Myanmar
Kyaukme District

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32 travelers at this place:

  • Day255

    Bei den Rebellen

    March 31 in Myanmar

    Ein unabhängiger Shan Staat. Dafür kämpfen die Rebellen eigentlich. Gegen das burmesische Militär.
    Der Shan Staat war unabhängig von Burma bevor die Briten kamen und diese Unabhängigkeit wurde ihnen auch danach versprochen. Aber da der Staat reich an Bodenschätzen ist, möchte Burma/Myanmar dieses Versprechen nicht einlösen. Die Burmesen sind hier deshalb verständlicherweise nicht gern gesehen. Auch die Sprache ist komplett anders. So musste auch ich sofort lernen "Hallo" in Shan zu sagen - "me son ka".

    Der "Feind" ist das burmesische Militär, aber momentan kämpfen die nördlichen und die südlichen Rebellen gegeneinander. Jeder möchte mehr Land, mehr Territorium dazu gewinnen. Hier bei den Shan kümmert das schon niemanden mehr. Bereits 60 Jahre geht es hin und her. Und so ist es auch keine große Sache für Joy, meinen Guide, mit mir in ein Dorf zu fahren, welches jetzt eines er Hauptquartiere der Rebellen ist.

    Schon auf dem Weg dahin, kommen uns immer wieder Männer mit Maschinengewehren entgegen. Jedesmal grüßen sie uns höflich.

    Einmal treffen wir eine kleine Gruppe. Ein Mann ist in Handschellen. Mein Guide ist überrascht, es ist ein Jugendfreund von ihm. Die Rebellen werden häufig von den Eltern angerufen, wenn deren Kinder drogensüchtig werden. Heroin ist hier weit verbreitet. Es ist bekannt, dass die Rebellen da hart durchgreifen. Nach dem kalten Zwangsentzug müssen die Männer 5 Jahre lang mit den Rebellen kämpfen bevor sie wieder zurück dürfen.
    Ganz anders geht das burmesische Militär mit der Sache um. Dieses befürwortet den Drogenmissbrauch eher. So bleibt die Shanjugend gefügig und ist keine Gefahr fürs Regime.

    Im Dorf angekommen läuft zunächst alles ganz smooth. Aber als wir zum Sonnenuntergang am Tempel ankommen war es schon merkwürdig. Ein Maschinengewehr war direkt auf den Tempel ausgerichtet. Nachdem die Rebellen uns dann gesagt haben, dass wir keine Fotos machen dürfen und bitte auch den Tempelplatz verlassen sollen, wurde es selbst meinem Guide etwas mulmig zumute.

    Wir setzen uns also auf die andere Seite und plötzlich kommen die Rebellen und wollen Fotos mit mir machen. Das Maschinengewehr hab ich nicht selbst genommen, es wurde mir in die Hand gedrückt 😮

    Alles blieb nett und freundlich. Sie haben noch ein paar Fragen zu den Essensunterschieden zwischen Deutschland und Asien gestellt und irgendwann haben wir uns dann verabschieded und sind zu der netten jungen Famile in den Homestay gegangen.

    Ja, echt spannend. Es waren sogar richtig hohe Tiere dabei. Aber ein bisschen zu bunt wurde es meinem Guide dann doch. Und ich bin wohl vorerst die letzte Touristin, mit der er in dieses Dorf kommt.

    Schade für die junge Famile, bei der wir geschlafen haben. Aber gegen die Rebellen sollte man sich besser nicht auflehnen.
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  • Day256

    Happy Eastern

    April 1 in Myanmar

    Ein schönes Ostefest wünsche ich euch allen!

    Nachdem ich verstaubt von der Motorbike Tour zurück gekommen bin, freue ich mich auf klares, warmes Wasser und ein gemütliches Bett.

    Aber es war wirklich schön! Und auf der ganzen Tour kein anderer Tourist weit und breit.

  • Day257

    Mein Tourguide Joy hat eine kleine Englischschule und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte ihm heute zu helfen.
    Klar doch! Und so habe ich heute 5 verschiedene Klassen in Englisch unterrichtet. Die Kinder waren zwischen 7 und 23 Jahre alt und meist war das Level noch recht niedrig. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und die Kinder waren begeistert (wenn auch zu Anfang recht schüchtern). Für viele war es das erste mal überhaupt, dass sie mit einem Ausländer gesprochen haben.

    Zum Dank hat mich Joy zum Essen eingeladen und morgen fährt er mich zum Bahnhof 😊.

    Da er plant hier in der Zukunft ein Resort aufzumachen, ist es nicht die schlechteste Bekanntschaft, die ich machen konnte.

    Did you know: Bis 2011 war es unbezahlbar ein Handy zu besitzen. Die Simkarten kosteten zwischen 2.000 und 3.000 Dollar!
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  • Day254

    Off the beaten trek

    March 30 in Myanmar

    Alle Touristen, die es hier hoch in den Norden schaffen, stoppen fürs Trekking in Hsipaw. Alle? Nein! Eine unerschrockene junge Deutsche, steigt einfach nen Ort früher aus dem Bus aus.

    Und so kam ich heute morgen um 5h in Kyaukme an. Ein kleines, recht staubiges Örtchen im nördlichen Shan Staat. Als einzige Touristin hier, werde ich überall neugierig, aber immer freundlich beäugt.
    Natürlich möchte ich hier nicht bleiben & so suche ich mir einen Guide, um ab morgen die umliegenden Dörfer zu erkunden.

    Morgen früh geht es also mit dem Motorrad los (wahrscheinlich werde ich bequem als Copilot mitfahren).

    Das einzige Manko ist, dass ich mir die Kosten für den Guide mit niemandem teilen kann. Aber ich hoffe umso mehr, auf ein besondes Erlebnis.

    Did you know: Die Währung in Myanmar, die Myanmar Kyat, hat schon einige merkwürdige Reformen durchlebt. So wurde eine 75 kyat Note, zum 75. Geburtstag des Machthabers eingeführt (und später ohne Umtauschrecht wieder entwertet) & 45 und 90 kyat Noten gab es, da dies "Glücksnummern" sind.

    Bis November 2012 gab es keine Geldautomaten in Myanmar. Ausländische Besucher mussten also all das Geld, welches sie benötigen, mitbringen. Nur neue knitter- und rissfreie US-Dollar wurden hierbei akzeptiert.
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  • Day180

    Loa Kun Village - End of Trek

    December 3, 2015 in Myanmar

    The last three days were outstanding. Unlike previous treks, this one was almost fully dedicated to better understanding the day-to-day lives of those in rural Myanmar. Huge thank you to Omaung, my guide and interpreter, who took time off from being the village leader and chief to give me an inside experience with both Shan and Palau culture.

    Pictured: women bringing in tea leaves from the fields; one of the typically stilted bamboo homes; dry rice fieldsRead more

  • Day177

    Hsipaw, Shan State, Myanmar

    November 30, 2015 in Myanmar

    The real charm of the northern village of Hsipaw lies outside the formal city limits and in the countryside surrounding the town. In the morning, the villagers congregate in the market to offload their day's harvest and collect their earnings, then return to their land to continue their craft. This all transpires between 2:00 a.m. and 8:00 a.m.. By 9:00 the town is less active and encourages visitors to rent bicycles to explore the nearby areas; I did just that. For $1.50 I rented a mountain bike for the day and got lost on back roads that weaved in and out of small villages and farms. I found myself at a huge waterfall overlooking a valley in the morning, and around riverside communities in the afternoon. In the evening I decided to plan out a three day trek around north Shan state to interact with some of the more isolated ethnic minorities that have populated the area over the last several centuries.Read more

  • Day179

    Mun-Loi Village, Myanmar

    December 2, 2015 in Myanmar

    Day 2 of the trek was a mostly level jaunt through an elevated Palau and Shan valley. The Palau, meaning "people of the slope", mostly cultivate tea on the hillside. The Shan farm rice on terraced rice paddy fields. Both coexist peacefully despite the presence of rebels throughout the Shan state. That said, the villages do not intermarry, and doing so forces some men and women to leave their village permanently, with the exception of holidays. Pride in cultural identity is something that hasn't yet been lost among such isolation. Per usual, the children got all riled up when we entered each village. Laughing at our broken attempts at Palau, they teased us, giggled at photos of themselves, and took whatever sweets we had on hand.Read more

  • Day178

    Pankam Village, Myanmar

    December 1, 2015 in Myanmar

    Grabbed an interpreter/guide with a knowledge of Shan, Burmese, and Palau language and set off northward. Just one day trekking in Myanmar distinguished it from my former Ladakhi and Nepali treks. First, there are no daunting Himalayan Peaks staring me down. Secondly, and as one could expect, the local Burmese ethnic tribes are much less accustomed to seeing white faces. Because of this, people pop their heads out of their stilted bamboo homes to get a look. We are generally greeted with a smile and a hello in one of the local dialects ("Ming-ga-la-ba" in Burmese, "Mai-su-ka" in Shan, and "Kem-Sa" in Palau). And, for the first time in Myanmar, the food has been stellar. Stuffed on tea and pink vermicelli noodle salads, sweet potato curries, cabbage and mustard seed soups, Shan noodles, and relentless Shan and Palau hospitality, I certainly will not be losing any weight on this trek.Read more

  • Day176

    Mandalay-Hsipaw Train Journey

    November 29, 2015 in Myanmar

    Practical and popular train trip from Pyin U Lwin to Hsipaw through the Burmese countryside due to an 800 meter long, 111 meter high bridge built in 1889. I boarded early at Mandalay Station, extending the trip to around 11 hours. Luckily, my experience with 15 hour train rides in India had me seeing the ride as more enjoyable than as an encumberance. This first dose of Burmese agrarian life was a particular treat after urban Mandalay and Yangon, and the semi-desert of Bagan.Read more

  • Day117

    This driver literally thinks he's Lewis Hamilton! We are tearing up the hill on the way to a place called Pwi Oo Lin in a car definitely not designed to take corners at this speed. The driver is grinning and you can see his red teeth from all the chewing of beetlenut tobacco he does - it's a massive thing here to chew it, so many people have very stained teeth, my dentist would have a fit! They look like vampires, It's that obvious and they spit it out on the floor everywhere - delightful! 😝

    Thankfully we make it in one piece. We check in and decide to hire bikes for a quick explore of the town - it tips with rain so we abandon said exploring and see if we can find a pool table, instead we end up at a really local joint where we play snooker with the patrons much to their amusement, before getting soaked again on the ride back.

    We stopped in Pwi Oo Lin to catch the train to Hsipaw, my last spot in Myanmar. It's a seven hour train journey so I opt for the first class seats which turn out to be about two pounds extra - worth it! The train is great, there are the usual people jumping on and off selling stuff and a few backpackers scattered around. We go over a famous (and very steep bridge) which is a little nervy, but the scenery is stunning. It's like what you'd imagine a rickety pass to be...rickety.

    We arrive in Hsipaw and transfer to the hostel. I hire a bike with a couple of people and explore around a little - there's the various temples and things to check out plus a wooden monastery. The main thing to do here though is trekking again. I'd heard of a very well reviewed tour run by a guy who calls himself Mr Bike for whatever reason. Everyone is a 'Mr Something' here, I saw signs for Mr Charles, Mr Book, Mr Shake etc. We manage to sign up to go with him the next day.

    Mr Bike is quite a character, very fun and informative. This is a much tougher trek than before though so it's good he kept us entertained. On day one we walked uphill for what seemed like hours. The scenery is some of the best I've seen here mind but it's bloody hot! We arrive in the middle of the forest and get to spend the night in a tree house under the stars. It's pitch black so you can see loads which is really nice. In the morning we set off again, this time attempting to go down the hill, most of us fall over as it's ridiculously slippery. Covered in mud, we head deep into the jungle which is really cool. No-one else is around and we're surrounded by the sights and sounds and the canopy of trees. After the walk we arrive near a river and jump in for a refreshing wash. Mr Bike informs us that we'll be sleeping in hammocks strung up between the trees. They are actually super comfy although we are quite exposed to our lovely mosquito friends. Unfortunately it rains later in the night and we all have to transfer to a large tent - shame, I was enjoying the hammock.

    The final morning, we walk for half hour to a calmer part of the river, annoyingly my flip flop breaks on the way. They've done a good turn to be fair - RIP. We're going tubing down the river, I'm pleased as I barely tubed in Laos, more got a bit wet and went to a bar, so this makes up for it. We all float leisurely down the river. Occasionally it turns quite rapid and it's no longer calm but more like a water park ride - good fun. The river calms again and we reach our final destination for lunch - speciality Shan noodles. We just appear to be in this women's house as there are kids running around and loads of family pictures on the wall. Inexplicably there is also a large picture of the popstar Avril Lavigne! It's just randomly there inserted next to the family photos - so weird! 🤔

    I spent the last day in Hsipaw sorting a few bits out and chatting to people in the hostel - I then took a 14 hour bus from Hsipaw back to Yangon and I'm the only foreigner on it, they are playing a terrible movie really loudly. After the dinner stop they thankfully turn off the TV and I manage to sleep a bit, except the guy in front reclines his chair almost perpendicular squashing my long 'non Asian' legs. The chair goes back stupidly far, it's practically a bed! 🛌 I recline mine too and attempt some more limited shut eye.

    So it's goodbye to Myanmar for now, I really liked it and am glad I could see it while it remains relatively authentic and before it gets too popular. It's only going to get more touristy as there is lots to see and do here.

    Now to West Malaysia for a quick look around...
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You might also know this place by the following names:

Kyaukme District

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