Colombia
Departamento del Huila

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Travelers at this place
    • Day 341–343

      San Augustín

      June 15 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

      Wir reisen weiter südwärts Richtung San Augustín. Die dortige archäologische Stätte zeigt in Lava gehauene Steinskulpturen aus der Zeit von 100 - 1000 nach Chr und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die damalige indigene Bevölkerung war schon vor Eintreffen der Spanier verschwunden und so beruhen die Aussagen der Forscher, was die Figuren darstellen sollen, auf Spekulationen. Mutmaßen können wir auch - und haben reichlich Spaß daran.
      Dass, was uns weniger Freude bereitet, sind die Radlager: Sie quietschen und beim Aufbocken haben beide Vorderräder wieder zu viel Spiel. Und noch etwas: Auch unser Zusatztank ist wieder undicht. Wir beschließen, auch weil es ununterbrochen reget, nicht über den schwierig anmutenden Pass Richtung Nordwesten zu fahren und noch eine weitere Sehenswürdigkeit zu besuchen, sondern südwärts und dann über eine vermeintlich leichtere Andenquerung nach Westen zu kommen. Der Gedanke ist, möglichst schnell (und ohne Grobis Vorderbeine zu sehr zu beanspruchen) zur Finca Sommerwind nach Ecuador zu fahren, denn dort wartet Hans - der deutsche Betreiber des Campingplatzes - mit Hilfe für uns.
      Hätte es nicht so viel geregnet, wäre die Entscheidung gut gewesen und wir wären am 17.06. bei Hans angekommen.
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    • Day 71

      Hitze & Trockenheit, aber keine Wüste?

      December 1, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

      Die Nacht im Bus wurde lang und anstrengend. Wir fanden keine gute Schlafposition in den unbequemen Sitzen und die Klimaanlage sorgte dafür, dass wir trotz langer Sachen froren. Als wir morgens in Neiva ankamen, waren wir froh, dass wir wenigstens für ein paar Stunden in der Nacht Schlaf bekamen. Am Busbahnhof mussten wir in ein Colectivo umsteigen. Leider hatten wir Pech, dass so früh am Morgen wenig Leute mitfahren wollten, sodass wir eineinhalb Stunden warten mussten bis alle Plätze besetzt waren und wir endlich losfahren konnten. Nach einer Stunde Fahrtzeit kamen wir in der Wüstenstadt Villavieja an. Wir konnten zum Glück schon früh ins Hostel einchecken, um in unseren großen, bequemen Betten den fehlenden Schlaf nachzuholen. Anne konnte nach den guten Ergebnissen der Handballspiele ihrer Heimmannschaften besonders glücklich einschlafen. Um nicht den ganzen Tag im Bett zu verbringen, weckte uns um 12:30 Uhr der Wecker. Voller Aufregung machten wir uns fertig für die Tatacoa-Wüste. Mit einem Kleinbus ging es Richtung Wüste. Zuvor machten wir Halt in einer Hütte mit vielen Souvenirs, wo wir uns einen frischen Kaktussaft schmecken ließen. Der Weg zur Tatacoa-Wüste war nun nicht mehr weit. An dieser Stelle müssen wir zunächst richtigstellen, dass es sich gar nicht um eine echte Wüste handelt, sondern einen tropischen Trockenwald. Das Gebiet wird im Volksmund jedoch als Wüste bezeichnet. Die Wolken regnen sich in den umgebenen hohen Bergen ab, sodass kaum Niederschlag auf die 330 km² Tatacoa fällt. Das Ergebnis sind einzigartige Sandgebilde, die sich durch Wind und Wasser verformen. Im Boden enthaltenes Eisen reagiert mit dem Sauerstoff der Luft und gibt dem ganzen Naturschauspiel seine rostrote Farbe. Wir waren beeindruckt und kamen aus dem Staunen nicht heraus. In der Dämmerung veränderten sich die warmen Rottöne bis wir irgendwann nur noch die Umrisse der Felsen sehen konnten und uns wieder auf den Rückweg machten.Read more

    • Day 72

      Mondlandung

      December 2, 2019 in Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

      Früh am Morgen wurden wir zum zweiten Mal von Nathan, unserem Tourguide, abgeholt. Heute geht es für uns in den zweiten Teil der Tatacoa-Wüste. Nach 40 Minuten Fahrtzeit kamen wir in der grauen Wüste an. Aufgrund der unterirdischen Flüsse werden die Mineralien im Wasser weitergespült, weshalb sich dieser Sandstein nicht rostrot färbt. Heute bekamen wir die unterschiedlichsten Kakteen zu Gesicht. Nathan erklärte uns ihre Namen, welche Früchte sie tragen und wie sie wachsen. Eine Kaktusart begleitete uns den ganzen Vormittag. Es ist das Schwiegermutterkissen, welche Chili ähnliche Früchte trägt. Die Frucht gehört zur Familie der Drachenfrucht und gleicht ihr auch im Geschmack. Ihr Fruchtfleisch ist durchsichtig und enthält kleine schwarze Kerne. Durch ihre pinke Färbung, genau wie die Blüten des Kaktus, ist sie in der grauen Wüste sehr auffallend. Von nun an zogen wir wie Farmer durch die Wüste und ernteten jede kleine Frucht aus dem Wattehaupt des Schwiegermutterkissens. Da sie nur 5 Tage zum Wachsen brauchen, hatten wir keine Scharm den nächsten Gästen etwas wegzuessen. Wir zogen zwischen den hohen Sandsteinspalten durch die teilweise engen Schluchten des Canyons und stießen zum Schluss auf einige versteinerte Baumstämme. Eine kleine Fahrt mit dem Auto brachte uns zu einem nächsten Teil der grauen Zone. Diese war mit ihren unzähligen Felsformationen noch beeindruckender. Wir waren von den Kunstwerken der Natur und dieser Landschaft fasziniert. Durch ihre gräuliche Färbung und den verschiedensten Formen hatten wir das Gefühl auf dem Mond zu spazieren. Da Sandstein witterungsbedingt abgetragen wird, sind diese Formationen ständig im Wandel. Erst vor drei Jahren ist ein großer Sandsteinfels zusammengebrochen. Die Hitze in der Wüste wurde zum Mittag immer unerträglicher. Eine Abkühlung nahte. Die Kolumbianer bauten einen Pool in Mitten des Sandsteingeländes, von dem man eine sehr gute Sicht über die Wüste hatte. Da wir unsere Badesachen vergaßen, genossen wir die Pause im Schatten, bis es wieder zurück nach Villaviaje ging. Wir legten nach dem langen sonnigen Spaziergang am Vormittag eine kleine Ruhepause ein, bevor wir uns ein sehr leckeres Mittag schmecken ließen. Lisa war mit ihrer Entscheidung der Referendariatsplatzsituation etwas überfordert und holte sich via Telefon Unterstützung von zu Haus. Anne hatte etwas mit der vielen Sonne vom Vormittag zu kämpfen, nutzte aber ebenfalls die Zeit mit ihren Liebsten zu Haus und nahm am späten Nachmittag nach einem Blick in den Himmel schließlich unsere Abendplanung in Angriff. 18:30 Uhr brachte uns ein Tuktuk zum Observatorium. Oben auf dem Dach des Hauses stand ein Teleskop. Bereits bei unserer Ankunft waren zwei Mitarbeiter des Observatoriums mit dem Einstellen des Teleskops beschäftigt und schon sollte es los gehen. Zunächst sahen wir Venus, ein einfacher großer Lichtball. Jeder durfte einmal hindurchschauen bevor wir das nächste Objekt in den Blick nahmen. Saturn flashte uns ziemlich. Wir konnten tatsächlich den Planeten und seinen Ring sehen. Und schließlich sahen wir unseren beeindruckenden Mond. Mit dem Teleskop waren sogar die Krater seiner Oberfläche erkennbar. Noch verrückter ist die Tatsache, dass wir mit unseren Handys diesen Anblick sogar festhalten konnten. Sitzend mit dem Blick in den Himmel, wurden uns einige von insgesamt 88 Sternenbildern, die man hier sehen kann, erklärt. Wir sahen außerdem Bilder unterschiedlicher Galaxien und dessen rot-blaue Färbung und warfen einen Blick zu dem Ort, an dem die Sterne geboren werden. Mit der Unvorstellbarkeit, dass wir mit Blick zu den Sternen in die Vergangenheit schauen, gingen wir schließlich ins Bett.Read more

    • Day 73

      Viel Wasser in der Wüste

      December 3, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

      Wenn wir eins in der trockenen und schweißtreibenden Wüste nicht vermuteten, dann war es der Rio Magdalena. Unser Tuktukfahrer vom Vorabend vermittelte uns an einen seiner Freunde, der uns heute in der Früh auf eine Bootstour mitnahm. Auf einer hölzernen Bank nahmen wir in dem schmalen Kahn Platz und fuhren mit der reißenden Strömung flussabwärts. Von der Wüste war nun nichts mehr zu erahnen. Grüne Bäume und Gräser zierten das Flussufer. Viele Vögel, unter anderen Komorane und Reiher, warteten auf den perfekten Moment, um kleine Fische zu fangen. Die Wasserschildkröten nutzten Äste und Steine, die aus dem Wasser ragten als Sonnenbänke, um sich mit den ersten Sonnenstrahlen aufzuwärmen. Als wir uns ihnen näherten, huschten sie alle flink zurück ins Wasser. Nach einer Weile hielten wir für eine kleine Abkühlung am steinigen Ufer. An dieser Stelle vermischte sich der kalte Rio Magdalena mit dem warmen Rio Aipe, wodurch wir bei unterschiedlichen Temperaturen schwimmen konnten. Anschließend ging es wieder zurück flussaufwärts. Unterwegs begegneten wir immer mehr Einheimischen, die ihre Fischernetze ins Wasser warfen oder am Ufer arbeiteten. Wieder zurück am Anleger, warteten wir nur kurz auf unser Tuktuk und fuhren wieder zurück zum Hostel. Zum Mittag ließen wir uns am Dorfplatz ein Menu del Dia schmecken und ruhten uns anschließend im Hostel aus. Eine gute Nachricht erwartete Lisa bereits am Morgen, denn sie kann ihr Referendariat an Jonis Ausbildungsschule machen und somit in Rostock wohnen bleiben. Nun mussten noch einige Formalien geklärt werden, die sie am Nachmittag erledigte. Als alle Emails geschrieben waren, bummelten wir mit einem leckeren Kugeleis runter zum Fluss. Dort kletterten wir auf einen umgefallenen Baumstamm, um den Sonnenuntergang zu genießen. Die Mücken ließen nicht lange auf sich warten, sodass wir uns nach dem Sonnenuntergang schnell auf den Rückweg machten. Dort mussten wir unsere Taschen packen und einige Snacks vorbereiten, weil wir uns schon um 4.30 Uhr in der Nacht auf den Weg nach Bogotá machen werden.Read more

    • Day 116

      Une journée sur Mars

      July 8, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

      Ce matin au réveil la troupe est unanime. Quel bonheur ! Pourquoi ? Et bien parce que dormir dans un lit c'est un réel bonheur.

      Néanmoins il n'y a pas de temps à perdre un bus, euh une fusée je veux dire, nous attend pour nous amener au beau milieu du désert de Tatacoa. On rencontre Maud une jeune parisienne en plein tour du monde et en pleine reconversion professionnelle (travailler dans la pub ça use).

      Le désert est en fait une ancienne forêt tropicale où l'on retrouve d'ailleurs beaucoup de fossiles. On commence la visite par la partie grise du désert. Un local nous fait la visite et nous présente les quelques arbres et plantes qu'on trouve, avec beaucoup de gigantesques cactus. Je dois rajouter qu'il ressemble plus à un cowboy qu'à un Colombien. On marche dans un canyon qui est en fait le lit de la rivière à la saison des pluies. Pas un bruit, une chaleur pesante même sans Soleil (la chaleur atteint plus de 40° quand le Soleil est là), c'est assez perturbant.

      Pas de tant à perdre on remonte dans notre fusée. On arrive dans la partie rouge du désert. À l'atterrissage on ne sait plus où on est. Sommes nous dans un western de Clint Eastwood ou sur Mars ? C'est la première qu'on a la chance de voir ce type de paysage et ça nous laisse pas insensible plus on s'enfonce plus la terre rouge est présente et plus la roche semble sculptée.

      On finit la balade sur un mirador pour observer le coucher de soleil sur le désert rouge. La chaleur baisse un peu et avec un petit apéro c'est un sacré moment. ON EST EN COLOMBIE QUOI !

      Saviez vous que dans l'espace il y a des nuages ? Le ciel est couvert ce soir... Les astronautes n'auront donc pas la chance d'observer les étoiles. On finit la visite du désert plus tôt. Quelle chance on va pouvoir donc retrouver notre chambre préférée ce soir j'ai nommé Gus le bus. Par chance le bus du soir semble assez confortable. On s'endort rapidement pour un atterrissage tout en douceur.

      Tom
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    • Day 223

      Tatacoawüste

      October 13, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 28 °C

      Nach einem langem Reisetag kamen wir in Villavieja an, wo wir auf Matilde antrafen, der Besitzerin des kleines Hotels mit nur drei Zimmern. Sie ist eine unglaublich herzliche Frau, welche uns an unsere Mamis erinnerte, welche wir doch schon lange nicht mehr gesehen haben. 💛
      Bei ihrem Mann Carlos (denkt Chantal) oder Sohn Carlos (denkt Philipp) haben wir eine Tour in die Tatacoawüste gebucht.
      Zu unserem Erstaunen hat es am Morgen geregnet und so fuhren wir erst um neun Uhr los. 🕘
      Carlos und sein Freund fuhren uns auf ihren Motorrädern in die Wüste und führten uns zuerst durch die sogenannte «rote Wüste». 🌵
      Streng genommen sei es keine echte Wüste, sondern ein Trockenwald, erklärte uns Carlos. Vor langer Zeit war der Ort ein riesiger See und die rote Farbe kommt von den verschiedenen Mineralien. Plötzlich fragte Carlos Philipp, ob er denn seine Schwiegermutter mögen würde. Er hat natürlich bejaht. 😉 «Ah gut, sonst kannst du sie da rein werfen» hat Carlos lachend gesagt und zeigte uns den «Schwiegermuttergraben», eine besonders tiefe Schlucht. 🙈😅

      Carlos zeigte uns verholzte Kakteen, überredete uns Kakteenbeeren zu essen und machte kolumbientypisch unzählige Fotos von uns. 😅
      Weiter ging es dann für uns in die «graue Wüste», welche dem Namen entsprechend grau ist und wo aufgrund ihrer Bodenbeschaffenheit keine Kakteen mehr wachsen.
      Nach einigen Stunden in der Wüste ging es für uns in höllischem Tempo auf den Motorrädern zurück ins Dorf, wo wir eine Siesta einlegten. 😴 Um 18:45 wurden wir auch schon wieder abgeholt, unser neues kolumbianisches Mutti gab uns zwei Kissen mit und so fuhren wir wieder in die Wüste. 🏍️
      Dort zahlten wir je zwei Franken Eintritt und gingen in das astronomische Observatorium.
      Wir haben uns vorher eigentlich keine grosse Vorstellung über das Observatorium gemacht, haben aber irgendwie beide gedacht, dass wir in einer grossen weissen Kuppel landen würden.
      Das Observatorium stellte sich dann jedoch als Feld mit vielen Isoliermatten am Boden raus. 😂 Dort legten wir uns mit den Kissen zu den vielen Kolumbianern auf den Boden und bestaunten den Sternenhimmel. Wir konnten sogar die Milchstrasse und Sternschnuppen sehen. 💫 Eine grosse erhabene Stimmung wollte sich dann irgendwie nicht einstellen, da um uns rum mit Taschenlampen geleuchtet, laut geschnattert und mit Blitz fotografiert wurde. Dann begann der Vortrag von einem Astrophysiker, bei welchem man gleich gespürt hat, dass er seinen Job liebt. 🥰
      Total enthusiastisch hat er mit seiner riesigen Taschenlampe zu den Sternen geleuchtet und sein Publikum mit einbezogen, indem er immer wieder «Kontrollfragen» eingeworfen hat. Die wurden dann immer laut im Chor beantwortet und es hat sich eine lustige begeisterte Stimmung eingestellt. 😊
      Zwischendurch durften wir durch zwei Teleskope gucken, wo wir den Jupiter und den Saturn sehen konnten. Das Bild, das man durch das Teleskop dann sah, erinnerte uns ein wenig an eine Schwarzweissabbildung aus einem uralten Schulbuch, war aber trotzdem sehr schön. So einen Planetenring sieht man schliesslich nicht jeden Tag. 😉
      Von dem Vortrag in spanisch verstanden wir ziemlich viel, aber er hielt dann für zwei Belgier und uns noch eine kurze Zusammenfassung auf englisch.
      Wir hatten einen fantastischen Tag in der (Fast)wüste. 🌵
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    • Day 226

      San Augustin

      October 16, 2022 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

      In der Kleinstadt San Augustin liefen wir zu dem archäologischen Park, wo wir als erstes durch ein kleines Museum schlenderten. ℹ️
      Dort sahen wir uns die verschiedenen Infotafeln und kleinere Skulpturen an. 🪨
      💡Kaum bekannte Kulturen schufen vor vielen hundert Jahren in San Agustin detailgetreue menschliche Statuen aus Vulkangestein, die der Wissenschaft bis heute ein Rätsel sind. Die Steinskulpturen zeigen wohl Götter und Dämonen und stammen aus dem Zeitraum zwischen 200 bis 700 n. Chr. 💡
      Ein langer Rundweg führte uns schliesslich zu grossen Grabanlagen und zahlreichen Steinskulpturen im Wald.
      Die Figuren sahen in unseren Augen ziemlich skurril aus und waren sehr unterhaltsam. 😊
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    • Day 49

      San Agustín - Dag 2

      January 8, 2023 in Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

      Gisteravond heb ik een heel leuk en interessant gesprek gehad met een Amerikaan en de man (Harry) die het hostel voor een groot deel beheerd. We hebben voornamelijk gepraat over de Colombiaanse belastingen en drugs problematiek, een lekker luchtig onderwerp als je net bent aangekomen, maar wel erg interessant! Daarnaast heeft de Amerikaan zijn Archeologische paspoort aan mij gegeven.

      San Agustín staat bekend om zijn archeologische parken. Verspreid over de regio zijn heel veel beelden opgegraven die uit de paar honderd jaar rondom Christus stammen. Deze beelden maakten vooral deel uit van graven, die een hele architectuur van gangen, pilaren, sarcofagen bevatten. De beelden die hierbij stonden, stonden voor goden of bovennatuurlijke wezens die de band tussen overleden voorouders en de bovennatuurlijke krachten uitbeelden. In het park waren losse beelden te zien, maar ook de graven, compleet met pilaren en beelden daarbij, zoals het er toen uitzag. Het grootste graf bestond trouwens uit 7 meter hooge pilaren een beelden!

      Al deze vondsten zijn verspreid over twee parken, één in San Agustín, één in Isnos, een dorp een stukje hiervandaan. Met het paspoort, dat relatief erg duur is, kun je verspreid over twee dagen beide parken bezoeken. Omdat de Amerikaan en zijn vriendin maar één dag hadden gebruikt, mocht ik hem overnemen om de andere dag te gebruiken. Bij aankomst bleek dat je elk park maar één keer in mag. Omdat de Amerikaan hier gisteren al in was geweest, mocht ik dus niet meer. Ik beweerde dat ik de dag ervoor pas erg laat het park in was geweest, en daardoor niet alles has gezien, en daarom een tweede keer erin wilde. Het bonnetje zat toevallig nog in het paspoort, dus ook deze heb ik laten zien. Toen kwam de vraag waarom ik twee paspoorten had laten zien. "De vriend met wie ik gister was had geen zin". Met een leugentje of twee (en toch wel een vrij groot schuldgevoel en schaamte) kwam ik dan toch gratis het park binnen...

      Bij terugkomst (compleet nat geregend onderweg), waren er een aantal nieuwe mensen in het hostel waarmee ik de avond heb gespendeerd bij het heerlijke haardvuur, samen met twee katten, een hond en hele leuke verhalen!
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    • Day 50

      San Agustín - Dag 3

      January 9, 2023 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

      Vanochtend ben ik vroeg opgestaan om met vier anderen (een Oostenrijkse, een Fin en twee Zweden) een lange wandeling te maken. We moesten eerst door het dorp heen, waar natuurlijk een hond opmerkte wat er ging gebeuren, en vrolijk met ons mee begon te lopen.

      De wandeling was zo'n 18 kilometer lang, over onverharde weggetjes door de omgeving, met alleen wat boerderijen die we passeerden. Omdat de route constant op en neer ging door het heuvelachtige gebied, was het erg pittig, maar leuk. Ook was het erg gezellig met de anderen en waren er grappig en interessante conversaties. Zo hebben we het veel gehad over de verschillende Ayahuasca (als ik het goed heb) trips (de intense spirituele versie) die de Zweden en de Fin hebben gedaan in de Amazone met een Sjamaan.

      De hond, omgedoopt tot Mamita, heeft het de hele rit volgehouden! Wel heeft het geleid tot vele blaffende en achtervolgende honden tijdens de wandeling, want intimiderend kunnen die honden hier wel zijn.

      Terug in het hostel was er de meest speciale verrassing die we ons konden bedenken. In het hostel is ook een Belg, die blijkbaar chef is in een Michelin Ster restaurant in Gent. Omdat hij het hostel en de gasten zo leuk vond, besloot hij voor iedereen te koken vanavond! Met z'n allen (zo'n 15 man) aan tafel in het prachtige hostel met ongelooflijk lekker eten, echt vreselijk goed eten voor de neus. Bijzondere combinaties, heel gezond, en bovenal knap gemaakt in een simpele hostel keuken. De prijs: iets minder dan twee euro 🙃
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    • Day 126

      San Agustín 10

      January 9, 2023 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

      Heute sollte es doch mal was werden mit dem archäologischem Park. Eigentlich wollten wir früh los und auch eine Führung bekommen. Beides wurde nichts. 😅

      Ersters löste in mir erst etwas Stress aus, denn ich wollte nicht mit vielen Menschen im Park sein, aber am Ende verlief es sich gut. 💪 Damit diese vielen alten Steine/Figuren/Skulpturen und Gräber nicht unerklärt bleiben sollten eigentlich die Bekannten von dem Permakultur Projekt kommen. Sie kennen den Park und die Geschichte gut und dazu einige Anekdoten. 🪨🗿Das Ding aber grundsätzlich ist, dass niemand was über die Kultur dahinter weiß - alles ist reine Spekulation und individuelle Reininterpretation. 🤓
      Irgendwie gibt's aber Einflüsse von den Inca, Maya und Ägyptern. Wie kann das sein aus verschiedenen Kulturen und Ländern? 🧐

      So aber liefen wir allein durch den Park, spekulierten, waren fasziniert und sahen dann doch am Ende nur noch wenig unbeindruckt die Steine und auch Gräber. 😅
      Manche meinen eine ganz gewisse (spirituelle) Schwingungen im Park zu spüren, was aber vielleicht auch an der wundervollen Natur drum rum liegen könnte. 😃

      Abends kochte ein Hostel Mitbewohner auf der einen Michelin Stern hat. 🥰 Irgendwann besuchen wir ihn mal in seinem zukünftigen eigenen Restaurant in Genf.
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    Departamento del Huila

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