Indonesia
West Sumatra

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20 travelers at this place:

  • Day16

    Bukittinggi (Sumatra)

    September 20, 2017 in Indonesia

    In de stad zelf viel niet veel te beleven, maar de omgeving was prachtig. Met de scooter cruisden we 3 volle dagen langs eindeloze rijstvelden, gigantische meren en diepe valleien. We bezochten ook een paleis in de typische stijl van de Minangkabau en de Rafflesia, de grootste bloem ter wereld.

  • Day78

    Canyon und Cooking-Lesson

    January 14, 2017 in Indonesia

    Hüt simmer mitme Local-Guide zfuess zum Canyon vo Bukkitingi gloffe. Det hemmer zerscht ganz lang de herzige Äffli zueglueget🙉 und sind denn die japanische Höhlene vom 2. Weltchrieg go aaluege.
    Nachdem simmer no öppe 2 Stund durd Riisfelder und Dörfli i de Region gloffe.

    Am Namitag hemmer denn bim dem Guide und sinere Frau chöne id Chochstund.😊 zeme hemmer denn öppe 8 verschiedeni Sache kochet.🤗 Und au gesse😊.

    Zum Abschluss vom Tag simmer ines herzigs Kaffi mit Live- Band! De Rob, oise Englischi Tourkolleg het rekordmässig Biert trunke, was denn recht lustig gsii isch für alli andere 😂 und de Alans, oise tolli Tourguide isch grad no selber uf d Bühni go singe! D Nic wo suuper singt het sich leider nid uf d Bühni getraut, het aber am Schluss na es Privatständli mitem Alans zämme und Gittare gsunge! Meega schön :) (de Jan und ich hend di andere mit oisem Gsang verschohnt 😂)

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    Today we visited the Canyon in Bukkitingi, together with a local guide. We came across about a dozen monkeys🙈 and watched them for a while.
    When we finally managed to get away from the monkeys, we had a look at the old WW2 caves. The japanes built them here im 1942.
    After that we walked through the countryside for about 2 hours with a magnificent view over the ricefields an the little villages.

    In the afternoon we had a cooking class with the same guide and his wife.😊
    We cooked and ate about 8 dishes.😜
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  • Day80

    Padang

    January 16, 2017 in Indonesia

    Am dem Tag womer z'Padang aacho sind hemmerde Namitag "frei" gha. Mir henden aber mehrheitlich i eusem schöne Hotelzimmer verbracht, will mer so müed und fuul gsi sind.😅😁

    Am nechste Tag hemmer mit de ganze Gruppe zemme es Boot mit Guide gmietet und sind uf zwei vorglagereti Insle gfahre. Vorallem zum chli id Sunne ligge und chli z'schnorchle. 🌴☀🚣
    Es sehr entspannende Abschluss vo dem Trip.😊

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    The day we arrived in Padang we had the afternoon off. But we basically just hung around in our nice hotelroom, because we were so tired and lazy.😅😁
    The next day we chartered a little boat and drove to 2 islands off the coast. Just to lie in the sun and snorkel a bit🌴☀🚣. A very lazy finish to this intresting and funny trip.🛫
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  • Day68

    Vulkan Merapi

    January 4, 2017 in Indonesia

    Nach einem 6-Stunden-Aufstieg durch Kälte und Regen hat uns letztendlich das immer stärker werdende Unwetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ungefähr 200 Höhenmeter vor dem Gipfel in unsrem provisorischen Camp mussten wir nach einer bitterkalten Nacht schweren Herzens den Abstieg antreten.
    Merke: Laut Guide die zweitschlimmsten Wetterbedingungen seiner Karriere!

    Fazit: 24 Stunden Trip, Gipfel nicht erreicht, Sonne nicht gesehen, ALLES nass, 10 kg Wäsche, Johanna krank, Elena krank.Read more

  • Day77

    Bukkitingi

    January 13, 2017 in Indonesia

    Nach 10 stündiger Busfahrt simmer am spate Namitag in Bukkitingi aacho, hend s'züüg is Hotel tah und sind es Restaurant für de Znacht go sueche. Eusi wahl isch schrecklich gsi😂😂.
    S'Esse isch wahrschindli direkt usem Tüüfchüeler id Mikrowelle und denn halbgfroore uf eusi Teller.🤔 Naja
    Nachem Esse simmer no e 2 stündigi traditionelli tanz Uffüerig go luege und mittanze😊😉.

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    After 10 hours in the bus we finally arrived at our hotel. We then went out for dinner. Our choice was terrible😂. It seems like they put the food from the freezer into the microwave and then half-frozen onto our plates.🤔

    After that we watched a 2h traditional dance performance and even went onto the stage ourselves😉😊.
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  • Day7

    Sumatra Rain ⛆

    August 15, 2017 in Indonesia

    Nachdem wir am gestrigen Tag Sumatra auf vier Rädern erkundeten, ging es heute auf dem Motorroller durchs Land. Die grobe Startzeit war 9:30, Melanie und Ali kamen vorbei, um uns abzuholen. Zu unserer Überraschung war seine alte Vespa vollgepackt mit zwei Rucksäcken. Wozu? Denn der Plan war, in das etwa 40km entfernte Harau Valley zu fahren,  im Anschluss am See Singkarak Halt zu machen und am Abend nach Bukittinggi zurückzukehren. Bei einem ersten kurzen Regenstop haben wir erfahren, dass die beiden planen, im Harau Vally zu übernachten und die nächsten Tage (oder Wochen?) zusammen unterwegs zu sein. Ali war aber der Meinung, dass es für uns kein Problem sei, allein zurückzufahren. Unsere Roller-Tour ging primär auf der Hauptstraße entlang. Die Fahrt verlief recht entspannt, was zum Einem an der alten Vespa von Ali lag (durchschnittlich 30 km/h) und zum Anderen am Verkehr. Außerdem kam der eine oder andere Regenschauer dazwischen. Wir waren natürlich mit Regenjacke und Cape für - dachten wir! - alles gerüstet. Melanie meinte, wir sehen auf dem Roller mit den zwei im Wind flatterte Caps aus, wie zwei große Fledermäuse.
    Nach einem längeren Stop in einem Café ging es auf die letzte Etappe. Sandra zückte immer häufiger das Handy oder die GoPro, um Bilder zu machen. Die Landschaft um uns herum wurde immer bergiger. Gegen 13 Uhr erreichten wir das Tal, welches von einem großen Wasserfall eröffnet wird. Wir gehen einen schmalen Weg hinauf zu einem Aussichtspunkt - der Ausblick 👍. Nach ausgedehnter Fotosession fahren wir ein kurzes Stück zurück in ein kleines Bungalowdorf, was ein Freund von Ali betreibt. Wir trinken Tee, essen ein paar Früchte und genießen die angenehme Atmosphäre. Da Melanie und Ali hier übernachten möchten, sind wir von nun an auf uns allein gestellt. Da wir alles sehr ruhig angehen lassen haben, reicht die Zeit leider nicht mehr, um den See bei Tageslicht zu erreichen. Also fahren wir etwas weiter in das traumhaft schöne Tal hinein, der Weg wird immer schlechter bis er irgendwann in einen morastigen Schlamm-Pfad endet. Was jetzt?
    Mit dem Motorroller kommen wir nicht weiter. Also entscheiden wir uns, in Richtung des ca. 90km entfernten Sees zu fahren. Fahrzeit laut Ali: 2,5 Stunden. Eine Weile fahren wir auf der chaotishen Hauptstraße entlang, bis wir irgendwann auf ein kleine schmale Seitenstraße abbiegen. Hier ist man mit dem Roller der King, da zwei Autos oftmals nur mit Mühe und Not aneinander vorbei kommen. Fasziniert von der tollen Landschaft müssen wir einige Male anhalten. Eine Bilderbuchaussicht von Reisterassen folgt der nächsten. Atemberaubend! Um nicht ständig anhalten zu müssen gehen wir gleich zum Bewegtbild via GoPro über. Irgendwann stellen wir fest, dass wir falsch gefahren sind, unsere Navi-App kennt den Weg nicht, egal. Wir fahren weiter. Es geht immer steiler bergauf, irgendwann geht die Straße in einen Weg über, der Weg in eine ausgewaschene Schotter - Matsch-Piste. Solange der Roller mitmacht fahren wir. Wir überqueren eine Art Pass. Auf der anderen Seite geht es den schroffen Weg wieder runter. Nach einem unspektakulären Sturz hoffen wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf eine Straße zu stoßen. Geschafft!  Als es gegen 18:30 dunkel wird, suchen wir uns den kürzesten Rückweg. Wir sind ca. 60 km von unserer Unterkunft entfernt. Mit dem Roller brauchen wir ca. 90min, da wir noch einmal über einen Berg müssen. Nach dem Berg sollten wir auf eine größere Straße stoßen. Doch wir finden sie nicht. Wir fragen bei Einheimischen nach. Sie alle schicken uns zurück. Sind wir falsch gefahren? Offensichtlich. Da wir unserer bescheidenen Navi-App (OsMand) nicht mehr trauen, fragen wir nun ständig nach dem Weg. Zu allem Überfluss müssen wir noch tanken. Auf den kleinen Straßen gibt es allerdings keine Tankstellen sondern meist nur Benzin in Flaschen oder kleine, selbsgebaute Tankstellen. An so einer halten wir an, man sagt uns, dass es noch 30km nach Bukittinggi sind. Zum Glück! Denn es regnet immer mal wieder. Nicht besonders kräftig, aber unsere Stimmung wird dadurch auch nicht besser. Wir fahren und fahren, hoffen auf ein Schild oder irgendetwas, was uns einen Anhaltspunkte gibt, wann wir da sind. Immer wieder halten wir, um nachzufragen, ob wir noch richtig sind. Der Regen wird stärker. Nach einer gefühlten Ewigkeit müssen wir anhalten, um uns ein wenig zu bewegen. Uns tut alles weh. Seit 3 Stunden sitzen wir nur auf dem Roller. Hinzu kommt, dass man im Dunkeln und bei regenasser Fahrbahn die rießigen Schlaglöcher und Unebenheiten nicht rechtzeitig sieht. Und davon gibt's ne Menge.
    Endlich geht meine Google Offline-Karte. Und oh scheiße, noch 50min fahrt!!! Wieso? Wir hätten schon lange zu Hause sein müssen. Egal. Wir müssen weiter. Zu allem Überfluss ist mein Handy fast leer und die Powerbank lädt in der Unterkunft. Also merke ich mir, wie weit wir zur nächsten Kreuzung fahren müssen und schaue dann wieder nach. Der Regen wird immer stärker. Zu unserer Überraschung kommen uns in der Dunkelheit plötzlich einige Stellen bekannt vor. Irgendwie haben wir es geschafft, wieder auf der großen Straße zu landen, die wir bereits am Morgen gefahren sind. Hä??? Da es jetzt aus Eimern schüttet und wir eh schon nass sind, hol ich alles aus dem Roller raus, um endlich nach Hause zu kommen. Ich frage Sandra, ob alles in Ordnung ist. Sie antwortet: "Ich atme einfach nur"
    Nach weiteren 30 min hat der Horror ein Ende.  21:30 Uhr erreichen wir klatschnass und frierend unsere Unterkunft. Sandras Wanderschuhe sind total durch. Socken und Einlagen kann man richtiggehend auswringen. Der Hausherr fragt uns, ob er das warme Wasser anstellen soll. Unbedingt. Nach einer lauwarmen Duschen knurrt uns der Magen. Wir haben heute noch nichts richtiges gegessen. Irgendwie probieren wir nachzufragen, ob sie vielleicht noch etwas zu essen für uns haben. Er sagt irgendetwas und verschwindet dann mit dem Roller. Das wollten wir eigentlich nicht. Nach 30min kommt er mit einer Art Bananenkuchen zurück. Nichts herzhaftes aber sehr lecker. Wir sind ihm unendlich dankbar. Da all unsere Sachen Nass sind, entschließen wir uns morgen zeitigen aufzustehen, um alles zusammen zu packen, denn um 14.45uhr geht unser Flug zurück nach Jakarta. Aber jetzt möchten wir einfach nur schlafen...
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  • Day4

    Lost in Transportation

    August 12, 2017 in Indonesia

    Was für ein beschissener Tag...
    Damit wir unseren Flieger nach Sumatra nicht verpassen, sind wir um 5uhr aufgestanden. Wir waren natürlich viel zu früh da und der Flieger hatte Verspätung, 3h unnötige Warterei.
    In Pandang angekommen haben wir schnell einen Fahrer gefunden, der uns nach bukittinggi fahren wollte, er erwähnte aber nicht, dass er noch auf weitere Mitfahrer warten will, damit sich die fahrt für ihn lohnt. Also warten wir wieder. Nach einer sinnlosen Diskussion (er spricht kein einziges Wort englisch) geben wir ihm fast das doppelte, dass er endlich losfährt. Die Fahrt nimmt fast kein ende und der Typ ist unfreundlich. Er lässt uns irgendwo raus und nun müssen wir weitersehen. Über airbnb hatten wir was schönes gefunden, das in einem umgebauten landestypischen Haus ist. Allerdings hatten wir nichts gebucht, kein Adresse vorhanden, nur eine einfache Skizze. Durch Zufall treffen wir auf eine nette Englischlehrin,sie kennt die Unterkunft. Sie besorgt uns ein Taxi und gibt den Fahrer Anweisungen. Er fährt uns dahin, allerdings ist alles verschlossen und das Haus sieht anders aus als bei airbnb (Bild1) Der Taxifahrer macht uns mit Händen und Füßen begreiflich, dass er ein anderes landestypische Haus kenn (auch er spricht kein Wort englisch). Wir stimmen zu, dass er uns da hin bringt. Aber wohin eigentlich? Weiß er, dass wir primär auf der Suche nach einer Unterkunft sind? Offensichtlich nicht, denn nach 1h wilder Fahrt kommen wir bei einem ehemaligen Königspalast an (Bild 3 & 4). Schlafen kann man da nicht. Total genervt schauen wir uns zwangläufig das Gebäude an - das obligatorische "Hello Mister, can we take a photo?" fehlt natürlich nicht. Unser Taxifahrer merkt davon nichts, er ist total euphorisch (Bild 5 - nein, wir hatten kein Spaß!), dass er uns was tolles gezeigt hat - und der Palast ist auch wirklich schön. Dort treffen wir endlich wieder jemanden, der englisch spricht und unserem Taxifahrer unsere Situation erklären kann. Er empfiehlt auch, sich ein zimmer in bukittinggi zu nehmen, anstatt vor Ort ein hotel zu suchen. Also geht's die ganze blöde Strecke zurück. Als uns der Fahrer schließlich an einem billigen hotel rauslässt, ist es fast 20 Uhr. Müde und total angenervt erwartet uns ein dreckiges Zimmer, in dem man am liebsten nichts anfassen und abstellen möchte. Jetzt erstmal etwas westliche Kultur tanken und bei Pizza Hut essen. Diese Nacht kommen das erste Mal die Hüttenschlafsäcke zum Einsatz. Duschen sparen wir uns, dafür ist es zu eklig.
    Müde schlafen wir ein, um kurz nach vier von der naheliegenden Moschee geweckt zu werden. Die Muslime fangen ihren Tag früh an und lassen es alle wissen. Über eine Stunde ertönen erst von einer, dann von einer anderen Moschee in ohrenbetäubender Lautstärke Gebete durch Lautsprecher. Der krönnende Abschluss eines beschissenen Tages - das finale Stückchen Klopapier auf einem Haufen 💩, der 12. August 2017
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  • Day3

    Von Padang nach Bukittinggi...

    April 15, 2017 in Indonesia

    ...im Bus. In der Früh wurden wir vom Hotel zum KLIA gebracht und damit fingen die Hindernisse an. Erst mussten wir Übergepäck nachbezahlen, dann wurden wir in Padang nicht nur von Regen sondern auch von einem Zollbeamten begrüßt, der uns aufforderte ein Visum zu kaufen, da wir keinen Rückflug vorweisen konnten. Schlussendlich verweigerten uns noch sämtliche ATMs das Bargeld. Aber alles halb so wild, wir waren nun in Indonesien.

    Profihaft die Taxifahrer umkurvt, setzten wir uns in den Bus, zu all den Einheimischen, um nach Bukittinggi zu gelangen. Da dieser allerdings nur bei voller Besatzung fährt, durften wir noch eine dreiviertel Stunde warten bevor es losging. In Padang selbst mussten wir nochmals umsteigen und der dortige Kontrolleur war sehr geschäftstüchtig und packte den Bus voll bis auch die letzten nicht vorhandenen Sitzplätze belegt waren. Dann stieg er aus und wir fuhren los. Angehalten wurde in den 2h Fahrt nur, wenn entweder eine Straßenverkäuferin ihre Bananen an den Mann bringen oder ein Straßenkünstler seine Fähigkeiten zum Besten geben wollte.

    Kurz vor dem Zielort stellten wir fest, dass der Bus nicht das Stadtzentrum ansteuert, weshalb der letzte Abschnitt per Taxi zurück gelegt wurde. Letztendlich sind wir im Hello Guest Hotel untergekommen und sind sehr zufrieden. Direkt machten wir uns auf den Weg und besichtigten den berühmten Glockenturm (Jam Gadang), den großen Markt, den kleinen Markt und den lebende Tiere Markt. Zwischendurch erfüllten wir noch Autogramm und Foto Wünsche der Einheimischen, die wohl noch nie Weiße gesehen haben. Das liegt daran, dass hier ebenfalls ein langes Wochenende ist und viele vom Land in die "Großstadt" gekommen sind. Man kennt dies aus anderen asiatischen Ländern. Florian hat einige Köstlichkeiten getestet und eingekauft. Vielfältig, anders, lecker... Deshalb sind wir hier :)

    Zum Abschluss waren wir traditionell Essen und haben es uns auf dem Bett bequem gemacht, da es draußen wieder anfing zu regnen.
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  • Day4

    Sianok Canyon

    April 16, 2017 in Indonesia

    Trotz bequemer Betten wurden wir mehrmals von den Gebetsgesängen des Muezzin per Lautsprecher aus dem Schlaf gerissen. Wer betet bitte nachts um drei Uhr? Nach dem Frühstück ging es gestärkt zu Fuß durch den Sianok Canyon. Dafür muss man in den Panorama Park gehen, der, wie der Name schon sagt, einen tollen ersten Blick auf den Canyon gewährt. Um ins Tal zu gelangen geht durchquerten wir die Lubang Jepang Tunnel.

    Ein kleiner historischer Exkurs: Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges fielen die Japaner in Indonesien ein und verdrängten damit die Holländer. Zunächst wurden Sie von der Bevölkerung unterstützt, da diese die Schnauze voll hatten von der Kolonialmacht Holland. Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass die Japaner noch grausamer waren und die Einheimischen zu Zwangsanbau und Zwangsarbeit erniedrigten. Im Rahmen dessen wurden die Tunnel, die als Munitionslager dienten, in den Felsen gesprengt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges zogen sich die Japaner wieder zurück.

    Im Canyon erklommen wir die Great Wall Indonesiens. Sie führt zu einem kleinen Aussichtspunkt und bei gutem Wetter zu Schweißausbrüchen. Anschließend wanderten wir mehrere Stunden durch den Canyon und trafen Angler, badende Kinder, Wachhunde und Ochsen. Einen Fruchtshake am Ende hatten wir uns redlich verdient. Noch ahnten wir nichts von dem Sonnenbrand, der uns von nun an begleiten sollte.

    Abends ließen wir uns noch spontan für eine Minangkabau Tour überreden, Abfahrt morgen um neun Uhr.
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  • Day5

    Bukittinggi RESET

    August 13, 2017 in Indonesia

    Nach dem frühmorgendlichen Weckruf der Moschee ist es uns gelungen, doch noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Um 10 Uhr packen wir unsere Sachen und verlassen unser Ekelzimmer - jegliche Körperhygiene sparen wir uns (zähneputzen ausgenommen). In einem naheliegenden Café bekommen wir ein wirklich gutes kontinentales Frühstück. Während wir essen, kommen wir mit  ins Gespräch. Er emphielt uns eine Tour zu einem Kratersee mit einigen stops bei Plantagen und einheimischen Handwerkern. Wenn wir wollen, können wir gleich starten. Aber da wir am Vortag doch noch unsere Unterkunft in diesem landestypischen Haus buchen konnten, lehnen wir ab und verschieben das auf den Folgetag. Ali bietet an, uns dorthin zu fahren, damit sparen wir uns das Wirrwarr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Unsere neue Unterkunft ist echt toll. Das Zimmer ist zwar klein, aber alles ist ordentlich und der Charme des Minangkabau-Gebäudes spricht für sich. Es wirkt urig und gemütlich.
    Für den restlichen Tag leihen wir uns von unseren Unterkunftsbetreibern einen Motorroller aus und fahren zum 13km langen Ngarai-Sianok-Canyon, der sich südwestlich von Bukittinggi durch die Natur schlängelt. Ein Aussichtsturm bietet einen tollen Blick in den Canyon. Anschließend laufen wir durch den canyon auf die andere Seite. Dafür müssen wir durch ein Tunnelsystem, dass früher als Gefängnis gedient hat. Danach folgen Reisplantagen, eine wackelige Hängebrücke und etliche Stufen nach oben, bis wir auf der anderen Seite in Kota Gadang ankommen. Unterwegs sieht man immer wieder Affen, die in den Bäumen hin und her springen.
    Da es demnächst dunkel wird, machen wir uns schnell auf den Rückweg. Immer wieder fängt es an zu regnen, aber dafür haben wir zum Glück unsere Regenponchos dabei - wobei die Fahrt auf dem Motorroller damit etwas knifflig ist.
    Nun suchen wir uns erstmal ein Restaurant. Wir landen schließlich in einem Café/Restaurant, dass eher europäisches Essen serviert. Wie wir bald feststellen, wird es auch vorwiegend nur von Europäern frequentiert. Ein bisschen doof ist das schon, schließlich wollen wir uns unters Volk mischen. Nach einem ausgiebigen Essen und genügend Internetzeit (free WiFi 😊) machen wir uns auf den Rückweg. Unterwegs beginnt es richtig doll zu regnen. Einmal stellen wir uns unter, aber dennoch sind wir total durchnässt als wir in der Unterkunft ankommen. Nicht so toll, denn Bukittinggi liegt recht hoch und abends kann es schon frisch werden.
    Fazit: Ein toller Tag, der die gestrigen Ereignisse schnell vergessen lässt.
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You might also know this place by the following names:

Provinsi Sumatera Barat, Sumatera Barat, West Sumatra, سومطرة غرب, Länsi-Sumatra, Sumatra occidental, Sumatra Barat, West-Sumatra, Sumatra Zachodnia, Tây Sumatera

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