Greece
Sithonia

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Travelers at this place
  • Day22

    Einsame Orte

    April 8 in Greece ⋅ 🌙 16 °C

    Manchmal wünschen wir uns fast, andere Camper zu treffen.
    Wir wissen genau, dass die Zeit kommen wird, wo alles überflutet von Wohnmobilen sein wird und man sich vor Touristen kaum retten kann. Genauso genießen wir es grad, dass wir zum Beipiel an diesen Orten aufwachen, die in der Saison gar nicht nutzbar sind, und absolute Ruhe herrscht.
    Teilweise wirkt es jedoch auch einsam.
    Wir steuern Plätze an, die laut Fotos sehr frequentiert sind, wir landen an Touristenspots - und alles ist leer. Da fragt man sich schon - wo sind die alle?

    Heute sind wir weitergefahren. Wir wollen mehr Eindrücke von dieser Halbinsel gewinnen.

    Der erste Spot war an Skurrilität kaum zu überbieten. Wir fahren Minuten lang durch ein völlig verlassenes Netz aus Straßen, Wegen, Treppen - ein richtiger Irrgarten aus Wegen. Keine Menschenseele weit und breit, und kein einziges Gebäude.
    Ein Weg kreuzt den anderen, einige enden in Plateaus, man sieht kleine Treppchen durch die Berglandschaften, die zu asphaltierten Fußwegen führen - aber ein Sinn oder ein Nutzen ist nicht zu erkennen.
    Einige Straßen sind bereits aufgebrochen, dicke Äste wachsen durch Löcher im Asphalt, teilweise ist die Fahrbahn abgerutscht und nur dürftig mit kleinen Steinen als Warnung markiert.
    Wir haben uns an diesem Ort sehr unwohl gefühlt und sind weiter gefahren (oder erstmal zurück, war im Endeffekt ne sehr sehr lange Sackgasse).
    Als zweites landen wir auf einem Parkplatz in einem Touristendörfchen, eingekesselt von zwei Campingplätzen. Und wieder - weit und breit kein Camper, in der Ferne sieht man ein Auto, aber alle Rollläden in den Häusern drumrum sind zu, wirken verlassen, das Restaurant hat geschlossen..
    Fühlt sich auch komisch an, in diesem Geisterdorf. Also wieder weiter.
    Jetzt sind wir hier gelandet, am Rande eines kleinen Fischerortes. Der Ort ist bewohnt von Einheimischen, mit dem Sonnenuntergang kommen die ganzen Fischerboote in den Hafen zurück, und wir sind an einem Ort, an dem wir uns wieder wohler fühlen.

    Dieses kleine Abenteuer hat uns übrigens ca 3 Stunden gekostet. Ein sehr überschaubarer Preis, den Tag konnten wir auf dem Sup, in der Sonne, am Strand und unter der Meerwasserdusche (selbst gebaut) verbringen.
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  • Day23

    Keinen Schritt weiter

    April 9 in Greece ⋅ 🌙 16 °C

    Die Wanderung heute hat uns so geschafft - untrainiert, erste Wanderung auf der Reise, und dann so aufregend - dass wir nicht mehr weit fahren wollten.
    Wir sind einfach in diesem Küstenort geblieben. Hier stehen wir jetzt gemütlich mit Strandblick an einer kleinen Straße, in der Nähe ein paar Angler, die im Sonnenuntergang ihre Angeln aufbauen und wieder mal nem großartigen Sonnenuntergang.

    Morgen wollen wir dann wahrscheinlich gleich weiter, es ist nur noch unklar, wohin.
    In die Berge zu ner heißen Quelle? Oder Richtung Süden, mehr Küste und schöne Städte?
    Mal sehen, was Morgen so mit sich bringt...
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  • Day23

    Parthenonas

    April 9 in Greece ⋅ ☀️ 16 °C

    Das mussten wir gleich ausprobieren! Kerrin und Olli haben uns gestern von einem Ort mit schöner Wanderung erzählt, und da wir in der Nähe waren, dachten wir uns, probieren wir doch gleich mal aus!

    Ein verrückter Wanderweg, kaum ausgeschildert, immer wieder Abzweigungen, und wenn doch Richtungspfeile, dann in Richtungen, die sich nicht nach einer Richtung, sondern bestenfalls nach einer Sackgasse, eher jedoch nach halsbrecherischen Wegen durch alte Flussbetten, über Steine und unter Felsen durch, und immer mal wieder, irgendwo an einem Stein, der zwischen den anderen Steinen lag, ein kleiner roter Richtungspfeil - wir sind hier also noch richtig.
    Auch hier war es leer, und von dem Bergdorf, nach dem die Wanderung benannt ist, konnten wir nur wenig sehen. Der Blick war verwachsen, das Dorf selbst auch noch am Schlafen - die Saison ist eben noch nicht so ganz da.

    Die Wanderung hat sich trotzdem gelohnt, durch wunderschöne Natur und über spannende Wege. Warm war’s. Die Küste Neos Marmaras erstrahlte im vollen Sonnenglanz! Sport tat uns nach dem ganzen Sitzen wohl auch mal sehr gut 😊!

    Kerrin und Olli, wir hoffen ihr findet das Bild - gewidmet für euch!
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    Oliver Raabe

    Genau da hatten wir auch ne Pause gemacht! 👌

    4/10/22Reply
    AnneuNils

    Schön dort!

    4/10/22Reply
    Oliver Raabe

    oh ja, die gute gemütliche Steinbank! Als ob es erst gestern gewesen war das ich da saß. 😁

    4/10/22Reply
    AnneuNils

    Es sieht dir jedenfalls sehr ähnlich! Wunderbar ;)

    4/10/22Reply
     
  • Day8

    Strand gegenüber vom Berg Athos 👙

    May 20 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute verbringen wir einen Tag an einer kleinen Lagune auf dem mittleren Finger. 🐚 von hier sieht man den östlichen Finger. Dort befindet sich der Berg Athos.
    Dort sind keine Frauen erlaubt. Kann man sich gar nicht vorstellen 💃🏻

    Für die, die es interessiert ein paar Infos:

    Der Berg Athos (altgriechisch Ἄθως Áthōs, neugriechisch Άθως Áthos; seit byzantinischer Zeit meist Άγιον Όρος Ágion Óros, „Heiliger Berg“) ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität in Griechenland.

    Auf dem Berg war die Fortbewegung lange Zeit nur zu Fuß oder mit Maultieren möglich. Im Jahr 1963 wurde zur 1000-Jahr-Feier die erste Schotterstraße zwischen Dafni, dem Hafen von Athos, den man per Schiffsverbindung von Ouranopolis aus erreicht, und der Hauptstadt Karyes gebaut. Inzwischen sind alle 20 Klöster des Athos an das Straßennetz angeschlossen und werden regelmäßig von Geländewagen oder Bussen angefahren. Einige Skiten im gebirgigen Südteil der Halbinsel sind aber weiterhin nur über Maultierpfade oder per Schiff erreichbar. Die Halbinsel ist für männliche Pilger, jedoch nicht für Touristen zugänglich. Wenn man gewisse Regeln einhält und die maximal erlaubte Besucherzahl noch nicht ausgeschöpft ist, wird man problemlos als „Pilger“ anerkannt.

    Das Zutrittsverbot für Frauen ist seit dem Jahr 1045 in Kraft. Seitdem dürfen Frauen keinen Fuß auf die Halbinsel setzen. Schiffe mit Frauen an Bord müssen von der Athosküste einen Abstand von 500 Metern einhalten.

    Der Athos heißt auch to perivóli tis Panagías ‚der Garten der Gottesmutter‘, und ist im theologischen Sinne einzig und allein der obersten Heiligen der orthodoxen Kirche, Maria, vorbehalten. So ist der Zutritt zum Berg Athos Frauen grundsätzlich untersagt. Ein pragmatischer Grund dafür ist wohl der Wunsch der Mönche, von optischen sexuellen Reizen unbeeinflusst zu leben und sich somit ungestörter der Gottesverehrung widmen zu können.

    Das Verbot weiblicher Wesen auf Athos betrifft auch die Haltung von Haustieren. Außer den allgegenwärtigen Katzen, die einen gewissen Schutz vor Mäusen, Ratten und Schlangen gewähren sowie den zahlreichen Bienenvölkern. Als Lasttiere werden (männliche) Esel, Pferde und Maultiere von außerhalb bei Bedarf eingeführt. Die immer wieder kolportierte Geschichte von den Hühnern, die Eidotter für Ikonenmaler liefern, ist in den heutigen Zeiten eines gut organisierten und motorisierten Warenverkehrs auf dem Athos obsolet.
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  • Day7

    Neos Marmaras

    July 27 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Immer wenn die Sonne untergeht
    ... Wird das touristische Griechenland (wo die Touristen alle Essen gehen zu dem Griechenland was ich von früher (vor ca 35Jahren kenne) zu dem an dem ich mich erinnere. ☺️Read more

  • Day21

    Ein neuer Ort

    April 7 in Greece ⋅ 🌙 16 °C

    Es ist erstaunlich: die Saison hat noch nicht angefangen und ganz Griechenland - zumindest die Stellen, die wir so kennenlernen - wirken nahezu ausgestorben.
    Wir fragen uns, ob es an der Saisonpause liegt, ob Corona hier doch ordentlich zugeschlagen hat, oder ob die Gegenden, in denen wir so sind, schon viel länger brachliegen.
    Heute sind wir zu einem neuen Platz aufgebrochen. Hier sind wir in einem Gebiet, das ein Stück touristischer wirkt, aber auch hier ist kein Mensch zu sehen. Alle Geschäfte, alle Restaurants haben geschlossen. Die Campingplätze machen erst nächsten Monat auf und seit wir unterwegs sind, haben wir noch ca sechs weitere Camper gesehen.

    Alles hat so einen leichten Lost Place Charakter. Hier wirkt es allerdings noch ein wenig skurriler, weil alles in gutem, modernen Zustand ist.

    Der Ort ist unfassbar schön. Wir sind auf dem mittleren der drei Finger, das Wasser ist türkis wie in den Büchern, felsige Küsten und klarer Sternenhimmel.
    Heute gab's erstmal Gyros und als Belohnung für unsere mittlerweile 2400km einen ziemlich genialen Sternenhimmel auf nem genialen Platz!
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  • Day78

    Vacances !!! Par Guillaume

    September 2, 2020 in Greece ⋅ ⛅ 29 °C

    Il faut vous qu'on vous dise: on est crevés.
    On n'arrête pas de voir des trucs magnifiques, de manger au restau, de se balader... C'est épuisant 😁

    Pour nous ressourcer, on est partis se poser 4 jours (puis 6 après renégo du tarif de la chambre) dans un hôtel très très chouette sur la côte du Chalcidique. Ce sont 3 péninsules au sud de Thessalonique. Au menu : farniente, siesta au bord de la pistoche, plongée sous-marine, apéros et... 0 visite culturelle ! Nos 2 grenouilles ont fait leur première plongée sous-marine en mer... elle nous ont bleuffés: on aurait dit qu'elles avaient fait ça toute leur vie.

    On a rencontré une famille roumaine très sympa, qui a proposé de nous accueillir chez eux à Bucarest si on passe dans le coin.

    Et on a bien sympathisé avec Georges, notre instructeur de plongée Greco-Russe (ex KGB, multimillionnaire ruiné par la crise en Crimée, amateur de vieux Cognac of course...bref, on vous passe les détails). Du coup il nous a très gentiment invité à l'anniversaire de son fils qui avait lieu le lendemain. On s'est retrouvés avec sa famille et plein de leurs copains Grecs, Russes et Polonais, sur un bateau qu'il avait loué pour la soirée. Ce fut ME-MO-RABLE!

    On a fini dans leur maison à 2h du mat pour un feu d'artifice, Jeanne et Pauline ont parlé anglais toute la soirée comme des championnes (même si Jeanne s'est pris une fléchette dans la jambe en fin de soirée, rien de grave on vous rassure).
    Bref un super moment !

    Pour la suite du programme, demain on passe en Bulgarie, on change de pays, de langue et d'alphabet !
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    Canon ce programme 😎 [Lise]

    9/3/20Reply
    Anne Jeanpetit

    ca me parait un parfait programme de rentrée :-)

    9/3/20Reply
    Catherine chauvin

    vous nous faites rêver !mila est déçue de ne pas avoir de photos de la fléchette dans la jambe de Jeanne!!!😂🤣

    9/3/20Reply
    4 more comments
     
  • Day86

    Tag 86 - Toroni

    October 8, 2019 in Greece ⋅ ☁️ 18 °C

    50 km / 3540 km - 4 / 356 Stunden

    Ausgaben:

    0 € / 39 € Transport (Fähre, etc.)
    7 € / 799 € Lebensmittel
    0 € / 645 € Unterkunft
    0 € / 215 € Eintrittspreise
    0 € / 117 € Anschaffungen
    0 € / 22 € Ersatzteile

    7 € / 1797 € Gesamt

    Es nieselt.
    Die Menge wie der Regen von gestern, über die Dauer des gesamten Vormittags.
    So nutze ich den Morgen für mein Reisetagebuch und lasse das Zelt noch weiter trocknen, während ich in Ruhe meine Sachen einpacke.

    Gegen Mittag bringe ich mein Rad vor die Tür und die Treppe hinunter.
    Und die Tür fällt zu.

    Ein Glück, das die Wohnung im Hochparterre liegt und es einen Balkon gibt.
    Doch wie kommt man da drauf?
    Während ich im den Balkon herum laufe, sehe ich, dass dort schon eine Leiter angestellt steht.

    Wie praktisch!

    So fahre ich weiter nach Süden. Aber nicht im warmen und nicht ins warme.
    Der Wind wechselt immer die Richtung von Nord nach Süd und umgekehrt.
    Während aus dem Norden kalter Eiswind weht, der einem sämtliche Wärme entzieht, wärmt einen der warme Südwind bis hin zum Schwitzen. Und dann wechselt er wieder.

    Am Abend erreiche ich die südwestlichste Siedlung auf der Halbinsel und schlage mein Zelt auf einem verlassenen Strandabschnitt auf.

    Song des Tages
    King of the Dead End Road - Motorjesus
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  • Day154

    Sinthenia - Azapiko Beach

    September 29, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Reisekilometer 17.891 km
    Tageskilometer 81 km

    Heute haben wir UNSEREN Strand verlassen und sind auf den Mittelfinger gefahren.
    Landschaftlich sehr schön, bewaldete Berge, Felsen, Olivenbäume, sehr schöne Buchten mit Sandstränden und kleinere Ortschaften oder touristische Dörfer. Kaum bis keine großen Hotels.
    Azapiko Beach ist schwer in deutscher Hand, aber immernoch reichlich Platz.
    Hier am Beach fand vor einem Monat das weltbekannte Festival "Free Earth" statt.
    Wir erkennen davon nichts mehr.
    Zum Sonnenuntergang kam der Hirte mit seiner riesigen Ziegenherde über den Strand.
    Die Glocken der Ziegen leuteten noch bis in den Schlaf.
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    Frank Rabe

    Oh, Zivilisationsprodukte am Straßenrand... 😍

    10/10/19Reply
     
  • Day32

    Geheimtipp

    July 19 in Greece ⋅ 🌙 26 °C

    Remo hat uns einen Tipp für einen Strandplatz ganz im Süden von Sithonia auf der Halbinsel Chalkidiki gegeben. Deshalb machten wir uns schon früh am Morgen auf, diesen Spot zu suchen.

    Auf der Zufahrt durch den Föhrenwald wurden wir von einem roten VW-Bus aufgehalten und gefragt, ob wir Remos Eltern seien?! Wir waren überrascht…

    Es war ein dänisches Ehepaar, welches Remo vor ca. einer Woche zum Essen eingeladen hatte. Sie haben einen Octopus selber gefangen und zubereitet. So ein Zufall! Es war eine herzliche Begegnung und wir hielten einen kurzen Schwatz.

    Der Platz in der kleinen Bucht war wirklich ein Geheimtipp und wir genossen für den Rest des Tages die Sonne und das kristallklare Meer.

    Und natürlich den Ouzo bei Sonnenuntergang!
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    Stefan Sommer

    Sehr schöne Geschichte !!!!

    Werner Fässler

    In der Tat…😃

    Margrit Süss

    Das sind die schönsten Momente beim Reisen „im richtigen Moment am richtigen Ort »

    Werner Fässler

    Immer dem Herzen folgen… 🥰

    3 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Dimos Sithonia, Sithonia, Σιθωνίας

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