Brazil
Rio de Janeiro

Here you’ll find travel reports about Rio de Janeiro. Discover travel destinations in Brazil of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

187 travelers at this place:

  • Day63

    Bem vindo en Rio de Janeiro

    January 10 in Brazil

    Gestern ging unsere Reise weiter nach Rio de Janeiro, wo wir am Abend landeten. Schon am Flughafen fühlte es sich nicht mehr so an, als seien wir noch in Brasilien. Große Bildschirme und Werbeplakate, fancy Health Food und Mode-Klamotten-Läden erinnern eher an eine hippe Stadt in Nord- anstatt Südamerika. Unseren Weg zu Uber-Station brauchten wir gar nicht suchen, da uns ein schwarzer Weg mit weißen Pfeilen die richtige Richtung wies. Unterwegs zum Hostel begrüßten uns in der Ferne die Christusstatue und die Lichter des Zuckerhuts.

    Heute wollen wir gleich morgens an einer Free Walking Tour durch Downtown und Lapa teilnehmen und auf unserer Fahrt nach Downtown bin ich fasziniert von der Mischung, die Rio zu bieten hat: riesige Hochhäuser, ob modern oder alt, weiße Karibikstrände, türkisblaues Meer und wunderschöne, dunkelgrüne Berge, die sich anmutig um die Stadt legen 🏔 🌊 🏝
    Auf unserer zweistündigen Tour lernen wir viel über die brasilianische Geschichte und klappern die üblichen Spots, wie das Theatro Municipal, die Nationalbibliothek und den Kaiserlichen Palast ab, aber auch Stops wie das berühmte Café Columbo, auf dessen Gästeliste schon Königin Elizabeth II., König Albert von Belgien und diverse kluge Köpfe und Künstler der Stadt standen. Wer hier einen Platz zugewiesen bekommt, darf das einzigartige Flair des vorletzten Jahrhunderts und eine große Auswahl an Kuchen, Törtchen mit Schokolade, Käse oder tropischen Früchten und anderem Gebäck genießen. Wir heben uns die süße Pause jedoch für später auf. Kurz vor unserer letzten Station dürfen wir nämlich Brigadeiros probieren, eine typische brasilianische Praline aus süßer Kondensmilch und Kakao. Lecker! 🤤 Die Tour endet an der berühmten Treppe Escadaria Escalon. Über zwanzig Jahre hat Jorge Selarón, ein Künstler aus Chile, damit verbracht, diese Treppe zwischen Santa Teresa und Lapa mit über zweitausend bunten Ziegeln zu schmücken. Ursprünglich nahm er dazu Dachziegel von verschiedenen Baustellen und Abfall, die er zu Mosaiksteinen zusammensetzte. Später als Selarón und seine Treppe Berühmtheit erlangten, wurden die meisten Teile von Besuchern aus der ganzen Welt gespendet. So findet man auch viele Kacheln aus Deutschland: ich habe Lüneburg, Nürnberg und die Bremer Stadtmusikanten gefunden 😁
    Read more

  • Day338

    Immernoch (!) Rio de Janeiro

    January 9 in Brazil

    Obwohl Rio nirgends auf einer unserer Liste zu finden ist, sind wir hängen geblieben und haben nochmals einige Tage verlängert. Lässt man die ganze Kriminalität mal aussen vor (man weiss nie, wer als nächstes sein Hab und Gut einem dieser Gauner abgehen muss🤔) ist Rio eine der schönsten und vielseitigsten Metropolen, welche wir bis anhin entdecken durften. Nach einigen Tagen im Lapa Quartier wechselten wir die Unterkunft und gingen auf die andere Seite der Altstadt nach Flamengo.

    Da haben wir es etwas gemütlicher angehen lassen. Nicht selten traf man uns an einem der Strände (Flamengo oder Copacabana) am (schatten-) sonnen, selbstverständlich durfte die frische Kokosnuss nicht fehlen. Die berühmt berüchtigten Strände der Copacabana oder Ipanema empfanden wir nicht unbedingt als sehenswert, eher völlig überfüllte Trenddestinationen bei welchen es um Sehen und Gesehen werden geht.

    Spektakuläre Aussicht auf die Stadt und den Atlantik genossen wir vom Zuckerhut aus, eines der Wahrzeichen von Rio. Die Seilbahnen, welche auf den 396 Meter hohen Granitfelsen fahren, sind mit einem Steuerungssystem aus Stans ausgestattet.🇨🇭👏 Ein weiteres Wahrzeichen befindet sich auf dem gegenüberliegenden Hügel Corcovado: Christus, der Erlöser. Die auf dem Gipfel thronende Statue Jesus misst 30 Meter und blickt Richtung Zuckerhut. Die Statue wurde aus Anlass der hundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal geplant, ist seit 2006 ein offizieller Wallfahrtsort und gilt als eines der 7 neuen Weltwunder. Auch hier ist das Transportmittel auf den Berg aus Schweizer Herstellung.🚞

    Im botanischen Garten genossen wir die Ruhe und die etwas milderen Temperaturen. Dank der vielen Bäume war es angenehm zum Spazieren. Achja: die Temperaturen fielen übrigens nie unter 27 Grad nachts, tagsüber pendelte sie sich bei 36-40 Grad ein. An dieser Stelle herzliche Grüsse in die kalte Schweiz.☀😁😂

    Im Moment sitzen wir am Flughafen von Rio und warten auf unseren nächsten Flug. Wohin uns die Reise führt verraten wir euch beim nächsten Eintrag.
    Read more

  • Day67

    Wir lassen den Tag ruhig angehen und legen uns am Vormittag ein wenig in Ipanema an den Strand. Das Wasser ist wunderbar klar und anders als erwartet, total kalt. Bei dem heißen Wetter (35-40 Grad) ist das eine wirklich willkommene Abkühlung 😊

    Am Nachmittag machen wir wieder eine Free Walking Tour, heute geht es an den Olympic Boulevard, den Teil, der für die Olympischen Spiele in 2016 komplett renoviert wurde und von dem man einen tollen Blick auf die Guanabara Bay hat. Auf der Tour geht es außerdem um den Einfluss der Afrikaner in Brasilien. Samba, Capoeira oder Fejoida - all diese Dinge haben ihren Ursprung von den afrikanischen Sklaven. An der Pedra do Sal, am Salz-Stein, wurde einst das Salz gelagert, das im Hafen ankam. Dieser Teil des Hafens ist als Klein-Afrika bekannt. Nach der Abschaffung der Sklaverei 1888 wurde die Pedra do Sal ein Treffpunkt für die Schwarzen, die sich hier versammelten, den Kampftanz Capoeira tanzten und Samba-Musik machten. Man sagt, hier sei der Geburtsort des Samba. Heute findet hier deshalb auch jeden Montag eine riesige Sambaparty statt 💃
    Am Maua Square sehen wir das stylische Museum of Tomorrow und den ersten Skyscraper Brasiliens.
    Unsere Tour endet am einst größten von einem Künstler geschaffene Graffiti der Welt (jetzt gibt es ein noch größeres in São Paolo vom gleichen Künstler). Es ist 3000 Quadratmeter und zeigt Portraits von Völkern aus aller Welt 🌍

    Gleich im Anschluss machen wir uns zu einer Churrasceria, einem echten brasilianischen Steakhouse, um hier einmal das richtige Rodizio zu testen. Wir werden gleich an der Tür von einem Herrn in Anzug begrüßt und von einem nächsten zu unserem Tisch geführt. Der Kellner kommt mit einem Tablett voller Vorzeige-Aperitifs - Caipis, Prosecco, Aperol, und diverse undefinierbare, bunte Getränke, wir entscheiden uns erstmal für ein Wasser 😅 auf geht’s zum Buffet. Und das hat es wirklich in sich. Es gibt diverse Salate, warme Speisen, Fisch, Fleisch, Gemüse, Paella, Risotto, diverse Käse- und Schinkensorten und eine Reihe von Sushiplatten und Antipasti. Das Buffet hätte auch schon ohne Rodizio gereicht 😅 Zurück am Tisch angekommen, bekommen wir kleine Schälchen mit Beilagen: Pommes, Reis, Calamari, Falafelflocken, Bruschetta, Käsebällchen und süße Bananen. Und dann gibt es gefühlt alle 30 Sekunden Fleisch. Die Kellner kommen mit ihren riesigen Spießen direkt an den Tisch und schneiden hauchdünne, zarte Scheiben besten Fleisches direkt auf den Teller. Eine Besonderheit hier in Brasilien sind Hühner-Herzen, die für mich ähnlich wie Lamm schmecken, also sehr lecker sind 😊 mit einem kleinen Kärtchen auf dem Tisch können wir anzeigen, ob wir gerade eine Pause brauchen (rote Seite) oder eine nächste Runde wollen (grüne Seite). Nik macht schon früh schlapp und ich mache alleine weiter 😜 irgendwann fühle aber auch ich mich kugelrund. Eine zweite süße Banane geht aber trotzdem noch 😅
    Auch wenn die Fleischsorten nicht so abwechslungsreich wie in Deutschland waren, war das Fleisch super 👍🏻
    Zum Abschluss kommt wieder ein Keller mit einem Tablett Vorzeige-Desserts, die wir leider dankend ablehnen.
    Zum Glück ist unser Hostel ein paar Blocks entfernt, der Verdauungsspaziergang ist bitter nötig 😁
    Read more

  • Day333

    Rio de Janeiro

    January 4 in Brazil

    „Viva a cachaça“ riefen wir und läuteten die Glocke, der brasilianische Zuckerrohrschnaps ging runter wie Wasser. Wir nahmen an einer abendlichen Walking Tour teil, um das Ausgangsviertel rund um Lapa zu erkunden.

    Doch fangen wir von vorne an:
    Wenn wir schon in Brasilien sind, ist ein Besuch in Rio fast schon Pflicht, dachten wir uns. Haben wir doch alle diese Bilder im Kopf von der Copacabana, dem einzigartigen Karneval, dem Zuckerhut und den lachenden Brasilianern, wenn wir an diese Stadt denken?! So flogen wir am Neujahrsmorgen von Sao Paulo nach Rio. Die ersten Tage verbrachten wir in einer Unterkunft im Ausgangsviertel Lapa und erkundeten die Altstadt mit den Bezirken Centro, Santa Teresa und Lapa. Eine Walking Tour brachte uns die historischen und kulturellen Aspekte der Stadt näher und wies uns auf viele interessante Details aufmerksam werden. Die Kolonialzeit (Portugal/Frankreich) hat viele prächtige Bauten hinterlassen, welche das Stadtbild noch heute prägen. Zum Beispiel das Theatro Municipal oder den Arcos da Lapa. Aber auch moderne Kunst, wie die Escadaria Sélaron (eine Reihe weltberühmter Stufen des chilenischen Künstlers Jorge Sélaron) und viele kleinere Streetarts sind durchaus sehenswert. Einzigartig ist sicherlich die Catedral Metropolitana, deren Architektur von Aussen rein gar nichts mit einer Kathedrale zu tun hat.

    Zurück zum Cachaça. Der populärste Schnaps Brasiliens wird aus Zuckerrohr hergestellt. Man findet ihn in diversen Geschmacksrichtungen von Erdnuss bis Honig. Auf der abendlichen Tour durch Lapa haben wir eine kurze Einführung über die Herstellung erhalten und gleich auch noch degustiert. Schade sind wir nicht zum Karneval hier, denn wo die angesagten Sambaclubs sind, wissen wir nun.😁 Den Abend liessen wir mit einem hier üblichen Caipirinha ausklingen.
    Read more

  • Day66

    Rio - Copacabana & Ipanema

    January 13 in Brazil

    Gestern brauchten wir mal eine kleine Pause vom vielen Wandern und schlendern daher vormittags ein wenig durch Ipanema. Wer das Shoppen in Markengeschäften liebt, der ist hier wahrhaftig im Paradies angekommen. Es gibt diverse Geschäfte, Restaurants und Bars und sogar einen kleinen Hippie-Markt. Wir verbringen die meiste Zeit im Havaianas-Store - und der ist riesig. Was bei uns in Deutschland nur ein kleiner Bereich bei den Sommerschuhen ist, erstreckt sich hier über drei Etagen. Die beliebten Flip Flops findet man in allen Farben und Varianten: Ob bunt oder schlicht, fein oder lässig, oder im Mickey Mouse oder Iron Man-Design. Selbst für die Kleinsten (und ich meine wirklich Baby-Flip Flops) gibt es hier schon eine riesige Auswahl. Wir haben beide einen persönlichen Betreuer, der uns mit den Flip Flops, die in die engere Auswahl kommen, überall hin folgt. Da ich mich so überhaupt nicht entscheiden kann, darf meiner also ein paar mal die drei Etagen mit mir hoch- und runter laufen 😂 letztendlich entscheiden wir uns beide für zwei Paare, für die wir insgesamt knappe 40 Euro bezahlen 😳 (in Deutschland kostet ein Paar schon 30-40 Euro).

    Heute ging es dann endlich mal wieder wandern 😜 dieses Mal wollen wir in den hinteren Teil von Ipanema, wo sich die Lagoa Rodrigo de Freitas befindet, mit einigen gemütlichen Bars und traumhafter Sicht auf umliegenden Berge und Hochhäuser von Rio de Janeiro. In einem kleinen Wäldchen liegt der Nationalpark Catacumba, und von hier aus startet unser Trail. Oben am Ziel angekommen, haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Lagoa. Auf dem Rückweg begegnen uns wieder ein paar kleine Äffchen, dieses Mal erinnern sie uns an Herrn Nielsson von Pipi Langstrumpf 😁 Als wir vom Nationalpark an der Lagune zurückgehen, sehen wir außerdem zwei blaue Papageien 🦜
    Am Nachmittag machen wir eine Free Walking Tour an der Copacabana entlang, weiter nach Ipanema. Wer dachte, die Copacabana sei der perfekte Ort für traumhaften Strandurlaub, liegt falsch. Hier reiht sich ein Handtuch an das nächste, diverse Stände verkaufen Getränke, Essen und Kleidung. Trotzdem musste man es mal gesehen haben 😜 wir erfahren einiges über die Geschichte von der Copacabana sowie über Musiker und Künstler, die das Land prägten. Wir kommen an einer Wand vorbei, die der WM 2014 gewidmet ist, als Deutschland 🇩🇪 gegen Argentinien 🇦🇷 im Finale den Weltmeistertitel gewann. Unser Guide Mao erzählt uns, dass die 7-1 Niederlage von Deutschland - Brasilien immer noch tief sitzt und dass es in Brasilien den Ausdruck gibt „heute ist ein 7-1“, was so viel heißt wie „heute ist ein richtig schlechter Tag“ 🙈 . Außerdem ist Argentinien der Erzfeind Brasiliens im Fußball und so wäre es das Schlimmste gewesen, hätte Argentinien in ihrem Land den Titel geholt. Trotz der harten Niederlage im Halbfinale, waren also alle Brasilianer im Finale für Deutschland und feierten unseren Sieg. Und widmeten diesen Tag ein Gemälde an dieser Wand.

    In Ipanema führt unser Weg zu der Bar, in der Carlos Jobim und Vinicius de Moraes den Song „The Girl from Ipanema“ geschrieben haben. Für die, die den Song nicht kennen, will Mao gerade anfangen zu singen, als ein Straßenkünstler anfängt, das Stück auf der Posaune spielt 🎺🎵
    Unsere Tour endet wieder an der Lagoa. Nachdem wir ein verirrtes Wasserschwein beobachten durften, suchen wir uns ein schönes Plätzchen mit tollem Blick auf den See und den Sonnenuntergang 🌅. Mao spendiert für alle ein typisch brasilianisches Strand-Picknick: Guaranasirup, Globo-Biscuits und eine Süßigkeit aus kristallisierten Bananen. Der Guaranasirup schmeckt wie purer Zucker! Die Globos sehen aus wie kleine Donuts, schmecken wie Erdnussflips, nur ohne richtigen Geschmack und machen trotzdem süchtig 😁 Die Süßigkeit ist Nik zu künstlich, bleibt also mehr für mich 😁 Ja, die Brasilianer mögen es süß 🤷🏼‍♀️ an den Stränden Rios werden diese drei Dinge alle paar Meter zu recht günstigen Preisen verkauft, hier verhungert also keiner 😜

    Heute sind wir wieder knappe 18 Kilometer gelaufen 💪🏻 Von der Lagune gehts dann also nur noch zurück zum Abendessen 🙈
    Read more

  • Day64

    Was wäre ein Urlaub in Rio, ohne einen Besuch auf der Christusstatue (auf dem Corcovado) und dem Zuckerhut? Ersteres steht für heute auf dem Plan. Wir haben gestern den Tipp bekommen, möglichst mit der ersten Bahn zur Christusstatue zu fahren, da es zur momentanen Ferienzeit dort recht schnell überfüllt ist. Wir verlassen also schon morgens um 7 das Hostel und sitzen um 8 Uhr in der Bergbahn, die uns hoch zur Christusstatue bringt. Über ein paar Treppen geht es zu dem hohen Podest, auf dem die Statue dreißig Meter in den Himmel ragt.
    Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, denn noch sind nicht viele Besucher hier oben, sodass wir noch entspannt ein paar Fotos schießen können, ohne dass andere Menschen durchs Bild laufen. Eine halbe Stunde später ist das schon fast unmöglich 🙈 dann liegen die Menschen überall rücklings auf dem Boden. Nein, natürlich nicht aus religiösen Gründen, sondern um den perfekten Schnappschuss zu erwischen 😜
    Den Erlöser lässt das alles ziemlich kalt. Er blickt in stoischer Ruhe in die Ferne.

    Von der Aussichtsplattform hat man einen beeindruckenden Blick auf Rio. Nicht zu übersehen ist der Zuckerhut auf der anderen Seite der Stadt. Gut zu erkennen sind auch die vielen Favelas in den Berghängen, der Strand Copacabana, die Pferderennbahn und das Stadion. So schön ❤️ das Wetter meint es gut mit uns, es ist schon morgens wahnsinnig heiß hier oben. ☀️

    Anschließend gehts mit dem Bus gleich weiter in Richtung Botanischem Garten, wo wir erstmal eine kleine Kaffee- (bzw. Kakao- und Cappuccino 😜) Pause machen. Aber auch der Park an sich eignet sich bestens zum Entspannen und ist ein perfektes Programm an diesem heißen Tag (auf den Anzeigen in der Stadt wurde die 40 Grad Marke fast geknackt 🙈). Gleich am Eingang zieht uns ein Becken voller Schildkröten an 🐢 der Park ist wunderschön angelegt und soll angeblich 6500 verschiedene Arten beherbergen. Wir schlendern durch den Park vorbei an Flussläufen, Wasserfällen, Palmen und Bambusrohren und entdecken sogar ein paar Affen und Tukane 😍

    Zum Nachmittag hin treffen wir uns mit zwei Brasilianerinnen, eine von ihnen hat Nik damals in Miami kennengelernt. Eigentlich wollten wir einen kleinen Hike mit Aussicht auf die Lagune machen, doch der Park ist am Nachmittag freitags leider geschlossen. Luiza bestellt sofort ein Uber und bringt uns zum Tijuca Nationalpark, durch den ein kleiner Trail zu einem Wasserfall führt. Wir klettern also mit Flip Flops über Wurzeln und Felsen den Berg hinauf (mein Fuß ist doch gerade verheilt 🙈) und treffen auf dem Weg wieder ein paar Äffchen 🐒 ☺️ am Wasserfall angekommen, nehmen wir eine kurze erfrischende Dusche und füllen unsere Wasserflasche wieder auf 😎
    Geplant war eigentlich noch den Sonnenuntergang in Ipanema anzuschauen, doch wir waren leider ein paar Minuten zu spät. Trotzdem war das Bild auch ohne Sonne schon traumhaft schön. Wir werden es morgen einfach nochmal versuchen 🌄
    Read more

  • Day3

    Selaron Steps

    December 12, 2018 in Brazil

    A few flights of artistically decorated steps. Homes open right on to the steps. One was where the artist Jorge Selaron lived. The background red tiles are punctuated by other hand painted tiles many of which were donated. Note the kiwi and the Maori face! Makes a unique attraction...and beautifully connects two neighborhoods in Rio. We were advised not to venture the top to avoid being accosted/robbed. Ahem!Read more

  • Day45

    Blame it on Rio

    February 17, 2018 in Brazil

    My dear wife, Ali, is currently out of commission so this blog post on Carnival falls to me. It all started with our special tickets to the Winner’s Parade, a collection of the 6 winning Samba school entries capping off the fesivities of Brazilian Carnival. We heard about the the more than 450 block parties, the numerous street parades and the millions of people that attended the Ipanema and Cocacabana beach parties, but these happened just prior to our arrival and the city of Rio was managable for the past three days of our visit. We thought the Winner’s Parade on the last night of our visit was probably just a low-key show for visitors like us with our special passes and shuttle busses.

    Not so. The samba schools are dance clubs that work nearly a full year to develop the theme, samba music, dances and floats for their entries in Carnival. During the festivities, 5 or 6 of the 12 major schools (there are hundreds of minor schools) are selected to perform in the Winner’s Parade, which occurs in the Sambadrome, a structure built specifically for this event.

    We knew these basics ahead of time, but the reality was revealed when we saw the glow of light from the Sambadrome as our bus was crossing town, still miles away. The Sambadrome is like a linear stadium, but nearly one-half mile in length and seating more than 70,000 people. We reached our seats in the brightlly light parade stretch about 9:00 PM and people were asking us if we planned on spending the whole night. Say what?

    The first of the six schools entered the Sambadrome about 10:00 with pulsing music, fireworks, much noise and cheering. We had one beer and pizza by that point. Only then did we realize that each samba school has 3000-3500 costumed participants and 5 or 6 spectacular floats laden with dancing people who actively engage the audience. We had held off on drinking the national drink, the caipirinha, but the rush of colors, pulsating beats, costumed bodies and excitement of the event led us to unwisely succumb and imbibe as the evening progressed. I remember the name “caipirinha” by thinking of the word piranha, but it turns out the similarity is not just in the sound of the name.

    Each samba school takes about an hour to pass through the stands with a break between, during which we tried to process the overwhelming visual, auditory and social experience, (and get more caipirinhas). Then the next school starts up, with a different song, color scheme and theme (usually political, a rich field right now) and more overwhelming stimulus. We got home at 3:00 AM even with the favorable 1-hour time change that conveniently occurred that night. We didn’t even see the last two samba schools, fearing we would miss the early departure of our ship. So, Ali is in bed and I am writing. The photos accompanying this blog enhance this verbal description, but there is one word that I have never used that perhaps does it best…scintillating.
    Read more

  • Day44

    Rio de Janeiro, Brazil (part dois)

    February 16, 2018 in Brazil

    Look at me, just a couple days in Brazil and I’m speaking fluent Portuguese! Well, at least a little bit.
    After our late night last night, we had a lighter day today, walking near the port and visiting a local museum.
    The “museum of the future” was mildly interesting, but more focused on special effects (not great ones) than on content. The most interesting thing about the museum was that it is completely self-sufficient, powered by solar and taking energy from the tides.
    The other interesting thing right at the port is a mural painted by graffiti artist Eduardo Kobra on an abandoned warehouse. It is 51’ tall by 564’ long and was painted for the 2016 Olympics to represent the different ethnicities participating in the games. It is a beautiful piece and adds a great deal of character to the port area.
    Read more

  • Day45

    Rio de Janiero, Brazil (part tres)

    February 17, 2018 in Brazil

    What a fabulous day in Rio! The 4 of us hired a guide to see some of the popular sites plus some other sites that we might not be able to get to on a regular excursion. Luciana quickly assessed our group and saw that we were interested in seeing as much as possible and we did indeed! She had some great connections and she would phone ahead to one of the more crowded sites and have someone she knew there purchase the tickets for us and have them waiting when we arrived.
    Our first stop was the Christ the Redeemer statue. We took a cog train up there that at times seemed to move nearly vertically. There is something special about actually seeing something so iconic. The clouds obscured our view over the city somewhat, but it was a magical moment none-the-less.
    We sped across the city to take the 2 trams that go up to Sugarloaf mountain. The views were spectacular and we learned a great deal about the layout of the city from Luciana.
    Next was a drive-by of Copacabana and Ipanema beaches. Apparently, there is quite a “beach life” in Rio. Luciana said that most of the people on the beaches are locals and you always go to a specific area indicated by a number along the road. For example, she always goes to number 9. All of her “beach friends” are also always at number 9. Within 9, she goes to Moises beach shack. For very few reals (about 31 cents per real), Moises provides you with a chaise lounge, an umbrella, will get you any refreshments that you wish from any restaurant and will watch your stuff if you go swimming. She said that she’s known her beach friends for years, but she never sees them anywhere but the beach. Hhmmm...
    Our late lunch was near Ipanema Beach. We specifically asked to have the typical Brazilian dish Feijoada. It is black beans, garlic and a number of different meats served with rice, cassava flour and kale. Delicious, especially paired with a caipirinha and a shot of some unknown alcohol that is supposed to “open up the appetite”.
    Back to the van, where I immediately fell hard asleep until we arrived at the Rocinha favela for a short walk. The favelas (about 1000 of them in Rio) are almost like small cities. They are quite poverty stricken and struggle with crime and disease, but there were some small improvements in the one we visited. There is electricity (illegally obtained, but not pursued for payment), running water and some technology such as cable tv. There are many services such as groceries and clothing shops, but there is no infrastructure to speak of.
    All the rest of the time, Luciana regaled us with lots of stories about Brazil, life in Rio and some of the people she has served as guide for in the past.
    With our heads about to explode from all the information, sights, sounds and smells of the day, we head back to the ship to prepare for an evening at the Carnival Winners parade. Who knows what that will bring?
    Read more

You might also know this place by the following names:

Rio de Janeiro, Rio De Janeiro, RJ, Rio dé Janéyro

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now