Mexico

Tequila

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5 travelers at this place:

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  • Day115

    Haben's endlich geschafft! Tequila is nur knapp zwei Stunden von Guadalajara entfernt - und ein MUSS (wenn mr Tequila mag - und au wenn net ;) )

    https://www.youtube.com/watch?v=3H6amDbAwlY

    Ich LIIIIIEBE Tequila :D Es war einfach mega genial und hätt' ich net auch noch eingekauft, zum was heimbringen, wär's sogar recht günstig gewesen :D Aber auch so.. trotz Einkauf, gar net mal so teuer, der gute Tequila hier :D
    Nachdem wir aber mit dem Bus angekommen sind, in dem's mal wieder meeega kalt war, wegen der Klimaanlage, haben wir uns im Centro des Städtchens erstmal 'ne Tequilamische machen lassen. In den 30 Pesos (ca. 1,50€), was wir pro Becher gezahlt haben, war der Becher aus Ton, Tequila, Orangen- und Grapefruitsaft, 'n Schluck Sprudel (glaub :D), kleingeschnittene Früchte (Limette und Orange und Grapefruit) und SALZ inkluiert :D
    WAS EIN SCHNÄPPCHEN :D Mussten aber, nachdem wir einen probieren durften, sagen, dass bissle weniger Salz in nächsten rein sollte :D - Die spinnen die Mexikaner!! *tocktocktock* ;)
    Dann haben wir uns eine Tour im Fässlebus abgecheckt, mit der wir dann auf die Agavenfelder fuhren, währenddessen hat uns unser Guide ein wenig dazu erzählt, was Tequila is und wo er herkommt :)
    Tequila wurde - so wie fast alle genialen Sachen - durch 'nen Unfall entdeckt :D Die ursprünglichen Einwohner hatten die Wurzel der Agave immer im Topf auf dem Feuer gekocht und den Saft dann getrunken. Es kam, wie es kommen musste und jemand hat die gute Wurzel im Wasser mehrere Tage vergessen. Probiert wurde das Wasser dann trotzdem und ja.. ihr könnt euch ja denken, was dann passierte ;D
    Tequila war aber dann früher für hauptsächlich Krieger und schwangere Frauen, die kurz vor der Entbindung waren vorgesehen, da er eine betäubende Wirkung hat und dadurch die jeweiligen Schmerzen betäuben konnte.
    Als wir zum Feld kamen, hat uns der Guide dann erzählt, worin der Unterschied zwischen Mezcal und Tequila liegt und wie die Agave verarbeitet werden kann.
    Also es gibt verschiedene Arten der Agave. Die zwei großen Übergruppen sind grüne Agave und blaue Agave (Agave verde y Agave azul), die blaue wird für den Tequila verwendet und die grüne für den Mezcal. Außerdem - das haben wir in der Destillerie nacher erfahren - gibt es nur 5 Staaten innerhalb Mexikos, in denen Tequila unter dem Namen "Tequila" hergestellt werden darf.
    Für die Herstellung von Tequila werden die Blätter abgeschnitten, nachdem die Pflanze zwischen 7 und 10 Jahren gereift ist, und die Wurzel (sogenannte "Pina" = Ananas, weil sie ein bisschen so aussieht) von Hand ausgegraben bzw. werden sie quasi gestochen. Wenn man das rohe Fleisch der Pina isst, ist das hochgiftig und man kann daran sterben. Deshalb muss sie zuerstmal gekocht werden, danach kann man - wie beim Zuckerrohr - den Zucker der Agave aus den Fasern saugen - schmeckt auf jeden Fall interessant :D.
    Für die Herstellung von 1L Tequila braucht man 7kg der Agavenwurzel, die guten haben aber bis zu 150kg. Die kleineren, schlechteren werden zu Tequila verarbeitet, der nur für die Herstellung von Cocktails verwendet wird, da dieser mit einer anderen, älteren Zubereitungstechnik verarbeitet wird und daher jedes mal einen etwas anderen Geschmack hat, und dafür auch mit Zuckerrohrbrand gestreckt wird.
    Nachdem wir dann eine kleine Stadtführung - in der wir hauptsächlich von Distillerie zu Distillerie gefahren sind - gemacht hatten sind wir in der Destillerie angekommen, wo wir unsere Führung bekommen sollten.
    Die Frau hat uns einige Dinge erzählt - die ich oben aber schon genannt habe, wir haben die Öfen gezeigt bekommen und die kleinen Pinas. Wir durften von der gekochten Agave probieren und haben gesagt bekommen, dass die "Casa Orendain" (unsere Distillerie) TÄGLICH bis zu 24.000 Liter produziert. Ziemlich viel irgendwie, wenn man bedenkt, dass sich allein in Tequila gefühlte 200 Distillerien drängen. :P
    Nach der Tour durften wir dann den 55%igen Tequila - der im Übrigen in Mexiko nicht verkauft werden darf- probieren, der nach der zweiten Stufe des Schnapsprozesses entsteht. (Der, der nach der ersten Stufe entsteht, ist so stark, dass man blind werden kann, wenn man ihn trinkt.)
    Nachdem sie uns dann einen traditionellen Trinkspruch "beigebracht" hat, den ich mir leider nicht merken konnte, weil er zu lang war :D, durften wir uns den Tequila endlich gönnen :D.
    Der hat einem richtig die Kehle runtergebrannt, aber unserer Meinung nach war er verdammt lecker!! :D
    Danach gings dann in den ersten Shop, wo wir weitere 4 Tequila probieren durften, unter anderem nochmal den 55%igen weißen, aber so wie er verkauft wird, mit Wasser verdünnt und 40%. Man hat deutlich geschmeckt, wieviel weniger stark er war. ABER immernoch lecker. :D
    Wir durften dann den braunen "reposado" und den "anejo" probieren, der aber je älter er wurde, zwar süßer geschmeckt hat aber uns auch weniger und sich auch weniger stark angefühlt hat, obwohl alle 40% haben.
    Nachdem wir dann ganz professionell etwas betüddelt waren, sind wir noch in einen anderen Shop gegangen, wo es dann auch noch Liköre aus Agave, sowie aus Rohrzucker und 3 weitere Tequilas aus dem Hause Orendain zu probieren gab. Ganz beschwingt und begeistert haben wir uns dann jeder noch ne Flasche "para llevar" (zum Mitnehmen ;) ) gegönnt und wurden dann glücklich und zufrieden zum Ausgangspunkt der Tour mit dem "Fässlebus" gefahren. Nachdem wir uns dann noch ein bisschen in der Innenstadt von Tequila umgesehen hatten, haben wir noch was gegessen, ein paar Souvenirs geshoppt und sind dann wieder im normalen Bus zurück nach Guadalajara gefahren.

    Alles in allem war's 'n mega genialer Tag, der mich noch mehr für Tequila begeistern konnte :D. Man hätte auch noch ein bisschen mehr Tequila trinken, ähm.. probieren können ;). ABER!! Auf jeden Fall 'nen Besuch wert :D
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  • Day245

    We rolled into Tequila and hunted out the Sauza Distillery for a tour. For the non-tequila drinkers this is one of the biggest brands, and the factory was a huge industrial process churning out gallons of the stuff. There was many, many tastings and driving definitively wasn't a good idea so we found a little hotel nearby.

    We had a lovely rustic pizza then mosied over to a little grunge bar where a famous cocktail had been invented. To our amazement it was full of Brits (we've only met one other group in 3 months)! There were a bunch from Leeds who run some Tequila bars back home so were here on a fact finding mission. Even more incredibly later on Guillermo Sauza, head of one the most Tequila families (along with me Jose Cuervo of course), turned up and invited us around his distillery the next day! The night continued on and got progressively messier as various bottles were emptied.

    Surprisingly the next morning we didn't feel too bad (considering) and we headed over to Mr Sauza's boutique Fortaleza distillery. We got an amazing tour of the artisan distillery, where everything is done by hand and couldn't be more different from the mass produced stuff the day before. The end product they turn out is amazing stuff, and anyone who has been put off by slammers of the cheap stuff should definitely try a neat shot of Fortaleza. Interestingly the connoisseurs drink the blanco, straight from the distillation process, and not the aged stuff that you assume is better but completely changes the taste.

    We had a lot of fun in Tequila - maybe a little too much - and decided it would be dangerous to hang around too long!
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  • Day121

    Seit Jahrtausenden wird die Agave im Gebiet des heutigen Mexiko vielfältig genutzt, und es wird vermutet, dass man bereits seit dem elften Jahrhundert auch alkoholische Getränke aus dieser hier allgegenwärtigen Pflanze herstellte. Aber erst die Kunst der Destillation, die von den Spaniern ins Land gebracht wurde, ermöglichte es, Hochprozentiges aus der Agave herzustellen.

    Der beim Brennen der Maische aus verschiedenen Teilen der Agave entstehende Schnaps wird Mezcal genannt und heute in vielen Bundesstaaten von Mexiko hergestellt. Tequila, in Mexiko neben Bier das Nationalgetränk, ist eine Sonderform des Mezcal: Er darf nur aus dem Herzen der blauen Algarve – es gibt in Mexiko über 200 verschiedene Agavenarten – hergestellt werden, die zudem in einer begrenzten Region rund um die Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco geerntet worden sein müssen.

    Der Tequila hat diese Region wohlhabend gemacht, und die gleichnamige Stadt lebt heute von ihren zahlreichen Schnapsbrennereien und dem Tourismus.
    Wir haben zwei dieser Brennereien besichtigt, darunter die größte der Welt – 200.000 Liter Schnaps täglich (!) werden bei José Cuervo produziert – und sind danach in einigen der zahlreichen gemütlichen Kneipen der prachtvollen kleinen Stadt ein bisschen versumpft ...
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You might also know this place by the following names:

Tequila

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