French Polynesia
Tipaerui

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70 travelers at this place

  • Day25

    Last Day in Paradise

    September 22, 2020 in French Polynesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nicht mal mehr 48h verbleiben uns noch, bis wir mit dem Flugzeug wieder auf nach Deutschland machen. Und nun befinden uns auf der größten Insel von französisch Polynesien: Tahiti.

    Da uns nur ein voller Tag bleibt und wir keine Lust haben, die horrenden Preise einer Autovermietung oder Taxi zu bezahlen, entschieden wir uns für eine Shoppingtour in Downtown von Papeete. Als Transportmittel wählten wir die Öffies.

    Auch wenn es hier weder Netzplanübersicht, noch Zeitpläne für die öffentlichen Verkehrsmittel gibt, hatten wir binnen 5 Minuten einen Bus. Nach kurzen Aushandeln des Fahrpreises mit dem Busfahrer ging es dann auch schon in die richtige Richtung.

    In der Innenstadt angekommen und nach einer kurzen Orientierungsphase, nahmen wir die Fußgängerzone ins Visier. Von Laden zu Laden hangelten wir uns zum ersten Zwischenziel, der Markthalle von Papeete. In dieser kann man wirklich alles kaufen, von Kleidung, Tüchern und Schmuck, über regional hergestellte Mitbringseln, Pflanzen und Pflanzenschmuck, bis hin zu Fisch und selbstangebautem Obst oder auch Gemüse.

    Danach besuchten wir eine der ältesten Kirchen von Tahiti und schauten uns im Yacht-Hafen um. Leider war bei den unzähligen zum Verkauf stehenden Segelschiffen kein Besitzer in der Nähe, sodass unser Notfallplan „Nicht-Von-Hier-Weg-Zu-Müssen“ leider nicht umgesetzt werden konnte.

    Als wir dann endlich den richtigen Bus erwischt hatten und am Hotel ankamen, stand der entspannende Teil an: die Hotelanlage genießen. Mit angezogen Badesachen ging es einmal durch die Anlage und dann ab in den Pool mit eigenen Wasserfall für eine Rückenmassage. Als wir genug vom Plantschen hatten, zog es uns zum Pool und wir läuteten das neu kennengelernte, französische Nachmittags-Ritual ein: Apéro.

    Um es mit anderen Worten zu sagen, VOR dem Abendbrot gibt es Kekse, Obst oder Nüsse und alkoholische Getränke. Heute gab es bei uns einen Cocktail, Bier und Eis. Danach zogen wir uns um und gingen ein letztes Mal richtig lecker Tahitianisch essen. Im „Blue Banana“ waren wir nach einem leckeren 3-Gänge-Menü mehr als nur satt.

    Nun sind die Koffer für unseren frühen Start in die uns bevorstehende Rückreise gepackt, welche mit einer Abholzeit von 4:25 Uhr am Hotel startet! 😩
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  • Day99

    Ein ungewolltes / bleibendes Ende

    March 21, 2020 in French Polynesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Drei Monate lang waren wir dem Corona einen Schritt voraus und hatten eig. keine Probleme.
    Nur unser Plan waren 3.5 Monate, jedoch alles der Reihe nach.........
    Mit unserem Medical Certificate welches wir in Auckland ergattert hatten ging es an den Flughafen Richtung Südsee. Dieses Papier war sozusagen der Schlüssel für die schönen Inseln mit den Namen Tahiti, Moorea und Bora Bora. Es bezeugte das wir absolut gesund sind und nur so konnte man einreisen.
    Wir heben also ab und in 5h sind wir am Ziel.

    Dort angekommen wurden wir mit Gitarrenklängen im Paradies begrüsst. Voller Freude erkundeten wir Papeete die Hauptstadt von Franz. Polynesien.
    Am ersten morgen dann das böse erwachen, eine schlechte Nachricht erreicht uns. Und zwar ein Mail vom Reisebüro wir sollen uns umgehend melden um eine vorzeitige Heimreise anzutreten.
    Wir konnten es nicht glauben und telefonieren mit diversen Stellen und Personen. Alles hilft nichts wir sollen nach hause. Kurz danach meldet auch die Regierung vor Ort, das alle Touristen umgehend und so schnell wie möglich die Inseln verlassen müssen. Corona hat Franz. Polynesien erreicht, das Medical Certificate ist also wertlos und die Stimmung am Arsc.....

    Wir buchen einen neuen Flug, Auswahl gibt es jedoch keine mehr. Einzige Möglichkeit ist nach Paris und von dort aus dann auf eigene Faust weiter. Dieser geht jedoch erst in 3 Tagen. Wir suchen ein neues Hotel auf Tahiti um abzuwarten und irgendwie noch etwas Südsee schnuppern zu können. Wir ziehen also um, geniessen noch 3 Tage mit Sonne satt am Wasser. Die Stimmung auf der Insel und im Hotel war jedoch eher bedrückt und das Inselfeeling etwas eingeschränkt. Egal wir machen das beste aus der Situation.

    Nun kam der Tag der Heimreise und die Odyssee kann beginnen:
    Nachts um drei Uhr, der Wecker meldet sich. Uns wird geraten frühzeitig am Flughafen zu sein und tatsächlich die ersten stehen bereits dort.
    Es folgt ein 8h Flug nach Los Angeles.
    In LA dann knapp 3h Aufenthalt inkl. Transit und Immigration.
    Flug zwei folgt, etwas über 10h von LA nach Paris.
    Die Einreise in Paris und somit in die EU ging ohne jegliche Kontrollen.
    Irgendwie speziell, seien doch die Grenzen bereits geschlossen....
    Nun stellt sich die Frage wie wir von Paris nach Luzern kommen, den das wissen wir noch nicht so genau. Anschlussflüge gibt es keine und der TGV ist für die nächsten 4 Tage ausgebucht.
    Wir entscheiden uns für ein Mietauto. Die Vermietungen waren aber skeptisch und grösstenteils geschlossen, eig. gibt es auch hier keine Chance auf ein gutes Angebot.
    Würde heissen wir sind entgültig gestrandet.... Hätten wir vor dem Büro von Europcar nicht zwei Basler angetroffen mit einem Autoschlüssel in der Hand. In der Not hilft man einander, wir dürfen uns am Auto beteiligen und Fahren gemeinsam.
    Das beste, es ist ein CH Fahrzeug mit entsprechender Nummer!
    Vor uns liegen nun 6h quer durch Frankreich bis nach Basel.
    Nachdem wir auch an dieser Grenze durchgewunken wurden erwartete uns bereits das Taxi Blaser für die letzte Etappe nach Luzern.
    Nach über 36h Reise haben wir es tatsächlich bis an die Maihofstrasse 52 geschafft.

    Nun die Südsee wurde uns genommen, hatten dafür 3 Monate an wunderbaren Orten mit vielen Eindrücken und tollen Bekanntschaften. Insbesondere bei letzterem hoffen wir das alle Gesund sind und bleiben!
    Unser Südsee-Traum holen wir nach, bis dahin bestaunen wir die wenigen Fotos welche wir von dort haben.

    Wir haben die Zeit genossen und werden wohl noch lange daran denken. Hoffentlich konnten wir auch euch etwas FerienFeeling übermitteln.
    Das nächste Abenteuer kommt bestimmt!
    Somit erholte Grüsse und bis bald
    Ilona und Luca

    Ach ja, wer unsere Route kannte wusste das wir keine Weltreise vorhatten.
    Durch die neue Flugroute wurde es aber ungewollt zu einer vollen umrundung.
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  • Day308

    Letzte Tage auf Tahiti

    April 15, 2019 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Zurück auf der Hauptinsel und in der Hauptstadt des Landes sind unsere Tage eher unspektakulär. Wir hatten die drei vollen Tage hauptsächlich zum Surfen eingeplant. Da Sophies Fuß seit Rangiroa jedoch von einem kleinen Loch geziert wird, ist der Plan aber nicht mehr so sinnvoll.

    Eine Stunde nehme ich dennoch und mache mich Sonntagmorgen auf den Weg, die ersten 3 Stunden getrennt voneinander während der Reise seit 10 Monaten beginnen 😀.
    Das klappt wieder etwas besser als beim letzten Mal, allerdings ist das Meer dieses Mal fast zu ruhig. Ich verbringe viel Zeit mit dem Warten auf passende Wellen und würde nach den zwei Stunden gerne noch länger im Wasser bleiben. Trotzdem schön, vielleicht ergibt es sich ja in Europa auch einmal wieder.

    Den Rest der Tage verbringen wir meist an einem von drei Orten: In der Markthalle der Stadt, wo es neben Essen auch diverse Souvenirs gibt, in einer nahegelegenen Brauerei mit Restaurant und in unserem klimatisierten (!) Hotelzimmer. Die Klimaanlage ist unser Highlight nach den vergangenen zwei Wochen in der feuchtwarmen Luft... auch kalte Füße kann man vermissen 😉. Eines Abends treffen wir zufällig noch die 10 Texaner unseres Bootsausflugs auf Moorea in der Brauerei und setzen uns noch ein wenig zu ihnen.

    Insgesamt sehr schöne faule und entspannte Tage, in denen wir neue Energie für unsere Zeit in Hawaii gesammelt haben.
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  • Day55

    Sur les traces de Sextius...

    February 28, 2020 in French Polynesia ⋅ 🌧 26 °C

    Sextius était, comme le savent les très nombreux lecteurs de mon roman « Sextius ou le roman d'une drôle de vie », édité chez « La fille de Berck », au prix imbatable de 595 francs, et malheureusement épuisé, Sextius donc était mon grand père maternel. A 40 ans, il a décidé de plaquer femme et enfant pour venir passer du bon temps à Tahiti. Il y est resté un an et son retour n'a pas été des plus festifs...

    Néanmoins, il me plait aujourd'hui de voir par où il est passé et pourquoi cette période est restée la plus belle de sa vie. Mais enfin, même avant on se doutait...

    Voilà. Quand à nous, immédiatement débarqués, nous avons foncé au marché (magnets, pareos,...) et chez le pharmacien, entourés de multiples groupes de musique tahitienne et de danseuses aux colliers multicolores. C'est la première étape où nous nous sentions attendus. En tout cas l'accueil était chaleureux.

    Puis, départ pour Moorea, l'une des plus belles iles du secteur qui présente un énorme avantage, elle n'est qu'à un quart d'heure de vedette ultra rapide. Débarquement sous la pluie et direction l'hôtel Manava qui nous accueille sous le soleil retrouvé.

    Là, c'est comme dans les publicités, des montagnes d'un vert incroyable, de l'eau bleue d'une clarté d'aquarium (propre l'aquarium!) et des bungalows sur pilotis. La chambre est immense et donne directement sur le lagon par une terrasse. Au centre, une table basse en verre qui permet d'avoir une vue directe sur les coraux et les poissons (qui ne peuvent être autrement que multicolores!). Farniente, baignade, petits coups à boire, repas autour de la piscine, c'est notre première nuit dehors depuis 2 mois et, je vais vous dire, ça fait du bien. Chouette, on a une perm de 36 h!

    Et, à l'heure du déjeuner aujourd'hui, nous avons réintégré notre cabine. On serait bien restés quelques jours dans ce petit paradis.

    Mais, pas le temps de souffler: en début d'après-midi, nous revoilà partis en excurtion sur la côte est de l'ile de Tahiti. Une grande ballade en car pour voir quelques points intéressants. Mais nous avions encore le coeur à Moorea et c'est avec un petit pincement au coeur que nous avons vu une dernière fois le soleil se coucher derrière les pitons volcaniques dépassant avec peine de la brume.

    Sur ce, on est crevé. Demain repos en mer. Donc, à demain!
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  • Day286

    Auf in die Vergangenheit

    March 24, 2019 in French Polynesia ⋅ 🌧 30 °C

    Heute früh geht es auf zum Flughafen Auckland. Oder morgen früh? Man weiß das nicht so genau, auf jeden Fall am 25.03. Nach 5 Stunden Flug kommen wir heute oder gestern 🤔, also am 24.03. in Papeete, Tahiti an.

    Wir sind sofort fasziniert von der Insel, auch wenn wir bisher nur den Flughafen gesehen haben. Evtl. spielt die Vorfreude, Französisch-Polynesien zu erkunden auch eine ganz kleine Rolle 😀. Oder wir fühlen uns einfach wohl, weil wir, sobald wir aus dem Flugzeug in die Flughafenhalle treten, von drei Tahitianern (??) mit polynesischer Musik begrüßt werden... herrlich. Noch begeisterter über die Einwohner sind wir nach der Passkontrolle. Meine Frage, ob sie denn einen Stempel für meinen Pass hätten, wird leider mit traurigem Gesichtsausdruck verneint. Aber als wir dann am Gepäckband stehen und unser Gepäck gerade in der Hand haben und gehen wollen, läuft der Grenzbeamte uns nach. Er konnte noch einen Stempel organisieren. Das erlebt man auch nicht alle Tage ❤.

    Wir holen noch unseren Mietwagen für die nächsten fünf Tage ab und machen uns auf den Weg zu unserer Unterkunft, wo wir von Moeata, einer etwas älteren Dame, begrüßt werden. Sie zeigt uns die mit Blumen geschmückte Wohnung und gibt uns noch viele Tipps für die Insel und die Stadt.

    Eigentlich sind wir ziemlich fertig, Zeitreisen sind echt anstrengend, aber gegessen werden muss ja trotzdem. Da heute wieder Sonntag ist, ist die Stadt wie ausgestorben und uns bleibt nichts anderes übrig, als essen zu gehen. Da kann man wohl nichts machen 🤷🏽‍♀️. Wir existieren doppelt 🤔, denn eigentlich waren wir heute, also am 24.03. auch in Auckland abends essen, schon verrückt 🙂. Vollgefuttert mit den lokalen Spezialitäten Poisson Cru (roher Fisch in Kokosmilch) und einem Thunfischsteak (ebenfalls lokal) 😋 fallen wir schon um 20 Uhr hundemüde ins Bett.
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  • Day21

    Tschüß Bora Bora

    April 6, 2019 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute ist unser letzter Tag auf Bora Bora, denn heute Mittag geht es bereits nach Papeete, da es morgen so früh keinen Zubringerflug gibt.
    Wir wollen vormittags noch einmal die Sonne und das Wasser von unserem Over-water Bungalow aus genießen und lassen es mit Frühstück um 9Uhr ruhig angehen. In den letzten Tagen ist es doch noch mal deutlich voller im Hotel geworden und so müssen wir uns quasi mit den „Resten“ zum Frühstück begnügen. Dies fällt uns aber nicht weiter schwer, da wir uns in den letzten Tagen schon aus dem Mangel leckerer Alternativen auf Toast mit Marmelade, gekochtes Ei, Obst (mal dekorativ angerichtet oder auch gern noch unter Frischhaltefolie verpackt, je nach dem, wer vom Personal die Frühschicht hat), Kaffee und Orangen- oder Multivitaminsaft eingeschossen haben. Und das ist in ausreichender Menge vorhanden (bis auf die Säfte), so dass es uns die Rentner mit ihrer senilen Bettflucht nicht wegessen können.
    Unser Shuttle zum Flughafen soll uns um 12.20 abholen, Check-out ist eigentlich bis 11.00, aber wir haben gestern Abend bereits geklärt, dass wir bis zur Abfahrt im Bungalow bleiben können.
    Nach dem Frühstück machen wir es uns auf unserem Balkon noch einmal bequem, wo es auf Grund des Windes heute deutlich besser auszuhalten ist, als noch die Tage zuvor.
    Wir gehen ein letztes Mal im Pazifik baden, trinken noch eine Abschieds- Cola, packen den Rest unserer Sachen ein und machen uns schließlich um 12.00 auf den Weg zur Rezeption.
    Der Bus-Shuttle bringt uns zügig nach Vaitape und schmeißt uns am Bootsanleger raus, von wo uns dann die Fähre zum Flughafen übersetzt. Aus einer Broschüre wissen wir, dass die Fähre 1,5 Stunden vor der jeweiligen Abflugszeit des Fliegers ablegt. Mit uns am Bootsanleger warten noch einigen Touristen, aber auch ein paar Einheimische sind dabei. Alle sind quasi da, nur die Fähre nicht und in Sicht ist auch keine. Langsam macht sich erst Unruhe unter den Touristen breit, dann auch unter den Einheimischen. Uns stört das ganze nicht wirklich, denn wir haben heute ja keinen Anschlussflug und wenn die Fähre nicht kommt, können wir auch nix machen. Einer älteren, einheimischen Damen scheint dies aber sehr suspekt zu sein und sie spricht zwei junge einheimische Mädels an. Diesen können ihr aber wohl auch nur unzureichende Informationen liefern und sie beschließt beim Flughafen anzurufen und zückt ihr Smartphone. Da nur die wenigsten Menschen die Nummer vom örtlichen Flughafen in seinen Kontakten gespeichert haben, würde man jetzt nach der Nummer vom Flughafen googeln. So aber nicht diese Dame. Sie greift in ihre Handgepäckstasche und holt das Telefonbuch von französische Polynesiens oder zumindest von den Gesellschaftsinsel hervor, drückt es einem der beiden Mädels in die Hand und fordert sie auf, ihr die Nummer vom Flughafen rauszusuchen und zu diktieren. Unter „a“ wie „Aeroporte“ findet das Mädel auch eine Nummer und diktiert, die Damen scheint das aber nicht ganz zu glauben und schaut lieber selber nochmal nach, bevor sie wählt. Nach kurzem Klingeln erklärt ihr eine Stimme, dass dies wohl die falsche Nummer für die Fähre ist und diktiert ihr eine neue, die sie sich auf die Schnelle aber nicht merken kann. Nach dem Gespräch gibt es auf jeden Fall für das Mädchen einen neuen Suchauftrag. Bevor das ganze Größe Ausmaße annimmt, wird die Suche, wegen der in Sicht kommenden Fähre, abgebrochen und das Telefonbuch verschwindet wieder in der Tasche... wer weiß, wann man es das nächste Mal braucht.
    Der Kapitän gibt ordentlich Gas und holt auf der kurzen Stecke 5 Minuten auf. Da ja aber nur ein Flieger mit also maximal 60 Passagiere zu dieser Zeit abheben soll, schaffen alle den Check-In und die Gepäckaufgabe bevor der Flieger gelandet ist.
    Während der 45 Minuten Flug nach Papeete haben wir noch einmal einen wunderschönen Blick auf Bora Bora, Raiatea und Huahine. Da Tahiti ja die größte Insel französisch Polynesiens ist und ja auch das einzige internationale Terminal hat, erwartet uns hier schon einmal etwas mehr Trubel als auf den Flughäfen der anderen Inseln. Da unser Flieger am nächsten Morgen sehr früh startet, haben wir ein Hotel direkt am Flughafen in Laufentfernung gebucht. Was leider nicht in der Beschreibung stand, ist, dass auf den wenigen Metern aber einige Höhenmeter überwunden werden müssen. So sind wir ein weiteres Mal sehr froh über unsere Taschen, die sich sowohl als Rollkoffer oder wahlweise auch als Rucksack nutzen lassen können. Schweißtreibend ist aber der kurze Weg bei Temperaturen um die 30 Grad allemal. Das Zimmer ist schlicht, deutlich größer als unsere Unterkunft in Tokyo und hat eine funktionierende Klimaanlage, mehr brauchen wir nicht für die eine Nacht.
    Wir wollen nur schnell unser Gepäck loswerden und dann noch nach Papeete Down Town, um vielleicht doch noch etwas shoppen zu können, bevor auf Grund des Samstages alle Läden Feierabend machen. Google konnte mir leider keine Abfahrtszeiten für den Bus nennen und auf Nachfrage nach den Zeiten an der Rezeption ist auch klar warum, es gibt schlichtweg keinen Fahrplan. Man kann Glück haben und nur 15 Minuten warten, oder Pech, dann ist es 1 Stunde. Da heute Samstag ist, vermutlich eher letzteres. Wir entscheiden uns für ein Taxi vom Flughafen und teilen uns dieses mit einem australischen Pärchen, die auch noch nach Down Town wollen. Also „Down Town“ ist etwas übertrieben, denn der Flughafen und die Innenstadt liegen auf gleicher Höhe und liegen nur 10 Minuten Fahrt auseinander, aber man zahlt im Taxi einen Aufschlag von 500 XPF ca. 4 €, wenn man „uphill“ gebracht werden möchte.
    Unser Shoppingvorhaben wird aber jäh ausgehbremst, da schon alle Läden zu haben, so leider auch der große Markt, über den wir noch schlendern wollten.
    Also ziehen wir gleich weiter zum Bougainville-Park, der laut Reiseführer, eine grüne Oase im Herzen der Stadt sein soll. Grün ist er, ob es wirklich eine Oase ist, finden wir nicht heraus, da der Anblick der verdreckten Wassergräben und der herumliegenden, scheinbar betrunkene Obdachlosen uns davon abhält auch nur einen Fuß in den Park zu setzen.
    Auf den Schock brauchen wir erstmal ein McFlurry Eis in den Geschmacksrichtungen Daim und Oreo, bevor es dann entlang diverser Streetart Graffitis zu einer wirklich grünen Oase dem Park Jardins de Pā‘ōf‘i geht. Dieser Park ist wirklich herrlich. Unter den vielen Bäumen findet man Schatten und Bänke zum Verweilen, gleichzeitig kann man Jogger, Beach-Fußballer und Kanuten beim Schwitzen beobachten, nur die Aussicht mit Blick auf den Industriehafen ist noch ausbaufähig.
    Einen richtigen Sonnenuntergang gibt es auf Grund der Wolken am Horizont auch nicht zu sehen und so schlendern wir nach Einbruch der Dunkelheit zurück zum Yachthafen, wo ab 18.30 die Roulottes anfangen Speisen zu verkaufen. Bärenhunger haben wir noch nicht und so beobachten wir noch eine halbe Stunde das Treiben und entscheiden uns dann für ein Roulottes. Heute Abend gibt es nochmal zwei Roulottes-Klassiker: neuseeländisches Ribeye Steak mit Pommes und grünen Bohnen, sowie Thunfisch Tartare mit Pommes. Zum Essen spielt noch eine Band Livemusik. Bevor es richtig voll wird, suchen wir uns um 20.00 ein Taxi und fahren im Nachttarif (Aufpreis 500 XPF) zurück zum Flughafen. Mit etwas müden Beinen fallen wir ins Bett.
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  • Day32

    Feb 22 - Back in Papeete

    February 22, 2020 in French Polynesia ⋅ 🌙 27 °C

    We were wakened far too early with the sound of tables and chairs being scraped across the floor in the restaurant area that is directly above us. Not good.

    We were among the first in that restaurant for breakfast - I wonder why. We are moored beside an interesting ship - it's half cruise ship and half cargo ship. It takes passengers as well as goods to the far outlying islands.

    We used up the last of our internet access after breakfast while we waited for our appointed 9:30 a.m. disembarkation time. We had to put our luggage outside our door last night so we just had our knapsacks to carry. Right on time, our transport man came to take us back to the Tahiti Pearl Resort where we were last weekend. Blessedly, our room was ready for us - it's a hot (33 deg. C) day with high humidity. We didn't relish the thought of sitting around in the non-air conditioned lobby for a few hours.

    The plan was to just have the room for one night which would mean that we would have to spend up to 8 hours in the lobby tomorrow because our airport pickup is at 8:00 p.m. Since the budget for this trip is already in tatters, we booked the room for another night so we can read/loll around in relative comfort until 8:00 p.m.

    We spent the day reading, having lunch (the restaurant service is still dreadful), walking on the beach, swimming in the ocean and paddling in the pool. More reading for Doug after that. I coaxed enough bandwidth from the internet here to be able to download a couple of videos to watch.

    We are heading back to the resort restaurant for dinner.
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  • Day10

    Zeitreisen sind möglich

    March 26, 2019 in French Polynesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Um 9h Ortszeit landen wir nach 11 Std. ziemlich unruhigen Fluges auf Tahiti. Und ja, es ist immer noch Dienstag, der 26.3. Abflug um 17.40h, Ankunft am selben Tag um 9h, so könnte es immer sein - das Überqueren der Datumsgrenze macht’s möglich! Statt 8 Stunden später als in Deutschland ist es nun 11 Stunden früher.
    Der Flug mit Tahiti Nui war nur halb voll und wir hatten eine Viererreihe für uns. Trotzdem konnte ich nicht wirklich schlafen und hab damit auch Addi von der Nachtruhe abgehalten. Erst zum Ende des Fluges schlafen wir beide richtig fest ein und verschlafen damit das Frühstück.
    In Papeete, der Hauptstadt von Tahiti, werden wir mit polynesischer Livemusik und Blumenketten begrüßt - toll!
    Wir holen unser Gepäck und checken gleich ein für unseren Weiterflug. Über Bora Bora, wo wir ja erst am Schluss unserer Südseereise sind, geht es weiter nach Huahine. Geflogen wird in einer Propellermaschine mit 15 Reihen und zwei Plätzen pro Seite, fest zugewiesene Plätze gibt es nicht. Der Tiefflug über die türkisfarbenen Lagunen steigert die Vorfreude immens. Nach einer Stunde Aufenthalt am Flughafen von Bora Bora (der Flughafen mit dem besten Ausblick) geht es dann weiter nach Huahine. Das Gepäck wird direkt auf Regale ausgeladen, wo wir es selbst abholen. Da wir 20 Minuten zu früh gelandet sind und sich unser Shuttle zudem verspätet, dauert es etwas, bis wir abfahren. Im Hotel werden wir dafür umso herzlicher mit weiteren Blumenketten und leckeren Fruchtcocktails begrüßt.
    Unser Bungalow im hinteren Teil der Anlage ist ein absoluter Traum - strohgedeckt, sehr geräumig, mit wunderschönem Bad und großer Terrasse. Der dazugehörige Pool und vor allem der Strand lassen schließlich keine Wünsche offen. Den Rest des Nachmittags - es ist immer noch der 26.3. - verbringen wir im Wasser - lauwarm und türkisblau - und auf der Strandliege.
    Das Abendessen in unserem Hotelrestaurant ist ebenfalls fantastisch. Als Vorspeise gibt es rohen Thunfisch in Kokosmilch, eine lokale Spezialität. Als Hauptspeise lokal gefangene Fische mit Kochbananen, Süßkartoffel und Salat. Zum Nachtisch noch einen Cocktail und wir fallen schließlich todmüde in unser Bett. Ziemlich wahrscheinlich war dies der längste Tag unseres Lebens!
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  • Day233

    Hallo Französisch-Polynesien

    July 3, 2019 in French Polynesia ⋅ ⛅ 25 °C

    Ia Ora na aus Tahiti!

    Wenn man von heute ins gestern fliegt 😄. Wir sind nach einer sehr langen Anreise auf der Insel Tahiti angekommen und geniessen etwas das europäische Leben und Essen 🥖🍝 🥗. Solche kleinen Dinge schätzt man auf so einer Reise doch sehr.

    Unsere französisch Kenntnisse frischen wir dabei auch gleich wieder auf. Auch der Fahrstil und die verbeulten Autos erinnern uns sehr stark an Paris.
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  • Day89

    Aranui 5

    March 29, 2018 in French Polynesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute startet mein Abenteuer an Bord der Aranui 5.
    Mit dem Frachtschiff ⚓️ geht es in 14 Tagen quer durch die Südsee 😊.
    Mein Hostel lag in Fußnähe zum Pier, so dass ich mir morgens keinen Stress machen musste. Gemütlich bin ich hinüber marschiert, das Schiff war kaum zu übersehen. Schon beim Check-In wurde ich voll überrascht als sich ein Deutscher als mein Reiseleiter Jörg vorstellte, dass hatte ich von einem Frachter nicht erwartet 🤔.
    Auch auf den ersten Blick wirkt alles mehr wie auf einem Kreuzfahrtschiff 🛳. Wobei man ehrlicherweise sagen muss der Frachter ist auch ziemlich neu. Auf meinem ersten Rundgang war ich überrascht wieviel Luxus geboten wird. Bequeme Lounge Möbel, Liegen, eine schöne Bar sogar ein kleiner Pool und schön gestalteter Außenbereich. Nebenbei hab ich noch eine weitere Alleinreisende kennengelernt, ebenfalls aus Deutschland. Wir haben uns sofort gut verstanden und festgestellt, dass wir sogar in der gleichen Kabine untergebracht sind 😃. Vor wir Auslaufen konnten gabs noch einen kleinen Empfang an Deck mit Vorführung von polynesischen Tänzen und Getränken, gefolgt von einer Sicherheitsbelehrung mit anschließender Übung. Um 12 Uhr hieß es dann volle Kraft 🚢voraus 😊. Nachdem sich dann bei mir so langsam Hunger eingeschlichen hat, hab ich das Restaurant aufgesucht und wurde ein weiteres Mal positiv überrascht! Super lecker und angerichtet wie in einem Sternerestaurant gabs ein 3 Gänge Menü 🤩 (geräucherter Schinken mit Melone & Salat, Fisch mit Gemüse, Nachtisch). Nachmittags gabs noch bissi Infos über den Ablauf der Reise, Leben an Bord und unser morgiges Ziel. Insgesamt sind 200 Passagiere an Bord! Mehr als ein Viertel davon sind Deutsche 🙈. Zwischendurch hab ich dann eine kleine Siesta 😴 gemacht vor es schon wieder Abendessen gab (Nudelsalat, zartes Rinderfilet mit Kartoffeln, Erdbeertörtchen) 😋.
    Ich bin dann noch etwas mit meiner „Mitbewohnerin“ Ruth draußen gesessen bei angenehmen Temperaturen vor ich mich in meine Koje abgelegt hab.
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Tipaerui