Brazil
Mato Grosso do Sul

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Top 10 Travel Destinations Mato Grosso do Sul
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Travelers at this place
    • Day8

      Auf die Boote, Fertig, Los ... !

      September 14 in Brazil ⋅ ☁️ 29 °C

      Es dämmert langsam als wir uns um 5Uhr zum Frühstück treffen. Kaffee hilft...! Es ist merklich "frischer" als die letzten Tage - drum zwiebeln wir uns prophylaktisch mit Extralage-Langarm zurecht. Abfahrt 5:45 Uhr - same procedure as every morning... Düsen dem Sonnenaufgang entgegen und spähen entlang der Ufer. Wir lassen uns mit Miguel etwas zurückfallen und sucher abseits der Jaguar-Boote nach Motiven. Werden schnell fündig und zufrieden schippern wir zwischen verschiedenen Vögel, Kaimanen, Capibara's, Ottern und einer Anakonda durch die Kanäle. Natürlich sind wir auch auf Tüpfli-Suche, aber gut Ding will Weile haben... Dieser Vormittag ist sehr abwechslungsreich und unsere Geduld wird schlussendlich mit 2 Jaguaren beschenkt. Einer ganz gechillt im Baum und ein 2ter auf Jagd. Können sie eine ganze Weile begleiten bis sie den Fluss durchschwimmt und im Dickicht verschwindet... Es ist wolkenverhangen und mega-windig, ab und zu tröpfelt es sogar etwas. In voller Fahrt ist es fast ungemütlich kühl und wir legen am Mittag in der Lodge nochmal ne Zwiebelung obendrauf! Fabienne ist total verzückt... Sie hat sich für heut einen Jaguar am Strand und eine Anakonda gewünscht - Tadaaa🌠! Auch die Ausfahrt ist reichlich unterhaltsam. Jagende Riesenotter, verliebte Vögel, durstige Affen, fischende Reiher, fauler Jaguar, Gangster-Kaiman und zu guter Letzt noch posierende Capibaras und freche Papageien vor der Haustür - wir sind rundum fröhlich! Obrigda und Até amanhã!Read more

    • Day1061

      Bem vindo ao Brasil - Ein Jahr unterwegs

      July 29 in Brazil ⋅ ⛅ 21 °C

      Krass, heute sind wir ein Jahr unterwegs! Ein Jahr voller Höhen, wie mexikanischer Biere, Vulkanausbrüche auf dem Acatenango, Divemaster und Schildkrötenbabies auf Utila, Laguna Quilotoa, Islas Galapagos, Machu Picchu oder der Salar de Uyuni, aber auch kleinen Tiefen, wie Corona im Paradies, absoluter Enttäuschung von Costa Rica, nem gebrochenen Knöchel oder dem ein oder anderen Magendarminfekt! Aber Höhen und Tiefen kann man nicht nur innerhalb eines Jahres erleben, denn das geht auch an einem Tag!

      Zum Beispiel, wenn man abends in Bolivien in seinen eigentlich kuscheligen Nachtbus steigt und freudig von einer Truppe Kakerlaken begrüßt wird. Gut, dass bald die Lichter ausgehen und man von den kleinen Rackern zum Glück nichts mehr sieht. Aber wie hätte es besser nicht laufen können, wachen wir morgens, so eher medium erholt, vor der Grenze auf und der Bus befindet sich in einer Straßensperre. Eine Truppe halbwüchsiger hat sich überlegt am Straßenrand zu zelten und beim BBQ die Straße zu blockieren. Nachdem die Busfahrer einige Bolivianos abgedrückt haben und einige Beleidigungen gefallen sind geht es endlich weiter....

      Würde da nicht die nächste Straßensperre auf uns warten! Diesmal war auch die Polizei mit zum BBQ eingeladen und der Schlange an unzähligen Trucks vor uns nach zu urteilen, haben die nicht vor ihre Sperre aufzuheben. Also nichts wie raus aus dem Bus, Rucksäcke auf und ab an die Grenze. Nach einigen Kilometern erreichen wir die Straßensperre, die eher wie nen nettes Straßenfest scheint, aber der Hitze und Schwere unserer Rucksäcke zu verdanken, waren wir nicht wirklich in Feierlaune und konnten zum Glück ziemlich schnell eines der seltenen Taxis ergattern, was uns und ein paar andere zur Grenze bringt. Eine Suppe und ein bißchen Grenzgedöns später sind wir in Brasilien!

      Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Hier gibt's auf einen Donnerstag Abend überall Livemusik und Bier in eisgekühlten Humpen, die bei 30°+ richtig locker über die Lippen gehen 🍻 hinzu kommt, dass unsere Band richtig Stimmung macht und auf der Straße ordentlich abgefeiert wird. So gute Stimmung hatten wir lange nirgendwo mehr!

      Heute geht's für uns vier Tage ins Pantanal und wir sind super gespannt, was uns dort erwartet!
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    • Day7

      1, 2, 3, 4...🐆

      September 13 in Brazil ⋅ ⛅ 36 °C

      Es wird jeden Tag früher: 04.45 klingelte der Wecker. Kein Problem für uns! Für ein unvergessliches Foto machen wir viel! Rasen mit dem Speedboat Richtung Jaguar (hoffen wir). Geduld ist heute nicht nötig. Als Boot Nummer 2 "parkieren" wir nach knapp 30min Fahrt beim noch schlafenden, 7 Jahre alten Weibchen Ti. Dann fangen wir doch mal die ersten Fellpunkte mit der Kamera ein. Auch ein Rücken kann entzücken... Schon bald fängt sie sich an zu regen. Jetzt wir es spannend! Mal verschwindet sie im Dickicht am Ufer, dann taucht sie wieder auf, späht auf's Wasser und spaziert weiter. Wir folgen ihr im Schritttempo und scheinbar ohne sie zu stören. Ihr Bauchklatschter trifft uns total unvorbereitet. Sie schwimmt mit der Strömung am Ufer entlang und durchsucht die Wasserlilien nach Kaimanen. Heute hat sie Glück und findet einen bereits toten, staatlichen Kaiman. Sie hat ihn wahrscheinlich gerochen, denn das können wir nun auch. 👃🏾Riecht nach totem, leicht gameligem Fisch. Sie verschwindet damit im dichten Uferbewuchs. Wir sind total entzückt ☺️ Das war wahrscheinlich unser Highlight des Tages! Doch da spricht der Funk. Klingt vielversprechend auch wenn wir das Portugiesisch nicht verstehen. Wir rasen ein paar Flusskurven weiter und da ist er schon, Osado, ein grosses Männchen. Die Riesenotter sind nicht damit einverstanden, dass er sich in ihre Richtung bewegt und machen Alarm📢 Ist ihm aber egal und er lässt sich, für uns nicht mehr sichtbar, nieder.
      In diesem Fall geht die Such für uns weiter... Die nächsten Grosskatzen stehen schon bereit! Ein Mutter mit 2 Kinder, ca. 18 Monate alt und schon fast so gross wie die Mutter. Die Jungen räkeln sich auf einem Baumstamm. Putzen, dösen, weiterspazieren, alle Viere hängend wieder im Baum liegend. Alles total fotogen. Nur wenig weiter ein ähnliches Bild: Mutter mit 2 Jungen im gleichen Alter wie die vorhergehenden. Nach 6h Flussfahrt kehren wir total happy zur Lodge zurück. Kurzer Fotocheck, ob die Einstellungen auch passen, dann Mittagessen und für die nächste Safari per Boot bereit machen. Es mag langweilig klingen, aber das ist es nicht: auch am Nachmittag dürfen wir glücklicherweise einige Katzen vom Vormittag wiedertreffen! Die Speicherkarte füllt sich weiter mit unvergesslichen Jaguarmomenten. Aber auch Vögel, Kaimane und Otter werden nach wie vor dankbar fotografisch eingefangen.
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      Traveler

      Jagdglück für euch 🤩

      Traveler

      ❤️

      Traveler

      ❤️

       
    • Day6

      Jaguarrevier

      September 12 in Brazil ⋅ ⛅ 36 °C

      Wir bleiben im Frühaufstehmodus. 05.30 sitzen wir auf'm Jeep, Kameras am Anschlag, Augen auf Spähmodus. Die frühen Vögel sind alle da! Im Sand entdeckt Katja Jaguarspuren, leider sichten wir das Tüpfelfell nicht. Auch der Ameisenbär lässt sich nicht blicken. Trotzdem ein schöne Ausfahrt im Pirschmodus. Da gibt es nicht viel mehr, was unser Herz erfüllt! Nach dem Frühstück verschieben wir uns in die nächste Lodge. 4h holpern wir über die Gravelroad mit Stopps für Kaimane, Reiher, eine Schlange und Sumpfhirsche. Ankunft Hotel Porte Jofre zur Mittagszeit. Ein Happen essen und für die Bootsafari präparieren. Jupi, weiter pirschen! Wir finden allerlei Vögel, Kaimane und überraschenderweise Riesenotter! Toll, toll, toll! Wir brüten in der feuchten Hitze des Nachmittags und sind dankbar für den Fahrtwind. Nach Sonnenuntergang legen wir wieder am Steg an. Duschen, obwohl wir nach kurzer Zeit erneut transpierieren😅Sichten noch die gemachten Fotos und schon fallen die Augen zu.Read more

      Traveler

      super fotos,wir sind begeistert🤗

      Traveler

      Yes!!

      Traveler

      Flying ❤️

       
    • Day1065

      Bonito - Zur Abwechslung mal Schnorcheln

      August 2 in Brazil ⋅ ☀️ 32 °C

      In Bonito sind wir statt wie üblich zu tauchen mal schnorcheln gegangen, denn hier gibt es unglaublich klare Flüsse, die mit teilweise nur wenigen Zentimetern Tiefe sich wunderbar zum Schnorcheln eignen. Während man an der Oberfläche durch wunderschönen Dschungel gleitet, spielt sich das eigentliche Spektakel unter der Wasseroberfläche ab, denn die Flüsse hier sind voller Fische! Auf einer vierstündigen Tour sind wir erst entlang des Rio Olha d’Agua geschnorchelt und anschließend ein Stück den Rio da Prata entlang. Es war zwar trotz Wetsuit ganz schön frisch, aber einfach nur atemberaubend! Vorallem für Christoph als Angler, war es super interessant das Verhalten der Fische in so einem Fluss zu sehen und Jungs sollte die Leine auch so voller Fische sein, frage ich mich echt wieso ihr so selten einen Fang landet 😜?!

      Im Anschluss haben wir noch das Naturschutzgebiet Buraco das Araras besucht, wo in einem riesen großen Krater unzählige rote Aras (die Bilderbuch Piratenpapageie) nisten. Die Paare bleiben ein Leben lang zusammen und es war einfach toll zu beobachten, wie sie ihre Kreise über den Krater drehen!
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      Traveler

      Sind wirklich so groß?

      8/3/22Reply
      Janina Lampe

      Falls du die Aras hinter uns meinst, die sind natürlich nicht echt :D

      8/3/22Reply
       
    • Day57

      קורומבה

      June 22 in Brazil ⋅ ☀️ 32 °C

      לקורומבה הגענו בידיעה שנתקע שם לפחות כמה ימים בגלל הויזה שלי
      כל השמועות אומרות שזאת עיר משעממת והמעבר גבול שלה זוועתי

      מה שקרה בסוף הוא שיום אחרי שהגענו אליה בערב הלכתי בעיר וראיתי נמל מגניב שסקרן אותי. ירדתי אליו וגיליתי שיש פסטיבל ממש מגניב ומיוחד בסוף שבוע (זה לפי חוק הברזל - אי אפשר להגיע ליעד בברזיל בלי שיהיה בו איזשהו אירוע). יום אחרי על הבוקר כבר היינו בגבול ואחרי הצהריים כבר היינו בבוליביה. אין לדעת כמה מגניב ומיוחד היה הפסטיבל
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    • Day51

      אז אחרי כל הציפיות מהפנטנאל והאכזבה אחרי שלא ראינו הרבה חיות (השיא היה עקבות של יגואר) קצת פחדתי שגם מבוניטו ציפינו יותר מידי ואז נתבאס

      ואז גיליתי שלא

      יצאנו למסלול של ריו פראטה - אחד הדברים היותר מטורפים שיצא לי לעשות פה
      מסלול שחייה עם שנורקלים בנהר של מים שקופים לגמרי. לאורך כל הדרך יש דגים שונים ואיזורים שרואים בהם את החול בתחתית הנהר מבעבעים כי זה נקודות של נביעות מים חזקות (או לפחות זה ההסבר שאנחנו נתנו לזה כי המדריך לא ידע מילה באנגלית), באחת הפעמים הצלחתי לגעת באיזור שהאדמה השתגעה בו.
      אחרי שחייה קצרה יצאנו מהמים והתחלנו ללכת קצת ביער - דבר שהעלה את החשש ששילמנו ככ הרבה על אטרקציה כל כך קצרה. אבל לא לדאוג אחרי עוד כמה דקות נכנסים חזרה למים - מסתבר שהיה צריך לעקוף קטע קטן בעייתי של הנהר. אותה פרוצדורה קרתה עוד פעם או פעמיים כשאחרי הפעם האחרונה הודיעו לנו שזאת השחייה האחרונה - בול בזמן! הגענו לאיזור עם קצת פחות דגים, המשכתי לצוף קצת ולהסתכל הפעם על הטבע שמחוץ למים. שקט, רגוע, מידי פעם רואים איזה קופיף קטן בין העצים ויצאנו החוצה.
      לאורך חצי יום הייתי דג וצפיתי בדגים אחרים שוחים ואוכלים - גן עדן.

      בערב ירדתי במרכז העיר כדי לקנות לנו קצת מצרכים כי מסתבר שלקחת את ההוסטל הכי זול בעיר לא מבטיח שההוסטל נמצא באמת בעיר..
      ושם גיליתי שוב את גן עדן - חנות עוגיות של העוגיות הכי טובות בעולם. אחרי מחקר קטן של להבין ממה עשויה כל עוגייה בחנות בחרתי בעוגייה המושלמת שבתמונה - עוגיית שוקולד במילוי קרם פררו רושה. רכה מבפנים ופריכה מבחוץ. לא יודעת אם כבר כתבתי אבל זה היה גן עדן.

      כרמל לא הרגישה ככ טוב אז עברנו להוסטל במרכז העיר, נשארנו כמה ימים בבוניטו ודחינו את האטרקציה השנייה שתכננו לעשות. בינתיים אני הרווחתי עוד כמה ימים של עוגיית גן עדן.

      אחרי קצת סידורים ראשונים של הויזה לבוליביה נסענו לאטרקציה השנייה שבחרנו מהחוברת האינסופית של מרכז התיירות של האיזור - לגונה מסתורי.
      בריכת מים כחולים שאף אחד לא הגיע לתחתית שלה.
      הפעם זכרנו להביא את הכיסוי למים אז השתעשענו קצת עם תמונות בתוך המים. מקום ממש יפה וחמוד אבל לא משתווה לריו פראטה

      יום למחרת, אחרי שלקחתי אספקת עוגיות מהחנות, לקחנו את האוטובוס לקורומבה - עיר המעבר לבוליביה. בתחנת אוטובוס הייתה אמא עם תינוקת ולתינוקת היו עיניים ממש מפחידות ומכושפות. ניסינו לא להסתכל לה בעיניים כדי שהיא לא תעביר לנו איזה כישוף בטעות אבל זה היה ממש קשה. ומפחיד. וקשה.

      להתראות גם עדן...
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      הקנאהההההה 😍 [שי]

      7/13/22Reply
       
    • Day52

      Pedro Juan Caballero

      October 24, 2019 in Brazil ⋅ ⛅ 32 °C

      Endlich in Pedro Juan Caballero angekommen (11 Uhr Abends) werde ich von Gabriel abgeholt, gehe duschen und dann gehts auf die Piste. 🍻
      Die nächsten Tage verbringe ich mit Gabriel und Jackson. Beide haben sich relativ kurzfristig im August dazu entschlossen Medizin in Paraguay zu studieren und ich darf sie in diesem wunderschönen Örtchen besuchen 😄
      Die nächsten Tage, essen wir zusammen und reden über Gott und die Welt. Es ist also wäre keine Zeit seit meinem letzten Besuch vergangen.
      Eines meiner Highlights ist der Besuch einer Anatomiestunde im Leichenschauhaus 😳
      Schließlich geht es für mich weiter nach Buenos Aires, doch zuvor lege ich noch einen Zwischenstopp in der Hauptstadt von Paraguay - Asunción - ein 😊
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    • Day76

      Im Inneren eines Aquariums

      December 14, 2017 in Brazil ⋅ 🌙 15 °C

      Wir kamen mit unserem Nachtbus gegen 7:30 Uhr in Bonito an. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Ort mit knapp 20.000 Leuten, der sich quasi dem Öko-Tourismus verschrieben hat und nur eine bestimmte Anzahl an Besuchern überhaupt zulässt. Hier ist es vor allem sehr heiss und wir hatten schon am frühen Morgen um die 30 Grad, wobei die Temperatur bis auf37 Grad ansteigen sollte. Der Ausflug galt als erstes einem Supermarkt, da wir bei der Hitze viel Wasser brauchten und Steffi nicht ohne ihre Snacks leben kann. Für M&Ms ist sie auch bereit ein halbes Vermögen in brasilianische Real zu bezahlen. Chris gab sich mit einem Liter Kokoswasser zufrieden, welches nicht nur unglaublich erfrischend ist, sondern uns auch wiederbelebte (an dieser Stelle möchten wir auch noch kurz die hier überall erhältliche Guarani- Limonade erwähnen, die unglaublich lecker ist). Wir buchten bereits vorab einen Schnorchelausflug und wurden hierfür bereits um 11 Uhr vom Hotel abgeholt. Unser Fahrer war Argentinier hieß mit Nachnamen Baumann und seine Familie väterlicherseits kommt aus Deutschland. Wir fragten jedoch nicht nach dem Grund der damaligen Auswanderung. Er mag Rockmusik, was ihn aber gleich sympathisch machte. Und so ging es mit Guns‘ N Roses und System of a Down die abenteuerlichen rotgefärbte Straßen zu der Farm. Wir fuhren dabei vor allem durch landwirtschaftliche Flächen, wo sich Ochsen, Kühe und andere Nutztiere fanden und überall fanden sich kleine rote Hügel, die von Termiten oder Ameisen stammen. Die Farm war wirklich eine schöne und schattige Oase in der sonnengetränkten Landschaft. Nachdem wir ein kleines Sandwich verdrückten und uns für die nächsten Stunden stärkten, ging es auch schon los. Wir zogen die Wetsuits an und mussten uns kalt abduschen und jeglichen Rest von Sonnencreme und Mückenspray entfernen. Dann gab es eine Einführung in die Flüsse, in denen wir Schnorcheln sollten und ein paar Warnungen (Bisse und giftige Tiere, Schlangen etc.) sowie den Hinweis, dass die Umwelt hier besonders zu respektieren sei. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Jeep mussten wir dann noch knapp 40 Minuten durch den Dschungel laufen und wurden hier von Mücken ohne Ende attackiert. Wir wurden aber relativ verschont, was an den Wetsuits und unseren UV-Shirts lag. Daneben gab es verschiedene Vögel und Bäume zu bestaunen. Der Dschungel barg ein wenig kühle an dem heißen Tag. Dabei kamen wir auch an einem glasklaren Fluss vorbei, der Sichtweiten von weit über 40 Metern bietet. Am Ende der Wanderung sollte es auch genau in diesen Fluss gehen. Diese Klarheit hat der Fluss aufgrund des Limestones, der das Wasser unglaublich genau filtert. Das Wasser ist grundsätzlich auch trinkbar, aber die Mineralienkonzentration ist so hoch, dass einige Leute davon Magenprobleme bekommen. Wir durften dann den Fluss besteigen. Die Regeln waren einfach: nicht planschen, leichte Schwimmbewegungen, nichts anfassen und nicht auf den Boden stellen. Im Prinzip mussten wir uns daher nur treiben lassen und mit leichten Schwimmbewegungen nachhelfen. Die Aussicht war atemberaubend und die Fische kamen auch interessiert auf uns zu. Teilweise mussten wir sie mit leichten Schwimmbewegungen auch verjagen. Der Boden wechselte von Steinen, zu Sand und zu Unterwasserpflanzen. Dazwischen fanden sich auch Überreste von Bäumen. Dazwischen dann immer wieder Fische in jeder Form und Größe. Wir hatten leider nicht genug Glück, dass wir neben Fischen auch andere Tiere wie Schlangen oder Schildkröten sehen konnten, hatten aber auch so unseren Spaß. Nach knapp der Hälfte der Zeit (insgesamt gute 3,5 Stunden) kamen wir an das Teufelsloch, welches eine Quelle in 4 Metern Tiefe ist, bei der das Wasser mit soviel Druck herauskommt, dass der umliegende Sand dauerhaft wirbelt und wohl auch schon die ein oder andere GoPro verschluckt hat. Hier durften wir dann auch einmal Tauchen und die Quelle mir eigenen Händen berühren. Geschafft haben es jedoch bislang noch nicht viele, da der Gegendruck enorm ist. Steffi versuchte es mehrmals und scheiterte leider. Chris benötigte zwei Versuche und schaffte es dann auch tatsächlich dem Strom zu trotzen und den Boden zu erreichen. Von dort ging es noch weiter durch das Aquarium bis wir an eine Stelle kamen, bei der unser klarer Fluss in einem nicht so klären Fluss mündete. Plötzlich war die Sichtweite auf unter zwei Metern gesunken und das Gefühl änderte sich Rasch, da man nicht mehr wusste, was da so im Wasser ist (und hier gibt es immerhin sich Anacondas). Dafür war das Leben oberhalb des Wassers von besonderem Interesse, da wir hier Tukane - mit ihren großen Schnäbeln - sehen und den „Stimmen“ des Dschungels lauschen konnten. Nach gut einer halben Stunde ging es dann aus dem Wasser und wir fuhren mit dem Jeep dann zurück zur Farm. In Bonito zurück hieß es dann Essen (hier tranken wir eine sog. „Schweizer Limonade“, von der unsere Schweizerin in der Gruppe jedoch noch nie hörte; die Limonade gibt’s in fast allen Restaurants und ist echt super lecker) und Schlafen.Read more

    • Day77

      Wasserspass am See

      December 15, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 6 °C

      Wir standen gegen 8 Uhr auf, um im Hotel zu frühstücken. Dann hieß es in der „Stadt“ (ungefähr 4-5 Blocks weiter) ein paar Erledigungen zu machen. Es war bereits unglaublich heiß und die Sonne brannte unerbittlich. Wir bräuchten daher mal wieder Sonnencreme, die in der südlichen Hemisphäre unseres Planeten auch erst mit Faktor 20 oder 30 beginnt und sich bis Faktor 99 hochzieht. Wir blieben beim guten Faktor 50. Gegen Mittag mieteten wir uns dann ein paar Fahrräder (Frederico unser Gastgeber half uns dabei gerne, netter Typ) und mussten dann knappe 7 Km aus Bonito rausfahren, wo wir an einen See wollten. Da die Fahrräder hier jedoch teilweise älter als wir zu sein scheinen, erwischte Chris das Fahrrad mit einem Gang und Steffi das moderne mit 21 Gängen. Die 7 Km aus Chris Sicht fühlten sich ungefähr so an wie die Überquerung der Alpen, da es teilweise steil bergauf ging. Während Steffi gemütlich ca. einen halben Kilometer vorgefahren ist, strampelte Chris als wenn er ungedopt die Tour de France gewinnen wollte. Irgendwann war die Tortur bei 37 Grad auch vorbei und wir kamen an den See, wo wir uns dann erstmal stärken mussten. Wir hatten hier ein Tubbing gebucht und konnten daher alles, was die Location am See zu bieten hat auch nutzen. Und so stiegen wir auf die Bretter und machten Stand-Up-Paddling (was scheinbar im englischen nur als „Paddleboarding“ bezeichnet wird). Nachdem Chris es in Warnemünde noch nicht geschafft hatte auch auf dem Brett zu stehen, schaffte er es hier beim ersten Versuch (was wohl auch am ruhigem See lag). Wir drehten ein paar Runden und gingen auch ins Wasser, was aber keine wirkliche Abkühlung darstellte, da es super warm war. Dann ging auch irgendwann das Tubbing los. Auch hier mussten wir erstmal ein wenig durch den Dschungel laufen. Dabei erklärten uns die Guides auch immer, wo die erste Hilfe Kästen sind, die mit einem Zahlenschloss gesichert sind. Die Codes wussten die Jungs dann aber auch leider nicht. Wir bekamen die Technik erklärten und bestiegen einen kleinen Reifen. Dann ging es los. Bereits beim ersten Wasserfall lag Chris dann auch im Wasser, was scheinbar eine kleine Rache für das 7:1 vor drei Jahren war. Danach ging war dann weiter und wir durften eine Menge Blödsinn auf den Reifen machen. Während Steffi darauf Joga-Übungen und Surfbewegungen machte, blieb Chris eher auf der sicheren Seite. Daneben schmissen wir uns dann auch Gegenseitig ins Wasser und fuhren die Wasserfälle mit verschiedenen Stilen herunter (besonders beliebt war der „Kamikaze“). Heruntergefallen ist dabei aber keiner mehr von uns. Da wir vom Tubbing ein umherschaukeln auf dem Wasser ohne große Action erwarteten, war dies eine willkommene Überraschung. Die beiden Guides hatten aber scheinbar auch eine Menge Spaß und feixten auch kräftig mit rum. Nach dem Tubbing blieben wir auch noch ein wenig am See, wo wir wieder ins Wasser gingen, Kanu fuhren und das Zip-Lining ausprobierten. Dabei hält man sich mit den Händen an einem Griff fest und fährt dann über das Wasser. Unterwegs lässt man sich - wenn man möchte - dann einfach ins Wasser fallen. Der schwierigste Part ist aber aus knapp 5 Metern einmal abzuspringen und sich dabei gut festzuhalten. Gesagt getan, machten wir beide hier 1-2 Runden und dann hieß es auch wieder Rückfahrt mit dem Fahrrad. Unterwegs fanden wir dann auf der Straße noch eine Schildkröte, die unser Begleiter Keith dann über die Straße trug. Das arme Ding war von dem Verkehr so eingeschüchtert, dass es auf dem (provisorischen) Fahrradweg stehen blieb und Kopf und Gliedmaßen einzog. Während Chris die Tour de France das zweite Mal fuhr (so wie er schwitzte, kann es ein kein kleinerer Wettbewerb gewesen sein), entspannte Steffi schon ein paar Minuten bevor dann auch Chris und der Rest ankam. Morgen geht es nun in die Tiefen des Pantanals und wir werden drei Tage mit brasilianischen Cowboys, Piranhas und Kaimane abgeschattet von der Außenwelt überstehen müssen. Mit Glück schleicht sich vielleicht auch ein Jaguar oder Puma an uns heran.Read more

    You might also know this place by the following names:

    Mato Grosso do Sul, MS, ماتو غروسو دو سول, Мату-Гросу-ду-Сул, Мато Гросо до Сул, মাটো গ্রসো ডো সুল, Suda Mato-Groso, Mato Grosso del Sur, Mato Grosso do Suli osariik, Hegoaldeko Mato Grosso, ماتوگروسو جنوبی, Mato Groso do Sur, Matu Grosu du Sul, מאטו גרוסו דו סול, मातो ग्रोसो दो सुल, Մատու Գրոսու դու Սուլ, マットグロッソ・ド・スル州, მატუ-გროსუ-დუ-სული, 마투그로수두술 주, Silva Crassa Meridionalis, Pietų Mato Grosas, Matugrosu du Sula, Јужно Мато Грошо, Mato Grosso del Sud, Mato Gross dël Sud, ماتو گروسو دو سول, Urin Mato Grosso suyu, Мату Гросу ду Сул, รัฐมาตูโกรสซูโดซูล, جنوبی ماتو گروسو, Matu-Grosu-du-Sul, 南马托格罗索州

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