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Malta Winter 25/26

Bad news about the camper van. It failed the technical inspection (TÜV). The extensive repairs are going to be breathtakingly expensive and they'll delay our departure by a few days. We were supposed to leave on the 21st. Læs mere
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    🇲🇹 Il-Qala, Malta

    Shipwrecks & Fougasses

    8. januar, Malta ⋅ 🌬 13 °C

    Deutscher Text unten ⬇️

    Today, we are in a coastal area renowned for its fantastic diving opportunities. Off the coast of Xatt l-Aħmar, three shipwrecks lie on the seabed. Another local attraction is a Fougasse. Now, you might ask: "What is a Fougasse?" Well, if you ask Google, it might tell you it’s a pizza-like bread made with olives, bacon, and Mediterranean herbs.
    ​However, the Fougasse you see here is a relic from the 18th century. It was introduced by the Knights of St. John as a coastal defense to prevent foreign ships from invading the island. These weapons were carved directly into the limestone rock near the shoreline.
    ​They consist of a large, conical shaft angled at 45 degrees. The mouth is approximately 2.13 meters wide, reaching a depth of 4.5 meters, with a base diameter of around 1.5 meters. Below that sits the powder chamber, measuring roughly 0.76 meters in diameter. A fuse was led from the powder chamber to the top of the shaft to be ignited. The shaft was then filled with large rocks at the bottom and smaller stones on top. It was quite possibly one of the first "weapons of mass destruction." This specific Fougasse was rediscovered in 2005 and was one of about 14 situated around the island.

    ​Heute befinden wir uns in einem Küstengebiet, das für seine fantastischen Tauchmöglichkeiten bekannt ist. Vor der Küste von Xatt l-Aħmar liegen drei Schiffswracks auf dem Meeresgrund. Eine weitere Attraktion hier ist eine sogenannte Fougasse. "Was ist eine Fougasse?", werdet ihr auch nun fragen. Nun, wenn man Google fragt, bekommt man die Antwort, dass es sich um ein pizzaähnliches Brot mit Oliven, Speck und mediterranen Kräutern handelt.
    ​Die Fougasse, die ihr hier sehen könnt, ist jedoch ein Relikt aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde vom Johanniterorden (den Rittern von Malta) als Küstenverteidigung eingeführt, um fremde Schiffe an der Invasion der Insel zu hindern. Diese Vorrichtungen wurden direkt in den Kalksteinfelsen nahe der Küstenlinie gehauen.
    ​Es handelt sich um einen großen, kegelförmigen Schacht in einem 45-Grad-Winkel. Die Öffnung ist etwa 2,13 m breit und reicht bis in eine Tiefe von 4,5 m, wobei der Bodendurchmesser etwa 1,5 m beträgt. Darunter befand sich die Pulverkammer mit einem Durchmesser von etwa 0,76 m.
    Eine Zündschnur wurde von der Pulverkammer bis zur Oberseite des Schachts geführt, um sie dort zu entzünden. Der Schacht wurde dann unten mit großen Felsen und darüber mit Steinen gefüllt.
    Es war womöglich eine der ersten„ Massenvernichtungswaffen".
    Diese Fougasse wurde 2005 wiederentdeckt und war eine von etwa 14 solcher Anlagen, die über die gesamte Insel verteilt waren
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  • Washing day

    5. januar, Malta ⋅ 🌬 18 °C

    Für Deutschen Text, siehe unten;
    ​Yesterday morning we left Dwejra Bay, which is near the town of San Lawrenz, where we had spent the past three days. The bay area and coastline, with its fantastical hiking routes, were such a joyous experience that I purposely decided not to take any photos on my last outing so as to enjoy more of the scenery.
    ​We needed to get some washing done, so we set a course northwards, then down the eastern side of the island towards the town of Marsalforn. I must say, the driving experience here on Gozo, and in Malta in general, is very challenging. Many of the towns and villages have narrow roads; what with oncoming traffic and the balconies on the houses on either side of the road, it requires a lot of concentration and patience. In many places, the roads are also in very bad condition—not just potholes, but generally badly maintained. This means that with our camper, I’m forced to drive no more than 10 to 15 km/h. Not to forget, in a lot of places there are speed bumps, also known as 'sleeping policemen.'
    ​Once we had completed our washing, we decided to do a bit of sightseeing overland on the way to our next overnight stop, back at Ramla Bay. Today we’re just resting up and taking a day off at the beach.

    ​Todays greetings go to Emma in the U.K. with best wishes for a speedy recovery.

    ​Gestern Morgen haben wir die Bucht von Dwejra verlassen, die in der Nähe von San Lawrenz liegt, wo wir die letzten drei Tage verbracht hatten. Die Gegend um die Bucht und die Küstenlinie mit ihren fantastischen Wanderwegen waren ein so schönes Erlebnis, dass ich bei meinem letzten Ausflug bewusst darauf verzichtet habe, Fotos zu machen, um die Landschaft einfach mehr zu genießen.
    ​Da wir Wäsche waschen mussten, nahmen wir Kurs Richtung Norden und fuhren dann an der Ostseite der Insel hinunter in Richtung Marsalforn. Ich muss schon sagen: Das Autofahren hier auf Gozo und generell auf Malta ist eine echte Herausforderung. Viele Städte und Dörfer haben enge Straßen; der Gegenverkehr und die Balkone der Häuser auf beiden Straßenseiten erfordern jede Menge Konzentration und Geduld. Zudem sind die Straßen an vielen Stellen in einem sehr schlechten Zustand – nicht nur Schlaglöcher, sondern insgesamt schlecht instand gehalten. Das bedeutet, dass ich mit unserem Camper gezwungen bin, nicht schneller als 10 bis 15 km/h zu fahren. Nicht zu vergessen die vielen Bremsschwellen, die hier auch als „schlafende Polizisten“ bekannt sind.
    ​Nachdem wir die Wäsche fertig hatten, entschieden wir uns für ein wenig Sightseeing auf dem Landweg zu unserem nächsten Übernachtungsstopp, zurück an der Ramla Bay. Heute ruhen wir uns einfach aus und gönnen uns einen Tag am Strand.
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  • When sunrise kisses the mountains

    4. januar, Malta ⋅ ☁️ 18 °C

    Kennen wir uns? 👫
    Do we know each other? 👫
    Schenkt uns ein Herz 🩵🙏🏼
    Give us a heart 🩵🙏🏼
    Es bedeutet uns viel, euren Namen zu lesen.🥰
    It means the world to us to see your names. 🥰
    Das verbindet uns 🎗️
    It makes us feel closer to home 🎗️

    Deutscher Text unten 👇🏽

    Experiencing yesterday’s sunset here in the bay and last night’s breathtaking full moon with Mars tagging along inspired me to want to capture the sunrise the next morning. Since my army days, if I needed to wake up at a particular time, I would tap my head on my pillow the required number of times, and I would awake at least thirty minutes before time. It always worked, without fail.
    My anticipation of the sunrise must have been so great that I woke up in the early hours and couldn't get back to sleep. I had been lying awake for a long time, drifting in and out of sleep, when suddenly I awoke with a jolt and could see from my window that the night’s darkness had given way to the dawn’s light.
    I knew that the sunrise was due at 07:14. By the time I found my mobile, I saw it was 06:50. I had tapped seven times on my pillow. I dressed quickly and, with Peppi and Cleo, walked the three to four hundred meters up towards Dwejra Tower. It was already 07:15 by the time I found a good position to take my pictures. Because of the mountains and the low-lying clouds, I was still in time to capture the rising sun at 07:19.
    At 07:34, the rising sun finally cleared the mountains and shone in all its glory against the surrounding red skies.
    (by Rupert)

    Sonnenuntergang hier in der Bucht und der atemberaubende Vollmond letzte Nacht – mit dem Mars im Schlepptau – haben mich dazu inspiriert, heute Morgen den Sonnenaufgang einfangen zu wollen. Seit meiner Zeit beim Militär habe ich einen Trick: Wenn ich zu einer bestimmten Zeit aufstehen muss, klopfe ich so oft mit dem Kopf auf mein Kissen, wie es die Uhrzeit verlangt, und ich wache garantiert mindestens dreißig Minuten vorher auf. Es hat immer funktioniert, ohne Ausnahme.
    Die Vorfreude auf den Sonnenaufgang muss so groß gewesen sein, dass ich schon in den frühen Morgenstunden wach wurde und nicht mehr einschlafe9n konnte. Ich lag lange wach, dämmerte immer wieder weg, als ich plötzlich mit einem Schreck hochfuhr und durch das Fenster sah, dass die Dunkelheit der Nacht bereits dem ersten Morgenlicht gewichen war.
    Ich wusste, dass der Sonnenaufgang für 07:14 Uhr angekündigt war. Als ich mein Handy endlich fand, sah ich, dass es 06:50 Uhr war – ich hatte ja siebenmal auf mein Kissen geklopft. Ich zog mich schnell an und lief mit Peppi und Cleo die drei- bis vierhundert Meter hoch zum Dwejra Tower. Es war schon 07:15 Uhr, als ich eine gute Position für meine Fotos fand. Wegen der Berge und der tief hängenden Wolken war ich aber noch rechtzeitig dran, um das Aufsteigen der Sonne um 07:19 Uhr festzuhalten.
    Um 07:34 Uhr kam die Sonne schließlich ganz über die Berge und strahlte in ihrer vollen Pracht am tiefroten Himmel.
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  • Vollmond-Nacht

    3.–5. jan., Malta ⋅ 🌬 17 °C

    English text below 👇🏼

    Bei Einbruch der Dämmerung haben sich mit der Sonne auch die zahlreichen Tagesbesucher verzogen, und nur wir stehen noch hier. Nein, stimmt nicht ganz, hin und wieder holt ein Taxi Gäste des noch geöffneten Restaurants ab. Wir haben uns eine Packung Ravioli aus dem Kühlschrank mit Pesto zubereitet. Rupert lädt mich nach dem Essen auf einen Vollmond Spaziergang ein. Die gelbe Sandsteinumgebung sieht bei diesem Licht wie eine Schneelandschaft aus und erinnert uns an die Fotos vom Schnee im Münsterland, die uns heute auf WhatsApp erreicht haben. Da fällt mir ein kurioses Ensemble ein, das ich auf dem Weg hierher gesehen habe: meterhohe rote Weihnachtsbaumkugeln inmitten eines Stiefmütterchenbeetes. Oder der Kreisverkehr um ein Blumen-Rondell mit sechs lebensgroßen trompetenden Engeln. Davon möchte ich unbedingt noch ein Foto machen, bevor sie die Engel abbauen.
    Ich habe gelesen, die Dwejra Bay ist ein "Dark Sky Heritage Site". Hier haben wir einen der besten Blicke auf die Sterne in ganz Malta, weil es kaum künstliches Licht gibt.
    Besondere Grüße an Rudi und Gabi, Manfried und Edeltraud und Karin vom Esch 🤗

    As dusk falls, the crowds have vanished along with the sun, leaving just us behind. Well, almost—every now and then, a taxi swings by to pick up guests from the restaurant that's still open. We whipped up some ravioli with pesto for dinner, and afterwards, Rupert treated me to a walk under the full moon.
    In this light, the yellow limestone looks just like a snowy landscape, reminding us of the photos from back home in Münsterland that popped up on WhatsApp today. It makes me think of that quirky sight I saw on the way here: giant red Christmas baubles sitting in a bed of pansies! Or that roundabout with six life-sized angels blowing trumpets in a bed of blooming flowers. I definitely need to snap a photo of that before they take the angels down.
    I read that Dwejra Bay is a 'Dark Sky Heritage Site.' It offers some of the best stargazing in all of Malta because there's hardly any light pollution.
    Special greetings to Rudi and Gabi, Manfried and Edeltraud, and Karin vom Esch! 🤗
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  • Dwejra Bay: Binnenmeer & Sonnenmagie

    2. januar, Malta ⋅ 🌬 16 °C

    Hallo zusammen, da bin ich wieder. Die Pause ist vorbei. Rupert und ich werden uns ab jetzt beim Schreiben abwechseln.
    Die Feiertage haben wir gut hinter uns gebracht. Ganz anders als sonst. Still. Zu Weihnachten kommt noch was.
    Heute sind wir in der Dwejra Bay bei San Lawrenz. Gerade geht die Sonne unter. Überall stehen Menschen und schauen andächtig zu. Ewiges Schauspiel, keine Inszenierung wie die andere.
    Für diesen Ort haben wir die Insel einmal von Nord nach Süd durchquert, was ungefähr 25 Minuten gedauert hat.
    Die Bucht zu beschreiben ist schon eine Herausforderung. Womit soll ich beginnen?
    Mit dem kleinen Binnenmeer, das sich durch eine Höhle im Fels mit Meerwasser speist und sich jetzt bei ansonsten tosender Brandung präsentiert wie die Unschuld vom Lande?
    Mit der grandiosen weitläufigen Hochebene oberhalb der Steilküste aus gelbem Kalkstein, wo sich karstig löchriger Untergrund mit glatt polierten Gesteinsflächen abwechselt?
    Mit dem kleinen. versteckt gelegenen, verlassenen Platz am Fuße der Felswand, über eine zufällig entdeckte, ins Gestein gehauene Treppe zu erreichen, von wo vor längerer Zeit einmal Boote über eine mittlerweile verrostete Schiene zu Wasser gelassen wurden, wovon heute noch ein paar verwitternde Tore vor in den Fels gehauenen Räumen zeugen?
    Ups, jetzt wisst ihr ja schon, wie wir den Nachmittag verbracht haben 🤭
    Und jetzt neigt sich der Sonnenuntergang seinem üblichen Schichtwechsel mit der Dämmerung zu.
    Ich verabschiede mich für heute mit besonderen Grüßen an unsere lieben Nachbarn Kleine Arndts, Dierks, Bernhard Wagstyl und Brecznys.

    Hey everyone, I’m back! The break is over, and from now on, Rupert and I will take turns with the writing.
    We’ve made it through the holidays – a bit different than usual, very quiet. More on Christmas later.
    Today, we’re at Dwejra Bay near San Lawrenz. The sun is just setting, and people are standing all around, watching in silence. It’s an eternal spectacle, and no two shows are ever the same. To get here, we crossed the entire island from North to South... which took us all of 25 minutes!
    Trying to describe this bay is a bit of a challenge. Where do I even start?
    Maybe with the little Inland Sea, fed by seawater through a cave in the rocks, looking like total 'innocence in person' while the surf outside is absolutely thundering?
    Or the magnificent, sprawling plateau above the cliffs made of yellow limestone, where craggy, holey ground alternates with smooth, polished stone?
    Or that tiny, hidden, abandoned spot at the foot of the cliff? We found it by chance via a staircase carved into the rock. Long ago, boats were launched from there on rails that are now completely rusted. Today, all that’s left are a few weathered gates in front of rooms hewn straight into the stone.
    Oops, I guess now you know exactly how we spent our afternoon! 🤭
    And now, the sunset is heading into its usual shift change with the twilight.
    I’m signing off for today with special greetings to our lovely neighbors: the Kleines Arndts, the Dierks, Bernhard Wagstyl, and the Brecznys.
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  • New Year's eve on Gozo

    28. dec.–1. jan. 2026, Malta ⋅ ☀️ 16 °C

    A happy new year to you all and we wish each and every one of you good health and happiness for 2026.
    We arrived at our current location four days ago, Hondoq Bay, near the small town Qala, pronounced Ala.
    We are about three kms from the ferry port and so can observe the big ferry ships coming and going. This is a very secluded area here, with a big parking area at the beginning leading to the camping spot, were there are three other permanent campers. New years eve was quiet, ideal for the dogs, apart from one of the other campers who fired off five rockets. In the distance on the horizon, we could watch a fireworks display coming from mainland Malta that lasted around ten minutes. We are parked up right by the seafront and when the sea turns rough like it is now, well, it makes you feel different. On new years day we took a three hour walk along coastline towards the harbour but for the return, we decided to take a Taxi back.
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  • Traumplatz und Herzensgrüße

    16.–19. dec. 2025, Malta ⋅ 🌧 17 °C

    English text below 👇🏼

    Hier haben wir einen atemberaubenden, wunderschönen Platz gefunden. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich. Deshalb verzichte ich heute mal auf einen längeren Text und schicke einfach noch ein paar besondere Grüße, nämlich an Saskia, Barbara und Tina 😘😘😘 Und an Rudi und Gabi Soest 😘😘 Und an Tristan, Hannes, Marco und Andrea 😘😘😘😘 Und an Manfried und Edeltraud 😘😘 Und wir wissen gar nicht, ob die Grüße bei allen ankommen. Aber den Versuch ist's allemal wert. Wir haben euch im Herzen 💞

    We found an absolutely breathtaking spot here. I think the pictures speak for themselves, so I’ll keep the text short today and just send out some special greetings to Saskia, Barbara, and Tina 😘😘😘 And to Rudi and Gabi Soest 😘😘 And to Tristan, Hannes, Marco, and Andrea 😘😘😘😘 And to Manfried and Edeltraud 😘😘 We’re not even sure if these messages will reach everyone, but it’s definitely worth a try. You’re all in our hearts! 💞
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  • Rabat: Parkplatz-Drama & Kutschen-Nepp

    15. december 2025, Malta ⋅ ☁️ 17 °C

    English text below 👇🏼

    Die Sonne macht sich heute rar und es ist windig. Ein guter Tag, die alte Hauptstadt Rabat und das angrenzende kleine Mdina zu besuchen. Die letzten vier Tage haben wir an der Nordost-Küste der Insel verbracht, und obwohl Rabat fast an der Südwest-Küste liegt, dauert die Fahrt nur 20 Minuten. Die Parksituation ist eine Herausforderung, und letztendlich landen wir auf einem kleinen Parkplatz mit einem Gefälle von um die 20%, und schlauerweise parken wir auch noch mit der Front bergab 😅 Rupert zieht mit all seiner Kraft die Handbremse an, sodass er sie später fast nicht mehr los bekommt. Er muss dazu aussteigen, und ich sitze schweißgebadet mit den Hunden in dem sich ruckartig nach vorne bewegenden Auto. Zum Glück ist das Lenkrad stark zur Bordsteinkante eingeschlagen, und ich habe vorsichtshalber einen dicken Stein vor einen Hinterreifen gelegt. Es geht gut aus. In Mdina lassen wir uns zu einer Kutschfahrt überreden, obwohl wir eigentlich ungefrühstückt hungrig sind. Der Kutscher verspricht uns eine Ausdehnung der 30minütigen Mdina-Tour auf Rabat zum selben Preis, was uns schließlich schwach macht. Die beiden Städte sind nur durch einen Parkplatz getrennt. Wir quetschen uns also mit den Hunden und unseren Rucksäcken in die kleine überdachte Kutschkabine, und das Gefährt trappelt mit uns durch die engen Gassen, in denen es von Touristen wimmelt. Nach 15 Minuten hält der Kutscher am Parkplatz vor Rabat an und erklärt die Fahrt für beendet. Wir protestieren und erinnern ihn an das Versprechen, uns auch Rabat zu zeigen. "Hier ist Rabat", sagt er, "dieser Parkplatz gehört zu Rabat". Das wollen wir uns nicht bieten lassen und weisen auf die kurze Dauer der Fahrt hin, und dass wir erwartet haben, etwas von Rabat zu sehen zu bekommen. Nach einem weiteren Versuch, sich zu rechtfertigen "dies ist nicht London, dies ist Rabat, oder?", den wir nicht akzeptieren, gibt er sich geschlagen und bringt uns ins Zentrum von Rabat, was ungefähr 10 Minuten dauert. Ich bedanke mich zum Abschied bei dem kleinen Pferd, und wir setzen uns zum Frühstücken in das nächste Straßencafé. Wie bei allen touristischen Highlights auf der Welt ist auch hier von der Ursprünglichkeit der über 3000 Jahre alten Stadt nicht mehr viel zu spüren. Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass wir als Touristen natürlich dazu beitragen, dass es so ist. Jedenfalls fühle ich mich hier nicht wohl, und außerdem ist es hier oben auf dem Berg ungemütlich draußen. Wir laufen noch ein wenig durch die Stadt, besuchen keine der Attraktionen, wie z.b die Katakomben, und kehren bald zum Auto zurück (siehe oben!) Der nächstgelegene Übernachtungsplatz ist der uns schon bekannte Parkplatz mit den garagenartigen Wochenend-Apartments vom 5./6. Dezember in Qawra.

    The sun is playing hide and seek today and it’s pretty windy. A perfect day to check out the old capital, Rabat, and the neighboring "Silent City" of Mdina. We spent the last four days on the northeast coast, and even though Rabat is almost on the southwest side, the drive only took about 20 minutes.
    Parking, however, was a total nightmare. We eventually ended up on a tiny lot with a 20% incline—and of course, we were "smart" enough to park nose-down 😅. Rupert pulled the handbrake with all his might, so hard he could barely release it later. He actually had to get out to do it, leaving me sitting in the van with the dogs, sweating bullets as the car jerked forward. Luckily, the wheels were turned sharply toward the curb, and I’d shoved a big rock under the back tire just in case. We survived!
    In Mdina, we let ourselves get talked into a carriage ride, even though we were starving and hadn't had breakfast yet. The driver promised to extend the usual 30-minute Mdina tour to include Rabat for the same price, which finally won us over. (The two towns are basically only separated by a parking lot). So, we squeezed into the tiny covered carriage with the dogs and our backpacks, and off we went, clattering through narrow streets swarming with tourists.
    After just 15 minutes, the driver stopped at the parking lot in front of Rabat and declared the tour over. We protested immediately, reminding him of his promise to show us Rabat too. "This is Rabat," he said, "this parking lot belongs to Rabat." We weren't having it and pointed out how short the ride was and that we expected to actually see something of the town. After he tried to justify it one more time—"This isn't London, this is Rabat, okay?"—which we didn't buy, he gave in. He drove us into the center of Rabat, which took another 10 minutes.
    I made sure to thank the little horse when we left, and we headed straight to the nearest sidewalk café for breakfast. Like many tourist hotspots around the world, there’s not much left of the original vibe of this 3,000-year-old city. And I’m well aware that as tourists, we’re part of the problem. Anyway, I didn't really feel comfortable there, and it was pretty chilly and unpleasant outside up on the hill. We walked around for a bit, skipped the main sights like the catacombs, and headed back to the car (see parking drama above!).
    Our spot for the night is the parking lot with those garage-style weekend apartments in Qawra that we already know from December 5th/6th.
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  • Moonscape Workout & Pan Pizza

    14.–15. dec. 2025, Malta ⋅ ☀️ 17 °C

    English Text below 👇🏼

    Heute sind wir sportlich unterwegs. Das Gelände zwischen unserem Auto und dem Meer gleicht einer Mondlandschaft. Mittendrin ist ein Eisenpfosten mit Griffen einbetoniert, der sich hervorragend als Sportgerät eignet. Ich finde eine angeschwemmte Palette, die ich mit Ruperts Hilfe zu meinem Sportgerät fürs Bauchtraining umfunktioniere. Ansonsten sind ja hier draußen keine schmerzfreien Liegeflächen 🥴
    Nach dem Sport gibt's erstmal ein spätes Frühstück, und dann setze ich mich an mein Waldorflaternen Projekt. Nach einem Jahr habe ich tatsächlich die Technik wieder vergessen und muss mir ein YouTube-Video zu Hilfe nehmen. Selbst damit ist es noch fummelig, aber die erste Leuchte wird fertig. Ich schenke sie Richard und Phyllis vom Weihnachts-Mobil, die heute erstmal nach Hause zurückkehren, zum Abschied. Dann nehme ich mir die Pickzange und einen großen Sack und sammle noch ein Stündchen Müll und jede Menge Glasscherben ein. Rupert und ein kleiner Junge lassen auf dem Parkplatz ihre ferngesteuerten Autos fahren. Ein runder Tag für uns alle. Fehlt nur noch das Abendessen. Aus Wraps, Tomatensoße und gedünstetem Gemüse bereite ich uns eine Pfannen-Pizza zu. Parmesan drüber, schmeckt gar nicht schlecht.
    Ganz liebe Grüße heute besonders an Ulla Peters und Ulla Klose 💞

    Today, we're getting sporty! The terrain between our van and the sea looks like a moonscape. Right in the middle, there’s an iron pole with handles cemented in, which is just perfect to use as exercise equipment. I also find some washed-up pallet wood, which, with Rupert's help, I repurpose into my new core workout tool. I mean, there are really no comfy spots to lie down out here! 🥴
    After the workout, we have a late breakfast first. Then, I sit down to work on my Waldorf lantern project. After a whole year, I actually forgot the technique and had to use a YouTube tutorial for help. Even with the video, it’s still a bit fiddly, but the first lantern gets finished. I give it to Richard and Phyllis from the Christmas Van as a farewell gift, as they are heading back home today.
    Afterward, I grab the litter picker and a large bag and spend about an hour collecting trash and a lot of broken glass. Meanwhile, Rupert and a little boy are driving their remote-controlled cars in the parking lot. A well-rounded day for all of us! All that’s left is dinner. I make us a pan pizza using wraps, tomato sauce, and steamed veggies. A bit of Parmesan on top, and it actually tastes pretty good!
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  • Was so am Meer passiert

    11.–14. dec. 2025, Malta ⋅ 🌙 14 °C

    English Text below 👇🏼

    Donnerstag:
    Sonniges Erwachen auf einem kleinen Parkplatz – so startet es sich perfekt in einen Malta-Tag! Vormittags geht's gleich an die Küste, wo mit Peppi und Cleo ein bisschen Küstenklettern im flachen Gelände angesagt ist. Dabei sammle ich gleich mal jede Menge glasscherben ein, die hier überall herumliegen. Echt gefährlich für die Hunde. Während ich mich mit einem Taucher über die dunkle Seite Maltas, genauer gesagt die Mafia, unterhalte, hat Rupert Spaß mit seinem ferngesteuerten Auto Als wir zurück sind, kümmert er sich hingebungsvoll um die Fellpflege der Hunde. Sie täglich zu kämmen erspart uns das ständige Saugen. Dann noch obligatorisches Müll sammeln, unser Tribut an unser Gastland.
    Am späten Nachmittag steht der Einkauf im Smart Supermarket in Hal Balzan auf dem Programm, der Proviant muss aufgefüllt werden. Letztendlich sind dann überwiegend Kekse und Süßkram im Einkaufswagen, wegen der vielen Weihnachtsangebote 😉Unseren Standplatz in Pembroke erreichen wir dann erst im Dunkeln, direkt neben einem liebevoll-überladenen Weihnachts-Mobil. Das Abendessen ist heute schnell und pragmatisch: Ravioli in verdünntem Pesto (Resteverwertung). Manchmal muss es einfach unkompliziert sein.
    Freitag:
    Kurz nach neun gleich große Aufregung: Sieben Rettungsfahrzeuge auf einmal! Zum Glück ist es „nur“ ein älterer Angler mit einem Schwächeanfall. Hauptsache: Er lebt.
    Diese Aktion hat uns direkt mit unseren Nachbarn bekannt gemacht: Richard und Phillis, die Besitzer des reich dekorierten „Weihnachts-Mobils“. Manchmal ist so ein Chaos der beste Eisbrecher. Die beiden haben einen quirligen Welpen,. und wir kommen kurz ins Gespräch. Richard lädt uns sogar für Weihnachten ein! Na, mal sehen ... Am späten Nachmittag spaziere ich zu einem Miniladen in der Nähe unseres Platzes Baby-Öl besorgen. Von dort aus habe ich einen verblüffenden Blick auf ein absolut mondänes Stadtviertel mit Gebäuden der Superlative. Hier absolut unerwartet. Ich kann der Versuchung nicht widerstehen und laufe die paar 100 m dorthin, um mich ein wenig umzusehen. Casino, Luxushotels, Shopping Mall - alles vorhanden. Hier kann ich mich mit dringend benötigtem Bargeld versorgen, kaufe an der Straße ein paar kleine Gebäckstücke und mache mich bei Einsetzen der Dunkelheit auf den Rückweg. Beim Blick zurück ein beeindruckendes Lichtermeer.
    Den Abend habe ich dann endlich mal kreativ genutzt: Die ersten Blätter sind aquarelliert und geölt. Ein schöner Kontrast zu den ständige neuen Eindrücken.
    Samstag:
    Heute Mittag ein toller Spaziergang mit den Hunden zum Pembroke Pool. Ein natürlicher Swimmingpool, der sich - kreisförmig von bizarren Felsen umschlossen - zum offenen Meer hin öffnet – sieht super aus und lädt zum Schwimmen ein. Aber heute nicht, die Brandung ist mir etwas zu heftig.
    Dort treffe ich Larry, einen älteren US-Amerikaner, der seit 27 Jahren hier lebt. Was der alles zu erzählen hat, Wahnsinn! Bis vor zehn Jahren sei das hier noch reines Jagdgebiet gewesen und für Hunde unsicher. Dank der Grünen Partei sei es damit vorbei! Und die Küste selbst? Früher gab es Robben, Delfine und Haie. Heute sieht man nur noch die großen Kreuzfahrtschiffe in der Ferne. So ein Blick in die Vergangenheit ist wertvoll und gibt mir einen ganz neuen Blick auf die Insel.

    Thursday:
    A sunny awakening in a small car park—that’s the perfect start to a day in Malta! In the morning, we immediately headed to the coast, where Peppi and Cleo and I did a bit of coastal climbing in the flat terrain.
    While I was having a chat with a diver about the dark side of Malta, specifically the Mafia, Rupert was diligently doing his workout. When we got back, he devoted himself entirely to grooming the dogs. Combing them every day saves us constant vacuuming.
    Late in the afternoon, grocery shopping at Smart Supermarket in Hal Balzan was on the agenda; we needed to stock up on supplies. In the end, the trolley was mainly filled with biscuits and sweets, thanks to all the Christmas offers 😉. We only reached our pitch in Pembroke once it was dark, right next to one of those lovingly overloaded Christmas mobiles. Dinner was quick and practical tonight: ravioli with watered-down pesto (clearing out the fridge). Sometimes, it just has to be simple.
    Friday:
    Shortly after nine, there was major excitement: seven emergency vehicles all at once! Luckily, it was "only" an older fisherman who had suffered a dizzy spell. The main thing is that he is alive.
    This whole event immediately introduced us to our neighbours: Richard and Phillis, the owners of the richly decorated "Christmas mobile." Sometimes chaos is the best icebreaker. The two have a lively puppy, and we had a quick chat. Richard even invited us over for Christmas! Well, we’ll see about that...
    In the late afternoon, I walked to a mini-shop near our spot to get some baby oil. From there, I had an astonishing view of an absolutely sophisticated district with superlative buildings—totally unexpected here. I couldn't resist the temptation and walked the few hundred metres over there to look around a bit. Casino, luxury hotels, a shopping mall—everything was there. I managed to get some much-needed cash, bought a couple of small pastries on the street, and headed back as darkness set in. Looking back, it was an impressive sea of lights.
    I finally used the evening for some creative work: I watercolored and oiled the first leaves. A nice contrast to the constant new impressions.
    Saturday:
    Today, we had a great walk with the dogs to the Pembroke Pool. It’s a natural swimming pool, circular and enclosed by bizarre rocks, opening up to the sea—it looks amazing and invites you for a swim. But not today; the surf was a bit too rough for me.
    There, I met Larry, an elderly US American who has lived here for 27 years. The stories he had to tell were incredible! He said that until ten years ago, this area was still a hunting ground and unsafe for dogs. And the coast itself? There used to be seals, dolphins, and sharks. Today, you only see the huge cruise ships in the distance. Such a glimpse into the past is valuable and gives me a completely new perspective on the island.
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  • Hahnenkampf & Brühe-Bad

    9.–10. dec. 2025, Malta ⋅ ⛅ 18 °C

    English text below 👇🏼

    Ich war im Meer schwimmen!
    Aber der Reihe nach. Erstmal was zu gestern. Kurz gewürzt. Shoppingtour um die Mittagszeit: Tierladen wegen Fellbürste (ganz dringend!), Charity shop, ganz zufällig auf dem Fußweg zum Supermarkt, mit der rechten Hand eine Alexander McQueen Clutch (wusste ich da noch nicht 😅) gegriffen, mit der linken eine kuschelige rosa Weste mit passendem Tuch dazu, fertig. Ein paar Lebensmittel nebenan geholt und ab zum Wassertank auffüllen. Das gibt's bei den öffentlichen Klos am Inwadar-Nationalpark. Rupert füllt Wasser auf und ich spaziere warm in rosa Kuschel gehüllt mit Peppi und Cleo auf dem Küstenweg vorweg. Der Strand besteht hier aus mächtigen flachen Sandsteinplatten durchsetzt mit und umgeben von schroffen, kantigen Brocken. Zwischendurch Felder aus natürlichen Salz-Pfannen. Rupert holt uns ein und wir laufen, klettern, stolpern querfeldein auf der Suche nach dem "Blue Hole", einer kleinen Grotte, in der sich in einem geheimnisvollen Rhythmus schäumend die Wellen brechen. Wir schauen dem donnernden Spiel eine Weile zu und balancieren eilig zum Weg zurück, bevor es kurz nach 17 Uhr dunkel wird. Einen Platz für die Nacht finden wir an der Reeling einer kleinen Bucht am Hafen von Valletta. In der Nacht höre ich ganz nah Hähne krähen.
    Heute Morgen nehmen die Hunde die Verfolgung eines dieser kleinen schwarzen Schreihälse auf. Ein Tohuwabohu aus Gebell, Gekrähe und fliegenden Federn geht ab, bis der Hahn beschließt, sich seinem Schicksal zu ergeben und Ruperts große Hände ihn gerade noch zu umschließen und aus dem Gefahrenbereich zu heben vermögen. Ab nach Hause mit dir! Nach der Heldentat widmet sich der Mann seinem Reise-Trampolin, und ich ziehe kurzentschlossen meinen Badeanzug an. Die Bucht hat einen winzigen Sandstrand, das Meer ist ruhig und die zunehmenden Wolken lassen noch Lücken für den Sonnenschein. In Erwartung des Kälteschocks kommen mir die sanften Wellen erstaunlich gnädig entgegen. Ich lasse mich eine Weile von ihnen tragen, schwimme ein Stück bis zu einer rostigen Eisentreppe bei Ruperts Trainingsplatz. Die Treppe ist so Öl-verschmiert, dass ich sie nicht anfassen mag. Mir wird klar, in was für einer Brühe ich mich hier tummle 🤢. Nix wie raus hier und im Auto unter die warme Dusche 🚿 🧼 Und in dem Moment kommt der Regen zurück 👋🏼
    Ganz moderat diesmal.
    Heute schicken wir Grüße zur Nordseeküste an Birgit und Elfriede ❣️

    I went swimming in the sea!
    But let’s start at the beginning. First, a quick word about yesterday. Short and sweet. Shopping tour around noon: Pet store for a brush (super urgent!), then a charity shop, totally randomly on the way to the supermarket. I grab an Alexander McQueen clutch with my right hand (didn't know that yet 😅) and a cosy pink vest with a matching scarf with my left—done. Got a few groceries next door, and off we go to fill up the water tank. We do that near the public loos at the Inwadar National Park. Rupert is filling up the water, and I, wrapped up warmly in my pink snuggle vest, stroll ahead with Peppi and Cleo on the coastal path.
    The beach here consists of mighty flat sandstone slabs interspersed with and surrounded by rugged, angular boulders. In between, there are fields of natural salt pans. Rupert catches up with us, and we walk, climb, and stumble across country, searching for the "Blue Hole," a small grotto where the waves mysteriously break and foam in a rhythmic pattern. We watch the thundering spectacle for a while and hurry back to the path before it gets dark shortly after 5 PM. We find a spot for the night by the railing of a small bay near Valletta Harbour. During the night, I hear roosters crowing very close by.
    This morning, the dogs take up the chase with one of these little black screechers. A total ruckus of barking, crowing, and flying feathers ensues, until the rooster decides to surrender to its fate, and Rupert’s big hands manage to just enclose it and lift it out of the danger zone. "Home with you now!"
    After his heroic deed, the man dedicates himself to his travel trampoline, and I spontaneously put on my swimsuit. The bay has a tiny sandy beach, the sea is calm, and the increasing clouds still leave gaps for the sunshine. Expecting a cold shock, I find the gentle waves surprisingly merciful. I let them carry me for a while, swim a bit to a rusty iron staircase near Rupert’s training spot. The stairs are so oil-smudged that I don't want to touch them. It dawns on me what kind of broth I'm actually splashing around in 🤢. Time to get out of here and into the car for a warm shower 🚿 🧼 And at that very moment, the rain comes back 👋🏼
    Quite moderate this time.
    Today we send greetings to the North Sea coast to Birgit and Elfriede ❣️
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  • Kleine Boote - große Welle

    8.–9. dec. 2025, Malta ⋅ ☀️ 18 °C

    English text below 👇🏼

    Sonniger Montagmorgen. Ein guter Tag für eine Bootstour! Am Hafen , wo die Auswahl an Touren groß ist, fragen wir erst mal ein paar Angebote ab. Nicht jeder Anbieter akzeptiert Hunde in den 10-Personen-Booten. Doch wir finden ein gutes Angebot mit Hunde Erlaubnis und kaufen uns Tickets für die nächste Tour "in zwei Minuten 😉". Wir setzen uns auf eine Bank und beobachten das bunte Treiben um uns herum und warten gute 20 Minuten. Dann ist es soweit. Wir dürfen einsteigen. Lieber hinten oder vorne? In der Mitte sitzt schon eine dreier Familie. Und dann entsteht unerwartet eine unangenehme Auseinandersetzung. Die Familie mit einem asthmatischen Vater und einem ängstlichen Jungen verbietet uns regelrecht, an Bord zu gehen. Wir haben zwar vor ihnen gebucht und eine ausdrückliche Erlaubnis für die Hunde, aber die Familie hat das mitbekommen und ist offensichtlich gezielt vor uns eingestiegen. Trotz unseres Ärgers über diese Taktik entscheiden wir uns, ihrer Befindlichkeit Vorrang vor unserem Recht zu geben und "fünf Minuten 😉" auf das nächste Boot zu warten. Wir wollen unseren Tag nicht mit einem Streit belasten.
    Das Warten hat sich gelohnt. Wir legen ab, bevor das Boot voll belegt ist, und haben viel Platz für uns und die Hunde. Wir verlassen den Hafen und fahren an einem LNG Terminal vorbei aufs offene Meer hinaus, immer in der Nähe der Steilküste. Peppi versteckt sich wie immer unter meinem Sitz, während Cleo am liebsten Galionsfigur sein würde. Die Fahrt führt uns an einem Leuchtturm, an Peter's Pool, einer kleinen Bucht inklusive Höhle für Felsenspringer und mutige Schwimmer, und anderen spektakulären Felsformationen entlang. An uns vorbei fahrende größere Schiffe bringen das kleine Boot ordentlich zum Schaukeln. Nach einer guten Stunde laufen wir wieder in den Hafen ein. Das hat Spaß gemacht! Auf dem Heimweg kommen wir an einer Bäckerei vorbei und holen uns ein paar Snacks, unter anderem eine hier beliebte, mit Erbsenpüree gefüllte Blätterteigtasche. Und dann lassen wir den Tag ruhig ausklingen.
    Hi Rosie und Clive, Ingrid und Lambert! Euch grüßen wir heute besonders.

    Sunny Monday morning. A great day for a boat trip! Down at the harbour, where there’s a huge choice of tours, we start checking out a few offers. Not every operator accepts dogs on their 10-person boats. But we find a good deal with permission for the dogs and grab tickets for the next tour "in two minutes 😉."
    We sit on a bench, watch the colourful bustle around us, and wait a good 20 minutes. Then it’s time. We get to board. Should we sit in the back or front? A family of three is already sitting in the middle.
    And then, unexpectedly, an unpleasant confrontation breaks out. The family—with an asthmatic dad and an anxious boy—basically forbids us to get on board. Although we booked before them and have explicit permission for the dogs, the family obviously found out and deliberately got on before us. Despite our annoyance at this tactic, we decide to prioritize their sensitivities over our rights and wait "five minutes 😉" for the next boat. We don't want to spoil our day with an argument.
    The wait pays off. We set off before the boat is fully occupied and have plenty of space for ourselves and the dogs. We leave the harbour, drive past an LNG terminal, and head out onto the open sea, always close to the steep coast. Peppi, as usual, hides under my seat, while Cleo would love to be the figurehead. The trip takes us past a lighthouse, St. Peter's Pool, a small bay including a cave for cliff jumpers and brave swimmers, and other spectacular rock formations. Larger ships passing us make the small boat rock quite a bit. After a good hour, we return to the harbour. That was fun!
    On the way home, we pass a bakery and grab a few snacks, including a local favourite: a puff pastry pocket filled with pea purée. And then we let the day wind down peacefully.
    Special greetings today to Rosie and Clive, Ingrid and Lambert!
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  • Sunday Market: Ein Weihnachtsgeschenk

    6.–7. dec. 2025, Malta ⋅ 🌬 18 °C

    English text below 👇🏼

    Wir schaffen es früh aufzustehen und schon gegen 8 auf dem Markt zu sein. Dieser zieht sich an der gesamten Hafenfront entlang, und es wird alles Erdenkliche angeboten, von Fisch über Souvenirs, Haushaltsartikel, Ladekabel und Klamotten bis Obst und Gemüse.
    Das Wetter ist warm und sonnig, und wir schlendern so gemütlich wie es mit Hunden möglich ist durch die Reihen. Rupert verabschiedet sich nach einer Weile und geht mit Peppi und Cleo zum Auto zurück. Auf dem Rückweg will er uns fürs Abendessen leckeren Red Snapper kaufen. Ich möchte noch bleiben und bis zum Ende weitergehen. Dort gibt es einen Obst- und Gemüsestand, und ich beschließe, etwas Obst für uns einzukaufen. Lokal angebaute Erdbeeren lachen mich an, auch die Mandarinen sehen sehr gut aus und eine Avocado hätte ich auch gerne. Ich frage vorsichtshalber nach, ob ich mit Karte zahlen kann, weil ich wieder einmal kein Bargeld dabei habe. Der Verkäufer bejaht und schickt mich zum Bezahlen freundlich zum Nachbarstand. Man hilft sich hier gegenseitig aus. Dort stellt sich heraus, dass hier nur eine ganz bestimmte Karte akzeptiert wird, die ich nicht besitze. Ich erkläre bedauernd, dass ich dann leider die Einkäufe nicht mitnehmen könne. Da sagt der gute Mann zu mir "Weißt du was, ich schenke sie dir zu Weihnachten", kramt 6 € aus seiner Kasse und drückt sie mir für den Obstverkäufer in die Hand. Ich bin fassungslos - aber nicht sprachlos - und bedanke mich mindestens dreimal für seine großzügige Hilfe. Wir kommen noch kurz miteinander ins Gespräch, und dann trage ich freudig meine Geschenke nach Hause, gespannt, was Rupert dazu sagen wird.
    Als ich ihm die Geschichte erzähle, ist er ähnlich überrascht wie ich. Nach einer ausgiebigen Siesta kocht er uns das leckerste Fischgericht aller Zeiten 😋
    Heute grüßen wir besonders Ilka und Laurent 💞

    We managed to get up early enough to hit the market by 8ish. It stretches along the entire waterfront, and they sell absolutely everything you could imagine: from fish and souvenirs to household stuff, chargers, clothes, and, of course, fruit and veg.
    The weather was warm and sunny, and we strolled through the rows as leisurely as you can with dogs. Rupert headed off after a while and took Peppi and Cleo back to the car. On the way back, he planned to buy us some delicious Red Snapper for dinner.
    I wanted to stay a bit longer and walk right to the end. There was a fruit and veg stall there, and I decided to pick up some fruit for us. Locally grown strawberries were calling my name, the mandarins looked great too, and I also fancied an avocado.
    Just to be safe, I asked if I could pay by card, because (surprise, surprise!) I didn't have any cash on me again. The vendor said yes and kindly sent me over to the neighbouring stall to pay. They really help each other out here.
    It turned out, though, that they only accepted one specific type of card, which I didn't have. I regretfully explained that I wouldn't be able to take the groceries then.
    Then the good man tells me, 'You know what, I'm giving this to you as a Christmas present,' fishes €6 out of his till, and pushes it into my hand for the fruit vendor. I was speechless—but not silent!—and thanked him at least three times for his incredibly generous help. We chatted briefly, and then I happily carried my 'presents' home, wondering what Rupert would say.
    When I told him the story, he was just as surprised as I was. After a lovely, long siesta, he cooked us the most delicious fish dinner ever 😋
    Special hello to Ilka and Laurent today! 💞
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  • Popey Village

    6. december 2025, Malta ⋅ 🌬 17 °C

    English text below 👇🏼

    Als wir unsere Nasen heute morgen aus der Tür stecken, sehen wir vor dem letzten der geheimnisvollen Tore einen langhaarigen Mann mit nacktem Oberkörper, der mit dem Gesicht zur Sonne seine Morgengymnastik macht. Vor dem Tor steht ein Tisch mit Stühlen und ein Wäscheständer. Freundlich winke ich ihm zu, und er entgegnet den Gruß. Kurze Zeit später nähert er sich - beinahe elegant bekleidet - auf einen kurzen Besuch. Er stellt sich vor als Otila, gebürtiger Ungar, der seit drei Jahren mit seiner Partnerin, zwei Hunden und einer Katze hinter diesem Tor lebt. Er klärt uns auf, dass dies Wochenendhäuser und im Sommer alle von Urlaubern bewohnt sind.
    Am Tag zuvor habe ich im Netz eine begeisterte Erwähnung von "Popeye Village" gelesen, einem Dorf, das 1980 anlässlich der Dreharbeiten zum Film "Popey - der Seemann mit dem harten Schlag" (mit Robin Williams) errichtet wurde. Solche Attraktionen sind normalerweise nicht unbedingt was für Rupert und mich, aber die Aussage zweier junger Menschen (deren zweites Zuhause Malta ist), dies sei ihr Lieblingsplatz auf der Insel, hörte sich doch verlockend an. Also machten wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Nord-Westen, der uns etwas eine halbe Stunde durch hügelige, mit Steinmauern eingefasste Gemüsegärten zur Anchor Bay nahe der Stadt Mellieħa führt.
    Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, also versuche ich, mich kurz zu fassen. Auf jeden Fall können wir die Begeisterung jetzt verstehen. Dieses Dorf ist keine billige Attrappe im Sinne von Wildwest-Dörfern. Die massiven, urigen Holzhäuser wurden wundervoll harmonisch in den Steilhang über einer kleinen Bucht eingefügt. Die Einrichtungen spiegeln in etwa die 1930er Jahre wieder. Dort trifft man auf den ein oder anderen Schauspieler, der ebenfalls im Stil dieser Zeit gekleidet ist. Geschickt integrierte Plätze, ausgestattet mit hölzernen Hollywoodschaukeln und bequemen Liegeflächen auf wohlplatzierten Sonnendecks laden zum Verweilen in der Sonne ein. Das Disney Brimborium mit Parade und Tanzshow hätten wir nicht unbedingt gebraucht, aber der Besuch bei Santa Claus ist doch ganz nett und lustig. Peppi und Cleo erregen wie immer und überall Aufsehen und sind für viele Besucher ein beliebtes Fotomotiv. Überall begegnen uns Spieltische mit klassischen Brettspielen wie tic tac toe oder Mensch ärgere dich nicht. Wir halten uns etwa zwei Stunden in dem kleinen Dorf auf, das man eigentlich in 5 Minuten durchqueren könnte. Eigentlich sollte es nach den Dreharbeiten wieder abgerissen werden, doch zum Glück setzten sich die Bewohner von Meliha vehement für seinen Erhalt ein. Zum Übernachten fahren wir nach Markaxlokk zurück, wo morgen schon früh der traditionelle offene Sonntagsmarkt beginnt
    Besonders liebe Grüße gehen heute an Annette und Franz sowie Heidi und Basil❣️

    When we poke our noses out the door this morning, we see a long-haired, shirtless man doing his morning stretches, facing the sun, right in front of the last in the row of mysterious looking shutters. A table with chairs and a clothes rack stand outside the door. I give him a friendly wave, and he returns the greeting. A little later, he approaches for a quick visit, now dressed quite smartly. He introduces himself as Otila, a native Hungarian who has been living behind those shutters for the past three years with his partner, two dogs, and a cat. He explains that these rooms, which are under the main road above, were previously old boot storage rooms but were turned into weekend homes and are all occupied by holiday makers in the summer.
    Yesterday I read a glowing online report about "Popeye Village," a filmset town,built in 1980 for the making "Popeye the sailor man" (starring Robin Williams). Attractions like this usually aren't quite Rupert’s and my thing, but the statement from two young people (who consider Malta their second home) that this was their favourite attraction on the island sounded really tempting. So, around noon, we head northwest. The drive takes us about half an hour through hilly vegetable gardens on both sides of the road enclosed by stone walls, leading us to Anchor Bay near the town of Mellieħa.
    I won't go into too much detail, so I'll try to keep it brief. In any case, we totally get the enthusiasm now! This village is not a cheap fake like some Wild West sets. The massive, rustic wooden houses are wonderfully and harmoniously integrated into the steep slopes above a small cove. The buildings interiors roughly reflect the times of the 1930s, in which the film is based. You bump into an actor or two on the way, who are dressed as characters in the film. Cleverly integrated areas, some equipped with wooden swings and others comfy sunbeds on well-placed sun-decks, invite you to linger a while in the sun. We definitely could have skipped the Disney hoopla with the parade and dance show, but the visit to Santa Claus is quite nice and funny. Peppi and Cleo, as always and everywhere, draw attention and are a popular photo opportunity for many visitors. Everywhere we go, we find tables set up with classic board games like Tic-Tac-Toe or Ludo. We spend about two hours in the small village, which you could actually walk through in 5 minutes. It was supposed to be torn down after filming, but luckily, the residents of Mellieħa vehemently advocated for its preservation. For the night we drive back to Markaxlokk as the usual big open air Sunday market starts early the next morning and is spread all around the town harbour.
    Sending special warm regards today to Annette and Franz, as well as Heidi and Basil ❣️
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  • Löffel-Jagd und Brotmystik

    5.–6. dec. 2025, Malta ⋅ 🌧 14 °C

    English text below 👇🏼

    Das sonnige Wetter wurde wieder um einen Tag verschoben. Na gut, umso länger die Vorfreude 😉
    Die Fischerboote sind heute Nacht nicht ausgelaufen. Ein weiterer Regentag steht uns bevor, deshalb planen wir nur einen Besuch in einem second-hand Laden und bei einem Bäcker. Beides finden wir relativ nah beieinander in ein paar Kilometern Entfernung. Wir suchen nach Esslöffeln, die wir zu Hause vergessen haben. Porridge mit einem Teelöffel zu löffeln ist auf die Dauer etwas mühsam. Dafür sind charity Shops perfekt. Denkste! Im Inspire charity shop werden hunderte von Messern angeboten und nur zwei potthässliche Esslöffel. Da gehen wir lieber ohne wieder raus. Umsonst war der Besuch aber auch nicht. Ich habe eine Bluse und den ersten Weihnachtspullover meines Lebens dort gekauft. Vielleicht trage ich die Teile ja auf späteren Footprint Fotos mal. Beim Bäcker habe ich die Wahl zwischen hellem über dunklem bis beinahe verkohltem Brot. Ich bitte den Verkäufer um Beratung, und er erklärt mir , dass es sich bei allen Brotsorten um denselben drei Stunden geführten Teig handelt. Sie unterscheiden sich lediglich durch die Form und die Farbe der Kruste. Die ganz dunkle Kruste sei traditionell, also entscheide ich mich dafür. Zu Hause outet sich das Brot als sehr knusprig, leicht und großporig und sehr lecker. Es hat 79 Cent gekostet und reicht uns für zwei Mahlzeiten. Nicht übel. Wir verlassen Marsaxlokk und fahren nach Nord-Westen bis zum etwa 25 km entfernten Qawra. Damit haben wir ungefähr die Hälfte der Insel in der Länge durchquert. Erst jetzt fällt uns so richtig auf, wie klein Malta eigentlich ist.
    Noch im Hellen finden wir einen großen Parkplatz direkt am Meer. Wir stehen vor einer langen Reihe seltsamer Tore, die sich alle unter der Hauptstraße befinden. Bis auf eins sind alle geschlossen. Was es damit wohl auf sich hat? Die Antwort bekommen wir heute nicht mehr.
    Heute grüßen wir besonders unsere Nichten Charlene, Lilly, Greta und Lisa und unseren einzigen Neffen Max❣️

    The sunny weather has been postponed for another day. Oh well, that just means the anticipation lasts longer 😉 The fishing boats didn't head out last night. Another rainy day is ahead of us, so we're just planning a visit to a second-hand shop and a bakery. We find both relatively close to each other, just a few kilometers away.
    We're on the hunt for tablespoons, which we forgot back home. Eating porridge with a teaspoon is getting tedious in the long run. Charity shops are perfect for that, right? Think again! At the "Inspire charity shop", they offer hundreds of knives and only two absolutely hideous tablespoons. We decide to leave without them. But the visit wasn't entirely pointless! I bought a blouse and the first Christmas sweater of my life there. Maybe I'll wear them in some future 'Footprint Photos.'
    At the bakery, I have a choice between light, dark, and almost charred bread. I aske the seller for advice, and he explaines that all the loaves were made from the same three-hour-fermented dough. They only differ in shape and the colour of the crust. The very dark crust, he says, is traditional, so I choose that one. Back at the camper, the bread turnes out to be very crunchy, light, and full of big holes—and super delicious! It cost 79 cents and will last us for two meals. Not bad!
    We're leaving Marsaxlokk and heading northwest to Qawra, about 25 km away. With that, we've crossed roughly half the length of the island. It's only now that we really notice how small Malta actually is.
    While it's still light, we find a large parking lot right by the sea. We're parked in front of a long row of strange gates, all located underneath the main road. All but one are closed. I wonder what their purpose is? We won't get the answer today.
    Today, special greetings go out to our nieces Charlene, Lilly, Greta, and Lisa, and our only nephew Max ❣️
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  • Marsaxlokk

    4.–5. dec. 2025, Malta ⋅ 🌬 15 °C

    English below 👇🏼

    Aufregung am Abend! Nach dem Abendessen sitzen wir gemütlich am Tisch. Am Heck unseres Wohnmobils macht es heftig Rums. Rupert springt auf und stürzt schreiend zur Tür. In meiner Fantasie ist es mindestens ein Pferd, das uns angegriffen hat. Aber nein, es war nur eine Katze, die auf unser hinten auf dem Fahrradständer befestigtes Reisetrampolin gesprungen ist. Sie kam wohl vom benachbarten Katzenhotel ...
    Ein gemütlich verregneter Tag geht zu Ende. Auf der Suche nach einem Obst- und Gemüsemarkt sind wir in dem Fischerdorf Marsaxlokk gelandet. Als wir gerade das Auto direkt neben dem kleinen Markt am Hafen abgestellt haben, beginnt der große Regen, und die Marktbeschicker packen eilig alles zusammen bevor wir ausgestiegen sind. Wie das hier so ist, lässt der Regen nach einer Weile nach, und wir machen uns auf den Weg zu einem Hafenspaziergang. Gewitter und Regen haben die Luft erheblich abgekühlt, so dass wir heute lieber eine Jacke überziehen, Lucia 😉
    An der Hafenpromenade liegt ein touristisches Restaurant neben dem anderen. Die Lockvögel stehen bereit. Deshalb schlendern wir lieber durch die etwas abseits gelegenen Gassen, in der Hoffnung, eine Bäckerei oder einen Gemüseladen zu finden. Unsere Vorräte sind alle - bis auf Nudeln, Pesto und ein paar Tütensuppen -, und wir haben Lust auf was Frisches. Auf den Straßen ist nichts los, alle Läden sind geschlossen. Es ist gegen 14 Uhr, also Siesta Zeit, obwohl die Ladenzeiten bei diesen Temperaturen ja auch mal geändert werden könnten 😁. "Gewohnheiten", sagt Rupert. Zu unserem Glück steht dann doch ein kleiner Transporter mit viel Obst und Gemüse am Straßenrand, und wir decken uns großzügig ein .
    Jetzt stehen wir auf einem großen Parkplatz direkt bei den Fischerbooten.
    Rupert hat sich vorgenommen, das Ausfahren der Fischer am frühesten Morgen mitzuerleben. Mich interessiert mehr ihre Rückkehr ein paar Stunden später 😜
    Liebe Grüße, heute speziell an unsere Nachbarn. Ganz besonders dankbar an Burkhard, der morgen den Waschmaschinen-Monteur in Empfang nimmt ❣️

    Right after dinner, we were chilling nicely at the table. Suddenly, there was a huge BANG! at the back of our camper! Rupert jumped up and dashed to the door, yelling. In my head, it was at least a horse that had attacked us. But no, it was just a cat that had jumped onto our travel trampoline, which is fixed to the bike rack at the back. It probably came over from the neighboring cat hotel...
    Rainy Market Hunt
    A cozy, rainy day is coming to an end. We ended up in the fishing village of Marsaxlokk while looking for a fruit and vegetable market. Just as we parked the car right next to the small market by the harbor, the heavens opened, and the stall owners quickly packed everything up before we even got out. As is typical here, the rain eased up after a while, and we set off for a harbor walk. The thunderstorm and rain have significantly cooled the air, so we preferred to throw on a jacket today, Lucia 😉
    Siesta Shopping
    One tourist restaurant after another lines the harbor promenade, with their touts waiting for hungry mouths. So, we preferred to wander through the side streets, hoping to find a bakery or a green grocer. Our supplies are completely gone—except for pasta, pesto, and a few instant soups—and we're craving something fresh. The streets are dead; all the shops are closed. It's about 2 PM, so it's Siesta time, even though shop hours could maybe be adjusted with these temperatures 😁. "Habits," Rupert says. Luckily for us, we eventually spotted a small van full of fruit and veggies on the side of the road, and we stocked up big time.
    Now, we're parked in a big lot right by the fishing boats. Rupert has decided he wants to witness the fishermen heading out first thing in the morning. I'm more interested in their return a few hours later 😜
    Warm regards, especially to our neighbors today. A huge thank you to Burkhard, who will be welcoming the washing machine technician tomorrow ❣️
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  • Valletta - erste Eindrücke

    3.–4. dec. 2025, Malta ⋅ ☁️ 17 °C

    English below 👇🏼

    Nach einer etwas rauen Überfahrt erreichen wir die Festungsstadt Maltas am späten Vormittag. Google Maps lotst uns zum vorher ausgesuchten P&R Parkplatz, wo wir kostenfrei stehen können, allerdings sehr schräg. Um 12 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Stadt, wir brauchen ein gutes Frühstück. Draußen ist es trotz bewölktem Himmel 17 Grad, also T-Shirt Alarm! Damit fallen wir hier sofort als Touristen auf. Die Einheimischen sind durchweg in warme Jacken und Mützen eingepackt. Wir sind noch nicht weit gelaufen, da fängt es an zu regnen, und nicht zu knapp. In unserer Sommer feeling Euphorie haben wir nicht einmal daran gedacht, Regenschirme mitzunehmen. Nass werden ist jetzt unvermeidlich, doch wir kommen bald an einem winzigen Café vorbei, wo gerade einer der drei Tische frei wird. Hier haben wir die Chance, beim Frühstück ein wenig zu trocknen. Das Café liegt inmitten der Kreuzfahrt-Rummel-Zone, wo sich auch jetzt im Winter Massen von Touristen aus aller Welt durch die Straßen des Hafenviertels schieben. Wir schieben eine Weile mit, auf der Suche nach einem Laden, wo es Regenschirme zu kaufen gibt.
    Die zum Hafen ausgerichteten Gassen haben flache Stufen, auf denen die Gastronomen ihre Stühle anordnen wie im Kino - mit Blick aufs Meer. Und ein Sonnenschirm am anderen. Darunter vorm Regen geschützt die Lockvögel der Lokale. Einer von denen steht unter den Sonnenschirmen und hat noch dazu einen ☂️. Ich frage ihn ob er mir seinen (schönen blauen) Schirm verkaufen würde. Das weist er freundlich zurück - der Schirm sei schon so alt, gleich um die Ecke könne ich einen neuen bekommen 😀 Schade, ich hätte lieber seinen gehabt, aber nix zu machen 🤨 Schirm kriegen wir wirklich um die nächste Ecke. Der Regen hat inzwischen nachgelassen und wir schlendern zum Auto zurück. Unterwegs kommen wir an einigen Katzenhotels vorbei, wie wir sie schon letztes Jahr in Sizilien gesehen haben. Die Menschen sind hier sehr tierlieb, was wir auch daran merken, wie begeistert sie auf unsere Hunde reagieren.
    Wir finden einen ebenen Parkplatz in einer Nebenstraße und hauen uns erstmal aufs Ohr. Laut Wetterbericht soll das Wetter morgen ähnlich sein wie heute, dann aber kommt die Sonne wieder raus.
    Gerade sitzen wir lesend und schreibend in unserem gemütlichen zu Hause, Peppi und Cleo schlafen, und wir grüßen euch alle von der Insel, heute ganz besonders Suse. Sandra und Atbin, die PartnerInnen unserer Brüder. 😘😘😘

    ​After a somewhat rough ferry crossing, we reached Malta's fortified city late this morning. Google Maps guided us to the pre-selected P&R parking lot, where we can park for free, although it’s quite slanted. We set off into the city around noon, definitely needing a good breakfast. Despite the cloudy sky, it’s 17 degrees Celsius outside—so, T-shirt alert! That immediately makes us stand out as tourists here. The locals are all bundled up in warm jackets and hats.
    ​We hadn't walked far when it started raining, and not just a little sprinkle! In our summer feeling euphoria, we didn't even think to bring umbrellas. Getting wet is unavoidable now, but luckily we soon passed a tiny café where one of the three tables just became free. We seized the chance to dry out a bit while having breakfast. The café is right in the middle of the cruise ship hustle zone, where masses of tourists from all over the world are still pushing through the streets of the harbor district, even in winter. We shuffled along with them for a while, looking for a shop selling umbrellas.
    The narrow streets facing the harbor have these flat steps, and the restaurant owners arrange their chairs there just like in a movie theatre—all facing the sea. It's one sun umbrella right next to the other. Huddled under them, sheltered from the rain, are the waiters trying to lure in customers. One of them is standing under the umbrellas and even has his own ☂️. I ask him if he would sell me his (nice blue) umbrella. He politely declines, saying the umbrella is really old, but that I could get a new one right around the corner. 😀 What a shame, I would have preferred his, but no can do. 🤨 We actually did manage to get an umbrella right around the next corner.
    ​The rain has eased up now, and we’re strolling back to the van. On the way, we pass several cat shelters (or 'cat hotels'), just like we saw last year in Sicily. People here are very fond of animals, which we also notice by how enthusiastically they react to our dogs.
    ​We found a level parking spot on a side street and are taking a nap first. According to the forecast, the weather should be similar tomorrow, but then the sun is supposed to come back out.
    ​Right now, we are sitting here reading and writing in our cozy home, Peppi and Cleo are sleeping, and we send greetings to all of you from the island, especially today to Suse, Sandra, and Atbin, our brothers’ partners. 😘😘😘
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  • So kann es weitergehen 👌🏼

    2.–3. dec. 2025, Italien ⋅ 🌙 15 °C

    English below 👇🏼

    Das Palaver ging bis weit in die Nacht hat uns aber kein bisschen am Schlafen gehindert. Als wir früh die Nasen aus der Tür stecken, sehen wir mit Vergnügen den leicht bewölkten blauen Himmel über dem weiten Meer. Bald darauf sind wir draußen unterwegs. Ach ja, Rupert hat, als ich noch im Bett lag, schon seine erste Trainingsrunde auf dem benachbarten Platz absolviert.
    Es ist wirklich ein gut bestückter Calisthenics Park vor der schönen Küste von Naxos. Wir trainieren eine gute Stunde unter den Flügeln des Bronze-Engels Nike, der eigentlich die griechische Siegesgöttin Nike von Samothrake darstellt. Im Park steht ein Bogen, der die Nike einrahmt, wenn du sie durch ihn betrachtest.
    Jetzt brauchen wir Frühstück und einen Mittagsschlaf. Ist genehmigt. Danach brechen wir Richtung Pozzallo auf und erreichen gegen Abend einen großen Platz am Meer. Morgen heißt es früh aufstehen, um 8 Uhr geht die Fähre nach Malta. Wir sind so gespannt!
    Unsere besonderen Grüße gehen heute an unsere Enkelkinder Ivy, Tim und Otis 😘😘😘

    The chatter went on until late into the night, but it didn't bother our sleep one bit. When we poked our noses out the door early this morning, we were happy to see the lightly clouded blue sky over the wide-open sea. Soon after, we were out and about. Oh yeah, Rupert was already done with his first workout session at the nearby spot while I was still in bed.
    It’s really a well-equipped Calisthenics park right on the beautiful coast of Naxos. We worked out for a good hour under the wings of the bronze 'angel' Nike, who is actually the Greek goddess of victory, Nike of Samothrace. There's an arch in the park that frames the Nike statue perfectly when you look through it.
    Now we need breakfast and a nap. That's approved! After that, we’re heading off towards Pozzallo and should reach a big spot by the sea this evening. We have to get up early tomorrow; the ferry to Malta leaves at 8 am. We're so excited!
    Our special greetings today go out to our grandchildren Ivy, Tim, and Otis 😘😘😘
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  • Wiedersehen 🥰

    1.–2. dec. 2025, Italien ⋅ ☁️ 8 °C

    English below 👇🏼
    Um Punkt 6 Uhr setzt der kalabrische Alltagslärm ein wie das Vogelgezwitscher bei Sonnenaufgang. LKWs donnern an uns vorbei und es wird so lautstark palavert, als seien alle schwerhörig. Besser als jeder Wecker 😀
    Um 8 sind wir mit den Hunden draußen in einem kleinen Park unterwegs. Es ist noch kalt um diese Tageszeit und mutet durchaus spätherbslich an. Überrascht entdecken wir Spaliere voller Trauben und blattlose Bäume, an denen noch jede Menge rötliche Früchte hängen - Äpfel? - mal näher ran gehen - nein, Kakis! Wir probieren die Trauben. Die grünen sind saulecker! Ob die niemand erntet? Wir könnten welche in unseren Hunde-Beuteln ... aber nein, lassen wir das lieber. Stattdessen kehren wir in unsere kleine Bar zum Frühstücken ein, tauschen mit Francesco Erinnerungen aus (mit Hilfe von Händen, Füßen und einem Foto) und wecken die noch schlafenden Anteile unserer Lebensgeister mit Kaffee und süßen Croissants. Arrivederci Francesco, weiter zum Obst- und Gemüsestand. Hier versorgen wir uns mit Clementinen und Salzfisch, den es erstaunlicherweise hier zu kaufen gibt, und zwar in 1 a Qualität. Damit können wir bei Bedarf jamaikanische oder portugiesische Gerichte zubereiten. Maltesische kennen wir ja noch nicht 😉
    Jetzt aber ab nach Villa San Giovanni auf die Fähre nach Sizilien! Eine gute Stunde später am Fährhafen angekommen erfahren wir, dass dieser Hafen für 40 Tage stillgelegt ist 😳. Wie bitte? Es gab unterwegs nirgendwo Hinweise darauf. Auch online ist nichts zu finden. Was soll's - fahren wir 40 km weiter. Die Sonne scheint, und wir sind entspannt 🎶 Eine weitere Stunde später sitzen wir mit den Hunden auf dem Sonnendeck vom Schiff. Und eine weitere Stunde später sind wir in der Praxis von Tierarzt Veterinario Dott Oscar Salvatore La Manna, der mit Piratentuch auf dem Kopf freundlich seines Amtes waltet und das Getane in den Hundepässen dokumentiert🙏🏼
    So, alles notwendige erledigt - und wir haben morgen noch den ganzen Tag bis zur Fähre Mittwoch früh. Wer hätte das gedacht nach den anfänglichen tagelangen Verzögerungen! Gelungener Kalkulationsfehler 😄
    Heute waren unsere Schwiegersöhne Stephan, Klaus und Vedat für besondere Grüße in der Lostrommel.
    Hallo Jungs❣️
    Für die Nacht stehen wir neben einem lebhaften Spiel- und Trainingsplatz direkt am Meer. Von Palaver am Morgen zu Palaver bei Nacht - ciao Italia 🥰

    The Calabrian daily noise clock strikes six, the dawn chorus of construction and traffic replacing bird songs. Trucks rumble past, and people are already shouting lively conversations as if everyone were half-deaf. Better than any alarm clock, honestly! 😄
    Around 8 AM, we're out with the dogs in a small park. It's still chilly and feels distinctly late-autumnal. We’re surprised to spot trellis laden with grapes and bare trees hanging with reddish fruit—apples? We get closer—nope, persimmons! We try the grapes; the green ones are delicious! We briefly wonder if anyone harvests them, contemplating whether we should sneak a few into our dog-poo bags... but we decide against it.
    Instead, we head back to our little bar for breakfast. We swap memories with Francesco (using hands, feet, and a photo) and wake up the still-sleeping parts of our spirits with strong coffee and sweet croissants. Arrivederci Francesco, and off to the fruit and veg stall! Here, we stock up on clementines and, surprisingly, high-quality saltfish! With that, we’re ready to make Jamaican or Portuguese dishes—we haven't learned the Maltese ones yet 😉
    Time to head off to Villa San Giovanni for the ferry to Sicily! About an hour later, we arrive at the port only to learn that this specific ferry terminal is closed for 40 days 😳. What?! There were no signs anywhere along the road, and nothing online. Oh well, we decide, let's just drive 40 km further. The sun is shining, and we are relaxed 🎶. Another hour later, we're sitting on the sun deck with the dogs.
    And just one more hour after that, we are at the clinic of the veterinarian Dott Oscar Salvatore La Manna, who cheerfully performs his duties wearing a pirate bandana and documents everything in the dog passports 🙏🏼.
    So, all necessities are handled! We even have a full day tomorrow before the ferry leaves early Wednesday morning. Who would have thought, after those initial days of delays! A successful miscalculation! 😄
    Today, our sons-in-law Stephan, Klaus, and Vedat were in the lucky draw for special greetings. Hello Guys! ❤️
    For the night, we’re parked next to a lively playground and training field right by the sea. From shouting at dawn to chattering at night—ciao Italia! 🥰
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  • Buon Avvento 🕯️

    30. nov.–1. dec. 2025, Italien ⋅ 🌙 7 °C

    English Text 👇🏼

    Heute ist der 1. Advent 😄, seltsamer Gedanke ... Die lange Strecke von Rom bis Cosenza haben wir bei strahlendem Sonnenschein zurückgelegt. Es fühlte sich an wie Sommer. Gegen Abend erreichten wir den kleinen Ort Mangone, wo wir auf unserer Sizilienreise letztes Jahr das Auto in einer Werkstatt hatten. Dieser Aufenthalt ist uns in guter Erinnerung geblieben, nicht nur die Werkstatt, sondern auch eine kleine Bar und zwei Obst- und Gemüsestände. Darum werden wir hier die Nacht verbringen, morgen früh in der Bar frühstücken und danach ein paar gesunde Lebensmittel einkaufen. Ja, bis jetzt leben wir ziemlich gesund. Am Morgen reichlich Obst, alles weitere selbst zubereitet. Heute Abend haben wir uns ausnahmsweise in einem kleinen Laden köstliche Pizza gegönnt. Und danach lassen wir den Tag doch noch ein wenig adventlich ausklingen. Heute grüßen wir ganz besonders unsere Brüder Charles, Dieter und Thimo. Wir lieben euch ❣️

    Today is the first Sunday of Advent 😄—what a strange thought! We drove the long stretch from Rome to Cosenza under bright sunshine. It felt just like summer. Towards evening, we arrived in the little town of Mangone, which is where we had our car fixed last year during our Sicily trip. We have really good memories of that stay—not just the garage, but also a small bar and two fruit and vegetable stalls. That's why we're spending the night here, having breakfast at the bar tomorrow morning, and then buying a few healthy things. Yep, so far, we're living pretty healthily. Plenty of fruit in the morning, and everything else is homemade. Tonight, for a change, we treated ourselves to delicious pizza from a little shop. And now we're going to round off the day with a little Advent vibe after all. Today our special greetings go to our brothers Charles, Dieter and Thimo. We love you❣️
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  • Anettes Idee: Fliegen geht schneller! 😉

    29.–30. nov. 2025, Italien ⋅ 🌙 7 °C

    English text below 👇🏼
    Bei 2 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein durchqueren wir die Lombardei, während ihr es euch bei 8°c und trübem Wetter in euren Häusern gemütlich macht 🕯️☕📺📖🛋️
    Rupert fährt gemütlich mit einer Durchschnitts- geschwindigkeit von 88 km/h. Trotz der anfänglichen Verzögerungen werden wir-wenn alles gut läuft-unsere Fähre nach Malta pünktlich erreichen. Sie verlässt Sizilien am Mittwoch um 8:15 Uhr.
    Gerade haben wir die Grenze zur Emilia Romagna passiert. Mittlerweile sind es vier Grad draußen. Und um einiges wärmer im Wohnmobil 😄
    Gerade sind wir an einem langgestreckten, futuristischen, weißen Bauwerk entlang gefahren, das uns in Staunen versetzte. Zum fotografieren war nicht genug Zeit. Deshalb zwei Fotos aus dem Netz 🫣 Hier ein paar Infos dazu https://share.google/KqT4V5ORAeFEUtt3J
    Von der Autobahn bei Bologna grüßen wir heute ganz besonders unsere Töchter Kati, Kathrin, Jil und Sammi (Reihenfolge nach Geburtsjahr)❣️Und natürlich alle anderen, die uns folgen 🤗
    Jetzt stehen wir auf einem ganz besonderen Parkplatz in dem kleinen Bergdorf Montopoli die Sabina kurz vor Rom. Von unserem Platz aus haben wir einen spektakulären Blick über das weite Tal.
    Nach einer erholsamen Nacht heben wir früh wieder ab 😉

    We're currently cruising through Lombardy! It's a chilly 2°C here, but the sun is shining brightly. Meanwhile, you all are probably getting cozy at home with 8°C and cloudy skies 🕯️☕📺📖🛋️.
    Rupert is driving along nicely at a relaxed average speed of 88 km/h. Despite a few early delays, if all goes well, we should reach our ferry to Malta right on time. It departs from Sicily on Wednesday at 8:15 AM!
    We just crossed the border into Emilia-Romagna. The temperature outside has warmed up a tiny bit to 4°C and it's a lot warmer inside the motorhome, thank goodness! 😄
    We just drove past a long, futuristic white building that completely blew us away. There wasn't enough time to stop and take a picture, so here are two photos from the web instead 🫣. You can find some info about it here: https://share.google/KqT4V5ORAeFEUtt3J
    We send extra special greetings from the highway near Bologna today to our daughters: Kati, Kathrin, Jil and Sammi (in order of birth year)❣️ And, of course, a big hello to everyone else who's following our trip 🤗.
    Right now, we're parked up at a really special spot in the small hill village of Montopoli di Sabina, just before Rome. We have a spectacular view over the wide valley from where we are!
    After a refreshing night's sleep, we're taking off bright and early again! 😉
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  • Durch die Schweiz

    28.–29. nov. 2025, Schweiz ⋅ ☁️ -1 °C

    English text below ⬇️
    Die Schweiz, kaum bekanntes Nachbarland. Kommt in den Medien als nicht EU Land seltenst vor. Auf unseren bisherigen Reisen nach Italien sind wir immer über Österreich gefahren. Wenn du durch die Schweiz fahren willst, bist du gezwungen, eine Jahresvignette für 45 € zu kaufen, egal, ob du jeden Tag dort rum fährst oder nur - wie wir - ein einziges Mal. Irgendwie doof! Vielleicht fahren wir auf dem Rückweg durch Frankreich ... Sonst müssten wir eine Vignette für 2026 kaufen 🙄 Wir kommen den schneebedeckten Alpen 🏔️🗻🏔️ näher, und ich schaue nach Gipfelkreuzen. Keine zu sehen 🤷🏼 War da noch niemand oben oder bekommen Berggipfel nur ein Kreuz, wenn der Kletterer eins dabei hat 🤔
    Kurz vor dem Gotthard Tunnel verschneite Tannen. Weihnachtsstimmung kommt auf, diesmal ganz ohne "Jingle Bells" 😉
    Peppi und Cleo sind zufrieden. Eine von beiden sitzt meistens auf meinem Schoß. Jetzt schlafen beide auf dem Schaffell zu meinen Füßen.

    Switzerland, a neighboring country you barely hear about. As a non-EU country, it very rarely appears in the media. On all our previous trips to Italy, we always drove through Austria.
    If you want to drive through Switzerland, you are forced to buy an annual motorway vignette for €45, regardless of whether you drive around there every day or just, like us, a single time. Kind of annoying, right? Maybe we'll drive back through France... Otherwise, we'd have to buy a vignette for 2026 🙄
    We are getting closer to the snow-covered Alps 🏔️🗻🏔️, and I'm looking for summit crosses. None to be seen 🤷🏼 Has no one ever been up there, or does a mountain peak only get a cross if the climber brings one along? 🤔
    Just before the Gotthard Tunnel, there are snow-covered fir trees. A Christmas mood is setting in—this time without any "Jingle Bells" 😉.
    Peppi and Cleo are content. One of them is usually sitting on my lap. Now, both are sleeping on the sheepskin at my feet.
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  • Was lange währt ... 🚗💨

    27. november 2025, Tyskland ⋅ ☁️ 4 °C

    English text below ⬇️

    Endlich sind wir unterwegs! Dank der lieben Nachbarn haben wir saubere Wäsche dabei, und der Waschmaschinen Monteur wird terminiert und reingelassen. Schweren Herzens haben wir uns von unserem Kater Oscar verabschiedet, der heute schon nicht so recht fressen wollte. Er kennt das Treiben vor längeren Reisen ganz genau. Aber er ist ja gut versorgt und die Wahrscheinlichkeit, dass wir ihn wiedersehen ist gegeben. Unsere Nachbarin Lucia äußerte heute mehrfach ihre Sorge, er könne während unserer Abwesenheit verenden. Sie hat ihn halt auch lieb 😹 Nein. Er ist zwar alt, aber ärztlich für gesund erklärt. Außerdem immer noch potentieller Selbstversorger 🐀🐭
    Rupert hat sich als musikalische Untermalung der heutigen Fahrt für Weihnachtsmusik entschieden 🎄🎅🏼🎶
    Gerade "Jingle Bells". Und er singt mit 😄
    Unseren Schlafplatz finden wir in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Heidelberg gegen Mitternacht.

    We are finally on the road! Huge thanks to our lovely neighbors, we have clean laundry with us, and they'll handle scheduling and letting in the washing machine repair guy.
    It was hard saying goodbye to our cat, Oskar, who seemed a bit off his food today. He knows exactly what all the fuss before a long trip means! But he's in good hands, and the probability of seeing him again is definitely there. Our neighbor, Lucia, voiced her concern several times today that he might "perish" while we're gone. Bless her heart, she loves him too 😹 No, seriously. He's old, but the vet gave him a clean bill of health, and he's still a potential self-caterer (🐀🐭).
    For today's musical road trip backdrop, Rupert chose Christmas music 🎄🎅🏼🎶. He's currently listening to "Jingle Bells" and singing along 😄!
    We've found a place for the night in an industrial area near Heidelberg around midnight.
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