Myanmar
Kyaukme District

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30 travelers at this place:

  • Day162

    Abenteuer Eisenbahn

    July 17 in Myanmar

    Pünktlich um 4 Uhr morgens rollte der Zug aus dem Bahnhof Mandalay in Richtung Lashio. Nachdem wir bereits in diversen asiatischen Ländern mit dem Zug reisten, waren wir gespannt auf die burmesische Ausführung. Diese ist über ein Jahrhundert alt und stammte aus der Zeit der englischen Kolonialherrschaft. Modernisiert wurde sie seit dem Bau nie wirklich - so werden die Weichen und Signale immernoch von Menschenhand verstellt und man fragt sich, wie lange die Eisenschienen den Zug wohl noch tragen werden. Das Ticket wird übrigens noch von Hand am Bahnhofschalter ausgestellt und dies jeweils nur für den Folgetag. Für Nostalgiefans ein absolutes Highlight.

    Unsere Reise ging über das berühmte Gokteik-Viadukt nach Nawngpeng - für die 147 Kilometer brauchten wir 8 Stunden (die Durchschnittsgeschwindigkeit könnt ihr selber ausrechnen😊). Das besagte Viadukt ist an der höchsten Stelle 250 Meter über dem darunter fliessenden Fluss, knapp 700 Meter lang und ebenfalls aus dem vergangenen Jahrhundert. Angekommen in Nawngpeng besorgten wir uns gleich eine Rückfahrkarte bis nach Pyin Oo Lwin. Wir hatten also wiederrum ein paar Stunden Zeit, um die schönen Landschaften zu bestaunen und dem einheimischen Leben etwas näher zu kommen. Das Bahnfahren hier könnte man bei uns in Europa auch gut unter den Trend Entschleunigung vermarkten.🤷‍♂

    Bereits sind wir wieder auf Achse zum nächsten Erlebnis.😎
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  • Day255

    Bei den Rebellen

    March 31 in Myanmar

    Ein unabhängiger Shan Staat. Dafür kämpfen die Rebellen eigentlich. Gegen das burmesische Militär.
    Der Shan Staat war unabhängig von Burma bevor die Briten kamen und diese Unabhängigkeit wurde ihnen auch danach versprochen. Aber da der Staat reich an Bodenschätzen ist, möchte Burma/Myanmar dieses Versprechen nicht einlösen. Die Burmesen sind hier deshalb verständlicherweise nicht gern gesehen. Auch die Sprache ist komplett anders. So musste auch ich sofort lernen "Hallo" in Shan zu sagen - "me son ka".

    Der "Feind" ist das burmesische Militär, aber momentan kämpfen die nördlichen und die südlichen Rebellen gegeneinander. Jeder möchte mehr Land, mehr Territorium dazu gewinnen. Hier bei den Shan kümmert das schon niemanden mehr. Bereits 60 Jahre geht es hin und her. Und so ist es auch keine große Sache für Joy, meinen Guide, mit mir in ein Dorf zu fahren, welches jetzt eines er Hauptquartiere der Rebellen ist.

    Schon auf dem Weg dahin, kommen uns immer wieder Männer mit Maschinengewehren entgegen. Jedesmal grüßen sie uns höflich.

    Einmal treffen wir eine kleine Gruppe. Ein Mann ist in Handschellen. Mein Guide ist überrascht, es ist ein Jugendfreund von ihm. Die Rebellen werden häufig von den Eltern angerufen, wenn deren Kinder drogensüchtig werden. Heroin ist hier weit verbreitet. Es ist bekannt, dass die Rebellen da hart durchgreifen. Nach dem kalten Zwangsentzug müssen die Männer 5 Jahre lang mit den Rebellen kämpfen bevor sie wieder zurück dürfen.
    Ganz anders geht das burmesische Militär mit der Sache um. Dieses befürwortet den Drogenmissbrauch eher. So bleibt die Shanjugend gefügig und ist keine Gefahr fürs Regime.

    Im Dorf angekommen läuft zunächst alles ganz smooth. Aber als wir zum Sonnenuntergang am Tempel ankommen war es schon merkwürdig. Ein Maschinengewehr war direkt auf den Tempel ausgerichtet. Nachdem die Rebellen uns dann gesagt haben, dass wir keine Fotos machen dürfen und bitte auch den Tempelplatz verlassen sollen, wurde es selbst meinem Guide etwas mulmig zumute.

    Wir setzen uns also auf die andere Seite und plötzlich kommen die Rebellen und wollen Fotos mit mir machen. Das Maschinengewehr hab ich nicht selbst genommen, es wurde mir in die Hand gedrückt 😮

    Alles blieb nett und freundlich. Sie haben noch ein paar Fragen zu den Essensunterschieden zwischen Deutschland und Asien gestellt und irgendwann haben wir uns dann verabschieded und sind zu der netten jungen Famile in den Homestay gegangen.

    Ja, echt spannend. Es waren sogar richtig hohe Tiere dabei. Aber ein bisschen zu bunt wurde es meinem Guide dann doch. Und ich bin wohl vorerst die letzte Touristin, mit der er in dieses Dorf kommt.

    Schade für die junge Famile, bei der wir geschlafen haben. Aber gegen die Rebellen sollte man sich besser nicht auflehnen.
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  • Day256

    Happy Eastern

    April 1 in Myanmar

    Ein schönes Ostefest wünsche ich euch allen!

    Nachdem ich verstaubt von der Motorbike Tour zurück gekommen bin, freue ich mich auf klares, warmes Wasser und ein gemütliches Bett.

    Aber es war wirklich schön! Und auf der ganzen Tour kein anderer Tourist weit und breit.

  • Day257

    Mein Tourguide Joy hat eine kleine Englischschule und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte ihm heute zu helfen.
    Klar doch! Und so habe ich heute 5 verschiedene Klassen in Englisch unterrichtet. Die Kinder waren zwischen 7 und 23 Jahre alt und meist war das Level noch recht niedrig. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und die Kinder waren begeistert (wenn auch zu Anfang recht schüchtern). Für viele war es das erste mal überhaupt, dass sie mit einem Ausländer gesprochen haben.

    Zum Dank hat mich Joy zum Essen eingeladen und morgen fährt er mich zum Bahnhof 😊.

    Da er plant hier in der Zukunft ein Resort aufzumachen, ist es nicht die schlechteste Bekanntschaft, die ich machen konnte.

    Did you know: Bis 2011 war es unbezahlbar ein Handy zu besitzen. Die Simkarten kosteten zwischen 2.000 und 3.000 Dollar!
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  • Day254

    Off the beaten trek

    March 30 in Myanmar

    Alle Touristen, die es hier hoch in den Norden schaffen, stoppen fürs Trekking in Hsipaw. Alle? Nein! Eine unerschrockene junge Deutsche, steigt einfach nen Ort früher aus dem Bus aus.

    Und so kam ich heute morgen um 5h in Kyaukme an. Ein kleines, recht staubiges Örtchen im nördlichen Shan Staat. Als einzige Touristin hier, werde ich überall neugierig, aber immer freundlich beäugt.
    Natürlich möchte ich hier nicht bleiben & so suche ich mir einen Guide, um ab morgen die umliegenden Dörfer zu erkunden.

    Morgen früh geht es also mit dem Motorrad los (wahrscheinlich werde ich bequem als Copilot mitfahren).

    Das einzige Manko ist, dass ich mir die Kosten für den Guide mit niemandem teilen kann. Aber ich hoffe umso mehr, auf ein besondes Erlebnis.

    Did you know: Die Währung in Myanmar, die Myanmar Kyat, hat schon einige merkwürdige Reformen durchlebt. So wurde eine 75 kyat Note, zum 75. Geburtstag des Machthabers eingeführt (und später ohne Umtauschrecht wieder entwertet) & 45 und 90 kyat Noten gab es, da dies "Glücksnummern" sind.

    Bis November 2012 gab es keine Geldautomaten in Myanmar. Ausländische Besucher mussten also all das Geld, welches sie benötigen, mitbringen. Nur neue knitter- und rissfreie US-Dollar wurden hierbei akzeptiert.
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  • Day180

    Loa Kun Village - End of Trek

    December 3, 2015 in Myanmar

    The last three days were outstanding. Unlike previous treks, this one was almost fully dedicated to better understanding the day-to-day lives of those in rural Myanmar. Huge thank you to Omaung, my guide and interpreter, who took time off from being the village leader and chief to give me an inside experience with both Shan and Palau culture.

    Pictured: women bringing in tea leaves from the fields; one of the typically stilted bamboo homes; dry rice fieldsRead more

  • Day177

    Hsipaw, Shan State, Myanmar

    November 30, 2015 in Myanmar

    The real charm of the northern village of Hsipaw lies outside the formal city limits and in the countryside surrounding the town. In the morning, the villagers congregate in the market to offload their day's harvest and collect their earnings, then return to their land to continue their craft. This all transpires between 2:00 a.m. and 8:00 a.m.. By 9:00 the town is less active and encourages visitors to rent bicycles to explore the nearby areas; I did just that. For $1.50 I rented a mountain bike for the day and got lost on back roads that weaved in and out of small villages and farms. I found myself at a huge waterfall overlooking a valley in the morning, and around riverside communities in the afternoon. In the evening I decided to plan out a three day trek around north Shan state to interact with some of the more isolated ethnic minorities that have populated the area over the last several centuries.Read more

  • Day179

    Mun-Loi Village, Myanmar

    December 2, 2015 in Myanmar

    Day 2 of the trek was a mostly level jaunt through an elevated Palau and Shan valley. The Palau, meaning "people of the slope", mostly cultivate tea on the hillside. The Shan farm rice on terraced rice paddy fields. Both coexist peacefully despite the presence of rebels throughout the Shan state. That said, the villages do not intermarry, and doing so forces some men and women to leave their village permanently, with the exception of holidays. Pride in cultural identity is something that hasn't yet been lost among such isolation. Per usual, the children got all riled up when we entered each village. Laughing at our broken attempts at Palau, they teased us, giggled at photos of themselves, and took whatever sweets we had on hand.Read more

  • Day178

    Pankam Village, Myanmar

    December 1, 2015 in Myanmar

    Grabbed an interpreter/guide with a knowledge of Shan, Burmese, and Palau language and set off northward. Just one day trekking in Myanmar distinguished it from my former Ladakhi and Nepali treks. First, there are no daunting Himalayan Peaks staring me down. Secondly, and as one could expect, the local Burmese ethnic tribes are much less accustomed to seeing white faces. Because of this, people pop their heads out of their stilted bamboo homes to get a look. We are generally greeted with a smile and a hello in one of the local dialects ("Ming-ga-la-ba" in Burmese, "Mai-su-ka" in Shan, and "Kem-Sa" in Palau). And, for the first time in Myanmar, the food has been stellar. Stuffed on tea and pink vermicelli noodle salads, sweet potato curries, cabbage and mustard seed soups, Shan noodles, and relentless Shan and Palau hospitality, I certainly will not be losing any weight on this trek.Read more

  • Day176

    Mandalay-Hsipaw Train Journey

    November 29, 2015 in Myanmar

    Practical and popular train trip from Pyin U Lwin to Hsipaw through the Burmese countryside due to an 800 meter long, 111 meter high bridge built in 1889. I boarded early at Mandalay Station, extending the trip to around 11 hours. Luckily, my experience with 15 hour train rides in India had me seeing the ride as more enjoyable than as an encumberance. This first dose of Burmese agrarian life was a particular treat after urban Mandalay and Yangon, and the semi-desert of Bagan.Read more

You might also know this place by the following names:

Kyaukme District

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