Argentina
Rio Negro

Here you’ll find travel reports about Rio Negro. Discover travel destinations in Argentina of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

99 travelers at this place:

  • Day65

    Bariloche

    November 8 in Argentina

    Wir haben viel negatives über Bariloche im Vorfeld gehört und gelesen, waren jedoch von Minute Eins an positiv überrascht. Da wir spät abends ankamen, hieß es erstmal schlafen und am nächsten Morgen sehen, was es so zu tun gibt. Von unserem Hostel hatten wir Blick auf den See über dem uns der blaue Himmel anlachte. Was für ein schöner Tag für eine Outdoor Aktivität. Ich hatte von einer Radtour gelesen, die uns die Angestellten im ostel auch wärmstens empfohlen. Mit dem Bus ging es 18km nach Westen, dort konnte man sich die Mountainbikes ausleihen. Das Hostel hatte uns sogar einen Rabattgutschein geschrieben. Die Mountainbikes sahen durchschnittlich aus. Nach einer kurzen Einweisung ging es auf den 28km Rundweg - bergauf, bergab. Man hätte die Runde auch noch um 9 km Erweitern können, aber da wir beide noch etwas angeschlagen waren, ließen wir diese Weg. Das Wetter wr traumhaft, aber nicht zu warm. Beim bergaufstrampeln kam man ganz shön ins Schwitzen, wohingegen man bei der Abfahrt schon ein Jäckchen benötigte. Es gab zwar leider keinen gesonderten Radweg, aber der Verkehr hielt sich in Grenzen. Mittagsrast machten wir am Ufer des Sees. Überraschend moderate Preise waren in der Kantine angeschrieben, dafür, dass wir neben einem Luxushotel mit Golf- und Tennisplatz speisten. Die Idylle wurde nur durch eine argentinische Frau gestört, die der Meinung war die Schönheit dieses Ortes allen ihren Freunden per Facetime mit zu teilen- nein es hilft nicht ins Telefon zu schreien, wenn die Verbingung schlecht ist. "Ayyy que lindoooo!" Nach den 3,5 Stunden waren wir ganz schön geschafft, lange kein Sport gemacht... Aber da wir nur einen Tag in Bariloche eingeplant hatten, schauten wir uns noch die Stadt und die vielen Schokoladenläden an. Leider gab es nirgenwo etwas zum probieren, bis auf einen Laden, wo wir natürlich rein gehen mussten. Und da die Schoki auch wirklich gut war, nahmen wir uns jeder noch für 75 cent was mit. Zum Abschluss des Tages besuchten wir dann noch das Havanna Schokoladenmuseum und lernten, dass Deutschland der 2. Größte Schokoladenkonsument der Welt ist (nach den USA natürlich). Das Museum war wirklich schön gemacht, und der Eintrittspreis konnte sogar noch zu 50% in Schokoladenprodukte umgewandelt werden- wie geht es denn besser.
    Nachdem wir so viel gelaufen und Fahrrad gefahren waren, viel der Weg bergauf zum Hostel schon etwas schwerer, aber wir freuten uns aufs Abendbrot - auch wenn wir nur die Restnudeln vom Vortag angebraten haben.
    Read more

  • Day67

    El Bolsón

    November 10 in Argentina

    El Bolsón hingegen wurde mehrfach als sehenswert beschrieben. Ein Aussteigerdorf mit Batik-Shirts, selbstgemachtem Drahtschmuck und Filz. Nicht zu vergessen, dass ale Dreads und Schlabberhosen tragen - und es war keineswegs untertrieben (das mit dem sehenswert ist relativ, aber die Menschen, die hier leben waren wirklich alle sehr alternativ). Wir schlenderten etwas über den lokalen Markt, bevor uns unser Couchsurfer abholen konnte. Diesmal war es kein richtiges Couchsurfen, weil wir 6€ pro Nacht bezhalen mussten, aber immer noch günstiger als ein Hostel hier. Juan holte uns mit seinem sehr "staubigen", um nicht dreckigen Jeep und seinem Hund Inka ab. Sein Haus lag etwas außerhalb und es gleicht momentan noch einer ganz schönen Baustelle. Das Haus an sich steht zwar, aber es gibt nur teilweise Fenster oder Fußboden; und Türen auch nur in den äußeren Hauswänden. Immerhin funktionierte Strom und Gas. Unser Bett bestand aus einer Matratze auf dem Boden, aber das kenn ich ja gut genug. Juan und seine Freundin sind sehr herzliche Menschen und wir haben gemütlich zusammen Abendbrot gegessen. Höchstwahrscheinlich arbeitet Juan momentan nur am Haus. Er liebt den Outdoorsport und auch wenn es noch nicht mal eine Klotür gab (jedoch Vorhänge), stand das Mountainbike, das Kletterseil und die Wanderschuhe schon bereit.
    Auch wir wollten uns am nächsten Tag auf eine Wanderung machen, der Wetterbericht versprach nur geringe Regenmengen und so machten wir uns auf zu zwei Aussichtspunkten, von denen aus man eine guten Blick über das Tal mit dem Fluss Rio Azul haben sollte. War auch wirklich schön, aber nichts umwerfendes. Und da wir nach einer Stunde noch nicht wirklich ausgelastet waren, setzten wir unsere Wanderung Richtung Wasserfall fort. Der nette Mann am 2. Aussichtspunkt erklärte uns auch noch einmal ausführlich den Weg, aber ich hatte auch die Osmand- Karte griffbereit, die genau diesen Weg zeigte. Leider fing es auf dem 3,5km langen Weg an in Strömen zu schütten. Wir hatten zwar unsere guten Regenjacken an, aber ich hatte mich ja für die Trekkingschuhe ohne GoreTex entschieden (aus dem Grund, dass ich sonst in warmen Ländern zu sehr schwitze beim Laufen). Nach und nach kamen also ein paar Tropfen durch, aber das war halb so wild. Den Wasserfall erreichten wir auch nach etwas mehr als einer Stunde, der Weg war teilweise wirklich sehr matschig und von kleinen Bächen gezeichnet. Leider enttäuschte uns auch der Wasserfall etwas, zum Glück waren es nu rnoch 2km bis zur Straße, von wo aus hoffentlich ein Bus fährt. Der "interpretative Pfad", wie er benannt war, war leider nicht für unsere Körpergröße ausgebaut. Wir waren geschätzte 80cm zu groß, so ging es geduckt den Trampelpfad entlang, wir waren sehr froh, als wi rnach einiger Zeit mal wieder einen roten Pfeil sahen, der uns den vermeindlichen Weg zeigen sollte. Aber ich glaube genau da haben wir den Fehler gemacht. Wir kamen am Rand des Hügels/Berges raus und sahen schon die Ruta 40 und El Bolsón, aber leider waren wir geschätzte 200m zu hoch. Also kämpften wir uns weiter durchs Gebüsch. Dabei ist zu bemerken, dass alle Büsche nass waren und das Wasser an uns weiter gaben. So war es auch nicht überraschend, dass ich mittlerweile Pfützen in meinen Schuhen stehen hatte. Endlich fanden wir einen Weg, der in Serpentinen uns auf Stadthöhe brachte, natürlich komplett matschg, sodass jeder geschätzt 2 bis 4 mal ausgerutscht ist, aber hey wir waren am Friedhof der Stadt. Noch 5km bis zum Stadtzentrum. Wir versuchten Juan anzurufen, aber da es bei ihm zuhause kein Netz gibt, konnten wir ihn nicht erreichen, und auch eine Whatsapp Nachricht ging nicht raus. Wir entschlossen uns zur HAuptstraße zu gehen, auf dem Weg kamen wi ran einem italenischen Restaurant vorbei, vielleicht könne die uns ja ein Taxi rufen. Nein Oma und Opa haben kein Kabeltelefon ABER zum Glück die Nachbarin. Doch wie es kommen musste, waren alle Taxen voll - es gibt wahrscheinlich auch nur 5. Die Frau erzählte uns noch, dass es doch eh viel günstiger wäre den Bus zu nehmen, der in 10 Minuten kommen würde. Da aber keiner kam, blieb nur noch eine Möglichkeit: Trampen. Erst wollte keiner anhalten, aber dann erbarmte sich ein altes Ehepaar und nahm uns mit in die Stadt. Von dort aus konnten wir auch Juan kontaktieren und er machte sich auf den Weg, die Wartezit überbrückten wir die Wartezeit in einem Café mit heißer Schoki. Da Juan an diesem Tag den Samariter spielte, half er noch seinem Nachbarn das stehengebliebene Auto zu fixen ohne Erfolg. Wir warteten in der Zeit im Auto bei offenem Fenster. Als es endlich weiter ging wurde das Fenster nicht geschlossen und wir froren nur noch mehr. Es war so schön, als wir endlich bei ihm zu Hause angekommen sind und eine heiße Dusche genießen konnten. Mit Linsensuppe und Tee konnten wir uns auch von innen wieder aufwärmen. Da das Wetter für den nächsten Tag auch nciht viel besser angesagt war, beschlossen wir einen Tag früher abzureisen.
    Read more

  • Day66

    In Bariloche gibt es einen kleinen aber sehr schönen Nationalpark, den wir heute mit dem Mountainbike erkundet haben. Über einen circa 30 Kilometer langen Weg sind wir rund um den Park gefahren - mit ein paar Abbiegungen auf Trekkingwege, die eigentlich nicht für Fahrräder zugelassen waren. 😅

    Es war heiß und wir hatten einen schönen Tag mit tollen Aussichten. Anschließend sind wir noch mit einer kleinen Seilbahn auf einen Berg gefahren, um den Berg noch von oben sehen zu können.

    Auch das Abendessen haben wir mit der ganzen Gruppe am Rand des Parks verbracht, mit einem Traumblick auf den See.
    Read more

  • Day261

    Bariloche

    January 22 in Argentina

    After debating whether to visit the Chilean or Argentinean side of the Lakes District, an area known for lots of lakes set in the mountains, we chose Argentina after reading about some of the scenic drives, chocolate shops and famous trout.
    A short (somewhat bumpy) flight took us to this biggish town of ~100k people often compared to a “little Switzerland” because of the scenery and focus on chocolate making. The town is set on a lake and is very pretty, but we found it extremely touristy (imagine several streets full of souvenir and chocolate shops).
    We had rented a car for two days so spent one day driving most of the famous “7 Lakes Route” which wound around 7 lakes and some small villages and through a stunning desert landscape very much like the US Southwest. Our other day we drove around the Llao Llao Peninsula (another drive highlighting more lakes) and hiked up a mountain to enjoy a nice view of the entire area. The highlight of our time here was finding a small town down a dirt road that was serving up some excellent choripan (grilled chorizo on grilled bread). Delicious!

    After a few days walking through the touristy town, we opted to mostly cook for ourselves and did some trip planning with our remaining time. We ended up not trying the trout after learning that all of it is farmed since regulations prohibit restaurants and supermarkets from selling the fresh, natural lake trout – a treat reserved for fisher(wo)men.
    Read more

  • Day22

    Fit durch die Bündner Berge

    February 7 in Argentina

    Unsere nächste Destination heisst Bariloche, was wie eine Kombination aus Davos und St. Moritz daherkommt. Ziemlich viel Schweiz hier am nördlichen Ende Patagoniens. im Winter ist Bariloche das grösste Skigebiet Argentiniens mit 43 Skiliften und über 130km Pisten. Aber es ist ja Hochsommer hier, also nix mit Après-Ski. Leider. Die Fahrt mit dem Bus kann ohne nennenswerte Vorkommnisse rapportiert werden. Langweilig? Absolut. Nach der zwölften Herde Lamas und der siebten Straussenfamilie hat man die Fauna auf diesem letzten Abschnitt Patagoniens irgendwann gesehen. Von daher werden wir wenn möglich bevorzugt den Nachtbus buchen, trotz der omnipräsenten Gefahr von Ramon oder Ramona als Sitznachbar.

    Natürlich achten wir auch im Argentinischen St. Moritz auf unser Budget und entschliessen uns für einen weiteren Hike, also zu Fuss die Schönheit der Region erkunden. Wie es sich für Flachländer gehört, entscheiden wir uns erneut für die gröbste Route. Andere nehmen sich dafür einen Guide, aber wir haben ja die schöne Sue an der Karte und mich der optimistisch drauf los trampelt ... Hoch zum Refugio Frey auf 1700m. Der Aufstieg ist richtig schön, durch Bambus-Wälder (hier, im grössten Skigebiet? Ja, und er scheint den garstigen Wintern besser zu trotzen als die zarten Pflänzchen die uns Pavel damals auf die Terrasse gestellt hat. Wobei vielleicht hätte man sie auch im Winter einfach mal giessen müssen, aber Immi steht ja eh mehr auf heimisches Nadelgewächszeugs) und zum Schluss eben doch auch wieder elend steil den Berg hinauf. Doch wir werden auch hier mit einem malerischen Bergsee und grandioser Aussicht für die Strapazen belohnt.

    An der Stelle würden wir uns auch gerne nochmals für die vielen nützlichen Geschenke bedanken! Der Traubenzucker machte die steilen Aufstiege erst möglich, die Sackmesser sind immer auf Mann und haben schon viele Flaschen geöffnet und Gemüse geschnitten, und ja, die "Weltenbummler"-T-Shirts im Partnerlook wurden auch schon getragen. Aus offensichtlichen Gründen bisher noch nicht zur selben Zeit. Aber das kann ja noch kommen.

    Während ich mir beim steilen Aufstieg die Musik von Rocky vorstelle und mich schon auf dem Gipfel tänzeln sehe, klingt das Schnauben von Sue (formerly known as Jacqueline) eher nach dem Italian Stallion (auch ein Film von Sylvester Stallone, allerdings weniger bekannt. Aber ja, der Mann hat auch schon Pornos gemacht, https://youtu.be/uv8oJ2LeSso). Beim wiederholten Umwandern beweglicher Hindernisse auf unserer Route (also andere, lächerlich langsame Wanderer), bemerke ich, dass meine Liebste etwas hinterher hinkt und ein anderes Wander-Pärchen zwischen uns lässt. Nachdem sie mir einen charmant vorwurfsvollen Blick zuwirft, erstarre ich für einen Moment selber zu einem dieser nervigen Hindernisse.

    Als mir Sue gesteht, dass sie „am Limit“ läuft, bin ich nur mässig beeindruckt und lasse ihr den Vortritt. Just in dem Moment beobachten wir eine ähnliche Szene ein paar Meter weiter oben, allerdings reagiert der rassige Spanier mit weniger Zurückhaltung sondern mit einem lauten Lachen und einem heftigen Klaps auf den Arsch der Leidenden. Davon bin ich schon eher beeindruckt und tue dies mit einem halblauten „giberes!“ kund. Sue’s Stimmung scheint dies nicht zu erhellen. Und so versuche ich denn erst gar nicht, es dem Spanier nachzumachen. Trotzdem, geile Siech.

    Ich weiss gar nicht genau woher meine aktuell ganz akzeptable Fitness kommt. Von den sporadischen Besuchen in meinem ehemaligen Sarmi-Gym (welches in der Zwischenzeit von Kevin und Reni übernommen und in „Die Gute Stube“ transformiert wurde) wohl eher nicht. Sue mutmasst weil wir die letzten Tage bzw schon Wochen Patagonien mehrheitlich zu Fuss entdecken und uns gut ernähren. Glaube ich auch nicht. Dann muss es ganz offensichtlich an den vielen Stunden auf und neben dem Platz mit meinen ATP Heroes liegen. Die hoch professionellen Trainings mit Head Coach Jarda und die hart umkämpften Duelle mit den restlichen Tennislegenden, allen voran Kurt die Pfeife, zahlt sich also aus. Das klingt jetzt ein wenig prahlerisch. Und das ist es auch. Und zwar völlig zurecht. Oder wer hätte vor 25 Jahren gedacht, dass der pummelige Junge mal alle abhängt am Berg? In Bariloche? Genau, ich auch nicht. Vielmehr hatte ich bei der damaligen Fahrradprüfung Angst, den leichten Anstieg zwischen Meisterschwanden und Fahrwangen nicht ohne absteigen zu schaffen und somit als UT (= untauglich) durchzufallen. Zum Glück konnte ich mir mit 14 dann sofort ein Töffli leisten.

    Ich bin zur Zeit also recht fit und das lässt der 12-jährige Junge in mir die schöne und offensichtlich weniger fite Sue auch mehrmals wissen. Sie dankt es mir einige Minuten später, nach einer Bemerkung meinerseits, wonach meine Haut wegen dem ganzen Staub und der Sonnencreme extrem hell erscheint, mit einem nonchalanten und leicht schnoddrigen „nid wiisser als suscht“. Touchéé. Ich gebe ihr einen Kuss und wir lächeln uns an. Dann setzen wir unseren Marsch gen Gipfel in vielerlei Hinsicht geteilter Meinung fort, wobei ich ihr auf den ersten drei Schritten bereits wieder 4m abnehme und davon ziehe. Und tschüss.

    Entgegen einiger Voraussagen geniessen wir die Zeit zusammen und das Reisen auf einfachen Pfaden sehr. Klar, ich freu mich auch wie Wolle auf das Penthouse und jede Menge Champagner (denn unsere Ankunft in Santiago markiert schliesslich den Abschluss von Monat 1 unserer Reise und dem aktuellen Bitcoin-Kurs nach zu urteilen, wird die Reise wohl doch nicht ewig dauern. Aber das kann sich in den nächsten Monaten ja wieder ändern, drum let's pop some bottles!). Wir haben die tote Hose bei Crazy Cat Lady ja noch für die Planung und Organisation der nächsten Wochen genutzt. Und die sehen wie folgt aus:

    ⁃ Am 9.2. mit dem Schiff von Bariloche nach Puerto Varas in Chile (man gönnt sich ja auch sonst alles)
    ⁃ Vom 10.2. bis 17.2. mit einem Mietwagen von der Insel Chiloé über die Sieben-Seen-Route bis nach Santiago
    ⁃ Vom 17.2. bis 23.2. in Lisa's Penthouse in Santiago (party hard!)
    ⁃ Am 23.2. mit dem Bus durch die Anden nach Mendoza
    ⁃ Vom 23.2. bis 1.3. mit dem Mietwagen den Weinbauern und Steaks nach
    ⁃ Am 1.3. Flug nach Iguazu zu den berühmten Iguazu Falls, welche die Niagara Falls bei Weitem in den Schatten stellen
    ⁃ Am 4.3. Flug nach Salta, von wo aus wir die furchtbar trockenen Wüsten Atakama und/oder Uyuni erreichen wollen

    Ja und dann schauen wir wieder. Wer also für die bevorstehenden Locations noch gute Tipps hat, immer her damit!
    Read more

  • Day21

    Bariloche Tag 1 und 2

    March 24 in Argentina

    unterscheiden sich gar nicht sooo grossartig voneinander, ausser dass ich an tag 2 vieeeel besseres Wetter hatte und nicht alleine rum gewandert bin.

    Gestern bin ich mit meinem Monster Nessi (mein Auto) den Circuito Chico abgefahren. ein Rundkurs um eine Halbinsel mit kleinen Wanderwegen und Aussichten auf die Seenlandschaften.
    Gewandert bin ich, Aussicht hatte ich. Aber es war sehr windig und kalt.
    Heute war die Vorhersage super und so bin ich nochmal zur Halbinsel und mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario hoch gefahren...
    Sehr geile Aussicht!.
    Dort habe ich dann ein Mädel angesprochen, die ASP OOMPH und diverse andere Anstecker an ihrer Tasche hatte. Katherina aus Berlin/Düsseldorf besucht Papa Oscar, der Argentinier ist. da die beiden kein Auto haben und ewig auf den Bus warten mussten, hab ich sie mitgenommen. Wir wollten im llao llao Hotel nen Kaffee trinken, leider kostete das Buffet mit Aussicht 40 EUR. Naja.
    stattdessen sind wir in die Stadt zum Eis essen gefahren und gleich wollen wir zusammen essen gehen.
    An den Verkehr habe ich mich mittlerweile gewöhnt. nicht aber an das Anfahren am Berg bei Schotterstrasse, wenn jmd hinter mir steht. 😂

    Seht euch selbts die Schönheit Bariloche an:
    Read more

  • Day24

    Driving Ruta 40

    March 27 in Argentina

    Jetzt ist es alles schon vorbei. Ich habe ausgecheckt und warte mal wieder auf den flug am Nachmittag zurück nach Buenos Aires.

    Ich habe die letzten 2 Tage Roadtrips auf der Ruta 40 unternommen. Googelt bei Gelegenheit mal ihren Verlauf. Sie ist das Pendant zur Carretera Austral (Ruta 7) in Chile. Beide führen durch Patagonien.

    Ich bin am Sonntag ein stück der Ruta40 nach Süden gefahren. Nach El Bolson, ein kleines Bergsteigerdorf. Da Sonntag war, war auch mal wieder Markt 😂 ich habe mal wieder etwas Geld da gelassen. Alle hatten den Schmuck selbst gemacht, da weiss man, dass das Geld dort richtig ist.

    Gestern ging es ein stück Richtung Norden auf den Circuito Grande. er führt zum Teil an dem Camino de 7 Lagos vorbei und man sieht nur Seen und Berge.
    Der weg nach Villa Traful war 20 km Schotterpiste rauf und runter. Man denkt, die Strasse MUSS ins Nichts führen, dann kommt man aber in einem kleinen Skiort raus. Im sommer kann man hier wandern und im See baden. Zurück den gleichen weg (leider) da ich noch nach Villa de los Angusturra wollte. Ebenfalls ein skiort, nur etwas grösser.
    Ich bin noch schnell auf den 700m hohen Berg gestiegebän um die Aussicht zu geniessen.
    Mittlerweile habe ich keine angst mehr von Anstiegen :)
    Die Aussicht war grandios.
    Es neigte sich dem Sonnenuntergang zu, ich hatte noch 70 km nach Hause zu absolvieren und wollte eigentlich im Hellen nach Hause.
    EIGENTLICH.
    ein paar Fotos am Bootssteeg später war ich noch in der Stadt und habe noch was gegessen. 22:00 war ich zurück in Bariloche.
    und die Fahrt im Dunkeln war alles andere als angenehm. Schleicher...Raser...leute mit nur 1 Rücklicht. Fahren hier war in Ordnung, aber auch eine Herausforderung.
    Gleich gebe ich das Auto ab und fliege zurück in die Wärme.
    Auch zurück in der Zeit. Hier werden die Uhren nicht umgestellt. in Quito sind es sogar nochmal 2 Std früher.
    Adios Argentina. I love you!!!!! ❤❤❤
    Read more

  • Day52

    Silvester Destination

    December 31, 2017 in Argentina

    Nach unserem zwischen Stop an diesem wunderschönen Seeufer britischen herrlichem Sonnenschein, brachen wir auf Richtung Bariloche. Der Reiseführer beschreibt Bariloche als wunderschönes Alpen Städtchen das an die Schweiz erinnern soll, und die Hochburg der Argentinischen Schokoladen Zunft. Mit entsprechenden Erwartungen fuhren wir die uns nun schon seit längerer Zeit begleitende zum Teil Serpentinen geschwungene Ruta in Richtung unseres für Silvester auserkoren Ziel entgegen. Die Kontaktaufnahme mit Romy und Sebastian (dem Dresdner Pärchen das wir beim Waschen Mal getroffen hatten) ergab sich etwas schwieriger als gedacht, durch nicht perfekte Internet Anbindung beiderseits. Wir wussten nicht ob sie unsere Emails schon erhalten hatten oder ob wir ihre Nachricht nicht empfangen hatten. Unbeirrt folgten wir unseren “Aufgaben“ die das Reisen als Zigeuner( Politisch korrekt natürlich: Das verhalten der Volksgruppe der Sinti und Roma nach empfundene Lebensweise) mit sich bringt zu erledigen. Ihr fragt euch vielleicht was für Aufgaben kann man schon haben die machen doch Urlaub!? Ja ha .. uns begleiten immer währenden Aufgaben die die Menschheit
    seit Jahrmillionen beschäftigen. Das aufsuchen eines geeigneten Schlafplates ( meistens erst kurz vor knapp) das jagen und sammeln von Nahrung ( in unserem Fall die Suche von Supermärkten, Frutarias, Verduarias und Carnerias) sowie die für mich mit wichtigste suche nach Toiletten ( ja das Panorama Klo haben wir dabei, doch bekamen wir noch Besuch von einem Französischem Fahrrad Pärchen dass sich auf unserem See Grundstück niederließ. Da klappt das dann nicht so mit der Aussicht auf dem Pot) sowie die Verbindung mit der Zivilisation in Form von Wifi. Nach geübten Überholmanövern im Argentinischem Stiel, kamen wir als bald in die Vororte von Bariloche dem ach so wunderschönem Schokoladen Alpen Städtchen im Argentinien. Die uns allzu bekannten Polizeikontrollen ließen nicht lange auf sich warten wobei die erste wieder mal unbesetzt war, bei der darauffolgenden stand dann auch ein Beamter in der Strassenmitte. DIESE Situationen sind dann immer sehr Spannend, gibt er ein Zeichen zum Anhalten, winkt er dich durch? Kurz langsamer geworden und er spricht dich nicht an. Kurz nachgefragt “ Controlla?“ Antwort: Si !! Und mit einem unvermittelt folgendem Lächeln “ No !! Und durch. Ab in die Innenstadt auf zweispurige Strassen mit fließendem Verkehr ( Achtung hier gibts kein Rechts Fahr Gebot! Wildes Wechseln der Fahrspuren manchmal zu dritt auf zwei Spuren überhohlen von beiden Seiten und natürlich Roller immer und Überfall) begann die Suche. Nach 15 Minuten die Entscheidung zu Parken, was dafür zahlen nee wir fahren ja keinen PANZER da findet sich sicher was am Straßenrand und klar nach diversen quer Strassen fanden wir einen Platz hinter von der Polizei ab geschleppten Fahrzeugen. Der Erste Frucht und Gemüseshop lag nah bei unserm Parkplatz nach einem kleinen Einkaufs Ausflug ging es auf Stadt Exkursion. Das Städtchen glänzte nicht wie erhofft mit Schweizer Gemütlichkeit aber mit deren Preisen. Es erinnere eher an die Ausläufer von Bischofshofen im Pongau ( als ich vüor 15 Jahren dort gearbeitet habe) als an St Johann oder Arosa. Aber gut im Hinblick auf unsere Aufgaben gingen wir zurück zum Auto und machten uns auf in das “Grossstadt“ gewühl. Wir fuhren links, rechts, rauf, runter, und von neuem bis ich dan den ersten Supermarkt erspähte. Über eine Zubringerstraße bestehend aus Erde, Löchern und Geröll fanden wir unseren Weg auf den Parkplatz. Die Suche nach unseren Gemüse Shops war deutlich schwerer, die hatten grad mal wieder Siesta!!! Weiter des Wegs tauchte dann auf einmal ein Weinroter T4 auf mit altbekanntem Kennzeichen beginnend mit DD unsere erhoffte Verabredung stand unvermittelt vor einer Wäscherei. Es folgten ein kurzer Plausch und die Verabredung auf einem Nachtlager Platz außerhalb der Stadt an einem kleinen Fluss ( ja auch hier versuchte ich mein Glück, dazu sei gesagt das zwei meiner drei Ruten Beschädigungen sind, die ich zwar repariert habe aber leider nicht hundert Prozent funktionieren. Deshalb Spinne ich mit der Fliegen Rute die noch heil ist). Der Abend war ein gemütliches Beisammensein mit Glühwein und dem Petroleum Ofen der Beiden. Der nächste Morgen verhieß Aufbruch zu einem Campingplatz der den imposanten Namen trägt SER, im verheißungsvollen Dörfchen Colonia Suiza ( Schweizer Kolonie). Schweizer hab ich noch keine gesehen ausser die zwei Berner die hier Campen gesehen. Das Dorf glänzt mit einem schönen Namen und einem großen Touristen Markt dann hörts aber auch schnell wieder auf. Der zweite Tag erfreute uns dann wieder mit Sonnenschein und der Erkundung des Örtchen und der hier ansässigen Brauerei ( war nett aber halt auch nur nett), sowie den Einkäufen für das Silvester Mahl. Am Abend gabs selbst gemachte Pizza mit dünnem Boden und üppigem Belag. Dem Silvestermorgen hab ich mit meiner Geschichte begonnen und dann wirds ans Kochen gehen 4 Gänge mit Appero( in südamerikanischen Stiel mit Empanadas) na dann viel Spass beim kochen. Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein gesundes Neues Jahr !!!!😎☺ Mit viel Feierei und Freude.
    Read more

  • Day19

    Heute ging es per Flieger Richtung Norden, nach San Carlos de Bariloche.

    Die letzten 2 Tage waren eher ruhig. Wieder eine spektakuläre Busfahrt von El Chaltén nach El Calafate. ich bin mit dem 8 Uhr Bus am Morgen gefahren und kurz vor Sonnenaufgang bin ich aus dem Hostal.
    Die Berge sagen spektakulär hell aus vor dem dunkelblauen Himmel. als dann die Sonne aufging, färbten sie sich alle blutrot. Ich war froh, dass ich das nochmal sehen durfte.
    Cooler wäre es eigentlich nur von dem viewpoint ausserhalb der Stadt gewesen, aber ich hatte ja kein Auto 😓😓😓 egal....

    In Calafate bin ich wieder in mein heimeliges Avurtadas Hosteria eingecheckt. Der typ, der dort immer Frühstück macht, hat sich richtig gefreut, dass ich wieder da bin. Ich mich auch! Denn er ist sehr süss und er hat mir immer extra Käse gegeben. Ausserdem ist das Bett dort im Vergleich zu dem in El Chaltén ein Himmelbett.
    Ich hab also erstmal geschlafen und Wäsche waschen lassen. Dann bin ich noch in die deutsche Bäckerei gegangen, die Franzbrötchen machen. Ich hatte gerade bei Facebook über sie auf der Hamburger Abendblatt Seite gelesen. Sehr netter typ. Er wollte mir nen Franzbrötchen schenken. Leider mag ich die nicht.

    Am nächstwn Tag bin ich ins Glaciarium, ein Gletschermuseum und ich habe endlich mehr über die Entdecker des Patagonischen Eisfeldes, sowie die Geografie erfahren. Filmchen gabs auch einige. Ein toller Nachmittag.
    Die Tour zum Upsala und Viedma (der grösste hier) Gletscher per Boot und nochmal Perito Moreno hätte 140 EUR gekostet. Auch das Eis Trekking auf dem Gletscher hätte mich zwar gereizt, aber irgendwie gucke ich lieber aus der Ferne, ohne einzugreifen.
    Daher nur das Museum.

    Heute am Flughafen habe ich dann meinen Mietwagen für 5 tage bariloche abgeholt.
    Kleinwagen war aus, jetzt fahre ich ein graues Monstrum. 🙈 Und Bariloche liegt am Berg!!!! ich habe schon 2x abgewürgt, 1x drehten die Reifen durch beim rückwärts ausfahren auf der steilen Auffahrt zur Wohnung. oh gott oh gott.
    dann bin ich ein paar mal auf der linken seite gefahren und hab mit rechts den Scheibenwischer statt den Blinker betätigt. 2 Monate links fahren prägt...

    Ich versorge euch wieder mit updates zu meinem Trip auf patagonischen Schotterstrassen.
    Read more

  • Day30

    Bariloche - trek refugio Frey

    November 15 in Argentina

    Voici notre premier trek en vidéo. 21km aller retour.

    https://youtu.be/eGe5zDFIaqY

You might also know this place by the following names:

Río Negro Province, Rio Negro Province, Rio Negro, RN, Río Negro

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now