Guatemala
Departamento de Alta Verapaz

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50 travelers at this place:

  • Day35

    Semuc Champey

    November 14 in Guatemala

    Wir sehen sehr viel von Guatemala - einfach weil es im Bus sehr langsam vorwärts geht. Und das ist auch gut so. Die Straßen schlängeln sich durch das traumhafte bergige Hochland und Land und Leute ziehen an uns vorbei.
    So sind wir auch vor ein paar Tagen in den Semuc Champey Nationalpark gekommen. Gut durchgeschüttelt nach fast 12 Stunden Reise auf unbefestigten Straßen. Eingecheckt haben wir dieses Mal für drei Nächte im Greengo‘s Hostel: super Komplex mitten im Urwald, mit bequemen Zimmern, tollem israelisch angehauchtem Essen, Hängematten in denen es sich aushalten lässt und wieder einer Menge netter Leute.
    Am ersten Tag stand dann eine Höhlentour auf dem Programm. Mit Kerzen in der Hand (Stirnlampe kann ja jeder 😉) ging’s eine Stunde schwimmend und kraxelnd durch den Untergrund. Und naja, als wir dann zum Schluss durch ein enges Felsloch ins Wasser springen mussten, wurde auch das Adrenalin mal wieder aus der Urlaubsruhe aufgeweckt.
    Danach durften wir von einer großen Schaukel in den Fluss springen (wie zu erwarten, hat sich Pit getraut, ich hab mich lieber mal zurückgehalten 😬) und haben uns dann ganz gemütlich in großen Reifen zum Ausgangspunkt zurück treiben lassen. Begleitet von einheimischen Jungs, die mitten auf dem Fluss mit lustige Sprüchen in 10
    Sprachen Bier verkauft haben. So lässt sich’s aushalten! Überhaupt zaubern einem die Kinder in Guatemala ständig ein Lächeln ins Gesicht (auch ohne Bier 😂).
    Am Nachmittag ging’s dann noch zur eigentlichen Sehenswürdigkeit des Nationalparks: den tiefblauen, in Terrassen verlaufenden Becken im Fluss, in denen es sich ganz herrlich schwimmen lässt.
    Ach ja: wir waren noch einen zweiten Tag hier. Allerdings haben wir den fast ausschließlich in der Hängematte mit Lesen verbracht und im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen. 💤
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  • Day206

    Höhle des Grauens

    August 10 in Guatemala

    Einmal mehr sitzen wir acht Stunden im Bus. Diesmal um nach Lanquin weiter südlich in Guatemala zu kommen. Vorbei an endlosen Maisfeldern, wobei die „Felder“ hier alles andere als flach sind. Vielmehr besteht die Landschaft hier ausschliesslich aus Hügeln und fast jeder wird bewirtschaftet. Aber ich mag keinen Mais. Mais ist scheisse. Ausser Popcorn. Oder vom Grill. Mit gesalzener Chilli-Butter. Zu unserer Überraschung macht unser Shuttle einen Lunch-Halt bei McDonalds. Das hatten wir in den vergangenen sechs Monaten noch nicht und drum will ich sofort da rein und einen Double-Cheese-Burger. Für den hier erhältlichen Double-Double-Cheese-Burger mit sage und schreibe vier Mal Fleisch und Käse fehlt mir dann doch der Mut. Sue auch. Schwach. Und warum kommen Leute eigentlich nach Lanquin? Sicher nicht wegen unserem gammligen Hotelzimmer, in dem das Wasser von der Decke tropft, meist kein Licht verfügbar ist und das auch sonst total muffig und an vielen Stellen dreckig ist. Also ich sicher nicht. Sue? Keine Ahnung. Wo ist sie eigentlich?

    Nein, eigentlich kommt man nur aus einem Grund her: Semuc Champey! Eine einzigartige Fluss- und Höhlenlandschaft die zu allerlei Aktivitäten einlädt. Für Leute die denken, dass die ATM-Höhle in Belize ein Abenteuer war - also mich -, bietet Semuc Champey ein überraschendes Zückerchen. Wobei, nein, nicht wirklich. Solche Leute finden sich hier unverhofft am Rande eines teils kältebedingten Nervenzusammenbruchs wieder. Hatte man in Belize noch vernünftiges Schuhwerk und Kleidung, einen Helm, eine Stirnlampe und einen allgegenwärtigen Guide, wird man hier mit fünfzig anderen Opfern, in Badehose und bewaffnet mit einer Kerze(!) von selten sichtbaren Locals durch diese weit verwinkelte Höhle des Grauens gehetzt - das Wasser nicht selten bis zum Hals und darüber. Dieser Teil eines sonst äusserst entspannten Badetags ist schwer zu beschreiben und ich hoffe, Sue‘s GoPro konnte die in der Luft liegende Spannung / Todesangst einzelner irgendwie einfangen. Sonst vielleicht die von Team Austria - Patrick und Elisa. Zum Schluss haben aber einmal mehr alle überlebt. Wenn auch in einem Fall mit hässlich blutigem Knie, welches förmlich nach Nadel und Faden schrie. Nein, nicht das von Sue. Das hätte ich ihr nicht erlaubt.
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  • Day17

    Hola,

    eigentlich wollten wir heute nach Semuc Champey fahren, doch irgendwie war dann an einer Kreuzung unsere Fahrt für diesen Tag beendet...

    So begann der Tag:
    Wir steigen in El Remate wieder in einen Collectivo, man sagt hier auch Hühnerbusse dazu ;-) und los geht es nach Semuc Champey. Wir freuen uns wieder auf eine hoffentlich aufregende und abenteuerliche Fahrt mit vielen Eindrücken. Wir wissen, daß wir in Santa Elena umsteigen müssen. Nur ist es nicht immer einfach. Wir bitten meist die Busbegleiter uns zu sagen, wo wir aussteigen müssen, denn Schilder, oder irgendetwas, was auf eine Haltestelle hinweist, gibt es nirgends. So hält der Bus diesmal einfach im Vorort. Wir sollen ein Tuk Tuk zur nächsten Haltestelle nehmen. Wir sind mal wieder etwas irritiert, aber...
    ... mein Tuk-Tuk-Traum geht in Erfüllung :-)... Das hat schon was von Achterbahnfahrt, wenn der Fahrer meint er beherrscht sein Gefährt. Toll!

    Sobald man aussteigt stürzen sich unzählige Hühnerbus-Fahrer auf uns und jeder glaubt für uns die beste Verbindung zum nächsten Ort anbieten zu können. Auch die Preise scheinen uns oft wie gewürfelt. Wir fühlen uns oft überrumpelt. So trauen wir der Sache nicht immer so wirklich und müssen lernen nein zu sagen. Was wir auch tun, als einer meint, dass es in unserer gewünschten Richtung nicht weiter geht!

    Nach gut 4 Stunden Fahrt werden wir an einer Kreuzung mit den Worten rausgelassen: Hier ist euer Ziel, aber eine Weiterfahrt dauert bis nach Semuc Champey über El Pajal etwa 4 Stunden und heute fährt in diese Richtung niemand mehr. Man könnte einen LKW oder Pick-Up anhalten... Hatten die Busfahrer an der Kreuzung doch Recht... sowas 🤔

    ...ok, wir versuchen es mit trampen!...

    "Es fährt keine Sau in die Richtung", "Die Säcke biegen alle links ab...", "... Das wird nichts!"
    Planänderung...
    Und so halten wir doch einen Bus an, der links abbiegt, sodass wir hier nicht noch versauern.

    Wir fahren nun also nach Fray Bartolome und versuchen herauszufinden, wann es für uns weiter geht. Es ist ein Graus! Der eine sagt, der nächste Collectivo fährt morgen früh um 5 Uhr, der Nächste sagt um 7 Uhr. Dann glaubt einer um 6 Uhr. Wiederum einer um 8:30 Uhr!? Wir sind völlig abgenervt! Eine Unterkunft haben wir auch noch nicht und der Magen tut sein übriges! Grrr, 7 Uhr, 4:30 Uhr,...?!? Wir geben es erst einmal auf und suchen uns ein Hotel. Nachdem das erste eher einem Moloch gleicht, das zweite nicht zu bezahlen ist, steigt die Stimmung so langsam ins unermessliche!
    ... endlich ein sauberes Zimmer gefunden :-)

    Wieder abgeregt und sogar recht gut gelaunt geht es in das Städtchen zum Einkaufen und Abendessen. Gegessen wird, ihr dürft raten..., Tortillas mit Bohnenmus, aber diesmal mit Krautsalat und einem Hühnerbein.

    Hunderte von Menschen wuseln umher. Das Leben spielt sich hier nur auf der Straße ab. Wie im Wimmelbuch :-) Man könnte Stunden zusehen. Die außerplanmäßige Übernachtung Fray Bartolome hat sich gelohnt.

    Am nächsten Morgen sind wir dann um 6:00h am großen Collectivo-Busbahnhof, damit wir einige der möglichen Abfahrtszeiten abfangen können... Ein weiterer Mann erzählt uns, dass es um 8:30h nach El Pajal, einem Ort in der Nähe unseres Zieles, geht... Ein anderer ergänzt, dass der Bus gelb ist... Es bleibt spannend!...

    Jetzt sitzen wir im hoffentlich richtigen gelben Bus um erst mal nach El Pajal und dann weiter nach Semuc Champey zu kommen. Leider müssen wir noch 2 Stunden im Bus warten, bevor es los geht-8:20h will der Fahrer losfahren. So gucken wir einfach umher... und es gibt viel zu sehen:

    Während eine Frau, die zu uns eingestiegen ist, erst mal ihren gekauften Hahn im Korb in die richtige Sitzposition bringt und das Netz um seine Transport-Plastikschüssel zuzieht, werden nebenan große Säcke, Kisten und andere Waren von einem Busdach zum nächsten umgeladen. Hmm, seltsam, die Frauen scheinen unter ihren Röcken nichts an zu haben...! Man setzt sich einfach, Rock hoch, und los geht das Geschäft! Ein geschäftiges Treiben hier 😊 Die meisten Frauen haben hier gewebte lange Röcke an, die mit einem bunten gezwierbelten Strick aus Wolle an der Hüfte zusammen gebunden sind. Darüber ein Top, was in den Rock gesteckt ist. Über dem Top eine lockere Bluse. Wird etwas Geld verdient, werden die Scheine einfach von oben ins Top gesteckt.

    Das geschäftige Treiben ist enorm. Hier werden Tische geschleppt, Sonnenschirme aufgestellt und Straßenstände aufgebaut.

    Unser Bus ist angeschoben ;-) , der Motor läuft und es geht endlich los...

    Der Bus ist mit über 20 Personen mehr als proppe voll. Muss einer von hinten aussteigen, müssen erst einmal alle anderen mit aussteigen, alle wieder rein und weiter geht's. Es geht steil, auf einer Schotterpiste und zum Teil in Schrittgeschwindigkeit die Berge hoch.

    Mehrere Stunden über Schotter, Schlaglöcher in Unmengen, hoch und runter, rundum ein großes Abenteuer durchs guatemaltekische Hinterland, durch Dörfer und Wälder.

    Wir sind da :-) 2 Tage für 150 Kilometer, die sich gelohnt haben...

    Hasta Luego
    Ariane und Marco
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  • Day18

    Semuc Champey

    August 29 in Guatemala

    Muchos Saludos!

    Wir sind in Lanquin, einem Ort kurz vor Semuc Champey angekommen :-) Hier ist erst mal Endstation mit dem Collectivo.

    Die Busbegleiter sind die Checker vom Dienst. Kaum haben wir angehalten, springt dieser raus und bevor wir ausgestiegen sind, liegen unsere Rucksäcke schon auf der Ladepritsche eines Pickups. Da hilft nur noch verwundert mit aufzusteigen. Die Straßen hier sind so extrem schlecht ausgebaut, dass sie mit dem miesesten Hunsrücker Feldweg noch lange nicht in Konkurrenz treten können. Mit einem Kleinbus geht hier nichts mehr.

    Über Stock und Stein geht es in einer guten halben Stunde mit 5 Mann auf der Pritsche nach Semuc. Semuc ist kein Dorf, nur ein Ort mit wenigen Hütten und eine Hand voll Verkaufsständen für Touris. Wir werden, haben es auch nicht anders erwartet, bei Ankunft gleich von gefühlt einem Dutzend Leuten in Empfang genommen, die uns eine Unterkunft anbieten, oder frische Früchte verkaufen wollen. Aber, haha, wir haben ja gelernt nein zu sagen :-)

    Ariane organisiert bei einer zuständigen Dame gleich irgendwie auf Spanisch unseren Zeltplatz, der denn zu unserer Überraschung zwischen Esstischen unter der Überdachung des Naturparkbüros sein soll. Hintergrund ist wohl der, dass wir hier in der Nacht von Sicherheitspersonal im Blickfeld sind. Denn es gab in der Vergangenheit regelmäßig Diebstähle von Touri-Eigentum und solche sind wir nun mal!

    Ja, Semuc Champey ist ein kleines Naturwunder. Und zwar stürzt hier ein Fluss in der Größe der Nahe plötzlich in ein Loch und verläuft über mehrere hundert Meter durch eine Kalksteinhöhle, bevor er wieder ans Tageslicht kommt. Das spannende ist jedoch, dass oberirdisch ein Teil des Flusses quasi auf einer Natursteinbrücke weiter verläuft und durch viele verschiedene terrassierte Becken fließt. Das ganze jetzt noch in einer gut 100 Meter tiefen Schlucht, gesäumt von Bäumen und Farnen... und...

    ... zum Baden nur so einlädt. Es ist paradiesisch :-) schaut euch die Fotos an und fühlt euch hierher versetzt... Es ist ein Traum :-)

    Wir Essen noch schnell, am Nachbartisch begleitet von 4 Polizeibeamten, zu Mittag, bevor wir in unsere Badesachen schlüpfen und springen, man will es kaum glauben, ins WARME Nass :-) Es ist ein Paradies, schwimmen durch fast jedes Becken und wollen hier einfach nicht weg. Das Wasser schimmert in allen Farbtönen zwischen Türkis und Smaragdgrün. Viele sagen, es wäre der schönste Ort in Guatemala!

    Es wird Stück für Stück dunkler und unser Zelt steht ja noch nicht, was uns dann zwingt das Paradies zu verlassen...

    Während wir unser Zelt aufschlagen, richtet sich das "Sicherheitspersonal", bestehend aus 2 jungen Männern, mit Matratzen ihr Nachtlager unweit von uns ein. Wobei wir uns fragen, wie diese zivil aussehenden Jungs als Sicherheitspersonal dienen sollen. Naja, zumindest halten sie uns einen wirklich unangenehmen Bettler vom Hals! Mit ihnen schlafen noch bestimmt weitere 8 Personen auf Matratzen unter dem Dach des Besucherzentrums. Sie arbeiten hier und gehen abends nicht nach Hause. Die Stimmung ist recht gut - es wird viel gelacht... Wir verstehen leider nichts... 🙄 Gute Nacht!

    Um 5:30 Uhr rappelt der Wecker. Wir müssen früh raus. Wir haben uns für heute bei Terry in Huehuetenango angemeldet. Es ist schade, diesen traumhaften Ort nach nur kurzer Zeit wieder verlassen zu müssen. Haben halt einen Tag bedingt der kuriosen Hinfahrt verloren. Schade!

    Auf der Pickup-Pritsche geht es mit gut 10 weiteren Leuten, die vermutlich zur Arbeit müssen, wieder nach Lanquin, um von dort mit kurzem Aufenthalt in Coban in einem Ganztagstrip über bekannt miserable Straßen nach Huehuetenango, im Nordwesten Guatemalas zu fahren...

    Während der Fahrt hören wir immer ein Klappern auf dem Busdach. Es stellt sich heraus, dass unsere Rucksäcke nicht richtig befestigt sind. Dann passiert etwas für uns unvorstellbares, der Busbegleiter öffnet während der Fahrt ein Fenster, klettert gekonnt heraus auf das Dach und kommt erst nach getaner Arbeit Kilometer später auf gleichem Weg wieder in den Bus. Verrückt ;-)

    Um 22:00 Uhr fallen wir bei Terry hundemüde ins Bett...
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  • Day78

    Semuc Champey

    November 24, 2017 in Guatemala

    Nach Guatemala City fuhren wir nach Lanquin, um von dort aus einen Ausflug zum Fluss Semuc Champey zu machen. Wir reservierten zwei Nächte im Hostel Vista Verde, das sich wirklich als Schmuckstück herausstellte. Die Anlage ist noch sehr neu und alles sieht sehr gepflegt aus. Wie wir erfuhren, ist es das erste Hostel unter der Leitung einer Maya-Familie, was sie echt sehr gut machen! Sie haben dafür Kredite bei Bank und Verwandten aufgenommen. Am Nachmittag der Ankunft genossen wir bis zum Sonnenuntergang den Pool und den Blick auf die grünen umliegenden Hügel.

    Am nächsten Morgen stiegen wir um 9 Uhr zu zehnt auf die Ladefläche eines Pickups, auf der wir stehend (!) die einstündige Fahrt nach Semuc Champey verbrachten. Diese Art der Fortbewegung ist hier ganz gewöhnlich, meist hängen auch noch einige Männer oder Jungs außen an dem Gestänge, das dem Festhalten auf der Ladefläche dient. Die Fahrt führte durch die grünen Hügel Guatemalas, vorbei an einigen kleinen Dörfern, Kaffee- und Kakaopflanzen und bald erhaschten wir den ersten Blick auf den Fluss. Das einzige krasse Negativhighlight der Fahrt war, der Fahrer ziemlich kaltschnäuzig einen Streuner überfahren hat, der sich dann jaulend ins Dickicht verkroch. Wir könnten es nur fassungslos hinnehmen.

    Als wir ausstiegen wurden wir sogleich von einigen Kindern umringt, die uns Schokolade und Bier verkaufen wollten. Unser Guide meinte, wir sollen ihnen nichts abkaufen, weil sie zu der Zeit eigentlich in der Schule sein sollten. Kinder, die etwas verkaufen begegneten uns auf der Weiterreise hier in Guatemala immer wieder - das kannten wir aus Peru und Bolivien nicht.

    Unten angekommen begann unsere Tour vorerst mit der Durchwanderung einer Höhle.
    Nur mit Badeklamotten und Kerzen ausgestattet ging es zum Eingang, denn es sollte nass und dunkel werden. Zu Beginn bekam jeder mit Kerzenruß eine Kriegsbemalung von unserem Guide ins Gesicht gemalt, wir lernten unseren Schlachtruf und dann konnte es auch sogleich losgehen. Nachdem das Wasser am Anfang knöcheltief war, wurde es schon sehr schnell tiefer und wir mussten mit der einen Hand die Kerze über Wasser halten und mit der anderen uns an einem Seil über uns entlang hangeln damit wir nicht untergingen, so tief war es. Es ging durch flaches und tiefes Wasser, wir stiegen Leitern hoch und krochen durch enge Felsspalten, immer wieder ertönte angeheizt von unserem Guide der Schlachtruf der Gruppe und schließlich endete der Gang an einer Gumpe. Nacheinander kletterten wir zwei Meter auf einen Fels hinauf, oben angekommen schaute man ins Dunkle auf die nur von Kerzenlicht schillernde Wasseroberfläche. Dann hieß es ein bisschen Mut zusammen nehmen, den Schlachtruf rufen und den Sprung wagen. Voller Adrenalin ging es dann wieder zurück, wo schon ein nächstes Highlight auf uns warten sollte.

    Die Badesachen konnten angelassen werden, denn es ging zu einer riesen Schaukel, die einen in hohem Bogen in den Fluss katapultieren sollte. Unser Guide machte es uns einmal vor - sah nicht schwer aus. Dann war Isi an der Reihe. Der Absprung gelang sehr gut doch endete der Sprung mit einem ziemlichen Platscher auf den Bauch - autsch, das tat kurz ganz schön weh. Aber bei den anderen Teilnehmern waren die Haltungsnoten auch nicht besser.
    Den Sprung von der 11 Meter hohen Brücke machten wir dann doch nicht mit.

    Nach dem Mittagessen wanderten wir in etwa 25 Minuten zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man den bekannten Blick über den sehr markanten Pools des Semuc Champey bewundern konnte. Der Fluss verläuft an der Stelle stufenförmig, das Wasser fließt über jede Stufe in einem kleinen Wasserfall nach unten und es bilden sich klare türkisfarbene Becken, die sehr einladend aussahen - ein wunderbarer Blick. Nach ein paar Fotos wollten alle so schnell wie möglich nach unten um dort ins Wasser zu springen. Wir wanderten wieder eine knappe halbe Stunde abwärts, streiften uns unsere Badeklamotten wieder über und sprangen ins kühle Nass. Das war schön! Nach etwa einer Stunde ging es mit dem Pickup wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir entspannt den Tag ausklingen ließen.
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  • Day17

    Semuc Champey, Guatemala

    January 17, 2015 in Guatemala

    Na een wilde rit ( de chauffeurs houden nogal van scheuren in speldenbochten, ook is er op veel wegen geen asfalt te bekennen en.. als het asfalt er wel is dan is dat nog steeds geen garantie voor een relaxe rit ) zijn we 15 u en 400 km verder en komen we laat aan in Lanquin. Toen we wakker werden waren we in een prachtig hostel aan een rivier! De volgende dag was niet rustiger en hebben we een super leuke tour gedaan naar Semuc Champey. Hier zijn we de berg opgelopen om de rivier en natuurlijke limestone baden van bovenaf te zien. Als hollanders kwamen we als laatste aan door ons platte landje.. we zaten in een groep met Canadezen, een Schot en Noren.. hier konden wij gewoon niet tegenop lopen :p. Toen we beneden waren kon de fun beginnen.. we mochten er in zwemmen! Vervolgens zijn we door een grot gelopen met een kaarsje. In de grot moesten we ons in allerlei rare bochten wringen en van de klif afspringen ( er was water in de grot ). Net een vet waterpark maar dan voor volwassenen. Achter in de pickup truck samen met de locals gingen we terug naar ons hostel. Kortom weer een geweldige ervaring en zijn we klaar voor de volgende bestemming Flores - Tikal.Read more

  • Day120

    Semuc Champey, Guatemala

    February 14, 2017 in Guatemala

    Find Pengiuns only let's me put six photos per footprint, so I'm adding Semuc Champey as a seperate one and to be fair, it deserves it.

    Our hostel offered a guided day trip to this natural wonder for 225 Quetzals ($45NZ), lunch included. Our chariot was a ute with a home made tent-like frame bolted over the tray. We piled in and rode the half hour or so over some horrific roads in the cool air under a hot rising sun. In itself it was a great ride, weaving through the countryside, seeing families and farmers in their daily routines stopping only to shout 'Holà' at us, the giant gringos.

    Our first stop was to venture into the underground. Caving was included in our package so we stipped down to our shorts or bikinis and retied the trainers - a look more unusual the the dreaded sneans. At the entry to the cave we were armed with our only equipment: a candle. It wasn't until we were held up at the entry that we realised our guide hadn't even brought a lighter, which gave us a lot of faith in his preparation... The guides took great pleasure in turning us into warriors with candle-soot face paint. I'm sure they were laughing at as the whole time, cheeky sods.

    Unlike most caves, this one was surprisingly uniform in size and water depth and had a distinct lack of alternate caverns or routes. That or we couldn't see further than our candlelight permitted. This made for easy navigation despite thex wading, swimming, climbing and jumping that was involved. What happens when you climb a waterfall with a candle? Yes it goes out, but keep it safe in your back pocket or tucked in the side of your bikini bottoms and hope that an amigo will give you another light on the other side. The tour culminated in a rock jump into darkness followed by a now heavily congested exit route. Glad to have been the first through!

    Upon exiting we raced for the sunlight, as slow progress and relentless wetting and re-wetting had brought a chill to the bones.

    The next activity was a sketchy and pretty darn massive seated rope swing. It provided outstanding entertainment watching many amatuers attempt to dismount the swing into the racing river below. Many complaints of pain put the girls off, but the boys all had a crack and walked away with only minor bruises and humility.

    Still in recovery, we were marched to the local bridge for another hit of adrenaline. A young and highly abusive Guatemalan boy set the bar for the jump, climbing onto the suspension wire, parading up and down whilst giving us a gutful before dropping a dizzying 10m into the river. Some attitude. Some kahunas. We all jumped, girls included, and were grateful for our shoes on impact once more!

    We're more used to the hustle now and are learning quick and easy ways out, or how to avoid the situation altogether.

    Lunch came and went with little excitement, save for my attempt to pick up a pile of sticks Guatemalan-style (with my head). A different life they lead indeed!

    The afternoon brought us to Semuc Champey, literally the only reason this secluded and so very isolated place is on the tourist trail. Semuc Champey is a series of terraced rock pools, filled with turqoise blue water and schools of those fish that nibble at your toes, creepy! The main river, Rìo Cahabón actually flows underneath the terraces; an impressive tunnel of roaring white water, only just visible to the intrigued tourist.

    It was nice to relax after the hike to get there, swimming, diving, jumping and sliding (barebummed) down the terraces, from pool to pool. The natural beauty speaks for itself in the photos below. We went back the same way we drove in, ever appreciating the friendly and smiling locals.

    All in all it was one of the best days in Central America yet! Definitely worth the hot and bumpy eight hour drives we put ourselves through at each end.
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  • Day118

    Lanquin, Guatemala

    February 12, 2017 in Guatemala

    I finished the last entry in the van on the way to Lanquin, but I didn't predict the drama that would unfold in the later stages of our journey. On one of the windy roads through the back country, a motorcyclist had collided with a car and the result was fatal. This caused a huge pile up of traffic and pedestrians, who literally flooded out of the forest and streamed up the road in their hundreds. Even our driver pulled over and hurried to investigate the scene. It was so sad to hear villagers bawling on the roadside, a wary reminder that this crazy driving can have consequences.

    Nobody had any intent on clearing the road, so we had to hunt for an alternate route. We backed out of the crowds and found ourselves bumping down a narrow single lane gravel road that was undoubtedly 4WD territory. The bums ached and the journey length blew out but the scenery was excellent! Even the local kids would run to the roadside to watch the gringos whom they might never have seen before. Somewhat expectedly, our comrades in convoy took a hit to their front axle and damaged their brakes (a little worrying!). Our drivers promptly took the wheel off and began banging away at various parts of the disk. They appeared to have some idea as to what they were doing, but when the van pulled out, it squealed like a girl in a ghosttown, much to our amusement and the other passengers fear, I'm sure.

    We didn't arrive in Lanquin until after dark, blowing out the journey to well over nine hours. We were greeted by an aggressive mob, yelling at us and questioning our accommodations. The journey wasn't quite yet over. Our final stretch was in a 4x4 buggy up the steep gravel roads to Zephyr Lodge. It was impressively located atop a ridge, with views up and down the valley and over the river, dramatically emphasised with and infinity pool and a jacuzzi. On point. Good recommendation Fif! We were definitely overdue a beer and a good feed.

    We also hit our coolest temperature since Chicago, I'm not sure what it was but it might have snuck under 20°C for a moment. At some point I might have even seen a shiver. It won't be the last, I can guarantee it. In the dorms, the boys drew the triple bunk, reminiscent of school camps, and brought maturity levels to match. Are you surprised?

    Daybreak revealed the true beauty of the valley, and the rising sun packed some serious heat. We were in no hurry to leave the comforts of our new abode, so lazed around the pool until the early afternoon.

    For lunch we trekked back to Lanquin for a dirty chicken and rice and explored the tiny cobbled/gravel streets of the village. Gravity led us through some back streets and muddy paths to the rivers edge, where we stumbled upon an unsuspecting family washing in the river, who appeared embarrassed about the situation. Following the bank downstream, we found a wee eddy and clambered in for an ice cold swim. An attempted down river drift ended in nothing but blood and bruises, a result of a swift current and a sharp bottom. Foolish boys. Our shinanigans rapidly became the spectacle of a local family who witnessed the entire ordeal, staring unashamedly in absolute silence. I think the main attraction was Cat, based on her height or amount of skin showing - a distinction none of us were able to make.

    Aside from this excursion, and a few jogs from Cat and the boys we spent the majority of time at the hostel. Which meant we ate and drank at tourist prices which was frustrating because it was nearly impossible to avoid, given the difficulty of getting to and from town. Nonetheless it was extremely convenient, relaxing and stress free - no complaints from me (for once!!)

    Next stop: Antigua.
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  • Day21

    Quer durchs Land

    November 4 in Guatemala

    Nach dem Örtchen El Paredón am Ozean ging’s dann 2 Tage lang quer durch Land nach Lanquin. Wie immer ist die Reise dorthin unendlich lang, dennoch aufregend. Die letzte Stunde ging’s rein in den Urwald über eine schmale Schotterstraße.
    Nach 10 Stunden Fährt bin ich dann in Lanquin angekommen. Da es schon dunkel war und ich co war von der Reise entschied ich mich meine morgigen Ausflüge spontan am Morgen zu buchen. Nach angenehmer Abend im Pool ging’s also am nächsten Morgen früh raus um zur Höhle und zu natürlichen Wasserpools zu fahren. Wie mir die Menschen mit Händen und Füßen in der Stadt erklärten war ich viel zu spät dran, um einen gewöhnlichen „Touribus“ zu nehmen. Also benutzte ich eins der super komfortablen Sammeltaxis der Einheimischen: mit ungelogen über 30 Mann auf einer Ladefläche eines Pickups ging dann also nach Samuc Champey. Ich hing mit 4 anderen Leuten irgendwo außen am Auto und hoffte einfach dass die Fahrt nicht so lange dauern würde.
    Endlich angekommen ging’s dann zuerst zur Aussichtsplattform (siehe Bild) und dann in die Pools zum Baden. Abgesehen davon, dass der Fluss echt kalt war, wars super Erholsam.
    Dann suchte ich die Höhle: Mit Kerze in der einen Hand Schwimmen, durch wirklich enge Spalten klettern und den Fledermäusen zuschauen. Hammer Tour, etwas ungewöhnliche Sicherheitsstandarts.(was dafür Sorgt, dass das Adrenalin noch mehr durch die Decke geht). Dann ging’s wieder zurück ins Hostel. Schließlich musste ich mich ja um meine weitere Reiseroute kümmern. Hin und her gerissen zwischen Costa Rica, Kolumbien und Mexiko ging’s dann ohne Entscheidung am nächsten Morgen weiter...wenn ich da schon gewusst hätte welch komplizierte und chaotische Fahrt vor mir gelegen hat. Hätte ich wahrscheinlich noch eine Nacht mehr in Lanquin verbracht. Aber Mans kann’s wirklich nie vorher wissen wie die Fahrt verläuft (außer dass 5 Stunden in Guatemala ungefähr 8 in Europa sind und niemand in diesem Land dass Wort Stress kennt)...
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Departamento de Alta Verapaz

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