Peru
Chachapoyas

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Travelers at this place
  • Day58

    Chachapoyas und der Gocta Wasserfall

    April 5 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir packen am Dienstag etwas missmutig unsere Sachen, verabschieden uns von Robert, tauschen noch Nummern (für eventuelle Verkaufsverhandlungen 😉) aus und machen uns auf den Weg in Richtung Inland und Berge.
    Máncora und vor allem das Máncora Beach Haus hat uns wirklich sehr gut gefallen und wir hätten ewig hier bleiben können, wollen aber unbedingt auch noch etwas von den Anden sehen. Und so tanken wir voll und rollen erst einmal los. Wie befürchtet, kommen wir nach knapp 100 km Fahrt bereits wieder zum Stehen, die erste Straßensperre von Streikenden zwingt uns zum Halten. Eine Handvoll Männer haben ein paar alte Autoreifen und anderen Müll in Brand gesetzt und lassen keinen durch. Unsere schlaue Idee, die Barrikade über eine Schotterpiste zu umfahren, funktioniert nicht, da die Straße einfach vor einem Hügel endet. So blöd sind die Herren dann auch nicht 😄. Nach einer guten halben Stunde kommt aber bereits die Polizei und kurz darauf dürfen wir und alle anderen Wartenden dann weiterfahren. Wir müssen auf der weiteren Strecke an diesem Tag noch zwei mal wegen solcher Barrikaden stoppen, einmal kommen wir mit der Zahlung von 5 Sol (~1,20 €) weiter, einmal hängen wir uns einfach an einen LKW, der durchgelassen wird und schummeln und so mit durch. Schließlich kommen wir aber besser als erwartet voran und in dem kleinen Örtchen Olmos an. Bei unserer Ankunft ist es dort wie ausgestorben, wir finden nicht so richtig etwas zum Essen und wollen daher noch den Supermarkt im Nachbarort aufsuchen. Auf dem Weg dorthin werden wir aber mit einer neuer Straßensperre überrascht, diesmal mit etwas größerer Rauchwolke und vielen Polizisten auf der einen und Locals auf der anderen Seite. Zwei Männer aus dem Dorf geben uns zu verstehen, dass wir hier schleunigst verschwinden sollen, also wenden wir den Wagen und wollen aus sicherer Entfernung dem Treiben zuschauen. Allerdings fallen plötzlich „Schüsse“, (wir vermuten oder hoffen, es sind Schreckschusspistolen, wissen aber auch nicht genau wie das normalerweise klingt) und die Einheimischen rennen mit Steinen bewaffnet umher, so dass wir uns nun doch ganz aus der Ecke entfernen 🏃🏻🏃🏽‍♀️ und ins Hotel zurück gehen, um nicht zwischen die Fronten zu geraten. Dann gibt es heute eben nur Brot mit Käse und etwas angetrocknete Donuts 🍩🤨😅.

    Am nächsten Morgen hat sich die Lage beruhigt und so langsam kommen wir dann auch in die Berge und schlängeln uns langsam über endlose Serpentinen immer weiter hinauf, die Sonne wechselt sich mit dichtem Nebel ab und während ich „etwas“ panisch zwischen Tankanzeige und Google Maps auf der Suche nach der nächsten Tankstelle hin und her schaue, sind wir von der Aussicht völlig hin und weg. Irgendwann geht es dann auch wieder bergab (was mich entspannt) und plötzlich müssen wir wieder anhalten. Dieses Mal aber nicht wegen des Streiks, eine Baustelle versperrt den Weg. Wir stehen hier ca. eine Stunde, bevor uns die ersten Autos wieder entgegenkommen und anschließend wir endlich weiter können. Vermutlich wird hier hin und wieder die ganze Straße gesperrt, um kleinere Bauarbeiten durchzuführen. Aber nun rollen wir mit den letzten Tröpfchen Benzin in das Örtchen Pucará, die Reichweite wird schon gar nicht mehr angezeigt und gleich zwei Tankstellen sorgen dafür, dass ich langsam wieder atmen kann 🥵🤯😅. Manu versteht den ganzen Wirbel nicht, er kennt halt seinen Hyundai 😆 😂 und lässt den Wagen tiefenentspannt volltanken.
    Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter, wir essen in Bagua Grande noch zu Mittag und kriegen hier ein ganzes Menü (Suppe, Hühnchen mit Reis/Nudeln und Limo) für je 2 €. Wir hätten zwar bei unserem Hunger sicherlich alles gegessen, es war aber auch wirklich lecker. Nach nur kurzer Weiterfahrt stehen wir allerdings schon wieder an einer Baustelle, immerhin an einer Stelle, an der ein paar Locals kalte Getränke, Eis und andere Snacks verkaufen, denn hier stehen wir nun 2,5h. So langsam haben wir uns etwas an die Lebensweise hier angepasst und auch verinnerlicht, dass wir es momentan weder eilig haben noch an der Situation etwas ändern können, hören Podcast, betrachten das Treiben auf der Straße und warten einfach 🤷🏽🤷🏻‍♀️. Es ist bereits dunkel als wir weiterfahren können und so kommen wir erst kurz vor 21 Uhr in Chachapoyas an.
    Wir checken in unserem Hotel ein und finden zufällig noch ein tolles und schön eingerichtetes Restaurant zum Abendessen. Im El Batán Del Tayta wird uns der Cocktail „Caspiroleta de Hormigas“ empfohlen, ein Cocktail mit Vanille, Zimt, einem Hauch von Kaffee, Panela aus Cocachimba, aromatischen Kräuter aus der Region und einer Prise Milchcreme, garniert wird das Ganze mit einigen gerösteten Hormigas Ameisen 🐜😳. Sie soll sehr gesund sein und noch besser für die Haut. Manu zögert (nach einem kurzen prüfenden Blick, ob sie wirklich tot sind) nicht lange und wirft sich die erste Ameise in den Mund, während ich noch überlege, wie schlecht meine Haut eigentlich ist 🤷🏻‍♀️.
    Ok, eine probiere ich auch, sie schmecken relativ unspektakulär nach gar nichts, sind knusprig und lassen sich mit dem wirklich leckerem Cocktail gut runterspülen. Mir hat aber mein Kopf längst verklickert, dass ich insbesondere diese Beinchen irgendwie ekelig finde. Während Manu die restlichen Tiere vergnügt verspeist, setze ich meine daher möglichst würdevoll auf den Untersetzer und schlürfe den Cocktail ohne Einlage 😁.
    Das Essen ist dann aber für uns beide super lecker. Als Vorspeise gibt es für mich „Barachos“, eine Art Wan-Tan, gefüllt mit Schweinefleisch, etwas Käse, Pfefferminze und Vanille als Topping und Karob-Sauce. Manu isst das „Leche de tigrillo“, einen Mix aus Forellenstücke, frischem und geröstetem Mais, Garnelen und Huacatay.
    Danach gibt es dann das „Tropezones del chaesique“ (Fusion von peruanischen und orientalischen Aromen, hergestellt aus Ananasstücken, Schweinerippchen mit süß-saurer Sauce, serviert mit gebratenem Reis und Wan-Tan) und das „Milanesa Shacshina“ (Spiegeleier und gebratene Kochbananen auf paniertem Hühnersteak serviert mit Pommes frites und Salat). Zwar klingt das ein oder andere erstmal seltsam, es war aber alles richtig lecker und wir können müde und pappsatt ins Bett.

    Den nächsten Tag lassen wir ruhig angehen, die lange Fahrt steckt uns doch noch in den Knochen. Wir schlendern ein wenig durch die hübsche Stadt und müssen hier auf fast 2.500 Metern die Badesachen gegen Jeans und Pulli eintauschen. Nach den wirklich heißen und schwülen Tagen am
    Meer, tut uns das aber auch ganz gut. Wir besuchen noch den Mirador del Cañon de Huancas Sonche in der Nähe von Chachapoyas. Eigentlich haben wir aufgrund von Fotos anderer Besucher nicht so viel erwartet, wurden dann aber von dem 11 km langen und 962 m tiefen Canyon völlig überrascht und waren begeistert. Allerdings sind wir nach dem kurzen Aufstieg auf hier fast 3000 Höhenmeter so außer Atem und spüren die Auswirkungen das erste Mal so richtig. Das kann ja noch heiter werden 😮‍💨😮‍💨.

    Am Freitag geht es dann morgens direkt in das knapp 1h entfernte Cocachimba. Wir können bereits am Vormittag hier in unser schönes Zimmer mit Blick auf den Gocta Wasserfall einchecken und machen uns auch kurz darauf auf den Weg dorthin. Die Wanderung beginnt direkt an unserer Unterkunft und führt schnell durch dichten Regenwald. Zwar sind wir nicht mehr ganz so hoch wie in Chachapoyas, dafür ist es unglaublich schwül und warm und wir sind beide nach kürzester Zeit völlig durchgeschwitzt, dazu geht es stetig nur bergauf oder bergab und wir empfinden die Wanderung als wirklich anstrengend. Auf dem Weg sehen wir bereits immer wieder den Wasserfall aus der Ferne, halten erfolglos Ausschau nach dem auffällig orangefarbenen Andenfelsenhahn (das ist auch der Nationalvogel Perus), bekommen dafür einen kleinen Hund als kurzzeitige Wegbegleitung und sind nach knapp 5,5 km endlich angekommen. Wow!

    Der Gocta Wasserfall wurde von Stefan Ziemendorff, einem deutschen Entwicklungshelfer erstmals 2002 während einer Expedition in dem unwegsamen Naturreservat erblickt, Ende Februar 2006 kehrte Ziemendorff mit einem peruanischen Forschungsteam zurück, um die Vermessung vorzunehmen. Es war gar nicht so einfach, ein Team zu finden, das ihm den Weg zeigte, da sich zwei Mythen um den Wasserfall ranken, dessen Nähe die Nachfahren der Chachapoya fürchteten und dessen Existenz sie deshalb angeblich geheim zu halten suchten – lange konnte man den Gocta auf keiner Karte finden. So geht die Legende von einer schönen Meerjungfrau aus, die in der Lagune des Wasserfalls wohnt, einen Schatz beschützt und Männer zu sich in die Tiefe zieht (was ich zu verhindern weiß ☝🏻). Die andere Legende handelt vom Bauer Juan Mendoza, der auf unerklärliche Weise in der Nähe des Wasserfalls verschwunden sei; dem Glauben nach wurde Mendoza in einen Felsen verwandelt und muss sich nun mit seinen Schultern der gewaltigen Wassermassen wehren, die von oben herabstürzen.
    Schlussendlich fand Stefan Ziemendorff aber ein Team und die Vermessung ergab eine Gesamthöhe des eigentlich aus zwei Fällen bestehenden Gocta von 771 Metern. Er und die Einheimischen berufen sich dabei auf Angaben der National Geographic Society (das tun wir im Übrigen auch), die auch unterbrochene Wasserfälle zulässt und so stehen wir also vor dem drittgrößten Wasserfall der Welt 🥳🥳.

    Wir verbringen hier noch einige Zeit, die Sonne strahlt uns an und wir bewundern einfach ein weiteres Wunder der Natur 🤩🤩.
    Eine Meerjungfrau ist übrigens nicht aufgetaucht und so können wir uns irgendwann auch gemeinsam wieder auf den Rückweg machen und schleppen uns am Ende die letzten Stufen zu unserem Zimmer hoch. Nach dieser insgesamt nicht wahnsinnig langen, aber super anstrengenden Wanderung sind wir fix und fertig.
    Nach einer heissen Dusche und etwas Entspannung treibt uns der Hunger aber noch einmal ins Dorf, über dem mittlerweile ein dichter Nebel hängt. Die Restaurants haben leider alle zu und so setzten wir uns in die einzige kleine Bar im Ort. Bereits darauf eingestellt, sich mit etwas Bier sättigen zu müssen, kriegen wir hier aber dann neben einem eiskalten Bier noch einen einfachen und leckeren Burger und können dann tot müde, aber glücklich und satt ins Bett fallen.
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    Stefanie Bayer

    Wie bei seinem Womo. Das kannte er ja auch😜🤣

    4/11/22Reply
    Mary's Law

    Das war ein Diesel😅

    4/11/22Reply
     
  • Day1015

    Auf den Spuren der Inka in Chachapoyas

    June 13 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Hier sind wir nun im wunderschönen Chachapoyas und mega gespannt auf ein paar Inkaruinen. Vorallem Christoph, für den Siedlungsreste immer ein absolutes Highlight sind, kann es kaum erwarten die Festungsstadt Kuélap zu erkunden, die unweit von Chachapoyas liegt. Zu unserer großen Enttäuschung mussten wir aber leider feststellen, dass die archäologische Ausgrabungsstätte leider aktuell geschlossen ist. Es hat wohl einen Erdrutsch gegeben und ein Teil der großen Festungsmauer ist dabei eingestürzt -  Doch der nette Peruaner am Empfang erzählte uns von einer weiteren archäologischen Stätte ganz in der Nähe.

    Yalape - Die Googlesuche ergab erstmal "Jalapeños" und erst weiter unten konnten wir ein paar Infos zu dieser Stätte finden. Wo genau sich diese Ausgrabungsstätte befindet konnten wir auch nicht richtig identifizieren, aber eine Kombination aus Googlemaps und Maps.me gab uns einen groben Anhaltspunkt, also stapften wir los Richtung Levanto. Auf unserem Weg trafen wir immer wieder nette Leute, die uns den Weg weisten und so kraxelten wir erstmal 11km quasi nur bergauf auf einem ehemaligen Inkapfad durch die Anden und wurden immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken belohnt.

    Kurz vor Levanto sollte nun in einem Tal die Stätte liegen. Leider stellte sich unten angekommen heraus, dass die Googlemaps Markierung anscheinend nicht stimmte und wir den ganzen weiten Weg wieder zurück latschen durften! Da wir schon relativ platt waren, war die Stimmung großartig, aber nichts was ein super Mittagessen in Levanto nicht wieder richten konnte.

    Da das einzige Collectivo erst um sechs Uhr Abends fahren sollte und wir definitiv nicht vor hatten, den ganzen Weg zurück zu wandern, wagten wir einen neuen Versuch und erkundeten die Gegend um den Cerro Yalape - Ja richtig es ging also weiter bergauf!

    Aber unsere Suche war nicht vergebens, denn dem Inkapfad folgend standen wir letzten Endes vor einem Schild auf dem "Zona Archeologica Yalape" stand und auf dem Grundstück dahinter fanden wir die ersten alten Gemäuer! Da das Tor offen stand kraxelten wir einen kleinen Trampelpfad entlang und stellten als bald fest, dass wir uns uns auf einem Privatgrundstück befanden. Bis auf einige Hühner war aber keiner anzutreffen und weiter oben hinter einem Kuhacker konnten wir noch viele weitere Rundbauten entdecken. Also kletterten wir den Hang hinauf und schlüpften an einer niedrigen Mauer unter dem Stacheldraht durch auf das Gelände der Ausgrabungsstätte.

    Vor uns lagen unzählige Terrassen mit den Überresten über hunderter runder Häuser, wie sie um 1100 nChr. Von den Chachapoyas dort erbaut wurden. Wir fühlten uns wie Entdecker und erkundeten super gespannt das gesamte Areal. Hier und da fanden wir auch eckige Gebäude die von den Inkas dort errichtet wurden, nachdem diese die Chachapoyas unterworfen hatten und sogar bemalte Tonscherben konnten wir entdecken.

    Was uns nur etwas wunderte war, dass wir hier komplett alleine herumstapften und es anscheinend niemanden außer uns interessierte diese unglaublichen Ruinen zu erkunden. Auf unserem Weg raus, diesmal auf dem offiziellen Pfad und nicht über den Kuhacker, verstanden wir dann auch wieso, denn die Archeologische Stätte war ebenfalls geschlossen - Also hieß es mal wieder klettern um raus zu kommen :D

    Auch wenn wir uns vielleicht nicht ganz auf dem offiziellen Weg befunden haben, war dieser Tag für uns einfach unglaublich schön und abenteuerlich! Yalape ist nach Kuélap die zweitgrößte Ansiedlung in dieser Region und wohingegen von Kuélap bisher auch nur zu 20% erforscht ist, gab es in Yalape noch keine archäologischen Anstrengungen, da die Gelder dafür fehlen. Es wird außerdem geschätzt, dass diese Region die mit den meisten unerfoschten archäologischen Stätten in Südamerika ist - Wir haben uns also nicht nur wie Entdecker gefühlt, sondern waren tatsächlich einige der wenigen Abenteurer hier!!!
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  • Day194

    Chachapoyas der Geheimtipp

    August 30, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Wieder ein Insidertipp und wieder in den Bergen Peru's. Chachapoyas heißt der kleine Ort und auch hier sind so gut wie keine Europäer zu finden. Allerdings trafen wir hier nach über zwei Monaten zufällig Lenka und Jolien wieder, perfektes timing, denn Lenka ist ¿♤₩@*Jahre alt geworden und das musste mit einer Torte gefeiert werden.
    Anschließend sprangen wir ins nächste Collectivo, denn in der Nähe soll der 3. Höchste Wasserfall der Welt sein. Aber bevor wir den zu Gesicht bekamen waren erst einmal wieder 7km zu Fuß zu bewältigen 🙈.
    Wenn es sich nicht jedes mal so lohnen würde, würden wir die vielen Kilometer wahrscheinlich nicht mehr auf uns nehmen, denn so langsam haben wir die Nase voll vom wandern😅.

    Zuerst kamen wir am oberen Abschnitt des Wasserfalls an, an dem das Wasser 210m runter stürzte.
    Eine Stunde später erreichten wir dann den unteren Teil und das Wasser hatte noch mal 560m freien Fall, was nur noch als starker regen den Boden erreichte.
    Auf jeden Fall sehr spektakulär und die Wanderung durch den Dschungel immer wieder ein Erlebnis.

    Neuer Tag neues Erlebnis!
    Kuelap, neben Machu Picchu ist das die besterhaltene Inkastadt in Südamerika. Jedoch nicht so bekannt und natürlich wie immer weit oben in den Bergen, denn die Inkas wollten ja was mit Aussicht haben.
    Also Proviant eingepackt und wieder mit den Einheimischen im Collectivo los gedüst - nur leider fährt dies nicht direkt bis zur Ruine.
    Im Tal angekommen steht man vor der Wahl: 5 Stunden steil Bergauf wandern oder mit dem ersten Teleferico Peru's bis fast ganz nach oben fahren. Da wir 5 Stunden wandern mitlerweile schon kennen, haben wir uns für 20min. Teleferico entschieden.
    Dann ging es schnell noch die letzten Meter zu Fuß bevor man vor einer Mauer steht und denkt
    "das ist es jetzt also hmm...🤔"
    Von außen recht unscheinbar aber von innen ziemlich spektakulär die 1100Jahre alte Inkastadt so gut erhalten zu sehen.
    Der Name "Machu Picchu 2" ist auf jeden Fall verdient und es lohnt sich Kuelap einen Besuch abzustatten.
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    Katrin und Stefan

    Die ganzen leckeren Früchte 😍 die vermissen wir immer sehr😬.

    9/13/19Reply
    Katrin und Stefan

    Hammer 👌😁

    9/13/19Reply
    Katrin Kokolski

    Die Torten...ein Traum 🤩😋

    9/14/19Reply
    5 more comments
     
  • Day531

    Chachapoyas

    May 19 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser erster Stopp in Perú war der Ort Chachapoyas. Uns gefällt die Stadt in den Anden, malerisch gelegen zwischen tiefen Canyons, gut. Die Einheimischen sind noch nicht so an Touristen gewöhnt, deswegen werden wir permanent wie Außerirdische angeschaut. Das sind wir ja aus Zentralamerika schon gewohnt. Wir haben wieder ein paar Leckereien verkostet und einige Ausflüge unternommen. Wir sind froh, dass wir diese Teil des Landes gesehen haben.Read more

  • Day3

    Chachapoyas et mirador

    March 14, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Après 10h de route dans un bus VIP (nouriture, vue panoramique au deuxième étage...) nous arrivons à Chachapoyas, lieu où nous avons prévu de faire plusieurs excursions.
    Nous retrouvons un couple de français rencontrés plus tôt en Équateur à Otavalo, Anne Claire et Corentin.

    le lendemain nous allons tous les quatre au mirador Cañon del Sonche. La vue y est époustouflante, le canyon est gigantesque. Nous empreintons un sentier qui le longe sur quelques kilomètres en bord de falaise. Après avoir contourner une prison, un second sentier nous amène au mirador de Huancas. La vue y est tout aussi impressionnante.

    Le soir, nous voyons une mini fanfare dans la ville dont trois personnes en costumes traditionnels qui jouent du tambour et de la flûte, les deux autres, déguisés, dansent et font danser les passants.

    😷 nous apprenons le soir à la radio que le Pérou ferme ses frontières terrestres, maritimes et aériennes. Les gens nous demandent toujours d'où nous venons, il y a un peu de méfiance et de peur mais pas d'agressivité 😷
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    Darfeuille Charline

    C'est magnifique... un peu d'espace avant le confinement...

    4/4/20Reply
    Thierry Perrin

    Quel panorama !!! Quand tu vois ça, tu te poses, tu regardes ... et tu médites :-)

    4/10/20Reply

    Magnifique 😍 c'est très vert !

    4/11/20Reply
     
  • Day5

    36 jours de confinement à Chachapoyas

    March 16, 2020 in Peru ⋅ 🌧 20 °C

    Nous sommes donc à Chachapoyas, une petite ville de 29000 habitants à 2335 m d’altitude dans le nord du Pérou.

    Nous avons pu admirer un canyon abrupt et imposant la veille.
    Dans les prochains jours nous prévoyons plusieurs autres excursions, notamment les sites archéologiques de Yalape et de Kuelap, une des cascades les plus hautes du monde, un site funéraire à flanc de falaise, un site préservant la loddigesie admirable (colibri en voie d’extinction)…
    En bref, un charmant programme nous tendait les bras en ce début de second pays de notre périple.

    L’Equateur et les Galapagos ont été des découvertes fabuleuses, nous n’en attendions pas moins de la suite de notre voyage qui devait alors durer encore plusieurs mois.
    C’est donc avec grand plaisir que nous mettons un réveil très matinal (associer les mots réveil et plaisir n’est valable que dans des conditions de voyages, ou presque) et que nous nous levons plein d’entrain ce lundi 16 mars. Le programme du jour, nous rendre au site archéologique peu fouillé de Yalape qui se trouve dans la montagne, puis revenir à Chachapoyas après 13km de marche. Malgré l’heure on est à la fois frais comme des gardons et chaud comme la braise. Les sacs sont sur le dos, les chaussures de rando sont aux pieds, le temps est au beau fixe. Nous sortons de notre chambre et nous nous dirigeons vers la sortie de l’hôtel d’un pas sur et décidé. Une petite halte pour remplir les bouteilles d’eau, le temps de remettre les bouchons… et le voyage s’arrête là.

    Bien sûr il y eu l’espoir de pouvoir continuer à tracer la route, que ce ne serait qu’une pause et que l’on pourrait continuer à découvrir et partager. Ce n’est qu’après plusieurs jours, plusieurs semaines, que nous réaliserons l’impossibilité de mener à bien un projet qui nous tenait tant à cœur et que cet instant en est le point final.
    Le voyage s’arrête donc là, au petit matin du 16 mars, lorsque Corentin nous rattrape pour nous prévenir que le confinement est annoncé et débute maintenant. Celui-ci est alors prévu pour deux semaines.

    A ce moment-là ça nous met un coup, mais seulement parce qu’on se dit que nous perdons deux semaines de notre périple à ne rien faire. Nous n’avions aussi pas l’habitude d’avoir deux jours « Off » de suite… à cette époque.

    L’hôtel ferme avec nous à l’intérieur, c’est-à-dire nous deux mais également deux autres couples de français, Anne Claire/Corentin et Lucie/Baptiste qui sont arrivés ce jour. Nous sommes donc 6 plus le couple de gérant.
    En précaution nous allons retirer de l’argent. Il faut croire que beaucoup de monde à eu ce réflexe car les files d’attente devant les banques sont très longues.

    Avec l’annonce du confinement, le Covid19 devient quelque chose de bien plus réel ce qui se ressent dans les réactions de la population, notamment à notre égard. En tant qu’européen venant de pays particulièrement touché, nous ressentons que les peurs et les craintes croissent fortement vis-à-vis de nous. Le Pérou a une économie qui repose à 50% sur le tourisme, mais en ces premiers temps de confinement nous sommes un peu comme des intrus qui ramène la maladie et qu’on préférerait savoir plus loin. Les regards sont insistants, les changements de trottoirs fréquent… Une petite fille sans masque s’est même recouverte la bouche avec sa main dès qu’elle nous a vus…
    C’est ici une réaction typiquement humaine que nous ne jugerons pas, car si on se veut un minimum honnête nous n’étions pas des plus rassurés lorsque nous avons pu croiser des asiatiques aux Galapagos. L’expérience d’être vu comme « pestiférés » en tant que français est rare. Sans évidement dire qu’elle est des plus appréciable elle est intéressante, amène à réflexion et élargie notre vision.

    A l’hôtel nous nous organisons. On nous a mis un petit coin cuisine (gazinière) et de la vaisselle à disposition. Nous préparons les repas du midi et les gérants nous proposent un menu le soir. Nous prévoyons des activités pour nous occuper ; Nous créons un escape game, nous faisons de la méditation, du coaching, apprenons à faire du pain, faisons des séances de sport, divers jeux de cartes… et l’apéro.

    Très rapidement il y eu un déploiement massif de policiers et de militaires dans toute la ville. Des mesures sont annoncées ; nous ne pouvons sortir que pour faire des courses alimentaire et seul, le port du masque est obligatoire, nous devons toujours avoir notre passeport sur nous car les contrôles sont fréquents. Des jours de sortie par genre (homme/femme) ont aussi été mis en place mais abandonnés par la suite. Un décret est passé pour dépénaliser les forces de l’ordre qui tabasseraient ou tueraient ceux qui ne respecteraient pas le confinement.

    Le confinement est repoussé de multiple fois. Le nombre de cas de coronavirus est au départ très localisé. Celui-ci, comme de partout, va en augmentant.

    Le 7 avril, après 23 jours de confinement en commun, c’est non sans douleur que nous voyons nos 4 amis prendre un bus de l’ambassade. L’objectif était pour eux de rejoindre Lima et tenter d’avoir un vol pour la France.
    Nous avons fait le choix de rester. Non pas que nous avions encore l’espoir de pouvoir continuer notre voyage, car cet espoir fût revu à la baisse au fur et à mesure que les jours passaient et que les informations nous parvenaient. Nous avons d’ailleurs appris que les hôtels, restaurants, tous les lieux publics seraient fermés pendant plusieurs mois après un éventuel déconfinement voir jusqu’à la fin de l’année. L’ambition de visiter les environs de Chachapoyas restait tout de même dans un coin de notre tête. Mais notre choix s’est fait avant tout en mettant en avant le facteur sécurité. La région de Lima était de très loin la plus touchée (celle de Chachapoyas commençait tout juste à l’être mais très faiblement), nous ne voulions pas partir sans être sûr d’avoir une place dans l’avion et de ne pas se retrouver bloquer dans la capitale, il nous aurait fallu traverser la France avec des moyens très limités à ce moment-là… Bref, nous ne restons plus qu’à deux dans l’hôtel et les seuls étrangers dans la ville avec deux australiens et un espagnol.

    Les jours passent, encore, le confinement se prolonge, toujours. Avec le temps les craintes des locaux à notre égard s’apaisent, les contrôlent d’identités dans la rue ne sont plus systématiques. Un peu comme si l’épidémie avait tout d’abord pointé du doigt nos différences, puis nous rassemblait peu à peu car nous nous retrouvions dans des conditions similaires. Les semaines qui défilent rassurent également sur le fait que nous ne sommes ni contaminés ni contagieux.

    Le voyage se veut aussi être un échappatoire au quotidien et à la routine. Nous y étions ici contraints et forcé. Si le temps était monotone et lisse, les pensées et sensations, elles, s’entrechoquaient. Il nous fallut gérer les doutes, l’attente, les appréhensions, les incertitudes… Si physiquement nous étions devenus larves, intérieurement les questionnements fusaient à la vitesse des ailes du colibri que nous observions chaque jour. Avions-nous fait le bon choix ? Quand et comment pourrions-nous repartir ?...

    L’ambassade publia un message stipulant que tous les vols en partance du Pérou prendraient fin le 22 avril et cela pour un minimum de 3 mois. Nous sommes alors de 13 avril. Les derniers vols sont à destination de Londres et Francfort. Et puis une autre annonce, celle qu’Air France affrétait un dernier vol Lima Paris, le 22…
    Read more

    Darfeuille Charline

    C'est l'aventure dans l'aventure... En vous lisant, j'ai l'impression que ce n'est pas réel, qu'il s'agit du synopsis d'un film... On a beau vivre le confinement ici aussi, le vivre dans un pays étranger prend une dimension encore plus apocalyptique... J'ai appris pour le confinement alterné selon les genres, mais annulé à la demande des personnes en trans-identité. En revanche je ne savais pas que la police pouvait tuer en toute impunité. Tu me diras, chez nous aussi elle est en roue libre, mais pas officiellement... Je suis heureuse que vous soyez rentrés. Votre aventure est terminée, la mienne va commencer bientôt... j'espère avoir fait le bon choix.

    5/1/20Reply
    Maëlie travel

    On va s'en souvenir de notre confinement ! Et en effet on va peut être pouvoir suggérer notre histoire à un réalisateur :) on parlera peut être des débordements policiers et militaires à la fin du confinement... ou pas d'ailleurs. Pour l’anecdote, l'une des françaises est sortie un jour sans son passeport et elle a été escortée jusqu'au commissariat ou les policiers se sont fait engueulés par leur supérieur puisqu'elle a la chance d'être française... Elle a été ramenée à l'hôtel pour prouver sa date d'entrée au Pérou. Dans la capitale deux jeunes contrôlés par des militaires et qui n'avaient pas leurs masques ont dû faire des exercices physiques en pleine rue. Le Pérou et d'autres pays similaires ne peuvent vraiment pas se permettre une crise sanitaire comme celle que la France a choisie de vivre. Mais la vie continue et la suite de votre aventure amène à l'espoir et au bonheur et heureusement <3

    5/2/20Reply
     
  • Day75

    Chachapoyas

    February 13, 2020 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    Ein kurzer Tagesausflug nach Chachapoyas. Wo wir unter anderem ewig einen Parkplatz suchen mussten und dann ein wenig durch das Städtchen mit seinen kleinen Märkten spazierten. Danach ging es weiter nach Kuelap.Read more

  • Day55

    Chachapoyas

    December 20, 2019 in Peru ⋅ 🌧 17 °C

    Viel zu früh mit dem Nachtbus angekommen und es ist kalt! Fast 15 Grad kälter als die letzten Wochen...da muss ich mich erstmal dran gewöhnen...

    Mittags hab ich einen Ausflug zu einem Canyon hier in der Gegend gemacht. Als Transportmittel werden hier Vans oder Autos verwendet = Colectivos. Die starten aber leider erst, wenn 4-6 Leute in die gleiche Richtung wollen...also hab ich ca 45 Minuten gewartet.Read more

    Hans-Jürgen Hoheisel

    Ja sieht schön duester aus

    12/21/19Reply
     
  • Day471

    Chachapoyas

    April 14, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    What to do in Chachapoyas? Kuelap, the citadel of Chachapoyas – the “Machu Picchu of the North” The waterfall of Gocta. The waterfall of Yumbilla. Sarcophagi of Karajia. The cave of Quiocta. The Mausoleums of Revash. Visit the Museum of Leymebamba. A walk through the farmers market.

    I did two of them.
    - Fortaleza de Kuélap
    - Catarata Gocta
    Read more

  • Day36

    11-8 Chachapoyas

    August 11, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 20 °C

    We ontbijten met cereal. Holy shit wat chemisch, zo erg dat het opknapt van een verkruimeld oud broodje.
    Met de bus naar Chachapoyas. Helaas staat het plein in de steigers, maar er is een wandelgebied! En ik weet nu wat die muziek zo etnisch maakt: met een eind hout op een koebel rammen. Ik vind het leuk. En we scoren een stekker voor Karin zodat ze de foto's hopelijk van het fototoestel kan halen.
    En onze eettent heeft WiFi en uitleg tegen plastc zakjes.
    Read more

    Edo en Ilse

    Daar maakten we vroeger toch kettinkjes van? Of nee die waren kant en klaar bij Drogist hoeheetieookalweer. Met elastiekje. E.

    8/11/18Reply
    Astrid van der Zouwen

    Die waren kleiner, en smaakten niet zo chemisch als deze🤢 Vonk heette hij!

    8/13/18Reply
     

You might also know this place by the following names:

Chachapoyas, Chachapuyas, چاچاپویاس, CHH, ჩაჩაპოიასი, 차차포야스, Chachapoias, Čačapojasas, Чачапояс, Чачапојас, چاچاپویاس، پیرو, 查查波亚斯

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