New Zealand
Tauranga Bay

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44 travelers at this place:

  • Day170

    Fox Glacier Township, Neuseeland

    February 13 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Vormittags bis zum frühen Nachmittag wird Wäsche gewaschen. Die Preise dafür können sich sehen lassen und die Wäsche ist danach auch noch sauber. Eine Seltenheit, die uns auch noch motiviert nach den Dusch fragen lässt. Mir wird von dem Rezeptionist versichert, dass wir zwei Mädchen hier völlig kostenlos duschen könnten. Wir entscheiden uns dazu später auf dieses freundliche Angebot zurück zukommen.
    Wir verbringen nur kurze Zeit beim Fox Glacier, da das Wetter und die Motivation an diesem Tag uns eher an Fanna fesselt.
    Später sehen wir mit an wie zwei andere Reisende den zu zahlenden Campground verlassen müssen ohne geduscht zu haben. Die Duschen seien schließlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Wir dürfen trotzdem Duschen, obwohl uns nie ganz klar sein wird woran das liegt. Wir wollen unser Glück jedoch auch nicht zu sehr herausfordern und fragen nicht nach.
    Abends warten wir viel zu lange auf die Jungs, die sich um zwei Stunden verspäten. In dieser Zeit knüpfen wir Armbänder und singen laut und schief zu unserer gemeinsamen Playlist mit. Als die Jungs dann endlich ihren Weg zu uns finden, haben sie als Entschädigung wenigstens, ganz nach unserer Tradition, Blumen dabei.
    Es wird zwischen Sandflies gekocht und dann in Ruby geflüchtet, wo wir zu Viert den restlichen Abend bis zur Schlafenszeit verbringen.
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  • Day74

    Let's go surfing with Fur Seals

    March 12 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Es schüttet in Strömen. Ich würde mal sagen, ideale Vorraussetzungen, um meine Surfambitionen fortzusetzen, die ich in Australien begonnen habe. Die schlechten Witterungsbedingungen bin ich ja bereits gewohnt... Und um ehrlich zu sei, könnte ich den regnerischen Tag ja gar nicht besser nutzen. Im Meer werde ich ganz andere Sorgen haben als mich um ein paar Regentropfen zu scheren und die Strände werden schön leer sein, so dass niemand Gefahr laufen wird meinen wackeligen unkontrollierten Surfschwüngen zum Opfer zu fallen 😊 Ich habe also für heute Morgen einen dreistündigen Surfkurs in der Gruppe gebucht. Wie hat mal ein Kollege an der Uni zu mir gesagt: „Du musst immer zu den Besten gehen“. Er bezog seine Aussage damals auf die Auswahl der Professoren, aber ich nehme mir den Rat heute auch bei meinem Surftraining zu Herzen. Und so habe ich heute die Ehre, eine Surfstunde bei einer Surfikone Neuseelands zu erhalten: Mark Perana surft seit 44 Jahren, war selbst schon Landesmeister, hat die Nationalmannschaft Neuseelands trainiert und sitzt heute in der Jury zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Ich denke, einen besseren hätte ich kaum auswählen können.

    Um 10 Uhr komme ich also am ausgeschriebenen Treffpunkt am Strand von Tauranga Bay an. Noch immer regnet es heftig und ich parke auf einem verlassenen Parkplatz. Einige Minuten später fährt auch ein kleiner Van mit der Aufschrift „West Coast Surfing“ vor. Dass muss Mark sein. Ich steige frohen Mutes aus und begrüße Mark freundlich, er Anfang 60, gut gebräunt und in Topform, so dass man ihm das Alter kaum ansieht. Er scheint allerdings zunächst sichtlich überrascht: „Good morning, what can I do for you?“. Ich erkläre ihm, dass ich für heute eine Surfstunde gebucht hätte und nach kurzem Hin- und Her muss er sich eingestehen, meine Buchung übersehen zu haben. Aber kein Problem, er verbringt sowieso den Großteil seines Tages am Meer und steht natürlich auch spontan für den Unterricht zur Verfügung. Da niemand weiteres für heute gebucht hat, komme ich auch in den Genuss eines ganz persönlichen Coachings. Könnte kaum besser laufen... 😊 Ich spüre schnell, dass Mark Trainer aus Leidenschaft ist und Surfen seine Berufung darstellt. Er nimmt sich viel Zeit mir alle Tricks ganz genau zu erklären, gibt mir sorgfältige Sicherheitsunterweisungen und beantwortet geduldig meine Fragen. Dann geht es auch schon los in die Wellen, ich bekomme die Lage der Strömungen gut gezeigt und erfahre, in welchem Bereich ich gefahrlos surfen kann. Ein absoluter Unterschied zum lausigen Surfunterricht der Sunny Boys am Bondi Beach in Australien.

    Schließlich wird es ernst. Immer und immer wieder lege ich mich aufs Brett, beobachte die heranrauschende Welle, fange an mit den Armen zu paddeln, nehme Fahrt auf, versuche mich aufzurichten und... kippe vom Bord und schlucke salziges Meerwaser. Dabei mache ich wohl die lustigsten Verrenkungen und meine Beine und Hüfte wackeln wie eine watschelnde Ente. Mark hat sichtbar Spaß, meine unbeholfenen Bewegungen zu beobachten und muss immer wieder laut lachen. Aber er hat gleichzeitig auch immer den richtigen Blick für meine Fehler und gibt mir wertvolle Tipps, die ich so gut es geht versuche direkt umzusetzen. Dabei ist er unglaublich motivierend, lobt mich für jede Sekunde, die ich mich auf dem Surfbrett halte und gibt mir nie das Gefühl, dass ich wahrscheinlich ein hoffnungsloser Fall bin... Und tatsächlich schaffe ich es das ein oder andere Mal tatsächlich aufrecht auf dem Brett zu stehen und einige Meter über die Wellen zu surfen. Ich klopfe mir stolz auf die Brust 😉 Mark und ich haben eine Menge Spaß zusammen und die Zeit vergeht wie im Fluge. Nach drei Stunden lässt mich Mark dann alleine und gibt mir noch etwas Zeit, selbst in den einsamen Wellen zu üben. Komisches Gefühl so alleine am Strand und in den tosenden Wellen. Dennoch bin ich motiviert und verdränge meine Bedenken. „Einmal noch raus, einmal noch aufs Brett legen, einmal schaffe ich es noch aufzustehen“ denke ich. Doch meine Kräfte schwinden allmählich, bereits jetzt spüre ich den Muskelkater in Schultern und Rücken (am nächsten Tag macht er sich dann so richtig bemerkbar 😩).

    Ich bringe meinen Wetsuit und Surfbrett zurück zum Surfer Van und Mark und ich plaudern noch eine Weile. Er erzählt mir, wie er im Alter von 16 Jahren mit dem surfen begonnen hat, in einer Phase seines Lebens, in denen er in einer Gang zu Hause war und die Zeit größtenteils damit verbrachte, um die Häuser zu ziehen, sich zu schlagen und Alkohol zu trinken. Surfen hat ihm in dieser Phase einen Sinn gegeben und Struktur in sein Leben gebracht. Eine echte Erfolgsstory also. Und die Frauen hätten vielmehr Augen für die gutaussehenden Surfer gekappt als für die schlagende, saufende Bande... 😉 Heute verbringt er jeden Tag mit dem was er liebt... die Wellen an der Westküste schlagen 365 Tage im Jahr. Für ihn somit der ideale Ort zu leben auch wenn er an der Ostküste deutlich mehr Geschäft machen könnte. Aber „Business“ ist halt nicht das einzige was im Leben zählt und er wirkt sichtlich ausgeglichen und zufrieden.

    Beiläufig erwähnt Mark dann am Schluss noch, dass hier an der Küste auch einige Haie unterwegs seien. Allerdings habe er in den 21 Jahren, die er nun hier lebt, nur ein einziges Mal eine Naherfahrung mit einem Hai machen müssen. Denn glücklicherweise befindet sich am Kliff am Ende des langen Strandes eine Seelöwen-Kolonie. Die Haie wüßten das und ziehen daher in der Regel zielstrebig am Strand vorbei, vorbei an mageren Surfern und hin zu deutlich schmackhafteren und fetteren Leckerbissen. Ich verabschiede mich von Mark und nutze die Gelegenheit meinen „Lebensrettern“ einen kleinen Besuch abzustatten. Wie es der Zufall so will, ist die Seelöwen Kolonie am Tarangau Bay eine der besten Möglichkeiten in Neuseeland, um ohne großen Aufwand Seelöwen zu beobachten. Das lasse ich mir doch nicht entgehen, schließlich hatten wir selbst in Australien nicht die Gelegenheit bekommen, Seelöwen zu sehen. Hinauf auf die Anhöhe des Kliffs erreiche ich ein paar Minuten später eine Aussichtsplattform von der man direkt ans steinige Ufer blicken kann, an der die Seelöwen ihren Alltag verbringen. Einige von ihnen liegen faul und vollkommen relaxed auf den Steinen, andere genießen die Abkühlung in den rauhen Wellen und zeigen sich sichtlich verspielt. Ein paar Seelöwenbabys watscheln unbeholfen über die Felsen, um schließlich bei ihrer Mama ihre Nahrungsaufnahme zu beginnen. Wie immer, ist es ein besonderes Erlebnis, dieses Treiben in der freien Natur und nicht in einem heimischen Zoo zu erleben. Und zum Glück scheinen am heutigen Tage die Seelöwen auch von Haiattacken verschont zu bleiben... 🙂
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  • Day93

    Tauranga Bay

    December 2, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser erster Stop an der Westküste war in der Stadt Westport. Eine kleine Stadt mit einer langen Straße mit vielen Läden rechts und links davon - eine typische Kleinstadt in Neuseeland. 🏘
    Doch das interessante hier ist die kleine Bucht "Tauranga Bay", etwas südlicher.
    Hier gibt es eine Seerobben-Kolonie zu beobachten. Wir hatten Glück und es waren sogar noch kleine Babys mit ihren Müttern zu sehen, wie sie faul in der Sonne lagen. ☀️
    Außerdem ist die Bucht bei Surfern sehr beliebt und genau das hatten wir auch vor. 😌
    Wir entschieden uns für eine kleine Surfschule, wo der Lehrer ein amtierender Surfmeister ist. 👌🏼
    Laura hatte das Starterpaket genommen, wo sie 3 Stunden unterrichtet wird, um erstmal die Grundsätze zu lernen. Sie schaffte es sogar mehrmals auf dem Brett zu stehen und kleine Wellen zu reiten. 🏄🏼‍♀️💪🏼
    Lucas lieh sich nur ein Surfbrett und Wetsuit aus, da er schonmal für eine Woche surfen war und sich nun nur weiter verbessern wollte. ☺️🏄🏼
    Nach 3 Stunden komplettem auspowern und mehreren Adrenalinstößen, war das Surferlebnis vorbei und wir völlig erschöpft. 🙈
    Nun stehen wir auf einem kleinen Campingplatz direkt am Meer und erholen uns für die nächsten Abenteuer. ☺️
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  • Day13

    Cape Foulwind / Seelöwen

    November 11, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute durfte ich das erste Mal Seelöwen bzw.
    sie mich sehen. Endlich mal was Neues in meinem schon so langen Leben.
    Hey, ich bin schließlich schon 8 Monate alt.

    Eine ca. 1,5 stündige Wanderung zum Cape Foulwind entlang der schroffen und malerischen Küste führte uns zu einem Punkt an dem die Seals relaxen, sich spielerisch jagen, schlafen und wieder spielen. irgendwie bewegen sie sich so wie ich, hab ich festgestellt.

    Anschließend suchten wir uns einen sehr schönen Campingplatz am Strand, an dem ich ein wenig auf meinem Baumstamm den anderen beim Spielen im Sonnenuntergang zuschaute.

    Hoffe euch geht’s gut,
    euer Matti.

    #seelöwensindsupercool
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  • Day9

    Cape Foulwind, Neuseeland

    November 5, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    'Wunderschöner Sonnenschein' , dass hatten wir uns die gesamte 3 1/2 h Autofahrt nach Westport (Westküste) gewünscht. Kaum waren wir in Küstennähe, schon hatten wir wunderschönes Wetter 😍 wir haben uns eine Seal Colony angesehen. Die Felsen im Wasser waren durch den starken Wellengang nur umso mehr beeindruckend 😍 zum Glück konnten wir einen Blick auf einige Robben beim Sonnenbaden erhaschen.Read more

  • Day92

    On the road - Tauranga Bay

    December 2, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Westport ist unser Tagesziel und damit haben wir auch die raue Westküste der neuseeländischen Südinsel erreicht. Locker noch rechtzeitig, um vor Sonnenuntergang an der Tauranga Bay bei der Robbenkolonie nach genau diesen Ausschau zu halten. Wir sehen viele und auch einige mit Nachwuchs - da ist der Abend schnell vorbei, denn es ist schon niedlich, wie diese kleinen Robbenbabys (eins ist wahrscheinlich ganz frisch 😃) so rumrobben und bei der Mama Futter suchen! Ganz nebenbei gibt es einen schönen Sonnenuntergang.Read more

  • Day46

    Seelöwen

    March 23, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute nachmittag haben wir uns noch eine Seelöwenkolonie in der Tauranga Bay angesehen. Dabei konnten wir einer Gruppe von ca. 10 - 20 jungen Seelöwen in einem geschützten Pool beim Spielen und Toben zusehen. Anschließend haben wir noch eine kleine Wanderung zum Leuchtturm am Cape Foulwind gemacht.

  • Day20

    Cape of Foulwind

    March 11, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Interesting name cannot be all attributed to the seals or my brother although 😂😂
    Beautiful day on the West coast which is not always the case. If captain Cook had sailed on a day like me today would have been known as Cape of bloody lovely but obviously that was not the case 🌨💨🌊
    What a pity ☀️😊😊
    Oh and Art Deco for Tony😀
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  • Day244

    Seerobben Kolonie am Cape Foulwind

    April 10, 2017 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Und tatsächlich kann man dort einige Seerobben beobachten. Sie faulenzen in der Sonne oder spielen im Wasser in kleinen Buchten, wo vor allem die Kleinen vor Haien geschützt sind. Am Anfang ist es wie ein Suchbild, da man sie auf den Felsen nicht auf den ersten Blick erkennt, doch nach und nach entdeckt man immer mehr. Ich habe ca 50 Seerobben gezählt. Waren aber bestimmt noch einige mehr. 😊 Absolut großartig die Tiere in freier Wildbahn und trotzdem so nah zu sehen!Read more

You might also know this place by the following names:

Tauranga Bay

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