• Basti und Lena
  • Lena Krรผger
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  • Lena Krรผger

Eine Reise um die Welt ๐Ÿ—บ๏ธ ๐ŸŒŽ

WO auch immer du bist, ist genau da, WO du sein sollst. ๐Ÿ“– ๐Ÿงณ ๐Ÿซถ Meer informatie
  • Erkundungstour ๐Ÿ›ต๐Ÿ’๐Ÿฑ๐Ÿซโ›ฐ๏ธ

    17โ€“18 jan., Filippijnen โ‹… โ˜๏ธ 27 ยฐC

    Heute stand zu allererst zusammenpacken ๐ŸŽ’ und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. ๐Ÿคจ WARUMโ“โ“ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.

    Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. ๐Ÿซจ๐Ÿ™„๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu ๐Ÿ’ฏ % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wieder einen halben Tag ๐Ÿ“… weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller ๐Ÿ›ต (5€ pro Tag) geschwungen. Helme โ›‘๏ธ auf und ab auf die Straße. ๐Ÿฆน‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ช

    Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿค—

    Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann ๐Ÿ‘ด zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜œ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden โ›ช๏ธ und niedlichen Stränden ๐Ÿ–๏ธ gehalten. -> Sehenswert ja โœ… / niedlich nein ๐Ÿšซ Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‡

    Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. ๐Ÿฅ˜๐Ÿคข

    Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. ๐Ÿ๏ธ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer ๐Ÿซฐ und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.

    Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern ๐Ÿ” einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt ๐Ÿจ angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde ๐ŸŽฒ wurde der Tag beendet. ๐ŸŒ“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ

    Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. ๐Ÿ›ต๐Ÿคฉ Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück ๐Ÿฅž und das Wetter spielt auch mit! โ˜€๏ธ

    Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. ๐Ÿซ โ›ฐ๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.

    Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.

    Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die 85 Kilometer Strecke ๐Ÿ˜๏ธ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3๏ธโƒฃ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern ๐ŸŒพ und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. ๐Ÿž๏ธ

    Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. ๐ŸŒฒ Ein dichter Wald, der sich über 2๏ธโƒฃ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. ๐ŸŒณ

    Wenig später erreichen wir den Parkplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen ๐ŸŽซ und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van ๐Ÿš uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. ๐Ÿ“ธ

    Weitere 70 Stufen ๐Ÿชœ trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. ๐Ÿคฉ๐Ÿž๏ธ

    Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter ๐Ÿš ein paar Runden drehen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle ๐Ÿš wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. ๐Ÿ›ต ๐Ÿ’จ

    Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. ๐Ÿ™„๐Ÿซฃ Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. ๐Ÿ™„

    Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung ๐Ÿงญ dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. ๐Ÿ’จ๐Ÿซก๐Ÿ’จ

    Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. ๐Ÿ’ช Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket ๐ŸŽŸ๏ธ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคจ Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. ๐Ÿ˜‡

    Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. ๐Ÿซฅ๐Ÿซฃ Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Ein Check der Öffnungszeiten ๐Ÿ“ฒ ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. ๐Ÿ›ต Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. โ˜บ๏ธ๐Ÿ‘€

    Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. ๐Ÿฅฐ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.

    Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.

    Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Nachdem die üblichen Bilder ๐Ÿ“ธ und ein bisschen Filmmaterial ๐ŸŽฅ im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. โฎ๏ธ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. ๐Ÿ˜• Der Weg war mittlerweile im Dunst ๐ŸŒซ๏ธ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen ๐Ÿ—‘๏ธ ๐Ÿ”ฅ entsteht. ๐Ÿ˜ท

    Nach knapp 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ im Hotel angekommen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Siquijor - wo alles begannโ€ฆ ๐Ÿซถ๐Ÿ’ญ๐Ÿ๐ŸŒ

    19โ€“21 jan., Filippijnen โ‹… โ˜€๏ธ 31 ยฐC

    Klingeling โฐ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. ๐Ÿ›Œ Es heißt mal wieder die Rucksäcke ๐ŸŽ’ packen.

    Selbst einen Fahrer buchen ๐Ÿ“ฒ hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. โ˜Ž๏ธ Nach ๐Ÿ”Ÿ Minuten warten, werden wir vom TukTuk ๐Ÿ›บ eingesammelt.

    Die gerade aufgehende Sonne โ˜€๏ธ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. ๐Ÿฅถ Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. โš“๏ธ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn โ›ต๏ธ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. ๐Ÿฅน๐Ÿซถ

    Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. โ›ด๏ธ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. ๐Ÿฅน๐Ÿคฉ Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. ๐Ÿ’ช

    Wir renten direkt am Hafen einen Roller ๐Ÿ›ต für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! ๐Ÿซฐ๐Ÿซก Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. ๐Ÿค—๐Ÿคฉ

    Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden ๐Ÿ” und auf die Suche nach etwas Essbaren. ๐Ÿคค Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum ๐ŸŒด am Strand werkeln. ๐Ÿค”

    Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen ๐Ÿช™ herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. ๐Ÿ“๐Ÿ“ Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. ๐Ÿคฉ

    Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel ๐Ÿจ in Cebu liegen gelassen ๐Ÿ™„ und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. ๐Ÿ˜ Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. ๐Ÿ‘๐Ÿผ

    Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! ๐Ÿ’๐Ÿซถโค๏ธ

    Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen ๐Ÿ˜ด haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2๏ธโƒฃ Tagen hier. ๐Ÿ˜‚๐Ÿคช

    Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… angeschaut, die Happy Hour ๐Ÿป einschließlich einer halben Stunde Free Drinks ๐Ÿน ausgenutzt und Jenga gespielt. ๐ŸงฑDiesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! ๐Ÿ†๐Ÿฅ‡๐Ÿ˜…

    Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke ๐ŸŽค in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste ๐ŸŽถ präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss ๐Ÿคฃ) während wir ein wenig das Tanzbein ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. ๐Ÿฅฑ

    An den folgenden zwei Tagen ๐Ÿ“… haben wir die Insel umrundet ๐Ÿ›ต und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3๏ธโƒฃ Jahren. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฃ

    Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand ๐Ÿ–๏ธ verbracht. Nicht in der Karte ๐Ÿ—บ๏ธvermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. ๐Ÿ๏ธ

    Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. ๐ŸŒŠ ๐ŸŒด Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.

    Mindestens genauso schön ๐Ÿคฉ und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
    „Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag ๐Ÿ“… besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen ๐ŸŒด und glasklarem Wasser. ๐Ÿ’ฆ ๐Ÿ˜๐Ÿ˜Œ

    Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien๐Ÿ‘™ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Körper, bruzeln in der Sonne โ˜€๏ธ und genießen unser Leben. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ˜Ž

    Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. ๐Ÿ˜‹

    Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. ๐ŸŽ ๐Ÿฅณ Der Nachtisch ๐Ÿฎ und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. ๐Ÿคญ

    Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet ๐Ÿคซ๐Ÿ˜‰, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. ๐ŸŒ™๐Ÿ’ค๐Ÿ›Œ
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  • Ankunft El Nido ๐Ÿš• โ›ด๏ธ โœˆ๏ธ ๐ŸšŒ

    22โ€“23 jan., Filippijnen โ‹… ๐ŸŒฌ 28 ยฐC

    Heute stand schon wieder die Weiterreise an. Mit erneut unvergesslichen Momenten ๐Ÿซถverlassen wir schweren Herzens โค๏ธ diese tolle Insel. Bis auf ein baldiges Wiedersehen. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿซก

    Den Plan über „Dumaguette“ und „Moalboal“ zurück nach Cebu zu reisen, haben wir aufgrund der Erfahrungsberichte von Gisa und Robin gecancelt. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Stattdessen wählen wir den einfachen und schnelleren Weg, mit der (fast) Direktfähre. โ›ด๏ธ

    Wie meist an solchen Tagen, hatten wir nicht viel Schlaf ๐Ÿ˜ด, da der Tag früh begann. โฐ
    Das morgendliche Teergetränk โ˜•๏ธ gab es noch in der Unterkunft, das Frühstück haben wir unterwegs in einer Bakery besorgt. ๐Ÿฅง๐Ÿง

    Am Pier โš“๏ธ angekommen, haben wir den Roller ๐Ÿ›ต zurück gegeben und uns zum Check In begeben. Diesmal wurden die Rucksäcke ๐ŸŽ’ nicht gewogen, aber vermessen. ๐Ÿง Wir befanden uns in der kleinsten Kategorie und mussten nur 70 Cent pro Person zahlen. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฃ

    Anschließend ging es bei ordentlichem Seegang ๐ŸŒŠ ๐Ÿคฎ in 2,5 Stunden nach Taglibaran. Nach einem Aufenthalt von 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ
    Minuten legte die Fähre wieder ab und brachte uns innerhalb von weiteren 2,5 Stunden zurück nach Cebu City. โ›ด๏ธ

    Per Grab ging es in das selbe Hotel wie vor zwei Wochen. ๐Ÿจ Mit einem „Welcome back“ wurden wir herzlich empfangen. Unsere Daten ๐Ÿ“‰ waren bereits erfasst, sodass mit der Übergabe der Hausschuhe und des Bademantels ๐Ÿ› der Check In abgeschlossen war.

    Wir haben noch den Fortschritt der angrenzenden Baustelle ๐Ÿšง inspiziert, eine Kleinigkeit gegessen und am Pool entspannt. ๐Ÿ˜Ž

    Tag 2๏ธโƒฃ der Weiterreise beginnt wie immer mit Kaffee und Frühstück. โ˜•๏ธ ๐Ÿณ Anschließend ging es zum ๐Ÿ”Ÿ Kilometer entfernen Flughafen, wofür wir eine Stunde gebraucht haben. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Zu unserem Glück ๐Ÿ€ hatte der Flug Verspätung, sodass wir ohne Sprinteinheiten ๐Ÿƒ๐Ÿฝ‍โ™‚๏ธ das Gate entspannt erreicht haben.

    Gegen 13:30 Uhr sind wir abgehoben ๐Ÿ›ซ und bereits 60 Minuten später wieder gelandet. ๐Ÿ›ฌ Unser bestellter 9€ Shuttle für 15:00 Uhr empfing uns schon ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ und lotste uns zum Bus. ๐Ÿš

    Die Euphorie, das wir vorzeitig los fahren wurde uns allerdings schnell genommen. Wir fuhren lediglich 5๏ธโƒฃ Minuten zum Shuttleoffice. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Nach längerem warten war uns die Ungeduld anscheinend anzusehen ๐Ÿคจund der Herr informierte uns darüber, dass wir auf einen verspäteten Flug warten. ๐Ÿ˜ฉ

    So ganz glauben wollten wir das nicht und recherchierten selbst. ๐Ÿ“ฒ Nach Rückfrage bei dem Herren zur genauen Flugnummer, stellten wir fest, das der Flieger โœˆ๏ธ bereits vor mehreren Stunden gelandet ist. ๐Ÿค”

    Da es bereits schon 16:00 Uhr war, fragten wir erneut nach. Komischerweise hatte er auf einmal Probleme Englisch zu verstehen… ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ก Weitere 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später hielt ein anderer Van ๐Ÿš und setzte 5 Personen ab, die sich nun bei uns rein quetschten.

    Anscheinend war unser Shuttle ๐ŸšŒ nur halb gebucht und deren späterer Shuttle auch, sodass die Van Mafia daraus eine Fahrt gemacht hat. Einschließlich der beiden Notsitze ๐Ÿ’บ standen 12 Plätze zur Verfügung, welche nun alle belegt waren. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Zudem wurde uns die minimale Beinfreiheit und der übrige Platz im „Gang“ durch sämtlichen Gepäck ๐Ÿงณ genommen.

    Gegen 16:45 Uhr sind wir dann endlich los gefahren um nach 30 Minuten die erste Pause zu machen, weil einige Herrschaften im Bus bereits jetzt auf Toilette mussten. ๐Ÿ˜ฉ๐Ÿšพ

    Schlaglöcher ๐Ÿ•ณ๏ธ und Bodenwellen gehörten anscheinend zum Freundeskreis des Fahrers und ließen uns jedesmal die Knie am Vordersitz anschlagen. ๐Ÿค•

    Nach weiteren ๐Ÿšพ Pausen und einem Stopp in einem typischen Touri-Restaurant ๐Ÿฅ˜ sind wir nach knapp 6๏ธโƒฃ Stunden um 22:30 Uhr in El Nido angekommen. Das völlig überteuerte Tricycle ๐Ÿ›บ๐Ÿซฐhaben wir uns gespart und sind stattdessen 20 Minuten zur Unterkunft ๐Ÿจ gelaufen. Die Zuwegung sowie der Nachtpreis von über 60€, hat uns heute wirklich den letzten Nerv geraubt. ๐Ÿ™„๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Leider hatte alles ringsherum schon geschlossen, wodurch wir nicht nur schlecht gelaunt, sondern auch hungrig ins Bett gehüpft sind. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ ๐Ÿ˜ด
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  • El Nido Town ๐ŸŒ†๐Ÿ๏ธโ›ฐ๏ธ

    24โ€“25 jan., Filippijnen โ‹… โ˜€๏ธ 30 ยฐC

    Nach einer kurzen Nacht, gab es Frühstück mit extra Schirmchen. ๐Ÿ™„ ๐ŸŒ‚ Leider sind wir nicht satt geworden und mussten ein zweites Mal bestellen. Bei den Preisen ๐Ÿซฐhätten wir dafür eigentlich Frühstück, Mittag und Abendessen bekommen müssen. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Leider existieren neben den zerfallenen Gebäuden, hauptsächlich Instagramfähige Cafés und Restaurants. ๐Ÿ‘— ๐Ÿ“ธ ๐Ÿ™„ Genauso hatten wir uns El Nido nicht vorgestellt. ๐Ÿซฃ

    Nach dem Essen folgte das Abholen des Rollers. Unsere Vermieterin hat uns einen organisiert, den wir jetzt am Supermarkt abholen sollen. ๐Ÿค” Alles etwas kurios, aber es stand jemand mit zwei Helmen und einer Maschine da. ๐Ÿซก Für 7€ pro Tag, nicht der günstigste aber erschwinglich. ๐Ÿ˜œ

    Vom Roller ๐Ÿ›ต aus, haben wir uns etwas „El Nido Town“ angeschaut. ๐Ÿ‘€ Sonderlich viele Straßen gibt es nicht, der Strand ist vor Booten ๐Ÿšค kaum zu erkennen und die feierwütigen Touristen machen schon früh morgens Ihrem Namen alle Ehre. ๐Ÿบ๐Ÿคฎ๐Ÿคจ

    Nach entsprechend kurzer Zeit, haben wir unser Ziel auf etwas außerhalb von der „Innenstadt“ verlegt. ๐Ÿ˜๏ธ Es ist bedeutend ruhiger, noch etwas ursprünglicher und es gibt wunderschöne Strände. ๐Ÿ–๏ธ

    Stehts mit Gisa und Robin in Kontakt ๐Ÿ“ฒ, haben wir uns für den frühen Nachmittag am „Lio Beach“ verabredet. Die Beiden sind schon seit 2๏ธโƒฃ Tagen hier und konnten bereits die besten Spots auskundschaften. ๐Ÿ” Mit dem „Lio Beach“ haben sie uns nicht zu viel versprochen… ๐Ÿคฉ

    Ein kilometerlanger, sauberer Sandstrand mit glasklarem Wasser und Blick auf eine wunderschönen Bergkulisse. โ›ฐ๏ธ ๐ŸŒŠ Die zahlreichen Palmen ๐ŸŒด spenden genügend Schatten und der spätere Sonnenuntergang ๐ŸŒ… war ebenfalls wunderschön. ๐Ÿ˜Žโ˜บ๏ธ

    Wir haben uns an Palme ๐ŸŒด 2.356 getroffen, unser Zeltlager aufgeschlagen und mal wieder direkt los gequasselt. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ Schließlich hatten wir uns auch ein paar Tage nicht gesehen. ๐Ÿ˜…

    Nach den Erzählungen Ihrer gestrigen Bootstour, war für uns ganz schnell klar, den für morgen geplante Ausflug sparen wir uns. ๐Ÿซฃ Die Wörter „teuer, schlecht organisiert und überfüllt“ kamen einfach zu oft vor und hinzu kommen die zerkratzten Knie und Schienbeine. ๐Ÿค•๐Ÿš‘๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Den Nachmittag über haben wir Kinder im Wasser ein bisschen Ball ๐ŸŽพ gespielt, während Mama Lena die ehrenvolle Aufgabe der Aufsicht hatte. ๐Ÿšธ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜œ Während die Sonne โ˜€๏ธ unsere Haut braun (oder rot ๐Ÿ˜ฌ) färbte, wurden gemeinsam die mitgebrachten Mangosterne ๐Ÿฅญ vertilgt und der Sonnenuntergang ๐ŸŒ… herbeigerufen.

    Nach einem kleinen Wettrennen ๐Ÿ mit den Rollern ๐Ÿช– ๐Ÿ›ต ๐Ÿ’จ, trennten sich unsere Wege vorerst an der nächsten Kreuzung. ๐Ÿšฆ

    Frisch geduscht ๐Ÿšฟ๐Ÿงผ waren wir später zusammen Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Wir entschieden uns für einen localen Foodcourt. ๐Ÿ—๐ŸŸ๐ŸคLeider war das nicht die beste Wahl… Lange Wartezeiten und unfreundliches Personal
    gehörten hier zur Tagesordnung! ๐Ÿ“‹

    Das erste Essen ließen wir zurück gehen, da es nichts mit dem Bestellten zu tun hatte. ๐Ÿ™„Nachdem dann endlich das richtige Gericht gebracht wurde, warteten wir weitere 20 Minuten auf den bestellten Reis. ๐Ÿš Die zweite Runde Getränke, haben wir bis heute nicht bekommen. Wichtig sind dann aber, die 5% Servicegebühr auf der Rechnung. ๐Ÿงพ ๐Ÿ’ต

    Dennoch sind wir satt geworden ๐Ÿซƒund konnten unsere Shopping Mission ๐Ÿ›๏ธ beginnen. Gesucht wurden jeweils ein T-Shirt für die Männer und eine Sonnenbrille ๐Ÿ•ถ๏ธ für Gisa. ๐Ÿ’ช Daraus wurde natürlich eine lustige Abendveranstaltung mit zahlreichen Fotos ๐Ÿ“ธ und unzähligen Verhandlungsgesprächen. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Aufgrund mangelnder Schönheit und falscher Größen, gab es keine Shirts ๐ŸŽฝ, aber wenigstens eine günstige Sonnenbrille. ๐Ÿ˜Ž
    Nach dem schlendern durch die „Schinkenstrasse“ von El Nido, wurde der Abend ๐ŸŒ“ gemeinsam mit 4๏ธโƒฃ Italienern, beim Karaoke ๐ŸŽค beendet. ๐Ÿฅณ

    Der nächste Morgen โ˜€๏ธ beginnt mit etwas weniger Stimme, dafür mit einem guten günstigen Frühstück beim Bäcker. ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿณ ๐Ÿฅช
    Da es uns hier im Ort überhaupt nicht gefällt, schwingen wir uns direkt auf den Roller um ein paar Strände außerhalb zu begutachten. ๐Ÿ”

    Wir düsen in Richtung Süden ๐Ÿงญ bis die Zivilisation ein Ende hat und halten Ausschau nach kleinen Abbiegungen zum Meer. ๐ŸŒŠ Bis auf eine paar kleinere Privatwege ist nichts für uns geeignet, sodass wir gezwungen sind, wieder umzudrehen. โ†ฉ๏ธ

    Auf dem Rückweg โช machen wir halt am „Las Cabanas Beach“, dem „Vanilla Beach“ sowie an einigen Viewpoints entlang der Straße. ๐Ÿ“ธ Nach dem Mittag ๐Ÿ” ging es für uns gestärkt in Richtung Norden. ๐Ÿงญ

    Leider bot sich hier das gleiche Szenario. Aus der landschaftlich schönen Holperpiste, wurde nach dem letzten Häuschen eine mehrspurige Schnellstraße ๐Ÿ›ฃ๏ธ ohne Möglichkeit ans Meer zu kommen. ๐Ÿ™„๐Ÿซฃ

    Wir nahmen also den letztmöglichen Weg durch ein kleines Waldstück zum „Dalimatan Beach“. Der grenzt an den gestern besuchten „Lio Beach“, ist allerdings nochmal bedeutend leerer. Bis auf ein paar lokale Fischer, waren wir ganz allein. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜๐Ÿ˜

    Naja nicht ganz allein… Unsere Freunde, die Sandmücken ๐ŸฆŸ, hatten sich hier ebenfalls ausgebreitet. Leider bemerkten wir das erst am Abend, als die Andenken ๐Ÿ”ด anfingen zu jucken. ๐Ÿ˜ซ๐Ÿ˜ซ

    Nach dem Sonnenuntergang ๐ŸŒ… ging es zurück nach El Nido. Die Rollerabgabe ๐Ÿ›ต erfolgte zur vereinbarten Zeit an der selber Stelle. ๐Ÿช Zum Abschluss gab es ein unfassbar leckeres Massaman Curry ๐Ÿ› beim nahegelegenen Thailänder. ๐Ÿคค

    Morgen geht es für uns (zum Glück ๐Ÿ˜ฌ) schon weiter. Paradies wir kommen! ๐Ÿคฉ๐ŸŒด๐Ÿ˜
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  • Port Barton - Chicken Fight ๐Ÿฅ˜๐Ÿ๏ธ๐Ÿ“๐Ÿฅท

    26โ€“28 jan., Filippijnen โ‹… โ˜๏ธ 29 ยฐC

    Heute ging es wieder früh aus den Federn. โฐ Wir verlassen unser Hinterhof Apartment und machen uns zu Fuß ๐Ÿฆถ in Richtung ๐Ÿงญ Busbahnhof. Der Van ๐Ÿš war natürlich maßlos überfüllt, sodass das Gepäck ๐Ÿงณ kurzfristig auf das Dach weichen musste.

    Mit einer halben Stunde Verspätung ๐Ÿ•žverlassen wir El Nido und machen uns auf den Weg ins Paradies - Port Barton wir kommen! ๐Ÿคฉโ˜€๏ธ๐ŸŒด

    Ohne einen Stopp, erreichen wir 4๏ธโƒฃ Stunden später und mit einer prallgefüllten Blase ๐Ÿ˜ฌ den Busbahnhof ๐ŸšŒ in Port Barton. Den 15 Minuten Marsch zur Unterkunft ๐Ÿจ legen wir ebenfalls zu Fuß zurück. Es gibt lediglich eine Hauptstraße ๐Ÿ˜๏ธ durch den Ort, die halb/ halb aus Beton und losem Geröll besteht. Verlaufen werden wir uns jedenfalls nicht! ๐Ÿ˜…

    Der Vibe dieses kleinen Ortes holt uns auf dem Weg direkt wieder ein. ๐Ÿ˜Ž Es hat sich augenscheinlich auch nicht sehr viel verändert, was wir innerlich sooo sehr gehofft hatten. ๐Ÿ˜Š Es fühlt sich an, als wären wir nie weg gewesen – nur etwas sonnenverbrannter und mit mehr Reisegeschichten im Gepäck. ๐Ÿฅฐ

    Zum einchecken ist es zu früh, also geben wir unser Gepäck ๐Ÿงณ ab und genießen ein erstes Mittagessen am Strand bevor wir uns anschließend mit Gisa und Robin am Strand treffen. ๐Ÿ๏ธ Nach einem kurzen Plausch lassen wir die beiden in der Sonne โ˜€๏ธ bruzeln und beziehen unser 40€ Doppelzimmer. Ein kurzer Powernapp ๐Ÿ˜ด beschert uns neue Kraft ๐Ÿ’ช und erneut ein starkes Hungergefühl, das wir gemeinsam auf dem örtlichen Nachtmarkt stillen wollen. ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿคค

    Wir bestellen Chicken, Thunfisch ๐Ÿฃ und Bauchspeck ๐Ÿฅ“ frisch vom Grill und sitzen gebürtig auf Plastikstühlen. Gepart mit zwei Portionen Reis ๐Ÿš und Gemüse ๐ŸŒฝ haben wir uns mal wieder maßlos überfressen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซƒ Um die nächsten gemeinsamen Tage zu planen, ziehen wir weiter zur einzigen Apotheke im Ort. ๐Ÿค”

    Medikamente ๐Ÿ’Š benötigen wir keine, aber die Getränke sind hier tatsächlich am günstigsten. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Für einen geselligen Abend, stehen außerdem bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. ๐Ÿ’บ Hier geht man abends nicht in eine Bar, sondern zur Apotheke. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‡

    Für den kommenden Tag ๐Ÿ“† haben Robin und Gisa lediglich einen Tauchgang gebucht, währenddessen wir die Sandkörner am Strand zählen. ๐Ÿ˜Ž Danach steht ein Programmpunkt an, bei dem die Begeisterung der Männer, nicht ganz synchron mit den der Mädels verläuft -> ein traditioneller Chickenโ€‘Fight, etwas außerhalb des Ortes. ๐Ÿ“๐Ÿฅท๐Ÿป๐Ÿคฉ

    Gisa fühlt sich nicht gut, sodass wir uns zu dritt auf den Weg ๐Ÿฆถ machen. Die überteuerten TukTuk Fahrer ๐Ÿ›บ lehnen wir ab und erreichen nach etwa 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Fußweg das „Stadion“, ein zusammengeschusterter Holzverschlag ๐Ÿชต mit einer sandigen Fläche in der Mitte.

    Wir zahlen einen kleinen Eintritt ๐ŸŽซ und stehen plötzlich mitten im Geschehen. Niemand weiß so recht, wo er zuerst hinschauen ๐Ÿ‘๏ธ soll – oder ob man das überhaupt möchte. ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ณ

    Es ist ein einziges Geschrei. ๐Ÿคฌ Die Menschen brüllen ihre Wetten durcheinander auf einer Sprache, die für uns nicht definierbar ist. ๐Ÿ—ฃ๏ธIm Hintergrund veranstalten die übrigen Hühner ๐Ÿ“ ein akustisches Chaos, das irgendwo zwischen Konzert ๐ŸŽถ und kollektivem Nervenzusammenbruch liegt. ๐Ÿคฏ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Hahnenkämpfe – lokal Sabong genannt – sind auf den Philippinen eine tief verwurzelte, meist legale Tradition. Vor allem auf dem Land gelten sie fast als Nationalsport. Die Kämpfe finden in lizenzierten Arenen statt, in denen Hähne mit rasiermesserscharfen Stahlklingen gegeneinander antreten.

    Der Kampf basiert auf dem natürlichen Aggressionstrieb der Hähne, sich gegenüber Artgenossen durchzusetzen. Gewettet wird fast immer. Ein Hahn unterliegt, wenn er nicht mehr kämpft, schwer verletzt ist oder stirbt.

    In nahezu allen Staaten der westlichen Welt sind Hahnenkämpfe aus Gründen des Tierschutzes oder wegen Wettverboten untersagt. Ausnahmen sind einige Länder Zentral- und Südamerikas und die Philippinen.

    Ein Kampf beginnt mit dem Einsetzen der Hähne in die Arena. Bei professionellen Kämpfen stehen vier Personen bereit: je ein Betreuer pro Hahn sowie ein Schiedsrichter und sein Assistent. Bei Dorfkämpfen ist der Betreuer meist auch der Besitzer des Hahns.

    Durch die Enge der Arena wird die natürliche Angriffsdistanz bewusst unterschritten – der Kampf beginnt meist von selbst. Falls nicht, wird mit zusätzlicher Provokation nachgeholfen.

    In vielen Regionen kommen künstliche Sporen zum Einsatz. Dafür werden den Hähnen früh ihre natürlichen Sporen amputiert. Die auf den Philippinen verwendeten langen, messerscharfen Klingen sorgen dafür, dass die Kämpfe meist kurz, brutal und sehr blutig sind.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wir selbst bekommen keinen richtigen Durchblick ๐Ÿค“ durch das Gewusel. Vielleicht liegt es auch daran, dass in sehr kurzer Zeit einfach viel zu viel passiert – fürs Auge, fürs Ohr und fürs emotionale Wohlbefinden. ๐Ÿซฃ

    Die Arena ist so voll, dass irgendwann sogar die selbstgebaute Tribüne ๐Ÿชต unter dem Gewicht der Menschen nachgibt und teilweise einstürzt. ๐Ÿš๏ธ Ein sehr deutliches Zeichen für uns, den Standort zu wechseln.

    Auf dem Gelände außerhalb der Arena ๐ŸŸ๏ธ, befindet sich unter anderem die „Krankenstation“ ๐Ÿค• für die Gewinnerโ€‘Hühner. Dort wird genäht, geflickt und desinfiziert – effizienter als in mancher Notaufnahme. ๐Ÿฅ

    Direkt dahinter: die „Verliererstation“. ๐Ÿ™ Falls nötig, wird den Hühnern dort das letzte Leid genommen, bevor sie gekocht, gerupft und ausgenommen werden. ๐Ÿ— Dem abgehangenen Verliererโ€‘Huhn wird eine Nummer ๐Ÿ”ข zugeordnet. Am Ende des Tages geht es an den Besitzer des jeweiligen Gewinnerโ€‘Huhns ๐Ÿ über. Nachhaltig auf seine eigene Art. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Irgendwann haben wir genug gesehen und treten den Rückweg โฎ๏ธ an. Zum Glück sind die Menschen freundlich – wir werden auf der Ladefläche eines Pickups ๐Ÿ›ป mitgenommen. Philippinischer Uber, nur mit mehr Wind ๐Ÿ’จ im Gesicht. ๐Ÿ˜Š

    Robin verabschiedet sich, um sich um die kränkelnde Gisa ๐Ÿค’ zu kümmern. Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang ๐ŸŒ… an, machen Bekanntschaften mit vielen zuckersüßen Hunden ๐Ÿ• und fallen nach einem Tag voller neuer, teils schwer verdaulicher Eindrücke, erschöpft ins Bett. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿฅฑ

    Durch dem nächtlichen Stromausfall ๐Ÿชซ, wachen wir etwas verschwitzt auf. ๐Ÿฅต Den morgendlichen Kaffee โ˜•๏ธ schlürfen wir geschützt auf unserer Terrasse, während der Regen auf das Vordach prasselt. ๐Ÿคจโ˜”๏ธ Ja, auch im Paradies regnet es mal. ๐ŸŒง๏ธ

    Wir nutzen die Zeit für ein paar organisatorische Dinge am Laptop. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Pünktlich mit dem nachlassen des Regens, meldet sich Robin, das es Gisa schlechter geht ๐Ÿค’ und wir die geplante Geburstagsparty ๐Ÿฅณ für Gisa leider verschieben müssen. ๐Ÿ™

    Den spontan freien Nachmittag, verbringen wir, bei mittlerweile wieder bestem Wetter, entspannt ๐Ÿ˜Ž am Strand. ๐Ÿ–๏ธ Das abendliche Ritual „HSA“ - Happy Hour / Sonnenuntergang / Abendessen - führen wir ordnungsgemäß bei Livemusik aus. ๐Ÿน๐ŸŒ… ๐Ÿฅ˜

    Anschließend entscheiden wir uns, ein Apothekenbier ๐Ÿบ zu besorgen und bei einem Überraschungsbesuch, Gisa zumindest ihr Geschenk pünktlich zum Geburtstag ๐ŸŽ zu überreichen. ๐ŸŽˆ๐ŸŽ‚

    Eine Runde Kniffel ๐ŸŽฒ hat den entspannten Tag für uns beendet. ๐Ÿฅ‡๐Ÿ‘‹๐Ÿผ ๐Ÿฅฑ
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  • Port Barton - Inselhopping ๐Ÿฅณ๐ŸŽ‚๐Ÿ›ฅ๏ธ ๐Ÿ—พ

    29โ€“30 jan., Filippijnen โ‹… ๐ŸŒฌ 29 ยฐC

    Heute Morgen erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass es Gisa schon besser geht. ๐Ÿ‘๐Ÿป Der für morgen geplanten Bootstour, steht nun nichts mehr im Weg, außer sie überhaupt erstmal zu buchen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿคญ

    Mittlerweile kränkelt auch Lena etwas. ๐Ÿคง Die nicht regulierbare Klimaanlage (wenn Strom da ist) führte zu einer laufenden Nase ๐Ÿ‘ƒ und einem nicht überhörbarem Reizhusten. ๐ŸŽง Wir lassen den Tag also entspannt angehen und kümmern uns nach dem Frühstück vorerst um ein geeignetes Angebot für unsere Bootstour. ๐Ÿ“‹

    Leider erweist sich das als relativ schwierig, da es mindestens 20 verschiedene Anbieter gibt. ๐Ÿšฃ๐Ÿผ Jeder hat andere Preise bzw. ist mehr oder weniger in den Kosten ๐Ÿ’ฒ enthalten. Es heißt also richtig vergleichen, verhandeln und Nummern austauschen. ๐Ÿ™„๐Ÿ“ฒ

    Nach gefühlt 50.000 Schritten, gönnen wir unseren Füßen ๐Ÿฆถ eine Ruhephase und legen uns an den Strand. ๐Ÿ๏ธ Wir wollten es ja heute auch ruhig angehen lassen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ๐Ÿคญ

    Am Abend treffen wir uns mit Gisa und Robin, um die zusammengestellte PowerPoint Präsentation auszuwerten. ๐Ÿ˜… Natürlich haben wir keinen Beamer oder Polylux zur Hand, sondern haben es klassisch auf ein Stück Papier geschrieben. ๐Ÿ“œ ๐Ÿ˜œ

    Nach eifrigem wegstreichen, bleiben am Ende zwei Anbieter übrig. Einen davon erreichen wir nicht ๐Ÿ“ต und den anderen laden wir kurzerhand auf ein Happy Hour Bier ๐Ÿป ein. Robin übernimmt das Verhandlungsgespräch auf Denglisch. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธDer erhoffte Trumpf, das Gisa morgen Geburtstag hätte, zieht leider nicht. ๐Ÿ˜ฌ๐ŸคญDennoch erzielt er einen guten Preis, mit dem wir und der Skipper „Jayson“ leben können. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿ”

    Noch vor dem bestellten Abendessen ๐Ÿฅ˜ verabschiedet sich Robin in Richtung Toilette. ๐Ÿšป Nachdem 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten später das Essen kommt, aber Robin noch nicht zurück ist, machen wir uns ein wenig Sorgen. ๐Ÿคจ๐Ÿง Gerade auf dem Weg nach ihm zu schauen, taucht er schweißgebadet auf. ๐Ÿฅต Sein beschämender Blick verät, das etwas passiert sein muss. ๐Ÿค” Seine anschließende Geschichte ließ uns alle herzlich lachen und den Hunger vergessen. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    Die Toilette ๐Ÿšฝ war bereits verstopft, als er die Nasszelle betritt. Leider merkte er es erst, als die Blase geleert war und die Spülung ๐Ÿ’ฆ betätigt wurde. Die lief zudem länger als erwartet und brachte „das Fass zum überlaufen“. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซจ

    Der Versuch es irgendwie mit der angebrachten Schlauchbrause ๐Ÿšฟzu reinigen, scheiterte und so verschloss er die Nasszelle von außen ๐Ÿ” und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Unangenehm hoch 10, war Bescheid sagen für Ihn keine Option. ๐Ÿซฅ๐Ÿคซ

    Das plötzlich auftretende Geräusch eines Kärchers ๐Ÿ”Š๐Ÿ’ฅund die übergezogenen Handschuhe ๐Ÿงค der Angestellten, verriet uns kurze Zeit später, das es wohl nicht unentdeckt geblieben war. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜…

    Wir orderten die Rechnung ๐Ÿงพ und machten uns auf den Heimweg. Den restlichen Abend verbrachten wir (mal wieder) ohne Strom ๐Ÿชซund Wasser ๐Ÿšฟ auf unserer Terrasse. Dank der Notfallbeleuchtung und unserer Kopflampen ๐Ÿ”ฆ stand der Kniffelrevanche ๐ŸŽฒ für gestern, nichts im Weg. ๐Ÿ˜ด ๐ŸŒ™

    Der nächste Morgen startete wieder ungewöhnlich früh. โฐ Die kalte Dusche ๐Ÿšฟ und ein Instant Kaffee โ˜•๏ธ halfen richtig wach zu werden. Gefrühstückt wird nur eine Banane ๐ŸŒ für mehr ist leider keine Zeit. Handtuch, Schnorchel und Wasser ๐Ÿคฟ landen im Beutel ๐Ÿ‘ und 5๏ธโƒฃ Minuten später stehen wir schon am Treffpunkt zur Bootsfahrt. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Statt einer klassischen Bootstour mit gefühlt 20 Menschen ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’ und exakt 0๏ธโƒฃ persönlichem Freiraum, entscheiden wir uns für ein privates Boot. Wir bestimmen die Stopps ๐Ÿ›‘ selbst und starten früher als der Rest der Touristen – mit dem klaren Ziel, einige Orte noch für uns allein zu haben. ๐Ÿคฉ

    Zu unserer Überraschung, werden wir direkt mit einem „Happy Birthday“ Ständchen vom Skipper begrüßt. ๐Ÿ˜‚ Aus der Sache kommen wir wohl nicht mehr raus, Gisa hat also heute offiziell Geburtstag. ๐Ÿคญ๐Ÿซฃ

    Es ist bereits 08:00 Uhr, wir krabbeln auf unser Boot und legen ab. Erster Stopp: „Starfish Island“. ๐Ÿ๏ธโญ๏ธ Eine kleine Sandbank mitten im Meer, auf der sich unzählige Seesterne tummeln sollen.

    Nachdem gemeinsam gesucht und gefunden wurde โญ๏ธ ๐Ÿ” geht es weiter zum „Twin Reef“ ๐Ÿชธ, an dem wir schnorcheln ๐Ÿคฟ gehen.

    Lena bleibt an Bord und bewacht gemeinsam mit dem Captain das Boot. โš“๏ธ Auch wenn sie auf Fiji ๐Ÿ‡ซ๐Ÿ‡ฏ das Duell gegen das Meer ๐ŸŒŠ gewonnen hatte, zählt schnorcheln ๐Ÿคฟ weiterhin nicht zu ihren Lieblingsaktivitäten. ๐Ÿ˜ฌ

    Wir konnten uns währenddessen einige bunte Fische und Korallen ๐Ÿ  ๐ŸŸ ansehen. Mittendrin wurden wir sogar von einer Schildkröte ๐Ÿข überrascht. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Nach 4๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ
    Minuten im Wasser geht es zurück auf das Boot ๐Ÿšค und weiter auf eine eine kleine Fischerinsel. Touristen verirren sich hier selten hin. Außer wir. Unser Auftrag: Frischen Fisch für das Mittagessen ๐Ÿฅ— besorgen. Gesagt, getan. Der Fisch ist schnell gekauft, der Deal besiegelt. ๐Ÿค๐ŸŽฃ

    Anschließend steuern wir „Exotic Island“ an. Während wir entspannt am Strand liegen, wird unser Mittagessen ๐Ÿฅ˜ vorbereitet. Aufgetischt wird der zuvor gekaufte Fisch, dazu Hähnchen, Schwein, Reis, Nudeln ๐Ÿ– ๐Ÿš ๐Ÿœ und Unmengen an Früchten. ๐ŸŒ๐Ÿฅฅ๐ŸWir essen soviel, das wir uns fragen, ob Aufstehen wirklich noch notwendig ist. ๐Ÿซƒ๐Ÿ˜…๐Ÿซƒ

    Satt, glücklich und leicht bewegungseingeschränkt geht es weiter zu unserem nächsten Ziel: „Paradies Island“. ๐ŸEine Insel, die wir bereits vor 3๏ธโƒฃ Jahren besucht haben – und die ihrem Namen immer noch alle Ehre macht. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฉ

    Wir lachen ๐Ÿ˜† viel, plantschen im Wasser ๐Ÿ’ฆ, genießen unsere gemeinsame Zeit ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’ und denken uns mehrfach, wie perfekt dieser Tag eigentlich gerade ist. ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿค— Einer von diesen Tagen, die man am liebsten konservieren würde.

    Zum Abschluss steuern wir noch „Cagsalay Island“ an. ๐Ÿ—พ Auch hier legen wir an, suchen uns ein schattiges Plätzchen๐ŸŒด am „Long Beach“ und denken uns erneut: Eigentlich ist das Leben gerade ziemlich gut zu uns. ๐Ÿ’ญ ๐Ÿฅฐ

    Schließlich bringt uns das Boot ๐Ÿ›ฅ๏ธ zurück nach Port Barton. Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Pünktlich zur Happy Hour ๐Ÿป finden wir uns in einer Bar ein – und zu Ehren von Gisas verspäteten Geburtstag ๐ŸŽ‚ wird kurzerhand die Live-Band ๐ŸŽค๐ŸŽถ aktiviert. Gemeinsam mit allen Gästen trillern wir ein lautes „Happy Birthday“ und genießen den kostenlosen Geburtstags Cocktail.๐Ÿน ๐Ÿฅณ๐Ÿคฉ

    Zum Abendessen geht es in eine nahegelegene Pizzeria. ๐Ÿ• Auch hier wird Gisa nicht verschont… Das komplette Lokal, inklusive Personal singt erneut „Happy Birthday“. ๐Ÿ‘๐Ÿป๐ŸŽค

    Nach Absprache mit dem Chef, schmeiße ich mir meine neue Arbeitskleidung drüber und darf den Geburtstagsgruß aus der Küche, persönlich an den Tisch servieren. ๐Ÿฐ ๐Ÿ•ฏ๏ธ ๐Ÿ˜… Auch wenn der Geburtstag offiziell schon vorbei ist – dieser Tag wird Ihr definitiv in Erinnerung bleiben. ๐Ÿซถ

    Nach einem rundum perfekten Tag ๐Ÿ“† trennen sich anschliessend unsere Wege. Gut gebräunt โ˜€๏ธ ๐Ÿ˜Ž, glücklich und erschöpft fallen wir ins Bett. ๐Ÿ›Œ ๐Ÿฅฑ ๐Ÿ˜ด
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  • Port Barton - Bootsrennen ๐Ÿšค ๐Ÿโ˜”๏ธ๐Ÿ’†๐Ÿ˜Ž

    31 jan.โ€“2 feb., Filippijnen โ‹… โ˜๏ธ 28 ยฐC

    Nach dem üblichen Prozess des Aufstehens, Kaffee โ˜•๏ธ trinken und frühstücken ๐Ÿณ ging es heute endlich mal wieder zur Wäscherei. ๐ŸคฉFür 2,50€ durften wir unsere knapp 5 Kilo Sonnencreme - Klamotten abgeben und dürfen sie morgen wieder abholen. โš–๏ธ

    Seit gestern wird in Port Barton ein Bootsrennen ๐Ÿšค der ganz besonderen Art veranstaltet. Unzählige Teams aus dem ganzen Land, bringen ihre Schnellboote mit, um sich zu duellieren. ๐Ÿคบ

    Die Boote sind eine Mischung aus „zu schade für den Sperrmüll“ und „wenn es fährt, fährt es“. ๐Ÿ˜† Selbst zusammengeschraubte Meisterwerke der Improvisationskunst. Viel PS und noch mehr Lärm. ๐Ÿ”Š๐Ÿ’ช Und wenn der Motor mal zickt? Kein Problem. Der Fahrer ist gleichzeitig der Mechaniker. ๐Ÿงฐ Wo ein Wille ist, ist auch ein Schraubenschlüssel. ๐Ÿ”ง

    Die Teams kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, haben lange Wege hinter sich – und mindestens genauso viel Ehrgeiz im Gepäck. Im Schlepptau natürlich die jeweiligen Familien ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’, Freunde und teilweise riesige Fangruppen. ๐Ÿด‍โ˜ ๏ธ ๐Ÿฅณ

    Im Meer ist ein kleiner Parcours abgesteckt, der einmal umfahren werden muss. Wer zuerst an der letzten Boje ๐Ÿ›Ÿ vorbeifährt, hat das Rennen gewonnen. ๐Ÿพ ๐Ÿฅ‡ Das ganze Spektakel geht über zwei Tage, es werden unzählige Rennen veranstaltet bis am Ende ein Viertel-, Halb- und Finale stattfindet.

    Da wir gestern unsere Inselhopping Tour hatten, konnten wir die Qualifikationen nicht sehen. ๐Ÿ˜ฃ Um so gespannter sind wir aber auf den heutigen Tag. ๐Ÿ“…

    Treffpunkt mit Robin und Gisa war also 10:00 Uhr am Strand. ๐Ÿ๏ธ Als erstes wurde uns ein T-Shirt ๐ŸŽฝ als kleines Geschenk und Andenken an die gemeinsame Zeit überreicht. ๐Ÿคฉ

    Die Stimmung ist irgendwo zwischen Dorffest, Motorsport-Event und leichtem Ausnahmezustand. ๐Ÿฅณ Zwischen den ganzen jubelnden Menschen, haben wir etwas weiter hinten und nach oben versetzt, noch ein geselliges Plätzchen gefunden. ๐Ÿช‘

    Am Strand wird bereits gewettet, gerufen, diskutiert. Es erinnert uns ein bisschen an den Hahnenkampf – nur mit mehr Benzin und weniger Federn. ๐Ÿชถ ๐Ÿ˜… Geldscheine ๐Ÿ’ด werden geschwenkt, Zahlen in die Luft gebrüllt, keiner versteht irgendwas – außer vielleicht die, die es verstehen müssen.

    Dann beginnt das Spektakel, das jeweilige Boot wird noch einmal geprüft. Zur Sicherheit wird eine Rettungsweste ๐Ÿฆบ angelegt und der Fahrradhelm โ›‘๏ธ positioniert. ๐Ÿ˜…๐Ÿซฃ Nach dem Start der Motoren, versteht man sein eigenes Wort nicht mehr. ๐Ÿ’ฅ๐ŸŽง

    Leider verstehen wir nicht ganz welches Team gerade antritt und um welche Platzierung es sich handelt. ๐Ÿคจ Für einen ereignisreichen Tag, wird das aber auch nicht benötigt. ๐Ÿ˜‰

    Dank der verschiedenfarbigen Fahrradhelme ๐ŸŸฅ ๐Ÿ”ท ๐ŸŸจentwickeln wir unser ganz eigenes Wettsystem. Kein Geld, keine Besitztümer – maximal die nächste Runde Bier. ๐Ÿป ๐Ÿ˜† Die jeweils gesetzte Farbe wird energisch angefeuert, als hinge das gesamtes Reisebudget davon ab. ๐Ÿ’ฐ Leider gibt es immer einen Verlierer, aber das Bier schmeckt trotzdem. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜‰

    Die Zeit โฐ vergeht wieder mal viel zu schnell, sodass Robin und Gisa eigentlich zu ihrem gebuchten Transport nach Puerto Princessa ๐Ÿš müssen. Gisa schnappt sich das Telefon ๐Ÿ“ฑ und verschiebt kurzerhand den Van von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr. ๐Ÿ‘๐Ÿป Mehr Zeit. Mehr Lachen. Mehr Bier. Mehr „Weißt du noch…?“-Momente…. ๐Ÿซถ

    Doch irgendwann kommt er, der Moment, den man nicht weiter nach hinten schieben kann. ๐Ÿ˜ฉโ˜น๏ธ Ein weiterer unfassbar lustiger Tag endet abrupt. ๐Ÿ Wir begleiten die beiden zum Busbahnhof in Port Barton und überlegen ernsthaft, wie wir den Van ๐Ÿš fahruntüchtig machen können. ๐Ÿค”๐Ÿ’ญ

    Ein letztes Mal knuddeln. ๐Ÿซ‚๐Ÿซ‚ Kleine Tränchen, große Versprechen. „Wir sehen uns.“ „Ganz bald.“ „Safe.“ Der Fahrer schaut irgendwann dezent genervt – Abschiede scheinen nicht in seinem Zeitplan vorgesehen zu sein. ๐Ÿ™„๐Ÿ™„

    Und dann fahren Sie los. Wir winken wie verrückt ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und versuchen mit einer „Hütchenblockade“ den Van doch noch aufzuhalten… ๐Ÿšง Leider ohne Erfolg. ๐Ÿฅน

    Eins ist klar: Ohne die beiden wäre unsere Reise durch die Philippinen niemals so prägend, so leicht und so unfassbar lustig gewesen. ๐Ÿ˜† ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‚ Wir haben zwei Herzensmenschen gefunden. Solche, die man nicht sucht – aber für immer behält. Und während die beiden weiter durch Asien reisen, reisen wir in Gedanken einfach mit. ๐Ÿคณ๐Ÿป

    Und ein fixes Wiedersehen in Deutschland steht bereits, Schützenfest im Mai. Sollte der Kontakt über 1๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometer, unterschiedliche Zeitzonen ๐ŸŒ und wechselnde WLAN-Qualitäten halten – sehen wir uns dort wieder. Zwischen Festzelt, Bier und Blasmusik. ๐Ÿฅณ๐Ÿชฉ๐Ÿ‘ฏ

    Für uns geht es nun zurück in die Unterkunft. ๐Ÿจ Ein kleines Schläfchen, als Ersatz für das frühe Aufstehen. ๐Ÿ˜ด Auf dem Weg zum Abendessen quatschten wir ununterbrochen über die letzten Wochen, sortieren wiederholt unsere Erinnerungen ๐Ÿ’ญ und treffen immer wieder auf die selbe Frage: „Wie schnell ging das bitte vorbei?“ ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ฉ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Den Abend, verbringen wir gebührend mit unserem Lieblingswürfelspiel ๐ŸŽฒ unter freiem Himmel. ๐ŸŒŒ Anschließend fallen wir müde ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Mit dem gestrigen Abschied der Beiden, beginnt auch langsam unserer. Noch 2๏ธโƒฃ Tage bleiben uns im Paradies, bis wir nicht nur diesen Ort, sondern kurz darauf auch (vorerst) unsere Reise um die Welt ๐ŸŒŽ verabschieden müssen. ๐Ÿ˜ฐ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ˜“

    Die Philippinen sind für uns das letzte Kapitel ๐Ÿ“– von Freiheit. Die salzige Haut, der Sand zwischen den Zehen ๐Ÿ๏ธ und die atemberaubenden Sonnenuntergänge ๐ŸŒ… fehlen uns jetzt schon. Etwas über 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Monate pures Glück, Lebensfreude und unendliche Weiten – und das Gefühl, dass alles möglich ist.

    Wir saugen diese letzten Tage auf, wie ein Schwamm. ๐Ÿงฝ Die FlipFlops ๐Ÿฉด werden nochmal auf Herz und Nieren geprüft ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ und die Badehose ๐Ÿฉณ dient ab sofort als Hauptbekleidung. Wir erkunden wiederholt jede Gasse und verbringen Stunden am Strand. ๐Ÿ๏ธ Kein Sonnenstrahl wird verschwendet, kein Sonnenuntergang ๐ŸŒ… verpasst.

    Wir gönnen uns an beiden Tagen ausgiebige Massagen ๐Ÿ’†‍โ™€๏ธ ๐Ÿ’†๐Ÿป‍โ™‚๏ธ(8,50€/ Stunde), beobachten ๐Ÿ‘€ das Treiben in Port Barton, trinken zu viel kaltes Bier ๐Ÿป und versuchen, jeden Moment ganz bewusst zu speichern. ๐Ÿ’ญ Für später, für graue Tage, für Deutschland…

    Bereit, nach Hause zu fahren? Ehrlich gesagt: NEIN โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ In unseren Köpfen laufen Dauerschleifen. „Wie behalten wir dieses Gefühl?“ „Wie verhindern wir, dass uns der Alltag wieder verschluckt?“ „Wie bauen wir uns ein Leben auf, dass sich wenigstens ein kleines bisschen nach barfuß und salzig anfühlt?“ ๐Ÿค”

    Natürlich wissen wir, dass es weitergehen muss. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ Arbeiten, Geld verdienen, Alltag und Termine. Vielleicht werden wir auch wieder Socken ๐Ÿงฆ tragen und feste Schuhe ๐Ÿฅพanziehen müssen. Aber wir nehmen etwas mit, das größer ist, als ein Rückflugticket. ๐ŸŽŸ๏ธ

    Wir haben gelernt, wie wenig man eigentlich braucht. Wie reich man sich fühlen kann, ohne viel zu besitzen. Wie wertvoll Begegnungen und Spar-Highfives sind. ๐Ÿคญ

    Und dass Freiheit kein Ort – sondern ein Gefühl ist. ♥๏ธ๐Ÿฅน

    Noch ist es aber nicht ganz vorbei. Morgen geht es erstmal weiter nach Manila, ihr hört von uns. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Es beginnt der letzte Morgen, an dem wir barfuß ๐Ÿฆถ und leicht begleitet, den morgendlichen Kaffee โ˜•๏ธ zu uns nehmen. ๐Ÿ™ƒ Da auch wir heute Port Barton verlassen werden, steht ein Reisetag an. ๐Ÿงณ Wie bekannt, klingelt an diesen Tagen der Wecker โฐ ungewöhnlich früh. ๐Ÿ˜ด

    Unsere Klamotten ๐Ÿ‘–und sonstige Utensilien ๐Ÿคฟ sind im ganzen Zimmer verteilt, was mehr Zeit für das packen benötigt. Hinzu kommt ein erneuter Stromausfall ๐Ÿชซ, was feuchte Sachen und Dunkelheit bedeutet. ๐Ÿ™„

    Der Tag beginnt also entsprechend „gut“ gelaunt und mit angelegter Kopflampe. ๐Ÿ”ฆ Aufregen bringt nichts, es zählt das Beste aus der Situation zu machen. ๐Ÿ’ช

    Während des Packens ๐Ÿงณ bekamen wir mit, das sich unser Nachbar ausgeschlossen hatte. Der ältere Herr ๐Ÿ‘ด war eigentlich auf dem Weg zur Bootstour, hatte aber sein Handtuch vergessen. Nun steht er zwar mit Handtuch, aber ohne Schlüssel ๐Ÿ”‘ vor seiner Tür. ๐Ÿšช๐Ÿ˜ฌ

    Ich schaute mir unser Türschloss an, um herauszufinden wie der Schnapper schließt. ๐Ÿ‘๏ธ ๐Ÿ’ก Mittlerweile waren auch zwei Angestellte da, die ebenfalls versuchten, die Tür (ohne Erfolg) zu öffnen. Wir baten die Mitarbeiterin um eine Kreditkarte ๐Ÿ’ณ oder Ähnliches und erklärten unseren Vorschlag zur Lösung des Problems. ๐Ÿ˜‰ Zweimal biegen, dazwischen schieben und kräftig ziehen bescherte dem älteren Herren eine offenen Tür. ๐Ÿ”“๐Ÿšช

    Es ist schon hilfreich, dem Schlüsseldienst das ein oder andere Mal genauer über die Schulter zu schauen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ‘€ Die Karmapunkte sind aufgefüllt, nun heißt es fertig packen. ๐ŸŽ’

    Nach einem 15 Minuten Fußmarsch ๐Ÿฆถ kommen wir am Busbahnhof an. Die Jungs begrüßen uns extra freundlich und mit einem breiten Grinsen. ๐Ÿ˜ Könnte an dem Abschied von Gisa und Robin liegen… ๐Ÿ˜‚๐Ÿค”๐Ÿ’ญ

    Wir sagen ein letztes Mal „Bye Bye Port Barton, bis bald“ ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ und fahren kurz nach 08:00 Uhr los. ๐Ÿš Knapp 4๏ธโƒฃ Stunden später sind wir für 9€ pro Person in Puerto Princessa angekommen. Wenn man einen Zeitpuffer einplant, benötigt man ihn nicht… ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ™„ Die Zeit bis zum Abflug um 15:30 Uhr haben wir auf der Wiese am Flughafen verbracht. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ“–

    Nachdem wir ab frühen Abend in Manila gelandet sind, ging es per Grab ๐Ÿš• zur Unterkunft. Die 3๏ธโƒฃ Kilometer legten wir in rekordverdächtigen 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten zurück. ๐Ÿ˜ต๐Ÿ˜… Zu unserem Erstaunen, liegt das 35€ Zimmer in einer überwachten „Kommune“, was uns gegenüber der restlichen Gegend, ein sehr sehr gutes Gefühl übermittelt. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‰

    Gegen die Empfehlung des Hotelpersonals, machen wir uns am Abend nochmal zu Fuß auf den Weg, um ein letztes Mal einen 7/11 zu besuchen. ๐Ÿช๐Ÿ˜ Auf Palawan existiert dieser heilige Tempel der schnellen Bedürfnisbefriedigung nämlich nicht. Und nach Wochen, ohne künstlich perfektionierte Sandwiches ๐Ÿฅช und überteuerte Snacks,
    waren wir offiziell im 7/11 Entzug. ๐Ÿซ 

    Natürlich ging es auch um unseren legendären 7-Eleven-Gedächtnisbeutel, der vor 3๏ธโƒฃ Jahren hier in Manila gekauft wurde und nach 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Monaten Dauereinsatz, nun endgültig in Rente gehen darf. ๐Ÿชฆ

    Neben dem Abendessen, gab es auch einige Mitbringsel und wieder nette Gespräche mit Einheimischen. Asien ist einfach sooo toll!!! ๐Ÿ˜Š ๐Ÿคฉ

    Nach einer unfassbar heißen Dusche ๐Ÿšฟ, trinken wir unser letztes Bier ๐Ÿบ bei tropisch warmen Temperaturen. Darauf folgte erholsamer Schlaf und ein viel zu starker Kaffee. โ˜•๏ธ Mister Grab ๐Ÿš• brachte uns wieder zurück โฎ๏ธ zum Flughafen, diesmal allerdings zum internationalen Terminal.

    Das Protokoll ๐Ÿ“‹ - Einchecken ๐ŸŽซ, lieb grinsen wegen zu viel Gepäck โš–๏ธ ๐ŸŽ’ und die Parfümabteilung ausgiebig testen, haben wir ordnungsgemäß ausgeführt - und wird uns in Zukunft fehlen. ๐Ÿ˜• Gegen 09:30 Uhr ging der Flieger hoch ๐Ÿ›ซ und schon 13:30 Uhr konnten wir das Schiffs - Tetris beim Anflug auf Singapur ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ฌ beobachten. ๐Ÿ›ฌ

    Anstatt Kuala Lumpur, haben wir für unseren Zwischenstopp ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธbewusst Singapur gewählt, um auch endlich den größten Indoor Wasserfall „Jewel Rain“ zu bestaunen. ๐Ÿ‘€ Ganze 7๏ธโƒฃ Stunden haben wir hier Aufenthalt, die vollgepackt mit zahlreichen sehenswerten Spots und unserem ersten Loungezugang sind. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Und nein, wir reden nicht von der City (die kennen wir schon), es geht ausschließlich um das Flughafengelände. ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Wir beginnen sofort nach der Landung mit dem abarbeiten unserer Strichliste. โœ”๏ธ Darunter zählen der „Dreamscape“, der “ Enchanted Garden“ und das Hard Rock Café. ๐ŸŽธ๐Ÿ“ Nach einer kleinen Verschnaufspause auf der Terrasse, folgen der „Sunflower Garden“ ๐ŸŒป und der „Butterfly Garden“ ๐Ÿฆ‹ bevor es zum auspowern in die „Fit and Fun Zone“ geht. ๐ŸฅŠ๐ŸŠ‍โ™‚๏ธ๐Ÿง—‍โ™‚๏ธ๐Ÿคธ Das Kino und den Pool haben wir nur von weitem betrachtet. ๐Ÿ˜‰

    Per Flughafen Zug ๐Ÿšƒ ging es zum Terminalwechsel, um durch die riesige Mall ๐Ÿ›๏ธ zu schlendern, den „Canopy Walk“ und „Mirror Park“ unter dem Dach zu begutachten
    und natürlich das Highlight - den größten Indoor Wasserfall der Welt „Jewel Rain“ zu bestaunen. Inmitten einer angelegten Dschungel Kulisse ๐ŸŒด stürzt das Wasser 40m vom kuppelförmigen Dach hinab. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Wem es nicht bewusst ist, der Wasserfall befindet sich zwar auf dem Flughafengelände, man muss für einen Besuch aber offiziell nach Singapur einreisen und benötigt eine vorab erteilte Einreisegenehmigung. ๐Ÿ˜

    ——— ๐Ÿ’ก

    Für die letzten 3๏ธโƒฃ Stunden ging es für uns in eine Lounge. Die wurde uns aufgrund von gesammelten Punkten bei Trip.com „zur Verfügung gestellt“. ๐Ÿ“ฒ Das Angebot haben wir natürlich gerne wahrgenommen und konnten so die restliche Wartezeit völlig entspannt überbrücken. ๐Ÿ˜Šโ˜บ๏ธ

    Entspannte Sitze ๐Ÿ’บ, geräumige Toiletten und todesheiße Duschen, zählen zu den nebensächlichen Dingen. ๐Ÿคฃ Das Angebot an Speisen und Getränken übertraf das Volumen unser Mägen. ๐Ÿซƒ Ob süß oder herzhaft, kalt oder warm, Salatbar oder Eistheke, Wein oder Cola… Es war für jeden etwas dabei!! ๐Ÿซ ๐Ÿ˜‹

    Das wir das mal sagen, hätten wir auch nicht gedacht, aber der Zwischenstopp war viel zu kurz. ๐Ÿคญ๐Ÿซข Auf dem Weg zum Gate haben wir noch eine Angestellte getroffen, die auf Nachfrage ganz klar „Pro Makita“ ist. Ich denke, alle Betroffenen, fühlen sich jetzt angesprochen. ๐Ÿ˜œ๐Ÿ’ช

    Fast pünktlich โฐ sind wir 20:30 Uhr in Singapur abgehoben, um uns auf den 8-stündigen Flug nach Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ zu machen.
    Der Flieger โœˆ๏ธ war nahezu leer, sodass wir (und alle anderen) jeweils eine eigene Sitzreihe einnehmen konnten . ๐Ÿ˜ด Es hieß also Decke ordern, Film ๐ŸŽฅ aussuchen, lang machen und den Flug genießen. ๐Ÿ˜Œ

    Kurz vor der Landung gab es nochmal Essen ๐Ÿฅ˜ , was wir zwar nicht benötigten, aber irgendwie trotzdem aufgegessen haben. ๐Ÿคฃ Vielleicht lag es daran, das es mit „echtem“ Metallbesteck ๐Ÿด serviert wurde oder einfach geschmeckt hat. ๐Ÿค”

    Gegen 23:30 Uhr (-5h Zeitverschiebung) sind wir in Bahrain ๐Ÿ‡ง๐Ÿ‡ญ wiederholt zwischen gelandet. ๐Ÿ›ฌ Hier hatten wir nur wenig Zeit, es gab nichts anzuschauen und der Loungezugang galt nur für Singapur. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Wir haben unsere üblichen Parfümtests durchgeführt, uns etwas die Beine vertreten und schon saßen wir wieder im Flugzeug. โœˆ๏ธ

    Diesmal das komplette Gegenteil… VOLLER Flieger, unfreundliches Personal und schlechte Filme. ๐Ÿฟ Meckern auf hohem Niveau. ๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคซ Wenigstens das Essen ๐Ÿฑ war genießbar und eventuelle Turbulenzen nicht vorhanden. ๐ŸŒช๏ธ ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ

    Knapp 3๏ธโƒฃ Stunden vor der Landung gab es noch einen medizinischen Notfall. ๐Ÿšจ Eine Frau lag plötzlich im Gang und hat nach Luft geschnappt. ๐Ÿ˜ฌ Glücklicherweise gab es einen Mitreisenden, der blitzartig die ärztliche Versorgung übernehmen konnte. ๐Ÿ‘๐Ÿผ Das Flugzeugpersonal war in dieser Situation leider etwas überfordert… ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Ohne Zwischenlandung und mit gesunden Passagieren, konnte der Flug โœˆ๏ธ zum Glück fortgesetzt werden. ๐Ÿ˜ด Geweckt und zurück auf dem Boden der Tatsachen, wurden wir kurz vor der Landung, über die Lautsprecher ๐Ÿ”Š gebracht.

    Der Kapitän ๐Ÿ‘จ‍โœˆ๏ธ bedankte sich und hieß alle Passagiere „Herzlich Willkommen in Frankfurt, ich wünsche einen schönen Urlaub“ โ€ผ๏ธโ€ผ๏ธโ€ผ๏ธ

    Ein Satz, der sich gleichzeitig vertraut und falsch anfühlt. „Ich wünsche einen schönen Urlaub.“ Wie schön wäre es, wenn es nur Urlaub wäre…. ๐Ÿ˜”โ˜น๏ธ

    Stattdessen landen wir nicht nur in Frankfurt – wir landen in der Realität. Im Winter. In der Kälte. Im Alltag. โ„๏ธ ๐Ÿ“†
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  • Deutschland 3.0 ๐Ÿซฃ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช

    5โ€“15 feb., Duitsland โ‹… โ˜๏ธ 0 ยฐC

    Das dritte Mal Deutschland, das zweite Mal ungeplant… ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฃ

    Frankfurt am Main empfängt uns mit genau der Mischung aus Nieselregen ๐ŸŒง๏ธ, grauem Himmel und Februarkälte ๐Ÿฅถ, die man nach sechs Monaten Tropensonne โ˜€๏ธ eigentlich nicht gebrauchen kann.

    Auch wenn wir 28 Grad Temperaturdifferenz haben, bleiben die kurzen Hosen ๐Ÿฉณ an. Nicht, weil es sinnvoll wäre, sondern aus Prinzip. Wenn wir schon frieren, dann wenigstens mit Würde. ๐Ÿ’ช๐Ÿคฃ

    Nach der ewig dauernden Passkontrolle ๐Ÿ›‚ geht es in Richtung Gepäckbad. Das es hier nicht schnell geht, haben wir erwartet, aber das wir 1๏ธโƒฃ Stunde auf unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’warten müssen, stand auf keinem Zettel. ๐Ÿ™„

    Statt einer jubelnden Empfangscrew mit Luftballons ๐ŸŽˆund „Welcome Back“-Schildern ๐Ÿชง, erwartet uns am Flughafen leider niemand. Wir laufen an all den emotionalen Wiedersehen vorbei, beobachten Tränen ๐Ÿ˜ญ, Blumen ๐ŸŒบ und lange Umarmungen. ๐Ÿซ‚

    Währenddessen wir uns den Weg zum Fernbahnhof suchen, klingelt das Handy. ๐Ÿ“ฒ Gisa und Robin haben sich die Uhrzeit gemerkt und melden sich aus dem warmen Vietnam, um uns in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช willkommen zu heißen. ๐ŸŽ‰๐Ÿ™๐Ÿฝ

    Während wir uns in Frankfurt die kalte Luft um die Nase ๐Ÿ‘ƒ wehen lassen, stehen die beiden irgendwo barfuß im Sand. Der Unterschied, könnte kaum größer sein, aber genau dieser Anruf, fühlt sich wie eine warme Umarmung an. ๐Ÿซถ๐Ÿซ‚

    Unsere ursprünglich gebuchte Zugverbindung in Richtung ๐Ÿงญ Dortmund wurde schon vor mehrere Tagen ๐Ÿ“† aufgehoben, somit haben wir keine Zugbindung mehr. ๐Ÿ’ช Also suchen wir uns den nächstmöglichen ICE ๐Ÿš„, der uns in Richtung Heimat bringt.

    Erstaunlicherweise sitzen wir 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten bereits im ersten Zug nach Düsseldorf. Der Umstieg in den Anschlusszug über Hagen in Richtung Dortmund klappt ebenso reibungslos, wie die jeweilige Sitzplatzsuche. ๐Ÿ’บ Die Züge ๐Ÿš‚ sind leer und pünktlich, das kennt man gar nicht mehr von der DB. ๐Ÿซข

    Die Schwiegermama wartet bereits mit strahlendem Gesicht ๐Ÿ˜ auf uns und nun dürfen auch wir die ersten Umarmungen entgegennehmen. โ˜บ๏ธโ˜บ๏ธ

    Die Standpauke wegen den kurzen Sachen müssen wir über uns ergehen lassen, aber selbst die fühlt sich in diesem Moment liebevoll an. ๐Ÿ˜Š๐Ÿ˜‰ Sechs Monate ohne
    persönlichen Kontakt, ist dann doch für alle nicht so einfach. ๐Ÿ˜ฌ

    Zuhause erwartet uns dann doch noch eine „Welcome Back“-Girlande ๐Ÿช… an der Eingangstür. Im Haus ๐Ÿก ist ebenfalls dekoriert ๐ŸŽˆund noch bevor wir richtig realisieren, was passiert, springen Tante und Onkel um die Ecke. ๐Ÿฅณ Wir fallen uns in die Arme und sind einfach nur dankbar, gesund und unbeschadet wieder hier zu stehen. ๐Ÿ˜Š

    Wir stoßen gemeinsam auf unsere Rückkehr an ๐Ÿฅ‚ und sofort beginnt das wilde Erzählen. ๐Ÿ—ฃ๏ธ Jeder möchte alles wissen und wir versuchen, die letzten 6๏ธโƒฃ Monate in ein paar Stunden zu packen ๐Ÿซจ, obwohl nach 48 Stunden Rückreise โœˆ๏ธ die Müdigkeit ๐Ÿ˜ด langsam spürbar wird.

    Am späten Nachmittag kommen neben den leider erkrankten Gästen, noch Pyrotechnik - Jörg ๐Ÿš€ und Cousin + Freundin dazu. Wir verbringen gemeinsam den ersten Ankomm-Abend mit leckeren Essen ๐Ÿฅ˜ und ein paar kalten Getränken. ๐Ÿฅค Vielen Dank für die tolle Überraschung. โค๏ธ

    Am nächsten Tag ๐Ÿ“† nehmen wir jedoch schon wieder Abschied und fahren weiter nach Weimar. ๐Ÿก Der Grund unserer abrupten Rückkehr nach Deutschland ist nicht das Heinweh, sondern die Trauerfeier von einem guten Freund, die am folgenden Tag stattfindet. ๐Ÿ˜•

    Die 4๏ธโƒฃ- stündige Heimfahrt ๐Ÿš— verläuft ohne Probleme und viel Gerede. Wir sind beide in unseren Gedanken… das letzte Mal auf dieser Strecke hatten wir noch knapp 8๏ธโƒฃ Monate vor uns. ๐Ÿ’ญ

    Am Nachmittag stehen wir mit unserem Hab und Gut ๐ŸŽ’ wieder in unserer Wohnung. Mutti und Schwester Jasmin begrüßen uns herzlich mit langen Umarmungen ๐Ÿซ‚, einem Wilkommens Drink ๐Ÿน und vorbereitetem Abendessen. ๐Ÿฅ˜ Vielen Dank für den tollen Empfang. โค๏ธ

    Mit dabei natürlich auch Meggi ๐Ÿˆ, die sichtbar ein paar Extrakilos โš–๏ธ zugelegt hat. ๐Ÿ˜ฌ Wenn wir ehrlich sind, haben wir das aber auch. ๐Ÿคฃ Offenbar haben wir alle die letzten Monate genossen. Am Abend ๐ŸŒ“ besuchen wir noch Freunde und den neuen 4๏ธโƒฃ Monate alten Familienzuwachs. ๐Ÿ‘ถ

    Die Trauerfeier am nächsten Tag ๐Ÿ“† bringt viele bekannte Gesichter zusammen. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, so viele Menschen wiederzusehen und gleichzeitig zu wissen, dass der Anlass ein Abschied ist. Trauer und Freude liegen heute ganz nah beieinander. Die Zeremonie ist würdevoll und berührend. Der Abschied tut weh, aber er tut auch gut. Es war definitiv die richtige Entscheidung, dafür zurückzukommen.

    Die darauffolgenden Tage füllen wir mit Zeit für Familie und Freunde. ๐Ÿฑ ๐Ÿ‘ฏ‍โ™‚๏ธ Wir gehen im Schnee โ„๏ธ spazieren, reparieren Autos, genießen die klare Winterluft und schauen gemeinsam den Super Bowl. ๐ŸŸ๏ธ๐Ÿˆ Zum ersten Mal leeren wir unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ vollständig aus. Beim waschen, sortieren und ausrangieren, merken wir, dass sich etwas in uns verändert hat. Es fühlt sich irgendwie nicht nach einem Ende an. ๐Ÿง

    Wir haben noch etwas Zeit โฐ, bis das Arbeitsleben ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ’ป wieder beginnt. Gleichzeitig verspüren wir aktuell keine Lust auf langes Fliegen โœˆ๏ธ und das graue Wetter โ˜๏ธmotiviert uns nicht gerade, hier sesshaft zu werden.

    Zwischen Gesprächen, Spaziergängen ๐Ÿšถund Gedankenspielen ๐Ÿ’ญ, entsteht langsam eine neue Idee. Es ist, als würde sich ein Puzzle Stück für Stück zusammensetzen. ๐Ÿงฉ

    Bevor wir es richtig realisieren, stehen wir schon wieder vor Familie und Freunden, um uns erneut zu verabschieden. ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Nach nur einer Woche in Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช hissen wir erneut die Segel. ๐Ÿ’ช Diesmal ist der Zeitraum begrenzt und das Abenteuer anders, aber das Gefühl ist absolut vertraut. ๐Ÿซถ๐ŸŒŽ ๐Ÿ—บ๏ธ
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  • Roadtrip 3.0 ๐Ÿ“–๐Ÿšโ„๏ธ

    16 februari, Duitsland โ‹… โ˜๏ธ -3 ยฐC

    Nach ein paar Tagen Deutschland, geht es nun wieder los. Auf in unser letztes Kapitel der Freiheit. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ’ช

    Wir haben uns gegen einen 15 Stunden Flug โœˆ๏ธ nach Taiwan ๐Ÿ‡น๐Ÿ‡ผ entschieden und mieten uns stattdessen ein fahrendes Wohnzimmer. ๐Ÿ›ฃ๏ธ๐Ÿš

    Die letzten Roadtrips haben uns unfassbar begeistert. Einfach anzuhalten, zu essen und zu schlafen, wo man möchte. Unabhängig von allem zu sein… Genau das, wollen wir in unserem letzten Kapitel noch einmal erleben. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Der Süden war uns wettermässig etwas zu wechselhaft โ˜€๏ธ๐ŸŒง๏ธ, also soll es in den Norden ๐Ÿงญ gehen. Die Richtung hatten wir auch schon mehrmals auf dem Schirm, aber irgendwie ging es dann doch immer ins Warme. ๐Ÿ˜…๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Für uns also ein völlig neues und unbekanntes Terrain. ๐Ÿ”Ž๐Ÿ•ต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wir haben uns mit ein paar Camperfirmen auseinandergesetzt und unsere groben Pläne โ„๏ธ geschildert. ๐Ÿ“‹ Einige haben uns abgesagt, andere ein Angebot geschickt. ๐Ÿ“ฒ Tatsächlich war auch ein preislich attraktives Angebot dabei, was per Telefon โ˜Ž๏ธ nochmal nachverhandelt wurde. ๐Ÿ˜ Wir haben spontan zugestimmt und heute war es dann endlich so weit! ๐Ÿ™๐Ÿฝ๐Ÿคฉ

    Der Camper steht, die Richtung auch… Winterschuhe statt FlipFlops ๐Ÿฉด, Skihose statt kurzer Hose… ๐Ÿฉณ Alles andere ergibt sich! ๐Ÿ˜Ž

    Pünktlich zu Beginn der Reise, hat es über Nacht geschneit. โ„๏ธ Bereits 09:00 Uhr konnten wir „Nilson“ abholen. ๐Ÿš Das Winter-Räumkommando ๐Ÿฆบ๐Ÿง‚hatte um die Zeit natürlich wieder „wichtigeres zu tun“, sodass sich die Fahrt zur Vermietstattion, eher wie eine Schlittschuhfahrt โ›ธ๏ธ anfühlte.

    Nach 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten war die Übergabe erledigt und der Schlüssel ๐Ÿ”‘ in unseren Händen. Nach der Rückfahrt nach Weimar, wurde das Fahrzeug ๐Ÿš noch dem ein oder anderen „präsentiert“, bevor es an das Einräumen ging.
    Vorbereitet war schon alles, es musste „nur noch“ aus dem 5. Stock heruntergetragen โฌ‡๏ธ und eingeladen werden. ๐Ÿ™„๐Ÿซจ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Das erste Mal wieder Reisen, ohne Gewichtsbeschränkung… โš–๏ธ Das haben wir definitiv ausgenutzt. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜… Nach dem Erledigen der letzten Einkäufe, sollte es eigentlich los gehen. ๐Ÿ’ช

    Die Ölstandsanzeige hatte allerdings andere Pläne mit uns und meldete sich mit „Max. Motorölstand überschritten“. ๐Ÿค” Kannten wir so auch noch nicht, also wurde zum Telefon ๐Ÿ“ž gegriffen. Leider erreichten uns damit keine guten Nachrichten, denn wir sollten umgehend zur Station zurück kommen. ๐Ÿ™„

    Eine Stunde ๐Ÿ•– und zwei Kaffee โ˜•๏ธ später, war das Problem vom Werkstattmeister gelöst und wir konnten endlich los fahren. ๐Ÿ’จGegen 18:00 Uhr hieß es also -> Next Stop Rostock! โš“๏ธ

    Auf der Fahrt klappte alles, kein Stau, keine nervigen Autofahrer, kein schlechtes Wetter. Perfekter Beginn, wenn „Nilson“ nicht so unheimlichen Durst hätte. ๐Ÿซขโ›ฝ๏ธโ›ฝ๏ธ Nach ein paar kleineren Pausen, erreichten wir gegen 23:30 Uhr dann endlich das Hafengelände. Wir haben uns entschieden direkt dort zu schlafen, so sind wir morgen früh direkt am Ort des Geschehens. ๐Ÿ˜‰โ›ด๏ธ

    Wir haben unser Wohn-, Schlaf- und Badezimmer noch etwas gemütlich eingerichtet ๐Ÿ•ฏ๏ธ๐Ÿช… und mit Hilfe von Panzertape ๐Ÿฉนund Kabelbindern ๐Ÿชข das ein oder andere befestigt. ๐Ÿ˜Œ๐Ÿ’ก

    Anschließend gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen ๐ŸŒญund sich auf die erste Nacht vorbereitet. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ›Œ
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  • Nach der zweiten ruhigen Nacht ging es wieder ungewohnt früh raus. Bereits 06:00 Uhr klingelte der Wecker. โฐ

    Sich morgens zu zweit auf engem Raum zu organisieren ๐Ÿ’†‍โ™€๏ธ ist wieder etwas ungewohnt, aber keinesfalls unmöglich. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ’ช Nach dem Frisch machen ๐Ÿ’‡‍โ™€๏ธ ๐Ÿšฟ, einem Kaffee โ˜•๏ธ und den Tagesrucksack mit Wertsachen und Snacks füllen, beginnt der Tag.

    Wir bezahlen 4€ für unseren Stellplatz und begeben uns schnellstmöglich ๐Ÿ’จ zum Check In am Fährterminal. Dieser soll wohl in 1๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten schließen. ๐Ÿซจ๐Ÿคจ Ja, unser zeitliches Management funktioniert auch nach einer Woche Deutschland noch nicht so richtig. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Dem Herren am Schalter erklären wir unser Anliegen auf Englisch, worauf er sehr verwirrt schaut. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Verständlich, wir stehen seit 2๏ธโƒฃ Minuten im Raum, unterhalten uns auf Deutsch und sprechen ihn dann auf Englisch an. ๐Ÿ˜…๐Ÿคฆ๐Ÿป Da käme ich mir auch etwas dumm vor. ๐Ÿคญ

    Die Sprachbarriere war schnell gebrochen und er erklärt uns ganz entspannt (auf Deutsch), dass wir hier falsch sind. ๐Ÿ™„๐Ÿ™„ Wir müssten in Richtung ๐Ÿงญ Fähranleger, an der nächsten Schranke wäre dann ein Check In Automaten. ๐ŸŽŸ๏ธ

    Glücklicherweise war es auch so. ๐Ÿ˜Œ Kurze Zeit später standen wir in Linie 14 und warteten mit 2๏ธโƒฃ weiteren Fahrzeugen ๐Ÿš— und unzähligen LKW‘s ๐Ÿš› auf das Go ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ der Mitarbeiter. ๐Ÿšง Die Rampe nach oben, den Camper parken, abschließen und den Weg ins Innere des Stahlkolosses ๐Ÿšข finden, waren die nächsten Schritte. ๐Ÿ•ต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ช

    An Deck 5๏ธโƒฃ von 7๏ธโƒฃ haben wir es uns gemütlich gemacht. Füße hoch, ein wenig zudecken und den Blick ๐Ÿ‘๏ธ aus dem überdimensionierten Fenster genießen. ๐Ÿ˜Œ Während gerade die Sonne am Horizont aufging gab es Wiener, Knacker und Brötchen zum Frühstück. ๐Ÿณ

    Nach gut 2๏ธโƒฃ Stunden Entspannung haben wir uns auf den Weg gemacht, das Schiff etwas zu erkunden. Außer einem Duty Free Shop ๐Ÿ›๏ธ, einem Bistro, vielen Kabinen ๐Ÿ›๏ธ und den Rettungsbooten ๐Ÿ›Ÿ, gab es nicht so viel zu entdecken. ๐Ÿ”

    Festgestellt haben wir allerdings, dass es auf Deck 6๏ธโƒฃ bedeutend wärmer ist, wo wir dann auch die restliche Zeit โฐ verbracht haben. Auf der Liste ๐Ÿ“‹ stand ganz weit oben, unsere Route zu planen und den heutigen Schlafort festzulegen. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป Dafür haben wir tatsächlich auch bis zur letzten Minute gebraucht. ๐Ÿซจ

    Nach 6,5 Stunden entspannter Überfahrt โ›ด๏ธerreichen wir gegen 14:00 Uhr Trelleborg, die Stadt liegt in unserem Land Nummer 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ -> Schweden. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช ๐Ÿคฉ

    Der Van ๐Ÿš war schnell gefunden, ist heil geblieben und so verlassen wir als erster die Fähre. Nach unserer aktuellen Routenplanung, lassen wir Malmö links liegen und düsen ๐Ÿ’จ heute noch die ersten 350 km Richtung Norden. โฌ†๏ธ

    Die Straßenverhältnisse sind erstaunlich gut, gestoppt wird nur für einen Snack und zum Tanken โ›ฝ๏ธ. Vier Stunden später erreichen wir das Städtchen „Jönköpping“.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Jönköping ist eine Stadt im Nordwesten der historischen schwedischen Provinz Småland. Sie ist Hauptort der Provinz Jönköpings län und der Gemeinde Jönköping, welche knapp 150.000 Einwohner zählt.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Lena hat uns einen kostenloser Stellplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ direkt am „Jönköpings Stadspark“ herausgesucht. Der Trip kann nicht besser beginnen, wir haben einen wundervollen Blick auf die Stadt ๐ŸŒ† und den angrenzenden Vätternsee. ๐ŸŒŠ Wir machen uns einen gemütlichen ersten Abend im Van und gehen früh schlafen. ๐Ÿ˜ด

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Vättern ist ein Süßwassersee und wird vom Motala ström in die Ostsee entwässert.
    Mit einer Fläche von 1886 km² ist der See der zweitgrößte See Schwedens, sowie der elftgrößte See in Europa. Im Norden ist er durchschnittlich 25 Meter, im Süden mehr als 100 Meter tief.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der nächste Morgen empfängt und mit zarten -10 Grad. ๐Ÿฅถ Im Auto ist es kuschelig warm und draußen strahlend blauer Himmel und Sonne. โ˜€๏ธ Genau so hatten wir uns das vorgestellt. ๐Ÿคฉ

    Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang ๐Ÿƒ๐Ÿฝ durch den riesigen Park. Es gibt Viewpoints, ein Stadion ๐ŸŸ๏ธ (Stadsparksvallen) und ein Wildgehege zu bestaunen. Neben den Enten ๐Ÿฆ†, Ziegen ๐Ÿ und Dammhirschen ๐ŸฆŒ , die im Park verteilt sind, gab es natürlich auch Alpakas. ๐Ÿฆ™ Ihr könnt euch vorstellen, wie wir den halben Tag verbracht haben. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜…๐Ÿคญ๐Ÿคญ

    Auch sonst findet man hier viel Natur. ๐ŸŒณ In der gesamten Gemeinde Jönköping liegen 2๏ธโƒฃ8๏ธโƒฃ Naturschutzgebiete und über 250 km Wanderwege. ๐Ÿฅพ Im Winter leider nur bedingt geöffnet. Nach einer Aufwärmpause im Camper mit Tee ๐Ÿต und Keksen ๐Ÿช, ging es den Berg hinab in das Stadtzentrum. ๐ŸŒ†

    Bei bestem Wetter โ˜€๏ธ haben wir uns u.a. die Kirche „Sofiakyrkan“ โ›ช๏ธ und die weiterführende Schule „Per Brahe Secondary School“ angeschaut, sind über den zugefrorenen See „Munksjön“ geschlittert โ›ธ๏ธ und waren am Hafen. โš“๏ธ

    Auf dem Rückweg sollte es eigentlich noch in das „Tändsticksmuseet“ (Streichholzmuseum) ๐Ÿ”ฅ gehen, das hatte aber leider schon zu. ๐Ÿ˜•
    Etwas niedergeschlagen ging es zurück zu Nilson. Die 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten bergauf haben uns zumindest wieder ordentlich aufgewärmt, sodass direkt der Sonnenuntergang ๐ŸŒ… noch geschaut werden konnte. ๐Ÿคฉ

    Nach dem Abendessen ๐Ÿฅ˜ und einer heißen Dusche ๐Ÿšฟ wurden die Lichterketten und Kerzen ๐Ÿ•ฏ๏ธ aktiviert - Wohlfühlstimmung hoch ๐Ÿ”Ÿ. Währenddessen lief unsere Serie, bis die Äuglein immer kleiner wurden. ๐Ÿ“บ

    Wir hoffen auf eine weitere entspannte Nacht in unserem rollenden Wohnzimmer. ๐ŸŒ™ ๐Ÿ˜ด
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  • Weiter Richtung Norden ๐Ÿงญ๐Ÿ›ฃ๏ธ

    19โ€“20 feb., Zweden โ‹… โ˜๏ธ -19 ยฐC

    Die Hoffnung nach einer entspannten Nacht, blieb leider auf der Strecke. ๐Ÿคจ Gegen 1:30 Uhr merke ich, wie die Kälte unter die Bettdecke kroch. ๐Ÿฅถ Im Halbschlaf und mit der Kopflampe ๐Ÿ”ฆ bewaffnet, ging ich auf Spurensuche. ๐Ÿ•ต๏ธ

    Der Übeltäter war schnell gefunden. ๐Ÿ’ชDie Aufbaubatterie (dient u.a. zur Versorgung des Wohnraumes) zeigt 0๏ธโƒฃ % an. Dadurch läuft der Ventilator der Heizung nicht an und bringt somit auch keine Wärme ins Fahrzeug. ๐Ÿ™„ Währenddessen sinkt die Temperatur minütlich. Wir sind quasi dabei Tiefkühlware zu werden. ๐Ÿฅถ

    Ich versuche Lena zu wecken, die aber lieber meint sich wieder umzudrehen. ๐Ÿ˜ด Deckenentzug und ein paar Schüttler später, erbarmt sie sich doch aufzustehen. Da unser Stellplatz keine Lademöglichkeit ๐Ÿ”‹ bietet und wir nicht mehr sonderlich viel Sprit im Tank haben, gibt es nur eine Option -> Wir müssen umziehen und zwar sofort! โณ๐Ÿšจ

    Die Handschläge sitzen, jeder hat seine Aufgabe. ๐Ÿ’ช Nach dem die letzten herumfliegenden Gegenstände ๐Ÿพ๐Ÿถ๐ŸŽฒsicher verstaut wurden, sind wir abfahrtbereit für die nächtliche Irrfahrt. ๐ŸŒƒ

    Zum Glück dauert die Expedition „Finde den Strom“ nur knapp 1๏ธโƒฃ5๏ธโƒฃ Minuten. Lena ist wieder voll bei mir und navigiert uns über ihr Handy ๐Ÿ“ฒ zum nächsten Stellplatz. ๐Ÿ”

    Nachdem wir am Stecker ๐Ÿ”Œ hängen, wird das Nötigste wieder ausgeräumt, die Heizung ๐ŸŒก๏ธ auf Funktion überprüft und wieder ins Bett geschlüpft. ๐Ÿฅฑ

    Am nächsten Morgen โ˜€๏ธ fühlen wir uns trotzdem, als hätten wir die Nacht durchgefeiert. ๐Ÿฅณ Eine spontane Umzugsaktion ๐Ÿ“ฆ ๐Ÿš halb zwei morgens, gehört definitiv nicht zu unseren Lieblings - Freizeitaktivitäten. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Nach einem ausgedehnten Frühstück ๐Ÿณ und einer extra großen Portion Kaffee โ˜•๏ธ machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden.
    ๐Ÿงญ Zuvor soll allerdings noch der Grauwassertank geleert werden. ๐Ÿงฝ๐Ÿด

    Wir fahren über die Entleerstation, Schieber auf und leer laufen lassen. ๐Ÿ’ฆ So zumindest die Theorie. ๐Ÿ’ก Die Praxis funktionierte nur bis zur Positionierung. Trotz Beheizung, ist der Schieber eingefroren und lässt sich nicht öffnen. Meine Laune sinkt ähnlich den Temperaturen, in den minus Bereich. ๐Ÿ˜ก โž–

    Für lange Überlegungen haben wir keine Zeit, es ist bereits Mittag. ๐Ÿ•› Wir bewegen Nilson also erstmal auf die Straße. ๐Ÿ›ฃ๏ธ Es geht entlang des wunderschönen Vättern, der ruhig neben uns liegt, während wir innerlich noch versuchen, in diesem Tag ๐Ÿ“… anzukommen. ๐Ÿ˜ค

    Lena befragt das Internet ๐Ÿ›œ nach sinnvollen Informationen zu eingefroren Tanks. Die Antworten besagen ganz klar - fahren fahren fahren. Die Abwärme des Motors regelt das Problem. ๐Ÿคจ๐Ÿค”

    Gut also, das wir für die nächsten Tage sowieso „Fahrtage“ eingeplant haben. Das bedeutet, dass wir Strecke machen wollen. Es gibt nur die Richtung Norden ๐Ÿงญ, aber vorerst kein besonderes Ziel - einfach Kilometer sammeln. 1๏ธโƒฃ 2๏ธโƒฃ 3๏ธโƒฃ

    Ein paar Stunden später, meldet sich unser knurrender Magen. ๐Ÿคค Wir nutzen die Chance, um einen weiteren Punkt auf unserer Liste ๐Ÿ“‹abzuhaken. Ein Besuch unseren schwedischen Lieblingsladen IKEA steht an. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Diesen Laden zu betreten, ohne etwas zu kaufen ist theoretisch möglich, praktisch aber reine Fantasie. Irgendetwas landet doch immer im Wagen. ๐Ÿ›’ ๐Ÿซฃ Bevor also eine Blumenvase ๐Ÿบ oder Kerzen ๐Ÿ•ฏ๏ธim Beutel laden, nutzen wir jede mögliche Abkürzung der bekannten Wegführung ๐Ÿชง und landen schneller als geplant am eigentlichen Ziel ๐Ÿ - dem IKEA Restaurant.

    Wir gönnen uns selbstverständlich Köttbullar mit Kartoffelbrei und Mischgemüse. ๐Ÿคค๐Ÿคค Die jeweils 1๏ธโƒฃ2๏ธโƒฃ runden Bällchen mit Beilage kosten 8€ und lassen uns direkt ins Fresskoma verfallen. ๐Ÿซƒ

    Anschließend geht es wieder auf den Highway E4. Insgesamt spulen wir an diesem Tag 6๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Kilometer ab. Nach 7๏ธโƒฃ Stunden im Auto ๐Ÿš beschließen wir, dass unser Durchhaltevermögen für heute ausreichend unter Beweis gestellt wurde. Der Tank konnte zwischendurch auch geleert werden, danke Internet. ๐Ÿ›œ ๐Ÿ™๐Ÿฝ ๐Ÿคญ

    Wir suchen uns einen Schlafplatz in einem niedlichen verschneiten Dorf, etwas abseits des Trubels. โ˜บ๏ธ Nach 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten Waldweg fahren, stellen wir fest, dass es wohl etwas zu abgelegen ist - der Stellplatz ist nämlich nicht geräumt. โ„๏ธ ๐Ÿ˜ฌ Und so landen wir etwas später spontan auf einem Rastplatz am „Ångersjöns See“ in „Enånger“.

    Zwischen einigen LKWs finden wir eine kleine Lücke für uns und unseren Gefährten. ๐Ÿš
    Es schneit ununterbrochen und das Thermometer ๐ŸŒก๏ธ zeigt mittlerweile -17 Grad an. ๐Ÿฅถ Der Abend verläuft angenehm ruhig, die Nacht eher weniger. Wiederholt werde ich nachts wach und muss gegen 2:30 Uhr nach draußen. Die Batterie ๐Ÿ”‹hat noch Saft, aber das Gas ist leer. Andere Ursache, gleiches Problem - wir haben keine Heizung. ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿ˜ฌ

    Die Flasche war zwar schnell gewechselt, aber die Finger โœ‹ kaum noch zu spüren. Heizung auf Volllast und für ein paar Stunden wieder ins Bett kuscheln. ๐Ÿค—

    Am Morgen darauf starten wir bei -19 Grad in den Tag. โ›„๏ธ Frühstücken, abwaschen, fertig machen und zusammen räumen. Der tägliche Ablauf wird Tag für Tag besser. ๐Ÿ’ช Gegen 09:00 Uhr sind wir bereits wieder auf der Bahn. ๐Ÿ 

    Auch heute haben wir kein festes Ziel. ๐Ÿ Wir fahren und fahren und fahren…. Überqueren währenddessen eine der längsten Hängebrücken ๐ŸŒ‰ der Welt (Höga Kustenbron / 1.867m) und sind begeistert von dem eingefrorenen „Dockstafjärden“. Angehalten wird nur zum tanken โ›ฝ๏ธ, Toilettengang ๐Ÿšป und Kaffee-/ Essenspause. ๐Ÿฅ˜ Dieses Konzept funktioniert erstaunlich gut. ๐Ÿ”

    Besonders die Stops an Tankstellen, sind für mich beneidenswert. ๐Ÿ˜•๐Ÿ˜– Hier kommen die Leute nicht mit Autos, Fahrrädern oder zu Fuß vorbei, sondern nahezu alle mit einem Schneemobil. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Verschiedene Farben, lauter Auspuff ๐Ÿ’ฅ, mit oder ohne Kinderschlitten dran… Die Dinger sind der absolute Wahnsinn. ๐Ÿ˜ Straßen werden übrigens auch nicht benötigt, man fährt einfach querfeldein. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Nach einbrechender Dunkelheit, weiteren 7๏ธโƒฃ Stunden und nochmals rund 600 Kilometern, erreichen wir den Ort „Byske“. Der (noch) ruhige kostenlose Stellplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ befindet sich direkt an der „Byske Church“. โ›ช๏ธ Neben einen weiteren Camper reihen wir uns ein und machen alles für die Nacht fertig. โœ”๏ธ Die Batterie hat ausreichend Strom, das Gas ist voll, nichts steht einer entspannten Nacht im Weg. ๐ŸŒ™

    Doch gegen 22:00 Uhr verwandelt sich der Rundkurs um die Kirche zu einer Art inoffizielles Dorf-Drift-Festival. ๐Ÿš— ๐Ÿ’จ Die Jungs haben anscheinend zu oft Fast and the Furios geschaut ๐Ÿ“บ und testen jetzt ihre heckangetrieben Fahrzeuge auf Herz und Nieren. Filmtitel: „Welches Auto rutscht besser an parkenden Fahrzeugen vorbei, ohne sie zu berühren“. ๐Ÿ™„๐Ÿซจ

    Unserem Stellplatznachbar Sven versucht mit den 12-jährigen zu sprechen, allerdings mit mäßigen Erfolg. Die sehen es eher als Provokation ๐Ÿคฌ und verkürzen den Abstand zwischen Ihren und unseren Fahrzeugen. Da wir vernünftig (und klar in der Unterzahl ๐Ÿ˜…) sind, streichen wir die Segel und weichen erneut auf einen nahegelegen Rastplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ aus.

    Dort treffen wir überraschend auch auf unsere ehemaligen Stellplatz-Nachbarn. ๐Ÿ˜‡ Auch sie hatten spontan das Bedürfnis, nach mehr Ruhe. Wir kommen ins Gespräch ๐Ÿ—ฃ๏ธ und werden kurzerhand in ihren Camper ๐Ÿš eingeladen. Die beiden (Tanja und Sven) sind für drei Wochen unterwegs und haben ebenfalls Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด als Ziel.

    Wir verbringen noch einige sehr unterhaltsame Stunden zusammen. ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜‚ Gesprächsthemen gibt es genügend und Sven hat auch ausreichend Getränke an Board. ๐Ÿป Gegen 01:00 Uhr verabschieden wir uns schließlich und wechseln zurück in unser Wohnmobil. ๐Ÿ”๐Ÿš

    Wir kuscheln uns ins Bett ๐Ÿ›Œ und hoffen, dass diese Nacht ohne weitere Vorkommnisse verläuft. ๐Ÿ˜ด๐ŸŒ“
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  • Die nรถrdlichste Stadt Schwedens - Kiruna

    21 februari, Zweden โ‹… โ˜€๏ธ -21 ยฐC

    Guten Morgen โ˜€๏ธ vom Rastplatz. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Wir sind früh auf den Beinen, heute steht wieder eine lange Fahrt an. Der Kater ๐Ÿˆ‍โฌ› blieb zum Glück aus, sodass wir ohne Snooze Taste gegen 7:30 Uhr das kuschlige Bett verlassen. โฐ ๐Ÿ˜Š

    Nachdem alles ordnungsgemäß verstaut wurde und die Toilette ๐Ÿšป geleert war, haben wir uns noch von Tanja und Sven verabschiedet. ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ Anschließend ging es mit Nilson wieder auf den schneebedeckten Asphalt. โ„๏ธ ๐Ÿš

    Heute haben wir tatsächlich ein festes Ziel ๐Ÿ -> die Stadt „Kiruna“. ๐Ÿ™๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, die Gemeinde zählt rund 22.500 Einwohner.

    Die Stadt entstand als Siedlung für das gleichnamige Eisenerzbergwerk. Damit die unter der Stadt liegenden Vorkommen abgebaut werden können, wird sie bis 2040 komplett um fünf Kilometer nach Osten verlegt.

    Laut Angaben des schwedischen Energie- und Wirtschaftsministeriums liegen unter Kiruna auch 1,7 bis 2 Millionen Tonnen seltene Erden, was den Fund zu Europas größten bekannten Vorkommen an seltenen Erden macht.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Fahrt auf der E4 verläuft ruhig, bis auf vereiste Straßen, viel zu schnelle LKW‘s ๐Ÿš› und meterhoher Schnee, gibt es nichts zu beanstanden. ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ Nach einer Weile verlassen wir die Fernverkehrsstraße ๐Ÿ›ฃ๏ธ und biegen auf die Landstraße E45 ๐Ÿ†Ž. ๐Ÿ’ช

    Ab hier heißt es unberührte Natur und traumhafte Kulisse. ๐Ÿž๏ธ Die Straßen sind kaum noch erkennbar und hin und wieder tauchen kleine verschneite Dörfchen auf. Die Bäume ๐ŸŒฒ sind mit Puderzucker überzogen und wirken wie gemalt. ๐Ÿคฉ Wenn jetzt noch der Weihnachtsmann ๐ŸŽ…๐Ÿป auftaucht, sind wir komplett im Winter-Wonderland angekommen - Herzlich Willkommen in Schwedisch Lappland!! ๐Ÿ˜๐Ÿ˜‡

    Wir schleichen über die Straßen ๐ŸŒ und erreichen nach kurzer Zeit den Polarkreis, der sich übrigens jährlich, um 1๏ธโƒฃ4๏ธโƒฃ Meter verschiebt. ๐Ÿ˜ Das wohl üblichen Getränk Vargtass (schwedischer Schnaps aus Wodka mit Preiselbeersaft) gab es für uns zwar nicht, dafür ein paar schöne Bilder mit dem Helikopter. ๐Ÿ˜‰๐Ÿš

    Bei -20 Grad geht es ein paar Kilometer weiter, wo wir mitten im Weihnachtsmann Land eine kleine Mittagspause ๐Ÿฅ˜ einlegen. Nach der Stärkung, inklusive wundervollem Blick, geht es auf die letzte Etappe des Tages. ๐Ÿš ๐Ÿ’ช Lange dauert die Fahrt allerdings nicht, bis wir erneut anhalten. ๐Ÿซข

    Grund dafür, sind Frau Rentier und Herr Elch ๐ŸซŽ, die sich kurz nacheinander am Straßenrand zeigen. ๐Ÿคฉ Lena ist so fasziniert und überglücklich, das sie kaum noch sprechen kann, während ich versuche, den Wagen irgendwie am Rand zu parken. ๐Ÿ…ฟ๏ธ

    Ein paar Schritte ๐Ÿƒ๐Ÿฝ zurück, finden wir sie halb im Schnee โ„๏ธ versunken. Ohne Scheu bewundern wir uns gegenseitig und fotografieren natürlich was das Zeug hält. ๐Ÿ“ธ

    Nach einiger Zeit der Beobachtung ๐Ÿ‘€ , führe ich Lena, die sich immer noch in Schockstarre befindet, zurück zum Auto. ๐Ÿ˜…๐Ÿค“ Schliesslich haben wir heute ein Ziel. ๐Ÿ๐Ÿ’ช

    Nach 430km und 7,5 Stunden Fahrt, erreichen wir bei -21 Grad ๐Ÿฅถ und unfassbar viel Schnee das Städtchen „Kiruna“. Wir organisieren uns einen schönen Platz im „Camp Ripan“. Für 35€ pro Nacht ๐ŸŒ“ sind Stellplatz, Strom, Küche, WC/ Dusche und Sauna enthalten. ๐Ÿ”Œ ๐Ÿšพ ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿณ

    Außerdem gibt es ein großes Restaurant,๐Ÿซฐ eine schicke Bar, einen Rodelberg ๐Ÿ›ท, eine Eis-Kletterwand ๐ŸงŠ und im Sommer eine Poollandschaft.

    Die Annehmlichkeiten sind für uns gerade perfekt, da der Tank schon wieder eingefroren๐Ÿฅถ ist und somit die private Dusche ๐Ÿšฟ nicht nutzbar ist. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฅ

    Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Pesto. ๐Ÿ Während ich den Abwasch erledige, kümmert sich Lena um die morgige Tagesplanung. Obwohl es schon spät ist, kann sie meinen Wunsch noch organisieren.๐Ÿ˜‰๐Ÿคฉ

    Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben ๐Ÿ•ฏ๏ธ und über die heutigen Tierbeobachtungen philosophieren, piept Lenas Handy. ๐Ÿ“ฒ Laut Benachrichtigung, könnten bei klarem Himmel ๐ŸŒŒ jetzt die Nordlichter gesehen werden. ๐Ÿšจ๐Ÿ˜ฒ

    Mit dem Blick aus dem Fenster ๐ŸชŸ fing Lena direkt wieder an zu kreischen. ๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ—ฏ๏ธ๐Ÿคฃ Kein Elch, kein Rentier, sondern grüne Streifen am Himmel. ๐Ÿฅน Tatsächlich stand das ganz weit oben auf unserer ToDo-Liste ๐Ÿ“‹ und jetzt passiert es.

    Total unvorbereitet haben wir uns dick eingepackt ๐Ÿงฃ๐Ÿงค๐Ÿงฅ, schnell das Stativ ๐Ÿ”ญ in Betrieb genommen und sind nach draußen. Da waren sie also, die bekannten „leuchtenden Streifen“ am Himmel. ๐ŸŒŒ ๐ŸŒ  Wir haben beide einfach nur regungslos in den Himmel gestarrt und waren total beeindruckt. ๐Ÿคฉ๐Ÿ”ฎ

    Irgendwann machten sich die zweistelligen Minusgrade ๐Ÿฅถ doch bemerkbar und wir zogen uns wieder in den Van ๐Ÿš zurück. Nach dem Auswerten der 50.000 Bilder ๐Ÿ“ธ ging es mit vielen neuen Eindrücken ins Bett. ๐Ÿ˜ด ๐Ÿ›Œ
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  • Abenteuer Kiruna โ„๏ธโ˜ƒ๏ธ๐Ÿ›ท

    22 februari, Zweden โ‹… โ˜€๏ธ -19 ยฐC

    Eine weitere entspannte Nacht liegt hinter uns. ๐Ÿ˜Œ Aufgrund der Aufregung, war ich heute schon besonders früh wach. โฐ ๐Ÿ˜ฌ

    Lena konnte bei knapp 30 Grad Innentemperatur ๐Ÿ˜…๐Ÿฅต noch ein bisschen schlummern, ๐Ÿ˜ด während ich den ersten Kaffee geschlürft und das Frühstück vorbereitet habe. โ˜•๏ธ ๐Ÿณ

    Draußen sind es -19 Grad ๐ŸงŠ, es ist strahlend blauer Himmel und die Sonne lacht uns an. Perfekt für unser heutiges Vorhaben. ๐Ÿ˜‰๐Ÿ˜

    Wir ziehen so ziemlich alles an, was wir dabei haben. ๐Ÿงค๐Ÿงฅ๐Ÿงฃ Glücklicherweise ist der Abholpunkt zur gebuchten Tour, direkt an der Rezeption von unserem Campingplatz. ๐Ÿ•๏ธ Der Weg ist also nicht weit, pünktlich 10:50 Uhr stehen wir bereit. ๐Ÿ’ช

    Der Minivan fährt vor, wir werden freundlich begrüßt und warten noch auf 4๏ธโƒฃ weitere Damen mittleren Alters. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜œ Nachdem wir vollzählig sind, fahren wir 1๏ธโƒฃ5๏ธโƒฃ Minuten zum eigentlichen Ereignis. Wobei die Fahrt schon ein Ereignis war, der junge Fahrer hatte sichtlich Spaß, uns seinen Heckantrieb ๐Ÿ’จ auf den vereisten Straßen โ„๏ธ zu präsentieren. ๐Ÿคฃ

    Angekommen am Ort des Geschehens, war Lena direkt verschwunden. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ‘ป Grund dafür waren die ca. 250 Hunde, welche in verschiedenen Gehegen ๐ŸŒณ nach Streicheleinheiten bettelten. ๐Ÿ• โœ‹

    Nach mehrmaligem Rufen, kam sie zurück zur Gruppe und wir konnten endlich mit dem Tag ๐Ÿ“… beginnen. ๐Ÿ˜… Zuerst hieß es viel zu große Anzüge überwerfen sowie Stiefel, Handschuhe und Helme anziehen. โ›‘๏ธ ๐Ÿงค ๐Ÿฅพ

    Anschliessend ging es wieder raus zur kurzen Einweisung der motorisierten Gefährten. ๐Ÿ›ท ๐Ÿคฉ Hebel und Schalter wurden erklärt, sowie die „Tether Cords“ (Sicherheitsleine) am Handgelenk angebracht. Tatsächlich gab es währenddessen eine Dame, die fragte was „Brake“ bedeutet und wofür man es nutzt. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคจ๐Ÿง Alle fanden es anfangs witzig und dachten es sei Spaß, weil sie vielleicht gerne schnell fährt… Aber Nein, es war ihr voller Ernst. ๐Ÿ˜ง๐Ÿคจ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Nachdem das Thema ausreichend mit Händen und Füßen dargestellt wurde, konnte es endlich los gehen. ๐Ÿ’จ Der Guide ganz vorn, wir dahinter und die letzten beiden Schneemobile wurden von den Damen besetzt.

    Nach ein paar Metern, der erste Stopp an einer engen Straße… Schlittenhund - Gespanne haben anscheinend Vorfahrt. ๐Ÿ˜…๐Ÿซข Nachdem die Hunde ๐Ÿ• durch waren, konnten wir auch los. Eingewöhnen und üben auf vereisten Straßen war die erste Herausforderung. โ„๏ธ๐Ÿฅถ๐Ÿ’ช

    Anschließend folgten zugefrorene Flüsse und Seen sowie verschneite Wälder ๐ŸŒณ die wir über- bzw. durchquerten. Leider mussten wir öfters auf die Damen warten, was weder wir, noch der Guide lustig fanden. ๐Ÿ™„ Er erklärte uns währenddessen immer einiges über die umliegenden Gebiete oder beantwortete meine Fragen zu den Schneemobilen. ๐Ÿ˜‰๐Ÿคญ

    Nach ungefähr 1๏ธโƒฃ Stunde sind wir an einer kleinen Hütte ๐Ÿ›– mitten im Wald ๐ŸŒณ angekommen. Der Kamin war an ๐Ÿ”ฅ und für uns wurde eine kleine Stärkung sowie heiße Getränke vorbereitet. ๐Ÿฅช ๐Ÿซ– Lena hatte stattdessen wiedermal nur, die ebenfalls angekommenden, Schlittenhunde im Auge. ๐Ÿ• ๐Ÿ‘๏ธ

    Nach dem Essen und einem Plausch am Kamin, ging es raus aus den Pantoffeln ๐Ÿฉฐ und wieder rein in die winterfeste Kleidung. ๐Ÿ‘ข๐Ÿงฅ Aufsitzen, Motor starten ๐Ÿ’ฅ๐Ÿ”Š und weiter durch den Wald. ๐ŸŒณ

    Auf dem nächsten See konnten wir dann auch die bis zu 26.000€ Maschinen mal bis auf 90 km/h (max. 130 km/h) ausfahren und ein bisschen „driften“. ๐Ÿ’จ๐Ÿ˜ Das hat so unfassbar viel Spaß gemacht. Zumindest habe ich so empfunden, Lena war da eher zurückhaltend. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜… Die Hände werden bei -19 Grad übrigens auch nicht kalt, die Griffe sind nämlich beheizt. ๐Ÿ˜œ๐Ÿฅต

    Nach insgesamt knapp 3๏ธโƒฃ Stunden, ging es über einen kleinen engen Waldweg leider wieder zurück zum Startpunkt. ๐Ÿ˜•๐Ÿ˜– Die Sachen wurden wieder abgegeben, Lena hat sich von den Hunden ๐Ÿ•๐Ÿ‘‹๐Ÿผ verabschiedet und der anfängliche Fahrer, brachte uns zurück zum Camp. โฎ๏ธ

    Für 135€ pro Person, war es eine wahnsinnige und Adrenalin geladene Erfahrung. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Das Fahren der Schneemobile macht riesigen Spaß und zusätzlich hat man noch eine atemberaubende Landschaft um sich! ๐Ÿž๏ธ๐Ÿ˜

    Zurück am Van ๐Ÿš wurde der Innenraum ein wenig aufgeräumt und sauber gemacht. ๐Ÿงฝ Anschließend ging es auf einem kleinen Spaziergang ๐Ÿƒ๐Ÿฝ durch das verschneite Örtchen zum einkaufen. ๐Ÿ›’ Währenddessen wurde von mir noch der Kondensatablauf der ein oder anderen Wärmepumpe, als „nicht funktionstüchtig“ eingestuft. ๐Ÿงโš ๏ธ๐Ÿ˜…

    Auf dem Rückweg konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang ๐ŸŒ… beobachten, bevor zum Abendessen der Rost angeschmissen wurde. ๐Ÿคค๐Ÿ˜‹ Nach den leckeren Bratwürsten mit „Grill“ Kartoffeln ๐Ÿฅ” ging es noch in die örtliche Sauna. ๐Ÿง–‍โ™‚๏ธ๐Ÿฅต

    Der rundum perfekter Tag endete klassisch mit ein paar Runden Kniffel ๐ŸŽฒ bei Kerzenschein. ๐Ÿ•ฏ๏ธโ˜บ๏ธ
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  • Reiseland 2๏ธโƒฃ1๏ธโƒฃ - Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด

    23 februari, Noorwegen โ‹… โ˜€๏ธ -3 ยฐC

    Nach dem gestrigen Adventure Erlebnis, stand heute mal wieder ein „Fahrtag“ an. ๐Ÿš ๐Ÿ›ฃ๏ธ

    Nach dem morgendlichen Ritual ๐Ÿณ โ˜•๏ธ hieß es zusammen räumen und alles gegen scharfe Kurven, unvorhergesehene Huckel und Schlaglöcher sichern. ๐Ÿ˜…๐Ÿคญ

    Der Plan für heute -> Über die E10 soll es durch „Abisko“ bis zur Grenze ๐Ÿ›‚ nach Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด gehen und von dort über die spätere E6 durch „Bjerkvik“ in Richtung Lofoten. ๐Ÿ

    Kaum auf der Schnellstraße ๐Ÿ›ฃ๏ธ, stehen wir schon wieder auf einem Parkplatz am See. ๐Ÿ…ฟ๏ธ
    Nicht irgendein See, sonder der „Torneträsk“. Er hat ist 70 km lang, bis zu 168 m tief und hat eine Fläche von 330 km². Somit ist er der sechstgrößte See in Schweden. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช

    Wir spazieren ๐Ÿƒ๐Ÿฝ eine Weile über die dicke Schneeschicht und beobachten fragend die Familie, welche bei -20 Grad mitten auf dem See zeltet. โ›บ๏ธ๐Ÿค” Die Frau sucht Brennholz, der Mann geht seinem Eisangel-Hobby ๐ŸŽฃ nach und die Kinder liegen ganz entspannt auf dem Schnee, als wären sie bei +30 grad am Strand. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ–๏ธ

    Dem freundlichen „Hej“ zufolge, geht es ihnen zumindest gut. ๐Ÿ˜‡ Wir winken ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ zurück und können unsere Fahrt ๐Ÿš— beruhigt fortsetzen. โ–ถ๏ธ

    Nach ein paar Kilometern folgt der zweite Halt. โœ‹ Bedingt durch Lenas kreischen, diesmal eher unfreiwillig. ๐Ÿคฃ Eine Gruppe Rentiere stand am Straßenrand, die natürlich von Nahen betrachtet und fotografiert werden musste. ๐Ÿ“ธ โ˜บ๏ธ Ohne Handschuhe ๐Ÿงค und Mütze, merkt man die mittlerweile -24 Grad allerdings sehr deutlich. ๐Ÿ˜๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Der Stopp viel also entsprechend kurz aus und weiter ging es geradeaus auf der E10. Vorbei an weiteren Seen, endlosen schneebedeckten Wäldern ๐ŸŒณ und kilometerhohen Bergen. ๐Ÿ”๏ธ ๐Ÿž๏ธ

    Nachdem wir wieder aufgetaut und die nächsten Kilometer 1๏ธโƒฃ2๏ธโƒฃ3๏ธโƒฃ gefahren sind, erlebten wir die nächste Zwangspause. โธ๏ธ Ein kunterbunt blinkendes Auto ๐Ÿšจ blockierte die Fahrbahn, während der Fahrer wild mit einer Fahne wedelte. ๐Ÿšง๐Ÿฆบ „Wegen Lavinengefahr, sei die Straße gesperrt“! ๐Ÿ” ๐Ÿซจ

    In der Hoffnung, das es bald weitergeht, schlossen wir uns den bereits wartenden Autos an und reihten uns ein. ๐Ÿš— ๐Ÿš— ๐Ÿš— Eine andere Möglichkeit blieb uns auch nicht, da dies die einzigste Straße zur Grenze ist. ๐Ÿ™„ ๐Ÿ›‚

    Während des Wartens konnten wir einen Helikopter ๐Ÿš beobachten, der an einem langen Seil einen Sprengkörper ๐Ÿ’ฅbefestigt hatte. An verschiedenen Stellen entlang des Berges, ließ er das das Seil ๐Ÿชข herrunter und zündete den „Sprengkopf“, was jedesmal einen furchteinflössenden Knall auslöste. ๐Ÿ’ฃ

    Durch die Detonation wurde die jeweilige Lawine ausgelöst und schoss den Berg ๐Ÿ”๏ธ hinunter. ๐Ÿ’จ โฌ‡๏ธ Das Räumfahrzeug beseitigte anschließend die Schneemassen โ„๏ธ von der Straße und der angrenzenden Bahnstrecke. ๐Ÿš‚

    Nach knapp 1๏ธโƒฃ Stunde bei -26 Grad, wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. ๐Ÿš โ–ถ๏ธ Kurz vor der norwegischen Grenze auf 1.000 m Höhe, haben wir unsere Vorräte an Speisen und Getränken nochmal aufgefüllt. ๐Ÿ˜๐Ÿ’ฐ

    Sogar der bekannte „Surströmming“ landete (für kurze Zeit) im Wagen. ๐Ÿ›’ ๐Ÿคฎ Der Preis von umgerechnet 12 € gegenüber dem „Geschmack“ überwog dann doch und wir haben ihn im Regal zurück gelassen. ๐Ÿ˜…๐Ÿ’๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Surströmming ist eine schwedische Fischspeise, die durch Milchsäuregärung konserviert wird. Er riecht intensiv faulig und stinkend, schmeckt aber entgegen dem Namen nicht sauer.

    Wegen dem extremen Geruchs, ist es eine Herausforderung den fermentierten Hering zu essen.

    Er wird traditionell nicht pur, sondern auf dünnem Fladenbrot (Tunnbröd) mit Kartoffeln, Zwiebeln und Schmand serviert, um den Geschmack abzumildern. Die Delikatesse öffnet man am besten draußen oder unter Wasser.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Grenzübertritt verlief problemlos und ohne jegliche Kontrolle. ๐Ÿš” Wir krochen ๐ŸŒ die letzten Kilometer auf der E10 den Berg hinab, bis wir die E6 erreichten. ๐Ÿ›ฃ๏ธ Die brachte uns u.a. durch „Bjerkvik“ und schlussendlich bis auf die Lofoten. ๐Ÿ

    Obwohl die Strecke entlang verschiedener Fjorde führte, war es aufgrund der eingesetzten Dunkelheit ๐ŸŒ“ recht unspektakulär. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿซฅ Nach einer Woche Schweden und 2.850km erreichen wir nun nach 8 Stunden unser heutiges Ziel „Svolvaer“.

    Der erste Platz am Fährhafen โ›ด๏ธ hat uns nicht sonderlich gefallen, der zweite mitten in der Stadt war nicht geräumt und so ging es wieder ๐Ÿ”Ÿ Minuten zurück an einen See. Die Onlinebuchung hat Lena erledigt, während ich Nilson für die Nacht vorbereitet habe. ๐Ÿ”Œ

    Kurz vor dem schlummern ๐Ÿ˜ด summte wiederholt Lenas Handy -> Nordlichter Alarm. ๐Ÿšจ Besser vorbereitet als beim ersten Mal, waren wir bereits nach kurzer Zeit draußen und trauten unseren Augen nicht. ๐Ÿ˜ฒ Viel heller und klarer ๐Ÿ”† als zuvor, tanzten die leuchtenden Streifen am Himmel. ๐Ÿคฉ๐ŸŒŒ

    Erneut, ein toller Abschluss des Tages. โ˜บ๏ธ๐Ÿ‘‹๐Ÿผ
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  • Sakrisรธy - ร… i - Nusfjord

    24โ€“25 feb., Noorwegen โ‹… ๐ŸŒฌ 2 ยฐC

    Bevor es heute weiter über die Lofoten geht, haben wir eine Mission zu erledigen - Gasflasche füllen. ๐Ÿคจ๐Ÿ™„

    Die kalten Temperaturen der letzten Tage, weisen auf einen immensen Gasverbrauch hin. Hauptsächlich die Heizung hat in den letzten 7 Tagen 2๏ธโƒฃ2๏ธโƒฃ kg Gas verschlungen. ๐Ÿ˜ฑ Das würde im Sommer wahrscheinlich für ein halbes Jahr reichen. ๐Ÿซฃ

    Eine 1๏ธโƒฃ1๏ธโƒฃ Kilogramm Gasfüllung kostet hier zwischen 40 & 50 Euro. ๐Ÿ’ถ Das müssten wir, bei aktuellem Verbrauch, alle 3-4 Tage machen. ๐Ÿ˜ฒ๐Ÿซจ

    Da unsere Aufbaubatterie ๐Ÿชซ bei den Minusgraden einen weg bekommen hat, müssen wir nun eh öfters an den Landstrom, als gedacht. ๐Ÿ”Œ Um dann wenigstens den Gasverbrauch zu senken, haben wir ein Elektrofachgeschäft aufgesucht und uns mit einem elektrischen Heizlüfter ausgestattet. ๐Ÿ˜

    Anschließend ging es endlich in Richtung dem kleinen Örtchen „Nusfjord“. Unterwegs wurde halt am schönen „Rørvikstranda“ (Strand) ๐Ÿ–๏ธ gemacht. Braun geworden sind wir leider nicht und die Wassertemperatur ist zum Baden auch nicht geeignet. ๐Ÿ˜ฌ Im Sommer sicherlich etwas schöner, als bei aktuellem Schneefall. ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜œ

    Der Weg führte uns weiter über die beeindruckende 840 m lange ↔๏ธ „Gimsoystraumenbrua“ (Brücke). ๐ŸŒ‰ Den dort befindlichen Scenic Bridge Viewpoint nutzen wir für einen weiteren Halt. โน๏ธโœ‹

    Weiter entlang der Küste ๐ŸŒŠ ging es bis zum Nappstraumtunnel. Dieser ist aktuell halbstündig für den Verkehr gesperrt. ๐Ÿšง Da der Tunnel beidseitig befahren wird, mussten wir 1๏ธโƒฃ Stunde warten, bis wir an der Reihe waren. ๐Ÿ™„

    Der morgendliche Shoppingtrip ๐Ÿ›๏ธ, die Straßenverhältnisse und die ungeplanten Stopps, nahmen doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿซฃ Wir lassen „Nusfjord“ also vorerst links liegen und suchen uns zum übernachten, ein Plätzchen in der Nähe. ๐ŸŒ“

    Genauer gesagt in „Flakstad“, direkt am „Skagsanden Beach“. ๐Ÿ˜ Auch hier ist das Wetter ungeeignet zum sonnen โ˜€๏ธ und baden ๐ŸŠ, dafür perfekt für einen ausgiebigen
    Strandspaziergang. โ˜บ๏ธ

    Nach dem Abendessen und einer heißen Dusche ๐Ÿšฟ haben wir erneut das Glück, die Nordlichter zu beobachten. ๐Ÿ‘€ Immer wieder ein unrealer Gänsehautmoment. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Die vorhandene Sauna mit Blick über das Meer ๐ŸŒŠ ist uns für knapp 20€ pro Person etwas zu teuer ๐Ÿซฐ, stattdessen machen wir es uns im Camper gemütlich und genießen den Abend. ๐ŸŽฒ๐Ÿ˜Š

    Die Nacht fällt ungewollt SEHR kurz aus. Gegen 02:00 Uhr werden wir vom Wind geweckt. Nicht nur die Lautstärke der Windböen ๐Ÿ’จ sondern das durchschütteln des Vans ๐Ÿš, waren entscheidend für das Aufstehen.

    Ein Blick aus dem Fenster ๐ŸชŸ verriet, das wir mitten in einem extremen Sturm stehen. ๐ŸŒช๏ธ Die übrigen 3๏ธโƒฃ Camper hatten bereits umgeparkt und sich in Richtung der kommenden Böen gestellt ๐Ÿ…ฟ๏ธ, was wir natürlich ebenfalls taten. Die Angriffsfläche war nun zwar geringer, durchgeschüttelt wurden wir trotzdem permanent, sodass an Schlaf nicht mehr zu denken war. ๐Ÿ’ญ

    Mit der aufgehenden Sonne โ˜€๏ธ wurden die Ausmaße sichtbar. ๐Ÿ”Ž Schirme, Bänke und Tische lagen am Strand verteilt. Straßen, Wege und Parkplätze waren nicht mehr vorhanden, da sie von meterhohem Schnee โ„๏ธ bedeckt waren. ๐Ÿ˜ฑ Es dauert allerdings nicht lange, bis die ersten Traktoren ๐Ÿšœ kamen, um die Straßen zu räumen und den ein oder anderen Camper herrauszuziehen. ๐Ÿชข๐Ÿ€

    Trotz der immer noch heftigen Sturmböen, trieb es uns für einen kleinen Spaziergang nochmal an den Strand. ๐Ÿ–๏ธ Mit dabei waren diesmal auch Gisa & Robin per FaceTime ๐Ÿ“ฒ, die gerade bei 35 Grad in Malaysia ๐Ÿ‡ฒ๐Ÿ‡พ beim Abendessen saßen. ๐Ÿซถ๐Ÿฅ˜

    Nachdem wir zurück bei Nilson ๐Ÿš waren, wurde wieder alles festgezurrt und die einstündige Fahrt nach „Å“ konnte beginnen. ๐Ÿ’ช Auf dem Weg haben wir uns mehrmals die abgehangen Fischüberreste (Stockfisch) an den Holzgestellen angeschaut. ๐Ÿ‘€ Der Geruch, schon beim Öffnen der Fahrzeugtüren, war einzigartig. ๐Ÿ˜‰๐Ÿคข

    ——— ๐Ÿ’ก

    Norwegischer Stockfisch (Tørrfisk) ist eine jahrhundertealte Delikatesse aus luftgetrocknetem Kabeljau, die hauptsächlich in Nordnorwegen/auf den Lofoten von Februar bis Mai hergestellt wird.

    Ganze Fische werden paarweise an Schwanzflossen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stokk) im Freien getrocknet.

    Durch Wind und Sonne konserviert, ist der ungesalzene Fisch extrem eiweißreich, lange haltbar und ein wichtiger Exportartikel.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Nach der geruchsintensiven Erfahrung ๐Ÿ  haben wir uns auf der kleinen Insel „Sakrisøy“ etwas umgesehen, bevor wir in „Å“ angekommen sind. ๐Ÿ Der Parkplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ war schnell gefunden und der Anfang der geplanten Wanderroute auch. ๐Ÿฅพ

    Leider war der Weg nur die ersten 500 m geräumt, sodass wir gezwungen waren, umzudrehen. ๐Ÿ™„ โฎ๏ธ Auch alle anderen dort befindlichen Wege, rund um den „Ågvatnet“, waren nicht zugänglich. Restaurants und Shops im Ort waren ebenfalls geschlossen, sodass es für uns ein kurzer Besuch in „Å“ war. ๐Ÿ™๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Das Wetter spielte leider auch überhaupt nicht mit. Neben dem starken Wind ๐Ÿ’จ kam nun auch noch Schnee -/ Regen โ˜”๏ธ ๐ŸŒง๏ธ hinzu.
    Die nächste Möglichkeit nutzen wir um einen kleinen Snack zum Mittag ๐Ÿฅช zu besorgen und uns einen weiteren Plan zu machen. ๐Ÿ’ญ

    Wir entschieden uns noch „Nusfjord“ zu besuchen. Nach knapp 1๏ธโƒฃ Stunde bogen wir auf die Nebenstraße in Richtung dem Küstenort ab. โžก๏ธ Die Straße war so verweht, das wir uns allerdings schon nach wenigen Metern festfuhren. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Wind und Schnee hatten heute absolut kein Erbarmen! ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ๐Ÿซฅ

    Wir waren wiederholt gezwungen umzudrehen โฎ๏ธ und entschieden uns auch direkt wieder bis nach „Svolvaer“ zu fahren, in der Hoffnung dort sei das Wetter ruhiger. ๐Ÿ™๐Ÿฝ

    Wir waren froh als wir an unserem bekannten Stellplatz am See ankamen und konnten dort tatsächlich auch ein sehr ruhige Nacht verbringen. ๐Ÿค—๐Ÿ›Œ๐Ÿ˜ด
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  • Nach Nusfjord & Henningsvaer in Richtung

    26 februari, Noorwegen โ‹… โ˜๏ธ 2 ยฐC

    Nach einer ruhigen Nacht, wurden wir heute wieder von der Sonne geweckt. ๐Ÿค—โ˜€๏ธ Das Wetter zeigt beste Voraussetzung für einen erneuten Versuch, nach „Nusfjord“ zu gelangen. ๐Ÿ’ช

    Den morgendlichen Abwasch ๐Ÿงฝ übernahm heute Lena, während ich mit dem Helikopter ๐Ÿš eine Runde gedreht bin. ๐ŸŽฎ Anschließend wurde gemeinsam die Abfahrtsliste ๐Ÿ“‹abgehakt โ˜‘๏ธ und es ging zurück auf die Straße.

    Bevor wir nach „Nusfjord“ fahren, wollen wir vorher der 500 Seelengemeinde „Henningsvaer“ ๐Ÿก einen Besuch abstatten. Das malerisches Fischerdorf ๐ŸŽฃ ist u.a. bekannt für seine Lage auf mehreren kleine Inseln ๐Ÿ—พ und dem „Inselsportplatz“. โšฝ๏ธ ๐Ÿฅ… Die Bevölkerung lebt traditionell vom Fischfang, insbesondere vom Stockfisch.

    Das Meiste der halbstündigen Anfahrtsstrecke, kannten wir bereits von den letzten Tagen. ๐Ÿ“… Lediglich die letzten Kilometer, abseits der Hauptstraße sind neu für uns. Die kleine enge Straße ๐Ÿ˜๏ธ führt entlang der Küste ๐Ÿ”๏ธ und lässt uns nach jeder Kurve, erneut über die tolle Landschaft staunen. ๐Ÿ˜ฎ ๐Ÿคฉ

    Über eine Brücke ๐ŸŒ‰ landen wir schlussendlich in „Henningsvaer“. Wir nutzen direkt die erste Abstellmöglichkeit für Nilson ๐Ÿ…ฟ๏ธ und machen uns zu Fuß ๐Ÿฆถ auf dem Weg.

    Wir spazieren ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ entspannt durch das niedliche Örtchen, schauen uns u.a. die Gallerie ๐Ÿ–ผ๏ธ und den Hafen โš“๏ธ sowie den Stockfisch ๐ŸŸ und den verschneiten Sportplatz an. โ„๏ธ โšฝ๏ธ

    Bis auf 1๏ธโƒฃ Restaurant, 1๏ธโƒฃ Souvenirladen und 1๏ธโƒฃ kleiner Supermarkt, hat kaum etwas geöffnet… ๐Ÿ” Trotz ein paar anderen Touristen, wirkt es leider alles total verlassen und ausgestorben. โ˜น๏ธ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Nach 1,5 Stunden war der Rundgang beendet und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Knapp 2๏ธโƒฃ Stunden später erreichten wir „Nusfjord“. ๐Ÿคฉ Gemäß den unzähligen Spuren ๐Ÿ›ž im Straßengraben, haben es gestern wohl auch noch andere Leute versucht, hierher zu gelangen. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ

    Auch wenn die Sonne schon wieder hinter den Wolken โ›…๏ธ verschwunden war, war die Straße heute einigermaßen geräumt und gut befahrbar. Mit „Nusfjord“ allerdings erlebten wir das nächste verlassene Fischerdorf. โ˜น๏ธ Wir haben viel hierüber gehört ๐Ÿ‘‚ und uns auch mega auf den Besuch gefreut….

    Leider war aber auch hier nahezu keine Menschenseele anzutreffen. ๐Ÿ‘ป Sämtliche Gebäude waren verschlossen ๐Ÿ” und irgendwie fehlte von Anfang an der Vibe. Nach den ersten Metern Ortserkundung, folgte die nächste Überraschung. ๐Ÿ˜ฎ

    Um zum Ortskern, den kleine Hafen โš“๏ธ und das Freilichtmuseum zu kommen, musste ein kleines Häuschen ๐Ÿš๏ธ passiert werden. ๐Ÿชง Der Herr erwartete uns schon und bat um eine „Eintrittsgebühr“ von knapp 15€ pro Person. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ’ฐ Auf Nachfrage, bestätigte der Herr, dass der Ort nur besichtigt werden kann, wenn die Gebühr entrichtet wird. ๐Ÿ˜ค๐Ÿคฏ๐Ÿ˜ฑ

    Dankend lehnten wir ab und versuchten uns nichts anmerken zu lassen, wie stinksauer wir waren. ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ Auf dem Rückweg zum Auto, bogen wir nochmal auf einen kleine Anhöhe ab, um wenigstens ein paar Bilder mit dem Helikopter ๐Ÿš zu machen. ๐Ÿ“ธ Niedlich sieht es ja aus, aber 30€ Eintritt, um mir 50 Häuschen anzuschauen… ๐Ÿซฃ๐Ÿซฃ

    Enttäuscht ging es zurück zum Auto ๐Ÿš, um uns auf den Heimweg zu machen. Lena suchte währenddessen nach Schlafplätzen, was sich sehr sehr schwierig gestaltet. ๐Ÿ“ฒ Freie Plätze sind nahezu alle nicht geräumt โ„๏ธ und kostenpflichtige Campingplätze sind im Winter größtenteils geschlossen ๐Ÿ•๏ธ ๐Ÿ™„

    Zur Verfügung stand für uns lediglich der „Windparkplatz“ von vor 2๏ธโƒฃ Tagen oder der Stellplatz in „Svolvaer“, den wir bereits zweimal nutzten. Wir entschieden uns für „Svolvaer“, da wir morgen eh in die Richtung ๐Ÿงญ wollen, auch wenn das heute nochmal mindestens 2-3 Stunden fahren bedeutet. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Die Rückfahrt zog sich wie Kaugummi ๐Ÿคฅ und hinzu kam, dass wir den Zeitslot โฐ an der Tunnelsperrung ๐Ÿšง verpasst haben und wieder zusätzlich fast 1๏ธโƒฃ Stunde warten mussten.

    Froh endlich in „Svolvaer“ angekommen zu sein, wurde noch geduscht, Abendbrot ๐Ÿฅ˜ gegessen und ein Plan für die nächsten Tage ๐Ÿ“… geschmiedet. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป ๐Ÿ˜ด
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  • Norwegen - Schweden - Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด

    27 feb.โ€“1 mrt., Noorwegen โ‹… โ˜€๏ธ -3 ยฐC

    Bei dem gestrigen planen der nächsten Tage, haben wir uns entschieden die Lofoten ๐Ÿ—พwieder zu verlassen und uns auf, in Richtung ๐Ÿงญ Süden zu machen.

    Leider haben wir in den 6๏ธโƒฃ Tagen hier oben, gar nicht so viel erlebt, wie Anfangs gedacht. ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿค” Natürlich ist die Landschaft wirklich atemraubend. Die schneebedeckten Berge, die glasklaren Fjorde und die verschneiten Dörfchen sind jeden Tag aufs Neue schön anzusehen. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Dagegen spricht (verständlicherweise) aber auch, dass sämtliche Wanderrouten, Viewpoints und abgelegene Straßen nicht passierbar sind. ๐Ÿšง๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Ringsherum ist wenig los, vieles ist geschlossen und wirkt verlassen, was unsere Tagesplanung leider absolut einschränkt. ๐Ÿ‘ป ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Natürlich wird trotzdem ausgiebig gefrühstückt ๐Ÿณ, bevor es wieder auf den Asphalt geht. ๐Ÿ’จ In etwas über 3๏ธโƒฃ Stunden, sollen die 200 km bis nach „Bjerkvik“ zu schaffen sein. ๐Ÿ’ช Das Navigationsystem ๐Ÿ“ฒ enttäuscht uns nicht und so erreichen wir nach dem Mittag den herausgesuchten Stellplatz. ๐Ÿ…ฟ๏ธ

    Bevor wir online buchen, steht eine Platzbegehung an. ๐Ÿƒ๐Ÿป‍โ™€๏ธ Der „Platz“ gleicht eher einer Baustelle ๐Ÿ—๏ธ und liegt auf einer Anhöhe, mit Blick auf den Fjord. ๐Ÿ‘€ Schon beim Versuch des Aussteigens, reißt es die Tür ๐Ÿšช auf und das Haare kämmen war für umsonst. ๐Ÿชฎ๐Ÿ˜…๐Ÿซฃ

    Ausblick โœ…
    Stellplatz & Preis ๐Ÿšซ
    Wetter ๐Ÿšซ

    Wir sind uns schnell einig, dass wir weiterfahren. ๐Ÿš Preis-Leistung (40€/ Nacht) steht in keinem Verhältnis und die geplante Erkundung des Ortes ๐Ÿฆถwürde aufgrund des Wetters sowieso ins „Wasser fallen“. ๐Ÿ™„ Außer irgendwelcher Rastplätze, sind die nächstmöglichen Stellplätze ๐Ÿ…ฟ๏ธ weitere 1-2 Stunden entfernt.

    Beim inspizieren der Karte ๐Ÿ—บ๏ธ, fällt uns auf, das die Grenze nach Schweden nur 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten entfernt ist. ๐Ÿ’ก๐Ÿค” Wir müssen noch einkaufen und bekanntlich ist in Schweden alles bedeutend günstiger. ๐Ÿ’ฐ Zudem ist der Tag noch jung und selbst mit dem „Umweg“ würden wir eine Menge Geld sparen. ๐Ÿคญ

    Statt geradeaus, biegen wir also spontan links ๐Ÿ”™ ab und fahren über den Bergkamm ๐Ÿ”๏ธ zurück nach Schweden. ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช Direkt nach der Grenze, besuchen wir unseren Stammladen und decken uns mit Lebensmitteln ๐Ÿ…๐Ÿฅ’๐Ÿฅฏ๐Ÿฅ–und Getränken ๐Ÿงƒ ein. Nilson hat ebenfalls Durst, was gleich mit erledigt wird. โ›ฝ๏ธ

    Anschließend sitzen wir wieder im Auto und stellen uns nun die Frage in welche Richtung wir abbiegen…!? ๐Ÿ’ญ ๐Ÿค”

    Links nach Norwegen ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด oder
    Rechts nach Schweden ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช

    Nilson ๐Ÿš entscheidet sich an der Kreuzung für links. Die Entfernungen ↔๏ธ zu den jeweiligen Plätzen ๐Ÿ…ฟ๏ธ sind zwar die selben, Schweden allerdings überwiegt mit günstigeren Preisen und schöneren Landschaften -> Gute Entscheidung Nilson! ๐Ÿ˜…โœ…

    Wir besuchen also kurzfristig wieder das „Camp Ripan“ in Kiruna. โ›บ๏ธ Wir kennen uns aus, haben den selben Stellplatz bekommen und können sofort den Abend genießen. ๐Ÿ˜Œ Lena verzaubert uns zum Abendessen ๐Ÿฅ˜ mit Kartoffelbrei, Schweinefilet und Pilzen. ๐Ÿ„ Es war so lecker, das nicht mal ein Bild gemacht werden konnte. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ ๐Ÿ“ธ๐Ÿคฃ

    Da wir mittlerweile wieder Temperaturen im Minusbereich ๐Ÿฅถ haben, bleibt der Abwassertank geöffnet und läuft in einen Eimer. ๐Ÿชฃ Man lernt eben dazu. ๐Ÿ˜‚

    Am nächsten Tag haben wir spontan um eine Nacht verlängert und uns mal gar nichts vorgenommen. ๐Ÿ™๐Ÿฝ Wir frühstücken, genießen die Zeit in der Sonne โ˜€๏ธ, Rätseln ๐Ÿ” ein wenig und schmeißen zum Abend wiederholt den Rost an. ๐Ÿ”ฅ๐ŸŒญ Nach dem Abwasch ๐Ÿงผ besuchen wir die kostenfreie Sauna und fallen trotzdem geschafft ins Bett. ๐Ÿ›Œ

    Nach dem notwendigen Tag der völligen Entspannung, steht heute erneut ein Fahrmarathon an. ๐Ÿ›ฃ๏ธ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซ Natürlich wollen wir uns auf dem Weg in den Süden, Norwegen noch genauer anschauen. ๐Ÿ‘€

    Über eine kleinen Schwenker โ†ช๏ธ durch Schweden, soll es etwas südlicher wieder über die Grenze ๐Ÿ›‚ gehen. Somit steht auch das Ziel für heute fest. ๐Ÿ’ช๐Ÿ

    Unzählige Rentiere ๐ŸซŽ begleiten unseren Weg durch die Seenlandschaft von Schweden. Wir fahren oftmals abseits der Autobahnen und genießen hier nochmal ein richtiges Winter-Wonderland. ๐ŸงŠโ„๏ธโ˜ƒ๏ธ

    Wir machen mehrmalige Stops und spazieren ๐Ÿšถ entlang an Flüssen, überqueren zugeschneite Brücken ๐ŸŒ‰ und bestaunen die kleinen niedlichen Kirchen, welche in jedem Örtchen stehen. โ›ช๏ธ Der Verkehr hält sich auch in Grenzen, sodass das Fahren entspannt ๐Ÿ˜Ž ist und selbst Fotoshootings ๐Ÿ“ธ mitten auf der Straße auch kein Problem sind. ๐Ÿคฃ๐Ÿคญ

    Im letzten Ort vor der Grenze (Jäkkvik) zu Norwegen, wird nochmals ein Supermarkt aufgesucht um auch für die nächste Tage ๐Ÿ“† ausreichend Proviant zu haben. ๐Ÿ›’ ๐Ÿ›๏ธ Der Tag neigt sich dem Ende ๐ŸŒ“ jetzt heißt es wieder Stellplätze abklappern. ๐Ÿ™„

    Der erste liegt direkt an der Straße, zwei weitere etwas abseits im Waldgebiet. ๐ŸŒณ Wir fahren nacheinander zu den Campgrounds, allerdings ohne Erfolg. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ Geschlossen oder „ausgebucht“…. Wobei „ausgebucht“ eher „Es ist nach Feierabend und wir haben keine Lust mehr Gäste anzunehmen“ entspricht. ๐Ÿซฅ๐Ÿซฅ

    Kurz darauf überqueren wir die Grenze und befinden uns wieder in Norwegen. ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด ๐ŸคญGegen 21:30 Uhr und nach über 600 km, erreichen wir in „Nordnes“ die vierte und letzte Möglichkeit, im Umkreis von 1๏ธโƒฃ Stunde. Per Telefon โ˜Ž๏ธ können wir zum Glück den Inhaber kontaktieren und bekommen freie Platzwahl. ๐Ÿ€๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ

    Kein Abendessen, keine Serie, kein Spieleabend. ๐Ÿšซ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿ“บ ๐ŸŽฒ Heute wird nur noch geschlafen. ๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด๐Ÿ˜ด
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  • Nach einer angenehmen Nacht, sind wir bereits früh auf den Beinen. โฐ Heute heißt es erneut fahren, fahren, fahren… ๐Ÿ’จ ๐Ÿš ๐Ÿซฃ

    Nach der morgendlichen Teedosis โ˜•๏ธ wurde der Stellplatz bezahlt, Müll ๐Ÿšฎ und Abwasser entsorgt. Gerne hätten wir heute auch mal in dem am Campingplatz befindlichen Restaurant gefrühstückt (haben nämlich gestern die Brötchen vergessen ๐Ÿ™ƒ), aber für knapp 20€ pro Person, war es uns das nicht wert. ๐Ÿซฐ๐Ÿค‘

    Trotz angebotenem „Brötchenservice“, hatte der Herr weder Brötchen ๐Ÿž noch Brot ๐Ÿฅ– im Sortiment und so ging es heute ohne Frühstück los. ๐Ÿ›ฃ๏ธ ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Den ersten Stopp legten wir im 13 km² großen „Semska-Stødi“ Naturschutzgebiet ein. ๐Ÿž๏ธ Als wir auf rund 500m Höhe ankamen, legte sich gerade ein Nebelteppich โ˜๏ธ über die Straße, Berge und Felder, während die Sonne โ˜€๏ธ versuchte, sich durch zu kämpfen. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ Ein sehr schönes Naturschauspiel, was nun auf zahlreichen Fotos zu sehen ist. ๐Ÿ“ธ๐Ÿคฃ

    Im nächst größeren Ort „Mo i Rana“ angekommen, gab es endlich die lang ersehnte Stärkung ๐Ÿฑ für uns. Gleichzeitig konnte Pfand ๐Ÿ’ธ abgegeben und Nilson‘s Durst gestillt werden. โ›ฝ๏ธ

    Hier entdeckten wir auch unerwartet einen 7/11 Markt. ๐Ÿ˜ Natürlich mussten wir den Shop direkt inspizieren, waren aber von der „Innenarchitektur“ und dem Sortiment etwas enttäuscht. ๐Ÿ˜ข

    Nach dem Videoanruf ๐Ÿ“ฒ mit unseren dato malaysischen Freunden, die ebenfalls gerade vor einem 7/11 Markt saßen ๐Ÿป, ging es für uns (ohne Tiger Bier) weiter durch Norwegen. ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ด

    Über das Städchen Mosjøen ๐Ÿ™๏ธ, ging es immer weiter durch das Landesinnere. ๐Ÿš Auch diese Etappe wird immer wieder von kleineren Elchen begleitet. ๐ŸซŽ Je südlicher wir kommen, geht der Schnee allmählich in Regen über. โ˜”๏ธ ๐Ÿ™„ Nach erneut 600km und 8 Stunden Fahrt, erreichen wir „Røra“ bzw. die Gemeinde „Inderøy“.

    Miss Stellplatz 2026 ๐ŸŽ€ sucht uns ein nettes Plätzchen direkt am Trondheimfjord ๐ŸŒŠ heraus. Die Onlinebuchung ๐Ÿ“ฒ und der Zugang ๐ŸŽซ sind kein Problem, dafür schüttet es mittlerweile aus Eimern. ๐Ÿชฃ Der Nachmittag/ Abend wurde entsprechend im, anstatt vor dem Camper verbracht. ๐ŸŽฒ ๐Ÿ˜ต‍๐Ÿ’ซโ˜น๏ธ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Der Trondheimfjord liegt im westlichen Mittelnorwegen und ist mit 130 Kilometer Länge, der drittlängste Fjord Norwegens.

    Die namensgebende Stadt Trondheim liegt an diesem Fjord, der an seiner tiefsten Stelle 617 Meter tief ist.

    Die größten Inseln im Fjord sind Ytterøy und Tautra. In Verdal baut die Werft Aker Verdal große Förderplattformen für Erdöl und Erdgas. In Rissa wiederum baut eine Werft Kreuzfahrtschiffe, so etwa das Luxusapartmentkreuzfahrtschiff „The World“.

    ——— ๐Ÿ’ก

    „The World“ ist das erste als Privatresidenz ausgestattete Seeschiff. Die Bewohner leben an Bord, während das Schiff die Weltmeere befährt und sich in den Häfen meist zwei bis drei Tage aufhält.

    The World fährt unter der Flagge der Bahamas und ist 196 Meter lang, hat zwölf Decks und eine Maximalgeschwindigkeit von 18,5 Knoten.

    Das Schiff hat 165 Appartements, welche im Eigentum der Bewohner stehen oder gemietet werden können. Es stehen darunter Studios/ Appartements von 27 m² bis 360 m² zur Verfügung.

    Die Appartements sind komfortabel eingerichtet und haben Küche, bis zu drei Bäder und mehrere Schlafzimmer.

    Der Kaufpreis einer z.b. 130-m²-Wohnung beträgt zwischen 600.000 und 13,5 Millionen US-$ und die jährlichen Unterhaltskosten inklusive Verpflegung belaufen sich auf bis zu 300.000 US-$.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die letztere Information ๐Ÿ’ก mit den Appartements, welche auf dem Kreuzfahrtschiff ๐Ÿšข käuflich erworben werden können, fand ich super interessant und wollte sie euch nicht vorenthalten. ๐Ÿ˜‚๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Der nächste Morgen begrüßt uns wieder mit besserem Wetter. โ˜€๏ธ Motivation genug zum aufstehen, aber nicht zum fahren. ๐Ÿ˜ข Für wandern ๐Ÿฅพ bleibt leider keine Zeit, heute steht die letzte längere Etappe ๐Ÿš auf dem Programm. ๐Ÿ’ช

    Entgegengesetzt zu uns, ist der Kollege Nilson bereits startklar… irgendwann müssen auch wir wieder unten ankommen. ๐Ÿ›ฌ ๐Ÿซฃ

    Entlang des Fjordes nehmen wir die E6 Richtung Trondheim. Ein paar Straßensperrungen ๐Ÿšง zwingen uns jedoch einen vereisten Umweg über Stock und Stein ๐ŸŒณ ๐Ÿชจ um den See Jonsvatnet zu machen. Wieder auf der Schnellstraße, lassen wir Trondheim links liegen und versuchen weiter Strecke 1๏ธโƒฃ2๏ธโƒฃ3๏ธโƒฃ zu machen.

    Sonderlich sehenswert ist mittlerweile auch nichts mehr, sodass die Fahrt unspektakulär und nicht erwähnenswert nach 6๏ธโƒฃ Stunden im Örtchen „Atna“ endet. Hier übernachten wir auf dem Campingplatz ๐Ÿ•๏ธ einer deutschen ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช Dame.

    Einen Rabatt gibt es leider nicht, dafür wieder einen schönen Sonnenuntergang ๐ŸŒ… und ein leckeres Abendessen (Cordon Bleu/ Mischgemüse / Knödel) von Lena. ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿคค

    Während des Abwaschs klopft es an der Tür ๐Ÿšช und wir bekommen Besuch von einem älteren Herren. Begrüßt werden wir mit: „Neudietendorf grüßt Erfurt“… ๐Ÿ˜‚๐Ÿคฃ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ

    Er berichtet uns von seinen Reiseplänen… So z.b. das er allein unterwegs ist, in seinem Kleinwagen schläft und 87 Jahre alt ist. ๐Ÿ‘ด๐Ÿ˜ณ Uns werden Bilder ๐Ÿ–ผ๏ธ aus den Sommermonaten gezeigt und ausführlich erläutert, wie schön der Süden Norwegens ist. ๐Ÿซก

    Wir hören (natürlich) ganz gespannt zu und bedanken uns für seine fachliche Expertise. ๐Ÿ˜๐Ÿ˜œ๐Ÿ™๐Ÿฝ Somit endete auch unser dritter „Fahrabend“. ๐Ÿ˜ด๐ŸŒ™
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  • Wir erreichen Oslo ๐ŸŒƒ๐Ÿฌ๐Ÿซ

    4โ€“6 mrt., Noorwegen โ‹… โ˜€๏ธ 8 ยฐC

    Nach den letzten drei längeren Fahrtagen, geht es heute etwas ruhiger zu. ๐Ÿ˜Œ Das Navigationsgerät schafft die 270km in 4๏ธโƒฃ Stunden.

    Die Landschaft ändert sich minütlich. Der Schnee wird weniger, die Temperaturen steigen und zum ersten Mal seit Ewigkeiten, ist kein Minus mehr vor der Zahl zu sehen. ๐Ÿ˜Œ
    Der Tank taut vollständig auf und noch erstaunlicher, auch unsere Batterie ๐Ÿชซ scheint sich langsam zu erholen und hält länger als 6๏ธโƒฃ Stunden. ๐Ÿคฃ

    Das Versprechen des Navis wird gehalten und so erreichen wir am frühen Nachmittag die Stadt Oslo. ๐Ÿ’ช

    Mit knapp 730.000 Einwohner, ist sie die größte Stadt, die wir im Norden bisher besucht haben. Die Auswahl der Stellplätze hält sich auch hier in Grenzen. Wir landen für 43€ pro Nacht in unmittelbarer Stadtnähe, auf dem „Topcamp Bogstad“ Platz. ๐Ÿ…ฟ๏ธ

    Moderne Sanitäranlagen ๐Ÿšป, riesige Stellplätze mit Strom und Wasser, Küche ๐Ÿด und Grillplätze ๐Ÿ”ฅ sowie ein Supermarkt ๐Ÿชgehören zu den wichtigsten Ausstattungen. Den Nachmittag verbringen wir mit der Erkundung ๐Ÿ” der näheren Umgebung und dem genießen der Sonnenstrahlen. โ˜€๏ธ

    Mit Beginn der Dämmerung ๐ŸŒ“ wird erneut der Rost angeheizt. Unser mitgebrachtes Grillgut ist zwar bereits aufgebraucht, aber das norwegische Grillangebot, liefert uns frische Scampis ๐Ÿค, gefälschte Bratwürste ๐ŸŒญ und leckeren Grillkäse. ๐Ÿ˜‹ ๐Ÿง€

    Nach dem bekanntlichen Fresskoma ๐Ÿซƒ, planen wir den morgigen Tag ๐Ÿ—บ๏ธ ๐ŸŒ† und machen es uns bei einer Serie ๐Ÿ“บ gemütlich. ๐Ÿต ๐Ÿ•ฏ๏ธ

    Der nächste Morgen beginnt natürlich mit einem ausgiebigen Frühstück. ๐Ÿฅž Besonders gespannt, bin ich auf den empfohlen „Brunost“ - süßlicher, brauner Käse. ๐Ÿง€ ๐Ÿค” Den konnten wir gestern endlich besorgen und wird heute probiert. ๐Ÿซก

    Optisch nicht sonderlich ansprechend und irgendwie ungewohnt, aber dafür sehr sehr lecker. ๐Ÿคค So zumindest mein Empfinden, Lena ist in beiden Punkten nicht sehr begeistert. ๐Ÿคจ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™‚๏ธ Da lebt sie aber eh ganz nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.“ ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Satt geworden sind wir natürlich trotzdem beide. ๐Ÿ˜‡ Abwaschen, norwegisches Stadtoutfit ๐Ÿงฅ๐Ÿงฃ ๐Ÿ•ถ๏ธ anlegen und ab zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bus ๐ŸšŒ fährt ebenfalls direkt vor der Tür. ๐Ÿšช Die Fahrkarten sind online buchbar und kosten uns zusammen 8,20€.

    1๏ธโƒฃ5๏ธโƒฃ Minuten Busfahrt ๐ŸšŒ und 5๏ธโƒฃ Minuten Tramfahrt ๐ŸšŠ später, befinden wir uns schon an der „Sentralstasjon“ im Herzen der Metropole. ๐Ÿ™๏ธ Das Wetter könnte nicht besser sein und motiviert uns zusätzlich die geplante Route ๐Ÿ” zu Fuß ๐Ÿฆถ zu bewältigen.

    Natürlich beginnt die Sightseeingtour am wichtigsten Punkt - dem Hard Rock Café. ๐ŸŽธ๐Ÿ“Œ Nachdem der Pin in der Tasche ist, begutachten wir den direkt davor befindlichen „Tigeren på Jernbanetorget“. ๐Ÿฏ

    Der Weg führt uns weiter durch belebte Shoppingstraßen ๐Ÿ›๏ธ, an der „Domkirke“ ๐Ÿ’’ vorbei zum Universitätsgelände. ๐Ÿง‘‍๐ŸŽ“ Auch in Oslo gibt es zahlreiche 7/11 Märkte, die zwar ein besseres Sortiment aufweisen, natürlich aber nicht an die asiatischen herankommen. ๐Ÿคฃ Kein klassisches Sandwich ๐Ÿฅช, keine -30 Grad Klimaanlage und keine „Hello Welcome“ Beschallung. ๐Ÿ”Š ๐ŸŽต ๐Ÿ˜œ

    Der nächste Punkt auf unsere Liste ๐Ÿ“‹ war das königliche Schloss „Det kongelige slott“ ๐Ÿฏ, das „Konzerthus“ ๐ŸŽถ und die „Akershud festning“. ๐Ÿฐ๐Ÿคบ

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Festung Akershus ist eine historisch bedeutende Anlage im Herzen der norwegischen Hauptstadt.

    Sie liegt auf der Halbinsel Akersneset direkt am Ufer des Oslofjords und prägt seit Jahrhunderten die Silhouette der Stadt.

    In ihrer langen Geschichte wurde sie neunmal belagert und während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Truppen besetzt. Außerdem diente sie lange Zeit als gefürchtetes Landesgefängnis.

    ——— ๐Ÿ’ก

    Die Promenade entlang des Wassers, begann für uns am Hafen ๐Ÿ›Ÿ und endete am „Operahuset Oslo“. ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป๐Ÿ•บ๐Ÿป Auf Lammfell sitzend, gönnten wir uns ein Kaltgetränk ๐Ÿบ - wobei Glühwein besser gepasst hätte - und beobachteten die völlig verrückten Saunagänger ๐Ÿฅถ mit anschließendem Sprung in das 2 Grad kalte Wasser. ๐Ÿ’ฆ ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿซฃ

    Leider hatte ich schon wieder meine Badehose ๐Ÿฉณ nicht dabei, ansonsten hätte ich mich natürlich dazugesellt. Vor allem beim Sprung ins Wasser. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ๐Ÿคญ๐Ÿ˜œ

    Eine kleinen Snack ๐Ÿฑ später, saßen wir schon wieder in den Öffis, auf dem Weg zum Van. โฎ๏ธ ๐Ÿš Somit geht ein schöner und sehenswerter Tag ๐Ÿ“† für uns zu Ende, bevor morgen wieder Pflichtprogramm auf dem Zettel steht. ๐Ÿ›ฃ๏ธ ๐Ÿ™„
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  • Karlstad & Gรถteborg ๐ŸŒญ๐ŸŒ†๐Ÿงญ

    6โ€“8 mrt., Zweden โ‹… โ˜๏ธ 10 ยฐC

    Nach dem sonnigen und „warmen“ Tag โ˜€๏ธgestern, haben wir heute das komplette Gegenteil. Grau, diesig und ungemütlich. ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ

    Unsere Zeit in Oslo ๐Ÿ™๏ธ neigt sich dem Ende zu und wir merken - Es tut richtig gut, mal länger an einem Ort zu bleiben und die Stadt auf einen wirken zu lassen. ๐Ÿ˜‡ Leider passiert das bei einem festgelegten Zeitplan, nicht allzuoft. ๐Ÿ˜•

    Nach ein paar Tagen ohne Plan haben wir nun wieder einen -> Wir fahren über Göteborg nach Trelleborg, um die Fähre โ›ด๏ธ zurück nach Deutschland ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช zu nehmen. Nilson ist genauso abfahrbereit, wie wir auch. ๐Ÿ’ช

    Nach den ersten zurück gelegten Kilometern ๐Ÿš und dem intensiven nachdenken der vergangen Zeit โฐ stellen wir mit bösem Erwachen fest, rechnerisch sind wir irgendwie 2๏ธโƒฃ Tage zu früh an der Fähre. โš ๏ธ ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™€๏ธ -> Planungsfehler Deluxe ๐Ÿšจ

    Die plötzlich gewonnene Zeit schenkt uns Möglichkeiten, die wir eigentlich gar nicht brauchen… ๐Ÿค” Also werfen wir einen Blick aufs Navi und überlegen, wie wir die verbleibenden Tage ๐Ÿ“† sinnvoll einfügen könnten. ๐Ÿง๐Ÿ’ญ

    Wir führen eine strukturierte Pro & Contra Debatte ๐Ÿ‘จ‍โš–๏ธ und verkürzen somit gleichzeitig die nicht sonderlich aufregende Fahrt. ๐Ÿคฃ

    Noch einmal ins Landesinnere von Norwegen fahren? -> Nein das lohnt sich nicht und macht keinen Sinn. Zurück nach Oslo? -> Nein, dafür sind wir schon zu weit gefahren. Früher mit der Fähre fahren? -> Schwachsinn, die Fähre ist gebucht. ๐Ÿ’ญ๐Ÿ’ญ๐Ÿ’ญ

    Übrig bleibt, zurück nach Schweden ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช – aber natürlich nicht über die gleiche Strecke, wie zu Beginn. Dieses Mal fällt unsere Wahl auf den Vänernsee (größte See Schwedens), statt auf den schon bekannten Vätternsee. ๐Ÿ˜

    Als Zwischenstopp wählen wir Karlstad, was ca. 170km und 3๏ธโƒฃ Stunden von Oslo entfernt liegt.

    Zuerst geht’s über die norwegisch-schwedische Grenze. ๐Ÿ›‚ Nach unserem mittlerweile vierten Grenzübertritt, werden wir tatsächlich auch angehalten und befragt.โ“ Da wir nichts zu verheimlichen haben, beantworten wir die Fragen ohne darüber nachzudenken. ๐Ÿคญ

    Dabei lächeln ๐Ÿ˜† und freundlich zu bleiben, hilft den Übergang zum Smalltalk zu vereinfachen. ๐Ÿ˜œ Wir quatschen über unsere Reise ๐Ÿงณ bis hinter uns ein weiteres Auto parkt und wir abrupt weiterfahren „müssen“.

    Welcome Back in Schweden. ๐Ÿ‘๐Ÿป ๐Ÿ‡ธ๐Ÿ‡ช Mit dem Grenzübertritt bessert sich die Landschaft, das Wetter und natürlich die Laune! โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜Š

    Der knurrende Magen übertönt mittlerweile schon das Radio ๐Ÿ“ป, sodass wir unseren Mittagsstopp erneut in einem Ikea verbringen. Köttbullar, ihr seid unser Highlight! ๐Ÿคฉ In Schweden schmecken die gleich doppelt so authentisch, als in Deutschland. ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช Wer hätte gedacht, dass Fleischbällchen so glücklich machen können? ๐Ÿคฃ๐Ÿคญ

    (Sehr) Satt und zufrieden ๐Ÿซƒ fahren wir weiter zum kostenlosen Mariebergsskogen-Parkplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ direkt am „Klarälven See“ in Karlstad. Möglich mit und ohne Strom, wir entscheiden uns für eine Nacht ohne Strom. ๐ŸซจSchließlich wollen wir wissen, wie lange Nilsons Batterie ๐Ÿ”‹unter Plusgraden noch durchhält. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ

    Am nächsten Morgen klingelt der Wecker โฐ um 8 Uhr – und gleichzeitig verabschiedet sich die Batterie von ihren letzten 2%… ๐Ÿชซ
    R.I.P., alte Freundin. ๐Ÿซฉ Für uns zum Glück gerade kein Problem, es ist hell und die Außentemperaturen verlangen aktuelle keine Heizung.

    Nach dem Frühstück und der obligatorischer Koffein-Dosis โ˜•๏ธ geht es vor der Weiterfahrt eine ausgiebige Runde spazieren. ๐Ÿšถ Knapp 2๏ธโƒฃ Stunden führt uns der Weg um den „Klarälven See“. Das Wetter ist mal wieder so miserabel ๐ŸŒง๏ธ, das wir froh sind zurück im Fahrerhaus zu sitzen. ๐Ÿš ๐Ÿ’บ

    Ein Großteil der kommenden 3๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ km führen uns entlang des „Vänernsees“ weiter Richtung Göteborg. Nach 4๏ธโƒฃ Stunden erreichen wir unseren Stellplatz, nahe der 650.000 Einwohner ๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’๐Ÿง‘‍๐Ÿง‘‍๐Ÿง’‍๐Ÿง’ Gemeinde -> Göteborg.

    Der weit und breit einzige geöffnete Campingplatz ๐Ÿ•๏ธ erbarmt sich und vermietet uns einen Platz für die nächsten beiden Nächte. ๐Ÿ™๐Ÿฝ ๐ŸŒ“ Zwar stehen wir nicht sonderlich idyllisch ๐Ÿž๏ธ zwischen den ganzen Mietwohnwagen, dafür haben wir unsere Ruhe und für 30€ gibt es auch wieder zahlreiche Annehmlichkeiten ๐Ÿง‘๐Ÿผ‍๐Ÿณ๐Ÿšป ๐Ÿ› die alle für super befunden werden. ๐Ÿ”

    Am Abend kochen ๐Ÿฅ˜ wir und bereiten mit Scrabble ๐Ÿ€„๏ธ unser Gehirn so langsam wieder für den „normalen“ Alltag vor. ๐Ÿง‘‍๐Ÿ’ป๐Ÿคฃ

    Für den nächsten Tag ist erneut Sightseeing angesagt. ๐ŸŒ† ๐Ÿ—บ๏ธ Die Sonne verabschiedet sich und tauscht blitzartig mit grauem Himmel und Regen. ๐ŸŒง๏ธ ๐Ÿซฉ Die Lust, sich draußen zu bewegen, hält sich stark in Grenzen. Den ganzen Tag im Camper verbringen, wollen wir aber auch nicht.

    Also rein in die Klamotten und ab in die Stadt. ๐Ÿ’ช Die ersten Meter legen wir noch zu Fuß zurück, bis wir in die Tram ๐ŸšŠ steigen. Die bringt uns für 3,45€ pro Person, in knapp 2๏ธโƒฃ0๏ธโƒฃ Minuten in die Innenstadt von Göteborg.

    Ganz klassisch mit dem Stadtplan ๐Ÿ“‚ in der Hand, drehen wir unsere Runde. ๐Ÿ”„ Erster Stopp: Trädgårdsföreningen mit einem botanischem Garten und Palmenhaus. ๐ŸŒท ๐ŸŒด

    Wir erwarten einen Regenbogen ๐ŸŒˆ aus Blumen und meterhohen Palmen. ๐Ÿคฉ Die Palmen gab es tatsächlich, die Blumen schon lange nicht mehr. ๐Ÿซฉ Das Außengelände war ein überdimensionaler Blumenfriedhof. ๐ŸชฆAlles ist abgestorben. Irgendwie traurig, aber auch schon wieder lustig anzusehen.

    Wir schlendern weiter durch die Innenstadt, vorbei am Kulturhaus und Theater, bis wir am Hafen โš“๏ธ landen wo sich auch die Oper ๐Ÿ’ƒ๐Ÿป befindet. Bei den Wetterbedingungen, leider alles nicht sehr schön anzuschauen. ๐Ÿ˜•

    Wer sich übrigens wundert, weshalb in Göteborg die Fußgängerzone frei von Schnee und Eis ist… -> hier werden unter dem Belag Rohrschlangen verlegt, die ähnlich wie eine Fußbodenheizung, die Gehwege „beheizen“. ๐Ÿ’ก๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ

    Nach der Bauüberwachung ging es weiter zum Fischmarkt. ๐Ÿ  Unsere Hoffnung auf einen lebhaften Markt ๐Ÿฅณ mit frischem Fisch ๐ŸŽฃ und Fressbuden wurde leider nicht erfüllt. Stattdessen haben wir eine geschlossen Halle vorgefunden, die mit Schickimicki-Restaurants ๐ŸŒ‚ gefüllt ist. Nicht unsere Kleiderordnung ๐Ÿ‘— und auch nicht Budgettauglich. ๐Ÿ’ฐ๐Ÿซฐ

    Zurück in der Innenstadt haben wir noch das Hard Rock Café abgehakt โ˜‘๏ธ, das Rathaus und die Stadtkirche โ›ช๏ธ besucht. Zum krönenden Abschluss, gab es noch einen Döner ๐Ÿฅ™ auf schwedische Art. ๐Ÿคค

    Pappsatt ๐Ÿซƒ und mit dem Wunsch nach einer Couch ๐Ÿ›‹๏ธ ๐Ÿ˜ด , sollte es per Bahn ๐ŸšŠ zurück zum Stellplatz gehen. Leider mussten wir uns damit gedulden. Aufgrund einer gerade begonnen Demonstration ๐Ÿชง, war nämlich der ganze Verkehr lahm gelegt. ๐Ÿซจ

    Wir beobachten das perfekt getimte Spektakel ๐Ÿ‘€ und hoffen auf Abkürzungen ๐Ÿšฆoder sintflutartigen Regen โ˜”๏ธ, sodass es ein vorzeitiges Ende hat und die Bahnen ๐Ÿšƒ endlich wieder fahren können. Nichts davon ist eingetreten… 1๏ธโƒฃ Stunde dauerte es, bis die letzte schreiende Person mit hochgehaltenem Schild ๐Ÿชง vorbei war und der Verkehr wieder anrollt. ๐Ÿ™„๐Ÿ™„

    Uns hat Göteborg recht gut gefallen, wobei es bei Sonnenschein โ˜€๏ธ und blauem Himmel, sicherlich noch schöner ist. โ˜บ๏ธ๐Ÿ˜‰ Zurück auf dem Stellplatz ๐Ÿ…ฟ๏ธ genießen wir noch den ruhigen Abend und realisieren langsam, das dies unser letzter „längerer“ Aufenthalt war. ๐Ÿ˜•

    Für die letzte Nacht ๐ŸŒ“ in Schweden, geht es morgen zurück nach Trelleborg. โฎ๏ธ Danach endet unsere 15-monatige Freiheit. ๐Ÿช๐Ÿ†“๐ŸŽŸ๏ธ๐Ÿ˜ถ‍๐ŸŒซ๏ธ๐Ÿซฃ
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    Het einde van de reis
    15 maart 2026