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Weltreise

Meine Weltreise - zusammengefasst mit allen Hochs und Tiefs
(Und entgegen der Ankündigung - auch im Querformat🥲😂)
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    🇫🇯 Saunaka Village, Fidschi

    Nadi III

    Yesterday in Fiji ⋅ ⛅ 31 °C

    Zu heute gibt’s wenig zu schreiben. Schlecht geschlafen, weil mich ein Gedanke nicht losgelassen hat – dazu später. Im Hotel gefrühstückt, Fahrrad ausgeliehen und meine Wäsche zur Wäscherei gebracht, einkaufen gewesen und mein Geld von meiner Gastmutter abgeholt. Dann zurück. Gefaulenzt. Die fertige Wäsche wieder mit dem Rad abgeholt (das war heiß, sag ich euch). Weiter gefaulenzt. Dann Abend gegessen. Und mich an den Strand gesetzt. Den Sonnenuntergang genossen, während ich das hier schreibe. Später geht’s ins Bett.

    Was mir nicht aus dem Kopf ging? Meine Gastmama hatte anscheinend schon länger diese Schmerzen. Und zufälligerweise einen Tag, nachdem ich sie gezahlt habe, fährt sie ins Krankenhaus. Ich nehme an, ich habe ihnen das Geld dafür gezahlt. Und ich muss sagen: Ich hab’s gern gezahlt. Auch wenn ich mir für das Geld vermutlich drei Nächte in einem guten Resort leisten könnte. Aber da kommt das Geld bei den richtigen Leuten an.

    Jetzt kann ich – nachdem ich diese Temperaturen dort einfach nicht mehr ertragen habe – in ein mehr oder weniger gutes Hotel gehen, während Sie sich weiter mit einem Kübel aus einem Fass duschen. Sie weiterhin vor allem in der Trockenzeit massiv Wasser sparen müssen, nur tagsüber Strom haben (um nachts mit Batterien Licht zu haben). Und überall diese kack Ameisen.
    Sie können nicht einfach sagen: „Ich brauch mal kurz Abstand“ und sich irgendwo ein Zimmer mit Klimaanlage buchen. Sie werden vermutlich nie ihren Traum verwirklichen, Designer zu werden, oder – gelinde gesagt – nie die Möglichkeit haben, ihren Breitengrad zu verlassen. Sie sind, um es einmal sehr hart zu sagen, auf der falschen Seite der Welt geboren worden, um dieses Leben zu leben.
    Aber gleichzeitig hatte ich dort nie das Gefühl, dass sie unglücklich sind. Im Gegenteil. Sie lachen viel. Sie sitzen in der Familie und im Dorf zusammen. Sie leben im Moment. Vielleicht sind sie sogar glücklicher als wir. Vielleicht.
    Oder vielleicht wissen sie einfach nicht, wie viel mehr es geben könnte. Und ich weiß nicht, welcher Gedanke davon schwerer wiegt.

    Hinter mir findet gerade eine Feuershow für die Hotelgäste statt, die sich alle freuen, das „wahre Fiji“ zu erleben. Hm.
    Ich saß gestern in meinem Hotelzimmer und musste weinen, weil ohne meine Buchung sich Maria den Arztbesuch vielleicht nicht hätte leisten können. Ich musste weinen, weil ich jetzt wieder in einem Hotelzimmer sitzen kann – mit Klimaanlage, Dusche und der Aussicht, nein, der Gewissheit, dass wenn alles im Leben schiefgeht, ich trotzdem noch mehr Möglichkeiten habe als manche andere Menschen in ihrem ganzen Leben je haben werden. Egal, wie sehr sie sich anstrengen.
    Ich musste weinen, weil mir bwusst wurde welche Privilegien, ich täglich genieße. Beginnend bei sauberem, fließendem Wasser über die Möglichkeit einer gut bezahlten Arbeit bis hin zu einem funktionierenden Gesundheitssystem. Machen wir uns nichts vor. Natürlich weiß man, dass es diese Zustände auf der Welt gibt. Aber sie zu erleben, lässt einen nochmal anders darauf schauen.

    Ich werde in ein paar Tagen in ein Flugzeug steigen und weiterreisen. Neue Länder sehen, neue Kulturen kennenlernen. Leute treffen, die das Gleiche machen. Irgendwann heimkommen. Hoffentlich wissen, was ich vom – oder im – Leben will. Ich werde irgendetwas machen. Vielleicht irgendwann mal wieder nach Fiji kommen (nur in der Trockenzeit 😂).

    Und Maria, Jolami und ihr Neffe Ben?
    Maria wird wie jeden Morgen um 5:30 Uhr das Feuer im Holzofen anzünden, um Wasser zu kochen. Ben wird mit Touristen Haischnorcheln gehen und sie um die Insel führen. Und Jolami fährt raus, um Fische zu fangen. (Außer es regnet – dann hat er nämlich keinen Bock, nass zu werden, und bleibt daheim.)
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  • Nadi - Again

    Feb 13–16 in Fiji ⋅ ☁️ 29 °C

    - Lehrgeld zahlen -
    [⟨jmd. zahlt Lehrgeld⟩ aus einer unangenehmen, schmerzhaften Erfahrung lernen; durch Schaden zu einer bestimmten Erkenntnis gelangen]
    Naja, lang hats gedauert...aber es hat auch mich mal erwischen müssen, dass ich einen Fehler mach, der mich einiges an Geld kostet. Bisher war da maximal die falsche Zugbuchung in Polen, die mich ~ 20€ gekostet hat. Nicht der rede wert.
    Aber jetzt is es so weit. Ich hab 1200$ (461€) in den Fidschi-Sand gesetzt. Warum fragt ihr euch sicher?
    Naja, der liebe Michael hat sich aufschwazen lassen, gleich 3 Wochen Fidschi in Homestays zu buchen, anstatt einfach eines nachm andern zu buchen. Und was hat der liebe Michael nicht bedacht? Richtig: Das sein Körper zwar kein Problem mit 24° bei Nacht hat aber sehrwohl ein Problem mit nahezu 100% Luftfeuchtigkeit in der Nacht. Und da wir aktuell Regenzeit haben...ja....hatte ich heute Nacht ~ 2h Schlaf, die sich aber wie 30min anfühlten. Zudem wurde ich totgestochen, da unter dem Mosquitonetz die Luft irgendwann - sagen wirs so - zum tropfen begann. Geweckt wurde ich dann trotz Ohropax um 5. Durch den lieben Hahn und dem Pandon der Kirchenglocke der Fidschis: Einem hohlen Baumstamm auf den geklopft wird. Aufgestanden bin ich dann um 6:15 - mein Bettlaken konnte ich auswinden. Und ja. Seitdem Schwitze ich weiter😂
    Ich hab dann recht bald entschieden die Insel zu verlassen und aufs trockenere Festland zurückzukehren. Aber was passiert mit den bereits gezahlten Unterkünften die nächste Wochen? Die dieser Woche ist nicht erstattbar -kann ich verstehen. Die Familie hat bereits Essen für mich gekauft und auch sonst eher wenig Geld. Was auch vollkommen ok ist. Aber dann gings los: Die Unterkunft der nächsten Woche (Anreise in 7 Tagen) konnte zuerst auch nichts erstatten. Mit etwas Nachdruck und meinem Angebot auf ne Teilerstattung habe ich die Zusage für 40% Erstattung bekommen. (Hier tut sich aber noch ein Problem auf, dass ich später erläutere). Und Gott sei Dank habe ich die 3 Unterkunft selbst gebucht. Die ist schon zu 100% erstattet. Und jetzt zum Haken:
    Die Gastmutter der letzten Tage aus Nadi, die erst so lieb war und mir beim buchen half, meldete sich auf einmal nicht mehr bei mir. Nach langem hin und her hat der aktuelle Gastgeber die Agentin angerufen, die alles im Reisebüro gebucht hat. Sie hat sowohl die Rückzahlung, sowie einen kostenlosen Rücktransport organisiert. Zudem hat sie die o.g. Gastmutter gedrängt mir zu antworten.
    Da ich alles über sie gebucht hatte (ihr das Bargeld gegeben hatte und sie es überwiesen hat) ging die Rückzahlung meines Geldes auch zu ihr. Aber komischerweise konnte ich sie nicht mehr erreichen. Schande über den der böses denkt.
    (Ich sehe gerade: Freitag der 13. 😂😂😂😂😂)
    Naja, die Gastmutter/vater haben sich dann verabschiedet. Sie sind ins Krankenhaus gefahren - Maria hatte schon seit Tagen starke Zahnschmerzen. Trotz das ich sie erst seit weniger als 30h kenne, hat sie mich zum Abschied fest in den Arm genommen und mir ehrlich alles gute gewunschen.
    Ich hab dann noch ein paar Stunden damit verbracht rumzusitzen, nachzudenken und mein Hotel zu buchen. Außerdem gabs noch Essen. Ein Fisch. Ich hab nicht verstanden welcher. Aber selbst gefangen und bombastisch zubereitet.
    Kurz vor 3 kam der Neffe zu mir und wir kamen das erste Mal richtig ins Gespräch. Er hatte ein Tattoo am Körper, selbst designed, gestochen von einem Freund. In Berlin würde man für so ein Design 1000e Euros zahlen. Und er meinte noch, dass er das es liebt zu zeichnen, designen und sich künstlerisch zu verausgaben. Schade das Talent wahrsch. nie sein Dorf verlassen wird.
    Dann gings zurück auf dem kleinen Fischerboot zur Fähre. Die kam zu spät, so musste wir 30min auf offener See warten. In einem kleinen Fischerboot - ich glaub das reicht für eure Vorstellungskraft😂
    Auf die sehr volle Fähre, zurück nach Nadi. Dort mit einem Taxifahrer das erste Mal um einen Preis gehandelt. Der Kerl wollt mich dann auch noch betrügen. Wir hatten 30 gesagt. Nach 2min Fahrt er dann so:" 35"
    Ich: Ne 30. Er: 35. Ich: Dann halt bitte an. Ich steig aus. Er hat es dann akzeptiert, nachdem er noch 2 weitere Fahrgäste aufgenommen hat und denen noch Geld abknöpfen konnte.
    Hab mich dann gleich angefreunet mit denen. Beide kamen aus Australien, aber der Mann konnte plötzlich deutsch reden. Gramatikalisch richtiges Deutsch. Nur wörter fehlten ihm immer mal wieder. Ich fragte ihn woher das kann. Er wurde knallrot. Er hat es vor Jahren für seine Exfreundin gelernt - wovon seine Frau anscheinend nichts wusste und dann etwas ja angepisst war. Er fügte dann noch auf Englisch hinzu (das es seine Frau auch versteht) das er aber jetzt seit 15Jahren glücklichst verheiratet ist. Upsi😂😂
    Angekommen im Hotel gabs dann erstmal Verwirrung. Irgendjmd wollte mir mein Backpack vom Rücken ziehen. Ich war schon im Angriffsmodus, bis sich herausgestellt hat, dass es der Hotelpage war. Ich hab mich mal auf dumm gestellt und getan als wüsste ich nicht was sein Job ist und wollte mein Gepäck selbst tragen (auch um ihm kein Geld zahlen zu müssen). Aber er hat sich nicht abbringen lassen und war so penetrant, dass ichs schließlich zuließ und naja. Er hat mir dann bissl das Zimmer gezeigt (da is die Fernbedienung, da die türe, hier der Wasserkocher) bevor er erwartungsvoll die Hand ausgestreckt hat...gabs hald 10$
    Als er dann weg war, hab ich erst realisiert was das Zimmer hergibt und was nicht.
    Und ehrlich: Ich war von einer Sache begeistert: Der Dusche. Es gab ne Dusche. Wild. Nocj einkaufen gegangen und die Wäsche vorbereitet, sowie die Ameisen entfernt😂.
    Dann aber aich schnell ins Bett gefallen, mit daheim telefoniert aber trotzdem nicht eingeschlafen....
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  • Yamata

    Feb 12–18 in Fiji ⋅ 🌬 29 °C

    Nach einer weiteren sehr ruhigen Nacht (dank meiner Ohropax) gings ziemlich früh zum Hafen um meine Fähre nach Kuata und dann weiter nach Yamata zu erreichen.
    Am Hafen war schon voller Betrieb. Gepäck wurde abgenommen und ich wurde begrüßt wie ein König. 80% der Mitreisenden waren Pärchen auf Hochzeitreise, 15% Einheimischr und dann ein paar Hanserler so wie ich. Die Fahrt wurde ziemlich holprig. Wellengang war nicht ohne. Nach ~ 1,5h wurden wir dann umgeladen. Es ging auf eine kleine Nussschale mit Außenboarder. Von dieser Nussschale wurde ich nach 2min in eine noch kleinere Nussschale umgeladen. Gesteuert von meinem Gastgeber, der mich zum Strand gebracht hat. So gegen 11. Man war das allein war schon witzig, über die Wellen zu springen. Angekommen seine Frau kennengelernt, sowie die Dorftregeln erklärt bekommen. Witzig: was ich nicht bedacht hatte/ niemand gesagt hat...Trinkwasser. Entweder ich trinke braunes Leitungswasser, kaufe von hier eine Flasche für 5$ oder (was ich auch machen werde), gebe jmd Geld ders mir dsnn von det Hauptinsel mitbringt. Danach durchs Dorf gelaufen, ein paar Leute begrüßt, am Strand zurückgelaufen, mich in ne Hängematte gelegt und gelesen, Mittag gegessen, weiter gelesen und dabei in die Ferne geschaut, genatzt. Ja....und jetzt is ed 15:30 und ich hab keine Ahnung was ich heute geschweige denn die nächsten 3 Wochen machen soll. Ich glaub das wird die größte Herausforderung der ganzen Reise: Einfach nix tun.
    30min später....einmal durchs Dorf und zurück und wieder weiß ich nicht wohin mit mir. Zwischendrin gabs nen Regenschauer. Jetzt haben wir hier Dampfbad und ich schwitze....vom sitzen. Dann kommen wieder die Neffen der Gastgeber und wollen mir eine 'Aktivität' verkaufen. Am besten alles machen. Alles wunderschön. Dann will ich ein Gespräch starte und bekomme nur einsilbige Antworten. Entweder es liegt an mir oder die haben einfach keinen Bock auf mich sondern sehen mich nur als Cash-Cow die gemolken werden will (so komm ich mir übrigens schon vor, seit ich hier gelandet bin). Keiner lacht hier, allen ernst - selbst wenn man mal nen Witz macht.
    Ich glaub ich Nutz die ganze negative Energie jetzt mal produktiv und plane meine Reise weiter und versuche weniger negativ zu denken😂 Vielleicht sind sie ja alle mit dem falschen Fuß aufgestanden.
    Naja noch a bissl am Strand gesessen, zwei Damen aus Israel kennengelernt
    Versucht zu planen....aber naja kann hier noch keinen klaren Gedanken fassen.
    Einzig das Essen ist bombastisch hier. Da kann man nix sagen. Viel, üppig und bei meiner wenigen Bewegung aktuell ist es vorprogrammkert, dass ich echt schnell fett werden😂
    Naja, ich schau ez noch nen Film oder ne Serie geh "duschen" (Ein Eimer Wasser in einem Fass voll Wasser) und ja. Morgen wird besser.
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  • Nadi II

    February 11 in Fiji ⋅ ⛅ 29 °C

    Der zweite Tag in Nadi begann wegen eines Meetings mit der Heimat recht früh.
    Die Nacht war tatsächlich trotz unangenehmer 23° sehr aushaltbar und angenehm. Einzig musste ich die Tiergeräusche durch Ohropax dämpfen - so laut wie es war.
    Es gab leckeres Frühstück und ich habe meinen Reisepartnsr für den Tagesausflug kennengelernt. Ryan. Um die 70 Jahre alt und auf 2 Tages Kurztrip auf Neuseeland.
    Wir stiegen ins Auto und los ging die wilde Fahrt in unserem bereits gestern erwähnten nicht ganz verkehrsicheren Mobil.
    Zunächst zu einem alten Fischianischen Dorf. Wo uns eine Frau 15min rumgeführt hat und wir danach die Souvenierstände anschsuen musste. Alle. Und ganz wichtig: In einer vorgegebenen Reihenfolge. Naja - eig Handgemacht. Wirkte viele wie aus China importiert. Dann gings weiter zu den Giant Gardens. Riesiger Botanischer Freiluftgarten. Und was ich nicht wusste, was mir aber sehr sehr zu gute kam: Ryan ist promoviertet Botaniker. Zwar mit Fachrichtung Moose aber immerhin wusste er von gefühlt jeder Pflanze den Lateinischen Namen😂. Ich hatte also eine ziemlich "interessante" Führung mit viel Fachwissen. Es ging auf ne Aussichtsplattform und zurück. Nen Smoothie gratis bekommem ehe weiter sind zum Mud-Bath and Hot Pool.
    Also mit Weiherschlamm einreiben, trocknen lassen und dann in bis zu 50° heißem Wasser abwaschen und dabei mit nem Gartenschlauch abgespritzt werden. Dafür zahl ich 10€ Eintritt. Weiß ja nich.
    Na gut es ging weiter zu nem Indischen Tempel, nem Markthalle für Früchte und nem Souvenier Markt. Alles eher so semi interessant.
    Danm gabs was schönes. Einen Burger. Ich hatte gefrühstückt. Um 8 und dann bis 16 Uhr nix gegessen - unangenehm😂
    Dafür gabs dann aber um 18:30 schon wieder Abendessen😂
    Bis dahin kamem auch meime zwei mitübernachter: Nauzet und Marja. Letztere aus Berlin.
    Gegessen und uns erst bis 21 Uhr allein ab dann mit Luisa der Gastgeberin auf der Terasse unterhalten. Ihre Tochter 13 Jahre ist nicht nur Klassen-, Jahrgangs-, und Schulbeste, sondern hat auch noch lehraufgaben im abgelaufenen Schuljahr übernommen (mit 13!!!!!!). Jetzt geht sie im 4h entfernten Suva auf eine besondere Schule für Intelligente Leute (leider eine Katholische Nonnenschule🥲). Mutter war sichtlich stolz auf ihre Tochter (auch wenn wir uns als Europäer schon im nachhinein gefragt haben, wo denn da die Kindheit bleibt)
    Naja ihr Ziel ist Präsidentin des Landes zu werden, ihr Vater wurde gestern zum Präsident der Gemeinde gewählt, und ihre Mutter heute zur Weiblichen Nebenpräsidentin der Gemeinde. Ich würd sagen: gute Voraussetzung.
    Morgen gehts weiter auf die Inseln. Ich bin gespannt.
    Küsschen gut Nacht!
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  • Nadi

    Feb 10–12 in Fiji ⋅ ☁️ 30 °C

    Ja Freunde. Die Nacht in einem ordentliche Hotel war so schön. Gute Matraze, angenehme Temperatur, kein störender Mitbewohner😂 ....ach einfavh schön.
    Es ging früh raus. Das Shuttel zum Flughafen fuhr um 8 los. Nach dem Desaster in NewYork dachte ich mir: Lieber früher am Flughafen sein (2:40h vor Abflug). Dort angekommen festgestellt: Der Flieger hatte ~ 2h Verspätung. Toll. Gepäck abgegeben, Sicherheitskontrolle, Ausreise und dann gewartet.....und gewartet...und gewartet. So gegen 12:30 gings dann los. Der Flug war mit 2:30 ganz kurz, trz gab es Mittagessen und gefühlt endlos Eis.
    Gelandet in Nadi erstmal gegen ne Wand gelaufen: 30° - 85% Luftfeuchte is hald doch wild. Eingereist: (Juhu!!! Erster Stempel) und Gepäck geholt. Ne Sim gekauft, Geld abgehoben und dann meinen Abholer gesucht....
    Ich wurde oft angequatscht und mir wurden versch. Taxifahrten angeboten. Bis nach 30min der Mann meiner AirBnB-Mama kam.
    Eingepackt und los gings in einem Auto, dass naja:
    Lüftung ging nicht, mit Taschentuch die anlaufenden Scheiben geputzt, in meinen Fußraum hats reingeregnet, alle möglichen bunten Lampem haben geleuchtet und mein Sicherheitsgurt war nicht mehr ganz so "sicher" 😂
    Angekommen und die Dame kennengelernt. Mich erstmal umgezogen und dann erst holprig - dann immer mehr ins Gespräch gekommen. Ja...und dann hat sie einfach meine komplette Reiseplanung übernommen😂. Homestays, Fähren, Transits etc gebucht und organisiert.
    Ja Leute was soll icj sagen: Das glück is mit den Dummen? Einfach mal nen 3,5 Wochen Fiji Urlaub umsonst geplant bekommen. Entweder das wird das Non+Ultra erlebniss, oder der totale Reinfall.
    Eins kann ich schonmal sagen: Essen is super (gabs auch noch) aber: Warm ists. Und Dampig
    Aktuell kühlt mein Schlafzimmer etwas ab -> Ventilator bläst warme Luft raus - kalte kommt nach. 25° ham ma grad.
    Naja, noch Zähnchen putzen und dann ab ins Bett.
    Nachti

    Achja...ganz vergessen: Mega Sympatisch war, dass in der Einreiseschlage vor der Grenzkontrolle einfach 2 Musiker einheimische Musik gespielt ham. Mit Gitarre und etwas anderm😂. Stell sich das msl einer in den USA vor
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  • Auckland

    Feb 9–10 in New Zealand ⋅ ☁️ 24 °C

    Hm...wie beschreibe ich die heutige Nacht. Schrecklich ist fast untertrieben. Diese Matraze war so weich, dass ich ~ 20cm eingesunken bin. Natürlich nur mit der Hüfte. Heißt mein kompletter Körper war verbogen. An Schlaf war da nicht zu denken. Ich hatte den Einfall zwei Kissen unterzulegen, was etwas geholfen hat. So konnt ich gegen 1 Uhr einschlafen. Bin aber gefühlt alle halbe Stunde wach geworden weil irgendwas gedrück oder gezogen hat. So gegen 6 kam ich auf die Idee, ein drittes Kissen der Länge nach zusätzlich unterzulegen. Das war dann endlich so bequem, dass ich bis 7:30 schlafen konnte (bis die ersten Autos den Campingplatz verlassen haben - der Schlaf hat sich rentiert.
    Angezogen und losgefahren Richtung Auckland. Ich hab mich beim fahren schon müde gefühlt, weswegen wir dann erstmal im Supermarkt ne Cola gekauft haben. Eine halbe Flasche später gings dann wieder und es ging nicht entlang der Hauptstraße sondern entlamg der Küste weiter. Nach einigen Kilometer tat sich ein Rastplatz mit Klo, Kiosk und Aussicjt aufs Meer auf. Angehalten und dann mal nen Natz eingelegt während im Hintergrund der Superbowl lief. Nach der Halbzeitshow überraschend fit weitgerfahren und es tat sich nochmal Neuseelands schönste Landschaft auf:
    Sanfte Hügel, steilere Berge, dichter tropischer Wald und weiße Strände mit Palmen. Auch die engen Kurvenreichen Straßen waren wirklich schön zu fahren - das haben zumindest 50% der Reisegruppe so gesehen😂. Irgendwann wurde der Verkehr dichter und wir kamen Richtung Auckland.
    In mein Hotel für die Nacht eingecheckt ehe ich das Mietauto samt Reisebegleiter zum Flughafen buxiert habe.
    Dort stand gegen 17Uhr die emotionale und tränenreiche Verabschiedung an....kurzer Handschlag und tschüss😂
    Während mein Reisepartner jetzt bis 23:45 auf den Abflug warten darf, bin ich per Uber zurück ins Hotel - hab Koffer gepackt, gegessen, mal recherchiert ob ich für die Einreise morgen nicht doch ein Visum brauche, usw.
    Morgen um 8 geht das Shuttle zum Flughafen - dann wirds ernst (und vor allem eines: Warm🫠).
    Naja...bis dahin....man sieht sich.
    Vll schreib ich morgen noch ein Resumee der Inseln
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  • Coromandel

    Feb 8–9 in New Zealand ⋅ ☁️ 25 °C

    Die Nacht war scheiße. Punkt.
    Es war viel zu warm in unserem 1,40m Queensizebett in unserer an der Hauptstraße gelegenen von Mücken geplagten Unterkunft. Heut nach gefühlt mehr wach als geschlafen und jedes Mal als ich wach geworden bin, war ich komplett durchgeschwitzt. Bissl früher als sonst aufgebroche zu einem Cafè um dort zu frühstücken. Sehr leckeres Essen, das in einem sehr modernem Cafè, gereicht wurde.
    Dann wieder aufgebrochen und Richtung Coromandel gefahren. Die Straße führte uns entlang der Küste, geschwungen und manchmal kein Meter zwischen uns und dem Meer. Richtig schön aber auch anstrengend zu fahren. Zwischendrin mal Pause gemacht, Aussichten genossen und schlussendlich am Parkplatz unserer Lok-Tour eine Nickerchen gemacht (50% der Belegschaft)
    Die Tour war "nett". Bisschen den Berg hoch gefahren und wieder runter. Oben Aussicht gehabt. Ja war nett😂.
    Danach zur Unterkunft. Diesmal eine Hütte auf einem Campingplatz. Wildes Ding.
    Jeder hat ne eigene Hütte (Bauwagen). Meine ist so groß das grad mal das Bett reinpasst und nicht unbedingt abschließend. Hatte schon einigr Tierische Besucher.
    Aber naja. Wir schon nicht zu kalt werden heute.
    Danach sind wir noch Abschlussessen in der Stadt gewesen. Es gab Pizza. Die gar nich mal so gut war. Zurück zum Campingplatz...dort in am den Strand gesessen und den Sonnenuntergang genossen während wir die letzten 3 Wochen in all ihren Höhen und Tiefen nochmal gerecapt haben. Die Zeit ist einerseits extrem schnell vergangen. Andererseits fühlt sichs so an, als wären wir schon Monate hier.
    Naja jetzt noch ein bisschen dem Gitarrendspielende Nachbar zuhören und dann gehts schlafen. Schau ma mal was wird.
    Grüße
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  • Paeroa / Hobbiton

    Feb 7–8 in New Zealand ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute morgen sind wir nach einer seeehr unruhigen und heißen Nacht in unserem stinkenden, schwülen und viel zu kleinen Zimmerchen aufgewacht. Nachts haben uns neben den Nachbarn auch die Betrunkenen auf der Straße wach gehalten.
    Zum Frühstücken hatten wir auch nichts mehr (gutes) weswegen wir ziemlich zügig zum nahegelegenem Shoppingcenter gefahren sind. Dort dann ein Sub genossen und Over-Ear-Kopfhörer gekauft während unser Auto geladen hat. Eingekauft und losgedüst. Angehalten in der Sophia Street für ein Foto.
    Und ab gings Richtung Hobbington. Der weg war kurz aber abenteuerlich. Endlich mal wieder kleine enge Straßen durch landschaftlich wunderschönes Gelände. 2h zu früh angekommen bissl im Auto gebacken ehe dann die Tour mit dem Bus gestartet ist. Am Gelände angekommen, rumgelaufen, viel erklärt bekommen, Hobbithöhlen gesehen (außen wie innen), was getrunken und dann gings nach 2,5h auch schon wieder zurück zum Auto. Die Tour war ganz angenehm und auch für jmd der nur die ersten 20min des erste Teils gesehen hat/keine Bücher gelesen hat sehr interessant (auch wenn ich zugeben muss: hätt ich mehr gelesen, wärs bestimmt noch intetessanter geworden).
    Zum Motel gefahren und dann gleich zum Waschsalon, da meine Unterwäsche aus ist. Zwischendrinn noch schnell gegessen und dann denk ich gehts heut auch bald ins Bett.
    Nachti
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  • Rotorua

    Feb 6–7 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Heut wieder mit Wecker aufgestanden und nach dem Frühstück aufgebrochen.
    Nach einem sehr bewölkten und fast regnerischen Morgen, ist der Himmel immer mehr aufgerissen. Wir sind durch landschaftlich sehr ansprechende Gegenden gefahren. Durch eine Wüste die auf ~ 600m nahe eines Vulkans lag, durch üppige Wälder, entlang großer Seen. Dort haben wir auch eine Mittagspause eingelegt und wurden erstmal von Schwänen/Gänsen/(?) angegriffen.
    Weitet gedüst zu unsetem Zwischenhalt: Termal Quellen mit Gysieren. Ausgestiegen: Meine Güte - ich hab mir gewünscht in nem gut riechenden Odelfass zu stehen. Naja zum Eingang gegangen aber nirgends Preisschilder entdeckt. An der Kasse fiehl und dann die Kinnlade runter: 47NZD pP. (~25€). Gottseidank hat dir Kassiererin eine Fehler gemacht - und wir mussten nur 45NZD zusammen zahlen. Losgegangrn und ja es war eindrucksvoll und vor allem stinkend. Aber keine 45 NZD wert, da weder ein Gysir zu sehen war noch die Aussicht/der Rest es wett gemacht hätten.
    Naja, der Gysir war dann nebenan / kostenlos zugänglich (aber geschlossen😂). Wunderbar sag ich da nur.
    Also sind wir weiter gefahren nach Rotorua. Auch Stinky City genannt. Warum? Richtig. Auch hier stinkt es im Ort wg des Schwefels. Gottseidank nicht so schlimm - aber trotzdem.
    Viel schlimmer war hingegen das Motelzimmer. Eine Bruchbude die bestialisch nach Chlor stinkt und erst nach 3h lüften mit offener Tür zum Gang und Turbo-Ventilator einigermaßen zum Aufenthalt "einlädt". Gottseidank sind wir morgen hier weg.
    Ich bin gerade nochmal in die Stadt an den See um etwas raus zu kommen und hier ist buntes treiben wg. verlängertem Wochenende durch den Feiertag heute. Schön.
    Und, da ich weiß das mein liebster Reisebegleiter das hier liest, werde ich nun ankündigen, dass ich zumindest die ersten 30min von Herr der Ringe heut noch gucken werden. Dann kann ichs morgen in Hobbingen wenigsten etwas nachvollziehen. Grüße gehn raus.

    Na gut - genießt eure gute Luft und freut euch das es noch kein Geruchsvideo gibt.
    Nachti
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  • Ohakune II

    February 5 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute war mal wieder ausschlafen angesagt. Dann gefrühstückt und aufgebrochen zum wandern. Mit unserem Auto über unbefestigte Straßen zum Parkplatz und losgelaufen.
    Wieder durch nen Wald über sanfte Hügel entlang einer alten Eisenbahnstrecke. Hinein in einen alten Tunnel, der auf der anderen Seite mit Gittern verschlossen war. Also wieder zurück. Nach ein paar weiteren Schritten und insg 4km sind wir bei einem alten Eisenbahn Viadukt angekommen. Mal drüber gelaufen und dann entschieden nicht mehr 2,5h weiter zu laufen sondern umzudrehen und zurückzulaufen.
    Nach insg. dann 8,5km wieder am Auto angekommen und zurück zu unserer Unterkunft und die herrliche Arbeit der Klimaanlage bejubelt.
    Etwas später dann los einkaufen und dann Abend gegessen. Morgen ist hier Feiertag.
    Etwas Planungsarbeit geleistet ehe ich dann noch zu nem Abendspaziergang aufgebrochen bin. Das Maskotchen der Stadt besuchen: Eine riesige Karotte. Wild.
    Drum herum ein Spielplatz für Kinder der vollkommen aus Spenden von Bürgern und Unternehmen durch Bürgern gebaut worden ist. Sehr cool und macht auch mit 27 noch Viel Spaß! Herrlich!
    Dann zurück und den Abend ausklingen lassen.
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  • Ohakune

    Feb 4–6 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute morgen nach Frühstück und packen mit unserem Schlitten losgedüst.
    So langsam gewöhnt man sich ans Auto und danm macht das fahren auch richtig Spaß - Elektromotor und Benzin haben zusammen 530PS. Das merkt man. Auch durch das Fahrwerk fliegen wir nur so über jede Bodenwelle im vergleich zu unserem Suzuki.
    Die Kurven nimmt er mit Leichtigkeit, das lenken geht trotz größe erstaunlich einfach und dank elektrischem Antriebs haben wir heut nur Sprit für ~ 20km verbraucht (obwohl wir knapp 300km gefahren sind (ham aber in einer Pause das Auto zwischengeladen)).
    In besagter Pause Semmeln gegessen und ein Eisele gesnackt.
    Man kann aber schonmal anmerken, dass landschaftlich die Nordinsel nicht so imposant ist wie der Süden. Natürlich ab dem dritten Drittel der Fahrt wurds dann etwas spannender - aber davor wars wie bei uns daheim.
    Angekommen an unserer Unterkunft für die nächsten 2 Tage (AirBnB im Garten einer Familie) haben wir kurz entspannt, dann einmal durch die Hood gelaufen ehe wir einem Burger zu abend hatten.
    Dabei hatten wir die einzige , natürlich belegte, Ladesäule im Ort im Blick. Als sie dann frei wurde Auto hingefahren, angesteckt, laden lassen und dann zurück zur Unterkunft.
    Dort hab ich dann endlich meinen nächsten Flug gebucht - das diese Aufschieberei mal ein Ende hat😂 - seid gespannt.
    Naja ich glaub das wars...ich tüftel ez noch a bissl rum, weil die App keine Roite mehr anzeigt und dann gehts in die Heia.
    Grüße
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  • Lowet Hutt

    February 3 in New Zealand ⋅ 🌧 18 °C

    Wie immer aufgestandem, gefrühstückt und dann um 10 bei Strömenden Regen raus ausm Hotel...15min durch die Hauptstadt ehe wir im Neuseeländischen Museum ankamen (Regen -> Museum). Das erste von sechs Stockwerken angeguckt. Vom Ersten Weltkrieg bis zum Erdbebensimulationshaus war da alles dabei. Danach etwas im "Baumhaus" entspannt, ehe wir wieder durch den Regen zu einem Phô-Laden sind und dort Mittag gegessen haben. Anschließen vor Ort noch die letzten Tage der Reise durchgeplant. Durch die Stadt geschlendert auf der Suche nach Postkarten und immernoch nach ner Trinkflasche.
    Dabei nen Handyreperatur Laden gefunden, der sich meine Ladebuchse angeguckt hat (in die ich etwas Cola verteilt hab😂). Aber alles gut. Nichts dreckig.
    Dann zurück zum Hotel und mitm Uber zum Flughafen Mietwagen holen. Einem Suzuki Swift wie auf der Südinsel. Dort angekommen meinte der Mitarbeiter aber schon: Ihr bekommt ein kleines Auto Upgrade aber sagt nicht mehr.
    Wir also zum Parkplatz und ja...da stand er dann der Mietwagen. Ein Omoda 9. Größentechnisch wie ein BMW X5-X7 - ein Straßenpanzer. Eingeladen und erstmal 20min nicht den Ladestecker nicht geschaffr zu lösen. Danach nochmal 20min das Auto eingestelle ehe es dann los ging in unserem Raumschiff. Die erste Fahrt war ruppig und vor allem konnte ich vor lauter Blinken, Piepen und Ansagen mich nicht wirklich aufs Fahren konzentrieren.
    Nach einiger Zeit gestoppt am Supermarkt und gleich mal geladen..
    Weiter gedüst zur Unterkunft und ihn eine enge Gasse manövriert.
    Unterkunft war ganz gut. Zwei Schlafzimmer ^^
    Abendgegessen und dann ab ins Bett.
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  • Wellington

    Feb 2–3 in New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Heute war wild.
    Begonnen hat der Tah ruhig, mit einem Telefonat zur Planung des Amerika Urlaubs, das überraschend produktiv war.
    Nach einem kurzen Frühstück folgte die Abfahrt aus Hanmer Springs. Nochmal durch die schöne Landschaft der Südinsel Richtung Christchurch.
    Am Flughafen dort das Auto problemlos nach über 2300km Fahrtstrecke abgegeben und in den Airport.
    Noch alles unerlaubte aus dem Handgepäck in den Koffer, diesen abgegeben und dann zum Gate. Witzig: Bei Inlandsflügen mit Propellermaschine braucht es keine Sicherheitskontrolle. Man konnte einfach vom Terminal zum Gate zum Flieger maschieren. (Anscheinend können diese Propplellermaschinen nicht weiter als das Neuseeländische Hoheitsgebiet fliegen, wodurch keine Internationalem Regeln greifen. Sollte also das Flugzeug entführt werden, und er will damit nach Australien, stürzt er vorher ins Meer (Das man damit auch Unfug in Neuseelamd anstellen kann, vergessen sie anscheinend).
    Dann gings los, der Flieger war klein. Das hat beim Start ordentlich gewackelt bis wir oben waren. Dann wurde es ruhig....bis wir zum Sinkflug auf Welligton übergingen. Meine Güte, ich glaub da war alles was bisher erlebt hatte ein leichtes Schaukeln - rauf/runter/links/rechts und das nicht wenig. Der Pilot hats aber trotzdem gschafft sicher zu landen.
    Dann war erstmal keine Parkposition frej für uns, weswegen wir erstmal eine Kreis gefahren sind bis sie frei wurde.
    Koffer geholt, Uber genommen zum AirBnB.
    Der Gedanke: Ankommen. Entspannen. Essen. Weiterplanen.
    (Stimme aus dem Off: Aber es kam anders)
    15:45:
    Ankunft am AirBnB. Alte Autowerkstatt im EG. Nebendran die Haustüre. Wir gehen rein, nach oben. Schlüssel steckt. Die Treppe knarkst unter jedem Tritt. Alles wirkt alt und abgeranzt.
    Wir öffnen die Türe zur Whg: Treten ein. Muffiger Geruch macht sich breit. Deckenplatten hängen von der Decke, genau wie lose offene Elektrokabel.
    Im Schlafzimmer fehlen die Deckenplatten komplett - da hängt der Deckenbalken dafür zentral übern Bett runter. Fenster einglasig und mit Metalrahmen wie in alten Industriegebäuden. Aber kein Problem, die waren sowieso gebrochen.
    Im zweiten Schlafzimmer fielen die Seitlichen Wandplatten ab, und die Fenster waren auch nicht unbedingt abschließend. Der Regler der Dusche war außerhalb der Dusche. Das innere des Kühlschrank lass ich an der Stelle jetzt mal unerwähnt.
    Nach 30min Telefonat mit AirBnB - erst auf Englisch, dann sogar auf deutsch haben wir die Unterkunft stornieren können und haben uns für den gleichdn Preis ein schönes Hotel nehmen können.
    Dorthin zur Fuß gewandert, eingecheckt.
    Dann Hunger gehabt und uns einem Döner geholt. Mit nem Cablecar auf den Aussichtspunkt gefahren, genossen und danm zjr Fuß runter. Was aber eine größere Herausforderung war.
    Denn durch die Hanglage denkst du du bist im EG. Gehst in einem Parkhaus 5 Stockwerke nach unten schaust übers Geländer und stehst immernoch im 10 Stock.
    20min später ham wir dann auch endlich unser Level erreicht, ins Hotel und ins Bett...reicht wieder. Tschüss
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  • Hanmer Springs II

    February 1 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Gestern stand der Tag im Zeichen des entspannens. Keinen Wecker gestellt und erst gegen 9 aufgestanden. Gefrühstückt und dann gefaulenzt. Um 14 Uhr dann aufgemacht um Mittagessen zu holen, wieder zurück ins Motel, weiter gefaulenzt bis wir so gegen 19:30 zu einer "leichten" Sonnenuntergangs-Wanderung aufgebrochen sind.
    Die Wanderung war dann gar nicht so leicht und 50min später waren wir auf einem gradiosen Aussichtspunkt, haben Abendgegessen und den Sonnenuntergang beobachtet.
    Als die Sonne dann weg war sind wir runtergestapft, ham geduscht und sind dann aber auch recht bald ins Bett.
    War schön mal nix zu tun.
    (Eig wollt ma ja ins die Thermalbäder, aber bej 27° Außentemperatur waren uns 40° Wassertemperatur dann doch zu viel)
    Und Tschüss
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  • Hanmer Springs

    Jan 31–Feb 2 in New Zealand ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir sind gut gelaunt und voller Vorfreunde in den Tag gestartet. Zumindest 50% der Reisegruppe. Essen, packen und ab gings.
    Erster Stopp: Eine Seehundkolonie oder wie ich sagen würde, wenn ich meine Schwester nicht so sehr lieb haben würde: Schau mal Kathi, die sehen aus wie du😘

    Die waren ganz putzig. Einige ham geschlafen, andere ham gespielt, wieder andere waren zu klein um auf die Steine hochzuklettern (Passt irgendwie alles auch auf meine Schwester😂). Andere ham sich selbst an bestimmten Stellen gesäubert (das passt jetzt nicht)

    Als ein Reisebus mit deutschen Senioren aufgetaucht ist, sind wir los. Die Straße war erst ziemlich lamgweilig...also auch längere Zeit ziemlich langweilig. Irgendwann kamen wir in Reefton an - einem alten Goldgräberdorf. Dort war Wochenmarkt. Es spielte Live Musik und die Stimmung war gut. Geschlendert und weiter ging es nach Hanmer Springs. Zwischenzeitlich hat Android Auto versagt, weswegen wir auf das gute alte Auto-Navi vertrauen mussten.

    Die Straßen wurde dann sehr schnell, sehr anspruchsvoll. Viele Kurven, viele Gefälle/Steigung und vor allem viele Schlaglöcher. Man war das anstrengend.
    Angekommen im Motel, Zimmer bezogen und in die Stadt gegangen Postkarten gekauft und Pizza gegessen. Zurück Wäsche gewaschen und ich hab mir ein bisschen Bewegung gegönnt und war laufen (nachdem ich gemerkt hab, dass mein Rücken die letzten Tage zu wenig Bewegung bekommen hat).
    Im Motel den Sonnenuntergang genossen, Abendgegessen und dann ist jetzt noch der Plan um 22:30 etwas aus der Stadt zu fahren und dem Sternenhimmel der Südhalbkugem anzuschaun.
    Mal gucken was man sieht - es is leider zunehmemder Mond🥲

    Naja, Grüße gehn raus, vor allen an 🐘.

    Bis Bald
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  • Westport

    Jan 30–31 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer entspannten Nacht mit eigenen Zimmer (🥳), sind wir heute morgen nach dem Frühstück entspannt aufgebrochen.
    Ziel waren zunächst die Pancake Rocks (die wer hätte es gedacht, wegen ihrem Pfannkuchenähnlichen aussehens so heißen). Dort angekommen wollten sie uns 5 NZD fürs parken abknöpfen. Wir so: Die ersten 20min sind frei? Das schaffen wir.
    Also mit Vollgas durchgelaufen und uns alles angesehen, um dann am Parkplatz angekommen festzustellen, dass wir 30sec zu lamgsam waren🥲. Deshalb 5$ gezahlt und nen Kaffee trinken gegangen. (Achja, die Felsen waren ganz ok - glaub ich😂).

    Weiter gefahren (ca 3min) und begonnen eine Wamderung zu machen (geplant 1,5h). Entlang eines Flusses zu einer Hängebrücke durch Subtropischen Wald, nen Berg nach oben und wieder runter sind wir auf der anderen Seite das Tals angekommem. Deshalb mussten wir entlang des Highways zurücklaufen, wieder vorbei an dem Cafe und unserem 5$-Parkplatz und so kamen wir 2:38:35 später wieder am Auto an. Tot. Denn: Die Sonne war da - schon den ganzen Tag. Und dee Weg entlang des Highways war natürlich: Scheiße heiß.😅

    Naja....ins Auto und weiter nach Westport gefahrem. Ins Motel eingecheckt, die nächstem 4 Tage geplant (das war ein Krafrakt) einkaufen gefahren, gekocht, den Sonnenuntergang genossem und dann ab in die Heia...

    Morgen gehts nach Hanmer Springs - Heiße Quellen und so ^^

    Grüße gehn aus - hab euch lieb.

    Michael 🫶
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  • Greymouth

    Jan 29–30 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer eher unruhige Nacht sind wir trotzdem wieder früh aufgestanden und haben gefrühstückt wie jeden Tag. Diesmal habe ich aber ein bisschen aufs Tempo gedrückt, weil wir sonst immer ewig gebraucht haben, bis wir aus dem Zimmer kamen. Hat auch funktioniert: Kurz nach neun waren wir fertig und sind aufgebrochen Richtung Gletscher.

    Dort wollten wir nach oben wandern. Das Wetter war nicht ganz optimal, aber die Sicht war okay, also sind wir einfach gestartet. Nach etwa einer Stunde waren wir oben. (Wobei oben immernoch 500m entfernt von der Gletscherzunge ist). Die Aussicht auf den Gletscher war… na ja. Klimawandel lässt grüßen. Der Gletscher ist extrem weit zurückgezogen, man hat gerade noch so die Zunge gesehen. Aber gut, was will man machen.

    Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Abstecher gemacht, durch etwas, das man fast schon Dschungel nennen könnte – auf jeden Fall deutlich bewaldeter und ganz nett. Danach zurück zum Auto und weitergefahren Richtung Greymouth.

    Unterwegs haben wir angehalten und Mittag gegessen, in einem kleinen Straßencafé. Burger. Ganz angenehm, ganz gut. Dann weiter bis Greymouth, dort einkaufen gewesen und anschließend zur Unterkunft. Diesmal hatten wir ein ganzes Haus für uns. Zwar eher ein älteres Modell, aber alles da, was man braucht. Vor allem: jeder wieder ein eigenes Zimmer. Sehr, sehr angenehm.

    Abends sind wir noch kurz zum Strand rübergelaufen, der direkt nebenan war – nichts Besonderes, aber ganz nett. Und dann kam das eigentliche Highlight des Tages:
    Da wir in einer ruhigen Seitenstraße gewohnt haben, ist Justus noch ein bisschen Auto gefahren. Erstmal zielsicher auf der rechten Seite. Nach einer kurzen, lautstarken Intervention dann doch links. Langsam, aber genüsslich, zwei Runden gedreht, bevor wir wieder zurück zum Haus sind.

    Dann Abendessen und ab ins Bett.
    Abends sind noch Nachbarn ums Haus geschlichen, was ein bisschen komisch war, und nachts hat Justus wohl auch irgendwen oder irgendwas am Haus gehört.

    Gott sei Dank habe ich davon nichts mitbekommen 😅
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  • Fox Glacier

    Jan 28–29 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute morgen sind wir in unserem kleinen aber kleinen AirBnB aufgewacht - gefrühstückt - gepackt und dann bei strahlenden Sonnenschein aufgebrochen Richtung Fox Glacier.
    Die Fahrt sollte 4h dauern ohne Stopp, war dann aber doch länger.
    Zunächst haben wir an den berühmten Blue Pools Stopp gemacht. Naja, ein etwas Blau schimmerndes Wasserloch eines Flusses in dem ein paar Leute baden gegangen sind.
    Das schönste dort, war die 1h Wanderung dorthin - ein bisschen Bewegung zum sonsz so vielen Sitzen im Auto.
    Es ging weiter mit vielen Stopps an Wasserfällen wo sich die Tourimassen stapelten, anderen wo wir ganz alleine waren, Stränden die wie Südsee aussahen, Rastplätzen inmitten des "Jungels" wo man aufgrund der Lautstärke Tiere nicht mal sein eigenes Wort verstand und an der Bruce Bay.
    Dort haben wir uns ein Eis gegönnt - was war daran besonders? Schaut euch das Foto an.
    Allgemein war heute das erste Mal, dass man die Exotik der Insel wahrnehmen konnte. Viele unterschiedliche Vegetationen die wir durchkreuzt haben: Jungel, Wüste, Weichr Berge, steile Fjorde, dichte Wälder, weite - offene Auen. Sehr beeindruckend. Heute war wirklich der Weg das Ziel.
    In Fox Glacier angekommen, das Motel bezogen noch etwas bewegt, geplant und dann aber auch nicht viel mehr gemacht (leider konnte mam aufgrund vom Regen/Nebel weder den Mt Cook (höchster Berg Neuseelands) noch den Fox Glacier sehen. Wir hoffen auf morgen.
    Bis dahin - Gut Schlaf oder für euch: Guten Morgen😂
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  • Wanaka

    Jan 27–28 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir sind es heute ganz entspannt angegangen. Früh aufgestanden, gefrühstückt, Sachen gepackt und dann aufgebrochen. Und tatsächlich haben wir festgestellt, dass wir heute exakt den gleichen Weg wieder zurückfahren den wir schon auf dem Hinweg gekommem sind – zurück nach Wanaka.

    Kurz nach Queenstown haben wir wieder angehalten, oben auf dem Berg, an genau der Stelle, wo wir schon einmal gestoppt hatten. Heute aber bei richtig schönem Wetter und angenehm warmen Temperaturen. Also Sachen geschnappt und losgewandert. Zwei Stunden, ein schöner, angenehmer Anstieg mit richtig guter Aussicht. Oben dann die Reste vom gestrigen Abend gegessen und einfach ein bisschen die Stimmung genossen. Die war heute echt gut, muss ich sagen.

    Auf der weiteren Fahrt haben wir uns die Zeit mit Musikrätseln vertrieben. Playlist mit Serien- und Filmmusik angemacht und dann geraten, zu welchem Film oder welcher Serie die jeweilige Musik gehört. War überraschend witzig und hat die Fahrt deutlich kürzer wirken lassen.

    Irgendwann dann in Wanaka angekommen, direkt zu unserer kleinen, aber feinen Unterkunft gefahren, noch schnell einkaufen gewesen und anschließend in aller Ruhe die nächsten Tage geplant. Jetzt geht es auch bald ins Bett.

    Heute tagsüber war es mit 23 Grad und Sonnenschein richtig warm, vielleicht sogar ein bisschen zu warm – ich habe mir ein paar ordentliche Sonnenbrände eingefangen. Dafür soll es heute Nacht wieder ziemlich kalt werden, nur etwa 8 Grad. Mal schauen, ob die Hütte die Temperatur einigermaßen hält und es nicht zu frisch wird. Wir werden sehen.

    Morgen geht es dann weiter Richtung Fox Glacier. Vier Stunden Fahrt liegen vor uns, allerdings mit sehr vielen Unterbrechungen, weil es auf dem Weg unzählige kleine Spots und süße Wanderungen gibt. Wir sind gespannt, was uns da alles erwartet
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  • Milford Sound

    January 26 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Tatsächlich sehr früh aufgestanden. Der Wecker hat um 5 geklingelt (bäh). Na ja. Noch kurz das Jahrtausend gesucht, mir irgendwas angezogen, was halbwegs nach Kleidung aussah, und dann ab ins Auto Richtung Milford Sound. Fahrzeit knapp zwei Stunden.
    Die erste Stunde komplett in der Dunkelheit, dann hat es langsam gedämmert. War eigentlich ganz angenehm zu fahren – mal abgesehen davon, dass die Straße sehr hügelig war und ich unterwegs leider Gottes ein Capybara umgefahren habe. Sehr traurig. Auto zum Glück unversehrt.

    In Milford Sound sind wir dann viel zu früh angekommen und hatten noch ungefähr eine Stunde Überbrückungszeit, aber das war kein Stress. Dort dann gefrühstückt, mitgebrachtes Zeug, Aussicht genossen und dabei von Stechfliegen komplett zerstochen worden.

    Irgendwann ging dann das Schiff los. Zwei Stunden durch den Fjord mit wirklich mega schöner Aussicht. Leider hat es die letzten sechs Tage kaum geregnet, deshalb waren nur etwa fünf bis zehn Prozent der Wasserfälle zu sehen, die es dort eigentlich gibt. Was schon ein bisschen traurig ist, weil der Milford Sound ja eigentlich gerade bei Regen richtig spektakulär sein soll. Ironischerweise hat es genau an dem Tag nicht geregnet, an dem wir dort waren – dafür dann morgen wieder. Naja, so ist das halt.

    Dafür haben wir auf der Fahrt Delfine gesehen, Robben und sind durch richtig schöne Wasserfälle gefahren. War insgesamt trotzdem sehr beeindruckend.

    Nach der Bootstour sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen, haben auf einer Bank Mittag gegessen und noch eine kleine Wanderung gemacht. Danach kurzer Stopp am Flughafen dort – der ist wirklich extrem stark frequentiert. Für die reichsten ein bis zwei Prozent der Leute, die keine Lust oder Zeit haben, zwei Stunden mit dem Auto zu fahren, geht’s eben per Flugzeug oder Hubschrauber rein. Kann man davon halten, was man will.

    Dann ging es wieder zurück Richtung Te Anau. Die Rückfahrt war deutlich entspannter als die Hinfahrt. Wir haben ein paar Stopps gemacht und Landschaft gesehen, die wir morgens verpasst hatten, weil es ja noch dunkel war.

    Zurück am Airbnb waren wir erstmal komplett erledigt. Direkt ins Bett gefallen und eine Stunde Powernap gemacht. Danach nochmal aufgebrochen in die Stadt, Abendessen besorgt und Geld abgehoben. Wieder zurück, gekocht – es gab Fleischbällchen in Tomatensauce mit Tortellini. Für morgen ist gleich noch ein Mittagssnack übrig geblieben, sehr gut.

    Der Abend dann ganz entspannt zu Ende gegangen. Und morgen schauen wir mal, was wird (was wird). Es steht noch kein fester Plan – alles sehr spontan.
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  • Te Anau

    Jan 25–27 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Nacht war tatsächlich sehr unruhig. Wir sind dann trotzdem aufgestanden, haben noch gefrühstückt und sind wieder aufgebrochen – dieses Mal direkt nach Queenstown in die Stadt.

    Dort haben wir uns einen Parkplatz gesucht, was überraschenderweise leichter war als gedacht, und sind dann losgestiefelt. Haben uns ein bisschen die Einkaufsläden angeschaut, die gefühlt sehr auf Kommerz und vor allem auf reiche japanische Touristen ausgelegt waren. Ein bisschen herumgelaufen, Postkarten gekauft und geschrieben, zwischendurch noch etwas durch die Natur spaziert.

    Langsam kam dann der Hunger, also zurück in Richtung des berühmt-berüchtigten Fergburger. Dort erst mal 30 Minuten gewartet, bis wir bestellen konnten, und dann nochmal gute 30 Minuten, bis das Essen fertig war. Danach sind wir fast zum Parkplatz gesprintet, weil das Parkticket abgelaufen war. Direkt neben dem Auto dann den Burger gegessen – und ich muss sagen: wirklich, wirklich gut. Für umgerechnet etwa 10 Euro auch echt riesig. Also klare Empfehlung.

    Danach ging es weiter zum nächsten Punkt: Te Anau, wo wir jetzt auch gerade sind. Die Fahrt hierher war landschaftlich weniger spektakulär als am Tag davor, einfach weil es nicht mehr so bergig und besonders war, sondern viel Landwirtschaftsfläche. Nichtsdestotrotz war das Fahren anstrengend – vor allem, weil es mal wieder (wie so oft) geregnet hat und wir deshalb nur langsam vorangekommen sind.

    Hier angekommen, sind wir noch einkaufen gegangen und dann zu unserer Unterkunft. Dieses Mal ein Airbnb, richtig schön gelegen und von einem älteren Pärchen geführt. Mit unglaublich viel Liebe zum Detail, ganz viel Grünpflanzen und insgesamt einfach richtig schnuckelig eingerichtet. Wirklich, wirklich schön hier.

    Te Anau ist jetzt unser Startpunkt für die Ausflüge der nächsten zwei Tage. Wir haben bewusst zwei Nächte hier gebucht, einfach um nicht jeden Tag den Koffer ein- und auspacken zu müssen – weil das ehrlich gesagt echt auf den Sack geht, dieses ständige Hin-, Rein- und Umpacken.

    Jetzt erstmal Abendessen, denn morgen geht’s früh los. Der Wecker klingelt um fünf.
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  • Queenstown

    Jan 24–25 in New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

    Nach einer sehr ruhigen Nacht im (Gott sei Dank getrennten) Schlafzimmer sind wir früh aufgestanden. Es gab Frühstück, ehe wir ausgecheckt und in Richtung Queenstown aufgebrochen sind.

    Die Straße war anfangs tatsächlich noch wie ein Highway ausgebaut, bevor wir schließlich abgebogen sind und es langsam enger wurde. Mit jedem Kilometer wurde die Landschaft schöner – Berge, Täler, tolle Ausblicke ringsum. Wirklich eine richtig schöne Gegend.

    Nach einiger Zeit haben wir eine Pause gemacht, bei der ich mir ein Eis gegönnt habe. Feine Sache, sag ich dir. Danach ging es weiter: Bergpässe hoch, Bergpässe runter. Landschaftlich gab es extrem viel zu sehen, auch wenn das Wetter leider nicht ganz mitgespielt hat und es nicht so bilderbuchmäßig war wie erhofft. Aber hey – das Beste draus machen.

    Kurz vor Queenstown haben wir noch einmal auf einem Bergpass angehalten, sind ein paar Schritte zu Fuß den Berg hinaufgegangen, haben die Aussicht genossen und sind dann wieder zum Auto hinuntergestapft. Danach die letzten Meter bis zum Hotel.

    Vorher haben wir noch angehalten, Abendessen eingekauft und – traurigerweise – einen Ersatz für meine Metal Flasche besorgt, die ich ja leider wegschmeißen musste. Jetzt habe ich eine kleinere mit nicht ganz so gutem Ausguss. Begeistert bin ich nicht, aber na ja – auch hier: das Beste draus machen.

    Danach noch ein bisschen shoppen gewesen und schließlich im Hotel eingecheckt. Anschließend haben wir einen Spaziergang durch Queenstown gemacht, oder zumindest den Ortsteil nahe des Flughafens, und uns ein wenig umgesehen.

    Auf dem Rückweg habe ich mir noch etwas Warmes gegönnt, weil mir ziemlich kalt war: ein leckeres Thai-Curry, das ich später im Hotelzimmer gegessen habe. Danach sind wir recht bald ins Bett gegangen, weil ich gemerkt habe, wie anstrengend der Tag – vor allem das Autofahren – doch war.
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  • Timaru

    Jan 23–24 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Am Morgen sind wir dank des Hotels relativ früh wach geworden, gegen vier Uhr. Ich dachte erst, es müsste schon deutlich später sein, habe auf die Uhr geschaut und gemerkt: nein, wir schlafen definitiv noch weiter. Trotzdem waren wir gegen sieben Uhr dann endgültig wach. Wir haben gefrühstückt, einen entspannten Morgen gehabt, aufgeräumt, Koffer gepackt und uns anschließend noch für etwa eine halbe Stunde in den großen Aufenthaltsraum des Hostels gesetzt, bevor es zu unserem großen Meisterwerk ging. Ihr wisst alle, was jetzt kommt: Auto fahren.

    Genau, wir haben uns ein Auto gemietet. Und wer darf fahren? Richtig, ich. Und was ist das Besondere? Ebenfalls richtig: Linksverkehr. Wunderbar. Die Anspannung war entsprechend groß und ich habe mir gedacht, na ja, wird schon irgendwie ausgehen. Trotzdem. Also ab zum Flughafen, Auto abgeholt, eingestiegen, alles gecheckt, alles eingestellt und noch ein kurzes Stoßgebet in den Himmel geschickt, bevor es dann losging. Mit dem Hintergedanken: links, links, links.

    Das Linksfahren an sich war am Anfang tatsächlich gar kein großes Problem. Viel unangenehmer ist das Abbiegen, vor allem an Kreuzungen. Dieses bewusste Nachdenken darüber, woher jetzt der Verkehr kommt, ob von links oder rechts, wo man hinschauen muss, was eigentlich gerade Vorfahrt hat – das ist wirklich ungewohnt. An der Ampel zu stehen und erst mal nicht zu wissen, aus welcher Richtung der Gegenverkehr kommt, fühlt sich einfach falsch an. Aber das kommt mit der Zeit. Man braucht ein paar Sekunden mehr, um umzudenken, sich zu sagen: jetzt nach links schauen, nicht nach rechts. Oder umgekehrt. Dann wird das schon.

    Sobald wir aus der Stadt draußen waren und über Land gefahren sind, war es überhaupt kein Problem mehr. Ich habe allerdings gemerkt, dass man dazu neigt, sich eher links am Straßenrand zu orientieren, was dem Beifahrer auf dem Beifahrersitz eher weniger gefällt, weil der dann gefühlt schon halb im Grün fährt. Entsprechend gab es auch die ein oder andere Beschwerde. Aber auch das legt sich. Insgesamt war das Fahren dann doch ziemlich angenehm und man gewöhnt sich schneller daran, als man denkt. Sobald es wieder in die Stadt geht, wird es zwar wieder etwas komplizierter, aber ich bin mir sicher, dass das nach ein paar Tagen gut funktioniert.

    Am Ende sind wir schließlich an unserem heutigen Ziel angekommen und in einem Motel gelandet, wie man es sonst nur aus amerikanischen Horrorfilmen kennt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Nacht überleben werde, aber das Setting würde perfekt dafür taugen, dass gleich im Nebenzimmer irgendetwas Kriminelles passiert oder jemand von der Polizei abgeführt wird. Die Location würde es hergeben.

    Trotzdem war es eigentlich ganz schön. Zwei Schlafzimmer, wieder etwas Privatsphäre, und das zu einem sehr günstigen Preis. Nach den ersten Tagen wieder eine Nacht für sich zu haben und ohne Zimmergenossen zu schlafen, ist tatsächlich eine sehr feine Sache.
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  • Christchurch

    Jan 22–23 in New Zealand ⋅ 🌧 17 °C

    Am nächsten Morgen bin ich dann irgendwann recht früh aufgewacht, so gegen fünf, nachdem meine Reisepartner schon etwas unterwegs waren. Ich war aber noch müde, habe mich ein paar Mal umgedreht und bin nochmal eingeschlafen. Irgendwann, kurz nach halb sechs oder so, bin ich dann wieder wach geworden und mir war relativ schnell klar, dass Schlafen jetzt nicht mehr wirklich funktioniert. Nachdem ich insgesamt fast 15 Stunden geschlafen und damit den Schlaf der letzten Tage nachgeholt hatte, war ich aber auch recht fit.

    Ich habe mich ein wenig umgeschaut und gemerkt, dass nicht weit von unserem Hotel aus einen ganz schönen Blick für den Sonnenaufgang in Auckland haben könnte. Also schnell Sachen gepackt und los. Um 6:25 Uhr sollte die Sonne aufgehen, wir waren pünktlich um 6:20 Uhr am Spot. Leider war es bewölkt und hat geregnet, weshalb es keinen richtigen Sonnenaufgang gab. Trotzdem war der Blick auf die Stadt schön und diese morgendliche Stimmung hatte etwas Ruhiges.

    Auf dem Rückweg war es dann etwa dreiviertel sieben. Wir sind direkt in ein Café gegangen, das dort schon früh geöffnet hatte, haben gefrühstückt und einen Kaffee getrunken, bevor es wieder zurück ins Hotel ging. Dort noch kurz Halt gemacht, Koffer gepackt und relativ früh ausgecheckt, um anschließend nochmal durch die Stadt zu laufen. Das war allerdings etwas unangenehm, weil gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hatte und plötzlich rund 4.000 Menschen gleichzeitig durch die Stadt geströmt sind. Entsprechend voll und wenig entspannt.

    Wir haben noch ein bisschen herumgeschaut, uns einen kleinen Snack bzw. ein frühes Mittagessen besorgt und sind gegen 12 Uhr zurück zum Hotel gegangen, um die Koffer zu holen. Danach ging es wieder mit derselben Kombination aus Bus, Zug und erneut Bus zurück zum Flughafen Auckland, da wir weiter auf die Südinsel geflogen sind. Am Flughafen die Koffer abgegeben, noch einen kleinen Snack gegessen und durch die Sicherheitskontrolle ins Innere gegangen. Dort noch etwas Flugzeuge beobachtet, bevor um 15 Uhr der Flug Richtung Christchurch gestartet ist.

    Der Flug war komplett problemlos, keine einzige Turbulenz, auch die Landung ganz ruhig. Wir hatten Plätze am Notausgang, entsprechend extrem viel Beinfreiheit. Insgesamt waren es sehr entspannte 45 Minuten. In Christchurch angekommen hatten wir ein Hotel beziehungsweise Hostel direkt neben dem Flughafen gebucht. Wir sind zu Fuß rübergelaufen, haben eingecheckt, nebenan im Supermarkt noch etwas fürs Abendessen geholt und dann im Zimmer auf dem Boden gegessen. Gegen 20 Uhr ging es auch schon ins Bett, weil wir doch noch ziemlich geschafft waren und der Jetlag wieder zugeschlagen hatte. Umso besser, endlich wieder in Ruhe schlafen zu können.
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  • Auckland

    Jan 21–22 in New Zealand ⋅ 🌧 21 °C

    Nachdem dann endlich der Check-in für den Weiterflug von San Francisco nach Auckland losging, saßen wir im Flugzeug und haben gewartet, bis es losging. Die Plätze waren diesmal tatsächlich besser, weiter hinten in einem Abschnitt direkt vor den Toiletten. Dadurch konnten wir die Sitze nach hinten stellen und halbwegs vernünftig schlafen. Zuerst haben wir noch versucht, ein bisschen wach zu bleiben, bis der Service durch war, ungefähr eine Stunde. Danach sind uns beiden relativ schnell die Augen zugefallen und wir haben begonnen zu schlafen.

    Der Schlaf wurde immer wieder durch Turbulenzen unterbrochen, teilweise so stark, dass sich auch die Flugbegleiterinnen anschnallen mussten. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mich auf diesen beiden Langstreckenflügen die Flugangst erstaunlicherweise kaum noch gepackt hat. Natürlich hat es immer wieder gewackelt und es war zwischendurch etwas aufregender, aber durch die Müdigkeit und auch das größere Flugzeug hat man das Ganze deutlich weniger wahrgenommen. Es war eher ein Rucken, wie man es auch aus der Bahn kennt, wenn sie sehr schnell fährt. Für mich war das tatsächlich gar nicht mehr so schlimm, vielleicht war diese Flugangst also doch mehr Einbildung als Realität.

    Am Ende haben wir insgesamt knapp sechs Stunden geschlafen, mit Unterbrechungen, bis wir irgendwann durch den morgendlichen Service geweckt wurden. Das war dann ziemlich schön, weil eigentlich alle Fensterblenden geschlossen waren, aber ein paar Leute die Blenden geöffnet haben und man so einen wirklich schönen Sonnenaufgang über den Wolken sehen konnte. Danach gab es ein typisch amerikanisches Frühstück mit recht hohem Fettanteil, aber nach dem langen Flug war das tatsächlich ganz okay. Der Schlaf war zwar nicht besonders tief, aber er hat definitiv etwas Erholung gebracht.

    Kurz vor der Landung wurde noch angekündigt, dass es in Auckland eventuell stärkere Turbulenzen geben könnte, da das Wetter recht wechselhaft sei. Das ist dann aber gar nicht eingetreten. Der Anflug war ruhig, die Landung ebenfalls, alles völlig problemlos. In Auckland gelandet haben wir auf dem Weg Richtung Ausgang per Durchsage mitbekommen, dass noch ein Einreiseformular auszufüllen ist. Das haben wir dann online erledigt, was ungefähr eine halbe Stunde gedauert hat. Danach ging es ohne weitere größere Kontrollen direkt zum Express-Ausgang, ein paar Fragen beantwortet, zweimal von Hunden beschnüffelt worden, und dann waren wir auch schon draußen.

    Mit dem Bus ging es dann weiter zum Zug, vom Zug wieder zum Bus, und nach insgesamt etwa eineinhalb Stunden waren wir schließlich in der Innenstadt von Auckland. Schon etwas wild, weil man eigentlich erwarten würde, dass es zumindest eine direkte Verbindung oder maximal einen Umstieg gibt. Stattdessen muss man hier dreimal umsteigen, bevor man überhaupt in der Stadt ankommt.

    Am Ende direkt zum Hotel, natürlich viel zu früh zum Einchecken. Koffer dort gelassen und dann zu einem Burgerladen gleich um die Ecke, wo wir erst mal einen Burger gegessen haben. Danach noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, Getränke besorgt und wieder zurück zum Hotel. Gegen drei Uhr konnten wir dann einchecken. Ich habe mich ins Zimmer gelegt, die Augen zugemacht und bis etwa neun Uhr abends geschlafen. Nach dem Aufwachen noch kurz im Zimmer herumgelaufen, etwas getrunken, zwei, drei Müsliriegel gegessen, mich wieder hingelegt und dann tatsächlich auch gleich wieder eingeschlafen.
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