New Zealand
Wellington City

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654 travelers at this place:

  • Day42

    Hey du Nordinsel Neuseelands ☀️

    December 28, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 18 °C

    .. und so fahren wir mit dem Auto von der Fähre und landen direkt im Stadtverkehr. Im GROẞstadtverkehr 🙈 - okay, das ist also eine andere Liga hier im Linksverkehr Auto zu fahren, das kenne ich so von der Südinsel noch nicht. Aber solange ich nicht groß drüber nachdenke und einfach mache, geht es eigentlich 😄 Und: hier strahlt und prahlt die Sonne wie verrückt! Obwohl die Stadt eigentlich für die Windigkeit berühmtberüchtigt ist, ist es heute sogut wie windstill und es ist später am Tag nicht ein Wölkchen am Himmel. So ein tolles Wetter hatten wir in Neuseeland wohl noch nie! #jippi

    Als wir das erste mal das Auto verlassen müssen wir direkt unsere Sommerklamotten anziehen und uns vor allem mit Sonnenschutz eincremen! Mit knurrendem Magen düsen wir auch gleich zu Subways durch 😅 Denn ehe ich mich hier zurecht finde und was anderes adequates zu Essen finde ist viel Zeit ins Land gegangen. Obwohl heute wieder Fisch im Angebot ist, hab ich dass Gefühl dass Evelin, dass Evelin immer was anderes zu mekkern hat. Mal schmeckt die Soße nicht, mal das Fleisch nicht, mal das Brot nicht.. am Ende ist sie doch immer alles auf weil's so schmeckt🙈 Bei dem tollen Wetter ist es eeecht cool, wie wir zweie hier am anderen Ende der Welt durch die Großstadt cruisen. 😁👩‍👧😎 Und so machen wir uns nun auf den Weg zu unserer Couchsurfing-Unterkunft: wir bleiben für ein paar Tage bei Janine und ihrem 15 Monate alten Sohn Gebriel. Auf dem Weg dorthin halten wir allerdings erstmal bei einem Aussichtspunkt mit einem Rundumblick über die ganze Stadt. Was für ein Getümmel! Menschen, Schiffe in mehreren Buchten, der Blick aufs weite Meer🤩ein Flughafen bei dem im 15-Minutentakt ein Flugzeug startet oder landet.. hier gibt's viel zu sehen. Auch diese Stadt ist sooo hügelig und kurvenreich, und eeeecht sehr schön anzusehen! Und wenn wir einmal soweit oben sind, bleiben wir hier einfach in der Nähe, denn es ist gar nicht weit von hier bis zur Unterkunft und haben sogar von der Wohnung eine wahnsinns schöne Aussicht! Die beiden erwarten uns bereits und chillen gerade in der Hängematte. Nach kurzer Begrüßung gibt's sogar zwei Geschenke noch für Evelin, die eingepackt unterm Weihnachtsbaum liegen: ein paar Sticker und eine Katzenpuppe! Evi ist überglücklich, vor allem auch weil Janine sogar deutlich sprechen kann, da sie u.a. auch bei uns im Lande mal lebte, neben den Bahamas, Florida, Schweiz .. und hier :) Und: seit mehr als einem Monat schlafen wir heute mal wieder in einer Wohnung, was ein Luxus! Zwar nur auf Matratze auf dem Boden, aber immerhin. Den weiteren Bearbeitung Tag gestalten wir so, dass wir zusammen an einen nahegelegenen Strand fahren und dort für knapp zwei Stunden die Sonne genießen☀️👌 Zurück in der Wohnung machen wir zusammen Burger zum Abendbrot, Evelin und ich gönnen uns eine wohltuende Dusche und fallen nach einer Videotelefonie mit Papa - der ersten von der Nordinsel aus - direkt ins Bette, mit einer wunderbaren Aussicht auf die funkelnden Stadtlichter zwischendurch den Buchten und dem Blick auf das weite Meeeeeer...

    Hey du Nordinsel Neuseelands', ich bin gespannt was du zu bieten hast!
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  • Day79

    Weihnachten und Silvester mal anders

    December 24, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Nachdem wir arbeiten waren, konnten wir uns riesig auf unser Haus in Wellington freuen. Denn bevor wir nach Neuseeland geflogen sind, haben wir mit Freunden aus Deutschland, welche ebenfalls in Neuseeland sind, ein Haus über Weihnachten und Neujahr gebucht. Mit der Zeit haben wir uns so an den Standart von günstigen Hostels gewöhnt, da war es ein Ansturm von Glücksgefühlen, als wir das Haus betreten haben!😍 Ein großes Wohnzimmer, mehrere Bäder mit warmen Duschen, eine funktionierende Küche, eigene Waschmaschine und und und... Man kann es wirklich als Traumhaus bezeichnen, denn dazu kommt die Aussicht von unserem Balkon. Es war der absolute Wahnsinn, jeden Abend stand ich erneut dort und habe mir gedacht "Wie gut ich es doch habe!"😊❤

    Das erste mal Weihnachten weg von Zuhause.... Ich muss zugeben es war ein seltsames Gefühl, nicht bei seiner Familie gewesen zu sein. Ehrlich gesagt, habe ich euch sehr vermisst.!
    Trotzdem haben wir uns ein paar wirklich schöne Tage zusammen bereitet. Weihnachtliche Musik und der Tannenbaum im Wohnzimmer haben definitiv dazu beigetragen.🌲
    Am Weihnachtstag haben wir sogar zusammen gekocht. Es gab lecker Ente mit Kartoffeln und Rotkohl, so wie man es von Zuhause kennt. Abends haben wir uns noch draußen den Kamin angemacht und ein Weinchen geschlürft.❤
    Bei 24°C hat sich dieser Tag nur eher wie ein wunderschöner Sommertag, anstatt wie Weihnachten angefühlt.
    Silvester wieder rum haben wir direkt in Wellington und nicht in unserem Haus verbracht. Um 00.00Uhr haben wir am Hafen das Feuerwerk genossen und gemeinsam mit Julia in meinem Arm habe ich in das Jahr 2019 gestartet. Ich hätte mir diesen Moment nicht besser vorstellen können.❤
    Alle denen ich bis jetzt noch kein Frohes Neues Jahr gewünscht habe: Fühlt euch fest gedrückt von mir! Ich wünsche euch nur das Beste für das neue Jahr. Auf dass all eure Wünsche und Pläne in Erfüllung gehen und ihr vor allem glücklich seid, mit dem was ihr macht. Die Sonne soll für euch scheinen.☀️😊
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  • Day1

    24-1 Wellington

    January 24 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Ik slaap een gat in de dag, half 8! We pakken eerst in, het lijkt te gaan regenen. Valt mee, paar spaties, toch fijn om droog ingepakt te zijn.
    Boottocht in "less then favourable conditions". Dat zo'n grote boot zo naar beneden kan duiken zeg. Opperste concentratie voorkomt zeeziekte, maar relaxt is anders.
    In Wellington eerst naar ons hotel, soort enorm studentenhuis a la NZ.
    Daarna naar Te Papa museum. Valt me eigenlijk tegen. De aardbeving exhibition is gesloten, net als de natuur-. Alleen iets over de fundering van Te Papa. De Maori tentoonstelling is wel leuk, maar de meeste stukken zijn nieuw en een uur en een kwartier naar hetzelfde liedje luisteren maakt me toch vaag ongelukkig.
    Manuela en ik eten samen in Karaka café. Daarna koffie op de kamer. Ze heeft nog een goede tip voor morgen de camping. Leuk!
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  • Day143

    Das Tongariro-Crossing und Wellington

    March 2 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Nach unserem Ausflug zu den Hobbits steht noch ein anderer Herr der Ringe - Originalschauplatz auf dem Plan: wir besuchen den Schicksalsberg in Mordor. 🙌 Auf gut Deutsch: wir machen das Tongariro-Crossing. Einmal 20 km und 1100 Höhenmeter quer durch den gleichnamigen Nationalpark im Herzen der Nordinsel Neuseelands, vorbei an heißen Quellen, rauf auf Vulkankrater und runter bis in den Urwald.

    Eigentlich wollten wir das Ganze ja einen Tag früher angehen; die Zentralverriegelung unseres Campers hatte aber andere Pläne und so stehen wir um 06:15 Uhr in Flipflops und mit weniger Kleidung als bei den Temperaturen nötig, ausgesperrt vor unserem Bus. Kurz zuvor war mir (Evi) eine Tür zugefallen und der Camper war sofort verriegelt... Schlüssel innen drin. So ein Mist! 😫
    Bis wir unsere Mietagentur erreichen und der Mechaniker kommt um unser Auto aufzumachen, ist es 11 Uhr und wir sind mehr als durchgefroren. Zumindest stellt er fest, dass die Zentralverriegelung wohl nicht richtig funktioniert und evtl. bekommen wir vom Vermieter einen Teil der Kosten zurück. Mal sehen.
    Aber hey, unser Frühstück, das wir vor 5 Stunden hergerichtet haben, steht immer noch parat und wir haben endlich wieder unser Dach über dem Kopf. Allerdings brauchen wir heute keine Wanderung mehr zu starten. Wir nutzen die Zwangspause für allerlei Organisatorisches und für Herr der Ringe. 😬

    Als wir dann am nächsten Tag den Tongariro-Nationalpark wirklich durchqueren, kommt uns so einiges aus dem Film bekannt vor: der perfekte Vulkan, die Rauchschwaden aus dem Inneren der Erde und die roten Krater um uns herum. Dass uns dabei 60 km/h schneller, kalter Wind fast umpustet, unterstreicht die mystische Stimmung noch ein bisschen. Ein ganz besonderer Ort!
    Leider denken das auch viele viele andere Touristen, aber damit muss man bei einer der Hauptattraktionen der Nordinsel Neuseelands wohl rechnen. 😉
    Als wir abends von der Wanderung erschöpft im Camper liegen, gibt es noch ein bisschen Action: wir hören plötzlich eine laute Sirene. Sie stoppt zwar nach ein paar Mal Aufheulen wieder, aber überall gibt es hier Infoschilder zu sogenannten Lahars (heißen Staub- und Schlammströmen, die es bei einem Vulkanausbruch geben kann) und stand da nicht drauf, dass es im Falle des Falles genau so einen Alarm gibt? Nachschauen, was los ist, lohnt sich also. Auch anderen Leuten auf dem Campingplatz geht’s genauso und schnell sammelt sich eine ratlose Gruppe vor einer der Infotafeln. Manche Leute gehen sogar schon zu den vorgeschrieben Schutzräumen... na sauber. Aber dann gibt’s doch Entwarnung: es war nur das Signal für die örtliche freiwillige Feuerwehr. 😅

    Einen Tag später steuern wir also lebendig 😉Wellington an. Dafür, dass wir uns in der Hauptstadt befinden, ist alles angenehm überschaubar und unprätentiös. Wellington ist sympathisch und bietet neben vielen kulinarischen Spezialitäten und einer riesigen Gastroszene (angeblich mehr Bars pro Einwohner als New York 🙌) ganz viel Wasser und Hafen. Das stört vor allem den Pit überhaupt nicht. 😉 Wir schlafen sogar auf einem kostenlosen Camping-Parkplatz in einer Marina und wachen am letzten Tag auf der Nordinsel mit Blick auf viele Segelboote auf.

    Von Wellington nehmen wir jetzt die Fähre und weiter geht’s in den Süden Neuseelands. Der soll ja noch schöner sein als der Norden. Wir sind gespannt! 😊
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  • Day26

    Wellington

    March 6 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute Vormittag sind wir in Wellington angekommen. Auf dem Mount Victoria verschafften wir uns zuerst einmal einen Überblick über die Stadt. Nachdem dann der Camper beim Schlafplatz abgestellt war, spazierten wir dem Hafen entlang zur Cable Car-Station. Wellington erinnert uns nicht nur wegen diesem Fahrzeug sehr an San Francisco 🤩

    Das World War Memorial und der Beehive (Parlamentsgebäude) lagen an unserem Weg auf der Suche nach einem guten Restaurant fürs Nachtessen. Wir entschieden für malaysisches Essen. Yummie! 😋Leider waren die Jungs nicht dafür zu begeistern, entsprechend doof haben sie sich aufgeführt! 😖

    Mittlerweile ist es Nacht geworden und im Hafen von Wellington bläst ein heftiger Wind. Im Wohnmobil könnte man seekrank werden... 🤢😁
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  • Day79

    Wellington

    December 9, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute haben wir uns bei bestem Wetter (man merkt, dass der Sommer langsam kommt 😬) Wellington angeguckt. Zuerst waren wir im Museum Te Papa. Dort haben wir uns eine Ausstellung über die Schlacht zwischen den Neuseeländern und den Türken im ersten Weltkrieg angeguckt und dann noch die anderen Bereiche des Museums (über die Maoris, die Natur von Neuseeland und Einwanderungen nach Neuseeland).
    Dann sind wir mit dem Cable Car zum botanischen Garten gefahren, der am Berg liegt. Zu Fuß sind wir dann wieder runtergegangen.
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  • Day78

    Tschüss Südinsel - hallo Nordinsel

    December 8, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute sind wir mit der Fähre auf die Nordinsel, nach Wellington, gefahren. Das erste Stück führte durch die Marlborough Sounds und wir konnten die Landschaft genießen. Auf dem offenen Meer zwischen den beiden Inseln wurde es dann unruhiger, aber es geht wohl noch deutlich schlimmer, wie wir aus Erzählungen gehört haben. Zwischendurch haben wir drei Albatrosse direkt neben dem Boot gehabt.
    Nachdem wir im Hostel eingecheckt haben, waren wir noch kurz auf einem „Weihnachtsmarkt“. Der war aber eigentlich nur ein Underground-market, der jedes Wochenende in einem Parkhaus stattfindet und hatte nicht viel mit einem deutschen Weihnachtsmarkt zu tun 😄 Dann waren wir noch ein bisschen am Wasser.
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  • Day279

    Zurück im Norden

    March 17 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir fast zeitgleich mit den tragischen Ereignissen in Christchurch unsere Fähre zurück auf die Nordinsel genommen haben, hat sich für uns persönlich wenig Berichtenswertes ergeben.

    Gestern haben wir unseren Tag Aufenthalt in Wellington gut zur Organisation der weiteren Reise nutzen können. Außerdem stellen wir wieder einmal fest, dass Wellington nicht nur die politische Hauptstadt, sondern auch ein Anlaufpunkt für Hipster (Berlin lässt grüßen) und die LGBTQ-Szene ist. Die Vielzahl an Regenbogenfahnen an Geschäften und eine Parade am Abend machen die Diversität in der Stadt auch für eher unaufmerksame Besucher wie uns offensichtlich.

    Heute heißt es dann Abschied nehmen von Wellington und das ausgerechnet am St. Patrick's Day. Morgens begegnen uns schon die ersten grün gekleideten Kneipengänger und Musik aus einem Irish Pub. Da wir für heute eine Übernachtung ca. zwei Stunden weiter nördlich geplant haben, sehen wir von einem Frühstücksgetränk ab und fahren stattdessen noch zwei Punkte etwas außerhalb der Innenstadt Wellingtons an.

    Zuerst landen wir bei Weta Workshops, die durch ihre Kostüme, Waffen und andere kreative (Hand-) Arbeiten aus Herr Der Ringe sehr bekannt geworden sind (und es offensichtlich gut vermarkten). Wir machen einen kurzen, kostenlosen Besuch im Shop mit Mini-Museum anstatt Geld für eine Führung oder Dokumentation auszugeben. Für neckische 1.000 NZD kann man hier ein geschmiedetes Schwert im Originalstil einer bekannten Klinge aus Mittelerde sein Eigen nennen. Die sog. Props inkl. Nachbildungen von Trollen und dem Uruk-Hai Lurtz sind nett anzuschauen, aber Geld möchten wir dann doch keins ausgeben.

    Also geht es weiter zum Mount Victoria Aussichtspunkt. Heute ist das Wetter leider nicht überragend, generell lohnt sich aber ein Abstecher. Wir haben einen schönen Überblick über die Stadt und den Hafen. Da der Wind recht frisch ist, machen wir uns auch bald wieder auf den Weg zum Auto und fahren ins weiter nördlich an der Küste gelegene Wanganui.
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  • Day273

    Wellington

    March 11 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir kommen in ein paar Tagen noch einmal nach Wellington zurück und die Stadt ist überschaubar, also haben wir heute nicht sehr viele Programmpunkte auf dem Plan. Da wir für unseren zweiten Aufenthalt hier erst Abends ankommen, unser nächstes Hostel mitten in der Innenstadt liegt und es wahrscheinlich keine Parkmöglichleiten gibt, wollen wir schon einmal etwas Vorarbeit leisten und machen uns heute als Erstes auf die Suche nach möglichen Parkplätzen. Einmal mit Plan reisen 😀. Leider gibt es hier nicht wirklich viel Auswahl, und freie Parkplätze gibt es leider gar nicht, da wird es wohl ein Parkhaus werden müssen. Das ist zum Glück aber am Wochenende deutlich günstiger (5 NZD am Tag im Vergleich zu min. 14 NZD).

    Wir schlendern durch die Innendtadt, was allerdings nur ca. 30 Minuten dauert und fahren dann mit dem Cable Car auf einen Berg im die Aussicht über Wellington zu genießen und in den botanischen Garten zu gehen. Im Gegensatz zu der doch leider nicht sehr schönen und tristen Innenstadt, die hauptsächlich aus Pubs, Bars, Restaurants und Geschäften sowie gelegentlichen Yoga-Studios besteht, hat der kostenfreie botanische Garten einiges mehr zu bieten. So sind wir letztlich auch ca. zwei Stunden hier unterwegs und vergessen die Stadt um uns herum.
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  • Day43

    Da aus- und hier einquartiert

    December 29, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    In einer Wohnung aufzuwachen ist tatsächlich sehr ungewohnt. Wir haben uns so pudelwohl auf unseren Matratze hier bei Janine zuhause gefühlt, dass wir glatt weg ganze 10 Stunden!!! durchgeschlafen haben! Nach dem ersten schnellen Blick auf die Uhr war es nämlich schon halb zehn 🙈 Ich hatte tatsächlich nicht damit gerechnet so einen erholsamen Schlaf zu haben, schließlich ist ja hier noch ein 15monate kleines Baby mit an Board - und über uns eins recht lautstark trampelnde Familie mit einer zweijährigen Tochter. Umso größer die Freude so viel und gut geschlafen zu haben und ich fühle mich auch endlich mal wieder total fit! Sehr groß ist die Wohnung nicht, treffen beim um die Ecke gehen zur Toilette auch schon die wache Janine mit ihrem Gabriel an. Nach dem Anziehen sind wir beide in der Küche und ich beginne das Gespräch mit der Nachfrage zum Tagesplan, denn heute wollten wir zusammen auf einen Obstmarkt hier in Wellington gehen. Doch dann antwortet Janine plötzlich für mich sehr unerwartet, dass wir heute lieber getrennte Wege gehen. In ruhigem Ton und zitterdem Stimmchen erklärte mir in englischer Sprache - damit Evelin es nicht versteht - den Grund für diese Entscheidung: nachdem sie mir gestern geschildert hatte wo sie nicht schon überall gelebt hatte in der Welt, und dass sie jetzt hier seit nichtmal zwei Jahren alleine, und nun auch noch alleinerziehend ohne jegliche Freunde und Familie lebt, hatte ich ihr entgegnet dass ich das so nicht könnte, und ich wirklich froh und dankbar bin, so viele Freunde und Familie in meinem Leben in unmittelbarer Nähe zu haben. Sie hat dies irgendwie sehr negativ aufgefasst.. und brach dann vor mir in Tränen aus.. mit weiterer Erklärung, dass die Couchsurfer wie wir deshalb einem hohen Stellenwert für sie haben und sie denen ein Gefühl von Zuhause vermitteln möchte. Zu mir findet sie jedoch keinen Draht, weil ich so in meiner heimischen "Blase" nur leben würde.. naja. Evelin hing mir unterdessen die ganze Zeit am Bein und wollte unbedingt wissen warum Janine weint und da Janine ja extra Englisch redete damit Evi es nicht versteht wusste ich nicht was ich ihr entgegnen sollte.. vor mir ne heulende Janine, mit dem quängeligen Gabriel im Arm, an meinem Bein die drängelnde Evi.. was für ein Spektakel 🤦

    Ich entschuldigte mich dafür, sie in irgendeiner Weise gekränkt zu haben und natürlich wollte ich dann auch recht schnell ihr Zuhause wieder verlassen. Beim zweiten Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es gerade mal halb 8 war (!?) und der Tag fing mir jetzt doch viel zu früh, vor allem so unerwartet viel zu dramatisch, an. Dennoch bat sie uns ein Frühstück und eine weitere Übernachtung an.. aber wenn ich mich nun nicht mehr wohl fühle, dann lehne ich dankend ab. Somit sammelte ich nun mal nicht ganz so optimale Erfahrung bei Couchsurfing - aber schlimmer geht immer. 🙈

    Ja was machen wir denn so früh am Morgen in Wellington zum Samstag? Mit Wolken am Himmel und einem ordentlichen Wind, der uns fast orkanartig um die Ohren pfeift.
    Einkaufen! Hier gibt es nämlich wieder einen günstigen "Pak'nSave" - Supermarkt, und unser Camper ist fast restlos leer an Lebensmitteln. Der Einkauf umfasste knapp 50 NZ$, Evelin freute sich hier heute einiges selbst abkassieren zu können.

    Dann fuhren wir erstmal etwas weiter zu einer WLAN - Telefonbox, die von meinem neuseeländischen Telefonanbieter "Spark" in meinem Paket mit angeboten werden. So können wir uns mit Papa über diesen Schreck am Morgen erstmal etwas austauschen. Beim Einkauf habe ich uns heute ein paar Eier gegönnt, weil ich Appetit auf Rührei hatte. So setzte ich mich, mitten in der Stadt, mich in das Hinterabteil unseres Vans, baute mein Gaskocherkontrukt auf und rührte mir mein Rührei 😁😄 Nachdem wir dann mit frischen Brot und Humusaufstrichen ausgiebig gefrühstückt hatten, waren wir auch startklar und gestärkt für mein mittlerweile auserkorenes Tagesvorhaben, einem Besuch im "Te Papa"- Musuem: ganze 6 Etagen! Von meinem letzten ausländischen Großstadt-Museumsbesuch in London vor 2 Jahren war ich nachhaltig beeindruckt und nun in großer Erwartung! Leider habe ich gleich zu Beginn von einem anderen Besucherin zu erfahren bekommen, dass der schönste Austellungsbereich über das Thema der Meerestiere für ein ganzes Jahr geschlossen ist. Bei diesem war auch ein vier Meter langer konservierter Riesenkalmar - eine Oktopusart der Tiefsee - die zu bestaunen gewesen wäre. Das wäre für Evelin und auch mich eine echtes Highlight gewesen, ach wie schade.. und so sehen wir uns dennoch die Austellungen an über die Themen Neuseeland, Maori, und Kunst.

    Nach ganzen drei Stunden Aufenthalt in dem Museum machten wir uns auf dem Weg wieder zum Auto. Einen Halt auf dem Spielplatz am Hafen, den wir beim Hinweg bereits entdeckt hatten, hatte ich Evi versprochen, inklusive Eis dazu. Und danach war ich dann wieder dran mit einem Programmpunkt: den botanischen Garten Wellington's zu besuchen. Auf dem kurzen Weg durch die Stadt dorthin ist Evi erstmal eingeschlafen. Ich parke in einer ruhigen Ecke einer Wohngegend direkt in der Nähe, und lasse Evi im Auto etwas schlummern mit offenen Fenstern, währenddessen ich mich in die Sonne chille. So ein kleines Päus'chen am Nachmittag tut auch mal gut. Nach etwa 20 Minuten erwacht Evi, wie so oft erstmal total zerknietscht mit garstiger Laune, aber sie fängt sich ja zum Glück nach kurzer Zeit und ist dann wieder total freundlichen und lieb. In einem kleinen Vorgarten am Hang gelegen, sammelt Evi kurz darauf schon wieder die ersten Dinge und äußert: Hunger. Hunger auf Fisch.🐟 Ja,.. somit bereite ich daraufhin bei Sonnenschein, vor den Wohnhäusern, im Campervan natürlich ihr Lieblingsessen mit Erbsen zu, und wir futtern dann vor dem botanischen Garten auf dem Gehweg zusammen dieses kleine Dinner 😅 Gegen 17 Uhr sind wir dann startklar und laufen los, natürlich gibt es auch hier einen Spielplatz, auf dem wir wieder halten.

    Auch dieser ist echt groß und schön, und hat vor allem eine super grüne Aussicht auf die vor uns gelegenen Hügel und den paar Wohnhäusern dazwischen. Meine Ohren erlauschen wieder deutschsprachige Mädchen, und ich spiele natürlich schnell wieder Vermittler: tadaaa: Evi hat Kinder fürs gemeinsame rumtoben auf dem Spielplatz gefunden 😁 Und so treffe ich auf die insgesamt fünfköpfige Familie aus Hannover mit Emily(5), Isabell(3) und Anika(8Monate) und den Eltern Olga und Daniel. Zusammen steht die Überlegung im Raum, hierher auszuwandern! Darüber unterhielten wir uns schließlich noch den ganzen Abend. Denn wir waren um 20 Uhr noch immer auf dem Spielplatz, und eine Ahnung wo wir heute schon wieder Campen wollen hier in Stadtnähe hatte ich noch nicht. Und so äußerte ich zu Evi:"Ich weiß dass das eigentlich nicht erlaubt ist, aber Mama entscheidet heute auf diesem Parkplatz zu bleiben und gut. Ich hab keine Lust heute noch weitersuchen und zu reisen, und spät ist es außerdem." .. daraufhin boten uns Olga und Daniel an, mit zu ihrem gemieteten Haus zu fahren und auf deren Parkplatz auf dem Grundstück wenigstens sicher zu nächtigten. Wuhuuu, was haben wir mal wieder für ein Glück. Nach ca. 15 Minuten Fahrt stadtauswärts waren wir schon da, und wurden sogar noch zum Abendessen eingeladen mit kleinem Wraps, Brötchen und Salat, und tollen Aufstrichen und Belag, der so nicht in meinen Mini-Camper-Kühlschrank passt.😅 Bis halb Elf spielten die Kinder schließlich, und dann gingen wir alle total müde ins Bette. Danke für so viel spontene Gastfreundschaft ihr lieben, bis morgen früh!



    Spielplatz Evi schläft ein Fahrt zum botanischen Garten. Essen machen gegen 17 Uhr auch dort Spielplatz. Deutsche Treffen Überlegungen auszuwandern mit drei Kindern Reisetipp
    Ich bleib heute hier in Stadt dann Angebot bei denen zu Parken ist sicher. Einladung zum Abendbrot evelin spielt bis abends um 22 Uhr
    Schon wieder so spät

    Einschlafen wieder vor funkelnden Skyline von Wellington.
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Wellington City

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