es Frühstück mit extra Schirmchen. ๐ ๐ Leider sind wir nicht satt geworden und mussten ein zweites Mal bestellen. Bei den Preisen ๐ซฐhätten wir dafür eigentlich Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen müssen. ๐๐ผโ๏ธ๐คท๐ผโ๏ธ
Leider existieren neben den zerfallenen Gebäuden, hauptsächlich Instagramfähige Cafés und Restaurants. ๐ ๐ธ ๐ Genauso hatten wir uns El Nido nicht vorgestellt. ๐ซฃ
Nach dem Essen folgte das Abholen des Rollers. Unsere Vermieterin hat uns einen organisiert, den wir jetzt am Supermarkt abholen sollen. ๐ค Alles etwas kurios, aber es stand jemand mit zwei Helmen und einer Maschine da. ๐ซก Für 7€ pro Tag, nicht der günstigste aber erschwinglich. ๐
Vom Roller ๐ต aus, haben wir uns etwas „El Nido Town“ angeschaut. ๐ Sonderlich viele Straßen gibt es nicht, der Strand ist vor Booten ๐ค kaum zu erkennen und die feierwütigen Touristen machen schon früh morgens Ihrem Namen alle Ehre. ๐บ๐คฎ๐คจ
Nach entsprechend kurzer Zeit, haben wir unser Ziel auf etwas außerhalb von der „Innenstadt“ verlegt. ๐๏ธ Es ist bedeutend ruhiger, noch etwas ursprünglicher und es gibt wunderschöne Strände. ๐๏ธ
Stehts mit Gisa und Robin in Kontakt ๐ฒ, haben wir uns für den frühen Nachmittag am „Lio Beach“ verabredet. Die Beiden sind schon seit 2๏ธโฃ Tagen hier und konnten bereits die besten Spots auskundschaften. ๐ Mit dem „Lio Beach“ haben sie uns nicht zu viel versprochen… ๐คฉ
Ein kilometerlanger, sauberer Sandstrand mit glasklarem Wasser und Blick auf eine wunderschönen Bergkulisse. โฐ๏ธ ๐ Die zahlreichen Palmen ๐ด spenden genügend Schatten und der spätere Sonnenuntergang ๐
war ebenfalls wunderschön. ๐โบ๏ธ
Wir haben uns an Palme ๐ด 2.356 getroffen, unser Zeltlager aufgeschlagen und mal wieder direkt los gequasselt. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ Schließlich hatten wir uns auch ein paar Tage nicht gesehen. ๐
Nach den Erzählungen Ihrer gestrigen Bootstour, war für uns ganz schnell klar, den für morgen geplante Ausflug sparen wir uns. ๐ซฃ Die Wörter „teuer, schlecht organisiert und überfüllt“ kamen einfach zu oft vor und hinzu kommen die zerkratzten Knie und Schienbeine. ๐ค๐๐
โ๏ธ
Den Nachmittag über haben wir Kinder im Wasser ein bisschen Ball ๐พ gespielt, während Mama Lena die ehrenvolle Aufgabe der Aufsicht hatte. ๐ธ๐๐ Während die Sonne โ๏ธ unsere Haut braun (oder rot ๐ฌ) färbte, wurden gemeinsam die mitgebrachten Mangosterne ๐ฅญ vertilgt und der Sonnenuntergang ๐
herbeigerufen.
Nach einem kleinen Wettrennen ๐ mit den Rollern ๐ช ๐ต ๐จ, trennten sich unsere Wege vorerst an der nächsten Kreuzung. ๐ฆ
Frisch geduscht ๐ฟ๐งผ waren wir später zusammen Abendessen. ๐ฅ Wir entschieden uns für einen localen Foodcourt. ๐๐๐คLeider war das nicht die beste Wahl… Lange Wartezeiten und unfreundliches Personal
gehörten hier zur Tagesordnung! ๐
Das erste Essen ließen wir zurück gehen, da es nichts mit dem Bestellten zu tun hatte. ๐Nachdem dann endlich das richtige Gericht gebracht wurde, warteten wir weitere 20 Minuten auf den bestellten Reis. ๐ Die zweite Runde Getränke, haben wir bis heute nicht bekommen. Wichtig sind dann aber, die 5% Servicegebühr auf der Rechnung. ๐งพ ๐ต
Dennoch sind wir satt geworden ๐ซund konnten unsere Shopping Mission ๐๏ธ beginnen. Gesucht wurden jeweils ein T-Shirt für die Männer und eine Sonnenbrille ๐ถ๏ธ für Gisa. ๐ช Daraus wurde natürlich eine lustige Abendveranstaltung mit zahlreichen Fotos ๐ธ und unzähligen Verhandlungsgesprächen. ๐
โ๏ธ
Aufgrund mangelnder Schönheit und falscher Größen, gab es keine Shirts ๐ฝ, aber wenigstens eine günstige Sonnenbrille. ๐
Nach dem schlendern durch die „Schinkenstrasse“ von El Nido, wurde der Abend ๐ gemeinsam mit 4๏ธโฃ Italienern, beim Karaoke ๐ค beendet. ๐ฅณ
Der nächste Morgen โ๏ธ beginnt mit etwas weniger Stimme, dafür mit einem guten günstigen Frühstück beim Bäcker. ๐ฉ๐ณ ๐ฅช
Da es uns hier im Ort überhaupt nicht gefällt, schwingen wir uns direkt auf den Roller um ein paar Strände außerhalb zu begutachten. ๐
Wir düsen in Richtung Süden ๐งญ bis die Zivilisation ein Ende hat und halten Ausschau nach kleinen Abbiegungen zum Meer. ๐ Bis auf eine paar kleinere Privatwege ist nichts für uns geeignet, sodass wir gezwungen sind, wieder umzudrehen. โฉ๏ธ
Auf dem Rückweg โช machen wir halt am „Las Cabanas Beach“, dem „Vanilla Beach“ sowie an einigen Viewpoints entlang der Straße. ๐ธ Nach dem Mittag ๐ ging es für uns gestärkt in Richtung Norden. ๐งญ
Leider bot sich hier das gleiche Szenario. Aus der landschaftlich schönen Holperpiste, wurde nach dem letzten Häuschen eine mehrspurige Schnellstraße ๐ฃ๏ธ ohne Möglichkeit ans Meer zu kommen. ๐๐ซฃ
Wir nahmen also den letztmöglichen Weg durch ein kleines Waldstück zum „Dalimatan Beach“. Der grenzt an den gestern besuchten „Lio Beach“, ist allerdings nochmal bedeutend leerer. Bis auf ein paar lokale Fischer, waren wir ganz allein. ๐๐๐
Naja nicht ganz allein… Unsere Freunde, die Sandmücken ๐ฆ, hatten sich hier ebenfalls ausgebreitet. Leider bemerkten wir das erst am Abend, als die Andenken ๐ด anfingen zu jucken. ๐ซ๐ซ
Nach dem Sonnenuntergang ๐
ging es zurück nach El Nido. Die Rollerabgabe ๐ต erfolgte zur vereinbarten Zeit an der selber Stelle. ๐ช Zum Abschluss gab es ein unfassbar leckeres Massaman Curry ๐ beim nahegelegenen Thailänder. ๐คค
Morgen geht es für uns (zum Glück ๐ฌ) schon weiter. Paradies wir kommen! ๐คฉ๐ด๐Baca selengkapnya

PelancongDen perfekt gegarten 20-Minuten-Reis kennen wir leider auch๐ Der braucht manchmal einfach seinen grossen Auftritt. Wahrscheinlich kam er direkt und frisch vom Feld, zu Fuss. ๐๐

PelancongFreut uns, dass Ihr auch in den Genuss von diesem โganz speziellenโ Reis gekommen seid. ๐ ๐ซฃ๐พ
Port Barton - Chicken Fight ๐ฅ๐๏ธ๐๐ฅท
26โ28 Jan, Filipina โ
โ๏ธ 29 ยฐC
Heute ging es wieder früh aus den Federn. โฐ Wir verlassen unser Hinterhof Apartment und machen uns zu Fuß ๐ฆถ in Richtung ๐งญ Busbahnhof. Der Van ๐ war natürlich maßlos überfüllt, sodass das Gepäck ๐งณ kurzfristig auf das Dach weichen musste.
Mit einer halben Stunde Verspätung ๐verlassen wir El Nido und machen uns auf den Weg ins Paradies - Port Barton wir kommen! ๐คฉโ๏ธ๐ด
Ohne einen Stopp, erreichen wir 4๏ธโฃ Stunden später und mit einer prallgefüllten Blase ๐ฌ den Busbahnhof ๐ in Port Barton. Den 15 Minuten Marsch zur Unterkunft ๐จ legen wir ebenfalls zu Fuß zurück. Es gibt lediglich eine Hauptstraße ๐๏ธ durch den Ort, die halb/ halb aus Beton und losem Geröll besteht. Verlaufen werden wir uns jedenfalls nicht! ๐
Der Vibe dieses kleinen Ortes holt uns auf dem Weg direkt wieder ein. ๐ Es hat sich augenscheinlich auch nicht sehr viel verändert, was wir innerlich sooo sehr gehofft hatten. ๐ Es fühlt sich an, als wären wir nie weg gewesen – nur etwas sonnenverbrannter und mit mehr Reisegeschichten im Gepäck. ๐ฅฐ
Zum einchecken ist es zu früh, also geben wir unser Gepäck ๐งณ ab und genießen ein erstes Mittagessen am Strand bevor wir uns anschließend mit Gisa und Robin am Strand treffen. ๐๏ธ Nach einem kurzen Plausch lassen wir die beiden in der Sonne โ๏ธ bruzeln und beziehen unser 40€ Doppelzimmer. Ein kurzer Powernapp ๐ด beschert uns neue Kraft ๐ช und erneut ein starkes Hungergefühl, das wir gemeinsam auf dem örtlichen Nachtmarkt stillen wollen. ๐ฅ ๐คค
Wir bestellen Chicken, Thunfisch ๐ฃ und Bauchspeck ๐ฅ frisch vom Grill und sitzen gebürtig auf Plastikstühlen. Gepart mit zwei Portionen Reis ๐ und Gemüse ๐ฝ haben wir uns mal wieder maßlos überfressen. ๐ฌ๐ซ Um die nächsten gemeinsamen Tage zu planen, ziehen wir weiter zur einzigen Apotheke im Ort. ๐ค
Medikamente ๐ benötigen wir keine, aber die Getränke sind hier tatsächlich am günstigsten. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ Für einen geselligen Abend, stehen außerdem bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. ๐บ Hier geht man abends nicht in eine Bar, sondern zur Apotheke. ๐๐
Für den kommenden Tag ๐ haben Robin und Gisa lediglich einen Tauchgang gebucht, währenddessen wir die Sandkörner am Strand zählen. ๐ Danach steht ein Programmpunkt an, bei dem die Begeisterung der Männer, nicht ganz synchron mit den der Mädels verläuft -> ein traditioneller ChickenโFight, etwas außerhalb des Ortes. ๐๐ฅท๐ป๐คฉ
Gisa fühlt sich nicht gut, sodass wir uns zu dritt auf den Weg ๐ฆถ machen. Die überteuerten TukTuk Fahrer ๐บ lehnen wir ab und erreichen nach etwa 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Fußweg das „Stadion“, ein zusammengeschusterter Holzverschlag ๐ชต mit einer sandigen Fläche in der Mitte.
Wir zahlen einen kleinen Eintritt ๐ซ und stehen plötzlich mitten im Geschehen. Niemand weiß so recht, wo er zuerst hinschauen ๐๏ธ soll – oder ob man das überhaupt möchte. ๐คจ๐ณ
Es ist ein einziges Geschrei. ๐คฌ Die Menschen brüllen ihre Wetten durcheinander auf einer Sprache, die für uns nicht definierbar ist. ๐ฃ๏ธIm Hintergrund veranstalten die übrigen Hühner ๐ ein akustisches Chaos, das irgendwo zwischen Konzert ๐ถ und kollektivem Nervenzusammenbruch liegt. ๐คฏ
——— ๐ก
Die Hahnenkämpfe – lokal Sabong genannt – sind auf den Philippinen eine tief verwurzelte, meist legale Tradition. Vor allem auf dem Land gelten sie fast als Nationalsport. Die Kämpfe finden in lizenzierten Arenen statt, in denen Hähne mit rasiermesserscharfen Stahlklingen gegeneinander antreten.
Der Kampf basiert auf dem natürlichen Aggressionstrieb der Hähne, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Gewettet wird fast immer. Ein Hahn unterliegt, wenn er nicht mehr kämpft, schwer verletzt ist oder stirbt.
In nahezu allen Staaten der westlichen Welt sind Hahnenkämpfe aus Gründen des Tierschutzes oder wegen Wettverboten untersagt. Ausnahmen sind einige Länder Zentral- und Südamerikas und die Philippinen.
Ein Kampf beginnt mit dem Einsetzen der Hähne in die Arena. Bei professionellen Kämpfen stehen vier Personen bereit: je ein Betreuer pro Hahn sowie ein Schiedsrichter und sein Assistent. Bei Dorfkämpfen ist der Betreuer meist auch der Besitzer des Hahns.
Durch die Enge der Arena wird die natürliche Angriffsdistanz bewusst unterschritten – der Kampf beginnt meist von selbst. Falls nicht, wird mit zusätzlicher Provokation nachgeholfen.
In vielen Regionen kommen künstliche Sporen zum Einsatz. Dafür werden den Hähnen früh ihre natürlichen Sporen amputiert. Die auf den Philippinen verwendeten langen, messerscharfen Klingen sorgen dafür, dass die Kämpfe meist kurz, brutal und sehr blutig sind.
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Wir selbst bekommen keinen richtigen Durchblick ๐ค durch das Gewusel. Vielleicht liegt es auch daran, dass in sehr kurzer Zeit einfach viel zu viel passiert – fürs Auge, fürs Ohr und fürs emotionale Wohlbefinden. ๐ซฃ
Die Arena ist so voll, dass irgendwann sogar die selbstgebaute Tribüne ๐ชต unter dem Gewicht der Menschen nachgibt und teilweise einstürzt. ๐๏ธ Ein sehr deutliches Zeichen für uns, den Standort zu wechseln.
Auf dem Gelände außerhalb der Arena ๐๏ธ, befindet sich unter anderem die „Krankenstation“ ๐ค für die GewinnerโHühner. Dort wird genäht, geflickt und desinfiziert – effizienter als in mancher Notaufnahme. ๐ฅ
Direkt dahinter: die „Verliererstation“. ๐ Falls nötig, wird den Hühnern dort das letzte Leid genommen, bevor sie gekocht, gerupft und ausgenommen werden. ๐ Dem abgehangenen VerliererโHuhn wird eine Nummer ๐ข zugeordnet. Am Ende des Tages geht es an den Besitzer des jeweiligen GewinnerโHuhns ๐ über. Nachhaltig auf seine eigene Art. ๐ฌ๐คท๐ผโ๏ธ
Irgendwann haben wir genug gesehen und treten den Rückweg โฎ๏ธ an. Zum Glück sind die Menschen freundlich – wir werden auf der Ladefläche eines Pickups ๐ป mitgenommen. Philippinischer Uber, nur mit mehr Wind ๐จ im Gesicht. ๐
Robin verabschiedet sich, um sich um die kränkelnde Gisa ๐ค zu kümmern. Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang ๐
an, machen Bekanntschaften mit vielen zuckersüßen Hunden ๐ und fallen nach einem Tag voller neuer, teils schwer verdaulicher Eindrücke, erschöpft ins Bett. ๐ด ๐ฅฑ
Durch dem nächtlichen Stromausfall ๐ชซ, wachen wir etwas verschwitzt auf. ๐ฅต Den morgendlichen Kaffee โ๏ธ schlürfen wir geschützt auf unserer Terrasse, während der Regen auf das Vordach prasselt. ๐คจโ๏ธ Ja, auch im Paradies regnet es mal. ๐ง๏ธ
Wir nutzen die Zeit für ein paar organisatorische Dinge am Laptop. ๐ง๐ป Pünktlich mit dem nachlassen des Regens, meldet sich Robin, das es Gisa schlechter geht ๐ค und wir die geplante Geburstagsparty ๐ฅณ für Gisa leider verschieben müssen. ๐
Den spontan freien Nachmittag, verbringen wir, bei mittlerweile wieder bestem Wetter, entspannt ๐ am Strand. ๐๏ธ Das abendliche Ritual „HSA“ - Happy Hour / Sonnenuntergang / Abendessen - führen wir ordnungsgemäß bei Livemusik aus. ๐น๐
๐ฅ
Anschließend entscheiden wir uns, ein Apothekenbier ๐บ zu besorgen und bei einem Überraschungsbesuch, Gisa zumindest ihr Geschenk pünktlich zum Geburtstag ๐ zu überreichen. ๐๐
Eine Runde Kniffel ๐ฒ hat den entspannten Tag für uns beendet. ๐ฅ๐๐ผ ๐ฅฑBaca selengkapnya
Port Barton - Inselhopping ๐ฅณ๐๐ฅ๏ธ ๐พ
29โ30 Jan, Filipina โ
๐ฌ 29 ยฐC
Heute Morgen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass es Gisa schon besser geht. ๐๐ป Der für morgen geplanten Bootstour, steht nun nichts mehr im Weg, außer sie überhaupt erstmal zu buchen. ๐ฌ๐คญ
Mittlerweile kränkelt auch Lena etwas. ๐คง Die nicht regulierbare Klimaanlage (wenn Strom da ist) führte zu einer laufenden Nase ๐ und einem nicht überhörbarem Reizhusten. ๐ง Wir lassen den Tag also entspannt angehen und kümmern uns nach dem Frühstück vorerst um ein geeignetes Angebot für unsere Bootstour. ๐
Leider erweist sich das als relativ schwierig, da es mindestens 20 verschiedene Anbieter gibt. ๐ฃ๐ผ Jeder hat andere Preise bzw. ist mehr oder weniger in den Kosten ๐ฒ enthalten. Es heißt also richtig vergleichen, verhandeln und Nummern austauschen. ๐๐ฒ
Nach gefühlt 50.000 Schritten, gönnen wir unseren Füßen ๐ฆถ eine Ruhephase und legen uns an den Strand. ๐๏ธ Wir wollten es ja heute auch ruhig angehen lassen. ๐
๐๐คญ
Am Abend treffen wir uns mit Gisa und Robin, um die zusammengestellte PowerPoint Präsentation auszuwerten. ๐
Natürlich haben wir keinen Beamer oder Polylux zur Hand, sondern haben es klassisch auf ein Stück Papier geschrieben. ๐ ๐
Nach eifrigem wegstreichen, bleiben am Ende zwei Anbieter übrig. Einen davon erreichen wir nicht ๐ต und den anderen laden wir kurzerhand auf ein Happy Hour Bier ๐ป ein. Robin übernimmt das Verhandlungsgespräch auf Denglisch. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธDer erhoffte Trumpf, das Gisa morgen Geburtstag hätte, zieht leider nicht. ๐ฌ๐คญDennoch erzielt er einen guten Preis, mit dem wir und der Skipper „Jayson“ leben können. ๐๐ป๐
Noch vor dem bestellten Abendessen ๐ฅ verabschiedet sich Robin in Richtung Toilette. ๐ป Nachdem 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten später das Essen kommt, aber Robin noch nicht zurück ist, machen wir uns ein wenig Sorgen. ๐คจ๐ง Gerade auf dem Weg nach ihm zu schauen, taucht er schweißgebadet auf. ๐ฅต Sein beschämender Blick verät, das etwas passiert sein muss. ๐ค Seine anschließende Geschichte ließ uns alle herzlich lachen und den Hunger vergessen. ๐๐
Die Toilette ๐ฝ war bereits verstopft, als er die Nasszelle betritt. Leider merkte er es erst, als die Blase geleert war und die Spülung ๐ฆ betätigt wurde. Die lief zudem länger als erwartet und brachte „das Fass zum überlaufen“. ๐ต๐ซ๐ซจ
Der Versuch es irgendwie mit der angebrachten Schlauchbrause ๐ฟzu reinigen, scheiterte und so verschloss er die Nasszelle von außen ๐ und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Unangenehm hoch 10, war Bescheid sagen für Ihn keine Option. ๐ซฅ๐คซ
Das plötzlich auftretende Geräusch eines Kärchers ๐๐ฅund die übergezogenen Handschuhe ๐งค der Angestellten, verriet uns kurze Zeit später, das es wohl nicht unentdeckt geblieben war. ๐ซฃ๐ฌ๐
Wir orderten die Rechnung ๐งพ und machten uns auf den Heimweg. Den restlichen Abend verbrachten wir (mal wieder) ohne Strom ๐ชซund Wasser ๐ฟ auf unserer Terrasse. Dank der Notfallbeleuchtung und unserer Kopflampen ๐ฆ stand der Kniffelrevanche ๐ฒ für gestern, nichts im Weg. ๐ด ๐
Der nächste Morgen startete wieder ungewöhnlich früh. โฐ Die kalte Dusche ๐ฟ und ein Instant Kaffee โ๏ธ halfen richtig wach zu werden. Gefrühstückt wird nur eine Banane ๐ für mehr ist leider keine Zeit. Handtuch, Schnorchel und Wasser ๐คฟ landen im Beutel ๐ und 5๏ธโฃ Minuten später stehen wir schon am Treffpunkt zur Bootsfahrt. ๐คฉ๐คฉ
Statt einer klassischen Bootstour mit gefühlt 20 Menschen ๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง und exakt 0๏ธโฃ persönlichem Freiraum, entscheiden wir uns für ein privates Boot. Wir bestimmen die Stopps ๐ selbst und starten früher als der Rest der Touristen – mit dem klaren Ziel, einige Orte noch für uns allein zu haben. ๐คฉ
Zu unserer Überraschung, werden wir direkt mit einem „Happy Birthday“ Ständchen vom Skipper begrüßt. ๐ Aus der Sache kommen wir wohl nicht mehr raus, Gisa hat also heute offiziell Geburtstag. ๐คญ๐ซฃ
Es ist bereits 08:00 Uhr, wir krabbeln auf unser Boot und legen ab. Erster Stopp: „Starfish Island“. ๐๏ธโญ๏ธ Eine kleine Sandbank mitten im Meer, auf der sich unzählige Seesterne tummeln sollen.
Nachdem gemeinsam gesucht und gefunden wurde โญ๏ธ ๐ geht es weiter zum „Twin Reef“ ๐ชธ, an dem wir schnorcheln ๐คฟ gehen.
Lena bleibt an Bord und bewacht gemeinsam mit dem Captain das Boot. โ๏ธ Auch wenn sie auf Fiji ๐ซ๐ฏ das Duell gegen das Meer ๐ gewonnen hatte, zählt schnorcheln ๐คฟ weiterhin nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten. ๐ฌ
Wir konnten uns währenddessen einige bunte Fische und Korallen ๐ ๐ ansehen. Mittendrin wurden wir sogar von einer Schildkröte ๐ข überrascht. ๐คฉ๐คฉ Nach 4๏ธโฃ0๏ธโฃ
Minuten im Wasser geht es zurück auf das Boot ๐ค und weiter auf eine eine kleine Fischerinsel. Touristen verirren sich hier selten hin. Außer wir. Unser Auftrag: Frischen Fisch für das Mittagessen ๐ฅ besorgen. Gesagt, getan. Der Fisch ist schnell gekauft, der Deal besiegelt. ๐ค๐ฃ
Anschließend steuern wir „Exotic Island“ an. Während wir entspannt am Strand liegen, wird unser Mittagessen ๐ฅ vorbereitet. Aufgetischt wird der zuvor gekaufte Fisch, dazu Hähnchen, Schwein, Reis, Nudeln ๐ ๐ ๐ und Unmengen an Früchten. ๐๐ฅฅ๐Wir essen soviel, das wir uns fragen, ob Aufstehen wirklich noch notwendig ist. ๐ซ๐
๐ซ
Satt, glücklich und leicht bewegungseingeschränkt geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: „Paradies Island“. ๐Eine Insel, die wir bereits vor 3๏ธโฃ Jahren besucht haben – und die ihrem Namen immer noch alle Ehre macht. ๐๏ธ๐คฉ
Wir lachen ๐ viel, plantschen im Wasser ๐ฆ, genießen unsere gemeinsame Zeit ๐ง๐ง๐ง๐ง und denken uns mehrfach, wie perfekt dieser Tag eigentlich gerade ist. ๐๐ฝ๐ค Einer von diesen Tagen, die man am liebsten konservieren würde.
Zum Abschluss steuern wir noch „Cagsalay Island“ an. ๐พ Auch hier legen wir an, suchen uns ein schattiges Plätzchen๐ด am „Long Beach“ und denken uns erneut: Eigentlich ist das Leben gerade ziemlich gut zu uns. ๐ญ ๐ฅฐ
Schließlich bringt uns das Boot ๐ฅ๏ธ zurück nach Port Barton. Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Pünktlich zur Happy Hour ๐ป finden wir uns in einer Bar ein – und zu Ehren von Gisas verspäteten Geburtstag ๐ wird kurzerhand die Live-Band ๐ค๐ถ aktiviert. Gemeinsam mit allen Gästen trillern wir ein lautes „Happy Birthday“ und genießen den kostenlosen Geburtstags Cocktail.๐น ๐ฅณ๐คฉ
Zum Abendessen geht es in eine nahegelegene Pizzeria. ๐ Auch hier wird Gisa nicht verschont… Das komplette Lokal, inklusive Personal singt erneut „Happy Birthday“. ๐๐ป๐ค
Nach Absprache mit dem Chef, schmeiße ich mir meine neue Arbeitskleidung drüber und darf den Geburtstagsgruß aus der Küche, persönlich an den Tisch servieren. ๐ฐ ๐ฏ๏ธ ๐
Auch wenn der Geburtstag offiziell schon vorbei ist – dieser Tag wird Ihr definitiv in Erinnerung bleiben. ๐ซถ
Nach einem rundum perfekten Tag ๐ trennen sich anschliessend unsere Wege. Gut gebräunt โ๏ธ ๐, glücklich und erschöpft fallen wir ins Bett. ๐ ๐ฅฑ ๐ดBaca selengkapnya
Port Barton - Bootsrennen ๐ค ๐โ๏ธ๐๐
31 Janโ2 Feb, Filipina โ
โ๏ธ 28 ยฐC
Nach dem üblichen Prozess des Aufstehens, Kaffee โ๏ธ trinken und frühstücken ๐ณ ging es heute endlich mal wieder zur Wäscherei. ๐คฉFür 2,50€ durften wir unsere knapp 5 Kilo Sonnencreme - Klamotten abgeben und dürfen sie morgen wieder abholen. โ๏ธ
Seit gestern wird in Port Barton ein Bootsrennen ๐ค der ganz besonderen Art veranstaltet. Unzählige Teams aus dem ganzen Land, bringen ihre Schnellboote mit, um sich zu duellieren. ๐คบ
Die Boote sind eine Mischung aus „zu schade für den Sperrmüll“ und „wenn es fährt, fährt es“. ๐ Selbst zusammengeschraubte Meisterwerke der Improvisationskunst. Viel PS und noch mehr Lärm. ๐๐ช Und wenn der Motor mal zickt? Kein Problem. Der Fahrer ist gleichzeitig der Mechaniker. ๐งฐ Wo ein Wille ist, ist auch ein Schraubenschlüssel. ๐ง
Die Teams kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, haben lange Wege hinter sich – und mindestens genauso viel Ehrgeiz im Gepäck. Im Schlepptau natürlich die jeweiligen Familien ๐ง๐ง๐ง๐ง, Freunde und teilweise riesige Fangruppen. ๐ดโ ๏ธ ๐ฅณ
Im Meer ist ein kleiner Parcours abgesteckt, der einmal umfahren werden muss. Wer zuerst an der letzten Boje ๐ vorbeifährt, hat das Rennen gewonnen. ๐พ ๐ฅ Das ganze Spektakel geht über zwei Tage, es werden unzählige Rennen veranstaltet bis am Ende ein Viertel-, Halb- und Finale stattfindet.
Da wir gestern unsere Inselhopping Tour hatten, konnten wir die Qualifikationen nicht sehen. ๐ฃ Um so gespannter sind wir aber auf den heutigen Tag. ๐
Treffpunkt mit Robin und Gisa war also 10:00 Uhr am Strand. ๐๏ธ Als erstes wurde uns ein T-Shirt ๐ฝ als kleines Geschenk und Andenken an die gemeinsame Zeit überreicht. ๐คฉ
Die Stimmung ist irgendwo zwischen Dorffest, Motorsport-Event und leichtem Ausnahmezustand. ๐ฅณ Zwischen den ganzen jubelnden Menschen, haben wir etwas weiter hinten und nach oben versetzt, noch ein geselliges Plätzchen gefunden. ๐ช
Am Strand wird bereits gewettet, gerufen, diskutiert. Es erinnert uns ein bisschen an den Hahnenkampf – nur mit mehr Benzin und weniger Federn. ๐ชถ ๐
Geldscheine ๐ด werden geschwenkt, Zahlen in die Luft gebrüllt, keiner versteht irgendwas – außer vielleicht die, die es verstehen müssen.
Dann beginnt das Spektakel, das jeweilige Boot wird noch einmal geprüft. Zur Sicherheit wird eine Rettungsweste ๐ฆบ angelegt und der Fahrradhelm โ๏ธ positioniert. ๐
๐ซฃ Nach dem Start der Motoren, versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. ๐ฅ๐ง
Leider verstehen wir nicht ganz welches Team gerade antritt und um welche Platzierung es sich handelt. ๐คจ Für einen ereignisreichen Tag, wird das aber auch nicht benötigt. ๐
Dank der verschiedenfarbigen Fahrradhelme ๐ฅ ๐ท ๐จentwickeln wir unser ganz eigenes Wettsystem. Kein Geld, keine Besitztümer – maximal die nächste Runde Bier. ๐ป ๐ Die jeweils gesetzte Farbe wird energisch angefeuert, als hinge das gesamtes Reisebudget davon ab. ๐ฐ Leider gibt es immer einen Verlierer, aber das Bier schmeckt trotzdem. โบ๏ธ๐
Die Zeit โฐ vergeht wieder mal viel zu schnell, sodass Robin und Gisa eigentlich zu ihrem gebuchten Transport nach Puerto Princessa ๐ müssen. Gisa schnappt sich das Telefon ๐ฑ und verschiebt kurzerhand den Van von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr. ๐๐ป Mehr Zeit. Mehr Lachen. Mehr Bier. Mehr „Weißt du noch…?“-Momente…. ๐ซถ
Doch irgendwann kommt er, der Moment, den man nicht weiter nach hinten schieben kann. ๐ฉโน๏ธ Ein weiterer unfassbar lustiger Tag endet abrupt. ๐ Wir begleiten die beiden zum Busbahnhof in Port Barton und überlegen ernsthaft, wie wir den Van ๐ fahruntüchtig machen können. ๐ค๐ญ
Ein letztes Mal knuddeln. ๐ซ๐ซ Kleine Tränchen, große Versprechen. „Wir sehen uns.“ „Ganz bald.“ „Safe.“ Der Fahrer schaut irgendwann dezent genervt – Abschiede scheinen nicht in seinem Zeitplan vorgesehen zu sein. ๐๐
Und dann fahren Sie los. Wir winken wie verrückt ๐๐ผ und versuchen mit einer „Hütchenblockade“ den Van doch noch aufzuhalten… ๐ง Leider ohne Erfolg. ๐ฅน
Eins ist klar: Ohne die beiden wäre unsere Reise durch die Philippinen niemals so prägend, so leicht und so unfassbar lustig gewesen. ๐ ๐๐ Wir haben zwei Herzensmenschen gefunden. Solche, die man nicht sucht – aber für immer behält. Und während die beiden weiter durch Asien reisen, reisen wir in Gedanken einfach mit. ๐คณ๐ป
Und ein fixes Wiedersehen in Deutschland steht bereits, Schützenfest im Mai. Sollte der Kontakt über 1๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometer, unterschiedliche Zeitzonen ๐ und wechselnde WLAN-Qualitäten halten – sehen wir uns dort wieder. Zwischen Festzelt, Bier und Blasmusik. ๐ฅณ๐ชฉ๐ฏ
Für uns geht es nun zurück in die Unterkunft. ๐จ Ein kleines Schläfchen, als Ersatz für das frühe Aufstehen. ๐ด Auf dem Weg zum Abendessen quatschten wir ununterbrochen über die letzten Wochen, sortieren wiederholt unsere Erinnerungen ๐ญ und treffen immer wieder auf die selbe Frage: „Wie schnell ging das bitte vorbei?“ ๐คจ๐ฉ๐ถ๐ซ๏ธ
Den Abend, verbringen wir gebührend mit unserem Lieblingswürfelspiel ๐ฒ unter freiem Himmel. ๐ Anschließend fallen wir müde ins Bett. ๐
Mit dem gestrigen Abschied der Beiden, beginnt auch langsam unserer. Noch 2๏ธโฃ Tage bleiben uns im Paradies, bis wir nicht nur diesen Ort, sondern kurz darauf auch (vorerst) unsere Reise um die Welt ๐ verabschieden müssen. ๐ฐ๐ฅ๐
Die Philippinen sind für uns das letzte Kapitel ๐ von Freiheit. Die salzige Haut, der Sand zwischen den Zehen ๐๏ธ und die atemberaubenden Sonnenuntergänge ๐
fehlen uns jetzt schon. Etwas über 1๏ธโฃ4๏ธโฃ Monate pures Glück, Lebensfreude und unendliche Weiten – und das Gefühl, dass alles möglich ist.
Wir saugen diese letzten Tage auf, wie ein Schwamm. ๐งฝ Die FlipFlops ๐ฉด werden nochmal auf Herz und Nieren geprüft ๐๐ปโ๏ธ und die Badehose ๐ฉณ dient ab sofort als Hauptbekleidung. Wir erkunden wiederholt jede Gasse und verbringen Stunden am Strand. ๐๏ธ Kein Sonnenstrahl wird verschwendet, kein Sonnenuntergang ๐
verpasst.
Wir gönnen uns an beiden Tagen ausgiebige Massagen ๐โ๏ธ ๐๐ปโ๏ธ(8,50€/ Stunde), beobachten ๐ das Treiben in Port Barton, trinken zu viel kaltes Bier ๐ป und versuchen, jeden Moment ganz bewusst zu speichern. ๐ญ Für später, für graue Tage, für Deutschland…
Bereit, nach Hause zu fahren? Ehrlich gesagt: NEIN โผ๏ธโผ๏ธโผ๏ธ In unseren Köpfen laufen Dauerschleifen. „Wie behalten wir dieses Gefühl?“ „Wie verhindern wir, dass uns der Alltag wieder verschluckt?“ „Wie bauen wir uns ein Leben auf, dass sich wenigstens ein kleines bisschen nach barfuß und salzig anfühlt?“ ๐ค
Natürlich wissen wir, dass es weitergehen muss. ๐คท๐ผโ๏ธ๐ฎ๐จ Arbeiten, Geld verdienen, Alltag und Termine. Vielleicht werden wir auch wieder Socken ๐งฆ tragen und feste Schuhe ๐ฅพanziehen müssen. Aber wir nehmen etwas mit, das größer ist, als ein Rückflugticket. ๐๏ธ
Wir haben gelernt, wie wenig man eigentlich braucht. Wie reich man sich fühlen kann, ohne viel zu besitzen. Wie wertvoll Begegnungen und Spar-Highfives sind. ๐คญ
Und dass Freiheit kein Ort – sondern ein Gefühl ist. ♥๏ธ๐ฅน
Noch ist es aber nicht ganz vorbei. Morgen geht es erstmal weiter nach Manila, ihr hört von uns. ๐๐๐ผBaca selengkapnya

PelancongDie Zeit ging so unfassbar schnell vorbei ๐ฑ, aber auch wir freuen uns, wenn ihr wieder zu Hause seid bzw. in der Nรคheโค Die Frage ist.... Wer schreibt dann Berichte ?๐ฑ๐Das gehรถrt jetzt zu meinem festen Ritual, wenn ich Antonio ins Bett bringe! Da mรผssen wir uns noch ne gute Alternative รผberlegen ๐๐โค

PelancongUNFASSBAR schnell!!!! Als hรคttet ihr unserer gestern verabschiedet. ๐ฅ๐ #Spoiler: Ein paar Berichte kommen die nรคchsten Wochen noch. ๐คญ Aber danach mรผssen wir tatsรคchlich darรผber nachdenken. ๐ญ ๐ ๐

Pelancong๐Ihr kรถnnt mir ja dann abends immer ne whatsapp schreiben ๐๐
Manila - Singapur - Bahrain ๐ โ๏ธ ๐ ๐๐ผ
3โ5 Feb, Singapura โ
โ
30 ยฐC
Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß ๐ฆถ und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee โ๏ธ zu uns nehmen. ๐ Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. ๐งณ Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker โฐ ungewöhnlich früh. ๐ด
Unsere Klamotten ๐und sonstige Utensilien ๐คฟ sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall ๐ชซ, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. ๐
Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. ๐ฆ Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. ๐ช
Während des Packens ๐งณ bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr ๐ด war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel ๐ vor seiner Tür. ๐ช๐ฌ
Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. ๐๏ธ ๐ก Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte ๐ณ oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. ๐ Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. ๐๐ช
Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. ๐๐ Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. ๐
Nach einem 15 Minuten Fußmarsch ๐ฆถ kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. ๐ Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… ๐๐ค๐ญ
Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ ๐๐ผ und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. ๐ Knapp 4๏ธโฃ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… ๐ต๐ซ๐ Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. ๐ด๐
Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab ๐ zur Unterkunft. Die 3๏ธโฃ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten zurück. ๐ต๐
Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. ๐๐
Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. ๐ช๐ Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches ๐ฅช und überteuerte Snacks,
waren wir offiziell im 7/11 Entzug. ๐ซ
Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3๏ธโฃ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1๏ธโฃ4๏ธโฃ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. ๐ชฆ
Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! ๐ ๐คฉ
Nach einer unfassbar heißen Dusche ๐ฟ, trinken wir unser letztes Bier ๐บ bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. โ๏ธ Mister Grab ๐ brachte uns wieder zurück โฎ๏ธ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.
Das Protokoll ๐ - Einchecken ๐ซ, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck โ๏ธ ๐ und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. ๐ Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch ๐ซ und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur ๐ธ๐ฌ beobachten. ๐ฌ
Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp ๐
โ๏ธbewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. ๐ Ganze 7๏ธโฃ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. ๐คฉ๐คฉ๐คฉ Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. ๐
๐คญ
Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. โ๏ธ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. ๐ธ๐ Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ ๐ป und der „Butterfly Garden“ ๐ฆ bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. ๐ฅ๐โ๏ธ๐งโ๏ธ๐คธ Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. ๐
Per Flughafen Zug ๐ ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall ๐๏ธ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse ๐ด stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. ๐ณ๐ณ
——— ๐ก
Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. ๐
——— ๐ก
Für die letzten 3๏ธโฃ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. ๐ฒ Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. ๐โบ๏ธ
Entspannte Sitze ๐บ, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. ๐คฃ Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. ๐ซ Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! ๐ซ ๐
Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. ๐คญ๐ซข Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. ๐๐ช
Fast pünktlich โฐ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain ๐ง๐ญ zu machen.
Der Flieger โ๏ธ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . ๐ด Es hieß also Decke ordern, Film ๐ฅ aussuchen, lang machen und den Flug genießen. ๐
Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen ๐ฅ , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. ๐คฃ Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck ๐ด serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. ๐ค
Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain ๐ง๐ญ wiederholt zwischen gelandet. ๐ฌ Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. ๐คท๐ผโ๏ธ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. โ๏ธ
Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. ๐ฟ Meckern auf hohem Niveau. ๐๐ผโ๏ธ๐คซ Wenigstens das Essen ๐ฑ war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. ๐ช๏ธ ๐
โ๏ธ
Knapp 3๏ธโฃ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. ๐จ Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. ๐ฌ Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. ๐๐ผ Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug โ๏ธ zum Glück fortgesetzt werden. ๐ด Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher ๐ gebracht.
Der Kapitän ๐จโ๏ธ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ โผ๏ธโผ๏ธโผ๏ธ
Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. ๐โน๏ธ
Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. โ๏ธ ๐Baca selengkapnya
Deutschland 3.0 ๐ซฃ๐ฉ๐ช
5โ15 Feb, Jerman โ
โ๏ธ 0 ยฐC
Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… ๐ฌ๐ซฃ
Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen ๐ง๏ธ, grauem Himmel und Februarkälte ๐ฅถ, die man nach sechs Monaten Tropensonne โ๏ธ eigentlich nicht gebrauchen kann.
Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen ๐ฉณ an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. ๐ช๐คฃ
Nach der ewig dauernden Passkontrolle ๐ geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1๏ธโฃ Stunde auf unsere Rucksäcke ๐warten müssen, stand auf keinem Zettel. ๐
Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons ๐und „Welcome Back“-Schildern ๐ชง, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen ๐ญ, Blumen ๐บ und lange Umarmungen. ๐ซ
Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. ๐ฒ Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland ๐ฉ๐ช willkommen zu heißen. ๐๐๐ฝ
Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase ๐ wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. ๐ซถ๐ซ
Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung ๐งญ Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen ๐ aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. ๐ช Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE ๐, der uns in Richtung Heimat bringt.
Erstaunlicherweise sitzen wir 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. ๐บ Die Züge ๐ sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. ๐ซข
Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht ๐ auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. โบ๏ธโบ๏ธ
Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. ๐๐ Sechs Monate ohne
persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. ๐ฌ
Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande ๐ช
an der Eingangstür. Im Haus ๐ก ist ebenfalls dekoriert ๐und noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. ๐ฅณ Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. ๐
Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an ๐ฅ und sofort beginnt das wilde Erzählen. ๐ฃ๏ธ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6๏ธโฃ Monate in ein paar Stunden zu packen ๐ซจ, obwohl nach 48 Stunden Rückreise โ๏ธ die Müdigkeit ๐ด langsam spürbar wird.
Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg ๐ und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen ๐ฅ und ein paar kalten Getränken. ๐ฅค Vielen Dank für die tolle Überraschung. โค๏ธ
Am nächsten Tag ๐ nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. ๐ก Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. ๐
Die 4๏ธโฃ- stündige Heimfahrt ๐ verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8๏ธโฃ Monate vor uns. ๐ญ
Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut ๐ wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen ๐ซ, einem Wilkommens Drink ๐น und vorbereitetem Abendessen. ๐ฅ Vielen Dank für den tollen Empfang. โค๏ธ
Mit dabei natürlich auch Meggi ๐, die sichtbar ein paar Extrakilos โ๏ธ zugelegt hat. ๐ฌ Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. ๐คฃ Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend ๐ besuchen wir noch Freunde und den neuen 4๏ธโฃ Monate alten Familienzuwachs. ๐ถ
Die Trauerfeier am nächsten Tag ๐ bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.
Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. ๐ฑ ๐ฏโ๏ธ Wir gehen im Schnee โ๏ธ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. ๐๏ธ๐ Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke ๐ vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. ๐ง
Wir haben noch etwas Zeit โฐ, bis das Arbeitsleben ๐จ๐ป wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen โ๏ธ und das graue Wetter โ๏ธmotiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.
Zwischen Gesprächen, Spaziergängen ๐ถund Gedankenspielen ๐ญ, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. ๐งฉ
Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. ๐ฅ๐๐ผ Nach nur einer Woche in Deutschland ๐ฉ๐ช hissen wir erneut die Segel. ๐ช Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. ๐ซถ๐ ๐บ๏ธBaca selengkapnya
Roadtrip 3.0 ๐๐โ๏ธ
16 Februari, Jerman โ
โ๏ธ -3 ยฐC
Nach ein paar Tagen Deutschland, geht es nun wieder los. Auf in unser letztes Kapitel der Freiheit. ๐๐ช
Wir haben uns gegen einen 15 Stunden Flug โ๏ธ nach Taiwan ๐น๐ผ entschieden und mieten uns stattdessen ein fahrendes Wohnzimmer. ๐ฃ๏ธ๐
Die letzten Roadtrips haben uns unfassbar begeistert. Einfach anzuhalten, zu essen und zu schlafen, wo man möchte. Unabhängig von allem zu sein… Genau das, wollen wir in unserem letzten Kapitel noch einmal erleben. ๐คฉ๐คฉ
Der Süden war uns wettermässig etwas zu wechselhaft โ๏ธ๐ง๏ธ, also soll es in den Norden ๐งญ gehen. Die Richtung hatten wir auch schon mehrmals auf dem Schirm, aber irgendwie ging es dann doch immer ins Warme. ๐
๐คท๐ผโ๏ธ Für uns also ein völlig neues und unbekanntes Terrain. ๐๐ต๐ปโ๏ธ
Wir haben uns mit ein paar Camperfirmen auseinandergesetzt und unsere groben Pläne โ๏ธ geschildert. ๐ Einige haben uns abgesagt, andere ein Angebot geschickt. ๐ฒ Tatsächlich war auch ein preislich attraktives Angebot dabei, was per Telefon โ๏ธ nochmal nachverhandelt wurde. ๐ Wir haben spontan zugestimmt und heute war es dann endlich so weit! ๐๐ฝ๐คฉ
Der Camper steht, die Richtung auch… Winterschuhe statt FlipFlops ๐ฉด, Skihose statt kurzer Hose… ๐ฉณ Alles andere ergibt sich! ๐
Pünktlich zu Beginn der Reise, hat es über Nacht geschneit. โ๏ธ Bereits 09:00 Uhr konnten wir „Nilson“ abholen. ๐ Das Winter-Räumkommando ๐ฆบ๐งhatte um die Zeit natürlich wieder „wichtigeres zu tun“, sodass sich die Fahrt zur Vermietstattion, eher wie eine Schlittschuhfahrt โธ๏ธ anfühlte.
Nach 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten war die Übergabe erledigt und der Schlüssel ๐ in unseren Händen. Nach der Rückfahrt nach Weimar, wurde das Fahrzeug ๐ noch dem ein oder anderen „präsentiert“, bevor es an das Einräumen ging.
Vorbereitet war schon alles, es musste „nur noch“ aus dem 5. Stock heruntergetragen โฌ๏ธ und eingeladen werden. ๐๐ซจ๐ถ๐ซ๏ธ
Das erste Mal wieder Reisen, ohne Gewichtsbeschränkung… โ๏ธ Das haben wir definitiv ausgenutzt. ๐
๐
Nach dem Erledigen der letzten Einkäufe, sollte es eigentlich los gehen. ๐ช
Die Ölstandsanzeige hatte allerdings andere Pläne mit uns und meldete sich mit „Max. Motorölstand überschritten“. ๐ค Kannten wir so auch noch nicht, also wurde zum Telefon ๐ gegriffen. Leider erreichten uns damit keine guten Nachrichten, denn wir sollten umgehend zur Station zurück kommen. ๐
Eine Stunde ๐ und zwei Kaffee โ๏ธ später, war das Problem vom Werkstattmeister gelöst und wir konnten endlich los fahren. ๐จGegen 18:00 Uhr hieß es also -> Next Stop Rostock! โ๏ธ
Auf der Fahrt klappte alles, kein Stau, keine nervigen Autofahrer, kein schlechtes Wetter. Perfekter Beginn, wenn „Nilson“ nicht so unheimlichen Durst hätte. ๐ซขโฝ๏ธโฝ๏ธ Nach ein paar kleineren Pausen, erreichten wir gegen 23:30 Uhr dann endlich das Hafengelände. Wir haben uns entschieden direkt dort zu schlafen, so sind wir morgen früh direkt am Ort des Geschehens. ๐โด๏ธ
Wir haben unser Wohn-, Schlaf- und Badezimmer noch etwas gemütlich eingerichtet ๐ฏ๏ธ๐ช
und mit Hilfe von Panzertape ๐ฉนund Kabelbindern ๐ชข das ein oder andere befestigt. ๐๐ก
Anschließend gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen ๐ญund sich auf die erste Nacht vorbereitet. ๐ด ๐Baca selengkapnya
Reiseland Nr. 2๏ธโฃ0๏ธโฃ - Hej Schweden ๐ธ๐ช๐ซโ๏ธ
17โ18 Feb, Swedia โ
โ๏ธ -10 ยฐC
Nach der zweiten ruhigen Nacht ging es wieder ungewohnt früh raus. Bereits 06:00 Uhr klingelte der Wecker. โฐ
Sich morgens zu zweit auf engem Raum zu organisieren ๐โ๏ธ ist wieder etwas ungewohnt, aber keinesfalls unmöglich. ๐๐ช Nach dem Frisch machen ๐โ๏ธ ๐ฟ, einem Kaffee โ๏ธ und den Tagesrucksack mit Wertsachen und Snacks füllen, beginnt der Tag.
Wir bezahlen 4€ für unseren Stellplatz und begeben uns schnellstmöglich ๐จ zum Check In am Fährterminal. Dieser soll wohl in 1๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten schließen. ๐ซจ๐คจ Ja, unser zeitliches Management funktioniert auch nach einer Woche Deutschland noch nicht so richtig. ๐
๐
Dem Herren am Schalter erklären wir unser Anliegen auf Englisch, worauf er sehr verwirrt schaut. ๐ต๐ซ๐ต๐ซ Verständlich, wir stehen seit 2๏ธโฃ Minuten im Raum, unterhalten uns auf Deutsch und sprechen ihn dann auf Englisch an. ๐
๐คฆ๐ป Da käme ich mir auch etwas dumm vor. ๐คญ
Die Sprachbarriere war schnell gebrochen und er erklärt uns ganz entspannt (auf Deutsch), dass wir hier falsch sind. ๐๐ Wir müssten in Richtung ๐งญ Fähranleger, an der nächsten Schranke wäre dann ein Check In Automaten. ๐๏ธ
Glücklicherweise war es auch so. ๐ Kurze Zeit später standen wir in Linie 14 und warteten mit 2๏ธโฃ weiteren Fahrzeugen ๐ und unzähligen LKW‘s ๐ auf das Go ๐๐ผ der Mitarbeiter. ๐ง Die Rampe nach oben, den Camper parken, abschließen und den Weg ins Innere des Stahlkolosses ๐ข finden, waren die nächsten Schritte. ๐ต๐ปโ๏ธ๐ช
An Deck 5๏ธโฃ von 7๏ธโฃ haben wir es uns gemütlich gemacht. Füße hoch, ein wenig zudecken und den Blick ๐๏ธ aus dem überdimensionierten Fenster genießen. ๐ Während gerade die Sonne am Horizont aufging gab es Wiener, Knacker und Brötchen zum Frühstück. ๐ณ
Nach gut 2๏ธโฃ Stunden Entspannung haben wir uns auf den Weg gemacht, das Schiff etwas zu erkunden. Außer einem Duty Free Shop ๐๏ธ, einem Bistro, vielen Kabinen ๐๏ธ und den Rettungsbooten ๐, gab es nicht so viel zu entdecken. ๐
Festgestellt haben wir allerdings, dass es auf Deck 6๏ธโฃ bedeutend wärmer ist, wo wir dann auch die restliche Zeit โฐ verbracht haben. Auf der Liste ๐ stand ganz weit oben, unsere Route zu planen und den heutigen Schlafort festzulegen. ๐ง๐ป Dafür haben wir tatsächlich auch bis zur letzten Minute gebraucht. ๐ซจ
Nach 6,5 Stunden entspannter Überfahrt โด๏ธerreichen wir gegen 14:00 Uhr Trelleborg, die Stadt liegt in unserem Land Nummer 2๏ธโฃ0๏ธโฃ -> Schweden. ๐ธ๐ช ๐คฉ
Der Van ๐ war schnell gefunden, ist heil geblieben und so verlassen wir als erster die Fähre. Nach unserer aktuellen Routenplanung, lassen wir Malmö links liegen und düsen ๐จ heute noch die ersten 350 km Richtung Norden. โฌ๏ธ
Die Straßenverhältnisse sind erstaunlich gut, gestoppt wird nur für einen Snack und zum Tanken โฝ๏ธ. Vier Stunden später erreichen wir das Städtchen „Jönköpping“.
——— ๐ก
Jönköping ist eine Stadt im Nordwesten der historischen schwedischen Provinz Småland. Sie ist Hauptort der Provinz Jönköpings län und der Gemeinde Jönköping, welche knapp 150.000 Einwohner zählt.
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Lena hat uns einen kostenloser Stellplatz ๐
ฟ๏ธ direkt am „Jönköpings Stadspark“ herausgesucht. Der Trip kann nicht besser beginnen, wir haben einen wundervollen Blick auf die Stadt ๐ und den angrenzenden Vätternsee. ๐ Wir machen uns einen gemütlichen ersten Abend im Van und gehen früh schlafen. ๐ด
——— ๐ก
Der Vättern ist ein Süßwassersee und wird vom Motala ström in die Ostsee entwässert.
Mit einer Fläche von 1886 km² ist der See der zweitgrößte See Schwedens, sowie der elftgrößte See in Europa. Im Norden ist er durchschnittlich 25 Meter, im Süden mehr als 100 Meter tief.
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Der nächste Morgen empfängt und mit zarten -10 Grad. ๐ฅถ Im Auto ist es kuschelig warm und draußen strahlend blauer Himmel und Sonne. โ๏ธ Genau so hatten wir uns das vorgestellt. ๐คฉ
Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang ๐๐ฝ durch den riesigen Park. Es gibt Viewpoints, ein Stadion ๐๏ธ (Stadsparksvallen) und ein Wildgehege zu bestaunen. Neben den Enten ๐ฆ, Ziegen ๐ und Dammhirschen ๐ฆ , die im Park verteilt sind, gab es natürlich auch Alpakas. ๐ฆ Ihr könnt euch vorstellen, wie wir den halben Tag verbracht haben. ๐
๐
๐คญ๐คญ
Auch sonst findet man hier viel Natur. ๐ณ In der gesamten Gemeinde Jönköping liegen 2๏ธโฃ8๏ธโฃ Naturschutzgebiete und über 250 km Wanderwege. ๐ฅพ Im Winter leider nur bedingt geöffnet. Nach einer Aufwärmpause im Camper mit Tee ๐ต und Keksen ๐ช, ging es den Berg hinab in das Stadtzentrum. ๐
Bei bestem Wetter โ๏ธ haben wir uns u.a. die Kirche „Sofiakyrkan“ โช๏ธ und die weiterführende Schule „Per Brahe Secondary School“ angeschaut, sind über den zugefrorenen See „Munksjön“ geschlittert โธ๏ธ und waren am Hafen. โ๏ธ
Auf dem Rückweg sollte es eigentlich noch in das „Tändsticksmuseet“ (Streichholzmuseum) ๐ฅ gehen, das hatte aber leider schon zu. ๐
Etwas niedergeschlagen ging es zurück zu Nilson. Die 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten bergauf haben uns zumindest wieder ordentlich aufgewärmt, sodass direkt der Sonnenuntergang ๐
noch geschaut werden konnte. ๐คฉ
Nach dem Abendessen ๐ฅ und einer heißen Dusche ๐ฟ wurden die Lichterketten und Kerzen ๐ฏ๏ธ aktiviert - Wohlfühlstimmung hoch ๐. Währenddessen lief unsere Serie, bis die Äuglein immer kleiner wurden. ๐บ
Wir hoffen auf eine weitere entspannte Nacht in unserem rollenden Wohnzimmer. ๐ ๐ดBaca selengkapnya

Pelancong๐๐ Kohle haben wir nicht dabei, aber Gas. Und wenn wir am Strom hรคngen sollten, dann kommt der gute alte Heizlรผfter zum Einsatz. โบ๏ธ๐ฅต
Weiter Richtung Norden ๐งญ๐ฃ๏ธ
19โ20 Feb, Swedia โ
โ๏ธ -19 ยฐC
Die Hoffnung nach einer entspannten Nacht, blieb leider auf der Strecke. ๐คจ Gegen 1:30 Uhr merke ich, wie die Kälte unter die Bettdecke kroch. ๐ฅถ Im Halbschlaf und mit der Kopflampe ๐ฆ bewaffnet, ging ich auf Spurensuche. ๐ต๏ธ
Der Übeltäter war schnell gefunden. ๐ชDie Aufbaubatterie (dient u.a. zur Versorgung des Wohnraumes) zeigt 0๏ธโฃ % an. Dadurch läuft der Ventilator der Heizung nicht an und bringt somit auch keine Wärme ins Fahrzeug. ๐ Währenddessen sinkt die Temperatur minütlich. Wir sind quasi dabei Tiefkühlware zu werden. ๐ฅถ
Ich versuche Lena zu wecken, die aber lieber meint sich wieder umzudrehen. ๐ด Deckenentzug und ein paar Schüttler später, erbarmt sie sich doch aufzustehen. Da unser Stellplatz keine Lademöglichkeit ๐ bietet und wir nicht mehr sonderlich viel Sprit im Tank haben, gibt es nur eine Option -> Wir müssen umziehen und zwar sofort! โณ๐จ
Die Handschläge sitzen, jeder hat seine Aufgabe. ๐ช Nach dem die letzten herumfliegenden Gegenstände ๐พ๐ถ๐ฒsicher verstaut wurden, sind wir abfahrtbereit für die nächtliche Irrfahrt. ๐
Zum Glück dauert die Expedition „Finde den Strom“ nur knapp 1๏ธโฃ5๏ธโฃ Minuten. Lena ist wieder voll bei mir und navigiert uns über ihr Handy ๐ฒ zum nächsten Stellplatz. ๐
Nachdem wir am Stecker ๐ hängen, wird das Nötigste wieder ausgeräumt, die Heizung ๐ก๏ธ auf Funktion überprüft und wieder ins Bett geschlüpft. ๐ฅฑ
Am nächsten Morgen โ๏ธ fühlen wir uns trotzdem, als hätten wir die Nacht durchgefeiert. ๐ฅณ Eine spontane Umzugsaktion ๐ฆ ๐ halb zwei morgens, gehört definitiv nicht zu unseren Lieblings - Freizeitaktivitäten. ๐ต๐ซ
Nach einem ausgedehnten Frühstück ๐ณ und einer extra großen Portion Kaffee โ๏ธ machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden.
๐งญ Zuvor soll allerdings noch der Grauwassertank geleert werden. ๐งฝ๐ด
Wir fahren über die Entleerstation, Schieber auf und leer laufen lassen. ๐ฆ So zumindest die Theorie. ๐ก Die Praxis funktionierte nur bis zur Positionierung. Trotz Beheizung, ist der Schieber eingefroren und lässt sich nicht öffnen. Meine Laune sinkt ähnlich den Temperaturen, in den minus Bereich. ๐ก โ
Für lange Überlegungen haben wir keine Zeit, es ist bereits Mittag. ๐ Wir bewegen Nilson also erstmal auf die Straße. ๐ฃ๏ธ Es geht entlang des wunderschönen Vättern, der ruhig neben uns liegt, während wir innerlich noch versuchen, in diesem Tag ๐
anzukommen. ๐ค
Lena befragt das Internet ๐ nach sinnvollen Informationen zu eingefroren Tanks. Die Antworten besagen ganz klar - fahren fahren fahren. Die Abwärme des Motors regelt das Problem. ๐คจ๐ค
Gut also, das wir für die nächsten Tage sowieso „Fahrtage“ eingeplant haben. Das bedeutet, dass wir Strecke machen wollen. Es gibt nur die Richtung Norden ๐งญ, aber vorerst kein besonderes Ziel - einfach Kilometer sammeln. 1๏ธโฃ 2๏ธโฃ 3๏ธโฃ
Ein paar Stunden später, meldet sich unser knurrender Magen. ๐คค Wir nutzen die Chance, um einen weiteren Punkt auf unserer Liste ๐abzuhaken. Ein Besuch unseren schwedischen Lieblingsladen IKEA steht an. ๐คฉ๐คฉ
Diesen Laden zu betreten, ohne etwas zu kaufen ist theoretisch möglich, praktisch aber reine Fantasie. Irgendetwas landet doch immer im Wagen. ๐ ๐ซฃ Bevor also eine Blumenvase ๐บ oder Kerzen ๐ฏ๏ธim Beutel laden, nutzen wir jede mögliche Abkürzung der bekannten Wegführung ๐ชง und landen schneller als geplant am eigentlichen Ziel ๐ - dem IKEA Restaurant.
Wir gönnen uns selbstverständlich Köttbullar mit Kartoffelbrei und Mischgemüse. ๐คค๐คค Die jeweils 1๏ธโฃ2๏ธโฃ runden Bällchen mit Beilage kosten 8€ und lassen uns direkt ins Fresskoma verfallen. ๐ซ
Anschließend geht es wieder auf den Highway E4. Insgesamt spulen wir an diesem Tag 6๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ Kilometer ab. Nach 7๏ธโฃ Stunden im Auto ๐ beschließen wir, dass unser Durchhaltevermögen für heute ausreichend unter Beweis gestellt wurde. Der Tank konnte zwischendurch auch geleert werden, danke Internet. ๐ ๐๐ฝ ๐คญ
Wir suchen uns einen Schlafplatz in einem niedlichen verschneiten Dorf, etwas abseits des Trubels. โบ๏ธ Nach 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten Waldweg fahren, stellen wir fest, dass es wohl etwas zu abgelegen ist - der Stellplatz ist nämlich nicht geräumt. โ๏ธ ๐ฌ Und so landen wir etwas später spontan auf einem Rastplatz am „Ångersjöns See“ in „Enånger“.
Zwischen einigen LKWs finden wir eine kleine Lücke für uns und unseren Gefährten. ๐
Es schneit ununterbrochen und das Thermometer ๐ก๏ธ zeigt mittlerweile -17 Grad an. ๐ฅถ Der Abend verläuft angenehm ruhig, die Nacht eher weniger. Wiederholt werde ich nachts wach und muss gegen 2:30 Uhr nach draußen. Die Batterie ๐hat noch Saft, aber das Gas ist leer. Andere Ursache, gleiches Problem - wir haben keine Heizung. ๐ต๐ซ๐ฌ
Die Flasche war zwar schnell gewechselt, aber die Finger โ kaum noch zu spüren. Heizung auf Volllast und für ein paar Stunden wieder ins Bett kuscheln. ๐ค
Am Morgen darauf starten wir bei -19 Grad in den Tag. โ๏ธ Frühstücken, abwaschen, fertig machen und zusammen räumen. Der tägliche Ablauf wird Tag für Tag besser. ๐ช Gegen 09:00 Uhr sind wir bereits wieder auf der Bahn. ๐
Auch heute haben wir kein festes Ziel. ๐ Wir fahren und fahren und fahren…. Überqueren währenddessen eine der längsten Hängebrücken ๐ der Welt (Höga Kustenbron / 1.867m) und sind begeistert von dem eingefrorenen „Dockstafjärden“. Angehalten wird nur zum tanken โฝ๏ธ, Toilettengang ๐ป und Kaffee-/ Essenspause. ๐ฅ Dieses Konzept funktioniert erstaunlich gut. ๐
Besonders die Stops an Tankstellen, sind für mich beneidenswert. ๐๐ Hier kommen die Leute nicht mit Autos, Fahrrädern oder zu Fuß vorbei, sondern nahezu alle mit einem Schneemobil. ๐คฉ๐คฉ Verschiedene Farben, lauter Auspuff ๐ฅ, mit oder ohne Kinderschlitten dran… Die Dinger sind der absolute Wahnsinn. ๐ Straßen werden übrigens auch nicht benötigt, man fährt einfach querfeldein. ๐คท๐ผโ๏ธ
Nach einbrechender Dunkelheit, weiteren 7๏ธโฃ Stunden und nochmals rund 600 Kilometern, erreichen wir den Ort „Byske“. Der (noch) ruhige kostenlose Stellplatz ๐
ฟ๏ธ befindet sich direkt an der „Byske Church“. โช๏ธ Neben einen weiteren Camper reihen wir uns ein und machen alles für die Nacht fertig. โ๏ธ Die Batterie hat ausreichend Strom, das Gas ist voll, nichts steht einer entspannten Nacht im Weg. ๐
Doch gegen 22:00 Uhr verwandelt sich der Rundkurs um die Kirche zu einer Art inoffizielles Dorf-Drift-Festival. ๐ ๐จ Die Jungs haben anscheinend zu oft Fast and the Furios geschaut ๐บ und testen jetzt ihre heckangetrieben Fahrzeuge auf Herz und Nieren. Filmtitel: „Welches Auto rutscht besser an parkenden Fahrzeugen vorbei, ohne sie zu berühren“. ๐๐ซจ
Unserem Stellplatznachbar Sven versucht mit den 12-jährigen zu sprechen, allerdings mit mäßigen Erfolg. Die sehen es eher als Provokation ๐คฌ und verkürzen den Abstand zwischen Ihren und unseren Fahrzeugen. Da wir vernünftig (und klar in der Unterzahl ๐
) sind, streichen wir die Segel und weichen erneut auf einen nahegelegen Rastplatz ๐
ฟ๏ธ aus.
Dort treffen wir überraschend auch auf unsere ehemaligen Stellplatz-Nachbarn. ๐ Auch sie hatten spontan das Bedürfnis, nach mehr Ruhe. Wir kommen ins Gespräch ๐ฃ๏ธ und werden kurzerhand in ihren Camper ๐ eingeladen. Die beiden (Tanja und Sven) sind für drei Wochen unterwegs und haben ebenfalls Norwegen ๐ณ๐ด als Ziel.
Wir verbringen noch einige sehr unterhaltsame Stunden zusammen. ๐คฃ๐ Gesprächsthemen gibt es genügend und Sven hat auch ausreichend Getränke an Board. ๐ป Gegen 01:00 Uhr verabschieden wir uns schließlich und wechseln zurück in unser Wohnmobil. ๐๐
Wir kuscheln uns ins Bett ๐ und hoffen, dass diese Nacht ohne weitere Vorkommnisse verläuft. ๐ด๐Baca selengkapnya
Die nรถrdlichste Stadt Schwedens - Kiruna
21 Februari, Swedia โ
โ๏ธ -21 ยฐC
Guten Morgen โ๏ธ vom Rastplatz. ๐๐ผ Wir sind früh auf den Beinen, heute steht wieder eine lange Fahrt an. Der Kater ๐โฌ blieb zum Glück aus, sodass wir ohne Snooze Taste gegen 7:30 Uhr das kuschlige Bett verlassen. โฐ ๐
Nachdem alles ordnungsgemäß verstaut wurde und die Toilette ๐ป geleert war, haben wir uns noch von Tanja und Sven verabschiedet. ๐๐ผ Anschließend ging es mit Nilson wieder auf den schneebedeckten Asphalt. โ๏ธ ๐
Heute haben wir tatsächlich ein festes Ziel ๐ -> die Stadt „Kiruna“. ๐๏ธ
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Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, die Gemeinde zählt rund 22.500 Einwohner.
Die Stadt entstand als Siedlung für das gleichnamige Eisenerzbergwerk. Damit die unter der Stadt liegenden Vorkommen abgebaut werden können, wird sie bis 2040 komplett um fünf Kilometer nach Osten verlegt.
Laut Angaben des schwedischen Energie- und Wirtschaftsministeriums liegen unter Kiruna auch 1,7 bis 2 Millionen Tonnen seltene Erden, was den Fund zu Europas größten bekannten Vorkommen an seltenen Erden macht.
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Die Fahrt auf der E4 verläuft ruhig, bis auf vereiste Straßen, viel zu schnelle LKW‘s ๐ und meterhoher Schnee, gibt es nichts zu beanstanden. ๐
๐คญ Nach einer Weile verlassen wir die Fernverkehrsstraße ๐ฃ๏ธ und biegen auf die Landstraße E45 ๐. ๐ช
Ab hier heißt es unberührte Natur und traumhafte Kulisse. ๐๏ธ Die Straßen sind kaum noch erkennbar und hin und wieder tauchen kleine verschneite Dörfchen auf. Die Bäume ๐ฒ sind mit Puderzucker überzogen und wirken wie gemalt. ๐คฉ Wenn jetzt noch der Weihnachtsmann ๐
๐ป auftaucht, sind wir komplett im Winter-Wonderland angekommen - Herzlich Willkommen in Schwedisch Lappland!! ๐๐
Wir schleichen über die Straßen ๐ und erreichen nach kurzer Zeit den Polarkreis, der sich übrigens jährlich, um 1๏ธโฃ4๏ธโฃ Meter verschiebt. ๐ Das wohl üblichen Getränk Vargtass (schwedischer Schnaps aus Wodka mit Preiselbeersaft) gab es für uns zwar nicht, dafür ein paar schöne Bilder mit dem Helikopter. ๐๐
Bei -20 Grad geht es ein paar Kilometer weiter, wo wir mitten im Weihnachtsmann Land eine kleine Mittagspause ๐ฅ einlegen. Nach der Stärkung, inklusive wundervollem Blick, geht es auf die letzte Etappe des Tages. ๐ ๐ช Lange dauert die Fahrt allerdings nicht, bis wir erneut anhalten. ๐ซข
Grund dafür, sind Frau Rentier und Herr Elch ๐ซ, die sich kurz nacheinander am Straßenrand zeigen. ๐คฉ Lena ist so fasziniert und überglücklich, das sie kaum noch sprechen kann, während ich versuche, den Wagen irgendwie am Rand zu parken. ๐
ฟ๏ธ
Ein paar Schritte ๐๐ฝ zurück, finden wir sie halb im Schnee โ๏ธ versunken. Ohne Scheu bewundern wir uns gegenseitig und fotografieren natürlich was das Zeug hält. ๐ธ
Nach einiger Zeit der Beobachtung ๐ , führe ich Lena, die sich immer noch in Schockstarre befindet, zurück zum Auto. ๐
๐ค Schliesslich haben wir heute ein Ziel. ๐๐ช
Nach 430km und 7,5 Stunden Fahrt, erreichen wir bei -21 Grad ๐ฅถ und unfassbar viel Schnee das Städtchen „Kiruna“. Wir organisieren uns einen schönen Platz im „Camp Ripan“. Für 35€ pro Nacht ๐ sind Stellplatz, Strom, Küche, WC/ Dusche und Sauna enthalten. ๐ ๐พ ๐จ๐ป๐ณ
Außerdem gibt es ein großes Restaurant,๐ซฐ eine schicke Bar, einen Rodelberg ๐ท, eine Eis-Kletterwand ๐ง und im Sommer eine Poollandschaft.
Die Annehmlichkeiten sind für uns gerade perfekt, da der Tank schon wieder eingefroren๐ฅถ ist und somit die private Dusche ๐ฟ nicht nutzbar ist. ๐ฌ๐ซฅ
Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Pesto. ๐ Während ich den Abwasch erledige, kümmert sich Lena um die morgige Tagesplanung. Obwohl es schon spät ist, kann sie meinen Wunsch noch organisieren.๐๐คฉ
Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben ๐ฏ๏ธ und über die heutigen Tierbeobachtungen philosophieren, piept Lenas Handy. ๐ฒ Laut Benachrichtigung, könnten bei klarem Himmel ๐ jetzt die Nordlichter gesehen werden. ๐จ๐ฒ
Mit dem Blick aus dem Fenster ๐ช fing Lena direkt wieder an zu kreischen. ๐ฃ๏ธ๐ฏ๏ธ๐คฃ Kein Elch, kein Rentier, sondern grüne Streifen am Himmel. ๐ฅน Tatsächlich stand das ganz weit oben auf unserer ToDo-Liste ๐ und jetzt passiert es.
Total unvorbereitet haben wir uns dick eingepackt ๐งฃ๐งค๐งฅ, schnell das Stativ ๐ญ in Betrieb genommen und sind nach draußen. Da waren sie also, die bekannten „leuchtenden Streifen“ am Himmel. ๐ ๐ Wir haben beide einfach nur regungslos in den Himmel gestarrt und waren total beeindruckt. ๐คฉ๐ฎ
Irgendwann machten sich die zweistelligen Minusgrade ๐ฅถ doch bemerkbar und wir zogen uns wieder in den Van ๐ zurück. Nach dem Auswerten der 50.000 Bilder ๐ธ ging es mit vielen neuen Eindrücken ins Bett. ๐ด ๐Baca selengkapnya

Pelancong
Was fรผr ein Natur Spektakel ๐๐ schรถn das ihr das erleben durftet,im richtigen Moment am richtigen Ort ๐ alles richtig gemacht ๐๐ seid ganz lieb gedrรผckt ๐
Abenteuer Kiruna โ๏ธโ๏ธ๐ท
22 Februari, Swedia โ
โ๏ธ -19 ยฐC
Eine weitere entspannte Nacht liegt hinter uns. ๐ Aufgrund der Aufregung, war ich heute schon besonders früh wach. โฐ ๐ฌ
Lena konnte bei knapp 30 Grad Innentemperatur ๐
๐ฅต noch ein bisschen schlummern, ๐ด während ich den ersten Kaffee geschlürft und das Frühstück vorbereitet habe. โ๏ธ ๐ณ
Draußen sind es -19 Grad ๐ง, es ist strahlend blauer Himmel und die Sonne lacht uns an. Perfekt für unser heutiges Vorhaben. ๐๐
Wir ziehen so ziemlich alles an, was wir dabei haben. ๐งค๐งฅ๐งฃ Glücklicherweise ist der Abholpunkt zur gebuchten Tour, direkt an der Rezeption von unserem Campingplatz. ๐๏ธ Der Weg ist also nicht weit, pünktlich 10:50 Uhr stehen wir bereit. ๐ช
Der Minivan fährt vor, wir werden freundlich begrüßt und warten noch auf 4๏ธโฃ weitere Damen mittleren Alters. ๐ฌ๐ Nachdem wir vollzählig sind, fahren wir 1๏ธโฃ5๏ธโฃ Minuten zum eigentlichen Ereignis. Wobei die Fahrt schon ein Ereignis war, der junge Fahrer hatte sichtlich Spaß, uns seinen Heckantrieb ๐จ auf den vereisten Straßen โ๏ธ zu präsentieren. ๐คฃ
Angekommen am Ort des Geschehens, war Lena direkt verschwunden. ๐คฆ๐ปโ๏ธ๐ป Grund dafür waren die ca. 250 Hunde, welche in verschiedenen Gehegen ๐ณ nach Streicheleinheiten bettelten. ๐ โ
Nach mehrmaligem Rufen, kam sie zurück zur Gruppe und wir konnten endlich mit dem Tag ๐
beginnen. ๐
Zuerst hieß es viel zu große Anzüge überwerfen sowie Stiefel, Handschuhe und Helme anziehen. โ๏ธ ๐งค ๐ฅพ
Anschliessend ging es wieder raus zur kurzen Einweisung der motorisierten Gefährten. ๐ท ๐คฉ Hebel und Schalter wurden erklärt, sowie die „Tether Cords“ (Sicherheitsleine) am Handgelenk angebracht. Tatsächlich gab es währenddessen eine Dame, die fragte was „Brake“ bedeutet und wofür man es nutzt. ๐ณ๐คจ๐ง Alle fanden es anfangs witzig und dachten es sei Spaß, weil sie vielleicht gerne schnell fährt… Aber Nein, es war ihr voller Ernst. ๐ง๐คจ๐คฆ๐ปโ๏ธ
Nachdem das Thema ausreichend mit Händen und Füßen dargestellt wurde, konnte es endlich los gehen. ๐จ Der Guide ganz vorn, wir dahinter und die letzten beiden Schneemobile wurden von den Damen besetzt.
Nach ein paar Metern, der erste Stopp an einer engen Straße… Schlittenhund - Gespanne haben anscheinend Vorfahrt. ๐
๐ซข Nachdem die Hunde ๐ durch waren, konnten wir auch los. Eingewöhnen und üben auf vereisten Straßen war die erste Herausforderung. โ๏ธ๐ฅถ๐ช
Anschließend folgten zugefrorene Flüsse und Seen sowie verschneite Wälder ๐ณ die wir über- bzw. durchquerten. Leider mussten wir öfters auf die Damen warten, was weder wir, noch der Guide lustig fanden. ๐ Er erklärte uns währenddessen immer einiges über die umliegenden Gebiete oder beantwortete meine Fragen zu den Schneemobilen. ๐๐คญ
Nach ungefähr 1๏ธโฃ Stunde sind wir an einer kleinen Hütte ๐ mitten im Wald ๐ณ angekommen. Der Kamin war an ๐ฅ und für uns wurde eine kleine Stärkung sowie heiße Getränke vorbereitet. ๐ฅช ๐ซ Lena hatte stattdessen wiedermal nur, die ebenfalls angekommenden, Schlittenhunde im Auge. ๐ ๐๏ธ
Nach dem Essen und einem Plausch am Kamin, ging es raus aus den Pantoffeln ๐ฉฐ und wieder rein in die winterfeste Kleidung. ๐ข๐งฅ Aufsitzen, Motor starten ๐ฅ๐ und weiter durch den Wald. ๐ณ
Auf dem nächsten See konnten wir dann auch die bis zu 26.000€ Maschinen mal bis auf 90 km/h (max. 130 km/h) ausfahren und ein bisschen „driften“. ๐จ๐ Das hat so unfassbar viel Spaß gemacht. Zumindest habe ich so empfunden, Lena war da eher zurückhaltend. ๐
๐
Die Hände werden bei -19 Grad übrigens auch nicht kalt, die Griffe sind nämlich beheizt. ๐๐ฅต
Nach insgesamt knapp 3๏ธโฃ Stunden, ging es über einen kleinen engen Waldweg leider wieder zurück zum Startpunkt. ๐๐ Die Sachen wurden wieder abgegeben, Lena hat sich von den Hunden ๐๐๐ผ verabschiedet und der anfängliche Fahrer, brachte uns zurück zum Camp. โฎ๏ธ
Für 135€ pro Person, war es eine wahnsinnige und Adrenalin geladene Erfahrung. ๐คฉ๐คฉ Das Fahren der Schneemobile macht riesigen Spaß und zusätzlich hat man noch eine atemberaubende Landschaft um sich! ๐๏ธ๐
Zurück am Van ๐ wurde der Innenraum ein wenig aufgeräumt und sauber gemacht. ๐งฝ Anschließend ging es auf einem kleinen Spaziergang ๐๐ฝ durch das verschneite Örtchen zum einkaufen. ๐ Währenddessen wurde von mir noch der Kondensatablauf der ein oder anderen Wärmepumpe, als „nicht funktionstüchtig“ eingestuft. ๐งโ ๏ธ๐
Auf dem Rückweg konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang ๐
beobachten, bevor zum Abendessen der Rost angeschmissen wurde. ๐คค๐ Nach den leckeren Bratwürsten mit „Grill“ Kartoffeln ๐ฅ ging es noch in die örtliche Sauna. ๐งโ๏ธ๐ฅต
Der rundum perfekter Tag endete klassisch mit ein paar Runden Kniffel ๐ฒ bei Kerzenschein. ๐ฏ๏ธโบ๏ธBaca selengkapnya
Reiseland 2๏ธโฃ1๏ธโฃ - Norwegen ๐ณ๐ด
23 Februari, Norway โ
โ๏ธ -3 ยฐC
Nach dem gestrigen Adventure Erlebnis, stand heute mal wieder ein „Fahrtag“ an. ๐ ๐ฃ๏ธ
Nach dem morgendlichen Ritual ๐ณ โ๏ธ hieß es zusammen räumen und alles gegen scharfe Kurven, unvorhergesehene Huckel und Schlaglöcher sichern. ๐
๐คญ
Der Plan für heute -> Über die E10 soll es durch „Abisko“ bis zur Grenze ๐ nach Norwegen ๐ณ๐ด gehen und von dort über die spätere E6 durch „Bjerkvik“ in Richtung Lofoten. ๐
Kaum auf der Schnellstraße ๐ฃ๏ธ, stehen wir schon wieder auf einem Parkplatz am See. ๐
ฟ๏ธ
Nicht irgendein See, sonder der „Torneträsk“. Er hat ist 70 km lang, bis zu 168 m tief und hat eine Fläche von 330 km². Somit ist er der sechstgrößte See in Schweden. ๐ธ๐ช
Wir spazieren ๐๐ฝ eine Weile über die dicke Schneeschicht und beobachten fragend die Familie, welche bei -20 Grad mitten auf dem See zeltet. โบ๏ธ๐ค Die Frau sucht Brennholz, der Mann geht seinem Eisangel-Hobby ๐ฃ nach und die Kinder liegen ganz entspannt auf dem Schnee, als wären sie bei +30 grad am Strand. ๐คท๐ผโ๏ธ๐๏ธ
Dem freundlichen „Hej“ zufolge, geht es ihnen zumindest gut. ๐ Wir winken ๐๐ผ zurück und können unsere Fahrt ๐ beruhigt fortsetzen. โถ๏ธ
Nach ein paar Kilometern folgt der zweite Halt. โ Bedingt durch Lenas kreischen, diesmal eher unfreiwillig. ๐คฃ Eine Gruppe Rentiere stand am Straßenrand, die natürlich von Nahen betrachtet und fotografiert werden musste. ๐ธ โบ๏ธ Ohne Handschuhe ๐งค und Mütze, merkt man die mittlerweile -24 Grad allerdings sehr deutlich. ๐๐๐ผโ๏ธ๐คท๐ผโ๏ธ
Der Stopp viel also entsprechend kurz aus und weiter ging es geradeaus auf der E10. Vorbei an weiteren Seen, endlosen schneebedeckten Wäldern ๐ณ und kilometerhohen Bergen. ๐๏ธ ๐๏ธ
Nachdem wir wieder aufgetaut und die nächsten Kilometer 1๏ธโฃ2๏ธโฃ3๏ธโฃ gefahren sind, erlebten wir die nächste Zwangspause. โธ๏ธ Ein kunterbunt blinkendes Auto ๐จ blockierte die Fahrbahn, während der Fahrer wild mit einer Fahne wedelte. ๐ง๐ฆบ „Wegen Lavinengefahr, sei die Straße gesperrt“! ๐ ๐ซจ
In der Hoffnung, das es bald weitergeht, schlossen wir uns den bereits wartenden Autos an und reihten uns ein. ๐ ๐ ๐ Eine andere Möglichkeit blieb uns auch nicht, da dies die einzigste Straße zur Grenze ist. ๐ ๐
Während des Wartens konnten wir einen Helikopter ๐ beobachten, der an einem langen Seil einen Sprengkörper ๐ฅbefestigt hatte. An verschiedenen Stellen entlang des Berges, ließ er das das Seil ๐ชข herrunter und zündete den „Sprengkopf“, was jedesmal einen furchteinflössenden Knall auslöste. ๐ฃ
Durch die Detonation wurde die jeweilige Lawine ausgelöst und schoss den Berg ๐๏ธ hinunter. ๐จ โฌ๏ธ Das Räumfahrzeug beseitigte anschließend die Schneemassen โ๏ธ von der Straße und der angrenzenden Bahnstrecke. ๐
Nach knapp 1๏ธโฃ Stunde bei -26 Grad, wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. ๐ โถ๏ธ Kurz vor der norwegischen Grenze auf 1.000 m Höhe, haben wir unsere Vorräte an Speisen und Getränken nochmal aufgefüllt. ๐๐ฐ
Sogar der bekannte „Surströmming“ landete (für kurze Zeit) im Wagen. ๐ ๐คฎ Der Preis von umgerechnet 12 € gegenüber dem „Geschmack“ überwog dann doch und wir haben ihn im Regal zurück gelassen. ๐
๐๐ผโ๏ธ
——— ๐ก
Surströmming ist eine schwedische Fischspeise, die durch Milchsäuregärung konserviert wird. Er riecht intensiv faulig und stinkend, schmeckt aber entgegen dem Namen nicht sauer.
Wegen dem extremen Geruchs, ist es eine Herausforderung den fermentierten Hering zu essen.
Er wird traditionell nicht pur, sondern auf dünnem Fladenbrot (Tunnbröd) mit Kartoffeln, Zwiebeln und Schmand serviert, um den Geschmack abzumildern. Die Delikatesse öffnet man am besten draußen oder unter Wasser.
——— ๐ก
Der Grenzübertritt verlief problemlos und ohne jegliche Kontrolle. ๐ Wir krochen ๐ die letzten Kilometer auf der E10 den Berg hinab, bis wir die E6 erreichten. ๐ฃ๏ธ Die brachte uns u.a. durch „Bjerkvik“ und schlussendlich bis auf die Lofoten. ๐
Obwohl die Strecke entlang verschiedener Fjorde führte, war es aufgrund der eingesetzten Dunkelheit ๐ recht unspektakulär. ๐ฌ๐ซฅ Nach einer Woche Schweden und 2.850km erreichen wir nun nach 8 Stunden unser heutiges Ziel „Svolvaer“.
Der erste Platz am Fährhafen โด๏ธ hat uns nicht sonderlich gefallen, der zweite mitten in der Stadt war nicht geräumt und so ging es wieder ๐ Minuten zurück an einen See. Die Onlinebuchung hat Lena erledigt, während ich Nilson für die Nacht vorbereitet habe. ๐
Kurz vor dem schlummern ๐ด summte wiederholt Lenas Handy -> Nordlichter Alarm. ๐จ Besser vorbereitet als beim ersten Mal, waren wir bereits nach kurzer Zeit draußen und trauten unseren Augen nicht. ๐ฒ Viel heller und klarer ๐ als zuvor, tanzten die leuchtenden Streifen am Himmel. ๐คฉ๐
Erneut, ein toller Abschluss des Tages. โบ๏ธ๐๐ผBaca selengkapnya
Sakrisรธy - ร i - Nusfjord
24โ25 Feb, Norway โ
๐ฌ 2 ยฐC
Bevor es heute weiter über die Lofoten geht, haben wir eine Mission zu erledigen - Gasflasche füllen. ๐คจ๐
Die kalten Temperaturen der letzten Tage, weisen auf einen immensen Gasverbrauch hin. Hauptsächlich die Heizung hat in den letzten 7 Tagen 2๏ธโฃ2๏ธโฃ kg Gas verschlungen. ๐ฑ Das würde im Sommer wahrscheinlich für ein halbes Jahr reichen. ๐ซฃ
Eine 1๏ธโฃ1๏ธโฃ Kilogramm Gasfüllung kostet hier zwischen 40 & 50 Euro. ๐ถ Das müssten wir, bei aktuellem Verbrauch, alle 3-4 Tage machen. ๐ฒ๐ซจ
Da unsere Aufbaubatterie ๐ชซ bei den Minusgraden einen weg bekommen hat, müssen wir nun eh öfters an den Landstrom, als gedacht. ๐ Um dann wenigstens den Gasverbrauch zu senken, haben wir ein Elektrofachgeschäft aufgesucht und uns mit einem elektrischen Heizlüfter ausgestattet. ๐
Anschließend ging es endlich in Richtung dem kleinen Örtchen „Nusfjord“. Unterwegs wurde halt am schönen „Rørvikstranda“ (Strand) ๐๏ธ gemacht. Braun geworden sind wir leider nicht und die Wassertemperatur ist zum Baden auch nicht geeignet. ๐ฌ Im Sommer sicherlich etwas schöner, als bei aktuellem Schneefall. ๐
๐
Der Weg führte uns weiter über die beeindruckende 840 m lange ↔๏ธ „Gimsoystraumenbrua“ (Brücke). ๐ Den dort befindlichen Scenic Bridge Viewpoint nutzen wir für einen weiteren Halt. โน๏ธโ
Weiter entlang der Küste ๐ ging es bis zum Nappstraumtunnel. Dieser ist aktuell halbstündig für den Verkehr gesperrt. ๐ง Da der Tunnel beidseitig befahren wird, mussten wir 1๏ธโฃ Stunde warten, bis wir an der Reihe waren. ๐
Der morgendliche Shoppingtrip ๐๏ธ, die Straßenverhältnisse und die ungeplanten Stopps, nahmen doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซฃ Wir lassen „Nusfjord“ also vorerst links liegen und suchen uns zum übernachten, ein Plätzchen in der Nähe. ๐
Genauer gesagt in „Flakstad“, direkt am „Skagsanden Beach“. ๐ Auch hier ist das Wetter ungeeignet zum sonnen โ๏ธ und baden ๐, dafür perfekt für einen ausgiebigen
Strandspaziergang. โบ๏ธ
Nach dem Abendessen und einer heißen Dusche ๐ฟ haben wir erneut das Glück, die Nordlichter zu beobachten. ๐ Immer wieder ein unrealer Gänsehautmoment. ๐คฉ๐คฉ
Die vorhandene Sauna mit Blick über das Meer ๐ ist uns für knapp 20€ pro Person etwas zu teuer ๐ซฐ, stattdessen machen wir es uns im Camper gemütlich und genießen den Abend. ๐ฒ๐
Die Nacht fällt ungewollt SEHR kurz aus. Gegen 02:00 Uhr werden wir vom Wind geweckt. Nicht nur die Lautstärke der Windböen ๐จ sondern das durchschütteln des Vans ๐, waren entscheidend für das Aufstehen.
Ein Blick aus dem Fenster ๐ช verriet, das wir mitten in einem extremen Sturm stehen. ๐ช๏ธ Die übrigen 3๏ธโฃ Camper hatten bereits umgeparkt und sich in Richtung der kommenden Böen gestellt ๐
ฟ๏ธ, was wir natürlich ebenfalls taten. Die Angriffsfläche war nun zwar geringer, durchgeschüttelt wurden wir trotzdem permanent, sodass an Schlaf nicht mehr zu denken war. ๐ญ
Mit der aufgehenden Sonne โ๏ธ wurden die Ausmaße sichtbar. ๐ Schirme, Bänke und Tische lagen am Strand verteilt. Straßen, Wege und Parkplätze waren nicht mehr vorhanden, da sie von meterhohem Schnee โ๏ธ bedeckt waren. ๐ฑ Es dauert allerdings nicht lange, bis die ersten Traktoren ๐ kamen, um die Straßen zu räumen und den ein oder anderen Camper herrauszuziehen. ๐ชข๐
Trotz der immer noch heftigen Sturmböen, trieb es uns für einen kleinen Spaziergang nochmal an den Strand. ๐๏ธ Mit dabei waren diesmal auch Gisa & Robin per FaceTime ๐ฒ, die gerade bei 35 Grad in Malaysia ๐ฒ๐พ beim Abendessen saßen. ๐ซถ๐ฅ
Nachdem wir zurück bei Nilson ๐ waren, wurde wieder alles festgezurrt und die einstündige Fahrt nach „Å“ konnte beginnen. ๐ช Auf dem Weg haben wir uns mehrmals die abgehangen Fischüberreste (Stockfisch) an den Holzgestellen angeschaut. ๐ Der Geruch, schon beim Öffnen der Fahrzeugtüren, war einzigartig. ๐๐คข
——— ๐ก
Norwegischer Stockfisch (Tørrfisk) ist eine jahrhundertealte Delikatesse aus luftgetrocknetem Kabeljau, die hauptsächlich in Nordnorwegen/auf den Lofoten von Februar bis Mai hergestellt wird.
Ganze Fische werden paarweise an Schwanzflossen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stokk) im Freien getrocknet.
Durch Wind und Sonne konserviert, ist der ungesalzene Fisch extrem eiweißreich, lange haltbar und ein wichtiger Exportartikel.
——— ๐ก
Nach der geruchsintensiven Erfahrung ๐ haben wir uns auf der kleinen Insel „Sakrisøy“ etwas umgesehen, bevor wir in „Å“ angekommen sind. ๐ Der Parkplatz ๐
ฟ๏ธ war schnell gefunden und der Anfang der geplanten Wanderroute auch. ๐ฅพ
Leider war der Weg nur die ersten 500 m geräumt, sodass wir gezwungen waren, umzudrehen. ๐ โฎ๏ธ Auch alle anderen dort befindlichen Wege, rund um den „Ågvatnet“, waren nicht zugänglich. Restaurants und Shops im Ort waren ebenfalls geschlossen, sodass es für uns ein kurzer Besuch in „Å“ war. ๐๐คท๐ผโ๏ธ
Das Wetter spielte leider auch überhaupt nicht mit. Neben dem starken Wind ๐จ kam nun auch noch Schnee -/ Regen โ๏ธ ๐ง๏ธ hinzu.
Die nächste Möglichkeit nutzen wir um einen kleinen Snack zum Mittag ๐ฅช zu besorgen und uns einen weiteren Plan zu machen. ๐ญ
Wir entschieden uns noch „Nusfjord“ zu besuchen. Nach knapp 1๏ธโฃ Stunde bogen wir auf die Nebenstraße in Richtung dem Küstenort ab. โก๏ธ Die Straße war so verweht, das wir uns allerdings schon nach wenigen Metern festfuhren. ๐
โ๏ธ Wind und Schnee hatten heute absolut kein Erbarmen! ๐ต๐ซ๐ซฅ
Wir waren wiederholt gezwungen umzudrehen โฎ๏ธ und entschieden uns auch direkt wieder bis nach „Svolvaer“ zu fahren, in der Hoffnung dort sei das Wetter ruhiger. ๐๐ฝ
Wir waren froh als wir an unserem bekannten Stellplatz am See ankamen und konnten dort tatsächlich auch ein sehr ruhige Nacht verbringen. ๐ค๐๐ดBaca selengkapnya
Nach Nusfjord & Henningsvaer in Richtung
26 Februari, Norway โ
โ๏ธ 2 ยฐC
Nach einer ruhigen Nacht, wurden wir heute wieder von der Sonne geweckt. ๐คโ๏ธ Das Wetter zeigt beste Voraussetzung für einen erneuten Versuch, nach „Nusfjord“ zu gelangen. ๐ช
Den morgendlichen Abwasch ๐งฝ übernahm heute Lena, während ich mit dem Helikopter ๐ eine Runde gedreht bin. ๐ฎ Anschließend wurde gemeinsam die Abfahrtsliste ๐abgehakt โ๏ธ und es ging zurück auf die Straße.
Bevor wir nach „Nusfjord“ fahren, wollen wir vorher der 500 Seelengemeinde „Henningsvaer“ ๐ก einen Besuch abstatten. Das malerisches Fischerdorf ๐ฃ ist u.a. bekannt für seine Lage auf mehreren kleine Inseln ๐พ und dem „Inselsportplatz“. โฝ๏ธ ๐ฅ
Die Bevölkerung lebt traditionell vom Fischfang, insbesondere vom Stockfisch.
Das Meiste der halbstündigen Anfahrtsstrecke, kannten wir bereits von den letzten Tagen. ๐
Lediglich die letzten Kilometer, abseits der Hauptstraße sind neu für uns. Die kleine enge Straße ๐๏ธ führt entlang der Küste ๐๏ธ und lässt uns nach jeder Kurve, erneut über die tolle Landschaft staunen. ๐ฎ ๐คฉ
Über eine Brücke ๐ landen wir schlussendlich in „Henningsvaer“. Wir nutzen direkt die erste Abstellmöglichkeit für Nilson ๐
ฟ๏ธ und machen uns zu Fuß ๐ฆถ auf dem Weg.
Wir spazieren ๐ถโ๏ธ entspannt durch das niedliche Örtchen, schauen uns u.a. die Gallerie ๐ผ๏ธ und den Hafen โ๏ธ sowie den Stockfisch ๐ und den verschneiten Sportplatz an. โ๏ธ โฝ๏ธ
Bis auf 1๏ธโฃ Restaurant, 1๏ธโฃ Souvenirladen und 1๏ธโฃ kleiner Supermarkt, hat kaum etwas geöffnet… ๐ Trotz ein paar anderen Touristen, wirkt es leider alles total verlassen und ausgestorben. โน๏ธ๐ถ๐ซ๏ธ
Nach 1,5 Stunden war der Rundgang beendet und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Knapp 2๏ธโฃ Stunden später erreichten wir „Nusfjord“. ๐คฉ Gemäß den unzähligen Spuren ๐ im Straßengraben, haben es gestern wohl auch noch andere Leute versucht, hierher zu gelangen. ๐ฌ๐ต๐ซ
Auch wenn die Sonne schon wieder hinter den Wolken โ
๏ธ verschwunden war, war die Straße heute einigermaßen geräumt und gut befahrbar. Mit „Nusfjord“ allerdings erlebten wir das nächste verlassene Fischerdorf. โน๏ธ Wir haben viel hierüber gehört ๐ und uns auch mega auf den Besuch gefreut….
Leider war aber auch hier nahezu keine Menschenseele anzutreffen. ๐ป Sämtliche Gebäude waren verschlossen ๐ und irgendwie fehlte von Anfang an der Vibe. Nach den ersten Metern Ortserkundung, folgte die nächste Überraschung. ๐ฎ
Um zum Ortskern, den kleine Hafen โ๏ธ und das Freilichtmuseum zu kommen, musste ein kleines Häuschen ๐๏ธ passiert werden. ๐ชง Der Herr erwartete uns schon und bat um eine „Eintrittsgebühr“ von knapp 15€ pro Person. ๐ณ๐ฐ Auf Nachfrage, bestätigte der Herr, dass der Ort nur besichtigt werden kann, wenn die Gebühr entrichtet wird. ๐ค๐คฏ๐ฑ
Dankend lehnten wir ab und versuchten uns nichts anmerken zu lassen, wie stinksauer wir waren. ๐คฌ๐คฌ Auf dem Rückweg zum Auto, bogen wir nochmal auf einen kleine Anhöhe ab, um wenigstens ein paar Bilder mit dem Helikopter ๐ zu machen. ๐ธ Niedlich sieht es ja aus, aber 30€ Eintritt, um mir 50 Häuschen anzuschauen… ๐ซฃ๐ซฃ
Enttäuscht ging es zurück zum Auto ๐, um uns auf den Heimweg zu machen. Lena suchte währenddessen nach Schlafplätzen, was sich sehr sehr schwierig gestaltet. ๐ฒ Freie Plätze sind nahezu alle nicht geräumt โ๏ธ und kostenpflichtige Campingplätze sind im Winter größtenteils geschlossen ๐๏ธ ๐
Zur Verfügung stand für uns lediglich der „Windparkplatz“ von vor 2๏ธโฃ Tagen oder der Stellplatz in „Svolvaer“, den wir bereits zweimal nutzten. Wir entschieden uns für „Svolvaer“, da wir morgen eh in die Richtung ๐งญ wollen, auch wenn das heute nochmal mindestens 2-3 Stunden fahren bedeutet. ๐คท๐ผโ๏ธ
Die Rückfahrt zog sich wie Kaugummi ๐คฅ und hinzu kam, dass wir den Zeitslot โฐ an der Tunnelsperrung ๐ง verpasst haben und wieder zusätzlich fast 1๏ธโฃ Stunde warten mussten.
Froh endlich in „Svolvaer“ angekommen zu sein, wurde noch geduscht, Abendbrot ๐ฅ gegessen und ein Plan für die nächsten Tage ๐
geschmiedet. ๐ง๐ป ๐ดBaca selengkapnya
Norwegen - Schweden - Norwegen ๐ณ๐ด๐ธ๐ช๐ณ๐ด
27 Febโ1 Mar, Norway โ
โ๏ธ -3 ยฐC
Bei dem gestrigen planen der nächsten Tage, haben wir uns entschieden die Lofoten ๐พwieder zu verlassen und uns auf, in Richtung ๐งญ Süden zu machen.
Leider haben wir in den 6๏ธโฃ Tagen hier oben, gar nicht so viel erlebt, wie Anfangs gedacht. ๐ฌ๐ค Natürlich ist die Landschaft wirklich atemraubend. Die schneebedeckten Berge, die glasklaren Fjorde und die verschneiten Dörfchen sind jeden Tag aufs Neue schön anzusehen. ๐คฉ๐คฉ
Dagegen spricht (verständlicherweise) aber auch, dass sämtliche Wanderrouten, Viewpoints und abgelegene Straßen nicht passierbar sind. ๐ง๐
โ๏ธ Ringsherum ist wenig los, vieles ist geschlossen und wirkt verlassen, was unsere Tagesplanung leider absolut einschränkt. ๐ป ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ
Natürlich wird trotzdem ausgiebig gefrühstückt ๐ณ, bevor es wieder auf den Asphalt geht. ๐จ In etwas über 3๏ธโฃ Stunden, sollen die 200 km bis nach „Bjerkvik“ zu schaffen sein. ๐ช Das Navigationsystem ๐ฒ enttäuscht uns nicht und so erreichen wir nach dem Mittag den herausgesuchten Stellplatz. ๐
ฟ๏ธ
Bevor wir online buchen, steht eine Platzbegehung an. ๐๐ปโ๏ธ Der „Platz“ gleicht eher einer Baustelle ๐๏ธ und liegt auf einer Anhöhe, mit Blick auf den Fjord. ๐ Schon beim Versuch des Aussteigens, reißt es die Tür ๐ช auf und das Haare kämmen war für umsonst. ๐ชฎ๐
๐ซฃ
Ausblick โ
Stellplatz & Preis ๐ซ
Wetter ๐ซ
Wir sind uns schnell einig, dass wir weiterfahren. ๐ Preis-Leistung (40€/ Nacht) steht in keinem Verhältnis und die geplante Erkundung des Ortes ๐ฆถwürde aufgrund des Wetters sowieso ins „Wasser fallen“. ๐ Außer irgendwelcher Rastplätze, sind die nächstmöglichen Stellplätze ๐
ฟ๏ธ weitere 1-2 Stunden entfernt.
Beim inspizieren der Karte ๐บ๏ธ, fällt uns auf, das die Grenze nach Schweden nur 3๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten entfernt ist. ๐ก๐ค Wir müssen noch einkaufen und bekanntlich ist in Schweden alles bedeutend günstiger. ๐ฐ Zudem ist der Tag noch jung und selbst mit dem „Umweg“ würden wir eine Menge Geld sparen. ๐คญ
Statt geradeaus, biegen wir also spontan links ๐ ab und fahren über den Bergkamm ๐๏ธ zurück nach Schweden. ๐ธ๐ช Direkt nach der Grenze, besuchen wir unseren Stammladen und decken uns mit Lebensmitteln ๐
๐ฅ๐ฅฏ๐ฅund Getränken ๐ง ein. Nilson hat ebenfalls Durst, was gleich mit erledigt wird. โฝ๏ธ
Anschließend sitzen wir wieder im Auto und stellen uns nun die Frage in welche Richtung wir abbiegen…!? ๐ญ ๐ค
Links nach Norwegen ๐ณ๐ด oder
Rechts nach Schweden ๐ธ๐ช
Nilson ๐ entscheidet sich an der Kreuzung für links. Die Entfernungen ↔๏ธ zu den jeweiligen Plätzen ๐
ฟ๏ธ sind zwar die selben, Schweden allerdings überwiegt mit günstigeren Preisen und schöneren Landschaften -> Gute Entscheidung Nilson! ๐
โ
Wir besuchen also kurzfristig wieder das „Camp Ripan“ in Kiruna. โบ๏ธ Wir kennen uns aus, haben den selben Stellplatz bekommen und können sofort den Abend genießen. ๐ Lena verzaubert uns zum Abendessen ๐ฅ mit Kartoffelbrei, Schweinefilet und Pilzen. ๐ Es war so lecker, das nicht mal ein Bild gemacht werden konnte. ๐
โ๏ธ ๐ธ๐คฃ
Da wir mittlerweile wieder Temperaturen im Minusbereich ๐ฅถ haben, bleibt der Abwassertank geöffnet und läuft in einen Eimer. ๐ชฃ Man lernt eben dazu. ๐
Am nächsten Tag haben wir spontan um eine Nacht verlängert und uns mal gar nichts vorgenommen. ๐๐ฝ Wir frühstücken, genießen die Zeit in der Sonne โ๏ธ, Rätseln ๐ ein wenig und schmeißen zum Abend wiederholt den Rost an. ๐ฅ๐ญ Nach dem Abwasch ๐งผ besuchen wir die kostenfreie Sauna und fallen trotzdem geschafft ins Bett. ๐
Nach dem notwendigen Tag der völligen Entspannung, steht heute erneut ein Fahrmarathon an. ๐ฃ๏ธ๐ต๐ซ Natürlich wollen wir uns auf dem Weg in den Süden, Norwegen noch genauer anschauen. ๐
Über eine kleinen Schwenker โช๏ธ durch Schweden, soll es etwas südlicher wieder über die Grenze ๐ gehen. Somit steht auch das Ziel für heute fest. ๐ช๐
Unzählige Rentiere ๐ซ begleiten unseren Weg durch die Seenlandschaft von Schweden. Wir fahren oftmals abseits der Autobahnen und genießen hier nochmal ein richtiges Winter-Wonderland. ๐งโ๏ธโ๏ธ
Wir machen mehrmalige Stops und spazieren ๐ถ entlang an Flüssen, überqueren zugeschneite Brücken ๐ und bestaunen die kleinen niedlichen Kirchen, welche in jedem Örtchen stehen. โช๏ธ Der Verkehr hält sich auch in Grenzen, sodass das Fahren entspannt ๐ ist und selbst Fotoshootings ๐ธ mitten auf der Straße auch kein Problem sind. ๐คฃ๐คญ
Im letzten Ort vor der Grenze (Jäkkvik) zu Norwegen, wird nochmals ein Supermarkt aufgesucht um auch für die nächste Tage ๐ ausreichend Proviant zu haben. ๐ ๐๏ธ Der Tag neigt sich dem Ende ๐ jetzt heißt es wieder Stellplätze abklappern. ๐
Der erste liegt direkt an der Straße, zwei weitere etwas abseits im Waldgebiet. ๐ณ Wir fahren nacheinander zu den Campgrounds, allerdings ohne Erfolg. ๐
โ๏ธ Geschlossen oder „ausgebucht“…. Wobei „ausgebucht“ eher „Es ist nach Feierabend und wir haben keine Lust mehr Gäste anzunehmen“ entspricht. ๐ซฅ๐ซฅ
Kurz darauf überqueren wir die Grenze und befinden uns wieder in Norwegen. ๐ณ๐ด ๐คญGegen 21:30 Uhr und nach über 600 km, erreichen wir in „Nordnes“ die vierte und letzte Möglichkeit, im Umkreis von 1๏ธโฃ Stunde. Per Telefon โ๏ธ können wir zum Glück den Inhaber kontaktieren und bekommen freie Platzwahl. ๐๐ฎ๐จ
Kein Abendessen, keine Serie, kein Spieleabend. ๐ซ๐ฅ ๐บ ๐ฒ Heute wird nur noch geschlafen. ๐ด๐ด๐ดBaca selengkapnya
รber Mo i Rana & Rรธra nach Atna ๐๏ธ๐๏ธ๐ฃ๏ธ
2โ3 Mar, Norway โ
โ๏ธ 5 ยฐC
Nach einer angenehmen Nacht, sind wir bereits früh auf den Beinen. โฐ Heute heißt es erneut fahren, fahren, fahren… ๐จ ๐ ๐ซฃ
Nach der morgendlichen Teedosis โ๏ธ wurde der Stellplatz bezahlt, Müll ๐ฎ und Abwasser entsorgt. Gerne hätten wir heute auch mal in dem am Campingplatz befindlichen Restaurant gefrühstückt (haben nämlich gestern die Brötchen vergessen ๐), aber für knapp 20€ pro Person, war es uns das nicht wert. ๐ซฐ๐ค
Trotz angebotenem „Brötchenservice“, hatte der Herr weder Brötchen ๐ noch Brot ๐ฅ im Sortiment und so ging es heute ohne Frühstück los. ๐ฃ๏ธ ๐คท๐ผโ๏ธ
Den ersten Stopp legten wir im 13 km² großen „Semska-Stødi“ Naturschutzgebiet ein. ๐๏ธ Als wir auf rund 500m Höhe ankamen, legte sich gerade ein Nebelteppich โ๏ธ über die Straße, Berge und Felder, während die Sonne โ๏ธ versuchte, sich durch zu kämpfen. ๐คฉ๐คฉ Ein sehr schönes Naturschauspiel, was nun auf zahlreichen Fotos zu sehen ist. ๐ธ๐คฃ
Im nächst größeren Ort „Mo i Rana“ angekommen, gab es endlich die lang ersehnte Stärkung ๐ฑ für uns. Gleichzeitig konnte Pfand ๐ธ abgegeben und Nilson‘s Durst gestillt werden. โฝ๏ธ
Hier entdeckten wir auch unerwartet einen 7/11 Markt. ๐ Natürlich mussten wir den Shop direkt inspizieren, waren aber von der „Innenarchitektur“ und dem Sortiment etwas enttäuscht. ๐ข
Nach dem Videoanruf ๐ฒ mit unseren dato malaysischen Freunden, die ebenfalls gerade vor einem 7/11 Markt saßen ๐ป, ging es für uns (ohne Tiger Bier) weiter durch Norwegen. ๐ณ๐ด
Über das Städchen Mosjøen ๐๏ธ, ging es immer weiter durch das Landesinnere. ๐ Auch diese Etappe wird immer wieder von kleineren Elchen begleitet. ๐ซ Je südlicher wir kommen, geht der Schnee allmählich in Regen über. โ๏ธ ๐ Nach erneut 600km und 8 Stunden Fahrt, erreichen wir „Røra“ bzw. die Gemeinde „Inderøy“.
Miss Stellplatz 2026 ๐ sucht uns ein nettes Plätzchen direkt am Trondheimfjord ๐ heraus. Die Onlinebuchung ๐ฒ und der Zugang ๐ซ sind kein Problem, dafür schüttet es mittlerweile aus Eimern. ๐ชฃ Der Nachmittag/ Abend wurde entsprechend im, anstatt vor dem Camper verbracht. ๐ฒ ๐ต๐ซโน๏ธ
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Der Trondheimfjord liegt im westlichen Mittelnorwegen und ist mit 130 Kilometer Länge, der drittlängste Fjord Norwegens.
Die namensgebende Stadt Trondheim liegt an diesem Fjord, der an seiner tiefsten Stelle 617 Meter tief ist.
Die größten Inseln im Fjord sind Ytterøy und Tautra. In Verdal baut die Werft Aker Verdal große Förderplattformen für Erdöl und Erdgas. In Rissa wiederum baut eine Werft Kreuzfahrtschiffe, so etwa das Luxusapartmentkreuzfahrtschiff „The World“.
——— ๐ก
„The World“ ist das erste als Privatresidenz ausgestattete Seeschiff. Die Bewohner leben an Bord, während das Schiff die Weltmeere befährt und sich in den Häfen meist zwei bis drei Tage aufhält.
The World fährt unter der Flagge der Bahamas und ist 196 Meter lang, hat zwölf Decks und eine Maximalgeschwindigkeit von 18,5 Knoten.
Das Schiff hat 165 Appartements, welche im Eigentum der Bewohner stehen oder gemietet werden können. Es stehen darunter Studios/ Appartements von 27 m² bis 360 m² zur Verfügung.
Die Appartements sind komfortabel eingerichtet und haben Küche, bis zu drei Bäder und mehrere Schlafzimmer.
Der Kaufpreis einer z.b. 130-m²-Wohnung beträgt zwischen 600.000 und 13,5 Millionen US-$ und die jährlichen Unterhaltskosten inklusive Verpflegung belaufen sich auf bis zu 300.000 US-$.
——— ๐ก
Die letztere Information ๐ก mit den Appartements, welche auf dem Kreuzfahrtschiff ๐ข käuflich erworben werden können, fand ich super interessant und wollte sie euch nicht vorenthalten. ๐๐คท๐ผโ๏ธ
Der nächste Morgen begrüßt uns wieder mit besserem Wetter. โ๏ธ Motivation genug zum aufstehen, aber nicht zum fahren. ๐ข Für wandern ๐ฅพ bleibt leider keine Zeit, heute steht die letzte längere Etappe ๐ auf dem Programm. ๐ช
Entgegengesetzt zu uns, ist der Kollege Nilson bereits startklar… irgendwann müssen auch wir wieder unten ankommen. ๐ฌ ๐ซฃ
Entlang des Fjordes nehmen wir die E6 Richtung Trondheim. Ein paar Straßensperrungen ๐ง zwingen uns jedoch einen vereisten Umweg über Stock und Stein ๐ณ ๐ชจ um den See Jonsvatnet zu machen. Wieder auf der Schnellstraße, lassen wir Trondheim links liegen und versuchen weiter Strecke 1๏ธโฃ2๏ธโฃ3๏ธโฃ zu machen.
Sonderlich sehenswert ist mittlerweile auch nichts mehr, sodass die Fahrt unspektakulär und nicht erwähnenswert nach 6๏ธโฃ Stunden im Örtchen „Atna“ endet. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz ๐๏ธ einer deutschen ๐ฉ๐ช Dame.
Einen Rabatt gibt es leider nicht, dafür wieder einen schönen Sonnenuntergang ๐
und ein leckeres Abendessen (Cordon Bleu/ Mischgemüse / Knödel) von Lena. ๐ฅ ๐คค
Während des Abwaschs klopft es an der Tür ๐ช und wir bekommen Besuch von einem älteren Herren. Begrüßt werden wir mit: „Neudietendorf grüßt Erfurt“… ๐๐คฃ๐คท๐ผโ๏ธ
Er berichtet uns von seinen Reiseplänen… So z.b. das er allein unterwegs ist, in seinem Kleinwagen schläft und 87 Jahre alt ist. ๐ด๐ณ Uns werden Bilder ๐ผ๏ธ aus den Sommermonaten gezeigt und ausführlich erläutert, wie schön der Süden Norwegens ist. ๐ซก
Wir hören (natürlich) ganz gespannt zu und bedanken uns für seine fachliche Expertise. ๐๐๐๐ฝ Somit endete auch unser dritter „Fahrabend“. ๐ด๐Baca selengkapnya
Wir erreichen Oslo ๐๐ฌ๐ซ
4โ6 Mar, Norway โ
โ๏ธ 8 ยฐC
Nach den letzten drei längeren Fahrtagen, geht es heute etwas ruhiger zu. ๐ Das Navigationsgerät schafft die 270km in 4๏ธโฃ Stunden.
Die Landschaft ändert sich minütlich. Der Schnee wird weniger, die Temperaturen steigen und zum ersten Mal seit Ewigkeiten, ist kein Minus mehr vor der Zahl zu sehen. ๐
Der Tank taut vollständig auf und noch erstaunlicher, auch unsere Batterie ๐ชซ scheint sich langsam zu erholen und hält länger als 6๏ธโฃ Stunden. ๐คฃ
Das Versprechen des Navis wird gehalten und so erreichen wir am frühen Nachmittag die Stadt Oslo. ๐ช
Mit knapp 730.000 Einwohner, ist sie die größte Stadt, die wir im Norden bisher besucht haben. Die Auswahl der Stellplätze hält sich auch hier in Grenzen. Wir landen für 43€ pro Nacht in unmittelbarer Stadtnähe, auf dem „Topcamp Bogstad“ Platz. ๐
ฟ๏ธ
Moderne Sanitäranlagen ๐ป, riesige Stellplätze mit Strom und Wasser, Küche ๐ด und Grillplätze ๐ฅ sowie ein Supermarkt ๐ชgehören zu den wichtigsten Ausstattungen. Den Nachmittag verbringen wir mit der Erkundung ๐ der näheren Umgebung und dem genießen der Sonnenstrahlen. โ๏ธ
Mit Beginn der Dämmerung ๐ wird erneut der Rost angeheizt. Unser mitgebrachtes Grillgut ist zwar bereits aufgebraucht, aber das norwegische Grillangebot, liefert uns frische Scampis ๐ค, gefälschte Bratwürste ๐ญ und leckeren Grillkäse. ๐ ๐ง
Nach dem bekanntlichen Fresskoma ๐ซ, planen wir den morgigen Tag ๐บ๏ธ ๐ und machen es uns bei einer Serie ๐บ gemütlich. ๐ต ๐ฏ๏ธ
Der nächste Morgen beginnt natürlich mit einem ausgiebigen Frühstück. ๐ฅ Besonders gespannt, bin ich auf den empfohlen „Brunost“ - süßlicher, brauner Käse. ๐ง ๐ค Den konnten wir gestern endlich besorgen und wird heute probiert. ๐ซก
Optisch nicht sonderlich ansprechend und irgendwie ungewohnt, aber dafür sehr sehr lecker. ๐คค So zumindest mein Empfinden, Lena ist in beiden Punkten nicht sehr begeistert. ๐คจ๐คท๐ผโ๏ธ Da lebt sie aber eh ganz nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ ๐คฃ๐คฃ
Satt geworden sind wir natürlich trotzdem beide. ๐ Abwaschen, norwegisches Stadtoutfit ๐งฅ๐งฃ ๐ถ๏ธ anlegen und ab zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bus ๐ fährt ebenfalls direkt vor der Tür. ๐ช Die Fahrkarten sind online buchbar und kosten uns zusammen 8,20€.
1๏ธโฃ5๏ธโฃ Minuten Busfahrt ๐ und 5๏ธโฃ Minuten Tramfahrt ๐ später, befinden wir uns schon an der „Sentralstasjon“ im Herzen der Metropole. ๐๏ธ Das Wetter könnte nicht besser sein und motiviert uns zusätzlich die geplante Route ๐ zu Fuß ๐ฆถ zu bewältigen.
Natürlich beginnt die Sightseeingtour am wichtigsten Punkt - dem Hard Rock Café. ๐ธ๐ Nachdem der Pin in der Tasche ist, begutachten wir den direkt davor befindlichen „Tigeren på Jernbanetorget“. ๐ฏ
Der Weg führt uns weiter durch belebte Shoppingstraßen ๐๏ธ, an der „Domkirke“ ๐ vorbei zum Universitätsgelände. ๐ง๐ Auch in Oslo gibt es zahlreiche 7/11 Märkte, die zwar ein besseres Sortiment aufweisen, natürlich aber nicht an die asiatischen herankommen. ๐คฃ Kein klassisches Sandwich ๐ฅช, keine -30 Grad Klimaanlage und keine „Hello Welcome“ Beschallung. ๐ ๐ต ๐
Der nächste Punkt auf unsere Liste ๐ war das königliche Schloss „Det kongelige slott“ ๐ฏ, das „Konzerthus“ ๐ถ und die „Akershud festning“. ๐ฐ๐คบ
——— ๐ก
Die Festung Akershus ist eine historisch bedeutende Anlage im Herzen der norwegischen Hauptstadt.
Sie liegt auf der Halbinsel Akersneset direkt am Ufer des Oslofjords und prägt seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt.
In ihrer langen Geschichte wurde sie neunmal belagert und während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen besetzt. Außerdem diente sie lange Zeit als gefürchtetes Landesgefängnis.
——— ๐ก
Die Promenade entlang des Wassers, begann für uns am Hafen ๐ und endete am „Operahuset Oslo“. ๐๐ป๐บ๐ป Auf Lammfell sitzend, gönnten wir uns ein Kaltgetränk ๐บ - wobei Glühwein besser gepasst hätte - und beobachteten die völlig verrückten Saunagänger ๐ฅถ mit anschließendem Sprung in das 2 Grad kalte Wasser. ๐ฆ ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซฃ
Leider hatte ich schon wieder meine Badehose ๐ฉณ nicht dabei, ansonsten hätte ich mich natürlich dazugesellt. Vor allem beim Sprung ins Wasser. ๐ฎ๐จ๐คญ๐
Eine kleinen Snack ๐ฑ später, saßen wir schon wieder in den Öffis, auf dem Weg zum Van. โฎ๏ธ ๐ Somit geht ein schöner und sehenswerter Tag ๐ für uns zu Ende, bevor morgen wieder Pflichtprogramm auf dem Zettel steht. ๐ฃ๏ธ ๐Baca selengkapnya
Karlstad & Gรถteborg ๐ญ๐๐งญ
6โ8 Mar, Swedia โ
โ๏ธ 10 ยฐC
Nach dem sonnigen und „warmen“ Tag โ๏ธgestern, haben wir heute das komplette Gegenteil. Grau, diesig und ungemütlich. ๐ถ๐ซ๏ธ
Unsere Zeit in Oslo ๐๏ธ neigt sich dem Ende zu und wir merken - Es tut richtig gut, mal länger an einem Ort zu bleiben und die Stadt auf einen wirken zu lassen. ๐ Leider passiert das bei einem festgelegten Zeitplan, nicht allzuoft. ๐
Nach ein paar Tagen ohne Plan haben wir nun wieder einen -> Wir fahren über Göteborg nach Trelleborg, um die Fähre โด๏ธ zurück nach Deutschland ๐ฉ๐ช zu nehmen. Nilson ist genauso abfahrbereit, wie wir auch. ๐ช
Nach den ersten zurück gelegten Kilometern ๐ und dem intensiven nachdenken der vergangen Zeit โฐ stellen wir mit bösem Erwachen fest, rechnerisch sind wir irgendwie 2๏ธโฃ Tage zu früh an der Fähre. โ ๏ธ ๐คฆ๐ปโ๏ธ๐คฆ๐ปโ๏ธ -> Planungsfehler Deluxe ๐จ
Die plötzlich gewonnene Zeit schenkt uns Möglichkeiten, die wir eigentlich gar nicht brauchen… ๐ค Also werfen wir einen Blick aufs Navi und überlegen, wie wir die verbleibenden Tage ๐ sinnvoll einfügen könnten. ๐ง๐ญ
Wir führen eine strukturierte Pro & Contra Debatte ๐จโ๏ธ und verkürzen somit gleichzeitig die nicht sonderlich aufregende Fahrt. ๐คฃ
Noch einmal ins Landesinnere von Norwegen fahren? -> Nein das lohnt sich nicht und macht keinen Sinn. Zurück nach Oslo? -> Nein, dafür sind wir schon zu weit gefahren. Früher mit der Fähre fahren? -> Schwachsinn, die Fähre ist gebucht. ๐ญ๐ญ๐ญ
Übrig bleibt, zurück nach Schweden ๐ธ๐ช – aber natürlich nicht über die gleiche Strecke, wie zu Beginn. Dieses Mal fällt unsere Wahl auf den Vänernsee (größte See Schwedens), statt auf den schon bekannten Vätternsee. ๐
Als Zwischenstopp wählen wir Karlstad, was ca. 170km und 3๏ธโฃ Stunden von Oslo entfernt liegt.
Zuerst geht’s über die norwegisch-schwedische Grenze. ๐ Nach unserem mittlerweile vierten Grenzübertritt, werden wir tatsächlich auch angehalten und befragt.โ Da wir nichts zu verheimlichen haben, beantworten wir die Fragen ohne darüber nachzudenken. ๐คญ
Dabei lächeln ๐ und freundlich zu bleiben, hilft den Übergang zum Smalltalk zu vereinfachen. ๐ Wir quatschen über unsere Reise ๐งณ bis hinter uns ein weiteres Auto parkt und wir abrupt weiterfahren „müssen“.
Welcome Back in Schweden. ๐๐ป ๐ธ๐ช Mit dem Grenzübertritt bessert sich die Landschaft, das Wetter und natürlich die Laune! โบ๏ธ๐
Der knurrende Magen übertönt mittlerweile schon das Radio ๐ป, sodass wir unseren Mittagsstopp erneut in einem Ikea verbringen. Köttbullar, ihr seid unser Highlight! ๐คฉ In Schweden schmecken die gleich doppelt so authentisch, als in Deutschland. ๐ฉ๐ช Wer hätte gedacht, dass Fleischbällchen so glücklich machen können? ๐คฃ๐คญ
(Sehr) Satt und zufrieden ๐ซ fahren wir weiter zum kostenlosen Mariebergsskogen-Parkplatz ๐
ฟ๏ธ direkt am „Klarälven See“ in Karlstad. Möglich mit und ohne Strom, wir entscheiden uns für eine Nacht ohne Strom. ๐ซจSchließlich wollen wir wissen, wie lange Nilsons Batterie ๐unter Plusgraden noch durchhält. ๐ฎ๐จ
Am nächsten Morgen klingelt der Wecker โฐ um 8 Uhr – und gleichzeitig verabschiedet sich die Batterie von ihren letzten 2%… ๐ชซ
R.I.P., alte Freundin. ๐ซฉ Für uns zum Glück gerade kein Problem, es ist hell und die Außentemperaturen verlangen aktuelle keine Heizung.
Nach dem Frühstück und der obligatorischer Koffein-Dosis โ๏ธ geht es vor der Weiterfahrt eine ausgiebige Runde spazieren. ๐ถ Knapp 2๏ธโฃ Stunden führt uns der Weg um den „Klarälven See“. Das Wetter ist mal wieder so miserabel ๐ง๏ธ, das wir froh sind zurück im Fahrerhaus zu sitzen. ๐ ๐บ
Ein Großteil der kommenden 3๏ธโฃ0๏ธโฃ0๏ธโฃ km führen uns entlang des „Vänernsees“ weiter Richtung Göteborg. Nach 4๏ธโฃ Stunden erreichen wir unseren Stellplatz, nahe der 650.000 Einwohner ๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง๐ง Gemeinde -> Göteborg.
Der weit und breit einzige geöffnete Campingplatz ๐๏ธ erbarmt sich und vermietet uns einen Platz für die nächsten beiden Nächte. ๐๐ฝ ๐ Zwar stehen wir nicht sonderlich idyllisch ๐๏ธ zwischen den ganzen Mietwohnwagen, dafür haben wir unsere Ruhe und für 30€ gibt es auch wieder zahlreiche Annehmlichkeiten ๐ง๐ผ๐ณ๐ป ๐ die alle für super befunden werden. ๐
Am Abend kochen ๐ฅ wir und bereiten mit Scrabble ๐๏ธ unser Gehirn so langsam wieder für den „normalen“ Alltag vor. ๐ง๐ป๐คฃ
Für den nächsten Tag ist erneut Sightseeing angesagt. ๐ ๐บ๏ธ Die Sonne verabschiedet sich und tauscht blitzartig mit grauem Himmel und Regen. ๐ง๏ธ ๐ซฉ Die Lust, sich draußen zu bewegen, hält sich stark in Grenzen. Den ganzen Tag im Camper verbringen, wollen wir aber auch nicht.
Also rein in die Klamotten und ab in die Stadt. ๐ช Die ersten Meter legen wir noch zu Fuß zurück, bis wir in die Tram ๐ steigen. Die bringt uns für 3,45€ pro Person, in knapp 2๏ธโฃ0๏ธโฃ Minuten in die Innenstadt von Göteborg.
Ganz klassisch mit dem Stadtplan ๐ in der Hand, drehen wir unsere Runde. ๐ Erster Stopp: Trädgårdsföreningen mit einem botanischem Garten und Palmenhaus. ๐ท ๐ด
Wir erwarten einen Regenbogen ๐ aus Blumen und meterhohen Palmen. ๐คฉ Die Palmen gab es tatsächlich, die Blumen schon lange nicht mehr. ๐ซฉ Das Außengelände war ein überdimensionaler Blumenfriedhof. ๐ชฆAlles ist abgestorben. Irgendwie traurig, aber auch schon wieder lustig anzusehen.
Wir schlendern weiter durch die Innenstadt, vorbei am Kulturhaus und Theater, bis wir am Hafen โ๏ธ landen wo sich auch die Oper ๐๐ป befindet. Bei den Wetterbedingungen, leider alles nicht sehr schön anzuschauen. ๐
Wer sich übrigens wundert, weshalb in Göteborg die Fußgängerzone frei von Schnee und Eis ist… -> hier werden unter dem Belag Rohrschlangen verlegt, die ähnlich wie eine Fußbodenheizung, die Gehwege „beheizen“. ๐ก๐ฎ๐จ
Nach der Bauüberwachung ging es weiter zum Fischmarkt. ๐ Unsere Hoffnung auf einen lebhaften Markt ๐ฅณ mit frischem Fisch ๐ฃ und Fressbuden wurde leider nicht erfüllt. Stattdessen haben wir eine geschlossen Halle vorgefunden, die mit Schickimicki-Restaurants ๐ gefüllt ist. Nicht unsere Kleiderordnung ๐ und auch nicht Budgettauglich. ๐ฐ๐ซฐ
Zurück in der Innenstadt haben wir noch das Hard Rock Café abgehakt โ๏ธ, das Rathaus und die Stadtkirche โช๏ธ besucht. Zum krönenden Abschluss, gab es noch einen Döner ๐ฅ auf schwedische Art. ๐คค
Pappsatt ๐ซ und mit dem Wunsch nach einer Couch ๐๏ธ ๐ด , sollte es per Bahn ๐ zurück zum Stellplatz gehen. Leider mussten wir uns damit gedulden. Aufgrund einer gerade begonnen Demonstration ๐ชง, war nämlich der ganze Verkehr lahm gelegt. ๐ซจ
Wir beobachten das perfekt getimte Spektakel ๐ und hoffen auf Abkürzungen ๐ฆoder sintflutartigen Regen โ๏ธ, sodass es ein vorzeitiges Ende hat und die Bahnen ๐ endlich wieder fahren können. Nichts davon ist eingetreten… 1๏ธโฃ Stunde dauerte es, bis die letzte schreiende Person mit hochgehaltenem Schild ๐ชง vorbei war und der Verkehr wieder anrollt. ๐๐
Uns hat Göteborg recht gut gefallen, wobei es bei Sonnenschein โ๏ธ und blauem Himmel, sicherlich noch schöner ist. โบ๏ธ๐ Zurück auf dem Stellplatz ๐
ฟ๏ธ genießen wir noch den ruhigen Abend und realisieren langsam, das dies unser letzter „längerer“ Aufenthalt war. ๐
Für die letzte Nacht ๐ in Schweden, geht es morgen zurück nach Trelleborg. โฎ๏ธ Danach endet unsere 15-monatige Freiheit. ๐ช๐๐๏ธ๐ถ๐ซ๏ธ๐ซฃBaca selengkapnya










































































































































































































































































































































































































































































































































Pelancong
๐ Die sehen ein kleines bisschen gruselig aus ๐๐๐ณ
PelancongEcht Wahnsinn, was ihr alles mit dem Roller abgefahren habt.....da hat euch sicher der Hintern gebrummt๐ ๐ฑ๐คฃ