• Pocahontas-HH
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NST Flip-Flops

Mal sehen, wie weit ich komme. ... und wer in Hamburg eine günstige Zeltmöglichkeit (mit Küche & Dusche) sucht, für den kann ich vielleicht etwas klarmachen. Read more
  • Wanderpause

    July 15, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    So, nun war ich heute beim Arzt, um meinen Fuß abklären zu lassen. Das Röntgenbild der Knochen war unauffällig. Der Ultraschall ergab eine Entzündung der Sehne direkt am Knochenansatz. Mit Zinkverband und entzündungshemmenden Tabletten bin ich etwas erleichtert nach Hause gehumpelt und mit einem Kühlpack aufs Sofa. Das sollte in 2 Tagen merklich besser sein. Sonst gibt es am Mittwoch einen neuen Zinkverband. Der wirkt ebenfalls entzündungshemmend und komprimiert den Fuß. Zwei Wochen Pause werden es in jedem Fall. Mal sehen, ob ich in drei Wochen wieder starten kann. Dann mit anderen Schuhen und mit leichterem Rucksack.Read more

  • Glückseligkeit im Foveaux-Häuschen

    October 2, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Was für ein Glücksgefühl am Foveaux-Häuschen zu stehen. Nun geht es bis Sonntag auf dem berüchtigten Rollercoaster weiter.

    Der Verbindungsweg vom Natursteig Sieg bis zum Rheinsteig war super mit NST-Aufklebern verschiedener Jahrgänge und richtigen Schildern ausgeflaggt.

    Zuerst ging es eine Weile an der Sieg entlang. Natürlich habe ich die zwei Wehre genau studiert, ob und wie sie fahrbar sind. Vielleicht komme ich noch mal zum Paddeln zurück und nicht nur um das fehlende Stück des NST zu wandern.

    An einer Hütte machten wir unsere erste Pause, die zweite auf einer Bank mit Blick auf das Schloss Birlinghoven. Kurz davor kam uns eine auffällig sehr gut gekleidete Dame mit Hund entgegen. Ob das wohl die Schlossherrin war?

    Sie dritte Pause folgte dann am Foveaux-Häuschen. Und auch dann dauerte es nicht mehr lange, dass wir endlich den Rhein zu Gesicht bekamen.

    Dann hieß es bald absteigen, noch ein paar Stationen bis nach Oberdollendorf und noch ein paar Schritte bis in unsere Pension Häschen. Wir beziehen unsere netten Zimmer und machen uns auf zum Rewe. Denn hier haben wir eine Küche, die wir nutzen dürfen. Und so kochen wir heute selbst. Nur mit dem Duschen ist es nicht so einfach. In meinem Zimmer bleibt das Wasser kühl und bei meiner Mitwanderin S. ist es heiß, dass man sich kaum drunter stellen kann. Aber okay, das klären wir morgen beim Frühstück.
    Das WLAN läuft gut, was bei LTE mit 2 Balken schon ein Segen ist. Morgen kommt noch A. dazu. Auch eine Paddlerin aus meinem Kanuverein, die es beruflich leider nach Düsseldorf verschlagen hat.

    Jetzt um 21 Uhr fallen mir die Augen beinahe zu. Aber der Tag fing ja auch schon um 4 Uhr an.
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  • Rheinsteig: Petersberg & Drachenfelsbah

    October 3, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Zu Dritt ging es heute von Oberkassel-Nord hoch zum Rheinsteig. Schön, dass wir drei mal wieder zusammen unterwegs sein konnten. So viel hatten wir uns zu erzählen. Schönes und Trauriges.

    Dann führte uns der Rheinsteig entlang der Oberdollendorfer Weinberge. Das soll mit seinen 7,2 ha das nördlichste Weinbaugebiet am Mittelrhein sein.

    Der Weg führte uns durch viel Laubwald immer wieder hoch und runter bis zum Petersberg. Das war mit 330 m auch der höchste Punkt des heutigen Tages. Für einen Feiertag war dort gar nicht viel los. Klasse waren die offenen gepflegten Toiletten. Die kamen uns gerade recht. Dann setzen wir uns in der Sonne direkt an die Mauer, die Füße hochgelegt und blickten ins Rheintal. Und natürlich hatten wir schon Hunger. Aber dafür hatten wir unsere belegten Brote vom Frühstück dabei. Bei 12*C trotz Sonne sind wir dann aber bald weiter gezogen. Hier auf dem Petersberg finden immer Ende Oktober die Deutschen Jugendmeisterschaften der Köche, Hotelfachleute etc. der HoGa-Branche statt. Ich bin gespannt wie unsere Schüler aus Hamburg in diesem Jahr wieder abschneiden werden.

    Dann ging es weiter und es wurde merklich voller. Und trotzdem fanden wir eine leere Hütte in der wir dann uns einen Kaffee kochten. Wären wir noch 10 Minuten weiter gegangen, hätten wir den Kaffee auch direkt mit Sonne und Windschutz und tollen Blick auf den Rhein an der Guillaume-Hütte trinken können. Aber so gab es dort eben noch eine Pause.

    Am Drachenfels beendeten wir unsere Tour und fuhren mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands runter nach Königswinter. Leider war A. noch am Abend verabredet. Sodass uns keine Zeit mehr für das Winzerfest blieb.

    Einig waren wir uns darin, dass für uns der Rhein zumindest in diesem Bereich kein attraktives Paddelrevier ist. Es sind einfach zu viele Frachtschiffe unterwegs.

    Zurück in unserer Pension hatte ich immer noch kein heißes Wasser im Bad in meinem Zimmer. Ich habe dann ins S. Bad geduscht. Sie wohnt nämlich im Gartenzimmer im Nachbarhaus. Da funktioniert die Warmwasserbereitung.

    Dann haben uns uns in der Gästeküche Spaghetti gekocht und weiter Geschichten erzählt. Es war ein wirklich schöner Tag.
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  • NST-Rheinsteig: Königswinter - Bad Honne

    October 4, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute gab es „Frühstücksfernsehen“: Wir haben nämlich die Zwerghühner mit Spagetti-Resten gefüttert. Der erwachsene Sohn unserer Pensionswirte hat uns gezeigt, dass die Hühner auch von der Hand fressen. Salami mögen sie also auch. Wir haben uns köstlich amüsiert.

    Mit der U66 fuhren wir dann von unserer Pension Häschen nach Königswinter. Da leider keine Esel da waren, um auf den Drachenfels zu reiten, nahmen wir wieder die erste Zahnradbahn um 10 Uhr (Herbstfahrplan!). Die Esel hätte man auch vorher reservieren müssen und sind auch nur für Kinder bis 40 kg und laufen nur am Wochenende und Feiertags.

    Auch heute hätte man das Schloss Drachenfels nicht besuchen können, da mal wieder Dreharbeiten zu „Bares für Wahres“ anstanden. Viele Menschen stiegen dennoch an der Station Schloss aus. Das waren wohl Komparsen.

    Oben am Felsen waren wir dann fast allein. Ein toller Blick, trotz der Wolken und des Dunstes. Dann ging es endlich richtig los im bergab und bergauf des Rheinsteigs. Auch am dritten Tag unserer Wanderung hatten wir uns noch viel zu erzählen und haben viel gelacht. Aber es gab auch Passagen, wo ich mich voll auf den Austieg konzentrieren musste und ich nur langsam hoch kam. Wir überholten eine Riesengruppe, die irgendwelche Wettkampfspiele machte und laut gröhlend sich gegenseitig anfeuerte. Einerseits schön, dass sie so viel Spaß haben, andererseits befinden wir uns in einem NSG. Da passt Lärm für mich nicht so richtig hin. Aber wo soll man denn sonst hin, wenn man als Freundesgruppe mal einen günstigen Ausflug gemeinsam machen möchte, um Zeit miteinander zu verbringen.

    Wir finden in der schönen Breiberg-Hütte für unsere 1. Pause sogar ein Hüttenbuch!

    Dann weiter bis zur Gastwirtschaft Löwenburg. Dort versorgen wir uns mit Wasser und besuchen die Toilette. Platz wäre für uns nur draußen gewesen, da die große Gruppe erwartet wird. Aber wir wollen eh weiter zur Löwenburg-Ruine. Noch ein weiterer Anstieg und wir erreichen den höchsten Punkt des heutigen Tages mit 440 m auf der Löwenburg. Da ist einiges los, aber wir finden eine windgeschützte ruhige Ecke und kochen uns Kaffee. Und essen unsere Stullen. Und zum Kaffee teilen wir uns die Zimtschnecke vom Bäcker aus Königswinter.

    Die Reste einer zerbrochenen Bierflasche sammeln wir noch ein. Eingewickelt in Servietten und im Mini-Müllsammelsack von S. tragen wir die Reste zurücknimmt die Zivilisation. Der Abstieg Richtung Bad Honnef ist dann noch mal sehr steil mit 18 % Neigung. Gut, dass wir Wanderstöcke dabeihaben für diesen schmalen Pfad.
    Unten in Bad Honnef folgen wir einem kleinen Bach fast hinunter bis zur U66 (Straßenbahn/Tram). Die fährt dann auch gleich. Perfekt. In Königswinter steigen wir aus, um uns das Weinfest anzusehen. Aber da das Speisenangebot lediglich aus Bratwurst, Grillfleisch und Pommes besteht, suchen wir weiter und werden im „Eselscafé“ fündig: Quiche & Weißwein.

    Gegen 18 Uhr machen wir uns auf zurück mit der U66 nach Niederdollendorf. Kurz zu Rewe und ab unsere Pension Häschen.
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  • Bad Honnef - 1900 km - Erpel

    October 5, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen lag alles im Nebel bzw. Dunst und dann kam die Sonne raus. So schön!

    In Bad Honnef starteten wir heute unsere Rheinsteig-Wanderung. Und dann kam die 1.900-Km-Marke. Da war mal ein Tänzchen fällig.

    Den höchsten Punkt erreichten wir mit 310 m am Auge Gottes. Damit waren wir auch aus NRW raus und in Rheinland-Pfalz angekommen.

    Wir haben den ganzen Tag genossen. Immer wieder kleine Pausen auf den Liegebänken, an Hütten usw. gemacht. Und plötzlich waren wir an der Erpeler Lay, wo wir auf den Rhein und Remagen mit den Brückenpfeilerresten blickten.

    Da unser Zug dann über 35 Minuten Verspätung haben sollte. Sind wir in Erpel noch ins Dorf gegangen. Der Zug war dann rappelvoll, aber auch egal. Was für ein schöner Tag.
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  • Erpeler Ley - Linz

    October 6, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Und dann ist heute schon unser letzter Wandertag da. Noch einmal geht es mit belegten Brötchen zur RB, um dann in Erpel zu starten. Es ist mit 5-6*C und 3-4 Bft. ziemlich frisch, aber beim Aufstieg auf die Erpeler Ley wird uns zügig heiß. Heute sind wir oben fast allein. Nur auf dem Parkplatz stehen zwei große WoMos. Die beiden Gastronomien sind genauso zu wie gestern. Also nix mit einer Toilette.

    So steil wie es hoch ging, geht es auch wieder runter. So kommen wir unter der Kasbach-Bahn durch. Folgen dem Kasbach (?) und erreichen nach einem Aufstieg das Schloss Ockenfels. Blasmusik schallt über den Schlosshof, aber ein Schild warnt vor dem Betreten. Was wir noch nicht wissen, hier findet heute um 11 Uhr der Erntedankgottesdienst statt. Es ist kurz vor 11. Wir hätten also das Gelände des Birkenstock-Konzerns doch betreten dürfen.

    Nun noch ein letzter Anstieg an abgesperrten „Gärten“ am Rheinhang und dann geht es wieder runter nach Linz. Linz hat eine schöne Altstadt. Wir kehren in einem Café ein, essen Torte und wetzen dann zum Zug.

    Jetzt folgt der sonntägliche Bahn-Wahnsinn nach einem langen Wochenende. Aber die Geschichte erspare ich uns an dieser Stelle.
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  • fast wie in HH, die Fähre fährt nicht

    October 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Zurück auf dem Rheinsteig …

    Es sind Herbstferien in Hamburg. Das Wetter scheint vielversprechend, obwohl es schon Ende Oktober ist. Die kleine Ferienwohnung bei Lahnstein hatten wir vor rund 4 Wochen gebucht, und so saßen wir am Montag im Zug Richtung Köln-Koblenz und von dort mit dem Bus nach Horchheim.Read more

  • Rheinsteig: Koblenz - Ruppertsklamm …

    October 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute morgen dann mit dem Bus wieder zurück nach Koblenz zur Rheinfähre. Leider hat die Fähre am Dienstag Ruhetag. Doof! Wegen mehrerer Baustellen kamen wir auf Umwegen dann doch auf die andere Rheinseite in Asterstein an. Hier verläuft der Rheinsteig noch kurze Zeit auf dem Leinpfad bis er an der Kirche und einem Bäcker vorbei sich wieder auf nach oben macht.

    Beim Bäcker kauften wir ein uns unbekanntes Gebäck für die spätere Kaffeepause: eine Martinsbrezel und eine Zimtschnecke.

    Hinter der Kirche war der Rheinsteig wegen Weinbergs-Mauereinstürzen gesperrt, so folgten wir einer Umleitung. Schließlich erreichten wir den Bienhornbach und folgten ihm hinauf durch ein wunderschönes Tal. Das Wasser plätscherte, die Sonne kam langsam raus, die nächste Kleidungsschicht konnte im Rucksack verstaut werden. Ein bisschen störend waren die Schüsse vom militärischen Gelände gleich nebenan. An Wochenenden soll da Ruhe sein und man darf dann das Gelände sogar betreten.

    Beim Queren des Bienhornbaches wird es dann sehr matschig und Snörk (meine Lieblingsbegleitung) fällt in den Matsch. Zum Glück haben wir in der FeWo eine Waschmaschine.

    Der Weg bleibt wunderschön, und irgendwann kommen wir auf der Lahnseite an. Eine Liegebank vereinnahmen wir und verbringen dort in der Sonne unsere 3. Pause. Die 4. Pause folgt dann an der Ruppertsklammhütte. Wir kochen uns Kaffee. Kurz waren wir auch ganz alleine dort.

    Wir bewundern den Platz, wo Soulboy genächtigt hat und machen uns dann auf zum Abstieg durch die Klamm. Eigentlich wollte ich hier schon im August unterwegs sein, nach der Paddeltour auf der Lahn, aber die doofe Sehne im Fuß ließ das noch nicht zu.

    Die Ruppertsklamm ist so toll! Man läuft teilweise durch den Bachlauf, muss den Bach mehrfach queren, einige Stellen sind mit Stahlseilen versichert . Ach einfach hammerschön.

    Das war für mich heute der bisher schönste Teil des Rheinsteigs.

    In Friedland nahmen wir den Bus 513, der uns bis vor die Haustür brachte.

    Nun noch Wäsche waschen, duschen und dann wird lecker gekocht. Und morgen geht es weiter.

    Fakten: 16,6 km, / 420 m, \ 410 m, ^340 m Liedches Berg.
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  • Die Schattenbank in der Sonne!

    October 23, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Rheinsteig: Friedland/Lahnstein - Braubach - Osterspai

    Fazit des Tages: wir sind platt! Deshalb gibt es zum Abendbrot auch Spaghetti mit rotem Pesto.

    Aber zurück zum Morgen. Mit dem Bus ging es fast von der Haustür bis nach Friedland/Lahnstein an den Rheinsteig. Zuerst mitten durch eine Straßen-Baustelle. Die Bauarbeiter winkten uns durch. Und dann hoch bis auf 260 m. Ganz schön steil! Auf der anderen Seite dann die Aspich-Klamm wieder runter. Ganz hübsch. Aber alles im kompletten Nebel. Je höher man kam, desto nebliger wurde es. Bei 5*C waren wir gestartet und warteten sehnsüchtig darauf, dass die Sonne durchkommt. Die ließ sich bis 12:30 Uhr Zeit. Die ersten Aussichtspunkte blieben für uns mysteriös im Nebel verborgen. Es gab hinunter nach Braubach eine wunderschöne alpine Passage hinab, mit Seilen abgesichert.

    In Braubach kehrten wir im Café Maaß ein. Die Tortenstücke sind maßlos groß. So gestärkt für den nächsten Anstieg hoch zur Marksburg, jetzt im Sonnenschein. Das ist die einzige unzerstörte Burg am Mittelrhein.

    Irgendwann kommen wir an der legendären Schattenbank an. Sie liegt in der Sonne! Ein Fehler in der Matrix. Für uns genau richtig, um uns aufzuwärmen.

    Den Getränkestand mit Trailmagic finden wir später auch noch gefüllt. Wir hatten Bedenken, dass dieser Ende Oktober nicht mehr existiert.

    Begeistert sind wir von der Hütte Osterspai am Dinkholder Berg. Das ist mir 282 m auch der höchste Punkt laut Schild. Komoot kommt nur auf 260 m. Egal. Aber auch die Hütten Kerkerts und Braubach waren schön, nur leider im Nebel.

    Zurück ging es mit der RB 10 nach Niederlahnstein.

    Daten lt. Komoot:
    20,1 km, / 820 m , \ 830 m, ^ 260 m
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  • Kleine Trailmagic bei Uschis Wanderstati

    October 24, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Kestert - St. Goarshausen

    Ein weiterer Tag auf dem Rheinsteig.

    Die gestrige Etappe mit über 800 Höhenmetern ließ uns unseren Wanderplan anpassen. So wandern wir heute lieber eine kürzere Strecke.

    Der Anstieg von Kestert hoch ist ordentlich anstrengend mit teilweise bis 26% Steigung. Als wir Uschis Wanderstation erreichen haben wir uns den Cappuccino ehrlich verdient. Uschi betreibt die Wanderstation mit ihrer Schwester Rosi (?). Das Dorf Oberkestert hat 13 Einwohner. Aber so ist bei Uschi wenigstens etwas los. Sonst wäre es ihr zu langweilig. Zum Abschied bekommen wir zwei frisch gepflückte Feigen geschenkt. Trail-Magic!

    Wir treffen dort noch einen YouTuber auf Film-Tour und kommen mit ihm ins Gespräch.

    Es geht heute wieder mehrfach runter durch Täler mit Bächen und hinauf u.a. zur Burg Katz. So schöne Wege über Schiefergestein mit tollen Aussichten.

    Heute gibt es 4 Schutzhütten, alle davon schön, aber die Schutzhütte Kestert ist richtig toll, und die Schutzhütte Nochern ist noch toller.

    Ein Highlight wartet am Ende des Tages auf uns: der kurze Klettersteig zum Rabenack. Für Snörk ganz leicht. An einer Stelle wird mir etwas mulmig. Mit großem Rucksack wäre ich ihn wohl nicht gegangen. Perfekt, dass wir nur kleines Gepäck dabei haben. Auch hier treffen wir 2 YouTuber, diesmal mit Skelett-Alien-Masken und Hund. Faszinierend, was Menschen so in ihrer Freizeit tun.

    Mit dem Zug geht es zurück nach Niederlahnstein in die FeWo.

    Daten: 13,9 km, / 530m, \ 550m, ^280m, durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,8 km/h
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  • Rheinsteig: St. Goarshausen - Bornich

    October 25, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Rheinsteig: St. Goarshausen - Bornich

    Wir steigen in St. Goarshausen aus der RB10 um gleich den steilen Anstieg zum Drei-Burgen-Blick (Burg Maus, Burg Katz und Ruine Rheinfels) zu meistern. Und danach geht es wieder runter nach St. Goarshausen. mit teils 25 % Neigung. Heftig! Die frisch gestarteten Wanderer überholen uns dann beim nächsten Anstieg hoch zur Burg Katz. Auch hier steht man vor einem verschlossenen Tor. Privat eben.

    Weiter dann bis zum Lorelay-Fels-Plateau. Es ist nix los. Nur 2 Familien und zwei Pärchen treiben sich dort bei bestem Wetter rum. Auf der Sommerrodelbahn kurz davor war mehr los. Wir trödeln lange rum bis wir weiter zum Spitznack ziehen. Toller spektakulärer Blick dort runter. Und wenig später dann die Felsenkanzel. Dort kochen wir uns einen Kaffee. In der Sonne wird es zu heiß. Aber ein bisschen Schatten gibt es auf der Bank. Ein perfekter Platz für die 3. Pause. Und weil kurz danach die Rheinsteig-Rast kommt, gibt es dort für uns noch ein kaltes Getränk.

    Wir beenden die Tour in Bornich. Es ist noch früh, aber dann die ernüchternde Feststellung: oh, der nächste Bus ist ein Rufbus. Er fährt leider ohne uns. Wir müssen noch 1 Stunde warten. Und dann gibt es bei der Bahn eine Streckensperrung. Um 20 Uhr sind wir wieder in der FeWo. Über 4 Stunden haben wir für die Heimreise benötigt. Das schlaucht.

    Fakten: 13 km, / 500 m rauf, \ 290 m runter, ^300m höchster Punkt
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  • Roter Weinbergpfirsichlikör von Ole

    October 26, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Rheinsteig: Osterspai - Filsen - Kestert

    Der Rheinsteig hat uns heute wieder begeistert mit seinen Trails, Aussichten, Burgen und Höhen, z. B. der Brömserkopf (295 m).

    Schade, dass es fast den ganzen Tag über dunstig und kühl blieb bis auf die letzte Stunde. Da fallen die Pausen eher kurz aus. Nur die letzte Pause am Pavillion Hindenberghöhe (300 m) direkt mit Rheinblick und in der wärmenden Sonne. Dort haben wir auch den „Roten Weinbergpfirsichlikör“ probiert. Den hatte uns Ole vom Kiosk Alte Schule in Lykershausen zum Abschied in die Hand gedrückt. Und uns ausdrücklich auf diesen tollen Platz hingewiesen. Er war gerade in HH gewesen und ganz angetan und freute sich zwei Hamburger als Gäste an seinem Kiosk zu haben.

    Die Burgen des Tages: Liebenstein (mit Gastro) und Sterrenberg. Auch bekannt durch die Sage der feindlichen Brüder, die gar nicht so verfeindet waren, wie die Sage erzählt.

    Daten: / 540m, \ 530 m, ^ 360m Helgenheck (der ist 380m hoch)
    Abstieg bis 25 % Neigung

    P.S. Bei Filsen gibt es noch eine Grillhütte, die ohne Foto in den Ressourcen ist. Sie liegt auch nicht direkt am Trail.
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  • Bockwurst-Power und Riesling-High

    October 27, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Rheinsteig: Kaub - Lorch

    Gestern Abend haben wir diskutiert, welche Etappe wir heute am Sonntag laufen wollen. Snörk wollte gerne noch im Winanbaugebiet zwischen Kaub und Lorch laufen, da es für ihn der letzte Wandertag ist. Ich selbst werde dann in bester Flip-Flop-Marnier am Montag die Lücke zwischen Bornich und Kaub schließen.

    Viele Weinberge mit goldenem Laub bekamen wir auf jeden Fall zu sehen. Und dann schien sogar ab und an die Sonne. Goldener Oktober! Die Burg Pfalzgrafenstein liegt wunderschön im Rhein.

    Mit 15,4 km und 470 m hinauf und 470 m hinab war die heutige Etappe für uns perfekt. Höchster Punkt: 350 m, Steigung zu Beginn 30 % lt. Straßenschild in Kaub.

    Wir verließen heute das Bundesland Rheinland-Pfalz, hinein wieder nach Hessen.

    Wir trugen uns ins Wandergästebuch des Grenzvogt ein. Den Eintrag vom Deichschaf und der Wandermaus fanden wir - welche Freude!

    Am Weinstand beim Grenzvogt bekam Snörk eine Bockwurst. Ich einen Riesling. Mit Bockwurst-Power bzw. Riesling-High/Low im Wechsel nahmen wir die letzten Anstiege.

    Wir blödeln rum. Das Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ wird umgedichtet zu „Die Schweine wühlen durch den Wald,… / Der Schweinevati fräst den Weg, auf dem grad noch ein Wanderer steht, … wo ist das Superfood, … / Wir haben Spaß.

    Und dann war unterhalb der Ruine Nollig die 2.100 km-Marke des NST erreicht. Eigentlich fehlen mir noch ein paar km dazwischen, dafür habe ich ein paar Etappe schon vom Pfälzer Weinsteig gemacht. Und lt. Komoot bin ich mittlerweile 2.251 km auf/am NST unterwegs.

    Zur Feier des Tages gehen wir heute essen. Zuerst Kuchen in Lorch und später den Dönerteller in Niederlahnstein bei Fahtis. Sehr lecker und riesig.
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  • Pavillion-Neubauten am Rheinsteig

    October 28, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Rheinsteig: Bornich - Kaub

    Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen: Nebel/Dunst/bewölkt. Aber macht ja nix. Hauptsache kein Regen.

    Dann mit dem RB10 pünktlich nach St. Goarshausen. Dort wartete ich dann auf den Bus 535, der hoch zur Loreley und weiter nach Bornich fährt. Und dann wurde ich angesprochen, ob ich zur Loreley hochwollte. Er könne mich mitnehmen. Es stellte sich heraus dass er in Bornich wohnt. Und damit hatte ich einen perfekten Lift hoch durch den Nebel in die Sonne. Toll!

    In Bornich versuchte ich mein Glück an den öffentlichen Toiletten. Sie waren genauso abgesperrt wie am Freitag, als wir dort endeten. Immerhin gibt es einen Brunnen. Aber Wasser brauchte ich nicht. Ich hatte genug dabei. Über einen Zuweg ging es zum Rheinsteig zurück. Da es von der Hochebene runter ging, war ich wieder im Nebel. Es ging hinunter durch Wald durch ein Bachbett. Okay mit Brücke. 😉Wieder hoch bis zu einer schönen Hütte. Die Brombeerranken hatten schon die Terrasse erobert, einige Ranken kletterten durch die Fenster. Hoffentlich kümmert sich mal jemand darum, wäre sonst echt schade drum.

    Dann wieder weiter nach einer Pause (nun auch mit dem Müll aus der Hütte) , und dann war der Nebel endgültig weg. Gute Taten werden eben sofort belohnt. Die gute Sicht war toll für die als „gefährliche“ gekennzeichnete Stelle am Roßstein. Schließlich wollte ich die weite Sicht in Gänze genießen.

    Die nächsten beiden Pavillions wurden gerade erneuert. Auf dem 2. Pavillion (Schwedenschanze höchster Punkt mit 350 m dieser Tour) waren die Arbeiter gerade auf dem Dach am arbeiten. Die hatten eine einmalige Sicht. Ich wäre auch gerne mal die Leiter hoch gestiegen.

    Das Holz der alten Pavillons lag dann an der Hütte, mit kleinem Fußballplatz und Feuerstelle in Dorscheid.

    Aber davor kam noch eine Liegebank perfekt für eine weitere Pause in der Sonne.

    Dann folgte zum Schluss der Abstieg durch die Weinberge - leider über Asphalt bis nach Kaub. Ein Gang noch in die katholische Kirche.

    Noch ein Gang hinunter bis an den Rhein. Das Wasser fühlt sich schon ganz schön kalt an. Ein letzter Blick auf die Pfalzgrafenburg und dann ging es wieder nach Niederlahnstein. Und morgen geht es zurück nach Hamburg.

    Tschüss NST bis in 2025.

    Daten: 14,2 km, / 300 m, \ 510 m, ^350 m
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  • Teufelsbrück-Finkenwerder-Neuenfelde

    December 1, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 5 °C

    Es ist -2*C, sonnig. SO 2-3 Bft.

    Der Löschhiker und ich testen heute mal eine Route aus. Da die Fähre Blankenese_-Cranz faktisch ihren Betrieb eingestellt hat, muss eine Alternative für den E1/NST her. Wir nehmen die Fähre ab Teufelsbrück rüber nach Finkenwerder. Der Anschluss an den E1 wird dann Neuenfelde an der Kirche sein. …
    Wir sind sehr zufrieden … 10/10 Punkten … nun zum Weg.

    Wir setzen pünktlich mit der 64er Fähre (mit reichlich USB-Steckdosen & einer Toilette an Bord) rüber. Die Fähre fährt übrigens alle 20 Min. und regelmäßig. Ist einfach eine wunderschöne Art die Elbe zu queren. Der Blick auf die Hafenkräne, ab und an große Containerschiffe, Lotsenboote oder die Hafenschlepper mit so Namen wie „Bulldog“. Auf dem Turm sollen manchmal auch Plane-Spotter stehen, da Airbus nicht weit entfernt ist. (1/10 P.)

    In Finkenwerder steigen wir am „Rüschpark“ aus und gehen am Elbufer noch ein Stück Richtung Westen bis zu einem kleinen Ausguckturm in der Elbe. Da klettern wir natürlich rauf, um einen letzten wehmütigen Blick auf die Elbe zu werfen. (2/10 P.)

    Wir wandern anschließend durch den Rüschpark Richtung Süden. Dort gibt es eine Unterstellmöglichkeit und weitere Sitzgelegenheiten am Spielplatz. (3/10 P.)

    Kurz geht es entlang der Straße und an der Ecke dann ein Bäcker. Am Sonntag hat er bis 11 Uhr auf. So ist der Kaffee sicher. (4/10 P.)

    Wir queren ein Kleingartengebiet. Da gibt es bestimmt Wasser im Sommer. (5/10 P.)
    Und dann geht es auch bald aus dem Ort raus auf einem schönen Wanderweg entlang der Obstanbaugebiete. Wir befinden uns im „Alten Land“ einer Kulturlandschaft in der Elbmarsch mit seinen Kirschen-, Apfelplantagen. Interessant sind die Bewässerungsgräben mit den Schotts. Im Mitte April bis Anfang Mai zur Apfelblüte ist es wunderschön hier entlang zu laufen.
    Für soviel Lokalkolorit gibt es den nächsten Punkt (6/10 P.)

    Es geht weiter Richtung Westen entlang des NSG Westerweiden, das an einen Arm der Alten Finkenwerder Süderelbe entlang führt. Die Gräser sehen wunderbar mit ihrem Rauhreif aus. Hier gibt es dann auch ein paar Sträucher, die man auch mal benötigt, „when nature call‘s“ . Wir können ein Habicht gut beobachten. Schöner schmaler Pfad/Single Trail . (7/10 P.)

    Am Ufer der Alten Finkenwerder Südelbe gibt es einige Sitzbänke mit Blick aufs Wasser. Zeit für unsere erste Pause in der Sonne. Eigentlich auch ein toller Zeltspot, wenn es nicht ein NSG wäre. Aber vielleicht kann man im Sommer sich mit den zahlreichen Anglern arrangieren. (8/10 P.)

    Nun geht es weiter Richtung Süden nach Neuenfelde. Wir gucken in die wunderschöne evangelische Kirche St. Pankratius hinein mit ihrem bunt bemaltem Holz-Innendach. Natürlich gibt es auch Steckdosen. Die barocke Pfarrkirche ist über 300 Jahre alt. Und die Orgel des berühmten Orgelbauer Arp Schnittger spielt immer noch. (9/10 P.)

    Nun heißt es ein bisschen Asphalt treten Richtung Süden bis es dann weiter durch die Apfelplantagen Richtung Fischbek geht. Bei der freiwilligen Feuerwehr konnten wir keinen Wasserhahn entdecken aber einen weiteren überdachten Unterstand. Aber vorher gibt es noch einen Automaten, der wichtige Snacks für Thruhiker bereit hält. Wer einen kurzen Umweg nicht scheut kann im Café des Obsthofes Quast leckeren Kuchen essen. Jetzt im Winter hatte es erst ab 14 Uhr geöffnet. (10/10 P.)

    Aber da wir einen anderen Weg zurück zur Fähre gingen kamen wir dann etwas später am nächsten Obsthof-Café mit Adventsmarkt vorbei.

    Wir trafen nur wenige Menschen. Und das bei bestem Winter-Sonnenwetter. Die Wege waren angenehm zu gehen, wenig Asphalt. 11/10 P.

    Der Wege kriegt unsere Empfehlung.
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  • … bald kommt der 25er Jahrgang durch HH

    March 1, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Der Nord-Süd-Trail geht ins 5. Jahr und bald läuft der 2025er Jahrgang der Thruhiker durch Hamburg.

    Grund genug für den Löschhiker und mich die neue Route über die Elbe „auszuflaggen“. Da die Fähre Blankenese-Cranz offiziell ihren Betrieb eingestellt hat, war das nötig. Und nun geht es ab Fähranleger Teufelsbrück rüber zum Rüschpark (Fährlinie 64).

    Wer die Strecke bis zur „Dübelsbrügg“ (Plattdeutsch) schon gewandert ist und irgendwo zentrumsnah übernachtet, könnte auch die Fähre 62 ab Landungsbrücken bis Finkenwerder nehmen und dort in die 64 umsteigen. Dann hat man eine wunderbare 30 minütige Fährfahrt auf der Elbe. Vorteil: Diese beiden Fährlinien sind nicht tidenabhängig. Die 64er startet ab Sommerfahrplan um 5:31 Uhr, die 62er ab Landungsbrücken um 5:15 Uhr.

    Ich reise heute aber mit dem Bus 112 ab St. Pauli zum Teufelsbrück an, da ich auch dort den ersten Aufkleber anbringe möchte. Es ist Mittags, die Sonne scheint und dadurch viel los, aber es stört niemanden, als ich ein Geländer hochstehe, um den Aufkleber möglichst weit oben zu setzen. Cool! Mein erster! Nur das Foto habe ich vergessen. Und auch das Foto vom „Dübel/Düwel“ mit der passenden Sage.
    Beim Fähranleger Teufelsbrück gibt es übrigens öffentliche Toiletten direkt auf dem Fähranleger. Die verpasse ich leider, da ich denke, ich gehe auf der Fähre aufs Klo. Die sind heute leider abgeschlossen. Die Fährfahrt dauert nur 4 Minuten, wäre vielleicht auch etwas knapp geworden.

    Am Fähranleger Rüschpark wartet der Löschhiker auf mich. Und es geht los. Lappen raus, Fläche abrubbeln, kleben und weiter. Zum Glück ist der Löschhiker groß, sodass wir schön weit oben kleben können. Ich allein hätte mir einen Klapphocker mitnehmen müssen. Weniger Zeit nehmen wir uns heute für die Highlights (z.B. den Planespotter-Ausguck an der Elbe), da die Sonne weg ist. Es ist einfach kalt mit dem typischen NW-Wind. So geht es durch den Rüschpark bis wir an der Durchgangsstraße des Ortes angekommen sind.

    Dort beim Körner-Bäcker Jan (er backt noch selbst und handwerklich traditionell!) wollte ich mich mit Brot oder Brötchen versorgen. Aber wir waren zu spät. Er schließt immer gegen Mittag. So schade, dass ich es wieder verpasst habe. Er macht übrigens schon um 5:45 Uhr auf. Interessant also für frühaufstehende Wanderer.

    Weiter zieht es uns Richtung Süden, durch das NSG Westerwiesen hindurch bis wir in Neuenfelde an der wunderschönen barocken St. Pankratius-Kirche ankommen. Sie ist rund 300 Jahre alt, hat geöffnet, ein bemaltes Holztonnendach geöffnet und hat natürlich auch Steckdosen. Und die Orgel des im Norden berühmten Orgelbauers ARP Schnitger ist immer noch wunderschön. Jeden 1. Sonntag um 16:30 finden Orgelmusiken statt (Eintritt frei). Und außerdem ist es meine Hochzeitskirche. Ab hier war anscheinend schon ein anderer NST-Fan fleißig beim Kleben.

    Da der Löschhiker gerade eine Erkältung hinter sich hat, beschließen wir beim Obsthof Quast noch Torte zu essen. Das Café liegt etwas abseits vom Trail. Der Löschhiker nimmt anschließend den Bus zurück, während ich weiter den Weg durch das Moor über die Autobahnbaustelle suche. Am Wochenende kommt man einfach über die Sandanhäufungen rüber. Natürlich ist der Weg eigentlich gesperrt. Innerhalb der Woche kann das mit den Arbeiten und dem einfachen Darüberlaufen anders aussehen. Vielleicht hilft freundliches Fragen, Eventuell muss man weiter nach Westen über Neu Wulmstorf ausweichen. Und geht in Neu Wulmstorf direkt in die Heide, wandert zurück Richtung Osten und so zum Start des Heidschnuckenweges.

    Wer denken mag, dass der Weg hier öde ist, stimmt nicht. Es ist ruhig, und die vernässten Moorwiesen-Seen ziehen viele Wasservögel an. Ein Fotograf mit gewaltigem Tele-Objektiv scheint ganz in seinem Element. Muss wohl etwas Besonderes zu sehen geben. Aber da fehlt mir das Fernglas dazu.

    Wer seine Tour hier (Neugraben-Fischbek) beenden möchte und zurück die S-Bahn nehmen möchte, sollte lieber zur Haltestelle Neugraben wandern. Ab dort fährt die S-Bahn häufiger stadteinwärts. In Fischbek nur alle 30 Minuten. Blöde Idee von mir. Hätte ich eigentlich wissen müssen. Und so endet für mich nach rund 17 km die Winterwanderung auf dem NST.

    Oh je, ist der Text lang geworden. Ob überhaupt jemand das bis zum Ende durchliest?
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  • Gehört das zum Baseweight?

    March 13, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 5 °C

    Es geht am Samstag wieder auf den Rheinsteig! Der Rucksack ist fast gepackt. Es fehlt noch die Verpflegung. Morgen geht es nach Düsseldorf. Und am Samstag weiter nach Linz.

    Heute war ich noch kurz im Globi, mir eine neue Schlafbrille zu kaufen, dann zur Bücherhalle den Wanderführer Rheinsteig zurückbringen. Dort entdecke für 1 Euro ein dickes Taschenbuch: Rheingold! Na, das passt ja für die lange Bahnfahrt.

    Aber 1/3 davon reicht auch. Kurzerhand zerteile ich das Buch. Gilt das jetzt als „consumable“, wenn ich die gelesenen Seiten täglich entsorge?
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  • Rheinsteig: Linz - Rheinbrohl

    March 15, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Unser Tag startet in Düsseldorf nach einer gemütlichen Nacht auf dem Schlafsofa von Anna. Für unser Frühstück hole ich für uns drei Brötchen vom Bäcker um die Ecke. Wir quatschen noch lange, sodass wir uns erst kurz nach 9 Uhr auf den Weg zur S-Bahn Wehrhahn machen. In Köln-Deutz müssen wir umsteigen, aber unser Zug fällt aus. Schließlich kommen wir erst kurz nach 12 Uhr in Linz an. Jetzt setzen Sabine und ich unsere Wanderung auf dem Rheinsteig/NST fort, die Anfang Oktober endete. Der Ort Linz ist schön, hier hätte ich sonst gerne auch übernachtet.

    Dann wartet auch schon der erste Anstieg zum Kaiserberg 170m mit Gipfelkreuz von insgesamt 6 steilen Anstiegen auf uns. Höher als 190m kommen wir heute aber nicht.
    Es geht hinunter in die Alsbachschlucht mit Quelle und einer Schutzhütte.

    Wir kommen am Schloss Arensfels vorbei, am Weinberg Hammersteiner Schlossberg, entlang steiler Abhänge und haben schöne Aussichten über das Rheinteil. Die Ahr mündet klein und friedlich in den Rhein auf der gegenüberliegenden Seite.

    Da unsere angepeilte Pension in Bad Hönningen nicht zu erreichen ist, buchen wir uns ein Zimmer im Jägerhof in Rheinbrohl. Vorher kaufen wir noch im Lidl ein, um ein bisschen Proviant zu haben. Frühstück gibt es leider erst um 8:30 Uhr.

    Wir gehen noch rund 850 m bis zu einem indischen Restaurant. Und fallen kurz nach 21 Uhr todmüde in den Schlaf.
    17, 1 km
    / 490m
    \ 480 m
    ^ Kaiserberg (170m), Dattenberg (auf 180m von 247m
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  • NST: Rheinbrohl - Leutesdorf

    March 16, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 10 °C

    Sonne satt! Hätte ich doch meine kurze Hose einpacken sollen? Die maximale Temperatur lag wohl nur bei 12 *C im Schatten, aber Anstiege von 21 % in der prallen Sonne durch die Weinberge, das fühlte sich eher nach Ende 20*C an.

    Besonders toll heute: Aussicht von der Rheinbrohler Ley, die Burgruine Hammerstein, der kurze seilversicherte Abschnitt bei der Edmundshütte, der Kaffee beim Weingut Scheidgen und auch das tolle Zimmer in der DJH Leutesdorf mit Balkon im letzten Sonnenlicht des Tages.

    Eine Zeit des Nachdenkens hat uns das schlichte Holzkreuz in Andenken an Radusel beschert. Eigentlich wusste ich es, dass es kommt, und doch war es überraschend und berührend.

    Zu den Fakten des Tages lt. Komoot: 16,9 km, /610m, \620m, ^250m, 5 steile Anstiege, 4:29 Std. in Bewegung, 7:25 Std gesamt.
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  • Leutesdorf - Rengsdorf

    March 17, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 7 °C

    Wir haben in der Jugendherberge gut geschlafen, das Frühstück war typisch, also okay. Wir teilten uns den Tisch mit einem anderen Pärchen. Er war sichtlich unzufrieden mit der Frühstücksauswahl, dass er sich mit uns die volle Thermoskaffeekanne teilen musste und wahrscheinlich auch, dass wir mit am Tisch saßen.

    Der Himmel war bedeckt, es war kalt und windig. Aber der erste Anstieg kam schnell. Also Fließjacke aus und hoch. Erst gegen 12:30 Uhr riss der Himmel auf. In Altwied saßen wir bei strahlendem Sonnenschein vor der Burgruine. Leider hatte der Minigolfplatz noch nicht geöffnet. Sie waren aber in den Vorbereitungen für die Saison. Dort hätten wir wohl sonst einen Kaffee bekommen.

    Schön war der kleine Laubacher Wasserfall (Mini-Abstecher). Toll auch die Schluchten drumherum. Und viel Natur heute.

    Unsere Unterkunft ist das Hotel Waldterrasse in Rengsdorf. Deren Gastronomie hat heute zu. Ruhetag! Aber wir haben etwas vorgesagt und ein bisschen was dabei, Es gäbe sonst noch einen Döner-Imbiss (keine Lust) und ein Eiscafé (danach ist uns am Abend nicht mehr).

    Zu den Fakten:
    22,3 km, /670m, \470m, ^320m, 4,0 km/h in Bewegung, Dauer: 7:48 Std..
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  • Rheinsteig: Rengsdorf - Bendorf

    March 18, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute ging es wieder zurück zum Rhein um das Neuwieder Becken herum. Die Strecke ist wirklich einfach nur schön.

    Sonne ganztägig, Start bei 1*C, Max. 12^C, 3-4 Bft. Ost.

    Ein Streckenabschnitt (Vogelpfad) ist offiziell gesperrt wegen Bruch und angeblich nicht passierbar, aber es war wirklich nichts im Wege. Außerdem ist die Hütte mit Ausblick oben einfach nur toll. Wir trafen später einen Anwohner, der meinte, dass der Weg bei viel Regen nicht begehbar sei. Das kann natürlich sein, aber der Grund auf dem Umleitungsschild ist es nicht.

    Schön auch die Passage direkt nach der Burgruine Sayn. Alle Gastronomien hatten heute am Dienstag zu. Also wurde es wieder nichts mit einem Kaffee zwischen.

    Eine weitere längere Pause legten wir noch in der Oskarhütte ein. Wieder ein toller Blick hinunter ins Tal.

    Auch die beiden Römertürme mit Limes waren ein schönes Fotomotiv. Ein Rätsel bleibt uns noch die rote Beschriftung auf machen Bäumen. Auf einigen stand ROM drauf. Ob das auch etwas mit den Römern zu tun hat?

    Heute übernachten wir im Besttime in Bendorf. Das liegt direkt am Trail, ca. 1,3 km von der Innenstadt Bendorfs (Restaurants etc. entfernt).

    Fakten: 20 km, /530m, \650m, ^260m, 4:54 Std. in Bewegung, gesamt 7:20 Std.
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  • 2000 km auf dem NST

    March 19, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Was für ein Frühlingstag! Sonne satt. 15*C, 1-2 Beaufort. Die Bienen summen wie verrückt. Tolle schmale Wege, die sich an Bächen und Hängen entlang schlängeln. Ein Zitronenfalter flatterte an uns vorbei. Ein Spagetti-Eis zum Abschluss über Koblenz auf der Ehrenbreitstein-Seite. Die Seilbahnfahrt über den Rhein, Und dann noch die 2.000 km auf dem NST gefeiert.

    Da ist es auch egal, dass die Nacht auf der gemeinsamen Matratze eher mau war, dann nach Vallendar der Rheinsteig mit einer asphaltieren Umleitung uns noch ein paar Höhenmeter mehr bescherte.
    Bevor wir die Umleitung gegangen sind standen wir vor dem Hinweisschild. Eine Autofahrerin stieg aus und erzählte, dass der Weg wirklich nich zu gehen sei, da gerade Arbeiten entlang des Baches mit Sielarbeiten stattfinden. Die sollen Ende Mai fertig sein. Statt des aktuellen Verlaufs über den Hühnerberg wäre ich wohl eher über den Panoramaweg ab Vallendar gegangen, um wenigstens Rheinblick zu haben.

    Die Lücke auf dem Rheinsteig zwischen Linz und Koblenz ist geschlossen. Aber es wird noch ein Wiedersehen mit dem Rheinsteig geben. Der Teil zwischen Lorch und Rüdesheim fehlt noch.

    Aber wahrscheinlicher ist, dass ich zuerst den Natursteig Sieg (im Mai?) anpeile, um endlich den Halfway-Point zu feiern!

    Nun sitzen wir in der Regionalbahn (3x Umsteigen) zurück nach Hamburg. Der erste Thruhiker des Jahrgangs 2025 wird erwartet. Da wird es Zeit die Markierungen ab Bergedorf zu checken.

    Komoot: /480m, \520m, ^250m (Hühnerberg), 4,3 km/h, 19,5 km, 4:30 Std/6:34 Std.
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  • Mit Monarchfalter, Turtle Pace und Backw

    April 6, 2025 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Das war heute eine wunderbare Begegnung mit Turtle Pace, Monarchfalter und Backwards.

    Gestern haben wir uns in der HH-WhatsApp-Gruppe spontan verabredet den NST ab Landesgrenze zu SH in Bergedorf abzuwandern, um die NST-Beschilderung zu checken.

    Am Hauptbahnhof waren wir komplett und dann ging es erst einmal mit der S-Bahn nach Bergedorf.
    Entlang der schlängelnden Bille, ab und an wurde mal ein Aufkleber ersetzt, mal auch ergänzt nachdem wir uns kurz verlaufen hatten, zwei ausgetauscht, da diese in die falsche Richtung zeigten, aber im großen und Ganzen ist die Ausschilderung gut, Manches E1-Schild ist arg verblichen, da waren die NST-Aufkleber schon prima als Weghilfe. Als wir an den Boberger Dünen ankamen war uns nach einer Pause, Kaffee und Toiletten. Die Dünenhaus (finanziert durch die Loki-Schmidt-Stiftung) bietet das alles und auch eine schöne Ausstellung mit Dioramen über die Bille, die Dünenlandschaft und mehr. Aber da in der Nähe noch ein Gasthof mit Fusion-Küche war (indisch/bürgerlich) kehrten wir dort sein.

    In den Boberger dann ein Schäferin mit einer großen Herde Heidschnucken. Klasse!

    Entdeckungen des Tages: Ein offener Späti am Wegesrand, mehr Wasserquellen und schöne Sitzplätze an Friedhöfen als in der Ressourcenkarte und eine Hütte hinter einem Zaun beim Unfallkrankenhaus Boberg.
    Zum Schluss in Billstedt dann noch ein Eis und dann ab zum Bus, denn auf der U-Bahnstrecke U3 ist teils noch Schienenersatzverkehr.
    Mit Euch gehe ich gerne wieder auf Tour!
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  • Anreise - Diesmal klappt es aber!

    May 23, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Tja, was soll klappen? Dass ich endlich nach 3 Jahren am Halfway-Point ankomme. 150 Footprints habe ich schon geschrieben. Die Wandertage müsste ich mal durchzählen. Das ist vielleicht etwas für die nächsten Bahnfahrt nach dem Umsteigen. Mein Handy hängt gerade im ICE nach Frankfurt am Strom. Also bin ich nicht ganz auf dem direkten Wege nach Herchen unterwegs.

    Da die ICE-Tickets nach Frankfurt deutlich günstiger waren als nach Köln, habe ich mir ein solches gebucht. Dann werde ich meine letzte fehlende Etappe auf dem Rheinsteig laufen. Und am Sonntag wandere ich dann endlich auf dem Natursteig Sieg weiter.

    Diesmal habe ich mich für die leichten Trailrunner entschieden. Mal sehen, wie mir das jetzt im Mai gefällt. Auch den Bonfus-Ruckssck habe ich noch nicht über mehrere Tage mit Zeltgepäck im Einsatz gehabt.
    Aber es ist ein guter Test für eine knappe Woche. Ab Ende Juli soll es dann nämlich für 3 Wochen ab Bingen weiter Richtung Süden gehen.

    Für heute habe ich mir eine Ferienwohnung in Lorch gebucht. Man weiß ja nie, wann man mit der Bahn ankommt. Und außerdem kann ich die Kühlschrankreste am Abend verwerten. Und das wichtigste für mich: im Dunkeln wollte ich nicht mehr loslaufen. Ich will ja etwas von der Gegend sehen.
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