• Christof Beutel
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sep. 2019 – aug. 2025

Hanni unterwegs

September 2019 Läs mer
  • Ist ja mal wieder ein kleines Delta an dem ich gerade stehe

    Batumi, wenig Worte dafür zum Heulen...

    24 november 2019, Georgien ⋅ ⛅ 9 °C

    Und die wenigen, kann eh nur ein Raucher verstehen: Gestern der letzte Tabak, habe ich schon ganz vorsichtig aufgemacht! Dann Fahrrad gefahren, Tabak verloren — und nicht mehr gefunden!

  • Hanni und ihre Bremsen ,aber alles kein problem
    Mein weg zur dauscheSo und. Noch schlmmer sieht es überall aus

    Batumi,Iran,Sarpi,Gonio-Apsaros Fortress

    16 november 2019, Georgien ⋅ ☀️ 17 °C

    Wenn man sich diese immer größer, immer höher, immer noch ein bisschen extravagantere Betonklötze, von denen die meisten eh leer stehen, wegdenken könnte, wäre es eine super Stadt in wunderschöner Lage, mit einer sehr schönen Altstadt und sehr lebendige Märkten. Aber was hier zumindest angefangen wird, ist schon erschreckend und weiß Gott nicht schön, aber um diese Jahreszeit doch auch ruhig und beschaulich. Vieles, was ich bisher auch so mitbekomme, ist irgendwie wie ein langsames wach werden der Georgier. Es ist wirklich ein schönes Stück Erde, aber man muss auch sagen, vieles ist einfach zweckmäßig und vieles völlig lieblos gemacht. Die Georgier sind keine Macher...
    Dank Tagesschau App bekomme ich schon auch ein wenig mit, was gerade so passiert und da haben mir die Meldungen vom Iran ganz schön auf den Magen geschlagen. Ich habe ja noch Zeit, aber so wie es aussieht, kann und will ich da gerade nicht hin. Jetzt, 3 Tage später bin ich mir immer noch nicht so ganz im Klaren, was ich machen kann: Türkei, Adana, Mersin ist eine Überlegung, das Auto für zwei Monate in den Zollhafen - auch eine Überlegung. Oder einfach mental dran glauben, dass es einen milden Winter gibt und ein Teelicht ausreicht, hat es ja bisher auch. Wir Deutschen können bis zu einem Jahr hierbleiben, das Auto allerdings nur 90 Tage...
    Heute wollte ich ein bisschen südlich fahren, aber es geht gar nicht weit. Von Batumi die Küstenstraße entlang bin ich erst bis nach Gonio gefahren. Da habe ich ein paar Badewannen von den Römern bestaunt, war der Einzige, abgesehen von ein paar Kühen und Hunde, wie überall. Und auf diesen 15km habe ich bestimmt 4 tote Hunde am Staßenrand gesehen. Dann ging es noch weiter bis nach Sapri. Das entpuppte sich als Grenzdorf zur Türkei, eine Hälfte nur georgisch. Bin dann auch gleich wieder umgedreht, es gibt auch nur Meer, Straße und steile Berge, erst jetzt kurz vor Batumi gibt es wieder Strand. Und da steh ich nun, habe seit 2 Tagen so ein bisschen Männergrippe. Erst wollte ich noch zu Petra Fortress, das soll eine Burgruine aus der Byzantinische Zeit sein und dann war es das auch schon hier. Was es hier im Überfluss gibt. ist sehr sehr schöne Natur. Was natürlich auch super ist, ist das Essen. Total lecker, sehr guten Tee und sehr guter Wein. Also von daher ist es schon so ein kleines bisschen paradiesisch. Batumi, wenn man sich die Strandmeile mal weg denkt, ist für mich auch eine tolle Stadt. Und vor allem hatte ich richtig tolles Wetter, heute Nacht ein bisschen Regen aber schon beim Aufstehen strahlend blauer Himmel.
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  • Stalin Museum mit Haus.

    Gori, Höhlenstadt Uplistsikhe, Batumi

    15 november 2019, Georgien ⋅ 🌙 16 °C

    Heute morgen mit dunklem Himmel auf dem Weg nach Batumi. Habe 2—3 mal angehalten, ich brauche ja irgendwie auch Geld und eine Simkarte. Wie gestern schon geschrieben muss man nicht anhalten. Links und rechts Häuser, der Fluss und schroffe Felsen. Ich bin erst einmal nicht nach Tifflis, da muss ich ja vermutlich auf dem Rückweg eh durch. Ca. 25 km vor Tifflis bin ich abgebogen und nach Gori, das war die erste große Stadt. Der erste Eindruck war gemütliche und orientalische. Es gibt fast keinen dicken Mercedes usw .mehr, die Straßen sind auch nicht mehr ganz so gut, aber fast jeder spricht Englisch.
    Beim obligatorischen Stadtrundgang stand dann irgendwann ein kleines Häuschen unter einem Dach und direkt dahinter dieser pompöse Burgartige Baustil — es ist Joseph Stalins Geburtshaus und ein Museum, das habe ich mir gegönnt. Als Oberhaupt der Stadt thront die alte Burg, die gerade laut Tafel von der EU gesponsert wird. An die andere Art zu tanken muss ich mich erst gewöhnen, bisher waren Tankstellen häufig wie bei uns, nur musste man erst bezahlen und dann tanken. Hier steht eine Säule vorm Haus und dann eben auch nur Cash zu bezahlen. Und es gibt viel weniger. Bin dann nach Uplistsikhe, 5000 Menschen sollen hier mal vor 4000 oder 6000 Jahren gelebt haben, das war leider zu und nun steh ich hier auf dem Parkplatz. Ich werde bewacht wie alles wichtige, ich kann saubere Toiletten benutzen und mir morgen früh ein wenig Kultur gönnen. Na ja, kurz gesagt, es gibt schönere und interessantere Höhlenstädte, aber es gab einige mystische Details, die doch auch gut sind. Dann habe ich gleich auch noch eine gute Werkstatt für den Ölwechsel gefunden, um auch mal den Ölfilter zu säubern, obwohl er aussah wie aus dem Laden. Dann los in Richtung Meer. Georgien finde ich Landschaftlich ganz toll, jedoch liegen Plastikflaschen ÜBERALL. Es gibt heftig Wind in den Tälern, wo es bisher überhaupt nicht touristisch ist. Das soll am Meer anders sein, aber hier im Inneren - nichts. Von Gori ging es dann 50 km Autobahn und dann wieder rein in die Berge. Das gehört wohl noch zum Kaukasus und war total chaotisch. Die bauen da gerade die Schnellstraße komplett durch die Berge, der Verkehr war heftig und hier fahren die LKWs auch wirklich anders als bei uns. Darauf war ich auch gar nicht eingestellt, ich dachte eher so ein leichter Berg ab zum Meer, aber nun auf der anderen Seite ist es doch um einiges wärmer, aber genau so windig. Zestaoni ist die erste Stadt nach den Bergen und besteht aus einer Fress- und Werkstattmeile. Da habe ich mir einen Hamburger gegönnt und bald saßen bestimmt 7 Hunde mit am Tisch. ES gibt Hunde ohne Ende und es laufen mehrere Streichelzoos auf der Straße rum, ist schon witzig. Habe irgendwo am Fluss geschlafen und obwohl heftiger Wind war, kam heute früh ein Mensch mit 3 Kühen, ließ die Kühe an den Flussauen laufen, hing so ein Gitterrost aus einem Bett wie ne Hängematte auf und legte sich rein — wettertechnisch war wirklich sehr ungemütlich. Habe mich heute auch dermaßen verfahren und die Hanni ganz schön zerkratzt, es war wirklich fast zum heulen. Ich musste über eine Bahnlinie, habe dann einen Tunnel gefunden, aber dafür war ich zu hoch. Bin ewig diesen Bahnversorgungsweg gefahren, der dann einfach aufhörte. Ich war das erste Mal richtig froh, dass die Hanni Allrad hat, aber den Luftfilter hat es halb abgerissen. War wirklich nicht schön, dafür bin ich in Kutaisi auf den Markt, gelandet und anstatt einer Flasche Saft Essig gekauft. Dann bin ich weiter gefahren und von Polizei angehalten worden, weil ich nicht geblinkt habe. Muss 40 Lari ca. 11€ innerhalb von 30 Tagen bei einer Georgischen Bank bezahlen. Die haben auch die Versicherung kontrolliert und mich blasen lassen, nett, neugierig und korrekt. Na ja, so kam die Dunkelheit schneller als gedacht und ich möchte dann nicht mehr fahren. Hab es dann aber doch noch bis Batumi geschafft, das "Las Vegas des schwarzen Meers" oder "Dubai". Eine Glitzerwelt, schon beim Reinfahren, aber halt auch eine traumhaft schöne Landschaft. Es gibt richtig nett gelegen einen Parkplatz, kostet 10 Lari und ist bei Maps.me als Wohnmobil Platz gekennzeichnet. Markus, du hast recht, jetzt hat es noch 12 Grad. Ich werde mir in den nächsten 2 Wochen die Küste bis zur türkischen Grenze ansehen.
    Plastikmüll ist hier ein echtes Problem, zumindest bis jetzt im Landesinneren.
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  • Pjatigorsk, Uspenskoje

    14 november 2019, Georgien ⋅ ☀️ 7 °C

    Es geht mit großen Schritten, aber da wir ja nicht so schnell sind, langsam Richtung Kaukasus. Die Straße auf der ich eben unterwegs bin heißt auch schon Kaukasus und es gibt auch schon sehr schöne Berge. Heute musste ich schon den 2. Gang benutzen. Pjatigorsk sollte wohl auch ein Heil/Kurbad sein, dachte, das probiere ich mal. Maps.me fand auch gleich das passende und dann bin ich heute morgen los und am Ziel gab es auch gleich einen Exerzierplatz in einer Kaserne, die fanden es zum Glück lustig... Die Stadt an sich scheint recht nett zu sein, so ein bisschen am Berg. Dann habe ich kurz überlegt und bin dann weitergefahren. Auf der rechten Seite der Kaukasus und links erst riesige Felder, oft von riesigen alten ausgetrockneten Flüssen durchzogen. Später wurde das dann immer mehr steppenartig, es liefen dann auch mal Kühe, Pferde und viele Hunde über die Straßen und es gibt richtige Cowboys. Immer wieder diese riesigen Flussbette, meistens ohne Wasser, und die anderen auch sehr wenig. Habe auch zwischendurch gestaunt, als es heute 2 mal mitten im Nichts plötzlich heftige Kontrollen von Militär und Polizei gab, mit allem drum und dran. Jetzt gerade hab ich auf der Karte gesehen, dass dies immer eine andere Republik war .Habe noch ungefähr 250 km bis Tifflis, werde aber morgen noch in Russland bleiben. Vielleicht schaue ich mir morgen noch Nazran, scheint eher so ein bisschen groß zu sein. Vielleicht werde ich mich auf die Suche nach einem russischen Bad machen, das ist ja auch erstmal dann die letzte russische Stadt. Es waren ganz schön viele Kontrollen und diese auch ganz schön heftig. Ich fahre ja auch durch die Republik Nord und Süd Ossetien, das sind wohl so Republiken, die sich von Russland lösen wollen. Die letzten 15o km waren auch alle Brücken schwer bewacht, ich wurde gestern 6 mal richtig kontrolliert. Bis auf eine waren alle sehr korrekt, aber das eine Mal wollten sie einfach nur Geld. 1000 R ca. 15€, war zwar doof, dass ich es ihm gegeben habe, aber ich wollte einfach nur weiter. An jeder Hütte in der ein Polizist ist, hängt auch so ein Antibestechungs/Korruption Plakat. Gestern wurde es dann schon ekelhaft, richtig nebelig und kalt und so ging ich nochmals in ein Banjo. Dort wird man einfach wie Merkel gefragt, wie wir Deutschen über die Pläne der beiden Republiken denken. Das Bad wird wohl von der Stadt betrieben und es wurde in den letzten 20 Jahre nichts mehr gemacht. Völlig heruntergekommen, aber es gab einen völlig geilen Holzofen in der Mitte des Raumes. Außerdem war sauber und ich blieb da, bis sie mich rauswarfen, um 9 Uhr, da sind aber auch fast keine Fußgänger mehr unterwegs. Na ja, heute früh heftigster Nebel und ich bin von Vladikavkaz los Richtung Georgien. Musste noch tanken und brauche Motorenöl. Beides ist eigentlich an jeder Ecke zu bekommen, die Tankstelle hatte aber kein Öl. Noch 2 mal kontrolliert worden, dann kam ich auch an die russische Grenze, es ging relativ flott, ne gute Stunde und dann ein wenig Niemandsland. Dann kam die Grenze Georgien und auch da gibt es keinen Hanomag. Das dauert dann. Direkt hinter der Grenze sollte ich noch eine KFZ Versicherung abschließen, auch da gab es keinen Hanomag. Der schickte mich zu ihrem Hauptsitz. Die Versicherung gilt für 30 Tage und ist 9 mal so teurer wie ein Cappuccino. Ich kenne den Kurs noch nicht und gerade ohne Netz ist das schwierig. Bisher sind es nur ganz kleine, nicht sehr schöne Dörfer, die Burg liegt direkt an der Straße und war das Erste, was mich anhalten lies. Dann nach Georgien rein und es war ein wunderschöner Tag, die Berge sind gewaltig. Bin dann aber auch nur 60 km gefahren und stehe die erste Nacht in Georgien am Aragwi. Russland war sehr schön, schon auch erstaunlich ist mit welchem immensen Aufwand Russland das macht. Ich finde es trotzdem ein sehr gutes Land und freue mich später wieder auf Russland. Bin jetzt auf dem Weg nach Batumi, laut Markus subtropisches Klima. Das könnte ich auch gebrauchen!Läs mer

  • Vielen Dank für alles,ohne Dich,Euch wäre es für mich unmöglich gewesen
    Dir auch nochmals von hier vielen vielen Dank

    Krasnodar, Barsukovskiy

    7 november 2019, Ryssland ⋅ ☁️ 10 °C

    Diese Woche war doch irgendwie schon ein wenig anstrengend. Mein Desaster entpuppte sich in ganz viel Lauferei, Werkstätten hinter dem Hinterhof, sehr viele und sehr netten und hilfsbereiten Menschen, einfach nur überwältigend. Und die Hanni rollt wieder wie eine junge Göttin.
    Hat zwar alles gedauert, aber dafür habe ich jetzt neue Radbolzen, auch gleich nochmal 6 Stück als Ersatz. Die Felge wurde geschweißt, hat neue Löcher und die Radmuttern wurden auch neu gemacht. Das alles in richtig guter Qualität. Es gibt hier ganz, ganz viele kleine Werkstätten, meisten wirklich „hinter“ dem riesigen Hinterhof und oft nur ein Container. Da sitzen 2 Menschen und bohren Löcher in die Felge, aber die machen auch nichts anderes als Löcher bohren. Und so ist es glaube ich auch hier, die die bohren, bohren, andere machen Ölwechsel usw. Die Felge zum Beispiel musste ich erst zum Anschauen vorbei bringen, dann in die nächste Werkstatt, Reifen runter. Zurück, Löcher bohren, am nächsten Tag wieder Reifen drauf. Aber wie gesagt sehr gute Arbeit und auch vom Preis einfach völlig ok.
    Hatte ja vom Wetter her und auch vom Platz richtig Glück, jeden Tag über 20 Grad. Haben 2 mal gegrillt und guten Selbstgebrannten verköstigt. Alle Filter der Hanni und das Öl gewechselt, paar mal noch die Stadt (10 Minuten mit dem Rad) angeschaut, in munterer Männer Runde einen Nachmittag im russischen Banjo (öffentliche Sauna) - Männer oben Frauen unten, war herrlich. Die Sauna soll wohl schon über 100 Jahre alt sein. Es ist schon anders, wenn man eine Stadt mit einem Einheimischen erkundet und Krasnodar ist wirklich ein tolle Stadt, auch vom Klima. Ach, war schon toll. Gestern Abend war ich nochmal alleine da, von Freitag bis Sonntag wird die Hauptstraße mitten durch die Stadt komplett für jeglichen Verkehr gesperrt und wird dann zur Party Zone mit ganz vielen Strassenmusiker und vielen Sachen für Kinder, war richtig nett.
    Noch etwas für potentielle Russlandfahrer, wurde inzwischen ganz oft und viel nach Russland gefragt. Was vielleicht für den einen ein wenig schwierig ist, es gibt so gut wie keine Campingplätze. Bei Anap gab es einen auf der Krim, das bedeutet Strom und Duschen ist schwer zu bekommen. Hatte bisher erst ein Mal bei einem Gästehaus Glück, dort konnte ich das Auto ans Netz hängen. Frei zu stehen ist überhaupt kein Problem und es gibt viele Tolle Plätze. Zum Duschen hab ich mir ein paar mal ein Zimmer in einem Hostel genommen und jetzt auch schon 2 mal ein Gästehaus. In beidem gibt es auch Waschmaschinen, der Unterschied: Hostel sind Mehrbettzimmer mit 8 —10 Betten, meistens wie bei uns von Arbeitern belegt. Ein Bett kostet ca 6—8€ sind alle bisher auch sehr sauber. Bei den Gästehäusern war es bisher eine komplett abgeschlossene Wohnung mit Küche, Bad und 3 Betten, aber allein und kosten ca 8—10€. Die Menschen sind bisher alle sehr sehr nett und hilfsbereit. Die Straßen, zumindest Hauptstraßen recht ordentlich, meistens sogar gut, sie leben sehr billig und gut. Das Gleiche auch beim Sprit: in Russland ist rauchen in der Öffentlichkeit verboten, fahren in der Stadt ist für den einen oder anderen sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber dann völlig Klasse. Vermutlich nur bei uns Deutschen spielt Krieg und Faschismus eine große Rolle und das finde ich, da ich leider kein Russisch kann, sehr schwierig. Es ist auch immer nicht so ganz klar, was Google sich da zusammen sucht. Die Sprache weder lesen noch sprechen zu können, finde ich am aller schwersten hier. In Städten geht es mit Englisch, jedoch mehr schlecht als recht, selbst viele junge Russen sprechen kein Englisch.
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  • Krim Anap Krasnadar

    5 november 2019, Ryssland ⋅ ☁️ 18 °C

    Bin nun doch nicht mehr auf der Krim,bin schon ein wenig traurig ,aber das ist schon blöde mit diesen Sanktionen,ich verstehe es einfach nicht,Na ja gestern morgen durch heftiges geschaukelt der Hanni aufgewacht war so heftiger Wind und bitter kalt dazu,machte meine Entscheidung dann doch ein bisschen einfacher,bin dann nach Anap,ist knapp 100 km südlicher ne kleine Stadt vielleicht vergleichbar mit Wolfenbüttel und hab mir hier mal ein Zimmer zumDuschen gemietet und die erste Nacht nicht in der Hanni geschlafen,Heute morgen ist der Wind auch weg und strahlend schöner Sonnenschein aber noch immer kalt.Anap ist im Sommer bestimmt sehr voll ,ist auch richtig touristisch mit allem was dazu gehört,aber inzwischen ist auch hier alles dicht und vermutlich auch keine Touristen da.Auf der Krim und auch noch hier gab es ganz ganz viele kleine vielleicht 50—60 Meter hoheVulkane,sehn eigentlich ganz witzig aus,kleiner Hügel,kleiner Krater,na ja wie man sich das halt so vorstellt natürlich kein Aktiven aber man sieht ihnen an was sie mal waren.
    Werde mich morgen früh auf den Weg Richtung Georgien machen,in der Hoffnung auf ein bisschen mehr wärme,die Hanni ist nicht so richtig Winterfest,gestern früh war es in ihr genauso kalt wie draußen, ich glaube ich habe das völlig unterschätzt,und komme ja jetzt erst mal in den Kaukasus und auch schon relativ 2400 Meter hoch und vermutlich auch kalt,fahre ja jetzt die alte Heerstrasse da Sotschi nicht möglich ist und über den Kaukasus die einzige Möglichkeit ist über Russland nach Georgien zu kommen.Finde das ganz schön anstrengend diese ganzen politischen Probleme zu verstehen da müsste ich noch oft hierher kommen und vor allem ist oder besser gesagt bei jeglichem Kontakt so er über die Alltagsflosken hinausgeht Thema.Die Gastfreundschaft hier in Russland ist jedoch überwältigend.
    Von Anap zumindest die ersten 100 km eine andere Route als auf der Hinfahrt und es war eine sehr schöne,leicht hügelige Strecke,kurz vor Krasnadar,irgendwie hat es mir hinten links die ganzen Radbolzen abgefräst der Reifen hat gewackelt wie ein Kuhschwantz,sah aber Gott sei Dank schlimmer aus als es war,hatte zum Glück 5Stück als Ersatz dabei,und jetzt auch 5drauf aber einer fehlt und genau so die Felge ist gerissen und beides in Russland nicht zu bekommen,na ja netter Russe hielt an,paar mal telefoniert zu einem Typ gefahren,war ja inzwischen schon dunkel( hab übrigens 2Stunden Vorsprung und kurz nach 5ist es hier Nacht) und da heute hier Feiertag ist will er mir die Bolzen bis morgen Abend machen,mit der Felge muss ich mal schauen.Mein russischer Freund nahm mich noch mit zu einem anderen Freund neben dessen Grundstück (direkt am Kaban großer Fluss) stehe,der hat so ne kleine Lackier Bude, und brachte mir dann gleich zum Frühstück eine gute Flasche Selbstgebranntes nicht zum gleich trinken eher als Gastgeschenk, und zum Mittag hatte SeineMutter für die ganze Belegschaft gekocht und es gab leckere Fischsuppe und natürlich auch die Frage ob wir deutschen die russischen kriegsgräber fürsorglich pflegen ,wie schon gesagt,Deutschland ist für fast alle die ich getroffen habe ein fremdes Land und was ich so mitbekommen habe wird auch nicht wirklich viel positives von und über uns in den Medien verbreitet,es ist schon schwer für mich ..aber gut,mir geht es ja anders rum genau so,und man kann die Menschen die hier leben nicht mit den Russen vergleichen die mit viel Geld bei uns unterwegs sind, aber ich denke der großteil ist nicht anders als du und ich,gleiche Sorgen,gleiche Probleme und arbeiten genauso hart für ihr auskommen und sie haben eine gewisse Herzlichkeit die uns so ein bisschen fehlt!
    Ich habe nun bis morgen Abend Zeit,werde dann meinen Bolzen bekommen und dann weiterfahren,das Wetter ist nun auch wieder reisefreundlicher .was natürlich im Moment sehr gut passt.
    Die Hanni scheint für mich als eine Art Türöffner ,es ist unglaublich wie viele Menschen anhalten und mich anquatschen,leider ist die Sprache und fast noch mehr das ABC ein Riesen Problem,und sehr wenige Russen sprechen englisch,und dem Google Übersetzer immer zu vertrauen ist manchmal auch heikel,aber gut es geht doch irgendwie .
    Gestern Abend bei meinen Gastgebern noch zum Abendbrot,selbstgemachte Bier und Schnaps und als ich heute früh aufstand war das Frühstück schon auf dem Trittbrett der Hanni,es gab Borch.Das Wetter ist hier super schön und das wohl auch noch die nächsten Tage
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  • Krasnodar, Putins Brücke, Krim, Kerc

    31 oktober 2019, Ryssland ⋅ ⛅ 7 °C

    Rostovskoye na Donu liegt genau am Anfang des großen Don Delta mit hunderten kleinen Seen, aber wie auch schon an der Donau - man braucht ein Boot. So habe ich auf der anderen Flusseite übernachtet. Von da ging es dann nach Krasnodor, ist wohl so mittelgroß und eigentlich gibt es in der ganzen Gegend hauptsächlich Landwirtschaft oder Sumpf. Erst kurz vor der Krim wurde es ein wenig hügelig. Als ich gestern Nachmittag ankam, hatte es da 22 Grad, morgens bin ich bei 11 losgefahren. Krasnodar an sich war eine nette Stadt, viele viele kleine alte Häuschen,nur leider bauen die nur noch völlig hässliche hohe Betonklötze, aber hat trotzdem Charm und ich bin recht lange durch Gässchen und Parks geschlendert. Von Krasnodar bis hierher waren knapp 300 km, die russischen Straßen sind mehr oder weniger ok. Nur heute hatte ich mal so ein 50km Stück, aber dafür waren die letzten 50 km bis zur Brücke eine völlig neue 4 spurige Schnellstraße. Nützt der Hanni nichts, aber für mich war das schon mal schön, einfach nur so dahin gleiten, wenn man sowas überhaupt zur Ruppeligkeit des Hanomags sagen könnte! Die Brücke ist ein Hochsicherheitsgebiet, LKWs werden sogar geröntgt. Es gibt keinen Parkplatz von dem man hätte das Meisterwerk würdigen können, sie ist einfach irgendwann da. Aber es ist natürlich vor allem die Eisenbahn Brücke, Eisenbahn und Straße gehen nebeneinander in selber Höhe los und dann steigt die Eisenbahn stetig bis sie ihre 80 Meter Höhe erreicht. Die Straße hingegen verläuft die ganze Zeit mehr oder weniger knapp über dem Meer, dann geht es mal relativ steil. Hanni 2. Gang,knapp über 20 auch auf diesen 80 Meter - dann Brücke steil runter, rechts das Asowsche Meer und auf der anderen Seite das Schwarze Meer. Bin dann nach Kerc und durch Zufall an diesem Platz gelandet, eigentlich fast an der Stadt, relativ hoch und mit Blick auf die Brücke. Wohl der erste Blick, entweder auf Ausgrabungen von Griechen oder Römer. Das will ich mir morgen mal ansehen, aber deshalb bin ich hier oben. Kalt und heftiger kalter Wind, aber halt auch total geiler Blick. Irgendwie freue ich mich, dass ich es doch noch hierher geschafft habe und nun hoffe ich auf Sonne, 30Grad (Ha—HA—Ha) und eine schöne Insel. So gleich zu Anfang riesen Probleme, dank der Sanktionen und der Politik. Es ist für mich nicht möglich, auf der Krim Geld abzuheben oder zu tanken oder mit der Kreditkarte irgendetwas zu bezahlen. Jetzt bin ich schon nochmals über die Brücke, 45km,um Geld abzuheben. Man kann aber leider auch nur max. 100€. Ich werde mir jetzt erst einmal überlegen, was ich weiterhin mache.Läs mer

  • Russische Gastfreundschaft.

    28 oktober 2019, Ryssland ⋅ ☀️ 14 °C

    Schon der erste Kaffee in Russland war sowohl optisch, als auch geschmacklich ein Genuss. Inzwischen weiß ich auch, dass Belgorod "weiße Stadt" bedeutet. Am nächsten Morgen habe ich dann gesucht und auch gefunden, was ich so brauchte und habe mich dann auf den Weg zur M4 gemacht. Die Strecke verläuft parallel an der Grenze lang und ich wurde bestimmt 5 mal von der Polizei angehalten. Sie waren immer nett und freundlich, aber es stehen auch überall Warntafeln von wegen Grenzbezirk. Bin dann letztendlich in Bogutschar am Don rausgekommen. Fand dann auch relativ schnell dieses Gästehaus. Das entpuppte sich zwar als Baustelle, dafür auch für 2 Nächte noch nicht einmal 10€ bezahlt und ich hatte erst mal die Möglichkeit, die Hanni an Strom anzuschließen. Na ja, der Partykeller war schon fertig und da wurde ich eingeladen. Es kam noch ein Ex-Major mit seiner Frau, der mal in Magdeburg stationiert war und ein wenig Deutsch sprach, der Vermieter, ebenfalls mit Frau. Und dann haben die aufgetischt, es war der Hammer! Unter anderem 3 Flaschen von diesem ominösen selbstgebranntem Schnaps. Deshalb bin ich auch heute noch nicht weitergefahren, es war ein netter Abend, auch wenn ich es heute teuer bezahlen musste (Kopf). Heute war hier total geiles Wetter, fühlte sich eher nach Frühling an. Und so habe ich gemütlich mal die Hanni sauber gemacht und ordentlich abgeschmiert (hatte sie wohl verdient). Jetzt gerade waren nochmals die beiden Frauen da, brachten mir Bratkartoffeln und 4 supergroße Glässer voll mit eingemachtem Gemüsse. Und tausende von Tipps, was ich mir noch alles ansehen müsste. Eine der Töchter lebt mit ihrer Familie auf der Krim, sollte hier mal wer vorbei kommen, macht Halt. Valeria spricht perfekt Englisch und Deutsch. Deshalb weiß ich auch, dass Bogutschar nach Peter "Gottes Glas" heißen sollte.
    Heute Morgen losgefahren Richtung Krim, sollte mir unterwegs noch einen Freizeitpark anschauen, war auch wirklich nett. Den hat wohl ein reicher Russe seinem Dorf geschenkt, kostet auch keinen Eintritt, ist aber auch noch nicht ganz fertig. Bleibe heute Nacht hier, hab ein schönen ruhigen Platz über der Stadt.
    Bin gerade in Rostow am Don angekommen, wollte ja mal kurz in die Stadt, aber schon 10 km davor war so ein Stress. Das wollte ich dann doch nicht mehr, hab mich dann auch noch heftig verfahren und bin mit der Hanni auf dem Gemüse-Großmarkt gelandet. Man kann sich das nicht vorstellen, fahre nun noch ein Stück weg von dieser Riesenstadt Richtung Putins Brücke.
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  • Krementschuk,Charkiw,Russland Belgord.

    24 oktober 2019, Ryssland ⋅ ☁️ 12 °C

    Die Fahrt der beiden letztenTage waren vom Fahren her eher entspannt. Obwohl... mit den Straßen werden mein Nacken und ich auf keinen Fall Frieden schließen können, da müsste viel passieren. Wettertechnisch waren die letzten 3 Tage nur Nebel, oft auch eine richtige Suppe und nasskalt. Auf dem Markt habe ich Tabak gekauft, wird vorwiegend von älteren Frauen verkauft. Nach dem 4. Versuch war’s mir schlecht. Höllisch stark, habe mir dann vom „leichten“etwas gekauft, ein Wasserglas voll für ungefähr 30 Cent, das verleitet fast zum mit dem Rauchen aufzuhören. Noch gschwind mit einem Minibusfahrer Batterie für die Hanni (Starterbatterie) gekauft und dann raus aus der Stadt und noch einen wunderschönen Platz am Dnipro zum Schlafen gefunden. Werde schon gefragt, warum ich so schnell unterwegs bin, glaube ich versuche ein wenig. dem Winter davon zu fahren. Ich komme ja demnächst auch in den Kaukasus oder muss sogar drüber. Vor allem hat sich ja auch wieder die Krim aufgetan, muss nun noch ein bisschen östlich und fahre dann an der ukrainischen Grenze lang runter nach Rostow am Dom. Die letzten Tage in der Ukraine waren einfach nur gerade Straße zwischen zwei Feldern durch, was es da für riesige Äcker gibt, und dann einen kleinen Trecker mit einem kleinen Pflug. Sieht dann meist nach Spielzeug aus, der macht das den ganzen Tag und fragt sich abends: "was hab ich heute geschafft?"
    Von Kremtschuk dann nach Charkiw, schon lange vorher gab es immer mehr Militär. Es sind wohl auch nur 150km bis zum Krieg und in Charkiw gibt es richtig viele blutjunge Soldaten. Charkiw ist eine riesengroße Stadt, war wohl auch mal Hauptstadt der Ukraine. Eine schöne alte Stadt, so gut wie keine Betonburgen. Fand es richtig nett, schöne Parks. Die gibt es fast in allen größeren Städten, sehr sehr schön und auch sehr gepflegt. Komisch fand ich nun auch, immer wenn ich jemanden gefragt habe, ob der Platz zum schlafen gut ist, gab es immer so eine Antwort, die kein gutes Haar an den Mitmenschen gelassen hat. Das war in den Ländern davor genau umgekehrt. Heute ganz zum Schluss hat mich so ein Polizist ganz schön gelinkt, abgesehen davon waren die Ukrainer sehr nette Menschen. Heute morgen zur Grenze, da stellten sich die Ukrainer nicht mehr ganz so souverän dar. Einer wollte doch glatt meine Reiseapotheke überprüfen und hat verlangt, alles zu deklarieren. Dann wurde ich von denen 3 mal für eine Ausreise kontrolliert, bei den Russen gab es mal wieder keinen Hanomag. Heißt, ich dürfte kein so großes Auto als Privatperson haben. Da ist die Sprache schon immer wieder ein Problem, aber zum Schluss, waren bestimmt fast 5 Stunden in der Kälte, bitterkalt und zugig, aber auch das fand ein Ende. So bin ich jetzt in Belgorod, riesengroß, ein Betonklotz am Anderen und nun laufe ich schon fast ne Stunde hier rum. Das Einzige sind riesige Wohnblöcke. Bin halt auch erst in der Dunkelheit hier angekommen, wollte mir hier eigentlich nur mal kurz eine Simkarte kaufen. Sonst gibt es tausend Shops in jeder Stadt und hier bisher keinen... Habe dann wenigstens einen besseren Platz fürs Auto gefunden, aber hier war es schon bei der Herfahrt so... man fährt um eine Kurve und denkt "ach du scheiße, genau das, was du da siehst brauchst du jetzt gar nicht". War nun doch noch erfolgreich, aber die Stadt an sich lohnt sich auch tagsüber nicht. Werde mich nun Richtung Auto begeben, übrigens ist es auch hier eine angespannte Situation, viel Militär und viel Polizei mit deutschen Schäferhunden...
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  • Typische ukrainische Landschaft kornkammer des Landes

    Dnipro Kremenchug

    21 oktober 2019, Ukraina ⋅ ☀️ 18 °C

    Mykolajiw,fuhr dann Nachmittags weiter,und es entwickelte sich zusehends zum Drama,die Straßen wurden immer schlechter,glaube da gab es Löcher in denen hätte ich meinen Lupo reinstellen können,war für geschätzte 50 km bis Abends unterwegs,wollte dann tanken,fahr an die falsche Säule und kam nicht mehr weg,kein Strom mehr,war ein ganz kleines Dorf und es gab überhaupt nichts ausser so ne Art Bushaltestelle an der sich jedoch 2/3geschätzt der Dorfbewohner auch die älteren ,hatten sich so ne Art unterstand gebaut,zum Tee und Kartenspiel trafen,ne kleine Feuertonne sorgte für die nötige Atmosphäre.Na am nächsten Morgen,stand ja noch an der Tanke,erstmal die Hanni durchgeschaut hat aber alles gut überstanden,dann alle Sicherungen gewechselt,na ja halben Vormittag damit verbracht irgendwelche Kontakte der Hanni sauber zu machen,und zu guter letzt,es war und ist eine der starterbatterie hat den Geist aufgegeben,muss heute mal schauen wo ich eine (eigentlich zwei da Aufbaubatterie auch völlig runter ist) Batterien herbekomme.Gestern ging es dann relativ zügig was hält die Straßen (80% sind sehr nervig,da ständig riesige Löcher,15% befahrbar und der Rest gut,aber die meisten ,selbst mit ihren Porsches und co fahren kaum mal über 70,komme also gut mit.Jetzt heute morgen hier in Kremenchuk am Dnipro angekommen,vom ersten Eindruck,der Dnipro ist sehr groß und rund hunderte kleine Inseln,die Stadt macht eher einen zweckmäßigem Betonblock kühlen Eindruck ,auch wirklich von der Substanz her einfach zweckmäßig.Aber der Fluss dafür reist es raus. So langsam möchte ich auch raus hier aus der Ukraine,ich hatte das Verhältnis Russland/Ukraine total unterschätzt,die Menschen bisher waren und sind völlig klasse,aber sobald ich sage dass ich nach Russland weiter will schlägt das fast schon in Ablehnung um,so langsam wird es vom Wetter her auch kühl,und sind jedoch fast nochmals 400 km in nördlicher Richtung ‚weiter Fotos vom Dnipro sobald die Sonne rauskommt,zur Zeit nur der englische NebelLäs mer

  • Schhwarze Meer ,Mykolajiw

    16 oktober 2019, Ukraina ⋅ ☀️ 17 °C

    Gestern früh in Odessa losgefahren,das Ziel ist jetzt erstmal aus der Ukraine raus zu fahren,Belgorod,bin jetzt in Mykolajiw,der Fluss ,gewaltig groß heißt südlicher Bug,es sind noch ca 700 km bis zur russischen Grenze.
    Hatte ja in Odessa noch einen platten Reifen,waren aber recht angenehme Tage in Odessa,war noch einen halben Tag am Stadtstrand viel auf dem Bazar,muss es einfach nochmal sagen ,Odessa ist eine sehr angenehme Stadt ,lohnt aud alle Fälle,war auch noch auf der Botschaft,es gibt tatsächlich nur 3Grenzen die Legal sind nach Russland,es bedeutet für mich einen Riesen Umweg,aber zumindest bis hierher von Odessa war die Straße ok.Gestern bin ich nur ca 60km aus Odessa rausgefahren ,wollte nochmals ans Meer,kam in einer Touristen Hochburg raus,ein Riesen Ding,und alles(außer in einigen Hotelkomplexen waren Handwerker) war absolut zu,die Menschen sind weg ,die Hunde geblieben,war echt ein bisschen gruselig und sehr skurril.Vorher erste Polizeikontrolle,kam schaute Tourist und weiter,mit englisch wird es schon dünner,was natürlich auch seine Vorteile hat,—mac Donalds mag sein wie er will ,hat aber immer WLAN und der Kaffee ist auch genießbar.ich werde nachher noch mal ein bisschen Fahren,kann die ukrainer nicht einschätzen so von wegen Russland.
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  • Kinschinau

    Schwarzes Meer/Odessa

    16 oktober 2019, Ukraina ⋅ ☀️ 19 °C

    In Kischinau war noch so ne Art Kultur/Stadtfest,völlig ungewöhnlich fand ich dies vielen Kinderstars die auf den Bühnen schon so abgebrüht ihr bestes gaben. Wollte eigentlich bis zum Fluss Nistru,na und ich nichts böses ahnen werde von einem Polizisten angehalten,war die Moldawische Ausreise,weiter fahren kein Problem Kurve,Fluss,Brücke,Panzer und Kontrolle .Einreise Autonomes Gebiet,wurde dann auch schon Dunkel,Glaube wie ich es gefahren bin war an jedem Abzweig immer schwer bewaffnete Männer. Odessa ,Schwarzes Meer ,Platz zum schlafen und dann die 192 Treppenstufen hoch in die sehr schöne gewachsene alte Stadt.Heute morgen kurz zum Fährhafen und mich nach einer Fähre nach Georgien erkundigt gibt es 2 mal wöchentlich,so wie es gerade aussieht ist es so wie ich möchte nicht möglich,die Ukrainer lassen einen wohl nicht auf die Krim ausreisen und die Georgier niemand aus Russland einreisen,gibt glaube ich nur eine Straße die alte Herrstrasse über die haben die Russen den Nachschub für ihren Georgien krieg transportiert,aber für mich wird es glaube ich sehr schwer von hier nach Russland zu kommen,Habe mich vorher in einem Hostel eingemietet,kostet 6€ kann duschen,Wäsche waschen und hab WLAN.
    Odessa ist wirklich schön und lohnt schon mal hier her zu fahren ,so man gerade in der Nähe ist,gibt auch wunderschöne Strände,hat auch schon so ein bisschen den orientalischen Flair,mir gefällt es sehr gut.sitze jetzt gerade auch in dem Hostelgarten und genieße die warme Sonne,es wird dann aber auch sehr schnell richtig kühl und gestern Abend sah man das Meer vor lauter Nebel nicht mehr.
    Morgen früh möchte ich mal zum Honorar Konsulat gehen und die mal fragen ob die etwas wissen,ach wieso muss immer alles so kompliziert sein?
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  • Moldawien und Kischinau.

    13 oktober 2019, Moldavien ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute morgen,Samstag in Moldawien eingereist,war schon Chaos pur,sind beide Grenzen direkt hintereinander,Ausreise Rumänien,Einreise Moldawien,Ausreise und Einreise Ukraine,hat mich 20€ gekostet weil ich die grüne Versicherung Karte nur als Kopie habe.Nun aber bin ich in Moldawien,Armut pur,Straßen da würde jeder offroad Fahrer Geld dafür bezahlen,ganz ganz schlimm,gibt keine Kneipen bisher,fast keine Autos aber ganz viel Elend,aber Moldawien ist mit einer der größten Weinanbauer,und was ich bisher sah sehr stark vom Klimawandel betroffen.bin jetzt in der Haupstadt Moldawiens,bin wohl der einzig Tourist,wie überhaupt ist hier absolut außer Klöstern nichts.Davon jedoch viele und alle sehr gut in Schuss,was man vom Rest des Landes nicht sagen kann,aber Kischinau gefällt mir(hab noch nicht allzuviel gesehn) bisher von den Groß Städten fast am besten. Und auch die Menschen sind sehr nett war gerade auf dem Bazar (riesig)Einkauf en und es ist alles richtig billig,werde morgen noch in Moldawien bleiben und mich dann auf den Weg nach Odessa machen,will endlich ans Schwarze Meer.Hier ist dieletzten Tage T—Shirt Wetter,richtig warm,Hanni macht immer noch was sie soll und das klasse,obwohl es gestern bei einem Schlagloch so geknallt hat ,dachte schon jetzt fällt sie auseinander,man kann sich den Straßenzustand glaube ich gar nicht so vorstellen ,aber bei uns der schlechteste Weg überhaupt(fällt kein Vergleich ein)ist hier noch immer eine super Straße,bin hier aber auch gute Straßen ,nicht viel,gefahrenLäs mer

  • Donaudelta

    11 oktober 2019, Rumänien ⋅ ⛅ 14 °C

    Braila,praktisch das Tor zum Delta ,eine super hässliche Stadt,genauso stelle ich mir sterbende Städte vor,nichts de s do trotz ein netter Abend und ein schöner Schlafplätze am Donauufer, und super Wetter und so da ich gerade mal hier bin ,entschloss ich mich doch mal in das Delta reingefahren,das war schon schwer,überall alles mit mindestens 250 cm hoher Schilf ,Wasser läs st sich nur erahnen. Na ja wurde dann von einem Typ angesprochen und eingeladen zum Abendessen und es war gigantisch,wohl alles was das Delta so zu bieten hat,war ein sehr entspannter Abend .Es stellte sich dabei heraus dass sein Vorgärtchen mal ein Campingplatz werden soll,ich musste 10€ für tolles Essen und schlafen bezahlen.Er hat mir dann auch für heute morgen einen Trip ins Delta verschafft,so bin ich noch 2 1/2 Std.durchs Delta geschippert und das war klasse.inzwischen wollte ich ja schon in Ukraine sein,aber kam zur Fähre—die gibts seit 2 Monaten nicht mehr,ca 120 km Umweg über bessere Feldwege,nun steh ich schon solange ich schreibe bei der Fähre nach Galati an werde danach mal ein kleines Päuschen machen und schauen dass ich nochmals ins Netz kann,ab Ukraine wird TEL.tc richtig teuer.Bin mir auch nicht ganz sicher und die Karte gibt auch nicht wirklich was her aber die Straße führt durch Moltaw,na werde es ja erleben,mit der Fähre Fähre n ist schon auch ein besonderes Erlebnis.Läs mer

  • Frühstück verschlafen.

    9 oktober 2019, Rumänien ⋅ ⛅ 15 °C

    Mitternacht war ,mir dann doch noch zu kalt,Als ich kam war alles vorbei,ist aber ein schönes kleines Schlösschen,richtig urig und gemütlich,der rumänische König hat da wohl bis zu seiner Vertreibung gewohnt,denke in der Saison ist das mit Neu Schwanstein zu vergleichen,aber wirklich sehr schön,auch rundherrum,habe den gestrigen Tag so mehr oder weniger vergammelt und das war auch gut.Heute morgen musste die Hanni anständig klettern und es war eine Traumhaft schöne Strecke,jedoch raus aus den Bergen und eine riesige flache Ebene wohl die rumänische Kornkammer und da auch eher langweilig zum durchfahren,dachte ja eh ich brauche bis hierher einen Tag länger,bin jetzt in Braila und stehe direkt am Donauufer,die ist hier schon ganz schön gigantischen ,viele Nebenarme.Vor allem das Wetter,hatte es beim aufstehen nur 3* so sind es hier 23*und ich hab noch die winterklammotten an,Platz finden war diesmal völlig unproblematisch,hab am Ortseingang ein paar Polizisten gefragt und die brachten mich dann hierher,laufe nachher mal ins Städtchen (500 Meter).Hoffe ich werde nicht bereuen Bukarest links liegen gelassen zu haben,waren vorher nur knapp 60 km entfernt,so jetzt werde ich mir mal das letzte Tschechische Bier aufmachen und auf den Sommer anstoßen.....Läs mer

  • Auf der suche nach dem Grafen.

    7 oktober 2019, Rumänien ⋅ ⛅ 4 °C

    Also,in Sibiu gab es auch keinen Campingplatz obwohl das Navi etwas anderes sagt,aber durch die Suche schon die halbe Stadt kennen gelernt,aber es gibt keinen,fuhr dann ca 10 km raus und da gab es den Campingplatz Ananas,sehr kleiner aber schöner Platz und auch alles funktioniert klasse,ist zwar schon zu,aber man kann drauf und am nächsten morgen kam der Besitzer Geld einziehen.Auto und was dazu gehört,vor allem Batterie,da hatte sich einfach nur was losgewickelt und so wie es bis heute aussieht war dies wohl der Grund.Noch ne kleine Dorfrunde und schon hatte ich nen Terrier am Schienbein,zum Glück hatte der einen Maulkorb!Abends dann mit einem Motorrad Freak der Rumänien nur abseits der Stassen durchfährt,ein Paar Bierchen und da wurde es schon richtig kalt,nächsten Morgen regen,aber die Berge waren eingepudert.Dann nach Sibiu,ein bisschen durch die sehr nette beschauliche Altstadt geschlendert.,weiter nachBrasov.Beide Städte wurden im Krieg verschont,und das macht sie schon reizvoll.Dann dachte ich wenn schon den schon und gab Schloss Bran im Navi ein,waren nur 60 km/h,wo ich raus kam war Covasna, die hatte in ihrem Kurpark irgend ein s........wieder das Schloss eingegeben,dies mal war es die Marienburg,ich war der einzige der nach Abschluss des Wiederaufbaus diese Ding angeschaut hat,na und sehr spät,war schon dunkel endlich stehe ich am Fuß von Schloss Bran,und werde dort morgen früh mit dem Grafen Dracula frühstücken.Heute Nacht ist Schnee angesagt.Läs mer

  • Rumänien

    5 oktober 2019, Rumänien ⋅ ☁️ 8 °C

    Gestern morgen in Rumänien angekommen,hatte die Nacht noch in der Nähe Szegedin vor einem Campingplatz,der leider schon zu hatte,übernachtet.Wollte duschen und auch nach meiner Batterie schauen,hatte keinen Strom mehr.Bin über Nadlac nach Rumänien und dann bis Deva gefahren,und dann gäbe da ein Badeland,hab dann erst einmal richtig gewässert,Sauna(mit Badehose), Klasse.Heute früh noch oben auf der Burg und dann nach Sibiu gefahren,es sollte da auch einen Campingplatz geben der musste jedoch dem Hilton weichen,nun bin ich ca 15 km außerhalb auf einem Platz,Alles an der Hanni und Batterie nachgeschaut ,jetzt läd die gute Batterie am Ladegerät und dann wird sich zeigen ob sie kaputt ist.
    Dachte mir ich stell euch auch mal das Wichtigste,die Hanni vor,
    Bj.1967
    2730 Umdrehungen
    51Kw
    4200 ZgG
    So.KFZ Wohnmobil
    Gute Reisegeschwindigkeit 72,an Bergen auch mal langsamer,aber Sie läuft Super.
    Nach Bukarest werde ich wohl nicht fahren,wohl eher mal zum Testen die 7c(Hallo Motorradfahrer)oder in die Republik Moldau,dann leider kein Donaudelta.na ja hab ja bis morgen Zeit.
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  • Da sieht man doch wie wichtig eine cigarette sein kann dass die sogar auf der Spitze eines Kirchturm

    Budapest

    3 oktober 2019, Ungern ⋅ ⛅ 15 °C

    Gestern so viel Mühe gegeben und wo ist es —in den Weiten des Netzes. Hinter mir liegen 2 Tage Budapest,die Fahrt von Bratislavas nach Budapest war mehr oder weniger entspannt,vielleicht sind die Autobahnen gut befahrbar,die Nebenstraßen sind es nicht immer und so hab ich für die letzten 20 km doch ne Stunde gebraucht.Budapest ist auch nicht unbedingt Wohnmobil freundlich,bin schon fast auf einen Campingplatz gefahren,und hab dann zum Glück noch ein kuscheliges Plätzchen in Stadt nähe(mit dem Fahrrad 5Minuten ).gefunden.Der Tag war auch vom Wetter her super und soo hab ich mit dem Rad die Stadt erkundet,erst dachte ich na ja aber inzwischen find ich Budapest richtig gut,gestern Abend ging nun noch die Gasflasche zur Neige,hatte ja gehofft ,dies ist kein Problem,aber ist es doch,hier gibt es überwiegend Aluflaschen,und ich dachte ich kann meine einfach auffüllen lassen.
    Bin nun heute morgen aufgebrochen um nach Bukarest zu fahren und sitze nun hier in Hödmezövasarhelyi,kann das jemand aussprechen,und trinke hier einen Cafe(WLAN). Will hier auch noch mal nach Gas gucken da aufsteht ohne Kaffee ein Supergau ist,vielleicht fahre ich auch noch bis Rumänien,im Gegensatz zu Budapest ist es hier merklich kühler,aber gerade kämpft die Sonne ein bisschen mit den Wolken.Die fahrt hierher war strassentechnisch sehr angenehm und so gut wie gar kein Verkehr,landschaftlich dachte ich so an ungarische Pusta?ja zumindest sah es oft wie Steppe aus.
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  • Ungarn

    2 oktober 2019, Ungern ⋅ ⛅ 23 °C

    Bin gestern in Ungarn angekommen,hatte einen schönen Platz neben einer kleinen Kapelle gesucht und dachte ,dass es da einigermaßen ruhig ist.was der Abend auch war,jedoch am nächsten Morgen kam um 7 das erste Auto.Ging immer so weiter da gab es wohl heiliges Wasser und die kamen mit Kanistern und Flaschen und machten sich den Kofferraum voll.Die erste Strecke nach Budapest rein war völlig doof und habe für die 90 km fast 3Stunden gebraucht.Budapest ist keine Wohnmobil freundliche Stadt,gibt auch so gut wie keine Möglichkeit direkt an die Donau zu kommen,der Fluss ist hier eher ein Kanal,nach langem Suchen aber doch noch einen sehr guten Platz gefunden,war eigentlich schon auf dem Weg zu einem Campingplatz der aber ca 15km außerhalb war,beim Platz suchen dachte ich erst schon wieder so ne hässlich Stadt,aber Budapest ist schon eine Reise wert,bei manchem muss man halt auf die andere Seite sehn.Heute morgen die Heizung mehr oder weniger gut zum laufen gebracht,noch nicht optimal aber sie tut was sie muss,aber erstmal ist es hier eh sehr angenehm warm,sogar Abends ist ein TShirt ausreichend.Habe heute auch ein bisschen Muskelkater vom Fahrrad fahren,warum mussten die auch die Burgen und Schlösser auf steile Berge bauen. Heute will ich mir die Stadt ein wenig mehr ansehen,die touristischen Angebote außen vor lassen,bin so froh ein Rad dabei zu haben.Es gibt auch so gut wie kein WLAN!Läs mer

  • Bratislava

    30 september 2019, Slovakien ⋅ ⛅ 20 °C

    Von Tábor ging’s dann doch später los erstmal nach Telc,ist eine völlig intakte Stadt aus dem Mittelalter und sehr schön in mitten märkische/böhmischer Hügeln gelegen,dann noch kurz vor der Grenze übernachtet und heute morgen dann nach Bratislava,erstmal ausgiebig geduscht und dann mit dem Fahrrad die Altstadt,alles drumrum sieht aus wie Berlin Marzahn,so im großen Ganzen mit der riesigen Donau ist es schon Ok.Heute war glaube ich der erste trockene und Wärme Tag!Läs mer

  • Tag x

    27 september 2019, Tjeckien ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute sehr wenig gefahren, und nun neben einer Gokart Bude ein Plätzchen für die Nacht und noch 2Bier und Rum dazu bekommen.Aus dem mancherorts sehr schroffen Erzgebirge wird inzwischen immer mehr ein doch recht liebliche,allerdings auch unspektakuläre,Landschaft ,viele Schlösser und fast alle in sehr gutem Zustand,viel viele Seen.Morgen soll es Richtung Bratislava gehen,fast immer an der Grenze zu Österreich lang,man könnte sich ja gschwind ein Stück Sachertorte gönnen?Läs mer

  • Und Hanni

    26 september 2019, Tyskland ⋅ ⛅ 16 °C

    Wurde dann doch wieder 12bis ich los kam,zuerst fast zögerlich und immer mehr ein gutes Gefühl für die Alte Dame.Bin hier an einem schönen See kurz hinter Leipzig.
    Heute ging es durch das Erzgebirge ,war zwar eine sehr schöne,aber auch sehr anstrengend Route,hab ja im Navi keine Autobahn und auch keine Mautstrasse,da kommen Straßen man glaubt es kaum dass diese überhaupt passierbar sind,habe ewig gebraucht.Bin erst heute Abend in Pilsen angekommen und erst mal Pils gekauft,habe bisher noch nicht all zu viel von Pilsen gesehen,aber es scheint sich auch nicht wirklich zu lohnen,jedoch das Bier ist köstlich,Hanni macht ihre Sache sehr souverän.Läs mer

  • Der zweite Tag.

    24 september 2019, Ungern ⋅ ☁️ 15 °C

    Eigentlich ging es ja bereits gestern los,wollte gschwind mit Mathias an der Hanni die hinteren Bremsen und die Heizung reparieren.Na ja wurde nichts aus dem gschwind,Bremsen gerade fast fertig,Heizung noch nicht weitergekommen,gibt die Aufgabe sobald es kühler wird,jetzt ist die Kiste fit und ich werde morgen früh Richtung Halle aufbrechen,mir geht es auch inzwischen ganz gut und ich freu mich.Möchte,da ich gerade in Beierstedt bin,noch ganz,ganz herzlich bei Norbert (hat der Hanni ihre Schönheit zurückgegeben,und natürlich Mathias ohne ihn wäre es nur ein Traum.Vielen Dank dafür.Läs mer

    Resans start
    23 september 2019