Guatemala
Volcán de Fuego

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Travelers at this place
  • Day35

    Extremerlebnis auf 4000 Meter!

    November 14, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 12 °C

    Der letzte Footprint hat am Lagerfeuer am Acatenango um 23 Uhr geendet. Der Nächste schließt direkt an.

    Mit Francesco hab ich noch eine Weile gequatscht und ich weiß jetzt wie viel er mit den Touren verdient und ganz viele andere Sachen in Bezug auf den Acatenango und so weiter. Irgendwann ist auch er ins Bett und ich hab ganz alleine die Stellung gehalten.

    Ich wolllte noch ein paar Ausbrüche beobachten aber leider haben die Wolken die Sicht auf den Vulcano Fuego die meiste Zeit versperrt. Trotzdem habe ich ausgeharrt und gewartet. Um mich rum wurde es wirklich ungemütlich und ich war konstant in den Wolken. Ein lautes Grollen war immer wieder zu hören und ich hab mich oft erschreckt aber man hat leider nichts sehen können.

    Man muss dazu sagen ich war gut ausgestattet. Ich hatte oben rum 7 Schichten an: Merinounterwäsche, Sportunterzieher, Hemd, Merino-Jacke, Pulli, Regenjacke und eine Zusätzliche die wir bekommen haben. Dann lange Unterhose und Hose, zwei paar Socken, zwei Halstücher und zwei paar Handschuhe. Also mir war warm.

    Gegen 1 Uhr bin ich dann auch ins Bett und hab mich in meinen Schlafsack zu den Anderen gekuschelt in unserem Großraumzelt. Ich bin sofort eingeschlafen und hab geschlafen wie ein Stein.. bis uns Francesco uns um 4 Uhr geweckt hat. Die Sicht war anscheinend sehr schlecht und wir haben eine relativ geringe Chance den Sonnenaufgang zu sehen.

    René und Lara sind nach der Info erst gar nicht aufgestanden. Der Rest der Gruppe stand irgendwann bereit da und wir sind los. Nach den ersten 30 Meter Aufstieg haben wir Sascha und Matthew verloren. Sie sind umgekehrt.

    Es war wirklich nass und kalt und dunkel und neblig und der Weg war sandig und anstrengend. Francesco hat uns nach oben geführt durch die Dunkelheit. Nur Francesco und ich hatten eine starke Stirnlampe und ich weißt nicht wie es ohne möglich gewesen wär.. weil wenn du abrutscht und seitlich abstürzt stirbst du zwar nicht, aber du tust dir auf jeden Fall ordentlich weh. Abendteuerlich!

    Da wir nur zu fünft waren wir sehr schnell auf dem Weg nach oben und haben viele Gruppen überholt. Ich musste schon nach den ersten 10 Minuten alle meine Jacken ausziehen und bin nur noch mit Unterzieher und Hemd nach oben gegangen.

    Der Nebel und die Wolken waren so feucht, dass alles durchnässt und jedes Kleidungsstück mit Tau überzogen war. Ich hab mich wirklich gefühlt als würden wir einern 6000er besteigen.

    Nach 1 h Stunde haben wir die letzten 400m auf 4000m geschafft! Wir waren oben auf dem Acatenango! Wir haben uns alle überglücklich ein Highfive gegeben und mussten uns sofort wieder einpacken weil ein es eisig kalt war und der Wind und Nebel über den Krater hinweg gezogen ist.

    Ich muss sagen mir gings ganz gut mit meinen ganzen Schichten aber Orus hat ohne Bewegung ganz schön gefroren. Auch Ben war fertig. Noe (der Mexi) und ich sind rumspaziert und haben mit schmerzenverzogenem Gesicht zumindest unsere Handys rausholen und paar Bilder machen können.

    Ben hat es unten im Tal ganz gut beschrieben: "Ohne die Bilder würden wir warscheinlich denken, dass wir alles nur geträumt haben!" Es war wirklich extrem diese letzten 400m hoch zum Krater.

    Irgendwann ist die Sonne aufgegangen aber für uns wurde es einfach nur hell. Die Wolken haben uns die Sicht versperrt und für uns war es nur eine dystopische Kullisse. Schnell wurde von Francesco entschieden den Abstieg zu beginnen. Runter sind wir aber einen anderen Weg als hoch. Wir sind den Vulkan runtergerutscht und sind halb Ski gefahren. Es war cool und wir waren super schnell mit unserer kleinen Gruppe. Nach 20 Minuten haben wir unser Camp erreicht, wo Matthew ein Feuer vorbereitet hat und wir waren sehr dankbar, unsere nassen Kleidungen trocknen konnten.

    Stolz haben wir den Anderen von unserem Erlebnis erzählt! Orus, Ben, Noe, Francesco und ich haben den Aufstieg gemeistert und es war defentiv extrem aber we did it und wir haben alle gesagt, dass dieses Erlebnis unvergesslich war.

    Es gab dann sogar heißen Kaffe und ein Frühstück und als der Rest dann wach war haben wir den finalen Abstieg begonnen. Der Abstieg war einwandfrei und unsere Gruppe war wieder super schnell. Anstatt 3 Stunden waren wir nach 100 Minuten unten.

    Da wir so schnell waren mussten wir auf unser Shuttle länger warten.. sehr lange und wir waren doch erschöpft und haben uns auf eine heiße Dusche gefreut. Ist ganz witzig gewesen unten zu stehen, wo alle Touren nach oben beginnen und alle noch ein Lächeln im Gesicht haben^^

    Nach 2h kam endlich das Shuttle und es musste ja so kommen wie es kommen musste... wir hatten auf dem Weg zurück nach Antigua einen Moterschaden und wir haben nochmal 1,5h warten müssen auf einen Ersatzbus. Das Warten war dann wirklich der anstrengenste Part von unserem Trip.

    Fix und Foxy waren wir dann um 14 uhr in Antigua und sind noch schnell was Essen gegangen. Ich war so übermüdet und hab dann erst gemerkt wie im Arsch ich war. Bin fast im Stehen eingeschlafen und ich bin froh dass ichs noch ins Bett geschafft habe. Den Nachmittag über habe ich dann geschlafen.

    Abends sind wir in noch in eine Bar, wo wir uns mit unserer Gruppe auf ein zwei Bier getroffen haben. Ich hab mit mich mit Orus sehr gut verstanden und das ist ein Kontakt den man nach seiner Reise weiter pflegen wird.

    Fix und Foxy fall ich jetzt wieder ins Bett und erhol mich. Ein tolles Erlebnis und ich würds wieder machen!

    Übrigens: Reisemasskottchen Hasi war nicht nur bis zum Camp mit dabei, sondern sogar bis zum Krater🔥
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  • Day777

    Auf zum Fuego - Acatenango

    October 18, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Wenn man in Antigua ist, dann darf ein Besuch beim Fuego natürlich nicht fehlen. Schon in unserer ersten Nacht hier, war der gute so aktiv, dass ich nachts wach wurde, weil unsere Tür am vibrieren war und als ich raus auf die Dachterrasse bin, konnte ich sogar die Lava am Gipfel herunter laufen sehen. Für uns stand also fest, dass wollen wir uns mal aus der Nähe ansehen. Wir schlossen uns also einer Truppe aus dem Hostel Tropicana an und lernten um 8Uhr unsere Leidensgenossen kennen. Die Truppe bestand aus einigen Kanadiern, einer Amerikanerin, ein paar Israelis und einigen Deutschen. Mit Gitte und Philippe einem Paar aus Hamburg waren wir irgendwie direkt auf einer Wellenlänge und so stand einer netten Nacht am Vulkan nichts im Weg. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Startpunkt und begannen den Anstieg auf den Acatenango. 1500 steile Höhenmeter lagen vor uns und die grandiosen Ausblicke blieben leider aus, da dichter Nebel herrschte. Als wir jedoch die Höhe unseres Camps erreichten, klarte es kurzzeitig auf und wir fanden uns in einer wunderschönen Vulkanlandschaft gesäumt mit kleinen gelben Blümchen wieder - Genauso hatte ich mir das auch vorgestellt! Am Camp angekommen sahen wir ihn dann zum ersten Mal - Den Fuego! Zur Begrüßung grummelte er ein wenig und spuckte ein wenig Rauch, um sich dann kurz darauf hinter einer dichten Wolkendecke zu verstecken - ¡Adiós Amigo! Erst als Christoph und ich um 12Uhr Nachts zur Toilette taperten lichteten sich die Wolken und der Fuego brach einige Male hintereinander aus - Einfach nur unglaublich! Nach dem wir dann ordentlich durchgefrohren waren, krabbelten wir glücklich und zufrieden in unsere Schlafsäcke zurück, um dann um 4Uhr den Gipfel des Atacenango zu erklimmen und einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben. Die Realität sah leider ein wenig anders aus... Feiner Sprühregen der in jede Ritze kroch, null Sicht und am Gipfel wurden wir mit einem eisigen Wind empfangen - Na das hat sich doch gelohnt :D
    Meine Beine sollten erst nach einer heißen Dusche und einem Mittagsschläfchen von zwei Stunden wieder auftauen, trotzdem sind wir immer noch mega happy dieser Naturgewalt so nah gewesen zu sein!
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    Mira Schneider

    🙈 da war es wieder... das Wanderglück 🙈

    10/20/21Reply
     
  • Day34

    ACATENANGO VORAUS!🌋

    November 13, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 12 °C

    Ich fang grad an diesen Footprint zu schreiben und ich prophezeihe, dass der Footprint mega geil wird! Ich sitz grad als Letzter am Lagerfeuer und beobachte den Vulkan und warte auf die Lavafontänen!🌋 nebenbei schreib ich den Footprint.

    Ja heute Morgen hat der Tag wieder ganz normal mit einem leckeren Frühstück bei der Gastfamilie gestartet. Um 8:30 Uhr mussten wir am Meeting Point sein. Mein Rucksack ist bestens gepackt und ich liebs jetzt schon damit auf Touren zu gehen!

    Außerdem bin ich froh um meine Wanderschuhe und meine Zipoffhose^^ sehr deutsch aber ich war der EINZIGE der beim Aufstieg eine kurze Hose an hatte und es war perfekt. Ist nämlich schon anstrengend der Weg nach oben und mit der kurzen Hose hat man eine perfekte Balance zwischen Bewegung und der Hitze, die ich über die Beine wieder abgeb.😇

    Das Basecamp liegt auf 3.600m und er Acatenango ist 4.000m hoch. Also kein Spaziergang und man bereitet sich gut darauf vor mit genug Wasser und der richtigen Ausrüstung usw.

    Los ging die Tour mit einem kleinen Transporter, wo wir unsere Gruppe kennengelernt haben. Wir sind zu acht und damit eine kleine Gruppe und das ist sehr gut so! Andere sind zu 30 und sie müssen beim Aufstieg immer aufeinander warten. Außerdem ist unsere Gruppe ein wilder Mix aus vielen Nationalitäten aber wir verstehen uns untereinander prächtig😇

    Wir wurden auf 2400m hochgefahren und dann steht ein fünf Stunden Marsch an. Davor wurden wir noch ausgestattet mit Jacken, Handschuhe, Mützen und unserer Brotzeit. Und es gab einen Wanderstock, der sich tatsächlich sehr bewehrt hat!

    Und dann gings hoch und ich hatte Respekt vor der Höhe und auch der Kälte da oben. Viele Travaller haben erzählt dass es fucking cold da oben ist und man die dünne Luft nicht unterschätzen darf. In the end bin ich den Berg hochgelaufen ohne Probleme aber anstrengend ist es allemal!

    Ein erstes Highlight ist, wenn du die Wolken erreichst und im feuchten Dschungel verschwindest. Der Nebel zieht durch die Bäume und das Dickicht. Märchenhaft und eine perfekte Kulisse für atemberaubende Fotoaufnahmen!

    Schon zu Beginn der Tour hab ich mich mit Orus, ein Serbier (mit der orangene Jacke) angfreundet und er hat auch seine Kamera dabei. Gemeinsam haben wir die besten Shots gesucht und waren den ganzen Aufstieg immer wieder begeistert von der Kulisse und dem besonderen Licht, was durch den Nebel, jedes Motiv einzigartig macht.

    Wir tauschen die Bilder auf jeden Fall aus und da bin ich dann auf Einigen auch drauf^^ das werden wirklich tolle Fotos!

    Kurz bevor wir die Treeline überschritten haben gabs dann noch unsere Brotzeit und unsere Gruppe hat sich besser kennengelernt. Wir haben Noel ein Mexi, Ben und Sascha aus London, Orus aus Serbien, Matthew aus den USA, uns wir drei und unseren Guide Francesco.

    Übrigens sind wir lang nicht die Einzigen, die den Vulkan besteigen. Viele andere Gruppen sind unterwegs und das hängt mit dem Wochenende zam. Und noch ein Übrigens: Als wir los gegangen sind war das Wetter wirklich nicht gut es war alles mit Wolken zugezogen. Das war bisschen ein Downer aber wir sind optimistisch geblieben und wurden belohnt!

    Als wir den Wald verlassen hatten hat es auf einmal aufgezogen und wir hatten Sicht bis runter ins Tal! Zu diesem Zeitpunkt waren auf circa 3.300m und hatte noch 45 min vor uns.

    Dann auf einmal WUMM! Und vor uns schoss eine riesige Rauchwolke in den Himmel. Ein tiefes Grollen folgte im Abstand von paar Sekunden. Und das war er der Vulcano Fuego! Bis es dunkel wurde war das auch die stärkste Erruption die wir gesehen hatten.

    Am Basecamp angekommen hat sich jeder gefreut dass wir es geschafft haben. Wir haben Feuerholz gesammelt und ein Feuer gemacht. Denn es ist zwar hell und es ist nicht super windig hier oben aber kaaaalt! Wenn die Sonne rauskommt war es angenehm und wir haben den Blick auf den Vulkan genossen und auf den nächsten Ausbruch gewartet. Aber die Wolken können das Sichtfeld zum Vulkan extrem schnell einschränken und auch die Sonne ist dann weg und es wird kalt.🥶

    Soo und jetzt kommt nochmal eine Oberhammerstory: Der liebe Leo denkt sich nichts böses und hat seine Drohne natürlich dabei. Packt sie aus und zack ist sie in der Luft. Die Aufnahmen mussten es auf jeden Fall wert sein. Und ja die Drohne ist Richtung Vulkan geflogen, hat das Bild übertragen, dann kamen blitzschnell wieder Wolken und die Drohne war weg! Und ich meine wirklich weg weg!

    Der Kontakt ist abgebrochen und ich hatte eine Sekunde davor noch eine Warnung von der Drohne erhalten, sofort zurück zu fliegen wegen zu starkem Wind! Da wars schon zu spät und verschwundibus. Und da der Wind wirklich stark war, habe ich sehr schnell damit abgeschlossen sie zu finden. Es geht vor unseren Füßen relativ steil runter und die Drohne muss von dem Wind nach unten gedrückt worden sein und könnte hunderte Meter weiter weg getrieben werden...

    Also ich hatte wirklich abgeschlossen sie jemals wieder zu sehen und hab mich schon damit getröstet dass sie überhaupt solange in meinem Besitz überlebt hat. Als ichs René erzählt hab hat er gleich gesagt komm los auf wir suchen die jetzt! Und das war ein toller Einsatz von ihm.

    Mit den letzten Koordinaten, die die Drohne übermittelt hat haben wir den Abstieg gewagt. Der Kontakt ist Luftlinie 170m entfernt von mir abgebrochen und DJI (Marke von der Drohne) hat für einen Kontaktabbruch eig schon vorgesorgt. Normalerweise fliegt sie automatisch zum Startpunkt zurück aber sie kam ja nicht. Falls sie abstürzt piept und leuchtet sie und ja es ist machbar sie zu finden!

    Und ja es war Karma für irgendwas oder so aber ich hab beim Suchen auf einmal das Piepsen gehört und die Drohne gefunden! Ich kann nicht sagen wie voller Adrenalin und wie happy ich war! Ich hab René nur so zugebrüllt, der ein Stück weiter oben war: "ICH HAB SIE!" war schon cool!

    Der Aufstieg zurück war anstrengender als der eigentliche Aufstieg aber wir wurden belohnt mit einem Sonnenuntergang über den Wolken. René hat was gut bei mir weil oben am Camp wär er bestimmt entspannter gewesen zu genießen😅

    In genau den Moment als wir oben angekommen sind, hat der Vulkan das erste mal Lava gespuckt und wir waren alle gefesselt. Immer wieder schießt Lava hunderte Meter in die Luft und bei Nacht sieht das atemberaubend aus.

    Irgendwann hat es ordentlich zugezogen und man hat kaum mehr den Vulcano Fuego gesehen. Ah stimmt voll vergessen zu erklären: wir sind hier auf dem Acatenango und der ausbrechenden Vulkan ist der Vulcano Fuego. Morgen gehen wir im Camp um 4 Uhr nachts los zum Krater vom Acatenango, also 400 m höher für den Sonnenaufgang.

    Auf jeden Fall gabs dann am Lagerfeuer Spaghetti mit Parmesan und wir haben mit der Gruppe Wortspiele gespielt. Irgendwann sind alle ins Bett gegangen.. um 21 Uhr.. bis nur noch Francesco(unsere Guide) und ich übrig geblieben sind. Anfangs hab ich noch meinen Footprint geschrieben und jetzt die letzte Stunde habe ich mich mit ihm unterhalten und wir haben den Vulkan beobachtet🔥

    Francesco hat zu mir gesagt dass ich ziemlich Glück habe weil die Erruptionen sehr hoch sind und wir haben fast wieder klare Sicht auf den Vulkan😇 Alleine mit Francesco am Lagerfeuer und übers Leben austauschen, im Hintergrund die Lavafontänen. Ein Moment zum erinnern.

    Ich sitz hier jetzt noch ein bisschen und leg Handy und Kamera weg. Adios vom größten Vulkan Guatemalas!
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    Sonja Betz-Tschapka

    Wow, Leo!!! Einfach unglaublich alles. Eine gute Fee begleitet Dich und Deine Ausrüstung.

    11/14/21Reply
    Balthasar Betz

    klingt echt spannend, gut dass du die Deohne wieder hast.

    11/14/21Reply
    Ariane Beierlein

    wie spannend, das würde mir auch gefallen ...so ein tolles Erlebnis, hab viel Spaß

    11/14/21Reply
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  • Day46

    Antigua, vulkaan Acatenango🌋🌄

    April 3 in Guatemala ⋅ ☀️ 19 °C

    Zondagochtend om 9 uur opgehaald voor onze vulkaanwandeling. Mijn grote backpack en kleine rugzak mee. 6 liter water en veel warme kleding. Een extra jas, muts en handschoenen kregen we van de tour. De wandelstok kon je bij de start voor 5 quetzal halen (€1=Q8). Door los vulkaanzand begin je dan je tocht omhoog. Wij waren met Linsey (collega van de GGD) en Thijs (een vriend van Linsey). Het klikte meteen en konden al goed lachen met elkaar, dus dat is super. Je loopt de vulkaan Acatenango op basecamp en vanaf daar heb je uitzicht op een actieve vulkaan, Fuego. Heel bizar! Je start de tocht op 2400 meter hoogte. Gelukkig ligt Antigua op 1500 meter, vandaar dat we eerst 2 dagen alleen rond Antigua wilden zijn, maar geen garantie tegen hoogteziekte. En onze tent was op 3400 meter hoogte. Dus. Man wat pittig. Gelukkig konden we op ons eigen tempo omhoog, genoeg rusten, en we hadden genoeg water bij ons, snacks ook. We kregen vanuit de tour lunch, avondeten en ontbijt de dag erna. Bij de eerste stop nog een koffietje en banaan op 💪🏽. Bij de lunchplek ons broodje (heeft nog nooit zo lekker gesmaakt) en een noedelsoepje gedeeld. Uiteindelijk waren we rond 4 uur/half5 bij onze tent. Ondertussen bijna alle lagen kleding aan gedaan, maar man wat een prestatie. Nog wat koukleumen bij het kampvuur, als avondeten een pasta pesto en naar bed. Wij hadden een ‘tent’ voor onszelf en 3 slaapzakken extra! Naar bed om 20:30. Weinig geslapen ivm kou, een uitbarstende vulkaan naast ons en wat luidruchtige Guatemalanen. Wekker om 4 uur voor de zonsopgang. Alle lagen weer aan, hoofdlamp op en weer gaan. Deze klim van weer 500 m naar de top van Acatenango (3976 meter). Man man man wat een uitzicht 😍🤩. Dubbel en dwars waard. Terug naar het kamp, ontbijten, tandjes poetsen en terug naar beneden. Naar beneden was ook wel pittig aangezien er ook veel stijle stukken waren waar je toch aardig gleed. Thijs had sneakers aan, die had het het zwaarst haha, maar kwam aardig goed skiënd naar beneden. Beneden aangekomen onder het stof maar zooo ontzettend blij dat we het hebben gedaan en trots dat we het hebben gehaald!!Read more

    Patricia Quak

    Toppers. Ik had erover gelezen hoe pittig het is dus petje af

    4/6/22Reply
    Jacintha

    Dankje! Was ook echt heel trots op ons 💪🏽🤩

    4/6/22Reply
    Gerty Jans

    WOW wat een uitzicht en een ervaring 👍💪

    4/6/22Reply
    Jacintha

    Jaaa. Zo fantastisch!!

    4/6/22Reply
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  • Day26

    Vulkan Acatenango

    October 28, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Vulkan Acatenango ist mit einer Höhe von fast 4000 Metern der höchste Vulkan in Guatemala. Los ging es für uns um 7:30 Uhr in der Früh, als wir per Shuttle von unserem Hotel abgeholt wurden. Startpunkt der Tour war gegen 09:30 Uhr das Haus unseres Guides, der am Fuße des Acatenango lebt. Hier konnten wir uns mit Decken, dicken Klamotten, Handschuhe und allem was man noch so gebrauchen konnte eindecken. Den ersten Schock hatte Leni schon direkt zu Beginn, als sie festgestellt hat, dass sie als einzige Frau mit 5 Jungs den Aufstieg schaffen musste. Schnell war klar, dass das Tempo wohl alles andere als gemütlich wird. Hoch motiviert ging es dann also los 💪 Bereits nach der ersten halben Stunde ging bei den Ersten schon das Gefluche los! Die ersten Aufstiegsmeter sollten aber nicht mit denen zu vergleichen sein, die uns noch erwarten sollten. Die Wege wurden steiler, die Luft immer dünner und die Pausen, die man machen musste immer häufiger! Endlich Lunchpause! Die Frau unseres Guides hatte uns sehr leckeres, selbst gekochtes Essen mitgegeben, dass uns neue Kraft gegeben hat. Leider war für den Nachmittag schlechtes Wetter am Vulkan angesagt, weshalb es kein langes Ausruhen gab und wir uns beeilen mussten rechtzeitig im Basecamp zu sein. Bald schon kam Lenis erster, kleiner Zusammenbruch🙈 Schnell hat sie aber gemerkt, dass unter Tränen zu fluchen einfach zu viel Energie verbraucht und sich zügig wieder gefangen. Es gab kein Zurück mehr, also Augen zu und durch 🤷‍♂️ Weiter ging es über hohe Stufen und kleinere Kletterabschnitte, immer weiter nach oben. Langsam fingen die Beine an zu brennen und jeder Schritt wurde mehr und mehr zur Qual. Unsere Truppe hatte aber einen super Teamspirit und so wurde immer auf den Anderen gewartet und sich gegenseitig geholfen. Nach einer gefühlten, halben Ewigkeit haben wir dann endlich unser Basecamp erreicht 🙏 Nachdem wir unsere Zelte bezogen haben wurde sich zusammen ums Lagerfeuer gesetzt und der gegenüberliegenden Vulkan Fuego, der circa alle 10 Minuten eruptiert, beobachtet. Mit zunehmender Dunkelheit konnte man nun auch immer besser die rot-glühende Lava beobachten. Erhellt wurde der Vulkan auch immer wieder von den Blitzen des inzwischen aufgezogenen Gewitters. Es war atemberaubend schön und einfach nur magisch! Über dem Feuer wurde inzwischen gekocht, Marshmallows gegrillt und anschließend gabs noch eine heiße Schokolade - Nach der ganzen Anstrengung hat ein Essen selten so gut geschmeckt. Wir waren alle so platt, dass wir bereits um 20 Uhr in unseren Zelten lagen. Bei knapp über 0 Grad und den Eruptionen des Vulkans, die teilweise unsere Zelte zum Wackeln brachten war an viel Schlaf leider nicht zu denken. Wir waren fast schon erleichtert als wir um 4 Uhr morgens geweckt wurden, um vom Basecamp aus die restlichen 400 Höhenmeter bis zur Spitze zu laufen. Es folgte Lenis zweiter Zusammenbruch. Zu kalt, zu dunkel, zu hohes Tempo der „Männergruppe“ und der „Weg“ mit einer kleinen Stirnlampe kaum zu erkennen. Was uns oben erwarten sollte entschädigte uns dann aber für sämtliche Anstrengungen. Die Sonne auf fast 4000 Metern über der Spitze eines Vulkans aufgehen zu sehen war unbeschreiblich. Trotz des eisigen Windes haben wir natürlich viele Bilder gemacht und endlich mal wieder in viele erleichterte und fröhliche Gesichter geschaut - zu Stefans Glück auch wieder Lenis 😉
    Wieder im Basecamp angekommen wurden wir mit Pancakes empfangen, bevor es dann an den Abstieg ging. Trotz unserer brennender Oberschenkel sind wir den Vulkan fast schon runtergerannt. Unten angekommen waren wir dann einfach nur glücklich und erleichtert es geschafft zu haben. Obwohl es erst 9:30 Uhr war wurde erst mal mit Bier angestoßen. Es war mit Sicherheit eines der krassesten, anstrengendsten und schönsten Erlebnisse, die wir bisher erlebt haben. Aber es hat sich voll und ganz gelohnt 😍
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    Volker Braun

    Wow….Abenteuer PUR ….tolle Story…..bin auf die Fotos gespannt 🤙 ihr seid herrlich verrückt 😛 diese Erfahrung nimmt euch niemanden 🤙👌👌👌👌🍀

    10/31/21Reply
    Volker Braun

    Klasse 👌

    10/31/21Reply
    Volker Braun

    Phantastisch ❣️❣️❣️

    10/31/21Reply
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  • Day366

    FEUERVULKAN

    March 18, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 21 °C

    DAS war der Grund, warum wir überhaupt nach Guatemala geflogen sind: die Besteigung des Vulkanes Acatenango.
    Das war definitiv die anstrengendste Tour unserer Reise und auch eines der atemberaubendsten Erlebnisse.
    Auf ca. 2.500 müNN ging es los und der Aufstieg war bereits am Anfang schon sehr steil. Über Erde und Geröll, vorbei an Feldern mit tollem Ausblick, durch ein kleines Stück Dschungel und später viel Tannenlandschaft ging es immer weiter nach oben. Die Steigung und der Weg wollen nicht enden. An uns laufen Schlepper vorbei, die Zelte etc. auf dem Rücken haben und wir wollen nicht in ihrer Haut stecken... Von körperlicher Anstrengung über Luftschnappen bis hin zu einfach nicht mehr weiter gehen wollen war alles dabei. Wenn du schon nicht mehr kannst und keine Lust mehr hast, dann bist du trotzdem noch lange nicht da. 🥵
    Auf ca. 3.500 müNN dann die Ernüchterung: wir kommen in unserem Base Camp an und alles ist voller Nebel. Den berühmten Volcán de Fuego sehen wir noch nicht mal. Eigentlich sehen wir gar nichts. Dafür sind unsere Zelte mit einer dünnen Matratze ausgestattet, was uns sehr freut. Außerdem können wir den Wind sehen und auch hören. Total magisch. Am Feuer wärmen wir uns auf, denn es ist kalte 13 Grad und wir freuen uns, dass wir es für heute geschafft haben. Später verziehen sich kurz die Wolken und wir kriegen einen Blick auf den Vulkan, den wir die ganze Zeit schon grummeln hören. ⛰️
    Nach dem Abendessen, einem Warmmacher und Marshmallows geht es für uns ins Bett. Nur nicht unbedingt zum Schlafen. Die Nacht war richtig hart und geschlafen haben wir nur minimal. Dafür haben wir das wohl beeindruckendste Natur Spektakel überhaupt erlebt: in der Nacht klärt sich der Himmel, wir sehen unendlich viele Sterne und... dann passiert es: der Feuervulkan hat immer wieder kleine Eruptionen, bei denen Lavafontänen zu sehen sind und die Lava den Berg hinunterfließt. Einfach zu krass, dass wir das aus nächster Nähe beobachten dürfen. 😱
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    Stefan F.

    einfach nur der Hammer... wir habens etwas von Antigua aus gesehen ❤️

    3/19/21Reply
    Krazy in Life

    Ehrlich?? Krass, dass man so weit gucken kann! Mega! Einfach ohne Worte 😍

    3/19/21Reply
    Stefan F.

    Ja man sieht es sogar gar nicht schlecht. Kann leider kein Bild anhängen. Muss ich mit Tobias schreiben fuer ein neues Feature 😀. Du sagst es -ohne Worte- super Bilder und toll dass ihr es erleben durftet☺️☺️☺️

    3/19/21Reply
    Krazy in Life

    Das stimmt ❤ ja wir haben ihn heute auch gefunden! Quasi vor der Tür!! Danke für den Hinweis. 😊

    3/20/21Reply
    2 more comments
     
  • Day312

    Vulkan Acatenango bei Nacht

    December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Schon in Nicaragua erzählte man uns, dass es in Guatemala den "Volcán de Fuego" einen der aktivsten Vulkane der Welt gibt. 2018 ist er das letzte mal richtig ausgebrochen und hat sogar ein ganzes Dorf unter sich begraben. 😯
    Und mit einem mühsamen Aufstieg auf den Nachbarvulkan Acatenango kann man dem Fuego sogar richtig nah kommen.
    Das klang für uns nach einem ordentlichen Abenteuer.
    Von Antigua konnten wir die zwei Vulkane und manchmal sogar den aufsteigenden Rauch vom Fuego schon sehen.
    Mit dem Bus fuhren wir erstmal 2 Stunden bis auf 2070m. Von da an ging es nur noch zu Fuß auf den Acatenango.
    Und zwar 5 Stunden steil bergauf, denn bis zum Camp wo unsere Zelte standen mussten wir 1500 Höhenmeter zurücklegen.
    Im Camp angekommen war die Freude groß aber nicht nur weil wir es geschafft hatten, sondern weil die Sonne gerade am untergehen war und wir einen unglaublichen Blick zum Fuego hatten. Ca. aller 5 min schoss Asche und glühende Brocken aus seinem Krater die man vorallem im dunklen gut gesehen hat, wenn sie die steile Felswand herunter rauschten. Ausserdem konnten wir gut Sternschnuppen zählen, denn der Himmel war komplett klar und die kleinen Städte am Fuße des Vulkans sahen aus als würde man aus dem Weltall herunter schauen. Nachts wurde man immer mal in unserem Zelt 🏕 aus dem Schlaf gerissen, wenn es wieder knallte aber das war nicht schlimm, denn um 3 Uhr war die Nacht für uns eh vorbei, denn die letzten 400 Höhenmeter mussten noch bis zum Sonnenaufgang zurückgelegt werden.
    Aber das war kein normaler Weg sondern reine Asche und ein Schritt vorwärts hieß einen halben wieder zurück.
    Nach 1 1/2 Stunden Aufstieg befanden wir uns auf 4000meter Höhe und uns wurde Eiseskälte, ein 360° Rundumblick, ein unglaublicher Sonnenaufgang und ein speiender Vulkan🌋 geboten. Man wusste nicht wo man zuerst hin schauen sollte. Nach 20 minuten waren Füße und Hände taub und wir traten den Rückweg an.
    Im Camp gab es noch ein kleines Frühstück und dann hieß es wieder bis ganz runter. Dieses mal keine 5 sondern nur 2 1/2 Stunden, es ging ja auch nur bergab. Unten angekommen zitterten uns die Beine und Muskelkater 🐈war vorprogrammiert für die nächsten 3 Tage aber eines ist klar dieses Erlebnis ist bei uns unter den absoluten Highlights.

    Ps: an alle treuen Follower, Freunde und Familien ein Gesundes Neues Jahr 2020🎆🍀und vielen Dank für eure Treue!!!
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    Anja Endler

    Seit ihr denn verrückt?!🌋😱man oh man.....aber die Bilder sind leider geil. Sehr spektakulär👍👍👍

    1/1/20Reply
    Jan Sobottka

    Ich wünsch euch auch ein erfolgreiches, frohes und gesundes, neues Jahr 🎉🍾🥂🎊😁✌🏻

    1/1/20Reply
    Mutsch Zscha

    Das ist ja wieder ein wahnsinniges Erlebnis was euch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Ich hoffe doch ihr habt euch bei den Sternschnuppen was tolles gewünscht.🤗

    1/1/20Reply
    3 more comments
     
  • Day81

    Once in a Lifetime Hike to Acatenango

    March 26, 2021 in Guatemala ⋅ ⛅ 12 °C

    Here is the full video documentation: https://youtu.be/05cZapAj7Lg

    Once arrived in Antigua we learned that it is possible to hike to Vulcano Acatenango but the wrote it was a really hard hike. Anyway it was so hard in our heads to do it and we learned that it is even possible to sleep in a tent up on the Vulcano. So we booked a tour and were really not sure if we can make it and to do it with our 6 years old kid. We were told that it is a 10 km hike but we were hiking in the swiss alps 15 km and more with our son before, so we decided to do it!!

    Once arived at the start point of 2354 Meter on a farm we saw the top and we really first understood what we booked. The Hike is up to nearly 4000 Meter and you have to go trough different Zones of Lands, Rainforrest, Stone desserts. So we decided together with the tour Guide that we will rent a horse for our son since it would not be possible withou. The horse cannot go the whole hike but the first 60%

    So we started and after 2 km we now really really understood what we booked. It was so steep, loose ground, stairs - 2 steps up - one back - Air getting more and more less. We had to stop every 50 meter to take a breath.

    The Hike was 5 hours that way and we arrived on the Basis at 3823 Meter. The last 3 km our son has to walk with us since the horse was not able to walk anymore. We were so happy to arrived but also a bit dissapointed because after some minutes where we can see the Fuego which is the active partner Vulcano it was cloudy and foggy and we could not see the Fuego anymore. So we builded up the tent - made a fire and eat the a soup which the guide made for us. The clouds went not away and we were so tired, so that we decided to go to sleep at 9pm and Alexa and me will wake up at 12pm again and check if the fog and clouds may have gone. We set up the clock but we woke up earlier since we heard a big crash outside and - BAAAAMMM!! We went out of the tent - Full nightsky and a vulcano with full of Lava in Front of us exploding nearly every 10 Minutes. Alexa and me were sitting there next to the fire and watch 3 and half hours the full explosions. It was really really cold outside but it was so amazing to see vulcaono exolding and the Lava going down. A Lifetime experience for us!

    At 4am it was planned that we go up to the really top on near to 4000 meter to see the sunrise. Again we had to learn that it is another 1,5 hour hike and it was completly dark. Our Son woke up by himself and we all get Flashlights on our heads. Again the same - Taking a breath every 50 Meters and the feet already hurts from the day hike before. But at 5.30 am we were up on the Top.

    To be honest the sunset was not even that beautiful and it was cold, maybe even to cold. The ground was frozen and we decided really fast to go down again to the campfire. We were told that our son was the first 6 years old kid up there from the guide..

    After a breakfast and unbuilding the tent we started to go down again and even forgot that this will be another 12 km hike only down.... We arrived at 3 pm in the hotel and we all had a hard long sleep - only a short break for dinner and sleep again.

    This was the Hike of our Life - Hard to find a better Hike like this forever ...
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    Tobias Riedle

    Absolut eine der coolsten Wandertouren überhaupt 👍👍 so cool mit eurem Sohn, starke Leistung 👌

    3/26/21Reply
    Stefan F.

    Danke- War einfach nur Mega ❤️

    3/27/21Reply
    Prashanth Shivakumar

    ❤❤❤

    3/27/21Reply
    Stefan F.

    ❤️❤️❤️

    3/27/21Reply
    4 more comments
     
  • Day8

    Abenteuer Acatenango I

    December 26, 2019 in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Mit fünf Amis und einem Italiener wurde die morgendliche Fahrt zum Fuße des Vulkans Acatenango (auf ca. 2500 m ü. M.) sehr amüsant. Dort angekommen, warteten schon andere Reisende, die später mit uns wanderten. Wir füllten unsere ausgeliehenen Rucksäcke mit einem Lunchpaket, einer Wolldecke, dicken Klamotten und ausreichend Wasser. Es waren über 20°C, sodass uns die dicke Kleidung fast etwas albern vorkam. Jedoch wussten wir, dass wir in der Nacht um jedes Kleidungsstück dankbar sein würden. So nahmen wir alles mit, was in den Rucksack passte. Unter anderem nahm ich meine dicke Winterjacke mit, die ich nun schon seit drei Monaten nutzlos in meinem Rucksack mitschleppe. Nach einem kurzen Briefing ging es auch schon die ersten Meter bergaufwärts. Nach einer halben Stunde stoppten wir für eine zehnminütige Pause. In diesem Rhythmus erklommen wir Meter um Meter des 3976m hohen Vulkans. Für mich waren die Pausen etwas viel, da wir jedes mal stoppten, wenn ich mich gerade eingelaufen hatte. Jedoch waren sie wichtig, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Nach zwei Stunden machten wir eine längere Mittagspause und stärkten uns mit unseren mitgebrachten Lunchpaketen. Anschließend ging es für weitere drei Stunden aufwärts über die schlängeligen Pfade, durch wild wachsende Wälder, bis hin zur steinigen Vulkanlandschaft. Meine Beine wurden mit jedem Schritt müder, während meine Lunge die dünne Luft in sich aufsaugte. Wir kämpften uns alle hoch, bis uns hinter einer Kurve der Vulkan Fuego mit einem tiefen Grummeln und einer dunklen Rauchwolke empfing. Wir hatten es fast geschafft. Nur noch einige hundert Meter bis wir am Camp ankamen. Das Camp befand sich auf einer Höhe von 3500 m. Von dort aus hatten wir eine perfekte Sicht auf den Fuego, der alle 10min mit einem lauten Donnern Asche und Steine aus seinem Krater in die Luft schleuderte. Es ist schwer die richtigen Worte für dieses Naturschauspiel zu finden. Es war mehr als beeindruckend! Langsam verschwand die Sonne in den Wolken, sodass der Fuego mit jedem Ausbruch in einem leuchtenden Rot erschien. Am Himmel zeigten sich die ersten Sterne und die Kälte brach herein. Wir wussten uns mit einem gemütlichen Lagerfeuer, den dicken Klamotten und einem warmen Abendessen zu helfen. Später wurden wir noch mit einer heißen Schokolade und Marshmallows überrascht. Ein wenig Gesang, nette Gespräche und der stetige Blick auf den Vulkan ließen uns einen unvergesslichen Abend verbringen. Die Nacht war dann weniger schön. Mein Schlafsack ließ sich nicht richtig zumachen, sodass ich mich auf eine eisige Nacht einstellen musste.Read more

    Katrin Behfeld

    Wow...wie schön

    12/29/19Reply
    Manuela Garlipp

    Tolle Bilder...Anne wünsche dir weiterhin viel Spaß glg🤗😘

    12/29/19Reply
    ingried behfeld

    Das ist mit Sicherheit ein einmaliges Erlebnis

    12/30/19Reply
    Anne in the Jungle

    Dankeschön! Ganz liebe Grüße 😊😘

    12/30/19Reply
     
  • Day857

    Acatenango Besteigung

    November 23, 2019 in Guatemala ⋅ ⛅ 12 °C

    Mehrmals muss ich mich kneifen, um meinen eigenen Augen zu trauen. Nach 4-stündiger, sehr steiler Besteigung des Acatenango Vulkans, kann ich ihn sehen. Den Rauch der aus dem noch aktiven Vulkan El Fuego in den klaren, blauen Himmel geschossen wird.

    Bei herrlichstem Sonnenschein sitzen wir vor unseren Zelten am Basecamp und bewundern diese Naturgewalt. Und dann geht die Sonne unter. Spektakulär sagt sie in vielen Rot und Pinktönen Bis morgen.

    Mit ihr geht die Wärme und wir hüllen uns in unsere Schichten. Da merkt man die Höhe von fast 4.000 Metern. Aber alles ist vergessen als El Fuego seine Show beginnt. Der Himmel ist immer noch klar und die vorherigen Rauchschwaden werden vor dem dunklen Himmel rote Feuersäulen und weite Lavaflüsse. Untermalt von einem lauten Grummeln und Scheppern kann ich meine Augen kaum abwenden. Sehe ich gerade echt und wahrhaftig einen Vulkan ausbrechen? Das kenn ich bisher nur aus Dinosaurierbüchern und Steinzeitgeschichten.

    Und immer noch stört keine Wolke. Die Sterne reihen sich dazu und mit der Milchstraße über unseren Köpfen essen wir am Lagerfeuer zu Abend.

    Aber an Schlaf ist fast nicht zu denken. Auch als ich, schön warm eingemummelt, bereits in meinem Schlafsack liege, verleitet mich jedes Donnergeräusch dazu, meinen Kopf wieder aus dem Zelt zu stecken und der Feuergewalt zuzusehen. Enttäuscht wurde ich dabei nie. Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen finde ich dann aber doch etwas Schlaf, bevor es um 4 Uhr morgens dann das letzte Stück hinauf zum Gipfel geht. Schließlich möchten wir uns den Sonnenaufgang aus der absoluten Pool-Position ansehen.
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    Tobias Riedle

    Eine der coolsten Touren der Welt!!! Hammer 😍

    11/24/19Reply
    Erika Schweers

    Ich bin auch aus der Entfernung außergewöhnlich begeistert von deinem Bericht und den Bildern. Einfach besonders.

    11/25/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

Volcán de Fuego, Volcan de Fuego, Вулкан Фуэга, Fuego, Βολκάν ντε Φουέγο, آتشفشان فوئگو, פואגו, フエゴ山, 푸에고 화산, Fuego ugnikalnis, Фуэго, Фуего, 富埃戈火山