• Reisefreude
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Transafrika & Orient

Wir reisen von Deutschland entlang der Westroute Afrikas nach Südafrika und im Osten von Afrika in Richtung Norden. Danach geht es weiter auf der arabischen Halbinsel. Läs mer
  • Griechenland wir kommen

    12 maj, Grekland ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ist soweit, für uns geht es weiter in Richtung Griechenland. Doch der Abschied von Istanbul zieht sich länger hin als gedacht. Wir müssen noch Wasser auffüllen, Diesel tanken und unterwegs eine Pause machen. Da der Diesel hier günstiger ist als in Griechenland, tanken wir sogar noch unseren Reservekanister voll. Weil es schon spät wird, übernachten wir noch ganz entspannt an einem ruhigen Waldstück.

    Am nächsten Morgen geht es nach dem Kaffee endlich in Richtung Grenze. Die Ausreise aus der Türkei läuft unkompliziert, bis Jens beim Ausstempeln noch eine kleine Überraschung erlebt. Er wurde tatsächlich viermal geblitzt und wir müssen umgerechnet etwa 75 Euro Strafe zahlen. Regina ist darüber ziemlich verblüfft, denn eigentlich passiert uns das nicht. Wir erklären uns das schließlich damit, das wahrscheinlich die LKW Geschwindigkeitsgrenze angewendet wurde.

    An der griechischen Grenze stehen nur wenige Autos vor uns und nach etwa zwanzig Minuten dürfen wir schon weiterfahren. Insgesamt brauchen wir für beide Grenzen gerade einmal ungefähr eine Stunde. Das Auto wird nicht kontrolliert und alles läuft erstaunlich entspannt.

    Eigentlich wollen wir danach nur kurz Pause machen, doch unterwegs entdecken wir zufällig einen wunderschönen Stellplatz direkt am Meer bei tollem Sonnenschein. Regina springt direkt ins sehr kühle nass, wobei Marie und Jens ihr zuschauen. Wir beschließen hierzubleiben. Der Wind frischt auf und wird immer stärker und Jens geht direkt mit dem Kite aufs Wasser, zunächst mit dem Foilboard und anschließend mit dem Twintip. Später geht auch Regina noch aufs Wasser. Der Wind wird jedoch so stark, dass der Spaß nur von kurzer Dauer ist und sie zurück an Land kommt.

    Neben uns steht ein älteres deutsches Ehepaar mit ihrem Wohnmobil und der Mann holt seine Gitarre heraus. Marie tanzt begeistert zu den Kinderliedern und freut sich riesig. Als ein Gewitter am Abend aufzieht, ziehen wir uns in die Camper zurück.

    Am nächsten Morgen genießen wir noch unseren Kaffee mit Blick auf die schöne Bucht, bevor wir weiterfahren. Ein wirklich schöner Start in Griechenland.
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  • Erste Tage in Griechenland

    13 maj, Grekland ⋅ ⛅ 23 °C

    Je weiter wir nach Griechenland hineinfahren, desto mehr bestätigt sich unser erster Eindruck. Im Vergleich zur Türkei wirkt es hier wirklich sehr ruhig. Auch wirtschaftlich scheint Griechenland deutlich schwächer zu sein als die Türkei. Die empfundene Gastfreundlichkeit lässt hier etwas nach. Wir fühlen uns hier weniger willkommen.

    Landschaftlich macht Griechenland dafür alles wieder wett. Es ist unglaublich grün, ähnlich wie in der Türkei, und gerade jetzt im Frühling blüht alles wunderschön. Überall liegen Olivenhaine zwischen den Hügeln und wir genießen dieses grüne Griechenland sehr, auch wenn Regina ordentlich mit Heuschnupfen zu kämpfen hat. Irgendwie erwischt es sie hier besonders stark.

    Das Wetter zeigt sich meist sonnig, zwischendurch aber auch wechselhaft. Abends regnet es manchmal, aber das stört uns überhaupt nicht. Der Wind ist oft noch recht kühl, doch sobald er nachlässt, fühlt es sich richtig angenehm an. Dann gehen wir sogar im Meer baden. Das Wasser hat ungefähr achtzehn bis zwanzig Grad und wenn die Sonne scheint, ist die Abkühlung herrlich.

    Wir fahren zu einem wunderschönen Stellplatz, den uns liebe Reisefreunde empfohlen haben. Er liegt bei Chalkidiki an den drei Fingern Griechenlands in Richtung Athos, ganz am Anfang des Gebietes, in das man noch fahren darf. Auf die Halbinsel Athos selbst darf man nicht fahren. Sie gehört zur autonomen Mönchsrepublik Mount Athos und ist ein streng religiöses Gebiet mit etwa 20 orthodoxen Klöstern. Aber auch vorher gibt es schöne Buchten. Wir finden dort eine traumhafte Bucht mit kristallklarem Wasser. Eigentlich wollten wir an denselben Platz fahren, an dem unsere Freunde im letzten Jahr standen, aber durch starke Regenfälle wurde die Straße dorthin weggespült. Stattdessen landen wir etwa hundert Meter davor direkt an einem kleinen Strand. Um dorthin zu kommen, müssen wir eine Schotterpiste hinunterfahren, aber es lohnt sich sofort. Wir stehen direkt am Wasser und genießen die Ruhe.

    Leider liegt auch hier wieder einiges an Müll herum. Kurzerhand machen wir daraus eine kleine Sporteinheit und gleichzeitig eine Beschäftigung für Marie. Wir finden sogar passende Müllsäcke am Strand und sammeln gemeinsam alles ein. Am Ende füllen wir tatsächlich drei große Säcke voller Müll.

    Danach genießen wir den Strand umso mehr. Marie ist das Wasser allerdings viel zu kalt und sie geht nur einmal ganz kurz hinein. Regina dagegen nutzt jede Gelegenheit zum Schwimmen und genießt das klare Wasser und die Ruhe sehr. Wir holen auch das SUP heraus, paddeln ein wenig durch die Bucht, klettern über die Steine am Strand und verbringen einfach entspannte Tage am Meer.

    Eigentlich wollten wir früher weiterfahren, aber es gefällt uns hier so gut, dass wir spontan einen Tag länger bleiben. Insgesamt verbringen wir zweieinhalb Tage an dieser wunderschönen Bucht, bevor wir schließlich weiterziehen.
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  • Schöner Strand

    18 maj, Grekland ⋅ ☀️ 20 °C

    Vom östlichsten Finger Chalkidikis fahren wir weiter nach Sithonia (mittleren Finger). Regina sucht auf Google Satellite nach möglichen Plätzen. Der erste Platz überzeugt uns noch nicht ganz, doch der nächste gefällt uns sofort. Regina geht noch baden und wir machen einen Spaziergang am Strand. Am Nachmittag zieht kurz ein Unwetter auf, sodass wir uns für eine Weile in den Sprinter zurückziehen. Später klart es wieder auf und wir können sogar noch grillen und Maries geliebte Stockbrote machen. Dabei genießen wir einen ruhigen Abend direkt am Meer.

    Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir frühstücken draußen. Anschließend basteln Regina und Marie mit Salzteig, bevor wir weiter zum westlichsten Finger Chalkidikis, nach Kassandra, fahren. Dort finden wir am Sonntagabend eine wunderschöne Landzunge mit feinem Sand und glasklarem Wasser. Da viele Menschen aus Thessaloniki am Wochenende an die Küste fahren, hatten wir mit mehr Trubel gerechnet. Stattdessen finden wir einen herrlich entspannten Platz.

    Schon kurz nach unserer Ankunft entdecken wir eine Landschildkröte und stellen fest, dass hier mehrere leben. Wir fahren bis an die Spitze der Landzunge und stehen dort fast allein. Für Marie ist der Strand ein riesiger Sandkasten, während wir die Aussicht und das klare Wasser beim Kitesurfen genießen. Später kommen wir mit ein paar deutschen Reisenden ins Gespräch und beobachten weitere Schildkröten.

    Den Montag verbringen wir ganz entspannt: etwas Sport und Joggen am Morgen, eine kleine Kapelle in der Nähe erkunden und später mit dem Stand-up-Paddle aufs Wasser. Trotz einiger Tagesgäste bleibt es ruhig. Wieder einmal merken wir, wie viele traumhafte Stellplätze Griechenland zu bieten hat.

    Am Nachmittag fahren wir weiter Richtung Thessaloniki. Dort kaufen wir bei IKEA endlich eine Induktionskochplatte für den Sprinter, die wir schon länger im Blick hatten. Natürlich dürfen auch ein paar Geburtstagsgeschenke für Marie nicht fehlen. Nach einem erfolgreichen ersten Test der neuen Kochplatte setzen wir unsere Reise fort und fahren weiter in Richtung Westen.
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  • Bei den Götter im Olymp

    20 maj, Grekland ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach ein paar Tagen am Meer fahren wir weiter zum Olymp. Den mächtigen Berg haben wir schon von der anderen Seite gesehen. Mit 2.917 Metern ist er der höchste Berg Griechenlands und in der Mythologie der Sitz der Götter. Schon von weitem wirkt das Gebirge beeindruckend und fast schon mystisch.

    Die Anfahrt dauert etwas länger, weil wir in Griechenland meist die Autobahnen meiden. Die Maut ist uns einfach zu teuer, also fahren wir über kleine Landstraßen. Das dauert zwar länger, aber wir sehen viel mehr vom Land. Von unserem Stellplatz am Meer sind es am Ende nur noch etwa dreißig Minuten bis zum Startpunkt der Wanderung.

    Wir fahren hinauf bis Prionia und finden dort direkt einen Parkplatz. Schnell werden die Rucksäcke gepackt und es geht los. Der Weg führt zuerst an einem klaren Gebirgsbach entlang, dessen Wasser direkt aus den Quellen des Olymp kommt und trinkbar ist.

    Der Aufstieg ist anstrengend. Anderthalb Stunden wandern wir durch den Wald bergauf. Marie macht das super mit, auch wenn wir zwischendurch immer wieder motivieren müssen. Schließlich wartet eine kleine Überraschung auf sie, ein versteckter Schatz, der die Anstrengung schnell vergessen lässt.

    Bis zu den Gipfeln wäre es noch ein weiter Weg, mehrere Stunden durch alpines Gelände. Immer wieder begegnen wir Wanderern, die weiter hinauf wollen oder in der Berghütte übernachten. Für uns reicht heute die Atmosphäre im Nationalpark vollkommen aus. Wir waren den Göttern hier schon ziemlich nah.

    Der Rückweg ist deutlich leichter. Nach knapp drei Stunden sind wir wieder unten am Parkplatz. Bevor wir weiterfahren, füllen wir unsere Flaschen mit frischem Quellwasser vom Olymp, unserem kleinen Glückswasser.

    Dann verlassen wir das Gebirge wieder und fahren weiter Richtung Westen. Der Olymp bleibt im Rückspiegel zurück, aber sicher nicht so schnell aus unseren Gedanken.
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  • Meteora

    21 maj, Grekland ⋅ ⛅ 22 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir die beeindruckenden Meteora-Klöster. Da wir von unten kommen, besuchen wir zuerst das Roussanou-Kloster. Direkt davor finden wir einen Parkplatz. Das kleine Kloster wirkt fast verwunschen und hat eine ganz besondere Atmosphäre. Wir schauen uns kurz um, genießen die fantastische Aussicht und bewundern vom Aussichtspunkt die gewaltigen Felsen der Umgebung.

    Danach fahren wir weiter zum Varlaam-Kloster. Hier ist deutlich mehr los und alles wirkt touristischer. Auf dem großen Parkplatz stehen viele Autos und von hier aus könnte man auch das berühmte große Meteoron besuchen. Darauf verzichten wir jedoch, weil es uns dort zu voll erscheint. Trotzdem entscheiden wir uns für einen Besuch im Varlaam-Kloster. Der Eintritt kostet nur fünf Euro und die Anlage ist wirklich beeindruckend. Drinnen zünden wir sogar eine Kerze an. Für Marie ist das eine ganz neue Erfahrung.

    Weil es inzwischen sehr heiß geworden ist, suchen wir uns anschließend einen Platz im Schatten. Alle Bänke sind besetzt, doch vor dem Getränke- und Eisautomaten entdeckt Marie einen kleinen schattigen Platz. Dort machen wir eine Pause. Dabei fällt uns auf, dass auf einem Automaten noch ein Euro Guthaben angezeigt wird. Wir warten eine Weile, ob jemand zurückkommt. Als niemand erscheint, drückt Regina auf den Knopf für die Rückgabe des Geldes. Zu unserer Überraschung fallen gleich 3,50 Euro heraus. Das finden wir ziemlich lustig.

    Danach gehen wir die schöne Treppe wieder hinunter. Dabei fragen wir uns, wie die Menschen früher überhaupt zu diesen Klöstern hinaufgekommen sind. Heute sind die Wege und Treppen restauriert und gut ausgebaut. Früher muss der Aufstieg auf die steilen Felsen unglaublich anstrengend gewesen sein.

    Anschließend fahren wir noch zum Kloster Agia Triada. Dort bleiben wir draußen, machen einige Fotos und genießen noch einmal die Aussicht. Langsam wird es uns allen etwas zu viel. Die Hitze macht sich bemerkbar und Marie hat keine große Lust mehr auf weitere Besichtigungen. Deshalb beschließen wir, weiterzufahren.

    Der Ausflug nach Meteora hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die einzigartige Landschaft und die auf den Felsen thronenden Klöster gehören zu den beeindruckendsten Orten unserer Reise.

    Wir fahren weiter Richtung Westen und machen unterwegs noch eine Pause auf einer schönen Wiese, auf der einige Schafe vorbeiziehen. Später suchen wir uns einen Übernachtungsplatz an einem See auf dem Weg zum Ionischen Meer. Wir finden einen wunderbaren Platz direkt am Wasser. Unterwegs ziehen zwar Gewitter durch, doch als wir ankommen, hört der Regen auf. Wir können draußen sitzen und die friedliche Atmosphäre genießen. Schwäne und Enten kommen bis ans Ufer. Am Abend lauschen wir einem beeindruckenden Froschkonzert, bevor unser erlebnisreicher Tag entspannt ausklingt.
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  • West-Griechenland

    23 maj, Grekland ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir erreichen eine wunderschöne Bucht an der Westküste. Regina hat sie auf Google Maps entdeckt und sie ist genauso schön, wie sie verspricht. Eigentlich darf man hier in der Hauptsaison nicht campen, aber jetzt in der Vorsaison stehen wir fast allein. Nur eine Schweizer Familie ist ebenfalls hier.

    Unsere Fahrzeuge stehen terrassenförmig direkt über dem glasklaren Wasser. Am Abend kommen wir schnell mit den Eltern der Familie ins Gespräch. Sie sind bereits seit sechs Wochen unterwegs. Während die Sonne untergeht, genießen wir den ruhigen Abend und entdecken später sogar Glühwürmchen. Danach schlafen wir in absoluter Stille.

    Am nächsten Morgen spielt Marie sofort mit dem kleinen drei jährigen Juri. Die Kinder verstehen sich auf Anhieb gut. Wir unterhalten uns noch mit den Eltern und gehen anschließend in der traumhaften Bucht baden. Das Wasser ist kristallklar und angenehm warm. Die Familie bricht danach auf, da sie heute noch die Fähre nach Italien erreichen muss.

    Wir bleiben noch und finden einen noch schöneren Platz direkt am Wasser. Dort genießen wir die Ruhe, holen unser Stand-up-Paddle-Board heraus und drehen eine kleine Runde durch die Bucht. Dort ankert ein Segelboot aus der Schweiz und wir paddeln hin und Plausdern etwas. Den restlichen Tag verbringen wir entspannt am Strand und bleiben eine zweite Nacht.

    Am nächsten Morgen genießen wir noch einmal das Meer, bevor wir mittags weiterfahren. Unser Weg führt uns nach Parga.
    Dort regnet es, weshalb wir uns den Ort nur von den Bergen aus anschauen. Auch so wirkt er sehr schön und sicher gut für einen schönen Urlaub.

    Danach fahren wir weiter und finden eine weitere Bucht mit Kiesstrand und kleinem Hotel. Kaum angekommen, hört der Regen auf. Wir treffen zufällig ein deutsches Paar mit Camper und kommen kurz ins Gespräch, während Marie wieder direkt im Camper verschwindet. Schließlich beschließen wir spontan zu bleiben.

    Wir verbringen einen ruhigen Nachmittag am Strand, entdecken einen kleinen Fluss, der ins Meer mündet, und genießen die entspannte Atmosphäre. Am Abend wird es ruhig und wir schlafen gut.

    Am nächsten Morgen scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Wir schwimmen noch einmal durch die Bucht und genießen das klare Wasser. Marie hat viel Spaß im Meer.

    Gegen Mittag fahren wir weiter Richtung Igoumenitsa, wo wir einkaufen und uns auf die Fähre vorbereiten, die uns auf den nächsten Abschnitt unserer Reise bringt.
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  • Korfu

    26 maj, Grekland ⋅ ⛅ 23 °C

    Es ist soweit Nach einer ruhigen Nacht am Hafen von Igoumenitsa setzen wir mit der Fähre nach Korfu über Schon nach anderthalb Stunden rollen wir wieder von Bord und erleben direkt eine tolle Überraschung Unsere Freunde Luise Daniel Carla und Linus warten bereits auf uns

    Marie und Linus fallen sich sofort in die Arme als sie sich wiedersehen und von da an sind die drei Kinder unzertrennlich Gemeinsam mit Carla spielen sie den ganzen Tag zusammen und verbringen jede freie Minute im Pool

    Für die nächsten fünf Tage ziehen wir in eine wunderschöne Unterkunft bei Kalami im Nordosten der Insel Die Wohnung ist groß und gemütlich und die Dachterrasse und der Pool machen den Aufenthalt perfekt

    Auch für uns Erwachsene ist das Wiedersehen etwas Besonderes Nach fast zwei Jahren haben wir uns unglaublich viel zu erzählen und genießen die gemeinsame Zeit sehr Der kleine Strand von Kalami gefällt uns ebenfalls gut auch wenn es dort etwas touristisch zugeht

    Einen Tag fahren wir nach Korfu Stadt und schlendern durch die schöne Altstadt Wegen der großen Hitze haben die Kinder aber schnell genug gesehen und möchten lieber zurück zum Pool Das ist ohnehin ihr Lieblingsort

    Die Tage vergehen viel zu schnell Wir grillen Fisch Garnelen Fleisch und Würstchen frühstücken auf der Dachterrasse und genießen einfach das Zusammensein Es sind rundum schöne und entspannte Urlaubstage
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  • Maries 5. Geburtstag

    29 maj, Grekland ⋅ ☀️ 27 °C

    Es ist sieben Uhr morgens.

    „Mama, Papa habe ich heute Geburtstag?“

    „Ja heute wirst du fünf Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Es ist noch früh leg dich noch mal zu uns hin.“

    „Nö juhuu ich freue mich sooo Heute ist mein Nichts ist verboten Tag und tschüss.“

    Und schon ist sie aus dem Schlafzimmer verschwunden.

    Regina und Jens quälen sich kurz später aus dem Bett. Die Nacht davor haben sie noch bis halb zwei Geschenke eingepackt und alles für den großen Tag vorbereitet. Entsprechend müde sind sie jetzt. Luise, Linus und Carla sind schon oben und haben Marie bereits gratuliert. Gemeinsam singen wir noch einmal Geburtstagslieder und starten in den Tag.

    Erst einmal brauchen Jens seinen Kaffee und Regina ihren Tee um richtig wach zu werden. Marie dagegen ist voller Energie. Überall hängen Luftballons in der Wohnung und sie strahlt über das ganze Gesicht. Immer wieder fragt sie nach ihren Geschenken und erzählt voller Freude dass heute ihr "Nichts ist verboten Tag" ist.

    Fünf Jahre wird sie heute alt. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.

    Sie bekommt ihre ersten Geschenke und ist überglücklich. Sofort erinnert sie uns daran dass heute gespielt werden darf wie man möchte und dass natürlich auch Süßigkeiten erlaubt sind. Genau das hatte sie sich für ihren Geburtstag gewünscht.

    Zum Frühstück gibt es jede Menge Leckereien und natürlich Pancakes ihre absolute Lieblingsspeise. Carla und Linus freuen sich mindestens genauso sehr darüber.

    Anschließend beginnt das nächste Abenteuer. Regina schleicht sich heimlich voraus legt einen Schatzpfad aus bemalt einige Steine und versteckt den Schatz am Strand. Währenddessen suchen die anderen mit den Kindern nach der Schatzkarte. Die Aufregung ist riesig als sie die Karte schließlich in der Wohnung entdecken.

    Mit der Schatzkarte in der Hand machen sie sich auf den Weg und finden unterwegs immer wieder bemalte Hinweis-Steine. Am Strand beobachten wir sie schon von Weitem wie sie eifrig nach dem richtigen Weg suchen. Zum Schluss wartet noch ein kleines Rätsel auf sie. Mit etwas Hilfe lösen sie es und entdecken den Schatz unter einem Tretboot. Die Freude ist riesengroß. Im Schatz warten Gummibärchen und für alle Drei ein kleiner Ball.

    Danach verbringen wir noch einige schöne Stunden am Strand, genießen das Wasser und die gemeinsame Zeit. Später geht es zurück zur Wohnung wo weitere Geschenke ausgepackt werden und viele liebe Geburtstagsanrufe eingehen. Anschließend wird noch im Pool geplanscht und ehe wir uns versehen ist schon Nachmittag.

    Nach dem Mittagessen bereiten wir am Abend den Grill vor spielen gemeinsam und feiern eine kleine Kinderparty mit vielen Spielen und ganz viel Lachen.

    Als der Tag zu Ende geht sagt Marie mit leuchtenden Augen

    „Das war der schönste Geburtstag überhaupt.“

    Müde aber glücklich fallen am Abend alle ins Bett und Marie schläft mit einem riesigen Lächeln im Gesicht ein.
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  • Bootsfahrt und Abschied auf Korfu

    30 maj, Grekland ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute leihen wir uns ein kleines Motorboot, um die wunderschönen Buchten von Korfu zu entdecken. Schon um zehn Uhr stehen wir voller Vorfreude an der Bootsvermietung. Mit an Bord haben wir ein Stand Up Paddle und ein Wakeboard. Eigentlich wollen wir versuchen, mit dem Boot Wakeboard zu fahren, doch dafür hat der Motor mit seinen 30 PE leider zu wenig Leistung. Jens kann zwar auf dem Board hinterm Boot surfen, aber richtig Fahrspaß kommt dabei nicht auf.

    Also pumpen wir kurzerhand das Stand Up Paddle auf und erkunden damit zuerst eine traumhafte Bucht. Das türkisblaue Wasser lädt zum Schwimmen ein und die Aussicht vom Wasser aus ist einfach wunderschön. Anschließend lassen wir uns abwechselnd auf dem Board hinter dem Boot herziehen. Mal klappt es besser, mal schlechter, aber der Spaß ist riesig. Die Kinder machen sogar ein kleines Mittagsschläfchen auf dem Boot und trauen sich später selbst auf dem Board hinterhergezogen zu werden. Linus und Marie machen das richtig toll und sind total stolz. Es ist einer dieser Urlaubstage, die man am liebsten festhalten möchte.

    Am Abend kehren wir zurück, grillen gemeinsam und genießen unseren letzten Abend zusammen, bevor wir müde ins Bett fallen.

    Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Wir verabschieden uns von Daniel, Louise, Linus und Carla und setzen unsere Reise allein fort. Die gemeinsame Zeit war einfach wunderschön und wir sind dankbar für die vielen gemeinsamen Erlebnisse.

    Bevor wir Korfu verlassen, fahren wir noch einmal in den Süden der Insel. Dort finden wir einen langen Sandstrand in einem Naturschutzgebiet und können mit dem Camper direkt am Meer stehen. Nach den lebhaften Orten genießen wir hier die Ruhe, verbringen den Tag im Wasser beim Kitesurfen und starten den nächsten Morgen mit einem Jogginglauf am Strand. An einem kleinen Kanal entdecken wir sogar kleine Schildkröten.

    Am Nachmittag nehmen wir schließlich die Fähre zurück aufs Festland.

    Tschüss Korfu. Es waren unvergessliche Tage auf einer wunderschönen Insel.
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  • Albanien – ein Land voller Gegensätze

    2 juni, Albania ⋅ ⛅ 25 °C

    Auf geht’s ins nächste Land – Albanien. Mit gemischten Gefühlen überqueren wir die Grenze und sind gespannt, was uns erwartet. Die Einreise verläuft überraschend schnell und unkompliziert, was uns positiv überrascht.

    Schon nach den ersten Kilometern fällt uns die schöne Landschaft auf. Gleichzeitig wirkt vieles deutlich einfacher und ärmlicher als in den Ländern zuvor. Die Menschen erscheinen zunächst eher zurückhaltend und wir haben ein ungewohntes Gefühl, das sich schwer beschreiben lässt. Auffällig sind die vielen Mercedes und sogar deutsche Flaggen an Autos oder Werkstätten – offenbar ein echtes Statussymbol.

    An der Küste verändert sich das Bild. Überall entstehen Hotels, Straßen und Beachclubs. Die kleinen Buchten sind wunderschön, doch freie Plätze am Meer sind selten. Schließlich finden wir zwischen einigen anderen Campern doch noch einen Stellplatz direkt am Wasser.

    Etwas irritiert sind wir, als sich ein österreichisches Wohnmobil direkt vor uns stellt, obwohl rundherum noch genügend Platz ist. Nach fast zwei Jahren überwiegend frei in der Natur zu stehen, fühlt sich das für uns ziemlich ungewohnt an.

    Dafür entschädigt das Meer sofort. Der Kiesstrand ist wunderschön, die Nacht angenehm ruhig und Marie findet schnell neue Freunde unter den deutschen Nachbarn.

    Am nächsten Tag kommt Wind auf und wir können endlich wieder kitesurfen. Den Nachmittag verbringen wir abwechselnd auf dem Wasser, während Marie mit ihren neuen Freunden spielt. Nach einer weiteren ruhigen Nacht setzen wir unsere Reise durch Albanien fort.
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  • Zwischen Bergen und Flussläufen

    5 juni, Albania ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir fahren ins Landesinnere Albaniens Richtung Gjirokastra. Unterwegs finden wir einen wunderschönen Platz direkt am Fluss auf einer grünen Wiese. Spontan entscheiden wir zu bleiben, weil es sonst schön ist.

    Die Menschen sind hier deutlich offener als an der Küste, sie winken und grüßen freundlich. Auch ein Bauer mit seinen Schafen kommt vorbei, und immer wieder tauchen freundliche Hunde auf.

    Für den nächsten Tag plant Regina eine Offroad-Strecke, da wir unterwegs viele Geländewagen sehen und schnell merken, dass die Region dafür bekannt ist. Von Gjirokastra geht es über ein Hochplateau in die Berge. Die Strecke ist zuerst asphaltiert und bietet immer wieder tolle Aussichtspunkte.

    Dann wird sie zur Schotterpiste und führt durch kleine Bergdörfer. Besonders überraschend sind die Gegensätze. In sehr einfachen Gegenden stehen plötzlich neue Audi- oder Mercedes-Limousinen auf den Höfen.

    Eine Straße ist nach Starkregen abgesackt und nicht mehr befahrbar, also müssen wir umdrehen. Am Abend kehren wir zurück zu unserem schönen Platz am Fluss, grillen dort und genießen die Ruhe.

    Am nächsten Tag fahren wir weiter zu Thermalquellen im Osten. Dort liegen warme Naturbecken entlang eines Flusslaufs, die wir zu Fuß erreichen. Trotz Wochenende verteilt sich alles gut, und wer weiter läuft, findet ruhige Plätze.

    Regina ist etwas erkältet, deshalb nehmen wir es ruhiger. Marie lernt ein gleichaltriges deutsches Mädchen kennen, und wir kommen mit der Familie aus Berlin ins Gespräch, die ebenfalls auf Balkanreise ist.

    Zum Schluss finden wir noch einen ruhigen Stellplatz bei einem Rafting-Einstieg am Fluss und verbringen dort eine stille Nacht in schöner Umgebung.
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  • Wenn die Piste zur Prüfung wird

    8 juni, Albania ⋅ 🌧 21 °C

    Wir fahren ins albanische Landesinnere Richtung Ohridsee. Regina hat zuvor eine Offroad-Piste herausgesucht, die laut Google Maps und Satellitenbildern tatsächlich befahrbar sein soll. Auch die Navigation bestätigt die Route über einen Bergpass. Die Berge sind in diesem Frühling grün, blühend und wunderschön. Wir starten voller Vorfreude zu den heißen Quellen bei Përmet Richtung Gjirokastra und weiter nach Moglicë.

    Am Vormittag ist die Strecke noch angenehm zu fahren, doch je weiter wir kommen, desto steiniger, schmaler und anspruchsvoller wird der Weg. Trotzdem begegnen uns immer wieder Autos, sogar Limousinen und Mietwagen, was uns überrascht und gleichzeitig verunsichert. Immer wieder halten wir an, um die unglaubliche Landschaft zu genießen, die gleichzeitig so wild und so einsam wirkt.

    Mit der Zeit wird der Weg immer abgelegener. Wir fahren durch kleine Bergdörfer, über schmale Schotterpisten entlang steiler Hänge. Die Unsicherheit wächst langsam, doch wir bleiben optimistisch. Kurz nach einer ersten schwierigen Passage wird es ernst. Eine enge Schräge mit mit einer 90-Grad-Kurve und einer Auswaschung bringt uns in eine gefährliche Situation. Das Fahrzeug rutscht hinten rechts in die Auswaschung und gerät in Schräglage. Daraufhin springt der Reifen vorne rechts von der Felge. Unser rollendes Zuhause droht den Abgang herunter zu kippen. Zum Glück sind Marie und Regina zu diesem Zeitpunkt nicht im Auto. Jens stellt schnell den Motor ab und steigt aus , wobei Regina sich an die Fahrertür hängt.

    In diesem Moment bleibt alles stehen. Marie schreit panisch, und wir versuchen gleichzeitig ruhig zu bleiben und das Auto zu stabilisieren. Die Lage ist ernst, der Hang neben uns wirkt plötzlich viel steiler.

    Entsetzt aber entschlossen beginnen wir zu handeln. Wir spannen Gurte vom Dachträger zu einem Baum um ein Kippen zu verhindern als sich plötzlich ein Rallye Quad vorbei drängelt sich. Er kommt ebenfalls ins Rutschen und bringt unseren Rocky fast zum Absturz. Wir sind Fassungslos!

    Da ein Unglück selten allein kommt zieht auch noch ein Gewitter auf und es droht zu regnen. Das Regenwasser würde ganz klar durch die Auswaschung fließen, in der unser Rocky mit dem Hinterrad hineingerutscht ist. Er droht also nach wie vor den Hang abzurutschen. Wir graben eine kleine Rinne um das kommende Regenwasser umzuleiten. Dann setzt auch schon der Regen ein. Marie sitzt hysterisch weinend im Strandzelt, während wir durchnässt und im Schlamm weiterarbeiten und versuchen, die Kontrolle zurückzubekommen. Plötzlich kommt das Rallye-Quad erneut vorbei und brettert haarscharf an uns vorbei und über unsere Waschschüssel, die in Teile zerspringt während Marie und Regina schreien. Was für ein Wahnsinn!

    Jens legt sich unter das Auto in den Schlamm und setzt den Wagenheber an, um ihn hinten rechts aus der Auswaschung zu heben. Währenddessen sammeln Regina und Marie Steine, um damit die Auswaschung zu füllen.

    In dieser angespannten Situation tauchen plötzlich zwei polnische Geländewagen auf. Die Fahrer steigen aus und helfen ohne zu zögern. Ihre Ruhe überträgt sich ein Stück weit auf uns. Gemeinsam sammeln wir Steine und platzieren sie in der Furche unter dem Hinterrad. Mittlerweile regnet es kräftig und der Weg hat sich in eine mega glitschige Schlammpiste verwandelt.

    Langsam kommt das Fahrzeug wieder in eine bessere Position bis es schließlich recht stabil steht. Dann wird mit dem Wagenheber das Vorderrad gegen das Ersatzrad gewechselt. Mit jedem Moment wächst die Erleichterung ein wenig mehr. Als wir schließlich realisieren, dass das Auto wieder stabil steht, fällt eine enorme Anspannung von uns ab.

    Jetzt gilt es noch den Wagen rückwärts den rutschigen Anstieg zurück zu einem, von den Polen präparierten, Wendepunkt zu manövrieren. Bei Jens ist die Anspannung riesig. Falls der Wagen ins Rutschen kommt ist er kaum noch aufzuhalten. Doch schließlich klappt es ohne Probleme. Wir sind völlig durchnässt, erschöpft und gleichzeitig glücklich das uns die Bergung geglückt ist.

    Gemeinsam treten wir die Rückfahrt an. Als wir das Tal erreichen und es bereits dunkel wird, sind wir einfach nur froh, wieder festen Boden unter uns zu haben. Wir verbringen einen lustigen Abend zusammen und gehen erst gegen 2 Uhr Nachts todmüde ins Bett.
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  • Erste Eindrücke aus Montenegro

    12 juni, Montenegro ⋅ ☀️ 24 °C

    Da Regina etwas kränkelt und der Schreck aus den Bergen sitzt und noch etwas in den Knochen. Darum haben wir uns dazu entschieden Nordmazedonien bzw. Ohridsee auszulassen und direkt Montenegro anzusteuern. Zuvor wird in einer Reifenwerkstatt noch schnell der Reifen repariert und montiert. Die Nacht verbringen wir an einem ruhigen Strand, wo Regina sich ausruhen und etwas erholen kann. Am Morgen verlassen wir Albanien und fahren nach Montenegro. Die Grenze ist überraschend schnell erledigt und wir sind gespannt auf das Land, von dem wir schon so viel Gutes gehört haben. Montenegro ist zwar klein, beeindruckt aber mit seiner Mischung aus Bergen und Adriaküste.

    Schon nach kurzer Zeit fällt uns auf, dass die Küste sehr dicht bebaut ist. Viele Strände sind von Hotels oder Ferienanlagen umgeben und oft kaum zugänglich. Ganz im Süden finden wir zum Glück direkt am Meer unter Bäumen einen schönen Platz zum Übernachten. Eigentlich ist Wildcampen verboten, doch wir haben Glück und verbringen dort einen ruhigen Abend. Über dem Meer zieht sogar noch ein Gewitter vorbei. Marie überredet Regina trotz ihrer Erkältung zu einem kurzen Sprung ins Wasser.

    Am nächsten Morgen probieren wir in einer Bäckerei leckeren Burek mit Spinat und Käse, bevor wir weiter Richtung Norden fahren. Leider wird die Küste immer voller und moderner. Baukräne, Hotels und Apartmentanlagen prägen das Bild und entsprechen so gar nicht unseren Erwartungen.

    An der Bucht von Kotor gefällt es uns wieder deutlich besser. In Tivat gehen wir noch einmal schwimmen und entdecken sogar die riesige unübersehbare Segelyacht Black Pearl. Über die schmale Küstenstraße fahren wir schließlich hinauf in die Berge und finden oberhalb der Bucht einen traumhaften Stellplatz mit herrlichem Ausblick. Dort verbringen wir eine wunderbar ruhige Nacht.
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  • Durmitor Nationalpark - Bergidylle

    13 juni, Montenegro ⋅ ⛅ 17 °C

    Am nächsten Morgen geht es ins bergige Hinterland von Montenegro. Sofort verändert sich die Landschaft. Weite Wiesen, Seen und schneebedeckte Berge zeigen eine ganz andere Seite des Landes. An einem Stausee machen wir Pause, entdecken eine Wasserschlange und Marie geht noch kurz schwimmen.

    Später erreichen wir den Durmitor Nationalpark und besuchen den bei Touristen beliebten Schwarzen See. Die Wanderung rund um den See ist wunderschön und führt vorbei an einer Quelle und herrlichen Ausblicken. Am Abend lernen wir eine Familie aus Hamburg kennen und essen gemeinsam in einer kleinen Nudelbar. Die Trüffelpasta schmeckt hervorragend und wir verbringen einen richtig schönen Abend zusammen.

    Am nächsten Morgen verabschieden wir uns und folgen einer beeindruckenden Panoramastraße. Aus einem kurzen Stopp wird eine längere Wanderung mit tollen Aussichtspunkten und einem Bergsee. Danach geht es weiter durch spektakuläre Serpentinen zu einem türkisfarbenen See, an dem wir übernachten.

    Beim Baden entdecken Regina und Marie am nächsten Morgen erneut eine Wasserschlange mit einem Fisch im Maul. Der See ist eisig kalt, aber sehr schön. Nach einem letzten entspannten Frühstück machen wir uns schließlich auf den Weg zur nahen Grenze nach Bosnien.
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  • Regen in Bosnien

    15 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir verlassen den Durmitor Nationalpark und fahren über einen kleinen Grenzübergang in den Bergen nach Bosnien. Die Grenze führt über eine schmale Holzbrücke, auf der immer nur eine Seite befahren werden kann. Nebenan herrscht reges Treiben am Fluss. Überall sind Rafting-Anbieter unterwegs, Busse holen Gäste ab und auf vielen Autos liegen große Schlauchboote auf dem Dach.

    Der Grenzübertritt selbst geht überraschend schnell. Ein kurzer Blick in die Pässe und schon sind wir in Bosnien. Die Straße schlängelt sich weiter durch die Berge entlang des Flusses. Eigentlich hätten wir Lust auf eine Rafting-Tour, aber Regina fühlt sich noch nicht ganz fit, deshalb lassen wir es bleiben.

    Stattdessen fahren wir zu einem wunderschönen Platz direkt am kristallklaren Fluss. Die Zufahrt über einen steilen Schotterweg ist etwas knifflig, doch unten erwartet uns ein kleiner Strand. Das Wasser ist traumhaft, aber eiskalt. Für ein kurzes Bad reicht es, länger hält man es kaum aus.

    Während wir frühstücken, kommen einheimische Familien vorbei. Marie findet schnell Anschluss und spielt mit den Kindern am Ufer. Gemeinsam bauen sie im Sand und haben sichtlich Spaß.

    Am Nachmittag erreichen wir Sarajevo. Kaum sind wir angekommen, ziehen dunkle Wolken auf und ein heftiges Gewitter entlädt sich über der Stadt. Trotzdem schaffen wir es in die Altstadt und probieren die berühmten Ćevapi, darunter auch die mit Käse gefüllte Variante. Das Essen schmeckt hervorragend.

    Als der Regen kurz nachlässt, spazieren wir noch durch die Stadt. Doch schon bald schüttet es wieder. Marie freut sich über jede Pfütze, während wir möglichst schnell zurück zum Auto laufen.

    Besonders nachdenklich machen uns die vielen Einschusslöcher, die wir an den Häusern sehen. Sie erinnern daran, wie präsent die Spuren des Krieges hier noch immer sind. Am Abend verlassen wir Sarajevo wieder und finden einen ruhigen Platz in der Natur. Der Regen hört auf und am nächsten Morgen begrüßt uns wieder strahlender Sonnenschein.
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  • Die Luschies wieder vereint

    16 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ☁️ 24 °C

    Es ist der 17. Juni und wir fahren in Richtung Livno. Südlich der Stadt liegt der große Buško Jezero See, an dem wir mittags ankommen. Die Landschaft ist weit, offen und leicht windig und genau hier wartet schon jemand auf uns.

    Es ist Frank aus Dänemark, ein Teil unserer Luschi-Afrika-Reisegruppe. Heute ist es endlich so weit, die Luschis kommen wieder zusammen. Schon vor Monaten hatten wir die Idee, dass wir uns irgendwo auf dem Balkan treffen könnten und mit der Zeit wurde daraus ein echter Plan. Die Routen haben sich ergeben, die Ferien wurden gebucht und am Ende passt alles perfekt zusammen.

    Frank ist bereits einen Tag früher angekommen und wartet voller Vorfreude auf uns. Als wir uns sehen, fallen wir uns direkt in die Arme. Auch Marie ist total glücklich, ihn endlich wiederzusehen. Es gibt viel zu erzählen und wir verbringen die ersten Stunden damit, einfach gemeinsam am See zu sitzen und anzukommen.

    Wir suchen uns anschließend einen schönen Platz in der Natur und beginnen damit, Holz für das Lagerfeuer zu sammeln. Am Abend wollen wir in alter Afrika-Manier Stockbrot machen.

    Später kommen auch Alexandra und David dazu. Damit ist die Luschi Gruppe wieder vereint. Marie läuft den beiden sofort entgegen und fällt ihnen in die Arme. Sie hat sich schon so lange auf dieses Wiedersehen gefreut, dass sie ihnen sogar vorher eine Sprachnachricht geschickt hat, dass sie sich beeilen sollen. Darüber müssen alle lachen.

    Am Abend sitzen wir schließlich alle gemeinsam am Feuer. Es gibt Stockbrot, viel Gelächter und Leuchtringe, die Marie begeistert ausprobiert. Wir genießen den Moment sehr und sind einfach froh, dass wir uns hier in Bosnien wiedergefunden haben und nun ein paar Tage gemeinsam weiterreisen.
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  • Wildpferde bei Livno

    17 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach der ersten Nacht zusammen mit unserer Luschi-Crew starten wir entspannt mit einem gemeinsamen Frühstück am See. Alle sind noch etwas verschlafen, aber glücklich, wieder als Gruppe unterwegs zu sein.

    Wir fahren gemeinsam in Richtung Livno und weiter hinauf auf ein Hochplateau, bekannt für seine Wildpferde. Die Schotterpiste hinauf ist anspruchsvoll aber machbar. Und wieder einmal kommt uns hier abseits befestigter Straßn ein alter VW Golf entgegen, was uns zum Lachen bringt.

    Oben sehen wir schon die ersten Pferde. Eine kleine Gruppe steht nah am Weg und lässt uns bis auf wenige Meter heran. Nach einer Pause und vielen Fotos fahren wir weiter über die Hochebene, die Strecke bleibt spannend und steinig.

    Hinter einer Kuppe taucht plötzlich eine große Herde auf, vielleicht fünfzig bis siebzig Wildpferde. Sie kommen langsam näher und bewegen sich neugierig um unsere Autos herum. Eine besondere Szene entsteht, als ein Hengst auf Jens zuläuft und eine Stute ihn abblockt.

    Später setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen schließlich einen See auf etwa 1500 Metern Höhe. Dort verbringen wir einen ruhigen Abend am Lagerfeuer. Nach einer ruhigen Nacht in der Höhe geht es am nächsten Morgen weiter.
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  • Zwischen Mostar und Wildnis

    18 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute geht es mit der ganzen Luschi Gruppe nach Mostar. Wir fahren über eine kleine Straße ins Tal und parken etwas oberhalb der Stadt. Von dort laufen wir in die Altstadt hinab.

    Mostar liegt in Herzegowina und ist vor allem für seine historische Altstadt und die berühmte Brücke bekannt. Das Wahrzeichen, die Stari Most, wurde im Bosnienkrieg im November 1993 zerstört und 2004 wieder originalgetreu aufgebaut. Durch die Stadt fließt die eiskalte Neretva.

    Schon beim Ankommen merken wir, dass Mostar ein echter Touristenmagnet ist. Eigentlich wollen wir solche Orte meiden, aber Mostar ist ein Must see, also kämpfen wir uns durch die engen Gassen voller Souvenirläden. Bei über 30 Grad holen wir uns erst einmal ein Eis zur Abkühlung.

    Dann geht es zur Brücke. Sie ist beeindruckend, aber auch sehr voll. Die Steine sind durch die vielen Besucher glatt, sodass man vorsichtig gehen muss. Unten am Fluss ist das Wasser eiskalt und glasklar. Jens und David gehen komplett hinein, die anderen halten nur die Füße ins Wasser und genießen die Abkühlung.

    Danach verlassen wir die Hauptwege und erkunden ruhigere Teile der Stadt und eine weitere schöne Brücke. Nach einem kurzen Drink in der Altstadt haben wir genug vom Trubel und fahren weiter.

    Am Nachmittag geht es hinauf in die Berge. Die Straße wird schnell schmal und führt auf ein Hochplateau auf etwa 1500 Meter. Die Landschaft ist rau und beeindruckend. Immer wieder sehen wir Wildtiere, sogar ein Tier, vermutlich ein Luchs, huscht direkt vor uns in den Wald, dazu Rehe und eine Schlange am Straßenrand.

    Die Strecke wird anspruchsvoll. Durch eine enge Schlucht fahren wir enge Serpentinen hinunter. Alle sind konzentriert, auch Marie fragt zwischendurch vorsichtig nach, ob alles gut geht. Doch wir schaffen es sicher hinunter.

    Unten führt eine schmale Brücke über einen klaren Fluss, bevor wir weiter eng entlang der Felswand fahren. In einem kleinen Dorf schmunzeln wir wieder über einen alten Golf der scheinbar diese Strecke seit vielen Jahren meistert.

    Schließlich erreichen wir eine kleine Kapelle oberhalb des Tals und schlagen dort unser Lager auf. Zwei junge Wanderer aus Berlin sind ebenfalls da und bekommen von uns etwas Wasser, bevor sie sich erschöpft zurückziehen.

    Am Abend sitzen wir am Feuer. Regina kocht Eintopf für alle, es ist kühl und windig auf der Höhe. Wir lachen viel, erzählen und lassen den Tag ruhig ausklingen.
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  • Sarajewo bei Sonnenschein

    21–22 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Sarajevo. Regina ist überzeugt, dass es nur noch ein bis zwei Stunden bis zum Ziel sind. Doch schnell zeigt sich, dass die Offroad-Strecke deutlich anspruchsvoller ist als erwartet. An einer steilen Kehre kommt der Sprinter nicht mehr um die Kurve. Vorne hängt ein Rad in der Luft und bei eingeschaltetem Allrad dreht dreht das Rad in der Luft durch und es wird keine Kraft auf die anderen 3 Räder übertragen. Erstmal stehen wir etwas ratlos da, da zum Zurücksetzen kein Platz bleibt. Eigentlich müsste der Sprinter das durchdrehende Rad automatisch abbremsen um Kraftverteilung auf die anderen Räder zu bekommen. Aber nichts passiert. Schließlich schaltet Jens den Antrieb der Vorderachse aus. Zu unserer Überraschung fährt der Wagen nur mit dem Heckantrieb geschmeidig den Hang hinauf und wir können erleichtert weiterfahren.

    Die Strecke fordert uns zwar immer wieder, führt aber durch eine beeindruckende Berglandschaft mit herrlichen Ausblicken. Unterwegs erreichen wir das höchstgelegene Dorf Bosniens auf etwa 1.500 Metern Höhe. Statt eines abgelegenen Bergdorfes erwartet uns jedoch ein recht touristischer Ort. Geländewagen bringen Besucher hinauf, ältere Frauen verkaufen selbstgestrickte Souvenirs. Da uns die Atmosphäre nicht besonders zusagt, fahren wir nach einer kurzen Pause weiter.

    Auf dem Rückweg begegnen wir einer großen Wanderveranstaltung und unzähligen Wanderern. Anschließend führt der Weg entlang einer Skipiste langsam hinunter Richtung Sarajevo. Die letzten Kilometer ziehen sich deutlich länger als gedacht und erst am späten Nachmittag erreichen wir den Campingplatz. Deshalb verschieben wir den Stadtbummel auf den nächsten Tag. Marie fühlt sich dort sofort wohl, spielt mit anderen Kindern und wir genießen einen gemütlichen Abend beim Grillen, vielen Gesprächen und einem kleinen Lagerfeuer.

    Am nächsten Morgen fahren wir zum Parkplatz und laufen über die ehemalige Bobbahn der Olympischen Winterspiele von 1984 hinunter nach Sarajevo. Der Weg ist steil und steinig, aber spannend. In der Altstadt stärken wir uns zunächst mit Ćevapčići und schlendern anschließend durch die Gassen. Wegen der großen Hitze verzichten wir auf weitere Besichtigungen und fahren stattdessen mit der Seilbahn wieder den Berg hinauf. Zum Abschluss finden wir außerhalb der Stadt einen idyllischen Platz an einem kühlen Bach. Das Wasser ist zwar flach, sorgt aber für die perfekte Erfrischung, bevor wir den Abend gemeinsam entspannt ausklingen lassen.
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  • Una Nationalpark

    23 juni, Bosnien och Hercegovina ⋅ ⛅ 28 °C

    Abschied am Una-Nationalpark

    Die Fahrt zieht sich heute mal wieder länger als gedacht. Erst am frühen Nachmittag erreichen wir den Nordwesten Bosniens, unweit des Una-Nationalparks. Nach kurzer Suche finden wir einen traumhaften Platz direkt an einem See. Das warme Wasser lädt sofort zum Baden ein und wir genießen den restlichen Tag gemeinsam mit unseren Freunden mit Schwimmen, Grillen und einfach mal Nichtstun.

    Für ein besonderes Highlight sorgt Marie. Sie bereitet heimlich eine kleine Show vor, singt für uns und präsentiert voller Stolz ihre Aufführung. Das sorgt natürlich für großen Applaus und viele lachende Gesichter.

    Am nächsten Morgen geht es nach einem kurzen Bad weiter in den Una-Nationalpark. In Martin Brod bestaunen wir die beeindruckenden Wasserfälle, bevor wir uns einen Stellplatz direkt am eiskalten Una-Fluss suchen. Nach zwei Anläufen finden wir eine wunderschöne Wiese mit Grillstelle. Mit dem SUP paddeln wir über den glasklaren Fluss und springen immer wieder zur Abkühlung ins kalte Wasser.

    Da dies unser letzter gemeinsamer Abend ist, machen wir es uns noch einmal richtig gemütlich. Regina bereitet Stockbrotteig zu und der Platzbesitzer überrascht uns sogar mit zwei frischen Forellen. Gemeinsam grillen wir, sitzen lange am Feuer und genießen die letzten Stunden miteinander.

    Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen. Die gemeinsame Zeit haben wir sehr genossen. David und Alexandra fahren zurück in Richtung Slowenien, Frank weiter nach Kroatien und wir bleiben noch einen Tag, weil es uns hier gut gefällt.

    Den zusätzlichen Tag verbringen wir ganz entspannt. Wir paddeln noch einmal mit dem SUP, schwimmen im Fluss und kommen mit unseren slowenischen Nachbarn ins Gespräch. Marie spielt mit deren Hund und wir bekommen einen Eiskaffee und revanchieren uns mit Wassermelone. Während Jens kleinere Rostspots am Sprinter entfernt, genießen wir einfach die Ruhe dieses wunderschönen Platzes.
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  • Kroatien

    26 juni, Kroatien ⋅ ☀️ 34 °C

    Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Kroatien. Vor der Grenze müssen wir allerdings fast eine Stunde in der Hitze warten, obwohl nur rund zwanzig Fahrzeuge vor uns stehen. Die eigentliche Kontrolle dauert dann nur wenige Minuten.

    Hinter der Grenze führt uns eine wunderschöne Strecke durch die Berge. Ein weiterer kleiner Höhepunkt wartet ebenfalls auf uns. Endlich gibt es wieder einen Lidl und wir freuen uns fast mehr darüber, als wir zugeben möchten.

    Unser Übernachtungsplatz liegt zwischen zwei Flüssen und wird tagsüber von vielen Einheimischen als Badestelle genutzt. Genau das machen wir auch. Das angenehm warme Wasser lädt zum Schwimmen ein und Marie entdeckt sofort ihren Lieblingsplatz. Immer wieder klettert sie auf einen kleinen Baumstamm und springt begeistert ins Wasser. Auch wir lassen uns entspannt mit der Strömung treiben und genießen den Nachmittag.

    Am Abend kehrt Ruhe ein und wir haben den Platz fast für uns allein. Am nächsten Morgen sind wir sogar die Ersten im Wasser, bevor nach und nach Spaziergänger mit ihren Hunden eintreffen. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir schließlich auf und fahren weiter Richtung slowenische Grenze.
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  • Der erste Tag in Slowenien

    26 juni, Slovenien ⋅ ☀️ 33 °C

    Von unserem Platz in Kroatien ist es nur noch ein Katzensprung bis zur slowenischen Grenze. Statt über den großen Grenzübergang fahren wir bewusst über eine kleine Nebenstraße. Zu unserer Überraschung ist die Grenze gar nicht besetzt und wir können einfach durchfahren.

    Schon nach wenigen Minuten fällt uns auf, wie ordentlich und gepflegt Slowenien wirkt. Die Dörfer erinnern uns fast an Bayern. Gepflegte Häuser, gemähte Rasenflächen und gut ausgebaute Straßen und Radwege vermitteln sofort einen vertrauten Eindruck.

    Wir verzichten auf die Autobahn und nehmen stattdessen die kurvige Bergstraße. So erreichen wir schließlich das kleine Städtchen Žužemberk. Dort besichtigen wir die Burg, durch die Marie mit uns begeistert von Raum zu Raum läuft. Anschließend füllen wir noch Trinkwasser auf und suchen wegen der großen Hitze eine Abkühlung am Fluss.

    An der Badestelle findet gerade ein Bikertreffen statt. Nach einem erfrischenden Bad fahren wir deshalb noch etwas weiter und finden oberhalb des Flusses an einem Kriegsdenkmal einen ruhigen Übernachtungsplatz. Dort genießen wir einen entspannten Abend. Marie macht mit Regina kleine Kinder- Experimente, Jens entspannt in der Hängematte und wir verbringen eine herrlich ruhige Nacht.

    Am nächsten Morgen trinken wir noch einen Tee, springen ein letztes Mal in den Fluss und machen uns anschließend auf den Weg in Richtung Ljubljana.
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  • Wir treffen Reginas Eltern in Ljubljana

    27–29 juni, Slovenien ⋅ ☀️ 34 °C

    In Ljubljana treffen wir Reginas Eltern wieder. Die Wiedersehensfreude ist riesig. Marie fällt Oma und Opa direkt um den Hals. Das letzte Mal haben wir uns auf Sansibar gesehen – seitdem gibt es jede Menge zu erzählen.

    Marie bekommt außerdem ihr nachträgliches Geburtstagsgeschenk einen großen Paw-Patrol-Truck. Die Freude darüber ist natürlich riesig.

    Den Abend verbringen wir gemeinsam bei gutem Essen und kühlen Getränken. Besonders praktisch: Wir dürfen mit dem Camper auf dem Hotelparkplatz übernachten und müssen keinen Stellplatz suchen.

    Am nächsten Tag schauen wir uns gemeinsam Ljubljana an. Wegen der großen Hitze bleiben wir nicht lange in der Altstadt und gönnen uns lieber eine Pause in einem schattigen Café. Anschließend fahren wir in einen tollen Biergarten mit Spielplatz und genießen leckere slowenische Spezialitäten. Den Abend lassen wir gemütlich im schattigen Hotelbiergarten ausklingen.

    Am nächsten Tag geht es in ein Tal südlich von Ljubljana. An einem herrlich kalten Fluss finden wir den perfekten Platz für ein kleines Picknick. Mit den Campingstühlen direkt im Wasser und ein paar Snacks verbringen wir dort entspannte Stunden und genießen die willkommene Abkühlung.

    Nach zwei schönen Tagen in Ljubljana setzen wir unsere Reise durch Slowenien fort.
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  • Piran & Reginas Geburtsag

    30 juni, Slovenien ⋅ ☁️ 32 °C

    Wir fahren an die slowenische Mittelmeerküste und verbringen hier ein paar Tage mit Reginas Eltern. Auch ihr Bruder Sebastian kommt dazu. Zum Glück haben wir gemeinsam ein Airbnb in Piran gebucht, denn als Camper fühlt man sich hier leider nicht besonders willkommen. Das Übernachten im Camper ist selbst auf Privatgrundstücken verboten und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Auch die Stellplätze sind mit rund 40 Euro pro Nacht für einen einfachen Parkplatz sehr teuer.

    Unser Airbnb liegt oberhalb von Piran mit einem schönen Blick auf das Meer. Zum Strand geht es über viele Treppen hinunter. Dort erwarten uns statt Sand Betonflächen und Steine – typisch für die slowenische Küste. Das Wasser ist herrlich warm, fast schon wie eine Badewanne. Den Abend verbringen wir gemeinsam, erzählen viel und freuen uns über das Wiedersehen. Nur die große Hitze macht uns zu schaffen: Selbst nachts bleibt es trotz sehr warm und mit den geöffneten Fenstern kommen Mücken ins Haus.

    Am nächsten Morgen ist ein besonderer Tag: Regina hat Geburtstag. Schon beim Aufstehen wartet eine liebevolle Überraschung auf sie. Im Haus ist es festlich geschmückt und ein Geburtstagskuchen steht bereit. Regina pustet die Kerzen aus, während Marie ganz aufgeregt darauf wartet, endlich ihr selbst gemaltes Bild und ihre liebevoll gestaltete Geburtstagskarte überreichen zu dürfen. Anschließend frühstücken wir gemeinsam in aller Ruhe. Es ist schön, diesen Tag mit der ganzen Familie verbringen zu können.

    Danach fahren wir gemeinsam nach Portorož und genießen den Tag am Meer. Zurück im Airbnb gibt es Kaffee und Kuchen. Natürlich wird für Regina noch einmal kräftig „Happy Birthday“ gesungen, bevor wir den Abend ganz entspannt beim Grillen ausklingen lassen. Es ist ein rundum gelungener Geburtstag, ohne Hektik, dafür mit viel gemeinsamer Zeit.

    Am Abend zieht schließlich ein Gewitter über Piran. Wir beobachten den Regen und freuen uns über die lang ersehnte Abkühlung nach der großen Hitze.
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  • Entlang der Slowenischen Mittelmeerküste

    1–5 juli, Slovenien ⋅ ☀️ 30 °C

    Unser nächster Stopp an der slowenischen Küste ist Koper. Dort finden wir einen Platz direkt am Strand. Der Kiesstrand ist schön angelegt, aber auch hier sind die Parkgebühren mit 2,50 Euro pro Stunde hoch. Wir schlendern durch die Altstadt, trinken einen Eiskaffee und genießen die Atmosphäre, halten uns wegen der großen Hitze aber nicht lange auf.

    Auch Portorož gefällt uns gut. Besonders am Abend gehen wir hier gerne baden. Dann ist es ruhiger, die Sonne geht wunderschön unter und vom Steg kann man direkt ins warme Meer springen. Eine tolle Abkühlung nach einem heißen Tag.

    Marie probiert hier zum ersten Mal ihren neuen Roller auf einem Pumptrack aus. Es klappt richtig gut und natürlich testen auch wir den Parcours.

    Nach einem starken Gewitter am Abend, hoffen wir auf etwas Abkühlung. Doch am nächsten Morgen ist es wieder sehr warm. Wir laufen zu Fuß die vielen Stufen nach Piran hinunter und erkunden die Altstadt. Sie ist wirklich schön, aber wie auch die anderen Orte an der Küste sehr touristisch und voll.

    Auch Izola schauen wir uns an. Die kleine Altstadt gefällt uns gut und Regina und Jens machen noch eine kleine Fahrradtour entlang der Küste.

    Nach fünf Tagen an der slowenischen Küste ziehen wir unser Fazit: Die Orte sind schön und sehenswert, aber für uns ist es hier zu voll, zu teuer und Camperunfreundlich. Wir sind froh, es gesehen zu haben, würden aber wahrscheinlich nicht noch einmal zurückkommen.
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