• Petra und Harald Dülberg
Mar – May 2022

2022 Andalusien

A 69-day adventure by Petra und Harald Read more
  • Trip start
    March 13, 2022

    Sonntag Vorbereitung

    March 13, 2022 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Ich bin mal wieder ganz aufgeregt. Auto und Wohnwagen sind gepackt. Es fehlen nur noch die Fahrräder und Petra. Morgen zwischen 08:00 und 09:00 Uhr soll es losgehen. Corona hat uns schon mal den Start vermasselt. Wir wollten Laura in Rodgau besuchen, doch leider hat der Virus ganze Arbeit geleistet und wir müssen uns diesen Zwischenstopp klemmen. Unser erstes Ziel ist ein Campingplatz in Wasserbillig in Luxemburg. Hoffentlich ist hier auch der Diesel billig. Gestern musste ich für's Kraftfutter 2,20€ berappen und habe mir einen 20l Reservekanister besorgt. Wer weiß, was noch alles auf uns zukommt. Also bleibt dran.Read more

  • Montag Wasserbillig

    March 14, 2022 in Luxembourg ⋅ ⛅ 7 °C

    Die ersten 270km haben wir hinter uns. Geplant haben wir 70 Tage und 6000 km, wenn uns der verdammte Krieg oder die hohen Spritpreise nicht nach Hause zwingen. 70 Tage nur Petra und ich, auf 12 qm!
    Wasserbillig eröffnet uns einen tollen Campingplatz direkt an der Mündung der Sauer in die Mosel. Bei einem Dieselpreis von 1,695€ füllen wir den Tank und den Reservekanister unseres Bullis "Rubus".
    Vor 9 Monaten, während unseres Abenteuers mit der "White Cloud", sahen wir diese Stelle aus einer anderen Perspektive und mussten uns nur mit Untiefen und Corona befassen. Nun ist der Name "Putin" allgegenwärtig und lässt die Probleme in 2021 nichtig erscheinen.
    Wir wären schon etwas eher losgedüst, jedoch öffnen die ersten Campingplätze in Frankreich erst am 15.03. Die Alternative wäre eine Übernachtung auf einem Autobahnrastplatz. Das ist nichts für uns.
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  • Dienstag Mâcon

    March 15, 2022 in France ⋅ 🌙 14 °C

    Die luxemburgische Flagge wird bei Nieselregen durch die Französische abgelöst. Luxemburg liegt im Kielwasser unseres blitzenden Gespanns. Blitzendes Gespann?? Das war es bis 10:00 Uhr. In Frankreich empfängt uns ein so genannter "Blutregen". Die Luft wabbert im Saharastaub und leicht tröpfelnder Regen wäscht ihn auf unser Gespann. Unser Wohnwagen sieht aus, als wäre er mit einer Nikotinschicht ummantelt und um 100 Jahre gealtert. Ruckzuck ist der Waschbehälter leergesaugt. Gebete um Starkregen werden nicht erhört und ich frage mich, ob das jemals wieder sauber wird.
    Um 15:00 Uhr erreichen wir unseren Campingplatz in Mâcon an der Saone. Er hat just im Moment, in dem wir ihn erreichten, geöffnet und wir sind die ersten Touristen. Ein finanzieller Vorteil blieb uns aber verwehrt. Auch hier machten wir im letzten Jahr eine Rast mit "White Cloud" und ein Fussweg durch die Altstadt ließen Erinnerungen Revue passieren.
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  • Mittwoch Camping La Grange Neuve

    March 16, 2022 in France ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute wurde weiterhin Asphalt gefressen. 480 km liegen in unserem Kielwasser. Wir sind beide der Meinung, das ist genug für einen Tag bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h. Wir treffen jeden Tag mehr Camper auf den Campingplätzen. Einige sind wie wir auf der Hinreise. Andere wiederum auf der Rückreise.
    Ich weiss, dass man auf einer Reise einmal verarscht wird. Aber, dass mir dies schon am zweiten Tag passiert ... Petra und ich haben den Spritpreis immer im Blick. Wir waren auch immer der Meinung, dass es auf den Autobahnen am teuersten ist. Also tanken wir erst, nachdem der Wohnwagen auf dem Campingplatz abgestellt wurde. Also ..., ran an die Tanke und voll gemacht. Dabei fällt mir der Song von Markus aus den 80igern ein. "Ich will Spass" der Titel. "Und kost Benzin auch 3 Mark 10, scheiss egal, es wird schon geh'n" eine Strophe. Wir zahlten heute 4 Mark 66😣. Sprich 2,33 €. Es geht trotzdem. Auf der Autobahn angekommen, kostet er 1,95 €. Bei 60 Liter sind das lockere 23 € draufgezahlt. Wir tragen es mit Humor und hoffen, auf dieser Reise nicht mehr hereingelegt zu werden.
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  • Donnerstag Camping Riberamar

    March 17, 2022 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Die französische Flagge wurde durch die Spanische ersetzt. Nach der Grenze gaffen uns Ruinen früherer Mautstellen an. Was ist das denn? In Deutschland geht der Weg doch in die andere Richtung. Wir verschwenden keine weiteren Gedanken und freuen uns über das eingesparte Geld.
    So wie die Breitengerade purzeln, so purzelt auch der Dieselpreis. 1,75 € pro Liter zeigen mir die digitalen Zahlen an und wir tanken Rubus voll. Aber nicht alles ist gut in Spanien. Schwarze, schwere Altocumulus entladen ihre feuchte Fracht. Der Saharasand unseres Gespannes wird abgewaschen. Es hört nicht auf zu regnen und eine Bewertung unseres heutigen Ziels ist nicht möglich. Wir verkriechen uns in unseren Wohnwagen und Petra wird mich sicherlich beim "Rummy-Cup" ausnehmen.
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  • Freitag Campingplatz La Manga

    March 18, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Im strömenden Regen geht's weiter. Und das ist nicht alles. Die Aussentemperatur wurde einstellig. Da fährt man 2000 km und dann das. Leben ist eben, wenn etwas dazwischen kommt. In Kalendersprüchen bin ich gut ... Je mehr wir uns unserem ersten längerem Etappenziel "La Manga" nähern, umso wohlgesonnener ist uns das Wetter. Es gibt sie doch in Spanien: Die Sonne.
    Der Campingplatz ist riesig und reicht direkt bis ans Wasser Europas größter Lagune "Mar Menor". Wir ergattern eine grosse Parzelle, 100 m vom Wasser entfernt und werden durch deutsche Überwinterer begrüsst. Unser Nachbar ist schon seit September hier und erklärt mir, dass es Ende März nach Hause geht, da er nur 183 Tage aus rechtlichen Gründen in Spanien bleiben darf. Für September ist alles wieder gebucht. So geht das schon seit 7 Jahren. Ich hab nicht viel Zeit fürs klönen, denn der Wind frischt auf 7 Beaufort auf. Seit zwei Jahren das erste Mal wieder aufs Brett. Da hält mich nichts mehr. Auch nicht die schlammig trübe Brühe. Die Überwinterer erklären mir, dass das Wasser normalerweise klar ist. Nur der starke Regen der letzten Tage hat viel Sand in die Lagune getragen. Google unterstützt diese Aussage nur teilweise. Die Überdüngung der umliegenden Obstplantagen sind der wahre Grund.
    Wir werden nun 4 Tage hierbleiben, um uns die Umgebung und vor allem Cartagena anzuschauen.
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  • Samstag Campingplatz La Manga

    March 19, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach 5 Tagen endlich mal wieder ausschlafen. Leises prasseln auf dem Kunststoffdach unseres Wohnwagens weckt uns und verkündet Regen. Wir beginnen den Tag mit einem Kaffee in unserer 2,3 m x 2,2 m Liegewiese. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht's in die tolle Stadt "Cartagena". Passend dazu reisst der Himmel auf und die Sonnenstrahlen prasseln ungehindert auf unsere Körper.
    Im letzten Jahr, während meines Segeltörns, war ich mit meiner Nichte Vera hier. Auch diesmal bin ich wieder fasziniert. Dieser Ort vereinigt alles: Steine, die gerade ausgebuddelt werden, Häuser die nur aus Hausfronten bestehen und darauf warten, dass der Restaurator Hand anlegt und natürlich komplett instand gesetzte Strassenzüge. Wir wandeln über Marmorböden und lassen die Stadt auf uns wirken. Gambas in Knoblauchsosse mit einem trockenem Weißwein runden den Tag ab.
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  • Sonntag Campingplatz La Manga

    March 20, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute ist nicht viel passiert. Für zwei Stunden hatte ich genug Wind, um die Wellen platt zu machen. Auf dem Wasser waren ausschließlich Grauhaarige. Also ..., so wie ich und wesentlich älter. Das gibt mir Hoffnung, dass ich mein Hobby noch lange ausführen kann. Danach habe ich erst einmal die Toilette kaputt repariert. Das Bedienteil hatte 2 lose Lötsstellen. Nun sind es 8. Gibt es eigentlich eine Alternative zum löten? Die Füllstandsanzeige, sowie die Ansteuerung der Wasserpumpe funktionieren nicht mehr. Google sei Dank. In der Nähe gibt es einen Campingausrüster, der morgen um 09:30 Uhr öffnet. Mal sehen ob er uns helfen kann. Ansonsten muss ich Gerd anrufen😉!!Read more

  • Montag Campingplatz La Manga

    March 21, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Priorität Nummer 1 heute "Toilette". Aber erst einmal Kaffee in der Liegewiese und ordentlich frühstücken. Der Campingausrüster ist schnell gefunden und genauso schnell wurden wir abgespeist. Nicht auf Lager und Lieferzeit mehr als 3 Wochen, erklärte man uns auf Deutsch. Auch die Frage nach einem Elektroniker, der eventuell löten kann, verneinte man. Ausserdem können alle sowieso nur austauschen, da die Platine ja eingeklebt ist, wurde noch hinzugefügt. Das erweckte meinen persönlichen Ehrgeiz. Erst einmal rief ich meinen Kumpel Gerd an. Über ihn bestellte ich die neue Bedieneinheit bei Amazon. Lieferzeit 3 Tage. Danach sendet er sie mir nach Spanien zu dem Campingplatz, auf dem wir uns dann aufhalten. Das ist schon mal geklärt. Ein Baumarkt ist wiederum schnell gefunden und wir erleichtern ihn um Lötkolben, Lötzinn, Multimeter und Uhrmacherzange. 3 Stunden später wird über die nichtfunktionierende Toilette nur noch in der Vergangenheit gesprochen. Die Meisterleistung eines Schlossers. Die Bestellung des neuen Bedienteils halten wir jedoch aufrecht.
    Den Rest des Tages nutzen wir, um das Umfeld der Lagune zu besichtigen. Wir fahren entlang der 18 km langen Landzunge, die die Lagune vom Mittelmeer trennt. Hier reiht sich Hotelkomplex an Appartementkomplex. Im Grunde hört sich das alles nach Bausünde an. Wir sind jedoch überrascht, wie sauber und ordentlich alles aussieht. Der Boulevard ist mit Palmen, Cafes und Restaurants gesäumt. 98% von diesen sind jedoch zu. Last but not least, es gefällt uns. Wir waren noch nie in Miami. Aber so könnte es dort aussehen. Hohe Wellen brechen an dem endlosen Strand. Auch die Steilküste mit Leuchtturm wertet die Umgebung auf. In einem netten Restaurant genießen wir den Lunch und schauen aufs Meer.
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  • Dienstag Camping Roquetas

    March 22, 2022 in Spain ⋅ 🌧 16 °C

    Raindrops keep falling on my head
    But thats doesn't mean my eyes will soon turning red
    Crying is not for me .....
    Diese vierte Strophe gibt genau mein Gefühl wieder, während es wiedermal auf unser Dach trommelt. Heute geht's weiter Richtung Süden nach Almeria. Ein Jahr zuvor bin ich von dort mit der "Whilte Cloud" und Vera gestartet. Abenteuer Überführung!!
    Andalusien wir kommen und was sehen wir: Plastikplanen soweit das Auge reicht. Von der Autobahn bis zum 20 km entfernten Meer. Das virtuelle Meer der Augsburger Puppenkiste kommt mir in den Sinn. Hier wird das Gemüse unserer Discounter gezüchtet, sagt uns der Reiseführer.
    Um 12:00 Uhr ist unser Ziel nahe Almeria erreicht. Petra und ich arbeiten zusammen wie zwei Kolben in einem Langhuber. Langsam aber effektiv. Petra im Wohnwagen, ich ausserhalb und nach 20 Minuten stehen wir und genießen den ersten Kaffee.
    Sollte es das Wetter zulassen, erkunden wir morgen Almeria mit dem Fahrrad.
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  • Mittwoch Campingplatz Roquetas

    March 23, 2022 in Spain ⋅ 🌧 15 °C

    Wieder waren es schwere Regentropfen, die uns weckten. Was soll's ... Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir im trockensten Gebiet Europas sind. 320 Sonnentage im Jahr. Da Uli uns die Daumen drückt, werden wir dem Regen trotzen und mit dem Fahrrad ins 16 km entfernte Almeria fahren. Und siehe da, aus dem Dauerregen werden nur noch vereinzelte kleine Schauer. Regenzeug an und los geht's. Wir fahren über einem tollen Radweg immer am Strand entlang. Geschlossene Restaurants und Cafes säumen den Weg. Hin und wieder sind schon einzelne erwacht und bieten die ersten "Cafe con Leche" an. Der Strand und die Promenade strahlen vor Sauberkeit. Die Zieleinfahrt nach Almeria führt über die Hauptstrasse. Auch hier zeigen sich die Spanier von ihrer besten Seite. Immer wird genügend Abstand zu uns gehalten.
    Almeria macht auf uns einen tollen Eindruck. Wir erkunden die Altstadt mit ihren wirklich engen Gassen. An jeder Ecke buhlt ein kleines Restaurant oder noch kleineres Cafe um Kunden. Wir lassen uns gerne ködern und zahlen für zwei Kaffee und ein Croissant 4,20 €. Das hört sich schon mal gut an oder?
    Wir fahren kreuz und quer und erreichen schließlich die maurische Festung "Alcazaba". Es ist das zweitgrößte maurische Bauwerk Europas. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Stadt. Alle Häuser haben ein Flachdach, welches als Terrasse oder Restaurant genutzt wird. Platzmangel macht erfinderisch.
    Der tolle Strand, das klare Wasser, die ursprünglichen Orte und die Strandpromenaden sagen uns: Hier kann man überwintern.
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  • Donnerstag Campingplatz Don Cactus

    March 24, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Um 07:00 Uhr ging der Wecker und kein Kaffee im Bett. Heute ist wieder Reisetag. Kein trommeln auf dem Dach. Das gibt's doch nicht. Aber was ist das für ein Licht, fragt Petra. Ich öffne die Wohnwagentür und traue meinen Augen nicht. Unser Umfeld sieht aus wie ein altes vergilbtes Schwarzweißfoto. Alles ist in einem sephirfarbenem Licht gehüllt. Wohnwagen und Auto komplett mit rötlichem Sand bedeckt. Wir sind in Nullkommanix startklar und düsen Richtung Süden. Der Ostwind wird immer stärker, die Sicht schlechter und die Temperatur steigt bis auf 22 Grad. "Calima" heist der heisse Wind, der tonnenweise Saharastaub mit sich führt. Ich dachte, den gibt's nur auf den Canaren. Hoffentlich werden wir mit unserem Gespann nicht zur Wanderdüne.
    Nach 90 km haben wir unseren Campingplatz erreicht. Aus Angst nichts mehr zu bekommen, hatten einen 70 qm Platz für 2 Wochen reserviert. Ich hätte mir mal im Vorfeld ein Satellitenbild ansehen sollen. Inmitten einer riesigen Plastikplane gibt es einen kleinen grünen Fleck. Das ist unser Campingplatz. Er liegt direkt am Wasser und zentral, um Granada und die Sierra Nevada zu erkunden.
    "Calima" und die Staubdichte werden immer stärker. An windsurfen ist nicht zu denken und wir verkriechen uns in unseren Wohnwagen. Jetzt wird erst einmal der spanische Weißwein getestet. Für Abwechselung sorgen die immer öfter auftretenden Stromausfälle.
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  • Freitag und Samstag Camping Don Cactus

    March 26, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Den Freitag konnte man vergessen. Saharastaub und der so genannte Blutregen hüllte uns ein. Wohnwagen, Vorzelt und Rubus sahen um Jahre gealtert aus. Wir bekamen Langeweile und beschlossen, trotz der wiedrigen Wetterverhältnisse, das Hinterland mit dem Auto zu erkunden. Wir mäanderten uns die steilen Berge hoch und Petra verzehrte unseren Lakritzvorrat. Trotz des Mistwetters eröffnette sich uns eine tolle Landschaft. Kiefernwälder wechselten mit Olivenhainen. Wie wird es erst bei Sonnenschein hier aussehen. Vorbei an einem fast leeren Stausee ging's zurück zum Campingplatz.
    Heute hatte sich "Calima" verzogen und wir legten einen Waschtag ein. Waschmaschine sowie der Wasserschlauch genossen unsere Aufmerksamkeit. Der gesamte Campingplatz war im Reinigungsfieber. Ein Spaziergang entlang des Naturstrandes zum Ort "Calahonda" liess Urlaubsgefühle aufkommen. Am Wochenende öffnen sogar die Restaurants und Strandcafes. Wir nutzten natürlich die Gelegenheit, diesen tollen Ort auf uns wirken zu lassen.
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  • Sonntag Camping Don Cactus

    March 28, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Sonntag ist nicht viel geschehen. Aber da ich pro Tag nur 5 Bilder einstellen darf und wir heute am Montag in Granada waren, muss ich beide Tage für diese wunderschöne Stadt nutzen. Mit Granada alleine kann man schon ein ganzes Fotoalbum füllen. Aber mal ganz von vorne.
    Der Sonntag war fürs Windsurfen reserviert. Aber nach einem Versuch und dem Ruf nach "Mama rette mich" spuckte das aufgewühlte Meer mich, 500 m von meinem Startpunkt entfernt, wieder auf den Kieselstrand. Dies ist definitiv nicht mein Revier. Petra pflegte mich gesund und baute mein Ego wieder auf.
    Am Montag ging's dann nach Granada. In Granada kann man die Stadt besichtigen und die "Alhambra". Beides an einem Tag ist nicht zu schaffen. Zur Besichtigung der "Alhambra" benötigt man ein Ticket, welches uns die junge Frau an der Reception des Campingplatzes für Freitag organisierte.
    Also ..., ab in die Stadt. Wir schlenderten durch die Altstadt, begleitet von Apfelsinenbäumen voll mit Früchten. Wir erkundeten das arabische Viertel und für uns ein Muss Sacromonte. Petra und ich hatten im Vorfeld die Bücher der "Sieben Schwestern" gelesen. Die Vorfahren einer dieser Schwestern haben als Gitanos (Zigeuner) in den Höhlen von Sacromonte oberhalb der "Alhambra" gelebt. Sie bestritten ihren Lebensunterhalt durch Flamencotänze, Gitarrenspielen, niedere Arbeiten und natürlich Diebstahl. Diese Höhlen mussten wir sehen. Und tatsächlich, wir fanden sie. 1a Höhlen und natürlich vergammelte. Der gesamte Berg ist durchlöchert, erzählte uns ein hier geborener Spanier. Ein Erdbeben würde alles zerstören. Der Vorteil dieser Höhlen ist, dass die Innentemperatur im Winter nicht unter 18 Grad fällt und im Sommer nicht höher als 21 Grad steigt. Von hier hat man einen Hammerblick auf die Alhambra mit dem Background der schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Die angehängten Bilder können unseren Eindruck nur bedingt wiedergeben. Vergleichen ist eine gute Art unglücklich zu werden, sagt man, deshalb widerstrebt es mir Vergleiche anzustellen. Dieser Blick zählt zu den Highlights dessen, was ich bisher sah. Natürlich auch mit dem Hintergrund dieser tollen Geschichte. Wir nutzten den ganzen Tag und wanderten 15 km Kopfsteinpflaster ab. Hier könnte ich mehrmals hinfahren. So viele Glaubensrichtungen friedlich beieinander. Es geht doch ...
    Gegen 18:00 Uhr erreichten wir ermattet unser Auto und fuhren die 70 km zurück zu unserem Campingplatz.
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  • Montag Camping Don Cactus

    March 28, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Nur Bilder

  • Mittwoch Camping Don Cactus

    March 30, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Gestern war ich echt zu müde, ein paar Zeilen zu schreiben. Ehrlich gesagt, es fällt mir nicht leicht. Ich sitze ungefähr ne Stunde, um ein paar Zeilen zu formulieren. Petra fragt mich immer, wieso machst du das überhaupt? Ich denke, man kann es mit dem Fotografieren vergleichen. Wer schaut sich zu Hause seine Fotos noch einmal an. Ich denke, die Wenigsten. Aber im Moment der Fotografie erlebt man den Moment intensiver. Das Objekt der Begierde wird sich genau angesehen und erst dann abgedrückt. Somit lebt man im Jetzt. So ist es auch, wenn ich abends den Tag Revue passieren lasse.
    Last but not least ..., heute war mal wieder Sightseeing angesagt. Uns zog die "Höhle von Nerja" magisch an. Einige Rezessionen sagten, dass dies ein Touristennepp wäre. Es fängt schon mit dem Bezahlparkplatz an. Nichts desto trotz ging's ins 50 km entfernte Nerja. Ruckzuck standen wir vor der gut ausgeschilderten Touristenattraktion. Parkplatzkosten 1 Euro für den ganzen Tag. Also ..., wahrlich nicht zu viel. Die Tickets für 12,50 € pro Person hatten wir tags zuvor übers Internet gekauft. Also ..., wahrlich nicht zu viel. Wir waren eine halbe Stunde vor unserem Termin am Eingang und uns wurde trotzdem Zugang gewährt. Keine Schlange. Also ..., wahrlich nicht schlecht. In der Höhle bot sich uns eine tolle Kulisse. Riesige Säle taten sich auf mit beeindruckenden Stalagmiten und Stalagtiten. Diese traumhafte Kulisse wurde zudem toll ausgeleuchtet. Einmal im Jahr finden hier Konzerte mit bekannten Grössen wie Josep Carreras statt. Diese Höhle gehört zu den grössten Europas und wir sind der Meinung: Wahrlich kein Touristennepp. Auch der Café con leche im benachbarten Restaurant für 1,50 € konnte die im Vorfeld gelesene Rezession nicht bestätigen.
    Weiter ging's zu Touristadt Nerja. Uns ging's darum einmal auf dem " Balcón de Europa" zu stehen. Den Namen erhielt dieser Mirador im Jahre 1884 nach einem Besuch Königs Alfons XII. Er beendete seine Rede mit dem Ausruf: ¡Este es el Balcón de Europa! Auch der Besuch von Nerja erwies sich als Bereicherung unserer Reise. Allerdings sehr viele Amateurtouristen.
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  • Freitag Camping Don Cactus

    April 1, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute geht's ins Weltkulturerbe der UNESCO. In die Stadtburg "Alhambra" mit dem Nasridenpalast. Hier überredete Kolumbus Isabella ihm die Überfahrt nach dem vermeintlichen Indien zu finanzieren. Zur Besichtigung dieses Palastes muss im Vorfeld ein Ticket übers Internet geordert werden. Das erledigte am Montag die nette Dame an der Rezeption unseres Campingplatzes für uns. Die Besichtigung wollten wir auf jedem Fall an einem Wochentag durchführen. Sonst gesellen sich noch zu den Amateurtouristen die Wochenendtouristen. Das hat auf jeden Fall gefunzt und bei unserer Ankunft waren die Parkplätze noch leer. Wir schlenderten durch die Aussenanlagen und waren von der Größe überwältigt. Es handelt sich hierbei um eine riesige Parkanlage mit einer toller Aussicht auf Granada. Zu unserem Leidwesen hat die Blütezeit noch nicht begonnen. Wie muss es erst im Sommer hier aussehen.
    Um 13:30 Uhr war unser Slot zur Besichtigung des Nasridenpalastes. Die Schlange der Wartenden verlief sich sehr schnell und wir konnten die vielen Räume geniessen. Da Petra und ich noch nie in einem Land aus "Tausend und eine Nacht" waren, wurden wir schier überwältigt. Das schöne Herrenhaus wurde für die spanischen muslimischen Herrscher gebaut. Jeder Raum verfügt über aufwendige Stuckwände, antike Holzdecken und farbenfrohe Kacheln. Mit den gemachten Bildern könnte ich ein weiteres Fotobuch füllen. Sollte es euch einmal hier hin verschlagen, muss dieser Palast ein POI eurer Reise sein.
    Um 15:30 Uhr wurden die Wolken beiseite geschoben und die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada sprangen uns entgegen. Jetzt oder nie dachten wir und unser Bulli brachte uns ins Skigebiet Spaniens. Mehr davon erzähle ich euch morgen. Also ..., dran bleiben.
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  • Samstag Camping Don Cactus

    April 2, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute geben wir dem Campingplatz die Chance, uns zu erfreuen. Die Überwinterer verlassen uns und werden durch Leute wie wir und junge Pärchen in Elternzeit abgelöst. Zeit über das Ende des gestrigen Tages zu berichten.
    Eigentlich war vorgesehen am Montag in den Schnee der Sierra Nevada zu fahren. Auf Grund des guten Wetters entschieden wir uns, dies sofort anzugehen. Insbesondere ist dieses Skigebiet nur 30 km von Granada entfernt. Auf einer gut ausgebauten Bundesstrasse waren wir nach 45 Minuten auf 2200 m Höhe, 2 Grad und fanden uns im Skiurlaub wieder. Der Mittelpunkt dieses Gebietes ist eine Satellitenstadt bestehend aus Hotels und Appartementhäusern. Und natürlich Apresski Ballerbuden. Wir fühlen uns zurückversetzt nach Ischgl zu seiner und unserer besten Zeit. Nach langem Suchen fanden wir endlich einen Parkplatz und genossen inmitten der Skifahrer den Moment. Wir trafen ein älteres schwedisches Ehepaar, dass nur zum 2wöchigen Skiurlaub hier hin fuhr. Hamburger, Bier, Schnaps und Rippchen wurden auf überfüllten Tabletts durch schwitzende Kellner an den Mann bzw. die Frau gebracht. Was so alles in Andalusien möglich ist! Um 18:00 Uhr verließen wir die Partytown und waren nach einer guten Stunde auf 0 m und hatten wieder 17 Grad.
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  • Dienstag Camping Don Cactus

    April 5, 2022 in Spain ⋅ 🌧 13 °C

    Leichtes klopfen auf unserem GFK Dach holte mich in die Wirklichkeit zurück. Au man..., dachte ich. Ich öffnete die Jalousie meines Fensters und lebensbejahendes Grau irritierte meine schlaftrunkenen Augen. Heute werden wir nichts verpassen, dachte ich und drehte mich noch einmal um. Mit dem Gedanken, dass wir uns an der "Tropical Coast" in der trockensten Stelle Europas befinden, schlief ich wieder ein.
    Während eines Kaffees im Bett berieten wir, was wir heute anstellen können. Der vergangene Sonntag war nur für einen ereignisreich. Ich fuhr ins 15 km entfernte Motril zum Windsurfen. Hier lief die Welle nicht so chaotisch. Das Wichtigste war jedoch, dass ich nicht alleine war. Etliche Kiter und ein Windsurfer bügelten die 1,5 m hohen Wellen. Eine bügelte mich. Ich glitt Richtung Strand und erfreute mich an die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Ich hörte sie schon kommen. Mittels einer Halse wollte ich dem Weisswasser entkommen. Keine Chance. Mein Material und ich wussten nun wie sich Wäsche im Schleudergang fühlt. Leider hat mein 5,3 qm Segel mehrere Risse. Ich hoffe, in Tarifa einen Segelmacher zu finden.
    Montag wurde eingekauft und die schöne Strandpromenade von Motril bewundert. Abends erfreuten wir uns an den 2,5 m hohen Wellen an unserem Strand. Die noch Hiergebliebenen sagten uns, diese hohen Wellen haben sie hier noch nie gesehen.
    Heute ging's im Regen nach Almunecar. Wenigsten mal einen Kaffee trinken ist die Zielsetzung. Umso überraschter waren wir auch über diesen schönen Ort. Enge Gassen mit Boutiquen beherrschen die Altstadt. Das Ganze wird mit einer schönen Strandpromenade abgerundet. Unser Fazit: In dieser Gegend kann man wirklich überwintern. Es wird sicherlich keine Langeweile aufkommen.
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  • Donnerstag Camping Cabopino

    April 7, 2022 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Endlich ..., wir werden durch Sonnenstrahlen geweckt. Auch die Zukunft verspricht gutes und warmes Wetter. Leider verlassen wir heute unseren liebgewonnenen Campingplatz "Don Cactus". Ferne, von uns unentdeckte Welten rufen. Es geht vorbei an einer bergigen, grünen Landschaft. Wie soll's auch anders sein, bedingt durch die vergangenen feuchten Tage.
    Wir hatten reserviert und uns wurde ein grosser Platz zur Verfügung gestellt. Das ist auch nötig, denn wir benötigen mindestens 70 qm. Der Platz lag jedoch im Schatten und von Schatten hatten wir wahrlich genug. Petra ließ nicht locker und wir inspizierten den kompletten Campingplatz bis wir endlich den geeigneten sonnigen Platz fanden. 120 qm mit einem kleinen Blick aufs Meer. Der Mann an der Rezeption war mit dem Wechsel einverstanden und wir steckten unseren Claim ab. Diesmal kam ich das erste Mal während des Aufbaus, trotz T-Shirt und kurzer Hose, ins schwitzen. Keine Wolke störte das undendliche Blau.
    Nach dem obligatorischen Kaffee ging's zum Absacker an den 900 m entfernten Strand. Was sahen wir da ..., Sonnenschirme, Liegen, eine ganze Menge Amateurtouristen und "Halli Galli". Die Urlaubszivilisation hat uns wieder. Zum Glück ist es auf unserem terrassenförmig angelegten Campingplatz still. Einzig von der nahegelegenen Bundesstrasse hört man ein Grundrauschen. Wir sind gespannt, was uns die nächsten 2 Wochen so bringen werden.
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  • Samstag Camping Cabopino

    April 9, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Hallo Leute, da bin ich wieder. Ich sitze hier auf unserer "Terrasse" und schaue aufs Meer. In der Ferne sehe ich die Küste Marokkos, genauer gesagt die Felsen der spanischen Enklave "Ceutas". Rechts davon den 426 m hohen Kalksteinmonolith der britischen Enklave Gibraltas. Das Wetter kann nicht besser sein. Tagsüber 25 Grad, nachts 15.
    Nach einer gestrigen Fahrradtour und der heutigen Wanderung muss ich feststellen, dass unser neuer Aufenhaltsort komplett anders ist, als dass was wir vorher sahen. Erstmals haben wir einen Sandstrand. Dieser ist durch einen Dünengürtel von der Hauptstrasse und dem Campingplatz getrennt. Alle Lokale haben geöffnet und die Preise sind für unsere Verhältnisse gesalzen. Sobald man sitzt kommt "Helmut" und will einem etwas verkaufen. Ihr wisst nicht wer "Helmut" ist? Dann werde ich mal den Amateurtouristen auf die Sprünge helfen. Der Name wurde auf Malle geboren. Er ist ein Synonym für die Sonnenbrillenverkäufer der Playa de Palma. Er verselbstständigte sich und mittlerweile werden alle Strandverkäufer so angesprochen. Hierbei ist es egal welche Hautfarbe der Strandverkäufer hat. Es hat nichts mit Rassismus zu tun. Wahrscheinlich gaben die senegalesischen Verkäufer sich diesen Namen selber.
    Das Hinterland ist steil und mit Dornensträuchern bewachsen. Ausladende Villen mit Gärten wie Parkanlagen beherrschen das Umfeld. Ich hab zwar schon viele Villen gesehen, aber noch nicht diese Anzahl auf kleinstem Raum. Auch ein grosser Golfplatz darf nicht fehlen.
    Fahrradfahren ist für uns nur bedingt möglich, da die Strassen von der autobahnähnlichen Bundesstrasse als Stichstrassen Richtung Strand laufen. Es gibt kaum Querverbindungen und wir mussten unsere Fahrradtour nach Marbella abbrechen. Übers Hinterland wär's gegangen. Aber 750 Höhenmeter auf 25 km pro Fahrstrecke liessen Petra in den Streik treten. Eigentlich war ich auch froh.
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  • Sonntag Camping Cabopino

    April 10, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Marbella, Marbella klingt es in meinen Ohren. In den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren feierten sich die Prominenten jahrzehntelang hier selbst. Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Joan Collins, Audrey Hepburn, Telly Savallas, usw. gehörten fast schon zum Inventar, nachdem Hotelgründer Alfonso Prinz von Hohenlohe die Werbetrommel für sein Hotel rührte. Und ..., was ist geblieben. Petra und ich waren hellauf begeistert. Diese mondäne Stadt quillt zwar nicht mehr von Promis über, aber der Flair ist immer noch vorhanden. Die Altstadt mit der kleinen, aber tollen Kirche erstrahlt in frischem Weiß. Wir bummeln durch enge Gassen, in denen sich unendlich viele kleine Boutiquen befinden. Der Ort hat sich gewandelt. Die dargebotenen Waren sind allemal bezahlbar. Auf den grösseren marmorgefliesten Plätzen reihen sich gut besuchte Restaurants aneinander. Heute ist Palmsonntag und auf dem Kirchplatz riecht es nach Weihrauch. Sehr gut gekleidete Menschen kommen uns mit Palmzweigen entgegen und strömen in die Restaurants. Wir ergattern in einem Cafe einen Platz und lassen den Moment auf uns wirken. Die Rechnung überrascht uns. 2,80 € für zwei "Cafe con Leche". Ein grosser Platz mit Skulpturen von Salvatore Dali verbindet die Strandpromenade mit der Altstadt. Im Nachhinein erfahren wir, dass sich der mondänste Yachthafen Spaniens 8 km ausserhalb Marbellas befindet. Diesen Besuch gehen wir auf jeden Fall noch einmal an.
    Fazit: Marbella auf jeden Fall besuchen.
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  • Montag Camping Cabopino

    April 11, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute ziehts uns in die Berge. Im Nebel überqueren wir den 1100 m Höhenrücken der "Sierra de La Nieves". Bei einem Kaffee in einem Restaurant eines ehemaligen Motorradrennfahrers überlegen wir, ob wir doch nicht den Rückweg antreten sollen. Das 700 m hochgelegene Ronda im Nebel wäre zu schade. 5 grosse majestätisch gleitende Steinadler reissen den Nebelvorhang nieder und wir sehen auf einer grünen Hochebene die ehemals maurische Stadt "Ronda". Hier wurde der moderne Stierkampf geboren. Die Familie um Pedro Romero Martinez, selbst einer der besten Toreros seiner Zeit, war maßgeblich an der Formulierung neuer Regeln beteiligt. Ein Denkmal ihm zu Ehren steht in der Neustadt neben der Stierkampfarena.
    Wir finden einen Parkplatz direkt neben der Altstadt. Die Einfahrt ist höhenbeschränkt und langsam, ganz ganz langsam geht es unter einem IPB Träger auf die ersehnte Parzelle. Unsere Dachbox tuschiert soeben die Stahlkonstruktion. Naja ..., wir hätten ja noch Luft aus dem Reifen lassen können, denke ich.
    Dieser Ort ist wahrlich wieder ein Highlight unserer Reise. Wir sind begeistert. Kleine enge Gassen teilen die weißgetünchten Häuser voneinander. Kleine schmiedeeiserne Balkone zieren die Fronten. Die Atmosphäre von Stier und Torero ist allgegenwärtig. Dann sehen wir das Fotomotiv dieses tollen Ortes. Die atemberaubende 100 m tiefe Schlucht, El Tajo, teilt die Altstadt von der Neustadt. Die beiden Stadtteile werden durch drei Brücken verbunden. Die schönste ist die im 18. Jahrhundert gebaute Brücke "Puente Nuevo". Alleine hiervon hab ich 20 Bilder. Wir lassen uns treiben und genießen jeden Augenblick. Natürlich sind Amateurtouristen hier, aber es hält sich in Grenzen. Mittagessen, Kaffee und Eis wechseln sich ab. Um 17:30 Uhr sitzen wir ermattet im Auto und treten den Rückweg an.
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