• LiMa AroundTheWorld
  • LiMa AroundTheWorld

Weltreise 2022/2023

Wir dürfen wundervolle Monate in den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt verbringen. Czytaj więcej
  • Salzwüste und Elephant Sands

    16 stycznia 2023, Botswana ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir hatten uns kaum von den Eltern von Max verabschiedet und schon stand unser nächstes großes Abenteur an.

    Vor einigen Monaten hatten wir bereits unser Zuhause für die nächsten 3 Wochen gebucht. Und zu unserer Überraschung hatten wir sogar ein Upgrade bekommen - Toyota Land Cruiser mit Dachzelt und Sonnenverdeck - Botswana & Namibia wir kommen!

    Mit einem fetten Strahlen im Gesicht, das sonst nur Kids an Weihnachten haben, machten wir uns auf den Weg zur südafrikanisch - botswanischen Grenze.

    Die erste Regel für uns lautete ab jetzt: vermeide das Fahren bei Nacht. In Botswana und Namibia gibt es kaum Teerstraßen und viele Tiere laufen über die Straße. Gegen einen Elefant bei Nacht will man nicht fahren!
    Leider mussten wir bereits am ersten Tag diese Regel über Bord werfen. Bei der Autovermietung in Johannesburg sind wir später los gekommen als erwartet, Einkaufen hat länger gedauert als gedacht und dann war da noch ein Stau. Daher fuhren wir die letzte Stunde bis zur Grenze im Dunkeln. Zum Glück war die Straße okay und auch Tieren konnten wir gut ausweichen.

    Willkommen in Botswana - eine lebensgroße Figur eines Krokodils empfang uns bei unserem ersten Campsite. An Stirnlampen bei Dunkelheit und nicht aufs Klo gehen in der Nacht müssen wir uns ab jetzt wohl gewöhnen.

    Weiter nördlich ging es am nächsten Tag zur Nata Lodge - süßer Camping Platz, kaum was los. Die einzigen Nachbarn erzählten, dass ihr nächster Stopp das Camp Elephant Sands sein wird. Sie waren vor Jahren da und es sei super.
    Unser Plan war es jedoch über die Salzwüste zum Okavango Delta zu fahren.
    Und dies taten wir am nächsten Tag auch. Auf zur Salzwüste, die aktuell so nass vom vielen Regen war, dass man sie leider nicht durchqueren konnte. Für etwas Foto Fun reichte es jedoch. Auch Lisa konnte so ihre ersten Fahrstunden in unserem LKW nehmen.

    Ansonsten war weit und breit kein Mensch zu sehen, bis plötzlich ein Auto um die Ecke bog. Leon und Isa sind ebenfalls für 3 Wochen in Botswana und Namibia unterwegs und haben uns total begeistert von dem Camp Elephant Sands erzählt.

    Kurzer Meinungsaustausch und recht schnell war klar, dass wir unseren alten Plan über Bord werfen und die nächste Nacht im Camp Elephant Sands verbringen werden - Gott sei Dank! Es war eines der schönsten Erlebnisse auf unserer Reise.

    Da aktuell kaum etwas los ist, haben wir einen Campingplatz in der ersten Reihe ergattern können - mit direktem Blick aufs Wasserloch, bei welchem sich unzählige Elefanten aufhielten.
    Diese waren allerdings nicht eingezäunt. So kam es häufiger vor, dass 2 Meter neben einem ein Elefant vorbei lief, kurz schaute, Hallo sagte und weiter schlenderte. Es war ein unglaublich magischer Nachmittag/Abend!

    Wir waren einfach nur glücklich, dass wir so flexibel und spontan unterwegs sein können! Und witzigerweise hatten wir die selben Nachbarn wie bei der Nata Lodge, von denen wir auch hier unzählige Tipps für die weitere Reise bekamen.

    Highlight der Tage: die Babyelefanten, die noch nicht wissen, wie sie mit ihrem Rüssel umgehen sollen :D

    🔜 Victoria Wasserfälle, Simbabwe
    Czytaj więcej

  • Victoriawasserfälle

    19 stycznia 2023, Zimbabwe ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Entscheidung ist gefallen! Wir machen es! Koste es was es wolle.

    Die Victoriawasserfälle hatten wir aus unserer Route gestrichen. Max war bereits vor 6 Jahren und scheinte recht unbeeindruckt. Zudem war unsere geplante Route viel zu weit weg für einen kurzen Abstecher.

    Doch mit der Entscheidung zum Elephant Sands Camp zu fahren änderte sich dies. Plötzlich waren es nur noch 3 Stunden an die Grenze - eine Distanz, die wir hier in Afrika als Katzensprung bezeichnen.

    Den Chobe Nationalpark in Botswana hatten wir beide noch nicht gesehen, war auch nicht geplant. Allerdings jetzt würden sich die beiden Destinationen wunderbar verbinden lassen.

    Gesagt. Getan.

    Das liebe World Wide Web hat uns vor Grenzüberschreitung zahlreiche Horrorgeschichten geliefert, bei welchen Personen 4-6h dafür gebraucht hatten.
    Ein Glück hat uns unsere Autovermietung so super bei der spontanen Aktion unterstützt. Und so waren wir nach nur 1h in Simbabwe eingereist.

    Wir entschieden uns für einen super zentralen Campingplatz in der "Innenstadt" und konnten zu Fuß zum Eingang der Fälle spazieren.
    Welch Pech, angekommen und es fängt an zu regnen. Unser Wettterglück will man haben. Ein netter Herr erklärte uns jedoch, dass dies die ersten Tropfen der Wasserfälle seien. Auf den Aussichtplattformen würde man klatsch nass werden.
    Also kauften wir für 6€ zwei Regenponchos und waren glücklich über die wirklich gute Qualität. In Südamerika hatten wir für das selbe Geld dünne müllsackartige Schutzhüllen gekauft - Katastrophe. Die jedoch sind klasse. Guter Deal.

    Bezahlt und kurz über die steigenden Eintrittspreise ausgelassen, da standen plötzlich Isa und Leon vor uns. Was für ein Zufall die beiden hier wieder zu treffen. Wir haben sie vor 2 Tagen in der Salzwüste von Botswana bei einem Aussichtspunkt kennengelernt.
    Gemeinsam liefen wir die insgesamt 13 Aussichtspunkte mit Blick auf die Victoriafälle ab. Und hey, an manchen Stellen waren wir froh den Poncho ergattert zu haben.

    Nachdem wir jeden Fotostopp so gut wie möglich genutzt hatten, ging es zu Fuß wieder zurück. Wir hatten kaum das Drehkreuz beim Ausgang verlassen, kam uns der Ponchoverkäufer entgegen. Na klar, Kundenfeedback holt man auch in Afrika ein - dachten wir. In Wirklichkeit wollte er die Regenmäntel zurück. Anscheinend hatten wir diese nicht gekauft, sondern nur gemietet. Unsere Gesichtszüge entgleisten bevor diese in einen Lachanfall übergingen. Aus einem super guten Deal wurde wohl eine überteuerte Jackenmiete. Mist.

    Zu viert gönnten wir uns abends noch Burger und Bier und verabschiedeten uns mit dem Wissen, dass wir uns vermutlich am nächsten Tag im nächsten Camp zum Grillen wiedersehen werden.

    Fazit von Lisa zu den Fällen: Schön. Groß. Touristisch. Teuer. Wenn man in der Nähe ist auf jeden Fall ein Stopp wert. Extra hinfliegen - nop.

    Highlight: die vielen kleinen Regenbögen, die die Wassertropfen und die Sonne vor den Fällen entstehen ließen.

    🔜 Chobe Nationalpark & Okavango Delta, Botswana
    Czytaj więcej

  • Chobe Nationalpark & Okavango Delta

    20 stycznia 2023, Botswana ⋅ 🌩️ 25 °C

    Auf Grund unserer spontanten Planänderung, stand nun ein Teil des Landes Botswana auf unserer Agenda, das Max auch noch nicht kannte - der Chobe Nationalpark.

    Wir tankten nochmal voll, befüllten unsere beiden Benzinkanister, ließen etwas Druck aus den Reifen und los gings. Wir planten nach der Hälfte der Strecke in einem Camp die Nacht zu verbringen.

    Noch vor dem Gate verließen wir die Teerstraße und durften uns ab diesem Zeitpunkt mit Sand unter den Rändern begnügen. Zum Glück haben wir den Reifendruck reduziert, um Stecken-Bleiben zu vermeiden.

    Bäume, Sträucher, saftiges Grün, ... Vögel, Tausendfüßler, bunte Blumen. Nach 4 Stunden kurz vorm Camp sahen wir zwei Giraffen. Die Tierausbeute war heute leider nicht so groß - naja, das ist eben die Natur, die übrigens super schön war.

    50€ pro Person kostete der Camping Platz pro Nacht. 50€. Nachdem wir festgestellt hatten, dass uns weder goldene Wasserhähne noch sonst irgendein Luxus auf dem Platz erwarten würden, entschieden wir uns weiter zu fahren. 50€ pro Person für ein Stück Sand und einen Steingrill, für welchen das Holz zusätzlich gekauft werden musste - dies war bisher mit Abstand der teuerste und zugleich schlechteste Camping Platz.

    Weitere 4 Stunden Fahrt lagen also vor uns. Sandige Straßen die hoch und runter verliefen mit unzähligen Pfützen und Wurzeln. Die Fahrt glich mehr einer 4x4 Fun Fahrt als einer Safari. Unsere Rücken waren froh, als wir den Nationalpark verlassen konnten. Auch während dem zweiten Teil sahen wir keine Massen an Tieren, lediglich Elefanten. Diese sprangen aus dem dicht bewachsenen Gebüsch wie in Deutschland Rehe. Gar nicht so ungefährlich.

    Auf ging es nun nach Kwhai zu einem Camping Platz mit Blick auf das Okavango Delta. Kaum hatten wir den Nationalpark verlassen und waren zurück auf der "Hauptstraße" mussten wir stoppen. Vor uns lagen zwei Löwen - ein wunderschönes Löwenpaar mitten auf der Straße. Einige Kilometer weiter liefen fünf weitere Löwen vor unserem Auto her, die gerade auf der Jagd waren. Unglaublich schön!

    Wir starteten den nächsten Tag mit einer Mokoro Tour. Ein einheimischer Guide nahm uns auf einem traditionellen Boot mit auf das Delta. Wir fuhren durch Seerosen, vorbei an zig Vögel und ein Nilpferd. Wir waren die Einzigen auf dem Wasser, es war so ruhig und wirklich traumhaft schön!

    Weiter ging es nach Maun. Teerstraßen sind hier Fehlanzeige, Pfützen und Matsch Standard. Wir fuhren mit Andreas Gabalier, Andrea Berg, Wolfgang Petry und Miki Krause gut gelaunt durch unzählige Pfützen. Ja, Lisa war DJ. Sie machte einen wirklich brillanten Job. :D
    "Mit diesem Auto werden wir nicht stecken bleiben." Es machte wirklich Spaß das Wasser auf allen Seiten des Autos aufspritzen zu sehen. Nächste Pfütze. Viel Matsch. Tiefes Wasser. Lass lieber den Weg außen herum nehmen. Rechts oder Links. Links. Gas. Gas. Rückwärtsgang. Gas. Nichts geht mehr. Wir stecken fest. :D
    Zwei Männer aus der französischen Schweiz hatten sich das Spektakel angeschaut. Sie konnten sich nämlich auch nicht entscheiden, welcher Weg der Beste sei. Der Linke wohl nicht. Also nahmen sie den Rechten und zogen uns aus dem Matsch. Ein Glück waren sie da. Sie erzählten, dass sie eine Pfütze weiter vor 5 Minuten stecken geblieben waren. Naja, weiter gings und das ohne weiteres Steckenbleiben!

    Die Zeit in Maun nutzten wir unsere Einkäufe aufzustocken, aufzutanken, den Reifendruck wieder leicht zuerhöhen und einen entspannten Abend auf dem Camping Platz zu verbringen.
    Am nächsten Tag ging es für uns über die nächste Grenze nach Namibia.

    Highlight der Tage: die sieben Löwen, die völlig unerwartet auf der Straße lagen/spazierten.

    🔜 Etosha Nationalpark, Namibia
    Czytaj więcej

  • Etosha & Palmwag

    25 stycznia 2023, Namibia ⋅ 🌩️ 26 °C

    Unser vorerst letzter Nationalparkbesuch stand an - es ging in den Etosha. Vor dem Gate fanden wir in unserer liebsten App iOverlander einen süßen Campinplatz, der super bewertet war. Und ab hier stieg die Anzahl an deutsch sprechenden Personen rapide. Das Namibia einst eine deutsche Kolonie war, wussten wir. Das in der Nebensaison jedoch so viele deutsche Touristen unterwegs sind, hat uns durchaus sehr überrascht.

    Im Vergleich zum Krüger und Chobe Nationalpark hatten wir trotz Regenzeit eine unglaubliche Weitsicht und recht wenig Buschland. Eine wunderschöne Landschaft durften wir durchfahren mit wirklich vielen Tieren. Solch große Giraffen und Zebra Herden hatten wir bisher noch nie gesehen. 30-40 Tiere pro Herde umringten uns. Es war unglaublich.

    Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Palmwag. Der Camping Platz Hais Ra lag jedoch einige Kilometer östlich. Dieser war eine Empfehlung von Isa und Leon und wir müssen sagen, er ist eine wirkliche Perle irgendwo im Nirgendwo.

    Das Betreiberpäärchen hat die Fläche unmittelbar vor Corona angemietet. Side Fact: hier in Namibia dürfen die Grundstücke auf dem Land nicht den einheimischen Stämmen abgekauft werden. Die meisten Besitzer einer Lodge mieten die Fläche nur und die Angestellten müssen vom einheimischen Dorf sein. Finden wir wirklich klasse!

    Wir bauten unser Camp unter einem Felsvorsprung auf, genossen den unglaublich schönen Sonnenuntergang und schliefen so gut wie lange nicht. Es war so ruhig wie noch nie auf unserem Camping Trip. Unglaublich wohltuend.

    Gerne wären wir noch eine Nacht geblieben. Jedoch wurden die noch verfügbaren Tage immer weniger, daher entschieden wir uns weiter zu fahren.

    Highlight der Tage: Live Musik auf dem Camping Platz im Süden des Etoshas.

    🔜 Brandberg & Spitzkoppe, Namibia
    Czytaj więcej

  • Brandberg & Spitzkoppe

    27 stycznia 2023, Namibia

    Weiter ging es 4 h in Richtung Spitzkoppe, wobei wir nach mehr als der Hälfte eine Kaffeepause in der White Lady Lodge bei der Brandberg Bergkette einlegten. Der höchste Berg Namibias Königstein mit knapp 2.700 müNN ist zugleich die höchste Erhebung des Brandbergmassivs.

    Es war erst kurz nach Mittag als wir die Lodge erreichten. Wir aßen eine Kleinigkeit, genossen eine kalte Cola am Pool und entschieden uns kurzerhand, dass wir hier eine Nacht verbringen wollen. Wir freuten uns über unsere spontane Planänderung und die Tatsache, dass wir den gesamten Nachmittag bei traumhaftem Wetter und einer tollen Sicht auf den Brandberg am Pool entspannen konnten.

    Erst abends hatten wir uns den Camping Platz genauer angeschaut und waren sehr positiv von den großen Plätzen mit Bäumen und wunderschönem Blick überrascht.

    Gut erholt ging es am nächsten Tag dann schließlich zur Spitzkoppe. Kurzer Tank- und Einkaufsstopp in einem mini kleinen Ort Uis, bevor wir nach 2 Stunden unser Ziel erreichten.

    Ein freundlicher Einheimischer machte uns darauf aufmerksam, dass unser Tankdeckel fehlte. So ein Mist. Die Wahrscheinlichkeit diesen wieder zu finden liegt bei nahezu 0%. Nach einer kurzen Rücksprache mit unserer Autovermietung klebten wir Panzertape über die Öffnung und waren erleichtert, dass sie uns in 3 Tagen einen passenden Deckel nach Swakopmund bringen würden. Wiedereinmal waren wir super zufrieden mit dem Kundenservice von Bushlore!

    Der Camping Platz neben der Spitzkoppe (ca 1.700 MüNN) ist sehr beliebt, da man wirklich unmittelbar neben dem Berg campen durfte. Der Blick ist einfach einzigartig und auch hier genossen wir die unglaubliche Ruhe in der Nacht.

    Highlight der Tage: die zwei zuckersüßen Erdmännchen bei der White Lady Lodge, mit denen man kuscheln und schmusen konnte.

    🔜 Swakopmund, Namibia
    Czytaj więcej

  • Swakopmund

    29 stycznia 2023, Namibia ⋅ 🌙 18 °C

    Zivilisation - nach vielen Tagen irgendwo im Nirgendwo endlich wieder Restaurants, Cafés, riesige Supermärkte uuuund vorallem mal wieder für ein paar Tage das Auto stehen lassen und zu Fuß unterwegs sein können.

    Wir genossen es sehr den ersten Nachmittag in Swakopmund einfach nur Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen unter Palmen bei blauem Himmel und Sonne.
    Das erste Mal seit Beginn unserer Reise fühlten wir uns wie in Deutschland.
    "Welchen Kuchen wollen Sie denn?" Deutsch. Alle sprechen hier deutsch.
    "Was haben Sie denn?"
    "Käsekuchen, Apfelkuchen, Kirsch-Sahnekuchen."
    Käsekuchen oder Cheesecake, wie es auf Englisch heißt, kannten wir im Ausland bereits. Schmeckt nicht wie bei Oma, aber okay. Wir versuchten es nochmal.
    Dieser Käsekuchen entsprach NICHT dem Cheesecake der letzten Monate. Er sah aus und schmeckte wie ein Käsekuchen aus einem Café in Deutschland. Wahnsinn. Pure Freude und Glück.

    Abends ging es gemeinsam mit Isa und Leon, die wir in Botswana und Namibia immer wieder getroffen hatten und einem weiteren Pärchen aus Estland zum Essen. Richtig leckeres Fleisch - perfekt gegart, toll gewürzt, super Preis. Fleisch in Afrika ist sogar für Lisa kein rotes Tuch und das will was heißen.

    Den nächsten Tag starteten wir mit der Little Five Tour in der Wüste. Die Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard) hatten wir bereits zu Hauf gesehen. Dieser Morgen zeigte uns viel kleinere aber mindestens genau so spannende Tiere der Wüste.
    Die Little Five bezeichnen Gekos, Schlangen, Skorpione, Chameleon und Käfer.
    Wir begaben uns in einer kleinen Gruppe mit unserem Guide auf Spurensuche. Und wurden bald fündig. Klopfkäfer, Puffotter, Schakale und der süßeste aller Kleintiere der Namib Dune Geko.
    Tolle Erfahrung mit vielen Infos zu den Tieren und Pflanzen der Wüste.

    Nachmittags gönnten wir uns ein Brotzeitbretterl im Biergarten mit nem Russn. A Traum.

    Der nächste Tag startete sehr früh. Denn für uns stand ein wirkliches Highlight an. Wir haben uns entschieden einen Heißluftballonflug über die Wüste zu machen. 30 Minuten nach Abfahrt mit dem Auto stoppten wir das erste Mal und prüften den Wind. Die Organisation scheinte skeptisch. Jetzt hieß es warten, wie sich Luftströme und Nebel entwickeln. Sieht besser aus. Weiter geht's. Wir stiegen aus. Der Korb wurde vorbereitet. Der Nebel noch am Himmel, der immer schneller auf uns zu kam. Dann traf die Pilotin die finale Entscheidung. Wir fliegen nicht.
    Wirklich schade für uns, allerdings größten Respekt an die Organisation an dieser Stelle auf das Einkommen zu verzichten und die Sicherheit zu priorisieren.

    Für uns ging es also zurück ins Bett für ein paar Stündchen bevor wir unglaublich lecker in einer Deutschen Bäckerei frühstückten. Nach 6 Monaten Reisen fühlte sich die Auswahl in der Bäckerei an wie im Himmel - bayrisches Krustenbrot, Kürbiskernsemmeln, Brezn, Croissants, Nutellastangen, ...was das Herz begehrte. Wir bekamen das Grinsen nicht mehr von den Lippen.

    Nachmittags fuhren wir zur Walfischbucht, an welcher es aktuell keine Wale gab, sondern etliche Flamingos. Wow.
    Wir machten noch einen kurzen Abstecher und hielten bei den Salt Pans südlich der Walfischbucht an. Hier wird in riesige Felder Meereswasser eingelassen und durch einen besonderen Trocknungsprozess Salz absorbiert. Hört sich unspektakulär an, sieht jedoch wunderschön aus. Ein pinkes Feld reiht sich an das Nächste. Abgefahren.

    Ein letztes Mal gab es an diesem Abend nochmal deutsche Hausmannskost. Zigeunerschnitzel mit Spätzle und Pommes und ne Schweinzhaxn mit Sauerkraut und Pommes. Lecker schmecker.
    Jetzt waren wir bereit weiter zu fahren.

    Highlight der Tage: die deutschen Backwaren und Fleischsalat, die wir übrigens auch auf Vorrat für die nächsten Tage gekauft hatten

    🔜 Die letzten Tage in Namibia
    Czytaj więcej

  • Die letzten Tage in Namibia

    3 lutego 2023, Namibia

    Vor einigen vielen Jahren entschied sich der internationale Astroverbrand, in welchem Land die offiziellen Sternwarten stehen sollten - Namibia oder Chile. Die Entscheidung fiel auf Chile. Namibia musste also auch wundervolle Sternenhimmel ohne viel Luftverschmutzung haben, dachten wir uns...
    Unsere letzten Tage in Namibia standen an. Einen wirklich wirklich tollen Sternenhimmel hatten wir jedoch noch nicht gesehen. Lag wahrscheinlich auch daran, dass wir meist gegen 22 Uhr todmüde ins Bett fallen.

    Lisa und Sternenhimmel ist eine ganz große Liebe. Daher wollten wir einmal in den drei Wochen die Nacht zum Tag machen. Also schliefen wir eine Nacht in der Wüste. In unserer kleinen Hütte konnte man das Bett auf den Balkon schieben - welches nach 3 Wochen Camping zudem unglaublich bequem war.  22 Uhr, 23 Uhr,... leicht bewölkt, Mondschein. Hm...war wohl ein teurer, sternenarmer Spaß. Wir entschieden uns auf den Hotelangestellten zu hören und stellten den Wecker auf 3 Uhr.

    Der Mond ging nach und nach unter. Die Sterne wurden immer heller. Wir fanden uns Mitten in der Milchstraße wieder. Umringt von unendlich vielen Sternschnuppen. Das war wohl der schönste Sternenhimmel, den wir je gesehen haben.

    Den nächsten Halt machten wir in Kollmannskoppe, unweit von Lüderitz, eine nicht mehr bewohnte, im Sand versunkene, deutsche Geisterstadt. Früher war dieser Ort sehr reich, da hier die ersten Diamanten Namibias gefunden wurden. Unsere deutsche Stadtführerin zeigte uns die Schlachterei, den Eismann, das Krankenhaus und all die weiteren Gebäude, die auf deutsch beschriftet wurden. Ein wirklich spannender Abstecher in die deutsche Vergangenheit Namibias.

    Weiter ging es für uns in Richtung Fish River Canyon. Leider darf man aktuell nicht im Canyon wandern, da es zu heiß ist. Und ja, wir können bestätigen, selbst außerhalb des Canyons war es bullig heiß. Wir fuhren Aussichtspunkte ab, spazierten entlang der Canyonklippe und genossen eine ganze Weile die Aussicht.

    Dies war das letzte Highlight für uns in Namibia. Denn am selben Tag ging es für uns über die Grenze zurück nach Südafrika.

    Highlight der Tage: das super bequeme und kuschelige Bett auf dem Balkon unterm schönsten Sternenhimmel der Welt mit dem besten Freund der Welt

    🔜 Pretoria & Sodwana Bay, Südafrika
    Czytaj więcej

  • Pretoria & Ostküste Südafrikas

    7 lutego 2023, Afryka Południowa

    All die großartigen Erlebnisse, die wir die letzten Wochen erleben durften, mussten wir jetzt erst einmal verarbeiten.

    Wir buchten für einige Tage ein kleines, süßes Airbnb in Pretoria. Die Tage verbrachten wir mit langem Ausschlafen, Schlendern durch die Menlyn Mall UND wir trafen uns mit Bekannten, die wir vor sechs Jahren kennengelernt hatten. Es war wirklich schön Garth, Danie und Matt wiederzusehen und wir freuen uns schon jetzt auf ein Bier in München!
    Für den letzten Abend haben uns unsere Airbnb Vermieter zum Grillen eingeladen - ein wirklich "lekker" Abend mit gutem Essen, tollem Wein und eiskaltem Jägermeister.

    Nach diesen entschleunigenden Tagen ging es für uns so richtig los mit unserem Südafrika Roadtrip 2.0. Dieses Mal ohne die Eltern von Max, aber erst einmal in die selbe Richtung. Wir steuerten die Ostküste an. Dieses Mal nicht St. Lucia, sondern Sodwana Bay. Diese Ecke des Landes ist besonders bekannt für die traumhaften Strände und ihre unglaubliche Unterwasserwelt.
    Leider wurden wir mir Dauerregen begrüßt - die Regenzeit in Südafrika werden wir die nächsten Tage noch häufiger zu spüren bekommen.

    Trotz Regen, grauem Himmel und viel Wind entschieden wir uns zu tauchen. Das erste Mal seit unserem Tauchkurs in Utila, Honduras. Drei Stunden später und wir bereuten nichts - die beiden Tauchgänge haben sich gelohnt! Die Unterwasserwelt war einfach unglaublich schön - viele Fischschwärme, so bunt und wirklich vielfältig.
    Trotzdem entschieden wir uns frühzeitig weiter in Richtung Süden zu fahren. Der Wetterbericht sagte ein übles Unwetter an, welches wir lieber umgehen wollten.

    Daher ging es für uns weiter nach Coffee Bay. Nach der wirklich holprigen Anreise (wir haben noch nie eine Straße in so schlechtem Zustand erlebt und davon gibt es viele in Südafrika - Schlaglöcher überall, Meter tief), begrüßte uns die Sonne und das Meeresrauschen.
    Jetzt freuten wir uns auf die beiden Surfkurse am nächsten Tag.
    Das Wetter spielte super mit, die Wellen waren Anfänger geeignet (das erste Mal, dass Lisa auf einem Surfboard stand) und durch unseren Surflehrer dauerte es nicht lang bis eine neue Wellenreiterin geboren war.
    Den nächsten Tag verbrachten wir komplett am Strand und versuchten immer wieder unsere Skills zu verbessern.
    Es hat super viel Spaß gemacht. Einfach unglaublich wie schnell wir in zwei Tagen Fortschritt erzielen konnten. Wir sind schon gespannt, wo wir als nächstes die Wellen reiten können.

    Und auch Coffee Bay verließen wir schneller als erwartet, um vor dem Regen zu fliehen. Auf in Richtung Garden Route!!!

    Highlight der Tage: die erfolgreichen Surfstunden - es ist einfach schön auf der Reise immer wieder neue Hobbies zu erlernen!

    🔜 George/Wilderness, Südafrika
    Czytaj więcej

  • Garden Route in Südafrika

    18 lutego 2023, Afryka Południowa ⋅ ⛅ 21 °C

    Unendliche Windparks, weitläufige Bergketten, traumhaft schöne Strände - wir waren also zurück an der wunderschönen Garden Route.

    Wir buchten uns für fünf Tage eine kleine süße Wohnung in George von wo aus wir Tagesausflüge in alle Himmelsrichtungen unternehmen konnten.
    So genossen wir eine kurze aber schöne Wanderung in Wilderness zu einem kleinen Wasserfall. Machten einen Ausflug in das Örtchen Prince Albert im Hinterland der Karoo und kamen in einen kalten und richtig starken Regenschauer während einer Wanderung durch die atemberaubende Klippenlandschaft des Robberg Nationalparks. Besonders freuten wir uns jedoch auf die Erkundung des Tsitsikama Nationalparks. Die Küsten und Berglandschaft der Region ließ unser Herz immer und immer wieder höher springen. Der Traum von einer Ferienwohnung an der Garden Route nahm Tag für Tag zu.

    Zwei Mal waren wir mit Christopher, einem ehemaligen Arbeitskollegen von BMW von Lisa, und seinem Mann essen. Wie durften sogar die herzigen Kinder der beiden kennenlernen.

    Wir hatten super schöne Tage an der Garden Route und genossen die Zeit in vollen Zügen.

    Abschließend entschieden wir uns zur Abwechslung nicht entlang der Küste nach Kapstadt zurück zu fahren, sondern im Landesinneren. Die Route 62 erstreckt sich von Oudtshoorn nach Asthon und führt somit durch die wundervolle Karoo. Durch kleine süße Örtchen und über Bergpässe mit traumhaftem Blick genossen wir die Autofahrt.

    Highlight der Tage: Wiedersehen mit Christopher und die unglaublich leckere Pizza bei Enrico in Keurboomstrand

    🔜 Franschhoek, Südafrika
    Czytaj więcej

  • Franschhoek

    24 lutego 2023, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 28 °C

    Bevor wir unsere letzten Tage in Südafrika in Kapstadt verbringen werden, gönnten wir uns noch ein paar Tage in unserer liebsten Weinregion der Welt.

    Dieses Mal lag der Fokus jedoch nicht auf den Weingütern von Stellenbosch, sondern Franschhoek. Wir hatten extra im Voraus Führungen und einen Tisch bei Babylonstoren und Rupert & Rothschild reserviert, zwei der exklusivsten Güter der Region. Und wir müssen sagen, es hat sich gelohnt. Zwei wirkliche Perlen mit traumhaften Anwesen, leckerem Essen und unheimlich gutem Wein.

    Highlight der Tage: das Weingut Babylonstoren mit seinen traumhaften Gärten

    🔜 Kapstadt, Südafrika
    Czytaj więcej

  • Kapstadt

    26 lutego 2023, Afryka Południowa ⋅ ☀️ 20 °C

    Die letzten Tage in Südafrika stehen also an. Wir können es kaum fassen, dass die 2,5 Monate schon wieder vorbei sind. Und besonders traurig sind wir über das Ende der Zeit, da wir uns auch dieses Mal wieder unglaublich wohl in unserer zweiten Heimat gefühlt haben.

    Wir nutzten unser Auto noch einmal so richtig aus - fuhren vorbei an Muizenberg, über den Boulders Beach an das Kap, wo wir in einer wirklich schön angelegten Strausenfarm ein Straußensteak hatten.
    Am Eingang zum Kap der Guten Hoffnung entschieden wir uns spontan die 30€ Eintritt pro Person nicht zu zahlen, sondern wieder zurück in Richtung Stadt zu fahren. Wir waren beide bereits am Kap, daher war uns der Eintritt schlicht zu teuer und es war auch einfach viel zu viel los.

    Somit ging es weiter vorbei an Traumstränden, entlang des Chapman Peak Drives bis nach Hout Bay. Wir waren gerade so noch rechtzeitig am Habour Bay Market, um entspannt über den Markt schlendern zu können und eine Kugel Eis zu genießen 😁

    Unser Ziel für heute war ein kleines süßes Airbnb in bester Kapstadt Lage - unser Zuhause für die letzten Tage in Südafrika.

    Die nächsten Tage verbrachten wir ganz entspannt mit Dingen, die wir lange nicht gemacht hatten. Wir waren zum Beispiel Klamotten shoppen, da Lisa zum Geburtstag ein Abendessen in einem edlen Restaurant bekommen hatte, welches wir am letzten Abend in Kapstadt genießen durften. Unser Kleiderschrank bzw. aktuell eher unser Rucksack gab leider nichts passendes für solch einen Anlass her und somit musste wohl oder übel aufgerüstet werden.

    Nebenbei verbrachte Lisa einige Zeit im Nagelstudio und genoss nochmal so richtig die günstigen Preise für Mani- und Pediküre, bevor die Preise in Australien uns aus den Latschen hauen werden.

    Und auch für weitere Notwendigkeiten nahmen wir uns Zeit - endlich wieder zum Friseur und Wäsche waschen, was das Zeug hält.😅

    Neben dem Geburtstagsessen hatten wir noch eine Aktion in Kapstadt vor - wir wollten das erste Mal GEMEINSAM auf den Tafelberg. Da wir eher im Fauli-Modus unterwegs waren, nahmen wir ganz entspannt die Gondel. Oben angekommen suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen mit tollem Blick auf die Stadt. Wie immer stellten wir unsere GoPro auf einen Stein, um später die insbesondere von Lisa heißgeliebten Päärchenbilder aus dem Video zu schneiden.
    Wir starteten die GoPro, standen in Position, von hinten, von vorne und plötzlich kniete Max sich hin. Nein, sein Schuh war nicht offen und seine Hände auch nicht leer. Er öffnete eine kleine, rote Box und ein wunderschöner Ring glitzert Lisa entgegen.
    Die Antwort von Lisa war JA! Die Frage könnt ihr euch sicher denken. So viel Freude, so viele Glücksgefühle, so viel Liebe. Es war perfekt.

    So überrascht wie Lisa war, so überrascht waren auch unsere Familien. Die Vorfreude auf die Hochzeit steigt.

    Der letzte Tag in Kapstadt war geprägt von einem Dauerstrahlen in Lisas Gesicht und dem ständigen Blick auf die linke Hand, um sicher zu gehen, dass alles kein Traum war. Dieses wundervolle Glücksgefühl wurde nur minimal abgeschwächt durch die Tatsache, dass mal wieder richtig gepackt werden musste. Spaßig wars nicht, aber okay, gehört halt dazu 😅

    Abends warfen wir uns in unsere neu gekaufte Robe und genossen im 37. besten Restaurant der Welt ein unglaublich leckeres japanisches 7-Gang-Menü. Besser hätte der Moment nicht sein können.

    Wir verlassen schweren Herzens Südafrika, freuen uns jedoch auch unglaublich arg auf die kommenden Monate in Australien.

    Highlight der Tage: die schönste Überraschung der Welt! 💍

    🔜 Perth, Australien
    Czytaj więcej

  • Der Norden der Westküste Australiens

    3 marca 2023, Australia ⋅ 🌬 31 °C

    Das erste Mal Australien. So ziemlich jeder, der schon einmal hier war liebt das Land. Wir konnten uns noch nicht vorstellen, dass jemals ein Land für uns an Südafrika ran kommen könnte. Trotzdem freuten wir uns und waren sehr gespannt.

    Willkommen in Down Under. Die aktuelle Temperatur beträgt 28 Grad. Keine Wolken, kein Wind. Der Pilot und wir waren uns einig - ein perfekter Tag, um in Australien anzukommen.

    Die ersten Tage verbrachten wir in Perth mit einer kurzen Stadtführung, spazieren im Kings Park und im super süßen Vorort Fremantle. Wir genossen die Sonnenstrahlen, die wirklich freundlichen Leute, die sauberen Straßen, die kostenlosen Öffentlichen Verkehrsmittel in der Innenstadt von Perth, die allgemeine Ordnung und Struktur in dieser Stadt.

    Montagmorgen. Lisa packte die letzten Kleinigkeiten in die Rucksäcke, als Max mit unserem Zuhause der nächsten 2,5 Wochen vorfuhr. Alt, etwas ranzing, trotzdem super teuer, ... Camper in Australien. Die Gerüchte die man so hört sind also wahr. Ein Vorteil hat's dennoch, denn was schon kaputt ist, kann man nicht noch kaputter machen. Aber wieso hatten wir dann noch gleich eine Vollkasko abgeschlossen?! Immer wieder kommt bei uns das deutsche Verlangen nach Sicherheit durch 🤷‍♀️

    Los geht's. Die Straße entlang der Küste entschädigt so ziemlich alles. Ein wunderschöner Strand nach dem anderen. Türkisblaues Wasser. Sonne pur. Es war wie im Film. Unser erster richtiger Stopp war Monkey Mia, was auch der nördlichste Punkt unseres Trips darstellt.

    Wir hatten auf dem Weg 8 Kängurus gesehen, leider jedoch alle überfahren. Wirklich traurig. Es musste ganze 4 (!!!!) Tage dauern, bis wir die ersten Hüpfenden sehen durften.

    Wir verbrachten traumhafte Tage beim Schwimmen am Shell Beach, Spazieren gehen an der Little Lagoon, Eiskaffee trinken mit toller Aussicht und beim Delfine und Haie beobachten.

    Weiter ging es für uns wieder südlich in den Kalbarri Nationalpark. Das Örtchen und die gesamte Umgebung hat uns  begeistert. Endlich konnten wir wieder längere Wanderungen durch den Nationalpark in Angriff nehmen. Unser erstes Ziel diesmal war das bekannte Natures Window, von welchen wir eine tolle Aussicht genießen durften. Da nicht viel los war, stellten wir uns den Rest des Nachmittags auf den Parkplatz der Blue Holes mit dem Camper Popo in Richtung Meer. Mit geöffneter Rückentür lagen wir im Bett und genossen das Meer.

    Auf dem Weg zurück nach Perth machten wir noch einen Stopp in der Pinnacles Wüste. Beeindruckend. So eine Wüste hatten wir in der Tat noch nicht gesehen. Der Stopp hat sich gelohnt.

    Am 12.03. steht seit Peru ein dickes, fettes Kreuz im Kalender. Wir konnten nämlich Karten für das Ed Sheeran Konzert in Perth ergattern. Voller Vorfreude waren wir einige Stunden zu früh am Stadion und genossen die ausgelassene Atmosphäre.
    Nach den beiden wirklich guten Vorbands ging es dann endlich los. Zwei Stunden (sogar etwas länger) Ed Sheeran pur. Wahnsinn. Unglaublich. Unfassbar wie gut, wie perfekt dieser Künstler performt. Es war ein so schönes Erlebnis.

    Highlight der Tage: die Zeit am Strand bei den Blue Holes & auf jeden Fall das Ed Sheeran Konzert!!!!

    🔜 Süden der Westküste, Australien
    Czytaj więcej

  • Der Süden der Westküste Australiens

    13 marca 2023, Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach unserem großen Highlight - dem Ed Sheeran Konzert - am vergangenen Wochenende ging es für uns auf das letzte Abenteuer im Westen Australiens. In den verbliebenen Tagen haben wir uns vorgenommen den Süden der Westküste zu erkunden. Und tatsächlich war dieser völlig anders. Zum einen gab es nun viele kleine und süße Städtchen, wie Bunburry oder Margarete River in denen wir traumhafte Spaziergänge machten. Und zum anderen gab es nun auch Kängurus, die noch lebendig durch die Gegend hüpften! Wir waren definitiv überrascht, als wir die ersten Kängurus am Abend an unserem Campsite vorbeihüpften sahen.

    Neben den Spaziergängen verbrachten wir tolle Stunden an traumhaften Stränden und konnten diesmal die Drohne so richtig ausnutzen! Etwas kälter als im Norden war das Wasser zwar, aber die Schönheit wirklich unbeschreiblich! Da kommen bisher nur die Strände der Bahamas ran!

    Alles in allem verbrachten wir tolle 10 Tage entlang der Küste über das Südkap bis an die Walbucht in Bremer Bay!

    🔜 Cairns, Ostküste

    Highlight: die traumhafte Wanderung in Albany entlang des Grats mit permanentem Blick auf die Traumstrände des indischen Ozeans
    Czytaj więcej

  • Der Norden der Ostküste Australiens

    29 marca 2023, Australia ⋅ ☁️ 28 °C

    Das Boarding startet in 5 Minuten. Gleich geht es los für uns nach Stunden des Wartens an die Ostküste nach Cairns. Die Westküste Australiens hat uns so positiv überrascht, dass wir jetzt wirklich gespannt auf die andere Küste waren. Hier spielt sich bekanntlichermaßen der ganze Trubel ab.

    Achtung eine Durchsage. Es betrifft alle Passagiere der Jetstar Flüge nach Cairns und Melbourne. Die Flüge werden gecancelt. Die Luftsicherung hat einen Systemausfall. Es dürfen heute keine Flugzeuge mehr starten. Frühester Start morgen Nachmittag. Die Fluggesellschaft übernimmt keinerlei Kosten für Taxi, Hotel oder Verpflegung.

    Eine solche Hiobsbotschaft abends um 23:30 Uhr lässt kurzzeitig den Puls in die Höhe schießen. Ebenso schnell stiegen die Hotelpreise in Perth. Unter 150€ für ein Hostelzimmer plus 50€ Taxi one way war nichts mehr zu bekommen. Ein Glück waren wir ausgestattet und entschieden uns kurzerhand die Zeit am Flughafen totzuschlagen. Wir packten unsere Isomatten und Schlafsäcke aus und richteten unser Quartier für die nächsten 16 Stunden ein. Ein Glück waren die FlughafenmitarbeiterInnen so freundlich und zeigten uns den ruhigsten Platz in der Flughafenhalle. Nach einigen Diskussionen ergatterte Max auch noch etliche Verpflegungsgutscheine, so dass die horrenden Preise am Flughafen egal wurden und ein köstliches Frühstück vor uns lag.

    Der Flug verlief dann schlussendlich gut und so konnten wir unseren Camper, der bereits einen Tag auf uns wartete, abholen. Absolut nicht happy über den unpraktischen Ausbau des Jucy Campers, der kein Schnäppchen war, starteten wir etwas entnervt in unser Abenteuer.

    Erstes Highlight: Tauchen im Great Barrier Reef!

    Hier erlebten wir das erste Mal eine ganz andere Taucherfahrung. Mit einem riesigen Schiff und mindestens 50 TaucherInnen an Board machten wir uns auf den Weg in Richtung Great Barrier Reef. Die unruhige See ließ selbst Max Tabletten schlucken und beten, dass das Frühstück bleibt wo es war. Kaum waren wir im Wasser bzw. unter Wasser waren die Beschwerden weg.
    Das musste man erstmal sacken lassen - wir tauchen im Great Barrier Reef - ein Traum wird wahr. Und damit einher ging der nächste wahrwerdende Traum - ein 2,5 Meter langer Riff Hai entspannte sich auf dem Meeresgrund nur ca. 7 Meter von uns entfernt. Das war unglaublich. Es waren zwei wirklich schöne Tauchgänge, ein traumhaftes Riff, eine tolle Unterwasserwelt.

    Down South hieß es absofort für uns. Vorbei am Mission Beach, über den Wallaman Wasserfall, weiter zum Whitehaven Beach. Wir genossen an jedem Stopp wunderschöne Wanderungen entlang der Küsten und Traumstrände. Besonders positiv hat uns der australische Regenwald überrascht.

    Highlight der Tage: Der Riff Hai im wirklich schönen Great Barrier Reef.

    🔜 Fraser Island & Brisbane, Ostaustralien
    Czytaj więcej

  • Brisbane, Sunshine & Gold Coast

    6 kwietnia 2023, Australia ⋅ ☁️ 23 °C

    Weiter ging es down south in Richtung Brisbane. Doch bevor es für uns nun endlich städtischer wurde, machten wir noch zwei besondere Stopps.

    Numero 1: Agnes Water, einem wirklich süßen kleinen Örtchen direkt am Meer. Hier wollten wir uns endlich mal wieder aufs Surf Board schwingen. Nur leider machte uns das Wetter einen ziemlich großen Strich durch die Rechnung. Einen solchen Regen inkl. Gewitter hatten wir seit Ewigkeiten nicht erlebt. Es schüttete aus Kübeln und somit waren wir Schön-Wetter-Surfer bei einem Kaffee am entspannen.

    Passend nach dem Mittagessen hörte es auf. Wir entschieden uns trotz dem grauen Himmel einen Coastal Walk zum Red Rock zu starten. Online hatten wir so viele positive Kommentare gelesen, dass uns das unsichere Wetter nicht abhalten konnte. Zum Glück - es war eine der schönsten Wanderungen in Australien. Entlang der Steilküste, runter zu wundervollen Buchten und das absolute Highlight waren unzählige Kängurus am Strand in freier Wildbahn mit Babys im Beutel. Dieser Anblick machte uns unglaublich glücklich, so dass der plötzliche Platzregen und der 2km Sprint zum Auto unserer Freude auch nichts abhaben konnte.

    Numero 2: Natürlich dürfte auch bei unserer Reise Fraser Island nicht fehlen. Da wir ohne 4x4 unterwegs sind, buchten wir eine geführte Tour, die jedoch nicht die klassischen Tourispots anfuhr, sondern auf der anderen Seite der Insel - der Unerschlossenen - ein wirklich tolles Programm bot. Wir machten eine Kajaktour durch einen Mangrovenwald, ließen uns im Bach auf einer Schwimmnudel ins Meer treiben, tubten über das Meer und schnorchelten mit Schildkröten. Es war eine wirklich spaßige Tour.

    Nächster Stopp SUNSHINE COAST. Der Name hielt was er verspricht. Sonne pur. Wie durften einen wirklich tollen Abend bei australischem Barbeque mit Flo und Eve verbringen. Flo ist der Bruder von Freunden aus der Heimat. Wir haben mega lecker - Krokodil & Känguru- gegessen und einige spannende Insights zu Australien aus erster Hand bekommen.

    Nachdem wir die Sunshine Coast und Noosa durch viele Spaziergänge erkundet hatten, ging es für uns für drei Tage nach Brisbane. Lecker Sushi und eine wirklich schöne und vor allem moderne Innenstadt überraschten uns! Endlich mal wieder Big City Life!

    Auf unseren letzten Stopp im Bundesstaat Queensland freuten wir uns ganz besonders. Vor einigen Tagen hatte Lisa erfahren, dass ihr Großcousin Marius (den sie bisher nur vom Sehen kannte) an der Gold Coast lebt. Kurz zusammen auf Instagram geschrieben und schon wurden wir super lieb eingeladen. Wir verbrachten einen tollen Abend bei selbst gekochten Spätzle und Schnitzel und guten Gesprächen. Am nächsten Tag wollten wir uns eigentlich weiter auf den Weg machen. Allerdings regnete es. Da wir uns so wohl fühlten und Marius uns anbot noch eine Nacht zu bleiben, entschieden wir uns kurzerhand dies zu tun. Wir quatschten den ganzen Tag, als würden wir uns schon ewig kennen, die Zeit verging wie im Flug, dieser Tag tat einfach unglaublich gut.

    Den nächsten Tag verbrachten wir dann bei der Byron Bay, wo wir endlich surfen konnten. Die Wellen waren zwar etwas zu stark, aber immerhin mal wieder auf dem Board gelegen😁

    Highlight der Tage: die zuckersüßen Kängurus in freier Wildbahn

    🔜 Sydney, Blue Mountains, Canberra & Melbourne
    Czytaj więcej

  • Sydney und Melbourne

    11 kwietnia 2023, Australia ⋅ ☁️ 17 °C

    Nun brachen sie also an - unsere letzten Tage in Australien.

    Nachdem wir einen entspannten Aufenthalt in Byron Bay hatten, ging es für uns wieder auf die Straße - nächster halt Sydney.
    So fuhren wir einige Stunden bis wir auf dem Camping Platz in Sydney ankamen. Besser als gedacht, war unser Fazit! Und das Metro System von Sydney war wohl das Fortschrittlichste, welches wir auf der Reise bisher gesehen hatten. Einfach die Kreditkarte an den Scanner halten & los. Angekommen in der Innenstadt wurden wir gleich wieder überrascht. Es war zwar Ostern, aber die Straßen bei weitem nicht so voll als erwartet. Und so verbrachten wir die nächsten Tage bei langen Spaziergängen durch Sydney, unzähligen Fotos des Opernhauses, einer für Australien wirklich guten Free Walking Tour und einem Tagesausflug nach Manly!

    Nach Sydney stand für uns ein kurzer Zwischenstopp in den Blue Mountains auf dem Plan. Das Wetter war jedoch etwas wechselhaft, weswegen wir die geplante Wanderung kurzerhand ausfallen ließen und uns auf den Weg nach Melbourne mit kurzem Zwischenstopp in Canberra machten. Über Canberra gibt es gar nicht so viel zu erzählen. Die Stadt wurde extra gebaut, da sich Melbourne und Sydney nicht auf eine Hauptstadt einigen konnten. Wenig spektakulär ist es dann auch. Ein paar nette Regierungsgebäude und Museen und das war es dann auch.

    Ganz im Gegensatz zu Melbourne! Hier gaben wir unseren Camper zurück und durften das erste Mal seit langem wieder eine Wohnung beziehen - für uns richtiger Luxus nach den vergangenen Wochen im Camper!
    Bei leckerem Kaffee, tollem Essen und einer atemberaubenden Musical Aufführung von Harry Potter ging unser Abenteuer Australien zu Ende!

    Bis bald Australien✌️

    Highlight der Tage: Die unglaubliche Aufführung von Harry Potter!

    🔜 Bali, Indonesien
    Czytaj więcej

  • Bali & Nusa Penida, Indonesien

    18 kwietnia 2023, Indonezja ⋅ ☁️ 28 °C

    Uns fiel es durchaus schwer Melbourne zu verlassen, da wir die Stadt in kurzer Zeit echt liebgewonnen hatten.
    Und trotzdem freuten wir uns auf einen neuen Kontinenten, auf eine neue Kultur, auf ein anderes Klima.

    Und davon haben wir trotz Landung um 10 Uhr abends direkt eine volle Dröhnung abbekommen. Asiatisch aussehende Leute begrüßten uns, wir versuchten uns im Gewusel des Flughafens zurecht zu finden, fuhren für die Anzahl an Autos und Roller auf viel zu engen Straßen und freuten uns über eine gut funktionierende Klimaanlage im Auto, denn die hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit trieben direkt den Schweiß auf die Stirn.

    Wir freuten uns über unsere kleine süße Unterkunft auf Bali, die uns wie eine grüne Oase im Hinterhof vorkam. Die nächsten Tage verbrachten wir mit leckerem Essen - das endlich wieder super günstig war, Massagen und dem Organisieren der anstehenden Tage.
    Canggu ist berühmt für eine entspannte Atmosphäre, gute Surfspots und stylische Restaurants. Für unsere ersten Tage perfekt, jedoch nicht zu 100% unser Ding. Leider war der Strand und die Straßen voll mit Müll. Wir hatten uns das "Paradies Bali" etwas anders vorgestellt.

    Bevor es für uns weiter ging haben wir Simone und Nico aus der Heimat von Max getroffen. Die beiden haben zwei Monate nach uns ihre Weltreise gestartet. Es war ein wirklich entspannter Tag gemeinsam in einem Beachclub. Wir konnten einige Tipps ergattern und haben daraufhin unsere Unterkunft in Ubud für den nächsten Tag storniert und uns für die weniger touristische Gegend Sidemen entschieden.

    Und wir haben die Entscheidung nicht bereut. Dieses kleine Dörflein liegt in Mitten wunderschöner Reisterrassen. So ruhig und wunderschön. Wir mieteten einen Roller und erkundeten die Umgebung und waren wirklich begeistert.

    Nach tollen vier Tagen ging es für uns weiter auf die Insel Nusa Penida. Wir hatten vorab viele wirklich schöne Bilder gesehen und die Stunde Fahrt mit der Fähre stellte keine Herausforderung dar. Also hieß es hier auch wieder für uns, ab auf den Roller und los geht's.

    Wir erkundeten die unzähligen Insta-Spots und waren auf der ganzen Reise bisher leider noch nie so enttäuscht und abgeneigt von einer Gegend.
    Die Fotoperspektive ist ein Traum, dreht man sich jedoch einmal im Kreis sieht man nur Menschenmassen und Müll - Berge von Müll. Die einspurigen Straßen waren wuslig, überall Rollerfahrer und Autos.
    Selbst beim Tauchgang, auf den wir uns wirklich freuten, sah man hauptsächlich Boote und Taucher. Die wirklich riesigen Mantarochen entschädigen jedoch etwas.

    Alles in allem würden wir die Insel nicht empfehlen. Unser nächster Stopp machte jedoch so einiges wieder wet.

    Highlight der Tage: die traumhaften Reisfelder von Sidemen

    🔜 Nusa Lembongan, Indonesien
    Czytaj więcej

  • Nusa Lembongan & Lombok, Indonesien

    29 kwietnia 2023, Indonezja ⋅ ☁️ 28 °C

    Zum Glück haben wir diese Entscheidung getroffen - wir fahren nicht direkt nach Lombok, sondern verbringen noch ein paar Tage auf Nusa Lembongan. Nur 10 Minuten brauchte das Boot, was so groß wie eine Nussschale war. Uns empfingen direkt RollervermieterInnen, die unser Interesse direkt erkannten. Wie soll es denn anders sein?! Der Popo tut zwar schon seit Tagen weh, aber was solls. Wir konnten uns kein besseres Gefährt vorstellen, um die Insel zu erkunden.

    Auch diese Unterkunft war wirklich süß, mit Pool und Blick aufs Meer. Das wir die Hütte mit einer Ratte teilten, erfuhren wir zum Glück erst 10 Minuten vorm Check-out, als sie mal eben Tschüss sagen wollte.

    Nusa Lembongan ist schnell erkundet, da die Insel lediglich 8 km^2 fasst. Doch um die unzähligen Restaurants und Cafés direkt am Strand alle auszuprobieren dauert es eine Weile. Immer wieder legten wir Zwischenstopps ein, um die sauberen Strände mit türkisblauem, klarem Wasser zu genießen. Wirklich paradiesisch.

    Von Nusa Lembongan aus führt eine kleine gelbe Brücke zur Insel Nusa Ceningan, auf welcher keine Autos fahren sondern lediglich Roller. Super schön, um von einem Cafe zum nächsten zu hüpfen, die kleinen Buchten zu erkunden oder etwas Zeit in einem der unzähligen Beach Clubs zu verbringen. Auf dieser Insel durften wir die beste Bowl genießen, die wir je schon gegessen haben. Der Hauptgrund, wieso wir an jedem einzelnen Tag dort frühstücken waren.

    Wir liebten die Atmosphäre der Insel und hätten gut noch ein paar Tage länger auf den beiden Inseln entschleunigen können.

    Doch für uns ging es weiter nach Lombok.
    3 Stunden mit der Fähre vorbei an den Gili Inseln, legten wir an und stellten auf den Fahrt zum Hotel fest, dass es hier eine unglaubliche Infrastruktur gibt - ausreichend breite Straßen, geordneter Verkehr.

    Unsere Körper signalisierten uns, dass wir genau jetzt etwas Erholung und Ruhe brauchten. Die letzten Wochen in Australien haben wir mit unserem Camper sehr viele Kilometer gemacht, jetzt war es an der Zeit mal 5 Tage nichts zu erkunden und nichts zu erleben. Daher buchten wir ein tolles Hotel mit schönem Strand & Pool und machten einfach mal nichts.
    Max hat etwas Schwierigkeiten mit nichts tun, daher absolviete er mal eben noch drei Bewerbungsgespräche. Perfektes Timing - Suiteupgrade, stabiles Internet und regelmäßige Massagen.

    Schade, dass wir die Insel nicht besser kennenlernen konnten, jedoch wollten wir ja auch zukünftig noch unentdeckte Orte auf unserer Reiseliste haben.

    Highlight der Tage: die Peanutbutter Bowl im kleinen lokalen Retsaurant auf Nuda Ceningan

    🔜 Java & Sumatra, Indonesien
    Czytaj więcej

  • Java & Sumatra, Indonesien

    4 maja 2023 ⋅ 🌧 31 °C

    Nach unseren ersten 3 Wochen voller Erholung auf Indonesien startete nun unser großes Abenteuer in Asien - der Dschungel von Sumatra und Java. Doch dieses Abenteuer wagten wir nicht alleine. Recht spontan entschied sich Basl nach einem Auslandsaufenthalt in den VAE uns besuchen zu kommen.

    Da wir einen recht straffen Zeitplan vor uns hatten, buchten wir uns einen Fahrer, der uns die nächsten 4 Tage durch Java fuhr. Die erste Station war die Teeplantage Wonosari Tea Plantation. Hier startete das Motto der nächsten Tage - Basel rennt wie verrückt vorneweg, während Lisa und Max schwitzend nachkriechen😅
    Nach der schönen Wanderung durch die Teefelder sprangen wir wieder für etliche Stunden in unser Auto, aßen Nasi Goreng in lokalen Restaurants und tranken gemütliche Feierabendbiere.

    Nach einer abenteuerlichen Wanderung zu dem wunderschönen Wasserfall Tumpak Sewu bauten wir unser Zelt im Mount Bromo Nationalpark auf. Hier machten wir Brotzeit und gingen früh ins Bett. Der nächste Morgen hielt einen unglaublichen Blick auf den Mount Bromo für uns bereit. Einfach wunderschön!

    Als letztes Highlight hatten wir den aktiven Vulkan Ijen auf dem Schirm. Hier starteten wir bereits um 2 Uhr Nachts, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein - leider war es viel zu bewölkt für die liebe Sonne, daher unser Fazit "Naja, passt schon"😅

    Nach der intensiven Zeit auf Java flogen wir auf Sumatra. Kurz vor Abflug erhielten wir jedoch einen verwirrenden Anruf "your luggage is not on Board. There is a Powerbank". Powerbank? Nö, die haben wir bei uns - BASL WAS HAST DU GEMACHT?!
    Nach langer Diskussion kamen wir zu der Erkenntnis, dass Basl Vulkangestein in seinen Rucksack gesteckt hatte. Keine schlaue Idee!

    Angekommen auf Sumatra kamen also nur 2 Gepäckstücke an. Dennoch machten wir uns auf den Weg nach Bukit Lawang - einem idyllischen Ort im Dschungel von Sumatra und gleichzeitig das Tor zu einem von 2 Orten auf der Welt mit Orang Utans. Hier gingen wir auf eine 3 Tageswanderung durch die Wälder Sumatras auf der Suche nach diesen aufregenden Primaten. Und wir fanden sie - einfach unglaublich!

    Mit dieser einmaligen Zeit endete auch unsere tolle Zeit auf Indonesien. Es begann Mau und wurde immer besser! Wir sind sehr froh, dass wir das Abenteuer auf uns nahmen!

    Highlight: die Orang Utans im Dschungel von Sumatra

    🔜 Bangkok, Thailand
    Czytaj więcej

  • Bangkok, Thailand

    15 maja 2023, Tajlandia ⋅ ☁️ 33 °C

    Wir kamen in Bangkok an und erwarteten das Schlimmste. Viele erzählten uns vorab, dass es unglaublich laut sei, es stinke und wahnsinnig dreckig sei. Genau unsere Art von Stadt - nicht...

    Das Hotel war schön, die Umgebung touristisch. Es war viel los, allerdings laut war es nicht. Wir entschieden uns trotz 38 Grad - gefühlt wie 41 Grad - einen 1,5 stündigen Spaziergang zu einer Shopping Mall zu machen. Lisa brauchte ohnehin eine Powerbank mit Induktionsladefunktion, da ihr Handy so kurz vor Ende nicht mehr mit Kabel laden wollte. Zudem gibt es dort eine Klimaanlage!😍

    Wir spazierten entlang der Hauptverkehrsstraße, liefen durch kleine Gassen, wo die Einheimischen ihre Wäsche auf der Straße hängen hatten und Kinder miteinander spielten. Wir warteten drauf, dass uns der Lärm und der Gestank zu viel wurde. Wie warteten darauf den Kopf zu schütteln und es nicht verstehen zu können, wieso der Müll auf der Straße landet und nicht im Mülleimer. Wir warteten vergeblich.
    Wir spazierten vorbei an Düften, die an Nudelsuppe, scharfe Gewürze, Magnolienwaschmittel oder Tee erinnerten. Wir fanden viele volle Mülleimer vor, der Müll in der Tonne, nicht daneben. Und was uns am meisten überraschte, der Straßenverkehr hatte eine ganz normale Lautstärke, kein Hupen, kein Motorgeheule, einfach nur das Beschleunigen und Abbremsen von Autos und Rollern. Die Thais hielten sich halbwegs an die Verkehrsordnung, sie blinkten beim Abbiegen, nutzen die Fahrspuren und gingen kein lebensmüdes Überholmanöver ein. Wir waren überrascht. Wir waren begeistert!
    Wir waren froh, uns auf das Land eingelassen zu haben, um jegliche Vorurteile aus dem Weg räumen zu können.
    Vor vier Jahren waren wir in Hanoi, Vietnam. Wir sind uns sicher, wer Hanoi schon einmal erlebt hat, der empfindet Bangkok als leise, gut riechende, unwuselige Stadt.

    Wir lernten schnell einen lokalen Essensmarkt kennen. Die Preise ließen unsere Mundwinkel bis zu den Augen wandern. Zum Beispiel gab es für 1,50€ eine Portion Pad thai - Glasnudeln mit Ei, Tofu und Gemüsestreifen. Wir aßen bestimmt 6 Mal im selben Markt und fanden jedes Mal eine neue Leckerei. Vorallem Max war von der (auf Wunsch)  zugeführten Schärfe hin und weg. Und das leckerste Dessert hatten wir auch bald gefunden - Mango Sticky Rice. Lisa gönnte sich so ziemlich jeden Tag eine Portion von dem leckeren Kokosreis mit Sesamtopping und frischen Mangos. Hört sich langweilig an, dachte ich auch. Einmal probiert und süchtig geworden 🤷‍♀️😁

    Da Thailand aktuell eine unglaubliche Hitzewelle plagt, verbrachten wir die Tage mit 30 Minuten spazieren, 30 Minuten klimatisiertes Einkaufszentrum (von denen es unendlich viele gibt), 30 Minuten Spazieren, 30 Minuten Besuch eines Tempels. Wir freuten uns über jeden 7 Eleven, um frisches kaltes Wasser oder eine Cola zu kaufen, denn der Schweiß rannte nur so an uns runter. Etwas beruhigt waren wir, als wir sahen, dass auch die Einheimischen mächtig schwitzen.

    Wenn man an Thailand denkt, denkt man nicht nur an Inselfeeling, Ladyboys (ja, es gibt doch einige in den Bars) oder leckeres Essen, nein, man denkt auch an goldene, aufwändig verziehrte Tempel. Unser erster Tempel Wat Arun beeindruckte uns direkt durch die Perfektion zum Detail. Und wir ahnten noch nicht mal im Ansatz, wie viele Tempel wir in den nächsten 4 Wochen noch anschauen werden.

    Die Abende genossen wir in den unzähligen Bars der Stadt. Was natürlich nicht fehlen durfte - mindestens eine Rooftop Bar. Wow. Einfach nur wow.

    Wir hatten eine unglaubliche Woche in Bangkok, in der wir die Stadt lieben gelernt haben und wir uns jetzt schon wieder auf in 3 Wochen freuen. Denn zum Abschluss unserer Thailandreise verbringen wir noch einmal ein paar Tage in der Stadt, die gefühlt niemals schläft.

    Highlight der Tage: die Octave Rooftop Bar im 49. Stock mit dem wohl schönsten Blick über die Stadt

    🔜 Der Norden Thailands
    Czytaj więcej

  • Der Norden Thailands

    22 maja 2023, Tajlandia ⋅ 🌧 29 °C

    Weiter ging es für uns in Richtung Norden. Unser erster Halt - Chiang Mai. Uns erwartete eine wirklich süße kleine Stadt, umringt von der alten, zerfallenen Stadtmauer.

    Wie bereits so häufig auf unserer Reise starteten wir die Erkundung mit einer Free Walking Tour. Wir lernten so einiges bei der 3-stündigen Tour... Der Punkt, den wir wohl am besten nachempfinden konnten: es wird immer heißer, aufgrund von Global Warming, selbst die Locals sind diese Temperaturen nicht gewohnt. Und ja, wir müssen sagen, es war einfach nur heiß. In den nächsten Tagen beschränkten wir unsere Spaziergänge auf kurze Distanzen. Für alles weitere hatten wir mal wieder einen Scooter gemietet.

    Den ersten Tag verbrachten wir beim Tempel Wat Phra That Doi Suthep, mit wunderschönem Blick über Chiang Mai. Eigentlich wollten wir hier vier Tage im Schweigekloster verbringen, leider war es genau zu dieser Zeit für Externe geschlossen.

    Am nächste Tag waren wir auf dem Weg zu einer kleinen, aber wirklich abenteuerlichen Wanderung, als uns die Polizei stoppte. Nach einigen Verständnisproblemen, von deren Seite gewollt oder unabsichtlich, stellte sich heraus, dass wir gerade illegal dieses Gefährt fortbewegen. Anscheinend und das ist im Vergleich zu den anderen 19 Ländern, in denen wir die letzten Monaten unterwegs waren echt besonders, ist es in Thailand verboten mit dem deutschen Rollerführerschein einen Roller zu fahren. Wussten wir nicht 🤭
    Lange Rede, kurzer Sinn - wir haben die 15 Euronen Strafe bezahlt und durften weiter fahren - hä?! Ist es jetzt verboten oder nicht?! Geld regiert wohl überall die Welt.

    Naja, gut für uns, so konnten wir die Abende auf einem riesigen Nachtmarkt verbringen und günstig und vor allem lecker essen.

    Weiter ging es für uns nach Chiang Dao. Spontan haben wir uns für das kleine Örtchen entschieden und waren positiv überrascht. Unsere familiengeführte Unterkunft bestach mit all der Liebe zum Detail. Abends saßen wir bei nem Chang (lokales Bier) am Lagerfeuer, beobachteten die Glühwürmchen und genossen die unglaubliche Ruhe. Untertags erkundeten wir die Umgebung - Tropfsteinhöhle, Tempel, Wasserfall - es war alles dabei. Diese Gegend ist absolut nicht touristisch und einfach wunderschön!

    Zum Abschluss unsres Abstechers in den Norden nahmen wir den Bus nach Chiang Rai. Die Stadt an sich hat uns nicht wirklich vom Hocker gehauen, dafür die Tempel umso mehr. Vom blauen Tempel hatten wir noch nie etwas gehört und waren sichtlich überrascht. Der weiße Tempel ist der Instagram Hit - berechtigt! Das ist Perfektion. Wirklich beeindruckend. Der Architekt verbindet bei dieser Tempelanlage die unterschiedlichen Glaubensrichtungen - Buddhismus & Hinduismus.

    Leider haben wir es zeitlich nicht geschafft in das Hinterland zu fahren und eine der unzähligen, anscheinend wunderschönen Wanderungen zu machen. Das nächste Mal werden wir uns ein Auto mieten und den Norden auf vier Rändern erkunden. Es wird auf jeden Fall ein nächstes Mal geben.

    Highlight der Tage: Der weiße Tempel mit all dem Glitzer und der besonderen Architektur

    🔜 Koh Samui, Thailand
    Czytaj więcej

  • Koh Samui, Thailand

    1 czerwca 2023, Tajlandia ⋅ ☁️ 31 °C

    Nach knapp 11 Monaten reisen, kam bei uns das Gefühl nach Urlaub immer stärker auf. Deshalb entschieden wir die letzten 10 Tage unseres Abenteuers in Thailand auf Koh Samui zu verbringen. Trotz Regenzeit versprach die Insel Sonne pur - zumindest behaupteten das die Travelblogs.

    Wir suchten uns ein süßes Hotel an einem wirklich schönen Strand und waren überrascht wie wenig los war. Genau so stellten wir uns die kommenden Tage vor. Eine Liege mit Blick aufs Meer, direkt ums Eck der kühle Pool, unweit von unserer kleinen Hütte. Es war das Paradies - genau das, was wir zu dem Zeitpunkt brauchten.

    Wir genossen Cocktails, lasen Bücher und hörten Podcasts. Das wars. Wir verspürten keinerlei Druck die Insel im Detail zu sehen oder die Nachbarinseln Koh Phangan oder Koh Tao zu erkunden. Wir genossen einfach nur das Nichts Tun.

    Zum Abschluss unserer 4 Wochen Thailand-Tour, verbrachten wir die drei letzte Tage in Bangkok. Ein gelungener Abschluss für eine wirklich tolle Zeit in Thailand.

    Highlight der Tage: Der unglaublich schöne Blick von der Liege aufs Meer, den blauen Himmel und die Insel Koh Phangan

    🔜 Neapel, Italien
    Czytaj więcej

  • Bella Italia

    13 czerwca 2023, Włochy

    Die ganze Reise über haben wir immer wieder von einem Land geschwärmt - das Essen, die Landschaft, die Kultur. Jetzt konnten wir es kaum glauben, dass es endlich soweit war. Das Wasser im Mund lief uns bereits im Flugzeug zusammen, nur noch 15 Stunden trennten uns. Das Gribbeln im Bauch nahm stündlich zu.
    Nach einem Mal Umsteigen war es dann soweit - in wenigen Minuten beginnen wir mit dem Landeanflug auf Neapel. BELLA ITALIA. Endlich wieder richtige Pizza und Pasta, Bruschetta, Tiramisu, guter und günstiger Wein, Limoncello und natürlich Aperol Spritz!

    Das erste Mal in Süditalien - Neapel - überzeugte uns direkt. Eine belebte Altstadt, wunderschöne Wohngegenden, einen tollen Blick über die Stadt am Meer und natürlich auf den legendären Vulkan Visuv.

    Und das Beste an allem, genau hier wurde die Pizza Magaritha erfunden und das schmeckt man! Wir aßen täglich die unglaublich leckere napolitanische Pizza und haben wohl in unsrem ganzen Leben noch nie so gute Pizza gegessen!

    Für einen Tag machten wir einen Abstecher nach Sorento. Der Weg an die Amalfiküste war uns doch etwas zu weit, Sorento hingegen war ein wunderbarer Kompromiss. Viele süße Gassen, eine tolle Landschaft und wirklich leckere Seafood Pasta und Hauswein.

    Nach einem super Start zurück in Europa ging es mit dem Zug nach Rom. Endlich konnte Lisa Max zeigen, wieso sie Rom so sehr liebte. Die ganze Stadt ein architektonisches und geschichtliches Highlight. Egal durch welche Gasse man schlendert oder in welche Richtung man Blickt - wunderschöne Hausverzierungen, Obelisken, Kirchen, Brunnen, Plätze.... wunderschön.

    Direkt am ersten Tag verschafften wir uns einen Überblick und spazierten alle Sehenswürdigkeiten ab, so dass wir die nächsten Tage ganz entspannt noch einmal unsere Favouriten genießen konnten.
    3 Tage, 70 Kilometer und vier schmerzende Füße später, waren wir überglücklich, dass wir unsere erste Woche zurück in Europa in Italien verbracht hatten. Und Max konnte die Begeisterung von Lisa für Rom verstehen.

    Und jetzt rückte der letzte Flug unseres 11-monatigen Abenteuers immer näher. Auf diesen einen Flug fieberten wir tatsächlich schon eine ganze Weile hin. Die Vorfreude explodierte förmlich.

    Highlight der Tage: die Art und Weise in Italien das Leben zu genießen - gutes Essen, leckerer Wein und ganz viel Entspanntheit

    🔜 Rate rate wo geht's hin
    Czytaj więcej