Indonesia
West Sumatra

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24 travelers at this place:

  • Day14

    Über den Wolken...

    September 9 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    ... oder auch stairways to heaven!!

    Gestern noch waren wir am größten Kratersee der Welt, dem Lake Tobo (1776 km2 und 86 km lang inkl. einer Insel die groß wie Sumatra ist) und heute beklimmten wir bereits einen der aktivsten Vulkane in Sumatra den Mt. Marapi in der Nähe der Stadt Bukittingi. 🌋 Der Marapi ist zuletzt im Mai 2018 ausgebrochen.

    Bereits um 07:30 Uhr standen wir am Fusse des Vulkans. Nach nicht wenig anstrengenden 3 1/2 Stunden und mehr als 1300 hm erreichten wir den höchsten Punkt auf 2891 m. Der Weg aufwärts ging größtenteils abenteuerlich durch den Dschungel bis zur Baumgrenze wo es dann sehr steinig wurde.

    Oben angekommen waren wir nur noch geflasht!
    Über den Wolken konnten wir direkt in den Krater sehen und hatten einen Ausblick der unbeschreiblich war! Zudem kam dazu, dass wir alleine waren! In dieser traumhaften Atmosphäre genossen wir dann unser mitgebrachtes Nasi Goreng!

    Leider gibt es auch eine Schattenseite. Für die locals ist die Besteigung des Marapi ebenso ein Highlight. Leider fehlt es hier jedoch an jeglicher Aufklärung bzgl. Müll, weswegen es auf dem Weg teilweise sehr vermüllt war!
    Könnte man durch Aufklärung tatsächlich etwas ändern? Welche Rolle spielt die Regierung? Das sind Gedanken die uns gerade sehr beschäftigen...
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  • Day21

    #4 Lernen mit Kerstin und Katrin

    September 16 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Ein nebeliger Schleier liegt über Harau Valley - ein wunderschönes Tal in Sumatra, weit weg von allem Trubel.

    Ein Schauspiel der Natur? Leider nein...

    Wie wir später erfahren, wird dieser Dunst durch die jährlich zur selben Zeit stattfindende, illegale Verbrennung des Dschungels in benachbarten Orten verursacht. Für Flächen, welche im Nachhinein dafür genutzt werden, um die ertragsreichen Bäume zur Palmöl-Produktion anzupflanzen. Nicht nur Harau Valley ist von diesen nebeligen Abgasen betroffen...in vielen Teilen Sumatras und auch weiter über die Insel hinaus wird die Sicht auf die Landschaft bedeckt oder verschwindet ganz hinter dem Dunst.

    Die Brandrodung des Dschungels zur Palmöl-Produktion - ein Thema das längst in Deutschland angekommen ist. Doch hier im wunderschönen Sumatra werden uns die tatsächlichen Ausmaße direkt vors Auge geführt. Während der Busfahrten rauschen an uns die Felder mit den Palmen vorbei und nehmen gefühlt kein Ende. Auch die von verbrannten Bäumen gekennzeichneten Lücken mitten im Dschungel tun unserem Herzen weh. Warum müssen Tiere Ihren Lebensraum verlieren? Warum wird die Natur zerstört und den Einheimischen dadurch auch das Wasser weg genommen, da die Palmen Unmengen davon benötigen? Warum lässt man es zu, dass sich sogar dadurch langfristig das Klima ändert? Viele Fragen, die einem hier durch den Kopf gehen. Das kann man doch nicht verantworten ...!? Wir versuchten mit einigen Einheimischen darüber zu reden, unter welchen keiner diese Entwicklung befürwortete. Viele von ihnen tragen auch bereits Gesichtsmasken, da die Partikel in der Luft natürlich auch sehr ungesund sind.

    Doch können wir etwas dagegen machen? Nach einigen Recherchen ist die Antwort trotz allem sehr schwierig. Palmöl ist mittlerweile in nahezu jedem Produkt enthalten und es ist viel ertragsreicher, wie zum Beispiel die Alternativen Rapsöl. Würden wir auf diese gehen, bräuchten wir nochmals um einiges mehr an Flächen, was einen noch größeren negativen Einfluss auf das Ökosystem hätte. Folgender Ausschnitt fasst dies gut zusammen:

    "Der simple Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern kann sie sogar verschlimmern“, fasst Ilka Petersen vom WWF Deutschland zusammen. „Das gilt insbesondere dann, wenn Palmöl durch Soja- oder Kokosöl ersetzt wird. Es führt daher kein Weg daran vorbei, den Anbau von Ölpflanzen ausnahmslos umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten. Gleichzeitig muss unser Bedarf drastisch gesenkt werden.“
    Quelle: https://mobil.wwf.de/2016/august/kein-palmoel-ist-auch-keine-loesung/

    Die Problematik mit dem Palmöl ist sehr facettenreich und man kann lange darüber diskutieren. Im Internet kursieren ebenso viele verschiedene Meinungen darüber. Wir möchten keine "richtige" Lösung dafür hervorheben, sondern eher zu einem bewussten Umgang mit Palmöl aufrufen.

    "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern." - Sprichwort der Xhosa

    Folgende Berichte und folgendes Video geben beispielsweise noch mal gute kompakte Infos dazu:

    Allgemeine Infos zu Palmöl:

    https://www.regenwald.org/themen/palmoel/fragen-und-antworten#start

    https://youtu.be/P_P2GcHbUw8

    Sehr gute Reportage zu dem Thema:
    https://youtu.be/gCSGD1nOyoA

    Aktuelle Infos zur Rodung:

    https://www.regenwald.org/news/9510/sumatra-und-borneo-brennen

    https://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/brandrodung-in-borneo-und-sumatra-da-liegt-was-in-der-luft-a-1287880.html

    https://mustsharenews.com/indonesia-red-sky/

     
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  • Day27

    Einfach überwältigt!!

    September 22 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Geschrieben von Kerstin:

    Manchmal passiert es doch - mir fehlen die Worte...
    Ich wollte kein großes Trara - einfach nur einen schönen Tag! Aber nun erstmal von Anfang an!

    Am 18. September sind wir mit zwei Locals Al und Ronny nach Bagus, bei Padang, gefahren. Beiden haben wir auf der Hochzeit kennengelernt. Kurzerhand sind wir spontan bereits mit ans Meer in einsame schöne Bucht gefahren. Auf dem Boot durften wir bereits einen Wahnsinns Sonnenuntergang sehen. Angekommen gab es etwas zum Essen, bevor wir wieder gemeinsam Musik machten. Dies gehört momentan zu unserem fast täglichem Ritual...

    Um kurz vor 12 hieß es dann: „Kerstin, du musst deine Augen schließen und raus gehen.“ Mein Geburtstag stand bevor. Katrin hat meine Augen zugehalten und wir sind gemeinsam zum Strand. Dort wurde im Sand eine große 31 angezündet und gesungen! Da war ich schon überwältigt!
    Dies wurde dann nochmal - wirklich komplett unerwartet - am nächsten Tag getoppt!
    Nach einem vollen Tag, haben wir Abends gemeinsam Gado Gado gekocht und wieder gemütlich Musik gemacht. Ich habe mit nichts gerechnet, bis plötzlich zu späterer Stunde gemeinsam losgesungen wurde und eine kleine Torte reingetragen wurde. So wie früher durfte ich dann die Kerzen ausblasen, während auf indonesisch gesungen worden ist! Danach ging es noch ans Meer um ein kleines Feuerwerk zu entzünden....

    Es sind nicht die Geschenke mit hohen materiellen Wert, die einem glücklich machen. Kein Geld der Welt kann solche Momente der Herzlichkeit ersetzen. Die Hilfsbereitschaft, die Zuvorkommenheit und der vorherrschende Optimismus ist wirklich toll!
    Katrin hat mir im Nachhinein erzählt, wie viel Gedanken sich die anderen gemacht haben um mich zu überraschen! Wir kannten uns gerade erst ein paar Tage! Mich flasht dies einfach nur!

    Natürlich haben wieder ein paar visuelle Eindrücke :)
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  • Day16

    Bukittinggi (Sumatra)

    September 20, 2017 in Indonesia ⋅ ☀️ 16 °C

    In de stad zelf viel niet veel te beleven, maar de omgeving was prachtig. Met de scooter cruisden we 3 volle dagen langs eindeloze rijstvelden, gigantische meren en diepe valleien. We bezochten ook een paleis in de typische stijl van de Minangkabau en de Rafflesia, de grootste bloem ter wereld.

  • Nov25

    Rimba Ecolodge

    November 25, 2018 in Indonesia

    Nous avons trouvé le paradis!
    Il est situé au Rimba Ecolodge chez Nadège & Reno, couple franco-indonésien avec leur magnifique petite fille Inéa, qui ont construit des bungalows sur une plage uniquement accessible par bateau.

    Nous avons décidé d'y rester 6 nuits tellement nous nous y sentons bien. Nous avons les pieds dans l'océan indien et la jungle est juste derrière nous.
    Nous passons nos journées à faire du snorkelling, du beach volley, de la slackline, de la pirogue, lire, bronzer, dormir dans un hamac...
    Nous avons même la chance de voir, dans la jungle, une rafflesia, fleur la plus grande du monde et croisons une tortue lors d'un snorkelling dans la baie.
    Nous mangeons les délicieux poissons pêchés le jour même. Le coucher de soleil juste devant notre porte est incroyable.

    Ici, la vie est belle.
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  • Day23

    Die Hochzeitseinladung!

    September 18 in Indonesia ⋅ ⛅ 22 °C

    Wo Pläne enden fangen Abenteuer an! ⛰

    Davon können wir ein Lied singen... Es war das erste Mal, dass wir einen Plan machten (Aufgrund Visa Themen usw.) Doch dann kamen wir ins wunderschönen Haurau Valley, wo sich unser Plan ca. 3 mal änderte. Statt ursprünglich einer geplanten Nacht blieben wir dann ganze 6 Nächte.
    Ein Grund war die Einladung zu einer Hochzeit. Da mussten wir natürlich zusagen! Die Hochzeiten werden hier in den Dörfern noch sehr traditionell gefeiert. Bereits am Tag zuvor 6 Uhr morgens trifft sich das ganze Dorf um gemeinsam für geschätzte 700 Gäste zu kochen. Dies gleicht, um es in Neudeutsch zu sagen, einem großen Social Event. Die Essen werden alle über großen Feuer zubereitet. Auch wir konnten etwas helfen. So rührte ich eine riesen Pfanne Gulasch (für das Nationalgericht Randung) um, als auch haben wir gemeinsam Kokos ausgepresst. Es war sehr faszinierend zu sehen, wie hier der Zusammenhalt im ganzen Dorf ist.

    Am nächsten Tag schien morgens alles sehr entspannt. Wir hätten eher ein gestresstes Brautpaar und Familie erwartet. Wir fuhren zu dem Haus, wo der Vater des Bräutigams aufwuchs. Traditionell wird hier das Brautpaar geschmickt und angezogen, bevor es dann mit einem Zug und etwas Musik in Richtung dem aktuellen Wohnort der Bräutigam Eltern ging. Hier wird traditionell die Hochzeit gefeiert und hier wurde am vorherigen Tag auch fleißig gekocht.

    Es ist dann nicht wie bei uns, dass alle Gäste den ganzen Tag hier sind, sondern diese kommen über den Tag verteilt, Essen etwas, gratulieren dem Brautpaar und gehen wieder. Das Brautpaar sitzt den ganzen Tag in einem wunderschön dekorierten Raum und wartet auf die Gäste, die zum gratulieren und fotografieren kommen. Man kann sich vorstellen wie anstrengend dies ist.

    Abends war dann Karaoke und etwas Tanzen angesagt. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen auch zu tanzen 👯 .

    Und man kann es sich fast nicht vorstellen, dass die die Feier ohne Alkohol war.

    Katrin wurde an dem Tag auch kurzerhand zur Assistentin eines Fotografen ernannt. Beide waren dann voll in Ihrem Element!

    Für uns war dies mal wieder eine einzigartige tolle Erfahrung! Wir können uns sehr glücklich schätzen!

    Wir habe euch noch ein paar weitere Eindrücke vom Harau Valley angehängt. Ganz getreu dem Motto „Bilder sagen mehr als Tausend Worte“.
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  • Dec6

    Le riz, c'est la vie!

    December 6, 2018 in Indonesia

    Qui dit Asie dit riz!
    Le féculent le plus présent de la cuisine asiatique est à toutes les sauces dans nos assiettes: matin, midi, soir et nous en raffollons (enfin surtout Mathias...).

    Hier matin, après avoir avalé un bol de riz, nous sommes partis visiter les rizières qui nous entourent afin de comprendre comment les petits grains blancs arrivent dans nos assiettes.

    La première chose que nous constatons c'est que nous allons avoir les pieds dans l'eau toute la journée. Il n'y a pas de sol sec et stable dans une rizière, seulement de l'eau et de la boue. A nous de trouver notre équilibre à chaque pas pour ne pas terminer dans l'eau. Lorsque nous y parvenons, nous pouvons redresser la tête et admirer ces étendues remplies de différentes teintes de vert, c'est magnifique.

    En nous promenant, notre guide nous donne des explications sur comment le riz est planté, récolté et traité: 
    1. Les jeunes pousses de riz sont plantées sur un petit périmètre le temps qu'elles poussent d'environ 20 cm.
    2.Le plant de riz est ensuite re-planté sur un plus grand périmètre pour qu'il puisse grandir correctement. La poussée dure deux mois. Au troisième mois, les plants deviennent jaunes et les épis de riz s'affaissent : les grains sont lourds, ils sont donc prêts à être récolter.
    3. Le plant de riz est coupé pour être récolté.
    4. Il est ensuite séché. Une fois sec, les grains de riz sont séparés des pieds grâce à une machine magique.
    5. Les grains de riz sont ensuite étalés dehors pour qu'ils séchent encore.
    6.Une fois secs, ils sont passés dans une autre machine magique qui les écossent.
    7. Le riz peut ensuite être mangé à volonté avec les aliments de votre choix!

    Pour résumer: derrière les kilos de riz qui arrivent dans nos assiettes, il y a du travail, du temps, de la sueur et beaucoup d'eau !
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  • Dec5

    La Vallée d'Harau

    December 5, 2018 in Indonesia

    Dernier arrêt dans la campagne de Sumatra: la belle vallée d'Harau.

    Nous restons 4 nuits au Abdi Homestay, dans un bungalow au bord des rizières et étangs de lotus, et au pied d'une spectaculaire falaise avec une cascade.

    Pendant notre séjour, nous nous promenons dans la vallée avec notre jeune guide Rinal. Il nous emmène en tuk-tuk voir les différents métiers de la vallée: notamment les fabriquants de cassonade, de chips de riz (Marion se fait un plaisir d'y goûter) et évidemment le riz avec ses différentes étapes avant la consommation (là, c'est Mathias qui est ravi).

    Un matin, nous grimpons dans la jungle (la reprise de la randonnée avec cette chaleur est sportive) pour accéder à un plateau donnant une vue d'ensemble sur la vallée. Nous accèdons aussi à des grottes créées par la chutes d'énormes rochers.

    Ici la vie est calme, il y a peu de touristes, encore moins en cette saison. Nous continuons donc à nous reposer et à bien manger (et le vivons bien!).
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  • Dec2

    Bukittinggi

    December 2, 2018 in Indonesia

    Bukittinggi est une ville dominée par 3 volcans dont un actif. Nous nous y sommes arrêtés 3 jours dans l'optique de faire son ascension mais la météo ne l'a pas permis.

    Heureusement, nous avons réservé un ecolodge à l'extérieur de la ville, très bruyante avec sa circulation incessante et les très nombreuses mosquées, et pouvons profiter du calme et de la vue sur les rizières dans le canyon.

    Nous en profitons également pour aller à pied visiter un village artisanal à côté qui est spécialisé en orfèvrerie. Les artisans sont particulièrement doués et fabriquent des bijoux et objets très compliqués en argent «brodé» (mais un peu trop kitsch à notre goût).
    À la tombée de la nuit, nous pouvons observer les renards volants, chauve-souris géantes frugivores, qui passent par centaines dans le canyon. C'est impressionnant à quel point elles sont grandes!

    Ici, comme partout où nous sommes allés en Indonésie, nous sommes des vraies stars! Il n'est pas rare que des passants nous demandent de faire un selfie avec nous. Il y a même un policier qui a posté sur Facebook une photo avec nous, intitulée «Best friends!». Mais pas d'inquiétude, malgré notre nouvelle célébrité, nous n'avons pas pris la grosse tête!
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  • Day7

    Sumatra Rain ⛆

    August 15, 2017 in Indonesia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir am gestrigen Tag Sumatra auf vier Rädern erkundeten, ging es heute auf dem Motorroller durchs Land. Die grobe Startzeit war 9:30, Melanie und Ali kamen vorbei, um uns abzuholen. Zu unserer Überraschung war seine alte Vespa vollgepackt mit zwei Rucksäcken. Wozu? Denn der Plan war, in das etwa 40km entfernte Harau Valley zu fahren,  im Anschluss am See Singkarak Halt zu machen und am Abend nach Bukittinggi zurückzukehren. Bei einem ersten kurzen Regenstop haben wir erfahren, dass die beiden planen, im Harau Vally zu übernachten und die nächsten Tage (oder Wochen?) zusammen unterwegs zu sein. Ali war aber der Meinung, dass es für uns kein Problem sei, allein zurückzufahren. Unsere Roller-Tour ging primär auf der Hauptstraße entlang. Die Fahrt verlief recht entspannt, was zum Einem an der alten Vespa von Ali lag (durchschnittlich 30 km/h) und zum Anderen am Verkehr. Außerdem kam der eine oder andere Regenschauer dazwischen. Wir waren natürlich mit Regenjacke und Cape für - dachten wir! - alles gerüstet. Melanie meinte, wir sehen auf dem Roller mit den zwei im Wind flatterte Caps aus, wie zwei große Fledermäuse.
    Nach einem längeren Stop in einem Café ging es auf die letzte Etappe. Sandra zückte immer häufiger das Handy oder die GoPro, um Bilder zu machen. Die Landschaft um uns herum wurde immer bergiger. Gegen 13 Uhr erreichten wir das Tal, welches von einem großen Wasserfall eröffnet wird. Wir gehen einen schmalen Weg hinauf zu einem Aussichtspunkt - der Ausblick 👍. Nach ausgedehnter Fotosession fahren wir ein kurzes Stück zurück in ein kleines Bungalowdorf, was ein Freund von Ali betreibt. Wir trinken Tee, essen ein paar Früchte und genießen die angenehme Atmosphäre. Da Melanie und Ali hier übernachten möchten, sind wir von nun an auf uns allein gestellt. Da wir alles sehr ruhig angehen lassen haben, reicht die Zeit leider nicht mehr, um den See bei Tageslicht zu erreichen. Also fahren wir etwas weiter in das traumhaft schöne Tal hinein, der Weg wird immer schlechter bis er irgendwann in einen morastigen Schlamm-Pfad endet. Was jetzt?
    Mit dem Motorroller kommen wir nicht weiter. Also entscheiden wir uns, in Richtung des ca. 90km entfernten Sees zu fahren. Fahrzeit laut Ali: 2,5 Stunden. Eine Weile fahren wir auf der chaotishen Hauptstraße entlang, bis wir irgendwann auf ein kleine schmale Seitenstraße abbiegen. Hier ist man mit dem Roller der King, da zwei Autos oftmals nur mit Mühe und Not aneinander vorbei kommen. Fasziniert von der tollen Landschaft müssen wir einige Male anhalten. Eine Bilderbuchaussicht von Reisterassen folgt der nächsten. Atemberaubend! Um nicht ständig anhalten zu müssen gehen wir gleich zum Bewegtbild via GoPro über. Irgendwann stellen wir fest, dass wir falsch gefahren sind, unsere Navi-App kennt den Weg nicht, egal. Wir fahren weiter. Es geht immer steiler bergauf, irgendwann geht die Straße in einen Weg über, der Weg in eine ausgewaschene Schotter - Matsch-Piste. Solange der Roller mitmacht fahren wir. Wir überqueren eine Art Pass. Auf der anderen Seite geht es den schroffen Weg wieder runter. Nach einem unspektakulären Sturz hoffen wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf eine Straße zu stoßen. Geschafft!  Als es gegen 18:30 dunkel wird, suchen wir uns den kürzesten Rückweg. Wir sind ca. 60 km von unserer Unterkunft entfernt. Mit dem Roller brauchen wir ca. 90min, da wir noch einmal über einen Berg müssen. Nach dem Berg sollten wir auf eine größere Straße stoßen. Doch wir finden sie nicht. Wir fragen bei Einheimischen nach. Sie alle schicken uns zurück. Sind wir falsch gefahren? Offensichtlich. Da wir unserer bescheidenen Navi-App (OsMand) nicht mehr trauen, fragen wir nun ständig nach dem Weg. Zu allem Überfluss müssen wir noch tanken. Auf den kleinen Straßen gibt es allerdings keine Tankstellen sondern meist nur Benzin in Flaschen oder kleine, selbsgebaute Tankstellen. An so einer halten wir an, man sagt uns, dass es noch 30km nach Bukittinggi sind. Zum Glück! Denn es regnet immer mal wieder. Nicht besonders kräftig, aber unsere Stimmung wird dadurch auch nicht besser. Wir fahren und fahren, hoffen auf ein Schild oder irgendetwas, was uns einen Anhaltspunkte gibt, wann wir da sind. Immer wieder halten wir, um nachzufragen, ob wir noch richtig sind. Der Regen wird stärker. Nach einer gefühlten Ewigkeit müssen wir anhalten, um uns ein wenig zu bewegen. Uns tut alles weh. Seit 3 Stunden sitzen wir nur auf dem Roller. Hinzu kommt, dass man im Dunkeln und bei regenasser Fahrbahn die rießigen Schlaglöcher und Unebenheiten nicht rechtzeitig sieht. Und davon gibt's ne Menge.
    Endlich geht meine Google Offline-Karte. Und oh scheiße, noch 50min fahrt!!! Wieso? Wir hätten schon lange zu Hause sein müssen. Egal. Wir müssen weiter. Zu allem Überfluss ist mein Handy fast leer und die Powerbank lädt in der Unterkunft. Also merke ich mir, wie weit wir zur nächsten Kreuzung fahren müssen und schaue dann wieder nach. Der Regen wird immer stärker. Zu unserer Überraschung kommen uns in der Dunkelheit plötzlich einige Stellen bekannt vor. Irgendwie haben wir es geschafft, wieder auf der großen Straße zu landen, die wir bereits am Morgen gefahren sind. Hä??? Da es jetzt aus Eimern schüttet und wir eh schon nass sind, hol ich alles aus dem Roller raus, um endlich nach Hause zu kommen. Ich frage Sandra, ob alles in Ordnung ist. Sie antwortet: "Ich atme einfach nur"
    Nach weiteren 30 min hat der Horror ein Ende.  21:30 Uhr erreichen wir klatschnass und frierend unsere Unterkunft. Sandras Wanderschuhe sind total durch. Socken und Einlagen kann man richtiggehend auswringen. Der Hausherr fragt uns, ob er das warme Wasser anstellen soll. Unbedingt. Nach einer lauwarmen Duschen knurrt uns der Magen. Wir haben heute noch nichts richtiges gegessen. Irgendwie probieren wir nachzufragen, ob sie vielleicht noch etwas zu essen für uns haben. Er sagt irgendetwas und verschwindet dann mit dem Roller. Das wollten wir eigentlich nicht. Nach 30min kommt er mit einer Art Bananenkuchen zurück. Nichts herzhaftes aber sehr lecker. Wir sind ihm unendlich dankbar. Da all unsere Sachen Nass sind, entschließen wir uns morgen zeitigen aufzustehen, um alles zusammen zu packen, denn um 14.45uhr geht unser Flug zurück nach Jakarta. Aber jetzt möchten wir einfach nur schlafen...
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You might also know this place by the following names:

Provinsi Sumatera Barat, Sumatera Barat, West Sumatra, سومطرة غرب, Länsi-Sumatra, Sumatra occidental, Sumatra Barat, West-Sumatra, Sumatra Zachodnia, Tây Sumatera

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