Brazil
Mato Grosso do Sul

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Most traveled places in Mato Grosso do Sul:

All Top Places in Mato Grosso do Sul

25 travelers at this place:

  • Day5

    Foz - Campo Grande

    December 26, 2018 in Brazil ⋅ 🌧 30 °C

    Am gestrigen ersten Weihnachtstag hieß es nach ein paar letzten Stunden am Pool Abschied-Nehmen. Christine und Matthias sind zurück nach Buenos Aires geflogen, und wir beiden fuhren einmal über die Grenze nach Foz de Iguazú - also nach Brasilien. Heute morgen sollte unser Flieger nach Campo Grande, in Richtung Bonito, gehen und da wollten wir nicht riskieren, an der Grenze festzuhängen. Ok, die Grenze dauerte 10 Minuten... :-)
    In Foz haben wir nichts Großartiges gemacht. Ein kurzer Blick ins Einkaufszentrum zwecks Stromadapterkauf zeigte, dass hier Weihnachten nicht allzu ernst genommen wird.
    Das Hotelbuffet war überraschend gut und so war es ein relaxter Aufenthalt.

    Der Flughafen Foz wird gerade genauso umgebaut wie der in Puerto Iguazú, hier allerdings in größerem Stil - und offensichtlich hatte er es auch nötiger... Beeindruckend ist auch die technische Finesse des örtlichen Airline-Carterers...
    Ein letzter Blick auf die Wasserfälle und bald schon wurde die Landschaft landwirtschaftlicher geprägt...
    In Campo Grande angekommen fielen nicht nur viele verschiedene Fluggesellschaften auf - es scheint ein etwas größerer Flughafen zu sein - , sondern auch der Blumenautomat (falls man beim Abholen der Liebsten die Blumen vergessen hat...).
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  • Day6

    Buraco des Araras

    December 27, 2018 in Brazil ⋅ ⛅ 26 °C

    Bonito - der Ort wird als "Ökotourismus-Dorf" angepriesen. Naja. Also das Dorf selbst passt da nicht ganz zu, es ist vermutlich wie jedes andere brasilianische Dorf auch leicht vermüllt etc.
    Aber um Bonito herum gibt es viele tolle Natursehenswürdigkeiten - Höhlen, Bäche und viele andere Karstformationen. Die Menschen in Bonito sind ziemlich geschickt: Sie verkaufen "Touren" zu diesen Dingen, allerdings ohne "Transfer" - der muss extra bezahlt werden (und nicht zu knapp!). Falls nochmal Bonito - nur mit (Miet-)Wagen! Das ist wesentlich günstiger und ökologisch sicherlich nicht schlechter, als wenn die Taxen hin- und herfahren.

    Nun ja. Erster Tourpunkt: der "Buraco de Araras". Das ist ein Loch, das aufgrund einer eingestürzten Höhle oder so entstanden ist. Ziemlich tief. Unten leben Kaimane, von denen keiner weiß, wie sie da reingekommen sind. Und darum herum ganz viele andere Tiere "normale" Vögel, Eidechsen, Ibisse, Insekten - paradiesisch! Vor allem aber Papageien...
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  • Day8

    Es regnet

    December 29, 2018 in Brazil ⋅ 🌧 28 °C

    Gestern war ein Gammeltag - leicht grau in grau mit einigen Schauern, aber ok. Beim Rummikub konnte Matthias geschlagen werden und abends ging es noch ins Dorf zum Essen. Auf der Speisekarte: Piranha-Suppe. Aber das musste dann doch nicht sein....

    Für heute stand noch eine Tour auf dem Plan: Auf zur Cueva azul! Kurz nachdem wir mit unserem Taxifahrer losgefahren waren fing es an zu regnen. An der Höhle wurde dann auch mitgeteilt, dass sie wegen Regen geschlossen sei - zu dunkel und nass.
    Also wieder zurück. Mittlerweile war aus dem Regen allerdings ein Wolkenbruch geworden und die Straßen waren leicht überflutet.
    Vor uns blieb ein Wagen liegen - unser Taxifahrer meinte nur, dass das eine Frau am Steuer sei, allerdings teilte er unsere Zweifel an den Fähigkeiten seines Wagens, als ein doch etwas höherer Geländewagen auf der entgegengesetzten Spur vollends in den Fluten versank.
    Es ging zu Fuß weiter zu einem auf die andere Seite der "Pfütze" herzitierten anderen Taxi.
    Es blieb also noch Zeit, Matthias im Rummikub zu schlagen.... :-)
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  • Day30

    Campo Grande - Pantanal!

    October 21, 2016 in Brazil ⋅

    Soms loopt het allemaal even anders dan wat we zouden willen.
    Het plan was om de familie wolf (het echte beest en niet de familie van Robert) op te gaan zoeken in Pousada Santuário do Caraça alleen dit liep even anders. Ook slaan wij Ouro Preto over.
    Wij zijn er namelijk blind van uit gegaan dat we wel een kaartje konden kopen à la NS, maar de trein in Brazilië reserveren is bijna hetzelfde als een vliegticket kopen. Dat doe je niet 15 minuten voor het instappen. Alhoewel.. we zijn dus vervolgens met de Uber naar het vliegveld gereden om snel vliegtickets te kopen naar Campo Grande en ook binnen 1,5 uur na aankomst op het vliegveld in de lucht te zitten!
    Vanuit hier gaan we straks naar Pantanal - een van de hoogtepunten van de reis!
    Gelukkig hadden we al contact met een tourguide hier die ons, ook hier weer lekker last minute, geholpen heeft met een tour.
    5 uurtjes rijden en dan dieren spotten!!
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  • Day79

    Mehr Moskitos, Taranteln und Kaimane

    December 17, 2017 in Brazil ⋅

    Tag 2 im Pantanal startete früh. Um der Hitze ein wenig aus dem Weg zu gehen, starteten wir um 7:39 Uhr mit einer Exkursion in das Pantanal. Wir trugen trotz der gut 30 Grad lange Klamotten, die wir vorher mit unserem aus Deutschland eingeführten Moskitospray imprägnierten (ein spezielles Imprägnierspray). Wie sich zeigen sollte, war dies eine gute Idee. Und so ging es in die noch trockenen Sümpfe und den weiten Feldern, die immer wieder von dichter Bewaldung unterbrochen wurden. Bereits nach wenigen Metern konnten wir verschiedene Kaimane sehen, die wir aber verscheuchten, sobald wir zu nahe kamen. Wir gingen weiter und konnten weitere Aras, Macaue und andere bunte Vögel bestaunen. Auf den Bäumen tummelten sich Insekten und das Konzert aus Vogelgesängen, Insekten und Affengeräuschen war bereits in vollem Gange. Daneben gingen einen aber vor allem die Moskitos auf den Keks, da diese fleißig um uns herum schwirrten und bevorzugt um die Ohren summten. Wir sahen die Behausungen der Gürteltiere, die sich nunmehr aber schlafen legten und sahen Bäume in denen Fledermäuse, riesige Wespen und Bienen lebten. Alex meinte auch, dass bestimmte Bäume gerne von Schlangen aufgesucht werden, die dort Frösche oder Insekten vertilgen. Dies gilt gleichermaßen auch für Taranteln, die jedoch - wie auch Schlangen - bevorzugt in der Nacht herauskommen. Tiefer im Busch fand sich auch ein Kaiman, an den wir sehr dicht herangehen konnten, bis er sich gestört fühlte. Alex meinte hierzu, dass er wohl einen neuen Sumpf für sich suchte. Da die meisten Tiere jedoch nachtaktiv sind, fanden wir bis auf eine Schlangenhaut auch keine weiteren „aufregenden“ Tiere an diesen Morgen. Dafür konnten wir uns die Fauna genauer anschauen und die verschiedenen Baum- und Palmenarten anschauen. Dazwischen fanden sich auch immer wieder Büsche mit wildem Aloe Vera, von denen wir ein paar Blätter für später mitnahmen. Daneben zeigte uns Alex den Samen einer Palme, die ungefähr die Größe eines Footballs hat. Er nahm dann seine Machete und schlug es auf. Und da war unser Weihnachtsbaum. Denn es zeigten sich in dem Football dann die einzelnen Samen, die an kleinen Ästen hingen. Dann ging es weiter und in einiger Entfernung konnten wir dann auch Affen durch die Baumwipfel huschen und auch hier den südamerikanischen Ameisenbär in Aktion sehen. Dann ging es zurück zur Farm und wir legten uns wieder in die Hängematten, da es für alles andere einfach zu warm war. Neben kleinen Nickerchen und dem Schmöckern unserer Bücher bastelten wir schließlich mit Alex zusammen Armbänder aus den Aloe Vera Fasern. Am späten Nachmittag - es war noch immer nicht wesentlich kühler - stand jedoch unser Angelausflug an. Das Ziel war es, ein paar Piranhas für unser Abendbrot zu fangen. Wir bewaffneten uns mit langen Bambusangeln und ein wenig Rindfleisch und tapsten Barfuß in Richtung Sumpf. Da wir die Fische nicht vom Ufer fangen können, mussten wir in ein beinahe schwarzes Wasser, welches von Piranhas, Schlangen, Kaimanen und anderen Tieren wimmelte. Also gingen wir Schritt um Schritt in den dunklen Tümpel und wir tauchten unsere Füße in den matschigen Boden und den unzähligen Wasserpflanzen. Das Gefühl war zum Anfang ein wenig angsteinflössend, aber wir gewöhnten uns schnell daran. Wir gingen also bis über die Hüfte ins Wasser und versuchten unser Glück mit frischen und blutigen Rindfleisch. Und zack bemerkte man auch schnell, dass da etwas an der Route knabbert. Da die Piranhas sich jedoch nicht einfach auf das Fleisch stürzen, sondern immer mal wieder zubeißen, ist ein wenig Geschick gefragt. Erschwerend kommt um diese Jahreszeit noch dazu, dass die Sümpfe bereits ziemlich leergefischt bzw. leergefressen sind, da die Regensaison jetzt erst beginnt. Wir fingen am Ende zwei Piranhas und zwei andere Fische. Sagen wir mal so, die Zähne des Piranhas haben wir uns mal absichtlich erst nach dem Angeln angeschaut. Am Ufer konnten wir Pferde, Wildschweine und andere Tiere hören, während die Macaue über uns hinwegflogen. Das Bild war daher ziemlich malerisch und entspannend. Wir verbrachten am Ende zwei Stunden am Wasser und gingen zurück zur Farm. Dort angekommen, bereitete Alex die Fische soweit vor, dass sie auf den Grill konnten. Alex verwendende hierfür seine Allzweck-Machete und befreite die Fische in Rekordzeit von Flossen, Schuppen und Eingeweiden. Die Eingeweide wurden buchstäblich den Kaimanen zum Frass zugeworfen. Dann kam der Fisch auch auf den Tisch und schmeckte überraschend gut (mit Ausnahme des einen namenlosen Fisches, der so schmeckte wie der Sumpf roch). Die Piranhas empfehlen wir aber weiter. Nach dem Abendbrot sollte dann auch die Nachtwanderung losgehen. Und so bekamen wir für unsere Waden und Beine noch Überzieher, die gegen Schlangenbisse schützen sollten. Da Nachts einfach mehr Tiere unterwegs sind, war die Wanderung auch sehr aufregend. Das Szenario war atemberaubend: Über uns ein fantastischer Sternenhimmel und am Horizont ein weit entferntes Gewitter, welches den Himmel immer wieder erleuchtete. Aus den Sumpf kamen nunmehr unzählige Kaimane und wir leuchteten mit der Taschenlampe über den Sumpf und sahen viele spiegelnde Augenpaare von Kaimanen. Auch eines der riesigen Meerschweinchen entspannte am nächtlichen Sumpf (für Kaimane war es mittlerweile zu groß). Überall waren wieder Tiergeräusche zu hören, wobei aber der Klang anders war als am Morgen. Wir folgten einem Pfad und fanden riesige und giftige Frösche, Kakerlaken (die gerade von riesigen Taranteln gefressen wurden), Schlangen, sahen weglaufende Wildschweine (die einen stinkenden Geruch hinterließen), Fledermäuse (die die Moskitos frassen) und allerlei Insekten und Spinnen. Bei den Spinnen sind insbesondere die tellergrossen Taranteln zu erwähnen, die Nachts Jagd auf ihre Beute machen. Und diese Spinnen sind echt riesig und neigen dazu sich von den Bäumen fallen zu lassen, was uns dazu anhielt auch einfach unsere Hemden - trotz der Hitze - bis ganz oben zuzuknöpfen. Nach der Nachtwanderung sassen wir dann noch am Lagerfeuer und Alex zerschnitt mit seiner Allzweck-Machete (die bereits für den Weg im Busch, den Angelausflug und sonstwas genutzt wurde) die Limetten für den Caipirinha, den wir in einem Eimer zubereiteten (dies ist aber gar nicht so ungewöhnlich, da der Caipirinha oft in Eimern zubereitet und insbesondere gemixt wird und nicht erst Glas wie bei uns). Nachdem der Cachaça aufgebraucht war und sich die Stromausfälle aufgrund des nun nahenden Gewitters erhöhten, gingen wir dann auch auf die Hängematte und schliefen den Schlaf der Buschköniginnen und Buschkönige. Anacondas, Pumas und Jaguare liefen uns auch hier nicht über den Weg, was für alle Beteiligten sicherlich auch die beste Variante war. Dafür begrüßten einen bei einem nächtlichen Toilettengang dafür Frösche, Mücken und andere Insekten, die von dem Licht angezogen wurden (leider spülten wir auch versehentlich einen Frosch herunter).Read more

  • Day78

    Hitze, Sumpf und Moskitos - Pantanal

    December 16, 2017 in Brazil ⋅

    Die Fahrt bis ins Pantanal war noch gemütlich und gut klimatisiert. Nach den heissen Tagen in Bonito war es draußen aber auch schon wieder sehr warm und wir konnten uns schon ungefähr vorstellen wie heiss es im Pantanal werden kann. Am Straßenrand sahen wir bereits die ersten Schlangen und Gürteltiere, die es nicht schafften die Straße zu überqueren. Nach gut 5 Stunden kamen wir dann auch im Pantanal an, wo es dann mit dem Jeep weiterging. Es waren bereits knapp 35 Grad als wir den Jeep mit unseren Sachen bestiegen und bereits nach wenigen Metern schon die ersten Guinea-Pigs - also Riesenmeerschweine - erspähen konnten. Diese hatten ungefähr die Größe eines kleinen Hundes und werden u. a. von Jaguaren und Kaimanen auch gerne gefressen. Die Jagd ist jedoch verboten, wobei uns Alex - unser Guide im Pantanal - erklärte, dass er auch schon mal davon probiert hat. Auf dem Weg zur Farm begegneten uns vor allem verschiedene Vogelarten (Papageie, Macaue, Falken und Kanarienvögel). Die Gegend lässt sich am Besten mit einer riesigen Sumpflandschaft beschreiben, in der sich kleine Vegetationsoasen befinden. Derzeit ist Regenzeit und viele Bereiche sind in dieser Zeit überflutet und die Fischvegetation steigt in dieser Zeit massiv an, was dann wiederum die Kaimane und andere Raubtiere anlockt. Dementsprechend fuhren wir am Sumpf vorbei und die ersten Moskitos ließen nicht lange auf sich warten. Wir hatten uns hierauf so gut wie möglich vorbereitet und unsere Bemühungen noch erhöht, nachdem uns jeder erzählte, dass es unglaublich viele Moskitos gibt. Wir kamen unversehrt bei der Farm an, wo die Temperatur mittlerweile knapp 40 Grad betrug (am Vortag stieg die Temperatur hier auf knapp 47 Grad). Um die Farm herum ist auch bislang noch nicht soviel Regen gefallen, sodass es auch noch keine Abkühlung geben konnte. Die Farm selbst ist vor allem auf Rinder und Ochsen spezialisiert. Der Tourismus ist nur ein Nebenerwerb, den Jao (so der Eigentümer der São Jao) nachgeht. Wir gingen erstmal etwas essen (gute brasilianische Hausmannskost) und dann in unsere Baracke, wo wir uns eine Hängematte für die Nacht aussuchten. Unweit der Baracke fanden sich auch die ersten Kaimane, die sich unweit des Sumpfs in die Sonne legten. Wir wurden gewarnt, dass wir Nachts ein wenig aufpassen sollen, wenn wir auf Toilette gehen, da die Kaimane irgendwo rumliegen könnten (die Tiere sind tagsüber aber relativ schreckhaft gegenüber dem Menschen, können Nachts aber gefährlich werden). Die Baracke selbst war sehr einfach und das Badezimmer - wie man bereits erwarten konnte - fand sich außerhalb. Es gab keine Klimaanlage. Die Fenster selbst bestanden nur aus Moskitonetzen und waren daher durchsichtig. Da es für Mensch und Tier noch zu warm war, hieß es erstmal in der Hängematte ein Buch zu lesen. Am späten Nachmittag, als es auf vielleicht 32 Grad runterkühlte, bestand die Möglichkeit einen Ausritt vorzunehmen. Chris kam selbstverständlich nicht mit (er mag einfach keine Pferde). Steffi genoss den Ausritt durch den Sumpf und den Busch dafür umso mehr. Hier kam vor allem ein anderer Reitstil als in Neuseeland zum Einsatz. Während in Neuseeland der englische Stil mit beiden Händen anzuwenden war, wurde hier wie ein Cowboy mit einer Hand geritten. Auf dem Ausritt selbst konnte man dann Kaimane, Papageie und andere Tiere beobachten, während es über das savannenartige Land und die Sümpfe ging. Chris ging derweil entlang der Farm spazieren und beobachtete die Kaimane und die verschiedenen Vogelarten in dieser Zeit ganz genau. Abends hieß es dann den Sonnenuntergang zu bestaunen und in der Hängematte einen Platz einzunehmen. Während Chris bei lebendigem Leib kochte, da der Ventilator seine Hängematte nicht erreichte, konnte Steffi mit einer angenehmen Brise wieder in Rekordzeit einschlafen. Um uns herum konnte man alle erdenklichen Tiere hören und auf die Moskitonetze kletterten von Außen Reptilien, Spinnen und andere Tiere. Nur in die Baracke hinein kam kein Tier. Mit Ausnahme der Fledermäuse, die glücklicherweise die Moskitos in der Baracke frassen und über uns umherflatterten (und Steffi ein wenig bombardierten). Jaguare und Pumas sahen wir leider nicht, aber Alex erzählte uns, dass er vor ein paar Tagen sah, wie ein Jaguar einen Hund tötete und mitnehmen wollte. Die Geschichte war bereits spannend genug.Read more

  • Day77

    Wasserspass am See

    December 15, 2017 in Brazil ⋅

    Wir standen gegen 8 Uhr auf, um im Hotel zu frühstücken. Dann hieß es in der „Stadt“ (ungefähr 4-5 Blocks weiter) ein paar Erledigungen zu machen. Es war bereits unglaublich heiß und die Sonne brannte unerbittlich. Wir bräuchten daher mal wieder Sonnencreme, die in der südlichen Hemisphäre unseres Planeten auch erst mit Faktor 20 oder 30 beginnt und sich bis Faktor 99 hochzieht. Wir blieben beim guten Faktor 50. Gegen Mittag mieteten wir uns dann ein paar Fahrräder (Frederico unser Gastgeber half uns dabei gerne, netter Typ) und mussten dann knappe 7 Km aus Bonito rausfahren, wo wir an einen See wollten. Da die Fahrräder hier jedoch teilweise älter als wir zu sein scheinen, erwischte Chris das Fahrrad mit einem Gang und Steffi das moderne mit 21 Gängen. Die 7 Km aus Chris Sicht fühlten sich ungefähr so an wie die Überquerung der Alpen, da es teilweise steil bergauf ging. Während Steffi gemütlich ca. einen halben Kilometer vorgefahren ist, strampelte Chris als wenn er ungedopt die Tour de France gewinnen wollte. Irgendwann war die Tortur bei 37 Grad auch vorbei und wir kamen an den See, wo wir uns dann erstmal stärken mussten. Wir hatten hier ein Tubbing gebucht und konnten daher alles, was die Location am See zu bieten hat auch nutzen. Und so stiegen wir auf die Bretter und machten Stand-Up-Paddling (was scheinbar im englischen nur als „Paddleboarding“ bezeichnet wird). Nachdem Chris es in Warnemünde noch nicht geschafft hatte auch auf dem Brett zu stehen, schaffte er es hier beim ersten Versuch (was wohl auch am ruhigem See lag). Wir drehten ein paar Runden und gingen auch ins Wasser, was aber keine wirkliche Abkühlung darstellte, da es super warm war. Dann ging auch irgendwann das Tubbing los. Auch hier mussten wir erstmal ein wenig durch den Dschungel laufen. Dabei erklärten uns die Guides auch immer, wo die erste Hilfe Kästen sind, die mit einem Zahlenschloss gesichert sind. Die Codes wussten die Jungs dann aber auch leider nicht. Wir bekamen die Technik erklärten und bestiegen einen kleinen Reifen. Dann ging es los. Bereits beim ersten Wasserfall lag Chris dann auch im Wasser, was scheinbar eine kleine Rache für das 7:1 vor drei Jahren war. Danach ging war dann weiter und wir durften eine Menge Blödsinn auf den Reifen machen. Während Steffi darauf Joga-Übungen und Surfbewegungen machte, blieb Chris eher auf der sicheren Seite. Daneben schmissen wir uns dann auch Gegenseitig ins Wasser und fuhren die Wasserfälle mit verschiedenen Stilen herunter (besonders beliebt war der „Kamikaze“). Heruntergefallen ist dabei aber keiner mehr von uns. Da wir vom Tubbing ein umherschaukeln auf dem Wasser ohne große Action erwarteten, war dies eine willkommene Überraschung. Die beiden Guides hatten aber scheinbar auch eine Menge Spaß und feixten auch kräftig mit rum. Nach dem Tubbing blieben wir auch noch ein wenig am See, wo wir wieder ins Wasser gingen, Kanu fuhren und das Zip-Lining ausprobierten. Dabei hält man sich mit den Händen an einem Griff fest und fährt dann über das Wasser. Unterwegs lässt man sich - wenn man möchte - dann einfach ins Wasser fallen. Der schwierigste Part ist aber aus knapp 5 Metern einmal abzuspringen und sich dabei gut festzuhalten. Gesagt getan, machten wir beide hier 1-2 Runden und dann hieß es auch wieder Rückfahrt mit dem Fahrrad. Unterwegs fanden wir dann auf der Straße noch eine Schildkröte, die unser Begleiter Keith dann über die Straße trug. Das arme Ding war von dem Verkehr so eingeschüchtert, dass es auf dem (provisorischen) Fahrradweg stehen blieb und Kopf und Gliedmaßen einzog. Während Chris die Tour de France das zweite Mal fuhr (so wie er schwitzte, kann es ein kein kleinerer Wettbewerb gewesen sein), entspannte Steffi schon ein paar Minuten bevor dann auch Chris und der Rest ankam. Morgen geht es nun in die Tiefen des Pantanals und wir werden drei Tage mit brasilianischen Cowboys, Piranhas und Kaimane abgeschattet von der Außenwelt überstehen müssen. Mit Glück schleicht sich vielleicht auch ein Jaguar oder Puma an uns heran.Read more

  • Day76

    Im Inneren eines Aquariums

    December 14, 2017 in Brazil ⋅

    Wir kamen mit unserem Nachtbus gegen 7:30 Uhr in Bonito an. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Ort mit knapp 20.000 Leuten, der sich quasi dem Öko-Tourismus verschrieben hat und nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern überhaupt zulässt. Hier ist es vor allem sehr heiss und wir hatten schon am frühen Morgen um die 30 Grad, wobei die Temperatur bis auf37 Grad ansteigen sollte. Der Ausflug galt als erstes einem Supermarkt, da wir bei der Hitze viel Wasser brauchten und Steffi nicht ohne ihre Snacks leben kann. Für M&Ms ist sie auch bereit ein halbes Vermögen in brasilianische Real zu bezahlen. Chris gab sich mit einem Liter Kokoswasser zufrieden, welches nicht nur unglaublich erfrischend ist, sondern uns auch wiederbelebte (an dieser Stelle möchten wir auch noch kurz die hier überall erhältliche Guarani- Limonade erwähnen, die unglaublich lecker ist). Wir buchten bereits vorab einen Schnorchelausflug und wurden hierfür bereits um 11 Uhr vom Hotel abgeholt. Unser Fahrer war Argentinier hieß mit Nachnamen Baumann und seine Familie väterlicherseits kommt aus Deutschland. Wir fragten jedoch nicht nach dem Grund der damaligen Auswanderung. Er mag Rockmusik, was ihn aber gleich sympathisch machte. Und so ging es mit Guns‘ N Roses und System of a Down die abenteuerlichen rotgefärbte Straßen zu der Farm. Wir fuhren dabei vor allem durch landwirtschaftliche Flächen, wo sich Ochsen, Kühe und andere Nutztiere fanden und überall fanden sich kleine rote Hügel, die von Termiten oder Ameisen stammen. Die Farm war wirklich eine schöne und schattige Oase in der sonnengetränkten Landschaft. Nachdem wir ein kleines Sandwich verdrückten und uns für die nächsten Stunden stärkten, ging es auch schon los. Wir zogen die Wetsuits an und mussten uns kalt abduschen und jeglichen Rest von Sonnencreme und Mückenspray entfernen. Dann gab es eine Einführung in die Flüsse, in denen wir Schnorcheln sollten und ein paar Warnungen (Bisse und giftige Tiere, Schlangen etc.) sowie den Hinweis, dass die Umwelt hier besonders zu respektieren sei. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Jeep mussten wir dann noch knapp 40 Minuten durch den Dschungel laufen und wurden hier von Mücken ohne Ende attackiert. Wir wurden aber relativ verschont, was an den Wetsuits und unseren UV-Shirts lag. Daneben gab es verschiedene Vögel und Bäume zu bestaunen. Der Dschungel barg ein wenig kühle an dem heißen Tag. Dabei kamen wir auch an einem glasklaren Fluss vorbei, der Sichtweiten von weit über 40 Metern bietet. Am Ende der Wanderung sollte es auch genau in diesen Fluss gehen. Diese Klarheit hat der Fluss aufgrund des Limestones, der das Wasser unglaublich genau filtert. Das Wasser ist grundsätzlich auch trinkbar, aber die Mineralienkonzentration ist so hoch, dass einige Leute davon Magenprobleme bekommen. Wir durften dann den Fluss besteigen. Die Regeln waren einfach: nicht planschen, leichte Schwimmbewegungen, nichts anfassen und nicht auf den Boden stellen. Im Prinzip mussten wir uns daher nur treiben lassen und mit leichten Schwimmbewegungen nachhelfen. Die Aussicht war atemberaubend und die Fische kamen auch interessiert auf uns zu. Teilweise mussten wir sie mit leichten Schwimmbewegungen auch verjagen. Der Boden wechselte von Steinen, zu Sand und zu Unterwasserpflanzen. Dazwischen fanden sich auch Überreste von Bäumen. Dazwischen dann immer wieder Fische in jeder Form und Größe. Wir hatten leider nicht genug Glück, dass wir neben Fischen auch andere Tiere wie Schlangen oder Schildkröten sehen konnten, hatten aber auch so unseren Spaß. Nach knapp der Hälfte der Zeit (insgesamt gute 3,5 Stunden) kamen wir an das Teufelsloch, welches eine Quelle in 4 Metern Tiefe ist, bei der das Wasser mit soviel Druck herauskommt, dass der umliegende Sand dauerhaft wirbelt und wohl auch schon die ein oder andere GoPro verschluckt hat. Hier durften wir dann auch einmal Tauchen und die Quelle mir eigenen Händen berühren. Geschafft haben es jedoch bislang noch nicht viele, da der Gegendruck enorm ist. Steffi versuchte es mehrmals und scheiterte leider. Chris benötigte zwei Versuche und schaffte es dann auch tatsächlich dem Strom zu trotzen und den Boden zu erreichen. Von dort ging es noch weiter durch das Aquarium bis wir an eine Stelle kamen, bei der unser klarer Fluss in einem nicht so klären Fluss mündete. Plötzlich war die Sichtweite auf unter zwei Metern gesunken und das Gefühl änderte sich Rasch, da man nicht mehr wusste, was da so im Wasser ist (und hier gibt es immerhin sich Anacondas). Dafür war das Leben oberhalb des Wassers von besonderem Interesse, da wir hier Tukane - mit ihren großen Schnäbeln - sehen und den „Stimmen“ des Dschungels lauschen konnten. Nach gut einer halben Stunde ging es dann aus dem Wasser und wir fuhren mit dem Jeep dann zurück zur Farm. In Bonito zurück hieß es dann Essen (hier tranken wir eine sog. „Schweizer Limonade“, von der unsere Schweizerin in der Gruppe jedoch noch nie hörte; die Limonade gibt’s in fast allen Restaurants und ist echt super lecker) und Schlafen.Read more

  • Day34

    Bonito

    October 25, 2016 in Brazil ⋅

    Deel twee van onze tour van de Pantanal was de bestemming Bonito. De naam zegt het al; daar is iets moois!
    Het stadje zelf is een toeristisch gat wat zich vooral richt op de natuur er omheen. Vlakbij Bonito ligt de Rio Prata, een rivier met het op een na helderste rivierwater ter wereld. Klinkt mooi en dat is het ook! Helemaal omdat er ook heel veel vissen zwemmen. Hier zijn we 2 kilometer lang door de rivier gaan snorkelen. De foto's zullen meer zeggen.

    In de middag zijn we naar een sinkhole geweest waar nu heel veel ara's (papegaaien) leven. Dit was iets minder boeiend of zijn we nu al verwend...?
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You might also know this place by the following names:

Mato Grosso do Sul, MS, ماتو غروسو دو سول, Мату-Гросу-ду-Сул, Мато Гросо до Сул, মাটো গ্রসো ডো সুল, Suda Mato-Groso, Mato Grosso del Sur, Mato Grosso do Suli osariik, Hegoaldeko Mato Grosso, ماتوگروسو جنوبی, Mato Groso do Sur, Matu Grosu du Sul, מאטו גרוסו דו סול, मातो ग्रोसो दो सुल, Մատու Գրոսու դու Սուլ, マットグロッソ・ド・スル州, მატუ-გროსუ-დუ-სული, 마투그로수두술 주, Silva Crassa Meridionalis, Pietų Mato Grosas, Matugrosu du Sula, Јужно Мато Грошо, Mato Grosso del Sud, Mato Gross dël Sud, ماتو گروسو دو سول, Urin Mato Grosso suyu, Мату Гросу ду Сул, รัฐมาตูโกรสซูโดซูล, جنوبی ماتو گروسو, Matu-Grosu-du-Sul, 南马托格罗索州

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