Wanderung um den Lake Chicot
11 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 25 °C
Am nächsten Morgen dann also wieder zur Rezeption am Parkeingang die ist vom südlichen Campground fußläufig erreichbar. Allerdings müssen wir das Buschen auf den Nachbarplatz umparken, da unser Platz angeblich für die nächsten Nacht gebucht ist. Also nochmal zurück und umgeparkt. Es kam dann doch keiner, biss zum nächsten Morgen, da hätten wir auch stehen bleiben können. Endlich kann dann um 11 Uhr endlich die Wanderung starten. Wir halten uns ordentlich ran, es sind immerhin 32km zu laufen, offiziell ist es eine Zweitage-Wanderung. Los geht's in einem lichten Laubwald, das könnte auch bei uns im Taunus sein. Vom gestrigen Wolkenbruch sind einige Stellen noch nass, da müssen wir uns Umwege suchen, aber es geht gut voran. Als wir weiter zum See kommen, gibt es dann Sumpflandschaft, mit den hier typischen Zypressen, die im Wasser stehen, sieht toll aus. Es ist eine wunderbare Wanderung, immer wieder der lichte Laubwald und der Sumpf. Allerdings haben wir auch immer die Uhr im Auge, wir müssen spätestens um halb drei entscheiden, ob wir die Runde noch im Hellen schaffen, es gibt keine Abkürzung über den See. An Ostufer nehmen wir für ein paar Kilometer den Versorgungsweg, der parallel zum Wanderweg verläuft, aber gerader ist, wir sind gut in der Zeit. Ab und zu müssen wir umgefallene Bäume übersteigen oder umrunden. Einmal rufe ich Claudia zu “bitte nochmal zurück für das Foto”. Das hätte ich besser nicht gesagt, es folgt ein Aufschrei und das Bein schmerzt sehr. Da hat etwas gestochen oder gebissen. Es wird etwas besser, als wir es mit etwas Wasser abwaschen. Ich inspiziere den Baumstamm. Da ist eine halb zerquetschte Raupe, das muß die Ursache sein, oh Mann! Wir gehen weiter und möchten dann gerne eine Mittagspause machen, aber Bänke oder gar Picknick Plätze gibt es hier gar nicht. Wir finden schließlich einen Baumstamm neben dem Weg, der lädt uns ein und wir genießen unser mitgebrachtes Picknick. Weiter geht es frisch gestärkt. Das letzte Stück am Abend über einen Holzbohlenweg ist das beste. Im schrägen Abendlicht die Sumpfzypressen im Wasser, eine total mystische Stimmung, das ist ein echtes Highlight. Noch gerade im Hellen kommen wir endlich an unserem Buschen an. Wir haben es geschafft, aber wir sind auch total geschafft, das war nahe an der Grenze. Ein wunderbarer Tag geht zu Ende, das war ein ganz tolles Erlebnis.Okumaya devam et
Old Man River und Natchez
10 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 23 °C
Für den nächsten Tag ist das Wetter nicht so gut angesagt, daher beschließen wir, nach Natchez zu fahren, das bekannt ist für sein schönes Stadtbild mit alten Häusern, die den Charme des Grand Old South ausstrahlen. Wir fahren auf dem Hinweg über die Landstraße, das ist genauso schnell, aber eine kürzere Strecke. Das wird sich so auch erweisen, um nicht zu sagen, es ist ein ziemliches Gezockel. Allerdings ein sehr interessantes Gezockel. Wir fahren durch fruchtbares Ackerland, schwarze Erde und Äcker, die fast bis zum Horizont reichen. Das Land ist absolut flach, Claudia kommt sich fast vor wie zuhause am Niederrhein, nur daß die Felder viel größer sind uns daß die Kühe, die zwischendurch auch ab und zu auf den Weiden stehen, einfach braun sind und nicht schwarz-weiß gefleckt. Vom Regen der vergangenen Tage steht noch überall viel Wasser in den Feldern. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kommen wir in Natchez an. Wir parken erst einmal am Visitor Center, aber das hat geschlossen und der Parkplatz ist sehr einsam. Wir gehen los, Richtung Stadt. Am Weg ist ein Shop, in dem wir kurz reinschauen. Dort gibt es Praline, die so verführerisch aussehen, daß wir uns welche mitnehmen, ist ja sonst eigentlich gar nicht unser Ding. Sie sahen auch viel besser aus, als sie dann schmeckten. Nach kurzer Strecke sehen wir sehr viel bessere Plätze, also gehe ich zurück und hole das Buschen her und parke an der Straße, direkt an einem Park. Es ist ein toller Park, oberhalb einer Klippe am Mississippi entlang, mit grandioser Aussicht auf den Old Man River und schönen alten Villen auf der anderen Seite der Parkanlage. Es gibt dort sogar einen großen Parkplatz, da könnten wir heute sogar übernachten, wir hatten die Reservierung für Lake Chicot bewußt offen gelassen, in Natchez soll es auch gute Livemusik geben, hier kein Jazz wie in New Orleans, sondern Country, aber das wäre ja auch gut. Wir könnten dort klasse übernachten, mit Blick auf den Mississippi. Der soll ja ein ganz wichtiger Wassertransportweg sein, nur sieht man davon nichts. Irgendwann kommt am Horizont ein einziger Schubverband daher, zugegeben ein beachtlicher, mit vier Kähnen in der Breite und sechs in der Länge, aber er ist da ganz einsam auf weiter Strecke. Da ist am Rhein deutlich mehr Verkehr. Allerdings ist der Mississippi hier auch nicht begradigt Nun aber erst einmal ins Städtchen. Viele schöne alte Häuser, wie erwartet, aber heute am Mittwoch ist hier nichts los. Leider keine Livemusik, schade. Wir finden aber ein schönes Lokal am Park mit Blick auf den Mississippi. Wir gönnen uns jeweils ein Po-Boy, das sind die New Orleans Style Hamburger, mit Baguette statt Labbel-Brötchen. natürlich kein original französisches Baguette, das wäre sicher zu scharfkantig für den hiesigen Geschmack, aber trotzdem ganz ausgezeichnet, vor allem das mit New Orleans Debris (man könnte auch sagen pulled Beef, sehr lecker). Wir beschließen, trotz des tollen Parkplatzes doch wieder zum Lake Chicot zurück zu fahren, da können wir dann morgen die Wanderung rund um den See machen, hoch gehyped. Wir nehmen den Highway, das ist einfacher und mit weniger Schlaglöchern als die Nebenstrecke am Morgen, zumal wenn es dann dunkel wird. Die Highways sind in der Regel sehr gut in Schuss, das Vorurteil der deutschen Autobahn als Maß aller Dinge kann man hier schnell vergessen. Es gibt zwar ein Tempolimit, meist 70mph, oft 75mph, aber die kann man auch durchgehend fahren, nicht wie bei ins ständig ausgebremst durch irgendwelche Pseudobaustellen (das sind die vielen Vielen Strecken, an denen Baustellenschilder und Tempo 60 oder 80 stehen, aber keinerlei Aktivitäten zu beobachten sind). Deutlich besser zu fahren als bei uns. Unterwegs gibt es einen sehr heftigen Regen, echter Wolkenbruch. Diesmal suchen wir einen Platz am südlichen Campground, und wieder sind wir zu spät für die Anmeldung, morgen früh also wieder.Okumaya devam et
Atchafalaya und Avery Island/Tabasco
9 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 25 °C
Am Morgen sind wir dann pünktlich wach – da sind wir ja schon – und können Ronnie gleich begrüßen, als er kommt. Es ist noch ein weiteres Paar außer uns dabei – schade, wir hatten schon gehofft, wir wären die einzigen Gäste so mitten in der Woche. Ist aber auch so sehr gut und es wir eine sehr schöne Tour. Alligatoren sehen wir leider nur zwei und die sind dann so schnell untergetaucht, daß es nicht mal für ein Beweisfoto reicht, aber wir sehen viele Vögel und vor allem ist der Sumpf als solcher echt eindrucksvoll. Die Bäume stehen im Wasser und man kommt sich vor wie in einem Fantasy-Roman, was durch den bedeckten Himmel noch verstärkt wird. Ronnie fährt mit uns noch an seinen Fallen vorbei, in denen er Crawfish fangen möchte, die hiesige Spezialität. Crawfish sind Flußkrebse, die aussehen wie kleine Hummer, allerdings hat er diesmal in seinen Fallen nichts drin. In einer hat sich eine Schlange festgeklemmt, die er befreit und dabei noch gebissen wird – sie ist ungiftig, versichert er und, na was ein Glück! Für den Nachmittag haben wir uns eine weitere Besonderheit ausgesucht, Avery Island. Whiskey-Distillen besichtigen kann jeder überall, Tabasco gibt es nur einmal, und zwar hier, auf Avery Island. Vorher besorgen wir uns aber noch eine Portion Crawfish. Wir halten an einem Shop an, den wir vorher im Internet gefunden hatten. Die Dame geht mit uns in die Kühlhalle. Dort gibt es große Säcke mit Crawfish, viel zu viel für uns. Kein Problem sagt sie, wir können auch kleine Portionen bekommen. Wie viel man denn so braucht? Oh, sagt sie, wir essen immer so fünf Pfund pro Person, aber das sei für uns sicher zu viel. Sie holt für uns eine Portion aus dem Sack, bis wir Stopp sagen, das sind dann der Pfund. Lebend, wohlgemerkt! Also wieder in den Kühlschrank, damit sie in die Kühl-Ruhe gehen, das Kochen geht dann genau wir bei den Blue Crabs. Zum Essen soll man einfach die Köpfe abknicken und nur den Schwanz essen, erklärt sie uns, das sei ganz einfach (im Vergleich zu den Blue Crabs ist es das auch!). Also in den Kühlschrank und weiter dann zu Tabasco. Man kann die Produktions- und Abfüllhallen besichtigen. Produktion heißt, daß dort riesige Holztanks stehen, in denen die Chilis mit Essig gerührt und von den Arbeitern kontrolliert werden. Nebenan im Shop kann man eine Verköstigung machen. Alle zwölf produzierten Sorten sind nach zunehmendem Schärfegrad aufgestellt. Man bekommt Salzstängelchen und Papp-Schälchen und kann dann abfüllen und probieren. Da sind einige Sorten dabei, die wir vorher noch nie gesehen hatten. Nicht alle sind überzeugend, aber wir könnten ja ohnehin keine zwölf Falschen mitnehmen. Wir suche und die vier Besten aus und machen weiter mit der Tour. Die Familie McIlhenny, der die Firma und die Insel noch immer gehören, hat dort eine Parkanlage und einen Rundweg eingerichtet, da suchen wir uns einen Picknick Platz und kochen unseren Crawfish. Geht wirklich sehr einfach. Sie schmecken sehr gut, diesmal isst Claudia auch mit. Für die nächste Zeit ist allerdings unser Bedarf an lebenden Tieren zum Kochen erst einmal gedeckt, beschließen wir. Wir verlassen Avery Island und fahren weiter zum Chicot Lake, einem See mit Sumpf-Landschaft, da gibt es einen sehr hoch beleumundeten Wanderweg. Es ist schon dunkel, als wir ankommen und so stellen wir uns einfach auf einen freien Platz. Kaum dort, kommt der Campground-Host und begrüßt uns. Hosts sind auf amerikanischen Campgrounds oft Rentner, die am Eingang ihren Wohnwagen haben und sich um die Gäste kümmern. Wir stehen gut, sagt er, und die Registrierung könnten wir auch morgen früh noch machen – über das Internet kann man die meisten State Park Camps nur maximal zwei Tage im voraus buchen, da sind wir zu spät, und die Rezeption ist um diese Zeit schon geschlossen. Kein Problem, passt uns auch besser, zumal wir morgen – wegen der Wettervorhersage – erst mal nach Natchez wollen, da kommen wir eh an der Rezeption vorbei.Okumaya devam et
Vom Winde verweht
8 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 23 °C
Wir kommen recht zügig aus New Orleans heraus und fahren weiter nach Louisiana hinein. Zunächst wollen wir nach Tara, um Scarlett O’Hara einen Besuch abzustatten. Die Plantage, die als Kulisse für den Film diente, heißt in Wirklichkeit „Oak Alley Plantation“ und kann tatsächlich besichtigt werden. Es ist ein sehr schönes Anwesen, vor allem die Eichenallee, die der Plantage den echten Namen gab, ist sehr malerisch. Auch die Innenräume sind sehenswert, allerdings stammt das Mobiliar aus späteren Zeiten. Bis in die Siebziger Jahre war die Plantage bewohnt, heute ist sie ein Museum. Auch die Sklavenquartiere sind sehenswert. Wir fahren weiter und überqueren auf einer mächtigen Stahlbrücke dem Old Man River, den Mississippi, der uns hier breiter vorkommt, als in New Orleans. Leider ist das Wetter eher bewölkt, das gibt nicht ganz so schöne Bilder. An den meisten Stellen kommt man an den Mississippi gar nicht heran, erstens, weil die Straße gerade verläuft und den Mäandern des Flusses nicht genau folgt, und zweitens, weil es am Fluß sehr viel Industrie gibt, die dann den Zugang zum Fluß und auch den Blick versperrt.
Unser nächstes Ziel sind die Atchafalya-Sümpfe, das größte Sumpfgebiet Nordamerikas. Als wir am Nachmittag am Visitor Center ankommen, ist dort eine sehr nette und auskunftsfreudige Dame, die uns erst einmal einen Kaffee anbietet und dann reichhaltige Informationen und Karten gibt. Es gibt natürlich viele Tour-Anbieter, sie gibt uns ein paar Empfehlungen. Einer davon ist Ronnie, der vor einer Woche in Rente gegangen ist und nun Touristen mit seinem Boot in die Atchafalayas bringt, der habe immer kleine Gruppen und sei auch weniger auf den ausgetretenen Pfaden unterwegs. Wir rufen an und verabreden uns für morgen früh. Start ist um acht, das ist für uns echt anspruchsvoll, zumal er sagt, wir sollten bitte eine halbe Stunde vorher da sein. Wow! Zum Glück ist der Startpunkt eine Bootsrampe einige Meilen weiter. Bootsrampen mögen wir gerne, da haben wir schon oft sehr gut gestanden, also nichts wie hin. Vorher noch kurz bei einer Bank Cash geholt, Ronnie nimmt keine Kreditkarte und ein Pfund frische XL Shrimps fürs Abendessen gekauft. Es ist ein großer Parkplatz uns eine recht breite Rampe, da passen wir gut hin. Wir finden einen halbwegs ebenen Platz, was sowohl für das Kochen als auch zum Schlafen sehr gut ist. Es wird nicht ganz so ruhig, weil ein oder zwei Angel-Freaks mitten in der Nacht vom Nacht-Angeln zurückkommen und dann natürlich ihre Boote auf die Trailer fahren müssen, aber ansonsten ist der Platz sehr gut.Okumaya devam et
New Orleans - noch mehr Jazz und Party
7 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 26 °C
Die Nacht wird laut, aber wir sind müde und so haben wir erstaunlich gut geschlafen. Das Beigenet von gestern ist nicht mehr ganz so gut und wir machen uns auf zu der katholischen Augustinerkirche mit legendärem Gospelchor. Doch leider ist die Kirche immer noch Hurrikan geschädigt und ein Zettel sagt, dass – schon wieder entgegen der Info auf der Webseite, das wird langam zur Gewohnheit – der Gottesdienst in einer Halle etwa 1,5 km entfernt stattfindet. Da wir ohnehin schon zu spät sind, geht das gar nicht mehr. Wir beschließen zu einer anderen Kirche in der Nähe zu gehen. Da haben wir aber noch ca. 1 Stunde Zeit. Wir schlendern durch den Louis Amstrong Park, dort wo am Congo Square der Jazz erfunden wurde. In der Kirche sind wir etwas zu früh, können den Chor aber schon bei der Probe zuhören. Der Gottesdienst ist sehr gut besucht mit gemischten Gottesdienstbesuchern (auch vom Alter her). Der Chor hat noch eine Band mit den klassischen Jazzinstrumenten zur Unterstützung bekommen. Es wird ein fetziger Gottesdienst und der thailändische Priester hält eine gute Predigt. Nach diesem tollen Tagesauftakt schlendern wir durch den modernen Teil von New Orleans, gönnen uns ein legendäres PoBoy Sandwich in „Mama’s Restaurant“ und laufen am Mississippi zurück in die Altstadt. Thomas hat eine Jazzclub entdeckt zu dem wir hin müssen. „The Spotted Cat“ am hinteren Teil der Altstadt. Wir machen uns dahin auf und werden nicht enttäuscht. Es spielt eine super Band und die Stimmung ist toll. Wir lernen ein Ehepaar aus Pennsylvania kennen. Die Frau feiert seit vier Jahren immer ihren Geburtstag in New Orleans. Auch keine schlechte Idee. Nach anderthalb Stunden laufen wir wieder zurück in die Altstadt. Am Café du Mode kehren wir ein. Es gibt am Sonntag Abend keine Schlange und so probieren wir hier die Beigenets. Sie sind kleiner als gestern, aber auch besser. Super lecker, fettig und süß. Die Bourbon Street ist am Sonntag Abend nicht so belebt, aber immer noch skurril und sehenswert. Am Ende landen wir wieder im Fritzel’s. Diesmal mit einer anderen Band. Spontan schließt sich eine rothaarige japanische Posaunistin der Band an. Sie spielt eine tolles Solo und passt sich spontan in die Band ein. Für heute genug Jazz und genug verrücktes New Orleans. Wir haben die beiden Tage genossen, aber die Stadt ist total crazy und vollkommen unamerikanisch. Müde und zufrieden schlafen wir unsere zweite Nacht erstaunlich gut unter der Interstate 10.Okumaya devam et
New Orleans - Jazz und Party
6 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 24 °C
Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück wollen wir noch kurz den Birdwatching Trail entlanglaufen. Aber kurz nach unserem Start werden wir von Mückenschwärmen eingehüllt, so dass wir fluchtartig wieder in unser Buschen hechten. Obwohl wir relativ früh dran sind, fahren wir Richtung New Orleans. Unterwegs tanken wir noch mal und sind dann 40 Minuten vorher am Campingplatz in New Orleans. Da wir erst um 12 Uhr rauf dürfen, parken wir direkt vor dem Tor und warten. Etwa 15 Minuten vorher öffnet sich das Gate und die Lady winkt uns entnervt rein, da wir ihre Einfahrt blockieren. Wir bekommen Platz 16 zugewiesen, direkt unterhalb der Interstate 10. Das kann eine laute Nacht werden. Ein kanadisches Päarchen kommt neben uns an. Sie waren die letzten 3 Monate in Texas, und New Orleans ist ihr Abschluss. Sie haben bereits Karten für die Persih Hall gebucht. Die sind Monate im Voraus ausgebucht. Also nichts für uns. Wir laufen los. Noch ist alles ruhig. An vielen Ecken stinkt es nach Müll, Pi….. und vielem mehr. Wir laufen zu Ursulinenkloster, dem ältesten Gebäude der Stadt. Dort soll es um 13 Uhr eine Führung geben. Doch an der Türe hängt ein Zettel auf dem steht, dass heute nur um 9 und 11 Uhr Führung ist und dann erst wieder nächste Woche Donnerstag. Dann eben nicht. Wir schlendern zur Kathedrale, besichtigen sie (die in Savannah war schöner) und laufen vor an den Mississippi. Der Old Man River fließt träge und Grau vorbei. Noch nicht mal besonders breit. Wir wollen Beigenets essen, eine der besonderen Spezialitäten von New Orleans. Das berühmte Café du Monde hat eine sehr lange Schlange, also gehen wir in das Cafe Grand Beigenet, die zweite Wahl. Aber auch gut. Thomas schleppt 2 Portionen an. Für jeden 3 Beigenets. Riesige Hefestückchen. Einfach rechteckig und in Fett ausgebacken. So wie unsere Berliner, nur ohne Füllung und mit einer dicken Schicht Puderzucker. Wir bekommen beide jeweils zwei auf und stecken uns den jeweils dritten für das Frühstück morgen ein. Weiter geht es am Napoleonhaus vorbei zum großen Platz vor der Kathedrale. Es spielt eine Dixieband mit einem beeindruckendem Sousaphon. Und da ist eine große Parade anlässlich der Spring Break. Es werden Blumen verteilt und Flaggen, und so habe ich am Ende der Parade einen wunderschönen bunten Strauß in der Hand. Den kann ich unmöglich durch die Stadt schleppen. Zum Glück ist der Campingplatz ganz in der Nähe und so bringen wir die Blumen ins Buschen, stellen sie ins Wasser und gehen zurück in die Stadt. In einem schönen alten Restaurant mit Innenhof genießen wir einen Drink zur Happy Hour unter dem ältesten Baum von New Orleans. Wir schlendern zum Kathedralenplatz und ergattern einen Platz auf einem Balkon genau oberhalb des Platzes. Ein idealer Spot um Leute zu beobachten und die sind wirklich sehenswert. Weiter geht es über die Bourbon Street. Dort ist alles laut und schrill. Die Menschen und die Musik. Einzigartig für Street Aufnahmen. Thomas hat uns in einem creolischen Restaurant einen Tisch reserviert und wir essen unser erstes Jambalaya und Gumbo. Thomas schmeckt sein Jambalaya, mein Gumbo ist mäßig. Schmeckt irgendwie nach Maggi. Nach dem Essen wieder auf der Bourbon Street wird es noch heftiger. Die ganzen weißen Kids super gestylt und betrunken, die schrill gestylten Farbigen weniger betrunken, aber auch crazy, aufgemotzte Autos und Motorräder mit getuntem Auspuff. Einfach nur crazy. Wir suchen eine klassische Jazzkneipe und landen im Fritzel’s. Thomas hat ein gutes Händchen bewiesen und wir genießen den Abend mit zwei klasse Bands und klassischem Jazz. Neben uns ist eine Frau aus Alabama mit ihren Mädels auf Wochenendtour. Sehr witzig und unterhaltsam.Okumaya devam et
Golfküste von Alabama und Mississippi
5 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 20 °C
Am nächsten Morgen sind wir die ersten an der Fähre, der Mann am Kassenhäuschen hatte noch gar nicht auf, aber er verkauft uns das Ticket und läßt uns durch. Wir kommen dann als erste auf die Fähre und stehen wirklich ganz vorne in der Mitte. Die Fähre führt noch nicht direkt auf das Festland, sondern zunächst auf Dauphin Island. Das ist eine wohltuende Ausnahme in Alabama, hier ist die gesamte östliche Hälfte der Insel zunächst nur mit kleinen zweistöckigen Ferienhäusern und kurz danach gar nicht mehr verbaut. Wir machen eine sehr lange Strandwanderung, Dauphin Island ist wirklich ein Juwel. Westlich von uns auf dem Festland gibt es große Brände, da sollte Naturpark sein, wahrscheinlich sind es wilde Feuer („wildfire“). Wir fahren über eine hohe Brücke auf das Festland und dann auf dem küstennahen Highway in einem Bogen um das Naturschutzgebiet (und die Brände) herum und kommen nach kurzer Fahrt nach Mississippi. Das ist nun ganz anders als Alamaba. Hier sind anstelle der Hochhäuser große Villen am Strand, sehr eindrucksvoll – allerdings führt die Straße noch zwischen den Häusern und dem Strand entlang. Am schönsten ist es in Gulfport und in Long Beach. Wir wollen eigentlich an einem RV-Park des Casinos übernachten, das ist kostenlos, wenn man das Casino besucht. Leider stellt sich heraus, daß es nicht kostenlos, sondern sogar ziemlich teuer ist und man ein entsprechendes Voucher für das Casino erhält, das man dort verspielen kann – nicht unser Ding. Wir fahren weiter und picknicken an einem sehr schönen Strandparkplatz. Kaum sind wir fertig, kommt eine Stimme um die Ecke, die sagt, „na, Ihr Wiesbadener, wie geht es Euch hier in Mississippi?“. Es ist Harald, der eigentlich aus der Nähe von Kassel stammt und vor mehr als 30 Jahren nach Colorado ausgewandert ist. Nun ist er Rentner und macht nur noch kleinere Jobs, vor allem scheint er Autos für Bekannte zu überführen. Wir unterhalten uns eine ganze Weile, er lädt uns sogar ein, bei seinen Freunden – auf deren Haus er gerade aufpasst – vor der Einfahrt zu halten, aber wir wollen dann doch lieber auf den Campground, den wir uns schon ausgesucht hatten. Das ist ein „Fishing Campground“, d.h. es sind lauter Angler, die hier ihre Wohnwagen bzw. meist eher Auflieger stehen haben und in der Angelsaison hier herkommen. Wir fahren hinein, keiner ist da – wir können uns ja morgen noch anmelden. Wir finden einen super Platz, direkt am Wasser und es wird – abgesehen von der Eisenbahn, die zwei/dreimal vorbeifährt und an jedem Bahnübergang laut hupt – eine sehr ruhige Nacht.Okumaya devam et
Vom Florida Panhandle nach Albama
4 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 19 °C
Am nächsten Morgen ist jedoch alles vorbei und im Laufe des Vormittags kämpft sich die Sonne auch wieder durch. Die feine Sandstrände hinter Destin und hinter Navarra Beach sind wirklich einzigartig. Der Sand ist weiß wie Schnee und fein wie Puder. Wir treffen einen Amerikaner, welcher als 15 jähriger mit seinen Eltern aus Italien ausgewandert ist. Er ist ganz begeistert von unserem Fiat und auch von unserer Reise. Er stammt aus den Abruzzen, war aber nur zwei Mal in seinem Leben nach seiner Auswanderung in Italien. Er schwätzt sich mit uns fest und freut sich, dass Thomas sogar etwas italienisch sprechen kann, obwohl er selber immer gleich auf Englisch antwortet. Nach einigen ausgiebigen Strandspaziergängen fahren wir weiter. Wir halten an einem gigantischen Fischmarkt an, da gibt es alles, Fisch, Muscheln, Shrimps, Crab-Legs – sogar lebende Hummer könnten wir bekommen. Wir entscheiden uns für Crab-Legs, Jakobsmuscheln und ein Fischfilet und suchen einen Platz für unser Abendessen. Nicht ganz einfach, hier sind alle Strandzugänge in privater Hand. Wir fahren in den Big Lagoon State Park – kostet zwar $6 Eintritt, aber dafür haben wir einen schönen Picknickplatz. Es gibt einen Aussichtsturm und wunderbare Blicke über die Lagunenlandschaft. Der Fisch ist klasse, nur die Crab-Legs sind nicht Claudia’s Ding. Wir verlassen am Abend noch Florida und fahren über die Grenze nach Alabama. Die Küste ist schwer verbaut mit hohen Hochhauskomplexen.
Alabama ist auch nicht besser als Florida. Wir finden einen Public Beach Access und machen noch eine Strandwanderung. Es scheint hier eine sehr sichere Gegend zu sein, die Leute lassen alle ihre Badeschuhe am Eingang zum Strand liegen, in einem der Badeschuhe liegt sogar ein ziemlich neues iPhone drin – hätten wir uns niemals getraut. Wir genießen den Sonnenuntergang und suchen uns dann einen Platz für die Nacht. Kurz vor der Fähre, mit der wir am nächsten morgen wieder aufs Festland übersetzen möchten, finden wir einen ruhigen Wanderparkplatz und haben eine gute Nacht.Okumaya devam et
Destin und Navarra Beach
3 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 20 °C
Am nächsten Morgen ist jedoch alles vorbei und im Laufe des Vormittags kämpft sich die Sonne auch wieder durch. Die feine Sandstrände hinter Destin und hinter Navarra Beach sind wirklich einzigartig. Der Sand ist weiß wie Schnee und fein wie Puder. Wir treffen einen Amerikaner, welcher als 15 jähriger mit seinen Eltern aus Italien ausgewandert ist. Er ist ganz begeistert von unserem Fiat und auch von unserer Reise. Er stammt aus den Abruzzen, war aber nur zwei Mal in seinem Leben nach seiner Auswanderung in Italien. Er schwätzt sich mit uns fest und freut sich, dass Thomas sogar etwas italienisch sprechen kann, obwohl er selber immer gleich auf Englisch antwortet. Nach einigen ausgiebigen Strandspaziergängen fahren wir weiter. Wir halten an einem gigantischen Fischmarkt an, da gibt es alles, Fisch, Muscheln, Shrimps, Crab-Legs – sogar lebende Hummer könnten wir bekommen. Wir entscheiden uns für Crab-Legs, Jakobsmuscheln und ein Fischfilet und suchen einen Platz für unser Abendessen. Nicht ganz einfach, hier sind alle Strandzugänge in privater Hand. Wir fahren in den Big Lagoon State Park – kostet zwar $6 Eintritt, aber dafür haben wir einen schönen Picknickplatz. Es gibt einen Aussichtsturm und wunderbare Blicke über die Lagunenlandschaft. Der Fisch ist klasse, nur die Crab-Legs sind nicht Claudia’s Ding. Wir verlassen am Abend noch Florida und fahren über die Grenze nach Alabama. Die Küste ist schwer verbaut mit hohen Hochhauskomplexen.
Alabama ist auch nicht besser als Florida. Wir finden einen Public Beach Access und machen noch eine Strandwanderung. Es scheint hier eine sehr sichere Gegend zu sein, die Leute lassen alle ihre Badeschuhe am Eingang zum Strand liegen, in einem der Badeschuhe liegt sogar ein ziemlich neues iPhone drin – hätten wir uns niemals getraut. Wir genießen den Sonnenuntergang und suchen uns dann einen Platz für die Nacht. Kurz vor der Fähre, mit der wir am nächsten morgen wieder aufs Festland übersetzen möchten, finden wir einen ruhigen Wanderparkplatz und haben eine gute Nacht.Okumaya devam et
Apalachicola
2 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 24 °C
Nach einer ruhigen Nacht setzen wir am nächsten Morgen die Fahrt am Meer entlang zu dem nächstgelegenen schön angelegten Picknickplatz fort. Dort machen wir ein gemütliches Frühstück und fahren weiter nach Apalachicola. Der Hafen und das Fischerpier sind schön angelegt. Aber wir sind auf Austern aus, da hier die Austernmetropole Floridas ist. Im ersten Fischgeschäft erwerben wir ein Pfund große Shrimps und bekommen für die Austern ein Lokal etwa 700 Meter entfernt empfohlen. Wir laufen dort hin, aber es hat leider heute geschlossen. Pech, aber wir hatten noch ein anderes auf den Weg hier hin gesehen. Die haben auf und echt Betrieb. Wir können einen Platz mit direkten Blick auf die Bucht ergattern und lassen uns das kühle Bier schmecken und Thomas die Austern dazu. Weiter geht es zum Cap Sant Blass. Das Wetter reißt auf und Thomas geht am wunderschön weißen Sandstrand im Meer baden. Da die Strömung sehr stark ist, eher ein kurzer Hop-in-the-Sea. Ich habe noch einen tollen Strand etwa eine halbe stunde weiter südlich markiert. Hatte davon in einen der unzähligen Reiseberichte gelesen. Also fahren wir weiter. Doch das ganze Gebiet ist ein riesengroßer Truppenübungsplatz der Air Force. Da darf man gar nicht von der Straße abbiegen und schon gar nicht ans Meer. Wer auch immer das geschrieben hat, war noch nie hier. Wir fahren weiter an Panama City vorbei, welches vor Hochhäusern und Funparks nur so strotzt. Hässlich, aber offensichtlich der Freizeitspaß Nummer eins für die Amerikaner. Wir fahren weiter und bleiben über Nacht an einer schönen Bootsrampe an einer der unzähligen Lagunen stehen. Wir haben ein schönes Shrimp Abendessen an einen der Picknicktische und eine ruhige Nacht in der es sehr heftig regnet.Okumaya devam et
Allligator Point
1 Nisan 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 21 °C
Am nächsten Tag fahren wir weiter aus dem sumpfigen Gebiet hinaus an die Strände des Panhandle. Wir fahren auf eine der unzähligen sandbankartig vorgelagerten Inseln. Unsere Insel ist Alligator Island. Wir machen einen ausgedehnten Strandspaziergang. Die Insel ist nur mit Ferienhäusern bis maximal 2 Stockwerken bebaut. Sehr malerisch und die Natur wird nicht gestört. An einem schönen Picknickplatz genießen wir die ersten Florida Shrimps. Sie sind genial und wir sind uns einig, so gute Shrimps haben wir noch nie gegessen. Wir haben uns einen Stellplatz am Ende einer Sackgasse mit Blick auf den Strand und das Meer ausgesucht. Doch wir bleiben nicht lange alleine. Eine Gruppe jugendlicher Angler platziert sich ganz eng neben uns. Das muss nicht sein – und dann auch noch die gute Musik aufgedreht. Wir ziehen ab und suchen uns im dunklen einen Stellplatz neben einer Bootsrampe. Der State Park hatte leider schon geschlossen.Okumaya devam et
Cedar Key
31 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 22 °C
Nach einem ausgiebigen Osterfrühstück laufen wir zur nahegelegenen Kirche. Die Gemeinde nimmt uns freundlich auf und der Pfarrer heißt uns sogar namentlich willkommen. Das ist eine sehr nette und persönliche Atmosphäre. Wir freuen uns über eine schönen Ostergottesdienst und fahren danach weiter nach Cedar Key, einer kleinen vorgelagerten Insel mit Fischerhäusern darauf. Es ist noch etwas von dem alten Florida Spirit zu spüren. Wir beobachten die Fischer am Peer und sprechen mit Ihnen. Alle sind sehr aufgeschlossen und freundlich. Wir haben uns ein schönes Lokal am Wasser ausgesucht. Für die Außenterasse müssen wir etwa 30 Minuten warten. Nicht so schlimm, wir laufen am Strand entlang, beobachten die unzähligen Vögel und können einem kleinen Konzert der örtlichen Country MusicTruppe im Park lauschen. Kein musikalisches Highlight, aber sehr original. Zurück am Restaurant ist der Tisch immer noch nicht frei. Wir sollen uns an die Bar setzen. Bis der Tisch frei wird. Als jedoch ein anderer Gast den freigewordenen Tisch bekommt ist es uns zu viel und wir gehen in das benachbarte Restaurant, dessen Außenterrasse noch viele freie Plätze hat. Nach einem guten sonntäglichen Shrimpessen fahren wir zu dem nahegelegenen State Park und bekommen dort einen schönen Platz direkt am Wasser. Wir können über das Schilf an ein paar Palmen vorbei den Sonnenuntergang genießen. Leider auch nicht mückenfrei und wir verziehen uns ins Wohnmobil, wo wir genauso viel sehen, aber ohne Mücken.Okumaya devam et
Yankeetown
30 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 26 °C
Von dem See nach Yankeetown sind es nur knapp 100 km. Eine erfreulich kurze Fahretappe. Ich habe einen Fischhandel in Google gefunden. Direkt am Fluß. Die Krabbenkutter liegen an Steg und der letzte Kutter macht gerade noch sauber. Es sieht aus wie bei Tom Saywer und Huckleberrry Finn. Die Bäume hängen tief über den Fluß und der Fluß fließt träge vorbei. Wir bestellen eine Portion gegrillte Shrimps und gegrillten Fisch. Beides schmeckt klasse und die Sicht ist einmalig. Im Shop erwerben wir noch einen geräucherten Fisch. Das war gut. Wir fahren durch das kleine malerische Yankeetown bis vor an den Strand und machen es uns unter den Palmen gemütlich. Thomas macht seinen ersten Schwimm im Golf von Mexiko. Das Wasser ist erstaunlich warm. Wir laufen noch die Bootsrampe entlang und genießen den Blick über die schilfige Bucht und die vielen unzähligen Wasservögel. Wir buchen uns auf einen Campingplatz in Yankeetown ein. Aber die unzähligen kleinen Fliegen („No-See-Em’s“) fressen uns fast auf. Schnell flüchten wir uns des Abends in unser Wohnmobil.Okumaya devam et
Fort Matanzas und die Atlantikküste
29 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 20 °C
Am nächsten Morgen ist entgegen der Vorhersage gutes Wetter, weiter geht es die Küste entlang, diesmal zum Fort Matanzas, einem alten spanischen Fort aus dem 16. Jhdt. Wir bekommen gerade noch zwei Tickets für das nächste Boot (das Fort liegt auf einer Insel) in etwa einer guten Stunde. Wir spazieren noch etwas durch den Park, der zu dem Fort gehört und weiter am Strand entlang, eine schöne Strandwanderung. Wir sehen viele Vögel, vor allem die Pelikane sind sehr eindrucksvolle große Tiere. Schließlich gehen wir wieder zurück und sind dann pünktlich am Steg. Bestimmt zehnmal werden alle darauf hingewiesen, daß es drüben keine Toiletten gibt und das Boot erst in etwa einer Stunde wieder zurück ist. Das ist ein sehr großer Unterschied zu Deutschland, hier gibt es überall Toiletten, sie sind immer kostenlos und meist recht sauber (bisher jedenfalls, toi toi toi). Da können wir uns eine gute Scheibe abschneiden.
Das Fort ist nicht groß, aber malerisch und fast vollständig original. Es war hier wichtig, um den Zugang zu St. Augustine über den hier mündenden Fluß zu verteidige. Große englische Kriegsschiffe konnten wegen des flachen Wassers nicht durch, und die kleineren Schaluppen konnten durch die Kanonen des Forts in Schach gehalten werden. Der Name Matanzas (spanisch für Schlachten) kommt übrigens von einem Massaker, das der spanische Admiral Menendez de Aviles (der Gründer von St. Augustine gut 50 Jahre nach Ponce de Leon) hier an den vorher bereits hier lebenden Franzosen verübt hatte.
Wir fahren weiter und genießen den blauen Himmel über den weißen Stränden, trotz des immer noch kalten Windes, bis wir zu den ersten Ausläufern von Daytona Beach gelangen. Waren vorher die Küstenabschnitte zwar nicht umgebaut, aber mit maximal zweistöckigen Strandhäusern oder Villen bebaut, fangen hier nun die Hochhäuser an. Wir biegen ab nach Westen, wir haben uns eine Kirche ausgesucht, an der wir heute am Karfreitag den Gottesdienst feiern möchten. Als wir ankommen, ist aber alles völlig still, kein Mensch da. Hier gibt es bestimmt nicht den auf der Webseite angekündigten Gottesdienst um 17:00. Es ist eine Telefonnummerangegeben, aber da ist nur ein Anrufbeantworter. Ein älteres Ehepaar kommt noch, die hatten sich auch auf die Webseite verlassen. Die ältere Dame merkt, daß wir aus Deutschland sind und redet mit uns auf deutsch weiter. Sie ist aus Bamberg und in den 50ern ausgewandert, ihre Oma hat immer deutsch mit ihr gesprochen. Es kommt eine weitere Frau, die meint, der Pfarrer habe noch gestern auf den Gottesdienst hier heute um 17:00 verwiesen. Sie ruft ihre Freundin an, die ist Sekretärin im Pfarramt. Ja, der Gottesdienst findet um 17:00 statt, aber in der anderen Kirche der Gemeinde, etwa 20min entfernt, fast schon in Daytona. Also zurück ins Buschen und weiter gefahren. Wir kommen dann natürlich leider zu spät und bekommen noch etwa den halben Gottesdienst mit. Sehr schön, auch mit einigen Gospels, aber kein Abendmahl am Karfreitag. Es ist - mit Ausnahme des Pfarrers und der Organistin - eine rein weiße Veranstaltung. Nach der Kirche fahren wir weiter, wir haben einen Bootsslip in Google ausfindig gemacht, da wollen wir essen, mit Sicht auf den See. Es ist sehr schön, so daß wir beschließen, hier auch über Nacht zu bleiben. Wir fahren noch etwas um die Ecke zur Bootsrampe, damit wir noch ein paar Bäume zwischen uns und der Straße haben. Es steht schon ein anderes Auto auf der anderen Seite, das sind Nacht-Angler, die am Steg mit Lampen ihren Fang einbringen wollen. Nicht sehr gesprächig, so daß wir uns in unser Buschen zurückziehen. Es wird eine sehr angenehme ruhige Nacht und am nächsten Morgen ein Frühstück mit tollem Blick über den See. Ein faszinierendes Bild mit den Seerosen, die im mystischen Morgennebel verschwinden, bis sich so langsam die Sonne durchsetzt.Okumaya devam et
St Augustine
28 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 22 °C
Heute haben wir uns St. Augustine zum Ziel gesetzt, die älteste durchgehend besiedelte Stadt der USA. Anders als Jamestown, das schon früher gegründet, aber dann aufgegeben wurde, war St. Augustine seit seiner Gründung 1569 durch die Spanier - unter wechselnder spanisch/britisch/amerikanischer Hoheit durchgehend bis heute besiedelt. Wir steuern den vorher ausgesuchten RV-Parkplatz an, der nur wenige Schritte vom Visitor Center entfernt und damit auch nahe an der Altstadt liegt. Im Visitor Center schauen wir kurz vorbei, das ist meist ganz nett. Manchmal bekommt man gute Tipps und auch Informationen zu abweichenden Öffnungszeiten oder besonderen Informationen. Wir gehen weiter zum Fort, der wichtigsten Sehenswürdigkeit, die auch gleich hinter dem Visitor Center liegt. Ein altes Fort mit dicken Mauern und Wachtürmen, umgeben von einer Sternenschanze. Die Ausstellungen im Inneren lassen wir aus, bisher waren die meist weniger überzeugend. Wir gehen weiter in das Städtchen, vielel schöne alte Häuser, bis wir zum ältesten Haus gelangen. Sieht gut aus von außen, ist aber heute geschlossen, das hatten sie schon im Visitor Center gesagt. Wir gehen weiter und ko.men zu den eindrucksvollsten Gebäuden der Stadt, den im späten 19. Jhdt. vom Öl-Magnaten Henry Flagler errichteten Lightner Museum und den Flagler-College. Ursprünglich waren es Luxushotels, heute ist das eine ein Museum, das andere, das ehemalige Hotel “Ponce de Leon” ist ein College. Beides sehr eindrucksvolle Gebäude, im Stil der spanischen Renaissance. Wir besuchen noch die Kathedrale, die mit ihrem hölzernen Dachstuhl auch von Innen sehr sehenswert ist und gehen von dort zu einem Restaurant an der Hafenpromenade, wo wir beim Mittagessen den Blick über den Hafen und die Promenade aufs Meer genießen möchten. Allerdings treibt uns der immer noch sehr kalte Wind nach innen. Hört das denn mit der Kälte gar nicht mehr auf? Danach schlendern wir weiter durch die Altstadt, bis wir wieder am Auto sind und fahren weiter. Es geht immer an der Küste entlang, da machen wir ein paar Stopps und auch mal einen schönen Spaziergang am Strand. Feiner weißer Sand, der so richtig unter den Füßen quietscht, herrlich! An einem Leuchtturm halten wir an und kommen mit einem Angler ins Gespräch. Angeln ist hier ein ganz wichtiges Hobby, überall gibt es Angler und überall gibt es Geschäfte für Angler-Bedarf und Köder etc. Wir machen eine schöne Strandwanderung und fahren dann weiter. Am Abend kommen wir an einem schönen Bootsslip an (Bootsslips werden so richtig unsere Freunde), wo wir den Angler vom Leuchtturm wieder treffen. Er hatte dort nichts gefangen und hier jetzt auch nichts. Wir wünschen ihm noch viel Glück und gehen in unser Buschen, wo wir eine ruhige Nacht verbringen.Okumaya devam et
Georgia - Okefenokee
27 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 24 °C
Da wir gestern nun eine ganze Strecke in diese Richtung gefahren sind, kommen wir nach etwa 1,5 Stunden Fahrt an. Es hat die ganze Strecke geregnet, aber kurz bevor wir in den Okefeokee Swamps ankommen, hört es auf. Das nenne ich mal gutes Timing. Wir bezahlen unsere Tagesgebühr für den Park und fahren zu dem Boardwalk, ein Plankenweg über das Sumpfgebiet, etwa 2 km lang bis zu einem Aussichtsturm. Ein Vater mit seiner Tochter und einem anderen Mann ist vor uns. Sie weisen uns auf eine kleinen Alligator hin, welcher ganz nahe und ganz ruhig im Sumpf neben dem Plankenweg liegt. Wow, unser erster Alligator. Von dem Aussichtsturm hat man eine schöne Sicht über das flache Sumpfgebiet mit seinen verschiedenen Seen. Auf dem Weg zurück liegt der kleine Alligator immer noch da. Wir fahren an einem kleinem Tümpel vorbei an dessen Rand ebenfalls ein Alligator liegt und fahren bis zum Visitor Center um uns zu erkundigen, was es sonst noch alles gibt. Der Sumpf ist eigentlich nur mit dem Boot über die verschiedenen Wasserkanäle zu erkunden und so buchen wir eine 1,5 stündige Bootstour, welche auch schon einige Minuten später los geht. Die Tour ist wirklich eindrucksvoll. Wir sehen unzählige kleine und große Alligatoren und viele Wasservögel und einen riesigen Uhu. Der Ranger kennt sich ausgezeichnet aus und erzählt uns viele interessante Fakten über die Tier- und Pflanzenwelt dieser faszinierenden Sümpfe. Die Tour ist im Nu vorbei und wir freuen uns über dieses wirklich schöne Erlebnis in einer einmaligen Wasserwelt. Wir setzen uns noch in einen Unterstand, um eine Tasse Tee zu trinken und unseren Muffin zu essen. Und da ganz plötzlich taucht ein riesiger Alligator vor uns auf und schwimmt ganz langsam an uns vorbei. Ein wirkliches Alligatorland. Wir machen noch einen kurzen Spaziergang durch den trockenen Teil dieses Sumpfgebietes und machen uns zu unserem Campingplatz auf, der nur etwa 30 Minuten entfernt am Mary River liegt. Wir haben uns mit Google Hilfe einen wunderschönen Campingplatz am Flußufer ausgesucht, welcher von strahlend weißem Sandstrand gesäumt ist. Einen so breiten und feine Sandstrand habe ich noch niemals an einem Fluß gesehen. Wir stellen uns in die erste Reihe und genießen unser Abendessen mit den Blick auf den Fluß und die untergehende Sonne. Ein wirklich kleines Paradies und drei schöne bunte Hähne gackern auch um uns herum.Okumaya devam et
Georgia - Jeckyll Island
26 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 21 °C
Mit Savannah haben wir unseren nächsten Bundesstaat Georgia erreicht. Nach einer wunderbar ruhigen Nacht in der Marina fahren wir ein kurzes Stück weiter entlang der Küste nach Süden. Unser Ziel ist Jeckyl Island. Eine schöne, naturbelassene Insel südlich von Brunswick. Aber zunächst einmal füllen wir unsere Vorräte beim Walmart auf. Wir brauchen frisches Obst, Gemüse und Salat. Nach einem kurzen Zwischenstopp sind wir nach etwa zwei Stunden Fahrt an der Insel angekommen. Wenn man auf die Insel über die Brücke will, muss man einen Tagespass für 8 Dollar erwerben. Wir fahren den einzigen Campingplatz der Insel an, um noch rechtzeitig einen Platz für die Nacht zu bekommen. Aber wir haben Pech. Der letzte Platz ist 10 Minuten vor uns weggegangen. Also werden wir den Tag auf der Insel verbringen und irgendwo auf dem Festland übernachten. Wir machen einen ausgedehnten Strandspaziergang im Norden. Der Strand ist pudrig weiß und endlos lang, gesäumt von Dünen, ist er sehr ähnlich wie die Nordseeküste in Holland, nur völlig unbebaut und naturbelassen. Den nächsten Spaziergang machen wir an der Südspitze der Insel. Die Vegetation ist satt und tropisch. Am Strand begegnet uns eine Gruppe von jungen Amish People. Die Frauen haben lange Kleider und Hauben an und die Männer Stoffhosen und Hemden. Sie sind sehr freundlich und mit Netzen auf Krabbenfang. Der Strand ist gesäumt von bizarren und abgestorbenen Baumgerippen. Sehr fotogen. An der Inselspitze selber ist der Strand mehrere hundert Meter breit und viele verschiedene Meeresvögel und Pelikane tummeln sich dort. Wir machen ein gutes Abendessen unter Bäumen am Strand und fahren dann gezwungenermaßen wieder von der Insel weg. Es ist schon dunkel als, wir die anvisierte Marina erreichen. Dort ist alles mit Kameras gesichert und es sieht nicht öffentlich zugänglich aus. Also fahren wir den nächsten Campingplatz an. Der ist bereits geschlossen. Ein weiterer in Google ausfindig gemachter Platz erweist sich als unheimlich und so fahren wir Richtung Okefenokee Swamps, unserem nächsten Ziel und suchen nach einem schönen Campingplatz. Der nächste ist leider nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen, was Nachts wirklich keine gute Idee ist. Wir fahren und fahren. Endlich finden wir einen noch offenen Campingplatz, der eigentlich eine Autorennbahn dabei hat und dessen Campingplatz eigentlich für die Besucher der Autorennen ist. Der Besitzer sagt wir können uns hinstellen wo und wie wir wollen und wir fallen nach einer Dusche todmüde ins Bett. Am nächsten morgen will Thomas bezahlen, aber die sehenswerte Dame meint, wir seien ja nur diese Nacht dagewesen, dafür bräuchten wir nichts zahlen. Das ist sehr großzügig und so fahren wir weiter zu den Okefenokee Swamps.Okumaya devam et
Savannah
25 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 17 °C
Am nächsten morgen machen wir uns auf den Weg nach Savannah. Nach etwa 2 Stunden Fahrt haben wir es erreicht. Wir parken auf der anderen Seite des Flusses, gegenüber der Altstadt. Das große Convenient Center ist gerade im Umbau und auch der Parkplatz ist von den Bauarbeiten betroffen. Ein Teil ist jedoch noch als Parkplatz nutzbar. Die Zahlstellen funktionieren allerdings nicht. Ein Bauarbeiter meint, es sei derzeit kostenfrei. Also gut. Das Fährboot fährt auch nicht vor dem Convient Center ab sondern vor dem benachbarten Westin-Hotel. Wir verpassen so das erste Fährboot, weil wir am Conenient Center warten und laufen dann rüber zum Westin. Nach etwa 30 Minuten Wartezeit bringt uns das Boot direkt in die Altstadt von Savanah. Das Steilufer ist mit Gebäuden bebaut, welche allerdings grau und schäbig aussehen. Wir laufen über eine Treppe nach oben. Wir hatten ein wunderschön geschlossenes Stadtbild wie im French Quarter von Charleston erwartet und sehen hier nun schöne Einzelgebäude im Belle-Epoque Stil, allerdings immer nur vereinzelt und daneben immer wieder irgendwelche schäbigen Betonbauten aus den 70er oder 80er Jahren. Savannah hat viele kleine und auch einen großen Park, mit schönen altem Baumbestand. Aber so richtig überzeugen kann uns die Stadt nicht. In einem queeren Cafe trinken wir einen Kaffee und essen ein Stück Kuchen. Auch das hätte man hier in den Südstaaten nicht erwartet. Es wird ein schöner und entspannter Besichtigungstag, aber bestimmt kein Highlight. Wir gehen noch an der Stelle vorbei wo im Film Forest Gump die Bank stand, auf der er seine Geschichte erzählt hat, aber die Bank ist nicht mehr da – ein Foto gibt es trotzdem. Nachdem wir wieder aufs andere Ufer zurück übergesetzt sind, fahren wir zu unserer nächsten Bootsrampe zum Übernachten. Diese liegt wunderschön inmitten der veschlungenen Wasserkanäle und der schilfigen Wasserufer. Ein schöner Sonnenuntergang beendet einen schönen Tag.Okumaya devam et
Charleston
24 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 15 °C
Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang über der Schilfgrasbucht und einem guten Pancake-Frühstück sind wir in einer guten halben Stunde im Stadtzentrum von Charleston. Das Visitor Center bietet im Parkhaus Extraparkplätze für Wohnmobile. Das ist sehr zentral und komfortabel für uns. Es ist Palmsonntag, und so besuchen wir einen Gottesdienst in einer lutheranischen Kirche. Das Kirchengebäude ist eine schöne alte Holzkonstruktion und der Pfarrer predigt seht enthusiastisch. Nach dem Gottesdienst spricht eine alte Dame Thomas direkt an und erzählt ganz unvermittelt wie schrecklich es sei, dass Trump wieder gewählt würde. Man könne doch keine Gesellschaft auf Lügen aufbauen. Und das von einer konservative alten Dame in der Kirche in einem wirklichen Gebiet der Trump-Anhänger. Interessant. Wir besichtigen einige der in dem Reiseführer aufgeführten sehenswerten Gebäude und kommen immer tiefer in das French Quater. Es ist faszinierend. Kaum Autoverkehr, enge Straßen mit Kopfsteinpflastern, ganze Straßenzüge welche die Südstaatenarchitektur der Belle Epoque aufweisen. Man fühlt sich in die Zeit zurückversetzt oder direkt in dem Film ‚Vom Winde verweht’ . Es ist total ruhig und man hört das Gezwitscher von Vögeln. Dazu die vom spanischen Moos behängten Bäume. Das ist schon wirklich beeindruckend. Dazu der blaue Himmel und der helle Sonnenschein. Das passt alles zusammen. Ab und zu biegt eine Kutsche um die Ecke, welche Touristen durch das French Quater fährt. Ein toller Gesamteindruck. Sobald wir jedoch an die Wasserfront kommen, bläst der Wind wieder unbarmherzig und eisekalt. Nachdem wir uns einige Stunden die Füße plattgelaufen haben, machen wir in einem irischen Restaurant eine Pause und bestellen ein frühes Abendessen. Ein guter Burger und ein Reuben mit Sauerkraut, eben amerikanisch. Wir fahren aus Charleston raus und verlassen diese eindrucksvolle Südstaatenstadt, die uns ganz für sich eingenommen hat, in Richtung Boat Ramp südlich von Charleston. Noch ein kleiner Spaziergang zum Sonnenuntergang und wir haben eine ruhige Nacht.Okumaya devam et
Outer Banks - fallen leider ins Wasser
23 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 15 °C
In der Nacht fängt es allerdings an, sehr heftig zu regnen, stürmisch ist es auch und das hört auch am Morgen nicht auf. Es regnet und stürmt so heftig, daß wir nach dem Frühstück erst einmal zurück zum Visitor Center fahren, um die Straßenverhältnisse zu klären, zumal es in Google Maps eine Flutwarnung gibt. Der Ranger ist sehr nett und hilfsbereit, hat aber keine guten Nachrichten: Der Sturm ist so heftig, daß der Betrieb der Fähren eingestellt ist, mindestens für heute, ob es morgen besser wird, können nicht sagen. Außerdem werden bei diesem Wetter meist die Straßen überflutet, da links und rechts die Dünen verhindern, daß das Wasser abläuft. Unser Buschen habe ja etwas Bodenfreiheit, das könnte klappen, abereuh garantieren könne er nichts. Zudem kommen wir dann wegen der ausgesetzten Fähren nicht weiter. Sehr schade. Wir kommen noch ins Gespräch und schnell geht es wieder um die Politik, das beschäftigt die Menschen hier schon sehr. Er beschwert sich über die vielen Einwanderer, die angeblich ungebremst herein kommen. Unser Kommentar ist, daß das bei uns ähnlich ist, sie hier allerdings den Vorteil haben, daß die Einwanderer doch meist dieselbe Religion mitbringen und sich daher viel schneller integrieren. Da wird er schon nachdenklich. Als er dann stolz die BMW-Fabrik in der Nähe erwähnt, meine ich nur, daß ja aktuell aufgrund der US-Subventionen Ganz viele deutsche und europäische Investitionen (und Jobs) nach USA gehen, aber das ändert seine Meinung nicht, daß sie hier gerade eine ganz schlechte Regierung hätten. Wir verabschieden uns und er wünscht uns eine gute und sichere Weiterreise.
Aufgrund des Wetters und vor allem der Aussicht, daß es wohl auch morgen nicht besser wird, fahren wir zurück über die Brücke aufs Festland, weiter nach Süden. Irgendwann muß es doch wärmer werden. Es wird ein langer Fahr-Tag, und da ich mir einen sehr heftigen Schnupfen (mit heftigem Nasenbluten) eingefangen habe, ist das diesmal Claudias Task. Wir kommen bis kurz vor Charleston, ein super Stellplatz an ein Boat Ramp, umgeben von Schilf mit vielen Vögeln. So ganz ruhig ist es nicht, es kommen auch nachts noch Autos an, keine Ahnung, was die da machen. Es wird aber eine gute Nacht. Morgen geht es nach Charleston und mir geht es da auch schon wieder viel besser.Okumaya devam et
Jamestown und Williamsburg
22 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 14 °C
Am nächsten Morgen ist das Wetter besser als angekündigt. Der Himmel ist bedeckt, aber es regnet nicht. Auf der Fahrt nach Jamestown gibt es ein paar Tropfen, aber dort ist es dann trocken. Jamestown ist die älteste Siedlung auf dem Territorium der USA (im Unterschied zu St. Augustine in Florida, der ältesten durchgehend bewohnten Ansiedlung der USA). Heute dort nicht viel mehr als eine große Stele, die dies bekundet und ein kleines Museumsdorf. In die Außenbezirke kommen wir mit unserer US-Nationalpark-Karte, das ist OK. Das Museumsdorf geben wir uns nicht mehr. Stattdessen fahren wir weiter nach Williamsburg. Das ist deutlich größer, man könnte sagen, eine Art Hessenpark der US-Ostküste. Sehr schön gemacht, eine ganze historische Stadt. Die meisten der Häuser kann man besichtigen und dort gibt es dann immer eine geführte Tour. Als erstes gehen wir in das Governer-House. Das ist schon deutlich größer als die Häuser von Washington und Jefferson, aber es ist ja auch ein amtliches Gebäude, kein Privathaus. Die Führerin ist ein junge Frau um die 30, alle anderen, die wir später treffen sind deutlich älter als wir, einige deutlich über 80. Wir schlendern die Hauptstraße entlang und gehen als nächstes ins Capitol. Auch hier eine sehr gute Führung mit vielen Informationen, die auch viele Zusammenhänge und Hintergründe darstellen. Wir schauen uns noch ein Gasthaus und das Gericht an, danach gibt es ein Konzert der historischen Garde und dann ist es auch schon 17:00. Das scheint hier eine magische Zeit zu sein, fast alles schließt hier um 17:00. Wir haben nun leider die Kirche verpasst, die hatten wir eigentlich auf dem Rückweg noch anschauen wollen, aber die schließt eben auch um 17:00.
Wir gehen also in unser Buschen und fahren weiter. Ziel sind die Outer Banks, eine Inselgruppe vor der Küste von North Carolina, dort sollen mit die schönsten Strände der US-Ostküste sein. Wir fahren zum Parkplatz am Bodie Island Lighthouse, wir sind da ganz alleine freuen uns auf eine ruhige Nacht.Okumaya devam et
Shennandoah und Monticello
21 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 10 °C
Am nächsten morgen wachen wir früh auf. Es ist bitter kalt, minus 7 Grad und oh Schreck: Unser gesamtes Trinkwasser ist ausgelaufen. Wir haben eine Frostschutzautomatik eingebaut, welche das Wasser ablässt, wenn es zu kalt wird, damit die dünnen Leitungen im Wohnmobil nicht einfrieren. Das habe ich so nicht gewollt, aber durch die abgestellte Heizung ist es dazu gekommen. Mist. Vom Feuer ist nichts mehr zu riechen und die Ranger haben uns in Ruhe schlafen lassen. Wir wollen es nicht übertreiben und fahren zum nächsten Aussichtspunkt und genießen unser Frühstück bei aufgehender Sonne über den Hügeln des Nationalparks. Solche Momente sind traumhaft. Wir fahren noch etwas weiter und machen eine Wanderung zu einem Aussichtshügel. Zu Fuß kann man den menschenleeren und noch fast winterlichen Wald noch viel besser erfahren. Der Frühling hat hier noch keinen Einzug gehalten. Die Natur hat gerade den Winter überstanden. In einigen sonnenabgewandten Ecken liegt noch Schnee. Aber die Luft ist klar und die Sicht atemberaubend. Aber wir wollen heute noch Monticello, das Anwesen von Thomas Jefferson dem Gründungsvater der Vereinigten Staaten und Autor der Declaration of Liberty besuchen. Vom Ende des südlichen Ausgangs des Shenandoah Parks sind es knappe 50 km. Dort angekommen ist es wirklich schön warm. Wir zahlen den unverschämten Eintritt und werden mit dem Bus zum Jefferson Haus auf der Hügelkuppe gefahren. Der Rundumblick ist wunderschön. Hier hat der Frühling schon Einzug gehalten. Viele Bäume blühen und auch die Frühlingsblumen leuchten um die Wette. Wir laufen kurz durch den parkartigen Garten und schon beginnt die Hausführung. Das Haus ist wesentlich repräsentativer als das von Washington. Große Säulen führen in die Eingangshalle. Jefferson hatte eine riesige Bibliothek und ein Arbeitszimmer. Er war ein Mann des Wortes. Er war sehr gebildet, hat Europa bereist und einen maßgeblichen Einfluss auf die französische Revolution gehabt. Sein Freiheitsgedanke ist dort mit aufgenommen worden. Er hat in London und Paris studiert und dort viele Politiker und Denker getroffen. Er sprach 7 Sprachen fließend in Wort und Schrift. Also eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit. Das Haus selber ist repräsentativ aber mit europäischen Schlössern nicht zu vergleichen. Im Garten des Hauses konnten wir mit einem Schauspieler sprechen, welcher in einem Vortrag Jeffersons Ideen der Freiheit darlegte. Zwischenfragen waren erlaubt und daher war es eine wirklich informative Veranstaltung. Danach machten wir noch eine Führung durch die Sklavenquartiere dieses Anwesens. Soweit ging Jeffersons Freiheitsgedanke dann doch nicht, dass er seine Sklaven befreit hätte. Er lebte auf großem Fuße und hinterließ seiner einzig überlebenden Tochter nichts als Schulden, welche durch den Verkauf seiner unzähligen Sklaven getilgt wurden. Obwohl er nach dem frühen Tod seiner Frau mit deren farbiger Halbschwester über Jahre zusammengelebt hat, hat er es noch nichtmals für nötig befunden, diese freizulassen. Lediglich seine leiblichen Kinder wurden auf seine Anordnung nach seinem Tod von seiner Tochter freigelassen. Eine sehr schäbige und nicht nachvollziehbare Variante eines wirklichen Freigeistes. Die damalige Wirklichkeit ist mit heutigen Maßstäben nur schwer zu begreifen. Wir fahren Abends noch eine gute Stunde bis zu einem schön gelegenen Campingplatz am James River, gegenüber von Williamsburg, wo wir diesen Erlebnisreichen Tag mit einem guten Abendessen bei einem Sonnenuntergang am Fluß ausklingen lassen.Okumaya devam et
Mt Vernon und Shennandoah Nationalpark
20 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 20 °C
Morgens wollen wir loslegen und stellen das Wasser für den Kaffee auf. Und nichts geht. Die Gasflasche ist leer. Durch das kalte Wetter und unsere Heizung, welche wir die ganzen Nächte wegen der kalten Temperturen durchlaufen hatten, sind nun 8 kg Gas verbraucht. Also googeln wir nach den nächsten Wallmart, fahren eine neue Flasche kaufen und dann direkt weiter Richtung Mt. Vernon. Am Potomac River finden wir eine schönes Picnick Area und frühstücken erst mal gemütlich. Danach fahren wir noch ein paar Kilometer bis Mt. Vernon. Majestetisch über dem Potomac gelegen ist das Haus von George Washington. Ein schönes zweigeschossiges Holzhaus mit einer großen Veranda davor, welche diesen wunderschönen Flußblick hat. Das Haus selber ist eher schlicht. Einige Gästezimmer, die Schlafzimmer der Familie und unten ein großes Esszimmer mit Kamin, sehr repräsentativ und ein Empfangszimmer. Alles in allem schön, aber in etwa das was jeder wohlhabende Kaufmann in Europa sein Eigen nennen würde. Für den Gründungsvater der Vereinigten Staaten ein wirklich bescheidenes Anwesen. Drum herum ist noch eine große Ranch und viele Ländereien, auf denen Washington Weizen, Tabak, Hanf und Gemüse angepflanzt hat. Er hatte zwei Verwalter und mehr als 100 Sklaven. Mit anderen Worten, eine große Plantage. Wir machen eine Führung durch das Haus mit und erlaufen uns das weitläufige Gelände um einen Eindruck von den Ausmaßen zu bekommen. Dann fahren wir weiter Richtung Shenandoah Park. Vor dem Park müssen wir noch tanken und wir müssen uns sputen, da der Park wie hier alles um 17 Uhr schliesst. Wir kommen etwa 10 Minuten früher an. Die Rangerin ist schon im Aufbruch und meint wir können den Parkeintritt auch morgen bei Ausfahrt bezahlen. Na denn. Sie warnt uns noch vor runtergefallenen Ästen, da es so stürmisch ist und so fahren wir los. Schon nach den ersten Kilometern liegt Brandgeruch in der Luft. Als wir auf dem Kamm des Scenice Drive angekommen sind, sehen wir am ersten Outlook Rauchschwaden auf der anderen Seite des Tals. Zum Glück weit genug entfernt. Die Blicke von dem Bergkamm über die Hügel des Nationalparks in der Abendsonne sind wunderschön. Doch etwa nach dem ersten Drittel des Drives sehen wir auch Rauchschwaden im Nationalpark. Ich google in der Infoapp des Parks. Dort wird vor aktuellen Bränden gewarnt. Ein bestimmter Wanderweg ist daher geschlossen. Thomas meint, wir müssen also südlich davon, dann hätten wir das Feuer und die Winde im Rücken. Wir fahren durch Rauchschwaden und mir wird es echt unheimlich. Auf einem der Lookouts stehen mehrere Ranger mit Autos und begutachten die Feuer. Wir stoppen um und zu informieren. Eine der Rangerinnen ist Deutsche. Sie spricht uns sofort an, da wir ein deutsches Autokennzeichen haben. Die Feuer seien noch sehr lokal meint sie. Sie würden sie beobachten und dann entscheiden, ob die Straße gesperrt würde. Aber wenn wir nach Süden fahren würden, wäre es ungefährlich. Da seien keine Feuer. Also fahren wir so lange bis es dunkel wird. Wir halten an einem schönen Aussichtspunkt an, Essen etwas und legen uns schlafen. Der Brandgeruch wird immer intensiver. Also fahren wir mitten in der Nacht los bis zur nächsten Rangerstation und machen das, was wir sonst beim wilden übernachten nie machen würden, wir stellen uns direkt neben die Station in der noch Licht brennt und direkt neben die Autos der Ranger. Sollte etwas mit dem Feuer sein, sehen uns die Ranger und geben Bescheid was zu tun ist. Beruhigt legen wir uns schlafen. Wegen des Feuers bitte ich Thomas die Heizung aus zu lassen. Gasheizung und Feuer behagt mir nicht.Okumaya devam et
Washington DC - Senat und Arlington
19 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 10 °C
Den nächsten Tag (Dienstag) geht es wieder mit der Metro los, diesmal aber zum Arlington Friedhof. Wie besuchen das Grab der Kennedys, das Grabmal des unbekannten Soldaten mit dem Wachwechsel und das Haus von Robert E. Lee, welches hoch über dem Arlington Friedhof thront und einen guten Blick über die Washingtoner Mal bis zu Capitol bietet. Vorbei an einer Beerdigungsfeier, geht es mit der Metro zurück zum Kapitol. Die Sitzung im Senat beginnt um 15 Uhr und der Mann am Ticketschalter meint es sei noch genügend Zeit zum Essen, überhaupt kein Problem. Also gehen wir wieder in die Kantine vom Capitol für ein schnelles Mittagessen. Das hätten wir nicht machen sollen. Als wir danach in den Senat wollen, steht eine lange Menschenschlange davor. Wir müssen ca. 45 Minuten warten, bis wir reinkommen und verpassen so die Rede von Charles Schumer, welche wir nur im Livestream mitverfolgen können. So ein Mist, und wir wollten es doch gerne Live im Senat sehen. Aber es ist noch nicht zu spät. Wir hören die Rede von Senator Moran aus Kansas über die Wichtigkeit der Agroindustrie (vor allem für die Farmer in Kansas), von Deb Fisher aus Nebraska über den Unsinn von E Autos, einen schwer verständlichen Senator der Demokraten. Das Ganze ist anders als erwartet. Im Senatssaal sind lediglich der Vorsitzende, die Sekretäre, die Stenotypisten und die Saalpagen anwesend, sowie der Senator, welcher gerade die Rede von einem Blatt Papier abliest – die Blätter gibt danach jeder an einen der Saalpagen ab. Bei den meisten ohne jegliche rhetorische Fähigkeiten und ohne Zuhörer außer die auf der Publikumstribüne. Danach wird wegen des eigentlichen Anlasses der Sitzung abgestimmt. Es geht um die erste LBTGQ Richterin für das Appellationsgericht. Die Abstimmung ist eröffnet und nun kommen die Senatoren in lockerer Folge einzeln in den Senat. Sie heben entweder den Finger für ‚Yes‘ oder deuten mit den Zeigefinger nach unten für ‚No‘. Wir sehen dabei so interessante Senatoren wie Bernie Sanders oder Ted Cruz, welcher sehr unbeliebt sein soll, wie uns unser texanischer Sitznachbar erklärt. Er könne ihn auch nicht leiden und ebenfalls nicht den anderen texanischen Senator. So weit so gut. Die Abstimmung dauert uns dann doch zu lange und wir verlassen um 18:30 den Senat. Als wir dann in der obligatorischen Garderobe unserer Kamera und die Handys abholen, sehen wir auf dem Bildschirm, dass die Richterin mit 50 zu 47 Stimmen angenommen wurde. Viel Glück der guten Frau. Für uns geht es mit der Metro zurück zu unserem Buschen und wir fallen voller neuer Eindrücke todmüde ins Bett.Okumaya devam et
Washington DC - Capitol und Mall
18 Mart 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 11 °C
Am nächsten morgen (Montag) geht es los. 30 Minuten Fußmarsch und dann etwa 30 Minuten Metro und wir stehen vor dem Capitol. Wow, vor dem blitzeblauem Himmel ein wirklich imposanter Anblick. Wir gehen mit der nächsten geführten Tour rein und bekommen die verschiedenen Räume und vor allem die Rotunde mit den Präsidentenstatuen und den weiteren Statuen (jeder Bundesstaat darf zwei Statuen aufstellen) zu sehen. Danach können wir noch das Repräsentantenhaus und den Senat sehen. Beide leider leer, aber Thomas bringt in Erfahrung, dass es morgen um drei eine Sitzung mit Reden gibt. Da müssen wir hin und beschließen den morgigen Tag noch dran zu hängen. Nun sind wir hungrig und gehen in der Kantine des Capitol erstaunlich gut Essen. Eine gute Salatbar und ein guter Burger. Dann wandern wir die Mall hinauf an dem Obelisk (George Washington Memorial) vorbei bis zum Lincoln Memorial. Dann zu den Denkmälern der Gefallenen des Vietnamkrieges und des Koreakrieges, vorbei an den Memorials für Martin Luther King und Franklin Delano Roosevelt, Schließlich zum Jefferson Memorial. Dort erwartet uns die unglaubliche Blütenpracht der japanischen Kirschbäume, welche zu hunderten rund um den See vor dem Jefferson Memorial stehen. Ein Meer aus weißen und zart rosa Blüten. Wir haben das unglaubliche Glück, diese Blüte in voller Pracht zu sehen. Das sind nur wenige Tage im Jahr. Wir genießen diesen unvergleichbaren Blick und wandern rund im den See zum Jefferson Memorial und wieder vor zum Obelisk. Ein eisiger Wind bläst immer heftiger und lässt einen trotz der Blütenpracht an dem beginnenden Frühling zweifeln. Quer rüber geht es zum weißen Haus und dann ein kurzer Blick von hinten und vorne durch den Zaun. Joe lässt sich nicht blicken und so verlassen wir die Washingtoner Innenstadt mit der Metro, voller toller Eindrücke und Vorfreude auf den morgigen Tag.Okumaya devam et






















































































































































































































































































































































GezginIch musste einiges nachlesen, da euer vorheriger Blog bei mir leider nicht (mehr) ging. Bis hier kenne ich die USA, da sind wir schon überall gewesen. Teilweise war es ja noch recht kalt (Washington etc.). Jetzt bin ich gespannt, wie es mit Texas weitergeht. Zum Glück habe ich Zeit zum Nachlesen. Viele herzliche Grüße, Ines (Schult)