Myanmar
Kyaukme District

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
48 travelers at this place
  • Day13

    Hsipaw Umland und Horror - Nachtbus

    September 25, 2019 in Myanmar ⋅ ☁️ 30 °C

    Der nächste Morgen begann wie gewohnt mit Frühstück, da wir aber die einzigen Gäste in Lily's Guest House zu sein schienen, wartete hier auch nicht viel auf uns außer ein leeres Buffet mit Toast und ein Glas Marmelade mit vielen kleinen Ameisen dran und drin... Das war erstmal ein wenig ernüchternd, denn das Restaurant war wie meist auf dem Dach gelegen und man hatte von der Terrasse aus einen schönen Blick über die Stadt. Hier hätten wir also gern lang gefrühstückt aber was solls - wir bekamen noch ein schnelles Omelette und eine Banane, das Marmeladenglas wurde fix abgewischt und wieder hingestellt, was soll man denn auch gegen ein paar extra Proteine einwenden :)

    Über das Hotel buchten wir uns anschließend eine Nachtbusfahrt nach Bagan (372km, 11h Fahrt...), leider gab es für diese Strecke nur "Regular" Busse und was dies heißt und was da auf uns zukommen sollte, wussten wir zum Glück in der morgentlichen Gute Laune Stimmung noch nicht...

    Den Tag wollten wir aber erstmal flexibel und spontan gestalten und somit mieteten wir zwei Roller beim nächstgelegenen " Smile" Rollerverleih, was an sich auch ehrlich gesagt längst überfällig war, denn immer alles erlaufen und vor allem in einer bergigen Gegend bei 35 Grad strengt auf die Dauer ganz schön an! Nachdem uns der gut gelaunte, lächelnde! Besitzer eine kurze Einweisung in die Handhabung und Gangschaltung gab, düsten wir freudig Richtung Westen zum Duthawadi Fluss los, um uns ein paar typische Shaan Dörfer anzuschauen.

    Myanmar ist insgesamt in 15 Verwaltungseinheiten geteilt, der Shaan Staat, worin auch Hsipaw liegt, ist hiervon der größte und umfasst ungefähr ein Viertel der Gesamtfläche des Landes. Leider gehört dieser nicht zu sichersten Orten der Welt, hier gibt es nach wie vor bewaffnete Konflikte zwischen örtlichen Rebellengruppen & dem myanmarischen Militär. Historisch bedingt, da der Staat nach wie vor Kämpfe für die Unabhängigkeit führt - Geografisch bedingt, da die Route über Lashio nach China eine der wichtigsten Güterstraßen ist & viel davon abhängt. Um aber niemand zu beunruhigen, können wir sicher sagen, dass wir davon nichts mitbekamen und auch so in den drei Tagen im Norden nie ein ungutes Gefühl hatten - ganz im Gegenteil, es war wunderschön und die Menschen freuen sich über jeden Tourist, da man aktuell wirklich spürt, dass hier die mit größte Einnahmequelle, der Tourismus, zurückgegangen ist!

    Zuerst besuchten wir standardmäßig eine kleine Pagode mit einem riesen Seerosen Teich und fuhren weiter auf kleineren off-road Wegen durch einige Dörfer bis zu einem Resort am Fluss, welches einen schönen Garten und Zugang zum Flussufer haben sollte. Generell ist Hsipaw mit seinen 54.000 Einwohnerm sehr entspannt, es ist außerhalb vom kleinen Stadtkern alles sehr weitläufig und wahnsinnig grün - wie immer :). Es war interessant auch mal aus der Nähe zu sehen, wo und wie die Menschen hier leben, wobei man schnell feststellt, dass diese auch nicht viel haben (und brauchen!?). Die meisten Häuser in den Dörfern sind aus Bambus gebaut, die Familien sind häufig sehr groß, haben viele Kinder und immer einen oder mehrere Roller vor der Tür stehen. In den Gärten unterm Sonnenschutz tummeln sich auch oft so einige Tiere, ob Hund, Katze, Schwein oder Huhn, die Hitze macht allen gleichermaßen zu schaffen. Die Luft war aber viel angenehmer als in der Stadt, da durch die Handelsstraße zwischen China und Mandalay sehr viele Lastwagen und auch viele Busse das freie Atmen extrem beschweren - wir waren froh, somit wieder von Natur umringt zu sein!

    Als nächstes wollten wir zum Nam Hu Nwe Wasserfall im Norden fahren - während wir anfangs noch ein wenig unsicher unterwegs waren und uns selbst der Mönch auf seinem Roller überholte, waren wir spätestens auf dem Highway eins mit unserem Gefährt - da mein Tacho nicht ging, kann ich nicht sagen, wie schnell wir waren (zwischen 60-70km/h!?) aber es fühlte sich schnell an - definitiv schneller als der Zug nach Hsipaw, es hat sehr viel Spaß gemacht!

    Einige Felder und hügelige Straßen weiter parkten wir unsere Roller an einer Pagode und spazierten bei prasselnder Sonne und Sonnenschirmen, die uns die Frauen am Eingang mitleidig überreichten, durch ein paar Bananenfelder zu zwei verschiedenen Wasserfällen! Es war absolut friedlich und schön, wir waren wie immer auch überall allein. Nach so viel Stadt die letzten Tage war dies die perfekte Oase, um einfach nur dazusein :)

    Da wir um 17Uhr wieder im Hotel sein mussten, fuhren wir noch weiter in den Westen der Stadt, vorbei an kleinen Pagodenfeldern, auch Little Bagan genannt, zu "Mrs. Popcorns Garden" :). Das Restaurant ist mehrfach in einigen Reiseblogs aufgetaucht und dafür bekannt, dass die meisten Zutaten auf der Speisekarte aus dem eigenen Anbau im zugehörigen Garten gewonnen werden, das Essen demnach besonders frisch ist, was wir auch definitiv gebrauchen konnten. Auch hier waren wir wieder die einzigen aber man begrüßte uns trotzdem super herzlich und somit ließen wir uns für die nächste Stunde im Bambusliegestuhl verwöhnen! Für unseren gemischten Fruchtsaft, pflückte man die Ananas 10m von uns entfernt frisch ab, der Mixer knatterte aus der Küche und 5min später hatten wir den wohl leckersten Drink seit Tagen in der Hand, eine gemischte Fruchtplatte, Chicken Curry und Teeblattsalat (typisch für Myanmar) - alles zusammen für umgerechnet nicht mal 5€, es war super lecker!

    Nachdem wir wieder den Heimweg antraten, die Rollen zurückgaben und uns auf den Weg zur Bushaltestelle machten, sollte der Tag nochmal eine Wende bekommen...es kann ja scheinbar auch nicht immer alles glatt laufen, dieser Tag muste irgendwann kommen...

    Da das Hotel unseren Bus buchte, waren wir pünktlich 17:45 an der Haltestelle, weil angeblich um 18Uhr die Abfahrt erfolgen sollte! Man nahm uns unsere Backpacks ab, setzte uns zwei Plastikstühle auf den Bürgersteig und platzierte uns dort hin! Entweder sollten wir einen tollen Blick auf die vor uns liegende, viel befahrene Straße haben oder aber die Menschen sollten sich an unserem Anblick erfreuen - keine Ahnung, es wirkte denk ich beiderseits! Also saßen wir da... eine halbe Stunde, kein Bus, eine Stunde und gefühlt 50 Busse später aber nicht unser Bus... Die Leute vom Ticket Office wussten, wo wir hinwollten aber jedes Mal wenn wir in der Ferne freudig einen Reisebus sahen, hieß es nur "not your bus" und wir sanken wieder deprimiert in unsere Stühle. 1,5 h und ein Wartebier später sollte die Erlösung kommen aber beim Anblick des Busses konnte man nicht von einer Erlösung sprechen - hier gab es keine Kissen, Decke, Wasser, Beinfreiheit...nichts! Der Bus war komplett voll, man starrte uns wie immer ungläubig an, während wir in der ersten Reihe Platz nahmen und ich mich eingepferchter als auf einem Ryanair Flug fühlte, es war nirgends Platz für irgendwas und so sollten wir 11h unterwegs sein!?
    Nach den ersten 1,5 Stunden in konstanter 90 Grad Winkel Sitzposition und schon wunden Knien vom vor uns befindlichen Kühler wurden wir plötzlich aus dem Bus geschmissen, um eine halbe Stunde Pause in einem Straßenrestaurant zu machen - in der Zeit darf auch nie jemand sitzen bleiben, es war absolut anstrengend und wuselig! Wir ergriffen die Chance, um nach Plätzen weiter hinten zu fragen und sollten dies später noch bereuen aber erstmal hieß es umziehen und endlich Beine bewegen, wenn für mich auch nicht wirklich ausstrecken aber immerhin bewegen! Die Sitze gingen natürlich auch nicht zu verstellen, weil hinter uns ca. vier Sitzreihen fehlten und der hintere Bereich vollgekracht mit Rollern, Säcken und wer weiß was Waren war. Neben Saufi saßen ein Mann, eine Frau und ihr ca. einjähriger Sohn! Als der Bus wieder anrollte, übergab sich die Frau erstmal lautstark mehrere Male in ihren Beutel! Wir wussten nicht, ob wir weinen oder lachen sollten... In ihr Röcheln stieg dann auch der kleine Junge ein, der vor Abfahrt noch die Milch leer trinken sollte und diese einige Kurven später wieder in den Gang spuckte, Saufis Bein hat er aber zum Glück verfehlt! Der Mann rotzte einige Male in seine kleine Plastiktüte und somit hatten wir das perfekte Brechtrio neben uns sitzen. Zur allgemeinen Unterhaltung sollte parallel auch ein Bollywood ähnlicher Film mit übertrieben lautem Ton dienen - natürlich hingen die Boxen auch bei uns hinten und es war einfach nur nervenaufreibend! Da die Strecke sehr viele Serpentinen beinhaltete, hörte man neben dem klapperndem Bus und dem hinter uns kämpfenden Motor so ziemlich jede Minute jemanden (hoffentlich in die Tüte) erbrechen, hier entschied auch schon mein Handyakku sich zu verabschieden, damit ich das Ganze maximal genießen konnte! Ich war heilfroh, dass es dunkel war und wir nicht den Abgrund sahen, an dem sich der Bus in Schrittgeschwindigekeit vorbeischob aber allein hier war schon klar, warum diese Fahrt auch so ewig dauert - die Straße war brechend voll mit Lastern und Bussen, es war so eng, dass man aus dem Fenster hätte die Felsen streicheln können, diese Nachtfahrt hatte nichts mit unserer ersten positiven Erfahrung zu tun... ! Irgendwann hielten wir plötzlich an und standen für ca. 40min auf dem Highway am Rand, keiner wusste warum, man hörte Werkzeug klappern, die Klima fiel aus, ich rechnete mit dem Schlimmsten! Nachdem es hinter uns klang als wenn der Motor in die Luft fliegt, ging es auf einmal weiter, das Spektakel wiederholte sich nochmal eine Stunde später, wieder wusste keiner was los war und jedes Mal klang der Bus noch weniger vertrauenswürdig und schob sich nach jedem mysteriösen Stop weiter kämpfend durch die Nacht! Jeder deutsche Mechaniker oder Tüv Mitarbeiter hätte hier seinen schlimmsten Albtraum kennengelernt!
    Da der kleine Junge neben Saufi keinen extra Platz hatte - wie übrigens keins der 5 Babys an Bord - lag dieser in allen denkbar möglichen Positionen über seinen Eltern und manchmal auch Saufis Bein im Schlaf, trat im Umdrehen ab und zu auch mal zu, was die Laune nicht unbedingt anhob! Der Versuch zu Schlafen war quasi sinnlos, selbst die Erschöpfung brachte keine Ruhe und zu allem Übel gerieten wir noch ab Mandalay in ein ziemlich schweres Gewitter! Die Straßen waren voll mit Wasser und unser Busfahrer wahrscheinlich absolut auf Betel, denn kein normaler Mensch würde so wie er durch die Wassermassen rasen - die braune Sauce spritze flutartig bis zu meinem Fenster hoch! Ich zog ängstlich und frustriert nur noch die Gardinen zu und hoffte, dass wir einfach nur unbeschadet ankommen! Neben mir wurde in Saufis Ohren die Musik immer aggressiver und lauter, jeder versuchte für sich zu einer Art von Entspannung zu finden aber wir können mit Sicherheit sagen, dass diese Nacht uns hier zum ersten Mal an unsere Grenzen brachte!

    Wie durch ein Wunder erreichten wir aber schließlich (ohne weitere Pinkelpause) absolut wasted und müde mit zwei Stunden Verspätung den Bahnhof von Bagan und wurden von unserem Hostelabholtaxi lächeln in Empfang genommen...alles was wir wollten, war nur noch schlafen und alles was wir lernten war, nie nie wieder mit einem "regular" Bus fahren...!
    Read more

    Gesa Anirahtak

    Die Busfahrt klingt sehr abenteuerlich haha. Da habt ihr noch lange von zu erzählen...

    10/3/19Reply
    Gesa Anirahtak

    10/3/19Reply
    Gesa Anirahtak

    Die Busfahrt klingt tatsächlich nach einem "once in a lifetime" Erlebnis... Nie wieder. 😂 Aber da werdet ihr bestimmt noch lange drüber lachen können, sobald der Schock überwunden ist 😉

    10/3/19Reply
    Gesa Anirahtak

    Und: schmeckt Teeblattsalat so genial wie ich es mir vorstelle? 😋

    10/3/19Reply
     
  • Day8

    Trekking in Hsipaw 2. Tag

    January 8, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 17 °C

    Heute morgen um 05.00 geht es weiter. Gut eigentlich erst um 07.00 aber seit ca. 05.00 kräht der Hahn alle 5 Minuten und und das direkt unter unserem Zimmer. So stehe ich halt um 6 Uhr auf und schaue den schönen Sonnenaufgang in den Bergen. Die Hausherrin ist bereits im Garten am Material holen für das Frühstück.
    Um 07.30 steht das Frühstück bereit. Es gibt Reis mit Ei, Suppe, Kürbissalat und Gebratene Nudeln.

    Um ca. 08.15 marschieren wir weiter. Das Zielt heute ist ein paar weitere Dörfer zu besuchen und anschliessend an einem Wasserfall das Mittagessen zu uns zu nehmen. Die Wanderung ist wieder wunderbar. Wir treffen auf drei Männer aus dem Dorf in dem wir geschlafen haben. Sie sind unterwegs zu dem Nachbardorf. Es ist etwa 3-4 Kilometer zu Fuss und nur hinauf oder herunter. Sie holen dort einen alten Dorfbewohner, welcher nicht mehr laufen kann uns Sie tragen ihn zurück. Unterwegs jagen Sie mit einer Steinschleuder Vögel aus den Bäumen.

    Wir machen immer wieder kurze Pausen und der Guide erzählt uns spannende Geschichten aus der Shan Tradition oder dem Glauben. Um ca. 14.00 erreichen wir den Wasserfall. Es ist ein schöner Ort mit ein paar Restaurants und einem Swimmingpool. Dort entspannen wir uns kurz bevor wir abgeholt werden. Wir entdecken noch schöne Ananas, welche wir noch als Takeaway zuschneide lassen und eine nehmen wir für später mit.
    Gesamthaft haben wir in den 2 Tagen 38 Kilometer und ca. 1400 Höhenmeter zurückgelegt.

    Wir überlegten uns auf der Wanderung ob wir am Abend den Nachtbus nehmen sollen oder noch eine Nacht zu bleiben und am nächsten Tag weiter zu reisen. Unsere Entscheidung entpuppt sich als grosser Fehler...

    Wir kommen zum Hotel und fragen ob es noch ein Ticket für den Nachtbus hat, welcher um ca. 19.00 Richtung Bagan fährt. (Leider) hat es noch Platz und wir entschieden uns heute Abend auf den Nachtbus zu gehen.
    Im Mr. Charles durften wir noch eine Dusche nehmen und machten noch einige Besorgungen.
    Wir nehmen noch ein Bier mit Jess vom Trekking und es stossen noch ein paar andere dazu. Tom (nicht vom Trekking, ein neuer) der lebte 1.5 Jahre in Bagan und er gibt uns noch ein pasr Tipps bevor wir gehen.

    Um 18.30 werden wir von Hotel aus zur Busstation gefahren. Damit wir pünktlich dort sind. An der Busstation müssen wir noch das definitive Ticket abholen. Um 19.00 kommt kein Bus, um 19.30 auch nicht, es war 20.00 bis der Bus endlich vorfährt.
    Bereits von aussen hatten wir ein schlechtes Gefühl.

    Im Bus drin trifft uns der Schlag.
    Die Sitze sind eng, sehr eng. Ich komme mit meinen Knien vorne am wenn ich Bolzen gerade auf dem Sitz sitze. Die Fenster sind Schiebefenster. Unseres öffnet sich nach 20 Bodenwellen selbstständig um 1 cm. Ich setze mich an den Gang um meine Beine wenigstens irgendwie bewegen zu können. Während der Fahrt übergibt sich eine kleine Burmesin etwa alle halbe Stunde. Ihr Bruder/Vater hat immer das Fenster geöffnet so das es mir und Rahel voll an den Kopf windet. Ich habe Ihn freundlich gebetet das Fenster zu schliessen aber nach 30 Minuten war es wieder auf. Also muss ich Ihn wieder stören.
    Schlafen in diesem Bus war einfach unmöglich.
    Ebenfall halten wir etwa jede 2. Stunde um die Bremsen abzukühlen.
    Read more

  • Day7

    Trekking in Hispaw

    January 7, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen heisst es früh aufstehen. Wir haben uns für ein 2 Tage Trekking angemeldet. Im 08.30 geht es bei unserem Hotel los. Wir sind 7 Leute plus unser Guide. Tom ein Brite, Jess aus Neuseeland, Hella und Nora aus Deutschland und Andrea aus Italien. Der Guide war der Bruder von dem Guide der gestern die Fahrradtour gemacht hat.
    Jeder führt eine kleine Gruppe für 1 Tag Trekking. Dies macht er in den FlipFlops.
    Sein Bruder unser Guide hat jedoch Wanderschuhe an.

    Wir werden ein kurzes Stück aus der Stadt gefahren und anschliessend laufen wie los in die Berge hinauf.
    In einem kleinen Dorf nicht weit von der Stadt nehmen wir ein Znüni mit Ananas und Papaya.
    Bis zum Mittag laufen wir noch durch 1-2 Dörfer und kommen schlussendlich zum Mittag in ein weiter Dorf wo wir Mittagessen. Die Frau hat ein herrliches Essen mit Reis und verschiedenen Salaten zubereitet. Es war wirklich lecker.

    Nach dem Mittag geht es für etwa 2 Stunden durch den Jungel. Es kommt noch ein Dorfbewohner vom letzten Dorf mit, da es ziemlich gestürmt hat, um den Weg freizu machen. Es ist eine sehr schöne Wanderung durch den Jungel.

    Nach 17km wandern kommen wir in Paluang-Dorf in den Bergen. Die Lage ist wirklich extrem abgelegen aber die Aussicht traumhaft. Wir werden dort nett begrüsst mit Tee und dürfen uns duschen gehen wenn wir wollen. Gut es ist eher waschen und nicht duschen. Die "Dusche" ist ein Fass mit Wasser und einem kleinen Kübel mit d man sich übergiessen kann. Und das ganze draussen.

    Wir werden anschliessend mit einem herrlichen Abendmahl verwöhnt und genossen interessante Tischgespräche. Es ist sehr eindrücklich wie hier gekocht wird eine offene Feuerstelle auf die 1 Topf gestellt werden kann. Geschnitten wird auf einem Baumstrunk. Um ca. 09 00 geht es ab in die sehr bequem aussehenden Betten.
    Es ist mittlerweile sehr kalt in den Bergen und wir hoffen, dass wir nicht zu fest frieren werden.
    Read more

  • Day85

    Pause fraîcheur dans les collines

    June 3, 2019 in Myanmar ⋅ ⛅ 32 °C

    Je me suis accordé une pause de quelques jours sans trop de vélo en prenant, comme la plupart des touristes, le train vers Hsi Paw. Depart de Mandalay à 4h du matin, puis ... 11 heures de trajet. Mais cela en vaut la peine. On tangue comme dans un bateau, on se prend les branches d'arbres non taillées dans la figure et on avance à 10 km/heure mais les paysages sont grandioses. En particulier, depuis le vertigineux viaduc de Gokteik datant de l'Empire britannique (le train roule là a 5 km/h, est ce par manque de confiance en la solidité de cet ouvrage de 700 m de long..?) La "upper class" est confortable, hormis quelques petites souris qui vous chatouillent les pieds de bon matin...
    Jai trouvé à Hsi Paw : encore des temples (un "little Bagan"), des colonies de bedbugs (mais l'hôtel a fini par me trouver une chambre non infestée !) et deux américaines adorables que j'ai embarquées pour pédaler puis avec qui nous sommes allées à Pyin oo Lwin, autre petite ville charmante, avec de bons restaurants et un immense jardin botanique, agrémenté d'un lac, d'un musée à fossiles...
    Aussi, une Australienne qui est mon "double" inversé (elle voyage du Japon vers le Nepal, l'occasion rêvée pour partager récits et bons plans ! On lisait "burmese days" au meme moment donc nous avons pu bosser sur le vocabulaire ardu d'Orwell et débriefer...). Bref, un agréable break.
    Read more

    Julien Hautemaniere

    Ils sont fous ces anglais

    6/10/19Reply
    Julien Hautemaniere

    Superbe !

    6/10/19Reply
    Elodie Cloatre

    Ouh la vache ! Incroyable viaduc ! Beaucoup de monde dans ce train ?

    6/11/19Reply
    12 more comments
     
  • Day128

    Zugfahrt über das Goteik Viadukt

    February 13, 2020 in Myanmar ⋅ ☀️ 26 °C

    Beim Frühstück treffe ich eine andere Reisende, die heute auch mit dem Zug weiter fährt... wir verstehen uns auf Anhieb gut und reisen ein Stück zusammen.
    Ich fahre nur ein Teil der Strecke bis zum Goteik Viadukt mit dem Zug 🚃🚃 und kehre heute Nachmittag zurück nach Pyin U Lwin.

    Der Zug fährt los.. gar nicht so langsam wie angenommen. 😅 Er schaukelt jedoch so stark in und her..es gleicht einem Ritt auf dem Pferd. 🤣 Ich bin gespannt, wann die ersten Gepäckstücke hin und her fliegen.😅 Wir sitzen am Fenster in der Upper Class. Stellt euch vor, hier kann man sogar die gepolsterten Sitze um 180 Grad drehen. Cool oder?😬 Meine Fahrt kostet übrigens 2€ Hin- und Rückweg.

    In der Ordinary Class gibt es bloß Holzbänke. 🤷‍♀️ Beide Klassen sind gut gefüllt. Hier sehe ich auch das erste mal mehrere Touristen ☝️👫👭🚶‍♂️🚶‍♀️Durch beide Klassen laufen immer wieder Verkäufer die Snacks und Getränke anbieten. 🍪☕ Zur Freude der Mäuschen🐭 hier im Wagon..die ich immer wieder unter den Sitzen herumschleichen sehe..sie warten nur auf Chips und Co, die herunter fallen. 🍪😅

    Draußen: Viele Farmen voll mit Mais, Kartoffeln, Gräser, Reis(trocken), Salate, uvm. Burmesen auf den Feldern..tobende Büffelkälber..winkende Kinder... Bambushütten

    Ganz langsam tuckert der Zug 🚂🚃🚃🚃über das Viadukt. Anders würde es auch gar nicht gehen. So wie der Zug die ganze Zeit vorher schaukelte, würde er sich sicher sonst aus den Gleisen heben.😱

    Angekommen am Zielbahnhof: Nachdem wir noch unsere Nummer ausgetauscht haben, verabschiede ich mich von der Französin Linda und steige aus..ein paar Minuten habe ich, um ein neues Rückfahrtticket zu kaufen..und schon geht's wieder zurück mit dem Zug.

    Ja, ihr habt richtig gelesen..ich sahs heute mal fast den ganzen langen Tag im Zug. So faul.🤣 (8.00 - 16.30) Um dann nicht mal an einem anderen Ort zu sein. 😅🤷‍♀️🤔
    Read more

  • Day6

    Hsipaw - Ein ruhiges Städtchen

    January 6, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 15 °C

    Heute Morgen gingen wir als erstes das Trekking buchen. Wir haben uns für das 2 Tage Trekking entschieden.

    Anschliessend mieten wir 2 Fahrräder und fahren etwas in der Gegend umher. Und erkundeten Hsipaw auf eigene Faust. Wir machen nach einer anstrengenden Überlandfahrt Halt bei einem Landen und trinken etwas. Beim Getränk auswählen stehen wir mitten im Wohnzimmer dieser netten Familie. Sie schenken uns noch Mandarinen.
    In der Stadt fahren wir noch am Markt vorbei, dem wir gerade noch ein Besuch abstatten werden. Die Fahrräder stellen wir beim Restaurant von letzter Nacht ab mit der Absicht auf der Terasse am Fluss noch etwas zu trinken. Auf dem Markt ist beinahe alles für die Küche zu finden. Vom Suppe Löffel bis zum Frittieröl. Ich will mir Ingwer kaufen um ab und zu darauf rum zu kauen. Da ich nur eine kleine Knolle wollte, schenkt mir die nette Frau sie einfach. Ich bezahlte sie trotzdem.

    Für den Nachmittag haben wir uns für eine Tour angemeldet, welche das Hotel kostenfrei anbietet.
    Wir erkunden Mandalay mit 4 anderen aus dem Hotel und dem Guide "Wing". Er macht eine hervorragende Tour mit tollen Geschichten zu dem Traditionen.

    Zum Beispiel:
    Mönche müssen nicht auf Lebenszeit ein Mönch sein. Es gehört sich, dass bevor man heiratet mindestens einmal als Mönch lebt. Dies kann 7 Tage oder 1 Jahr sein.
    Die Mönche die bis zum Tod Mönche bleiben sind meistens Waisenkinder.

    Oder.
    Die Stadt Hsipaw ist bereits 3 Mal umgezogen.
    Wenn das Volk sich nicht wohl fühlt oder das Gefühl hat es ist nicht der richtige Platz für Sie zum Beispiel weil viele Menschen krank wurden. Dann ziehen Sie um

    Oder.
    Früher hatte jede Stadt seinen König, welche vom Volk gewählt wurden und auch durch das Empire genehmigt. Ein Könige hat das Amt von seinem Bruder übernommen ohne Wahlen. Und das Empire kam und begrub die Königsfamilie mit deinem Elefanten und Pferden. Da es jedoch ein sehr guter König war für seine Zeit werden an seinem Grab noch heute Wünsche gemacht. Beispiel für einen neuen Roller den man sich kaufen wird oder ähnliches. Sie glauben, das wenn man an einem Unfall oder Krankheit stirbt als "spirit" wiederbelebt wird und mit wünschen an diesen Orten können "Spirits" Reinkarnation kommen.

    Oder.
    Eine König der seinen Vater umbrachte um an die Macht zu kommen. Er war der 9 König. Er wurde auch umgebracht und die Nummer neun ist bei den Shan eine Unglückszahl. Heisst wenn 9 Personen unterwegs sind, wird noch ein Stein aufgenommen und man begrüsst Ihn beispielsweise als Mr. Rock. Und so ist man 10. Am Ende muss man wieder sagen Goodbye Mr. Rock.

    Am Abend essen wir noch mit den 4 anderen von der Fahrradtour bei Mrs. Popcorns Garden. Es war hervorragend.
    Read more

  • Day257

    Work, work, work, work, work

    April 2, 2018 in Myanmar ⋅ ☀️ 19 °C

    Mein Tourguide Joy hat eine kleine Englischschule und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte ihm heute zu helfen.
    Klar doch! Und so habe ich heute 5 verschiedene Klassen in Englisch unterrichtet. Die Kinder waren zwischen 7 und 23 Jahre alt und meist war das Level noch recht niedrig. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und die Kinder waren begeistert (wenn auch zu Anfang recht schüchtern). Für viele war es das erste mal überhaupt, dass sie mit einem Ausländer gesprochen haben.

    Zum Dank hat mich Joy zum Essen eingeladen und morgen fährt er mich zum Bahnhof 😊.

    Da er plant hier in der Zukunft ein Resort aufzumachen, ist es nicht die schlechteste Bekanntschaft, die ich machen konnte.

    Did you know: Bis 2011 war es unbezahlbar ein Handy zu besitzen. Die Simkarten kosteten zwischen 2.000 und 3.000 Dollar!
    Read more

    Anja Kiendl

    Supercool😄👏 meine kleine Schwester als Lehrerin

    4/2/18Reply
    Ogroman Piepenbrock

    Toll!

    4/2/18Reply
    Eva Kolorz

    Bin stolz auf dich 👩🏼‍🏫

    4/27/18Reply
     
  • Day255

    Bei den Rebellen

    March 31, 2018 in Myanmar ⋅ ☁️ 5 °C

    Ein unabhängiger Shan Staat. Dafür kämpfen die Rebellen eigentlich. Gegen das burmesische Militär.
    Der Shan Staat war unabhängig von Burma bevor die Briten kamen und diese Unabhängigkeit wurde ihnen auch danach versprochen. Aber da der Staat reich an Bodenschätzen ist, möchte Burma/Myanmar dieses Versprechen nicht einlösen. Die Burmesen sind hier deshalb verständlicherweise nicht gern gesehen. Auch die Sprache ist komplett anders. So musste auch ich sofort lernen "Hallo" in Shan zu sagen - "me son ka".

    Der "Feind" ist das burmesische Militär, aber momentan kämpfen die nördlichen und die südlichen Rebellen gegeneinander. Jeder möchte mehr Land, mehr Territorium dazu gewinnen. Hier bei den Shan kümmert das schon niemanden mehr. Bereits 60 Jahre geht es hin und her. Und so ist es auch keine große Sache für Joy, meinen Guide, mit mir in ein Dorf zu fahren, welches jetzt eines er Hauptquartiere der Rebellen ist.

    Schon auf dem Weg dahin, kommen uns immer wieder Männer mit Maschinengewehren entgegen. Jedesmal grüßen sie uns höflich.

    Einmal treffen wir eine kleine Gruppe. Ein Mann ist in Handschellen. Mein Guide ist überrascht, es ist ein Jugendfreund von ihm. Die Rebellen werden häufig von den Eltern angerufen, wenn deren Kinder drogensüchtig werden. Heroin ist hier weit verbreitet. Es ist bekannt, dass die Rebellen da hart durchgreifen. Nach dem kalten Zwangsentzug müssen die Männer 5 Jahre lang mit den Rebellen kämpfen bevor sie wieder zurück dürfen.
    Ganz anders geht das burmesische Militär mit der Sache um. Dieses befürwortet den Drogenmissbrauch eher. So bleibt die Shanjugend gefügig und ist keine Gefahr fürs Regime.

    Im Dorf angekommen läuft zunächst alles ganz smooth. Aber als wir zum Sonnenuntergang am Tempel ankommen war es schon merkwürdig. Ein Maschinengewehr war direkt auf den Tempel ausgerichtet. Nachdem die Rebellen uns dann gesagt haben, dass wir keine Fotos machen dürfen und bitte auch den Tempelplatz verlassen sollen, wurde es selbst meinem Guide etwas mulmig zumute.

    Wir setzen uns also auf die andere Seite und plötzlich kommen die Rebellen und wollen Fotos mit mir machen. Das Maschinengewehr hab ich nicht selbst genommen, es wurde mir in die Hand gedrückt 😮

    Alles blieb nett und freundlich. Sie haben noch ein paar Fragen zu den Essensunterschieden zwischen Deutschland und Asien gestellt und irgendwann haben wir uns dann verabschieded und sind zu der netten jungen Famile in den Homestay gegangen.

    Ja, echt spannend. Es waren sogar richtig hohe Tiere dabei. Aber ein bisschen zu bunt wurde es meinem Guide dann doch. Und ich bin wohl vorerst die letzte Touristin, mit der er in dieses Dorf kommt.

    Schade für die junge Famile, bei der wir geschlafen haben. Aber gegen die Rebellen sollte man sich besser nicht auflehnen.
    Read more

    Ogroman Piepenbrock

    Krass, schönes Sturmgewehr AK 74 😂

    4/1/18Reply
    Eva Kolorz

    😍

    4/27/18Reply
    Eva Kolorz

    Was genau meinst du mit "schade für die junge Familie"? Was ist dann passiert?

    4/27/18Reply
    Creating Memories

    Na, wenn keine Touristen mehr in das Dorf kommen, dann übernachtet auch keiner mehr bei der jungen Familie auf den Fotos und sie verlieren ihr Zubrot.

    4/27/18Reply
     
  • Day256

    Happy Eastern

    April 1, 2018 in Myanmar ⋅ ⛅ 6 °C

    Ein schönes Ostefest wünsche ich euch allen!

    Nachdem ich verstaubt von der Motorbike Tour zurück gekommen bin, freue ich mich auf klares, warmes Wasser und ein gemütliches Bett.

    Aber es war wirklich schön! Und auf der ganzen Tour kein anderer Tourist weit und breit.Read more

    Eva Kolorz

    Welche Geschichten diese Ruine wohl zu erzählen hat ....

    4/27/18Reply
     
  • Day162

    Abenteuer Eisenbahn

    July 17, 2018 in Myanmar ⋅ ☁️ 22 °C

    Pünktlich um 4 Uhr morgens rollte der Zug aus dem Bahnhof Mandalay in Richtung Lashio. Nachdem wir bereits in diversen asiatischen Ländern mit dem Zug reisten, waren wir gespannt auf die burmesische Ausführung. Diese ist über ein Jahrhundert alt und stammte aus der Zeit der englischen Kolonialherrschaft. Modernisiert wurde sie seit dem Bau nie wirklich - so werden die Weichen und Signale immernoch von Menschenhand verstellt und man fragt sich, wie lange die Eisenschienen den Zug wohl noch tragen werden. Das Ticket wird übrigens noch von Hand am Bahnhofschalter ausgestellt und dies jeweils nur für den Folgetag. Für Nostalgiefans ein absolutes Highlight.

    Unsere Reise ging über das berühmte Gokteik-Viadukt nach Nawngpeng - für die 147 Kilometer brauchten wir 8 Stunden (die Durchschnittsgeschwindigkeit könnt ihr selber ausrechnen😊). Das besagte Viadukt ist an der höchsten Stelle 250 Meter über dem darunter fliessenden Fluss, knapp 700 Meter lang und ebenfalls aus dem vergangenen Jahrhundert. Angekommen in Nawngpeng besorgten wir uns gleich eine Rückfahrkarte bis nach Pyin Oo Lwin. Wir hatten also wiederrum ein paar Stunden Zeit, um die schönen Landschaften zu bestaunen und dem einheimischen Leben etwas näher zu kommen. Das Bahnfahren hier könnte man bei uns in Europa auch gut unter den Trend Entschleunigung vermarkten.🤷‍♂

    Bereits sind wir wieder auf Achse zum nächsten Erlebnis.😎
    Read more

    Jeannette Aebischer

    Also ich hätte garantiert die ganze Zeit gebetet dass es hält 🤤

    7/17/18Reply
    Jeannette Aebischer

    😄🤗

    7/17/18Reply
    Hans Imholz

    Da chasch nit schnell fahre😊

    7/17/18Reply
    2 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Kyaukme District