Ruhetag in Santa Fe
19. Februar 2024 in Panama ⋅ ☁️ 25 °C
Ein wirklich ruhiger, gemütlicher Tag war es heute. Ohne Plan aufgestanden und entspannt gefrühstückt. Die Entscheidung, bleibe oder fahre ich, reifte beim Frühstücken. Das Wetter hat mir dabei auch geholfen. Windig war’s die meiste Zeit, aber heute kam auch noch Regen hinzu.
Nach dem Frühstück hab ich gefragt, ob ich eine Nacht länger bleiben kann. Ich hab auch noch einen besseren Preis bekommen. Somit war klar, dass das heute ein ganz fauler Tag werden wird. Vom Zimmer in die Hängematte und zurück, nachmittags zum Kaffee trinken, der wieder sehr lecker war, genauso das Stück Kuchen und der Lulosaft. Am Abend bin ich noch zum Essen, das leider nicht so besonders war. Weder das Essen, noch der Service. Das war er dann auch schon, mein Ruhetag. War sehr gut. So einen komplett relaxten Tag hatte ich schon lange nicht mehr. Für die nächsten beiden Nächte hab ich mir in Torio ein Zimmer reserviert, um am Meer nochmal bisschen anzuhängen, bevor es nochmals in die Berge geht. Diesmal nach El Valle de Anton. Dort treffe ich Jaqueline, mit der ich in Panama City aufm Karneval war. Am Samstag oder Sonntag geht’s dann zurück nach City und am Dienstag nach San José (Costa Rica).
Der Plan, nach Boquete zu fahren, scheiterte an meiner Reisefaulheit. Ich wollte nicht mehr weiter weg von Panama City fahren. Deshalb hab ich mich nur noch im Umkreis von Santiago und Richtung City bewegt.Weiterlesen
Torio, die zweite…
20.–22. Feb. 2024 in Panama ⋅ ☁️ 34 °C
Nach ein paar Tagen ohne im Bus zu sitzen, ging es heute leider nicht ohne. Geplant hatte ich, dass ich nach dem Frühstück, spätestens um 10:00 Uhr, Richtung Bus laufe. Das ist mir auch fast gelungen. Ich wusste, dass ich ca. 4 Stunden Fahrtzeit (für ungefähr 130 km) vor mir hatte. Auf den Bus in Santa Fe wartete ich so 10 Minuten. Die Fahrt begann, wie auch schon beim letzten Mal, im Schneckentempo. Nach 2 Stunden war ich dann in Santiago. Auch hier hatte ich Glück und der Bus kam gleich. Bis zur Abfahrt dauerte es aber noch 30 Minuten. Dafür wurde ich direkt vor der Einfahrt zum Hotel rausgelassen. Einchecken, technisch, war nicht möglich, aber meinen Bungalow hab ich trotzdem bekommen.
Nach einigen organisatorischen Sachen bzgl. Valle Anton, bin ich erst ein bisschen im Ort, oder was das auch immer ist, rumspaziert und dann zum Strand. Ich hatte mich mit der Uhrzeit vertan, ich wollte eigentlich bis zum Sonnenuntergang bleiben, bis dahin waren es noch zwei Stunden. Ich bin zurück aufs Zimmer, da hat mich ne Schweizerin angesprochen und ich hab mich verratscht. Jetzt war’s fürn Sonnenuntergang zu spät.
Zum Abendessen bin ich nur ins hoteleigene Restaurant gegangen. Hatte mich schon auf einen leckeren Fisch gefreut, doch egal ob Lachs, Thunfisch oder Dorade, keinen gab’s. Aus lauter Verzweiflung bestellte ich dann einen Hamburger 😔
Eins wollte ich noch sagen, was hier echt super ist: das Hotel hat eine eigene Quelle, d.h. das Leitungswasser ist Trinkwasser und schmeckt echt gut.Weiterlesen
Wasserfall + Strand von Morrillo
21. Februar 2024 in Panama ⋅ ☀️ 31 °C
Den letzten Tag in Torio hab ich relativ ruhig verbracht. Nur eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall nach dem Frühstück stand auf dem Programm. Bis ich loskam, war es aber schon fast Mittag. Beim Frühstück hab ich recht lange mit der Schweizerin gesprochen.
Ich dachte mir, der Weg zum Wasserfall ist recht einfach, so hatte ich nur meine Trinkflasche dabei und auch nur Turnschuhe an. An Mückenspray oder so, hab ich gar nicht gedacht. Auf meiner App war neben der Schotterstraße auch ein Wanderweg eingezeichnet, den ich nehmen wollte. Spätestens da hab ich mir gedacht, das ist schon wieder typisch für mich, dass ich eigentlich schlecht ausgestattet los bin. Der Weg war zwar nicht schwierig, aber ich hatte immer nur eine Hand frei, um mich festzuhalten. Die Schuhe waren ok, aber natürlich wären Wanderschuhe die bessere Option gewesen. Aber so war es jetzt… und es ging auch gut. Der Trampelpfad durch den Wald war richtig schön. Einmal musste ich unter einem riesigen Spinnennetz durch. Nach ungefähr 45 Minuten und zwei Flussdurchquerungen war ich am Wasserfall. Ein kleiner, aber sehr idyllisch gelegen und menschenleer. Ich war mal wieder ganz alleine an einem tollen Ort. Dort bin ich knapp eine Stunde gesessen und hab die Ruhe genossen. Für den Rückweg hab ich dann die Straße gewählt und brauchte, mit kleineren Fotostopps, ca. 40 Minuten. Zurück im Hotel setzte ich mich dann in den Garten und las ein bisschen Zeitung. So gegen 17:30 Uhr fragte mich die Schweizerin, ob ich noch den Strand Morrillo sehen möchte. 20 Minuten später waren wir dann an einem tollen, lang gezogen Strand. Leider nicht sehr sauber, überall lag angeschwemmtes Holz und Müll. Aber auch hier, außer ein paar Surfer, kein Mensch. Kurz bevor die Sonne ganz untergegangen war, fuhren wir zurück ins Hotel. Beim Abendessen hab ich mich noch informiert, wie und wann ich morgen losfahren muss, um nach El Valle de Anton zu kommen. Dort treffe ich Jaqueline aus Hamburg. Wie lange ich bleibe, weiß ich noch nicht. Gebucht habe ich erstmal bis Samstag. Spätestens am Sonntag möchte ich wieder in Panama City sein, da mein Flug nach San José am Dienstag ist.Weiterlesen
Reise nach El Valle de Anton
22.–26. Feb. 2024 in Panama ⋅ 🌬 29 °C
Aufstehen, frühstücken, losfahren… so war der Plan. Ob und wann ich mich mit Jaqueline in Santiago treffe, war lange nicht klar und schon die Tage vorher eine längere Diskussion.
Ich wollte nach dem Frühstück um 9:30 Uhr mim Bus nach Santiago fahren. Von dort aus sollte es dann nach El Valle gehen. Wie und wie lange die ganze Reise dauern sollte, war mir auch nicht ganz klar. Im Hotel bekam ich die Auskunft, ich könnte in Penonome oder in Anton umsteigen, andere sagten wiederum, es geht nur über Las Uves. Ich wollte mich im Busterminal in Santiago nochmals erkundigen.
Da ich gehört hatte, dass die Busse zum Teil früher in Torio starten, wollte ich spätestens um 9:15 Uhr an der Bushaltestelle sein. Als ich mich im Hotel verabschiedete, fragte ein Gast, ob ich nach Santiago muss. Er bot mir an, mich mitzunehmen, da er auch gleich fahren würde. Das war perfekt. Die Busfahrt wäre wieder recht anstrengend geworden und so spare ich mir auch noch Zeit. Ludvig, ein 75 jähriger Norweger, der sehr viel Land in Torio besitzt, war auch froh, da er auf der Fahrt etwas Unterhaltung hatte. Er lebt seit 25 Jahren in Panama und hatte einige spannende Geschichte zu erzählen.
Am Ortseingang von Santiago bin ich ausgestiegen und den restlichen Weg zum Terminal mim Bus gefahren. Auf der Fahrt, hatte sich Jaqueline gemeldet und wir haben uns am Busbahnhof getroffen. Ein bisschen stressig wurde es dann doch noch für mich. Um 11:30 fuhr der Bus Richtung Panama los. Ich kam um 11:20 an. Da wusste ich noch nicht, dass einer von dem Busunternehmen mich in Empfang nehmen würde. Rucksack abgegeben, kurz nachgefragt, wo wir umsteigen müssen und rein in Bus. Schon ging die Reise los. In Las Uvas stiegen wir dann um. Auch hier hatten wir Glück, der Bus nach El Valle kam nach ca. 5 Minuten warten. Eine kurze Verwirrung gab es, wo genau die Bushaltestelle ist. Aber alles verlief gut. Nach gut einer Stunde waren wir dann am Ende des Dorfes. Unser Airbnb war von da aus noch ca. 1,5 km weg. Wir haben uns das nächste Taxi geschnappt. Wir hatten keine Adresse, nur den Standort. Ich hab dem Taxifahrer mein Handy gegeben und er fuhr nach der App. Kurze Zeit später waren wir da. Einchecken und nochmal runter in die Stadt. Ich wollte ne Kleinigkeit essen und einen Kaffee. In einer Bäckerei gab’s für mich zwei Zimtschnecken und nen Kaffee. Danach sind wir bisschen durchs Dorf, haben noch eingekauft und sind dann wieder zurück ins Apartment. Nachm Essen noch bisschen geratscht und dann früh ins Bett. Für morgen ist eine kleine Wanderung zur La India Dormida geplant.Weiterlesen
Wanderung La India Dormida
23. Februar 2024 in Panama ⋅ ☀️ 26 °C
Der heutige Tag hat sehr ruhig begonnen. Ohne Zeitdruck gab es erstmal Frühstück, danach haben wir uns langsam auf die Wanderung vorbereitet. So um 11:00 Uhr ging’s los. Bis zum Eingang zur „La India Dormida“ waren es gut 20 Minuten. Nachdem wir uns einen ersten Überblick über die verschiedenen Wanderrouten gemacht haben, starteten wir unsere Tour. Für mich war es schon fast schrecklich. Meine bisherigen Wanderung habe ich, mehr oder weniger, immer alleine gemacht. Ich meine, ohne weitere Touristen. Hier war recht viel „Verkehr“. Vor uns, hinter uns und auch Gegenverkehr. Das war ich nicht mehr gewohnt und mich hat das ziemlich genervt.
Die Wanderwege waren, von der Schwierigkeit her, moderat. Wir kamen schneller voran, als ich gedacht hatte. An einer Abzweigung gingen wir gerade aus weiter. Meine App zeigte hier auch einen Weg. Der Aufstieg wurde steiler. Ein Mann, der auf einem Feld arbeitete sagte, dass das nicht der Wanderweg ist. Ich fragte ihn, ob wir trotzdem weitergehen können oder umdrehen sollten. Wir konnten weitergehen, sind aber in einer kleinen Siedlung angekommen. Ein kurzer Rundweg mit einem schlammigen Abstieg. Nach ein paar hundert Metern waren wir wieder an der Abzweigung. Diesmal gingen wir links. Der Aufstieg wurde auch hier ziemlich steil und anstrengend. Nach knapp 30 Minuten dachten wir, wir sind am Ziel. Das waren wir auch, nur fanden wir die „La India Dormida“ nicht. Jaqueline fragte ein Pärchen, die sagten, wir stehen auf dem Kopf. Unsere Erwartung war, dass wir die „schlafende Indianerin“ sehen und nicht darauf rumwandern… Hier oben brannte die Sonne und es gab weit und breit keinen Baum. Jetzt mussten wir uns entscheiden, welchen Weg wir zurück nehmen. Den gleichen Weg wollten wir nicht gehen, so blieb nur ein richtig steiler Weg, hier mussten wir schon fast klettern. Auch der weitere Weg war sehr anspruchsvoll. Nach ner Stunde kamen wir endlich in einem Waldstück an und hatten wieder Schatten. Dieser Weg führte uns auch wieder durch eine Wohnsiedlung. Kurze Zeit später sind wir dann auf einer befestigten Straße gewesen und gingen noch kurz zum Einkaufen, bevor wir zurück ins Apartment sind. Ich hab mich dann auf dem Balkon ausgeruht und nach dem Duschen gab’s dann Essen. Die Bettruhe war heute sehr früh. Beide waren wir ziemlich geschafft…
Für mich steht morgen ein Umzug innerhalb des Dorfes an, von einem Ende zum Anderen. Jaqueline fährt nach Panama City zurück.Weiterlesen
El Valle de Anton II
24. Februar 2024 in Panama ⋅ ☁️ 28 °C
Heute stand mal wieder ein Unterkunftswechsel an. Ich hatte mich entschieden, noch eine Nacht länger in El Valle zu bleiben, da ich in Panama City lange genug war. Mein „neues“ Hostel ist am anderen Ende des Dorfes. Nachdem Jaqueline nicht gleich nach City zurück wollte, haben wir uns ein Taxi zum Hostel genommen und sind dann nochmal ins Zentrum gegangen bzw. wurden wir vom Hostelbesitzer mim Auto mitgenommen. Kurz über den Markt geschlendert, dann in eine Bäckerei für ein Stück Kuchen und nen Kaffee, bevor wir wieder langsam zurück zum Hostel sind. Ab 15:00 Uhr war ich wieder alleine. Im Hostel übernachten fast nur Deutsche oder ÖsterreicherInnen. Deshalb war ich auch gar nicht lange alleine. Wir haben recht lange geratscht. Später gab es dann noch ein paar Reste zum Abendessen und so um 21:00 Uhr bin ich dann in meine Schlafkabine gekrochen.
Am Nachmittag hab ich noch eine weitere Nacht im Hostel gebucht. Am Montag geht es für mich zurück nach PC (Panama City) und am Dienstag fliege ich nach San José.Weiterlesen
Spaziergang durch El Valle
25. Februar 2024 in Panama ⋅ ☁️ 25 °C
Es war ein ruhiger Tag, was die Bewegung angeht, aber dafür war viel Organisatorisches zu erledigen. Von einer Unterkunft in PC, Busticket von Costa Rica nach Nicaragua und ein Hostel in San José zu suchen/buchen… und nicht zu vergessen, der online Check-in für den Flug nach San José war auch noch durchzuführen. Und das hat fast am meisten genervt. Die Webseite nur auf spanisch und wenn ich zu lange gebraucht habe, durfte ich wieder von vorne beginnen.
Zwischen Hostel/Bus buchen und Flug einchecken, war ich zwei Stunden ohne wirkliches Ziel im Umland unterwegs. Auf der Strecke waren sehr viele große Anwesen mit tollen Häusern/Villen. Auf meiner „Lieblings-App“ war ein Wanderweg eingezeichnet. Da wollte ich hin, aber wie so oft, hätte ich über ein Privatgrundstück gehen müssen. Also drehte ich um. Bevor ich ins Hostel zurück bin, bin ich noch schnell in den Supermarkt nebenan und hab mir ne Kleinigkeit zum Mittagessen und auch gleich was fürs Abendessen mitgenommen. Der restliche Tag war dann ganz entspannt, bisschen ratschen, bisschen am Handy spielen und nix tun…
Abends war dann gar nichts mehr los, alle Hostelgäste haben sich ab 18:00 Uhr langsam in ihre Betten zurückgezogen. Auf einmal waren doch wieder einige Leute im Aufenthaltsraum. Auch die Dame aus Konstanz, mit der ich gestern und heute schon geratscht hab. Wir haben uns noch bis 22:00 Uhr unterhalten und dann bin ich auch in meinem Kämmerchen verschwunden.
Morgen plane ich, um die Mittagszeit nach PC zu fahren, dass ich evtl. noch den Pool bei meinem Hotel nutzen kann.Weiterlesen
Zurück nach Panama City
26.–27. Feb. 2024 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C
An meinem vorletzten Tag in Panama stand wieder Reisen auf der To-Do-Liste…
Von El Valle nach Panama City bzw. in einen Vorort (Veracruz). Hier übernachte ich, da der Flughafen von dort aus nur ca. 10 Minuten entfernt ist.
Ohne großen Stress hab ich den Vormittag im Hostel verbracht, bevor ich mich dann mit Kathrin aus Konstanz auf den Weg zum Bus gemacht hab. Der Bus kam sofort und so konnte die 2,5 Stunden Fahrt losgehen. In einem relativ neuen Bus ging’s los. Ohne große Zwischenstopps waren wir pünktlich in PC. Am Busterminal fuhr Kathrin mit der Metro zu ihrem Hostel und ich machte mich auf die Suche nach meinem Anschluss. Zweimal bin ich im Kreis gelaufen, bevor ich den Bus dann gefunden hab. Auch dieses Mal musste ich nicht lange warten. Nach gut 30 Minuten war ich dann in Veracruz. Jetzt musste ich nur noch das Hotel finden. Und meine App sollte mir helfen…
Das klappte ganz gut, nur die letzten 50-100 Meter waren wieder problematisch. Ich ging natürlich stur nach dem angezeigten Weg. Das war eher ein Schotterweg, als eine Straße. Einige Straßenhunde und auch Hunde aus Gärten bellten mich an, bis die Einwohner aus ihren Häusern kamen und mir sagten, dass der Eingang vom Hotel auf der anderen Seite ist. Ich bin die Straße wieder zurück, die Hunde hatten sich immer noch nicht beruhigt, und um die Ecke war dann der Eingang. Eingecheckt, am Pool gelegen, mit Carlos (Hotelbesitzer) geratscht und den Abend auf meinem Zimmer verbracht. Erst wollte ich noch zum Strand gehen, aber Carlos sagte, ich bräuchte zu Fuß 30 Minuten oder länger. Da es schon 15:30 Uhr war, blieb ich im Hotel. Als ich fragte, ob Veracruz sicher sei, sagte er, dass zu viele junge Menschen Ärger machen. Das war für mich dann auch noch ein Grund, nicht mehr loszugehen. Leider hatte das Restaurant im Hotel geschlossen. Ich hätte mir was bestellen können oder Carlos bot mir auch Eier, Brot und Butter an. Ich hab mich für meine Kekse und Mandarine entschieden. Und den letzten Schluck Rum…
Morgen gegen 13 Uhr geht mein Flieger nach Costa Rica. Frühstück hab ich mir bestellt und auch überlegt, dass ich mim Taxi zum Flughafen fahre. Die öffentlichen Busse fahren diesen Flughafen nicht an.Weiterlesen
Auf nach San José (Costa Rica)
27. Feb.–3. März 2024 in Costa Rica ⋅ ☀️ 24 °C
Das Abenteuer Panama geht heute zu Ende. Um 13:19 Uhr sollte mein Flug vom Panama Pacific Flughafen starten.
Bevor ich mich aber auf den Weg machte, gab es erst noch ein (big 😉) breakfast für mich. Während ich beim Frühstück sitze, checkte eine Französin aus. Ihr Flug war ne Stunde früher als meiner. Carlos fragte mich, wann ich zum Flughafen aufbrechen wolle. Mir war es egal, wo ich die Zeit absitze, so haben wir ausgemacht, dass die Französin und ich das Taxi teilen. Auf 10:30 Uhr wurde das Taxi bestellt. Ich hab noch meine restlichen Sachen gepackt und bin um 10:15 zum Auschecken gegangen. Carlos war so nett und lies mich bei ihm Geld „abheben“. Ich hatte nur noch 40 Dollar. Jede Abhebung in Panama kostet 5,50$ oder 6,50$.
Pünktlich ging’s los. Ich war froh, dass ich mich fürs Taxi entschieden habe. Mit den Öffentlichen wäre es eine fast unlösbare Aufgabe gewesen. 20 Minuten später war ich eingecheckt, jetzt mussten nur noch die 2,5 Stunden Wartezeit vorbeigehen.
Beim Boarding und Abflug waren in der Zeit. Der Flug war zum Teil etwas unruhig, aber ok. Am Flughafen von San José dann wieder die lästige Einreiseprozedur. Ca. 1,5 Stunden hab ich mit Einreise, Gepäck abholen und Bushaltestelle zu suchen verbracht. Ungefähr 45 Minuten dauerte die Fahrt ins Zentrum nach San José. Kosten: 2,40€. Am Busterminal angekommen bin ich dann zu Fuß zum Hostel gelaufen. Auf dem Weg fragte ich einen Taxifahrer, was es zum Hostel kosten würde. Er wollte 4$ haben, das war mir für knappe 2 km zu viel. Zum Glück ist es hier nicht so heiß und es weht immer ein kühler Wind. Nach 30 Minuten war ich am Ziel. Nachdem ich mein Bett zugewiesen bekommen hatte, saß ich erst noch ein bisschen im Hostel rum, dann im Bett und ging noch kurz zu einem Minimarkt. Eigentlich wollte ich Wasser kaufen, aber das hab ich vergessen, es gab ein Bier und ne Cola. Danach bin ich zurück ins Hostel und blieb den ganzen Abend im Bett.
Meine Planung für morgen? 🤷🏼♂️Weiterlesen
Tag 1 in San José
28. Februar 2024 in Costa Rica ⋅ ☀️ 23 °C
Nach einer langen Nacht hab ich mich lange nicht aufraffen können. Ich lag bis ca. 9:00 Uhr im Bett, bis ich endlich aufstehen konnte. An der Kaffeebar hab ich mir erstmal einen Kaffee geholt. Dann bin ich ein bisschen in der Sonne gesessen und zum Frühstücken hab ich’s auch geschafft. Aber nur im Hostel, weiter hab ich mich nicht getraut 😂
Für mich gab’s ein landestypisches Frühstück (Gallo Pinto). Reis mit Bohnen, Spiegelei, Toast und gebratene Banane. Die Banane hab ich auch gegessen, hat zum Glück nicht nach 🍌 geschmeckt.
Davor war ich aber noch kurz abklären, welche Tagesausflüge angeboten werden.
Nachdem ich auch im Reiseführer geschaut habe, was sich für eine Tagestour eignet, bin ich ohne Plan einfach Richtung Innenstadt gelaufen. San José hatte mich gestern nicht überzeugt, heute wollte ich der Stadt eine neue Chance geben. So ganz geklappt hat’s noch nicht. Aber ein paar Tage hab ich ja noch…
Am späten Nachmittag war ich zurück im Hostel und hab mich, bis es zu kalt wurde, am Pool entspannt. Nach einem kurzen Nickerchen gab’s dann im Hostel Restaurant ein traditionelles Essen: „Casado“ (Hühnchen, Reis, schwarze Bohnen, Salat, Bananenchips). Vorm Schlafengehen unterhielt ich mich mit meinem Zimmerkollegen aus Frankreich.
Morgen wird ein genauso entspannter Tag wie heute, denke ich. Hab noch keine genauen Vorstellung, was ich mir anschauen möchte. Frühstücken werde ich aber sicher nicht im Hostel.
Und am Abend warte ich auf Jasmin.Weiterlesen
San José, Tag 2
29. Februar 2024 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C
Ein ganz ruhiger Tag war das heute. Erst ganz lange geschlafen, dann zum Frühstücken (wie geplant, nicht im Hostel) gegangen und vom Dorm ins Doppelzimmer umgezogen. Ich hatte Glück und musste nicht warten, das Zimmer war schon fertig.
Ich hab mich bis zum frühen Nachmittag am Pool aufgehalten und bin nach einem kurzen Spaziergang zum Mittagessen um die Ecke. In dem Restaurant waren nur Einheimische gesessen und ich hab mir wieder „Casado“ bestellt. Ein Orangensaft war auch dabei. Danach kurz aufs Zimmer und in das andere Gebäude des Hostels. Leider war am Pool nichts mehr frei, so hab ich mich ins Restaurant gesetzt und im Reiseführer von Nicaragua gelesen.
Ab 17:00 Uhr hab ich dann gewartet, bis Jasmin im Hostel ankommt…
Um 19:20 Uhr war sie endlich 😃 da. Außer zum Abendessen ins andere Gebäude des Hostels, haben wir nichts mehr gemacht.
Morgen steht ein Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten an.Weiterlesen
San José, Tag 3
1. März 2024 in Costa Rica ⋅ ⛅ 22 °C
Ein ganz entspannter Beginn in den Tag. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machten wir uns langsam fertig und gingen zum Frühstücken. Zur Auswahl standen mehrere Möglichkeiten. Die Entscheidung fiel auf ein kleines Restaurant um die Ecke (bei dem hatte ich gestern schon zu Mittag gegessen). Mit einem landestypischen Frühstück (Reis mit Bohnen, Grillkäse, Ei, Brot, Kaffee und Saft) starteten wir in den Tag. Nach dem Frühstück waren wir kurz nochmal im Hostel und haben dann mit einem kurzen Rundgang durch die Stadt begonnen. Ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut, über den Markt geschlendert, ein paar Parks angeschaut und einfach durch die Straßen gelaufen. Am frühen Nachmittag kauften wir uns süße Teilchen, haben uns im Hostel einen Kaffee geholt und ruhten uns aus. Später sind wir nochmal los und besichtigten ein „Altstadt“-Viertel. Auf dem Rückweg zum Hostel waren wir noch für die Fahrt nach Nicaragua einkaufen. Abends sind wir ins Hostel-Restaurant und anschließend gönnten wir uns ein Bier im Gemeinschaftsbereich.
Eigentlich hatten wir für morgen geplant, eine halbtägige Tour zu einem Vulkan zu machen. In der Früh fragten wir im Hostel nach, ob dies möglich sei. Eine Mitarbeiterin hat daraufhin eine Anfrage per Mail geschrieben. Bis wir los sind, gab es noch keine Antwort. Am Nachmittag fragten wir bei einer Kollegin nach, ob es schon neue Infos gibt. Aber anstatt in den Mails zu schauen, rief sie eine Agentur an. Die Info, die wir erhielten: ja, es ist möglich. Kosten p.P. 119 USD. Auf dem Flyer Stan, dass die Tour 70 USD kosten sollte. Als wir das sagten, hieß es nur, der Flyer ist 4 Jahre alt… Das war uns dann zu teuer. Unser neuer Plan für morgen ist nun, die Planung für Nicaragua vorzunehmen.Weiterlesen
San José, Tag 4
2. März 2024 in Costa Rica ⋅ ☀️ 22 °C
Nachdem es mit dem Ausflug zu einem Vulkan leider nicht geklappt hat, wollten wir den Tag nutzen, um die Planungen für Nicaragua voranzubringen. Bevor war aber starteten, wollten wir zum Frühstücken gehen. Schon die ersten beiden Lokale/Cafés hatten geschlossen, auch unsere eigentliches Ziel. Wir sind dann noch ein Stück weiter Richtung Innenstadt. Aber es hatte alles zu. Ein, für uns, Touristenrestaurant war geöffnet. Lust, weiterzusuchen hatten wir nicht mehr, also sind wir rein. Ich wurde per Handschlag begrüßt und wir suchten uns einen Platz. Nachdem wir die Speisekarte hatten, ist uns der Hunger mehr oder weniger vergangen. Die Preise (ohne Steuer) waren relativ hoch. Bevor der Kellner die Bestellung aufnehmen konnte, sind wir ins Hostel zum Frühstücken gegangen. Danach war den ganzen Vormittag und auch bisschen mittags planen angesagt. Stunden geplant, Ergebnis: die ersten vier Tage sind fixiert. Erst bleiben wir eine Nacht in Rivas und dann geht’s, vorerst, für drei Nächte nach Ometepe. Eine kleine Insel mit zwei Vulkanen in einem See.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg Richtung Zentrum. Diesmal durch andere Straßen, um nicht immer dasselbe zu sehen. Es war ein ziemliches „Gewusel“. Gefühlt waren alle in den Einkaufsstraßen unterwegs. Unsere Idee war, im Zentralmarkt zu essen. Somit würden wir Mittag- und Abendessen abhaken und müssten später nicht wieder entscheiden, wohin zum Essen. Kurz bevor wir in den Markt gingen, hatte ich das Gefühl, dass sich jemand an meinen Rucksack zu schaffen machte. Ich trug ihn auf dem Rücken, da ich nur eine Wasserflasche dabei hatte und meinen Geldbeutel in ein schwer zugängliches Fach tat. Im Markt war wieder das komische Gefühl. Wir haben uns dann gleich an einen Essstand gesetzt und ich hab geschaut, ob mein Geldbeutel noch da ist. Er war noch an seinen Platz, aber das Fach, in dem er war, war geöffnet. Also hat mich mein Gefühl nicht getäuscht. Auch wenn ich mir die Minuten vor dem Markt nochmal durch den Kopf gehen lasse, war das alles ganz gut geplant. Ein jüngerer Kerl hat uns ein bisschen „ausgebremst“, vor und in dem Markt, und ein Pärchen ist hinter mir gegangen und hat, wenn es voller/enger wurde, den Reißverschluss geöffnet. Aber wie schon gesagt, zum Glück war er noch da.
Das Essen im Markt war sehr lecker und viel. An dem Stand waren auch fast nur Einheimische. Jasmin bestellte sich einen Tamarindensaft, leider nicht so gut und ich einen Chasaft. Der war ganz gut, nur die Samen ein bisschen klitschig…
Auf kürzestem Weg sind wir Richtung Hostel gegangen, noch etwas zu Trinken und Essen für die morgige Fahrt gekauft und dann den Abend bei einem Bier im Gemeinschaftsbereich verbracht.
Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker, Abfahrt am Busterminal soll um 7:30 Uhr sein…Weiterlesen
Auf nach Nicaragua… (Rivas)
3.–4. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 25 °C
5:30 Uhr: Wecker klingelt… geduscht haben wir zum Glück schon am Abend. Da wir 45 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof sein sollten, planten wir zwischen 6:15 und 6:30 Uhr zu starten. Pünktlich um 6:15 Uhr haben wir ausgecheckt und uns ein Uber bestellt. 2 Minuten später war die Fahrerin vorm Hostel. Das Fahrtziel wurde von mir bei der Bestellung angegeben. Ca. 20 Minuten später standen wir vor einem Gebäude, nicht zu erkennen, dass es ein Busterminal ist. Es war auch keine Menschenseele zu sehen. Die Fahrerin schaute uns fragend an und ich zeigte ihr nochmal meine Eingabe bei der Uber-App. Daraufhin hat sie in ihrem Navi etwas eingegeben und fuhr wieder los. Nach gut 15 Minuten standen wir vorm Busdepot. Aber was sollten wir da??? Sie war ratlos, wir auch… sie stieg aus und fragte einen Wachmann. Der erklärte ihr den Weg zum Busbahnhof. So langsam wurde die Zeit knapp. Die ungefähre Ankunftszeit war 7:05 Uhr. Wenn wir richtig sind, dann geht’s sich aus. Ich hab uns schon ne weitere Nacht in San José und unsere Reservierungen in Nicaragua in Gefahr gesehen. In einer Ruhe wurden wir Richtung Terminal gefahren. Irgendwann dachte ich mir, hier waren wir schon. Ein paar hundert Meter weiter, standen wir wieder an der gleichen Stelle wie vor über 30 Minuten. Ich hatte ihr also das richtige Ziel genannt. Naja, kurze Zeit mal geschwitzt, dass das Alles nicht mehr klappt. Trotz unserer Verspätung war das Einchecken zur Fahrt nach Nicaragua kein Problem. Nach Zahlung der Ausreisesteuer, Gepäckabgabe und Gebühr für die Gepäcküberprüfung, haben wir unseren Boardingpass bekommen. Die Fahrt ging, fast pünktlich, los. Um 7:50 Uhr rollten wir Richtung Nicaragua. Durch eine unglaublich schöne Landschaft. Während der Fahrt haben wir auch ein bisschen geschlafen. Kurz vor der Grenze stieg eine Dame zu, bei der US Dollar und Costa Rica Colon in Córdoba Dollar getauscht werden konnten. Auch das Formular zur Einreise und Deklaration sammelte sie ein. Nach gut fünf Stunden waren wir an der Grenze. Zuerst raus aus dem Bus um aus Costa Rica auszureisen. Dann rein in den Bus und ein paar hundert Meter weitergefahren. Gepäckkontrolle. Wir blieben im Bus sitzen und Drogenspürhunde haben das Gepäck kontrolliert. Wieder ein paar hundert Meter weiter, aussteigen, Gepäck mitnehmen, 1 USD bezahlen um ins Grenzgebäude von Nicaragua zu dürfen und anstehen zur Einreise. Gefühlt standen wir eine Ewigkeit an. Als wir dran waren, wurden wir gefragt, Grund der Reise, wo wohnen wir in Nicaragua und meine Telefonnummer musste ich angeben. Nach einigen Minuten mussten wir unsere Fingerabdrücke abgeben, dann pro Person 10 USD Einreisegebühr und 3 USD für 🤷🏼♂️ zahlen. Nachdem wir unsere Einreisestempel hatten, wurde das Gepäck nochmals „gescannt“. Weiter zum Bus und die Fahrt wurde fortgesetzt. Nach einer weiteren Stunde waren wir gegen 15:00 Uhr endlich in Rivas. Von der Bushaltestelle bis zum Hostel sind wir ca. 15 Minuten gelaufen. Da im Hostel nur bar gezahlt werden konnte, mussten wir gleich nochmal los um Bargeld zu holen. Mein Bargeldbestand war bis auf 2 USD komplett aufgebraucht. Nach dem Geld abheben haben wir uns in einer Bäckerei nen Kaffee und eine Zimtschnecke gekauft. Bevor wir zum Hostel zurück sind, haben wir uns noch am Hauptplatz auf die Bank gesetzt und Leute beobachtet. Nach dem wir das Hostel gezahlt hatten, sind wir in ein salvadorianisches Lokal zum Essen gegangen. Dort gab es gefüllte Manioktaler (Zwiebeln und Käse, Bohnen und Fleisch…). Sehr interessantes und gutes Essen. Danach sind wir nur noch ins Hostel und haben früh geschlafen. Morgen Vormittag werden wir uns auf den Weg nach Ometepe machen.Weiterlesen
Weiter geht‘s nach Ometepe
4.–7. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C
Heute ging es schon weiter. Nach den kurzen Zwischenstopp in Rivas sind wir nach dem Frühstück so gegen 9:00 Uhr im Hostel gestartet. Die Fähre um 10:30 Uhr wollten wir in San Jorge erreichen. Rex, der Hostelbesitzer, hat uns vom Busfahren abgeraten. Lieber sollten wir per Collectiv-Taxi fahren. Zu Fuß haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Gestern war Rivas fast wie ausgestorben, heute war, je näher wir zum Zentrum kamen, richtig Leben in den Straßen. Den Ort, an dem die Taxis starten, haben wir eigentlich auf Anhieb gefunden. Ein Taxifahrer bot uns an, für 60 Córdobas p.P., uns zum Hafen zu fahren. Das war zwar der doppelte Preis, aber wir könnten gleich losfahren. Wir entschieden uns für das Angebot. Kaum losgefahren, stieg ein weiterer Fahrgast zu. Nach 15 Minuten waren wir am Hafen von San Jorge. Gezahlt haben wir „nur“ 50 Córdobas, da wir ja keine exklusive Fahrt hatten.
Um auf das Hafengelände zu kommen, musste eine Gebühr von 37 Córdobas oder 1 USD p.P. gezahlt werden. Wozu auch immer diese Gebühr jedesmal ist… dann kauften wir das Fährticket und waren um 10:15 Uhr auf der Fähre. Pünktlich ging’s los. Ne gute Stunde später waren wir auf Ometepe. Unser Hostel ist gleich in dem Ort, wo auch die Fähre anlegt, in Moyogalpa. Nach einer halben Stunde zu Fuß, waren wir da. Das Zimmer war schon fertig, so konnten wir auch gleich einchecken. Nachdem wir uns bisschen ausgeruht hatten, sind wir in die Stadt zurück, haben uns nen Kaffee und was Süßes gekauft, um später noch im Hostel „anzuhängen“. Unser Zimmer ist ziemlich heiß, der kleine Ventilator hilft da nicht unbedingt weiter. Auf der Terrasse ist es einigermaßen auszuhalten.
Wir haben uns überlegt, wo wir als nächstes hin wollen. Das nächste Ziel ist die Pazifikküste, San Juan del Sur. Eine Unterkunft haben wir aber noch nicht gebucht. Zum Abendessen waren wir ganz in der Nähe vom Hostel. Mehr oder weniger in einem Steak-House. Bevor wir in Bett gingen, gab es im Garten noch einen Absacker, die ich aus Panama mitgebracht hatte.
Morgen fahren wir mim Roller in ein Naturschutzgebiet. Ich wurde von der Hostelbesitzerin gefragt, ob wir einen Roller mieten wollen. Ich bin zwar noch nie mir so nem Ding gefahren, wird aber schon gut gehen…Weiterlesen
Charco Verde
5. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C
Um 8:00 Uhr konnte ich den Roller in Empfang nehmen. Nach einer kurzen Anweisung und Bezahlung des ersten Tages bekam ich die Schlüssel. Bevor wir aber starteten, gingen wir erst noch frühstücken. Gleich gegenüber vom Hostel ist ein kleiner Imbiss, der Frühstück und Mittagessen anbietet. Wir bestellten uns das lokale Frühstück. Reis, Rührei, Bananenchips und nen Kaffee. Danach packten wir unsere Sachen und fuhren erst einmal zur Probe in die andere Richtung, da ich nicht gleich durch die Stadt wollte. Nach 5 km war die „Probefahrt“ zu Ende, wir drehten um und machten uns auf den Weg nach Charco Verde. Gefühlt waren wir eine Ewigkeit unterwegs. Wie schnell ich fuhr, weiß ich nicht, da der Tacho nicht funktionierte. Wahrscheinlich war ich nie schneller als 30 km/h… immer wieder konnten wir auf den Vulkan „Conceptión“ schauen. Den besten Blick hatten wir, als wir über die Start- und Landebahn des Flughafens fuhren. Die Hauptstraße der Insel führt nämlich über den Flughafen.
Um zum Eingang des Parks zu kommen, musste ich meine erste Schotterstraße bewältigen. Ohne größere Probleme waren wir nach ca. 1 Stunde Gesamtfahrzeit am Ziel. Nach einer kurzen Erläuterung, was in dem Park alles zu besichtigen ist, machten wir uns auf den Weg. Zuerst waren wir in einem Schmetterlingshaus, in dem es auch Wasserschildkröten gab. Nach 15 Minuten bei den Schmetterlingen machten wir uns auf den Weg um den Largo Charco Verde. Neben einer tollen Landschaft sahen wir auch einen Affen, diverse Vögel, Schmetterlinge und Geckos. Nach 2/3 des Rundweges kamen wir an einen Strand „Playa Bancón“ vorbei. Hier machten wir eine Pause und Jasmin ging ins Wasser. Bevor wir wieder zum Ausgang kamen, haben wir noch einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt gemacht. Nach ca. 2 Stunden hatten wir den Park besichtigt.
Auf unserem Rückweg sind wir dann noch in einem kleinen Restaurant (2 Tische) zum Essen eingekehrt. Auf der Speisekarte waren 5 verschiedene Hühnchengerichte. Bei den Getränken war die Auswahl nicht so groß… es gab nur Fanta Rojo. Das Essen war sehr lecker.
Unser Heimweg war nicht ganz so lange, wie der Hinweg. Ich traute mich, ein bisschen schneller zu fahren, wahrscheinlich 33 km/h 😉
Zu Hause angekommen war erstmal duschen angesagt, dann im Garten chillen und am Abend ging’s dann zu Fuß in die Stadt zum Pizza essen. Zum Nachtisch gab’s noch bisschen Schokolade.
Morgen geht’s mim Roller Richtung zweiter Inselhälfte, vielleicht zu einem Wasserfall…Weiterlesen
Mim Roller über die Insel…
6. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C
Der zweite „Rollertag“ begann mit einem Pizzafrühstück. Nachdem wir gestern Abend eine extra große Pizza bestellt hatten und diese natürlich zu viel war, freuten wir uns heute um so mehr, dass wir nicht irgendwo zum Frühstücken mussten. Während und auch schon vor dem Frühstück diskutierten wir, ob wir wirklich zu dem Wasserfall fahren sollten. Bei den Rezessionen stand sehr oft dabei, dass es zwar sehr schön sein soll, aber der Weg zum Einstieg des Trails sehr schwierig zu befahren ist. Meine Fahrkünste würden da sicher nicht ausreichen und zutrauen tu ich’s mir auch nicht. Auch die Entfernung war ein Grund, warum wir uns für einen chilligeren Ausflug entschieden. Nach dem Frühstück fuhren wir zuerst zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen der besten Blicke auf den Sonnenuntergang haben soll. Der Strandabschnitt gefiel uns gar nicht, viel zu touristisch. Eine Bar an der Anderen und einige Souvenirstände… für uns war klar, heute Abend werden wir hier nicht nochmal herfahren. Weiter ging die Reise zum Charco Verde Nationalpark. Dort erhofften wir uns einen schönen Strand, doch leider war er sehr klein und nichts besonderes. Der nächste Halt sollte am Playa Santa Domingo sein. Nach einem kurzen Umweg, ich hatte die Abfahrt verpasst, waren wir recht schnell am Ziel. Es ist ein sehr langer Strand, leider ohne Schatten. Wir fuhren weiter und machten am Playa Dan Fernando eine kurze Pause. Da entschieden wir uns, dass wir noch ein Stück weiterfahren und beim nächsten Café stoppen. Nach ungefähr 10 Minuten sahen wir ein nettes Café und kehrten dort ein. Nach einem Kaffee und Schokoleckereien haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. An einer schönen Kirche machten wir einen Fotostop, kauften uns im gegenüberliegenden Minimarkt was zu trinken und wollten gerade wieder starten, als plötzlich erst ein Schwein und dann immer mehr Schweine einfach über die Straßen liefen…
Der restliche Heimweg verlief dann ohne weitere Vorkommnisse. Zu Hause angekommen, gab’s erstmal eine Dusche, bevor wir uns dann ein bisschen im Garten ausgeruht haben. Später ging’s dann, leider ein bisschen zu spät, zum Sonnenuntergang an den Hafen und zum Essen. Im Hostel zurück gönnten wir uns noch zwei Bier, die ich aus der Karibik mitgebracht hatte.
Morgen fahren wir zurück aufs Festland nach San Juan del Sur.Weiterlesen
Nächster Stopp: San Juan del Sur
7.–9. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 27 °C
Es war wieder reisen angesagt. Wir hatten die Möglichkeit die Fähre um 9:00 oder 10:00 Uhr zu nehmen. Nachdem ich mich nicht aufraffen konnte aufzustehen, war die Entscheidung auf die spätere Abfahrt gefallen. Wir packten unsere Sachen zusammen und aßen noch unsere Melone, bevor wir dann zu Fuß zum Hafen gingen. 15 Minuten später waren wir da. Schnell die Tickets gekauft und dann gewartet. Die Fähre war pünktlich da, so startete unsere Rückfahrt Punkt 10:00 Uhr. Eine gute Stunde später waren wir in San Jorge. Jetzt brauchten wir nur noch ein Collectivo nach Rivas (zu einem vernünftigen Preis), dann kann’s weiter nach San Juan del Sur gehen. Gleich an der Fähre wurden uns Angebote, auch gleich bis nach San Juan gemacht, die aber alle zu teuer waren. Vor dem Hafengelände müssten eigentlich genügend Sammeltaxis stehen. Das war auch so, aber alle riefen viel zu hohe Preise ab. Wir haben uns dann mit einem Pärchen zusammen ein Taxi geteilt. In Rivas angekommen, lies uns der Taxifahrer einen Block vom Busterminal raus. Zu Fuß gingen wir zum Busbahnhof. Dort wurde ich gleich von einem Taxifahrer angesprochen, der uns fahren wollte. Er sagte, dass der nächste Bus in unsere Richtung in 1,5 Stunden fährt. Ich lehnte sein Angebot trotzdem ab. Plötzlich sagte er, wir müssen uns beeilen, da der Bus nach San Juan in 5 Minuten fährt. Er rannte mit uns quer über den Busbahnhof und brachte uns zum richtigen Bus. Jetzt wurde es ein bisschen hektisch und wir verstanden nicht, was uns die Fahrt jetzt kostet. Irgendwie sind alle möglichen Preise genannt worden. Zum Schluss zahlten wir wahrscheinlich zu viel, aber es ist für mich noch im Rahmen. Bei der Rückfahrt werden wir sehen, wie hoch der Fahrpreis wirklich ist…
Der Bus war schon bei Abfahrt sehr voll. Bevor es aber losging, fuhr der Bus erst noch tanken. Als wir endlich unterwegs waren, stiegen noch etliche Schulkinder zu. Immer wieder hielt der Bus an und nahm Leute mit. Zum Glück hatten wir noch einen Sitzplatz ergattert. An der Abzweigung nach San Juan standen nochmal ungefähr 10 Backpacker, die alle mit wollten. Obwohl der Bus, in meinen Augen, schon völlig überfüllt war, schafften es alle irgendwie in den Bus zu kommen.
Langsam leerte sich der Bus dann wieder, da die meisten Schulkinder nicht bis zur Endstation mitfuhren. Unsere Fahrt hat ca. eine Stunde gedauert. Nun hatten wir noch einen kurzen Fußmarsch vor uns. Nicht ganz auf Anhieb haben wir unsere Unterkunft gefunden. Ein bisschen außerhalb des Trubels (die Stadt ist, wie wir uns das vorgestellt hatten, total touristisch), aber zum Strand keine 5 Minuten. Die Besitzerin ist super nett, das Zimmer zweckmäßig eingerichtet und sauber. Nach einem kurzen Aufenthalt in unserer neuen Bleibe, sind wir Richtung Strand und haben uns was zum Essen gegönnt. Nach dem Essen sind wir zurück ins Zimmer und haben für unseren nächsten Halt, Granada, ein Hotelzimmer gebucht.
Zum Sonnenuntergang haben wir es heute gerade noch rechtzeitig zum Strand geschafft. Im Anschluss sind wir dann gleich zum Abendessen gegangen.
Der Plan für morgen steht noch nicht so ganz fest. Wahrscheinlich werden wir zur Christusstatue gehen und danach 🤷🏼♂️Weiterlesen
Christus Statue und Strandspaziergang
8. März 2024 in Nicaragua ⋅ 🌬 29 °C
Heute wollten wir gleich nach dem Frühstücken Richtung Christus Statue starten. Frühstück gab es um 8:00 Uhr, aber wie so oft haben wir wieder getrödelt und sind erst gegen 9:30 Uhr losgekommen. Über den Strand in praller Sonne sind wir gestartet. Nach gut 20 Minuten waren wir am Ende des Strandes angekommen und sind durch ein kleines Gartentor die Stufen hinauf gegangen. An einem scheinbar leeren Hotel vorbei. Später erfuhren wir, dass in dem Komplex lauter Apartments sind, die bis auf wenige Tage im Jahr leer stehen. Weiter ging es dann auf der Straße. Der Aufstieg war ziemlich steil. Zum Glück dauerte es nur gut 15 Minuten, bis wir bei den Stufen zum Jesus waren. Nachdem wir diese auch geschafft hatten, „durften“ wir den Eintritt bezahlen und waren endlich am Ziel. Anfänglich waren wir ganz alleine auf dem Gelände. Von hier oben hatten wir einen tollen Rundum-Blick. Nach einer knappen Stunde sind wir wieder den gleichen Weg zurück ins Apartment. Schnell die Badesachen angezogen und ab ins Meer.
Nach der Erfrischung im Pazifik ging’s dann ins Stadtzentrum, wenn man es so nennen kann, in ein Café. Neben einem Kaffee frio gab’s ein Stück Karottenkuchen, einen Passionsfrucht/Käsekuchen und zum Abschluss noch für jeden einen Bola Helado (Kugel Eis). Bevor wir nochmal an den Strand sind, Jasmin ins Wasser, ich nur bisschen sonnen, gönnten wir uns noch ein Kaltgetränk in einem Strandrestaurant.
Am Abend war wieder Sonnenuntergang und Essen gehen angesagt.
Als wir zu Hause angekommen sind, stand packen auf dem Programm. Morgen geht’s nämlich weiter nach Granada.Weiterlesen
Weiterreise nach Granada
9.–13. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 28 °C
Die Weiterreise nach Granada war unser Tagesziel…
Auch heute wieder frühstücken um 8:00 Uhr und losgehen, so früh wie möglich. Stress hatten wir keinen, da ich uns im neuen Hostel für frühestens 14:00 Uhr angemeldet hatte. Trotzdem wollten wir nicht zu spät aufbrechen. Wann die Busse fahren, ist immer eine Überraschung. Um 9:30 Uhr ging’s auch heute los. 10 Minuten zu Fuß zum Bus und glücklicherweise stand schon ein Bus nach Rivas da. Wir zahlten den Fahrpreis, bei dem wir uns nie sicher sind, ob das der korrekte ist oder ein spezieller für Touristen. Die Wartezeit heute war ca. 20 Minuten, bis der Bus startete. Anfänglich waren nur alle Sitzplätze belegt, je länger die Fahrt dauerte, desto voller wurde der Bus. Aber nicht so schlimm wie vor zwei Tagen. Wie in den lateinamerikanischen Ländern üblich, waren auch dieses Mal wieder Leute mit an Bord, die entweder irgendwas über Jesus erzählen oder irgendwelche Naturprodukte verkaufen wollen.
In Rivas angekommen, stand der Bus nach Granada schon da, wir mussten nur umsteigen und nicht lange suchen. Keine 5 Minuten später ging die Reise weiter. Die Fahrtzeit betrug ungefähr 1,5-2 Stunden. Kurz nach 13:00 Uhr erreichten wir Granada. Jetzt mussten wir nur noch das Hostel finden. Ca. einen Kilometer liefen wir durch die Stadt, meine App lies mich heute nicht im Stich. Nachdem wir eingecheckt hatten, bekamen wir noch viele nützliche Informationen zu Ausflügen oder Restaurants. Kurze Zeit später sind wir dann ins Garden Café gegangen. Das in meinen Augen eher ein Restaurant wie ein Café ist. Aber egal… hier gab’s leckere, selbstgemachte Limonade und gutes Essen. Satt machten wir uns auf den Rückweg. Ein bisschen relaxen im Hostel, bevor es am Abend wieder in die Stadt geht und wir uns auf die Suche nach einem Restaurant machen. Nachdem wir nicht genau wussten, wohin wir gehen sollten, standen wir irgendwann am Parque Central. Hier fand heute eine Misswahl statt. Die Reina von Granada oder so. Wir blieben kurz stehen und sofort sprach uns ein älterer Herr an. Schon ein bisschen betrunken, aber er war nett. Wir unterhielten uns kurz und machten uns dann wieder auf die Suche nach einem Restaurant. In dem Park gibt es verschiedene Kiosko/Kioskito. Das sind mehr oder weniger kleine „Fressbuden“. An einem wurde uns das heutige Abendessen angeboten. Yucca und Schwein hat sie gesagt. Wir bestellten ein Portion. Neben den beiden genannten Zutaten war auch noch Krautsalat dabei. Serviert wurde das Ganze auf Bananenblättern. Uns hat’s geschmeckt. Nach dem Essen sind wir nochmal zur Misswahl zurück. Die Show war eher langweilig. Als wir so dastanden, kam eine Amerikanerin aus unserem Hostel vorbei und fragte, ob sie sich dazustellen darf. Jasmin hatte sich mehr mit ihr unterhalten und irgendwann kamen sie darauf, das beide Ergotherapeutinnen sind. Wir haben dann noch ein bisschen die Show geschaut und sind aber bald zurück ins Hostel.
Morgen ist bis jetzt nur ein Programmpunkt fix… um 17:00 Uhr bekommen wir von Carlos (Hostelbesitzer) eine kostenlose Stadtführung.Weiterlesen
Erster Streifzug durch Granada
10. März 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 28 °C
Mit Pancakes (und Banane) starteten wir in den Tag. Natürlich auch mit einer Tasse Kaffee… Eigentlich hatten wir uns auf ein typisches Frühstück gefreut, aber vielleicht bekommen wir das ja morgen?!?
Nachdem wir für den Tag, bis auf die Stadtrundfahrt am Abend, nichts geplant hatten, saßen wir recht lange im Gemeinschaftsbereich. Ein Alleinreisender aus Rostock gesellte sich noch zu uns. Ich glaube es war 10:00 Uhr, als wir uns langsam fertig machten und dann Richtung Strand gelaufen sind. Ohne Ziel sind wir durch die Straßen. An vielen alten und schön restaurierten Häusern, Plätzen und Kirchen vorbei. Kurz vorm Strand ist eine kleine Parkanlage mit Schaukeln, Pools und allem Möglichen. Am See angekommen sind wir am „Malecon“ ein bisschen im Schatten spaziert. Besonders viel gab es aber nicht zu sehen. Wir haben uns wieder auf den Rückweg gemacht und sind in ein Café gegangen um eine Kleinigkeit zu essen. Im Café gab es richtig leckeres Brot, belegt mit Schinken, Käse, Tomaten… unser Problem war nur, dass wir zu wenig Bargeld dabei hatten und Kartenzahlung nicht möglich war. So konnten wir uns „nur“ die Sandwiches leisten und keinen Kaffee oder ein Dessert. Wir hätten zwar auf Pump noch bestellen können, das wollten wir aber nicht.
Wir sind danach zurück ins Hostel und haben uns im Schaukelstuhl oder in der Hängematte ausgeruht. Um 15:30 Uhr sind wir nochmal los in ein nahegelegenes Café und tranken einen Eiskaffee, probierten süße Teilchen und ein, keine Ahnung wie ich es nennen soll. Es sah aus wie ein kleiner Empanada. Gefüllt war es mit Hühnchen, war aber auch gezuckert. Eine interessante Mischung… Nach den Gaumenfreuden ging’s wieder zurück ins Hostel und um 17:00 Uhr startete unsere Stadtrundfahrt. Unser Hostelbesitzer fuhr uns 30 Minuten in der Stadt herum und erzählte spannende Geschichten über die Historie der Stadt.
Später sind wir zum Abendessen wieder zum Park gegangen und haben uns ein typisches Nica Essen gegönnt. Yucca, Schweinekruste (wie beim Schweinebraten), Rindfleisch, Krautsalat. Zu trinken gab’s Chicha. Wir haben noch nicht rausgefunden, was das wirklich ist. In Costa Rica war es durchsichtig mit schwarzen Körnchen, heute hat es geschmeckt, als wären Haferflocken drin. Lecker waren beide…
Bevor wir ins Bett sind, haben wir uns ein Toña (Bier) gegönnt und haben uns noch mit dem Rostocker unterhalten.
Morgen steht eine Bootsfahrt auf dem Nicaraguasee auf dem Programm. Bei Granada gibt es 365 Inseln, die wollen wir morgen alle sehen… 😉Weiterlesen
Sightseeing Granada + Isletas de Granada
11. März 2024 in Nicaragua ⋅ 🌬 28 °C
Heute haben wir’s entspannt angehen lassen. Nach dem Frühstück erst einmal gechillt. Gegen Mittag konnten wir uns dann endlich aufraffen. Auf dem Plan standen die Sehenswürdigkeiten, die wir am Vorabend bei der Stadtrundfahrt gesehen hatten. Eigentlich waren es nur die Kirchen, die für uns interessant waren und wir angeschaut haben. Nach unserem Rundgang und einer kleinen Pause im Park, gönnten wir uns wieder einen Eiskaffee und süße Teilchen. Um 15:30 Uhr war Treffpunkt im Hostel, um zu den Isletas de Granada zu fahren. Bevor es aber soweit war, haben wir noch in den Hängematten im Hostel entspannt. Überpünktlich wurden wir zur Inseltour abgeholt. Nach einer 10-minütigen Fahrt waren wir am Nicaraguasee. Unser Guide wartete schon. Als alle an Bord waren, ging’s auch gleich los. Die Tour dauerte ca. 2 Stunden. Vorbei an etlichen Inseln… Die meisten sind in Privatbesitz. Ein paar werden von einheimischen Fischern und deren Familien bewohnt, auf einigen sind Hostels oder Restaurants, manche sind auch unbewohnt.
Neben vielen Vögeln, haben wir auch Affen gesehen. Die Bootstour endete mit dem Sonnenuntergang.
Es war ein toller Ausflug, mit vielen interessanten Eindrücken in einer unglaublichen Landschaft und vielen Informationen.
Zum Abendessen sind wir heute zu einem leckeren Grill-Restaurant gegangen. Den Abend haben wir dann mit der Planung für die nächsten Tage verbracht. Wir wollen in ein kleines Häuschen an der Laguna de Apoyo. Die Anfrage läuft… wir warten ungeduldig auf eine Antwort bzw. die Bestätigung.Weiterlesen
Entspannter Tag in Granada
12. März 2024 in Nicaragua ⋅ 🌬 29 °C
Auch heute starteten wir ohne großen Stress in den Tag. Das Einzige, dass uns etwas genervt hat war, dass wir immer noch keine Antwort auf unsere Anfrage bzgl. der Unterkunft an der Lagune hatten. Nach längerer Überlegung schrieben wir die Vermieter nochmals (über eine Buchungsapp) an. Nachdem wir aber keine SIM-Karte gekauft haben, wollten wir nicht los, da wir sonst nicht erreichbar sind. Also saßen wir noch länger im Aufenthaltsraum. Nach einiger Zeit bekamen wir (endlich) Antwort. Das angefragte kleine Häuschen an der Lagune ist noch frei. In der Mail stand auch eine Telefonnummer, die ich dann gleich über WhatsApp versucht habe anzurufen. Ich dachte mir, bevor wir die Modalitäten per Mail klären, ruf ich besser an. Nachdem wir alles geklärt hatten, stand nun nichts mehr im Wege. Morgen Mittag werden wir mit einem Taxi zur Lagune fahren.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit einem Besuch auf dem Markt und einer weiteren Kirche. Den Markt fand ich super interessant mit all seinen Gerüchen und angebotenen Sachen. Auch, dass er noch so ursprünglich war… wir sahen keinen einzigen Touristen in oder vor dem Markt.
Danach sind wir wieder in „unser“ Café auf einen Eiskaffee und ein Käse-Croissant.
Zum Sonnenuntergang wollten wir eigentlich auf den Kirchturm der „La Merced“ gehen, aber der letzte Einlass ist um 17:15 Uhr, wir waren 10 Minuten zu spät. So saßen wir noch ein bisschen vor der Kirche rum und sind dann schon recht früh zum Abendessen gegangen. Zurück im Hostel machten wir uns noch Gedanken zur weiteren Route unserer Reise, bevor wir uns in den Hängematten ausgeruht haben und bald ins Bett sind.Weiterlesen
Auf zur Laguna de Apoyo
13.–18. März 2024 in Nicaragua ⋅ 🌬 32 °C
Es stand mal wieder ein Ortswechsel auf dem Plan. Heute aber nicht besonders weit. Die Lagune hätten wir auch als Tagesausflug machen können, wir haben uns aber (vorerst) für drei Nächte in einem kleinen, modernen Häuschen an der Lagune entschieden.
Begonnen hat unser Tag mit einem typischen Frühstück. Wir hatten keinen Zeitdruck, da unser Taxi erst um 11:30 Uhr kommen sollte. Packen mussten wir zwar auch noch, aber das dürfte nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Gegen 10:00 Uhr fingen wir an, unser Zeug zusammenzupacken. Eine Stunde später war Check Out. Wir wollten gerade unser Zimmer verlassen, da kam eine Hostelmitarbeiterin und sagte, dass unser Taxi schon da sei… irgendwie ginge es in Nicaragua keine Verspätungen, eher Verfrühungen 🤷🏼♂️
Zum Glück waren wir schon fertig, so konnte es auch gleich losgehen. Der erste weg war zum Einkaufen. Unsere nächste Unterkunft liegt fast im Nirgendwo. Zwar ist nebenan gleich ein Hotel mit Restaurant, aber das ist ziemlich teuer. Wir starteten unseren Großeinkauf und nach gut 30 Minuten saßen wir wieder im Taxi. Wiederum 30 Minuten später waren wir dann in unseren kleinen Häuschen angekommen. Nach einer kurzen Einführung und Führung über das Gelände, räumten wir unsere Einkäufe auf. Im Kühlschrank standen schon ein paar Kleinigkeiten, wie Getränke, Butter, Eier, Marmelade… Das ist ein Service der Vermieterin.
Auch einen eigenen Strand gibt es. Jasmin ist gleich in die Lagune zum Schwimmen, ich hab mich in eine Liege gelegt. Außer einer kleinen Brotzeit und Kaffee trinken haben wir dann nicht mehr gemacht. Nochmal kurz an den Strand und später Abendessen gekocht.
Eine kurze Beschreibung des Tiny House:
Eine kleine Terasse mit Blick auf einen Teich, eine kleine, gut ausgestattete Küche, eine Dusche und WC im Erdgeschoss. Im ersten Stock ist das Schlafzimmer, mit einem großen Bett und einem unglaublich tollen Blick auf die Lagune und die Landschaft links und rechts.
Die Anlage umfasst insgesamt drei Apartments und eine Wohnung für die Besitzer.
Auch für den Wassersport ist genügend Ausrüstung da, diese darf gratis benutzt werden.Weiterlesen
Fauler Tag an der Lagune
14. März 2024 in Nicaragua ⋅ ⛅ 24 °C
Viel passiert ist heute nicht…
Kurz vor Sonnenaufgang sind wir von Affengebrüll, Vogelgezwitscher und anderen Tieren geweckt worden. Aus dem Bett heraus konnten wir den Sonnenaufgang beobachten. Es war ungefähr 7:30 Uhr, als wir aus dem Bett und zur Lagune eine Runde schwimmen sind. Danach machten wir uns unser Frühstück. Auf unserer kleinen Terrasse gab’s dann Rührei, Semmeln und Kaffee. Eine Hälfte der Semmel sollte auch noch mit Marmelade gegessen werden. Jasmin saß wegen der Sonne auf der Stufe zur Terrasse. Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit und schon war die halbe Semmel weg. Paula, der 6 Monate alte Hund der Besitzerin, hatte sich bedient…
Nach dem Frühstück ist Jasmin gleich nochmal in die Lagune, ich hab mich mit den Pinguinen beschäftigt und bin dann auch zum Strand. Bald haben wir alle Liege- und Sitzmöglichkeiten ausprobiert. Gegen Mittag gab’s ein bisschen Ananas und kurze Erholung auf der Couch bzw. im Bett. Als die Mittagsruhe vorbei war, haben wir uns eine Badeinsel geschnappt und sind wieder ins Wasser, im Anschluss ein wenig gechillt und zurück auf unsere Terrasse.
Als wir lautes Affengebrüll hörten, haben wir aus unserem Schlafzimmer geschaut, ob wir uns auch nicht verhört haben. Und tatsächlich waren ein paar Affen in den Bäumen auf dem Nachbargrundstück. Langsam kletterten sie in unsere Richtung. Wir sind den Weg zum Strand runter und sahen die Affen direkt über uns. Wir beobachteten sie ein wenig und gingen wieder zurück zu unseren Apartment. Mit Bella, unsere Vermieterin, haben wir noch ein bisschen getratscht und auch gefragt, ob wir noch länger bleiben können. Das Tiny House ist noch frei, so bleiben wir jetzt bis Montag…
Abends kochten wir und saßen noch auf der Terrasse, bevor wir recht früh schlafen gingen.Weiterlesen











































































































































































































































