French Polynesia
Îles du Vent

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77 travelers at this place:

  • Day308

    Letzte Tage auf Tahiti

    April 15 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Zurück auf der Hauptinsel und in der Hauptstadt des Landes sind unsere Tage eher unspektakulär. Wir hatten die drei vollen Tage hauptsächlich zum Surfen eingeplant. Da Sophies Fuß seit Rangiroa jedoch von einem kleinen Loch geziert wird, ist der Plan aber nicht mehr so sinnvoll.

    Eine Stunde nehme ich dennoch und mache mich Sonntagmorgen auf den Weg, die ersten 3 Stunden getrennt voneinander während der Reise seit 10 Monaten beginnen 😀.
    Das klappt wieder etwas besser als beim letzten Mal, allerdings ist das Meer dieses Mal fast zu ruhig. Ich verbringe viel Zeit mit dem Warten auf passende Wellen und würde nach den zwei Stunden gerne noch länger im Wasser bleiben. Trotzdem schön, vielleicht ergibt es sich ja in Europa auch einmal wieder.

    Den Rest der Tage verbringen wir meist an einem von drei Orten: In der Markthalle der Stadt, wo es neben Essen auch diverse Souvenirs gibt, in einer nahegelegenen Brauerei mit Restaurant und in unserem klimatisierten (!) Hotelzimmer. Die Klimaanlage ist unser Highlight nach den vergangenen zwei Wochen in der feuchtwarmen Luft... auch kalte Füße kann man vermissen 😉. Eines Abends treffen wir zufällig noch die 10 Texaner unseres Bootsausflugs auf Moorea in der Brauerei und setzen uns noch ein wenig zu ihnen.

    Insgesamt sehr schöne faule und entspannte Tage, in denen wir neue Energie für unsere Zeit in Hawaii gesammelt haben.
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  • Day302

    Moorea by boat

    April 9 in French Polynesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Für heute haben wir wieder eine Schnorcheltour geplant. Wir werden morgens abgeholt und dann geht es auch schon aufs Boot - ein traditionelles Kanu 🥰. Den ersten Halt machen wir vor dem Luxusresort, das wir gestern schon von Land gesehen haben, da hier häufiger Wasserschildkröten anzutreffen sind. Tatsächlich lassen sich auch relativ schnell zwei Schildkröten blicken, nur ins Wasser können wir leider nicht 🙁.

    Wir fahren weiter in die 'Opūnohu Bucht, wo wir von einer Delfinschule überrascht wurden, dieses mal sind wir allerdings auch über Wasser. Weiter geht es zu einer flachen Stelle in der Lagune, wo es nur so vor Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaien wimmelt. Die Stachelrochen waren richtig aufdringlich, haben einen angestupst und wollten gestreichelt werden. Wir gehen davon aus, dass sie als Gegenleistung Fisch erwartet haben 🤔. Die Rochen fühlen sich sehr merkwürdig an. Sehr glitschig und weich. Man konnte sich sogar an den Rochen festhalten und diese haben einen dann ein Stück durch die Lagune gezogen. Eine mal etwas andere Erfahrung 😀. Die Haie waren nicht ganz so aufdringlich, von ihnen konnten wir uns leider nicht durch die Lagune ziehen lassen, schade 😉. Wir haben aber auch nicht versucht sie anzufassen. Sind wohl nicht die passenden Tiere dafür.

    Nach einer Weile Streichelzoo unter Wasser geht es weiter in die Coral Gardens zum Schnorcheln. Hier entdecken wir wieder eine Vielzahl an Fischen, Korallen und zwei weitere Stachelrochen.

    Da Schwimmen ja sehr hungrig macht, geht es nach Motu Fareone, eine kleine Insel vor der Nordwestküse Mooreas, wo unser "Koch" das Essen schon größtenteils zubereitet hat. Es gibt mal wieder - genau - Poisson Cru mit Kokosbrot 😊. Dieses Mal machen wir das Poisson Cru sogar selber, bzw. sehen dabei zu. Fasziniert sind wir davon, dass es gar nicht so schwer ist, die Kokosmilch direkt aus dem Kokosfleisch zu pressen, quasi Kokosdirektmilch. Hierzu wird die Kokosnuss geraspelt und anschließend durch ein Tuch ausgepresst, das sieht ganz schön lecker aus. Und die Kokosraspeln schmecken auch vorzüglich 😋.

    Nach dem Essen zeigen die Guides uns noch einen traditionellen Tanz - musst du wackeln mit die Hufte. Das sollte allerdings lieber keiner sehen 😂. Uns werden noch einige Pflanzen der Insel gezeigt, welche als Medizin verwendet werden. Von einem Strauch nehmen wir auch gleich ein paar Beeren mit, da ein Tollpatsch von uns sich bei der Schnorcheltour auf Rangiroa unter dem Fuß verletzt und sich das entzündet hat 🙈.

    Das war ein ganz schön tierreicher Tag 🐢🐬🦈🐠🐚
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  • Day304

    Magic Mountain

    April 11 in French Polynesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute schwingen wir uns mal wieder aufs Rad und fahren die Nordküste Mooreas an den zwei Lagunen entlang, bis wir nach ca. einer Stunde am Wanderweg auf den Magic Mountain ankommen. Vom Rad runter geht es zu Fuß weiter, sie Steigung hätte man beim besten Willen nicht mit dem Rad geschafft. Der Weg hoch dauert zwar nur gut 45 Minuten, bei 32° und 70% Luftfeuchtigkeit reicht das allerdings schon aus, um oben klitschnass anzukommen. Die anderen Leute, die oben ankommen, sehen irgendwie frischer aus als wir. Ein Blick etwas tiefer zeigt uns, dass sie mit einer Quad-Tour hochgefahren sind. Unverschämtheit 😤.

    Wir genießen noch etwas den Ausblick über die 'Opūnohu Bucht vor uns und die Berge hinter uns bevor es wieder bergab geht.

    Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft kommen wir noch an der Manutea Tahiti Rotui Juice Factory & Distillery vorbei, wo wir natürlich einmal reinzuschauen müssen. Am Tresen werden und verschiedene Säfte, Daiquiris und Schnaps serviert. Die Dame hinter der Theke ist so gut drauf (vermutlich ist sie ihr bester Kunde 😉) und wir dürfen fast gar nicht mehr aufhören uns durch das Sortiment zu trinken. Dass man von Proben in einer Distillery angeheitert ist, hatten wir auch noch nicht. Aufgrund unseres vorher leeren Magens, der Wanderung und der zahlreichen Shots sind wir aber auf jeden Fall kurz davor. Da uns der Kokosschnaps sehr zugesagt hat, nehmen wir davon gleich noch eine Flasche mit, der Spaß soll ja auch Zuhause weiter gehen 😀. Die Säfte waren natürlich auch sehr lecker 😉.
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  • Day286

    Auf in die Vergangenheit

    March 24 in French Polynesia ⋅ 🌧 30 °C

    Heute früh geht es auf zum Flughafen Auckland. Oder morgen früh? Man weiß das nicht so genau, auf jeden Fall am 25.03. Nach 5 Stunden Flug kommen wir heute oder gestern 🤔, also am 24.03. in Papeete, Tahiti an.

    Wir sind sofort fasziniert von der Insel, auch wenn wir bisher nur den Flughafen gesehen haben. Evtl. spielt die Vorfreude, Französisch-Polynesien zu erkunden auch eine ganz kleine Rolle 😀. Oder wir fühlen uns einfach wohl, weil wir, sobald wir aus dem Flugzeug in die Flughafenhalle treten, von drei Tahitianern (??) mit polynesischer Musik begrüßt werden... herrlich. Noch begeisterter über die Einwohner sind wir nach der Passkontrolle. Meine Frage, ob sie denn einen Stempel für meinen Pass hätten, wird leider mit traurigem Gesichtsausdruck verneint. Aber als wir dann am Gepäckband stehen und unser Gepäck gerade in der Hand haben und gehen wollen, läuft der Grenzbeamte uns nach. Er konnte noch einen Stempel organisieren. Das erlebt man auch nicht alle Tage ❤.

    Wir holen noch unseren Mietwagen für die nächsten fünf Tage ab und machen uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, wo wir von Moeata, einer etwas älteren Dame, begrüßt werden. Sie zeigt uns die mit Blumen geschmückte Wohnung und gibt uns noch viele Tipps für die Insel und die Stadt.

    Eigentlich sind wir ziemlich fertig, Zeitreisen sind echt anstrengend, aber gegessen werden muss ja trotzdem. Da heute wieder Sonntag ist, ist die Stadt wie ausgestorben und uns bleibt nichts anderes übrig, als essen zu gehen. Da kann man wohl nichts machen 🤷🏽‍♀️. Wir existieren doppelt 🤔, denn eigentlich waren wir heute, also am 24.03. auch in Auckland abends essen, schon verrückt 🙂. Vollgefuttert mit den lokalen Spezialitäten Poisson Cru (roher Fisch in Kokosmilch) und einem Thunfischsteak (ebenfalls lokal) 😋 fallen wir schon um 20 Uhr hundemüde ins Bett.
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  • Day7

    Moorea

    September 22 in French Polynesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit der Fähre sind wir heute Morgen nach Moorea gefahren. Die kleine herzförmige Insel liegt nur gut 17km neben Tahiti und wird aufgrund ihrer Form passend Liebesinsel genannt.

    Wir haben nun unser schmuckes Bungalow im Hotel Les Tipaniers bezogen - nur wenige Schritte bis zum traumhaften Strand. Hier lassen wir es uns jetzt 6 Tage gutgehen.Read more

  • Day9

    Safari Tour

    September 24 in French Polynesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Vorgestern haben wir eine vierstündige Safari Tour unternommen.

    Die Safari Tour brachte uns zu der wundervollen Aussicht auf dem Magic Mountain und Belvédere Lookout. Weiter haben wir grosse Aale in einem Fluss bestaunt (unser Guide nannte sie Anacondas), eine Ananas Plantage und einen Tempel im Regenwald besucht.

    Anschliessend waren wir in der Manutea Destillerie, wo unter anderem Rum aber auch verschiedene Likör und Fruchtsäfte hergestellt werden. Eine kleine Degustation durfte dabei natürlich nicht fehlen.

    Zum Schluss besuchten wir das Tiki Village. Eine kleines nachgebautes Dörfchen, in welchem kulturelle Anlässe und Shows stattfinden. Wir waren dabei gleich Zeugen einer traditionellen Hochzeit.
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  • Day257

    Insel Mo'orea

    June 15 in French Polynesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Mo'orea ist eine kleine Insel vor Tahiti, die man mit dem Flieger oder von Tahiti sogar schnell mit der Fähre erreichen kann. Die Einheimischen nennen sie Kleintahiti, da es so sein soll wie Tahiti früher. Hier ist alles noch sehr entspannt und ruhig. Mo'orea bedeutet gelber Gecko und diese gibt es wohl nur auf der Insel. 🦎

    Von Bora Bora kommen wir mit dem Flieger an. Per Anhalter fährt man sehr gut in Französisch Polynesien, denn Taxis und Mietwagen sind sehr teuer, also geht es per Anhalter weiter, was wir hier sehr häufig machen. Für einen kleinen Mietwagen zahlt man schon mal 100 Euro für einen Tag. Außerdem lernt man so sehr nette Menschen kennen. Hier wird man schon nach ein paar Minuten warten mitgenommen. Schneller als Busfahren. 😄👍

    Die Unterkunft, die wir gemietet haben ist riesengroß, Platz für 6 Personen. Aber es war die einzige freie, die wir noch so kurzfristig bekommen haben. ☺️

    Für einen Tag haben wir uns entschieden einen Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Wirklich schön, aber es gibt keine Lagune auf Mo'orea so wie auf Huahine. So ist das Meer oft etwas trüb und sehr wellig.

    Am vorletzten Tag machen wir einen Trip zu einer Motu um Rochen, Jackfische, Haie und Papageienfische zu sehen. Wahnsinn wie nah vorallem die Haie gekommen sind. Keine 30 cm vor uns bremst der Hai ab und dreht um. Knallt einem fast ins Gesicht. 😂 Es ist schon ein komisches Gefühl wenn 20-30 Haie um einen herumschwimmen und die Strömung sehr stark ist. Es reißt einem fast die Badesachen vom Leib. 🙈🤣 Haben Glück und ein Pärchen was auch dabei ist, hat seine gopro dabei. 😉

    Den letzten Tage fahren wir mit der Fähre nach Tahiti und werden von unserer super freundlichen Gastfamilie mit abgeholt. Dort verbringen wir die letzten Tage auf Französisch Polynesien. Bevor es weiter nach San Francisco und dann nach Deutschland geht, um einen wundervollen Sommer mit family und friends zu verbringen und dann weiterzureisen. ❤️
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  • Day21

    Tschüß Bora Bora

    April 6 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute ist unser letzter Tag auf Bora Bora, denn heute Mittag geht es bereits nach Papeete, da es morgen so früh keinen Zubringerflug gibt.
    Wir wollen vormittags noch einmal die Sonne und das Wasser von unserem Over-water Bungalow aus genießen und lassen es mit Frühstück um 9Uhr ruhig angehen. In den letzten Tagen ist es doch noch mal deutlich voller im Hotel geworden und so müssen wir uns quasi mit den „Resten“ zum Frühstück begnügen. Dies fällt uns aber nicht weiter schwer, da wir uns in den letzten Tagen schon aus dem Mangel leckerer Alternativen auf Toast mit Marmelade, gekochtes Ei, Obst (mal dekorativ angerichtet oder auch gern noch unter Frischhaltefolie verpackt, je nach dem, wer vom Personal die Frühschicht hat), Kaffee und Orangen- oder Multivitaminsaft eingeschossen haben. Und das ist in ausreichender Menge vorhanden (bis auf die Säfte), so dass es uns die Rentner mit ihrer senilen Bettflucht nicht wegessen können.
    Unser Shuttle zum Flughafen soll uns um 12.20 abholen, Check-out ist eigentlich bis 11.00, aber wir haben gestern Abend bereits geklärt, dass wir bis zur Abfahrt im Bungalow bleiben können.
    Nach dem Frühstück machen wir es uns auf unserem Balkon noch einmal bequem, wo es auf Grund des Windes heute deutlich besser auszuhalten ist, als noch die Tage zuvor.
    Wir gehen ein letztes Mal im Pazifik baden, trinken noch eine Abschieds- Cola, packen den Rest unserer Sachen ein und machen uns schließlich um 12.00 auf den Weg zur Rezeption.
    Der Bus-Shuttle bringt uns zügig nach Vaitape und schmeißt uns am Bootsanleger raus, von wo uns dann die Fähre zum Flughafen übersetzt. Aus einer Broschüre wissen wir, dass die Fähre 1,5 Stunden vor der jeweiligen Abflugszeit des Fliegers ablegt. Mit uns am Bootsanleger warten noch einigen Touristen, aber auch ein paar Einheimische sind dabei. Alle sind quasi da, nur die Fähre nicht und in Sicht ist auch keine. Langsam macht sich erst Unruhe unter den Touristen breit, dann auch unter den Einheimischen. Uns stört das ganze nicht wirklich, denn wir haben heute ja keinen Anschlussflug und wenn die Fähre nicht kommt, können wir auch nix machen. Einer älteren, einheimischen Damen scheint dies aber sehr suspekt zu sein und sie spricht zwei junge einheimische Mädels an. Diesen können ihr aber wohl auch nur unzureichende Informationen liefern und sie beschließt beim Flughafen anzurufen und zückt ihr Smartphone. Da nur die wenigsten Menschen die Nummer vom örtlichen Flughafen in seinen Kontakten gespeichert haben, würde man jetzt nach der Nummer vom Flughafen googeln. So aber nicht diese Dame. Sie greift in ihre Handgepäckstasche und holt das Telefonbuch von französische Polynesiens oder zumindest von den Gesellschaftsinsel hervor, drückt es einem der beiden Mädels in die Hand und fordert sie auf, ihr die Nummer vom Flughafen rauszusuchen und zu diktieren. Unter „a“ wie „Aeroporte“ findet das Mädel auch eine Nummer und diktiert, die Damen scheint das aber nicht ganz zu glauben und schaut lieber selber nochmal nach, bevor sie wählt. Nach kurzem Klingeln erklärt ihr eine Stimme, dass dies wohl die falsche Nummer für die Fähre ist und diktiert ihr eine neue, die sie sich auf die Schnelle aber nicht merken kann. Nach dem Gespräch gibt es auf jeden Fall für das Mädchen einen neuen Suchauftrag. Bevor das ganze Größe Ausmaße annimmt, wird die Suche, wegen der in Sicht kommenden Fähre, abgebrochen und das Telefonbuch verschwindet wieder in der Tasche... wer weiß, wann man es das nächste Mal braucht.
    Der Kapitän gibt ordentlich Gas und holt auf der kurzen Stecke 5 Minuten auf. Da ja aber nur ein Flieger mit also maximal 60 Passagiere zu dieser Zeit abheben soll, schaffen alle den Check-In und die Gepäckaufgabe bevor der Flieger gelandet ist.
    Während der 45 Minuten Flug nach Papeete haben wir noch einmal einen wunderschönen Blick auf Bora Bora, Raiatea und Huahine. Da Tahiti ja die größte Insel französisch Polynesiens ist und ja auch das einzige internationale Terminal hat, erwartet uns hier schon einmal etwas mehr Trubel als auf den Flughäfen der anderen Inseln. Da unser Flieger am nächsten Morgen sehr früh startet, haben wir ein Hotel direkt am Flughafen in Laufentfernung gebucht. Was leider nicht in der Beschreibung stand, ist, dass auf den wenigen Metern aber einige Höhenmeter überwunden werden müssen. So sind wir ein weiteres Mal sehr froh über unsere Taschen, die sich sowohl als Rollkoffer oder wahlweise auch als Rucksack nutzen lassen können. Schweißtreibend ist aber der kurze Weg bei Temperaturen um die 30 Grad allemal. Das Zimmer ist schlicht, deutlich größer als unsere Unterkunft in Tokyo und hat eine funktionierende Klimaanlage, mehr brauchen wir nicht für die eine Nacht.
    Wir wollen nur schnell unser Gepäck loswerden und dann noch nach Papeete Down Town, um vielleicht doch noch etwas shoppen zu können, bevor auf Grund des Samstages alle Läden Feierabend machen. Google konnte mir leider keine Abfahrtszeiten für den Bus nennen und auf Nachfrage nach den Zeiten an der Rezeption ist auch klar warum, es gibt schlichtweg keinen Fahrplan. Man kann Glück haben und nur 15 Minuten warten, oder Pech, dann ist es 1 Stunde. Da heute Samstag ist, vermutlich eher letzteres. Wir entscheiden uns für ein Taxi vom Flughafen und teilen uns dieses mit einem australischen Pärchen, die auch noch nach Down Town wollen. Also „Down Town“ ist etwas übertrieben, denn der Flughafen und die Innenstadt liegen auf gleicher Höhe und liegen nur 10 Minuten Fahrt auseinander, aber man zahlt im Taxi einen Aufschlag von 500 XPF ca. 4 €, wenn man „uphill“ gebracht werden möchte.
    Unser Shoppingvorhaben wird aber jäh ausgehbremst, da schon alle Läden zu haben, so leider auch der große Markt, über den wir noch schlendern wollten.
    Also ziehen wir gleich weiter zum Bougainville-Park, der laut Reiseführer, eine grüne Oase im Herzen der Stadt sein soll. Grün ist er, ob es wirklich eine Oase ist, finden wir nicht heraus, da der Anblick der verdreckten Wassergräben und der herumliegenden, scheinbar betrunkene Obdachlosen uns davon abhält auch nur einen Fuß in den Park zu setzen.
    Auf den Schock brauchen wir erstmal ein McFlurry Eis in den Geschmacksrichtungen Daim und Oreo, bevor es dann entlang diverser Streetart Graffitis zu einer wirklich grünen Oase dem Park Jardins de Pā‘ōf‘i geht. Dieser Park ist wirklich herrlich. Unter den vielen Bäumen findet man Schatten und Bänke zum Verweilen, gleichzeitig kann man Jogger, Beach-Fußballer und Kanuten beim Schwitzen beobachten, nur die Aussicht mit Blick auf den Industriehafen ist noch ausbaufähig.
    Einen richtigen Sonnenuntergang gibt es auf Grund der Wolken am Horizont auch nicht zu sehen und so schlendern wir nach Einbruch der Dunkelheit zurück zum Yachthafen, wo ab 18.30 die Roulottes anfangen Speisen zu verkaufen. Bärenhunger haben wir noch nicht und so beobachten wir noch eine halbe Stunde das Treiben und entscheiden uns dann für ein Roulottes. Heute Abend gibt es nochmal zwei Roulottes-Klassiker: neuseeländisches Ribeye Steak mit Pommes und grünen Bohnen, sowie Thunfisch Tartare mit Pommes. Zum Essen spielt noch eine Band Livemusik. Bevor es richtig voll wird, suchen wir uns um 20.00 ein Taxi und fahren im Nachttarif (Aufpreis 500 XPF) zurück zum Flughafen. Mit etwas müden Beinen fallen wir ins Bett.
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  • Day10

    Zeitreisen sind möglich

    March 26 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Um 9h Ortszeit landen wir nach 11 Std. ziemlich unruhigen Fluges auf Tahiti. Und ja, es ist immer noch Dienstag, der 26.3. Abflug um 17.40h, Ankunft am selben Tag um 9h, so könnte es immer sein - das Überqueren der Datumsgrenze macht’s möglich! Statt 8 Stunden später als in Deutschland ist es nun 11 Stunden früher.
    Der Flug mit Tahiti Nui war nur halb voll und wir hatten eine Viererreihe für uns. Trotzdem konnte ich nicht wirklich schlafen und hab damit auch Addi von der Nachtruhe abgehalten. Erst zum Ende des Fluges schlafen wir beide richtig fest ein und verschlafen damit das Frühstück.
    In Papeete, der Hauptstadt von Tahiti, werden wir mit polynesischer Livemusik und Blumenketten begrüßt - toll!
    Wir holen unser Gepäck und checken gleich ein für unseren Weiterflug. Über Bora Bora, wo wir ja erst am Schluss unserer Südseereise sind, geht es weiter nach Huahine. Geflogen wird in einer Propellermaschine mit 15 Reihen und zwei Plätzen pro Seite, fest zugewiesene Plätze gibt es nicht. Der Tiefflug über die türkisfarbenen Lagunen steigert die Vorfreude immens. Nach einer Stunde Aufenthalt am Flughafen von Bora Bora (der Flughafen mit dem besten Ausblick) geht es dann weiter nach Huahine. Das Gepäck wird direkt auf Regale ausgeladen, wo wir es selbst abholen. Da wir 20 Minuten zu früh gelandet sind und sich unser Shuttle zudem verspätet, dauert es etwas, bis wir abfahren. Im Hotel werden wir dafür umso herzlicher mit weiteren Blumenketten und leckeren Fruchtcocktails begrüßt.
    Unser Bungalow im hinteren Teil der Anlage ist ein absoluter Traum - strohgedeckt, sehr geräumig, mit wunderschönem Bad und großer Terrasse. Der dazugehörige Pool und vor allem der Strand lassen schließlich keine Wünsche offen. Den Rest des Nachmittags - es ist immer noch der 26.3. - verbringen wir im Wasser - lauwarm und türkisblau - und auf der Strandliege.
    Das Abendessen in unserem Hotelrestaurant ist ebenfalls fantastisch. Als Vorspeise gibt es rohen Thunfisch in Kokosmilch, eine lokale Spezialität. Als Hauptspeise lokal gefangene Fische mit Kochbananen, Süßkartoffel und Salat. Zum Nachtisch noch einen Cocktail und wir fallen schließlich todmüde in unser Bett. Ziemlich wahrscheinlich war dies der längste Tag unseres Lebens!
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You might also know this place by the following names:

Îles du Vent, Iles du Vent

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