• s'Bachmes
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Bachmes on Tour... :)

Wir gönnen uns eine Familienauszeit und reisen um die Welt... Read more
  • Beach Tag

    March 10 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute starteten wir wieder sehr gemächlich in den Tag. Als erstes schauten wir auf youtube, wie der Kilauea auf Big Island nun ausbrach und trauerten etwas, dass wir jetzt nicht mehr auf dieser Insel sind. Simi wollte sogar checken, wie viel es kosten würde, nochmals zurückzufliegen. Die Seite der Hawaiian Airline ist aber abgestürzt, wahrscheinlich weil viele andere die gleiche Absicht hatten… 😄 Das Frühstück war dann schon fast wieder eher ein Mittagessen… 🫣 Wir hatten heute aber auch kein wirkliches Programm, ausser Strand. Wobei „Strand“ hier auf Maui nicht einfach so Strand ist, sondern zuerst die Entscheidung: Schnorcheln oder Bodyboarden? Diese Entscheidung war schnell getroffen: Wellenreiten macht halt doch mehr Spass. Also Strandreport checken, wo könnte es gute Wellen haben? So cool, direkt an unserem „Hausstrand“, der in 5 Minuten zu Fuss erreichbar ist! Also die 3 Taschen, 2 Bodyboards und den kaputten, aber immer noch knapp nutzbaren Sonnenschirm unter den Arm und ab an den Charley Young Beach!
    Nachdem es uns beim Aufstellen den Sonnenschirm vom Wind noch ganz verchrutet hat, haben wir die Hoffnung schon fast ganz verloren. Panzertape sei Dank hat er aber seinen Zweck doch den ganzen Tag erfüllt! 🏖️
    Mit der Absicht noch etwas Wasser und frische Früchte zu kaufen, machten wir uns auf zum nahegelegenen ABC-Store. Nachdem wir einen kurzen Preischeck gemacht hatten und alles doppelt oder fast dreimal so teuer war wie in den anderen Läden, entschied Simi, doch lieber kurz das Auto zu nehmen und in den nächsten Safeway zu gehen, um gleich etwas mehr einzukaufen. Wenn er gewusst hätte, dass auf der kurzen Strecke Stau ist und er 1,5 h unterwegs sein würde, hätte er sich’s vielleicht nochmals überlegt… 😬
    (Anmerkung von Simi: nein hätte er nicht! 😆)

    Die Jungs verbrachten praktisch den ganzen Nami im Wasser. Nur zum Zvieri essen kamen sie kurz raus. Prompt konnten wir da auch noch Wale beobachten, die draussen im Meer ihre Kapriolen vollführten. Den Knall, wenn sie mit ihren Flossen aufs Wasser schlugen, konnten wir bis an den Strand hören. Sogar 2 Sprünge konnten wir sehen.
    Die Wellen waren übrigens wirklich toll zum Bodyboarden. Man war danach zwar überall sandgestrahlt, aber das nahmen wir gerne in Kauf. Von Zeit zu Zeit kamen aber doch einige mächtige Brecher daher, die uns teilweise gewaltig durchgeschleudert haben.
    Am Abend, nachdem alle ihre Sandladungen abgeduscht (ihr glaubt nicht an wievielen Orten der Körper Sand einlagern kann…😳😁) und gegessen hatten, gab‘s endlich wieder einmal zwei Runden Dog. Ergebnis: 1:1…
    Pläne für Morgen: schauen, was das Wetter macht. Es gibt eine Sturm- und Regenwarnung mit Überschwemmungen 😳…
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  • 🌧️☀️☁️ Mix

    March 11 in the United States ⋅ 🌧 24 °C

    Der angekündigte Sturm, welcher gestern ‚angedroht‘ wurde, hat sich in der Nacht um ca. 4 Uhr mit Starkregen und Wind gemeldet.
    Es regnete dann eine ganze Weile, sodass wir es nicht eilig hatten mit aufstehen.
    Trotzdem wollten wir noch was aus dem Tag machen und suchten nach einem Markt welcher ev. ein paar schöne lokale Souvenirs zu bieten hat. Die Google und KI Recherche zeigte, dass ganz in unserer Nähe jeden Mittwoch (also heute!) ein Markt mit vielen lokalen Künstlern sei, welche ihre Produkte dort anbieten würden. Also machten wir uns auf den Weg an diesen Platz.
    Als wir allerdings dort ankamen erwartete uns nur gähnende Leere…!
    Nicht ein Zelt oder sonst ein Stand war zu sehen, was eigentlich laut den Google Fotos der Fall hätte sein sollen.
    Unsere Vermutung war dann, dass sie den Markt aufgrund des Unwetters abgesagt hatten. Und so standen wir vor einem komplett leeren Platz… 😁
    Wir liessen uns dadurch aber nicht beirren, änderten den Plan und fuhren weiter zu einem kleinen Walmuseum, das noch geöffnet haben sollte.
    Auf dem Weg dorthin sahen wir dann allerdings plötzlich ein paar ‚härzigi Höttli‘ und entschlossen uns spontan dort zu parkieren und uns das anzusehen.
    Es war zwar kein Markt, aber es hatte dort auch diverse Anbieter von schönen tollen Souvenirs, aber halt auch den üblichen Standart-Souvenir-Kitsch.
    Wir fanden dort aber 2, 3 Dinge die wir sowieso wollten, was den Besuch dort lohnenswert machte. Ausserdem fand Nici noch eine ganz coole Sache, mit der sie in ihrem Elki den Kindern Geschichten und Lieder visualisieren kann… wie das ausieht ist schwierig zu beschreiben… 😄
    Danach noch in der Southshore Tiki Lounge etwas gegessen und dann war die Frage, was wir mit dem angebrochenen Tag noch anstellen sollten? Das Wal Museum hatte mittlerweile bereits geschlossen und für an den Strand war es zu unsicher (hohe Wellen und Strömungen). Dann kam der Gedanke auf den Vulkan Haleakalā zu fahren, was aber wieder über 3 Stunden Autofahren bedeutet hätte.
    Da wir gestern schon genug Auto gefahren sind und den Sonnenuntergang auf einem Vulkan bereits erlebt haben, haben wir uns dann dazu entschlossen den restlichen Nachmittag gemütlich Zuhause mit ein paar Spielen zu verbringen. (Yes, wir haben die Jungs 2:1 geschlagen im Brändi Dog! 🥳😄)
    Der plötzliche Platzregen, der dann einsetzte bestätigte uns die Richtigkeit unseres Plans… 😊
    Noch einen Caprese Salat als Nachtessen und dann gings ins Bett.
    Das heisst wir flickten noch die Wand, welche Janosch ‚verunstaltet‘ hatte.
    Vorgeschichte: Janosch liebt es, alles abzupulen, was sich irgendwie ablösen lässt. Bei uns Zuhause hat nichts mehr eine Etikette, was Janosch in die Finger gekommen ist… 😆
    An der Wand, gleich neben seinem Bett hier, war die Farbe bereits als wir ankamen, ein ganz kleines bisschen abgebröckelt und hat ein kleines braunes Loch an der Wand darunter freigelegt, was nicht so tragisch war.
    Für Janosch war dies aber wohl die Einladung an diesem Loch weiter zu ‚arbeiten‘ und es expandieren zu lassen. Zu verlockend muss es gewesen sein, diese Fetzen von der Wand zu pulen.
    Gestern Abend jedenfalls fiel uns dann das massiv grössere braune Loch auf, das da plötzlich an der Wand zu sehen war… 😳😬
    Heute Abend haben wir nun versucht dieses Loch wieder zu reparieren.
    McGyver wäre stolz auf uns gewesen!
    Zuerst haben wir alle Teile, die er abgepult hatte, vom Boden aufgelesen und dann in einer forensischen Tetris-Arbeit wieder versucht mit einem Leimstift an seinen Platz zu bringen (gar nicht so einfach… 😅). Da wir leider nicht alle Teile hatten oder sie einfach zu klein waren, klaften da aber noch braune Risse und kleine Löcher zwischen unseren verklebten Puzzleteilen hervor.
    Die Lösung um diese zu verschliessen:
    Weisse Sensodyne Zahpasta (ohne Streifen 😆) vermischt mit WC Papier Fasern ergibt eine Pampe, die sich gut auf die Risse wie Spachtel auftragen liess.
    Aus der Distanz sieht man es fast nicht mehr, dass da mal ein braunes Loch in der Farbe war. Ausserdem riecht die Wand dort jetzt angenehm frisch nach Minze.. 😂
    Na dann gute Nacht… 😁
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  • Lahaina und Blowhole

    March 12 in the United States ⋅ 🌧 22 °C

    Der Tag begann wie der letzte aufgehört hat…mit Regen!
    Den ganzen Morgen über hat es nicht zu knapp geregnet. Unser Plan doch ev. noch ein wenig an den Strand gehen zu können wurde weggeschwemmt.
    Wir machten uns aber um die Mittagszeit dann doch auf zumindest das Walmuseum, welches wir gestern besuchen wollten, zu besichtigen. Das kleine aber feine (und unfassbar: das kostenlose!!!) Museum vermittelte viele interessante Fakten über Wale und andere Meeresbewohner.
    Nach ca. einer halben Stunde jedoch wurden wir dann höflich gebeten, das Museum zu verlassen, da sie aufgrund des herannahenden Sturmes schliessen würden.
    Ein Mitarbeiter erzählte uns auch noch, dass die Region, in der wir wohnen, besonders anfällig für Überschwemmungen sei, aufgrund des nahe liegenden Vulkanhügels. Vor einem Jahr habe er erlebt, wie die Hauptstrasse (an der unsere Wohnung liegt) überflutet worden und 2 Monate lang gesperrt geblieben sei… 😳
    Hmmmm, also wieder Familiensitzung im Auto wie der Tag weiter gehen soll.
    Eigentlich wollten wir noch weiter Richtung Nordwesten zu einem Blowhole fahren, aber wenn das so düster aussieht, dann müssen wir uns das schon nochmals überlegen. Wir fuhren dann mal allgemein zurück Richtung Wohnung und sahen an einigen Orten bereits Sandsäcke liegen, die Anwohner vor ihre Einfahrten gelegt hatten.
    Muss also doch mehr dahinter stecken…
    Wir deckten uns dann noch mit etwas Snacks und Essen ein und wollten nach Hause.
    Auf dem Parkplatz des Warenladens jedoch prüften wir nochmals das Regenradar, welches ein ganz anderes Bild zeigte.
    Der Regen, der am Morgen dominierte verzog sich und es sollte (laut der Vorhersage) mehr oder weniger trocken bleiben.
    Nach einigem Hin und Her entschlossen wir uns dann doch den Weg Richtung Blowhole unter die Räder zu nehmen, mental jedoch bereit jederzeit umdrehen zu können falls sich das Wetter verschlechtern sollte.
    Also fuhren wir los und machten den ersten Stopp an der Küste bei einem Lookout, wo wir Wale im Meer beobachten konnten.
    Weiter gings nach Lahaina, einem Ort in welchem vor 2,5 Jahren eine schreckliche Feuersbrunst gewütet hat.
    Der Hurrikan Dora, der 2023 südlich von Hawaii durchzog und Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h auf der Insel erzeugte, knickte Strommasten um, welche durch die entstehenden Funken des Stroms das völlig ausgetrocknete Gras entzündeten und somit das Feuer entfachten. Die starken Winde fachten das Feuer noch zusätzlich an, was zu einer riesigen und schnellen Feuersbrunst führte, welche nach Lahaina zog.
    Das Feuer kam so schnell, dass sich viele Bewohner nicht mehr retten konnten. Insgesamt 102 Menschen kamen in diesem Feuer ums Leben…
    Es war bedrückend sich in dieser Stadt zu bewegen und vor den vielen zerstörten Liegenschaften zu stehen und zu sehen wie es vorher war mithilfe von Streetview.
    Unsägliches muss hier abgelaufen sein… 😢

    Das Wetter blieb trocken und wir fuhren weiter Richtung Norden wo wir, nach einem weiteren Stopp in einem sehr schönen Wald (wegen der vielen Schilder „Private property“ „Keep on trails!“ „use reef friendly sunscreen“ „keep out“ „mahalo for visiting and have a blessed day“ „no weddings here“ waren wir uns nicht sicher, ob wir nun willkommen sind oder nicht) das Blowhole erreichten.
    Dieses eindrückliche Naturschauspiel, bei dem eine in eine Höle brechende Welle einen starken Luftstrom und sogar Wasser durch das Loch im Boden drückt.
    Auch die erstarrte und durch Erosion gezeichnete Lava-Umgebung war wieder sehr surreal, aber schön.
    Weiter durften wir die Küstenstrasse nicht fahren, da es vom Vermieter aus verboten ist diese Strasse zu befahren. Sie sei extrem gefährlich. Natürlich wollten wir wissen, warum das Verbot gilt und fuhren noch etwas weiter um zu güxeln, was denn an der Strasse so gefährlich sein soll. Nach zwei Kurven wussten wir es: wir sahen riesige Felsbrocken auf der Strasse liegen, welche man nicht auf dem Auto haben möchte. 😬
    Also drehten wir um und fuhren auf dem gleichen Weg wieder zurück, kochten unsere Pasta, spielten noch ein Brändi Dog und gehen nun langsam zu Bett.
    Für morgen sagt der Wetterbericht auch wieder Regen voraus, mal sehen wie der Tag startet…
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  • Regen, Regen, und ach ja, auch Sturm!

    March 13 in the United States ⋅ 🌧 23 °C

    Heute ist in Hawaii der Welt Regen Tag!!!
    Die Warnung, die gestern ausgesprochen wurde, hat sich heute erfüllt. Starker Wind und jede Menge Regen!
    Der Tag startete mit dem nassen Himmelsgut bis ca. 12 Uhr. Dann setzte eine kurze Pause ein, die wir nutzten um unsere ausgeborgten Bodyboards zu retournieren. Gleich neben dem Laden, in dem wir diese Boards leihen konnten, hatte es eine Shaved Ice Factory.
    Das ist eine Glace, die aus abgeschabtem Eis besteht und mit Sirup nach Wahl übergossen wird. Sieht lustig aus und ist nicht mal so schlecht… Da das noch auf unserer To Do-Liste stand, gönnten wir uns einen „Kihei Sunset“…
    Während wir das Eis draussen unter dem Vordach genossen, kam die nächste Regen- und Sturmattacke und fegte über den Platz, knickte einen Bananenbaum um und überschwemmte den Parkplatz.
    Also verzogen wir uns in den ABC-store, der auch noch gleich in diesem Gebäude war. Nach der T-Shirt-Shoppingtour war das Wetter dann auch wieder etwas trockener. Wehmütig statteten wir dem Strand nochmals einen Besuch ab, wo wir doch so gerne nochmals gebadet, gebodyboardet und gechillt hätten… Der Wind fegte uns aber die Sandkörner um die Beine, dass es weh tat. Mit dem Auto fuhren wir dann noch der Küstenstrasse entlang Richtung Süden. Diverse Bäume und Äste lagen auf der Strasse, aber für den Moment hielt das Wetter. Aus der vierspurigen schön bepflanzten Hotelzufahrtstrasse wurde dann auf einmal ein Strässchen, das schon länger keinen Unterhalt mehr bekommen hatte. Schliesslich wurde es einspurig und ziemlich hügelig und führte durch ein Lavafeld. Die letzten paar Meter bis zu einem Parkplatz an der Küste führten dann sogar über Stock und Stein. Da wir nur mit Badelatschen unterwegs waren, liefen wir nur ein kurzes Stück dem Hoapili Trail entlang und bestaunten die Gewalt des Meeres.
    Auf dem Rückweg entdeckte Nici ein Barbershop. Da Simi und Janosch dringend einen Haarschnitt nötig hatten, war dies DIE Gelegenheit für einen neuen Look für die zwei.
    Zuhause packten wir dann grob für unsere Weiterreise nach Las Vegas morgen, bevor wir uns auf den Weg machten zu unserem Abschiedsessen auf Hawaii. Mittlerweile hatte es jedoch wieder begonnen wie aus Kübeln zu schütten. Und zwar so richtig!!! Auf dem kurzen Weg zum Auto wurden wir pitschnass. Die Strassen waren dann teilweise auch schon ziemlich überflutet, was uns ein mulmiges Gefühl gab: würden wir nach dem Znacht überhaupt noch nach Hause kommen, wenn es so weiterregnet? Deshalb haben wir kurzerhand umentschieden, steuerten den nächsten Foodland an, Nici sprintete kurz durch den strömenden Regen, holte eine unserer heissgeliebten Tiefkühllasagnen und schon waren wir wieder auf dem Rückweg in unsere Wohnung. So wurde leider nichts aus unserem gemütlichen Abschiedsessen im Resti. Stattdessen genossen wir den Sonnenuntergang auf unserem „Hawaiian Sun“-Dösli, spielten Dog und Bohnanza während unsere Lasagne im Ofen brutzelte. Draussen schüttet und stürmt es seit Stunden ununterbrochen. Auf dem Balkon sammelt sich Wasser, welches nun auch den Teppich im Innenbereich befeuchtet. Der Wind heult durch die undichten Fenster und im Nachbarsgebäude piept ein Alarm. Die Notfallwarnung auf dem Handy sagt, dass das noch 4 Stunden so weitergeht… Oh, wie schön ist Hawaii! Hoffentlich kommen wir morgen irgendwie zum Flughafen! Wir planen schon mal genügend Zeitreserve ein…
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  • Wir fliegen nach Vegas, oder doch nicht?

    March 14 in the United States ⋅ 🌧 22 °C

    Der Tag begann früh, so ca. um halb 4 Uhr, als wir vom Heulen und Rumpeln des Sturms geweckt wurden. Das Wetter hat sich also noch nicht wirklich verbessert, seit wir vor ca. 4 Stunden eingeschlafen sind. 😩
    In einer Stunde hätte uns der Wecker sowieso aus dem Schlaf geholt Also kurz mal die Lage checken, wie es so aussieht. Nachdem der Notfallalarm verlängert wurde bis 3 Uhr nachts, wollten wir wissen wie der Status unseres Fluges und der Zustand der Strassen ist.
    Der Flug wurde uns ‚on Time‘ angezeigt, das passt also momentan noch. Betreffend den Strassen jedoch haben wir Infos gesehen, die besagten, dass die ganze South Kihei Road, an der unsere Wohnung liegt, gesperrt sei wegen Überflutungen. Google Maps allerdings wusste noch nichts davon und zeigte alles grün an..
    So wie wir es gestern Abend jedoch noch erlebt hatten, konnten wir es uns absolut vorstellen, dass alles unter Wasser steht.
    Deshalb wurde der Wecker auch 2 Stunden früher gestellt als geplant, um auf solche Sachen reagieren zu können.
    Die Stunde, die wir früher erwacht sind war also nochmals zusätzlich Zeit um uns zu informieren…
    Der Strom war irgendwann in der Nacht ausgefallen, sodass wir mit Stirnlampen durch die Wohnung stolperten.
    Ein Blick vom Balkon aus zeigte, dass der Abschnitt der Strasse vor unserem Haus nicht geflutet war und es waren auch keine Absperrungen zu sehen. Ich machte mir dann noch ein Bild direkt an der Strasse und sah, dass ein Durchkommen möglich ist. Zum Glück muss nur kurz auf dieser Strasse gefahren werden, bevor die Abzweigung zum oberen Highway kommt.
    Ein ‚Rauskommen‘ sollte also möglich sein.
    Zurück in die Wohnung, fertig packen mit Stirn- und Taschenlampe, Jungs wecken, Janosch frühstückte noch was da war und dann alles bei strömendem Regen ins Auto packen.
    Die Fahrt zum Flughafen war spannend. Viele abgebrochene Äste, überflutete Strassen, ganze Quartiere ohne Strom, komplett umgekippte Bäume etc.
    Da noch tanken angesagt war, bevor wir den Mietwagen retournieren konnten, musste also noch eine Tankstelle gefunden werden, welche auch Strom hat!!
    Die 3. Tankstelle, die wir angefahren sind, kurz vor dem Flughafen, hatte dann endlich Strom und wir konnten unsere 11,5 Galonen Benzin für die gefahrenen 321 Meilen (516 Kilometer) tanken.
    Das Auto konnte problemlos abgegeben werden und dann kam das anstehen beim Check-in, Yipiehhhhh….
    Zuerst musste das aufgegebene Gepäck gescannt werden auf Früchte und sonstige Samen und Viecher, die die Biosicherheit auf dem Festland gefährden könnte. Das ging noch zügig, aber dann wurde angestanden…
    Zuerst am Check-in, dann Personenkontrolle und danach noch Security Check.
    Alles in allem gute 1,5 Stund anstehen… 😓
    Dann aber gings endlich los, ab in den A321neo zu unseren Sitzplätzen, anschnallen……. und warten, warten, warten.
    Irgendwas mit Gepäck rein, ein Passagier fehlt, Gepäck wieder raus etc.
    Um 12:25 Uhr gings dann doch endlich los, wir starteten (geplant war 10:50 Uhr). Doch kaum über den Wolken und wieder mal blauen Himmel gesehen, sah ich die Bremsklappen ausfahren an den Flügeln…???!!!
    Gleich darauf die Durchsage des Captains dass wir auf Big Island Zwischenlanden werden um zu tanken. Höööhhhh…???
    Anscheinend konnten sie in Maui den Airbus nicht ausreichend tanken, weshalb wir hier wieder im Flugzeug am Flughafen sitzen und warten müssen… 🫩
    Ich bin bis jetzt noch nie 3,5 Stunden in einem Flugzeug gesessen und nur 20 Minuten davon geflogen…
    Um 20 vor 3 am Nachmittag (wir erinnern uns ursprünglich war mal 10:50 Uhr geplant 🤣) gings dann doch endlich los Richtung Las Vegas.
    Der Flug war angenehm und bis auf ein paar Hopser in der Luft ruhig.
    Wir erreichten Vegas bei Nacht, was natürlich sehr eindrücklich ist von oben, besonders wenn man aus dem Flugzeug den Blick direkt auf den Strip hat. 🤩
    Da versucht sich jeder mit der noch grösseren Superlative zu übertrumpfen. Höher, grösser, besser, heller ist die Devise.
    Nachdem wir unseren Hyundai Santafe bekommen hatten (war das einzige Fahrzeug, das noch in unserer Reihe zur Auswahl stand) machten wir uns auf und fuhren als erstes auf dem Strip durch das Lichtermeer von Vegas.
    Da es im Flugzeug nur ein Pesto/Chicken Sandwich gab und das Frühstück für die meisten von uns auch nicht wirklich stattgefunden hatte, waren wir entsprechend hungrig.
    So machten wir am Ende des Strips bei einem Dennys halt (welcher 24h geöffnet ist) und assen dort um halb 3 Uhr in der Nacht unser Znacht… 😳
    Danach über den Strip zurück zu unserem Hotel ,dem New York New York.
    Leider konnte man uns dort aber nicht gleich einchecken aufgrund eines Systemfehlers, weshalb wir dann erst um 4:00 Uhr im Zimmer waren… 🫩🥱
    Aja, das passt ja zu unserem ‚wir warten dann mal’ Tag...
    Kurz noch das Nötigste erledigt und ab ins Bett….!
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  • Viva Las Vegas

    March 15 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach wiederum einer kurzen Nacht klingelte der Wecker um 9 Uhr,
    Wir wollten in die Kirche an der Owens Avenue, in welcher der Gottesdienst um halb 11 Uhr stattfindet.
    Ca. 20 Minuten hatten wir bis dorthin zu fahren plus ca. 10 Minuten zu Fuss bis wir bei unserem Auto sind. Das ganze Hotel (also eigentlich alle Hotels hier) sind sooo gross, dass du dich verlaufen kannst…
    Obwohl ich den Autoschlüssel im Hotelzimmer vergessen hatte, was mir natürlich erst kurz vor dem Auto aufgefallen ist und ich den ganzen Weg wieder zurück sprinten musste, schafften wir es trotzdem noch pünktlich dorthin.
    Es ist eine kleine ‚härzige‘ Gemeinde mit einer hübschen Kirche.
    Auch hier wurden wir wieder herzlich aufgenommen und haben am Ende des GD‘s noch etwas diskutiert miteinander.
    Danach zurück ins Hotel und dann ab auf den Strip, dieses mal aber zu Fuss.
    Wir liefen uns die Füsse wund in dieser Stadt… (fast 30 000 Schritte sollten es am Abend sein) 😄
    Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, dass man völlig überflutet und zugedröhnt wird. Überall leuchtet, blinkt und tönt es. Dazu wird man immer wieder angequatscht für Geld, ob es nun für Frieden, eine Rose, ein Foto mit aufgetackelten Girls oder einfach so für Unterstützung ist.
    In den Hotels kann man immer wieder in andere Welten eintauchen: ob nun die Strassen von New York, die Gondolieri von Venedig, Paris mit dem Eiffelturm und dem Triumphbogen, das antike Rom oder das imposante Wasserspiel vor dem Bellagio. Besonders fasziniert hat uns auch die noch im Bau befindliche Riesengitarre, die einmal zum Hard Rock Café-Hotel werden soll. Die Sphere (eine riesige Halbkugel vollgespickt mit LED-Lämpchen) war auch cool zum Bestaunen. Shops gibt‘s natürlich auch nicht wenige. Im „I love sugar“store gibt‘s auf 2 Stockwerken alles mögliche Ungesunde von riesen Gummibären (1 Bär à 2,5kg!), über Insekten-Lollis bis hin zu weit über 100 Sorten Schleckzeug zum Abfüllen… Auch im M&Ms-Laden gab‘s neben viel unsinnigen Merchandiseartikeln ganz viele Sorten mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und Farben. Im Cola-Store gönnten wir uns ein „Around the world tray“. Das sind 14 Becher mit unterschiedlichen Getränken aus aller Welt zum Probieren. So testeten wir zB. eine Gurkenlimonade, ein Gesöff, das nach BBQ-Sauce schmeckte, etwas grusig Bitteres aus Italien oder auch feinen Ananassaft…
    Jedenfalls waren wir so eingenommen, dass wir fast ein bisschen die Zeit vergassen und es etwas knapp wurde, um noch pünktlich zu der gebuchten Show zu kommen. Dann war doch auch prompt noch der Bus voll und wir mussten den nächsten abwarten. So kam es, dass Familie Bachmann wie die „Pickte“ durch die Casinos des MGM Grand rannte, da das Theater natürlich im hintersten Ecken des Komplexes versteckt war. Dank dieses Einsatzes schafften wir es aber noch rechtzeitig auf unsere Plätze im riesigen Theater und dann ging es los mit Kà, einer Produktion von Cirque du Soleil. Mit einer Art Haka wurden wir empfangen und so fühlten wir uns gleich etwas an Neuseeland zurückerinnert. 🥰 Am Ende der Show waren wir ⚡️🤪🤩🥳🤯😳😵🙌🏻😱. Was war das bitteschön??? Sozusagen ein Abenteuer-Actionfilm einfach in echt.

    Danach nochmals den Strip by night erleben und wieder ganz früh um 1 Uhr morgens ins Bett… Tja, hier wird die Nacht halt zum Tag… 🫣

    Übrigens: Als Gian irgendwo den Übernamen „Sin City“ las, wurde ihm plötzlich bewusst, warum Las Vegas so genannt wird: „Esch das wörklech sin, wie Sünde? Ah, wäg de Casinos, em Alkohol ond de Froue…“ You got it! 😉
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  • Valley of Fire

    March 16 in the United States ⋅ 🌙 13 °C

    Nach einer etwas längeren Nacht (wenn auch nicht sehr viel) sagten wir SinCity tschüss und machten uns auf den Weg in den Zion Nationalpark. Auf dem Weg lag das äusserst skurrile, aber wunderschöne Valley of Fire.
    Diese Sandsteinfelsen, welche vor ca. 250 Millionen Jahren gebildet wurden, trugen sich im Verlauf der letzten Jahrmillionen durch Erosion ab und bildeten diese interessanten Formen und Löcher. Die rote Farbe des Steins kommt von einem eisenhaltigen Mineral, das sich auf dem Sand ablagert und oxidiert, sodass es nun rötlich wirkt.
    Der Sand an und für sich wäre klar wie Glas ohne Farbe.
    Wir machten einen kleinen Umweg um durch dieses Tal zu fahren, aber es war den Weg, die Zeit und die 15 Dollar Eintritt wert. Schon nur das Visitor Center war super spannend, lehrreich und mega gut gemacht. Es wurde davor gewarnt einfach so in Ritzen und Löcher zu greifen, da sich dort gerne Klapperschlangen einnisten… 😨 Dann sind wir mal lieber vorsichtig! Beim Rainbow Vista machten wir unsere Mittagspause und einen kurzen Spaziergang durch die Sand-Steinwüste. Dabei entdeckten wir erstaunlich viel Leben: herrliche blühende Kakteen, diverse Tierspuren im Sand und ein kleiner Lizard (eine Eidechse) huschte sogar an uns vorbei…
    Da wir rechtzeitig in unserer Lodge ankommen wollten (und vielleicht auch ein bisschen wegen der Hitze) liessen wir die restlichen Scenic Points aus und düsten auf dem Freeway 15 weiter unserem Ziel entgegen, mit meist 75mph (das ist ein bisschen mühsam an den USA, dass die für alles andere Einheiten haben: Meilen, Fahrenheit, Pfund, Unzen. Aber hey, so lässt sich ganz einfach immer wieder etwas Mathe üben… Jibi! 🥳). Simi machte sich dabei nicht nur Freunde: er kassierte einen Stinkfinger und wurde ausgebremst, ohne dass wir wissen wofür… 🤷🏻‍♀️ Da hätten wir doch lieber wieder den Shakagruss 🤙, den man auf Hawaii überall bekommt…
    Der Freeway schlängelte sich durch die Virgin River Gorge und führte uns nach Washington (nein, nicht Washington DC), wo wir uns mit Essensvorrat für die morgige Wanderung eindeckten. Gian, unser Wandervogel, freut sich schon wie verrückt auf den Trip zum Angels Landing, wofür wir in der Lotterie die Erlaubnis gewonnen haben, sogar 2x!

    Beim Shoppen erschraken wir, wie spät es schon ist! Wo ist auch nur die Zeit geblieben. Da kam uns in den Sinn, dass da doch noch etwas mit Sommer- und Winterzeit war. Beim Nachforschen haben wir herausgefunden, dass es nicht an der Zeiteinteilung liegt, sondern dass wir schlicht und einfach die Zeitzone gewechselt haben während unserer Fahrt! Wir sind also nur noch 7h hinter euch!

    In Springdale wollten wir dann nur noch unser Zimmer bezogen. Wir wunderten uns, warum der Türcode nicht funktionierte… Ev. mit # am Schluss? Oder mit *? Nochmals Zimmernummer geprüft, die stimmt… Nach vielen Versuchen spähte Gian mal ganz vorsichtig zum Fenster rein und meinte: „Do esch öper drin!“ 😳 Wir haben dann eine andere Zimmernummer erhalten, direkt vor unserem Parkplatz! 😊 Kurz duschen, aufgedrehte Jungs beruhigen und gute Nacht! 😴
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  • Angels Landing (Zion Nationalpark)

    March 17 in the United States ⋅ 🌙 16 °C

    Der heutige Tag war sportlich. Wir haben uns den Hike zum Angels Landing vorgenommen, eine Wanderung, die als eine der gefährlichsten der Welt gilt (zumindest nach amerikanischen Standards) Sie ist nicht ohne, aber als gefährlichste der Welt würden wir sie jetzt nicht bezeichnen. 😄
    Also packten wir am Morgen unsere Sachen in 2 Rucksäcke und liefen zum gratis Shuttlebus der uns dann zum Eingang des Nationalparks gefahren hat. Da der erste Bus bereits rammelvoll war, mussten wir auf den 2. warten, in welchen wir uns dann noch reinquetschen konnten.
    Also Leute wird es heute definitv genügend haben. Das zeigte sich dann auch an den Warteschlangen beim Parkeingang, die sich vor den Eintrittskassen gebildet hatten.
    Da wir aber den Nationalparkpass bereits hatten, konnten wir zum Glück diese Schlange übergehen und direkt in den Park rein und zum Shuttle laufen, der uns zum Start der Wanderung brachte.
    Dort angekommen machten wir uns dann auf, den Angels Landing zu erklimmen.
    Da diese Wanderung im letzten Drittel auf einer Krete verläuft und dementsprechend sehr schmale Stellen hat, ist das Kreuzen von anderen Wanderern schwierig oder teilweise nicht möglich. So musste immer wieder gewartet werden um entgegenkommende Personen, an einer breiten Stelle, passieren zu lassen, bis man selbst weitergehen konnte.
    Da diese Wanderung sehr beliebt ist und dadurch sehr viele Personen diesen Weg gehen, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu tödlichen Unfällen (13 Todesfälle seit dem Jahr 2000). Dies führte dazu, dass die Parkleitung angefangen hat den Zugang zu dieser Wanderung zu limitieren, damit nicht mer so viele Menschen auf einmal auf diesem Weg sind.
    So muss nun im Vorfeld eine Permit (Genehmigung) eingeholt werden. Diese kann aber nicht einfach erworben werden, sondern man kauft quasi ein Los, welches dann in eine Lotterie geht.
    Dafür zahlt man 6 Dollar.
    Wird dein Name gezogen - herzliche Gratulation, du darfst die Wanderung machen, wenn nicht - Pech gehabt. (und die 6 Dollar sind auch weg)
    Wir hatten Glück und bekamen die Permit, was dann nochmals zusätzlich 12 Dollar gekostet hat. Diese Wanderung war aber jeden Dollar wert!
    Insgesamt über 450 Höhenmeter sind zu überwinden (Outdooractive gibt mit allem auf und ab 569 Höhemeter an) auf den ca. 4,5 Kilometern nach oben.
    Die Wanderung geht auf den ersten 300 Höhenmetern stetig bergauf und ist anfangs eher breit und auf einem betonierten Weg.
    Am Ende dieses Weges kommt man zum Scout Lookout (wo man auch noch ohne Permit hinkommt), wo bereits ein grandioser Blick über den Zion Nationalpark genossen werden kann.
    Dann kurz dem Parkranger den Namen genannt (damit er prüfen konnte ob wir eine Permit haben) und eine ID gezeigt und schon durften wir diesen gefährlichen Wanderweg beschreiten.
    Ab da gings dann los mit der Gratwanderung.
    Mit Ketten gesicherte Wege führten den steilen Pfad hinauf. Es musste geklettert und schmale Passagen, bei welchen es links und rechts hunderte Meter runter geht, passiert werden. Die Anstrengung wurde aber x-fach belohnt. Beim Erreichen des Angels Landing wird man mit einer überwältigenden Aussicht belohnt!
    Wir assen dort unser Zmittag und beobachteten die kleinen blitzschnellen Chipmunks, welche umher huschten. Diese waren so zutraulich, dass sie bis auf wenige Zentimeter an uns heran kamen.
    Etwas die Sonne geniessen und die Aussicht bestaunen, bevor es dann wieder denselben Weg 4,5 Kilometer zurück nach unten ging.
    Nach ca. 5 Stunden waren wir dann wieder am Ausgangsort unserer Wanderung. Wir beschlossen mit dem Shuttelbus noch ganz nach hinten in den Canyon zu fahren.
    Dort liefen wir dann noch 2 Kilometer in eine Schlucht hinein, welche am Ende mit speziellen wasserdichten Hosen im Fluss weiterbegangen werden kann.
    Wir hatten weder das Equipment noch die Zeit um dies zu tun also kehrten wir an dieser Stelle wieder um und fuhren mit dem Shuttlebus, zum Parkeingang zurück und mit dem nächsten Shuttle zu unserem Motel, wo wir uns in unserem Zimmer kurz frischmachen wollten für das Nachtessen.
    Bei unserer Türe angekommen, wollten wir den Code eingeben, welcher die Türe öffnet.
    Doch Fehlanzeige. Mit einem Tippen auf den Kasten unter dem Türgriff müssten eigentlich die Zahlen aufleuchten, damit der Code eingegeben werden kann.
    Dieses Teil blieb aber schwarz. Alle anderen an den Türen um uns herum gingen, bloss unserer nicht.. 😬.
    Also ab zur Lobby, doch da war keiner…
    Es lag bloss ein Zettel dort der uns aufforderte anzurufen wenn etwas sei.
    Gemacht getan (danke Schatz) rief Nici dort an hörte jedoch nichts am anderen Ende der Leitung. Also wirklich gar nichts.
    Und jetzt??
    Eine nette Dame, die auch hier Gast ist, hatte genau dasselbe Problem am Morgen. Sie half uns dann und rief mit ihrem Telefon an, mit welchem es dann klappte.
    Wir erklärten dem Typen am anderen Ende des Telefons unser Problem und es hiess sie würden die Türe aus der Ferne öffnen und gleich jemanden vorbeischicken, der das repariert…
    Sagen wir mal so: angerufen hat Nici ca. um 20 nach Sieben und bis jetzt (23:36 Uhr) kam noch keiner vorbei.
    Immerhin klappte es mit dem Öffnen der Türe aus der Ferne, so konnten wir wenigstens hinein.
    Nach dem anstrengenden Tag gönnten wir uns ein feines Znacht und gingen gleich hier um die Ecke in ein Restaurant.
    Da wir vermutet hatten, dass keiner gleich kommen würde, um das Schloss zu reparieren, klemmten wir beim Schliessen der Türe ein Stück Karton zwischen den Riegel, damit dieser nicht schliessen konnte und wir dann auch wieder hinein kamen.
    Dies hat zum Glück funktioniert, sonst hätten wir wohl auf der Strasse schlafen müssen… 😁
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  • Auf zum Bryce Canyon

    March 18 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach dieser superschönen und eindrücklichen Wanderung gestern packten wir heute wieder unsere Sachen und machten uns auf Richtung Nordosten. Der Türcode funktionierte übrigens immer noch nicht, aber das war uns jetzt egal. Die Reise führte uns nochmals durch den wunderschönen und imposanten Zion Nationalpark. Die geschlängelte Strasse führte uns hinauf zum fast 100 jährigen Tunnel. Ein letzter Blick zurück und ab durch die Röhre auf die andere Seite, welche auch immer noch eine schöne Berglandschaft zu bieten hatte.
    Ein kurzer Stopp irgendwo entlang der Strasse gab uns die Möglichkeit diese coolen Sandsteinhügel etwas hinauf zu klettern. Ich hätte ja den ganzen Weg bis oben gemacht, der Rest der Familie meinte dann aber, dass es doch etwas zu steil sei. So blieben wir etwa mittig des Hügels sitzen und erfreuten uns an dem coolen Echo, das die Wände um uns herum erzeugten.
    Die Strasse führte uns dann weiter aus der hügelig/bergigen Landschaft hinaus in eine relativ flache eher langweilige Gegend.
    An der Mt. Carmel Junction machten wir Halt, um etwas zu essen. Ausser einem Resti, einer Lodge inklusive Golfplatz, 2 Tankstellen, einem Generalstore und einem Subway gibt es da nichts. Im Thunderbird Resti haben wir die dort legendären „ho-made“ (home made) Pies getestet. Die Hot Apple Pie with Rum Butter Sauce ist absolut lecker und empfehlenswert! 😋. So günstig wie da haben wir übrigens schon lange nicht mehr gegessen! 😉
    Auf der Weiterfahrt waren wir erstaunt über einzelne Schneeresten, die uns bei 25 Grad doch eher fremd vorkamen. Wir sollten aber später im Bryce Canyon merken, dass hier durchaus noch Schnee liegt!
    Beim Red Canyon bekamen wir einen ersten Eindruck davon, was uns in den nächsten zwei Tagen etwa erwartet. Erste Hoodoos (Felsnadeln) und Felslöcher konnten wir da bestaunen. Kurz vor der Abzweigung zu unserer Unterkunft, sahen wir noch den kuriosen Bryce Canyon Airport. Der war zwar riesengross angeschrieben, von einem Flugobjekt war aber weit und breit nichts zu sehen.
    Da unser Zimmer noch nicht bezugsbereit war, nutzten wir die Zeit noch um uns beim Visitor Center zu informieren. Der Bryce Canyon heisst so, weil ein Mann Namens Bryce die Strasse dorthin bauen liess. Welche Wanderungen wir morgen in Angriff nehmen wollen, haben wir auch herausgefunden. Wir nehmen diejenigen, die nicht allzu schlammig, schneebedeckt oder vereist sind… 😉 Als wir um Punkt 16.30 Uhr aus dem Visitor Center rausgeworfen wurden, nahmen wir noch die 18 Meilen auf dem Scenic drive unter die Räder und genossen auf der Rückfahrt die verschiedenen Aussichtspunkte.
    Als wir zurück beim Ruby‘s Inn waren, war unser Zimmer 7140 (keine Ahnung warum diese Nummer, es hat jedenfalls bestimmt nicht über 7000 Zimmer) dann bereit. Zum Glück bietet diese Unterkunft alles, was wir brauchen: ein Generalstore (um Snacks für unsere Wanderung morgen zu kaufen), ein super leckeres und erst noch preiswertes Buffetrestaurant (das unsere hungrigen Mägen füllte) und gleich neban ist sogar noch eine Laundry (wo wir wieder einmal Wäsche waschen können). Sogar ein Frühstücksbüffet ist inklusive. Da drauf freuen wir uns ganz besonders, nach mehrtägiger Zmorgeabstinenz.
    Na dann, gute Nacht im Ruby‘s Inn!
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  • Bryce Canyon

    March 19 in the United States ⋅ 🌙 11 °C

    Unter Protest von Gian (scho weder go schiegge, werom..???!! 😆) nahmen wir heute den Bryce Canyon unter die Füsse.
    Vorher aber machten wir uns noch über das Frühstücksbuffet her, welches hier bei der Übernachtung mit dabei ist.
    Danach ab ins Auto und zum Sunrise Point gefahren, von wo aus unsere kleine 2-3 stündige Wanderung losging. Auf dem Queen’s Garden Trail ging es dann 165 Höhenmeter hinunter in den Canyon, vorbei an den imposanten Hoodoos, welche sich in beige zu orange verlaufenden Farben in den wolkenlosen blauen Himmel reckten. War es im Schatten doch noch recht kühl mit 17-18 Grad, änderte sich dies schnell im Canyon an der prallen Sonne.
    Zusammen mit gefühlten 500 Touristen (und das in der Nebensaison) schlängelten wir uns auf dem Weg rund um diese Hoodoos herum und staunten ab all den Farben und Formen, die Wind und Wasser mit Hitze und Kälte hier geformt haben.
    Beim Queen’s Garden angekommen konnten wir die Queen Victoria (eine Statue, die in England steht) als in Stein erodierte Hoodoo Kopie sehen.
    Die Ähnlichkeit ist also wirklich verblüffend.
    Kurz noch ein Selfie gemacht für die Challenge, die der Nationalpark macht (3 Selfies an fix definierten Orten machen und im Visitor Center vorzeigen um ein ‚Geschenk‘ zu bekommen) und dann weiter dem Weg entlang. Bevor es zurück nach oben ging, machten wir noch kurz eine Snack- und Abkühlpause im Schatten von ein paar Bäumen. Der Weg nach oben führte dann via dem Wallstreet Trail weiter, der sich mitten durch eine mächtige Schlucht zieht.
    Der Name macht dem Weg alle Ehre, es sind wirklich mächtige Wände die sich links und rechts des Weges erheben, bevor es dann steil auf einem gewundenen Weg wieder nach oben geht.
    Dort angekommen bestaunten wir nochmals die phantastische Aussicht über die vielen Hoodoos, die sich unter uns in ihren orangen Farbtönen türmten.
    Danach stand nur noch ein kleiner Spaziergang auf dem Plan, welcher zur Mossy Cave (Mooshöhle) führte. So verlockend der Name klingt, so enttäuschend war der Anblick dieser Cave nach der 10 minütigen Wanderung. Das Bachbett, an dem wir entlang gelaufen sind, war relativ gross und an den Bäumen, die da teilweise quer darin lagen, muss es auch ab und zu wirklich viel Wasser haben.
    Doch jetzt schlängelte sich nur ein kleiner Rinnsal Wasser das Bachbett ab, was einem eigentlich schon ein bisschen eine Vorahnung gab, dass diese Cave wohl nicht so umwerfend sein wird.
    Das war sie dann auch nicht. Man sah, dass es einen wohl wirklich schönen Wasserfall hätte, wenn genügend Wasser da wäre, doch aufgrund der Trockenheit reduzierte sich diese Mooshöhle auf ein paar grüne Flecken, von welchen es ein wenig getropft hatte.
    Naja, wir hatten dann unseren Spass im Bachbett beim kleinen Rinnsal Wasser, welches wir dann zu einem kleinen See gestaut haben… 😁
    Zurück auf der Strasse machten wir uns auf zum Visitor Center, um unsere ‚Belohnung‘ für die Challenge abzuholen. Wir hatten die 3 verlangten Selfies gemacht und die Jungs malten sich schon aus, was es da jetzt für einen grossen Preis geben wird.
    Wir versuchten sie im Vorfeld schon mal von ihren Vorstellungen zu distanzieren um die Enttäuschung nicht allzu gross werden zu lassen. Im Visitor Center angekommen sagten wir dann einem Ranger, dass wir die 3 Punkte erwandert hätten. Dieser wollte nicht mal die Beweisfotos sehen, sondern fragte uns nur ob es uns gefallen hat. Nachdem wir diese Frage bejaht hatten, drückte er uns je einen Kleber in die Hand und das wars 😆
    Hoch erhobenen Hauptes und stolz sind wir dann mit unseren Klebern aus dem Visitor Center stolziert zurück zum Auto 😂
    Da es gleich neben unserem Zimmer eine Laundry hat und wir dringend wieder mal saubere Wäsche benötigten, haben wir dann noch eine Runde waschen eingelegt.
    Während ich die Wäschearbeit machte, machte Nici mit den beiden Jungs wieder mal etwas Schule.
    Danach liessen wir es uns nochmals gut gehen in dem feinen und sehr günstigen Buffetrestaurant. Da wir nicht zu Mittag gegessen hatten, lohnte es sich definitiv.. 👍
    Nach dem Essen war es bereits dunkel draussen und wir machten uns dann nochmals auf in den Park (nachdem wir uns gut und warm eingepackt hatten) um die Sterne am klaren Nachthimmel zu beobachten. Ausser Nici sah leider keiner von uns eine Sternschnuppe, dafür tausende und abertausende von Sternen und ganz schwach die Milchstrasse.
    Da wir morgen versuchen möchten (mit Betonung auf versuchen) den Sonnenaufgang im Park zu sehen, machten wir nicht allzu lange und gingen dann nach ca. einer halben Stunde wieder zurück.
    Kurz duschen, Zähne putzen und ab ins Bett.
    Morgen möchten wir um 6 Uhr auf, damit wir den Sonnenaufgang um halb 8 inklusive Morgendämmerung sehen können.
    Mal schauen ob wirs schaffen… 😄
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  • Fahrt Richtung Lake Powell

    March 20 in the United States ⋅ 🌙 5 °C

    Zu dritt haben wir heute morgen den Sonnenaufgang am Sunrise Point im Bryce Canyon bestaunt. Janosch hat’s vorgezogen noch etwas länger im kuschlig warmen Bett zu bleiben. Draussen war es nämlich gerade mal 3 Grad warm bzw. kalt. Gut eingemumelt machten wir uns auf den Weg. Die Sonne ging langsam am Horizont auf und tauchte die Hoodoos in ein warmes rot/oranges Licht. Unser Zeitraffervideo wurde leider zweimal von der gleichen Dame gecrasht. Unser „Stativist“ Simi, hat sie beim 2. mal aber gekonnt ausgeblendet. Danke, Simi, für‘s Durchhalten!
    Nach diesem wunderbaren Naturschauspiel musste sich Nici erst mal unter der warmen Dusche aufwärmen, bevor‘s dann wieder zum Frühstücken ging. Mit halbvollen Bäuchen machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft in Big Water, in der Nähe von Page. Wir füllten die Mägen nicht ganz, weil wir auf der Fahrt wieder bei der Mt. Carmel Junction vorbeikamen, wo wir uns nochmals eine leckere Apple Pie gönnen wollten.
    Der nächste Zwischenstopp waren die Sand Caves. An der drückenden Sonne ging es erst einen sandigen Fussweg entlang und dann eine kurze Kraxelei den Sandsteinhang hinauf. Die Höhlen (sie sind menschgemacht und stammen aus der Bergbau-Ära) hatten wunderschöne Marmorierungen, die leider durch viel Gekritzel von vorherigen Besuchern getrübt wurden.
    In Kanab, das uns sehr an das Städtchen aus dem Film Cars erinnerte, liessen wir uns im Visitor Center beraten und bummelten durch die Läden und das Westernrestaurant Iron Horse, inkl. Spielmöglichkeiten.
    Danach Non-Stop auf mehr oder weniger schnurgerader Strasse zu unserer Unterkunft „Under Canvas“. Das ist eine völlig abgelegene Glampingsiedlung, wo wir in 2 safariähnlichen Zelten hausen, in denen es uns aber an nichts fehlt: Dusche/WC, riesengrosses Bett und ein Holzofen für kalte Nächte ist alles da. Ein tolles Restaurant hat‘s auch, wo wir begleitet von Lagerfeuer und live Musik unter freiem (Sternen)himmel den Tag ausklingen liessen… Herrlich!
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  • Bucksin Gulch (Slot Canyon)

    March 21 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach einer doch eher frösteligen Nacht im Zelt (unter der Decke war'is jedoch kuschelig warm) erwachten wir, als die Sonne das Zelt erhellte und wärmte.
    Der Plan für heute war der Wire Pass Trailhead, der in den Bucksin Gulch mündet, einem wunderschönen Slot Canyon.
    Da wir in der näheren Umgebung keine Lebensmittel kaufen konnten, mussten wir auf die teuren Sandwiches, die es in diesem Resort hier gibt, zurückgreifen. Deshalb gabs auch nur 2 Stk. welche wir uns dann teilten. Dafür noch einen gesunden und leckeren Fruchtbecher. Immerhin gab es das Trinkwasser umsonst.
    Die Fahrt zum Start des Wanderweges dauerte 45 Minuten und führte die letzten 8 Meilen über eine unbefestigte Schotter- und Sandstrasse.
    Wenn es regnet wird dringend davon abgeraten diese Strasse zu benutzen, da sich die Fahrbahn in einen Schlammsumpf verwandelt. Dies haben auch die teils sehr tiefen Furchen in der Fahrbahn bewiesen.
    Auf dem Parkplatz angekommen zahlten wir unsere 24 Dollar Day Permit und machten uns auf den Weg in den Canyon. Die Sonne brannte vom Himmel und wir schwitzten uns bei 30 Grad im Schatten einen ab...
    Als wir dann den Anfang des Canyons erreichten und durch diese meterhohen ausgewaschenen Wände liefen, wurde es wieder angenehmer, ja schon fast etwas kühl.
    Der Wind wehte uns teils kalt, teils warm, wie aus einem Föhn, entgegen. Mal Rückenwind, mal Gegenwind. Dieser Canyon hat wohl sein ganz eigenes Wind- und Temperatur System… 😄
    Die Farben und Formen in dem Canyon waren atemberaubend. Die Sonne stand perfekt über dem Canyon, so dass die Wände in ein leuchtendes orange getaucht wurden…
    Nach 4 Stunden Staunen, Sandwich essen, Schwitzen, Gemule von Gian abhören und vielem anderem, standen wir wieder bei unserem Auto, das in der Zwischenzeit eine Innentemperatur kurz vor dem Schmelzpunkt erreicht hatte. 😫
    Da die Sitze des Autos in einem schönen dunklen glatten lederähnlichem Material sind, hat es uns auch die Beine beim Einsteigen schön angrilliert… 🔥🥵
    Der nächste Halt war dann beim Glen Dam, welcher den Lake Powell, den 2. grössten Stausee der USA und Wasserreservoir für 40 Millionen Menschen ist, staut.
    Aufgrund der seit längerer Zeit anhaltenden Dürre und den überdurchschnittlich hohen Temperaturen (der Durchschnitt im März wäre 17 Grad, wir hatten heute 30 Grad) ist der Wasserspiegel auf einem sehr tiefen Niveau.
    Die Füllmenge beträgt lediglich 24-25% und der Wasserspiegel liegt im Vergleich zum Vorjahr 9,5 Meter tiefer.
    Wenn der Stausee völlig gefüllt wäre, würde der Wasserspiegel gar 52 Meter höher liegen als er aktuell ist!
    Der aktuelle Füllstand ist der tiefste seit seiner Erstbefüllung in den frühen 1970er Jahren.
    Der Damm wird auch zur Stromerzeugung genutzt und erzeugt durchschnittlich 5 Milliarden Kilowattstunden im Jahr.
    Danach zog es uns zurück zu unserem Zelt, wo wir uns kurz frisch gemacht haben und dann nochmals unter freiem Himmel Znacht gegessen haben.
    Den Abend liessen wir dann mit Marshmallow bräteln über dem Lagerfeuer ausklingen…
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  • Via Horse Shoe Bend zum Grand Canyon

    March 22 in the United States ⋅ 🌙 16 °C

    Heute mussten wir leider unserer coolen Zelt Unterkunft tschüss sagen und zogen weiter Richtung Grand Canyon. Kurz nach der Abfahrt wechselten wir den Staat von Utah nach Arizona. Da Arizona in einer anderen Zeitzone liegt, haben wir beim Wechsel eine Stunde Zeit geschenkt bekommen. Zeit, die wir gut nutzen konnten bei all unseren grossen und kleinen Stopps.
    Die Route führte uns nochmals über die kolossale Brücke beim Glen Dam nach Page, wo wir uns im Safeway mit einem riesen Sandwich fürs Mittagessen eingedeckt haben. Noch etwas Knabberzeugs und Wasser dazu und weiter gings.
    Wir wollten noch an den Lake Powell und uns selbst ein Bild von dem tiefen Stand des Wassers machen. Es ist jedoch gar nicht so einfach an den See heran zu kommen wegen des steilen Ufers. Am besten geht’s an einem der vielen Bootsrampen, wo die Schiffe und Boote gewassert werden.
    Wir haben dann solch einen Ort gefunden und fuhren zu der Rampe beim Antelope Point. Doch mit Wassern von Schiffen war da nichts mehr. Das Ende der Rampe stand ca. 10-20 Meter über dem Wasserspiegel. Wenn du also dein Boot nicht ins Wasser werfen möchtest, musst du dir einen anderen Zugang zum Wasser suchen. Das einzige, was hier noch gewassert wird, sind Kanus, die ans Wasser herunter getragen werden.
    Das Wasser selber ist klar und sauber, aber auch relativ kalt. Gemäss Auskunft in der letzten Unterkunft ca. 7 Grad. Also für uns nichts zum Baden…
    Nach einem Tankstopp gings dann weiter Richtung Horse Shoe Bend, einer Windung des Colorado Rivers, welche die Form eines Hufeisens hat.
    Auf dem Weg dahin sahen wir in der Ferne an einem der vielen Hügel Fahnen und Banner stehen, sowie viele Fahrzeuge. Motorräder fuhren dort die Hügel rauf und runter, was sie anscheinend als Wettkampf betrieben. Ziel war es, glauben wir zumindest, mit seinem Motorrad soweit wie möglich nach oben zu fahren.
    Leider war die Zufahrt zu diesem Areal nur per Sandstrassen möglich, was unser Santa Fe nicht geschafft hätte und wahrscheinlich abgesoffen wäre.
    So haben wir aus der Ferne etwas zugeschaut, wie sie mit den Motorrädern auf diese Hügel gefahren sind…
    Der Horse Shoe Bend war dann nach einer kurzen Fahrt erreicht und nach 10 Dollar Eintritt durften wir sogar parkieren.
    Man könnte auch auf die Idee kommen die Aussfahrtsstrasse als Einfahrt zu benutzen um sich die 10 Dollar zu sparen. Der Besitzer des Autos vor uns auf dem Parkplatz mit den 4 platten Reifen hat das wohl getan. Wahrscheinlich hat er die Krallen bei der Ausfahrt übersehen, welche sich beim Herausfahren nach unten legen, jedoch beim entgegengesetzten Hereinfahren starr bleiben und sich in die Pneus krallen!
    Ich denke die 4 neuen Pneus plus der Pannendienst, oder wer auch immer diese Räder montieren muss, kosten mehr als 10 Dollar... 🤔
    Der kurze Walk zur Aussichtsplattform dauerte ca. 10-15 Minuten bis man sich an der Kante dieser Naturschönheit befand.
    1200 Meter unterhalb dieser Kante des Canyons windet sich der Colorado wunderschön um diesen Horse Shoe Bend was geschätzt 100 andere Personen mit uns bestaunt haben.
    Dann nahmen wir den gut 2,5-stündigen Weg zum Grand Canyon auf uns. Die Fahrt auf den gefühlt unendlich langen geraden Strassen war teils monoton, teils sehr interessant und imposant. An einer etwas erhöhten Stelle mit wunderschönem Blick über das Land haben wir uns dann das Monster Sandwich einverleibt.
    Im Grand Canyon Nationalpark angekommen war es dann schon relativ spät. Wir schafften es aber noch den Desert View Aussichtspunt zu besuchen, wo wir das erste mal vor diesem riesigen Canyon (teils bis 29 Kilometer breit und 1800 Meter tief ) standen und staunten. Der nächste Aussichtspunkt: Lipan Point, erreichten wir genau richtig zum Sonnenuntergang, welcher uns fantastische Farben an den Himmel zauberte.
    Dann war dann aber die Geduld der Jungs langsam am Ende, da sich der Hunger meldete. Dummerweise mussten wir nochmals eine halbe Stunde fahren bis zu unsere Unterkunft und der Möglichkeit etwas zu essen.
    Jetzt liegen beide schlafend in ihrem Bett und auch bei uns gehen bald die Lichter (des Natels) aus…
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  • Grand Canyon

    March 23 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Unser Programm für heute (Achtung Trommelwirbel): der Grand Canyon!!! Jedenfalls vom Rim aus… Irgendwie hinab zu gehen, auch nur ein Teilstück, hatte gar niemand Lust. War also die Frage, mieten wir ein Velo oder machen wir uns zu Fuss und mit Shuttlebus auf den Weg? Da auf der Karte die Fusswege spannender aussahen und näher am Rand des Canyons verlaufen, entschieden wir uns für die gratis Version per pedes und per Bus…
    Also machten wir den Abschnitt vom Mather Point via Yavapai Point über den Trail of time bis zum Village. Der Weg war aussichts- und lehrreich, aber leider durchwegs geteert… 😒 Das Highlight war ein Eichhörnchen gleich am Anfang des Weges, das sich fast streicheln liess.
    Beim Trail of time fragten wir uns immer wieder, woher die Wissenschaftler denn genau wissen können, ob ein Gestein nun 750 Millionen Jahre alt ist oder 900 Millionen Jahre… 🧐
    Beim Village angekommen wollten wir dann eigentlich auf den Bus, fanden aber stattdessen einen Zug, der dort am Bahnhof stand. Wir warteten eine ganze Weile ab, bis er sich mit lautem Hupen in Bewegung setzte.
    Die Zugstrecke von Williams zum Grand Canyon wird nur noch zu touristischen Zwecken betrieben und es fährt täglich ein Zug hin und wieder zurück.
    Den Shuttlebus fanden wir dann auch noch. Die „rote Route“ führte uns nochmals zu einigen Aussichtspunkten. Einen kleinen Abschnitt sind wir auch nochmals gewandert, diesmal immerhin nicht mehr auf geteerten Wegen und mit viel weniger Leuten, aber irgendwann hatten wir dann doch alle das Gefühl: „Jez heimer‘s langsam gseh!“
    Auf der Rückfahrt haben wir dann noch Rehe und Elche entdeckt und die Wolken leuchteten feuerrot nach dem Sonnenuntergang…
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  • Flagstaff / Route 66

    March 24 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf dem Weg nach Sedona, unserem nächsten Ziel, verliessen wir den Grand Canyon Richtung Williams. Beim Ausgang des Nationalparks kamen wir an Tusayan vorbei, welches ein IMAX Kino hat und den Film "Grand Canyon - rivers of time" spielte.
    Kurzentschlossen setzten wir den Blinker und informierten uns über die Preise und Spielzeiten. Die Preise waren ok und der nächste Film startete gleich, also sassen wir 5 Minuten später gebannt vor der riesigen IMAX Leinwand.
    Der Film war wirklich eindrücklich und erzählte bildgewaltig die Geschichte des Canyons sowie seiner früheren menschlichen Bewohner und den Pionieren, die den Canyon erforschten.
    Danach gings weiter Richtung Flagstaff, wo wir unsere Mittagspause einlegten. Feine Salate aus dem Store im Grand Canyon, Ananas Stücke sowie etwas Süsses als Dessert war unser Zmittag auf einem Bänkli in Flagstaff.
    Irgendwie kam uns der Name Flagstaff bekannt vor, also googelten wir kurz ein wenig und erfuhren dann, dass die Route 66 durch diese Stadt führt. Das Visitor Center war nur ca. 5-10 Minuten von uns entfernt, also machten wir uns auf, dieses zu besichtigen.
    Dieses war nicht so der Bringer, dafür hatte die Oldtown von Flagstaff Charme mit vielen coolen kleinen Läden. Wir schländerten etwas durch die Strassen, bewunderten die alten Häuser und gönnten uns eine Glace im Grand Canyon Chocolate.
    Weiter ging es dann kurz auf der alten ehrwürdigen Route 66, bis wir dann auf die 89A abzweigen mussten.
    Nach weiteren 50 Minuten Fahrt kamen wir dann in Sedona, inmitten wunderschöner roter Berge an.
    Im Hotel erwartete uns dann eine tolle Wohnung mit Küche (super, so können wir wieder selbst kochen) Balkon, Stube (inkl. Cheminée) und sogar einer Waschmaschine mit Tumbler.
    Sogleich zogen wir los und kauften uns zu Essen um hier kochen zu können.
    Als erstes Menu gab es Mac&Cheese, auf deutsch: Makkaroni mit Käse stilecht aus der Mikrowelle… 😂
    Waren aber fein, wenn sie auch nicht an die ‚Chäshörnli‘ bei uns herankommen.
    Ein Bohnanza und Dog rundeten den Abend ab.
    Morgen legen wir einen gemütlichen Plegeritag ein, bevor es dann am Donnerstag mit einem UTV offroad geht… 😁
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  • Plegeritag

    March 25 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Tag begann ganz gemütlich mit etwas länger schlafen. Dann machte ich mich daran, auf dem schönen Balkon etwas fürs Geschäft zu arbeiten, bis dann die Jungs und Nici auch wieder das Bewusstsein erlangten.
    Gemeinsam frühstücken und dann wurde noch etwas Schule gemacht, Deutschtest geschrieben und weiter gearbeitet.
    Ich habe noch etwas nach einem guten Spot in Titusville (Florida) recherchiert, falls die Artemis 2 Rakete planmässig am 1. April um 18:24 Uhr (lokale Zeit) in Cape Canaveral starten würde.
    Da ein riesiger Ansturm an Zuschauern erwartet wird, könnte das ein schwieriges und mit viel Warten verbundenes Unterfangen werden. Und trotzdem wäre dies ein ‚Once in a Lifetime‘ Erlebnis.
    Am Nachmittag machten wir uns dann auf und erkundeten die nähere Umgebung zu Fuss. Dabei fanden wir ein Resti, das super feines Brot hat. So richtig mit Kruste und nicht dieses matschige, gummige Möchtegernbrot, das es überall zu kaufen gibt.
    Das Sandwich, das wir bestellt hatten war somit eines der feinsten, das wir seit langem gegessen haben. 🤤
    Weiter hatte es die typischen Souvenirshops und wieder teure Glace-Läden, wo eine Kugel um die 7 Dollar kostet wie in Las Vegas.
    Kurz noch im Visitor Center über die möglichen Wanderungen informiert und dann machten wir uns noch mit dem Auto auf um die berühmte Chapel of the holy cross zu besichtigen. Da diese aber bereits geschlossen war fuhren wir noch etwas weiter dem Scenic drive entlang durch die Red Rocks bis zum Yavapai view point. „Zufälligerweise“ war dies auch gleich der Platz, wo man am besten den Sonnenuntergang bestaunen kann.
    Die Berge wurden in ein leuchtendes Rot getaucht, während die Sonne immer tiefer gegen den Horizont wanderte.
    Danach ging es zurück in unsere schöne Wohnung, wo es Pasta als Znacht gab und wir noch eine Runde Dog gespielt haben.
    Morgen werden wir mit einem UTV die Offroad-Pisten in der Gegend rund um Cottonwood und Sedona unsicher machen… 😄 Darauf freuen sich alle riesig!
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  • Yamaha Rmax 1000

    March 26 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Off- Road, wir kommen!!
    Heute wieder mal um 6 Uhr aufgestanden, damit wir nach 20 Minuten Fahrt pünktlich um 8:15 Uhr beim Vortex ATV Rental in Cottonwood auf dem Platz stehen.
    Kat, die nette ältere Dame, wies uns in alles ein, zeigte uns die besten Off-Road Routen und nachdem wir das Video über die Do‘s und Dont‘s angeschaut hatten, durften wir unseren Yamaha Rmax 1000 besteigen, den Motor starten und Richtung Wüste starten.
    Das Fahren stellte sich als gewöhnungsbedürftig heraus, nach ein paar Kilometern hatte man aber den Dreh raus. Blinker gab es keinen, dafür wurde der Arm verwendet. 😁
    An was man sich aber definitiv gewöhnen musste war der Sound!!
    Der Yamaha Motor in Verbindung mit den Offroadpneus auf asphaltierten Strassen war dermassen laut, dass wir kein einziges Wort mehr voneinander verstanden haben, ausser wir haben uns angeschrien.
    Als wir dann auf die Offroad-Piste einschwenkten, wurde es mit dem Lärm ein wenig besser. Das Fahren auf den Strassen (teils konnte man es nicht mehr Strassen nennen) machte einen riesen Spass und war je nach Neigungswinkel und Felsblöcken, die im Wege lagen, auch noch anspruchsvoll.
    Wir erkundeten als erstes die Honanki Heritage Site, in der es alte Malereien der Ureinwohner zu sehen gab. Beim Betreten des Gebietes wurden wir vor den heimischen Schlangen und Taranteln gewarnt, deren Lebensraum wir betraten.
    ‚Leider‘ bekamen wir jedoch keine der beiden zu Gesicht, zur Freude von Nici (Schlangen) und Gian (Spinnen). ☺️
    Danach ging es weiter über den Outlaw Track, der dann sehr schnell sehr spannend wurde. Das Schild, welches zu Beginn des Tracks stand, welches ‚normale‘ Autos vor der Weiterfahrt warnte, gab uns bereits einen ersten Hinweis, dass es nun wohl nicht mehr nur unebene Gravel Strassen sein werden.
    Ein paar Meter weiter wurde der Verdacht dann Tatsache. Dicke Brocken von Steinen und Felsen lagen im Weg und es gab steile Passagen auf und ab zu überwinden.
    Es kamen uns viele andere Offroader entgegen, was auf der schmalen Strasse relativ mühsam war, da es wenig Platz zum Ausweichen hatte.
    Einer der anderen Offroader sagte dann zu uns, dass ihm gesagt worden sei, dass dieser Track oneway (Einweg) befahrbar sei, also genau entgegen unserer Richtung. Da wir keine entsprechenden Schilder oder Hinweise gesehen hatten, fuhren wir weiter. Doch nach etlichem weiteren Gegenverkehr entschlossen wir uns dann doch umzukehren und den Track auf die andere Seite zu fahren. Dies kostete uns zwar eine gute Stunde, aber der Outlaw Track war es wert.
    Beim Befahren des Weges in die andere Richtung kam uns jedoch auch wieder Gegenverkehr entgegen, was uns dann zeigte, dass wir hätten weiterfahren können auf die andere Seite. Naja so haben wir diesen Outlaw Track halt 2,5 mal gefahren… 😄
    Auf der Weiterfahrt zum Hide Out Cave Hügel sahen wir dann plötzlich dicke schwarzgraue Wolken am Himmel, die sich hoch erhoben.
    Es musste sich um ein Buschfeuer handeln, das hinter dem Berg loderte.
    Wir beobachteten während der Fahrt die Wolken und sahen, dass sie dann langsam immer heller und weniger wurden.
    Später haben wir dann, nach Recherchen im Internet, herausgefunden, dass es tatsächlich ein Buschfeuer war, das sich auf 7 Hektaren ausgebreitet hatte, die Feuerwehr aber zum Glück innerhalb einer Stunde nach Ausbruch die Lage unter Kontrolle gebracht hatte.
    Als wir beim Hide Out Cave Hügel ankamen, mussten wir ca. 15 Minuten zu der coolen ‚Höhle‘ laufen in der wir dann unser Zmittag gegessen haben.
    Ganz alleine genossen wir dort den Ausblick auf die Berge und unser Zmittag, bestehend aus Härdöpfu- ond Hörnlisalat mit Bagels. Zum Dessert gab es ein Zimt Mufffin… Mhhhhh 🤤
    Von den knapp 9 Stunden die wir unser Mobil benutzen durften, hatten wir nun nur noch ca. 2,5 Stunden übrig und fuhren dann via Powerline Track langsam zurück. Auch dieser Track war wieder sehr abenteuerlich und steinig… 😁
    Nach den 2,5 Stunden, ein paar weiteren Stopps, einigen Fahrerwechseln und viel, viel Staub und Sand brachten wir unser Offroad-Wägeli wieder zurück, wo wir es entgegengenommen hatten.
    Das war ein tolles Erlebnis, das uns allen riesig Spass gemacht hat.
    Auf der Rückfahrt mit unserem ‚normalen‘ Hyundai meldete sich dann der Hunger und wir statteten dem einzigen McDonald‘s mit einem türkisenen Logo einen Besuch ab.
    Die Geschichte dahinter, dass dieses M des McDonald‘s türkis und nicht gelb ist, hat seinen Ursprung bei der Stadtverwaltung von Sedona. Als McDonald‘s das Baugesuch für die Filiale eingereicht hatte, war eine Auflage der Stadtverwaltung, dass das M des Logos nicht gelb sein dürfe, da dies gegen das ganze Gebäude- und Stadtkonzept sei, da alles in einem Rotton oder zumindest in gedämpften Farben gehalten wird, um sich den roten Felsen der umgebenden Berge anzupassen.
    So entschloss sich McDonald‘s sein Logo in Türkis zu ändern, eine Farbe von Edelsteinen, die hier in der Ungebung sehr häufig vorkommen.
    So kam es, dass der McDonald‘s in Sedona der einzige weltweit ist, der ein türisfarbenes M hat. Wir sahen viele Leute, die einfach nur kurz angehalten haben, um ein Foto davon zu knipsen…
    ‚Zuhause’ in der Wohnung spülte dann eine gründliche Dusche den ganzen Sand und Staub aus unseren Körperöffnungen, was wirklich eine Wohltat war…
    Nach einem abschliessenden Spiel, fielen wir dann erschöpft, aber zufrieden ins Bett…
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  • Scottsdale

    March 28 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Auf unserer Reise nach Scottsdale, einem Vorort von Phoenix, haben wir noch einen kurzen Stopp am Flugplatz in Sedona eingelegt, welcher auf einem Plateau erhöht über der Stadt thront.
    Viel los ist da allerdings nicht. Wir sahen gerade mal 2 kleine Privatflieger (eine Cirrus und eine Cessna) sowie einen Privatjet, die gestartet beziehungsweise gelandet sind.
    Weiter wollten wir auf der Weiterfahrt nochmals versuchen die Chapel of the Holy Cross zu besichtigen, da sie bei unserem ersten Besuch bereits geschlossen war.
    Nun war die Kirche zwar geöffnet, jedoch standen die Autos Schlange und kämpften um jeden Parkplatz. Darauf hatten wir aber gerade so gar keine Lust, sodass wir eine perfekte 3 Punkt Kehrtwende gemacht haben und wieder weggefahren sind.
    Dasselbe Bild zeigte sich dann auch am Bell Rock, welchen wir noch gerne kurz bestiegen hätten (jedenfalls 2 von uns 😄) sodass wir dann Sedona hinter uns gelassen haben und Richtung Phoenix gefahren sind.
    Die Fahrt dorthin war nicht gerade aufregend, sodass wir auch keinen Halt eingelegt haben.
    So ca. eine halbe Stunde vor Erreichen unserer nächsten Unterkunft in Scottsdale merkte man, dass es urbaner wurde. Der Verkehr nahm stetig zu und die Autobahn war plötzlich 7 spurig. Dank dem Navi (und Nici, der perfekten Copilotin und Navigatorin) fanden wir aber auch dieses Ziel im ersten Anlauf, ok, dem zweiten 😆
    Bei 32 Grad im Schatten erschlägt es einen fast, wenn man das klimatisierte Auto verlässt.
    So haben wir gerade mal eingecheckt, die Koffer und Rucksäcke in unsere kleine Wohnung gebracht und dann mal alles Gepäck gewogen, um zu wissen, wie viele Kilos wir noch übrig haben um ev. noch Souvenirs nach Hause nehmen zu können.
    Es sind noch ca. 5 Kilo, die wir einpacken können. Dann sind die 4 x 23 Kilo der Koffer und die 4 x 8 Kilo des Handgepäcks ausgeschöpft. 😬
    Als die Sonne dann langsam unter gegangen war, es aber immer noch 30 Grad war, wagten wir uns wieder nach draussen und gingen nach Old Town Scottsdale, einem ‚alten‘ Teil von Scottsdale. Dort ist noch etwas Betrieb in den diversen Bars und Restaurants.
    Wir entschieden uns im Brat Haus, einem im bayrischen Stil gehaltenen Reschti, etwas zu essen.
    Nebst Spätzle und etwas, das sie Kartoffelsalat genannt haben, gab es auch diverse Würste, welche dann als eine Art Hotdog verpackt daher kamen. Alles in allem wars aber gut.
    Morgen haben wir geplant in die Kirche zu gehen und danach an den Canyon Lake zu fahren um ev. nochmals baden zu gehen.
    Mal schauen… Eines muss aber ganz sicher noch sein: einen der Riesenkakteen (Saguaros) von Nahem bestaunen!
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  • Palm Sunday

    March 29 in the United States ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute morgen durften wir wieder einen GD in unserer Gemeinde in Phoenix besuchen. Wir wurden wiederum herzlich empfangen und erlebten einen erfrischenden, modernen GD mit sogar einer Taufe! 😊
    Die Jungs brauchten danach etwas Geduld mit uns, da wir natürlich mit ganz vielen Leuten ins Gespräch kamen und schliesslich zu den letzten gehörten, die die Kirche verliessen…
    Nach einem kurzen Einkaufs- und Pinkelzwischenstopp, machten wir uns auf, dem Scenic Apache Trail durch die Suspition Mountains zu folgen mit dem Ziel im Canyon Lake zu baden. Die Fahrt war wirklich sehr schön und unterwegs konnten wir auch ein Fotoshooting mit den Saguaros (den grossen berühmten Kakteen) einlegen.
    Am See selbst waren wir natürlich nicht die einzigen. Die Parkplätze waren übervoll (die falsch parkierten Autos hatten bereits Strafzettel oder zumindest Verwarnungen an den Scheiben) und zahlreiche Boote, Jetskis und vor allem SUPs waren auf dem See unterwegs. An einem Nebenarm fanden wir dann doch einen ganz legalen freien Parkplatz und wir gesellten uns zu den Einheimischen, die mit Grill, Tischen und Hängematten ausgerüstet wohl den ganzen Tag dort verbrachten. Obwohl es düppig heiss war, wollte niemand von uns ins Wasser, war es doch ziemlich trüb und schlammig… So streckten wir nur kurz die Füsse ins Wasser und spielten danach zwei Runden Dog, atmeten den leckeren Grill- und Gräselduft der Nachbarinnen ein, beobachteten den Balztanz zweier Vogelmännchen und das Balzverhalten junger Männer, die von möglichst hohen Felsen in den See sprangen. 😉
    Obwohl das Wetter den ganzen Tag eher trüb und etwas bewölkt war, zeigte der Himmel bei der Rückfahrt einen wunderschönen Sonnenuntergang! 🤩
    Zurück in unserer Wohnung machten wir unser Gepäck wieder flugfähig, sprich alles wieder richtig packen nach Aufgabegepäck/Handgepäck und natürlich jedes Stück genau wägen, damit‘s schön aufgeht… Ja, Simi, deine Gepäckwaage war eine sehr gute Investition! 😉 (Simi: gseesch!!! 😁)
    Morgen heisst es wieder früh aufstehen (um ca. 5 Uhr), da wir genügend Zeit am Flughafen einplanen wollen. Wir wurden heute mehrfach auf extrem lange Wartezeiten am TSA (Security Check) hingewiesen… 🫣
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  • Phoenix - Tampa

    March 30 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Um Viertel vor 5 Uhr hat der Wecker geklingelt und uns aus unserem Schönheitsschlaf gerissen (ganz ehrlich bei mir wird das eh nichts mehr mit Schönheit, drum steh ich auch meistens als erster auf…)
    Nach und nach die restliche Familie geweckt, den ganzen Rest, den wir noch benötigt hatten, gepackt, ins Auto verladen und ab an den Flughafen mit vorheriger Tankpause.
    Dort angekommen konnten wir, wie bis jetzt immer, unser Auto innerhalb einer Minute und völlig problemlos abgeben (auch wenn wir es wieder einmal saudreckig gemscht haben, sowohl innen als auch aussen 🫣), unsere Koffer schnappen und zum Sky Train laufen, der uns ins Terminal 4 bringt.
    Beim Bahnhof des Sky Trains gab es eine Aufgabestelle, bei welcher wir unsere Koffer abgeben konnten, da wir zum Glück bereits online eingecheckt hatten. Die Dame am Schalter nahm es aber ‚uhuere‘ genau mit dem Gewicht. Obwohl ich alle Koffer mit unserer Wage auf 23 Kilo abgewägt habe, waren in 2 Koffern je noch 2 Pfund (ca. 900 Gramm) zu viel drin. Nach mehrmaligem Aus-, Um- und Einpacken, schafften wir es dann doch noch, dass alle Koffer ihre 50 Pfund hatten und wir sie aufgeben durften. So pingelig genau hat's bis jetzt noch keiner genommen…
    Dann brachte uns der Sky Train ins Terminal 4, wo wir den Ansturm der Leute erwarteten. Doch dieser blieb aus. Wir schafften es innerhalb von 15-20 Minuten durch alle Kontrollen zu kommen. Die Passkontrolle machte bei uns ein ICE-Soldat, welche als Ersatz für die TSA-Beamten an die Flughäfen geschickt wurden, da wieder mal ein Problem mit dem Haushaltsbudget der USA besteht und die TSA Arbeiter seit Mitte Februar (bis heute) keinen Lohn mehr bekommen haben.
    Pünktlich standen wir dann am Gate A30, wie auf der Bordkarte stand, zu unserem Flug nach Atlanta…. Hö Atlanta?? Eigentlich wollten wir doch nach Tampa… ein kurzer Blick auf den Departure Bildschirm verriet uns dann, dass wir scheinbar neu ab Gate A22 fliegen, welches aber nur ein paar Meter weiter war.
    Unsere A321 wartete bereits auf uns und nach ca. 35 Minuten konnten wir dann auch boarden.
    Der Flug war ruhig und angenehm.
    Im Anflug auf unseren Zielflughafen jedoch ertönte es dann aus dem Cockpit, dass wir ein paar Nescar Runden vor Tampa drehen müssen (für alle die Nescar nicht kennen: das sind Rennwagen, die auf einer ovalen Strecke rennen fahren 😄).
    Aufgrund von starkem Regen mussten wir vor der Küste ca. eine halbe Stunde lang kreisen, bevor wir zur Landung ansetzen konnten.
    Anflug und vor allem die Landung war dann 1A. Der Pilot setzte die A321 butterweich auf der Piste auf.
    Danach das übliche Prozedere: Flugzeug verlassen (so wie immer alle möglichst schnell am Abflughafen ins Flugzeug rein wollen, so schnell wollen sie dann am Ziel auch wieder raus und stehen sich im Gang die Füsse platt bis sie raus können…😁), Gepäck abholen, zum Car Rental fahren (auch wieder mit einem Zug), Formalitäten erledigen, Auto entgegen nehmen, Gepäck rein, Navi (Carplay) anschliessen und ab nach (in diesem Fall) Kissimmee fahren.
    Auf dieser Route standen wir jedoch viel im stockenden Verkehr.
    Nach 2 Stunden waren wir dann aber bei unserem letzten (😭) Zuhause, einem wunderschönen Haus mit mega viel Platz und sogar einem privaten Pool und Pingpong Tisch… 🤩
    Wir wärmten unser Znacht, das wir unterwegs noch eingekauft haben (Mac&Cheese und irgendwas mit Reis und Chicken) in der Mikro (wir werden langsam echte Amerikaner 🫣) und machten dann noch einen Pingpong Match, bevor es unter die Dusche und ins Bett ging.
    Morgen machen wir Busch Gardens unsicher, ein Freizeitpark in Tampa… 🥳
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  • Busch Gardens

    March 31 in the United States ⋅ 🌙 21 °C

    Heute waren die Jungs relativ leicht aus den Federn zu bringen. Kein Wunder, wenn der lang ersehnte Freizeitparkbesuch ansteht. Wir sind extra früh losgefahren, dass wir auch ja jede Minute der Parköffnungszeiten auskosten konnten. Wir waren sogar so früh, dass der Parkplatz noch nicht einmal geöffnet war. So konnten wir uns schon mal daran gewöhnen, was im Laufe des Tages noch ganz oft auf uns zu kommen würde: warten! Als die Parkhäuschen dann offen waren und wir vorfahren durften, traf uns fast der Schlag: 42 Dollar für 1 Tag Standardparking. Also, wir möchten doch nur unser Auto da stehen lassen, wir wollen den Platz nicht kaufen… Immerhin gab‘s ein Shuttletrain vom Parkplatz zum Eingang, bzw zur langen Menschenschlange vor dem Eingang. Also eines muss man den Amerikanern ja schon zugestehen: schön anstehen können sie! Kurz vor 10 schallte dann noch die Nationalhymne aus den Lautsprechern, während der die meisten mit der Hand auf der Brust dastanden. Ja, Nationalstolz ist auch genügend vorhanden hier…
    Wir schnappten unsere „QuickQueue“- und „All Day Dining“-Bändeli, mit welchen wir weniger lange anstehen und den ganzen Tag gratis essen konnten. Beides war dann nicht immer der Fall bzw. mit Einschränkungen verbunden, wie wir dann später feststellen mussten….
    Was es ebenfalls nicht gab, waren die praktischen Gepäckfächer bei den Bahnen, wo man rasch all sein Zeugs deponieren kann, während der Fahrt. Hier mussten wir für ein Schliessfach nochmals 12 Dollar für den Tag zahlen und dabei hatte darin nicht mal unser Rucksack Platz. Da ging uns auch gleich ein Lichtlein 💡auf, warum ausser uns fast niemand einen Rucksack dabei hatte. Den Rucki einfach irgendwo stehen lassen, ging auch nicht, da alles unbeaufsichtigte Gepäck eine Gefahr ‼️ sein könnte und weggeräumt wird. Also mussten wir erst mal ein grösseres Schliessfach suchen, welches natürlich dann auch wieder 20 Dollar kostete. Nun denn, man kann ja auch aus allem irgendwie Geld machen. Die Bahnen waren dann zum Glück alle ziemlich cool! Jedenfalls diejenigen, die geöffnet hatten. Die zwei, die wohl schon länger „vorübergehend“ geschlossen sind, hätten wir auch sehr gerne gemacht…
    Bei verschiedenen Gelegenheiten stellten wir fest, dass sie hier nicht gerade die effizientesten sind… So liessen sie bei den meisten Bahnen nur einen Zug fahren und brauchten für die Abfertigung bis zu 5 Minuten… Ja, wir sind uns anderes gewohnt vom Europa Park…

    Unser Fazit:
    Bahnen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
    Ambiente/Thema ⭐️⭐️⭐️
    Wartezeiten/Effizienz ⭐️
    Essen ⭐️⭐️⭐️
    Preisleistung ➖➖➖

    Zum Abschluss gönnten wir uns noch das Highlight des Parks: die Iron Gwazi. Wir mussten sie uns zwar durch langes Anstehen (bei eigentlich wenigen Leuten) hart verdienen, die Fahrt war aber wirklich genial! Mit Schrauben und Kurven, wie wir sie noch nie erlebt haben! 👌

    Da wir im Park danach nichts mehr zu Essen bekamen, gönnten wir uns der Einfachheit halber einen Stopp beim Mac. Das war noch das grösste Abenteuer des Tages: Zuerst funktionierte die Zahlstation nicht, dann kam unser Beleg einfach blanko weiss raus und wir wussten nicht, welche Nummer unsere Bestellung hatte. Nachdem wir seeehr lange auf unser Essen gewartet hatten, fanden wir in der Tüte 40 (!!!!) anstatt 6 Chicken Nuggets, dafür fehlte der Burger und die Sauce… war da ächt der Azubi am Werk?

    Nach dem schönen, aber anstrengenden Tag freuen sich jetzt alle aufs Bett…
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  • Einmal zum Mond bitte…

    April 1 in the United States ⋅ 🌙 20 °C

    Heute war ein ganz spezieller Tag…!!!
    Zumindest für 2 von uns.
    Nachdem die ersten beiden Startfenster für die Artemis 2 Mission im Februar und März wegen technischer Probleme hatten verschoben werden müssen, war der neue Starttermin auf den 1. April (kein Scherz) gesetzt worden.
    Das passt perfekt in unseren Zeitplan…!!
    Gestern (31. März) hatten wir bereits seit langem Tickets für den geplanten Besuch im Busch Gardens und morgen am 2. April haben auch schon länger Tickes für das Kennedy Space Center der Nasa, welches wir besuchen möchten.
    Also passt das Startfenster perfekt zwischen diese beiden Termine… 👍
    Im Vorfeld habe ich recherchiert, wo es wohl am besten wäre den Start zu beobachten, da offizielle Tickets für die Zuschauertribünen der Nasa bereits seit Monaten ausverkauft waren.
    Mit Google und KI habe ich dann einige Spots gefunden, von denen aus man den Start ganz gut beobachten kann. Allerdings habe ich auch erfahren, dass man nicht zu spät an diese Spots fahren sollte, da sie relativ schnell besetzt seien.
    KI empfahl mir mindestens 3-4 Stunden vor dem Start dort zu sein. Auch nach dem Start mache es Sinn noch eine Weile zu warten bis man wieder losfährt, da es zu massiven Staus kommen kann.
    Es wurde geschätzt, dass sich gegen 600‘000 Menschen dieses Spektakel live vor Ort ansehen möchten.
    Also stellte ich den Wecker auf halb 8 Uhr und weckte meine Family dann nacheinander auf.
    Die Vorfreude auf den Start war unterschiedlich ausgeprägt bei den Geweckten. Während Gian relativ schnell auf und bereit war, war es bei Janosch und Nici eher eine etwas harzige Sache.
    ‚Was ist an einer brennenden Fackel, die in den Himmel steigt denn so interessant?‘

    Nun, es ist die erste Mission nach über 50 Jahren, die wieder Menschen zum Mond bringen wird mir der stärksten je gebauten Rakete (SLS) der Welt….. Noch Fragen??
    Sie landen zwar nicht auf dem Mond aber sie umrunden ihn.
    Und dass wir bei diesem ausserordentlichen geschichtsträchtigen Ereignis dabei sein können und dürfen, ist für mich unfassbar!
    Dass alles so gut gepasst hat…
    Also nicht zu viel Zeit verlieren, damit wir früh genug vor Ort sind um noch einen Parkplatz zu erwischen.
    Vorher mussten wir aber noch was zu futtern organiseren und volltanken, um auf lange Staus vorbereitet zu sein.
    Der Start war für 18:24 Uhr vorgesehen.
    Wir waren um 11:28 Uhr da und erwischten gerade noch so einen Parkplatz am Kennedy Point Park in Titusville. Der Spot war also schon gut mit Besuchern belegt, hatte aber noch genug Platz für uns.
    Scheinbar waren gewisse Fans bereits am Vorabend angereist um sich den besten Platz zu sichern.
    Wir breiteten uns aus mit Picknickdecke, zu trinken, Subway Sandwiches, Muffins, Chips u.s.w und vertrieben uns die Zeit mit Spielen und Janosch büffelte noch ein bisschen für die Schule.
    Das Wetter war leider jedoch nicht sehr beständig, sodass wir nach 40 Minuten bereits wieder zusammenpacken mussten, da ein Platzregen über das Gebiet zog.
    Zum Glück hatte es dort einen grösseren gedeckten Pavillon, bei welchem wir kurz Unterschlupf fanden, bis der Regen vorüber war.
    Danach war es einfach stark bewölkt, regnete aber nicht mehr.
    Der Himmel klarte dann zum Glück sogar noch komplett auf, sodass der Start in völlig blauen Himmel stattfinden konnte…
    Es war ein wirklich eindrückliches Erlebnis diese riesige Rakete in den Himmel steigen zu sehen (auch wenn sie auf diese Distanz ganz klein wirkte) und zu wissen, dass dort zu oberst 4 Menschen sitzen, die zum Mond fliegen werden..!!
    Der Schall erreichte uns dann 55 Sekunden nach dem Start, da die Startrampe 39B (unnützes Wissen am Rande: Apollo 11 und viele andere Apollo Missionen starteten gleich daneben auf der Rampe 39A) 18,8 Kilometer von uns entfernt war.
    Das Grollen hörte man gut und spürte es sogar etwas auf dem Brustkorb.
    Nach 2-3 Minuten war dann der ganze Zauber bereits vorbei und hinterliess eine gigantische Rauch- / Dampfsäule am Himmel.

    Rasch leerte sich dann der Platz und die Strassen füllten sich... 😁
    Also blieben wir einfach noch eine Weile dort und genossen den schönen Abend mit Sonnenuntergang (leider auf der falschen Küstenseite)
    Nach ca. einer Stunde machten wir uns dann auch auf den Weg zurück. Der Stau war aber je nach Richtung immer noch relativ dicht. Google Maps lotste uns aber gekonnt über Umwege wieder zurück in unser temporäres Zuhause, sodass wir nach 1,5 Stunden Fahrt (nur 15 Minuten länger als bei der Hinfahrt) wieder zurück waren.
    Gute Nacht Artemis und guten Flug…!!
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  • Pooltag und Disney Springs

    April 3 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute durften alle wieder einmal so lange schlafen, wie sie wollten und konnten. Bei drei Vierteln der Familie war es dann schon gegen Mittag, als sie aufwachten… 🫣 Janosch stand dann aber gleich in Badehosen bereit für den Pool.
    So verbrachten wir den Nami mit Plantschen, Tischtennis spielen, sämtliche Essensvorräte vertilgen, Karten spielen…
    Dazwischen schmiedeten wir auch Pläne, wie wir den letzten Tag unserer Auszeit gestalten wollen: Nochmals an einen Strand fahren und das Meer geniessen? Noch etwas Vergnügungsparkmässiges? Oder sonst eine Attraktion von Orlando besuchen? Gar nicht so einfach diese Entscheidung… 🤔 Wir verraten‘s jetzt noch nicht, worauf wir uns geeinigt haben…
    Dass unsere Heimreise nun schon bald bevorsteht, haben wir auch immer wieder Gespräche über die Highlights der vergangenen drei Monate und was wir Zuhause wieder alles haben dürfen.

    Was wir vermissen werden (unter anderem):
    - Das Entdecken neuer Orte
    - Die coolen Unterkünfte/Übernachtungsplätze, die wir hatten
    - Kühlschränke mit Eiszubereiter
    - Die vielen süssen Tiere, die wir gesehen haben
    - schulfrei haben
    - nicht putzen müssen

    Worauf wir uns freuen (unter anderem):
    - Familie/Freunde
    - Wally
    - getrennte Betten
    - feines Brot und auch sonstiges Essen
    - Legos/3D-Drucker

    Am Abend wollten wir uns dann noch etwas in die Disney-Welt begeben und gingen deshalb nach Disney Springs. Das ist ein Quartier, wo es unzählige Restaurants, Shops und Unterhaltungsangebote gibt… Und das Beste: man kommt da gratis hin! Sogar parkieren ist GRATIS!!! Wir können‘s jetzt noch kaum glauben: g r a t i s! 😂
    Gut, dafür holen sie das Geld bei den restlichen Preisen wieder rein… Aber das Parkieren kostete tatsächlich nichts!
    Dank Google-Rezensionen waren wir auf die hohen Preise und die vielen Leute vorbereitet. Geshoppt haben wir dann nichts, nur lecker gegessen: Peanut Butter Explosion Donuts und später noch einen Mac‘n‘Cheese Burger im lauten Planet Hollywood. Dort wurde ständig jemandem zum Geburtstag gratuliert, ob ächt die wirklich alle genau heute Geburi haben oder einfach nur mal auf Grossleinwand erscheinen wollten? 🤔

    Als um 23.30 Uhr dann langsam alles zu machte, machten auch wir uns auf den Heimweg… Ja, morgen wird‘s wohl wieder nichts mit früh aufstehen…
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  • Old Town

    April 4 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Da es gestern wieder später wurde, schlief es dementsprechend heute auch wieder länger am Morgen. Der letzte volle Tag hier in Orlando und der letzte allgemein unserer Reise… 😢
    Die Jungs nutzten den Pool nochmals und zusammen machten wir noch ein paar Runden am Ping Pong Tisch.
    Kurz Pasta gekocht zum Zmittag und am späteren Nachmittag ging's dann nach Old Town hier ganz in der Nähe. Dort gibt es den Fun Spot, eine Art Dauerchilbi mit Essensständen und Fahrgeschäften. Die schnellsten sind sie dort jedoch auch nicht. Beim Durchschlendern beobachteten wir, wie eine Angestellte eine Bahn entladen und wieder beladen hat mit Fahrgästen. An den Chilbis bei uns geht das jeweils ruckzuck, schon fast gehetzt…
    Hier nimmt man sich alle Zeit der Welt, ist ja auch fast niemand angestanden (tönt zwar ironisch mit dem anstehen, ist aber nicht so gemeint 😄)
    Ich schätze die Dame hatte gute 6-7 Minuten bis alle Gäste draussen und die neuen wieder auf der Bahn und abfahrbereit waren.
    Das nächste Wartewunder war der Pizzastand.
    Janosch erklärte wieder einmal den Notstand was Hunger anbelangte und so entschlossen wir uns an einem Foodtruck 2 Stück Pizza und Cheesesticks zu bestellen.
    Das Ganze dauerte dann ca. 25-30 Minuten bis wir alles beieinander hatten. Aber ok, sie hatten ja auch gleich noch 4 andere Gäste, die was bestellt hatten und bei 4 verschiedenen Menus (Käse- / Peperoni- und Wurstpizza sowie Käsesticks) kann das ja schon auch stressig sein… (DAS war jetzt ironisch!! 😆)
    Wir gingen weiter, schauten uns die coolen Autos an, die sie hier in der Autoshow in Old Town jeden Samstag ausstellen (jeder kann sich registrieren und sein Fahrzeug ausstellen). Es hatte wirklich kuriose Fahrzeuge dabei…
    Dann noch die Shops besucht und hier in Orlando sind wir doch tatsächlich noch zu unserem Ananasdrink gekommen, zu dem wir auf Hawaii nicht mehr gekommen sind! Aloha! 🍍
    Dann standen wir auch schon vor den beiden Objekten der Begierde: Dem Slingshot und dem Vomatron.
    Der Slingshot ist eigentlich umgekehrtes Bungee in einem Sitz.
    Man setzt sich in eine Art offene Kugel welche an beiden Seiten mit Bungeeseilen verbunden ist und an 2 Masten in etwa 90 Meter Höhe befestigt ist. Ein Federnzug spannt nach dem Einsteigen die Seile, sodass man beim Ausklinken der Kugel mit ca. 160 km/h nach oben auf 135 Meter katapultiert wird. Diese Zahlen gibt zumindest ChatGPT an…
    Natürlich konnten wir uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen.
    Einmal wie Superman davon fliegen…! 😆
    Und auch der Vomatron musste ausprobiert werden. Ein 60 Meter langer Arm, an welchem auf beiden Seiten je 2 Sitze montiert sind, die sich noch selber um ihre eigene Achse drehen können. Der ganze Arm dreht dann mit ca.110 km/h im Kreis nach oben und unten (wenn ihr euch jetzt absolut kein Bild von meiner Erklärung machen könnt,verstehe ich das komplett (ich wörd ou ned drus cho 🤔)!
    Am besten schaut ihr das Video dazu.
    Nach diesem Adrenalinkick gabs dann noch etwas kleines zu Essen, bevor wir dann wieder zurück in unser Haus sind um das letzte Mal dort zu schlafen…
    Ach ja packen stand ja auch noch auf dem Programm und der Footprint will auch noch geschrieben werden.. (ich sage jetzt nicht, dass es bereits 20 nach 2i in der Nacht, also am Morgen ist…🫣)
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  • Ab nach Hause…

    April 5 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Tja, so schnell sind 98 Tage vorbei…
    Während sich unsere Freunde und Familien freuen, dass wir nach Hause kommen, hätten wir es also noch weitere 98 Tage on the Road ausgehalten.
    Doch nun ist der Nachhauseweg angesagt, was ja auch schön ist, wenn man ein Zuhause haben darf und viele liebe Menschen, die sich freuen, dass man nach Hause kommt (und ja, wir freuen uns ja auch unsere Lieben zu sehen.)
    Nicht jedem ist dieses Glück vergönnt, was wir auch auf den Strassen hier in den USA immer wieder beobachten konnten…
    Nun sitzen wir hier am Flughafen in Tampa, haben unser Gepäck aufgegeben, den Securitycheck hinter uns und warten am Gate F90, dass unser Airbus A340-313 (HB-JMD) in 15 Minuten landet.
    Unser Tag startete wie gewöhnlich an unseren Reisetagen mit packen der restlichen Sachen. Dann gings in die Kirche, welche 30 Minuten entfernt, aber immer noch in Orlando ist. Heute dauerte die Fahrt jedoch 40 Minuten, weshalb wir etwas knapp angekommen sind.
    Um 10:25 Uhr kamen wir bei unserer Kirche an und wurden freundlich begrüsst und empfangen.
    Auch nach dem GD kamen wieder etliche auf uns zu und wir kamen da und dort ins Gespräch mit der Familie dort.
    Da Ostern ist, gabs auch noch eine Ostereier Suche. Die Eier waren zwar aus Plastik, dafür gefüllt mit Süssigkeiten (American Style halt).
    Die Jungs hats gefreut…😁
    Danach gings (nach einem kurzen Souvenirladen Stopp) bereits Richtung Tampa, das 80 Minuten Fahrt entfernt ist.
    Dort gönnten wir uns im Denny’s noch einmal das kalorienreiche amerikanische Essen bevor es dann an den Flughafen ging um unser Auto abzugeben.
    Tja und wie gesagt jetzt sitzen wir hier und warten bis wir boarden können.
    Unser Airbus ist mittlerweile angekommen und hat seinen Standplatz F90 eingenommen. Noch die Passagiere darin deboarden, Flugzeug reinigen, tanken und uns neue Passagiere boarden (und die Crew 😄) und dann geht’s nach Hause… ca. 10.40 nach Schweizer Zeit sollten wir in Zürich landen… (oder wir steigen am Gate F88 ein und wären dann in Amsterdam… 😁)
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